160 Kilometer Grenze unter syrisch-irakischer Kontrolle

 

Wie das Militärmedienzentrum am heutigen Montag mitteilte, haben Kräfte der syrischen und irakischen Regierung und ihre Partner die Kontrolle über die komplette Grenze zwischen Al Qaim bis kurz vor Al Waleed gewonnen.

Auf einer zur Nachricht gehörenden Karte kann man sehen, dass die gemeinsam unter Kontrolle gebrachte syrisch-irakische Grenzlinie inzwischen 160 Kilometer lang ist – gelb umrandet das in den letzten Wochen und Tagen eingenommene Gebiet:

Das israelische Vorhaben, NATO-Truppen und von den USA unterstützte sowie andere Terrorgruppen dazu einzusetzen, eine direkte syrisch-irakische Verbindung zu verhindern, sieht damit zunehmend unrealistisch aus.

Ansonsten wurde vom Kampf gegen die Terrorgruppe ISIS heute inoffiziell gemeldet, dass die Tigerkräfte der syrischen Armee in einer Entfernung vom Euphrat von Mayadin aus rund 30 Kilometer in Richtung Al Bukamal – bis etwa westlich des Ortes Salihiyah – vorgerückt seien.

Was den Kampf gegen die Terrorgruppe Al Kaida im Nordwesten Syriens angeht, so bestätigte die staatliche syrische Nachrichtenagentur heute offiziell, dass die Armee im Nordosten der Provinz Hama den Ort Abu al-Gher eingenommen hat. Inoffiziellen Berichten zufolge hat die Armee im Nordosten der Provinz Hama heute auch die Orte Douma and Rabiyah eingenommen. Da geht es also Stück für Stück voran.

Übrigens, was die große Weltpolitik angeht, so findet gegenwärtig die diesjährige UN-Klimaschutzkonferenz in Bonn statt. Dabei geht es um die Problematik, dass von der menschlichen Industriegesellschaft massenhaft freigesetzes Kohlendioxid zu einer Erwärmung der Erde zu führen scheint, die damit einhergehende These, dass dies in Summe negative Folgen haben wird, und deshalb der Kohlendioxidausstoß begrenzt werden muss. Da die Klima- und Erderwärmungsfolgenwissenschaft nicht nur fanatische, sondern auch geradezu religiöse Züge angenommen hat, wollen wir dem hier im Parteibuch natürlich nicht widersprechen.

Aber gerade die Klimafolgenwissenschaft ist im globalen Maßstab natürlich auch jeweils eine Frage der Perspektive. Wenn also etwa in Russland durch eine globale Erderwärmung riesige bislang permanent gefrorene Bodenflächen auftauen und damit für die Landwirtschaft zur Verfügung stehen, was Russland dabei hilft, beim Getreide eine Rekordernte nach der anderen einzufahren, dann kann man das beispielsweise für gut halten, weil es dadurch mehr zu essen auf der Welt gibt, oder für schlecht halten, weil es die zur Unterwerfung Russlands verfolgte westliche Sanktionspolitik unterminiert. Und bezogen auf Deutschland kann man es etwa so sehen, dass, wenn das Klima wärmer wird, es eher eine gute Sache ist, weil dann weniger Heizaufwand anfällt, oder es eher eine schlechte Sache ist, weil es dadurch manchmal heftiger regnet, und die deutschen Machthaber zu unfähig oder zu geizig sind, die deutsche Kanalisation und Entwässerungstechnik entsprechend anzupassen.

Wie dem auch sei und wie man es auch sieht, die staatliche deutsche Tagesschau hat da die passende Antwort. Wenn die deutschen nasse Füße bekommen, weil die Kanalisation zu schwach für den Regen ist, dann ist daran natürlich nicht die deutsche Politik schuld, sondern China und Indien. Man lese und staune:

CO2-Ausstoß steigt erstmals wieder an

Der weltweite CO2-Ausstoß steigt einer wissenschaftlichen Studie zufolge in diesem Jahr erstmal wieder an – um etwa zwei Prozent. Vor allem China und Indien bereiten den Forschern Sorgen.

