Die Weissen Götter

 

übersetzt  von Neuschwabenland

Donald A. Mackenzie war ein bekannter Author, welcher sich mit Religion, Mythologie und Anthropologie am Anfang des 20. Jahrhunderts beschäftigte. Eines seiner Werke aus dem Jahr 1924 trägt den Titel „Myths of Pre-Columbian America“ („Mythen im Prä-Kolumbianischen Amerika“). Das fünfzehnte Kapitel des Buches lautet „Weisse Missionare und weisse Götter“ (Buch hier verfügbar:

https://archive.org/details/in.ernet.dli.2015.57151

Mackenzie betrachtet zunächst den Bericht des Zusammentreffens des spanischen Eroberers Cortez und dem Atztekenherrscher Montezuma, welcher von spanischen Chronisten im 16. Jahrhundert niedergeschrieben wurde. In diesen Aufzeichnungen sagt Montezuma zu Cortez, dass er wusste, das ein Mann wie Cortez kommen würde um sein Reich zu übernehmen, da es vor Urzeiten von ihrem Gott Quetzalcoatl (Quetzal = gefiedert, Coatl = Schlange) vorhergesagt wurde. Machenzie schreibt:

„Als er sich von seinen Anhängern verabschiedete, sagte Quetzalcoatl das eine Zeit kommen werde, in welcher über das Meer wo die Sonne aufgeht, weisse Männer mit weissen Bärten, so wie er, kommen werden und das diese seine Brüder seien, die über das Land herrschen werden.“

Im weiteren Verlauf des Kapitels beschreibt Mackenzie verschiedene Heroen der amerikanischen Eingeborenen, von welchen jene berichteten, dass sie ihnen die Kultur gebracht hätten.

Der Kulturbringer der Mayastadt Palenque war Votan. Seine Männer waren Seefahrer, welche sich auf verschiedenen Inseln niederließen und wurden von einem der Völker mit dem sie sich mischten als Tzequiles („Männer mit Röcken“) bezeichnet, da sie lange Roben trugen.

Ein ausgeprochen ähnlicher Kulturbringer der Maya war Zamna oder Itzamna, welcher ein Priester und Gesetzgeber war, welcher aus dem Westen kam. Dabei wurde er von Priestern, Künstlern und sogar Kriegern begleitet. Er war es, der die Hieroglyphen erfand.

Die Oajacen hatten die traditionelle Erzählung, dass aus dem Südwesten über das Meer ein alter weisser Mann mit langen Haaren und Bart kam. Er führte ein asketisches Leben und verbrachte den Großteil der Nacht in einer knieenden Haltung, während er insgesamt recht wenig aß. Er verschwand kurz darauf genauso mysteriös, wie er zuvor gekommen war. Die Zapoteken hatten eine ähnlichen Kulturbringer mit dem Namen Wixepecocha.

Der Kulturbringer und Gott von Peru wurde von den Inkas Kon-Tiki Viracocha genannt. Er kam ihren Legenden zufolge aus dem Westen und ging wieder nach Westen, wobei er über das Meer verschwand.

Es gibt weitere peruanische Legenden, welche davon berichten, dass einst Giganten über den Pazifik kamen, Peru eroberten und große Gebäude errichteten.

In Brasilien wird von Sume berichtet, welcher ein weisser, bärtiger Mann war, der in diesem Fall aus dem Osten kam. Er brachte den Menschen das Wissen über die Landwirtschaft und hatte die Macht Gewitter hervorzurufen und verschwinden zu lassen. Ein ähnlicher Kulturbringer Brasiliens war Pay-tome, welcher auch als weisser Mann beschrieben wird.

Der Kulturbringer von Chile war ein weisser Mann, welcher Wunder vollbrachte und die Kranken heilen konnte. Er konnte Regen hervorrufen, Nutzpflanzen zum wachsen bringen und mit seinem Atem ein Feuer entzünden.

Bei den Muisca, einem Volk in Kolumbien wird von Bochica berichtet, welcher ihnen Gesetze brachte. Auch er wird als weisser, bärtiger Mann in einer langen Robe beschrieben. Er brachte ihnen den Kalender, führte bestimmte Feste ein und verschwand daraufhin.

Mackenzie zitiert aus dem Werk „Native Races of the Pacfic States“ („Eingeborene Rassen der pazifischen Staaten“) von Hubert Bancroft, einem fünfbändigen Werk aus dem Jahr 1874. In einem der Zitate notiert Bancroft die erstaunlichen Gemeinsamkeiten der südamerikanischen Kulturbringer.

„Sie werden alle als weisse, bärtige Männer, meist mit langen Roben beschrieben, welche plötzlich und myteriöser Weise an ihrer Wirkunsstätte auftauchen. Dann gehen sie sofort daran, die Menschen auf ein höheres Zivilisationsniveau zu heben, indem sie sie in verschiedenen Künsten und nützlichen Wissenschaften unterrichten. Dabei geben sie ihnen Gesetze und ermahnen sie, sich in brüderlicher Liebe und anderen (sogenannten) christlichen Werten zu üben, wobei sie eine sanftmütige und bessere Religion einführten. Nachdem sie diese Mission abgeschlossen hatten, verschwanden sie genauso mysteriös und unerwartet wie sie gekommen waren. Schlussendlich werden sie zu Göttern erhoben und in großer Verehrung und Dankbarkeit gehalten.“

In einem anderen Zitat sagt Bancroft dass es in Peru vage Überlieferungen von weißen Siedlungen gab, wobei diese weissen Männer abseits von den anderen Einwohnern des Landes lebten, und über eine fortgeschrittene Zivilisation verfügten.

Wer waren diese weissen Götter?

Es ist wahrscheinlich, dass sie die Quelle für die Haplogruppe I2a1a-M26 bei den eingeborenen Amerikanern (Indios) sind.

I-M26 wurde bei Indios genau an jenen Orten gefunden, wo es auch Legenden über die weißen Götter gibt, und nirgendwo anders. Die Haplogruppe wurde bei allen großen amerikanischen Hochkulturen gefunden.

