Grönland bald eisfrei? Im Gegenteil! Eine weitere Klimawandel-Lüge geht baden

von https://sciencefiles.org

In den letzten Wochen haben sich die Horrormeldungen in deutschen Medien, die das Ende des Eises in Grönland, wie wir es kennen, beschworen haben, gestapelt. Wir haben hier eine kleine Auswahl:

Eine Hitzewelle macht dem Grönland-Eis den Garaus, es schmilzt sechsmal schneller als 1980, Grönland verliert zwei Gigatonnen Eis an einem Tag. Eine Spitzen-Horrorstory jagt die nächste. Sie alle haben eines gemeinsam: Sie kommen als isolierte Nachricht. Es wird kein Bezug hergestellt. Wo ein Bezug hergestellt wird, ist es ein manipulativer, wie in der Spiegel-Meldung ganz unten.

Die Nachrichten sind dazu gedacht, Angst zu verbreiten.

2 Gigatonnen Eis, das klingt nach einer Unmenge. Da sich in Grönland aber rund 600 Gigatonnen Eis finden, machen 2 Gigatonnen nur rund 0,3% der Eismasse Grönlands aus. Sie sind im wahrsten Sinne ein Tropfen in den Ozean, denn die 2 Gigatonnen erhöhen auch den Wasserspiegel der Meere nur in dem Bereich, den man hinter dem Komma findet.

Dass das Eis in Grönland schmilzt, das hat überdies einen einfachen Grund: In Grönland ist Sommer. Im Sommer schmilzt das Eis, das sich von April bis August schmilzt Eis, das sich durch den Schneefall in den Monaten September bis März angesammelt hat. Wäre dies nicht der Fall, das Grönland-Eis es reichte mittlerweile bis in die Troposphäre.


 


Dass das Eis in Grönland derzeit schneller schmilzt als 1980, wie der Spiegel behauptet, ist vielleicht der perfideste Manipulationsversuch. Selbstverständlich tut es das, denn in den letzten Jahren ist es stärker gewachsen als in den Jahren zuvor. Setzte man die Eisschmelze derzeit ins Verhältnis zur Menge an Eis, das sich über die letzten Jahre in Grönland angesammelt hat, dann zeigte sich nicht nur, dass das Eisschild in Grönland gewachsen ist, es zeigte sich auch, dass sie auch 2019 trotz Rekordschmelze immer noch auf einer Rekordhöhe verbleiben wird.

Die manipulative Art der Berichterstattung zielt darauf, Lesern ein Bild von der Welt zu vermitteln, das falsch ist, um ihnen Angst vor einem phantasierten Klimawandel zu machen, damit sie gefügig werden, gefügig, wenn man ihnen mehr Steuern abknöpfen will und gefügig, wenn ihnen Freiheitsrechte, z.B. im Hinblick auf freie Meinungsäußerung oder im Hinblick auf ihre Mobilität geraubt werden sollen.

Tatsächlich hat sich seit 2006 in Grönland kaum etwas verändert, wie die folgende Abbildung, die wir bei Tony Heller entliehen haben, zeigt:

Die Abbildung stellt die Entwicklung des Eisschilds in Grönland dar. Im Sommer wird das Eisschild geringer, im Winter wächst es wieder an. Es ergibt sich ein oszillierendes Bild eines mit den Jahreszeiten wachsenden und schrumpfenden Eisschilds, das im Durchschnitt leicht wächst. Quelle: Tony Heller

Die Manipulation, die Propaganda im Hinblick auf den Klimawandel-Hoax, sie bedient sich in vielen Fällen eines der drei im folgenden genannten Mittel:

Es soll mit isoliert dargestellten Superlativen Angst erzeugt werden. 2 Gigatonnen. Eine riesige Eismenge, deren Angsteffekt schnell schmilzt, wenn sie in Relation zur Gesamteismenge und zur Jahreszeit in Grönland gesetzt wird.

Willkürliche Korrelationen, in isolierter Betrachtung, sollen die Klimawandel-Erzählung stützen. Hitzewelle und Rekordschmelze in Grönland. Davon, dass die Hitzewelle weder außergewöhnlich für Grönland ist noch einzigartig, hört man nichts. Davon, dass Eis die Angewohnheit hat, auch in Grönland im Sommer zu schmelzen, auch nichts.

Willkürliche Vergleiche sollen einen biederen Effekt dramatisieren. Sechsmal schneller schmilzt das Eis als 1980. Die Frage, ob 2019 auch sechsmal mehr Eis in Grönland vorhanden ist als dies 1980 der Fall war, so dass auch sechsmal mehr Eis schmelzen kann, wird gar nicht erst gestellt. Das Ziel ist die Manipulation der Nachrichtenkonsumenten. Sie sollen in die Irre geleitet und zum Glauben konvertiert werden, es gebe einen von Menschen zu verantwortenden Klimawandel, der dazu führe, dass Grönland bald eisfrei sein wird. Das wird es nicht. Vielmehr bewegt sich auch dieses Jahr das Eisschild auf Grönland im normalen Rahmen, eher etwas oberhalb des durchschnittlich gemessenen Ausmaßes des Eisschilds.



Einer, dem die Lügen, die Propaganda, dem die angeblichen Wissenschaftler, die sich Klimaforscher oder Klimatologen nennen, so massiv auf die Nerven gehen, wie sie uns auf die Nerven gehen, ist Tony Heller. Er hat in einem hervorragenden Video das, was wir hier zusammengestellt haben, ausgeführt. Er präsentiert die Zahlen, die wir weggelassen haben und erzählt die Geschichte der Klimawandel-Propaganda so, dass auch von der neuerlichen Lüge, nach der Grönland bald ohne Eis dasteht, nichts mehr übrig bleibt. Wir haben das Video (Englisch im Original) mit deutschen Untertiteln verlinkt.

 

 

https://sciencefiles.org/2019/08/13/gronland-bald-eisfrei-im-gegenteil-eine-weitere-klimawandel-luge-geht-baden/

Antisemitismus-Vorwürfe gegen die britische Labour-Partei und Jeremy Corbyn – Was steckt dahinter?

von https://www.anti-spiegel.ru

Immer wieder kann man in den Medien lesen, dass Jeremy Corbyn und seine Labour-Partei in Großbritannien ein „Antisemitismus-Problem“ haben. Aber was ist das tatsächliche Problem?

Vorweg sei gesagt: Ich stehe klar gegen jede Form von Rassismus, egal gegen welche religiöse oder ethnische Gruppe er sich richten mag. Aber leider wird der Rassismus- oder Antisemitismus-Vorwurf auch als Waffe gegen (politische) Kontrahenten missbraucht. Die Frage ist also, ob Corbyn tatsächlich Antisemit ist, ob es sich um eine Diffamierungskampagne handelt oder ob die Wahrheit irgendwo in der Mitte liegt.

Corbyn ist ein kontroverser Politiker, der für Positionen steht, die dem „westlichen Wertesystem“ nicht gefallen. So möchte er Teile der Infrastruktur in Großbritannien, die privatisiert wurden und seit dem in immer schlechteren Zustand sind, wieder verstaatlichen. Außerdem ist er ein Kritiker der israelischen Politik und hat Sympathien für die Sache der Palästinenser geäußert. Das sind nur zwei Beispiele, die zeigen, dass er, wenn als Premierminister diese Politik umsetzen würde, in Konflikt dem Establishment geraten würde. Und dass gegen Menschen, die Israel kritisieren gerne der Antisemitismus-Vorwurf erhoben wird, ist ein bekanntes Phänomen. Dabei hat es nichts mit Antisemitismus zu tun, wenn man die Politik einer Regierung oder eines Staates kritisiert.

Hinzu kommt, dass Corbyn ein vehementer Kritiker der Nato ist, ihre Politik ablehnt und die Auflösung der Nato fordert. Spätestens da hört der Spaß für die Vertreter der „westlichen Werte“ auf.

