Das große Geschäft mit der Gesundheitsillusion

super-foods-400x400Neulich hörte ich in einem Bio-Supermarkt folgenden Satz: „Diese Schokolade
macht nicht dick, weil sie ist bio.“ Das schlimme dabei: Die Person meinte
das tatsächlich ernst.

Zucker aus biologischem Anbau ist für die Zähne und das Körpergewicht genauso schädlich,
wie Zucker aus normaler Landwirtschaft. Trotzdem hat es die Werbung suggestiv geschafft,
dass manche Menschen BIO für gesünder halten.

Wahrscheinlich hat kein Hersteller von BIO-Schokolade behauptet, seine Schokolade
wäre gesund. Trotzdem denken wohl einige, dass es so wäre. Inzwischen gibt es zahlreiche
Gesundheitsillusionen im Supermarkt. Beliebt ist auch die Aufschrift „jetzt mit weniger
Zucker“. In der Regel hat das Lebensmittel dann einfach mehr Fett (und umgekehrt).

Besonders dreiste Gesundheitsillusionen sind sogenannte „frei von“-Lebensmittel. Es wird
suggeriert, man müsse nur einen bestimmten Stoff weglassen und schon wäre die Welt in
Ordnung. So werden wertvolle Proteine wie z.B. Gluten, durch industrielle Chemie ersetzt.

Ökotest hat erst neulich 22 Fleischersatz-Produkte auf Schadstoffe untersucht. Gefunden
wurde Mineralöl, Gen-Mais, Unmengen an Salz sowie Geschmacksverstärker. Damit die Pampe
wie Fleisch schmeckt, nutzen die Hersteller die volle Vielfalt des Chemiebaukastens. Auf
der Verpackung stehen dann so tolle Dinge wie  „vegan, glutenfrei, laktosefrei…“, aber
gesund ist das alleine deshalb noch nicht.

Bio hört sich gut und sauber an. Auch regional soll es sein. Immer wieder findet man Produkte
von Alnatura. Die Packungen zeigen eine idyllische Landwirtschaft und schon der Name verspricht
Natur pur. Was viele dabei übersehen: Alnatura ist ein Großkonzern, der nach eigenen Angaben
in 2015 zirka 760 Mio. EUR Umsatz gemacht hat. Von den 100 Filialen hat nur eine einzige einen
Betriebsrat (lt. TAZ). Zudem ist das Unternehmen nicht tarifgebunden. Produkte von Alnatura sind
sicher nicht schlecht, aber mit Bioware vom „Bauern nebenan“ hat sie nur wenig zu tun.

Die meisten Gesundheitsillusionen entlarven sich von selbst. Hier die bitteren Wahrheiten:

Soja ist Viehfutter. Ingwer macht nicht unsterblich. BIO muss nicht automatisch gesünder sein.
Chia Samen sind so gut wie jedes andere Müsli auch. Fleisch ist natürlicher als Fleischersatz.
BIO ist nicht automatisch regional. Laktose und Gluten sind keine Zusatzstoffe. „frei von“ soll
oft davon ablenken, was wirklich drin ist. Zuckerreduziert muss nicht kalorienreduziert heißen.
Omega-3 ist Fett und macht daher auch fett. In Reiswaffeln wurden krebserregende Stoffe gefunden.
BIO-Süßigkeiten haben die gleichen schlechten Nährwerte, wie andere Naschereien auch.

Quelle : Jennys Blog

10 Gemüse, die Sie aus Abfällen wieder heranziehen können

Man kann verschiedene Gemüse sogar aus Resten nachwachsen lassen, die man sonst weggeworfen hätte. Auf diese Weise können Sie für ihre Familie eine stetige Versorgung mit Gemüsen zum Nulltarif garantieren.
Kopfsalat aus Blattresten nachwachsen lassen

Kopfsalat aus Blattresten nachwachsen lassen

Foto: JOEL SAGET/AFP/Getty Images

Grundnahrungsmittel wie Gemüse und das Einkaufen in Lebensmittelgeschäften ist im Allgemeinen recht teuer geworden. Die meisten Menschen verbrauchen eine Menge Geld für den Einkauf im Lebensmittelgeschäft, was sich immer mehr zu einem der höchsten Kostenfaktoren für fast jede Familie entpuppt.