Es gibt keinen Zweifel, dass Angehörige der weissen, kaukasischen Rasse (Kaukasier) zur Zeit der antiken Hochkulturen in Peru anwesend waren. Die Mumien der Paracas Kultur, welche von 800 bis 100 vor der Zeitrechnung (v.d.Ztr.) währte, waren Kaukasier, was eindeutig an ihren Haaren ersichtlich ist. Die Mumien der Nazca Kultur, welche von 100 bis 800 nach der Zeitrechnung (n.d.Ztr.) florierte war auch kaukasischen Ursprungs. Eine Hauptbegräbnisstätte der Nazca Kultur war die sogenannte „Chauchilla Cemetry“. Sie wurde um 200 n.d.Ztr. begonnen und wurde für 600 bis 700 Jahre genutzt. Die Haare der Mumien aus der Chauchilla Begräbnisstätte in den folgenden Fotografien sind eindeutig kaukasisch. Interessant ist, dass sie alle lange Roben tragen.

Die Keramikbehälter in dem folgenden Bild wurde von der Moche Kultur in Peru hergestellt, welche von 100 bis 800 n.d.Ztr. seine Blütezeit hatte. Alle abgebildeten Männer tragen Bärte und ihre Gesichtszüge sind eindeutig kaukasisch. Gleichzeitig tragen sie alle lange Roben/Mäntel.

Woher kamen die weissen Götter?

In dem nächsten Bild ist eine genographische Karte zu sehen, welche die Verteilung der Haplogruppe I-M26 in Europa und Nordafrika anzeigt. Es ist seltsam, dass Sardinien angeblich fast gar kein I-M26 besitzt, da andere Quellen besagen, dass Sardinien die höchste Dichte von I-M26 besitzt. Die Ursache kann darin begründet liegen, dass womöglich eine spezielle Untergruppierung von I-M26 in Sardinien existiert und diese auf einer anderen Karte verzeichnet ist.

Es ist wahrscheinlich, dass die weissen Götter von den kanarischen Inseln oder Nordwestafrika kamen. Hier siedelten mit den Kelten verwandte Stämme. Die Mumien von Paracas und Nazca besitzen rote und blonde Haare und auch die ursprünglichen Bewohner der kanarischen Inseln, die Guanchen hatten den Überlieferungen zufolge auch rote und blonde Haare. Auch Teile der Nordafrikaner werden zu den Euripiden gezählt und noch heute tauchen bei Berberstämmen (insbesondere bei den Kabylen) immer wieder Neugeborene mit blonden Haaren und blauen Augen auf.

Als Kolumbus im Jahr 1492 zum ersten Mal (auf der Suche nach einem neuen Seeweg nach Indien) nach Amerika segelte, folgte sein Schiff nachdem es Spanien verlassen hatte, der kanarischen Strömung bis zu den kanarischen Inseln. Dort legte er an Land um die Vorräte neu aufzufüllen und Reparaturen durchzuführen, bevor er zu den Bahamas weitersegelte.

Wann kamen die weissen Götter nach Amerika?

Die erste bekannte Zivilisation Amerikas war die „Norte Chico“ Zivilisation in Peru. So hatte ihre Blüte zwischen dem 30. Jahrhundert und dem 18. Jahrhundert vor der Zeitrechnung (3000 – 1800 v.Chr.). Die Stadt Huaricanga existierte jedoch bereits schon 3500 Jahre v.Ztr. und einige Gebäude wurden sogar auf 3700 Jahre v.Ztr. datiert.

Die größte Stadt der „Norte Chico“ Zivilisation war Caral, welches nach aktuellem Forschungsstand zwischen 2600 und 2000 v.d.Ztr. bewohnt war. Im nächsten Bild ist eine der Stufenpyramiden von Caral zu sehen:

Es existiert noch ein anderer Ort, welcher Stufenpyramiden wie jene in Caral besitzt: die kanarischen Inseln. Im nächsten Bild ist eine der Pyramiden von Güímar zu sehen, welche auf der Ostseite von Teneriffa zu finden ist.

Das nächste Bild zeigt die Steintreppe der Güímar-Pyramide, welche deutlich Ähnlichkeiten mit den Pyramiden von Caral aufweist.

Von allen Stufenpyramiden in Amerika, sind jene, welche den der kanarischen Inseln am meisten ähneln, gleichzeitig die ältesten: die Pyramiden von Caral.

Die Existenz der Güímar-Pyramiden war außerhalb der kanarischen Inseln lange Zeit unbekannt. Bis zum Jahr 1990, als Thor Heyerdahl einen Artikel darüber in einer lokalen Zeitung von Teneriffa las. Die Verbindung der Pyramiden zu seinen früheren Theorien über die Ausbreitung der Arier (die Edlen), war ihm wahrscheinlich sofort offensichtlich. Letztendlich verlegte er seinen Wohnort nach auf die Insel und verbrachte den Rest seinen Lebens dort.

Es gab Pläne das Land auf welchem die Pyramiden standen „weiterzuentwickeln“, weswegen Thor Heyerdahl seinen Bekannten und Geschäftsmann Fred Olsen dazu bewegte das Land zu kaufen, um die Zerstörung der Pyramiden zu verhindern. Zwischen den Jahren 1991 und 1998 wurden mit der Zustimmung von Heyerdahl Ausgrabungen an der Stätte durch Archäologen vorgenommen.

Die im Internet zu findenden Quellen zu den Pyramiden können in zwei Kategorien aufgeteilt werden: Mainstream und Alternativ. Die offiziellen Quellen behaupten, es wäre ein unwiderlegbarer Fakt, dass die Pyramdien nicht alt sind. Bei ihrer Entdeckung behauptete die Mainstreampresse, dass die Pyramiden einfach nur durch die lokalen Bauern aufgeschichtete Steine wären. Jeder der die Pyramiden gesehen hat, kann erkennen, dass diese Position nicht haltbar ist. Dann wandelte sich die Geschichte dazu, dass die Pyramiden landwirtschaftliche Terrassen seien. Die „wissenschaftlichen“ Ausgrabungen die durchgeführt wurden kamen zu dem Ergebnis, dass die Pyramiden nicht älter als das 19. Jahrhundert sein könnten. Alle Mainstream Seiten wiederholen das als „Fakt“.

Pliny der Ältere schrieb über einen König von Mauretanien, Juba II, welcher ca. 50 v.d.Ztr. eine Expedition zu den kanarischen Inseln entsannte. Dabei fanden sie die Insel als unbewohnt vor, jedoch seien die Ruinen von großen Gebäuden gefunden worden. Könnten dies die noch heute zu sehenden Pyramiden gewesen sein?