… Die Analyse zeigt: Vor allem in China steigt der Ausstoß – ebenfalls nach einer dreijährigen Pause – wieder an, und zwar um 3,5 Prozent. Da China mittlerweile mit Abstand die größten Mengen an Klimagasen erzeugt (28 Prozent), ist das die Hauptursache für den weltweiten Anstieg. Aber auch in Indien stieg der Wert um zwei Prozent. In der EU stagniert er praktisch (-0,2 Prozent), in den USA sinkt er nur geringfügig (-0,4 Prozent). Diese geringen Verbesserungen reichen nicht aus, um den Gesamtausstoß stabil zu halten. …

Damit die staatliche deutsche Hetzpropaganda gegen China und Indien bei Klimajüngern auch funktioniert, lässt sie ein paar klitzekleine Fakten zum CO2-Ausstoß weg. Um es kurz zu machen, seien hier nur etwa die Daten zum CO2-Ausstoß pro Kopf 2015 aus der Wikipedia erwähnt:

CO2-Emmission pro Kopf USA: 16,1 Tonnen.
CO2-Emmission pro Kopf Deutschland: 9,6 Tonnen.
CO2-Emmission pro Kopf China: 7,7 Tonnen.
CO2-Emmission pro Kopf Indien: 1,9 Tonnen.

China und Indien sollen also Schuld daran sein, wenn Deutsche nach starkem Regen nasse Füße bekommen? So muss es sein, denn so kann man es schließlich dem deutschen Wahrheitsmedium schlechthin entnehmen. Und wer sich nun fragt, woher Medienverdrossenheit und Klimaskepsis kommen, der muss auch nicht länger suchen.

https://nocheinparteibuch.wordpress.com/2017/11/13/160-kilometer-grenze-unter-syrisch-irakischer-kontrolle/

Mit dem Rüstungsexportverbot zum Weltfrieden

neokonservativ

Im gutmenschlichen Deutschland wird immer wieder diese Idee des totalen Verbots von Rüstungsexporten ins Spiel gebracht.

Mich schockiert dabei immer, wie grenzenlos naiv die Leute sind und wie dieses Thema zugleich moralisch aufgeladen wird. Man könnte meinen, Deutschland wäre der Nabel der Welt und ohne Waffen aus Deutschland wären Kriege quasi unmöglich.

Keine Idee scheint dämlich genug, dass man sie nicht verwenden könnte, um dem eigenen Land eine geradezu groteske moralische Verantwortung für das Wohl der ganzen Welt aufzubürden.

warlord

Das Ganze geht so weit, dass man die deutschen Rüstungsexporte sogar für die Flüchtlingskrise verantwortlich macht. So nach dem Motto:

Wegen unserer Waffenexporte gibt es überall auf der Welt plötzlich Kriege und deshalb fliehen die jetzt alle zu uns. Wir müssen jetzt Buße tun für unsere Sünden. Deshalb sind wir moralisch verpflichtet, die alle bei uns aufzunehmen.

Wären wir nicht so furchtbar schlechte Menschen, die mit dem Leid anderer Geld verdienen…

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Sicherheitskräfte machen in Syrien und im Irak deutliche Fortschritte

Wie die staatliche syrische Nachrichtenagentur SANA am heutigen Donnerstag mitteilte, haben die syrische Armee und ihre Partner in Deir Ezzor die Euphrat-Insel Huweijit Saqar aus der Hand der Terrorgruppe ISIS befreit.

Inoffizielle Quellen meldeten weiterhin, dass die Armee auch das westlich der Saqar-Insel gelegene Industriegebiet und einige weitere Blöcke eingenommen haben. Das noch von ISIS-Terroristen beherrschte Gebiet in der Stadt Deir Ezzor ist vollständig umzingelt und dürfte nun etwa wie folgt aussehen:

Aus dem Süden der Provinz Deir Ezzor berichtete Al Manar heute, dass die syrische Armee und ihre Partner heute die seit Monaten umkämpfte Pumpstation T2 aus der Hand von ISIS-Terroristen eingenommen haben. Vom Militärmedienzentrum gab es zu diesen Kämpfen auch ein Video.

 

 

Damit dürfte der Weg zur syrischen Grenzstadt Al Bukamal von Westen frei sein. Gleichzeitig haben heute irakische Sicherheitskräfte praktisch das ganze Gebiet auf der anderen Seite der Grenze westlich des Euphrat aus der Hand von ISIS-Terroristen eingenommen, womit die irakischen Kräfte nun direkt vor der Stadt Qaim stehen, die auf der irakischen Seite direkt gegenüber von Al Bukamal liegt.

Qaim und Al Bukamal sind die letzten Städte in Syrien und im Irak, die unter der Herrschaft der Terrorgruppe ISIS stehen. Nach der vermutlich schon sehr bald anstehenden Befreiung dieser Städte bleiben ISIS nur noch ein paar Dörfer und etwas Wüste, wo die Sicherheitskräfte die Reste von ISIS dann mit allen zur Verfügung stehenden Waffen eliminieren können, ohne dass da viele Zivilisten im Weg wären.

Der Fokus der syrischen und irakischen Sicherheitskräfte verschiebt sich deshalb zunehmend auf andere Gebiete. So hat die syrische Armee heute inoffiziellen Berichten zufolge von Ithriya aus weitere Fortschritte in die von Al-Kaida-Terroristen beherrschte Idlib-Tasche im Nordwesten Syriens gemacht.

