Europakandidat der SPD hat gelogen, getäuscht und betrogen

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Deutschland

SPD-Eklat in Brandenburg: Europakandidat Vaut erfindet Wohnsitz und Freundin

Der brandenburgische SPD-Europakandidat Simon Vaut hat zugegeben, Teile seiner Biografie für den Wahlkampf erfunden zu haben. „Im Laufe der Kandidatur habe ich mich in Unwahrheiten verstrickt“, sagte Vaut am Dienstag … Mehr»

AlfredT

Die Lügenspirale: Wie die politische Diffamierungsindustrie funktioniert

von https://sciencefiles.org

Ein alter Spruch unter Philosophen lautet: Aber die Wiederholung einer Lüge konstituiert doch eine Wahrheit – oder?

Was unter Philosophen als Scherz gedacht ist, ist unter journalistischen und politischen Darstellern zur Normalität geworden. Die Produktion von Lügen am laufenden Band und der Versuch, die Lügen durch Wiederholung zur Wahrheit zu erklären.

Es funktioniert immer gleich.

A sagt etwas.
B kolportiert, was A gesagt hat.
C regt sich über das Kolportierte auf und unterstellt A er habe etwas ganz anderes gesagt.
D nimmt auf, was C gesagt hat und verbreitet es.
E regt sich über das auf, was er in D gelesen hat.
F D legt mit einem neuen Bericht nach und verbreitet, was er schon einmal gesagt hat.
G und H und I regen sich auf Grundlage von D über A auf.
Die Lügenspirale ist am Laufen.
Die Forderungen, die sich an die Adresse von A richten und die auf Grundlage von etwas erhoben werden, was D zwar gemeldet, C verbreitet, B kolportiert, aber A nie gesagt hat, werden immer irrer.

Das war der Trockenkurs. Nun die Anwendung.

Wie US-Botschafter Richard Grenell von Linken und Medien mit den Mitteln der Lügenspirale diffamiert wird.

[A]
Grenell sagt:

„:Wir erleben derzeit eine konservative Renaissance. Viele Konservative aus ganz Europa haben mich kontaktiert und mir das gesagt.“

„Ich will andere Konservative in ganz Europa, andere Führer, auf jeden Fall ermutigen. Es gibt eine Grundbewegung konservativer Politik in Europa, die sich etabliert, weil die linken Politiken gescheitert sind“, fügt er an. […]

[B]
Medien, z.B. die Tagesschau kolportieren, was Grenell gesagt hat als „Stilbruch“. So sprächen Diplomaten normalerweise nicht. Grenell wird unterstellt, er habe Vorlieben für „bestimmte politische Parteien“ öffentlich geäußert und angekündigt, dass er „konservative Kräfte“ stärken wolle.

Wie man dem, was Grenell wirklich gesagt hat, entnehmen kann, ist dies falsch.

Aber es reicht, um C einzuläuten.

[C] ist zum Beispiel Martin Schulz, der aus der Versenkung auftaucht, Grenell zum „rechtsextremen Kolonialoffizier“ erklärt und ihm attestiert, er würde sich „völlig daneben benehmen“.

Das hat zwar keinerlei Schnittmenge, mit dem, was Grenell gesagt hat und ist ausschließlich dazu gedacht, Grenell zu diffamieren und zu diskreditieren, aber es reicht, um von Medien aufgenommen zu werden oder es bedient genau den Stil, den Medien derzeit pflegen und wird deshalb aufgenommen.

Schleife [D] der Lügenspirale ist erreicht.

[E] Von hier aus wird der Chor der Erregten, der Hysteriker, die die Gelegenheit, den US-Botschafter diffamieren zu können, nicht an sich vorbeiziehen lassen wollen, immer zahlreicher. Das, was Grenell ursprünglich gesagt hat, das weiß von den Erregten niemand. Das will auch niemand wissen, denn das Motiv, das die Erregten treibt ist nicht Fairness, sondern politische Boshaftigkeit.

Journalistische Boshaftigkeit zeichnet Schleife [F] aus. In der Wiederaufnahme der ursprünglichen Berichterstattung wird der damalige „Stilbruch“ schnell zum “Aufruf der Stärkung konservativer und populistischer Kräfte” in Deutschland. Eine satte Lüge, aber für tagesschau.de kein Problem. Bedenken und Erwägungen von Fairness gibt es schon lange nicht mehr. Gedruckt wird, was ideologisch genehm ist und dem eigenen Potential an Boshaftigkeit gerecht wird. Es geht schon seit Schleife [C] nicht mehr darum, was A eigentlich gesagt hat, sondern darum, zu diffamieren. Erwägungen von Fairness und Empathie, die Frage, ob man mit seinen Lügen nicht vielleicht den Boden geteilter Menschlichkeit verlassen hat, stellen sich nicht, denn die Voraussetzung dieser Frage ist eine Menschlichkeit, die man teilen kann. Wenn man die Karikaturen auf Personen betrachtet, die sich nun aufschwingen, um sich über etwas aufzuregen, was nie gesagt wurde, um Lügen zu verbreiten, dann muss man heftige Zweifel daran entwickeln, ob hier auch nur Rudimente von Menschlichkeit vorhanden sind.

Und nun treten wir in die letzte Schleife der Lügenspirale ein. In die Phase der irren Forderungen.

„Linken-Fraktionschefin Sahra Wagenknecht forderte die sofortige Ausweisung Grenells. “Wer wie US-Botschafter Richard Grenell meint, nach Gutsherrenart bestimmen zu können, wer in Europa regiert, der kann nicht länger als Diplomat in Deutschland bleiben”, sagte Wagenknecht der “Welt”. “Wenn die Bundesregierung die demokratische Souveränität unseres Landes ernst nimmt, sollte sie Grenell nicht zum Kaffeeplausch einladen, sondern umgehend ausweisen”, so Wagenknecht.“

Ja. Weisen wir Grenell aus. Warum? Weil Grenell Aussagen wie die folgende macht:

„Die Sieg-Strategie, bemerkt Grenell, bestünde darin, sich auf konservative Themen, die eine Verbesserung des Lebens der normalen Menschen zum Gegenstand haben, zu konzentrieren, auf die schweigende Mehrheit. Er sagt, dass die Unterstützung für Kandidaten, die beharrlich konservative Politiken im Bezug auf Migration, Reduzierung von Steuern und den Abbau von Bürokratie und Verwaltung verfolgen, massiv ist.“

Er hat das übrigens alles im Hinblick auf das Erfolgsrezept von Donald Trump gesagt. Es ist Grenells Einschätzung der Gründe, die zum Erfolg Trumps bei den US Präsidentschaftswahlen geführt haben.