Eine spanische Aufzeichnung aus dem Jahr 1632 durch den Mönch Juan de Abreu Galindo besagt über die Guanchen: „Sie hatte die Tradition Steine in Pyramidenform aufeinander zu schichten. Dies machten sie so lange, wie die loosen Steine es erlaubten. An den Tagen, die sie dieser Tätigkeit gewidmet hatten, versammelten sie sich alle um die Steinstruktur und tanzten, sangen und rangen miteinander, sowie sie auch andere Wettkämpfe miteinander ausfochten, denn dies waren ihre Festlichkeiten der religiösen Hingabe.“

Die Pyramiden von Güímar sind nicht die Einzigen. Es gibt noch viele weitere über die kanarischen Inseln verstreut. Einige davon wurden erst in den letzten Jahren entdeckt.
Siehe:

https://web.archive.org/web/20140819003655/http://www.european-pyramids.eu/wb/pages/european-pyramids/canary-islands.php?lang=DE

https://web.archive.org/web/20120918101456/http://www.european-pyramids.eu/wb/pages/european-pyramids/canary-islands/tenerife.php

https://web.archive.org/web/20120918102424/http://www.european-pyramids.eu/wb/pages/european-pyramids/canary-islands/tenerife/cairns-and-mounds.php

Diese Form der Pyramiden wird nicht nur in Caral und auf den kanarischen Inseln gefunden, sondern auch auf Sizilien und in Libyen. Interessant ist, dass die Haplogruppe I-M26 sowohl in Sizilien als auch in Libyen gefunden wird.

Im nächsten Bild ist eine Steinzeichnung auf den Pyramiden von Caral zu sehen.

Die Ähnlichkeit zu den Steinzeichnungen auf den Pyramiden der Guanchen von La Palma ist im nächsten Bild zu sehen:

Die älteste Darstellung eines Gottes in Amerika wurde auf einer zerbrochenen Keramik in der Gegend der „Norte Chico“ Zivilisation gefunden und wird auf 2250 v.d.Ztr. datiert. Diese ist in den folgenden 2 Abbildungen als Fotografie und als Zeichnung zu sehen:

Es wurden in Amerika noch viele weitere Abbildungen dieses Gottes gefunden und Archäologen bezeichnen ihn als „Staff God“, wobei dieser Gott je nach Region Viracocha (Inka), Quetzalcoatl (Atzteken), Kukulkan/Itzamna (Maya) usw. heißt.

Das folgende Bild stellt Kon-Tiki Viracocha dar.

Kon-Tiki Viracocha wird auch auf dem Sonnentor in Tiwanaku dargestellt. Diese mysteriöse Stadt wurde von den Spaniern zerstört vorgefunden und die Einheimischen sagten den erstaunten Spaniern, dass einst die Götter diese Stadt erbauten. Bis heute ist es rätselhaft, wie die hohe Oberflächengenauigkeit der Steine erreicht wurde. Das Deutsche Ahnenerbe schickte während der Zeit des Dritten Reichs den Forscher Edmund Kiss nach Tiwanaku um das Rätsel und die potentille Verbindung zu den Ariern näher zu erforschen.

https://archive.org/details/Kiss-Edmund-Das-Sonnentor-von-Tihuanako/

Es ist offensichtlich, dass der „Staff God“ und Kon-Tiki Viracocha ein und die selbe Gestalt sind. Das bedeutet, dass die Bewohner der Anden mindestens 4000 Jahre lang den gleichen Gott verehrt haben.

Die ältesten jemals auf der Welt gefundenen Mumien sind die Chinchorro Mumien aus dem nördlichen Chile und südlichen Peru. Während die frühesten ägyptischen Mumien auf ca. 3000 v.d.Ztr. datiert werden, geht man bei den Chinchorro Mumien davon aus, das sie aus der Zeit um 5050 v.d.Ztr. stammen. Dabei wird die älteste je gefundene Chinchorro Mumie auf den Zeitraum um 7020 v.d.Ztr. geschätzt. Das würde die Mumie rund 9000 Jahre alt machen.

Die folgenden Bilder zeigen Bilder der gefundenen Chinchorro Mumien. Auffällig ist das braune oder kastanienbraune, kaukasische Haar.

In der nächsten Darstellung ist eine Fotografie aus dem „New Scientist“ Magazin. Es wird eine 3410 Jahre alte Mumie aus dem heutigen Nordchile gezeigt. Sie hat kaukasische Gesichtszüge, weiße Haut, gelocktes Haar (Indios haben glatte Haare) und Tattoos auf der Brust

Die ältesten jemals gefundenen Tattoos sind jene von der Chinchorro Kultur und werden auf 6000 v.d.Ztr. datiert.

In zeitgenössischen Darstellungen der Chinchorros werden diese oftmals als mongolisch-asiatische Indianer dargestellt, was einen Versuch darstellt, die wahre Geschichte so umzuschreiben, dass sie in das offizielle Geschichtsbild passt.

Die Chinchorro Kultur war ein Volk in den Anden, welche alle Mitglieder der Gemeinschaft mumifizierte. In allen anderen Kulturen der Anden wurden immer nur die hochrangigen Mitglieder des Volkes mumifiziert. Dies lässt darauf schließen, dass die Chinchorro Kultur nur aus Angehörigen der kaukasischen Rasse bestand und das die anderen Kulturen aus einem Gemisch aus einer weißen, kaukasischen Oberschicht und einer asiatisch-mongolischen Unterschicht bestanden.

Der Biologe Brian Foerster erbrachte vor kurzem den Beweis, dass die Langschädelmumien aus Paracas Proto-Germanische und Proto-Baltische DNS besitzen: „Die DNS-Untersuchung am Paracas Baby wurde and der Lakehead Universität in Kanada durchgeführt, als auch in zwei weiteren Laboratorien in den Vereinigten Staaten von Amerika. Die Resultate zeigten klar erkennbar die Haplogruppe U2e1. Diese Haplogruppe kommt bei den Indianern Amerikas nicht vor, jedoch bei den Proto-Germanen und Proto-Baltischen Slawen! Verunreinigungen können ausgeschlossen werden.“

https://archive.fo/rXnvn

Mumifizierung ist bisher bei drei antiken Kulturkreisen bekannt: den Anden, den Ägyptern und den Guanchen. Dies ist ein Indiz, dass es zwischen allen eine Art von Kontakt gab.
Eine der ältesten je gefundenen ägyptischen Mumien aus dem Jahr 3400 v.d.Ztr. wurde mit dem Spitznamen „Ginger“ (Rotschopf) bedacht, da sie so rotes Haar hat – so wie die Mumien in den Anden oder die Guanchen.

