Die Knesset könnte offiziell die Schaffung eines Kurdistans unterstützen

Der Likud und Israel Beytenu haben in der Knesset einen Gesetzesentwurf eingereicht, der die Schaffung eines kurdischen Staates auf einem der drei türkischen, syrischen oder irakischen Territorien befürwortet und das Engagement des Staates Israel dafür erhalten soll.

Während des Kalten Krieges hatte Israel ein Bündnis mit den irakischen Kurden geschlossen und Mustafa Barzani zum Rang eines Offiziers des Mossad befördert. Israel und die irakischen Kurden hatten aber die türkischen Kurden und auch die nach Syrien geflüchteten türkischen Kurden bekämpft und sich an der Entführung von Abdullah Öcalan (PKK) beteiligt.

Im Jahr 2017 war Israel der einzige Staat, der das Unabhängigkeits-Referendum des irakisch-Kurdistans anerkannte. Benjamin Netanyahu hatte sich dann vor Massud Barzani verpflichtet, 200000 Israelis dorthin zu übertragen und Batterien von auf den Iran und Syrien gerichteten Raketen dort aufzustellen.

Die Kurden sind ein Nomaden Volk, das vor kurzem sesshaft geworden ist. Ein Kurdistan erstellen, kann nur auf einem Gebiet legitim sein, auf dem sie die Mehrheit bilden. Nicht-Kurden vertreiben, um ein unabhängiges Kurdistan zu erstellen, kann nur eine Konfliktsituation provozieren, die mit der Gründung des Staates Israel auf Kosten der Vertreibung der arabischen Bevölkerung Palästinas vergleichbar ist.

Übersetzung
Horst Frohlich

http://www.voltairenet.org/article201262.html

+++ Schlimme Aussichten: EU-und Merkel-Freund Erdogan mobilisiert kurdische Kämpfer – mit Anschlägen in Deutschland +++

Das sind Aussichten. MERKEL-EU und MERKEL-Deutschland verhandelt mit Erdogan und wird ihm für die Aufnahme von Flüchtlingen aus Griechenland weiterhin Milliarden geben. Dieses Geld – und die Waffen, die er erhält – setzt er derzeit in Nordsyrien ein. Die Warnung deutscher Sicherheitsbehörden: kurdische Aktivisten werden in Deutschland weitere Anschläge verüben.

MERKEL schweigt

Dazu allerdings hat die Bundesregierung von Angela Merkel sich bislang noch gar nicht geäußert. Dabei zitiert der „Focus“ eine Erklärung: „Wer den Krieg gegen unser Volk unterstützt und verteidigt, wird dafür bezahlen müssen.“ Diese Warnung geht direkt an MERKEL-Deutschland, meinen Kritiker. Die Aktivisten drohen sogar damit, dass eine jede Innenstadt innerhalb Europas zerstört werde.

Die deutschen Sicherheitsbehörden in Nordrhein-Westfalen sind offenbar besonders skeptisch. Die warnen deutlich davor, dass es zu Anschlägen kommen kann. So sind nach den vorliegenden Erkenntnissen wohl auch Anschläge auf Rüstungsunternehmen geplant und möglich. Dabei fallen Namen wie „Heckler&Koch“ oder auch „Krauss Maffei Wegmann“.

Vor allem aber würden die Aktivisten die hier lebenden oder agierenden türkischen Kampfgruppen von Erdogan oder dessen Unterstützer angreifen. Seit dem 20. Januar, dem Startzeitpunkt der türkischen Ein- und Angriffe in Nordsyrien, soll es bereits 60 solcher Anschläge gegeben haben, heißt es.

Fraglich scheint, ob sich die EU und die Bundesregierung speziell von solchen Drohungen bzw. auch den Warnungen von Seiten der Sicherheitsbehörden überhaupt beeindrucken lassen. Kritiker meinen, dass es bislang nicht den Anschein hat. Mutmaßlich benötigt die Regierung Erdogan, um dessen Mitarbeit im Kampf gegen die nächste Flüchtlingswelle nicht zu gefährden. So tragen die neuen Verhandlungen direkt dazu bei, dass die Sicherheitslage in unseren Innenstädten schlechter wird, heißt es.

http://www.watergate.tv/2018/03/26/schlimme-aussichten-eu-und-merkel-freund-erdogan-mobilisiert-kurdische-kaempfer-mit-anschlaegen-in-deutschland/

Unangemeldete Kurdendemos und Angriffe auf Polizisten

Indexexpurgatorius's Blog

Am Samstagabend sind mehr als 400 Kurden vom Hauptbahnhof durch die Hamburger Innenstadt gezogen. Dabei riefen sie Anti-Erdogan-Parolen und beschmissen das türkische Konsulat sowie Polizisten mit Steinen. Am Steindamm kam es dann zum Aufeinandertreffen mit nationalistischen Türken.

Mit einem Großaufgebot ging die Polizei dazwischen, eine Person wurde laut Aussagen eines Sprechers des Lagediensts festgenommen. Der Rest ergriff die Flucht.

Gegen Sonntagmittag (11.03.) kam es im Düsseldorfer Flughafen zu einer unangemeldeten Demonstration von etwa 200 Personen. Die Demonstranten hatten sich dort versammelt, um gegen die Offensive der türkischen Armee gegen die nordsyrische Stadt Afrin zu protestieren. Da es zu Körperverletzungen zwischen einer türkischen und einer kurdischen Gruppe kam, mussten Beamte der Bundespolizei, die mit einem Großaufgebot vor Ort waren, u.a. Pfefferspray gegen Aggressoren einsetzen. Ein Teil der Abflugebene, sowie die Zufahrten mussten gesperrt werden. Wegen der Militäroffensive in Syrien gab es an diesem Wochenende bereits unangemeldete Demonstrationen, u.a. im Essener Hauptbahnhof.

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Al Qaida greift syrische Kurden mit deutschen Leopard-Panzern an

Die türkische Armee greift gemeinsam mit internationalen radikalen Jihadisten aus dem Al-Qaida-Umfeld, die aus propagandistischen Gründen als „FSA“ gelabelt wurden, die autonomen syrischen Kurden im Norden Syriens an, gleichsam eine erneute Invasions Syriens durch die Türkei. Bei diesen Angriffen setzen die Al-Qaida-Kämpfer auch deutsche Panzer ein, die an die Türkei geliefert wurden.

Bilder des Magazins Monitor zeigen die Al-Qaida-Jihadisten – gut erkennbar an ihren roten Binden – mit Waffen von Heckler & Koch. Ausserdem sind weitere Aufnahmen aufgetaucht, die zeigen, wie die Al-Qaida-Kämpfer mit deutschen Leopard-2-Panzern gegen die kurdischen Kräfte vorgehen.

Die Angreiferländer im Syrienkrieg labeln die Jihadisten meist als „edle Rebellen“, „Moderate“, „Opposition“ oder „Freie Syrische Armee“ (FSA), um ihre wahren Absichten zu vertuschen und eine fläschendeckende Propaganda zu betreiben. Wissenschaftlern, weiteren Experten und Beobachtern des Syrienkrieges ist diese Taktik freilich längst bekannt. Die Tagesschau bezeichnet „unsere Rebellen“ mittlerweile – allerdings völlig kritiklos – als Al Qaida und wir sollen das bitteschön gut finden.

Professor Günter Meyer: „Schon unmittelbar nach den Terroranschlägen von Al-Kaida 2001 plante die US-Regierung, die Regime in Syrien und sechs weiteren islamischen Ländern auszuwechseln. Seit 2006 haben die USA mit ihrem politischen Einfluss auf die Golfstaaten, durch die Finanzierung von Medienkampagnen und durch die Ausbildung von Terroristen den Sturz Assads vorangetrieben.“

Professor Jörg Becker: „Gleichwohl wird die Mehrzahl der Nutzer der Massenmedien schlicht unwissend darüber sein, dass die USA seit Jahren völkerrechtswidrig einen Regime Change in Syrien herbeizuführen versuchen. Dass das ganze Terror-Problem vor allem durch westliches Morden und westliche Kriege entstanden ist. Ja, dass der Westen Al Quaida seit Jahren mit Waffen beliefert und hierdurch überhaupt erst großgemacht hat, um Assad zu stürzen“

Professor Michael Jabra Carley: “ Die Rede von „unseren Gemäßigten“ ist eine Fiktion und ein Deckmantel der USA für ihre Unterstützung für Al-Qaida und deren verschiedene Verbündete, bei denen es sich weitgehend um ausländische Söldner handelt, die gegen die säkulare, legitime Regierung Syriens kämpfen. […] ob die Bewohner der USA, Kanadas und Europas bereit sind, für eine Serie von Lügen, und zur Verteidigung der US-geführten Al-Qaida-Invasion Syriens, einen grundlosen Krieg mit Russland zu riskieren.”

Bundesgerichtshof: “[…] Offensive in der Stadt Aleppo im Juli 2012, der Einnahme der Provinzhauptstadt Raqqa im März 2013, in Zusammenarbeit mit der ‘Jabhat al Nusra’, dem ‘Islamischen Staat im Irak und Syrien’ (ISIG) und anderen jihadistischen Gruppierungen ab dem 4. August 2013 an der Offensive gegen alawitische Dörfer im Gebirge in der Provinz Latakia, bei der zahlreiche Zivilisten ermordet wurden, sowie im Februar 2014 an dem Angriff auf das Zentralgefängnis von Aleppo, an dem wiederum auch die ‘Jabhat al Nusra’ und weitere jihadistische Vereinigungen teilnahmen.”.

US-Verteidigungsministerium: “That said, it’s primarily al-Nusra who holds Aleppo”. Al Nusra ist der syrische Arm der Al Qaida. Die Qaida hielt also nach Angaben des US-Militärs Aleppo beziehungsweise Ost-Aleppo (bis Ende 2016).

Mehr: Syrienkrieg: Wissenschaftler und andere Experten klären auf

http://blauerbote.com/2018/02/04/al-qaida-greift-syrische-kurden-mit-deutschen-leopard-panzern-an/

#LIVE – Kurden-Demo gegen türkische Operationen in Afrin in Köln

+++ Kurden-Demo in Köln im Live-Ticker +++Polizisten mit Stangen attackiert – Demo kurz gestoppt

Lösung des Kurdenproblems beginnt

Analitik

Zum Kurdenproblem hat es vor etwas weniger als einem Jahr einen Beitrag gegeben.

