Abgelehnter syrischer „Flüchtling“ identifiziert – Entging Köln nur knapp einem Terroranschlag?

Terraherz

Tim Kellner

Kölner Polizei schließt nach Geiselnahme terroristischen Hintergrund nicht aus.
Die Kölner Polizei hat nach der Geiselnahme im Hauptbahnhof einen terroristischen Hintergrund nicht ausgeschlossen.
Beim Zugriff der Einsatzkräfte habe der Täter, ein abgelehnter syrischer „Flüchtling“, die weibliche Geisel massiv bedroht und versucht, sie anzuzünden.
Das ist mittlerweile aus Deutschland geworden!
Ein Kriegsgebiet!

Und dennoch bin ich der Meinung, dass das alles erst der Anfang ist.

Tim K.

Ursprünglichen Post anzeigen

Ermittlungsjournalistin, die EU-Korruption untersuchte, brutal missbraucht und ermordet aufgefunden

Ein weiterer tragischer Tod eines hochkarätigen Journalisten wirft nun Fragen auf. Eine auch aus dem Fernsehen bekannte bulgarische Journalistin, die mitten in einer eingehenden Untersuchung über angebliche Korruption im Zusammenhang mit EU-Mitteln steckt, wurde in der bulgarischen Stadt Ruse ermordet aufgefunden, teilten die Behörden am Sonntag mit.

Die Leiche der 30-jährigen Viktoria Marinova wurde am Samstag in einem örtlichen Park gefunden, und obwohl die Polizei den Fall bisher als tragische Vergewaltigung und Mord ohne Bezug zu ihrer beruflichen Tätigkeit als Journalistin dargestellt hat, legten bulgarische Medien schnell nahe, dass er mit ihren EU-Untersuchungen in Verbindung stehen könnte. Die Polizei sagte am Sonntag, dass sie „außergewöhnlich brutal“ geschlagen, vergewaltigt und erdrosselt worden zu sein scheint.

Auch im Westen nahmen die Medien den verdächtigen Charakter des Zeitpunkts dieses abscheulichen Verbrechens rasch wahr, wobei The Guardian darauf hinwies, dass „die Europäische Kommission und die deutsche Regierung die bulgarischen Behörden aufgefordert haben, die Verantwortlichen für die brutale Ermordung der Journalistin Viktoria Marinova, die über angebliche Korruption in einem der neuesten Mitgliedstaaten der EU berichtet hatte, vor Gericht zu bringen.“

Viktoria Marinova arbeitete für den bulgarischen Fernsehsender TVN, wo sie zwei investigative Programme vorstellte.

Der bulgarische Innenminister Mladen Marinov bemühte sich sogleich, Spekulationen herunterzuspielen, wonach man es wegen ihres Ermittlungsjournalismus auf sie abgesehen habe, und sagte, dafür gebe es keine Beweise: „Es geht um Vergewaltigung und Mord“, sagte er in einer Erklärung. Marinov fügte hinzu, es keine Beweise dafür gebe, dass sie zuvor etwa wegen ihrer Arbeit bedroht worden sei.

Die Nachricht von ihrem Tod wurde jedoch in den Schlagzeilen weltweit aufgegriffen, nachdem der saudische Journalist und Kolumnist der Washington Post, Jamal Khashoggi, von einem saudischen Killerteam im saudischen Konsulat in Istanbul ermordet worden war, und zwar in einer sensationellen Geschichte, die bereits die saudisch-türkischen diplomatischen Beziehungen gestört hat.

Marinova ist außerdem bereits der dritte Journalist, der in diesem Jahr während Korruptions- und Betrugsermittlungen ermordet wurde.

Die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa, eine zwischenstaatliche Organisation, hat eine „gründliche Untersuchung“ des Todes von Marinova gefordert und einen beunruhigenden „Trend zu verstärkten Angriffen auf weibliche Journalisten“ beschrieben.

Zwischenzeitlich erwähnte beispielsweise auch USA Today, ähnlich wie andere Eilmeldungen, die Möglichkeit einer kriminellen Verschwörung, die auf der Brisanz der Geschichte basiert, die sie zum Zeitpunkt ihres Todes untersucht hat:

Es ist nicht bekannt, ob der Mord an Marinova mit ihrer journalistischen Arbeit zusammenhängt. Die Ermittler versuchen immer noch, potenzielle Zeugen zu ermitteln und ein Motiv für ihre Ermordung zu finden. Bulgarische Medien berichteten, dass Marinova kürzlich rumänische Journalisten interviewt habe, die gegen Politiker und Geschäftsleute wegen angeblicher Korruption im Zusammenhang mit EU-Geldern ermitteln.

Einige Aussagen von Beamten selbst, die Beziehungen zur EU haben, scheinen darauf hinzudeuten, dass hinter der Geschichte mehr stehen könnte, als nur gewöhnliche örtliche Kriminalität. Der Vizepräsident der Exekutive der EU, Frans Timmermans, twitterte beispielsweise wie folgt: „Wieder fällt ein mutiger Journalist im Kampf für Wahrheit und gegen Korruption. Die Verantwortlichen sollten von den bulgarischen Behörden unverzüglich vor Gericht gestellt werden.“

Eine Flut weiterer in jüngster Zeit aufgetretener Todesfälle von Journalisten, die aktiv an Korruptionsuntersuchungen über mächtige Personen gearbeitet haben, ist laut USA Today wie folgt:

Die maltesische investigative Journalistin Daphne Caruana Galizia wurde im Oktober durch eine Autobombe getötet. Sie hatte an den sogenannten Panama Papers gearbeitet, durchgesickerten Dokumenten, die finanzielle Informationen über die Offshore-Konten von hochkarätigen Beamten enthüllten.

Der slowakische investigative Journalist Jan Kuciak und seine Freundin wurden im Februar erschossen. Kuciak ermittelte wegen Steuerbetruges.

Die schwedische freiberufliche Journalistin Kim Wall wurde im vergangenen Jahr in Dänemark in einem grausamen Fall vom dänischen Erfinder Peter Madsen ermordet. Wall wurde getötet und verstümmelt, nachdem sie an Bord von Madsens U-Boot gekommen war, um ein Interview mit ihm zu führen.

Fragen, die jetzt über dem grausamen Mord der bulgarischen Journalistin Viktoria Marinova hängen, veranlassten den bulgarischen Premierminister Boyko Borissov, eine Erklärung abzugeben: „Die besten Kriminologen wurden nach Ruse geschickt, wir sollten sie nicht unter Druck setzen. Es wurde viel DNA-Material sichergestellt.“

Während des ganzen Montags enthüllten verschiedene Medienberichte weitere Details über Art der Geschichte, an der Marinova arbeitete. Laut einem Bericht in Newsweek waren die von ihr kurz vor ihrem Tod befragten Personen bereits von den bulgarischen Behörden einer genauen Prüfung unterzogen worden:

Nach Angaben des Ausschusses zum Schutz von Journalisten (CPJ) unter Berufung auf die lokale Nachrichten-Webseite Terminal 3 hatten die Männer den mutmaßlichen Betrug mit Geldern der Europäischen Union (EU) untersucht und dabei mit dem Projekt zur Berichterstattung über organisierte Kriminalität und Korruption (OCCRP) zusammengearbeitet.

Im September waren die beiden Reporter von der bulgarischen Polizei festgenommen worden. Reporter ohne Grenzen sagten, dass sie verhaftet wurden, nachdem sie Fotos von Beweisen gemacht hatten, die mit dem Missbrauch von EU-Geldern durch bulgarische Unternehmen zusammenhängen. Bivol sprach davon, „groß angelegte Korruption“ gefunden zu haben.

Der Eigentümer der bulgarischen Untersuchungsstelle Bivol, Asen Yordanov, sagte gegenüber Agence France-Presse (AFP), dass seine Mitarbeiter wegen Ihrer Untersuchungen über zügellosen Missbrauch von EU-Mitteln bedroht worden seien.

„Viktorias Tod, die brutale Art und Weise, wie sie getötet wurde, ist eine Hinrichtung. Es sollte als Beispiel dienen, so etwas wie eine Warnung“, sagte Jordanow im Gespräch mit AFP.

Marinovas Fernsehsender kommentierte ihren Tod in einer von Reuters veröffentlichten Erklärung: „Mit großem Schmerz und unüberwindbarer Trauer erlebt das Team von TVN den Verlust unserer geliebten Kollegin Viktoria Marinova, und wir beten für Mitgefühl für die Trauer ihrer Verwandten und Kollegen“.