Allerdings können Sie die Rechnung im Lebensmittelgeschäft für ihre Familie verringern, indem Sie einige der wichtigen Lebensmittel auf eigene Faust anbauen. Die gute Nachricht ist, dass man sie sogar aus Resten nachwachsen lassen kann, die man sonst weggeworfen hätte. Auf diese Weise kann für ihre Familie eine stetige Versorgung mit Gemüsen und Lebensmitteln zum Nulltarif garantiert werden.

Es gibt eine Reihe von Obst und Gemüsen, die Sie in ihren Gemüsegarten zurückpflanzen und anbauen können. Damit haben Sie eine Vielzahl von Obst und Gemüsen zur Verfügung haben, wenn Sie sie benötigen und die Lebensmittelkosten verringern sich außerdem. Wenn Sie gerne ein paar Münzen im Lebensmittelgeschäft sparen wollen, lesen Sie weiter und entdecken Sie 10 Gemüse, die Sie in ihrem Gemüsegarten wachsen lassen können, indem Sie ihre Gemüsereste verwenden.

1. Salat

Einige Sorten sehr schönen Kopfsalates lassen sich gut entweder zum Abendessen oder Mittagessen verwenden und man kann tatsächlich frischen Salat aus jenen Blättern nachwachsen lassen, die Sie in der Regel wegwerfen würden. Um zu Hause ein reichhaltiges Angebot an frischem Salat aus dem Gemüsegarten zu haben, nehmen Sie die übrig gebliebenen Salatblätter und stecken Sie sie in eine Schüssel mit wenig Wasser, dann zuhause bei gutem Sonnenlicht aufstellen. Lassen Sie die Salatblätter in der Schüssel für etwa vier Tage; sobald die Wurzeln zu wachsen beginnen, nehmen und ins Gartenbeet pflanzen.

2. Sellerie

Eines der einfachsten Gemüse, das aus Küchenabfällen wächst, ist Sellerie. Alles, was Sie brauchen, ist der Strunk einer Sellerie Pflanze. Nehmen Sie eine Schüssel und giessen Sie etwas warmes Wasser ein, dann legen Sie den Strunk hinein. Stellen Sie sicher, dass die Schüssel an einen Ort gestellt wird, wo sie direkte Sonneneinstrahlung bekommt. Es dauert nur etwa eine Woche, bis die Blätter an der Basis austreiben und diese sind es, welche Sie in ihren Gemüsegarten pflanzen und wachsen lassen können.

3. Tomaten

Alles was Sie brauchen, um Tomaten in ihrem Gemüsegarten wachsen zu lassen, sind die Samen. Puhlen Sie einige der Tomatensamen aus und legen Sie sie zum Trocknen auf ein Papiertuch. Sie können dann die Samen in Blumenerde legen und auf der Fensterbank wachsen lassen, bis sie einige Zentimeter gewachsen sind. Verpflanzen Sie sie ins Beet.

4. Kartoffeln

Wussten Sie, dass neue Kartoffeln aus den Schalen anderer Kartoffeln nachgezogen werden können? Es ist wahr, aber Sie brauchen Schalen, mit Augen darauf. Schneiden Sie 5 Zentimeter-Stücke und stellen Sie sicher, dass es 2-3 Augen auf jedem Stück gibt; über Nacht trocknen lassen, dann einfach neu in den Boden einpflanzen, etwa 10 Zentimeter tief, stellen Sie sicher, dass die Augen nach oben gerichtet sind. Es wird 2-3 Wochen dauern, bis Sie neue Pflanzen sehen.

5. Süßkartoffeln

Süßkartoffeln wachsen nahezu gleich wie normale Kartoffeln. Nehmen Sie eine Hälfte einer Süßkartoffel und hängen Sie sie mit Zahnstochern bespießt über einen Behälter mit flachem Wasser. In wenigen Tagen werden Sie feststellen, dass Wurzeln zusammen mit Sprossen aus der Spitze der Süßkartoffel zu wachsen beginnen; sobald sie auf etwa 10 Zentimeter kommen, brechen Sie sie ab und tauchen sie in etwas Wasser. Wenn die Wurzeln etwa 2,5 Zentimeter Länge erreichen, in den Boden pflanzen.