Die Kurden sind nicht böse, sie sind einfach ein Problem, weil gewisse Kreise sie ganz bewusst zu einem Problem gemacht haben. Und da die Kurden mit Waffen versorgt wurden und militärisch ausgebildet worden sind und laufende militärische und geheimdienstliche Unterstützung erhalten, sind sie ein Problem, das nicht mit rein politischen Mitteln neutralisiert werden kann. Die militärische Macht, die (ob eingesetzt oder nur angedroht) zur Lösung des Kurdenproblems notwendig ist, kann derzeit nur Erdogan offen gebrauchen, weil er die Kurden nie auch nur ansatzweise als das Gute akzeptiert hat und daher niemandem moralisch verpflichtet ist, die Kurden mit Samthandschuhen anzufassen.

Wie hätte es anders sein sollen, Erdogan macht den kurdischen Söldnern und ihren Herren im Nordwesten Syriens schon mal die Hölle heiß. Die Operation läuft. Russland hat sein Militär aus der Region zurückgezogen, das russische Außenministerium äußert Besorgnis, das russische Verteidigungsministerium hat Verständnis und sieht alle Schuld bei den USA. Moskau beobachtet die Situation und die anstehenden Verhandlungen in Sotschi sind in keiner Weise betroffen, wie demonstrativ verkündet wird.

Erdogan handelt mit dem vollen Segen Russlands, hat gewiss auch russische Aufklärungsdaten, um die Amis möglichst effektiv zu treffen. Genau, die Amis. Denn unter dem Deckmantel der Kurden (analog zum IS) operieren die US-Spezialkräfte und es sind US-Waffenlager und US-Stellungen, die Erdogan derzeit dem Erdboden gleichmacht. Ein NATO-Mitglied prügelt gerade ein anderes NATO-Mitglied in Syrien. Einfach sagenhaft.

Jemand hatte in den Kommentaren gefragt, wie man die USA aus dem Nahen Osten vertreiben wird. Nun, genau so, wie es derzeit geschieht.

Bei den Verhandlungen in Sotschi sollen auch Kurden mit am Tisch sitzen. Für sie gilt es jetzt zu verstehen, dass eine Autonomie innerhalb des syrischen Staates in etwa das Maximum ist, worauf sie hoffen sollten. Je schwieriger sich diese Erkenntnis durchsetzen wird, desto mehr wird Erdogan dabei nachhelfen.

http://analitik.de/2018/01/20/loesung-des-kurdenproblems-beginnt/

Die Sachen im irakischen Kurdistan werden verzwickter

von Savvas Kalèdéridès

Savvas Kalederides zufolge reagiert die Türkei auf die möglichen Änderungen an ihrer Grenze oder vielleicht auch auf die darauf folgenden Änderungen innerhalb des Landes. Die Entwicklung der kurdischen Frage drängt die Türkei, sich vom Westen abzuwenden und sich Russland zu nähern.

Wir haben es geschrieben und mehrere Male in der Vergangenheit wiederholt, und bevor es noch allen im Nahen Osten bekannt war und besonders in Mesopotamien, wird sich alles in den Grenzverhältnissen der Staaten bald ändern.

Es ist jetzt fünf Minuten vor Mitternacht für die Änderungen der Grenzen im Irak und die Umwandlung von Syrien in einen föderalen Staat.

Die bestimmenden Faktoren am Boden und im diplomatischen Hintergrund dieses Prozesses, die die Zukunft der Region vielleicht für Jahrhunderte bestimmen werden, sind die Vereinigten Staaten und Russland, während der Faktor, den jeder versucht zu nutzen um seine eigenen strategischen Interessen zu wahren, ist die Kurdenfrage. Darüber hinaus sucht Israel, das laut den Schätzungen der türkischen und arabischen Diplomaten, aber auch von anderen, eine wichtige Rolle – vor allem in verdeckter Weise – spielen sollte, sucht Israel die größeren Staaten der Region zu spalten und daraus „leicht kontrollierbare“ Kleinstaaten zu machen, mit dem Objektiv die Energie- und Wasserressourcen zu kontrollieren und gleichzeitig die Lebensfähigkeit und die Sicherheit Israels zu sichern.

Während diesem Vorgang versucht die Türkei, die selbst genau weiß dass sie der dritte Kandidat für die Föderalisierung ist – gemäß der guten Inszenierung, weil der Schlechte von Demontage und auch von Kontrolle über Konstantinopel, Smyrna, Mersin und andere Städte durch die dort lebenden Kurden spricht, – versucht die Türkei neue geopolitische Basen zu erwerben und den Lauf der Entwicklungen zu ändern, um das Schlimmste zu vermeiden, oder zumindest um das Ausmaß zu reduzieren…

Im Rahmen dieser Bemühungen wechselt die Türkei, dieser Staat, der völlig unter Umgehung der Regierung von Bagdad direkt mit der Regierung von Erbil die Verträge für den kurdischen Öl-Export über das Kirkuk-Ceyhan Öl-pipeline unterzeichnet hat, die Türkei, die wie kein anderer der autonomen Verwaltung des Kurdistan geholfen hat und Barzani so sehr gestärkt hat, dass dieser heute die Unabhängigkeit fordert, die Türkei also, wechselt radikal ihre Strategie und wendet sich Russland zu.

Diese Änderung ist der andere große Umbruch, der sich nach der ausgebrüteten Änderung der Grenzen in der Region abspielt.

Mit der Unterzeichnung des Ankara-Vertrages mit England im Jahre 1926, durch den Mustafa Kemal alle Ansprüche aufgab, die er auf Kirkuk und Mosul hatte und die aktuelle Grenze mit Irak akzeptierte, die jetzt durch das aktuelle, die Unabhängigkeit anstrebende Kurdistan geerbt werden, wurde in der Tat unter dem Einfluss von England umgesetzt. In der Tat, die… die bösen Zungen sagen, dass Kemal von Anfang an ein Mann der Engländer war, während Erdoğan selbst, mit seiner Rhetorik der Anfechtung des Vertrags von Lausanne vor kurzem hören ließ dass, um dem Westen gerecht zu werden, jene die ihn unterschrieben haben eine geheime Klausel für die Entislamisierung der neuen Türkei vereinbart hätten, wodurch die Säkularisierung, die Abschaffung des Kalifats und der osmanischen Schreibweise erfolgte!

Seit ihrer Gründung ist die Türkei ein tragender Pfeiler der westlichen Politik gewesen, um die russische Bedrohung zu kontern, eine Rolle, die durch ihren Beitritt zur NATO im Jahre 1952 verstärkt wurde.

Jetzt also wirft die Türkei nicht nur ihre eigene Politik gegenüber, Barzani, ihrem Verbündeten von gestern um, sondern auch ihre grundlegende strategische Wahl, geopolitisch zum Westen ausgerichtet sein.

Alles kann mit Drohungen und Erpressungen gegen die USA und die NATO begonnen haben, um das bittere Getränk der „Kurdenfrage“ zu vermeiden, aber jetzt, da die Türkei sieht, dass die Erpressung nicht funktioniert, hat sie begonnen sich mit kleinen konkreten Schritten von der NATO zu entfernen und nähert sich Russland.

Die Hypothese und die Aussicht auf den Kauf des Raketen-Systems S-400, sowie das Programm einer unabhängigen Entwicklung der Rüstungsindustrie, sind sehr ernste Probleme, die den Westen, Brüssel, Washington und Athen angehen sollten.

Wenn alles was wir oben erwähnen Realität würde, werden die Strategen von Athen erkennen müssen, dass jeder Schritt Ankaras Richtung Moskau exponentiell die strategische Bedeutung Griechenlands für den Westen erhöht.

Spitzen Sie wieder Ihre Bleistifte…

Übersetzung
Horst Frohlich

Quelle
Info gnomon politics (Griechenland)

http://www.voltairenet.org/article198200.html

Der Mythos Moderater Kurdischer Rebellen

 

Im dritten und letzten Teil ihrer Untersuchung des Anspruches einen Kurdischen Staat außerhalb der historischen kurdischen Territorien und zum Nachteil von Arabischen und Christlichen Bevölkerungsteilen, macht Sarah Abed eine erschreckende Beobachtung. Dieser Artikel mag für manche unserer Leser einseitig erscheinen. Indessen sind alle beobachteten Fakten korrekt und können ohne Schwierigkeiten überprüft werden.

- Teil 1 : „Die Kurden: Washingtons Massen-Destabilisierungs-Waffe in Mittel-Ost“.
- Teil 2 : „Die Kurdische Connection: Israel, ISIS und USA Anstrengungen zur Destabilisierung des Iran

Kurden und Assyrer: Eine Stürmische Vergangenheit und Gegenwart

Vieles von dem, welches die Kurden als ihre eigene und einzigartige Kultur beanspruchen ist aktuell entliehen von älteren Kulturen, wie der Assyrer, der Armenier, und der Suryoyes. In der Tat gehörte der größte Teil des Landes in der Ost-Türkei, welches die Kurden als das Ihre beanspruchen, den Armeniern. So es ist wenig überraschend, dass die Kurden den Türkischen Völkermord an den Assyrern [1] und 1915 den Völkermord an den Armeniern unterstützten [2].

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Eine Gruppe Männer exhumiert die Überreste von Opfern des Armenischen Völkermords der Neuzeit, Deir ez-Zor, Syrien 1938.
© Armenian Genocide Museum Institute

Dieser Völkermord, auch bekannt als “Shato du Seyfo” oder „Jahr des Schwertes“, betraf Christen des Ottomanischen Reiches während des ersten Weltkrieges, hauptsächlich im Jahr 1915 [3]. Als Ergebnis wurde die Assyrische Bevölkerung um mehr als 75% reduziert.

Auf den Ebenen Ninivehs im Nord-Irak hausen die Kurden in Städten wie „Dohuk“ (ehemals bekannt unter den Assyrern als Nohadra). Aber diese Städte sind nur deswegen „ihre“, weil sie erst seit relativ kurzer Zeit hier präsent sind.

Werden die Kriterien kultureller Identität und diejenigen von Jahrtausende währender historischer Authenzität angewandt, dann sind und waren diese Landstriche einzig und allein Assyrisch. Den Kurden wurden dieses Land im wesentlichen in den frühen 1970ern „gegeben“, mit dem Zweck ihre Augen von den Öl-reichen Landstrichen rund um die Irakische Stadt Kirkuk abzulenken. Zu diesem Zweck gab es in großem Maßstab Umsiedelungen von Kurden nach Dohuk, welche, oft mit Gewalt, Assyrer, die bei weitem größere legale und historische Ansprüche an diese Landstriche hatten, vertrieben.