Die Darstellung der Lügenspirale zeigt, wie eine Meute von politischen und journalistischen Darstellern in Deutschland über einen politischen Gegner herfällt, um diesen zu diffamieren und an Person und Würde zu schädigen. Sie zeigt, dass Erwägungen von Fairness und Anstand dabei keine Rolle spielen. Boshaftigkeit scheint Menschlichkeit vollständig zu verdrängen, sofern etwas zum Verdrängen da ist. Die Inszenierung von Lügen dient dazu, Bürger, die von Emotionen und nicht von ihrem Gehirn gesteuert sind, zu manipulieren und gegen einen Menschen aufzubringen, der nicht einmal im Entferntesten das gesagt hat, was ihm unterstellt wird und was nun von den politischen Darstellern in Menschengestalt genutzt wird, um seinen Leumund zu zerstören.

Das mit dem Ausweisen ist gar keine schlechte Idee. Nur die Frage, wer ausgewiesen werden muss, damit in Deutschland ein politischer Diskurs frei vom linken Hass, der ihn beherrscht, geführt werden kann, sollte noch einmal diskutiert werden.

Der ganze Totalitarismus der politischen und journalistischen Meute findet darin seinen Ausdruck, dass man einem konservativen Politiker, der Repräsentant einer konservativen Regierung ist, vorwirft, dass er konservative Meinungen äußert. Mit der Toleranz der deutschen Linken und ihrer journalistischen und politischen Meute ist es nicht weit her. Wem es bei uns nicht passt, der kann ja rüber gehen. Leider gibt es keine  Mauer mehr, um die mit anderer Meinung auszusperren.

Aber wir arbeiten dran.

https://sciencefiles.org/2018/06/05/die-lugenspirale-wie-die-politische-diffamierungsindustrie-funktioniert/

Journalistin reist nach Nordkorea und bringt Fotos mit zurück, die sehr anders sind als die in den Massenmedien

Während die Vereinigten Staaten weiterhin um Unterstützung für eine mögliche militärische Intervention in Nordkorea werben, haben sich auch die Propagandaangriffe der etablierten Medien gegen die isolierte asiatische Nation verschärft.

Von den halb legitimen bis hin zu den lächerlich absurden, haben die Medienkonzerne eine Kampagne der Beleidigungen gestartet, die nur durch ihre „Widerstandsbewegung“ gegen Donald Trump ausgeglichen wird. In diesem Fall jedoch hat Trump die seltene Unterstützung der Medienkonzerne, wenn auch nur insofern als die Medien für den Krieg härter und schneller jubeln, als Trump selbst dazu vielleicht bereit ist.

Die Medien insgesamt stellen Nordkorea als einen Staat dar, in dem kein unabhängiges Denken erlaubt ist, der Hunger grassiert, Haarschnitte vorgeschrieben sind und die Bevölkerung des Landes im Wesentlichen in einem massiven Gefangenenlager gehalten wird, in dem Nachrichten von Gehirnwäsche in jeden Haushalt geleitet werden.

Doch inmitten all der Propaganda und des Kriegsgeredes reiste die Journalistin Eva Bartlett tatsächlich nach Nordkorea, um sich einen Eindruck zu verschaffen und sich vor Ort ein Bild von dem zu machen, was Nordkorea ist, ein Gefühl für die Kultur zu bekommen und verstehen, was in den Köpfen der Nordkoreaner vor sich geht. Die Bilder, Videos und Geschichten, die sie mitbrachte, erzählen eine ganz andere Geschichte als das, was auf den Bildschirmen der westlichen Medien dargestellt wird.

Während diese Autorin nicht versucht, Nordkorea etwa als ein utopisches Land des Überflusses und der persönlichen Freiheit zu malen, können Präsentationen des Landes, die alternativ zur Darstellung in den Medien stehen, nicht ignoriert werden. Schließlich haben die westlichen Medien immer wieder Nation über Nation dämonisiert und über sie gelogen, die auf der Liste für westliche Invasion und Zerstörung stehen. Von Saddams angeblichenInkubatorbabys, Ghaddafis Viagra-Dschihad und Assads Tötung seines eigenen Volkes, hat Lüge über Lüge die leichtgläubige amerikanische Öffentlichkeit in den Krieg geführt. Leider sind die Lügen erst nach der Tat massiv aufgedeckt worden.

Am 24. August begaben sich Eva Bartlett und eine Handvoll anderer Aktivisten und Journalisten als Delegation nach Nordkorea, um von den Nordkoreanern zu hören, was sie über ihr Land, ihre Kultur und die ständige Kriegsdrohung der Vereinigten Staaten zu sagen haben. Sie hielten sich vom 24. bis zum 31. August in Nordkorea auf.

Die Fotos, mit denen Bartlett zurückkehrte, zeigen eine eindrucksvolle Infrastruktur, die durchgängig mit den Vereinigten Staaten mithalten kann, und moderne Städte mit relativ zufriedenen Einwohnern. Das Niveau, in dem Pyöngyang nach einem Krieg, in dem die ganze Stadt zerstört und fast zwanzig Prozent der nordkoreanischen Bevölkerung getötet wurde, wiederaufgebaut und entwickelt worden ist, steht im wahrsten Sinne des Wortes in Kontrast zur Darstellung durch das US-Außenministerium und seine Medien-Sprachrohre.

Unsere geschätzten Leser seien ermutigt, Bartletts Artikel „Photos From A Week In The DPRK“ („Fotos von einer Woche in der Demokratischen Volksrepublik Korea“) – siehe den untenstehenden Link unter ‚Verweise‘ – durchzusehen, in dem sie eine Sammlung von Fotografien ihrer Reise nach Nordkorea sowie eine Reihe von Videos veröffentlicht hat.

Bartlett hat auch eine Reihe von Fotos und Videos gepostet, welche die Straßen von Pyöngyang voller Menschen zeigen, im Gegensatz zur westlichen Propaganda, wonach in der Stadt nie irgendwelche Zivilisten zu sehen sein sollen.

Während die Medien wiederverwertetes geschmuggeltes Material über nordkoreanische Ghettos, verhungernde Waisen, hungernde Menschen und andere düstere Aspekte verwendet haben, konnte Eva Bartlett Bilder von einem Land mit ausgezeichneter Infrastruktur, reichlich Nahrung, Gesundheitsfürsorge und einem Volk mitbringen, das in ihren Worten in keiner Weise „eingeschüchtert“ war. Bartlett lobte das Bildungsniveau der Kinder in den Schulen, die sie besuchte, welches über dem der Vereinigten Staaten oder Kanadas liege und konnte sogar einige Fahrten auf der Achterbahn im Vergnügungspark in Pyöngyang erleben.

Bartlett beschreibt ein Land voller Menschen, die Frieden mit den Vereinigten Staaten wollen, aber keine Angst vor den USA haben und sich auch nicht fürchten, sich selbst zu verteidigen, sollte dieser Krieg kommen.

Entgegen einer Flut von Propaganda, die eine düstere Zukunft zeichnen soll, ist Nordkorea ein pulsierendes Land, das von echten Menschen bevölkert ist. Eva Bartletts Reise in die Demokratische Volksrepublik wirft Licht auf ein Land, das von unserer eigenen Ignoranz verdunkelt ist.