6. Ingwer

Ingwerwurzel ist auch sehr einfach anzubauen; wenn Sie es in Gang bringen, haben Sie einen endlosen Vorrat. Pflanzen Sie ein Reststück in Blumenerde, achten Sie darauf sicherzustellen, dass die Knospen nach oben schauen. Sie werden neue Triebe und neue Wurzeln in etwa einer Woche feststellen, und sobald dies geschieht, können Sie es nach oben ziehen und es wieder verwenden. Nehmen Sie ein Stück des Wurzelstocks für die Neubepflanzung.

7. Rüben

Rüben sind dafür bekannt, gut aus Bruchstücken und Verschnitt zu wachsen. Alles, was Sie tun müssen, ist die Rübenoberseiten/ Blattansatz aufzuheben und sie in ein Gefäß mit Wasser zu stellen. In wenigen Tagen werden die neuen grünen Spitzen zu wachsen beginnen. Lassen Sie die Wurzeln wachsen, bis es für die Neubepflanzung gut ist; lassen Sie die Wurzeln mindestens 3 Zentimeter wachsen.

8. Avocado

Waschen Sie den Stein dieses Supernahrungsmittels und stechen sie ihn dann mit Zahnstochern als Aufhängung über eine kleine Schüssel oder Glas. Füllen Sie Wasser ein, so dass es den Boden des Samens 2 Zentimeter abdeckt. Halten Sie den Samen an einem warmen Ort, aber nicht in direktem Sonnenlicht, täglich den Wasserstand überprüfen, besser mehr als nötig. Es kann sechs Wochen dauern, bis ein Stengel und Wurzeln erscheinen; sobald der Stengel etwa 15 Zentimeter erreicht, schneiden Sie ihn auf 7,5 Zentimeter zurück. Wenn Blätter beginnen zu erscheinen in den Boden pflanzen, etwa die Hälfte davon aus dem Boden ragen lassen.

9. Zwiebeln

Sie können im Haus oder außen gut angebaut werden. Schneiden Sie die Wurzel der Zwiebel aus, aber stellen Sie sicher, dass Sie einen starken Zentimeter der Zwiebel mit abschneiden. Bedecken Sie sie leicht mit Blumenerde und in direktes Sonnenlicht stellen. Für Zwiebelgrün legen Sie die weiße Basis der Zwiebel mit Wurzeln in einen mit Wasser gefüllten Behälter, im Sonnenlicht aufstellen. Wechseln Sie das Wasser alle paar Tage und das Grün wird weiter wachsen. Schneiden Sie weg, was Sie brauchen und es wird wachsen, so lange Sie wollen.

10. Rote Paprika

Roter Paprika ist nicht schwer anzubauen. Alles, was Sie tun müssen, ist den Samen zu nehmen und ihn in Anzuchterde zu säen. Stellen Sie das Ganze an einen Ort, wo die heranwachsende Pflanze viel Sonnenlicht bekommen kann. Sie brauchen nicht viel Pflege und nur wenig Zeit zu wachsen; wenn es draußen warm ist, säen Sie die Samen direkt in den Boden.
Diese Gemüse sind aus Resten leicht anzubauen. So machen Sie mehr aus Ihrem Gemüsegarten. Es sollte jedoch beachtet werden, dass die gute Qualität der Mutterpflanze des Gemüserestes viel hilft, die Qualität des Nachbaus zu wahren.