Dies ist eine Taktik, welche gewöhnlich von den Kurden benutzt wird, wenn sie versuchen, ihrem „heiligen Streben“ einen Kurdischen Staat zu etablieren, Beweiskraft zu verleihen – zu etwas was zu keinem Zeitpunkt in der Geschichtsschreibung auch nur existiert hat. Indem sie „Kurdistan“ als, jeglichen Platz an welchem irgendwann Kurden gehaust haben, definieren, scheinen sie nach der Maxime vorzugehen „Besitz ist bereits 90% des Rechts“ – was zwar bei der Feststellung der strafrechtlichen Verantwortung funktionieren mag, aber nicht so gut bei der Festlegung eines Heimatlandes.

In den frühen 1970ern gerieten die Kurden von Niniveh, was man familiär ausgedrückt nennen könnte, seitens der USA in den Interessenfokus als Schachbrettfiguren benutzt zu werden. In diesem Moment verrieten sie ihr Gastland, als die USA – wenn auch durch ihre Marionette, den Schah des Iran – begann sie zu bewaffnen und zu ermuntern sich gegen ihre Regierung zu erheben.

Die Irakische Regierung griff hart durch, was zur Folge hatte, dass viele Kurden ihr Land, welches sie erst kürzlich erworben hatten, verlassen mussten. Irak und Iran erreichten eine diplomatische Lösung und die Kurden hatten, wie das Sprichwort sagt, die Sache auszubaden, was zu einem sich wiederholenden Szenario wurde. Nahezu das genau gleiche Phänomen ereignete sich in den 1980ern und 1990ern als während des ersten Golfkrieges eine No-Fly-Zone etabliert wurde, welche den Kurden eine handfeste Maßnahme von internationalem Schutz und Unterstützung garantierte.

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Kurdische Guerrillas der Kurdisch-Demokratischen Partei bewachen die Zufahrt nach Irbil, Irak, 1. Sept. 1996, nachdem sie am 31. August 1996 die Kurdische Hauptstadt von der rivalisierenden Patriotic Union of Kurdistan erobert hatten. Die Truppen Saddam Husseins stürmten Irbil um eine Kurdische Gruppe, die Patriotic Union of Kurdistan zu vertreiben und ihrem Rivalen die KDP den Einzug zu ermöglichen. Interne Auseinandersetzungen haben lange die geschätzten 20 Millionen Kurden beschäftigt, die in einer bergigen Gegend leben, in welcher die Grenzen von Syrien, Türkei, Iran, Armenien und Aserbeidjan aufeinander treffen.
© Anatolia

„Trotz der Unterdrückung, unter welcher die Kurden seitens der Türkei zu leiden hatten, haben sie nicht gelernt toleranter zu werden. In der Kurdisch-Autonomen Region des Nord-Irak handelt die Kurdische Regierung (KRG) in genau derselben Weise, wie die Türkische Regierung vor 90 Jahren gegen Kurden und Assyrer vorgegangen ist. Berichte von systematischem Gewaltmißbrauch gegen Assyrer innerhalb des Kurdischen Autonomiegebietes im Irak nehmen zahlenmäßig konstant zu. Es handelt sich um organisierte Drangsalierungen, die von den Kurdischen Autoritäten gebilligt werden. Das Ziel ist offensichtlich dasselbe, wie das der Türken. Die Assyrer, die seit mehr als 7000 Jahren in diesen Teilen des Landes gelebt haben, zu assimilieren oder zu vertreiben.“ So schrieb Augin Haninke in ihrem Artkel „Die Kurden: Opfer mit den Assyrern und Unterdrücker der Assyrer [4].

 

 

David Jindo – Assyrischer Führer – 2015 ermordert von YPG-Kräften –
Warum die Niniveh-Ebene und [Khabour
uns gehören. Dies ist unser Land

Wie in diesem Video erläutert folterten und ermordeten Kurdische Sicherheitskräfte in Syrien den Kommandeur der Assyrischen Miliz David Jindo nach einer falschen Einladung unter dem Vorwand der Zusammenarbeit. Dies war eine Aktion derselben Art wie 1918 die Ermordng der Assyrischen Patriarchen Mar Shimun IIX Benyamin durch den Kurdischen Führer Simko Shikak, als dieser den Patriarchen in sein Haus einlud.

Die Kurdische Regional Regierung (KRG) des Nord-Irak behauptet, dass sie 25 Mrd $ Schulden habe, obwohl sie selbst Öl-Verkäufe ausgehandelt und bedeutende Summen aus dem Ausland erhalten hat [5]. Es stellt sich somit die Frage, wie groß die Korruption in der Kurdischen Administration ist, dass sie in der finanziellen Situation sein können, in welcher sie behaupten zu sein. Das hat sich auf die Bedingungen ausgewirkt, unter welchen es kleinen Hilfsorganisationen möglich ist Hilfe an Assyrer und Jesiden, die mutmaßlich unter der Regierung der KRG leben, zu verteilen.

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Von Wahnwitz revidierte Version des Satzes „Mesopotamien: Die Wiege der Zivilisation“ Dieses Schild steht in der Nähe des Assyrischen Kulturerbes von Kinis in der Provinz Dohuk. Derartige Stätten sind typischerweise unbewacht und werden oft vandalisiert.
Courtesy of Assyrian International News Agency (AINA)

2011 ermutigten Immane in Dohuk Sunnische Kurden Christliche Kirchen und Geschäfte zu zerstören. Als Antwort wurden Läden angegriffen und Clubs von Mobs die in die Hunderte gingen belagert. Hotels und Restaurants wurden mit Handfeuerwaffen angegriffen. [6].

In den letzten Jahren haben Kurden fortgesetzt unaufrichtig gegenüber Christlichen Minderheiten inklusive Assyrer und sogar Jesiden gehandelt. Ihre Missachtungen gingen weit über historischen Revisionismus hinaus – ein Beispiel davon kann in den Bildern unten betrachtet werden. Dies war ebenso der Fall, als sie im frühen 19. Jahrhundert Zuflucht nahmen im Nord-Irak und dabei dazu übergingen Araber und Armenier aus zahlreichen Städten zu vertreiben.

Der Horror heutigen Tags, wenn Kurden Daesh erlauben Assyrer zu ermorden.

Im Juli 2014 als Daesh seinen Einfall auf Irakisches Gebiet begann, begann die Kurdisch Demokratische Partei (KDP) die systematische Entwaffnung der Assyrer und diverser anderer ethnischer Gruppen, sodass sie deren Waffen für ihre eigenen Kämpfe nutzten konnten.

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Ein Entwaffnungsbefehl, welcher von der KRG in den Städten der Ebene von Niniveh in Umlauf gebracht wurde

Noten zirkulierten die bei Zuwiderhandlung schwere Strafen androhten. Zusicherungen wurden abgegeben, dass die Peshmerga einen gewissen Grad von Schutz gewähren würde.

Aber als Daesh vorrückte nahm die Peshmerga die Waffen und floh, wobei sie dem Beispiel der Irakischen Armee folgte.

Dies ließ die Assyrer und Jesiden ohne Mittel für Widerstand oder um sich selbst gegen Daesh zu verteidigen. Es tauchten sogar Berichte auf von ebendiesen Peshmergas, welche Jesiden niederschossen, die versuchten sie an der Flucht mit allen ihren Waffen zu hindern.

Haydar Shesho, ein Jesidischer Kommandant, dem es gelang sich von der Irakischen Regierung Waffen zu beschaffen, wurde von der Autoriäten der KDP festgenommen wegen „Organisierens einer „illegalen“ Miliz“.

Diese Szene wiederholte sich überall im ganzen Land, wodurch 150.000 Assyrer gezwungen wurden aus ihrem angestammten Land zu fliehen.

Diese Aktionen können nur als von der Kurdischen Führung abgekartete Machenschaft betrachtet werden um fremden Streitkräften zu ermöglichen diese Gebieten mit Gewalt von allen nicht-Kurdischen Anwohnern zu säubern um dann, mit der Hilfe ihrer US-Alliierten „ihr Land zu befreien“ und in Besitz nehmen zu können.

 

 

Assyrer bitten um internationale Hilfe

Am 13. April 2016 hinderten Kurdische Sicherheitskräfte hunderte Assyrer sich an einem Protest vor dem Gebäude der KRG zu beteiligen. Der Protest war geplant als Antwort auf die beginnende Konfiszierung von Assyrischem Land durch Kurden im Nord-Irak.

Viele Zeugenaussagen sind inzwischen aufgetaucht, wie eine Aussage vor dem Britischen Parlament von dem ex-Gefangenen Jesiden Slwa Khalaf Rasho, in welcher er sagte, daß die Peshmerga, begierig als Erste vor den jesidischen Zivilisten zu fliehen, sich geweigert habe zu bleiben und Jesiden zu beschützen oder ihnen wenigstens ihre Waffen zu lassen. Sie hatten sogar den Jesiden beruhigt, dass sie in Ihre Häuser zurückkehren sollten, wo sie verteidigt werden würden.

Manche Peshmerga begannen schließlich auf Jesiden zu feuern – wobei einige getötet wurden – als ihre Proteste stark anschwollen um den Weg für ihre Fahrzeug-Konvoys freizuhalten, damit diese ungehindert passieren konnten. Yazda, eine Organisation die um die Anerkennung des Völkermords an den Jesiden kämpft, schrieb in ihren letzten Bericht im Januar 2016: „Wären sie [die Jesiden] auch nur für einen Tag verteidigt worden, so hatten sie sicher evakuiert werden können und die Katastrophe der Massaker und Versklavungen hätte abgewendet werden können.“

Das Folgende ist ein Auszug aus der Zeugenaussage von Rasho vor dem Britischen Parlament in welchem er um Hilfe bat, nachdem er einer acht Monate dauernden Sklaverei, Schändung und mehreren Selbstmord-Versuchen bei Daesh entronnen war [7].

„Mein Name ist Salwa Khalaf Rasho. Ich bin 1998 geboren und war Beamter im neunten Grad. Ich führte ein einfaches Leben mit meiner Familie bis zu dem Tag als Daesh am 3. August 2014 Shengal angriff. Ich liebte meine Stadt Shengal sehr. Ich war aufgewachsen unter dem Prinzip der Koexistenz aller Gemeinschaften in der Gesellschaft unabhängig von Religion oder Sekte der jemand angehörte, denn die Werte meiner Religion erlauben mir nicht andere zu hassen oder zu diskriminieren.

Deshalb war Shengal bekannt als die Stadt der Toleranz und ethnischen Vielfalt. Was geschah war schockierend und unerwartet, denn wir betrachteten Daesh als unsere Brüder. Damit meine ich die Arabischen Stämme der Dörfer, die zu Shengal gehören. Plötzlich wurden sie zu Monstern und Wölfen. Sie kollaborierten mit Daesh, wenn Jesidische Frauen und Kinder versklavt und Männer ermordet wurden.

