Eine weitere Reise

Die Berichterstattung über die märchenhafte Syrienreise des Parteibuchs gibt es hier nun nur in kurzer Form, weil Ulla nun ungeplant, aber nicht ganz unerwartet, eine weitere Reise unternommen hat.

Ulla hat mit der Eröffnung der Ausstellung ihrer Bilder im Dar al-Assad für Kultur und Kunst erledigt, wo sie nun für das syrische Volk da sind, erledigt, was sie sich vorgenommen hatte, auf ihrer Reise nach Syrien unbedingt zu tun.

Anschließend ist Ulla gleich weitergereist, dorthin, wo, man schaue sich nur ihre Bilder an, ihr Herz und ihre Seele schon seit Jahren war, nämlich bei den Märtyrern der syrischen Armee und allen Märtyrern im Widerstand gegen die globale Tyrannei der zionistisch-wahhabitisch dominierten westlichen Terrorgemeinschaft. Vor einigen Monaten, als klar wurde, dass sie diese Reise irgendwann demnächst antreten wird, hat sie gesagt, wenn sie angekommen ist, freut sie sich darauf, viele der wunderbaren Märtyrer, die sie gemalt hat, und auch Hugo Chavez und Muamar Gaddafi, selbst kennenlernen zu dürfen, und ihnen unsere Grüße und besten Wünsche auszurichten.

Ulla hat oft Trost und Freude in den Liedern von Hadi Faour gefunden. Und Vielleicht mögen unsere Leser seine Lieder ja auch?

 

Ullas Beerdigung ist am Donnerstag um 11:00 Uhr Ortszeit in der Lateinischen Kirche in Bab Touma.

https://nocheinparteibuch.wordpress.com/2018/10/10/eine-weitere-reise/

Ausflug nach Maaloula

Nach unserem Märchen aus 1001 Nacht am letzten Montag hatzten wir uns für den darauffolgenden Dienstag unseren ersten Ausflug nach außerhalb von Damaskus ausgesucht, und zwar nach Maaloula.

Nachdem Frühstück warteten unser Reiseleiter Nabil Rezk und unser Fahrer Abul Ez bereits auf uns.

Beim Hinausfahren aus Damaskus Richtung Homs haben wir das erste Mal den Krieg gesehen, denn da ging es über die Stadtautobahn an den Vorstädten Jobar, Harasta und Duma vorbei, also den erst im April dieses Jahres befreiten Orten von Ost-Ghouta, wo die von der saudisch-westlichen „Wertegemeinschaft“ unterstützten „moderaten“ Terroristen ganz besonders schlimm gewütet haben. Die Zerstörungen dort sind auch von der Autobahn aus nicht zu übersehen und stehen im starken Kontrast zu den Teilen von Damaskus, die wir bisher gesehen hatten. Überall sind dort Ruinen von Gebäuden zu sehen. Wir mögen uns kaum ausmalen, dass Damaskus mit all seinen Kulturschätzen unserer Zivilisation nun vermutlich auch so oder so ähnlich aussehen würde, wenn es der syrischen Armee nicht gelungen wäre, die vom zionistisch dominierten Westen unterstützten Barbaren vor den Toren von Damaskus zu stoppen. Nabil bemerkte unser Interesse an Ost-Ghouta und meinte dazu, dass Ost-Ghouta inzwischen wirklich sicher und auch von Sprengfallen so gut es geht befreit ist. Wenn wir möchten, können wir uns da alles ansehen, was wir wollen, es sei jedoch ratsam, so einen Besuch einen Tag vorher anzukündigen, damit den Kontrollposten dort vorab Bescheid gegeben werden kann und es vor Ort nicht zu bürokratischen Problemen mit den Sicherheitskräften kommt. Wir würden schon gern mal nach Ost-Ghouta, um uns das, was wir bisher nur aus Videos kennen, da mal selbst aus der Nähe zu betrachten, aber uns wird dazu vermutlich die Zeit fehlen.