 

Verweise:

 

http://derwaechter.org/ermittlungsjournalistin-die-eu-korruption-untersuchte-brutal-missbraucht-und-ermordet-aufgefunden

Die Kriminalität explodiert in Bayern

Phil.. Pe..nis:

Bayern: Explodierende Kriminalität

„In Bayern leben heißt sicherer leben“, so wirbt die CSU in ihrem aktuellen Wahlprogramm. Die Zahlen der bayrischen Polizeilichen Kriminalstatistik zeichnen jedoch ein Bild des Versagens der Staatsregierung.

Innere Sicherheit als soziales Grundrecht

Blutige Realität in Söders „Musterland und Blaupause für andere“

 

Anders, als von der CSU vollmundig behauptet, explodierte die Kriminalität im Freistaat in den letzten Jahren. Jedenfalls wenn man sich die Delikte ansieht, die vom Bürger als besonders bedrohlich empfunden werden.

Morde, aber auch andere Delikte, die Gewalt beinhalten und vor allem solche, die jeden treffen können. Delikte also, die das Sicherheitsgefühl der Bürger besonders beeinflussen.

Zwei Tatsachen: Deutsche weniger kriminell
Bayern überrollt durch Kriminalität der Flüchtlinge

Flüchtlinge – hier benutzt wie in der Alltagssprache, nämlich als Sammelbegriff für Asyl, Flucht, illegale Migration, etc. – verändern die innere Sicherheit in beispiellosem Ausmaß. Das wird klar, wenn man sich die offiziellen Zahlen ansieht.

Von 2014 bis 2017 gab es folgende Entwicklung bei der Flüchtlingskriminalität:

  • Mord auf 485 %
  • schwere Körperverletzung auf Straßen auf 574%
  • Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung auf 739 %
    • hiervon: Vergewaltigung auf 820%

Wer hier entgegenhält, dass die Basis 2014 gering war, liegt falsch und will wohl beschönigen. Der Anteil dieser Personengruppe an diesen Straftaten war immer schon höher als der Durchschnitt der Bevölkerung, stieg aber nochmals massiv an. Und zwar im Detail bei

  • Mord von 4% (2014) auf 17 % (2017)
  • schwerer Körperverletzung von 4 % (2014) auf 21 % (2017)
  • Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung von 2 % (2014) auf 10 % (2017)
    • hiervon: Vergewaltigung von 4 % (2014) auf 18 % (2017)

Wenn man sich jetzt vor Augen führt, dass wir hier – angeblich – über lediglich 1-2% der Bevölkerung sprechen, dann heißt das im Klartext, dass die Kriminalitätsbelastung rund beim 10-fachen der restlichen Bevölkerung liegt.

Kriminalstatistik straft Söder und die CSU Lügen

Ministerpräsident Söder  … Er gibt sich als Law-and-order Mann und kann nur hoffen, dass das Stimmvieh nicht merkt, dass er nur heiße Luft produziert. Ein Politpygmäe, dem der Stuhl von FJS ein paar Hausnummern zu groß ist.

Die politischen Pygmäen der CDU, die nur um ihre Wahlkreise bangen, diese Zwerge im Westentaschenformat, diese Reclam-Ausgabe von Politikern
Franz Josef Strauß 1976

Nackte Statistik wird den menschlichen Schicksalen nicht gerecht.

Bayern braucht Besseres.

https://astrologieklassisch.wordpress.com/2018/10/07/die-kriminalitaet-explodiert-in-bayern/

München: Ein Vater schützt seine Tochter

rundertischdgf

Wehren gegen sexuelle Übergriffe verboten! Als ein Eritreer gestern einer 21-jährigen Münchnerin unter den Rock an den Po griff, schlug ihm deren Vater ins Gesicht. Die Bundespolizei nahm den Mann fest und ermittelt nun wegen Körperverletzung. Ereignet hat sich die Tat um Mitternacht nach dem Oktoberfest in München am Wiesn-S-Bahnhof Hackerbrücke.

Der 28-jährige afrikanische Flüchtling kannte keine Hemmung und griff der jungen Frau im Beisein des Vaters unter das Dirndl und begrabschte den Unterleib. Offenbar erwartete er keine Gegenwehr. Doch diesmal geschah etwas, das in Deutschland verboten ist und mit ganzer Härte bestraft wird: Der 42-Jährige Deutsche verteidigte seine Tochter und schlug dem „Schutzsuchenden“ ins Gesicht.

Ursprünglichen Post anzeigen

Rechtsstaat Deutschland? Eine ernüchternde Analyse von Dr. Klaus Miehling

Von Klaus Miehling

Was sind die Merkmale eines Rechtsstaates? Leben wir einem? Was wir „Rechtsstaat“ nennen, ist nur noch abblätternder Putz auf den Mauern eines Willkürsystems. Eine Analyse und ein Plädoyer für eine ganz neue Kultur der Vernunft.

Löst sich der deutsche Rechtsstaat auf?Foto: iStock

 

Unsere Politiker werden nicht müde, den „Rechtsstaat“ zu beschwören. Aber was sind die Merkmale eines Rechtsstaats, und leben wir tatsächlich (noch) in einem? Wenn nein, wie konnte es dazu kommen? Eine Analyse sowie ein Plädoyer für eine ganz neue Kultur der Vernunft.

1. Ist Deutschland ein Rechtsstaat?

Eine wissenschaftliche Definition des Begriffes „Rechtsstaat“ gibt es nicht. Gleichwohl hat sich ein gewisser Konsens herausgebildet, welche Merkmale ein solcher aufzuweisen hat:

– Gewaltenteilung
– Gleichheit vor dem Gesetz
– Rechtssicherheit
– Gewaltmonopol des Staates, was voraussetzt:
– Schutz der Bürger vor Verbrechen, was voraussetzt:
– effektive Strafverfolgung und
– angemessene und verhältnismäßige Strafen
– Zugänglichkeit des Rechts
– Meinungsfreiheit

Betrachten wir nun, wie es sich mit diesen Merkmalen in der gegenwärtigen Bundesrepublik verhält:

1. Gewaltenteilung

Dieser Begriff bedeutet, dass Legislative (Gesetzgebung), Judikative (Rechtsprechung) und Exekutive (Polizei) voneinander unabhängig sind. Tatsächlich jedoch ist in Deutschland eine Einflussnahme der Politik (d.h. der Legislative) auf die Rechtsprechung möglich.

So werden die 16 Richter des höchsten deutschen Gerichts, des Bundesverfassungsgerichts, jeweils zur Hälfte vom Bundestag und vom Bundesrat auf zwölf Jahre gewählt. Diese Richter entscheiden bekanntlich, ob politische Entscheidungen gegen die Verfassung, d.h. gegen das Grundgesetz verstoßen. Von wirklicher Unabhängigkeit kann also nicht gesprochen werden. Man stelle sich vor, ein normaler Angeklagter dürfte sich seinen eigenen Richter wählen!

Es ist also nicht erstaunlich, dass das Bundesverfassungsgericht mit Maßregelungen der Politik eher vorsichtig ist. Beispielsweise wurde eine Verfassungsbeschwerde gegen die nach Beurteilung zahlreicher Juristen und auch ehemaliger (!) Verfassungsrichter rechtswidrige Asylpolitik gar nicht erst zur Entscheidung angenommen. Reicht sonst ein Anfangsverdacht, um Staatsanwaltschaften und Gerichte tätig werden zu lassen, so genügten hier nicht einmal kompetente juristische Einschätzungen. Es ist offensichtlich, dass diese Verweigerung politische Gründe hatte, dass die Judikative in diesem Fall von der Legislative abhängig war.

Sie ist es aber auch im Weisungsrecht der Politik gegenüber Staatsanwälten; der Vorsitzende des Deutschen Richterbundes Jens Gnisa bezeichnet das als „Geburtsfehler“ des deutschen Staates: „Der Justizminister kann die Anweisung erteilen, Ermittlungen aufzunehmen oder fallen zu lassen, anzuklagen oder einzustellen“ (S. 180 – Literaturangaben am Ende des Textes). Der Fall Range wird noch in Erinnerung sein. Nach diesem Maßstab war die BRD also nie ein wirklicher Rechts­staat.