In meiner Stadt waren etwa 9000 Peshmergas, die mit unterschiedlichsten Waffen bewaffnet waren. Sie sagten zu uns, „wir werden Shengal schützen und verteidigen und Daesh wird nur über unsere Leichen nach Shengal eindringen können. Wir werden Shengal bis zur letzten Kugel verteidigen.“

Unglücklicherweise rannten sie ohne Widerstand weg und ohne uns zu warnen oder uns den Zivilisten auch nur einen Hinweis zu geben, damit wir uns davor hätten retten können in die Arme der Monster von Daesh zu fallen. So überließen sie uns Frauen und Kinder kaltblütig unserem Schicksal. Ich und meine Leute versuchten in die Berge zu fliehen wie die Anderen.“ Sieh: Wie Kurden Assyrische Christen entwaffneten und sie Daesh überließen:

Eine Geschichte von Menschenrechtsverletzungen

Im Lichte dieses Horrors sollte es leicht verständlich sein, warum die Kurden ein starkes Interesse daran haben die Geschichte von Arabern, Assyrern oder Armeniern als ihre eigene auszugeben. Wenn sie dabei scheitern verlegen sie sich oft darauf jegliche relevante Historie überhaupt zu vernichten. In dieser Hinsicht arbeiten sie ähnlich wie Daesh.

Jedes Mal, wenn die Kurden bei einem Angriff gegen die Türkei scheiterten, würden sie sich nach Syrien zurückziehen und versuchen Syrisches Land als ihr eigenes zu deklarieren. Im Augenblick versuchten sie die Syrische Stadt Ayn al Arab zu beanspruchen indem sie es „Kobani“ nennen. Der Name wird abgeleitet von dem Word „company“ und bezieht sich auf eine Deutsche Eisenbahngesellschaft, welche die Konya-Baghdad Bahn baute. Genauso beanspruchten die Kurden Al Qamishli, eine weitere Syrische Stadt, als ihre illegale Hauptstadt und benannten es um in Qamishlo [8].

Es ist erwähnenswert, dass die Kurden in Nordost-Syrien, welches sie als ihr Land bezeichnen, noch nicht einmal in der Mehrzahl sind. Zum Beispiel im Gouvernat von Al Hasakah beträgt ihr Bevölkerungsanteil etwa 30 bis 40 Prozent. Dieser Anteil ist seit dem Ausbrechen des aktuellen Syrien-Konfliktes noch zurückgegangen, da viele Kurden in Europäische Länder geflohen sind.

Die Meisten von Ihnen sind nach Deutschland geflohen wo sie etwa 1,2 Millionen zählen, etwas weniger als Kurden in Syrien leben. Trotzdem scheinen sie dort nicht zu versuchen Unabhängigkeit zu beanspruchen. Das versuchen sie nur in den Ländern des Mittleren Ostens, die ihnen Zuflucht in all den Jahren gegeben haben – diesen Ländern wollen sie in den Rücken fallen statt ihnen für ihre Gastfreundschaft zu danken.

Die sehr anfechtbaren Unterstellungen von Amnesty International gegen die Syrische Regierung und die Syrisch-Arabische Armee können nicht als bare Münze genommen werden ohne weitere erhärtende Berichte [9]. Wenn sie auch manchmal wahrheitsgemäß berichten, so wie sie 2015 einen Bericht herausgaben, der die YPG, die Miliz der Syrisch-Kurdischen Bevölkerung einer Reihe von Menschenrechtsverletzungen beschuldigte [10].

„Diese Verletzungen beinhalten gewaltsame Vertreibung, Zerstörung der Häuser sowie die Enteignung und Zerstörung der gesamten Anwesen,“ dokumentierte die Gruppe. „In manchen Fällen wurden ganze Dörfer platt gemacht, offensichtlich als Wiedergutmachung für die Unterstützung durch ihre Arabischen oder Turkmenischen Mitglieder für diejenige Gruppe welche sich selbst Islamischer Staat (IS) nennt oder staatenlose bewaffnete Gruppen“. Amnesty International hat ebenso den Einsatz von Kindersoldaten dokumentiert, wie Lama Fakih, ein Senior Krisen-Betreuer für die Gruppe berichtet.

Die Kurden behaupten, dass ihr „Kurdistan“ „multikulturell und multireligiös“ ist, was unredlich ist, wenn berücksichtigt wird, dass diese zusätzlichen Kulturen aus Menschen bestehen die nun mitten unter einer Kurdischen Mehrheit in Gegenden wohnen, welche die Kurden mit Gewalt einnahmen. Diese Menschen sehen sich seitdem einer Perspektive gegenüber als Stimmen ohne Wert bei einer Kurdischen Unabhängigkeit, denn selbst wenn sie alle mit „Nein“ stimmten, würden sie von der Kurdischen „JA“ Mehrheit überstimmt und als Ergebnis würden sie sich selbst als Gegenstand unter einer Kurdischen Regierung und Agenda wieder finden.

Warum sind sie Staatenlos?

Das Sykes-Picot-Abkommen, offiziell bekannt als das Klein-Asien-Abkommen, war 1916 ein Geheimabkommen zwischen Großbritannien und Frankreich, welchem das russische Reich zustimmte [11]. Es legte die Grenzen fest für Länder wie Syrien, Irak und Jordanien, aber die Kurden hatten nur geringen oder keinen Einfluß. Das Hauptziel dieses Abkommens für Franzosen und Briten war ihre eigene Macht und Einfluß in der Region zu stärken. Die Kurden bringen vor, dass ihnen damals Land versprochen worden war, aber dass sie dann in letzter Minute aus dem Geschäft ausgeschlossen worden seien.

Kurdische Geschichte im 20. Jahrhundert wird von einem zunehmenden Kurdischen Nationalismus unterstrichen, der das Ziel hat, in Übereinstimmung von dem Diktat von Sevres von 1920, ein unabhängiges Kurdistan zu gründen. Länder wie Armenien, Irak und Syrien waren in der Lage einen eigenen Staat auszubilden, aber das geplante Kurdistan war dem von Mustafa Kemal Atatürk neu gegründeten Staat der Türkei im Weg. Der Staat Kurdistan hat ganz einfach nie existiert.

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Nachdem die Irakische Armee die Gegend am 28. März 1991 bombardiert hatte um es von Kurdischen Rebellen zurück zu fordern, verlassen Kurden Kirkuk im Irak in Richtung Erbil.

Die einzigen Gegenden in welchen die Kurden in Mittel-Ost so etwas wie eine legale Autonomie etablieren konnten ist die Kurdische Regional Regierung (KRG) im Irak – wo Minderheiten von neuen Gesetzen geschützt werden – und von Israel [12].

Als Folge der Disparität zwischen Gegenden mit Kurdischen Siedlungen und den politischen und administrativen Grenzen der Region konnte keine generelle Übereinkunft unter Kurden bezüglich der Grenzen erzielt werden. Wie auch immer, das Diktat von Sevres wurde nie umgesetzt und wurde ausradiert durch das Diktat von Lausanne.

Es ist interessant festzuhalten, dass die Irakischen Kurden auf den reichen Ölfeldern des Landes siedeln [13]. Syriens Provinz Hasakah, welche die Kurden illegaler Weise als ihr Gebiet beanspruchen und welches ihre selbst-ernannte Hauptstadt, Al Qamishli beinhaltet – enthält ebenso einige der ergiebigsten Ölfelder Syriens. Deshalb ist es kein Zufall, dass die USA ihr Geld auf die Kurden setzen.

Unethische und gewalttätige Behandlung von Minderheiten besonders Christen.

Nach Rüdaw in einem Artikel von 2014, „erklärte letztes Jahr Ahmed Turk, ein türkischer Politiker, dass die Kurden auch ihren Anteil „von Schuld beim Völkermord haben“, und entschuldigte sich bei den Armeniern. „Unsere Väter und Großväter wurden gegen Assyrer und Jesiden benutzt, genauso gut wie gegen Armenier. Sie verfolgten diese Völker; ihre Hände sind blutbefleckt. Wir als ihre Nachkommen entschuldigen uns.“ sagte Turk.“ [14].

1261 n.Chr. flohen, wie berichtet wird als „Das Kommen der Kurden“ tausende von Assyrern aus der Ebene von Niniveh aus den Dörfern Bartillah, Bakhdida (Qaraqosh), Badna, Basihra und Karmlis in die Zitadelle von Arbil um einer namhaften Kurdischen Emigration zu entgehen. König Salih Isma’il hatte einer großen Zahl von Kurden befohlen aus den türkischen Bergen in die Ebene von Niniveh umzusiedeln. Assyrische Dörfer der Ebene wurden geplündert und tausende von Assyrern, die nicht in der Lage waren nach Arbil zu fliehen wurden von den neu ankommenden Kurden abgeschlachtet. Ein Nonnenkloster in Bakhdida wurde besetzt und seine Bewohner brutal massakriert. Ein Artikel der New York Times von 1915 beschreibt das Massenschlachten von Christen durch die Hände von Türken und Kurden.

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Ein Artikel der New York Times von 1915 beschreibt das Massenschlachten von Christen durch die Hände von Türken und Kurden.

Kurdische Stämme in der Türkei, Syrien und Iran führten regelmäßig Raubzüge und sogar paramilitärische Überfälle gegen ihre Christlichen Nachbarn während WK I durch. Die Kurden handelten im Einklang mit einer langjährigen Tradition eines von den Kurden wahrgenommenen Rechtes, Christliche Dörfer zu plündern. Sie waren für viele Grausamkeiten die gegen Assyrische Christen begangen wurden verantwortlich. Ein Kurdischer Stammeshäuptling ermordete den Patriarch der Kirche von Aast 1918 bei einem Verhandlungsessen, dessen Folgen zu einer weiteren Dezimierung der Christlichen Bevölkerung führte.

Kurdische Komplizenschaft bei Armenischen Völkermord

Der Armenische Völkermord wurde während und nach WK I ausgeführt und lief in zwei Phasen ab: Die Massen-Ermordung der kräftigen männlichen Bevölkerung durch Massaker und mittels Wehrpflicht der Zwangsarbeit unterworfen, gefolgt von der Deportation von Frauen und Kindern, den Älteren und den Kranken durch Todesmärsche, welche in die syrische Wüste führten [15]. Vorwärts getrieben von militärischen Eskorten wurde den Deportierten Nahrung und Wasser vorenthalten und sie wurden in periodischen Abständen ausgeraubt, vergewaltigt und massakriert.