Zehn Minuten später war die Ruinenlandschaft vom Autofenster verschwunden und die Landschaft hinter dem Autofenster verwandelte sich in eine typisch syrische natürliche Wüste. Irgendwie hatte ich da das Gefühl, jetzt erst richtig in Syrien zu sein, und dank lockerer syrischer Musik im Radio kam nun im Auto auch eine entsprechend gelöste Stimmung auf.

An einem Berg unterwegs gab es übrigens eine Botschaft. Wenn man das Foto zur Vergrößerung anklickt, genau hinschaut und des arabischen mächtig ist, kann man da sowas wie eine Erinnerung an den Tag der Armee lesen. Nötig ist das aber wohl kaum, denn die syrische Armee ist nicht nur auf den Straßen, sondern auch in den Köpfen und Herzen der Menschen, die ihr dankbar für die aufopferungsvolle Verteidigigung Syriens gegen den Terrorismus sind, sehr präsent.

Kaum eine Viertelstunde später waren wir auch schon in Maaloula. Unserem Fahrer Abul Ez, der für das Foto unseren Reiseführer Nabil halb verdeckend beide Hände zum Siegeszeichen erhebt, steht die Freude geradezu ins Gesicht geschrieben. An dieser Stelle seien mal ein paar Worte zu Nabil und Abul Ez gesagt. Die Worte „Fahrer“ und „Reiseführer“ mögen zwar offiziell zutreffend sein, beschreiben aber das, was diese beiden Menschen, mit denen wir unsere Tage in Syrien verbringen, tatsächlich sind und leisten, nur sehr unzureichend. Natürlich ist Nabil ein nahezu perfekt deutsch sprechender Reiseführer, der anscheinend praktisch jede Sehenswüdigkeit in Syrien erklären und mit einer interessanten Geschichte schmücken kann, und natürlich ist Abul Ez ein exzellenter Chauffeur mit einem luxuriösen Auto, aber da ist noch mehr. Zunächst mal sind beide richtige Typen, mit denen man Pferde stehlen kann. Nabil wirkt auf den ersten Blick ziemlich unscheinbar und wie ein Abteilungsleiter einer deutschen Behörde. Auf den zweiten Blick ist Nabil herzlich, jederzeit total hilfsbereit bei allem und 100% korrekt und zuverlässig. Neben der deutschen Sprache und profunden Kenntnissen über die syrischen Sehenswürdigkeiten scheint seine Spezialität das Spiel auf der syrischen Behördenklaviatur zu sein. Was man auch immer vorhat, Nabil weiß offenbar stets genau, welche Genehmigung man braucht und wie man sie zügig bekommt. Abul Ez ist demgegenüber ein Riesentyp mit trockenem Humor, vernarrt in deutsche Autos und geht mit Vorschriften wie Verkehrsregeln eher locker um. Wir fühlten uns sofort so als ob wir Teil einer Familie sind. Und im Grunde ist es auch so. Zu unserem Ausflug nach Maaloula zum Beipiel waren wir nicht nur mit Nabil und Abul Ez unterwegs, sondern auch die Frau und Tochter von Nabil sind kurzerhand mit dem TV-Bus mitgefahren, der uns begleitet hat, und waren somit auch dabei.

In dem kleinen Örtchen Maaloula gibt es nichts militärisch oder wirtschaftlich bedeutendes. Sehr bedeutend ist Maaloula hingegen, weil dort noch ein Teil der Wiege der christlichen Zivilisation erhalten und lebendig geblieben ist. Maaloula ist mit dem antiken Kloster Mar Sarkis und der zugehörigen Kirche der Heiligen Sergius und Bacchus, deren Altar auf den Beginn des 4. Jahrhunderts zurückgeht, schließlich ein christlicher Wallfahrtsort. Und außerdem wird in Maaloula noch heute aramäisch, die Sprache Jesu Christi, gesprochen.