Als Corbyn 2015 Chef der Labour-Partei wurde und die Möglichkeit bestand, er könnte bei den Wahlen gewinnen und Premierminister werden, hat ein nicht namentlich genannter, hoher britischer General mitgeteilt:

„Die Armee würde einfach nicht dafür stehen. Der Generalstab würde es einem Premierminister nicht erlauben, die Sicherheit dieses Landes zu gefährden, und ich denke, die Menschen würden alle möglichen, fairen oder faulen Mittel einsetzen, um dies zu verhindern. Man kann nicht einem Außenseiter (im Original wird das Wort „Maverick“ benutzt, das man auf viele Arten übersetzen kann, Anm. d. Verf.) die Sicherheit eines Landes anvertrauen. Es würde Massenrücktritte auf allen Ebenen geben und Sie würden mit der sehr realen Aussicht auf ein Ereignis konfrontiert sein, das effektiv eine Meuterei wäre.“

Das ist ein starkes Stück, wenn ein führender General eine „Meuterei“, also einen Putsch, ankündigt, falls der „falsche Mann“ die Wahl gewinnt. So etwas erwartet man in Bananenrepubliken, aber doch nicht in einem westeuropäischen Staat. Aber es ist geschehen und es hatte keine Konsequenzen.

Das zeigte aber deutlich, dass Corbyn mit Gegenwind zu rechnen hatte. Und der kam auch prompt. Heute kann man im Spiegel lesen:

„In der Tat stiegen seit 2015 die Fälle stark an, in denen Parteimitgliedern Antisemitismus vorgeworfen wird.“

Zufall oder nicht, aber kaum war Corbyn zum Parteichef gewählt, wurde verstärkt über Antisemitismus-Probleme in seiner Partei berichtet.

Der Spiegel-Artikel heute sollte diese Vorwürfe belegen, der zitierte Satz stand dort in einem anderen Zusammenhang. Aber er zeigt auf, dass ein unbestreitbarer zeitlicher Zusammenhang zwischen Corbyns Wahl zum Parteichef und dem Beginn der Antisemitismus-Vorwürfe besteht.

Der Spiegel hat in dem Artikel über eine Dokumentation der BBC berichtet, die die Antisemitismus-Vorwürfe belegen soll. Man kann im Spiegel lesen:

„Die Labour Party duldet seit Jahren Antisemiten in ihren Reihen. Zu diesem Schluss kommt eine neue BBC-Doku. Parteichef Corbyn räumt Probleme ein – sieht sich aber zugleich als Opfer einer Kampagne.“

In der Tat sind antisemitische Äußerungen in der Partei vorgekommen. Und es gab auch Parteiausschlussverfahren deswegen, aber die BBC wirft der Partei vor, vieles unter den Teppich zu kehren. Der Spiegel berichtet über die Vorwürfe als Tatsachen:

„Die Partei wisse von Hunderten Fällen von Antisemitismus unter Mitgliedern, so der Bericht. Trotzdem hat die Partei bisher lediglich 15 Personen tatsächlich ausgeschlossen. Die Partei hat das Problem mit Antisemitismus lange unterschätzt und zu wenig ernst genommen. Später hat sie viel zu langsam und lasch auf teils skandalöse antisemitische Vorfälle reagiert. Darunter waren auch politisch motivierte Versuche, Skandale kleinzureden und ihre Urheber zu entschulden. So wie im Fall des Abgeordneten Chris Williamson. Er hatte behauptet, die Partei entschuldige sich mit Blick auf die Antisemitismus-Vorwürfe zu sehr.“

Die Gegenargumente der Partei hingegen werden vom Spiegel als Behauptungen im Konjuktiv erwähnt:

„Ein Vorwurf der Labour-Führung: Die Beschuldigungen kämen von Personen, denen Corbyn selbst oder dessen Nahostpolitik missfielen. Gerade die Zeitungen des Medienmoguls Rupert Murdoch, dessen zionistische Grundhaltung sich auch in der Berichterstattung seiner Medien widerspiegele, würden eine Kampagne gegen die Partei fahren. Die britischen Zeitungen „Sun“ und „Times“ gehören zu seinem Konzern. Weil Labour nichts weniger als einen Systemumbau in Großbritannien verspricht, darunter die Verstaatlichungen von Infrastruktur und der massive Ausbau von Arbeitnehmerrechten, sei der konservativen Murdoch-Presse beinahe jedes Mittel recht, um Corbyn zu verhindern.“

Fun-Fact am Rande: Was glauben Sie, in welcher Zeitung der ungenannte „hohe“ General 2015 seine Meuterei-Drohung aussprechen durfte? In der Sunday-Times. Und wem gehört die Zeitung? Richtig: Rupert Murdoch.

Es ist unbestreitbar, dass der Murdoch-Konzern eine Kampagne gegen Corbyn fährt und es ist auch so, dass die Vorwürfe gegen die Partei, die die BBC nun zu einer Doku verarbeitet hat, von Leuten kommen, die klare Gegner Corbyns sind. Aber auch das sagt der Spiegel nur im Konjunktiv:

„Einige der von der BBC zitierten ehemaligen Labour-Mitarbeiter hätten offene Rechnungen mit Corbyn.“

Derzeit ist die politische Lage in Großbritannien bekanntermaßen instabil und sogar Neuwahlen sind nicht ausgeschlossen, bei denen Corbyn durchaus Chancen hätte, Premierminister zu werden. Ist es da ein Zufall, dass das Thema gerade jetzt in den britischen Medien wieder hochgekocht wird? Der Spiegel ist im letzten Absatz erstaunlich ehrlich:

„Die schwelende Antisemitismus-Debatte setzt der Labour-Partei seit Jahren zu und findet gerade einen neuen Höhepunkt. Dabei könnte der Zeitpunkt für die Partei eigentlich nicht günstiger sein, sich im Brexit-Chaos positiv gegen die Konservativen abzusetzen. Doch diese Chance scheint nun vertan.“

Kaum läuft es gut für Labour, findet die Debatte in den Medien „einen neuen Höhepunkt„. Jeder kann nun für sich entscheiden, ob das nur ein dummer Zufall ist oder nicht.

https://www.anti-spiegel.ru/2019/antisemitismus-vorwuerfe-gegen-die-britische-labour-partei-und-jeremy-corbyn-was-steckt-dahinter/

Der Stürmer

von https://www.politplatschquatsch.com

Europa ist einer politischen Klasse ausgeliefert, deren Hybris zur Gestaltung der Welt die Möglichkeiten ihres Handwerkszeuges längst übertrifft. Sie würden gern, aber sie können nicht, sie hätten es gern sofort, leben aber in beständiger Angst, es nicht zu schaffen, sie möchten so sehr und haben doch gefesselte Hände, weil sie sich selbst gegenseitig an Ketten geschmiedet haben. Zwar brauchen die Institutionen der EU und die Frauen und Männer, die sie sich zu eigen gemacht haben, wenigstens in Deutschland keine Kritik fürchten, weil eingebettete Berichterstatter mit den Institutionen und für sie leben. Doch das Grummeln außerhalb ist so laut, dass selbst in den Großraumschreibstuben der Gedanke aufschimmert, es könne eines Tages doch zu viel sein, zu schnell, zu durchsichtig.

Gut, dass es Donald Trump gibt. Wie der Klassenfeind im Sozialismus funktioniert der US-Präsident immer noch als Gottseibeiuns – eine Karikatur gewordene Drohung mit einem empfindlichen Übel, das dem Publikum vor allem zeigen soll, wie gut es ihm mit dem aktuellen Personal doch geht, sei es nun gewählt oder nicht gewählt. Zwar ist die Waffe Trump stumpf geworden in zwei langen Jahren, in denen sich die Meldungen über eine Amtsenthebung, einen Rücktritt, eine schwere Erkrankung, eine Abwahl, Gerichtsverfahren und mögliche Haft wie einem Experiment der Selbstsuggestion gegenseitig verstärkten, anreicherten und aufschaukelten, bis alles Berichtete nichts mehr mit dem zu tun hatte, was zu berichten gewesen wäre. Aber für den „Spiegel“, die SZ, die Taz, die Faz und was sonst noch ums Überleben kämpft war Trump genauso Lebenselixier wie für die engagierten Aktivisten in den ARD- und ZDF-Gebührenempfangsstationen.