 

 

Nordkorea ist eindeutig autoritär und kann nach vernünftigen Maßstäben nicht als freies Land betrachtet werden. Die Frage der großangelegten Gefangenenlager, der Arbeitslager und der Niederschlagung abweichender politischer Meinung bleibt bestehen. Das Experiment des Landes mit dem Sozialismus hat zu einer Beschneidung vieler Rechte geführt. Doch wie viele Länder könnten 2017 als wirklich frei angesehen werden? Die Vereinigten Staaten mit der größten Häftlingspopulation der Welt? Frankreich und Deutschland mit ihrer Meinungsdeliktgesetzgebung? China mit seiner Sklavenarbeit und seinen gifthaltigen Böden? Wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen.

Nordkorea hat es jedoch geschafft, sich vom westlichen Zentralbankwesen und den Diktaten des anglo-europäischen Finanziersystems fernzuhalten und befindet sich deshalb im Fadenkreuz des westlichen Imperialismus.

Letztendlich ist es aber egal, ob die Propaganda um Nordkorea stimmt oder nicht. Entscheidend ist, ob die Vereinigten Staaten auf das törichte Abenteuer des Imperialismus und auf ihre derzeitige Arbeit als Werkzeug des westlichen Bankwesens verzichten. Aus der Sicht der Vereinigten Staaten sollte Nordkoreas innere Frage der Freiheit und der Demokratie irrelevant sein. Nordkoreas interne Fragen sind genau das – interne Angelegeneheiten – und diese sollten von den nordkoreanischen Menschen entschieden werden.

Ungeachtet der Frage, ob Nordkorea wirklich eine freie Gesellschaft ist oder nicht, hat Eva Bartletts jüngste Reise einen großen Teil der intensiven Propaganda widerlegt, die das Land im Vorfeld des Krieges umgibt und tritt der ständigen Gewohnheit entgegen, Nordkorea als Instrument für die Strategie der Spannung zu benutzen.

 

 

Verweise:

 

http://derwaechter.net/journalistin-reist-nach-nordkorea-und-bringt-fotos-mit-zurueck-die-sehr-anders-sind-als-die-in-den-massenmedien

Ergänzung: Folterlüge vor dem Aus – Nordkorea hat den US-Studenten Warmbier nicht gefoltert

Im Juni berichteten wir über die seltsamen Hintergründe um das Propagandadelikt des US-Studenten Otto Warmbier, das er in einem Hotel in Pjöngjang begangen haben soll und für das er von einem Nordkoreanischen Gericht verurteilt wurde. Vieles spricht dafür, dass der Wirtschaftsstudent einer US-Eliteuniversität über verschiedene Wege von geheimdienstlicher Seite dazu angestiftet wurde, den strafbewährten Diebstahl eines nordkoreanischen Staatssymbols zu begehen. Die CIA-nahe mächtige Studentenverbindung „Z Society“ spielt dabei ebenso eine Rolle wie die dubiose Sekte aus Warmbiers Heimatregion.

Offenbar war Otto Warmbier, vermutlich ohne es zu wissen, in einen staatlichen Provokationsversuch gegen Nordkorea verwickelt. Das legen auch seine verbitterten Worte während des Tribunals in Nordkorea nahe:

 

„Meine Belohnung für mein Verbrechen war so viel kleiner, als die Belohnungen, die die Z Society und die Friendship United Methodist Church von der US-Administration bekommen“

 

Die von den westlichen Medien permanent verhetzte und verunglimpfte Regierung Nordkoreas entließ Warmbier vorzeitig aus der Haft, weil sich der Gesundheitszustand des Studenten zusehends verschlechterte und die Mediziner dort nichts mehr für ihn tun konnten. Erst nach seiner Heimkehr in die USA verstarb Warmbier, da auch dort die Ärzte offenbar nichts mehr tun konnten. Oder nichts mehr tun durften – wenn wir davon ausgehen, dass der Mohr seine Schuldigkeit in einem geheimen Provokationsspiel getan haben sollte…

Denn nur der bislang unaufgeklärte Tod des Studenten war der erwünschte Höhepunkt und Clou der Aktion – erst dadurch konnte Nordkorea als verantwortlich hingestellt und als „unmenschliches Regime“ angegriffen werden. Insbesondere die Eltern von Otto Warmbier suchten auffallend stark die Öffentlichkeit mit ihrer Theorie, dass Nordkorea ihren Sohn quasi zu Tode gefoltert habe. Damit gaben sie absichtlich eine Steilvorlage für die etablierte westliche Medienmafia und natürlich auch für die US-Regierung. Ein politisches Geschenk, welches sich kein US-Präsident entgehen lassen kann, egal ob Trump, Obama oder Bush.

Die Foltervorwürfe passten perfekt in die ohnehin seit längerem geplante Provokationsstrategie gegen Nordkorea. Westliche Journalisten und Politiker griffen sie gierig auf und betrieben eine mediale Hinrichtung ohne jegliche Beweise. Erst vor wenigen Tagen bekräftigten Warmbiers Eltern erneut die Foltertheorie im US-Fernsehen. In der Sendung „Fox and Friends“ äußerten sie laut Medienberichten (z.B. FAZ vom 28.09.2017) „die Zähne ihres Sohnes seien bei seiner Rückkehr aus Nordkorea „neu angeordnet“ gewesen, seine Hände und Füße entstellt. „Sie haben Otto entführt, sie haben ihn gefoltert, sie haben ihn absichtlich verletzt“. US-Präsident griff das Interview auf und propagierte auf Twitter, „dass der Student jenseits jeder Vorstellungskraft gefoltert worden sei“.

 

   Great interview on @foxandfriends with the parents of Otto Warmbier: 1994 – 2017. Otto was tortured beyond belief by North Korea.

   — Donald J. Trump (@realDonaldTrump) September 26, 2017

 

Doch nun steht die Folterlüge vor dem Aus: Die Gerichtsmedizinerin aus dem Bundesstaat Ohio, Lakshmi Sammarco, erteilte den Foltervorwürfen in einer Pressekonferenz am Mittwoch eine ziemlich klare Absage:

 

„Wir konnten keine eindeutigen Spuren dafür finden, dass sein durch Sauerstoffmangel hervorgerufener Gehirnschaden durch Folter ausgelöst wurde“.

 

Mehr noch: Warmbiers Körper und sein Gesicht seien für jemanden, der über ein Jahr bettlägerig verbracht hat, in einem exzellenten Zustand gewesen, so Sammarco weiter (Quelle: 1und1, 28.09.2017).

Damit sind jegliche Foltervorwürfe im Grunde erledigt, denn äußerliche Gewaltanwendung ist nicht zu übersehen und in diesem Fall eben nicht zu sehen. Ob es andere, nicht äußerlich feststellbare Merkmale von absichtlichen Schädigungen gegeben hat, ließe sich nur durch eine Autopsie feststellen. Auch ob die Behauptung aus Nordkorea stimmt, dass sich Warmbier eine Lebensmittelvergiftung zuzog, kann nur mit einer Autopsie geklärt werden.