In Maaloula war auf Wunsch der örtlichen Würdenträger keinerlei Militär stationiert, in der Hoffnung, Maaloula würde damit vom Krieg verschont bleiben. Aber die von den Führern der vorgeblich christlich orientierten „westlichen Wertegemeinschaft“ unterstützten „Rebellen“ nutzten das prompt aus, um Maaloula zu überfallen, Einwohner, deren sie habhaft wurden, zu massakrieren und die Kirchen und Häuser des Ortes niederzubrennen. Das war nicht nur ein Versuch, die Christen des Ortes auszulöschen, sondern mit ihnen auch eine Wiege der christlichen Kultur zu zerstören. Doch ganz hat die Zerstörung dieser Wiege der christlichen Kultur nicht geklappt, der syrischen Armee gelang nach einigen Monaten die Befreiung von Maaloula und Überlebende des Massakers haben schon sehr viel repariert. Wir sind der weitgehend islamisch geprägte syrische Armee dankbar, dass sie damit eine Wiege der christlichen Kultur vor der vollständigen Vernichtung durch die von den kriminellen Herrschern der christlichen westlichen Welt unterstützten Barbaren gerettet hat und haben in der bereits restaurierten Kirche der Heiligen Sergius und Bacchus Kerzen für die Märtyrer der syrischen Armee und alle anderen Opfer der kriminellen Herrscher der westlichen Welt angezündelt. Eine junge Frau betete alsdann ein Vaterunser auf aramäisch in der Kirche des Heiligen Sergius für uns:

 

 

Es waren Momente, die uns so tief bewegt haben, dass uns die Tränen kamen. Wie das Beten des Vaterunser auf aramäisch in dieser für die christliche Zivilisation sehr bedeutsamen steinalten Kirche demonstriert, ist dieser Versuch der westlichen Herrscher, die Wurzeln der christlichen Kultur zu vernichten, dank des aufopferungsvollen Kampfes der syrisch-arabischen Armee letztlich gescheitert.

Anschließend unterhielten wir uns noch im Anbau der Kirche mit drei sympathischen und humorvollen überlebenden Frauen der Massaker in Maaloula, machten ein paar Fotos auf dem Balkon und kauften einige Souveniere. Das alte Kloster des Ortes betrachteten wir abschließend nur von außen, da die lange Treppe hinein für Ulla vermutlich zu anstrengend geworden wäre.

https://nocheinparteibuch.wordpress.com/2018/10/08/ausflug-nach-maaloula/

Aus jeder Pore von Damaskus sprießt Kultur und Gastfreundschaft

Nach zwei Tagen in Damaskus fühlt es sich immer noch so an als ob wir gerade erst angekommen wären. Diese Stadt ist überwältigend. Sie hat so viel von etwas, was der westlichen Terrorgemeinschaft fast völlig fehlt, nämlich Kultur, Kultur, die schier endlos zu sein scheint. Und dann erst die Leute!

Es gibt in Damaskus unzählige großartige Steine mit viel Kulturgeschichte, aber was die Damaszener Kultur wirklich ausmacht sind die Bewohner der Stadt, die unglaublich offenherzig, zivilisiert, freundlich und natürlich auch gastfreundlich sind.

Zum arabischen Wochenausklang am Samstag haben wir uns nach der aufgrund der Sanktionen der westlichen Terrorgemeinschaft recht lang dauernden Reise einen ruhigen Tag zum Erholen gegönnt und sind nur mal für ein paar Stunden vom Hotel ein paar Meter zur aus dem 16. Jahrhundert stammenden Moschee Tiki Sulimani. In den alten Gewölben auf dem Vorplatz der Moschee gibt es neben exzellenten Malern auch zahlreiche Kunsthandwerker, die in traditionellen Verfahren edle Materialien auf teilweise über Hundert Jahre alten Maschinen zu Schmuck, Kleidung und Taschen verarbeiten und zum Kauf feilbieten. Überraschenderweise sprechen da nicht wenige Leute sogar deutsch. So kommt man natürlich schnell ins Gespräch über die Kunst und ehe man sich versieht, wird man auf ein Schwätzchen zum Tee eingeladen.

Richtig angenehm war dabei übrigens, dass uns niemand zu einem Kauf gedrängt hat. Das Tiki Suleimani war auch das erste mal, dass wir etwas vom Krieg mitbekommen haben. Eine handvoll russischer Soldaten ist da nämlich in Uniform, aber bis auf einige Offizierspistolen unbewaffntet, auf den Platz gekommen, hat freundlich gegrüßt und sich dann daran gemacht, typisch syrische Souvernirs für die Heimreise zu kaufen. Und das war es dann auch schon wieder mit dem Krieg, oder der Krise, wie man hier in Syrien sagt.