 

Irakische Sicherheitskräfte sind unterdessen damit beschäftigt, im Nordwestirak einen Transportkorridor zur Türkei zu schaffen, damit die nördlichen Grenzen zu Syrien und zur Türkei gegen das Durchsickern von Terroristen zu sichern, und gleichzeitig das von Israel unterstützte Projekt des Barzani-Clans zur Spaltung des Irak mit dem Ziel der Sabotage des regionalen Friedens zum Scheitern zu bringen.

Die Nachrichten zum Fortgang dieser Bemühungen der irakischen Sicherheitskräfte fließen nur sehr spärlich und assagekräftige Lagekarten gibt es auch keine. An der Grenze scheinen die irakischen Sicherheitskräfte von Rabia aus bislang lediglich bis kurz vor Mahmudiya gekommen zu sein, was bedeutet, dass sie von dort bis zum Ziel Faysh Khabour noch rund 30 Kilometer haben dürften.

Etwas näher dran an Faysh Khabour scheinen die irakischen Sicherheitskräfte allerdings bereits aus Richtung Mossul zu sein. So wurde heute in sozialen Medien gemeldet, dass irakische Sicherheitskräfte das Dorf Al-Jazronia im Norden des Bezirks Zemar in der Provinz Nineveh kontrollieren, von wo aus es nur noch rund 20 Kilometer bis nach Faysh Khabour sind. Vllig unklar ist es auch noch, ob und inwieweit von Israel unterstützte Terroristen unter dem Kommando des Barzani-Clans gegen die vorrückenden irakischen Sicherheitskräfte kämpfen werden. Sehr erfreulich ist dabei, dass die USA sich in diesem Konflikt zwischen Sicherheitskräften der irakischen Regierung und den von Israel unterstützten Daeshmergas offenbar neutral verhalten und das US-Militär die Operation der irakischen Sicherhitskräfte nicht behindert.

https://nocheinparteibuch.wordpress.com/2017/10/26/sicherheitskraefte-machen-in-syrien-und-im-irak-deutliche-fortschritte/

Senatoren sind „fassungslos“, wie sie erfahren, dass 1.000 US-Soldaten in Niger im Einsatz sind

Die Enthüllung löst neue Fragen zur Kriegsermächtigung aus

Als Vertreter des Pentagon-Beamten die ersten Details über den Vorfall in Niger bekanntgaben, enthüllten sie auch Details über den laufenden Krieg der Vereinigten Staaten von Amerika gegen Niger, einschließlich der Enthüllung, dass es einen laufenden US-Krieg gegen Niger gibt. Niemand scheint davon gewusst zu haben.

Vor allem nicht diejenigen, deren Job es ist, es zu wissen. Mitglieder des Streitkräfte-Ausschusses des Senats bestätigten, daß sie „fassungslos“ über die Enthüllung waren und keine Ahnung hatten, daß die Vereinigten Staaten von Amerika mehr als 1.000 Mann Bodentruppen hatten, die in Niger im Einsatz waren.

General Joe Dunford stellte diese Militäroperation als gegen eine ISIS-Tochtergesellschaft in Niger gerichtet hin, und man gehe davon aus, dass das Kriegsermächtigungsgesetz 2001 (AUMF) für den Krieg gegen Afghanistan als Rechtfertigung genüge.

Der ständige Kriegstreiber Senator Lindsey Graham (R-SC) zeigte sich damit zufrieden und sagte, dass es der Job des Militärs sei, zu entscheiden, wer der Feind sei, und der Kongress könne ja die Mittel für den Krieg streichen, wenn er dagegen sei. Das ist beides nicht die Art und Weise, wie Kriege der Vereinigten Staaten von Amerika begonnen werden dürfen, und offensichtlich ein Problem, da der Kongress nicht einmal wusste, dass da ein Krieg stattfindet.

Das verstärkt den Vorstoß, das AUMF überhaupt aufzuheben, oder es durch etwas spezifischeres zu ersetzen, das nicht einfach 16 Jahre nach dem Anlass verwendet werden kann, um einen Krieg zu beginnen, ohne jemanden darüber zu informieren.

Offiziell sollen öffentliche Aufzeichnungen darüber geführt werden, wo US-Truppen eingesetzt werden, obwohl die Trump-Administration in zunehmendem Maße abgeneigt war, das mit irgendeiner Genauigkeit zu tun, und die neuesten Angaben zeigen, dass über 27.000 US-Soldaten an nicht näher angegebenen Orten im Einsatz sind.

