Madrid soll 2020 fallen

ISISIslamisten der Terrororganisation Isis kündigen Expansion nach Europa an

„Oh, Muslime, eilt euch und sammelt euch um euren Kalifen, dass ihr vielleicht zu dem
zurückkehrt, was ihr für Jahre wart, Könige der Welt und Ritter der Kriege.“ Mit diesen
Worten beendete der Sprecher der sunnitisch-salafistischen Organisation „Islamischer Staat“
(IS, vorab Isis), Abu Muhammad al-Adnani, seine 34-minütige Audiobotschaft, mit der er die
Welt am 29. Juni, pünktlich zu Beginn des Fastenmonats Ramadan, von der Gründung eines
neuen Kalifats in Kenntnis setzte.

Noch am selben Tag verbreiteten Unterstützer von Kalif Ibrahim alias Abu Bakr al-Baghdadi
via Twitter eine Landkarte, die zeigt, wie das Kalifat, dessen Territorium bereits jetzt
den Norden und Osten Syriens sowie die Hälfte des Irak umfasst, in Zukunft expandieren soll,
nämlich ähnlich dem historischen Kalifat des 7. Jahrhunderts und der Zeit danach über den
Nahen und Mittleren Osten sowie Nordafrika hinaus bis nach Spanien, Portugal, Österreich,
Südosteuropa, Kaukasien, Zentralasien und in die subsaharischen Regionen Afrikas.

Ebenso tauchte ein Zeitplan für die geplanten Annexionen auf, in dem
beispielsweise der Fall Madrids für das Jahr 2020 angekündigt wurde.

Dass derartige Aussagen nicht aus der Euphorie einiger Übereifriger resultieren, sondern
durchaus die Intentionen der IS-Führung treffen, belegt ein persönlicher Appell des Kalifen,
der unter anderem vom Onlinedienst des „The Telegraph“ zitiert wird und in dem sogar noch
ein weiteres, besonders symbolisches Eroberungsziel Erwähnung findet: „Beeilt Euch, Moslems,
in euren Staat zu kommen … Das ist mein Rat für euch. Wenn ihr ihm folgt, werdet ihr Rom
erobern und Herren der Welt werden durch den Willen Allahs.“

Leichtfertigerweise werten viele Kommentatoren dies als bloßes Maulheldentum
im Stile Osama bin Ladens. Doch der IS ist nicht die al-Kaida.

Im Gegensatz zu dem weltweit agierenden, aber zersplitterten Terrornetzwerk verfügt er
über eine solide zusammenhängende territoriale Basis von rund 300000 Quadratkilometern
mit prosperierenden Großstädten und gewinnträchtigen Ölfeldern.

Deswegen kann der IS seine Kriegszüge auch längst problemlos selbst finanzieren :

Schätzungen des britischen Geheimdienstes zufolge hat er
mittlerweile an die 2,4 Milliarden US-Dollar zusammengerafft.

Des Weiteren verfügt das wiederauferstandene Kalifat, das ganz explizit der Tradition
der unmittelbaren Erben Mohammeds folgen will und die Erneuerung von deren Imperium
anvisiert, über ein klares strategisches Konzept, das dem der al-Kaida an Attraktivität
weit überlegen ist und deshalb nun schon Muslime aus 70 Ländern mobilisiert hat.

Zum Dritten ist der IS eine ernstzunehmende militärische Macht, obwohl seine Truppenstärke
derzeit nur auf allerhöchstens 25000 Mann geschätzt wird, denn er besitzt inzwischen
erbeutete US-Hubschrauber und -Panzer, Haubitzen und auch mindestens eine ballistische
Scud-Rakete mit einer Reichweite von bis zu 700 Kilometern – nach Recherchen der
„Los Angeles Times“ reicht das vorhandene Kriegsgerät aus, um 200000 Gotteskrieger zu bewaffnen.

Nicht ignoriert werden darf zudem der religiös befeuerte Todesmut der Dschihadisten:
So vertrieben bei der Einnahme von Mossul 800 Isis-Angreifer 30000 Regierungssoldaten,
wonach deren Offiziere barmten: „Wir kämpfen gegen Teufel, nicht gegen normale Menschen!“

Außerdem hat der IS in den letzten Wochen noch damit begonnen, die Staudämme
entlang des Euphrat unter seine Kontrolle zu bringen, womit sich vielfältige
Möglichkeiten der Sabotage und Erpressung bieten.