Quelle und Dank an: http://www.epochtimes.de und (NaturalNews/mh)

http://horizont-13.blogspot.de/2016/04/10-gemuse-die-sie-aus-abfallen-wieder.html

Russlands heutige Bio-Revolution

 

Wladimir Putins Russland lässt die US-Kampagne »gegen den ISIS« in Syrien schlecht aussehen, weil es in vier Monaten dem Vormarsch der Terroristen in diesem Land mehr Schaden zufügen konnte als das Pentagon mit seinen verdächtig unwirksamen Maßnahmen in 14 Monaten.
Doch jetzt versetzt Russland der Herrschaft der US-Agrarindustrie auch noch über den Welthandel mit Nahrungsmitteln eine gewaltige Ohrfeige. Es geht um die Entscheidung, Russland zum weltweit größten Exporteur von gesunder, nicht genmanipulierter und nicht industriell gefertigter Nahrung zu machen.
Wladimir Putin Russland
Wie die meisten positiven Entwicklungen in Russland, ignorierten die westlichen Medien auch die jährliche Ansprache des Präsidenten vor der Bundesversammlung am 3. Dezember. In seinen dortigen Ausführungen kündigte Putin als nationales Ziel an, dass Russland hinsichtlich seiner Nahrungsmittelversorgung binnen vier Jahren autark sein werde.
Einer der am wenigsten kommentierten Bereiche der russischen Wirtschaft, insbesondere seitens oberflächlicher westlicher Ökonomen, die Russland nur als ein von Öl- und Gasexporten abhängiges Land darstellen, ist die bedeutende Veränderung, die sich in der russischen Landwirtschaft vollzieht.
Heute, weniger als eineinhalb Jahre nach der Entscheidung, als Vergeltung für die törichten EU-Sanktionen gegen Russland bedeutendere Agrarexporte aus der EU nach Russland zu verbieten, erlebt die landwirtschaftliche Produktion in Russland eine bemerkenswerte Wiedergeburt – in einigen Fällen sogar erst ihre Geburt. Ausgedrückt in US-Dollar-Werten übersteigen die russischen Exporte landwirtschaftlicher Erzeugnisse diejenigen von Waffen und bringen ein Drittel der Einnahmen aus dem Erdgasexport ein. Das ist an sich schon interessant.
Präsident Putin teilte den versammelten Mitgliedern des Parlaments in seiner Dezemberrede, einer Art Überblick zur Lage der Russischen Nation, Folgendes mit:
»Unsere Landwirtschaft gibt ein positives Vorbild ab. Noch vor zehn Jahren haben wir fast die Hälfte unserer Nahrungsmittel eingeführt und hingen kritisch von ihren Importen ab, während Russland inzwischen dem Club der Exporteure beigetreten ist. Im vergangenen Jahr beliefen sich Russlands Agrarexporte auf fast 20 Milliarden US-Dollar. Dies ist ein Viertel mehr als unsere Einnahmen aus den Waffenverkäufen oder etwa ein Drittel unserer Gewinne aus den Erdgasexporten. Unsere Landwirtschaft hat diesen Sprung in einer kurzen, aber produktiven Zeitspanne getätigt. Großen Dank an unsere Bewohner auf dem Lande.

 


Ich denke, wir sollten uns das nationale Ziel setzen, bis 2020 den Binnenmarkt vollständig mit im Land erzeugten Lebensmitteln zu versorgen. Wir sind in der Lage, uns aus unserem eigenen Land zu ernähren. Noch wichtiger ist, wir haben dazu die Wasserressourcen. Russland kann einer der weltweit größten Anbieter von gesunden, ökologisch reinen Qualitätslebensmitteln werden, dies umso mehr, weil einige westliche Unternehmen schon lange damit aufgehört haben, solche zu produzieren, und weil die weltweite Nachfrage nach solchen Erzeugnissen weiter zunimmt.«

 

Als weiteren Schritt forderte Putin die Duma auf, Maßnahmen zu ergreifen, um Millionen Hektar brachliegendes Ackerland zu bewirtschaften.

»Es ist notwendig, Millionen von Hektar Ackerland, die jetzt brachliegen, zum Einsatz zu bringen. Sie gehören Großgrundbesitzern, von denen viele wenig Interesse an der Landwirtschaft zeigen. Wie viele Jahre haben wir darüber geredet? Aber nichts ist vorangekommen. Ich schlage vor, nicht genutzte Agrarflächen fragwürdigen Eigentümern abzuerkennen und sie auf einer Auktion an solche zu verkaufen, die das Land bearbeiten wollen und können.«

 