Orginalartikel Senators ‘Stunned’ to Learn US Has 1,000 Troops in Niger vom 23. Oktober 2017

Quelle: http://www.antikrieg.com/aktuell/2017_10_24_senatoren.htm

https://www.radio-utopie.de/2017/10/25/senatoren-sind-fassungslos-wie-sie-erfahren-dass-1-000-us-soldaten-in-niger-im-einsatz-sind/

 

 

Mehrere IS-Lager mit US-amerikanischen und israelischen Waffen in Syrien entdeckt

Terra - Germania

Mehrere IS-Lager mit US-amerikanischen und israelischen Waffen in Syrien entdecktMayadin (ParsToday) – Meherere große Lager der IS-Terrormiliz mit amerikanischen und israelischen Waffen sind in der befreiten syrischen Stadt Mayadin in der Provinz Deir ez-Zur entdeckt worden.
Wie der russische Nachrichtensender Russia Today  am heutigen Sonntag berichtete, wurde al-Mayadin gestern  aus der Gewalt  der IS-Terrormiliz befreit.

Oberst Remi Mawesh, ein Kommandeur der syrischen Armee in der Stadt Mayadin, sagte dazu, der IS hätte in dieser Stadt mehrere Waffenlager mit tausenden Waffen und Munition unter anderem  amerikanischer und  israelischer Herkunft. In diesen Lagern wurden schwere und leichte Waffen sowie gepanzerte Truppentransporter gefunden.

In diesem Zusammenhang teilte der Sprecher des russischen Verteidigungsministeriums Igor Konaschenkow mit, syrische Armeeeinheiten hätten die IS-Terroristen in Mayadin überwältigt und diese Stadt vollkommen aus der Kontrolle dieser Terrormiliz befreit. Die letzten Widerstände der IS in den zentralen und südlichen Gebieten dieser Stadt seien niedergemetzelt worden.

Die USA und das israelische Regime unterstützen seit dem Beginn der Krise in Syrien 2011 stets die Terroristen…

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Der Schurken“Staat“ USA lebt von Krieg, Unterdrückung und Ausbeutung

ddbnews.wordpress.com

ddbnews R.

Seit Bestehen der Company Vereinigte Staaten VON Amerika, versucht diese Firma sich die Schätze und das Kapital anderer Länder anzueignen, sie führt Raubbau an allen Nationen und Ländern durch, die sie im Bunde mit Israel als Schurkenstaaten bezeichnet, im Falle Deutschlands( nicht BRD) als Nazis, um dann die Bevölkerung zu ihrem Betriebskapital zu halten, die erarbeiteten Güter und Werte einzustreichen und das alles unter dem Deckmantel der Demokratie und der Menschenrechte und natürlich immer um die Welt vor den Gefahren durch diese Schurkenstaaten zu beschützen.

Im Falle Nordkoreas  steht wer vor wessen Tür ? Im Falle Russlands steht wer vor wessen Tür? Im Falle Venezuelas sanktioniert wer die sich auf das nationale und völkerrechtliche besinnende Volk, welches seine Reichtümer ( hier riesige Ölvorkommen) selbst vermarkten will, statt den USA die Macht darüber abzutreten. Unter dem Motto: Was ich will das setze ich auch durch, egal wie!“, steht…

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Der Mann, der die Welt vor einem Atomkrieg bewahrte, starb im Alter von 77 Jahren

Als der Kalte Krieg zwischen den Vereinigten Staaten und der Sowjetunion einen Punkt erreicht hatte, wo die beiden Länder beinahe Atomwaffen gegeneinander benutzten, wandte Oberstleutnant Stanislav Petrov einen möglichen Atomkrieg ab. Ironischerweise ist er ohne irgendwelche Fanfaren im Alter von 77 Jahren verstorben.

Der Vorfall, der den russischen Oberstleutnat zu einem der verkannten Helden des Kalten Krieges machte, ereignete sich um Mitternacht am 26. September 1983 – vor genau 34 Jahren. Petrov, der bei einem Raketen-Frühwarnsystem am Rande von Moskau im Einsatz war, sah, dass das System einen nahenden Raketenstreik der Vereinigten Staaten anzeigte.

Nach dem Start der Raketen hätte der Kreml nur 30 Minuten Zeit für eine Entscheidung über einen Gegenschlag gehabt. Doch anstatt seinen Vorgesetzten über die Meldungen zu berichten, wonach mehrere Raketen gestartet worden seien, verwarf er sie als Fehlalarm. Das war eine Verletzung seiner Weisungen, eine Pflichtverletzung. Seine mutige Entscheidung rettete jedoch wohl die Welt, da das Protokoll für das sowjetische Militär vorsah, mit einem eigenen Atomangriff zu reagieren.