Hier kommt also etwas auf die Region, aber auch die übrige Welt zu,
was eine gänzlich neue Form der islamistischen Bedrohung darstellt.

Wolfgang Kaufmann

Quelle : Preussische Allgemeine

Selbstjustiz statt langer Wartezeiten

 

San Lorenzo: Ein mutmaßlicher Räuber wurde letzte Nacht von Nachbarn
des Stadtteils San Isidro de Barcequillo überrascht, nachdem er eine
junge Frau auf offener Straße attackierte.

Eine schnell eingreifende Menschenmenge knüpfte sich den Mann vor.

Da die Polizei nicht vor Ort war, zögerten die Nachbarn nicht und schlugen
ihn mehrmals. Der Instinkt der Bürger, was die kriminelle Energie angeht,
war nicht falsch, denn gegen den 35-jährigen Bernardino Palacio Ortiz lag
noch ein offener Haftbefehl wegen schwerem Raub aus dem Jahr 2012 vor.

Das Opfer, welches nach der ersten Annäherung durch Palacio Ortiz um Hilfe
schrie wurde tatsächlich gehört, was das schnelle Eingreifen, wenn auch
nicht durch die Ordnungskräfte, ermöglichte. Als die Meute mit ihm fertig
war übergaben sie ihn der Polizei, die ihn wiederum ins Notfallkrankenhaus
Emergencias Medicas bringen musste.

Der Kopf und speziell das Gesicht waren überzogen mit zahlreichen Verletzungen.

Quelle : wochenblatt.cc

Spanische Sparkassenkunden verlieren Teile ihrer Anlagen – Einlagensicherung greift hier nicht

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Vor allem spanische Rentner sind betroffen: Auch deutsche Ruheständler investieren gern in Inhaberschuldverschreibungen und Nachranganleihen, weil sie als sicher gelten und ein wenig mehr Rendite bringen Bild: pa

Allen Dementis zum Trotz mehren sich europaweit die Zeichen, dass marode Banken künftig auch mit Kundeneinlagen saniert werden sollen. Statt als Lösung für die Bankenkrise könnte sich das Vorhaben schnell als Brandbeschleuniger entpuppen, der die Euro-Zone noch schneller zum Einsturz bringt.

