MDR: Linken-Politikerin beklagt im Magazin „Umschau“ zu hohe Mieten – Sender änderte ihren Namen

Epoch Times

Die Partei „Die Linken“ setzt in ihrem Wahlkampf offenbar auf Methoden, wie sie im Propaganda-Fernsehen der DDR üblich waren. Nach dem Patzer auf Sat.1 hatte man nun im MDR eine Leipziger Kandidatin für den Bundestag zum Thema Wohnungsnotstand und zu hohe Mieten befragt – und ihr einen falschen Namen gegeben.

Die Magazinsendung „Umschau“ des MDR informiert die Ostdeutschen schon seit mehr als 50 Jahren über soziale und gesellschaftliche Themen der Region. Am 22. August zeigte das Magazin einen siebeneinhalb Minuten langen Beitrag über die Mietenentwicklung in Leipzig. “Der Wohnungsmarkt in Mitteldeutschland verschärft sich. Besonders spürbar ist das in der stark wachsenden Stadt Leipzig, wo die Mieten förmlich explodieren. In der DDR waren solche Preise nicht vorstellbar”, heißt es dort.

In der Sendung wird über das Schicksal einer jungen Familie rund um eine sorgenvoll wirkende, 36-jährige Frau berichtet, die dem MDR zufolge mit ihrem Mann zu den „Normalverdienern“ gehört, und nun schon seit vier Jahren eine größere Wohnung sucht – vergeblich. Die bisherige Wohnung mit 90 Quadratmetern reicht nicht mehr aus, die Tochter fände in ihrem weniger als 9 Quadratmeter großen Zimmer zu wenig Platz. Die Not werde natürlich immer größer, je größer die Kinder werden.

Der Name der Normalverdienerin ist laut Beitrag Anja Riekewald. Dem Autor des Blogs „Scheidende Geister“ kommt die Frau allerdings bekannt vor. Er erkennt in ihr die Linken-Bundestagskandidatin Franziska Riekewald aus dem Wahlkreis Leipzig-Nord und fragt: „Lässt der MDR eine Politikerin der Partei DIE LINKE unter falschem Namen über Mieten im Osten jammern?“

Die „FAZ“ recherchiert und stellt fest: „Offensichtlich wusste die Linke in Leipzig vorab von den kommenden Dreharbeiten zum Thema Mieten. Denn am 18. August, vier Tage vor der Sendung, machte sie sich mit Nennung des Senders und Angabe seiner Emailadresse bei Twitter auf die Suche nach politisch passenden Interviewpartnern für die öffentlich-rechtliche und laut Verfassung unabhängige Anstalt: @mdrde sucht eine Familie, die über ihre Wohnungssuche in #Leipzig berichtet. Wir unterstützen das! Meldet euch: recherche-umschau@mdr.de“

 

Aber nicht nur die Partei forderte ihre Follower auf, sich dem MDR zur Verfügung zu stellen. Auch Franziska Riekewald verbreitete den Aufruf ihrer Partei und schrieb dazu am 18. August (Der Tweet wurde inzwischen gelöscht, hier ist er im Archiv): „Sucht ihr auch, wie ich, schon seid längeren eine größere Wohnung und findet keine, weil unbezahlbar? Dann meldet euch. #Leipzig #Wohnen“, so FAZ.

Vortäuschung falscher Tatsachen

Vier Tage später erscheint dann eine Anja Riekewald zur besten Sendezeit, die als „Normalverdiener“ in Wohnungsnot dargestellt wird, aber nicht als Parteimitglied der Linken.