Petrov sagte gegenüber RT im Jahr 2010:

„Als ich die Warnmeldung sah, stand ich von meinem Stuhl auf. Alle meine Untergebenen waren verwirrt, also fing ich an, Ihnen lautstark Befehle zu erteilen, um Panik zu vermeiden. Ich wusste, dass meine Entscheidung eine Menge Konsequenzen haben würde.“

Das Radar zeigte eine einzige Rakete aus Richtung der Vereinigten Staaten. Jetzt war das Rennen im Gange: War die Rakete echt oder ein Computerfehler? Mein Chef akzeptierte per Telefon, dass es wahrscheinlich ein Fehler sei. Aber sobald er aufgelegt hatte, ging die Sirene zum zweiten Mal an. Riesige blutrote Buchstaben erschienen auf unserem Hauptbildschirm und sagten ‚START‘. Das System sagte, dass vier weitere Raketen gestartet worden seien.“

„Für mich reimte sich das nicht zusammen. Jeder Angriff durch die USA wäre doch allumfassend gewesen, um zu versuchen, eine sowjetische Reaktion zu lähmen. Wenn sie jedoch echt waren, hatte ich nur 30 Minuten, um meine Vorgesetzten zu informieren bevor die Sprengköpfe treffen würden. Mein gemütlicher Sessel fühlte sich an wie eine glühendheiße Bratpfanne an, und meine Beine wurden schlaff. Es fühlte sich so an, dass ich nicht einmal aufstehen könnte. So nervös war ich, als ich diese Entscheidung traf.“

Petrov hielt an seiner Entscheidung fest, brach die sowjetischen Militärregeln, und behielt Recht. Es gab tatsächlich keine Raketen. Die sowjetischen Satelliten hatten Reflexionen aus den Wolken als Raketenstart misinterpretiert, und das automatisierte System hatte den Alarm ausgelöst.

Obwohl er die Welt gerettet hatte, bekam Petrov in seinem Land kein Lob. Tatsächlich wurde er wegen fehlerhafter Entragungen im Logbuch gescholten, und für die nächsten 10 Jahre zum Schweigen gezwungen. Aber 1998 veröffentlichte General Yury Votintsev seine Memoiren und enthüllte Petrovs Rolle bei der Rettung der Welt vor einem thermonuklearen Konflikt.

In den folgenden Jahren ist Petrov weltweit Anerkennung für sein Handeln zuteil geworden. Er wurde von der Vereinigung der Weltbürger im UN-Hauptquartier im Jahr 2006 als „Der Mann, der einen Atomkrieg abgewendet hat“ geehrt. Im Jahr 2013 erhielt er den prestigeträchtigen Dresdner Friedenspreis, aber die russische Armee verlieh ihm niemals irgendeine Medaille.

Stanislav Petrov (rechts), erhält seine Auszeichnung von Karlheinz Koegel, Chef der Deutschen Medienforschungsgruppe bei der Deutschen Medienpreisverleihung 2011 in Baden Baden am 24. Februar 2012. REUTERS / Alex Domanski (DEUTSCHLAND – Tags: ENTERTAINMENT MEDIA

Verweise:

 

http://derwaechter.net/der-mann-der-die-welt-vor-einem-atomkrieg-bewahrte-starb-im-alter-von-77-jahren

Dieter Hallervorden: „Warum duldet Regierung US-Aktivitäten auf deutschem Boden?“

Der Kabarettist Dieter Hallervorden unterstützt den Protest gegen die US-Airbase Ramstein und gegen den tödlichen US-Drohnenkrieg weltweit. In einer Videobotschaft ruft er alle Medien dazu auf, unbequeme Fragen zu stellen. Zum Beispiel: „Warum duldet die Bundesregierung die völkerrechtswidrigen Aktivitäten der USA auf deutschem Boden?“

Bereits vor einigen Monaten machte Dieter Hallervorden mit einem kritischen Lied gegenüber US-Präsident Donald Trump Schlagzeilen, nun will sich der Schauspieler anscheinend noch mehr politisch engagieren. Am Wochenende fand nahe der US-Militärbasis Ramstein in Rheinland-Pfalz ein großes Friedensfestival statt, organisiert von der Initiative Stopp Air Base Ramstein. Mit einer Videobotschaft meldete sich dort auch Hallervorden zu Wort. Seine scharf formulierten Worte gingen dabei nicht nur in Richtung Politik, sondern auch an die Medien. Bei den Protestlern erntete sein Aufruf großen Applaus. Hier der genaue Wortlaut von Dieter Hallervordens emotionaler Rede:

„Liebe Demonstrierende vor der Drohnenbasis Ramstein,

leider bin ich heute daran gehindert, bei euch zu sein. Aber auch, wenn ich heute nicht unter euch stehe, so stehe ich doch zu euch. Und zwar auch, weil ich zu mir selbst stehe. Denn für Frieden und Abrüstung zu sein, das ist doch ein wahrhaft gesunder Egoismus. Wer dagegen für Krieg und Drohen wirbt, darf als Masochist oder Selbstmörder bezeichnet werden. Es sei denn, er gehört zu dieser kleinen radikalen Minderheit der Absahner, die durch die Produktion von Drohen und anderem Kriegsmaterial, durch Export und spekulativer Geschäfte mit Rüstungsaktien ihre Schäfchen ins Trockene bringen. Und das, genau das, ist für mich ein total kranker Egoismus der über Leichen geht.