Am Abend, wo wir dann mit dem Taxi noch kurz für umgerechnet zwei Euro mit dem Taxi in eine enge Geschäftsstraße gefahren, um etwas Lebensmittel und ein paar andere Dinge wie für vier Euro eine syrische Sim-Karte mit 4G-Internet für’s Handy zu besorgen. Unterwegs gab es dann tatsächlich einen Checkpoint an der Straße, wo unser Taxi-Fahrer beim langsamen Vorbeifahren ein paar Worte mit einem freundlichen syrischen Soldaten gewechselt hat, und das war es auch schon wieder mit der Krise. Fast kann man den Eindruck bekommen, dass es die vom deutschen Merkel-Regime vorangetriebenen EU-Sanktionen gegen Syrien, wegen derer man von Deutschland nicht direkt nach Syrien fliegen kann und hier mit einer EC-Karte am Bankautomaten kein Geld bekommt, nur noch gibt, um Deutsche vom Reisen abzuschrecken, damit möglichst wenige mitbekommen, was für eine phantastische Stadt Damaskus nach den schweren Jahren der „Krise“ wieder ist. Apropos Krise: Strom und Wasser aus der Leitung gibt es in Damaskus inzwischen übrigens auch längst wieder 24/7.

Zum arabischen Wochenanfang am gestrigen Sonntag haben wir zunächst am Nachmittag die Eröffnung einer Ausstellung von Gemälden syrischer Kinder und Jugendlicher im Arabischen Kulturzentrum Abu Rumaneh besucht, wo auch viele Journalisten anwesend waren. Die Bilder waren überraschend kraftvoll, farbenfroh und freundlich, genau wie die Kinder. Erwachsene haben uns dazu später erzählt, dass viele jüngere Kinder den westlichen Terrorkrieg gegen Syrien oft kaum noch, oder gar nicht, in Erinnerung haben, und das nicht nur ein Segen, sondern auch ein Problem ist, weil die Kinder damit auch nicht richtig verinnerlichen, was für einen widerwärtigen Krieg modernen Typs die zionistisch-wahhabische Achse des Terrors und ihre Schützlinge gegen Syrien geführt hat und noch führt.

Von der Ausstellung sind wir dann gleich weiter zum Nationalen Center für visuelle Künste gefahren, wo es nicht nur eine Ausstellung von originellen und interessanten modernen Gemälden gibt, sondern wir von Freunden auch zum Besuch eines Konzertes für Nay und Orchester eingeladen waren. Das Orchester war sehr gut, aber dabei die Stimme von Souzan Haddad einmal live zu erleben, war ein einfach großartiges Erlebnis.

Als ob es damit noch nicht genug wäre, haben unsere Gastgeber uns danach noch zum Eingang der berühmten Umayyaden-Moschee gefahren, deren Schönheit mit Beleuchtung am Abend vielleicht sogar noch besser zur Geltung kommt als tagsüber. Nur zu gern wären wir von der Umayyaden-Moschee noch etwas in die Altstadt gegangen, aber dafür fehlte uns am späten Abend dann doch die Kraft.

Man stelle sich bloß vor, der auch von der deutschen Regierung und den deutschen Medien befeuerte Terrorkrieg gegen Syrien hätte dieses Zentrum der Weltkutur zerstört. Schon der Gedanke daran jagd uns Schauer über den Rücken. Wenn man die Damaszener und ihre Kultur erlebt wie wir, dann kann man als Mensch im Westen kaum anders als sich für das Merkel-Regime und seine westlichen Komplizen in Politik und Medien abgrundtief zu schämen. Das haben wir übrigens auch den Soldaten vor der Umayyaden-Moschee gesagt.

Die Kultur von Damaskus und die Gastfreundschaft des syrischen Volkes scheinen dabei schier grenzenlos zu sein. Und für die nächsten Tage ist noch mehr geplant, aber davon erzählen wir im Parteibuch erst dann, wenn es wirklich soweit ist.