Die Gewaltenteilung wird auch dadurch beschädigt, dass sogenannte Ordnungswidrigkeiten nicht verfolgt werden müssen. Das bedeutet nämlich, dass die Exekutive (Polizei) zur Judikative wird, die nach Gutdünken entscheidet, ob sie eine Tat verfolgt oder nicht, wem sie einen Bußgeldbescheid ausstellt, und wem nicht. Dies ist nicht nur individuell ungerecht (Gleichheit vor dem Gesetz, s.u.!), sondern führt in der Praxis dazu, dass bestimmte Delikte aus Gründen des Zeitgeistes praktisch nicht mehr verfolgt werden. Hier kann es wiederum Vorgaben der zuständigen Bürgermeister geben – was dann einen Einfluss der Legislative auf die Exekutive bedeutet.

Gnisa sagt unmissverständlich: „Bei einer Umfrage würden wohl die meisten Deutschen sagen, dass die Gewaltenteilung in Deutschland umgesetzt ist. Weit gefehlt“ (S. 252).

Fazit: Gewaltenteilung in Deutschland? „Weit gefehlt“!

2. Gleichheit vor dem Gesetz

Diese Gleichheit ist von vornherein eine nur relative. Bekanntlich haben Kinder und Jugendliche nicht die gleichen Rechte und Pflichten wie Erwachsene. Dass dies mit starren Altersgrenzen einhergeht, die nicht den Stand der Entwicklung im Einzelfall berücksichtigen, ist hochproblematisch. Wie willkürlich solche Grenzen sind, zeigt schon die Tatsache, dass die „Volljährigkeit“ 1974 von 21 auf 18 Jahre vorverlegt wurde.

Im gleichen Jahr wurde auch das Jugendstrafrecht eingeführt. Die Existenz zweier verschiedener Strafrechte, die für dieselben Delikte unterschiedliche Strafen bzw. Maßnahmen vorsehen, wobei unter 14jährige als „strafunmündig“ sogar völlig straffrei bleiben, widerspricht der Gleichheit vor dem Gesetz ebenso wie die Immunität von Abgeordneten und Diplomaten. So können beispielsweise sogar deren Chauffeure gegen das Straßenverkehrsrecht verstoßen, ohne dass dies Folgen hat.

Die aktuelle Bundesregierung und ihre Vorgänger haben nicht nur im Rahmen der Zuwanderungspolitik, sondern auch mit ihrer EU-Politik Recht gebrochen bzw. Rechtsbrüche der EU mitgetragen. Dafür zur Rechenschaft gezogen wurde niemand. Für Regierungspolitiker gelten Gesetze nur in der Theorie, aber nicht in der Praxis: Quod licet Iovi, non licet bovi. Seit den alten Römern hat sich da nichts geändert.

Sprichwörtlich ist der sogenannte „Migrantenbonus“ geworden. Zwar hat angesichts der allgemein milden Rechtsprechung nicht jedes milde Urteil gegen einen Migranten mit seiner kulturellen Herkunft zu tun, aber bisweilen ist das eben doch der Fall; wenn etwa die geringe Strafe für einen Mörder damit begründet wird, er habe sich „aufgrund seiner kulturellen und religiösen Herkunft in einer Zwangslage befunden“. Nach Aussage eines Oberstaatsanwaltes haben manche milden Urteile sogar damit zu tun, dass die Richter schlicht Angst vor den Kriminellen und den dahinterstehenden Clanstrukturen haben.

Es steht im Ermessen der Richter, Zeugen zu laden oder auch nicht. Das kann die Wahrheitsfindung beeinträchtigen und zu Fehlurteilen führen. In Gewaltmusik – Musikgewalt habe ich den Fall einer fortgesetzten nächtlichen Ruhestörung dokumentiert, wo die Polizei unvollständige und teils falsche Vorkommnisberichte lieferte und der offensichtlich parteiische Amtsrichter wichtige Zeugen nicht hören wollte (S. 504f). Kurz zuvor (2002) waren „zahlreiche Änderungen zur Entlastung der Berufungsgerichte sowie zur Stärkung der ersten Instanz eingeführt“ worden, die nach Auskunft eines nachträglich hinzugezogenen Rechtsanwalts eine Berufung aussichtslos erscheinen ließen. Die Kosten für das Fehlurteil beliefen sich auf rund 900 Euro, die das Opfer bezahlen musste.

Schließlich ist an die bereits erwähnte Willkür bei der Verfolgung von Ordnungswidrigkeiten zu erinnern.

Fazit: Gleichheit vor dem Gesetz in Deutschland? Nein!

3. Rechtssicherheit

Das bedeutet im wesentlichen, dass man aus dem Gesetz ersehen kann, was erlaubt ist und was nicht, und welche Strafe man bei Verstößen zu erwarten hat – und dass dies in der Rechtsprechung umgesetzt wird. Im Grunde lässt sich dieser Punkt kaum von der „Gleichheit vor dem Gesetz“ trennen.

Nicht umsonst gibt es das Sprichwort „Auf See und vor Gericht ist man in Gottes Hand“. Im Strafrecht lassen weite Strafrahmen sehr unterschiedliche Strafen für dasselbe Delikt zu, Freiheitsstrafen bis zu zwei Jahren können sogar zur Bewährung ausgesetzt werden, so dass hier zwischen Freiheit und Haft nur die Milde oder Strenge des jeweiligen Richters steht. Heranwachsende, die nach dem Gesetz „volljährig“ sind und alle Rechte eines Erwachsenen genießen, können nach Belieben des Gerichts nach dem milderen Jugendstrafrecht verurteilt werden.

Im Zivilrecht wiederum ist vieles unbestimmt; das Urteil hängt stark von der subjektiven Einschätzung der Richter und ihrer eventuellen Parteilichkeit ab. (Dass Juristen nicht automatisch bessere Menschen sind, belegen die weiter unten erwähnten Umfragen zur Straffälligkeit von Jurastudenten.)

Wie gering die Rechtssicherheit ist, zeigt schon die Tatsache, dass Urteile nicht selten von einer Folgeinstanz aufgehoben werden. D.h. bei gleichem Sachverhalt können unterschiedliche Gerichte zu unterschiedlichen, sogar substanziell unterschiedlichen Urteilen kommen.

Fazit: Rechtssicherheit in Deutschland? Nein!

4. Gewaltmonopol des Staates

Dieses ist im Grundgesetz (Art. 20) eher indirekt festgelegt, indem alle Staatsgewalt vom (Wahl-)Volke ausgeht und von den drei „Gewalten“ Legislative, Judikative und Exekutive ausgeübt wird. Daher werden auch Urteile „im Namen des Volkes“ gesprochen. Einzelne Bürger oder Gruppen dürfen also keine gesetzgebende, urteilende oder ausführende Gewalt anwenden.

Dieses Gewaltmonopol ist schon seit geraumer Zeit durch die „rechtsfreien“ Räume ausgehebelt, deren Existenz zwar von der Politik immer wieder geleugnet wird, die es aber dennoch gibt: Dort beispielsweise, wo innerhalb bestimmter Migrantengruppen und in von diesen dominierten Stadtteilen das Recht in die eigene Hand genommen oder von selbst bestellten Friedensrichtern oder Imamen ausgeübt wird.

An vielen öffentlichen Orten wie Parks, aber auch etwa in Diskotheken, besteht seit Jahren ein florierender Drogenhandel, ohne dass dieser unterbunden wird: Auch das sind quasi rechtsfreie Räume.

Fazit: Gewaltmonopol des Staates in Deutschland? Das war einmal.

5. Schutz der Bürger vor Verbrechen

Das Gewaltmonopol des Staates und das Verbot der Selbstjustiz sind nur legitim, wenn der Staat die ihm übertragene Aufgabe, für Recht und Ordnung zu sorgen, auch erfüllt. Das ist weniger denn je der Fall. Der Staat war nicht in der Lage oder willens, den dramatischen Anstieg der Kriminalität (mehr als eine Verdreifachung von den 1950er zu den 90er Jahren*) zu verhindern; die Aufklärungsquote liegt konstant bei nur wenig über 50 Prozent, bei manchen Delikten wie Einbruch und Diebstahl weit darunter.

Durch die personell zu geringe Besetzung der Polizei und die Schließung von Dienststellen auf dem Land ist ein rechtzeitiges Eingreifen oft nicht möglich, hilfesuchende Anrufer müssen vertröstet werden. Mit der weitgehend unkontrollierten illegalen Migration hat sich der Staat sogar zu einem Einschleuser von Kriminellen gemacht, und somit seine Schutzpflicht gegenüber der eigenen Bevölkerung auf das gröbste verletzt.