Im Jahr 1970 überquerte Thor Heyerdahl den Atlantik in einem Schilfboot mit dem Namen Ra II, welches exakt so gebaut war, wie jene, die noch heute am Titikakasee in Peru traditionell gefertigt werden. Das älteste jemals gefundene Schilfboot stammt aus Kuwait und wird auf 5511 – 5324 v.d.Ztr. datiert. In Aserbaidschan (Gobustan) wurden jedoch 10 000 Jahre alte Felszeichnungen gefunden, welche Schilfboote und Krieger darstellen.

Ein interessanter Fakt ist an dieser Stelle, dass viele der gefundenen kaukasischen Mumien der Chinchorro in Schilf eingewickelt sind.

Als Thor Heyerdahl den Atlantik mit dem Schilfboot Ra II überquerte ging er in Barbados an Land. Es ist vorstellbar dass die weißen Götter in der gleichen Gegend ankamen und dem Küstenverlauf Südamerikas in nördlicher Richtung folgten. Dies taten sie solange bis sie in die Region des heutigen Panamas kamen, und wo die Landmasse zwischen Atlantik und Pazifik am schmalsten ist. Von hier aus besiedelten sie die Küste Südamerikas in den Ländern die heute als Ecuador, Peru und Chile bekannt sind. Hier errichteten sie die großen südamerikanischen Hochkulturen, beginnend mit der „Norte Chico“ Zivilisation und später den Moche und den Chimu. Später zogen einige von ihnen aus und starteten die Zivilisation in anderen Gegende Südamerikas.

Zu einem weiteren Zeitpunkt überquerten die weißen Götter den Pazifik und erreichten die Osterinsel (Langohren), Neuseeland (Patupaiarehe bzw. Turehu) und Polynesien.
Die Legenden der Einheimischen dort berichten bis heute von der Ankunft der weißen Götter und ihrem späteren Untergang durch Vermischung und Kriege mit den Nichtweißen.

Dies ist das gleiche Schicksal welches einst die indogermanischen (arischen) Tocharer (ein Volk der Saken/Skythen) in der Taklamakan im heutigen China erlitten, und das auch uns in Europa bevorsteht, wenn nicht jeder von uns geeignete Gegenmaßnahmen ergreift.

Siehe auch:

https://volksbetrugpunktnet.wordpress.com/2018/12/08/wissenschaftliche-erkenntnisse-ueber-die-arier/

https://genetiker.wordpress.com/2013/03/26/the-white-gods/

http://www.celticnz.co.nz/Bes%20&%20Thor/Bes&Taranis.htm

https://archive.fo/xaOti

 

https://archive.org/details/juergen-spanuth-atlantis

 

 

 

Der offene Brief eines syrischen Flüchtlings wirft Bundeskanzlerin Angela Merkel ihre heuchlerische Syrienpolitik vor.

 

Sabolive 16

Am 31.01.2019 veröffentlicht

Der offene Brief eines syrischen Flüchtlings wirft Bundeskanzlerin Angela Merkel ihre heuchlerische Syrienpolitik vor.

Ein Kommentar von Karin Leukefeld.

Der Syrer Majd Abboud hat an Bundeskanzlerin Angela Merkel geschrieben. In den letzten Monaten suchte er in Deutschland und der Schweiz dringend nach Medien, die bereit wären seinen Brief zu veröffentlichen. Meist erhielt er nicht einmal eine Antwort. Abboud ist 42 und von Beruf Zahnarzt. 2015 kam er nach Deutschland und wohnt jetzt in Saarbrücken. Sein Vorwurf an Merkel: die Voraussetzungen für Integration seien auch nach drei Jahren immer noch nicht gegeben. Grund: Deutschland komme seinen Gästen zu weit entgegen und weise Islamisten zu wenig in ihre Schranken. Auch die Sicht der Bundesregierung auf den Syrienkrieg sei tendenziös, da so genannte „Rebellen“ einseitig idealisiert würden. […] (Text vermittelt durch Karin Leukefeld.)

Offener Brief eines syrischen Flüchtlings an Bundeskanzlerin Angela Merkel

Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin,

da das Ende Ihrer Amtszeit in Sicht ist, möchte ich dies zum Anlass nehmen, Ihnen ganz herzlich dafür zu danken, dass Sie mir und meinen Landsleuten Hilfe in der Not geleistet und Ihr Land für vor Krieg und Terror fliehende Menschen geöffnet haben. Dadurch haben Sie uns sehr viel Leid erspart, wir sind hier in Sicherheit und haben die Möglichkeit, in Frieden zu leben. Außerdem habe ich es immer als große Chance für uns Syrer empfunden, im Kontakt mit Europäern eine neue Kultur kennenzulernen, die uns neue Perspektiven eröffnet und es uns ermöglicht, unseren Horizont zu erweitern.

Leider habe ich in Erfahrung gebracht, dass die Voraussetzungen für echte Integration kaum gegeben waren und es auch heute noch, nach drei Jahren, nicht sind. Vielmehr empfand ich die sogenannte Integration eher als Einbahnstraße: Deutschland kam den Geflüchteten sehr stark entgegen, forderte von jenen aber kein Entgegenkommen ein. Erschwerend kam hinzu, dass die deutsche Identität für Zugewanderte kaum zu erkennen ist. Es scheint, als ob sich das Land dafür schäme und deswegen Schwierigkeiten hat, seine Werte zu vermitteln.

In krassem Gegensatz hierzu ist anzumerken, dass viele Geflüchtete über ein übersteigertes, vielfach radikales Zugehörigkeitsgefühl dem Islam gegenüber verfügen, und oftmals dem Staat und der Gesellschaft schon in Syrien Probleme bereitet haben. Ich war voller Hoffnung, dass Sie, Frau Merkel, es schaffen würden, ein friedliches Miteinander zwischen beziehungsweise mit den Zugewanderten zu ermöglichen, was wir in Syrien aufgrund der zunehmenden Radikalisierung und der westlichen Investition in den politischen Islam nicht erreicht haben.

Über Ihre Motive wurde ja immer viel spekuliert, und meistens wurde diese Frage damit beantwortet, dass Sie aus Humanität und christlicher Nächstenliebe gehandelt hätten.