Andere Einwohner und Christlich-Ethnische Gruppen, wie die Assyrer und die Ottomanischen Griechen, waren in ähnlicher Weise Vernichtungsziel der Ottomanischen Regierung beim Assyrischen Völkermord und beim Griechischen Völkermord und ihre Behandlung wird von manchen Historikern als Teil derselben Völkermord-Politik betrachtet, welche die Armenier traf. Die meisten Armenischen Gemeinschaften in der weltweiten Diaspora sind ein direktes Ergebnis dieses Völkermords.

In den Ost-Provinzen waren die Armenier Opfer der Launen ihrer Türkischen und Kurdischen Nachbarn, die sie regelmäßig zu hoch besteuerten, sie zu Raub und Kidnapping, zur Konvertierung zum Islam zwangen oder sie auf andere Weise ohne Störung durch die lokalen oder zentralen Autoritäten ausbeuteten.

Angefeuert von ihren Ottomanischen Herren, vergewaltigten, mordeten und plünderten Kurdische Stammesfürsten auf ihren Wegen durch die südöstlichen Provinzen wo sie seit Jahrhunderten nebeneinander gewohnt hatten, wenn auch unbehaglich, mit den Armeniern und anderen Nicht-Moslems. Henry Morgenthau [16], US-Botschafter in Konstantinopel während der Kulmination des Blutvergießens, beschrieb die Komplizenschaft der Kurden in seinen erschütternden Botschafter Morgenthau’s Memoiren von 1918 :

„Die Kurden sollen von ihren Bergdörfern herabfegen. sich auf die jungen Mädchen stürzen, ihre Schleier aufheben und die schöneren auf ihre Berge schleppen. Sie sollen alle Kinder die ihrer Fantasie gefallen stehlen und gnadenlos die ganze übrige Bevölkerung ausrauben… Während sie diese Verwüstungen anrichten, sollen die Kurden freizügig massakrieren und die Schreie der Frauen und alten Männer sollen den allgemeinen Horror begleiten.“ [17].

Diskriminierung der Feyli Kurden im Irak

Es ist wichtig zu wiederholen, dass es viele Kurden gibt, denen manche der präsentierten Charakterisierungen in dieser Analyse nicht zugeschrieben werden sollen oder dürfen. Es gibt Kurden, die sich in ihre aktuelle kulturelle Sozialität integriert haben und die Ideale der separatistischen Kurden zurückweisen. Ihre Interessen sind meist politischer Natur und spezifisch für die Nationen in welchen sie leben.

Diese sind nicht daran interessiert eine vereinigte Kurdische Nation in den vier Ländern welche sie besetzen, durch Balkanisierung, Landnahme, Genozid oder irgend eine andere Verletzung gegen die Menschlichkeit, die hier beschrieben wurden, zu etablieren. In der Tat sehen sich diese Kurden der Diskriminierung durch die Kurdischen Gemeinschaft ausgesetzt als Ergebnis ihrer Weigerung, die Errichtung eines Kurdischen Staates zu unterstützen.

Die Feyli Kurden im Nord-Irak sind ein Beispiel erster Ordnung. Viele von ihnen brachten ihren Widerstand gegenüber einem Referendum für Unabhängigkeit, welches von der KRG am 7. Juni 2017 angekündigt wurde zum Ausdruck, da sie befürchteten, es könne zu einer Eskalation der in der Gegend beginnenden Krise führen.

Haider al-Abadi, Iraks Premierminister legte die offizielle Stellung der Irakischen Regierung am 18. Juni dar [18], indem er sagte: „Das Kurdische Referendum auf Abspaltung ist illegal und die föderale Regierung wird es nicht unterstützen, finanzieren oder sich an ihm beteiligen.“

Die USA [19] und Iraks Nachbarn, inklusive Türkei, Iran [20] und Syrien widersetzen sich der territorialen Teilung des Landes [21].

Fouad Ali Akbar, ein Feyli Mitglied des Baghdader Provinz-Rates, erläuterte Al-Monitor, „Es sind Shiitsche Kurden.. weder Schiiten noch Kurden sind den Rechtsansprüchen der Feylis gerecht geworden. Die meisten Feylis sind gemäßigt und von kultureller Vielfalt und dies hat sie davor bewahrt die Überzeugung der Kurden und Schiiten anzunehmen, die, aus ethnischen und sektiererischen Gründen, nie eine klare rechtsstaatliche Identität wollten mit normalen Rechten wie jeder andere irakische Bürger.“

Feyli Aktivist Hassan Abdali sagte: „Wir die Feyli Kurden betrachten uns selbst als Iraker. Wir haben tiefe historische und soziale Wurzeln im Irak. Wir verteidigten das Land und seine Menschen in allen Irakischen Freiheitsbewegungen, in der Irakischen Revolte gegen die Briten und wir nahmen teil an der Kurdischen Bewegung und der Schiitischen Revolution und kämpften genauso gegen den Islamischen Staat (IS). Und wir sehen uns jetzt der Verfolgung durch Arabische und Kurdische nationalistischen Bewegungen ausgesetzt.“ [22]

Ali Akbar führte weiter bei Al-Monitor aus: „Die Mehrheit der Feylis weisen laut und deutlich auf die Folgen möglicher Vertreibung, Morden, Konfiszierung von Grund und systematischen Plündereien hin, welchen sie sich im Falle einer Unabhängkeitserklärung Kurdistans ausgesetzt sähen, als Folge der Drohungen, welche sie erhalten, wenn immer ein Disput zwischen der Zentralregierung und der KRG ausbricht.“

Sarwa Abdel Wahid, Kopf eines KRG-Parlaments Blocks in Gorran (eine Irakisch-Kurdische Partei) sagte auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Repräsentanten der Feyli sowie Abgeordneten, „Das Referndum welches im September in Kurdistan abgehalten wird ist ein Referendum von Partisanen, welches nicht das Bestreben aller Kurden repräsentiert, wie es auch beim Gang durch die legalen nationalen Institutionen scheiterte.“

Kurdischer Rassismus gegenüber Arabern – speziell Syrern

Der Finnische investigative Journalist Bruno Jantti beschrieb seine Erfahrungen während er im Kurdischen irak über Daesh recherchierte:

„Als ich im Irakischen Kurdistan arbeitete war ich schockiert von der Zunahme rückschrittlicher Verhaltensweisen inklusive Rassismus und Sexismus. Ich kam kürzlich aus dem Irakischen Kurdistan zurück, wo ich einige Wochen über den lslamischen Staat (IS) recherchierte. Während ich meistens in der Umgebung von Sulaymaniyah und Dohuk arbeitete konnte ich nicht helfen, aber eine große Anzahl gesellschaftlicher und kultureller Charakteristiken beobachten, die mich einigermaßen überrascht haben.

Es waren nicht gerade Taxi-Fahrer. Im Governorats-Gebäude von Sulaymaniyah fand es ein Offizier angemessen, uns für unsere Interviews in Flüchtlingslagern in der Umgebung vorzubereiten. Sie erzählte mir, wortwörtlich, dass Syrische Flüchtlinge sich über Alles beschweren.“ In einer anderen Stadt war ein Polizei-Offizier erstaunt und verärgert, dass meine Kollegen und ich selbst eine Arbeitserlaubnis für ein Lager, welches von Syrischen Flüchtlingen belegt war, beantragten. Der Polizeichef sagte: „Aber dies sind Syrische Flüchtlinge!“ Er hielt die Verachtung in seiner Stimme in keiner Weise zurück.

Ich war mir vollbewußt, dass Kurdischer Nationalismus mit höchst fragwürdigen Darstellungen von Arabern, Persern und Türken kokettierte. Im Irakischen Kurdistan war ich überrascht darüber, wie verbreitet manche dieser Verhaltensweisen zu sein schienen.“ [23]

Ein Wohl-Gepflegter Mythos

Die Kurden gewannen ihre Popularität mit einem effektiven Marketing wo sie sich selbst bei Westlichen Zuhörern als revolutionär, feministisch, Marxistische „Freiheits-Kämpfer“, die ein brennendes Verlangen haben ihre eigene Version Utopias zu schaffen, wo Friede für alle regieren wird, darstellten [24] – ein Bild, welches Stephen Gowans kürzlich kritisierte in „Der Mythos der Moralischen Exzellenz der Kurdischen YPG.“ [25].

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US-gestützte Kurdisch geführte Syrisch-Demokratische Kräfte ziehen ihre Flagge im Stadtzentrum von Manbji auf, nachdem sie ISIS in der Provinz von Aleppo, Syrien, geschlagen haben.
© ANHA

Was sie aktuell versuchen zu schaffen ist ein illegaler autonomer Staat herausgeschnitten aus bestehenden souveränen Staaten. Die Freiheit, welche sie suchen soll herbei gebracht werden durch Mittel mit welchen Einwohner geschlachtet werden in den Ländern welche sie balkanisieren und an sektiererischen Linien zerteilen wollen [26]. Sie haben darauf gesetzt Gebiete von Einheimischen zu entvölkern indem Sie Angst- und Gewalt-Taktiken einsetzten, die von ihren Sponsoren unterstützt wurden, aber unter Verletzung der weltweit anerkannten Menschenrechte. Ihrer Sache zuzustimmen heißt somit Aktionen von Völkermord zuzustimmen, die im wesentlichen Menschen aus ihren Heimen und Ländern reißen damit sie bequem in die imperialen Absichten Westlicher Nationen eingepasst werden können.

Bis vor Kurzem wurden Kurden mit ihren separatistischen Ambitionen in einem positiven Licht gesehen. Aber ihre verborgene Agenda wurde nun veröffentlicht und ihre wahren Absichten aufgedeckt. Ihre vergangene und aktuelle Allianz mit Israel und den USA ist ein Indiz für diese Absichten. Dies darf nicht von der Hand gewiesen oder unterschätzt werden, da es das verborgene Fundament ist, auf welches sie ihr Mission aufgebaut haben. Das Größere Israel Projekt ist in voller Fahrt und muss gestoppt werden bevor es irgend einen weiteren Fortschritt macht [27].

Die Forderungen der Kurden nach Autonomie zu unterstützen und die Etablierung einer Föderation zum Nachteil von Anderen in der Region ist illegal, tiefgreifend unlogisch und eine Verletzung der Menschenrechte aus all den Gründen, welche hier ausgeführt wurden. Und man sollte sich auch gut daran erinnern, dass einer der Top-Führer von Daesh ein Kurde war [28]. Wenn die Kurden wirklich in Frieden und Koexistenz mit anderen leben wollen, dann müssen sie ihren exzessiven historischen Revisionismus beenden welchen sie unablässig pflegen: Sie müssen Allianzen vergessen, welche die Stabilität der Länder bedrohen in welchen sie gerade leben: Und sie müssen zusammen arbeiten und sich vereinen mit ihren Brüdern, mit welchen sie dieselbe geographische Gegend teilen. Nur dann werden die Kurden auch andere treue Freunde als nur ihre Berge haben.