Erst die Zeit ließ die Kämpfer erlahmen. Der „Spiegel“ zum Beispiel, der Trump in 16 Monaten auf 31 Titelblätter hob, mehr als Hitler, Obama, Merkel, der Papst oder sonstwer in einem ganzen Leben schaffte, hörte irgendwann schlagartig auf, den Kampf gegen Trump zu führen, als könne er gewonnen werden. Was nicht heißt, dass unappetitlicher Bezichtigungsjournalismus ausgestorben ist. In der Stunde der publizistischen Not, wenn sich der Wertekontinent Europa den eigenen Insassen nicht mehr erklären und schönreden lässt, muss der Popanz aus Washington wieder ran. „Mit Donald Trump im Weißen Haus zeigen die USA ihr abstoßendes Gesicht“, schreibt Michael Stürmer in der „Welt“, die sich anschickt, im Moment ihrer größten Bedrohung die CDU unter den deutschen Leitmedien zu werden: Schnell, ankündigungslos und entschlossen ausscheren und die Wettbewerber ganz links außen überholen.

Stürmer jedenfalls schreibt, als wolle er seinem Namen alle Ehre machen. „Seine Hasspredigten gegen Frauen, Schwarze und Einwanderer sollen die Mehrheit für eine zweite Amtszeit sichern“, heißt es über Donald Trump, „um das Ziel zu erreichen, ist ihm jede Lüge recht.“

Haltet den Dieb, ruft es aus dem einzigen Land der Welt, das keine nationalen Interessen mehr kennt, sondern nur noch Opferbereitschaft und share economy. Flammen unterm Dach, eine Krise der Institutionen voraus, die Wirtschaft hinkt wieder wie der kranke Mann Europas und die Kanzlerin zittert und keucht. Doch was uns bewegt, hier bei Springers „Welt“, sind „die hasserfüllten Tiraden des Präsidenten gegen drei führende Frauen der Demokraten, alle amerikanische Staatsbürgerinnen“, die wir zum „Prolog zu Widerwärtigkeiten jeder Art“ erklären. „Prolog“ ist der griechische Begriff für Vorwort. Wer nach zweieinhalb Jahren Trump noch im Vorwort steckt wie Michael Stürmer, hat seit dem Herbst 2016 keine deutsche Zeitung gelesen oder deutsches Fernsehen geschaut.

Die widmeten all ihre Kraft hingebungsvoll dem Kampf gegen den US-Präsidenten, den sie vor seinem Wahlsieg als Witzfigur aus dem Rennen geschrieben hatten. Ein fruchtloses Bemühen, das zu Zeitungsneugründungen führte, denen nur ein sehr kurzes Leben beschieden war. Trump war danach immer noch da, und immer noch konnte er nichts richtig machen. Sprach er mit Nordkorea, war das falsch, brach er mit China, war das falsch, stieg er aus Klimaverträgen aus, war das falsch, hielten die US ihre Klimaziele dennoch ein, im Unterschied zu Deutschland, war das falsch, senkte er die Steuern, war das falsch, und brummte die Wirtschaft in den USA, war das selbstverständlich auch falsch.

„Trump an der Macht war noch experimentell“, lobt Michael Stürmer den Präsidenten, als sei Politik am lebenden Volk jemals etwas anderes gewesen als Experiment. „Aber wenn Trump auf Trump folgt, dann ist alles möglich“, schwant ihm und just spürt er „Grund zur Sorge um die imperiale Republik, die sich gegen sich selbst wendet“. Das beste Beispiel, direkt vor der Haustür, bleibt unerwähnt: Die EU, ein zusehends unregierbarer Moloch aus Einzelinteressen ohne Machtmittelpunkt, den nur noch der faule Kompromiss regiert, der nicht Ziele erreichen will, sondern einzig am Leben bleiben.

Dazu wird mal ein „Spitzenkandidatenprinzip“ ausgerufen, das von nun an immerdar gelten werde. Bei nächster Gelegenheit wird es dann in die Tonne getreten, weil es die Hinterzimmer stört. Wenn Michael Stürmer aber von der „Angst vor einem schleichenden Staatsstreich“ schreibt, dann meint er nicht Brüssel, wo sich die Institutionen stillschweigend der Herrschaft über die Demokratie bemächtigt haben, sondern Washington, wo „eine andere Republik das Ergebnis“ einer Wiederwahl Trumps sein werde.

Für Stürmers Ohren klingt „Trumps Wüten mittlerweile wie die Mobilisierung einer verängstigten weißen Wählerschicht gegen sozialen Umbruch, Wertewandel und Frauenemanzipation“, er hört den „Unflat seiner öffentlichen Äußerungen“ und sieht in „Trumps Toben“ ein Zeichen dafür, dass „längst jedes Mittel recht ist, jede Hasspredigt, jede Drohung, jede Dämonisierung und jede Lüge“, um dem „Hassprediger“ (Walter Steinmeier) noch einmal den Weg ins Weiße Haus zu ebnen.

Aktivismus und Alarmismus, die zweieinhalb Jahre nach den ersten Beschreibungen des nahen Untergangs der Welt wegen der Amtsübernahme Trumps so viel Überzeugungskraft haben wie Stürmers längst verhallter Ruf nach „revolutionärer Erneuerung und weit vorausschauender Führung“ für Europa.

https://www.politplatschquatsch.com/2019/07/der-sturmer.html?utm_source=feedburner&utm_medium=feed&utm_campaign=Feed:+politplatschquatsch/SkVU+%28politplatschquatsch%29

So, so – Donald Trump ist also Epsteins Freund? QAnon spricht über Falschmeldungen

von https://tagesereignis.de

Es ist immer wieder erstaunlich, wie hervorragend Medien weltweit es verstehen, aus etwas Positivem etwas Negatives zu machen. Denken wir hier nur einmal an die Regierung des amerikanischen Präsidenten, Donald Trump. Man schafft es sogar, ihn für etwas verantwortlich zu machen, was unter George W. Bush geschah. Erstaunlich!

Da wurde also ein unter der George W. Bush-Regierung verurteilter Mann, nennen wir ihn mal Jeffrey Epstein, zu einer sehr geringen Strafe verurteilt, obwohl er nachweislich kleine, minderjährige Mädchen verführte, sie prostituierte und – weil das noch nicht reichte – machte er aus ihnen kleine Zuhälter, die weitere Minderjährige in seine aufgestellte Falle lockten. Sie bekamen dafür etwas, was ihnen fehlte, denn die meisten kamen aus den ärmlichsten Verhältnissen: Geld. Viel Geld für ihre Verhältnisse.

Mit Speck fängt man Mäuse und diese Kinder, denen es im Leben oft nicht gut ergangen ist, ergriffen die Gelegenheit, nach einer Massage, die oft als sexuelle Begegnung mit allem Drum und Dran endete, ein paar Hundert Dollar reicher zu sein.

Dieser Epstein muss ein gewiefter Menschenfänger sein, wenn er sowas kann, könnte man denken.

Heute sind viele von ihnen seelische Wracks, nachdem sie begriffen haben, was ihnen angetan wurde, aber einige haben sich aus ihrer Opferrolle erhoben und dafür gesorgt, dass der Mann erneut angeklagt wurde. Seit Samstag sitzt er im Untersuchungsgefängnis und die Chance, jemals wieder die Sonne ohne Gitter davor sehen zu können, ist äußerst gering.

Wenn das alles unter der Bush-Regierung passierte, wieso nur haben Bush und dessen damaliges Justizministerium nicht eingegriffen, als sie davon hörten, dass dieser Mann mit Glacé-Handschuhen angefasst wurde? Hat das damals überhaupt jemanden interessiert?