Und so wende ich mich heute an alle Journalisten und Reporter, die über dieses Friedensfestival berichten. Ich meine, es ist Ihnen doch bekannt, dass der US-Militärstützpunkt Ramstein ein zentrales Drehkreuz für die Vorbereitung und Durchführung völkerrechtswidriger Aktionen ist. Also, ihr Medienmacher, unterstützt bitte unsere Initiative, stellt bitte in Zukunft unbequeme Fragen. Zum Beispiel: Warum duldet die Bundesregierung die völkerrechtswidrigen und verfassungswidrigen Aktivitäten der USA auf deutschem Boden? Warum kündigt die Bundesregierung das Stationierungsabkommen nicht, wenn sie doch weiß, dass über die Satellitenrelaisstation tausende von Menschen außergerichtlich getötet werden.

 

 

Und was geschieht wohl psychologisch mit Menschen in Afghanistan, Pakistan, Jemen, Syrien, Libyen, Irak und Somalia, wenn solche Drohnen zum Beispiel in Hochzeitsfeiern und Beerdigungen bersten? Was passiert bei denen psychologisch? Warum liest man in so wenigen Zeitungen und hört in so wenigen Sendern, dass alle paar Minuten ein Flugzeug über diese Regionen dröhnt? Dass das Grundwasser durch die laufende militärische Nutzung versifft und verdreckt ist? Dass durch das Auftanken in der Luft über der Region giftiges Kerosin herunter rieselt mit einem krebserregenden schwarzen Filz auf den Häusern? Warum wohl sind die Emissionswerte der Luft dort deutlich höher, als in der Umgebung?

Weitere Fragen: Welche Konzerne sind außer Airbus noch beteiligt, wenn die Bundesregierung jetzt eigene Kampfdrohnen für die Bundeswehr anschaffen will? Eine eigene so genannte Euro-Drohne mit Gesamtkosten von einer Milliarde Euro. Welche deutsche Beteiligung gibt es an den Kriegsspielen von Trump und den US-Atomwaffen im pfälzischen Büchel? Mit einer Einsatzmöglichkeit bis an die Grenze Russlands zu Nordkorea.

Wir alle, die Unterhaltungskünstler, wie auch die Publizisten und Medienmacher, wir alle müssen sehr viel ungehorsamer fragen und unser Recht auf Antwort einfordern. Wenn Trump jetzt jeden NATO-Staat zwingen möchte, seinen Rüstungsetat um zwei Prozent zu steigern — für Deutschland würde das quasi eine Verdoppelung bedeuten — dann kann ich nur alle Parteien aufrufen: Sagt nein! Sagt nein dazu vor der Bundestagswahl, aber dann bitte auch nach der Bundestagswahl. Sagt nein zu Trumps regelmäßiger Kill-Liste, die von deutschem Boden von amerikanischen Drohnenpiloten Woche für Woche abgearbeitet wird.

Wir alle, wir rufen nach Frieden. Und Frieden ist für uns nicht nur die regionale Abwesenheit von Krieg, nein Frieden ist für uns ganz einfach unsere Geisteshaltung.“

Marcel Joppa

https://de.sputniknews.com/politik/20170911317391522-dieter-hallervorden-warum-duldet-regierung-us-aktivitaeten-auf-deutschem-boden/

Krieg macht Geld: Wer wird an der Nordkorea-Krise gut verdienen?

Aufgeschreckt von den neusten amerikanisch-nordkoreanischen Drohgebärden wollen zahlreiche asiatische Staaten wie etwa Japan oder Südkorea Militärtechnik für Millionen-Summen einkaufen: Kampfjets, Raketenabwehrsysteme und anderweitiges teures Gerät. Das Land, das all dies liefern soll, steht wohl auch schon fest – die USA.

Nach Angaben des „Stockholm International Peace Research Institute“ (SIPRI) wächst der internationale Waffenhandel seit 2001 unaufhörlich. Ein Land führt mit Abstand in dieser Domäne – die Vereinigten Staaten. Ihr Anteil am globalen Waffenmarkt soll zwischen 2011 und 2015 auf 33 Prozent gestiegen sein – zwischen 2006 und 2010 lag er demzufolge noch bei 29 Prozent.