Übersetzung
Ralf Hesse

[1] “Genocides Against the Assyrian Nation”, Assyrian International News Agency (AINA).

[2] “Today’s Turkey continues the Armenian genocide”, Thierry Meyssan, Translation Pete Kimberley, Voltaire Network, May 14, 2015.

[3] “Seyfo 1915 — Sold for a hen”, The Syriac Orthodox Youth Association of Sweden, April 22, 2015.

[4] “The Kurds and Assyrians: Everything You Didn’t Know”, Max J. Joseph, The Syriac Orthodox Youth Association of Sweden & Assyrian International News Agency, March 31, 2016.

[5] “With Lamborghinis and Rooftop Sushi, Why Is Kurdistan Broke?”, Sharon Beth, Voice of America, July 26, 2016.

[6] “Islamic Cleric Incites Muslim Kurds during Friday Prayers, Attacks on Assyrian Businesses Follow”, Assyrian Information Managment, December 1, 2011.

[7] “Salwa Khalaf Rasho, statement to UK parliament”, Ezidi Press, March 15, 2016.

[8] “Syria: The Criminal Empire’s Strategy Of Divide, Conquer, and Destroy”, Sarah Abed, The Rabbit Hole, March 2, 2017.

[9] “Syria: ’We had nowhere to go’ – Forced displacement and demolitions in Northern Syria”, Amnesty International, October 13, 2015.

[10] “US-Backed Forces in Syria Accused of Human Rights Violations. The Kurdish groups may also not share America’s goals in the conflict”, Max J. Rosenthal, Mother Jones, November 9, 2015.

[11] A Line in the Sand: Britain, France and the struggle that shaped the Middle East, James Barr, Simon & Schuster, 2012. The Man Who Created the Middle East, by Christopher Simon Sykes, William Collins, 2016.

[12] “Iraqi Kurdistan sees a Jewish revival, thanks to the Islamic State”, Dov Lieber, Times of Israel, March 15, 2016.

[13] “How Much Oil Does Iraq Have?”, Gal Luft, Brookings Institution, May 12, 2003.

[14] “Kurds and the Armenian Genocide”, Deniz Serinci, Rûdaw , April 23, 2014. “How Should Kurds Address Armenian Genocide?”, Kani Xulam, Rûdaw, May 5, 2015.

[15] “The Armenian Genocide. Frequently asked questions”, Genocide 1915.

[16] “Morgenthau, Ambassador Henry, Sr.”, Rouben Paul Adalian, Armenian National Institute.

[17] Ambassador Morgenthau’s Story, by Henry Morgenthau, Doubleday, Page & Co., 1918.

[18] “العبادي يؤكد «لا قانونية» استفتاء الأكراد على الانفصال”, Jawdat Kazem, Al Hayat (Iraq), June 18, 2017.

[19] “Congress threatens to cut payments to Iraqi Kurds if they break with Baghdad”, Bryant Harris, Al-Monitor, June 28, 2017.

[20] “The reason Tehran is against referendum on Iraqi Kurdistan”, Arash Karami, Al-Monitor, June 22, 2017.

[21] “إقليم كردستان العراق يجري استفتاء على الاستقلال في سبتمبر”, BBC, June 8, 2017.

[22] “LGBT Brigades In Syria? Western Anarcho-Leftists Cutting Their Teeth With Western-Backed Kurdish YPG”, Brandon Turbeville, Activist Post, July 27, 2017. “Le Rojava, un califat d’extrême gauche ? Réseaux „antifascistes“ et terrorisme : le laboratoire kurde”, Observatoire des extrêmes de gauche, 16 août 2017.

[23] “On Racism, Patriarchy and Corruption in Iraqi Kurdistan”, Bruno Jantti, TeleSur, January 20, 2016.

[24] “LGBT Brigades In Syria? Western Anarcho-Leftists Cutting Their Teeth With Western-Backed Kurdish YPG”, Brandon Turbeville, Activist Post, July 27, 2017. “Le Rojava, un califat d’extrême gauche ? Réseaux „antifascistes“ et terrorisme : le laboratoire kurde”, Observatoire des extrêmes de gauche, 16 août 2017.

[25] “The Myth of the Kurdish YPG’s Moral Excellence”, Stephen Gowans, July 11, 2017.

[26] “The Myth of the Kurdish YPG’s Moral Excellence”, Stephen Gowans, July 11, 2017.

[27] “Syria: The Criminal Empire’s Strategy Of Divide, Conquer, and Destroy”, Sarah Abed, The Rabbit Hole, March 2, 2017.

[28] “The traitors helping ISIS wipe out their own people: How ethnic Kurds are using their knowledge of Kobane to coordinate Islamists’ city siege”, Chris Pleasance, Daily Mail, November 4, 2014

http://www.voltairenet.org/article197987.html

Die Kurden: Washingtons Massen-Destabilisierungs-Waffe in Mittel-Ost

 

Wie die Palästinenser hoffen die Kurden auf ihren eigenen Staat. Seit der Auflösung des Ottomanischen Reiches haben manche ihrer Führer eher Allianzen mit einigen Imperalistischen Mächten als mit ihren Nachbarn favorisiert. Diese Führer und die mit ihnen verbundenen Familien haben sich in imperialistische Joker verwandelt um den Mittleren Osten durcheinander zu bringen. Sie versuchten sukzessive Marionetten-Staaten in Iran, Iraq und Syrien zu etablieren, mit anderen Worten in den Ländern, welche sie mit offenen Armen aufgenommen und beschützt hatten. Sarah Abed erzählt uns ihre Geschichte.

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1917 war die Erschaffung von Kurdistan, Armenien und Israel eines der Kriegsziele von Woodrow Wilson. Nachdem er die King-Craine Kommission entsandt hatte, welche die Bevölkerung exakt lokalisieren sollte, proklamierte er durch den Diktatfrieden von Sevres (1920) Kurdistan – auf dieser Karte rosa dargestellt. Die Konferenz billigte auch die Möglichkeit des schraffierten Gebietes (aktuell Irak) sich durch ein Referendum Kurdistan anzuschließen. Trotzdem erblickte dieser Staat nie das Tageslicht und wurde auf der Konferenz von Lausanne annulliert. Einzig und allein dieses Territorium kann von den Kurden legitimerweise beansprucht werden.

Historische Berichte über die Kurden waren jahrelang ein Thema von Mysterium und Komplexität und wurden bis vor kurzem selten von westlichen Leitmedien diskutiert. Seit der U.S.- Invasion des Irak und des beginnenden Syrien-Konfliktes wurden Kurden von Mainstream-Medien und US-Politikern romantisch verklärt, gleichsam um die Interventions-Narrative des Westens zu rechtfertigen. Seit die USA Syrien besetzten, haben USA und Israel ein halb-autonomes Kurdistan unterstützt, wobei Israel Öl im Wert von 3,84 Mrd Dollar von dort aufkaufte, eine Aktion welche für beide Parteien geopolitische und ökonomische Vorteile gehabt haben dürfte [1].

2015 berichtete die Financial Times, dass Israel in den letzten Monaten mindestens 77 Prozent seines Ölbedarfs aus „Kurdistan“ importiert habe, was sich zwischen Anfang Mai und 11. August auf etwa 19 Millionen Barrel belief. In dieser Periode liefen mehr als ein Drittel aller Nord-Irakischen Exporte über den türkischen Hafen Ceyhan nach Israel gegen Transaktionen in Höhe von 1 Mrd $, wie der Bericht erläuterte, zitierend „Verschiffungs-Daten, Handelsverträge und Tanker-Satelliten-Verfolgung“.

Die Verkäufe sind ein Zeichen für das wachsende Selbstbewußtsein des irakischen Kurdistan und die weitere Zerrüttung der Beziehungen zwischen Erbil und Bagdad, mit ihren lange verborgenen Ängsten, dass das ultimative Ziel der Kurden die völlige Unabhängigkeit vom Irak sei. 1966 beschuldigte der irakische Verteidigungsminister Abd al-Azis al-Uqayli die Kurden des Irak, „ein zweites Israel“ im mittleren Osten anzustreben. Er behauptete gleichfalls „dass Westen und Osten die Rebellen unterstützen um einen neuen Israelischen Staat im Norden des Territoriums zu begründen, wie sie dies bereits 1948 getan hatten, als sie Israel gründeten [2]. Es ist interessant genug, dass die Geschichte mit ihren aktuellen Beziehungen sich wiederholt – wobei sie sich aber nur auf die Wahrnehmung der gegenseitigen Vergeltungsängste gründet.

Für vieles im Konflikt in Syrien wurden einige kurdische Milizen des Landes zu engsten Verbündeten der US-geführten Koalition, welche massive Waffenlieferungen auch von schweren Waffen erhielten, genauso wie entsprechende Schulung von Koalitions-Mitgliedern [3]. Kurdische Milizen dominieren die Syrisch-Demokratischen Streitkräfte (SDF), best bekannt als führende US-unterstützte Gruppe bei der Bekämpfung der Daesh (ISIS)-Hochburg Raqqa. Die Waffen, welche die USA den kurdischen und arabischen Kämpfern in der Koalition gegen den IS-Staat zur Verfügung stellte umfassen schwere Maschinengewehre, Mörser, Panzerabwehr-Waffen, gepanzerte Fahrzeuge und Pionier-Ausrüstung.

Im Mai genehmigte Präsident Donald Trump die Aufrüstung der kurdischen Milizen in Syrien mit schweren Waffen, inklusive Mörser und Maschinengewehren [4]. Innerhalb eines Monats nach Trumps Genehmigung, wurden 348 Lastwagen mit militärischer Unterstützung an diese Gruppe übergeben, fügte Anadolu hinzu. Nach Presseberichten enthielt die Waffen-Liste des Pentagons welche an die Gruppe ausgeliefert wurden 12.000 Kalaschnikow Gewehre, 6.000 Maschinengewehre, 3.000 Granatwerfer, und um die 1.000 Panzer-Abwehrwaffen Russichen oder US-Ursprungs.

Die US-Verschiffungen enthielten, nach Sputnik-News 130 Lastwagen, von welchen 60 am 5. Juni und 20 Fahrzeuge am 12. Juni geliefert wurden [5].