Fazit: Schutz der Bürger vor Verbrechen in Deutschland? Nein!

*Die PKS weist zwar nur eine Zunahme um etwa das 2,3-fache auf, jedoch wurden 1963 die sehr zahlreichen Verkehrs- und die Staatsschutzdelikte aus der Statistik genommen, was die Steigerung eines ganzen Jahrzehnts scheinbar wieder rückgängig machte. Zwar wurden 1976 die vom Bundesgrenzschutz bearbeiteten Straftaten sowie vom Zoll bearbeitete Rauschgiftdelikte neu in die Statistik aufgenommen, doch 1984 führte die landesinterne Zusammenfassung der Seriendelikte erneut zu einem scheinbaren Rückgang.

6. Effektive Strafverfolgung

Aus dem bereits Gesagten geht hervor, dass eine effektive Strafverfolgung nicht besteht. Weder gibt es genügend Polizei- und Justizbeamte, noch genügend Haftplätze; die Aufklärungsquote ist zu niedrig, die Strafen sind es ebenfalls. Tatverdächtige müssen freigelassen werden, weil Verhandlungsfristen nicht eingehalten werden können.

Übertriebene gesetzliche Restriktionen erschweren die Arbeit von Polizei und Justiz zusätzlich. Verjährungsregelungen lassen spät überführte Verbrecher straffrei ausgehen. Eine andere der Gerechtigkeit Hohn sprechende Regelung verbietet, zu Unrecht freigesprochene Straftäter erneut anzuklagen, wenn ihre Schuld nachträglich festgestellt wird.

Fazit: effektive Strafverfolgung in Deutschland? Nein!

7. Angemessene und verhältnismäßige Strafen

Ende August bzw. Anfang September 2018 gab es diese beiden Urteile:

Ein Deutscher verübte einen Sprengstoffanschlag auf eine Moschee, bei dem niemand verletzt wurde: knapp zehn Jahre Haft.
Ein Afghane erstach eine fünfzehnjährige Deutsche: achteinhalb Jahre Haft.

Diese Beispiele belegen, dass eine Verhältnismäßigkeit im deutschen Strafrecht nicht gegeben ist. Es erscheint kaum vorstellbar, dass irgendjemand, egal, ob er eine „Kuscheljustiz“ oder harte Strafen befürwortet, für einen Mord eine geringere Strafe als für eine Sachbeschädigung als verhältnismäßig ansieht. Darüber hinaus gibt es unzählige Beispiele von Urteilen, deren Milde Empörung bei der Bevölkerung und sogar bei den berichtenden Journalisten auslöst, wie etwa Bewährungsstrafen für Kindesmissbrauch oder Vergewaltigung, ja sogar bei Vielfachtätern.

Oft, aber keineswegs immer, hat das mit dem bereits erwähnten Jugendstrafrecht zu tun. Dieses sieht weit mildere Strafen als für Erwachsene vor und wird für Jugendliche bis 17 Jahre zwingend, für Heranwachsende von 18 bis 20 Jahren fakultativ angewendet. Der oben genannte Afghane war nach einem Gutachten zwar vermutlich volljährig, aber seine Minderjährigkeit konnte nicht vollständig ausgeschlossen werden, so dass er nach Jugendstrafrecht verurteilt wurde, das selbst für die schlimmsten Verbrechen eine Höchststrafe von nur zehn Jahren (15 bei Heranwachsenden, aber nur bei „besonderer Schwere der Schuld“) vorsieht.

Im Erwachsenenstrafrecht wiederum ist das Urteil „lebenslänglich“ eine Mogelpackung, denn im Regelfall bedeutet das ebenfalls nur 15 Jahre. Lediglich in besonders schweren Fällen wird eine so frühe vorzeitige Entlassung ausgeschlossen oder anschließende Sicherungsverwahrung angeordnet.

Spätestens seit den 1980er Jahren war es das Ziel, insbesondere im Jugendstrafrecht Haftstrafen weitestgehend zu vermeiden und Erziehung, ja sogar „Hilfe“ (für den Täter!) vor Strafe zu stellen. Jugendliche und auch Erwachsene können sogar mehrfach straffällig werden, ohne in Haft zu müssen.

Auch hier kann von Verhältnismäßigkeit keine Rede mehr sein, und als Ergebnis ist folgerichtig die Kriminalität weiter gestiegen; die Jugendkriminalität in den 90er Jahren geradezu explosionsartig, was freilich auch mit der damals in Mode kommenden Rapmusik zu tun hatte.

Im Falle des verurteilten Afghanen dürfte kaum jemandem zu vermitteln sein, dass ein Mörder, der einem Mädchen statistisch gesehen etwa 70 Lebensjahre geraubt hat, noch als junger Mensch in seinen Zwanzigern das Gefängnis verlassen kann. Solche Urteile „im Namen des Volkes“ zu sprechen, ist zynisch.

Der Anteil unbedingter Freiheitsstrafen (d.h. ohne Bewährung) an den Verurteilungen betrug gegen Ende des 19. Jahrhunderts in Deutschland rund 70 Prozent, in der ersten Jahren der BRD noch etwa 40 Prozent. Heute kommen „weniger als 8% der Verurteilten – unter Berücksichtigung von Diversion [Verfahrenseinstellung]: insgesamt weniger als 4% der als überführt geltenden Täter – in den Strafvollzug. Rechtsfolge der Straffälligkeit ist heute in aller Regel eine ambulante Reaktion“ (Spiess, S. 425). „Erst denjenigen, der immer und immer wieder kriminell wird, trifft dann doch mal die Härte des Gesetzes“, schreibt Richter Jens Gnisa (S. 246).

Richtig wäre stattdessen, den Anfängen zu wehren, damit die Leute eben nicht „immer und immer wieder kriminell“ werden.

Die oben genannten zehn Jahre für einen Sprengstoffanschlag erscheinen zwar angemessen, aber solche Strafen sind die große Ausnahme. Man wird den Verdacht nicht los, dass hier wie dort politische Urteile im Sinne des Multikulturalismus gefallen sind: Angemessen harte Strafe für einen Deutschen, der einen Anschlag auf eine Moschee verübt, unangemessen milde Strafe für einen Afghanen, der eine Deutsche ermordet. Um dies sicher zu beurteilen, müsste man freilich die allgemeine Urteilspraxis der beiden Richter kennen. Möglicherweise tendiert der eine grundsätzlich zu harten, der andere zu milden Urteilen.

Fazit: angemessene und verhältnismäßige Strafen in Deutschland? In aller Regel nicht!

8. Zugänglichkeit des Rechts

Was nützt das Recht, wenn es hohe Hürden gibt, um es zu bekommen? Die Bildung in Deutschland ist bis hin zur Universität (fast) kostenlos, aber ein Rechtsstreit ist teuer. Gnisa rechnet vor, dass bei einem Streitwert von 600 Euro, bei dem beide Parteien anwaltlich vertreten sind, Gebühren von 682,60 Euro entstehen (S. 192). Der Ausgang ist stets ungewiss, so dass viele Menschen darauf verzichten, ihr Recht einzuklagen.

So richtig der Gedanke ist, dass Kosten vom Verursacher zu tragen sind, so wäre in einem Rechtsstaat der Zugang zur Justiz (wie zur Hilfe der Polizei) das erste was kostenfrei sein müsste, wenn man von diesem Prinzip denn abweichen möchte – und das geschieht bekanntlich vielfach. Gnisa weist zudem darauf hin, dass kleinere Gerichte aus Sparsamkeitsgründen geschlossen werden, was für viele Bürger weite Wege (bis zu 80 km!) bedeutet, wenn sie ihr Recht einklagen wollen. Zwar gibt es die Möglichkeit rein schriftlicher Verfahren, aber das ist natürlich oft nicht ausreichend.

Fazit: Zugänglichkeit des Rechts? Erschwert!

9. Meinungsfreiheit

In Diktaturen wie der DDR und Scheindemokratien wie der gegenwärtigen Türkei werden allzu laute Regierungskritiker eingesperrt, hierzulande sind es sogenannte Holocaustleugner. Es gibt also Meinungsäußerungen, die in Deutschland verboten sind. Ich nenne das die „Ja, aber“-Meinungsfreiheit:

Selbstverständlich bin ich für Meinungsfreiheit, aber wer diese Meinung äußert, der gehört eingesperrt!“

In anderen Bereichen gibt es zwar prinzipiell Meinungsfreiheit, aber sie kann zu negativen Konsequenzen führen, so dass im Ergebnis auch hier keine wirkliche Meinungsfreiheit besteht. Es ist bezeichnend, dass beim Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz die politische Meinung als schutzwürdiges Kriterium fehlt.