Nach eigenen Angaben verkauften die USA im Jahr 2015 Waffen im Wert von 47 Milliarden Dollar an andere Länder, was 15 Milliarden mehr ist als im Jahr davor. Dabei ist es kein Einzelfall, sondern eine Tendenz über Jahre hinweg – im Jahr 2005 verkaufte das Land noch Waffen für lediglich 8,6 Milliarden, was im Vergleich zu den heutigen Waffenlieferungen fast schon mickrig erscheint.Der serbische Militäranalyst und Kolumnist der Zeitung „Politika“ Miroslav Lazanski betonte in einem Interview für Sputnik, dass jeder Konflikt in der Welt ein Geschenk für die Rüstungsindustrie der größten waffenproduzierenden Staaten sei.

Nach seiner Einschätzung verdienen etwa die Vereinigten Staaten an jedem Konflikt in der Welt etwa 20 bis 25 Milliarden Dollar – und die Korea-Krise werde hier sicherlich zu keiner Ausnahme.

Lazanski fügte hinzu, dass beispielsweise allein der saudisch-iranische Konflikt – der wohlgemerkt noch nicht einmal „heiß“ geworden sei, sondern sich bislang nur auf Drohgebärden beschränkt habe – Washington mindestens 65 Milliarden Dollar beschert habe. Genau für diese Summe hätten die Saudis als Reaktion Waffen bei der amerikanischen Rüstungsindustrie eingekauft.

John Kerry und der Prinz Saud al-Faisal: Waffen für die Saudis - Millionen für die Amerikaner
John Kerry und der Prinz Saud al-Faisal: Waffen für die Saudis – Millionen für die Amerikaner

 

Allerdings könne man sich hierbei auch deutlich verkalkulieren, warnte der Experte.

„Es kam vor, dass sie (die USA – Anm. d. Red.) Milliarden und eine immense Zahl an Soldatenleben verloren haben. So war es in Vietnam und sogar in Afghanistan. Dieser Krieg kostete ihnen mehrere Billionen Dollar, verdient haben sie aber nichts“, erklärte Lazanski.

Der Krieg im Irak sei wiederum vorteilhaft für die Amerikaner gewesen, schließlich habe sich das Land in eine „private Tankstelle der Familie Bush“ verwandelt, betonte der Analyst.Mehr noch, für jede abgeschossene Kugel und Rakete, für jeden verbrauchten Liter Benzin habe im Endeffekt der Irak selbst zahlen müssen, sodass die USA im Prinzip „keinen einzigen Cent“ für diesen Kriegseinsatz gezahlt hätten.

Ähnlich profitabel sei der Krieg in Libyen gewesen: „Sie beschlagnahmten Konten, auf denen über 250 Milliarden aus dem libyschen Staatsbudget gewesen sind. Im Prinzip war es also so, dass der Krieg gegen Libyen von Libyen bezahlt wurde“, hob Lazanski hervor.

Nicht nur die USA, sondern auch Großbritannien und Frankreich hätten so gehandelt.

In diesem Zusammenhang verwies der Experte auf die Veröffentlichung eines bislang geheimen Dokuments aus dem britischen Nationalarchiv – eines Briefes von Alan Clark, Minister im Thatcher-Kabinett. In diesem bezeichnete jener den Angriff des Irak gegen Kuweit im Jahr 1991 und den erwarteten Gegenschlag der USA als eine „nie dagewesene Möglichkeit“ für den Waffenexport.

Zweiter Golfkrieg - nie dagewesene Möglichkeit für die Rüstungsindustrie
Zweiter Golfkrieg – „nie dagewesene Möglichkeit für die Rüstungsindustrie“

 

Und so stelle sich die Frage, ob die aktuelle Nordkorea-Krise auch zu einer „nie dagewesenen Möglichkeit“ für die Rüstungsindustrie bestimmter Staaten werden könnte.

Die Frage sei eher rhetorisch zu verstehen – die Antwort kenne man schließlich.

https://de.sputniknews.com/wirtschaft/20170908317366313-krieg-macht-geld-wer-wird-an-der-nordkorea-krise-gut-verdienen/

Israelischer Raketenangriff auf militärwissenschaftliches Zentrum nahe Masyaf

 

In der heutigen Nacht kurz vor drei Uhr haben israelische Kampfjets vom libanesischen Luftraum aus Raketen auf ein militärwissenschaftliches Zentrum der syrischen Streitkräfte in der Provinz Hama nahe der Stadt Masyaf abgefeuert, wodurch syrischen Angaben zufolge zwei Soldaten ums Leben kamen und Sachschaden entstand.