Veränderungen in der Landwirtschaft

Seit Beginn der ersten Präsidentschaft Wladimir Putins im Jahr 2000 hat Russland angefangen, seine landwirtschaftliche Produktion umzustellen. Während der katastrophalen 1990er-Jahre unter Präsident Boris Jelzin musste Russland zu einem hohen Grad Nahrungsmittel einführen. Das war zum Teil auf eine unangebrachte Überzeugung zurückzuführen, dass alles »Made in America« oder alles im Westen besser wäre.
Russland importierte geschmackloses, in US-Agrarfabriken hergestelltes Geflügel, statt seine höchst schmackhaften, natürlichen, frei laufenden Hühner zu vermarkten. Das Land importierte künstlich gefärbte, geschmacklose Tomaten aus Spanien oder Holland anstelle seiner leckeren, saftigen, selbst erzeugten Bio-Tomaten. Ich weiß das; ich habe beides gehabt. Es gibt keinen Vergleich:
Die organischen, russischen Nahrungsmittel übertrumpfen die westlichen unlauteren, verfälschten Industrieprodukte, die heute fälschlicherweise als Nahrungsmittel ausgegeben werden.
Man hatte in der Ära Jelzin nicht verstanden, dass die Lebensmittelqualität entsprechender westlicher Importe seit Einführung des amerikanischen »Agrobusiness« und der Nahrungsfabrikation in den 1970er-Jahren drastisch abgenommen hat. Die EU zog nach und ahmte die industriellen Verfahren der USA nach, nur ein bisschen weniger radikal. Ferner hat der intensive Einsatz von chemischen Düngemitteln, Herbiziden, Pestiziden, Antibiotika, die über die Tiere in die Felder gelangten, insgesamt zur dramatischen Verarmung der amerikanischen und zunehmend auch der landwirtschaftlichen Böden in der EU an essenziellen Mikroorganismen geführt. Das bewahrheitete sich laut gut unterrichteten Landwirten auch in China.
In den Vereinigten Staaten hat der Kongress Ende 2015 ein lange gültiges Gesetz zur Fleischkennzeichnung aufgehoben, das Country-of-Origin Labeling Law (COOL, Herkunftsland-Auszeichnungsgesetz). Es verpflichtete die Einzelhändler, bei rotem Fleisch ausdrücklich das Herkunftsland zu kennzeichnen. Abgepacktes Rind- und Schweinefleisch braucht in den USA nun kein Etikett mehr zu tragen, das besagt, woher das Tier ursprünglich stammt.
Die Lobby der US-Agrarindustrie trat für diese Änderung ein, um Fleisch zweifelhafter Qualität aus den Entwicklungsländern, in denen die Gesundheits- und Sicherheitskontrollen sowie die Erzeugerkosten minimal sind, importieren zu dürfen. In vielen US-Staaten, in denen die Agrarindustrie riesige Zuchtbetriebe, sogenannte »Ag-gag«, betreibt, verbieten Landesgesetze den Journalisten sogar, in solchen industriellen, landwirtschaftlichen Betrieben, oft großen Milch-, Geflügel- und Schweinezuchtbetrieben, zu fotografieren.
Das ist so, weil die Menschen massenhaft zu Vegetariern würden, wenn ihnen bewusst würde, was dort geschieht, um in den USA Fleisch auf den Tisch zu bekommen.