Eine Autopsie lehnen aber ausgerechnet die Eltern von Otto Warmbier ab, wie u.a. die FAZ (Quelle: ebenda) berichtete. Und das ist in der Tat ein höchst interessanter und verdächtiger Aspekt, denn dieses Verhalten der Eltern legt nahe, dass

1) sie nicht alles unternehmen wollen, um die Todesumstände ihres Sohnes aufzuklären

2) sie offenbar Grund zu der Annahme haben, dass eine Autopsie ihre Foltertheorie endgültig widerlegt

3) nicht herauskommen darf, dass Nordkorea bezüglich der Lebensmittelvergiftung die Wahrheit gesagt hat

4) nicht herauskommen darf, dass die Todesursache vielleicht eine ganz andere ist, die überhaupt nichts mit den Nordkoreanern zu tun hat.

Vielleicht würde der Fall sonst eine ganz andere Wendung erhalten, z.B. wenn herauskäme, dass nach Otto Warmbiers Heimkehr in die USA nicht alles medizinisch Mögliche unternommen wurde, um ihn wieder gesund zu machen. War sein Tod am Ende für das US-Regime lukrativer?

 

„Wir werden es nie wissen, es sei denn, dass diejenigen, die dabei waren, es uns sagen.“

 

so die Gerichtsmedizinerin Sammarco über den rätselhaften Tod des Studenten. Sollte Warmbier in eine staatlich-geheimdienstliche Provokation verwickelt gewesen sein, dann werden es diejenigen, die dabei waren, sicherlich niemals sagen.

Im Gegensatz dazu sind die Eltern geradezu verdächtig gesprächig. Da könnte man fast vermuten, dass es kein Zufall ist, dass Angehörige, Medien und Regierung gemeinsam eine propagandistische Linie fahren und immer wieder Öl ins Feuer gießen, obwohl schon vor Monaten keine Anhaltspunkte für Folter gefunden werden konnten.

https://presseluegenclub.blogspot.com/2017/09/erganzung-folterluge-vor-dem-aus.html

Kein Thema für die öffentlich-recht­liche Propaganda: Hunderttausende syrische Flüchtlinge kehren heim

Die Propagandaschau

Es ist ein riesen Erfolg der syrischen Regierung, Russlands und des Irans, dass in den letzten Monaten Hunderttausende Flüchtlinge in ihre Heimat zurückkehren konnten, nachdem die zuvor von islamistischen Terroristen besetzten Orte durch die Regierung befreit wurden. Selbst die BBC berichtete unter Berufung auf das UNHCR, dass es fast eine halbe Million Menschen seien, die nun zurückkehrten.

Die Meldung der BBC stammt vom 30. Juni. Kein Wort darüber bei den Verbrechern von ARD und ZDF in den abendlichen „Nachrichten“. Kein Hinweis auf tagesschau.de. Diese gezielte Desinformation ist natürlich kein Zufall, sondern folgt der Propagandalinie, die syrische Regierung und deren Unterstützer Russland und Iran zu dämonisieren und islamistische Terroristen, sowie deren westliche und saudische Hintermänner als Kämpfer für Freiheit und Demokratie zu verbrämen.

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Nordkorea wird für die Hilfe zur Befreiung Afrikas bestraft

Ich habe  zu diesem  ersten Artikel von André vom 11. März 2016 die englische Version seines 2. Artikels gelegt und auch versprochen, dass ich die deutsche Fassung auflegen werde, falls ich eine bekomme. Tatsächlich ist heute eine eingetrudelt. Leider hat sich die Übersetzerin eine andere Version vorgenommen, bei der die Fotos von André weggelassen wurden, was ich schade finde, weil gerade sie das völlig normale Leben zeigen, das die Bewohner der DVRK führen. Deswegen habe ich sie hier hinzugefügt.
André Vltchek
18. März 2016
Aus dem Englischen: Sabine
Truppeninspektion des nordkoreanischen Staatschefs
Sehr bald werden wahrscheinlich neue brutale Sanktionen gegen Nordkorea verhängt. Und es wird massive provokative Militärübungen der Vereinigten Staaten und Südkoreas (ROK) geben. Kurz, ‚business as usual‘ (das übliche Vorgehen): Der Westen wird die Demokratische Volksrepublik Korea (DVRK) weiterhin quälen; er wird sie provozieren, isolieren, dämonisieren und entmenschlichen und damit sicherstellen, dass sie nicht normal funktionieren, noch viel weniger aufblühen kann.
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Die Grenzstadt Pamunjon von der DVRK-Seite
Das unterwürfige westliche Öffentlichkeit schluckt weiterhin gehorsam die Lügen, die ihm von den Mainstream-Medien vorgesetzt werden. Das ist nicht wirklich eine Überraschung; in Europa und in Nordamerika haben die Menschen schon vor langer Zeit aufgehört, offizielle Glaubenssätze zu hinterfragen.