Normalerweise hätte Epstein mindestens 30 Jahre im Gefängnis verbringen müssen. Stattdessen erlaubte ihm das Gericht und ein Deal, dass er eine Art Ablasszahlung an Dutzende von jungen Mädchen leisten und sich damit freikaufen durfte. Wie in guten alten Zeiten, wo man auf die gleiche Art und Weise seine Sünden loswurde. Es gab noch einen zweiten sehr ungewöhnlichen Deal, den Wikipedia so beschreibt:

„Im Juni 2008, nachdem Epstein sich wegen einer einzigen staatlichen Anklage wegen der Werbung für Prostitution bei Mädchen ab 14 Jahren schuldig gemacht hatte, wurde er zu 18 Monaten Gefängnis verurteilt. Anstatt ins Staatsgefängnis geschickt zu werden, wie die Mehrheit der in Florida verurteilten Sexualstraftäter, wurde Epstein in einem privaten Flügel der Palm Beach County Palisade untergebracht. Er konnte seine eigenen Sicherheitskräfte einstellen und durfte für bis zu 12 Stunden am Tag an sechs Tagen in der Woche in sein Büro in der Innenstadt aufgrund von „Arbeitsfreigang“ gehen. Nach 13 Monate wurde er mit einem Jahr Bewährung entlassen. Während seiner Bewährungszeit durfte er mit seinem Firmenjet zahlreiche Reisen zu seinen Häusern in Manhattan und den U.S. Virgin Islands unternehmen.“ 

Knapp zwei Jahre „Unbequemlichkeit“ – mehr war das nicht – für mindestens 30 Jahre, die er nicht absitzen musste?

Nun steht er wieder im Fokus der Ermittlungen. Es sind Ermittler aus der Trump Administration, die diesen Fall wieder aufrollen.

Nachdem der alte Justizminister, Jeff Sessions, gegangen wurde, wagte man sich wieder an diesen Fall heran. Denn dieser Mann, ein registrierter Sexualstraftäter, war nicht etwa reuig, sondern schien munter weiterzumachen wie zuvor. Aber man konnte nur auf alte Daten zurückgreifen. In Florida war der Fall geschlossen, aber nicht in New York, dem zweiten bekannten Tatort. Hier konnte man neu beginnen.

Als man den Fall neu aufrollte, erfuhr man auch, dass der heutige Arbeitsminister, Acosta, damaliger Staatsanwalt in Florida, in diesen Deal verwickelt ist.

Man könnte nun denken, dass die Medienlandschaft voll des Lobes wäre, dass diesen missbrauchten Mädchen endlich die Genugtuung gewährt wird.

Immerhin wird von höchster Stelle des Staates versucht, die Gerechtigkeit in diesen Fall zu bringen, an der es unter Bushs Administration mangelte. Aber weit gefehlt. Wenn man sich alleine die deutschen Titelseiten anschaut, dann liest man folgendes:

  • T-Online: Dieser Missbrauchsfall belastet die Trump-Regierung
  • NRZ: Kindesmissbrauch: Trump-Freund Jeffrey Epstein angeklagt
  • Berliner Morgenpost: Kindesmissbrauch: Trump-Freund Jeffrey Epstein angeklagt

Im Text herausgearbeitet wird in der Regel dann ein  Ausspruch von Donald Trump aus dem Jahr 2002, den es auch auf Video zu hören gibt:

„Großartiger Typ. Ich kenne Jeff seit 15 Jahren. Macht viel Spaß mit ihm zusammen zu sein. Man sagt sogar, dass er, so wie ich, schöne Frauen mag. Und viele von ihnen sind jünger.“

Hat er vor 17 Jahren wirklich gewusst, was Epstein macht, wenn er nicht gerade den Investment-Banker gibt?

Es ist nicht anzunehmen. Denn vor Jahren hat Trump ihn aus seiner Wochenend-Residenz Mar-a-Lago rausgeworfen, als er bemerkte, dass Epstein Interesse an einem der jungen Mädchen hatte. Wird das auch kommuniziert? Eher nein. Nur sehr wenige Medien berichten darüber. Zum Beispiel die  Washington Post:

„Laut Gerichtsakten wurde Epstein von Präsident Trumps Mar-a-Lago Club in Palm Beach, Florida, ausgeschlossen, weil er ein minderjähriges Mädchen im Club sexuell angegriffen hat.“

Das ist schon länger her, Trump war damals noch lange nicht Präsident.

Wann werden die vielen Saubermänner und -frauen an der Tastatur, die derzeit die Medienlandschaft beherrschen, wahrhaftig und ohne Bias und Framing berichten, wie es ein neutraler Journalismus tun sollte? Das zumindest ist eine Hoffnung, von der viele glauben, dass sie in Erfüllung gehen wird, durch den, der derzeit die meisten Prügel abbekommt, egal, was er macht: Donald Trump.

Er hat versprochen, den Sumpf trockenzulegen, die Korruption zu beenden und hat damals nur von Amerika gesprochen. Heute ist das anders. Er hat seine Aufgabe erweitert, denn die, die korrumpieren, sitzen überall.  Damit hat er den Hass derer auf sich gezogen, die seine größten Gegner sind. Man muss sich also nicht wundern, wenn die halbe Welt gegen ihn ist.

Donald Trump hat die Menschheit gespalten. Die einen glauben, was sie lesen, die anderen glauben, was sie sehen. Und letzteres gefällt ihnen. Denn Trump hält, was er versprochen hat, das haben die letzten Jahre gezeigt. Und das ist etwas völlig Neues in der Politik.

Wer diese Rede nicht kennt, sollte sie unbedingt anhören. Hier hört man seine Agenda und versteht, warum er weltweit von denen angegriffen wird, die er als Sumpf bezeichnet.

 

 

Auch QAnon hat sich heute zum Thema Epstein gemeldet und geschrieben:

3369 QAnon Medien berichten nicht ehrlich
3369 QAnon Medien berichten nicht ehrlich

Die Mainstream-Medien sind eine Betrugsmaschine, die Menschen mit Falschmeldungen gehirnwäscht.

Die Aufgabe der Medien (90% sind im Besitz von sechs Unternehmen) besteht nicht darin, die Öffentlichkeit über die WAHRHEIT zu informieren (anhand von Fakten), sondern die Öffentlichkeit mit Unwahrheiten und Meinungen zu täuschen, um eine Darstellung zu zeichnen, die darauf abzielt, die Schafe in der Linie zu halten“, um die Kontrolle zu behalten und Macht zurückzugewinnen.
MENSCHEN WACH UND VEREINT BEENDEN IHRE KONTROLLE (GEHIRNWÄSCHE).
Q

QAnon nimmt damit Bezug auf einen Beitrag auf Twitter:

ACHTUNG MSM

Wir wissen, dass ihr eine Verbindung zwischen Trump und Jeffrey Epstein herstellen wollt. Aber ihr werdet nur das entdecken:

  • Trump ist nicht in den Flug-Logs der Flüge zu Epsteins Little St. James „Lolita“ Island. Nicht ein Mal.
  • Trump wurde einmal von Epsteins Sohn von Daytona Beach nach New York City mitgenommen.
  • Nachdem er erfahren hat, dass Epstein die 14jährige Tochter eines Angestellten belästigt hatte, warf Trump Epstein aus seinem Mar-a-Lago Golf Club und bannte ihn auf Lebenszeit.
  • Als Epstein zum ersten Mal arretiert wurde, ging Trump freiwillig zur Polizei, um dort auszusagen. Die Polizei gab zu, das Trump nicht entgegenkommender hätte sein können.

Mögen diese Worte auf fruchtbaren Boden fallen. Weltweit nehmen Menschen ihre Scheuklappen ab. Es ist nicht mehr aufzuhalten, Trumps Gegenspieler haben bereits verloren.