Doch wenn von Menschlichkeit die Rede ist, dann hätten Sie die neulich von Ihnen verlängerten Sanktionen gegen Syrien beenden sollen. Denn darunter leiden seit Jahren immer noch Millionen von Menschen, die ihre Heimat nicht verlassen können oder wollen.

Schließlich haben auch diese Menschen Nächstenliebe verdient. Auch in einer echten Demokratie, für die Sie ja immer werben, dürfen diese Menschen ihre politische Einstellung haben, ohne dafür bestraft zu werden

 

In Chinas Harbin startete das größte Schnee- und Eisfestival der Welt – VIDEO

Am 5. Januar begann im chinesischen Harbin das 35. internationale Eis- und Schneeskulpturenfestival. Es wird einen Monat andauern. Den begeisterten Touristen wurde ein Eröffnungsfeuerwerk geboten, das den nächtlichen Himmel erleuchtete.

In der „Harbin Ice and Snow World“ gab es eine prächtige Eröffnungszeremonie. Die verwendeten Eisblöcke wurden dem nahe gelegenen Songhua Fluss entnommen und die gefertigten Eisskulpturen über die ganze Stadt verteilt. Darüber hinaus gibt es zwei zentrale Ausstellungsflächen: „Sun Island“ und „Ice and Snow World“.

 

 

Das „Harbin International Ice and Snow Sculpture Festival“ wird seit 1985 jährlich veranstaltet.

https://de.sputniknews.com/panorama/20190106323505291-china-harbin-schnee-eis-festival/

Aus jeder Pore von Damaskus sprießt Kultur und Gastfreundschaft

Nach zwei Tagen in Damaskus fühlt es sich immer noch so an als ob wir gerade erst angekommen wären. Diese Stadt ist überwältigend. Sie hat so viel von etwas, was der westlichen Terrorgemeinschaft fast völlig fehlt, nämlich Kultur, Kultur, die schier endlos zu sein scheint. Und dann erst die Leute!

Es gibt in Damaskus unzählige großartige Steine mit viel Kulturgeschichte, aber was die Damaszener Kultur wirklich ausmacht sind die Bewohner der Stadt, die unglaublich offenherzig, zivilisiert, freundlich und natürlich auch gastfreundlich sind.

Zum arabischen Wochenausklang am Samstag haben wir uns nach der aufgrund der Sanktionen der westlichen Terrorgemeinschaft recht lang dauernden Reise einen ruhigen Tag zum Erholen gegönnt und sind nur mal für ein paar Stunden vom Hotel ein paar Meter zur aus dem 16. Jahrhundert stammenden Moschee Tiki Sulimani. In den alten Gewölben auf dem Vorplatz der Moschee gibt es neben exzellenten Malern auch zahlreiche Kunsthandwerker, die in traditionellen Verfahren edle Materialien auf teilweise über Hundert Jahre alten Maschinen zu Schmuck, Kleidung und Taschen verarbeiten und zum Kauf feilbieten. Überraschenderweise sprechen da nicht wenige Leute sogar deutsch. So kommt man natürlich schnell ins Gespräch über die Kunst und ehe man sich versieht, wird man auf ein Schwätzchen zum Tee eingeladen.

Richtig angenehm war dabei übrigens, dass uns niemand zu einem Kauf gedrängt hat. Das Tiki Suleimani war auch das erste mal, dass wir etwas vom Krieg mitbekommen haben. Eine handvoll russischer Soldaten ist da nämlich in Uniform, aber bis auf einige Offizierspistolen unbewaffntet, auf den Platz gekommen, hat freundlich gegrüßt und sich dann daran gemacht, typisch syrische Souvernirs für die Heimreise zu kaufen. Und das war es dann auch schon wieder mit dem Krieg, oder der Krise, wie man hier in Syrien sagt.

Am Abend, wo wir dann mit dem Taxi noch kurz für umgerechnet zwei Euro mit dem Taxi in eine enge Geschäftsstraße gefahren, um etwas Lebensmittel und ein paar andere Dinge wie für vier Euro eine syrische Sim-Karte mit 4G-Internet für’s Handy zu besorgen. Unterwegs gab es dann tatsächlich einen Checkpoint an der Straße, wo unser Taxi-Fahrer beim langsamen Vorbeifahren ein paar Worte mit einem freundlichen syrischen Soldaten gewechselt hat, und das war es auch schon wieder mit der Krise. Fast kann man den Eindruck bekommen, dass es die vom deutschen Merkel-Regime vorangetriebenen EU-Sanktionen gegen Syrien, wegen derer man von Deutschland nicht direkt nach Syrien fliegen kann und hier mit einer EC-Karte am Bankautomaten kein Geld bekommt, nur noch gibt, um Deutsche vom Reisen abzuschrecken, damit möglichst wenige mitbekommen, was für eine phantastische Stadt Damaskus nach den schweren Jahren der „Krise“ wieder ist. Apropos Krise: Strom und Wasser aus der Leitung gibt es in Damaskus inzwischen übrigens auch längst wieder 24/7.

Zum arabischen Wochenanfang am gestrigen Sonntag haben wir zunächst am Nachmittag die Eröffnung einer Ausstellung von Gemälden syrischer Kinder und Jugendlicher im Arabischen Kulturzentrum Abu Rumaneh besucht, wo auch viele Journalisten anwesend waren. Die Bilder waren überraschend kraftvoll, farbenfroh und freundlich, genau wie die Kinder. Erwachsene haben uns dazu später erzählt, dass viele jüngere Kinder den westlichen Terrorkrieg gegen Syrien oft kaum noch, oder gar nicht, in Erinnerung haben, und das nicht nur ein Segen, sondern auch ein Problem ist, weil die Kinder damit auch nicht richtig verinnerlichen, was für einen widerwärtigen Krieg modernen Typs die zionistisch-wahhabische Achse des Terrors und ihre Schützlinge gegen Syrien geführt hat und noch führt.

Von der Ausstellung sind wir dann gleich weiter zum Nationalen Center für visuelle Künste gefahren, wo es nicht nur eine Ausstellung von originellen und interessanten modernen Gemälden gibt, sondern wir von Freunden auch zum Besuch eines Konzertes für Nay und Orchester eingeladen waren. Das Orchester war sehr gut, aber dabei die Stimme von Souzan Haddad einmal live zu erleben, war ein einfach großartiges Erlebnis.