Am 17 Juni berichtete Sputnik News, dass die USA noch immer die Demokratische Vereinigungs Partei (PYD) in Syrien mit Munition unterstützen, um Daesh zu bekämpfen, indem sie, nach türkischen Medien-Berichten, allein an einem Tag 50 LKW-Ladungen lieferten. Kurz zuvor hatten die LKWs die Stadt al-Hasakah in Nordwest Syrien erreicht.

Beide, historische wie aktuelle Beziehungen zwischen Israel und den Kurden haben beiden Seiten Nutzen gebracht. In der Vergangenheit erhielt Israel Geheimdienst-Informationen und Unterstützung von einigen tausend Juden, welche vor den Bath-isten im Iraq flohen. Die Kurden erhielten Sicherheit und humanitäre Hilfe, genauso wie Verbindung zur Welt außerhalb, besonders den USA. Die ersten offiziellen Bestätigungen, dass Jerusalem die Kurden unterstützt hat, gehen zurück auf den 29. September 1980, als Premierminister Menachem Begin enthüllte, dass Israel die Kurden „während ihres Aufstandes gegen die Irakis von 1965 bis 1975“ unterstützt habe und dass die USA davon wussten. Begin fügte hinzu, dass Israel Instruktoren und Waffen schickte, aber keine Kampftruppen.

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Israelis kurdischer Herkunft protestieren vor der türkischen Botschaft in Tel Aviv am 8. Juli 2010

Die Kurden sind weltweit die größte Gruppe von Nomaden, die seit Anbeginn der Zeiten staatenlos geblieben waren. Diese Tatsache hat es den West-Mächten erlaubt die „staatenlose“ Misere des kurdischen Volkes als ein Werkzeug zu benutzen, um Irak und Syrien, wo koloniale Interessen nach Öl und Gas tiefen Grund finden, zu erobern, zu teilen und zu destabilisieren.

Die US-geführte Koalition von Kriegsverbrechern benutzt Elemente der Syrisch-Kurdischen Bevölkerung um Ihr Ziel zu erreichen, das nicht kriegführende Syrien, geführt von seinem populären, demokratisch gewählten Präsidenten Bashar al-Assad [6] zu zerstören. Washington versucht Sektierertum und ethnische Spaltung zu begründen in einem Land, welches vor dem vom Westen begonnenen Krieg, nichts von Beidem hatte.

Trotzdem weisen Kurdenspezialisten diese Charakterisierung zurück, weil sie nicht in ihr Verständnis der geschichtlichen Ereignisse passt, welches ihnen zu einem ganz bestimmten Zeitpunkt einen Staat verschafft. Die von ihnen geschätzte Bevölkerung beläuft sich, gemäß der meisten demografischen Quellen, auf 30 Millionen. Sie weisen gleichfalls den Gedanken zurück, dass sie als Bauern (auf dem Schachbrett) benutzt werden  [7].

Antwortend auf eine Frage, wo die autonome Administration „die Linie ziehen“ würde zwischen US-Unterstützung und der Unterstützung durch andere Supermächte, hat der Co-Führer der syrischen Kurden der PYD, Salil Muslim Muhammad erklärt, „Unsere Garantie ist unser Bewußtsein. Es hängt davon ab, in welchem Maße wir unsere Bevölkerung erziehen und organisieren. Wenn wir unsere Moral und Weltanschauung verteidigen, dann können größere Mächte uns nicht als Bauern mißbrauchen“. [8]

Vielleicht keine andere Volks-Gruppe wurde in der Neuzeit so stark im westlichen Bewußtsein romantisch verklärt, wie die Kurden. Konsistent immer wieder porträtiert als „Freiheitskämpfer“, welche ewig kämpfen für ein Land welches ihnen verweigert wird, wurden die Kurden in der Geschichte häufig von anderen Ländern und Reichen als Pfeile benutzt und waren selber nie der Bogen.

Im der heutigen Situation werden die Kurden von der NATO und Israel benutzt, um den kolonialistischen Zielen moderner Zeiten zu dienen, um große Staaten, wie den Irak in Kleinstaaten aufzubrechen und geopolitische Ziele abzusichern. Wenn Nationen in kleine Staaten aufgebröselt werden, dann können sie leichter von fremden Mächten überwunden werden. Das ist ein Schachzug, den mächtige imperialistische Nationen nutzen um kleine und weniger einflußreiche Nationen zu kolonisieren. Die Kurden wurden bereits in der Geschichte als Spielfiguren für diese „teile und herrsche“ Strategie benutzt und versagen es sich nicht sich weiter von kolonialen Mächten benutzten zu lassen.

Ultra-Linke Opportunisten oder reale Revolutionäre?

In einem Artikel von 2007, stellt der NPR Senior Analyst Daniel Schorr fest, dass die Kurden des Irak eine lange Geschichte darin haben, als Spielfiguren in den regionalen Machtkämpfen benutzt zu werden [9]. Aktuell finden sie sich gerade mitten in einem Wettbewerb um die Vorherrschaft im Mittleren Osten zwischen USA und Iran.

1973 ließen Präsident Richard Nixon und sein Außenminister Henry Kissinger den CIA im Nordirak einen Aufstand gegen Saddam Hussein anzetteln. Die USA traten diskret in den Hintergrund, als Saddam und der Schah des Iran ihre Differenzen beilegten, und überließen die Kurden ihrem traurigen Schicksal. Interessanterweise scheinen die Kurden Amnesie entwickelt zu haben, indem sie einmal mehr sich dafür entscheiden mit Washington zu kooperieren, welches sie wiederholt nur zu ihrem eigenen Vorteil benutzt hat.

Im Golf-Krieg wegen der Besetzung Kuweits durch den Irak 1990, appelierte Präsident George H.W. Bush an die Kurden wie auch die Schiiten im Süden, eine Rebellion gegen Saddam zu beginnen.

Die in diesem Krieg siegreichen Amerikanischen Militärs erlaubten Saddam seine Hubschrauber als Waffenträger zu behalten, welche er benutzte um sich sowohl an Kurden wie Schiiten zu hunderten zu rächen. Die amerikanische Öffentlichkeit zwang schließlich die Administration nördliche und südliche Flugverbots-Zonen einzurichten um beide Bevölkerungen zu schützen.

Die Kurdische Loyalität zu Amerika hat erstere einiges gekostet und so erdreistete sich die Bush Administration mit einem gewissen Narzismus den autonomen Kurden vorzuschreiben, welcher Art Beziehungen sie mit anderen Ländern der Region, inklusive dem amerikanischen Rivalen Iran unterhalten könnten [10]. Aber die Kurden scheinen sich gerade erneut selbst zu finden in einem Wettkampf zwischen USA und Iran um die Vorherrschaft in Mittel-Ost.

Andrew Exum, ein ehemaliger offizieller Top Pentagon Mittel-Ost Stratege, welcher als Army-Ranger diente, stellte fest „… diese Entscheidung – eine Gruppe zu bewaffnen, welche eng verbunden ist mit einer fremden Terroristen-Organisation und auch noch eine, welche eine jahrzehntelange Auflehnung gegen die Türkei gewagt hat – wird vorraussichtlich von den US-Beziehungen mit der Türkei für die kommenden Jahrzehnte zurück geworfen werden.“ [11] Die türkische Regierung hat lange darauf bestanden, dass die Kurdischen Milizen eng verbunden sind mit der kurdischen Arbeiterpartei, eine Separatistengruppe, bekannt als PKK. Diese Gruppe wird von der Türkei, den USA und Europa als Terroristische Organisation gelistet. Eine grobe Schätzung im CIA Factbook setzt die Kurdische Bevölkerung an mit 14,5 Millionen in der Türkei, 6 Millionen im Iran, etwa 6 Millionen im Irak und weniger als 2 Millionen in Syrien, was sich zu etwa 28 Millionen Kurden summiert in den Gebieten, welche zu „Kurdistan“ und angrenzenden Regiionen gehören.

Andere Quellen stellen fest, dass dank des von der NATO und ihren Golf-Alliierten aufgezwungenen, und umsichtig berechneten und geplanten Krieges nur noch etwa 1,2 Millionen Kurden in Syrien übrig geblieben sind. Grob dieselbe Anzahl migrierte nach Deutschland während der letzten sechs Jahre.

Es ist wichtig zu unterscheiden zwischen Kurdischer Bevölkerung, welche sich in den Ländern in welchen sie jetzt wohnen, assimiliert hat und die Idee ein Kurdistan zu etablieren zurückweist und denjenigen, welche machthungrig sind und sich gestatten mit dem Westen und Israel gemeinsame Sache zu machen und bei der Destabilisierung der Region zu assistieren. Etliche Kurden in Syrien, speziell solche die in Gebieten wohnen, die nicht von Kurden kontrolliert werden, wie z.B. Damaskus, stehen loyal hinter der Syrischen Regierung und haben erklärt, dass sie 2014 für Assad gestimmt haben.

Diese freie und demokratische Wahl gewann Assad mit 88,7 der Stimmen vor den anderen beiden Nominierten [12]. Am Anfang des Krieges in Syrien kämpften Kurden in der Syrisch-Arabische Armee, die Waffen und Sold genauso wie ihre Syrischen Kamaraden erhielten. Es gibt nur noch eine kleine Anzahl in der Syrisch-Arabische Armee in Süd-Syrien.

In Nord-Ost Syrien hingegen sind viele Kurden zur US-geführten SDF desertiert, wo Waffen, Sold und Ausbildung von den USA gestellt werden. Syrer betrachten Kurden, die loyal geblieben sind zu Syrien noch immer als ihre Mitbürger und syrische Brüder und Schwestern und die Beschreibung des kurdischen Verrats in diesem Artikel trifft auf sie nicht zu. Die loose geknüpfte Koalition syrischer Rebellen-Gruppen bekannt als die Syrisch-Demokratischen Streitkräfte (SDF), wird bewaffnet, ausgebildet und unterstützt von den USA. Die Gruppe ist aktuell eingebunden in das Frühstadium des Kampfes um die ISIS-Hochburg in Raqqa, in Syrien.

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Die loose geknüpfte Koalition syrischer Rebellen-Gruppen bekannt als die Syrisch-Demokratischen Streitkräfte (SDF), wird bewaffnet, ausgebildet und unterstützt von den USA.

Unabhängigkeit und Uneinigkeit

Wichtig festzuhalten wäre auch, dass die ethnische Markierung „Kurd“ sich auf mehrere unterschiedliche, aber deutlich unterscheidbare Sprachen bezieht. Die beiden häufigsten sind Sorani im Irak und Iran und Kurmanji in Syrien, Türkei und kleineren benachbarten Regionen in Irak und Iran. Sorani benutzt eher die arabische Schrift, während Kurmanji sich der lateinischen Schrift bedient, was aufzeigt, wie stark sich beide unterscheiden können.