Hallo, Japan!

https://tagesereignis.de/2019/07/politik/so-so-donald-trump-ist-also-epsteins-freund-qanon-spricht-ueber-falschmeldungen/11173/

Bürgerkrieg im Bad: Es waren hunderte Nordafrikaner, die über einen türkischen Familienvater herfielen

von https://www.journalistenwatch.com

Foto: Screenshot/Youtube

Düsseldorf – Nach und nach nennt die gleichgeschaltete Mainstreampresse Ross und Reiter. Urheber der Krawalle in einem Düsseldorfer Schwimmbad waren demnach hunderte Nordafrikaner,  die einen gut integrierten türkischen Familienvater bedrängten. Bereits gestern, kurz nach Erscheinen des Artikels, kommentierten mehrere Leser der WELT die bürgerkriegsähnlichen Szenen im Schwimmbad mit folgenden Worten:

„Laut der türkischen Zeitung Hürriyet, waren es eine 3-stellige Zahl Personen nordafrikanischen Ursprungs, die mit einem assimilierten türkischen Familienvater und dessen Familie in Streit gerieten“

Stunden später heißt es in einem ähnlich lautenden Kommentar:

„Inzwischen ist es ja sogar so weit gekommen, dass Menschen mit Migrationshintergrund, die hier schon länger leben und hier auch arbeiten und Steuern zahlen, die Nase voll haben und sich beschweren, weil sie die Toleranz gegenüber aggressiven und dreisten Einwanderern unfair finden. In diesem Fall war es sogar eine türkische Familie, die von den Rüpeln im Freibad erst belästigt und dann bedroht wurde.“

In vielen der insgesamt vierstelligen Kommentare drücken die Leser ihre Verwunderung darüber aus, warum die WELT nicht die ganze Wahrheit schreibt:

„In anderen Medien steht die Information, dass es sich um einen türkischen Familienvater handelt, der von hunderten südländisch aussehenden Männern bedroht wurde, nachdem er sie als Nafris bezeichnet hat. Wieso lässt die Welt diese Informationen weg?“

Zu diesen Medien gehört dem Vernehmen nach der WESTEN, der zaghaft und verhalten unter der Überschrift „Eskalation im Freibad in Düsseldorf: Hunderte Jugendliche umzingeln Familienvater“  neue erschreckende Details nennt. Zu diesen „neuen erschreckenden Details“ zählt offenbar eine Zeugenaussage wonach der Familienvater die ihn bedrängenden Horden als „Nafris“ beschimpft haben soll. Grund genug für die islamhörige gleichgeschaltete Lokalpresse verbal gegen das Opfer nachzutreten:  „Nafri“ ist eine umstrittene interne Bezeichnung der Polizei in NRW für „Nordafrikaner“. Das Bundesjustizministerium hat dieses Wort später kritisiert. Inzwischen wird es bisweilen in einem despektierlichen und beleidigenden Kontext verwendet.“

Im Klartext: der WESTEN macht das Opfer zum Täter. Im anschließenden zeilenlangen Blabla und Aneinanderreihung von Binsenweisheiten wird die steigende Aggressivität in Freibädern thematisiert und findet ihren Höhepunkt im Herumgejammer über „kulturelle Unterschiede, etwa im Umgang mit Frauen.“ Angereichert mit der Durchhalteparole eines Verbandspräsidenten:  „Ich kann den Verband Deutscher Schwimmmeister nur darin unterstützen, dass härter durchgegriffen werden muss.“ Und auch diese Worthülse darf nicht fehlen: „Die Gesellschaft ist hier auf breiter Front gefordert – wir sind nur ein Teilbereich des Ganzen.“

Nach dem gleichen Strickmuster wie bei den Massenübergriffen während der Silvesternacht in Köln   – mit wichtigen Informationen hinterm Berg zu halten – wurde mutmaßlich auch folgender Polizeibericht aus Düsseldorf angefertigt, der sich sowohl bei der Beschreibung der Täter (überwiegend junge Männer) als auch bei Nennung des Opfers auffallend bedeckt hält. Dafür wird detailreich das unglaubliche Aggressionspotential wiedergegeben, mit der die Männerhorde im Schwimmbad auftrat.

„Die eintreffenden Einsatzkräfte stellten vor Ort eine Gruppe von mehreren hundert Personen (überwiegend junge Männer) fest, die eine Familie umringt hatten und anschrien. Der Vater stand schützend vor seine Familie und war in Wortgefechte und eine kurzzeitige Rangelei mit Einzelnen aus der Gruppe verwickelt. Da die Situation offenkundig zu eskalieren drohte, wurden weitere Einsatzteams hinzugerufen. Um die Situation vor Ort zu beruhigen, versuchten die Beamten zunächst die Kontrahenten voneinander zu trennen. Daraufhin wurden auch die Polizistinnen und Polizisten aus der größeren Gruppe angepöbelt. Einzelne Aggressoren warfen, aus dem Schutz der Menge heraus, vergeblich Getränkekartons in Richtung der Einsatzkräfte. Immer wieder versuchten Einzelne durch herausforderndes Herantreten an die Beamten zu provozieren. Dieses Verhalten wurde jedoch bestimmt und konsequent unterbunden. Nach dem Eintreffen weiterer Einsatzteams konnte die Lage nachhaltig beruhigt werden. Die umringte Familie wurde durch Polizeikräfte aus dem Freibad geleitet. Die Verantwortlichen des Freibades entschieden sich dann, zur Vermeidung weiterer Konflikte und weil die übrigen Badegäste stark verunsichert waren, das Bad für den Rest des Tages zu schließen. Das Personal des Freibades wurde bei der Durchsetzung des Hausrechts von den Einsatzkräften unterstützt. Die Räumung des Bades verlief dabei weitestgehend störungsfrei. Lediglich ein renitenter Badegast musste kurzzeitig in Gewahrsam genommen werden. Ein Teil der aggressiven Personengruppe fiel kurze Zeit später erneut durch lautstarkes Geschreie am Messebahnhof auf, woraufhin Einsatzteams die Abreise überwachten. Nach derzeitigem Informationsstand wurde weder durch die Streitigkeiten noch durch den Einsatz der Polizei jemand verletzt.“

Hitze ist an allem schuld

Verschwiegen wird im Polizeibericht, dass laut WESTEN eine Anzeige wegen Beleidigung und Bedrohung aufgenommen wurde, auch habe einer der Merkelgäste dem Familienvater mit einer Geste des Halsabschneidens gedroht. Den Vogel in Sachen Desinformation schießt der tag24 ab. Er schrieb doch allen Ernstes über die kulturtypischen Krawalle der Neubürger in seiner Headline: „Hitze macht aggressiv: Massen-Streit in Freibad löst großen Polizei-Einsatz aus“.  Der Artikel, der nicht einmal den Polizeibericht einigermaßen wiedergibt, gipfelt in dem Satz: „Vielleicht sei die starke Erhitzung der Gemüter auf die ungewöhnlich hohen Temperaturen zurückzuführen.“ Also doch der Klimawandel. So was muss einem ja gesagt werden. Im oben beschriebenen Fall macht wohl eher Berichterstattung als die Sonne aggressiv. Gibt es nicht in irgendwo das schöne Sprichwort: „Die Sonne bringt es an den Tag“. Das heißt die Wahrheit kommt immer ans Licht. Dagegen ist auch die gleichgeschaltete Lückenpresse machtlos. (KL)

Und so etwas ist mittlerweile normal!

https://www.journalistenwatch.com/2019/07/01/buergerkrieg-bad-es/

Google – Es gibt nichts zu sehen (angepasste Lautstärke)

 

Qlobal-Change

Am 30.06.2019 veröffentlicht

⚠️ Unser Telegram Kanal: https://t.me/QlobalChange ⚠️
DOWNLOAD & REUPLOAD aller unserer Videos ausdrücklich ERWÜNSCHT! Unsere kostenlose Arbeit sollte überall kostenlos erreichbar sein.