Nordkorea wird als wahnsinniger, verhungernder, unnormaler und unterentwickelter Einsiedlerstaat dargestellt, dessen Führungkräfte ständig am Saufen und Herumhuren sind, sich gegenseitig umbringen und primitive, aber tödliche Atombomben bauen, um die Welt zu zerstören.
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Eine der hunderten von Freizeitanlagen
Diejenigen von uns, die mit der DVRK vertraut sind, wissen, dass dies ein Haufen fetter, schamloser Lügen ist. Pjongjang ist eine elegante, gut funktionierende Stadt mit großartigem sozialen Wohnungsbau, hervorragendem öffentlichen Nahverkehr, öffentlichen Plätzen und Freizeiteinrichtungen, Theatern, Sportanlagen und Grünflächen. Und trotz dieser monströsen Sanktionen ist man auf dem Land sehr viel wohlhabender als das, was man in den desolaten ‚Marionetten-’staaten des Westens wie Indonesien und den Philippinen sieht.
Etwas ist immerhin geschehen: es wurden ein paar anständige Berichte über diese grotesken Lügen und die Propaganda des Westens geschrieben.
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Eins der vielen Theater in Pyongyang
Aber die wesentliche Frage bleibt: ‚Warum ist der Westen so besessen davon, Nordkorea zu dämonisieren?‘
Und die Antwort ist einfach: Wie Kuba hat Nordkorea es gewagt, dem Kolonialismus und Imperialismus des Westens auf die Füße zu treten. Es hat geholfen, viele afrikanische Länder zu befreien, indem es seine Söhne und Töchter geopfert hat, und es hat den fortschrittlichsten Kräften auf dem am schlimmsten geplünderten und verwüsteten Kontinent Hilfestellung gegeben.
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Typische Landstraße – und nicht vergessen, dass bei Kriegsende kaum noch ein Baum in der DPRK stand!
Das ist etwas, was der Westen nie vergibt. Er lebt von der ungezügelten Plünderung aller Kontinente; hauptsächlich gedeiht er durch die Ausraubung seiner Kolonien. Jene Länder, die die Befreiungskämpfe unterstützt haben, jene Staaten, die für die Freiheit der kolonisierten Welt kämpften – die Sowjetunion/Russland, China, Kuba und die DVRK – wurden von den westlichen Ideologen als die ‚gefährlichsten‘ und ‚bösesten‘ Orte der Erde bezeichnet.
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Sozialwohnungen in der DPRK sind kostenlos – das ist es, was der Westen besonders an der DPRK hasst!
In Europa und Nordamerika weigern sich die irregeführten Massen (die tatsächlich Jahrzehnte und Jahrhunderte lang vom Kolonialismus und Neokolonialismus profitiert haben) hartnäckig, den Hauptgrund zu begreifen, warum das Imperium das nordkoreanische Volk Jahre und Jahrzehnte lang so schrecklich quält.
* * *
Mein Genosse Mwandawiro Mghanga, Vorsitzender der SDP und Mitglied des Exekutivausschusses des Africa Left Networking Forum (ALNEF) mit Sitz in Dakar, Senegal, schrieb für dieses Essay:
„Die Sozialdemokratische Partei Kenias (SDP) verurteilt die ungerechten Sanktionen gegen Nordkorea (DVRK), die durch den Imperialismus unter Führung der Vereinigten Staaten von Amerika angestiftet wurden. Wir sind uns bewusst, dass der Imperialismus nie seinen kalten und seinen heißen Krieg gegen die DVRK beendet hat, der es in einem der großartigsten patriotischen, heroischen und revolutionären, antikolonialistischen und antiimperialistischen nationalen Befreiungskämpfe gelang, echte Unabhängigkeit in der nördlichen Hälfte Koreas zu erreichen. Als der US-Imperialismus Nordkorea überfiel, erlitt er wie vorher der japanische Kolonialismus eine der demütigendsten militärischen Niederlagen in seiner reaktionären Geschichte, die er nie vergessen wird. Wir wissen auch, dass die USA und der Westen die DVRK mit Bosheit dafür hassen, dass sie sich weigert, so wie Südkorea eine Marionette des Imperialismus zu sein. Gegen die DVRK wird ein schmutziger, hinterhältiger Propagandakrieg geführt, weil sie den kapitalistischen und neokolonialen Weg der Sklaverei, der Unterentwicklung und Ausbeutung von Menschen durch Menschen ablehnt und stattdessen den Weg der Entwicklung zu Freiheit, Menschlichkeit und Sozialismus wählt.
Wir in Afrika werden nicht den Betrug durch Imperialisten akzeptieren, die schon immer der wesentliche Bestandteil unserer Probleme waren. Der Imperialismus ist und war nie ein Freund Afrikas, sondern sein Feind. Afrikanische Patrioten und Revolutionäre werden dem Imperialismus nie erlauben, uns vorzuschreiben, wer unsere Freunde sind. Denn wir wissen, wer unsere Freunde sind! Nordkorea war immer Afrikas wahrer Freund. Als der gesamte afrikanische Kontinent vom westlichen Kolonialismus beherrscht wurde, hat Korea unter der revolutionären Führung des Genosssen Kim Il Sung gegen den japanischen Kolonialismus gekämpft und sich gleichzeitig mit Afrika solidarisch gezeigt. Im Namen des sozialistischen Internationalismus verstärkte die DVRK ihre moralische, militärische und anderweitige Unterstützung für afrikanische Länder im Kampf um ihre Befreiung von Kolonialismus, Imperialismus und Apartheid. Sofort nach Erreichen der Unabhängigkeit in den 1960er Jahren erhielten Tausende von Afrikanern, darunter Kenianer, kostenlose höhere technische und fachspezifische Ausbildung in der DVRK. Die DVRK hat Namibia, Südafrika, Angola und Mosambik nicht nur Waffen, Finanzmittel und andere materielle Solidarität im Krieg gegen Apartheid und Imperialismus angeboten, sondern in der Tat auch internationalistische Revolutionäre nach Afrika geschickt, die an der Seite der Afrikaner für Afrika kämpften. Im Krieg von 1967 hat die DVRK mit Ägypten und Afrika gegen das brutale zionistische Regime Israels gekämpft, welches die westlichen Länder unterstützten. Heute fordert die DVRK zusammen mit afrikanischen Ländern eine neue gerechte internationale Ordnung. Dabei wird die DVRK durch den Imperialismus und seine imperialistischen Marionettenregimes zurechtgewiesen für seine Stellung in vorderster Front und für seinen Nachweis am eigenen Beispiel, dass eine neue internationale Ordnung nur antikapitalistisch und antiimperialistisch sein kann – sie muss sozialistisch sein.“
Nordkoreas Internationalismus ist so legendär wie der kubanische Internationalismus. Und dies ist das Geringste, was wir genau jetzt tun können, wo das Land vor neuen schrecklichen und grausamen Herausforderungen steht – die Welt daran zu erinnern, wie viel es schon aus Menschlichkeit geopfert hat!
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In Nordkorea produzierte PKWs
Ich habe zu Leuten in Windhoek gesprochen, die sich mit Tränen in den Augen an Nordkoreas Kampf gegen die (südafrikanisch) apartheid-gestützten Regimes in Namibia und in Angola erinnerten. Selbstverständlich hat die südafrikanische Apartheid die volle Unterstützung des Westens gehabt. Um diese Gunst zurückzuzahlen, nahmen südafrikanische Truppen im Koreakrieg am Kampf gegen Nordkorea und China teil.
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Öffentliches Schwimmbad
Wie Mwandawiro Mghanga erwähnte, hat Nordkorea gegen Israel gekämpft, seine Piloten flogen ägyptische Kampfflugzeuge im arabisch-israelischen Krieg von 1973. Die DVRK nahm teil am Befreiungskampf in Angola und kämpfte in Rhodesien (heute Zimbabwe), in Lesotho und in Namibia und auf den Seychellen. Es unterstützte den African National Congress und seinen heroischen Kampf zur Befreiung Südafrikas von der Apartheid. Es hat in der Vergangenheit den damals progressiven afrikanischen Nationen, darunter Guinea, Zimbabwe, Mali und Tansania geholfen.
Arthur Tewungwa, der ugandische Oppositionspolitiker der Uganda People’s Congress Party (UPC) vergleicht das Engagement der DVRK und des Westens in seinem Land und im Gebiet der Afrikanischen Großen Seen:
„Uganda kam die Beziehung zu Nordkorea in den 1980ern zugute, als es der Regierung half, gegen die Museveni-Rebellen zu kämpfen, die von den USA und Großbritannien unterstützt wurden. Moralisch konnten die beiden Letztgenannten, im Vergleich zur DVRK, kein Bein auf den Boden bekommen bei all dem Blutvergießen, dass sie im Gebiet der Großen Seen ausgelöst hatten.“
* * *
Ist Nordkorea völlig fallen gelassen, seinem Schicksal überlassen worden? Ist es ‚verraten‘ worden?
Christopher Black, ein prominenter internationaler Rechtsanwalt mit Sitz in Toronto, Kanada:
„… Die Tatsache, dass die Vereinigten Staaten als Mitglied des Sicherheitsrates Sanktionen über ein Land verhängen, das sie selbst bedrohen, ist scheinheilig und ungerecht. Dass die Russen und die Chinesen sich hierbei mit den Vereinigten Staaten zusammengetan haben, statt Sanktionen für die USA zu fordern aufgrund ihrer Bedrohung der DVRK und ihrer neuen Militärübungen, die eine eindeutige und aktuelle Gefahr für die DVRK darstellen, ist beschämend. Wenn die Russen und die Chinesen aufrichtig sind, warum bestehen sie dann nicht darauf, dass die Vereinigten Staaten ihre Streitkräfte von dort zurückziehen, damit die DVRK sich weniger bedroht fühlt, und unternehmen keine Schritte, um die Sicherheit der DVRK zu gewährleisten? Sie erklären ihr Vorgehen nicht, aber ihr Vorgehen macht sie zu Kollaborateuren der USA gegen die DVRK.“
Die Lage ist düster, aber sehr wahrscheinlich nicht verhängnisvoll – noch nicht verhängnisvoll.
Jeff J. Brown, ein führender in Beijing ansässiger China-Experte, versteckt nicht seinen Optimismus in Bezug auf das chinesisch-russische Verhältnis zur DVRK:
„Es gibt kaum etwas, was Nordkorea auf der internationalen Bühne unternimmt, woran Baba Beijing nicht beteiligt ist. Sie sind zwei brüderliche kommunistische Länder und vor 65 Jahren haben die Chinesen eine Menge Blut und Reichtum vergossen, um Nordkorea vor dem Westen zu retten. Mao Tse-tungs Sohn starb auf dem Schlachtfeld des Koreakriegs im Kampf gegen den Yankee-Imperialismus. Zwei Millionen ethnischer Koreaner leben an der Grenze mit Nordkorea und eine weitere halbe Million Nordkoreaner lebt und arbeitet in China. Die Koreaner sind in China eine anerkannte Minderheit. Kein anderes Land auf der Welt versteht Nordkorea so gut wie China. Diese Nähe ist ein Abbild ihrer gemeinsamen Grenze, des Yalu-Flussses, der so flach ist, dass man hindurchwaten kann. Sie haben auch gemeinsame Grenzen mit einem anderen Hauptverbündeten, mit Russland. China ist Nordkoreas ganz großer Bruder und Beschützer. Ehrlich gesagt, bezüglich der anstehenden Sanktionen des UN-Sicherheitsrates gegen Nordkorea glaube ich, dass mit dem Westen gespielt wird wie mit einer Trommel, und es ist die Trommel, auf die heftigst eingeschlagen wird.“
Natürlich haben Russland und China beide ihre langen Landgrenzen mit Nordkorea – Straßen und Bahnlinien, die alle drei Länder untereinander verbinden. Meinen Quellen in Moskau und Beijing zufolge ist es sehr unwahrscheinlich, dass die beiden engsten Verbündeten der DVRK bei den neuen Sanktionen mitziehen, egal ob sie ’sie unterstützen‘ oder nicht.
Jedoch ist die Logik Christopher Blacks absolut richtig: Es ist der Westen, der die denkbar härtesten Sanktionen erleiden sollte, nicht Nordkorea.
Der Westen, nicht Nordkorea, hat im Lauf der Geschichte eine Milliarde Menschen ermordet. Der Westen hat Menschen in allen Gegenden der Welt kolonisiert, geplündert, vergewaltigt und versklavt. Welches moralische Mandat hat er, Sanktionen gegen irgendjemanden vorzuschlagen und zu verhängen?
Wir leben in einer verdrehten, wahrhaft perversen Welt, wo Massenmörder als Richter tätig sind und tatsächlich damit durchkommen.
Nordkorea hat Blut für die Befreiung Afrikas vergossen. Es hat wahre Solidarität mit ausgeraubten, gequälten Menschen gezeigt, mit jenen, die Frantz Fanon „Die Verdammten dieser Erde“ nannte. Deshalb muss es nach der perversen Logik (die ihre Wurzeln im religiösen und kulturellen Fundamentalismus des Westens hat) bestraft, erniedrigt und möglichst sogar von der Oberfläche der Erde weggewischt werden.
Nicht weil es etwas objektiv ‚Böses‘ getan hat, sondern weil die Objektivität ihre Bedeutung verloren hat. Die Begriffe ‚gut‘ und ‚böse‘ werden heute durch ein einziges Merkmal bestimmt: ‚Gut‘ ist alles, was den Interessen des westlichen Imperiums dient, ‚böse‘ ist, was seine weltweite Diktatur in Frage stellt.
Wenn man das Dorf rettet, das vom Imperium als Ort für Vergewaltigung und Brandschatzung bestimmt wurde, dann wird man in höchst sadistischer und brutaler Weise bestraft. Nordkorea hat genau das getan. Nur hat es nicht bloß ein Dorf gerettet, sondern geholfen, einen ganzen Kontinent zu befreien!