Vom Nettoimporteur zum Exporteur

Während der Sowjetzeit, insbesondere nach 1972, als sowjetische Missernten für Engpässe sorgten, verwendete die UdSSR ihre Öleinnahmen, um ein bedeutender Importeur von US-Weizen und -Getreide zu werden. Das US-Getreidekartell, Unternehmen wie Cargill und Continental Grain, arbeitete mit US-Außenminister Henry Kissinger zusammen, um astronomische Preise für Russland auszuhandeln. Das wurde damals »der große Getreideraub« genannt. Die US-Steuerzahler wurden durch die US-Getreidesubventionen ausgeraubt, und Cargill hatte auf dem Weg zur Bank gut lachen.
Um das Jahr 2000 kehrte Russland zusammen mit der Ukraine – und in geringerem Maße mit Kasachstan – diese Importabhängigkeit bei Getreide um und wurde wieder der Exportriese für Getreide, insbesondere für Weizen in der Welt, wie er es vor der Russischen Revolution von 1917 einmal gewesen war.
Schon vor der Krise infolge der US-Sanktionen, in den Jahren 2011 bis 2013, exportierte Russland im Durchschnitt 23 Millionen Tonnen (mmt) Getreide pro Jahr. Zusammen verkauften Russland, die Ukraine und Kasachstan 57 mmt Getreide ins Ausland. Die drei Länder stellten als eine Region in diesem Zeitraum 19 Prozent der gesamten Weltgetreideexporte und 21 Prozent der Weizenexporte und verdrängten die Vereinigten Staaten als den weltweit größten Weizenexporteur.
Da jetzt die Ukraine aufgrund des von der Regierung Obama im Februar 2014 in Kiew durchgeführten Staatsstreichs de facto ein gescheiterter Staat ist, bekommt die russische Landwirtschaft für die Welt in Bezug auf qualitativ hochwertige Bio-Lebensmittel und Getreide eine strategische Bedeutung.
Rückblickend war das russische Einfuhrverbot von 2014 für ausgewählte Lebensmittel aus der EU ein wichtiger Wendepunkt. Es hat eine Krise in eine Chance verwandelt, wie ein altes chinesisches Sprichwort lautet. Von Russlands Agrar- und Nahrungsmittelimporten im Wert von insgesamt 39 Milliarden Dollar des Jahres 2013 fielen 23,5 Milliarden Dollar, also 61 Prozent aller Lebensmittelimporte Russlands, in die Produktkategorien, die von dem Verbot betroffen waren.
Die kürzlich hinzugekommene Entscheidung, alle türkischen Lebensmittelimporte als Vergeltung für den türkischen Abschuss eines russischen Kampfflugzeugs im syrischen Luftraum zu verbieten, trägt zu diesem gesamten Einfuhrverbot bei. Das Einfuhrverbot für Nahrungsmittel aus der Türkei trat am 1. Januar 2016 in Kraft.
Während viele westliche Ökonomen auf die ursprünglichen großen inflationären Auswirkungen des Verbots im letzten Jahr verwiesen – ein Faktor, der die russische Zentralbank veranlasste, die Zinsen zu lange gefährlich hoch zu halten –, ist die längerfristige Realität die, dass das Verbot eine dramatische Wende in der landwirtschaftlichen Selbstversorgung erzwungen hat. In dem Maße, in dem die teureren, importierten Lebensmittel in ganz Russland aus den Regalen der Supermärkte verschwinden, wird das auch mit der ursprünglichen Preisinflation für Lebensmittel von Anfang 2015 der Fall sein.
Der jüngste Rubeleinbruch wird den Verbrauch der noch verbliebenen, teurer gewordenen Lebensmittelimporte aus der EU zugunsten »lokal hergestellter« Nahrungsmittel weiter verdrängen. Weit von einer Katastrophe entfernt, wie sie die New York Times und andere westliche Medien genüsslich ankündigen, wird der neueste Rubeleinbruch sich in einen Vorteil für die russische Landwirtschaft und sogar für die Gesamtwirtschaft umkehren. Das wird die Selbstversorgungsziele deutlich voranbringen.
Russlands Einfuhrbeschränkungen für Lebensmittel werden in absehbarer Zeit wahrscheinlich nicht aufgehoben, selbst wenn die EU ihre Sanktionen gegen Russland fallenließe. Mit der Entwicklung einer hochwertigen, organischen, nicht genveränderten Landwirtschaft steht für die nationale Wirtschaft viel zu viel auf dem Spiel.

Neben Russlands Entscheidung, in der Landwirtschaft bis 2020 eine Selbstversorgung zu erlangen, schuf das offizielle russische Anbauverbot vom September 2015 für alle genveränderten Organismen die Voraussetzung für die neueste Entscheidung des Präsidenten, aus der Not eine Tugend zu machen.

Die schöne russische Schwarzerde

 

Russland hat noch einen außergewöhnlichen, natürlichen Vorteil, um zum weltweit wichtigsten Produzenten und Exporteur hochwertiger, organischer und nicht genveränderter Lebensmittel zu werden.