Die Zensur wird immer radikaler, daher sind wir auch unter folgenden Links zu finden:

⚠️ 🔴 Hier gehts zum Blog:
⬇️ ⬇️ ⬇️ ⬇️
https://qlobal-change.blogspot.com/

⚠️ 🔴 Hier gehts zum Forum:
⬇️ ⬇️ ⬇️ ⬇️
http://qlobal-change.square7.ch

⚠️ 🔴 Folge uns auf Twitter:
⬇️ ⬇️ ⬇️ ⬇️
https://twitter.com/qlobalchange
@qlobalchange

⚠️ 🔴 ALLE Q-Drops auf deutsch:
⬇️ ⬇️ ⬇️ ⬇️
https://www.qmap.pub/?lang=de

⚠️ 🔴 Bitte Abonniert auch unseren Bittube Kanal (Zensur-Vorbeugung):
⬇️ ⬇️ ⬇️ ⬇️
https://bit.tube/Qlobal-Change

⚠️ 🔴 Telegram Kanal Deutsch 🇩🇪🇦🇹🇨🇭:
⬇️ ⬇️ ⬇️ ⬇️
https://t.me/QlobalChange

⚠️ 🔴 Telegram Kanal USA 🇺🇸:
⬇️ ⬇️ ⬇️ ⬇️
https://t.me/QlobalChangeUSA

⚠️ 🔴 Telegram Kanal Italia 🇮🇹:
⬇️ ⬇️ ⬇️ ⬇️
https://t.me/QlobalChangeItalia

⚠️ 🔴 Telegram Kanal Brasil 🇧🇷
⬇️ ⬇️ ⬇️ ⬇️
https://t.me/QlobalChangeBrasil

⚠️ 🔴 Telegram Kanal Portugal 🇵🇹
⬇️ ⬇️ ⬇️ ⬇️
https://t.me/QlobalChangePortugal

⚠️ 🔴 Telegram Kanal Russia 🇷🇺
⬇️ ⬇️ ⬇️ ⬇️
https://t.me/QlobalChangeRussia

⚠️ 🔴 Telegram Kanal España 🇪🇸
⬇️ ⬇️ ⬇️ ⬇️
https://t.me/QlobalChangeEspana

#qlobalchange #qanon #deutsch

Ältere Bürger bald ohne Wahlrecht? Linke und Grüne wollen „Kukident-Kartell“ zerschlagen

von  https://www.anonymousnews.ru

Sollen ältere Bürger bald nicht mehr wählen dürfen, um die linksgrünen Visionen und Karriereträume schneller Wirklichkeit werden zu lassen? Seit Jahren wird dieses absurde Thema immer wieder diskutiert, so auch jüngst nach den Europawahlen. Dies zeugt von einem bemerkenswerten Demokratieverständnis.

von Michael Brückner

Die Mainstream-Medien schwärmen bereits von ganz neuen Zeiten. Dass nach den nächsten Bundestagswahlen die Grünen das Kanzleramt erobern könnten, ist für ihre Gesinnungsfreunde in den Redaktionsstuben mehr als nur eine kühne Utopie. »Die Operation Kanzleramt ist längst im Gange, auch wenn das in der Partei niemand offen sagt«, freuen sich zum Beispiel die Spiegel-Redakteure. Sollte daraus am Ende nichts werden, sind die Schuldigen schon ausgemacht: Es sind die vielen deutschen Wähler der 60plus-Generation, die immer noch Probleme damit haben, ihr Kreuzchen am Wahltag bei der Ökopartei zu machen. Diese Menschen, so heißt es in linksgrünen Kreisen bisweilen gehässig, bildeten ein »Kukident-Kartell«.

Senioren als Sündenböcke

Argumentiert wird, die Generation 60plus mache gut 36 Prozent der Wahlberechtigten aus, die unter 30-Jährigen kämen hingegen auf nur knapp 15 Prozent. Und selbst ein 71-jähriger Grantler wie der baden-württembergische Ministerpräsident Kretschmann dürfte es wohl kaum schaffen, in seiner Altersgruppe dauerhaft als grüner »Influencer« zu reüssieren. Gebe es die über 60-jährigen Wähler nicht, hätten die Grünen eine satte Mehrheit im Bundestag, und die AfD wäre – wenn überhaupt – mit deutlich weniger Abgeordneten im Reichstag vertreten, heißt es oft. Die Senioren als Sündenbocke. Jene Menschen also, die in den vergangenen 40–50 Jahren trotz aller Widrigkeiten mit Fleiß und Arbeitsfreude einen Wohlstand aufgebaut haben, der nicht nur angebliche Flüchtlinge aus aller Welt anzieht, sondern mit der »Generation Z« junge Männer und Frauen heranwachsen lässt, die in Bewerbungsgesprächen als Erstes gern mal nach einem Teilzeitjob fragen. Und die doppelt so häufig krankgeschrieben werden wie ältere Kollegen.

Senioren – so spukt es durch rotgrüne Gehirne – würden dank ihrer zahlenmäßig dominierenden Stellung wichtige Zukunftsentscheidungen blockieren. Und das auf Kosten der jüngeren Generation. Unglaublich, aber wahr, was da die junge taz-Journalistin Johanna Roth unlängst in einem sogenannten Meinungsartikel von sich gab. Sie wandte sich direkt an die »Lieben Mitwählenden über 60« und warf ihnen folgende Sätze an den Kopf: »Leider habt ihr uns … nicht nur eine prekäre Arbeitswelt hinterlassen und ein Europa mit kollektiver Identitätskrise und Nationalismusproblemen, sondern auch den Planeten zugemüllt mit Kohlekraftwerken und Plastiktüten. Und ihr wollt über unsere Zukunft bestimmen?«

Durchgeknallte Redakteurin

Die Dame plädiert für eine »Epistokratie der Jugend«, also eine »Herrschaft der Wissenden«. Der Weg dorthin: Das Wahlalter herabsetzen und nach oben begrenzen. Unter Umständen könnten die Senioren ihr Wahlrecht aber behalten, wenn – so die Konzession der durchgeknallten Journalistin – sie es delegierten. Vielleicht an den grün-alternativen Enkel aus der Z-Generation?

Nun könnte man diesen Vorschlag als einen nicht ganz ernst zu nehmenden Versuch einer jungen Journalistin interpretieren, sich bekannt und interessant zu machen. Wer auffallen will, muss in der Mediengesellschaft eben provozieren. Doch tatsächlich handelt es sich um keinen Einzelfall. Schon vor einigen Jahren wartete der österreichische Politologe Peter Hajek mit dem Vorschlag auf, das Wahlrecht von alten Menschen nach 10 Jahren Pension aufzuheben. Ansonsten drohe dem Staat eine »Rentnerdiktatur«. Noch krasser mutet da der Unsinn an, den die österreichische Journalistin und Frauenrechtlerin Sibylle Hamann jüngst verbreitete. Europa habe ein politisch-demographisches Problem. Denn wer kümmere sich um die Zukunftsfragen, wenn die Alten sich immer durchsetzten? Der abenteuerliche Befund der vermutlich vom Ergebnis der Europawahl zutiefst frustrierten Autorin: Die Alten wählten »aus Liebe«. Zum Beispiel aus Liebe zur FPÖ, deren ehemaligem Vizekanzler Heinz-Christian Strache sie sogar das Ibiza-Video großherzig verziehen. Nur die über 60-jährigen Wähler stünden in Deutschland noch grün-roten Mehrheiten im Weg – und damit auch dem nächsten grünen Kanzler oder der Kanzlerin.

Geschmackloser geht’s nicht mehr: »Generation Rollator«

Wir erinnern uns: Schon nach dem Brexit-Votum verbreiteten vor allem auch deutsche Mainstream-Medien, »die Alten« hätten mehrheitlich für den Austritt ihres Landes aus der EU votiert, während die Jungen überwiegend absolut überzeugte Europäer seien. Die Geschmacklosigkeiten kannten in diesem Zusammenhang keine Grenzen mehr: Ältere Wähler wurden als Angehörige der »Generation Rollator« beschimpft – und die Forderungen nach einer neuen Brexit-Abstimmung damit begründet, dass viele der seinerzeitigen Brexit-Befürworter mittlerweile gestorben seien.

Der Demografieforscher Harald Wilkoszewski, derzeit für das Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB) tätig, stellte nach der Brexit-Abstimmung fest, wenn es hart auf hart komme, könnten die Alten die Jungen an den Wahlurnen in den meisten europäischen Ländern ausbooten. Ältere Wähler seien vor allem dann gegen politische Maßnahmen, wenn sie Geld kosteten. So sinke mit steigendem Lebensalter etwa die Zustimmung zu einer Kindergelderhöhung. Wenn das stimmt, dann wären die als »Kukident-Kartell« verhöhnten älteren Wähler nicht sonderlich erfolgreich gewesen mit ihrem Wahlverhalten. Denn laut »Statista« stieg das jährlich gezahlte Kindergeld in Deutschland von 29,2 Milliarden Euro in 2007 auf rund 36 Milliarden im Jahr 2017.