Die Irakisch-Kurdische Regional-Regierung (KRG) wird vorwiegend von Sorani-Sprechenden besetzt, während die Kurdische Arbeiter Partei (PKK), PYD und andere nationalistische Gruppen in Syrien und der Türkei Kurmanji sprechen. Diese Teilung bildet natürlich auch eine unterschiedliche politische Ausdrucksweise ab. Es ist daher nicht so einfach, die Grenzen der KRG über die der von PYD und PKK-kontrollierten Gebiete zu legen.

Andererseits sieht die Türkei das Bestreben von Sorani-Sprechenden nicht in demselben Maße als Herausforderung an, wie von Kurmanji-Sprechenden. Die Autonomie der Irakischen Kurden zu fördern sollte nicht dieselben Probleme mit sich bringen für die Türkisch-Amerikanische Allianz, wie es die Förderung des Nationalismus der Syrisch-Türkischen Kurden tun würde.

Die Suche nach Unabhängigkeit ist immanenter Bestandteil der Kurdischen Identität. Trotzdem verfolgen nicht alle Kurden ein vereinigtes Kurdistan, welches die Kurdischen Regionen von vier unterschiedlichen souveränen Staaten zusammenspannen würde. Die meisten kurdischen Bewegungen und politischen Parteien fokussieren sich auf die Belange und die Autonomie der Kurden innerhalb ihrer jeweiligen Länder. Darunter gibt es in jedem Land Kurden, welche sich assimiliert haben und deren Bedürfnisse beschränkt sein mögen auf größere kulturelle Freiheit und politische Anerkennung.

Kurden in ganz Mittel-Ost haben ihre Ziele energisch durch eine Vielzahl von Verbindungen verfolgt. Während manche Kurden gesetzeskonforme politische Parteien und Organisationen gründeten in dem Bemühen Kurdische Rechte und Freiheiten zu fördern, haben andere bewaffnete Aufstände riskiert. Manche, wie die türkische PKK haben Guerrilla-Taktiken und Terror-Angriffe eingesetzt, welche Zivilisten zum Ziel hatten einschließlich ihre eigenen kurdischen Mit-Bürger.

Das weite Feld kurdischer Parteien und Gruppen wiederspiegelt die innere Spaltung unter Kurden, welche oft Stammes, Sprach oder nationalen Verwerfungslinien, zusätzlich zu politischen Zwistigkeiten und Rivalitäten folgt. Spannungen zwischen den beiden vorherrschenden Irakisch-Kurdischen politischen Parteien, der Kurdistan Democratic Party (KDP) und der Patriotic Union of Kurdistan (PUK) eskalierten zu einem Bürgerkrieg, welcher in der Mitte der 1990er Jahre mehr als 2000 Kurden das Leben kostete.

Politische Uneinigkeit erstreckt sich über Grenzen hinweg genauso gut, mit Kurdischen Parteien und Organisationen, auch in Nachbar-Ländern Ableger bildend oder Allianzen schmiedend. Heute haben Uneinigkeit über Vorstellungen zur kurdischen Autonomie in Syrien oder die Beziehungen irakischer Kurden zur türkischen Regierung, Spannungen gefördert, welche die Irakische KDP und ihrer Syrischen Schwesterorganisation, die KDP-S, angefressen haben gegenüber der PKK und ihrem Syrischen Ableger, der PYD. Immer wieder haben feindliche Kurdische Gruppen zusammen gearbeitet, wenn es vorteilhaft war. Die Herausforderung von Daesh hat die KDP-verbundene Peshmerga dazu geführt gemeinsam mit den Kräften der syrischen PYD zu kämpfen.

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Kurdische Gruppen haben, manchmal nicht nur mit ihrer eigenen Regierung, sondern auch mit benachbarten verhandelt – in manchen Fällen zum Nachteil ihrer Beziehungen mit ihren Kurdischen Brüdern. Die komplexen Beziehungen unter Kurdischen Gruppen und zwischen Kurden und den regionalen Regierungen waren fließend und Allianzen wurden gebildet und aufgelöst, so wie die politischen Bedingungen sich änderten. Die Uneinigkeit der Kurden wird von Experten als eine der primären Gründe genannt für Ihre Unfähgikeit einen eigenen Staat zu bilden.

Die illegalen und ungerechtfertigten Ansprüche der Kurden auf Autonomie

Der Westen behauptet, dass die Kurden eine der moralischsten und würdigsten Kräfte in Mittel-Ost seien, die gegen Daesh kämpfen. Aber wenn ihr Fokus darauf abzielt gegen Daesh zu kämpfen, wie sie behaupten, warum begehen sie dann Völkermord gegen Syrer in diesem Prozess? [13] Zieht man dies in Betracht, so ist die permanente Behauptung des Westens, dass die bewaffneten Kurdischen Terroristen-Gruppen versuchen Syrien zu helfen, schwer zu rechtfertigen. Die Realität vor Ort widerspricht diesen hohlen Komplimenten, welche der Westen nutzt um sein Gesicht zu wahren, während er diese terroristischen Organisationen unterstützt. Dieses falsche Narrativ wurde in der Tat genutzt um die Kurden in Syrien zu bewaffnen mit dem Ziel Instabilität und Spaltung zu verursachen.

Es ist eigenartig, dass die Kurden dermaßen feindlich gegenüber Syrern sein sollen, wo sie das Land mit offenen Armen Willkommen geheißen hat. Zum Beispiel wurden 2012 in Syrien zum Vorteil der Kurden Reformen durchgeführt. „Präsident Assad gab ein Dekret heraus, welches Menschen, die als Ausländer im (Gouvernat Hassake) registriert waren, die Arabisch-Syrische Staatsbürgerschaft verlieh, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur SANA. Die Massnahme, von welcher etwa 300.000 Kurden profitierten, kam eine Woche nachdem Assad ein Kommitee zur „Lösung des Problems der Volkszählung von 1962 im Gouvernat von Hassake“ beauftragt hatte.

Im Januar 2015 berichtete SANA, dass der ehemalige Syrische Premier-Minister Dr. Wael al-Halqi sagte: „Die Kurden sind eine tief verwurzelte Komponente der Syrischen Gemeinschaft und Kobane ist Teil Syriens was für die Herzen aller Syrer klar sei.“ [14] Al-Halqi’s Versicherung wurde im Lauf eines Treffens mit einer kurdischen Delegation, welche aus kurdischen Würdenträgern bestand, gemacht. Er mahnte gleichfalls dringend Alle an, Gewalt zu verwerfen und auf Freundschaft zu setzen wobei er wiederholte, dass eine Lösung für die Syrische Krise erreicht werden könne „durch nationalen Dialog und indem nationale Versöhnungen befestigt werden“, wobei er darauf hin wies, dass der Dialog definitiv „unter dem Schutzschirm des Landes, abseits von ausländischen Diktaten“ stattfinden wird.

2014 sagte die die zivile demokratische Versammlung der Syrischen Kurden, dass die Unerschütterlichkeit der Menschen von Kobane angesichts der Terroristen eine Form der Syrischen Kurden war, ihre Zugehörigkeit zu Syrien als ihrem Heimatland zum Ausdruck zu bringen [15]. Die Versammlungen des Hohen Rates der Sekretäre sagte, dass die Unerschütterlichkeit von Kobane Grund zur Bewunderung gab und dass Verletzungsversuche gegenüber der territoriale Integrität Syriens Teil eines Plans waren um Chaos und Spaltung zu verursachen und die Achse des Widerstandes zu unterminieren.

Dies sind nur einige wenige Beispiele von den Bemühungen der syrischen Regierung alle diejenigen zu vereinen, die innerhalb der Landesgrenzen leben. Aber selbst angesichts dieser Aktionen guten Willens hat die SDF sich entschieden, sich eher auf die Seite von Syriens Feinden zu stellen, als mit der Syrischen Armee zusammen zu arbeiten.

Eine kürzliche Übereinkunft – initiert und verhandelt von den USA zwischen der Fraktion der Freien Syrischen Armee (FSA) und der Kurdisch geführten SDF stipuliert die Bedingungen wonach US-initierte Verhandlungen der al-Muatasim Brigade der FSA-Fraktionerlauben würde, nebenbei 11 Dörfer in Nord-Syrien zu übernehmen, welche von der SDF kontrolliert wurden. Das generelle Konzept dieser noch nie dagewesenen Übereinkunft wurden am 10 Mai angekündigt, wobei festgestellt wurde, dass die US-geführte Koalition die Aufgabe der Verwaltung der bezeichneten Dörfer an al-Muatasim delegiert hatte.

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Al-Muatasim ist bekannt als ein starker Verbündeter der USA, weshalb er dazu ausgewählt wurde die Verantwortung für die bezeichneten Dörfer zu übernehmen. Dies beweist weiterhin, dass USA, SDF und FSA noch immer zusammenarbeiten. Ihre Kooperation ist Teil eines Versuches den Fortschritt welcher von der Syrisch-Arabischen Armee und ihren Verbündeten erreicht wird, zu konterkarieren.

(wird fortgesetzt…)

Übersetzung
Ralf Hesse

http://www.voltairenet.org/article197792.html

Kurden setzen Schanze in Hamburg in Brand

Indexexpurgatorius's Blog

Gegen 21 Uhr meldeten Passanten der Polizei, dass sich rund 300 „Demonstranten“, wie es zunächst hieß, auf der Straße versammelt hätten.
Sofort rückten mehrere Streifenwagen an. Vorsichtshalber sei auch eine Hundertschaft alarmiert worden, hieß es aus Polizeikreisen. Wenige Minuten später wurde dann auch die Feuerwehr alarmiert. Der Grund: Auf der Straße seien Mülleimer in Brand gesteckt worden. Auch Autoreifen und Unrat brannten.

Als die Feuerwehr den Brand löschen wollte, versperrte die Menschenmenge den Einsatzkräften den Weg, so dass die Beamten sich zurückziehen mussten. „Wir waren gezwungen, uns in sichere Entfernung zu begeben. Das Löschen des Feuers war nicht möglich“, sagte der Lagedienst der Feuerwehr.

Eine Polizeisprecherin gab allerdings schnell Entwarnung. „Im Verlauf des Neujahrsfestes haben die Menschen ein Lagerfeuer angezündet„, erklärte sie.


Warum mussten sich Polizei und Feuerwehr zurück ziehen, Angst vor den Kurden und Linksterroristen oder Befehl von Oben?

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