Als ob es damit noch nicht genug wäre, haben unsere Gastgeber uns danach noch zum Eingang der berühmten Umayyaden-Moschee gefahren, deren Schönheit mit Beleuchtung am Abend vielleicht sogar noch besser zur Geltung kommt als tagsüber. Nur zu gern wären wir von der Umayyaden-Moschee noch etwas in die Altstadt gegangen, aber dafür fehlte uns am späten Abend dann doch die Kraft.

Man stelle sich bloß vor, der auch von der deutschen Regierung und den deutschen Medien befeuerte Terrorkrieg gegen Syrien hätte dieses Zentrum der Weltkutur zerstört. Schon der Gedanke daran jagd uns Schauer über den Rücken. Wenn man die Damaszener und ihre Kultur erlebt wie wir, dann kann man als Mensch im Westen kaum anders als sich für das Merkel-Regime und seine westlichen Komplizen in Politik und Medien abgrundtief zu schämen. Das haben wir übrigens auch den Soldaten vor der Umayyaden-Moschee gesagt.

Die Kultur von Damaskus und die Gastfreundschaft des syrischen Volkes scheinen dabei schier grenzenlos zu sein. Und für die nächsten Tage ist noch mehr geplant, aber davon erzählen wir im Parteibuch erst dann, wenn es wirklich soweit ist.

https://nocheinparteibuch.wordpress.com/2018/10/01/aus-jeder-pore-von-damaskus-spriesst-kultur-und-gastfreundschaft/

Sächsisches Wunderkind erhält höchste Auszeichnung, die es weltweit für Mathematiker gibt

Sachsen sind helle

Golem:

Perfektoide Räume: Bonner Mathematiker Peter Scholze erhält Fields-Medaille

Doktor mit 22, Professor mit 24 und mit 30 die wichtigste Auszeichnung in seinem Fachgebiet: Der in Bonn lehrende Mathematiker Peter Scholze hat als zweiter Deutscher die Fields-Medaille bekommen.

Scholze wurde am 11. Dezember 1987 in Dresden geboren …

Zum Vergleich: Neger sollen zu dumm sein um Mathematik – genauer gesagt: lächerliche Algebra – zu verstehen behaupten amerikanische Universitäten. Darum wollen amerikanische Universitäten Neger fernhalten von Mathematik weil die Neger sonst den akademischen Abschluß nicht schaffen, sagen Universitäten in den USA.

Das gelbe Forum:

In Kalifornien soll die Algebra an Colleges für nicht Techniker abgeschafft werden. Denn (mT)

verfasst von DT, 31.07.2017, 16:27

sie steht den „students of color“ im Wege, „erfolgreich“ ein College-Diplom zu bekommen:

http://www.latimes.com/local/lanow/la-me-california-community-colleges-algebra-20170717-story.html

„Chancellor Eloy Ortiz Oakley, who heads the nation’s largest community college system of 114 campuses, told The Times that intermediate algebra is seen as a major barrier for students of color, preventing too many from completing degrees. About three-fourths of those who transfer to four-year universities are non-STEM majors, he said, who should be able to demonstrate quantitative reasoning skills by taking statistics or other math courses more applicable to their fields.

“College-level algebra is probably the greatest barrier for students — particularly first-generation students, students of color — obtaining a credential,” he said. “If we know we’re disadvantaging large swaths of students who we need in the workforce, we have to question why. And is algebra really the only means we have to determine whether a student is going to be successful in their life?“

„The report’s goals include:
A reduction in racial and geographical achievement gaps in five years and complete elimination in 10 years. The report noted that program completion rates vary widely: 65% for Asians, 54% for whites, 41% for Latinos and 35% for African Americans.“

Und wen holt unsere Amixxxx besonders fleißig rein und überschwemmt unser Land?  …

https://astrologieklassisch.wordpress.com/2018/08/03/saechsisches-wunderkind-erhaelt-hoechste-auszeichnung-die-es-weltweit-fuer-mathematiker-gibt/

Karneval der Kulturen! Nicht alle sind fröhlich!

Frankenberger

Bestimmte Medien versuchen gerade, die Talfahrt der Grünen etwas zu bremsen, indem sie jedes mögliche Prozent plus bei Wahlprognosen als „Aufschwung“ feiern. Die Ehe für Alle, mit Konfetti im Bundestag gefeiert, brachte ja wenig Stimmenzuwachs, sind  auch nur 7 Prozent der Bevölkerung davon betroffen!

Besonders bei Veranstaltungen wie dem Christopher Street Day oder dem Karneval der Kulturen spielen sich die grünen Strategen in den Vordergrund, als ob sie eine Art Patent und Alleinvertretungsanspruch darauf hätten.

Frauenmarsch Wenig fröhliche Gestalten

Jedenfalls laufen beim CSD düstere Gestalten an er Hundeleine mit, die wenig Lebensfreude ausstrahlen, beim Karneval der Kulturen sieht man die destruktiven Maskenmänner auch eher selten. Die Lebensfreude und gute Laune auf dem Karneval der Kulturen ist nicht für jede „Kultur“ geeignet. Die türkische Bauchtanztruppe im krassen Gegensatz…

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Wie denken wohl Afrikaner über die Deutschen und ihre Kultur?

Indexexpurgatorius's Blog

Brunelda, 21, (aus Namibia) mag an Deutschland, das Essen, das die Menschen pünktlicher sind und es nicht so heiß ist.

Doch was versteht sie unter deutscher Kultur?

Das ist für sie einfach,

Schwarzwälder Kirschtorte essen, eine deutsche Zeitung lesen und nach deutschem Reinheitsgebot gebrautes Bier trinken.

So bekommt Brunelda auch noch Unterstützung von einer selbsternannten Expertin namens Claudia Jarzebowski, 42, Juniorprofessorin am Friedrich-Meinecke-Institut der Freien Universität Berlin, welche doch da frech behauptet:

Dass die Deutschen sich in 30 -40 Jahren selbst erledigt haben werden, da diese sich – und nun halte man sich fest:

den „hochinteraktiven Kulturen“ wie der afrikanischen anglichen, weil „Länder, die ihre Beziehungen nutzen und sich nicht abschließen, auf lange Sicht erfolgreicher sind.“

Die afrikanische Kultur ist erfolgreich??? Das steht da wirklich!!! Wieviele und welche Nobelpreisträger kommen von dort? Und warum flüchten die zu uns? Ich fasse es nicht. „Länder wie Deutschland würden in Zukunft…

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Gertrud Pesendorfer und die Trachtenerneuerungsbewegung

von: Kurzer

Gertrud Pesendorfer im Kreis von Mitarbeiterinnen im Tiroler Volkskunstmuseum

Der folgende Beitrag wurde mir von einer Leserin zugesandt, welcher, so wie mir, die Erhaltung unseres Volks- und Brauchtums besonders am Herzen liegen. Er enthält Gedanken, welche uns anregen sollten, unser gemeinsames Erbe zu würdigen, unsere Naturverbundenheit wieder zu erwecken, unseren Empfindungen wieder mehr zu vertrauen und die uns mit gegebenen schöpferischen Fertigkeiten wieder zu entfalten.