Ende der Märchenstunde

Einmal abgesehen davon, welch bezeichnendes Schlaglicht solch abstruse Forderungen auf die ansonsten bei jeder passenden Gelegenheit von linksgrüner Seite geforderte »Diversity« werfen, stimmen noch nicht einmal die Prämissen. Denn Parteienpräferenzen werden nicht vorrangig vom Alter geprägt. »Wie wir wählen, hat nur noch sehr wenig mit dem Alter zu tun«, stellt Achim Goerres, Professor für Empirische Politikwissenschaft, fest. Schließlich gebe es keine Homogenität der Altersgruppen. Die Leute unterschieden sich vielmehr durch verschiedene Merkmale und Erfahrungshorizonte, wie zum Beispiel Einkommen und Bildung. »Nur weil ich mit anderen Menschen im gleichen Alter bin, gehen diese Unterschiede nicht einfach weg, auch nicht im höheren Alter«, unterstreicht der Wissenschaftler. Überdies gebe es keine politischen Themen, die nur für Ältere relevant seien. Selbst das Thema Rente sei kein reines Senioren-Thema. Die Rente habe übergreifend für alle Altersgruppen eine große Bedeutung.

Die Behauptungen im Zusammenhang mit der Brexit-Abstimmung müssen im Übrigen ebenfalls differenziert bewertet werden. Zwar haben in der Tat ältere Wähler eher für den Brexit votiert als jüngere. Dafür war die Wahlbeteiligung der Jungen niedriger als bei den älteren Bürgern, was zumindest die Vermutung nahelegt, dass die jüngeren Wähler ebenfalls nicht gerade mit Leib und Seele für den Verbleib in der EU waren.

https://www.anonymousnews.ru/2019/06/30/linke-und-gruene-wollen-senioren-wahlrecht-entziehen/

 

Wenn Menschen nachts Hakenkreuze sprühen gehen, um ein Naziproblem vorzutäuschen

Eine Spraydose; Foto: © jouwatch
Eine Spraydose; Foto: © jouwatch

In den sozialen Netzwerken und auf Youtube kursiert aktuell ein Video, in dem ein Unbekannter davon berichtet, dass er nachts Hakenkreuze sprühen gegangen ist, um ein Naziproblem vorzutäuschen.

 

https://www.journalistenwatch.com/2019/06/30/wenn-menschen-hakenkreuze/

Medien schreiben von der „rechten Gefahr“ – Was steht tatsächlich im Verfassungsschutzbericht?

von https://www.anti-spiegel.ru

Der aktuelle Verfassungsschutzbericht ist erschienen und war natürlich auch ein Thema bei den Medien. Wer aber einen Blick in den Bericht und vor allem auf die nackten Zahlen wirft, stellt fest, wie falsch die Medien über das Thema berichtet haben.

Beim Spiegel war schon nach der Überschrift klar, wohin die Reise geht: „Verfassungsschutzbericht und Rechtsextremismus – „Auffallend ist die hohe Gewaltbereitschaft„“. Im ganzen Artikel ging es in aller Ausführlichkeit nur um Rechtsextremismus.

Wer den Medien Glauben schenkt, der muss natürlich der Meinung sein, dass der Rechtsextremismus das größte Problem in Deutschland ist. Dass dem nicht so ist, erkennt man schon nach einem kurzen Blick in den Verfassungsschutzbericht. Dort sind die Verbrechen von verschiedenen extremistischen Strömungen aufgelistet und man kann die nackten Zahlen nach Delikten analysieren und vergleichen.

Aber beim Spiegel scheint man den Bericht gar nicht gelesen zu haben. Der Artikel beginnt mit den Worten:

„Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble (CDU) spricht von einem „erschreckenden Ausmaß an rechtsextremistischer Gewalt“ und von „Abgründen an Hass und Häme“, Innenpolitiker verschiedener Parteien konstatieren „braunen Terror“: Wie groß ist die Bedrohung durch Rechtsextreme in Deutschland?“

In dieser Art geht es weiter und es wird nur über rechtsextreme Verbrechen berichtet.

Vergleichen wir einmal die Anzahl der Gewalttaten. Die Anzahl der rechten Gewalttaten hat sich leicht von 1.064 in 2017 auf 1.088 in 2018 erhöht. Die Anzahl der linken Gewalttaten ist stark zurückgegangen, von 1.648 in 2017 auf 1.010 in 2018. Allerdings muss man anmerken, dass die Zahl der linken Gewalttaten in 2017 wegen des G20-Treffens in Hamburg so hoch war. Wir sehen aber, dass es ungefähr gleich viele rechts- und linksextremistische Gewaltverbrechen gibt.

Hinzu kommt noch andere Straftaten, die aber so, wie sie im Bericht aufgelistet sind, nicht vergleichbar sind. Dazu gleich mehr. Vergleichbar sind lediglich die Zahlen bei zwei Tatbeständen: Sachbeschädigung und Nötigung/Bedrohung. Rechtsextreme haben in 2017 1.653 derartige Straftaten begangen, in 2018 nur noch 1.257. Auf das Konto von Linksextremen gingen in 2017 3.270 derartige Straftaten, in 2018 waren es noch 2.290.

Hier haben wir also fast doppelt so viele Straftaten von Linksextremen, wie von Rechtsextremen.

Aber im Spiegel steht davon kein Wort.

Und damit kommen wir insgesamt auf 2.707 rechte Straftaten in 2017 und auf 2.345 in 2018. Bei den Straftaten aus dem linken Bereich waren 4.918 Straftaten in 2017 und 3.300 in 2018.

Im Spiegel kann man jedoch folgende Zahlen lesen:

„Die Zahl der rechtsextremistischen Straftaten sank insgesamt leicht auf 19.409 Delikte. Bei den Gewalttaten gab es jedoch einen Anstieg um 3,2 Prozent auf 1088.“

Warum kommt der Spiegel auf 19.409 Delikte durch Rechte, während ich nur 2.345 komme?

Ich habe gesagt, dass man die „anderen Straftaten“ nicht vergleichen kann, das muss ich nun erklären. Im Verfassungsschutzbericht werden unter den rechten Straftaten unter anderem auch Propaganda-Delikte (12.404 in 2018) und Volksverhetzung (4.652 in 2018) aufgelistet. Die gibt es merkwürdigerweise bei den Linken gar nicht. Bei den linken Straftaten gibt es dafür noch die Kategorie „andere Straftaten“ (1.322 in 2018).

Wenn man aber Zahlen vergleichen will, dann darf man nicht Äpfel mit Birnen vergleichen, weshalb ich in meinem Vergleich diese Zahlen nicht habe einfließen lassen, sondern nur die Gewaltdelikte, Sachbeschädigung und Nötigung/Bedrohung genommen habe. Jetzt kann jeder für sich entscheiden, ob er es so machen würde, wie ich es getan habe. Jedenfalls kommt der Unterschied so zu Stande, dass die Medien nicht drauf hinweisen, dass es sich 17.056 der 19.409 rechten Straftaten um Schmierereien und ähnliches handelt. Gleichzeitig wird über die Straftaten von Linksextremen im Spiegel kein Wort verloren.

Übrigens gibt es noch eine Kategorie von Straftaten in dem Verfassungsschutzbericht, über die in den Medien kein Wort verloren wird: Straftaten aus dem Bereich „ausländische Ideologie“. Die Zahlen sind zwar noch vergleichsweise gering, aber die Tendenz ist erschreckend. 2017 wurden in diesem Bereich 182 Gewaltdelikte verzeichnet, in 2018 waren es schon 355, das ist ein Anstieg um fast 100%! Und auch bei Sachbeschädigung und Nötigung/Bedrohung waren es 153 Delikte in 2017 und 261 in 2018.

Auch hier habe ich nicht vergleichbare Delikte wie Verstöße gegen das Versammlungsrecht oder Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung nicht mit einbezogen, um die Zahlen vergleichbar zu machen. Wenn man diese Delikte hinzuzählt, kommt man auf insgesamt 1.187 Straftaten aus dem Bereich „ausländische Ideologie“ in 2017 und auf 1.928 in 2018.