 

Andre Vltchek ist Philosoph, Romanautor, Filmproduzent und investigativer Journalist. Er hat über Kriege und Konflikte in Dutzenden von Ländern berichtet. Seine jüngsten Bücher sind: „Exposing Lies Of The Empire“ und „Fighting Against Western Imperialism“; eine Diskussion mit Noam Chomsky: „On Western Terrorism“; „Point of No Return“ sein von der Kritik gefeierter politischer Roman; „Oceania“ – ein Buch über den Imperialismus des Westens im Südpazifik; sein provokatives Buch über Indonesien: „Indonesia – The Archipelago of Fear“. Andre Vltchek dreht Filme für teleSur und Press TV. Nach langjährigen Aufenthalten in Lateinamerika und Ozeanien lebt und arbeitet Vltchek zur Zeit in Ostasien und dem Nahen Osten. Er ist über seine Website oder seinen Twitter-Account erreichbar.

Die mediale Schlammschlacht – keine Fakten, keine Beweise…aber Lügen ohne Ende!

Geschrieben von Maria Lourdes – 05/03/2014

stopp-300Ein Beitrag von UBasser – Erstveröffentlicht auf seinem Blog: morbusignorantia – Mein besonderer Dank an UBasser – für die hervorragende Arbeit, sagt Maria Lourdes!

Die mediale Schlammschlacht – keine Fakten, keine Beweise…aber Lügen ohne Ende!

Es erscheint schon lächerlich, wenn man jeden Tag das gleiche schreiben soll, ohne sich wahrlich am Kopf kratzen zu müssen. Lügen, Lügen, Propaganda, Propaganda und nochmal beides hintereinander, wohin man schaut. Durchforstet man die deutsche Presse, erfährt man sowieso nur Lügen, Annahmen und Ungereimtheiten. Liest man die ukrainische Presse, werden mal diese oder jene beschuldigt, liest man die russische Presse, erfährt man ebenfalls außer Propaganda nichts.