Der Kurze


Die Tracht ist das „Gewand der Heimat“, „Bekenntnis zur Gemeinschaft“ sowie äußeres Zeichen der „Verbundenheit mit der ewigen Geschlechterfolge“, schrieb einst Getrud Pesendorfer, die 1939 zur Reichsbeauftragten für Trachtenarbeit ernannt wurde und die Leitung der „Mittelstelle Deutsche Tracht“ am Tiroler Volkskunstmuseum in Innsbruck übernahm.

Tirol erschien für diese Aufgabe besonders geeignet, weil die Fäden der Überlieferung dort noch nicht in dem Maße abgebrochen waren wie das in anderen deutschen Landschaften bis heute der Fall ist.

Der Auftrag der Mittelstelle war zunächst nur auf die Bearbeitung der Alpen- und Donaugaue gerichtet, doch stellten sich rasch Wünsche und Anforderungen aus allen Teilen des Reiches ein, die genau dasselbe Verlangen nach organischer Erneuerung der Trachten zum Ausdruck brachten. Getrud Pesendorfer ging äußerst tatkräftig ans Werk: Sie veranstaltete Kurse im Schneidern, Weben und Spinnen, verfasste Anleitungen zur Selbstherstellung von Trachten und Stoffen, konzipierte Ausstellungen und schrieb allerlei Aufsätze über Brauchtum und Volkskunst. Recht zeitgemäß erscheint uns heute im europäischen Kulturerbejahr 2018 z.B. ihr Aufruf von 1942 zum „sorgsamen Umgang mit Tiroler Kulturgut und Absage an die Wegwerfgesellschaft“.

Ihre Erkenntnisse über die Trachtenkunst gewann sie aufgrund ausgiebiger eigener Trachtenforschungen, indem sie schriftliche und bildhafte Zeugnisse aus Jahrhunderten zusammentrug sowie ältere Menschen befragte, deren Erinnerungen sie sorgsam dokumentierte.

Nur durch ein restloses Vertiefen in unser ererbtes Erinnerungsgut und durch liebevolle Betrachtung – nicht Schwärmerei! – wird es uns Kindern des maschinellen Zeitalters gelingen, das Wesentliche, das in den uns erhaltenen Bräuchen und Trachten für unser Volkstum beschlossen liegt, im neuen Gesicht für unsere Zeit wieder zum Blühen und Früchtetragen zu bringen!“ (In: Deutsche Volkskunde, 1940, S. 90 ff.)

Dabei stellte sie fest, daß die Grundformen aller deutschen Trachten verwandt miteinander sind. So reichhaltig und vielfältig die Formen und Farben der Trachten in allen Landschaften auch sein mögen, gemeinsam sei ihnen dennoch der äußere Ausdruck einer ganz bestimmten inneren Haltung: Bekenntnis zur Gemeinschaft, zur Heimat, zum Kulturgut der Vorfahren und eine lebensfreudige Daseinsbejahung. Die trachtlichen Besonderheiten der einzelnen Gegenden, das Stammesmäßige, seien nur ein „Zeichen des vielfältig Schöpferischen“ im deutschen Volk.

Gerade aber die ältesten Trachtenbilder zeigten, daß die älteren Trachten in Form- und Farbgebung bedeutend reicher und praktischeren Anforderungen besser angepasst waren, als die späteren etwa im Laufe des 19. Jahrhunderts üblich gewordenen Ausführungen. Als Gipfelpunkt dieser Entwicklung seien gerade Frauentrachten anzusehen, die den natürlichen Körperformen geradezu Gewalt angetan hätten.

Auch die ausgesprochene Farbenfreudigkeit früherer Trachten sei im Laufe der Zeit einer fortschreitenden Eintönigkeit gewichen. Die Trachten „… waren geradezu auf dem Weg, zu Bußgewändern zu werden“ durch Einflüsse einer Geistesrichtung, die auch den Volkstanz und die Volksmusik „als einen Weg zur sittlichen Verderbnis und ewigen Verdammnis“ zu bezeichnen sich bemühten. Tatsächlich gab es kirchliche Amtsträger, die den Volkstanz in ihren Gemeinden untersagten.

Die Aufrechterhaltung der Tracht, schreibt Pesendorfer, sei vor allem dem Schützenwesen zu verdanken. Bei jedem Schützenfest werde die „alte Tracht“, die eigentlich die Festtagstracht aus dem 19. Jahrhundert sei, getragen. Doch sei diese nicht überall mehr als Tracht im eigentlichen Sinne anzusprechen, sondern mancherorts eher als Uniform, d.h. als reine Äußerlichkeit, ohne jedoch wirklich Teil der Lebensführung zu sein.

Der Mensch solle aber nicht nur an Volksfesten oder im Vereinswesen Trachten tragen, sondern auch im Alltag „ein seiner würdiges Gewand“ tragen und dabei nicht auf die billigsten Stoffe und Konfektionswaren zurückgreifen wie das nach dem Aufhören der Eigenerzeugung üblich geworden sei. Die Stoffarten für die Werkswintertracht ebenso wie für die Sommertracht sollten waschbar sein. Bedruckter Barchent, halbwollenes Handgewebe oder Flachs würden am besten für die Tracht verwendet.

Denn wenn wir uns bei der Arbeit richtig kleiden, wenn wir auch da in unserer äußeren Erscheinung zeigen, welcher Art wir sind, dann wirkt das auf die Gemeinschaft, in der wir leben, wohltuend und ordnend. Und auch auf das Wesen des Einzelnen strahlt diese Haltung zurück“,

schrieb sie 1944 in der „Alpenheimat. Familienkalender für Stadt und Land“.