Nicht nur die Kunden zypriotischer Banken dürften das Jahr  2013 in unguter Erinnerung behalten. Im Windschatten des Hick-Hacks um das Rettungspaket für Zypern hat Spaniens Regierung einen Schritt unternommen, der fast noch drastischer ausfällt als die umstrittene Lösung, die auf Zypern gefunden wurde. In weit größerem Umfang als auf der Mittelmeerinsel sollen in Spanien Gläubiger von angeschlagenen Banken zur Sanierung herangezogen werden. Rund 200000 Eigentümer von sogenannten „Preferentes“ (Vorzugsbeteiligungen) werden zwischen 38 und 61 Prozent ihrer Geldanlage verlieren. Allein im Fall des Pleiteinstituts Bankia wird es 100000 Kunden – häufig Kleinanleger, darunter viele Rentner – treffen, die nun 38 Prozent ihrer angelegten Gelder in den Wind schreiben können. Auch mit Blick auf das Volumen braucht sich die spanische Variante einer Bankensanierung nicht hinter der Zypern-Lösung zu verstecken. Insgesamt will Madrid mit der Aktion mehr als sechs Milliarden Euro zusammenbekommen. Für die betroffenen Spanier hat der Schritt drastische Folgen. Im Gegensatz zu Bankeinlagen unter 100000 Euro bürgt der Staat nicht für die „Preferentes“. Erst jetzt dürfte vielen Betroffenen klar geworden sein, worauf Hans-Werner Sinn vom Münchner ifo Institut im Zusammenhang mit der Zypern-Krise angespielt hat: „Wer nicht weiß, dass ein Sparer der Gläubiger seiner Bank ist, der tut mir leid.“ Die Tatsache, dass Kunden mit ihren Einlagen Kreditgeber ihrer Banken sind und im Notfall auch als Gläubiger haften, dürfte der Masse der Bevölkerung kaum bewusst sein. Die jüngsten Ereignisse in Zypern und Spanien werden dies nun ändern. Ordnungspolitisch ist das Verfahren, alle Bankengläubiger einzubeziehen, allemal sauberer, als wie bisher marode Banken und deren Investoren auf Kosten der Steuerzahler herauszuhauen. Freilich gilt auch der Umkehrschluss: Wenn Bankkunden künftig genauso wie professionelle Investoren haften sollen, dann werden sie sich zunehmend auch wie Anleger verhalten. Trotz Einlagensicherungsfonds und staatlichen Garantieversprechen für Sparvermögen wird künftig auch „Otto Normalverbraucher“ genauer hinschauen, welcher Bank er sein Geld anvertraut. Tut er dies nicht, läuft er Gefahr, mit Girokonto und Sparbuch für die  Sanierung von Zockerbuden zu haften. Allen Dementis zum Trotz mehren sich die Hinweise, dass weder Zypern noch Spanien „Sonderfälle“, sondern nur Vorreiter waren und dass der Rückgriff auf Kundenguthaben zum Standardmodell werden soll. Aufschlussreich ist hier ein Interview, das  Bundesbank-Präsident Jens Weidmann unlängst im Deutschlandfunk gegeben hat. Es gebe „Arbeiten auf europäischer Ebene an einem Abwicklungsregime“, so der oberste Bundesbanker. Weidmann weiter:  Banken sollen „verursachergerecht abgewickelt werden können“, ohne eine Gefahr für das Finanzsystem darzustellen. Zwar sprach sich Weidmann dafür aus, dass zunächst einmal die „Eigentümer der Banken in die Haftung genommen werden, dann die Fremdkapitalgeber“ und erst  ganz am Ende der Haftungskette die Einleger. Wenig vertrauenserweckend klingt in diesem Zusammenhang allerdings seine Erklärung, dass Bank-Guthaben unter 100000 Euro „möglichst nicht angetastet“ werden sollen. Mit anderen Worten: Es ist keineswegs ausgemacht, ob künftig nicht auch kleinere Sparguthaben herangezogen werden. Fraglich ist allerdings, wie lange dieses Modell von Bankensanierung überhaupt funktionieren kann. Unter den konkreten Bedingungen wird sich unter den Banken der Euro-Zone schnell die „Spreu vom Weizen“ trennen, werden  Kunden im Zweifel ihre Einlagen von schwachen Banken abziehen. Profiteure der Entwicklung werden solide erscheinende Banken im Kern der Euro-Zone sein.  Im Klartext bedeutet das noch mehr Kapitalflucht aus der Euro-Peripherie als bisher. In der Folge könnte der Bankensektor einiger Krisenländer regelrecht austrock-nen, erneut einspringen müsste dann die EZB. Diese Gefahr wird nun sogar noch weiter angeheizt – durch einen weiteren, im Laufe der Zypernkrise begangenen Tabu-Bruch. Erstmalig in der Geschichte des Euro sind Kapitalverkehrskontrollen verhängt worden, die gemäß Maastricht-Vertrag eigentlich untersagt sind. Das Verbot, über sein Geld frei verfügen und es auch ins Ausland überweisen zu können, dürfte langfristig eine ebenso verheerende Wirkung entfalten, wie der Zugriff auf Kundeneinlagen zur Banksanierung. Die Botschaft ist eindeutig. Ein Euro, der auf einer zypriotischen Bank liegt, ist im Ernstfall weniger wert, als ein Euro, der etwa auf einem Bankkonto in Deutschland liegt. Setzt sich diese Erkenntnis in den südlichen Euro-Krisenländern erst einmal in der breiten Masse durch, könnte dies leicht zum Brandbeschleuniger in der Krise werden. Nicht von ungefähr warnt der US-Ökonomen Doug Casey in seinem renommierten Informationsdienst „Casey-Report“ inzwischen davor, dass Zypern „der Funke gewesen sein könnte, der das Fass Dynamit, auf dem das weltweite Finanzsystem steht, anzündet“.  Zypern habe gezeigt, so Casey, dass die Regierungen durchaus bereit und in der Lage sind, Geld auf Bankkonten zu konfiszieren, um das Bankensystem am Leben zu halten.    Norman Hanert