Wer wegen seiner Religionszugehörigkeit, Weltanschauung Staatsangehörigkeit, Behinderung oder sexuellen Orientierung beispielsweise als Stellenbewerber oder Mieter abgelehnt wird, kann dagegen klagen und zumindest Schadenersatz verlangen. Nicht so, wer aus politischen Gründen abgelehnt wird. Denn das Bundesverwaltungsgericht hat entschieden:

Eine politische Überzeugung fällt nicht unter diesen Begriff von Weltanschauung, selbst wenn sie Sichtweisen von Politik und Gesellschaft sehr umfassend erklärt.“

Nun bliebe noch das Grundgesetz, Art. 3, Abs. 3: „Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden. Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden.“

Vor diesem Hintergrund fragt man sich nun, wozu es überhaupt des AGG bedurfte. Wollte man davon ablenken, dass eigentlich auch die politische Überzeugung geschützt ist? Das GG wird aber gerne dahingehend gedeutet, dass es nur das Verhältnis zwischen Staat und Bürger regle.

Daher wird im Arbeits- und Zivilrecht eher das AGG herangezogen, welches die politische Meinung eben nicht schützt. So ist eine Kündigung aus politischen Gründen durchaus möglich, nur heißt sie dann „Auflösung des Arbeitsverhältnisses“: Wenn die Kündigung vor Gericht nicht durchkommt, so genügt unter Umständen die Erklärung des Arbeitgebers oder von Arbeitskollegen, dass es ihnen nicht zuzumuten sei, den Arbeitnehmer weiter zu beschäftigen bzw. mit ihm zusammenzuarbeiten, damit das Gericht den Arbeitsvertrag auflöst. Der Arbeitnehmer erhält dann zwar eine Abfindung, aber seinen Arbeitsplatz hat er dennoch verloren. Und diejenigen, welche aus Intoleranz die Kündigung betrieben haben, zahlen die Abfindung normalerweise nicht aus eigener Tasche.

Das Netzwerkdurchsetzungsgesetz war der jüngste direkt von der Legislative ausgehende Schlag gegen die Meinungsfreiheit. Natürlich gibt man vor, dass nur rechtswidrige Inhalte gelöscht werden sollen; da dies der Betreiber einer Netzplattform aber nicht zweifelsfrei beurteilen kann und ihm astronomische Geldstrafen drohen, werden sicherheitshalber auch viele zulässige Meinungsäußerungen gelöscht; zudem hängt die Löschpraxis von der politischen Einstellung der Mitarbeiter ab.

Fazit: Meinungsfreiheit in Deutschland? Nur sehr eingeschränkt!

Schlußfolgerung: Die BRD der Gegenwart erfüllt keine einzige der Voraussetzungen für einen Rechtsstaat.

2. Ursachen: „Erst kommt die Gleichheit, dann die Moral“

Kriminalität kann effektiv bekämpft werden. Die Garantie innerer und äußerer Sicherheit ist die Grundaufgabe und die eigentliche Rechtfertigung des Staates. Bevor dies nicht gewährleistet ist, haben alle anderen Auf- und Ausgaben zurückzustehen.

Wie kann es also sein, dass Polizei und Gerichte unterbesetzt werden, dass durch geringe Strafen und Verfahrenseinstellungen auf das Sühnebedürfnis der Opfer, auf die präventiv so notwendige Abschreckung und auf das Aus-dem-Verkehr-Ziehen von Kriminellen verzichtet wird?

Wie kann es sein, dass zig Milliarden für illegale (!) Einwanderer zur Verfügung gestellt werden, während die Sicherheit der eigenen Bürger zu Tode gespart wird?

1. Der Fluch der Demokratie: Sozial- vor Rechtsstaat

„Erst kommt das Fressen, dann die Moral.“ Diesen Spruch des kommunistischen Dichters Bertolt Brecht haben viele verinnerlicht, ja sogar pervertiert in „Erst kommt die Gleichheit, dann die Moral“. Die von Bismarck eingeführten und seither immer mehr ausgeweiteten staatlichen Sozialleistungen, verbunden mit Propaganda von „sozialer Gerechtigkeit“, haben bei den Bürgern eine Anspruchs- und Versorgungsmentalität entstehen lassen.

Um gewählt zu werden, müssen Politiker diese Haltung befriedigen:

Wählst du mich, nehme ich deinem reicheren Nachbarn zur Linken und dem Kinderlosen zur Rechten etwas weg und gebe es dir.“

Daher gibt es keine einzige auch nur annähernd an die berüchtigte Fünf-Prozent-Hürde heranreichende Partei, welche sich gegen die Umverteilungsideologie des Sozialstaates positioniert.

Somit wuchsen die Sozialleistungen zum mit Abstand größten Haushaltsposten, und wo sie die Möglichkeiten überstiegen, wurden Schulden gemacht. Entsprechend weniger Geld blieb für die eigentlichen Staatsaufgaben übrig, die im Haushalt geradezu zu einer Marginalie geworden sind. In der Zeit des Werteverfalls (dazu gleich mehr) kommt hinzu, dass vielen Bürgern, die es mit dem Gesetz nicht so genau nehmen, die nachlässige Haltung des Staates sehr entgegenkommt.

2. Eine Folge des Werteverfalls: Sympathie für Kriminelle

In den 60er Jahren (in den USA schon etwas früher), kam es zu einem geradezu revolutionären Werteverfall. Alte Tugenden wie Fleiß, Ehrlichkeit, Pflichtbewusstsein und Gesetzestreue wurden verachtet, ein Entzivilisierungsprozess eingeleitet.

Die grundlegende Ursache dafür liegt in der Populärkultur, insbesondere in der durch die Massenmedien flächendeckend verbreiteten aggressiven Musik des Jazz, Rock‘n‘Roll und Beat, die einen egoistischen Hedonismus propagierte, und mit der die junge Generation jener Zeit sozialisiert wurde.

Die bei uns so genannten 68er begannen ihren „Marsch durch die Institutionen“ und gelangten in Schlüsselpositionen von Politik, Justiz, Lehre und Medien. Indem eine aggressive Musikmode die andere ablöste, war die Umerziehung der kommenden Generationen bis auf den heutigen Tag sichergestellt.

Rund um die Uhr verfügbare Fernsehgewalt und entsprechende Videospiele kamen später noch hinzu. Umfragen ergaben, dass sogar der größte Teil der Jurastudenten – der künftigen bzw. heutigen Richter, Rechts- und Staatsanwälte! – bereits einmal eine (nicht unbedingt entdeckte) Straftat begangen hatte: Kriminelle urteilen über Kriminelle!

Man kommt nicht um den Eindruck herum, viele Juristen würden ihren Beruf nicht deshalb ergreifen, um Gerechtigkeit herzustellen, sondern um sie im Gegenteil zu verhindern. Somit braucht man sich über milde Urteile, über zweite, dritte und vierte Chancen für Straftäter nicht zu wundern. Und während Staatsanwälte eine erwiesene Unschuld des Angeklagten normalerweise akzeptieren, versuchen Rechtsanwälte auch bei bewiesener Schuld mit allen möglichen Tricks noch eine möglichst geringe Strafe herauszuschinden.

Wenn sich aber sogar unter Juristen zahlreiche Straftäter befinden, dann dürfte das für Politiker erst recht gelten. Tatsächlich findet sich im Netz eine lange mit Belegen versehene Liste krimineller deutscher Politiker. Kein Wunder also, wenn die Politik niedrige Strafrahmen vorgibt – man könnte ja selbst einmal auf der Anklagebank sitzen!

3. Neue Weltordnung: Destabilisierung als Programm?

Inzwischen kann es nicht mehr als „Verschwörungstheorie“ abgetan werden, dass eine neue Weltordnung geplant ist, die eine Abschaffung der Nationalstaaten und die Errichtung einer Weltregierung (die eine sozialistische Diktatur sein wird) vorsieht.

Um die Mehrheit der Bevölkerung dafür zu gewinnen (man will ja den demokratischen Schein wahren), muss nationalstaatliches und völkisches Denken ausgemerzt werden. Dies geschieht in erster Linie durch Indoktrination in Schule, Universität und öffentlich-rechtlichen Medien.