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Documenta ist pleite! Gutmenschen verschwenden €37 Millionen für Müll

Documenta 14 (Bild: Screenshot)
Documenta 14 (Bild: Screenshot)

In Deutschland werden jedes Jahr €10 Milliarden Euro für Kunst- und Kulturförderung zu vornehmlich linken Themen verpulvert (JouWatch berichtete). Nun ist die weltberühmte documenta trotz Budget von €37 Millionen Euro pleite, wie heute bekannt wurde.

von Collin McMahon

Deutschland ist der größte Kulturförderer der Welt. Der deutsche Staat gibt 40-Mal soviel für Kunstförderung aus wie die USA, die es irgendwie dennoch schaffen, eine weltführende Kunstszene aufrecht zu erhalten. Vornehmlich werden heutzutage Kunst- und Theaterprojekte gefördert, die nicht aufgrund besonderer Talente, Kreativität oder Leistungen das Zeug zu Weltruhm in der Nachwelt haben, sondern solche, die kulturmarxistische Fundamentalkritik an Patriarchat, westliche Werte, freie Marktwirtschaft und die Kultur der bürgerlichen Aufklärung üben. Oft sind diese „Installationen“ oder „Performances“ nur Haufen von Müll oder schreiende Nackte, die sich mit Blut und Fäkalien beschmieren.

Wie wenig solcher absurder Kunstunsinn und die damit verbundene Geldverschwendung bei wirklich notleidenenden Menschen ankommt musste die documenta 14 dieses Jahr feststellen, als sie beschloss, nicht nur im beschaulichen Kassel, sondern im EU-gebeutelten Athen zu gastieren, wo 20% Arbeitslosigkeit herrscht und viele Griechen sich fragen, wie sie die Sparmaßnahmen überleben sollen. Da kann man sich vorstellen, wie gut es ankommt, wenn ein Haufen elitärer deutscher Kunstfuzzis und traumwandelnder Gutmenschen über die Stadt hereinfallen und Millionen für Müll das Klo hinunterspülen.

„Emanzipatorische Bewegung“: Documenta-Zerstörer Adam Szymczyk (Bild: Haemmerli;  CC-BY-SA-3.0; siehe Link)

„Ich wurde gebeten, einen Vorschlag für die documenta in Kassel einzureichen. Und das rief bei mir gleich viele Fragen hervor: Warum die documenta? Warum in Kassel? In mir waren plötzlich jede Menge Warums. … Also begann ich, mich nach einer Möglichkeit umzuschauen, den ursprünglichen Spielort in Kassel beizubehalten und gleichzeitig auch einen ganz anderen Standpunkt zu finden, von dem aus man die Dinge anders sehen und lesen kann,“ sagte der Leiter der documenta 14 Adam Szymczyk.

Für Szymczyck hat Kunst natürlich nichts mit Können oder Massengeschmack zu tun, es handelt sich um ein linkes politisches Projekt: „ Für den künstlerischen Leiter Adam Szymczyk ist die diesjährige documenta-Ausstellung Teil einer emanzipatorischen Bewegung. Die Kunstwerke sollen ein Statement in Zeiten politischer Umbrüche setzen und sich dem immer gleichen Narrativ widersetzen, das Menschen von der Türkei bis Amerika aufgezwungen werde,“ so der staatlich finanzierte Deutschlandfunk.

Die Athener emfanden jedoch die kulturelle Zwangsbeglückung aus Deutschland überhaupt nicht als „emanzipatorsich“. Der ehemalige griechische Finanzminister Yanis Varoufakis witterte „Krisentourismus“ und die frühere Syriza-Abgeordnete Zoe Konstantopoulou teilte per Twitter mit: „Die Nazis kommen wieder, nur mit anderen Mitteln“, so der Deutschlandfunk: „Anti-documenta-Graffitis auf Mauern und Hauswänden empfingen das internationale Kunstpublikum, das zur Eröffnung aus aller Welt angereist war. Und in einem ehemaligen Hotel mitten in der Stadt inszenierte sich die „Athen Biennale“ lautstark als Gegenveranstaltung zur documenta… ‚Wer sind eigentlich diese Leute, die hier hergekommen sind, und uns erklären wollen, wer wir sind? Die documenta hat zwar versucht, auf die Realitäten in Athen einzugehen, aber letztendlich hat man doch den Eindruck, dass sie sich vor allem an ausländische Touristen wendet und nicht an die Bewohner dieser Stadt’, meint die 35-jährige Künstlerin Maria, eine der Besucherinnen der Athen Biennale.“