 

 

 

http://www.preussische-allgemeine.de/nachrichten/artikel/erste-sicherungen-durchgebrannt.html

Flashmob im Arbeitsamt …

.. nein leider nicht in einem Deuschen Arbeitsamt (Arbeitsagentur – Amt war einmal 😉 ),
sondern in einem Arbeitsamt in Madrid (Spanien)

Ist doch eigentlich eine schöne Vorlage für die Deutschen Argen ,
kombiniert mit Forderungen damit die Menschen ,
die Hartz 4 beziehen wieder als Menschen behandelt werden.

ARD: Zensur bis zum Selbsthass

Letzte Woche brach der Shitstorm über die Tagesschau herein. Das regierungshörige Verschweigen und Verzerren von Nachrichten über die Massenproteste in Madrid nehmen die Zuschauer nicht mehr hin.

Aber kaum hat sich der Protest-Sturm gegen das Staatsfernsehen etwas gelegt, zeigt es statt Einsicht wieder dreist die tägliche Portion Propaganda und Trollerei in seinem hauseigenen Forum der Unbelehrbaren.
Die Lügner sind nimmermüde
Da werden unter einem uralten – aber bedrohlichen – Achmadinedschad-Atom-Foto der zurecht insolventen „Nachrichten“-Agentur dapd, das keinen Bezug zur Meldung hat – zum Thema Wirtschaftsblockade gegen den Iran NATO-stromlinienförmige Foren-Kommentare veröffentlicht, wie:
3. Oktober 2012 – 3:57 — german-canadian
Na klar der Westen ist mal wieder der Böse. Verbrecherische Regime werden hier unterstützt nur um gegen den Westen zu hetzen. Verstéhen muss man dies nicht! In den Ländern die hier von manchen unterstützt werden droht in eben diesen Folter und Mord wenn man seine nicht regierungskonforme Meinung äussert. Ich bin froh in einem System zu leben wo ich meine Meinung äussern kann.
Der bei der Tagesschau täglich Dienst tuende Troll „german-canadian“ vergaß allerdings zu sagen, daß er die Meinung äußern darf, die vorher von den Konzernmedien geformt wird. Regimekritische Meinungen werden in dem „System in dem er gerne lebt“  zensiert wie anderswo oder mit Konzern- und Staats-Propaganda überlagert, daß sie keiner hört.
Der „systemische Banken“-Lügner und Finanzkrisen-Täter Steinbrück wird auf allen Kanälen gehypt bis zum Erbrechen. Doch die bestechenden und enthüllenden Argumente einer Sahra Wagenknecht werden diffamiert. Die Kriegsgegnerin Katja Kipping wird von Thomas Walde niedergebrüllt. Der „zu allem fähig und zu nichts zu gebrauchen“-Rösler wiederum wird dafür gepampert. So sieht die Meinungsfreiheit in Deutschland aus. Kein Problem hat die ARD deshalb mit der Verbreitung von Lügen:
3. Oktober 2012 – 4:34 — AK
Die Sanktionen haben primär den Ziel auf jemanden Druck auszuüben, der eine Atombombe baut und Israel mit der Vernichtung droht. Vielleicht hat Ahmadinedschad es nie so konkret gesagt, aber für ein Staatsoberhaupt kommt er dem eindeutig zu Nahe…