Die Erneuerung der Tracht sei kein Selbstzweck, sondern nur ein Mittel und ein glücklicher Weg, um den deutschen Menschen zu Selbstbestimmung und Selbstbewußtsein zu bringen. Darüber hinaus sei die Tracht eine wertbeständige Kleidung. Was für die Tracht erzeugt werde, bestehe für Jahre. Die Trachtenarbeit sei daher nicht nur eine kulturelle Aufgabe, sondern leiste auch einen wertvollen Beitrag für die Volkswirtschaft.

Die Festtracht der Frauen, die meist nur bei Trachtenfesten aus den Kisten genommen werde, und die Brauttracht seien in manchen Landschaften mit Zutaten aus verschiedenen Zeiten oftmals so überladen, daß sie in Gefahr geraten sei, zu erstarren und nur noch als „historische Tracht“ ein Scheinleben führe würde. Wo Tracht nicht im stetigen Wandel sei, habe sie jedoch ihre gemeinschaftstragende Kraft verloren. Jungen Menschen würden eine solche Tracht ihrer Kostbarkeit und Schwere willen ablehnen und verlangten nach einer Kleidung, die leichter als die jetzige Tracht und im Gesamtbild freudiger und kräftiger in den Farben sei. Ein bloßes Erhalten der Festtagstracht allein könne daher nicht das Ziel der Trachtenbewegung sein.

Im Gegensatz zu den starren Trachtenerhaltungsbestrebungen beobachtete sie andererseits die Einflüsse der Mode auf die Tracht durch den in den Alpenländern immer mehr einsetzenden Fremdenverkehr.

Wir nehmen vieles unbedacht hin und spüren gar nicht, wie uns durch unmerklichen Einfluß Wertvolles entzogen wird. Ein allmählicher Diebstahl an unserem Besitz kommt uns vielleicht nur sehr spät zu Bewußtsein, während wir uns gegen einen plötzlichen Raub energisch zur Wehr setzen. Der fremde Einfluß ist jedoch immer wirksam, ob wir uns dessen bewußt sind oder nicht. Er wirkt zersetzend und den Volkscharakter zerstörend. Nicht zuletzt geschieht dies durch die von internationalen Kräften gelenkte Mode. Vieles an der Mode wirkt gefällig, es kommt dem Trieb nach Abwechslung, nach Absonderung entgegen. Mode ist in ihrer Art bequem, sie verpflichtet zu nichts. Doch ist sie tyrannisch im raschen Wechsel launischer Formen. Man sagt nicht umsonst: Der Mode unterworfen. Diese Unterwerfung ist zugleich eine Unterwerfung unter fremden Einfluß. Freilich werden wir uns nicht klösterlich von aller Welt abschließen. Die Tracht ist kein Nonnenkleid und keine Mönchskutte. Schön und gefällig dem Auge, so kleidsam wie nur je ein vornehmes Gewand sei unsere Tracht.

Gertrud Pesendorfer sah sich bei ihrer Arbeit an der „Mittelstelle Deutsche Tracht“ drei Dingen gegenüber: Der Pflege der bestehenden Trachten einzelner Landschaften, dem Wiederaufleben der Tracht in Gegenden, die außer ihrer Schützentracht alles Trachtliche abgelegt hatten und schließlich die Verdrängung von Trachtenkitsch und Trachtenmode.

Die Trachtenerneuerung müsse aus dem organischen Zusammenhang heraus geschehen, mit großer Einfühlung in die bestehenden Formen. In Gegenden, wo nur noch die Festtracht getragen werde, ginge es darum, den Stolz und die Liebe zur Tracht und das Bewußtsein über die verbindende Bedeutung wieder wach zu rufen. In Gegenden, vor allem in Norddeutschland, in denen das Tragen der Tracht vollständig untergegangen sei, müssten zunächst die Grundbegriffe der Werkarten (Spinnen und Weben von Flachs und Wolle) wieder zur allgemeinen Kenntnis gebracht und die Freude am selbst erzeugten Gewand geweckt werden, ehe an eine Neuschöpfung der Tracht gedacht werden könne.

Die Bedeutung der Arbeiten Getrud Pesendorfers, die seit 1940 auch die „Arbeitsgruppe III: Trachten“ der „Kulturkommission Südtirol“ des „SS-Ahnenerbes“ leitete, wird sich wohl erst dann ermessen lassen, wenn wieder „Tugend und Gerechtigkeit den großen Pfad mit Ruhm bestreuen“. Von dem seit 2014 auf fünf Jahre groß angelegten Projekt zur Untersuchung der „Mittelstelle Deutsche Tracht“ an der Universität Innsbruck dürfte nicht viel Nachhaltiges für die Pflege der Deutschen Tracht zu erwarten sein, zumal das zweite Buch Pesendorfers, „Lebendige Tracht in Tirol“ (1. Aufl. 1965, 2. Aufl. 1982), trotz hoher Verkaufszahlen auch nach 1945 nicht mehr zum Verkauf angeboten wird. Mit der heute zunehmenden Beliebtheit für das Tragen von Dirndl und Tracht auf „dutzenden Oktoberfesten“, die schon längst nicht mehr nur in München gefeiert werden, ist man in der hiesigen Presse eifrigst bemüht, diesem Trend durch entsprechende diffamierende Hinweise entgegen zu wirken. So titelte 2016 die Berliner ZeitungWas Hitler und das Dirndl gemeinsam haben“ oder Der Standard: „Trachten sind auch nur eine Mode.“ oder Echo onlineNS-gerecht geschnürt“.

Warum wird das Tragen von Deutscher Tracht so akribisch diffamiert und gleichzeitig die Toleranz unter dem Deckmantel der Religionsfreiheit für eine „offene Gesellschaft“ so vehement propagiert wie HIER und HIER?

Wir tragen die „Lechtaler Festtagstracht“

Eine Beschreibung ist zu finden im Buch „Lebendige Tracht in Tirol“
von Gertrud Pesendorfer

Quellen:

Details zur Trachtenerneuerung und -pflege

Trachtenmodelle

Zur Trachtenarbeit

Tiroler Trachtenbuch (1938)

Bilder aus:

Deutsche Volkskunde. Vierteljahresschrift der Arbeitsgemeinschaft für Deutsche Volkskunde, 2. Heft, München 1940, Seite 90 ff. 

http://die-heimkehr.info/berichte-aus-der-heimat/gertrud-pesendorfer-und-die-trachtenerneuerungsbewegung/