Gleichzeitig soll der alte „Inzest“ (Wolfgang Schäuble!) durch eine ethnische Durchmischung abgelöst werden, so dass längerfristig die natürlichen Unterschiede zwischen den Menschen geringer werden und eine Einheitsrasse entsteht: intelligent genug, um die ihnen zugewiesene Arbeit zu erledigen, und dumm genug, sich mit ihrem Sklavendasein zufriedenzugeben. Der alte sozialistische Gleichheitstraum des „neuen Menschen“!

Bevor dieses Ziel irgendwann erreicht ist, wird es natürlich nicht ohne ethnische Konflikte abgehen, wie sie in allen Vielvölkerstaaten und nun auch in Deutschland zu beobachten sind. Diese Konflikte destabilisieren die Nationalstaaten ebenso wie die geduldete Kriminalität.

Spätestens beim Ausbrechen eines Bürgerkrieges wird das zu Notstandsgesetzen und einem Eingreifen der geplanten EU-Armee, schließlich zum europäischen Zentralstaat führen (wieder Schäuble: „In einer Zeit der Globalisierung sind Nationalstaaten offensichtlich nicht mehr geeignet, um Probleme zu lösen oder Interessen wirksam zu vertreten“).

Die EU ist somit gleichzeitig Experimentierfeld wie auch Etappenziel für die angestrebte Weltregierung. Die Weigerung der Politik – entgegen ihrer Lippenbekenntnisse – konsequent und wirkungsvoll gegen Kriminalität vorzugehen, könnte also ebenso wie die Zuwanderungspolitik der bewussten Destabilisierung des Landes dienen.

Dafür sprechen auch die Vehemenz, mit der gegen Kritiker der EU und der Massenmigration vorgegangen wird, sowie die irrationalen Argumente, die gegen eine effektive Kriminalitätsbekämpfung vorgebracht werden (s.u.).

3. Wie sieht effektive Kriminalitätsbekämpfung aus?

Man kann zwischen von mir so bezeichneten primären und sekundären Kriminalitätsursachen unterscheiden. Die primären bewirken, dass jemand Kriminalität überhaupt als Handlungsoption akzeptiert (also die „kriminelle Energie“), die sekundären bewirken, dass er sich für diese Option tatsächlich entscheidet.

Die primären Ursachen liegen also im Charakter des Menschen begründet, die sekundären in erster Linie im politischen Bereich, nämlich in unzureichender Prävention, Strafverfolgung und Abschreckung.

Umfragen zeigen, dass sich die kriminelle Energie im Zuge des Werteverfalls mindestens verdoppelt hat; d.h. etwa doppelt so viele Menschen wie früher billigen Straftaten bzw. sind selbst dazu bereit. Die Differenz zur tatsächlichen Steigerung auf mehr als eine Verdreifachung hinge demnach mit der mangelnden Kriminalitätsbekämpfung zusammen.

1. Bekämpfung der primären Ursachen

– Fortpflanzungsverbot für Straftäter: Dies wäre bei der aktuellen Rechtslage wohl kaum durchzusetzen, und eine Zwangsabtreibung bei Zuwiderhandlung wäre ethisch nicht vertretbar; zumal ein Kind von Straftätern zwar mit überdurchschnittlicher Wahrscheinlichkeit, nicht aber mit Sicherheit selbst zum Straftäter wird.

– Eingriff in die DNA: Dazu ist das Wissen, welche Gene zur Ausbildung eines kriminellen Charakters beitragen, noch zu rudimentär; eine Akzeptanz eines solchen Vorgehens ist ebenfalls nicht abzusehen.

– Erziehung: Dies ist derzeit das Mittel der Wahl. Dabei ist zu beachten, dass nicht nur Eltern und Lehrer die Kinder und Jugendlichen erziehen, sondern auch und vor allem die Medien, mit denen der durchschnittliche Jugendliche mehr Zeit verbringt als in der Schule. Tatsächlich war, wie bereits erwähnt, der allgemeine Werteverfall erst durch die massenhafte Verbreitung aggressiver Musik möglich geworden.

Hier ist aber seitens der Politik und der Pädagogik keinerlei Einsicht vorhanden. Im Gegenteil: In Schulen wird Pop-, Rock- und Rapmusik nicht nur im Unterricht behandelt, sondern sogar aktiv betrieben. In Chemnitz unterstützten Politiker, sogar der Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier persönlich, ein linksradikales Konzert, bei dem gewaltverherrlichende Texte gegrölt wurden. Deutlicher als je zuvor setzte die Politik hier aggressive Musik ein, um die Massen auf ihren globalsozialistischen Kurs einzuschwören.

2. Bekämpfung der sekundären Ursachen

Wäre es den Politikern mit der Kriminalitätsbekämpfung ernst, dann würden sie sich auf eine simple Tatsache besinnen: Wer Kriminelle von Straftaten abhalten will, muss logischerweise das Begehen von Straftaten unattraktiv machen; d.h. der potenzielle Straftäter muss zum Schluss kommen, dass Verbrechen sich nicht lohnt. Zu diesem Schluss kommt er dann, wenn das Entdeckungsrisiko (also die Aufklärungsquote) hoch und die zu erwartende Strafe abschreckend genug ist.

– Erhöhung der Aufklärungsquote: Dies erreicht man durch personell und technisch angemessene Ausstattung der Polizei, mehr Befugnisse für die Ermittlungsbeamten (z.B. DNA-Tests nicht nur bei schwersten Delikten) sowie eine möglichst flächendeckende Kameraüberwachung des öffentlichen Raumes.

– Abschreckende und angemessene Strafen: Bewährungsstrafen sind abzuschaffen. Eine Tat ist entweder strafwürdig oder nicht. Abzuschaffen sind auch das Strafmündigkeitsalter und das Jugendstrafrecht. Gerade in einem jungen Alter können Strafen besonders beeindrucken und eventuell eine weitere kriminelle Karriere sozusagen im Keim ersticken. „Lebenslänglich“ muss auch „lebenslänglich“ bedeuten. Die Haftbedingungen müssen unangenehm sein. Nicht zuletzt bewirkt die Haft, dass der Verurteilte – zumindest außerhalb der Gefängnismauern – keine weiteren Straftaten begehen kann. Somit sind lange Haftstrafen auch ein Beitrag zur Prävention. Warum eigentlich gibt man bei der Strafzumessung nicht auch den Opfern eine Stimme?

– Zuwanderung kontrollieren: Die Kriminalstatistik zeigt, dass Zuwanderer aus bestimmten Ländern und Kulturen überdurchschnittlich oft Straftaten begehen. Es muss sichergestellt werden, dass nur solche Menschen ins Land kommen, die sich ausweisen können und strafrechtlich in ihren Heimatländern noch nicht in Erscheinung getreten sind. Ein Bleiberecht darf nur erhalten, wer sich nichts zuschulden kommen lässt und seinen Lebensunterhalt selbst verdient. Die Streichung oder wenigstens drastische Reduktion von Sozialleistungen würde Deutschland für Zuwanderer, die auf Kosten des Steuerzahlers leben wollen, unattraktiv machen. Hier hat allerdings das BVerfG ganz im Sinne der globalsozialistischen Politik einen Riegel vorgeschoben. Ein Urteil, das Richter Gnisa zu Recht für „sehr problematisch“ hält (S. 29).

4. Übliche Einwände

Gegen die eben genannten Maßnahmen werden von vielen Politikern und Juristen Einwände wie die folgenden vorgebracht:

– Kriminalität im Jugendalter ist normal.

Der Anteil krimineller Jugendlicher ist durch den Werteverfall in der Tat so hoch geworden, dass Kriminalität als „normal“ bezeichnet werden kann, wenn das normal ist, was viele Menschen tun. Sollen wir es deshalb hinnehmen? Selbstverständlich gibt es auch Menschen, die ohne Kriminalität durch die Jugendphase kommen, und an denen müsste man sich orientieren. Dies wäre im eigentlichen Sinne als „normal“ zu betrachten: „wie es die Norm sein sollte“.

– Kriminalität im Jugendalter ist eine vorübergehende Erscheinung.

Selbst wenn das zuträfe, so gibt es bekanntlich permanent Menschen im Jugendalter, und folglich permanent eine hochgradig kriminelle Bevölkerungsgruppe. Die Erscheinung ist also gesamtgesellschaftlich gesehen dauerhaft und keineswegs „vorübergehend“.

