„Nazi“ Forum – Antireichsdeppenforum aka KRR-FAQ.NET – unterbindet Kritik an der braunen BRD Vergangenheit

Das angeblich „frei zugängliche“ Forum, Namens „Antireichsdeppenforum“ steht vor einem Problem. Ein User hat sich getraut, daß Thema Nazis und deren Karriere in der BRD aufzugreifen. Damit hat man in dem Antireichsdeppenforum ein Problem. Eine BRD ist ein angebl. Staat, in dem man die Nazis nach 1945 entsorgt hat. Das es nicht so ist, ist offenkundig.

Zitate des Users:

Entgegen den offiziellen Verlautbarungen des Bundesjustizministeriums waren in den 60-igern, in Westdeutschland noch über 800 Juristen der nazistischen Ausnahmegerichte tätig. Nicht einer der zum Teil mit über 100 Bluturteilen belasteten Nazi-Juristen wurde vor Gericht gestellt. Diese Rechtsprecher‘, die ausnahmslos im Dienste der Unmenschlichkeit, des Unrechts und der Aggression standen, sind bis in die höchsten Positionen des westdeutschen Staats- und Justizapparates gelangt.
Westdeutsche Gerichte stellten sogar die Ermittlungsverfahren ein, die auf Grund von Strafanzeigen gegen Nazi-Juristen eingeleitet worden waren. Selbst von Staaten der Antihitlerkoalition rechtskräftig verurteilte Nazi- und Kriegsverbrecher wurden in voller Kenntnis ihrer Vergangenheit in Bonner Dienste übernommen. So wurde z. B. Dr. Leonhard Drach 1956 als Staatsanwalt in Frankenthal eingesetzt und später zum Oberstaatsanwalt befördert, obwohl er als Nazi-Staatsanwalt an Stand- und Sondergerichten im okkupierten Luxemburg zahlreiche Bluturteile beantragt hatte, denen auch entsprochen worden war. In Luxemburg wurde Drach nach 1945 wegen seiner Verbrechen zu 20 und 15 Jahren Zuchthaus verurteilt.
Der frühere Staatsanwalt beim Sondergericht in Luxemburg, Josef Wienecke – nach 1945 in Luxemburg in Abwesenheit (weil er von einem Urlaub auf ,Ehrenwort“ nicht zurückkehrte) zu zehn Jahren Zuchthaus verurteilt -, wurde 1953 Staatsanwalt in Koblenz. Später wurde er, obwohl auch seine Vergangenheit bekannt war, zum Ersten Staatsanwalt befördert.
Auch dem nach der Befreiung Luxemburgs zu vier Jahren Gefängnis verurteilten ehemaligen Mitarbeiter der Nazi-Justizverwaltung Dr. Otto Bauknecht wurden in Westdeutschland 1956 Amt und Würden – zunächst als Landgerichtspräsident in Kreuznach – verliehen. Bis Ende 1967 hatte der Juristennachwuchs vor ihm als Präsident des Justizprüfungsamtes seine Befähigung für den westdeutschen Justizdienst in der 1. und 2. Staatsprüfung nachzuweisen.
Sogar der Vorsitzende des Sondergerichts in Luxemburg Adolf Raderschall – in Abwesenheit zum Tode verurteilt – fungierte in Rheinland-Pfalz als Landgerichtsdirektor a. D. auf einer Amtsgerichtsrats-Planstelle und ist jetzt Alterspensionär mit Bezügen, die die seiner Opfer um ein mehrfaches übersteigen. Drach, Wienecke und Bauknecht sind bis heute trotz luxemburgischer Proteste noch nicht zur Verantwortung gezogen worden. (Angaben aus: Der Spiegel, Hamburg, 5. Mai 1965 und 3. Febr. 1965, und Die Welt, Hamburg, 15. Juli 1965)

BELASTETE NAZIS IN BONNER MINISTERIEN KONZENTRIERT
Im Bereich der
wichtigsten Bonner Ministerien, insbesondere auch derjenigen, die unter Führung
sozialdemokratischer Minister stehen, hat sich die Zahl der Naziverbrecher und
schuldbeladenen Gehilfen des Hitlerregimes, vor allem in den leitenden
Positionen, weiter erhöht:
Botschafter 621
Mitarbeiter in
Auslandsvertretungen 147

Bundesjustizministerium
Abteilungs- und
Unterabteilungsleiter sowie andere leitende Beamte im Bundesministerium
18
Juristen an Bundesgerichten 119
Leitende Juristen in
Länderjustizministerien 20
Juristen an Oberlandesgerichten 216
Juristen an
Land- und Amtsgerichten 745

Bundesinnenministerium
Leitende Beamte im
Bundesministerium 42
im Bundesgrenzschutz 9
im Verfassungsschutz
13

Bundesministerium für Verteidigung
Führungskräfte im
Bundesministerium 17
Generalität der Bundeswehr 160
Mitarbeiter der
westdeutschen Vertretung beim NATO-Oberkommando
12

Bundeswirtschaftsministerium 59
Bundesarbeitsministerium
21
Bundesverkehrsministerium 29
Bundesernährungsministerium
19
Bundesschatzministerium 15
Bundesfinanzministerium
54

Eine große Anzahl weiterer schwerbelasteter Personen ist in
den Bereichen der übrigen Bundesministerien zu finden, so im Bundesministerium
für ‚gesamtdeutsche Fragen‘, im Bundespresseamt, im sogenannten
Vertriebenenministerium sowie in der Leitung der Bundesbank

Auch
andere Quellen zeigen ähnliche Bilder, z.B. für Baden-Württemberg (OMGUS Weekly
Intelligence Report, Maiy1949): Anteil ehemaliger NSDAP-Mitglieder nahm sogar im
Laufe der Zeit zu: Wahlbeamte am 1.4.1948 7.8%, am 33,4% ++ Höherer Dienst 47,9
auf 66,4% ++ Gehobener Dienst von 56 auf 63,2% ++ Mittlerer Dienst 29,4 auf
32,7% ++ Niederer Dienst von 30,4 auf 32,1 % und Arbeiter von 20,1 auf 20,4%.
Insgesamt waren am 30.9.1948 von den Ministeriumsangehörigen Ex-NSDAPler:
Kulturministerium 60%, Finanzministerium 65,1%, Justiz 54,3%, Inneres 22%,
Wirtschaft 26,2%, Landwirtschaft 21,6%, Transport 35,5%, Arbeit 43,2%,
Landeszentralbank 43,2% und Baden-Dep. für Kultur und Erziehung 60,4%. (Quelle:
Junge Welt, 30.8.2008, S. 15)

Das darf nicht sein, was dazu führte, daß man den Strang in den „nicht öffentlichen Teil“ verschieben mußte.

Naziforum

Es ist offenkundig, daß man Angst vor der Wahrheit hat. Die angebl. Nazis, sind andere.

 

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