Also kann man doch nur Freunde, Bekannte und Geschäftsfreunde in der Ukraine befragen, was denn eigentlich los ist. Ob dieses oder jenes in der russischen, ukrainischen, deutschen und internationalen Presse geschrieben und gemeldet wird, denn eigentlich stimmt. Heraus kommt was ganz anderes, was so manchen doch nachdenklich werden lassen sollte. 

Nehmen wir zuerst die russische Presse. In dieser läuft 24 Stunden seit Tagen, daß in der Ukraine die Faschisten und Nazis regieren. In der deutschen Presse waren es anfangs lupenreine Demokraten, wie Klitschko und Konsorten. In der Ukraine berichtet man, daß Rußland ihnen angeblich den Krieg erklärt hat und daß die Besetzung der Krim ein Angriff sei.

Heute liest sich das aber in den westlichen Medien etwas anders: In der Ukraine regieren jetzt Nazis und Faschisten, und würden beginnen den deutschen Unternehmern die Betriebe zu enteignen. Allerdings möchte man keine Unternehmen direkt nennen.

Heute liest sich in den russischen Medien so: Man will mit der Putsch-Regierung Gespräche aufnehmen, obwohl der sogenannte “Präsident” nicht anerkannt wird. Aber dem Frieden wegen!

Jetzt zielen so ziemlich alle Medien darauf ab, wie brutal doch die Nazis und Faschisten sind, sie haben ihren Stepan Bandera zum Volkshelden gemacht. Sie vergöttern ihn… und die UNO wird nun auch damit konfrontiert, das man bei den Nürnberger Prozessen nur gefälschte und erfundene Dokumente vorgelegt hat.

Im deutschen Blätterwald der Schmierenpresse wird berichtet, das die Juden in der Ukraine verfolgt und die Synagogen angebrannt werden. Es herrsche Antisemitismus pur in der Ukraine.

Nun aber diese Meldung, das die Israelis IDF-Soldaten auf dem Maidan gebracht haben, die auf Seiten der Svoboda-Partei “gekämpften”, weil sie speziell für den Häuserkampf ausgebildet wurden.

Unsere Frage: WAS WIRD HIER GESPIELT?

Ganz einfach: Wir werden für blöd verkauft, gegenseitig aufgehetzt…und wieder einmal hat das Internet einen Krieg verhindert, weil die Wahrheiten doch schneller waren, als die allgemeine Lügenpresse berichten konnte. Hier auch einen Dank an alle Forenbetreiber und Blogger…denn die haben mit ihren Informationen bisher Schlimmeres verhindern können. Auch wenn hier und da riesengroße ENTEN unterwegs waren.

Aber zurück zu den eigenen Informationen. Nach Befragen einiger Geschäftsfreunde, kann klar und deutlich gesagt werden, das eine Enteignung deutscher Unternehmen eine frei erfundene Sache ist…und sich ganz in die Reihe der gesammelten Märchen von den Gebrüdern Grimm einfügt. Nichts ist wahr.

Freunde berichten, das sich immer mehr Menschen der Svoboda-Partei anschließen, nicht um eine faschistische Politik zu machen, sondern um die Sicherheit in den Dörfern und Städten aufrecht zu erhalten. Ein großes Problem stellt nämlich die Entlassung vieler Gefängnisinsassen dar, welche kriminell und schwerkriminell waren und wieder sind. Diese müssen erst wieder eingefangen werden. Und schon sind wir bei der nächsten Sache, nämlich den Bränden von Regierungs- , Gerichts- und Bankengebäuden. Die Vernichtung und Verbrennung  der dortigen Akten. Hier war die Svoboda-Partei ganz sicher nicht beteiligt, sondern im Gegenteil, man versuchte zu verhindern. Kriminelle und zu meist überschuldete Personen, welche vielleicht eine Zwangsversteigerung bekommen hätten, haben gezielt solche Verwaltungen angegriffen und die dort aufbewahrten Akten verbrannt oder entwendet.
Daher wurde im Laufe der Zeit die Selbstverteidigungsbrigaden aufgebaut, um Ordnung zu schaffen.

Was die Krim betrifft, kann soviel gesagt werden, daß das Stationieren und das Ausrücken russischer Truppen als notwendig angesehen wird – von den Ukrainern und den Russen!!! Sie erkennen, das dadurch keine Unruhen oder gar Gewalttätigkeiten entstehen. Meldungen von Übergriffen oder gewaltsamen Auseinandersetzungen entbehren entweder jeglicher Grundlage, oder sie werden propagandistisch von der einen oder anderen Seite aufgebaut. Das hier auch mal Worte des Unmuts von Einheimischen fallen, ist doch logisch.

Fazit:

Ganz Europa kann auf Rußland gar nicht verzichten! Wie auch? Gleichrecht nicht die Ukraine! Scheint das alles nur ein Spiel zu sein und das es in Wahrheit mit den nationalen Strömungen in GANZ Europa zusammenhängt? Wir wissen, das die Europäische Union finanziell am Ende ist. Schulden werden nur noch mit Schulden und Schulden und Schulden bezahlt. Wer halbwegs Mathematikkenntnisse hat, versteht das. Die Ukraine war so oder so am Ende – sie hätte also eine Finanzspritze in jedem Fall benötigt…nur wer sie gewährt, war noch die offene Frage: Rußland, EU oder USA!

Vielleicht sagte man sich: Inszenieren wir etwas und sehen, wie die Völker reagieren. Derjenige hat gewonnen, der die besten Argumente vorbringt. Bedenkt, im Frühjahr sind EU-Wahlen, wir brauchen keine nationalen Parteien in Brüssel, die unseren Anspruch auf Europa und die Welt ruinieren werden. Inszenieren wir ein Aufblühen des Faschismus und ziehen die Neonazis – oder Nationalen –  weltweit durch den Dreck…damit ist allen geholfen. Den Russen, den Europäern, den Amis und den Israelis!

Schon können sie gegen alles Nationale vorgehen.

Interessant ist nämlich, wie die deutsche Presse auf einmal die Kurve kriegt. Nun blasen ALLE ins selbe Horn wie Rußland und nicht nur die deutsche Presse! Die Welt weiß doch, das die Krim russisches Territorium war/ist und das Chruschtschow die Krim nur im Alkoholrausch der Ukraine gegeben hat. Die Welt weiß auch, das die Ukraine die Krim Rußland angeboten hat, als Jelzin an der Macht war, dieser aber entgegnete, das sie weiterhin ein Bestandteil der Ukraine sein soll und das damit das Vertrauen auf ewig gilt!

Das ganze Schauspiel geht definitiv gegen die Selbstentscheidung der Völker. Dieses Schauspiel soll die Souveränitäten der Völker vollständig dem rothschildschen Plan der finanziellen Unterjochung dienen. Nicht mehr nicht weniger! Die Hetzjagd auf die nationalen Parteien ist eröffnet!