Die Zahlen sind wie gesagt noch recht klein, aber sie wachsen extrem schnell. Aber davon findet sich im Spiegel kein Wort.

https://www.anti-spiegel.ru/2019/medien-schreiben-von-der-rechten-gefahr-was-steht-tatsaechlich-im-verfassungsschutzbericht/

„Correctiv“: „Faktenchecker“ im Faktencheck

  • „Ein Prozent“ nimmt den „Correctiv“-Faktencheck unter die Lupe: Da, wo es passt, werden Quellen ignoriert, Fakten relativiert oder Definitionen nach eigenem Bedarf angepasst – auch wenn diese gängigen Mustern zuwiderlaufen.
  • Das Problem: In Kooperation mit Facebook und der Bundesregierung können „Faktenchecker“ die Reichweite von Posts und Blog-Artikeln massiv einschränken.
  • Intransparente „Faktenchecks“ gefährden die Informations- und Pressefreiheit. Aufklärung, Sensibilität und eine grundsätzlich kritische Halung sind in diesem Zusammenhang besonders wichtig.

„Falschmeldungen stellen eine Gefahr für die Demokratie dar“, heißt es auf der Internetseite von „Correctiv“. So weit, so gut. Dass aber ausgerechnet demokratisch in keiner Weise legitimierte „Correctiv“-Journalisten sich zu „Faktencheckern“ und Demokratieschützern erheben, spottet jeder Beschreibung. Wie gefährlich missverständliche „Faktenchecks“ für die Demokratie sein können, zeigt ein Vorfall, von dem auch „Ein Prozent“ betroffen ist.

Zuwandererkriminalität: Was nicht sein darf

Auslöser des Vorfalls war ein Beitrag der österreichischen Wochenzeitung „Wochenblick“ vom 16. Juni. Darin thematisiert der Verfasser das immense Ausmaß der Kriminalität im Zuwanderungskontext und nimmt dabei Bezug auf das kürzlich veröffentlichte Bundeslagebild „Kriminalität im Kontext von Zuwanderung“ 2018 des Bundeskriminalamts. Der Beitrag wurde nicht nur von der AfD geteilt, sondern auch auf unserer Facebook-Seite im Zusammenhang mit einer Grafik geteilt.

Allein auf Facebook wurde der Beitrag insgesamt mehr als 8.000-mal geteilt. Kein Wunder also, dass „Correctiv“ gestern einen als Faktencheck getarnte Gegendarstellung veröffentlichte, denn die Zahlen des BKA-Lagebildes sprechen für sich. Wir nehmen die Argumente und Erklärungsversuche von „Correctiv“ genauer unter die Lupe. Das Ergebnis: Bei „Correctiv“ geht es nicht darum, Fakten und Quellen zu prüfen, sondern politisch Andersdenkende zu diskreditieren. Facebook gestattet den „Faktencheckern“, Posts und Artikel zu bewerten – als „Fake News“, „gemischt“ und „wahr“. Das hat unmittelbare Auswirkungen auf den Algorithmus und die Reichweite der Information – ein mächtiges Instrument im Kampf um die Meinungsvorherrschaft.

Faktencheck oder Gegendarstellung?

„Correctiv“ schreibt: „‚Vertuscht‘ wurde bei dieser Statistik nichts. Die Zahlen, die Wochenblick zitiert, sind alle öffentlich einsehbar im ‚Lagebericht Kriminalität im Kontext von Zuwanderung 2018‘ des Bundeskriminalamtes (BKA).“

„Correctiv“ verschweigt, dass abgesehen von „Ein Prozent“ und dem „Wochenblick“, nur der Blog „Freie Welt“, „RT Deutsch“ und – als einzige etablierte Zeitung – die „Welt“ sich zu dem Thema äußern. Die Zahlen wurden nicht vertuscht, aber sie wurden wenigstens ignoriert.

Immerhin: Der Fakt, dass mehr als 46.000 Deutsche Opfer von Zuwandererkriminalität wurden, wird von „Correctiv“ nicht bestritten, wenn sie sich auch um Relativierung bemühen. Bei den angeführten Straftaten handele es sich „um verschiedene Arten von Delikten“ – nicht nur Gewalt, sondern eben auch Raub und Diebstahl.

Anschließend unterstellt die Verfasserin Alice Echtermann dem „Wochenblick“, die Statistik falsch zu verwenden, um sie anschließend selbst vermeintlich falsch zu verwenden. Echtermann kritisiert zudem, dass im „Wochenblick“-Beitrag u.a. das Wort „Angriff“ auf „sämtliche Straftaten“ angewandt werde – und ignoriert damit kurzerhand gültige juristische Definitionen.

Quellenüberprüfung – kein Qualitätsmerkmal

Doch es kommt noch besser: „Correctiv“ behauptet, der Anstieg deutscher Opfer von Morddelikten um 105 Prozent sei falsch – weil die Statistik „die Zahl aller Opfer von Mord- und Totschlagsdelikten [benutzt], die auch die Opfer von versuchten Delikten enthält“. Das ist schlicht die Verharmlosung und Relativierung einer besorgniserregenden Entwicklung. Fraglos ist es schlimmer, wenn ein Mensch einem vollendeten Mord zum Opfer fällt, aber auch versuchter Mord oder Totschlag bleiben, was sie sind: grauenhafte Verbrechen.

Im Übrigen stieg die tatsächliche Zahl deutscher Todesopfer durch Zuwanderergewalt laut „Correctiv“-Angaben von 13 (2017) auf 27 (2018) – ein Anstieg um ca. 107 Prozent. Insofern hat der „Wochenblick“ hier sogar untertrieben. Blöd, wenn man sich selbst widerspricht.

Im Anschluss stellen die Kollegen vom „Wochenblick“ die Zahl von 13.377 Vergewaltigungen durch Ausländer in den Raum. Natürlich wittert „Correctiv“ auch hier gleich „Fake News“. Doch ganz so einfach ist es nicht: Die Zahl stammt zwar nicht aus dem BKA-Lagebild, aber in einem Beitrag der „Welt“ vom 9. April ist von 13.377 nicht-deutschen Tatverdächtigen bei Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung die Rede. Auch die bemängelte Zahl von 55.359 nicht-deutschen Tatverdächtigen im Bereich gefährlicher und schwerer Körperverletzung findet sich in demselben Beitrag. Korrekt ist allerdings, dass sich letztere Zahl auf die Tatverdächtigen und nicht, wie vom „Wochenblick“ suggeriert, auf deutsche Opfer bezieht.

Quellenüberprüfung gehört wohl nicht zu den Qualitätsmerkmalen des „Correctiv-Faktenchecks“.

Zu guter Letzt erwähnt der „Wochenblick“ erschreckende Zahlen über die Insassen deutscher Gefängnisse: In Hamburg sind 61 Prozent, in Berlin 51 und Bayern 45 Prozent der Gefangenen Ausländer, darunter auch Zuwanderer im Sinne des BKA-Lagebilds. Erneut unterstellt „Correctiv“ eine Irreführung – an den Fakten ändert auch das nichts.

Fazit: „Faktencheck“ unsauber, einseitig und intransparent

Dieses Beispiel veranschaulicht die Strategie der „Faktenchecker“: Es geht ihnen nicht um die transparente und kritische Darstellung journalistischer Unsauberkeit, sondern um die Bedienung klassischer Vorurteile gegenüber alternativen Medien und politischen Gegnern. Da, wo es passt, werden Quellen ignoriert, Fakten relativiert oder Definitionen nach eigenem Bedarf angepasst – auch wenn diese gängigen Mustern zuwiderlaufen.

Fazit: „Correctiv“ und Co. sind mitnichten an einer objektiven Aufarbeitung falscher Informationen interessiert. Stattdessen stellen sie die eigenen politischen Interessen – ein Blick auf die Spenden (unter „Finanzen & Förderer“) genügt – über Demokratie und Informationsfreiheit.

„Ein Prozent“ begreift sich als Bürgernetzwerk. Zu unseren Aufgaben gehört auch, darüber zu schreiben, was andere verschweigen – faktenbasiert und verantwortungsbewusst. Dass nicht jeder gleichermaßen an ausgewogener Berichterstattung interessiert ist, hat „Correctiv“ eindrücklich unter Beweis gestellt.

https://www.einprozent.de/blog/recherche/correctiv-faktenchecker-im-faktencheck/2493