Tatsächlich aber verlagert sich die Kriminalität mit zunehmendem Alter lediglich auf Delikte mit geringerem Entdeckungsrisiko wie beispielsweise Steuerhinterziehung und Sozialbetrug. Manfred Laucht verweist auf wissenschaftliche Erkenntnisse, „denen zufolge aggressive und dissoziale Verhaltensmuster von Kindern nicht nur eine hohe Tendenz zur Chronifizierung besitzen, sondern auch eine ausgeprägte Therapieresistenz und eine ungünstige Prognose für vielfältige Formen der Fehlanpassung (von Delinquenz bis Drogenabhängigkeit) im Erwachsenenalter aufweisen – und dies in besonderem Maße, wenn es sich um so genannte ‘early starters’ handelt, um Kinder also mit einem frühen Beginn derartiger Verhaltensmuster” (S. 47).

Ian Robertson stellt fest: „Aggression, sobald sie einmal im Gehirn verankert ist, ist fast so stabil wie Intelligenz” (S. 302). Sogar der Kriminologe und ehemalige Justizminister in Niedersachsen Christian Pfeiffer, der in den letzten Jahren eher durch verharmlosende Stellungnahmen auffiel, hatte das erkannt: „Kinder- und Jugendkriminalität kann nicht länger als Ausdruck einer vorübergehenden Krise des Heranwachsens interpretiert werden” (zit. n. Gerster/Nürnberger, S. 105).

– Wer im Affekt handelt, unter Drogen- oder Alkoholeinfluss steht, der macht sich keine Gedanken über zu erwartende Strafen.

Dies ist nur ein Teil der Straftäter; auf Diebe und Betrüger trifft das in der Regel nicht zu. Doch auch bei Taten im Affekt oder unter Alkoholeinfluss „denkt“ das Gehirn unbewusst mit: Der Impuls zur Tat wird mit um so größerer Wahrscheinlichkeit umgesetzt, je geringer die zu erwartenden Folgen sind.

– Wer zu Haftstrafen verurteilt wird, wird eher rückfällig.

Dieser Einwand hat einen entscheidenden Denkfehler: Um zu den vier Prozent (s.o.) der Straftäter zu gehören, die in Deutschland zu einer Haftstrafe ohne Bewährung verurteilt werden, muss man entweder ein notorischer Wiederholungstäter sein oder ein besonders schweres Verbrechen begangen haben. Dass diese „Elite“ besonders häufig rückfällig wird, hat also nicht direkt mit der Höhe der Strafe zu tun, sondern mit der außerordentlichen kriminellen Energie, die diese Personen schon vor der Verurteilung besaßen.

– Im Gefängnis wird man durch den Kontakt zu anderen Straftätern erst recht kriminell.

Dies ließe sich durch Einzelzellen, in denen auch die Mahlzeiten eingenommen werden, leicht unterbinden. Es würde auch verhindern, dass sich Insassen gegenseitig angreifen.

– Wir brauchen Resozialisierung statt Strafe.

Wie bereits dargestellt, ist der Charakter eines Menschen spätestens am Ende der Pubertät verfestigt und in der Regel nicht mehr veränderbar. Resozialisierung kann also nur in Ausnahmefällen funktionieren Eines der häufigsten Wörter in Presseberichten über Straftaten ist „polizeibekannt“. Die Fälle vermeidbarer Verbrechen, die im Rahmen eines Freigangs oder einer Bewährung begangen wurden, sind Legion.

Davon abgesehen schließen angemessene Haftstrafen Resozialisierungsbemühungen etwa durch Arbeit, Therapie und Entzug von Gewaltmedien nicht aus. Eine Resozialisierung ist in Haft sogar weit eher möglich als in Freiheit, wo sich der Verbrecher, vielleicht abgesehen von einem wöchentlichen Termin beim Bewährungshelfer, der Kontrolle vollständig entziehen kann.

– Im Strafrecht darf es nicht um Rache gehen.

Dann nennen wir es Sühne. Das Bedürfnis, durch Sühne eine „ausgleichende Gerechtigkeit“ zu schaffen, ist ebenso natürlich wie das Bedürfnis nach Bewahrung von Eigentum, Gesundheit und Leben: „Auge um Auge, Zahn um Zahn“, „Wie du mir, so ich dir“.

Wenn der Staat das Gewaltmonopol beansprucht, also persönliche Rache und Selbstjustiz verbietet, dann muss er seinerseits eine Strafe garantieren, die das Opfer als ausreichende Sühne für den erlittenen Schaden und das erlittene Leid empfindet. Tatsächlich hat sogar das Bundesverfassungsgericht die Sühne als einen Zweck des Strafrechts definiert: „Schuldausgleich, Prävention, Resozialisierung des Täters, Sühne und Vergeltung für begangenes Unrecht werden als Aspekte einer angemessenen Strafsanktion bezeichnet“.

5. Zusammenfassung: Plädoyer für eine ganz neue Kultur der Vernunft

Viele werden dieser Analyse widersprechen. Es sei ja alles gesetzlich geregelt: Strafmündigkeit, Jugendstrafrecht, Strafrahmen, Verjährungsfristen, Immunität von Abgeordneten, das Kritikverbot an der offiziellen Darstellung deutscher Geschichte, die Wahl der Bundesverfassungsrichter, das Weisungsrecht der Politik, der große Entscheidungsspielraum der Justiz, die (übermäßigen) Einschränkungen der Polizeiarbeit … Also sei es auch ein Rechtsstaat.

Diese Argumentation würde den Begriff und die damit verbundenen positiven Konnotationen allerdings ad absurdum führen, denn in diesem Sinne wäre fast jeder Staat der Erde als Rechtsstaat zu bezeichnen, auch wenn Frauen gesteinigt und Regierungskritiker eingesperrt werden – es ist ja gesetzlich so geregelt!

Doch selbst wenn man dieser Auffassung folgen wollte, so bleiben noch immer die geduldeten und ungesühnten Rechtsbrüche in der EU-Finanzpolitik und im Ausländerrecht, das Versagen in der Strafverfolgung und der mangelnde Schutz der Bürger. Mit den Worten von Gnisa:

„Der Staat hat aufgehört, sich durchsetzen zu wollen […] Das Recht zieht sich auf vielen Ebenen zurück: aus der Fläche Deutschlands, aber auch aus einzelnen juristischen Fachgebieten. Aus der kleinen und mittleren Kriminalität und erst recht auf der Suche nach Wahrheit und Gerechtigkeit.“ (S. 184)

Wenn man all die Mängel zusammennimmt, wenn man bedenkt, dass nur ein winziger Prozentsatz der Verbrecher einer Haftstrafe zugeführt wird, dass das Recht in weiten Bereichen nicht durchgesetzt wird, dass Politiker ungestraft das Recht brechen können, dann muss man sogar zum Schluss kommen, dass uns nur noch wenig von der Anarchie trennt.

Was wir „Rechtsstaat“ nennen, ist nur noch abblätternder Putz auf den Mauern eines Willkürsystems. Das ist politisch gewollt, denn prinzipiell ist klar, was zu tun wäre, um das zu ändern. Politiker, die Kriminalität kritisieren ohne konsequent dagegen vorzugehen, sind Heuchler, die andere Interessen verfolgen als sie vorgeben.

Eine Änderung ist nur zu erwarten, wenn eine geistig-kulturelle Wende gelingt; gewissermaßen eine Bewegung ähnlich den „68ern“, mit einem vergleichbaren „Marsch durch die Institutionen“, doch bei weitgehend umgekehrter Zielsetzung.

Das soll kein Plädoyer für eine Rückabwicklung der wenigen positiven Errungenschaften der letzten Jahrzehnte sein, wie etwa der Gleichberechtigung der Frau, sondern für eine Wiederherstellung von Rechtsstaatlichkeit – und darüber hinaus für eine vielleicht ganz neue Kultur der Vernunft, der Freiheit und der Gerechtigkeit.