Denken Sie mal in Ruhe darüber nach!

Ubasser

Anmerkung Maria Lourdes: An alle Forenbetreiber und Blogger…bitte den Artikel weiterverbreiten – An alle Leser – bitte bei den sozialen Netzwerken, Facebook und Co. posten. Das kürzlich veröffentlichte und von der Tagesschau zensierte, abgehörte Gespräch, zwischen EU Aussenbeauftragter C. Ashton und Urmas Paet, Aussenminister von Estland, beweist, wie sie uns belügen!

Hört euch das Gespräch an, es ist erstaunlich was intern in der EU alles über die Ukraine besprochen wird. Hier zum Bericht.

Linkverweise:

http://lupocattivoblog.com/2014/03/05/die-mediale-schlammschlacht-keine-fakten-keine-beweiseaber-lugen-ohne-ende/

Politische Demenz – Schönreden – Vertuschen – Lügen und die Wahrheit

Die größten Lügen seit der Wiedervereinigung und die Wahrheiten

Staatsanwälte und ihre Vertuschung und Verheimlichung eigener Machenschaften

Die Bestechung da oben, interessiert mich nicht, die Weisung des Vorgesetzten, stört mich nicht, die Einflussnahme von oben, irritiert mich nicht, der Ladendiebstahl ist strafbar – nicht ?

Die nachfolgenden Ausführungen basieren auf der Annahme der rechtlichen Situation vor dem Mauerfall bzw. dem Einigungsvertrag, in dem das Grundgesetz und ggf. das Gerichtsverfassungsgesetz noch Bestand hatte.

Die Antwort auf die Frage, wie unabhängig Staatsanwälte sind, ist recht einfach….

Gar nicht !

Dieser Umstand hat damit zu tun, dass die Abhängigkeit gesetzlich geregelt ist, da z.B. Korruption oder andere Straftatbestände, die von (hohen) Amts- und Würdenträgern in Politik und Verwaltung nicht strafrechtlich verfolgt werden sollen.

Ein probates Mittel also Korruption zu verheimlichen und zu vertuschen, ohne dass irgendetwas ans Licht kommt.

Stattdessen gibt man sich nach Außen hin rechts- und gesetzestreu und macht den Bürgern dieses Landes vor, dass sie in einem Rechtsstaat leben, in dem Recht und Gesetz angeblich wichtige Güter dieser angeblich freien Demokratie sind, die es gilt, mittels Rechtsprechung , Strafverfolgung und durch exekutives Handeln zu schützen.

Dank des Internets weiß man heute um diese Dinge etwas mehr, als es den korrupten Beamten und Politikern eigentlich lieb sein könnte.

Denn Sie wollen ja um alles in der Welt wiedergewählt bzw. in Amt und Würden bleiben.

So wird die angebliche Rechtsprechung bei ihren organisierten Prozessbetrug mittels Scheinurteile und Scheinbeschlüsse immer wieder aufs Neue entlarvt, so dass auch hier deutlich wird, dass eine Unabhängigkeit der angeblichen Rechtsprechung faktisch nicht besteht.

Dass darüber hinaus Beamte und Angestellte der Exekutive mittels Weisung eines Vorgesetzten an die Verwirklichung von Menschenrechten z.B. Artikel 7 Buchstabe b. UN Sozialpakt oder Artikel 6 EMRK (Scheinurteile u.a.) gehindert werden, ist kein Novum, sondern eine „nach oben hin“ abgekartete Sache, die von Organisationen, wie Transparency International teilnahmslos zur Kenntnis genommen wird, wobei TI über satte Spendengelder aus Bußgeldern finanziert wird.

Kein Zufall, dass Frau Edda Müller als Chefin von Transparency einmal Umweltminister in SH (meine ehem. Chefin) war, genauso wie es kein Zufall ist, dass der Chef vom Weißem Ring Uwe Döring auch Justizminister in SH war, wobei der Weisse Ring (außer im Schulbereich) Mobbingopfern kategorisch eine Abfuhr erteilt.

Warum unterscheidet der Weisse Ring zwischen Mobbingopfern aus dem Bereich der Schule einerseits und andererseits aus dem übrigen Bereich, wobei es im Unternehmen BRD mehr als 5 Millionen Opfer von Mobbing im nicht schulischen Bereich gibt ?

Fließen über solche Katalysatoren die Spendengelder besonders gut ?

Frau Müller schweigt.

Transparenz will Transparency Deutschland jedenfalls nicht walten lassen.

Ich hatte TI mehrfach angeschrieben, um in ihre Finanzierung durch Staatsgelder Einblick nehmen zu können.

Schweigen auf breiter Front !

Zurück zu den angeblichen Anwälten des Staates….

Die Weisungsabhängigkeit der Staatsanwälte ist (war) im Artikel 146 Gerichtsverfassungsgesetz geregelt.

Zitat:

Die Beamten der Staatsanwaltschaft haben den dienstlichen Anweisungen ihres Vorgesetzten nachzukommen. – Quelle.

Um als Dritter bzw. als Bürger solchen Weisungen nicht auf die Spur zu kommen, hat man im Strafgesetzbuch die Mitteilung von diesen Weisungen an Dritte bzw. an die Bürger in § 353 b. StGB unter Strafe gestellt, wobei diese Weisungen als Dienstgeheimnis eingestuft sind.

Es kommt also nicht von ungefähr, dass Deutschland sich nach wie vor weigert, die UN-Konvention gegen Korruption (UNCAC) zu ratifizieren, da die Staatsanwälte dann möglicherweise in einem anderen Licht zu sehen wären.

Erwähnenswert ist, dass Körperverletzung durch Mobbing im öffentlichen Dienst strafrechtlich auf Anweisung nicht verfolgt wird, da Mobbing ein probates Mittel ist, Beschäftigte, die aufgrund ihrer Aufgaben (z.B. Überwachungsaufgaben Umweltschutz) unbewusst in die Nähe von korrupten Dunstkreisen in den eigenen Landes- und/oder Bundesbetrieben geraten, fachgerecht auszusondern und zwar nach den Methoden der angeblich ehemaligen DDR.

Vorgehensweise zur psychischen Zersetzung gemäß STASI-Richtlinie 1/76

Besonders schwer betroffen sind Whistleblower.

Nachfolgend ein entsprechender Vortrag des Herrn Dr. Winfried Maier (Richter am OLG München), Augsburg anlässlich der 6. Speyerer Demokratietagung der Hochschule Speyer zum Thema „Korruption in Politik und Verwaltung“ am 24. und 25. Oktober 2002.

http://menschenrechtsverfahren.wordpress.com/2012/03/30/netzwerk-korruption-staatsanwalte-und-ihre-vertuschung-und-verheimlichung-eigener-machenschaften-oder-wie-unabhangig-sind-staatsanwalte/