Saudi Arabien wird nicht sanktioniert. Jetzt muss man dazu aber wissen, dass Saudi Arabien ein komplett anderes Land als Iran ist, und es den Menschen dort erheblich besser geht. Saudi Arabien ist, im Gegensatz zum Iran auf einem langsamen aber guten Wege
Das ist keine Satire. Die meinen das ernst: Iran baut Atombombe. Iran will Israel auslöschen. Saudiarabien ist auf einem guten Wege. Wie würden Sie das nennen wenn nicht Schwachsinn oder Gehirnwäsche? Grund genug für die ARD diese Phrasen zu veröffentlichen und sachliche Argumente und sogar die ARD-eigenen Statements zu unterdrücken.
Bis 6.00 erschienen im Tagesschau-Forum der ARD noch einige Kommentare mehr. Angelo Murkel hatte 5:27 Uhr folgenden sehr sachlichen Kommentar mit Tagesschau-Zitaten an die Tagesschau geschickt:
Iran hat nicht die Vernichtung Israels gefordert. Wie sie bei ARD nachlesen können: „Das zionistische Regime sei ein Krebstumor, das im Nahen Osten keine Zukunft haben werde.“ Das REGIME! Die Beseitigung irgendwelcher „Regimes“ fordern Politiker jeden Tag. Das ist legitim. Auch ALLE 120 Blockfreien hatten auf ihrem Gipfeltreffen das „Besatzungsregime Israels“ einstimmig verurteilt und sein Ende gefordert. 2005 sagte Achmad.:„Unser lieber Imam sagte, dass das Besatzungsregime von der Landkarte gefegt werden muss…“ Alles nachzulesen bei Tagesschau. http://www.tagesschau.de/ausland/israeliran112.html Wilm Herlyn, Chefredakteur von dpa, schrieb am 13.6.2008: „Die dpa wird in Zukunft bei der Berichterstattung darauf achten, dass der iranische Präsident, Mahmud Ahmadinedschad, nicht die Auslöschung Israels oder dessen Tilgung von der Landkarte gefordert hat.“
Der Post mit ARD (!) -Zitaten wurde prompt zensiert.
Am 3. Oktober gegen 6.00 Uhr entschied sich die Tagesschau offenkundig die zunehmend gegen den ARD-Strich gebürsteten Kommentare der letzten halben Stunde wieder vom Netz zu nehmen und die Diskussion zu schliessen. Bauchschmerzen von der Wahrheit, Borderline-Syndrom?
Welt- und lebensfremd – von unserem Geld
Rätsel. Wer hat das gesagt?
„Wir sind und bleiben aber UNABHÄNGIG in unserer Entscheidung und haben uns dabei im Sinne unserer Zuschauer und User HÖCHSTE GLAUBWÜRDIGKEIT erarbeitet.“
Man kommt nicht drauf. Der Tagesschau-Boss. Wer so weltfremd ist, muss weg! Es ist höchste Zeit, daß das Volk die von seinem Geld finanzierten und von der Politik als Propaganda-Organe in Geiselhaft genommenen Medien in die eigenen Hände nimmt. Der nächste Shitstorm kommt bestimmt. Hier auf dem Blog und unserem Youtube-Kanal haben wir Hunderte Beispiele für die tendenziöse Nachrichten-Filterung, totale Einseitigkeit und Lügen der ARD. „Assad ermordet Kinder!“ von Anne Will und „ARD-Armbruster: Muslimbrüder sind harmlos, tanzen und sind fröhlich“ ist nur die Spitze des Eisberges.
Hallo, ARD: Wer sich selbst kastriert, den bestraft das Leben.