Quellen

  • Gerster, Petra u. Nürnberger, Christian: Der Erziehungsnotstand. Wie wir die Zukunft unserer Kinder retten, Berlin 2001.
  • Gnisa, Jens: Das Ende der Gerechtigkeit, Freiburg u.a. 2017
  • Laucht, Manfred: „Aggressives und dissoziales Verhalten in der Prä-Adoleszenz: Entstehungsbedingungen und Vorläufer in der frühen Kindheit“; in: Lehmkuhl, Ulrike (Hg.): Aggressives Verhalten bei Kindern und Jugendlichen. Ursachen, Prävention, Behandlung, Göttingen 2003, S. 47-56.
  • Miehling, Klaus: Gewaltmusik – Musikgewalt. Populäre Musik und die Folgen, Würzburg 2006.
  • Robertson, Ian: Das Universum in uns. Wie wir das ungenutzte Potential des Gehirns ausschöpfen können, München u. Zürich 2001 (orig.: Mind Sculpture – Your Brain’s Untapped Potential, London 1999).
  • Spiess, Gerhard: „Das Jugendstrafrecht und die ambulanten Maßnahmen: Vielfalt der Möglichkeiten – Einfalt der Praxis?“, in: Deutsche Vereinigung für Jugendgerichte und Jugendgerichtshilfen e.V. (Hg.): Jugend ohne Rettungsschirm: Herausforderungen annehmen!, Dokumentation des 29. Deutschen
  • Jugendgerichtstages vom 14. – 17. September 2013 in Nürnberg, Mönchengladbach 2015, S. 421-445.

 

Die Meinung unserer Gastautoren entspricht nicht unbedingt der Meinung der Redaktion von EPOCH TIMES oder der ihrer anderen Gastautoren. Sie dient der Meinungsvielfalt zur Meinungsbildung. Weitere Informationen unter dzig.de.

https://www.epochtimes.de/politik/deutschland/rechtsstaat-deutschland-eine-ernuechternde-analyse-von-dr-klaus-miehling-a2649680.html

 

Chemnitzer Hetzjagd-These bricht zusammen: 93,1 Prozent der Opfer sind Deutsche

Zehntausende demonstrierten in Chemnitz gegen Ausländergewalt. Screenshot Youtube

Die Hetzjagd-These von Chemnitz, die Angela Merkel und die Mainstream-Medien verbreiten, bricht immer weiter in sich zusammen. Bei den Demonstrationen und den Gegenaktionen der Antifa gab es laut LKA zusammen insgesamt 158 Geschädigte – darunter lediglich elf Ausländer, wobei hier angezeigte Beleidigungen mitgezählt werden. Das heißt lediglich 6,9 Prozent der Opfer waren Ausländer – 93,1 Prozent Deutsche.

Insgesamt ermittelt die Staatsanwaltschaft in 163 von Linken und Rechten begangenen Fällen – davon in 32 sogenannten Propagandadelikten, also das Verwenden verfassungsfeindlicher Symbole. Rund 80 Prozent sollen das mutmaßliche Zeigen des Hitlergrußes betreffen. Insgesamt verfolgen die Ermittler lediglich 41 Strafanzeigen wegen einfacher und schwerer Körperverletzung – auf beiden Seiten.

Besonders brisant ist, was die Ermittler auf Anfrage des Focus zu einem von den Medien verbreiteten angeblichen 100Mann starken rechten Mob sagen, der mit Steinen bewaffnet Jagd auf Ausländer gemacht haben soll: Das lasse sich nicht belegen, denn: „Die Gruppe wurde nie gefunden.“

Ermittelt wird überdies in einem Fall von Brandstiftung und zwei Mal wegen der Aufforderung zu Straftaten. Derzeit aktenkundig sind 13 Verfahren wegen Sachbeschädigung. „Dabei sei noch unklar, so heißt es in Ermittlerkreisen, in welchem Ausmaß Rechtsradikale als auch die linke Antifa an den Taten beteiligt waren. Hinzu kommen noch 23 Verstöße gegen das Versammlungs- und drei gegen das Waffengesetz“, so der „Focus“. (WS)

https://www.journalistenwatch.com/2018/09/18/chemnitzer-hetzjagd-these/

Trauerbekundung in Neumünster: Hundertschaft der Polizei „schützt“ 50 Trauernde nach Messermord an Krystian J. (20)

Von Steffen Munter

Blumen und Kerzen am Straßenrand erinnern in Neumünster an einen weiteren ermordeten jungen Menschen. Unterdessen sprechen die Anwohner offen an, dass die Gegend um den Bahnhof höchst gefährlich ist.

Krystian J. (20) starb in Neumünster nach einem Streit mit einem mutmaßlichen Südländer.Foto: Screenshot Youtube/Facebook

 

Am Montagnachmittag versammelten sich rund 50 Menschen am Tatort in der Nähe des Bahnhofs in Neumünster, um dem am Sonntagmorgen ermordeten Krystian J. (20) zu gedenken und ihrer Trauer Ausdruck zu verleihen. Nach Angaben des „Holsteiner Curier“ fanden sich zumeist „Angehörige, Freunde und Bekannte des Getöteten“ ein.

Das „Schleswig-Holstein Magazin“ berichtete in einem Videobeitrag, dass in den sozialen Medien zu Demonstrationen und Kundgebungen in der Innenstadt aufgerufen worden sei.

Die Polizei hatte deshalb eine Einsatzhundertschaft in der Nähe des Tatorts positioniert.

 

 

Immer noch sucht die Polizei Kiel den flüchtigen Täter, der wie folgt beschrieben wird und bittet um Hinweise unter Telefon 0431 / 160 – 3333 oder über den Notruf 110.

Alter: etwa 30 Jahre
Statur: ca. 1,80 Meter, sportliche Figur
Aussehen: dunkler Dreitagebart, südländisches Erscheinungsbild
Bekleidung: hellgraue Kapuzenjacke

Tödliches Aufeinandertreffen

Am frühen Sonntagmorgen, 6 Uhr, starb in Neumünster in der Friedrichstraße der 20-jährige Krystian J. auf dem Nachhauseweg von der Disco. Er hatte sich offenbar noch einen Kebab geholt, als er kurz darauf auf seinen Mörder traf.

Die Polizei sprach von einer nur „kurzen körperlichen Auseinandersetzung“. Der Täter flüchtete anschließend Richtung Bahnhof. Ein Zeuge fand Krystian J. in seinem Blut liegend, versuchte noch die Blutung mit Handtüchern zu stoppen. Dann wurde der 20-Jährige von den alarmierten Rettungskräften schwer verletzt ins Krankenhaus gebracht, wo er kurz darauf verstarb.

Die „Bild“ berichtet von mehreren Stichen in Hals und Rücken. Einer davon war wohl tödlich, denn die Polizei berichtete lediglich:

Das Opfer erlitt eine tödliche Stichverletzung; das Tatwerkzeug kann derzeit nicht sicher bestimmt werden.“

(Polizei Neumünster)

Ein Anwohner schaute aus dem Fenster, als er Schreie auf der Straße hörte:

Da standen zwei Männer, einer war blutüberströmt, ein Dritter lief weg. Plötzlich sackte der Verletzte zusammen.“

(Augenzeuge)

Er habe sich schnell ein paar Handtücher geschnappt, noch schnell die Polizei alarmiert und um einen Notarzt gebeten. Dann sei er aus dem Fenster gesprungen und „zu dem Verletzten und seinem Kumpel“ geeilt, berichtet der „Holsteiner Curier“.

Kurz darauf war die Polizei da. Gemeinsam versuchte man die stark blutenden Wunden am Rücken des 20-Jährigen zu stillen. „Der Verletzte hatte einen Freund dabei, der rief immer wieder verzweifelt den Namen des Opfers“, so der Augenzeuge.

Gefährliche Gegend um den Bahnhof

Der Augenzeuge sagte noch: „So was kommt hier ja öfter vor.“

Ein anderer Anwohner kommt am Tatort vorbei, seufzt: „So ein junges Leben.“ Er erklärte dem Blatt, dass er immer ein mulmiges Gefühl habe, wenn er um den Bahnhof herum unterwegs sei. Der ältere Herr sagte: „Vor ein paar Tagen hat mich hier einer geschubst, nur weil ich ihm keine Zigarette geben konnte.“

Beim Ort des Todes stehen noch einige jüngere Leute, die berichten, dass hier rund um den Bahnhof doch „viele ein Messer in der Tasche“ hätten.

https://www.epochtimes.de/politik/deutschland/neumuenster-trauerbekundungen-fuer-getoeteten-krystian-20-am-tatort-anwohner-berichten-von-gefaehrlicher-gegend-um-den-bahnhof-a2643199.html

Tödliche Stichverletzungen: Krystian (20) aus Neumünster ist nicht mehr

Bayern ist FREI

Der 20-jährige polnische Staatsbürger Krystian arbeitete als Fließenleger erst seit gut einem Jahr im bunten Neumünster. Höflich, jung, beliebt.  Und nun ist er tot. Er ist tot wegen diesen Leuten da draußen, die  in Buntland frei rumlaufen können.

Ursprünglichen Post anzeigen 104 weitere Wörter