 

Russland besitzt einige der reichsten und fruchtbarsten Böden der Welt. Da während des Kalten Krieges wirtschaftliche Einschränkungen vorgeschrieben hatten, die Produkte der chemischen Industrie den nationalen Verteidigungszwecken vorzubehalten, wurden die fruchtbaren russischen Böden nicht wie die im Westen jahrzehntelang der Zerstörung durch chemische Düngemittel oder Pflanzenspritzmittel ausgesetzt.
Das erweist sich jetzt als ein verborgener Segen, da die Landwirte in der EU und Nordamerika nun gegen die verheerenden Auswirkungen der Chemikalien in ihren Böden, die in großem Umfang lebenswichtige Mikroorganismen zerstören, anzukämpfen haben. Reiche landwirtschaftliche Böden brauchen, um sich zu bilden, lange Jahre und können in kürzester Zeit zerstört werden. Bei einem feuchten und warmen Klima dauert es Jahrtausende, bis sich wenige Zentimeter Humusboden gebildet haben. In kalten trockenen Klimazonen dauert es noch viel länger.
Russland besitzt eine von nur zwei Landstrecken der Welt, die als »Schwarzerde-Gürtel« bekannt sind. Sie erstreckt sich von Südrussland bis nach Sibirien über Kursk, Lipezk, Tambow und Woronesch Oblasts. Chernozem, das russische Wort für »schwarze Erde«, sind schwarzfarbige Böden mit einem hohen Anteil an Humus, Phosphorsäure, Phosphor und Stickstoff. Schwarzerde ist ein sehr fruchtbarer Boden zur Erzeugung eines hohen landwirtschaftlichen Ertrags. Der russische Schwarzerde-Gürtel erstreckt sich von Sibirien und dem Süden Russlands bis in den Nordosten der Ukraine und weiter der Donau entlang bis in den Balkan.

Erste sehr positive Ergebnisse

Erste Ergebnisse aufgrund des auf die landwirtschaftliche Selbstversorgung Russlands gelegten Schwerpunkts und der Gesamtentwicklung erweisen sich als durchaus positiv. Seit im August 2014 die Lebensmitteleinfuhr aus der EU verboten wurde, hat die Produktion von Rindfleisch und Kartoffeln um 25 Prozent zugenommen; bei Schweinefleisch waren es 18 Prozent, bei Käse und Quark 15 Prozent, bei Geflügelfleisch elf Prozent und bei Butter sechs Prozent. Die Gemüseernte in Russland von 2015 war mit einem Ertragszuwachs von insgesamt drei Prozent ebenfalls ein Rekord.
Die törichten Sanktionen der USA und ihr Wirtschaftskrieg gegen Russland lösten das Gegenteil von dem aus, was die globalistischen Freihandelsbefürworter verlangt haben.
Sie zwingen Russland, sich mit Bedacht von den Vereinbarungen der Welthandelsorganisation (WTO), die die Agrarindustrie skizziert hatte, abzuwenden. Cargill hatte das WTO-Agrarabkommen verfasst.
Es zwingt Russland, den liberalen westlichen freien Zustrom internationaler Nahrungsmittel abzubrechen. Die Forderung nach einer nationalen Selbstversorgung bei einem der strategisch wichtigen, wenn nicht dem wichtigsten aller Wirtschaftsgüter ist die nach einer qualitativen Lebensmittelversorgung des Landes. 
Russland hat mit Bedacht beschlossen, der Selbstversorgung und Qualität den Vorrang vor den »Rechten« von Cargill, ADM oder Monsanto auf freien Handel einzuräumen. Russlands Agrarrevolution bietet der übrigen Welt ein beachtenswertes Beispiel. Dabei geht Qualität vor Quantität. Hochwertige Ernährung betrifft mehr als nur Hektarerträge.
Quelle und Dank an: F. William Engdahl und http://info.kopp-verlag.de und http://brd-schwindel.org

Wenn Ärzte auf deiner Seite wären ..

 

Tatsächlich funktionieren Ärzte immer mehr als Büttel der Pharmaindustrie
und scheren sich ausschließlich um ihren Geldbeutel, der sich umso schneller
füllt, je mehr sie Dir eine „chronische Krankheit“ einreden und Dich
entsprechend medikamentieren können.