Noch nie war eine documenta zwischen zwei Städten aufgeteilt. Der ganze Reiz der Weltkunstausstellung im beschaulichen Kassel war immer, dass alles kompakt an einem Ort war, und die ganze Stadt Kassel sich in dieser Zeit um die documenta drehte. Außerdem hat Szymczyk die documenta von traditionell 100 Tagen auf 163 Tage auszudehnen. Nun hat es der emanzipatorische documenta-Leiter – der in Athen natürlich auch „Performances“ und „Installationen“ seiner Lebenspartnerin Alexandra Bachzetsis zeigt – geschafft, den Griechen wenigstens in einem Punkt nachzueifern:

Die documenta ist pleite, wie heute bekannt wurde. Das Land Hessen und die Stadt Kassel – sprich der Steuerzahler – übernahmen eine Bürgschaft von sieben Millionen Euro, um den laufenden Betrieb aufrecht zu erhalten. Wo das Geld hingekommen ist, scheint niemand so genau zu wissen. Der Standort Athen hat sicher etwas damit zu tun. Geschäftsführerin Annette Kulenkampff wird wohl ihren Job verlieren. Am 28. 9. 2017 gab es eine Sondersitzung des Aufsichtsrats in Wiesbaden, zu der Adam Szymczyk gar nicht mehr eingeladen wurde.

Wirtschaftsprüfer sollen nun klären wo die €14 Millionen Steuergelder von den Gesellschaftern Stadt Kassel und Land Hessen, sowie €4,5 Millionen von der Kulturstiftung des Bundes hin sind. Die andere Hälfte des verplemperten Budgets von €37 Millionen soll aus Kartenverkauf und privaten Sponsoren stammen. Dass die documenta 14 wohl einen 3%igen Besucherrückgang erwartet, hat sicher nicht geholfen, viele der Ausstellungen in Athen waren außerdem kostenlos. Ein beträchtlicher Anteil der „privatwirtschaflichen“ Gelder stammt aber von quasi-staatlichen Unternehmen wie die Sparkassenfinanzstiftung und VW, in Athen vom Auswärtigen Amt und Goethe-Institut.

Wir haben dei der documenta angefragt wieviel Gehalt, Reisekosten und sonstige Aufwendungen Adam Szymczyk, Annette Kulenkampff und Alexandra Bachzetsis erhalten haben, ob sie jeweils dieses Geld zu behalten, und was ihre weiteren Pläne sind. Eine Antwort haben wir noch nicht erhalten.

http://www.journalistenwatch.com/2017/09/12/documenta-ist-pleite-gutmenschen-verschwenden-e37-millionen-fuer-muell/?utm_source=feedburner&utm_medium=feed&utm_campaign=Feed%3A+Jouwatch+%28Jouwatch%29

Was ist eigentlich Kunst?

rundertischdgf

Erinnern Sie sich, liebe Leser, noch daran, als vor der Dresdener Frauenkirche drei Schrottbusse aus dem syrischen Aleppo aufgestellt wurden, ein „Kunstobjekt“ mit Fahne der Terroristen als Mahnung an die Zerstöungen in dieser Stadt und als Heldendenkmal für die Verteidiger dieser Stadt, den IS Terroristen.

Jetzt haben in Schwerin Deutsche mit einem ausgebrannten Schrottauto und einem Informationstand dazu, auf die schweren linksextremen Krawalle zum G20 Gipfel hingewiesen.

Erstes Objekt wird von den Medien als Kunst gefeiert, zum zweiten ermittelt der Staatsschutz.