Der Spanien-Traum ist vorbei: Massenflucht der Immigranten

  • Durch das Platzen der spanische Immobilienblase 2008, verloren tausende Immigranten ihren Job.

Sandra Gómez stehen die Tränen in den Augen. Die 48 Jahre alte Ecuadorianerin sitzt auf dem Madrider Flughafen Barajas neben ihrem Koffer. „14 Kilogramm Gewicht, das ist alles, was ich nach zwölf Jahren Spanien mit nach Hause nehmen“, sagt die Frau weinend.

Sie teilt das Schicksal der mehreren zehntausend lateinamerikanischen Immigranten, die in den vergangenen Monaten wegen der Wirtschafts- und Finanzkrise Spanien verlassen haben. Ihr Traum von mehr Wohlstand und einer besseren Zukunft für ihre Kinder ist geplatzt.

Für Sandra Gómez und ihre Familie haben die Probleme vor zwei Jahren angefangen. Ihr 52-jähriger Ehemann verlor seinen Job als Elektriker und musste Arbeitslosengeld beantragen. In Spanien gibt es diese Hilfe für zwei Jahre, dann bekommt ein Arbeitsloser nur noch etwa 430 Euro im Monat ein halbes Jahr lang – danach nichts mehr. Spanier können in diesem Fall oft noch mit der Hilfe ihrer Eltern rechnen, die Immigranten jedoch nicht. Am Ende konnte die Familie aus Ecuador die Hypothek ihrer vor acht Jahren gekauften Wohnung in Leganés, einem Vorort von Madrid, nicht mehr bezahlen. Für die Frau selbst gab es nur noch befristete Arbeit in einer Gärtnerei.

Ähnlich wie Sandras Schicksal ist die Geschichte tausender Lateinamerikaner, die in den 90er Jahren und im ersten Jahrzehnt dieses Jahrhunderts nach Spanien auswanderten. Die gemeinsame Sprache und die historischen Beziehungen machten Spanien zu einem logischen Migrationsziel. Angelockt wurden Emigranten vor allem vom Boom des Bausektors, dem Aufschwung der Tourismusbranche und dem umfangreichen Arbeitsangebot im Dienstleistungsgewerbe.

Als die spanische Immobilienblase 2008 platzte, verloren tausende Immigranten ihren Job. Durch die Ausweitung der Krise in den nachfolgenden Jahren wurden zahlreiche Erwerbstätige in Spanien arbeitslos, zurzeit sind es 24,4 Prozent. Bei den Immigranten sind es sogar mehr als 36 Prozent.

Die Ecuadorianer bilden mit rund 480 000 Landsleuten nach den Rumänen (810 000) und den Marokkanern (735 000) die drittgrößte Migrantengruppe in Spanien. In den vergangenen Monaten sind nach Angaben der Regierung in Quito etwa 15 000 Ecuadorianer aus Spanien heimgekehrt. Behördenangaben in La Paz zufolge ist im gleichen Zeitraum eine ähnliche Anzahl von Bolivianern zurückgekehrt. Nur die Wenigsten schaffen es, sich in einem anderen Euro-Land eine neue Zukunft aufzubauen.

Freiwillige Heimkehr wird gefördert

Die spanische Regierung hatte 2008 ein Programm zur Förderung der freiwilligen Heimkehr arbeitsloser lateinamerikanischer Immigranten in Gang gesetzt. Ihnen wurde die Möglichkeit geboten, den Gesamtbetrag des Arbeitslosengeldes für zwei Jahre sofort zu kassieren. 40 Prozent in Spanien und 60 Prozent nach Ankunft im Heimatland. Im Gegenzug müssen sie eine Erklärung unterschreiben, in der sie sich verpflichten, innerhalb von drei Jahren nicht nach Spanien zurückzukehren.

Bis 2011 hatten nur ganz wenige Lateinamerikaner die Regierungshilfe in Anspruch genommen. Die meisten wollten unbedingt ausharren in der Hoffnung, dass sich die Lage bald verbessern würde. Aber das Gegenteil war der Fall. Statt abzuflauen hat sich die Krise immer mehr verschärft.

Spanien steht im Sommer 2012 vor dem Abgrund. Das Land kann sich nicht mehr zu tragbaren Zinsen finanzieren. Die Arbeitslosigkeit bricht einen Rekord nach dem anderen. Die Wirtschaft befindet sich in einer Rezession, die nach den – immer optimistischen – Schätzungen der Regierung bis Ende 2013 dauern wird. Immer mehr Immigranten geben auf und treten die Heimreise an.

Für Sandra Gómez kommt die Heimkehr einem Eingeständnis des Misserfolgs gleich: „Vor allem schäme ich mich. Scham wegen der zwölf Jahre meines Lebens, die ich hier investiert habe. Daraus hätte ich in meinem eigenen Land mehr Nutzen ziehen können.“ Zusätzlich schmerzhaft für die Frau ist die Tatsache, dass sie mehr an Spanien hängt als sie gedacht hätte: „Jetzt, da ich meine Sachen einpacken muss, habe ich entdeckt, dass ich an meiner Wohnung hänge und dass ich hier Freunde habe.“ Außerdem sind ihre zwei Kinder – ein 24-jähriger Sohn und eine 14-jährige Tochter – in Spanien aufgewachsen. Für sie bedeutet die Heimkehr nach Ecuador eine soziale Entwurzelung.