Auf Twitter wurden Bilder verbreitet, auf denen Feuer zu sehen ist, was angeblich von dem israelischen Angriff stammen soll.

Der Ex-Geheimdienstchef der israelischen Streitkräfte Amos Yadlin erklärte anschließend öffentlich, der israelische Angriff habe der Entwicklung und Herstellung von Präzisionsrakaten gegolten und Israel habe durch das Begehen dieses Aggressionsverbrechens drei Botschaften senden wollen:

1. Israel wird die Übertragung und Produktion von strategischen Waffen nicht erlauben
2. Israel beabsichtigt, seine roten Linien durchzusetzen, trotz des Faktes, dass die großen Mächte sie ignorieren und
3. die Präsenz von russischer Luftabwehr verhindert nicht Israel zuzuordnende Luftangriffe

Durch die in dem Zentrum hergestellten oder entwickelten Waffen seien Tausende Syrer gestorben, weshalb das israelische Eingreifen in den Krieg in Syrien auch moralisch richtig sei, führte Amos Yadlin weiter aus.

Aus syrischer Sicht sieht dieses israelische Eingreifen in den Anti-Terror-Kampf natürlich anders aus, nämlich nach einer direkten Unterstützung Israels für die Terroristen, deren Kampfmoral nach der Befreiung von Deir Ezzor aus der Blockade durch die Terrorgruppe ISIS weiter kollabiert ist. Das ist insofern stringent, als dass Israel in den letzten Jahren, Monaten und Wochen kein Geheimnis mehr daraus gemacht hat, dass Israel ein Sieg der Terrorgruppen ISIS und Al Kaida lieber wäre als ein Sieg der syrischen Armee und ihrer Partner.

Und so sieht es danach aus, dass in der Welt andere Botschaften ankommen, als die, die das Regime von Tel Aviv mit dem Raketenangriff senden wollte. Folgende Botschaften könnten ankommen:

1. Israel begeht routinemäßig Verbrechen des Angriffskrieges in Syrien
2. Israel unterstützt Terrorgruppen in Syrien, darunter ISIS und Al Kaida
3. Israel hat soviel Angst vor der russischen Luftverteidigung in Syrien, dass es davor zurückgeschreckt ist, an strategisch wichtigen Punkten wie an der Front im Anti-Terror-Kampf in Quneitra, Daraa oder in Damaskus anzugreifen, vom von Israel anvisierten syrischen Präsidentenpalast ganz zu schweigen. Stattdessen blieb Israel, das zur Zeit auch ein Großmanöver durchführt, nur, sich durch den unverteidigten libanesischen Luftraum an die syrische Grenze zum Nordlibanon anzuschleichen, um vom Libanon aus mit Raketen zu beschießen, was auch immer Israel fernab jeder Front in der Pampa treffen konnte, auch wenn das Ziel strategisch nicht wichtig und der dabei verursachte Schaden nicht sonderlich groß war.

Mit anderen Worten, es dürfte sich bei dem israelischen Angriff um nichts anderes eine weitere von vielen blutigen und verbrecherischen israelischen Provokationen gehandelt haben, um die syrische Armee und ihre Partner vom Anti-Terror-Kampf abzuhalten und den von Israel präferierten Terroristen von ISIS, Al Kaida und Co dadurch zu helfen. Entsprechend müsste nun auch die Antwort der Achse des Widerstandes und Russlands ausfallen: einerseits sollte das israelische Verbrechen als solches herausgestellt und verurteilt werden und andererseits sollte die Luftverteidigung in der Region weiter verbessert werden, um solche israelischen Verbrechen zukünftig besser unterbinden zu können. Als angemessen und besonders wichtig sollte dabei nun insbesondere daran gegangen werden, im Libanon eine schlagkräftige Luftabwehr aufzubauen, damit das Territorium dieses Staates zukünftig von Israel nicht mehr zum Begehen von Aggressionsverbrechen missbraucht werden kann. Vorteilhaft wäre es auch, wenn das russische und amerikanische Militär ihre Koordination als Reaktion auf diesen israelischen Versuch, den erfolgreichen Anti-Terror-Kampf in Syrien zu stören, verbessern würden. Das scheint der beste Weg, um Israel Grenzen aufzuzeigen.

Grundfalsch wäre es hingegen, wenn die syrische Armee und ihre Partner sich durch dieses blutige israelische Provokationsverbrechen davon ablenken ließen, Terrorgruppen wie ISIS und Al Kaida zu besiegen. Das wäre nämlich genau das, was Israel sich als maximalen Erfolg seines blutigen Verbrechens erhofft.

https://nocheinparteibuch.wordpress.com/2017/09/07/israelischer-raketenangriff-auf-militaerwissenschaftliches-zentrum-nahe-masyaf/