Fundsache auf Twitter:

Autowrack vor Staatskanzlei, Schwerin = Keine Kunst + Staatsschutz ermittelt. Schrott-Busse vor der Frauenkirche = Kunst + Volk halts Mau.l

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„Antike“ Statuen

bumi bahagia / Glückliche Erde

Wir stehen heute staunend vor einigen Ergebnissen der Bildhauerkunst, bewundernd wie Menschen aus dem harten Stein solche erstaunlichen Kunstwerke herausarbeiten konnten.
Die erste Frage, die bei fast jedem auftaucht, der schon mal selbst versucht hat, Stein zu bearbeiten, ist doch: mit welchen Werkzeugen und Technologien wurden diese antiken Statuen geschaffen?
© für die Übersetzung aus dem Russischen by Luckyhans, 4.2.005
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Mit einem Kupfermeißel, sagt ihr?

Habt ihr schon mal solche Statuen selbst gesehen? Mit lebendig glänzenden Augen und seidigen Augenbrauen?

Mit einer Kleidung, an der nicht nur die Spitzen zu sehen sind, sondern auch Nähte und die Gewebestruktur? Mit einem Körper, auf dem Fältchen und Pockennarben sind? Und auf dem bei näherem Hinsehen sogar die Poren der Haut zu erkennen sind? …

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Tierschändung und Religionsverhöhnung – Gebremste Nitsch-Perversionen in Leipzig

Perverslinge ergeilen sich daran, sich nackt unter ein aufgehängtes Tier zu begeben, dessen Bauchraum aufgeschlitzt wird, so daß sich Blut und Gedärme über diese ergießen. Zuletzt in Leipzig – angeblich ein religiöses Erlebnis.

 

 

Christusverhöhnung jetzt auch in Leipzig [Bild: David Baltzar/Centraltheater Leipzig]

Freundschaft mit dem Kinderschänder Mühl

Hermann Nitsch und der Kinderschänder Otto Mühl kennen sich seit Jahrzehnten, beide sind Vertreter des sogenannten Wiener Aktionismus, angeblich eine „Kunst“-Richtung.

Besonders bekannt geworden sind deren Aktionen im Wien der sechziger und siebziger Jahre des vorigen Jahrhunderts, als die „Künstler“ auch an der Universität Wien auftraten: Ihre „Kunstaktionen“ bestanden darin, vor begeistertem, 68er bewegtem Publikum auf der Bühne Kot abzusetzen und zu urinieren.

Seit dieser Zeit wirft auch Hermann Nitsch mit Tierteilen auf sich und andere „Kunstsinnige“ und verschüttet Tierblut – auf Leinwand aufgefangen entstanden die ersten „Schüttbilder“.

Hermann Nitsch wurde deshalb auch mehrfach in Haft genommen, der Kinderschänder Otto Mühl kam für knapp sieben Jahre hinter Gitter.

Aufmarsch der Perverslinge

Im niederösterreichischen Schloß Prinzendorf veranstaltet Nitsch seine Kunstaktionen, 1998 ein sechstägiges „Orgien- und Mysterientheater“, das Nitsch mit seinen „Jüngern“ feierte.

Dabei werden Tiere geschlachtet und aufgehängt. Perverslinge stellen sich nackt darunter, während das Tier aufgeschlitzt wird, so daß das Blut und die Eingeweide auf den darunter Stehenden oder Liegenden fallen.

Verhöhnung des Kreuzestodes Christi

Oder sie lassen sich als Verhöhnung des Kreuzestodes Christi an ein Kreuz binden, das vor das geschlachtete Tier gestellt wird, und werden mit Blut beschüttet.

Oder die Eingeweide werden auf dem Perversling verteilt und andere dürfen dann in diesen wühlen.

Angeblich ein tief religiöses Erlebnis – realiter ein Geschäft, muß man doch dafür Eintritt zahlen.

Das Fleisch der getöteten Tiere wird im Zuge der Veranstaltung schlußendlich aufgefressen.

ÖVP baut dem Dreck ein Museum

Das hat dem ÖVP-Landeshauptmann von Niederösterreich so gut gefallen, daß er in Mistelbach 1997 ein Nitsch-Museum errichten ließ. Der Besucherzustrom blieb allerdings aus, das Land mußte einen Millionen-Schilling-Betrag nachschießen, die Kleinstadt Mistelbach konnte sich den Zauber nicht mehr leisten.