Im selben Flugzeug Richtung Quito sitzen María Díaz und ihr Ehemann Juan Carlos. Nach 13 Jahren verlassen sie Spanien mit ihren zwei Kindern im Alter von 14 und elf Jahren. María spricht manchen Schicksalsgenossen aus der Seele, wenn sie sagt: „Wenn es mir sowieso schlecht gehen muss, dann lieber in Ecuador. Das ist mein Heimatland, dort liegen unsere Wurzeln, dort ist unsere Familie.“

 

http://www.format.at/articles/1230/933/335966/der-spanien-traum-massenflucht-immigranten

Polizeieinheit protestiert in Madrid – “Polizei des Volkes – nicht Polizei der Politiker” – 19.7.

Polizeieinheit solidarisiert sich mit Demonstranten
– Aus Madrid gibt es spektakuäres Videomaterial – von einer Polizeieinheit und Feuerwehrleuten die an den Protesten teilnehmen. Die Polizisten tragen ein Banner „Wir sind die Polizei des Volkes und nicht die Polizei der Politiker“

100 Mrd. für marode Spanien-Banken

Free Lunch für Spanien: 100 Milliarden „ohne Auflgagen“ erhält das Land für seine maroden Banken.  Ob die Leihgabe je wieder zurückgezahlt wird steht natürlich in den Sternen. Fest steht dagegen, dass marode Banken nicht aus dem Rettungsschirm finanziert werden dürfen.

Spanien wird seine europäischen Partner um Milliardenhilfen zur Sanierung seines angeschlagenen Bankensystems bitten und deshalb mit Erlaubnis von Brüssel den Rettungsschirm anzapfen. Das teilte Spaniens Wirtschaftsminister Luis de Guindos am Samstagabend in Madrid mit. Sein Land wolle dazu beitragen, den Euro zu stabilisieren, so der Minister.

Allerdings würden Spanien dabei „keinerlei Auflagen außerhalb des Finanzsektors“ gemacht. Weitere Einzelheiten müssten in den nächsten Tagen verhandelt werden. Zuvor hatten die Euro-Finanzminister mehrere Stunden telefonisch in der Sache beraten. Danach hieß es, man werde einem entsprechenden Antrag zustimmen.

Nach Griechenland, Portugal und Irland ist Spanien nun das vierte Land, was Mittel aus dem Rettungsfonds benötigt. Derzeit ist eine Obergrenze von 100 Milliarden Euro für die Bankenrettung im Gespräch. Nach Einschätzung des Internationalen Währungsfonds (IWF) benötigen die Spanischen Banken mindestens 40 Milliarden Euro, um in der aktuellen wirtschaftlichen Lage überleben zu können.

 

Kommentar von Michael Mross

Der Euro ist ein Betrugs-System

„Der Euro ist das größte Betrugssystem der Menschheitsgeschichte in Friedenszeiten“ – diese Feststellung eines Finanzexperten erweist sich gerade in diesen Tagen als unübertreffbar richtig.

Das Geld, das spanische Institute verzockt haben, sollen bitteschön deutsche Sparer erstatten. Mit allen nur erdenklichen Tricks sollen spanische Banken nun via deutschem Steuerzahler rekapitalisiert werden. Sei es über ESM, EFSF, oder sonstigen neu geschaffenen Konstruktionen, die alle nur eines im Sinn haben: das deutsche Volksvermögen anzuzapfen, die deutsche Bonität zu untergraben. Eigene Lösungen? Eigenverantwortung? Fehlanzeige!

Man muss sich die Situation einmal umgekehrt vorstellen: Was wäre wohl los, wenn Deutsche Bank und Commerzbank pleite wären und der deutsche Staat mit linken Tricks die Südschiene anzapfen wollte, um deutsche Banken zu retten? Die Schlagzeilen in den Zeitungen und der Aufruhr in der PIGSF-Politik wären schier grenzenlos. Wir aber sollen’s Maul halten und zahlen. Grauenvoll.

 

http://www.mmnews.de/index.php/wirtschaft/10197-100-mrd-fuer-spanien-banken