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Patent jetzt auf Lebensmittel – Monsanto kauft unsere Natur !

 

Der Saatgut-Konzern Monsanto schaffte es, ein Patent auf
eine natürliche Pflanze zu bekommen! Brokkoli. Das könnte
gravierende Folgen für Landwirte und Verbraucher haben.

Zusatzstoff-Ersatzstoffe: Entsorgung zu teuer? Aus Molkeabfall wird wieder Milch!

von arti1984

 

 

Wenn Rohstoffe wie Milch und Butter zu teuer sind, lassen sich Lebensmittel auch aus Abfallprodukten wie Molke herstellen. Beim Bäcker, in Joghurts und in Fertigprodukten essen wir diese Zusatzstoff-Imitate bereits seit vielen Jahren.

Zur Diskussion: http://www.facebook.com/pages/Udo-Pol…

Es spricht der Lebensmittelchemiker Udo Pollmer, wissenschaftlicher Leiter des Europäischen Instituts für Lebensmittel- und Ernährungswissenschaften EU.L.E. e.V.

(http://www.euleev.de) 043P
Das Europäische Institut für Lebensmittel- und Ernährungswissenschaften (EU.L.E. e.V.) ist ein Zusammenschluss von Wissenschaftlern und Ärzten. Es wurde 1994 als gemeinnütziger Verein gegründet, um die (Fach-) Öffentlichkeit objektiv und unabhängig, auf der Basis internationaler Fachliteratur über Ernährung, Lebensmittel und Gesundheit zu informieren.
Realisation: blueonly Media

http://www.blutundfleisch.org/2015/03/03/zusatzstoff-ersatzstoffe-entsorgung-zu-teuer-aus-molkeabfall-wird-wieder-milch/

 

Die Tricks der Lebensmittelindustrie

 

In der Werbung sieht Essen immer so lecker aus. Doch viele Lebensmittel aus
Supermärkten und Restaurants sind alles andere als echt. Falscher Käse,
geklebter Schinken und jede Menge Aromastoffe.

Die Lebensmittelbranche arbeitet mit allen Tricks. Da wird Champignonsuppe
nahezu ohne Pilze verkauft, Fischeiweiß in Garnelenform gepresst, und auf
den Verpackungen wird oft hemmungslos geflunkert.

Die NDR Redaktion „Wirtschaft und Ratgeber“ nimmt
die Lebensmittelbranche und ihre Tricks unter die Lupe.

Jo Hiller, Moderator des NDR Verbrauchermagazins Markt, blickt mit Insidern
auf besonders dreiste Methoden und zeigt in „Die Tricks der Lebensmittelindustrie“,
was tatsächlich auf den Tellern landet und wie man verführt wird, das alles zu essen.

Die Russen freuen sich, den ewig haltbaren Lebensmittel Müll der EU loszuwerden

 

Die Russen reagieren gelassen auf die Importsperre von
EU-Lebensmitteln, die die russische Regierung als Reaktion
auf die Sanktionen der US-Vasallen gegen Russland verhängte.

Anmerkung :

Eigentlich sollte die Deutsche Wirtschaft bereits auf den Barrikaden sein.

Den Russland ist ein wichtiger Handelspartner , der auch Verträge einhält.

Besonderst in Mitteldeutschland (EX DDR) haben die
Unternehmen sehr gute Handelsbeziehungen zu Russland.

Sollen die US Vasallen , genannt BundesreGIERung , weiterhin
der Meinung sein ihren Amtseid zu ignorieren :

„Ich schwöre, dass ich meine Kraft dem Wohle des deutschen Volkes
widmen, seinen Nutzen mehren, Schaden von ihm wenden, das Grundgesetz
und die Gesetze des Bundes wahren und verteidigen, meine Pflichten
gewissenhaft erfüllen und Gerechtigkeit gegen jedermann üben werde.

So wahr mir Gott helfe.“

.. so werden sie mit den Konsequenzen leben müßen !!!

In Mitteldeutschland hat man noch Erfahrungen
wie man eine Regierung stürzt ! 😉