Bereits damals fanden sich ein protestantischer Kultdiener und ein „katholischer“ Modernisten-Pfarrer für die „Einweihung“ des Ausstellungsräumlichkeiten.

Als die linkslinke 68er Generation als Verteiler an die öffentlichen Geldhebel kamen, wendete sich das Blatt zugunsten von Nitsch: Plötzlich entsprachen Nitsch’s blutgetränkte Damenbinden dem Kunstgeschmack der modernen Zeit, Nitsch erhielt diverse „Kunst“-Preise, durfte sogar am Wiener Burgtheater auftreten.

„Kunst“-Export nach Leipzig

Die Leipziger Veranstalter des „Centraltheaters“ weisen bereits im Vorfeld der Veranstaltung darauf hin, daß das 3-Tage-Spiel „für Herzkranke und Schwangere nicht geeignet ist“. Auch für Unter-18-Jährige ist es nicht zugelassen.

Proteste gegen die „Blut-Show“ von Nitsch

Die vom 21. bis 23. Juni 2013 angesetzten Perversionen riefen deutliche Gegenreaktionen hervor. In einer Petition verlangten rund 23.000 Unterzeichner, daß es zu „Keine[r] Tötung von Tieren zum Zwecke der ‚Kunst‘“ kommen dürfen.

Für den 22. Juni 2013 wurde via Facebook von der Tierschutzpartei zu einer Gegendemonstration aufgerufen: „Tiermord nicht mit uns – für die Kunst“, auch „Bild“ berichtete

Verbot der Tötung und des Verzehrs

Der Leipziger Oberbürgermeister Burkhard Jung reagierte auf die Proteste und untersagte die Schlachtung von Tieren für die Nitsch-Aktion: „Das Schlachten von Wirbeltieren zum Zwecke der Verwendung dabei gewonnener Erzeugnisse als ‚besondere Requisiten‘ ist als ‚Töten‘ einzustufen.“ Und weiter „Aus den vorgenannten Gründen untersage ich Ihnen den Bezug und die Verwendung von Tierprodukten im Rahmen der Hermann-Nitsch-Inszenierung ‚3-Tage-Spiel‘ des Centraltheaters, deren Bereitstellung die Tötung von Tieren eigens für diese Inszenierung voraussetzt.“

Grundlage für diese Entscheidung ist das Tierschutzgesetz. Tiere dürfen nur „aus vernünftigem Grund“ geschlachtet werden, also z.B. für den Verzehr.

Zuvor schon hatte das Veterinärinstitut Leipzigs klargestellt, daß das verwendete Fleisch nicht gegessen werden dürfe.

Reaktion der „Theaterleitung“

Aufgrund der heftigen Gegenreaktionen „stellt die Theaterleitung klar, dass die Vorbereitung und Durchführung der Kunstaktion im Einklang mit den einschlägigen Rechtsnormen und in enger Abstimmung mit den zuständigen Ämtern und Behörden erfolgt. Die rechtskonforme Beschaffung und Verwendung des in der Aktion verwendeten tierischen Fleisches wird durch zertifizierte Überwachung gewährleistet. Auf der Bühne des Centraltheater wird kein Tier gequält oder gefoltert, geschweige denn getötet.“

Übliche Reaktion: Vorwurf der „Zensur“

Von Nitschs Seite kam umgehend der Aufschrei „Zensur“, das 3-Tage-Spiel sei gefährdet. Schlußendlich entschied man sich doch für die Verwendung von im Handel verfügbarem Fleisch, das für die „Aktion“ zusammengenäht wurde.

Wie weit der perverse Dreck in die Medien eingedrungen ist, zeigen zwei Kommentare in der einst bürgerlichen Wiener „Presse“: der Vorwurf der „Zensur“ wird wiederholt und Nitschs Perversionen werden mit dem Abendmahl und dem „Sebach Schlamim“, einem Opferfest der Juden, in Relation gesetzt.

 

 

http://www.kreuz-net.at/index.php?id=224