Der Blogger von „Scheidende Geister“, der in Anja Riekewald die Leipziger Linken-Bundestagskandidatin Franziska Riekewald erkannt hatte, fühlt sich veralbert. Nicht nur, weil hier eine bewusste Personentäuschung vorgenommen wurde, sondern weil selbst das behandelte Problem offenbar gar nicht existiert. Er schreibt:

Die Familie lebt zu viert in einer Vierzimmerwohnung mit 90 Quadratmetern. Die Wohnung liegt im Waldstraßenviertel. Das, so erfahren wir später im Bericht, liegt im Zentrum und gehört zu jenen Vierteln, in denen die Nachfrage besonders groß ist. Gute Wohnlage also. Die beiden Kinder haben jeder ein eigenes Zimmer. Weshalb die unermüdliche Suche nach einer größeren Wohnung seit vier Jahren? Wollen mich die Umschau-Macher veralbern? Das ist doch keine Wohnungsnot! Das sind doch keine Probleme!

Dass der MDR bei seinem Aufruf auf Twitter keine „normale“ Familie gefunden hatte, die sich zum Thema äußern wollte, wirft auch bei der LVZ die Frage auf  „wie gravierend das Problem tatsächlich ist“. Und auch die FAZ schreibt: „Insgesamt liegt Leipzig auf dem Niveau der durchschnittlichen Mietaufwendungen der Deutschen, und weit unter dem, was in anderen Städten vergleichbarer Grösse bezahlt wird.“

Die „Leipziger Volkszeitung“ sieht in dem Beitrag des MDR eine gelungene Vermarktung des Linken-Wahlkampfs und schreibt:

Das Thema Mietsteigerung und Gentrifizierung ist in Großstädten das Leib- und Magenthema der Linken, spätestens seitdem es in Berlin gut lief.

Für Riekewald spielt ihre politische Funktion für den Beitrag keine Rolle – aus ihrer Sicht. „Ich bin eine ehrenamtliche Stadträtin, normale Angestellte und Mutter.“ Insofern stehe sie für die „ganz normale Mittelschicht“, erklärt sie der LVZ.

„Propaganda live“

Der CDU-Direktkandidat im Leipziger Süden fühlt sich offenbar ans Sendeformat der DDR erinnert. Auf Facebook spricht er von „Propaganda live“ und „fairer Wahlkampf und Transparenz in der Lesart der Linken“.

Laut FAZ hat sich der MDR schon für den Fehler entschuldigt und den Namen richtig gestellt. Ein Hinweis auf die Parteizugehörigkeit der Interviewten ist aber nachwievor nicht zu finden.

Franziska Riekewald scheint sich auch auf Twitter keiner Schuld bewusst zu sein: „Ja, das bin ich mit meiner Familie. Der Fehler wurde inzwischen behoben und der Name rausgenommen.“ Und weiter: „MDR hat öffentlich Familien in dieser Notlage gesucht. Hab mich gemeldet. Die Parteizugehörigkeit spielt bei der Wohnungssuche keine Rolle.“ Dem Sender habe sie ihre Parteizugehörigkeit „natürlich nicht“ verschwiegen, antwortet sie auf eine entsprechende Anfrage der FAZ.

 

Manipulation der Öffentlichkeit

Die ehemalige Bundestagsabgeordnete Vera Lengfeld schreibt in diesem Zusammenhang von „gebührengeschütztem fehlenden Qualitäts- und Unrechtrechtsbewusstsein“, dass wirklich erschreckend sei. Sollte dem Sender ihre Bundestagskandidatur tatsächlich bekannt gewesen sein, dann  „handelt es sich um eine Manipulation der Öffentlichkeit.“

Erst kürzlich wurde dem Wahlkampf der LINKEN eine Plattform im öffentlichen Rundfunk geboten, der Schlagzeilen machte. Epochtimes berichtete hier: Krankenschwester im Sat.1-TV-Duell ist Linken-Politikerin – Erziehungsfernsehen mit gecasteten „Normalbürgern“ (FB-User)

(mcd)

http://www.epochtimes.de/politik/deutschland/mdr-linken-politikerin-beklagt-im-magazin-umschau-zu-hohe-mieten-sender-aenderte-ihren-namen-a2207175.html

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Haben die Deutschen Medien seit Beginn der Flüchtlings- und Migrantenkrise
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Stiftung mit einem deutlichen Ja.

Die Medien hätten die Willkommenskultur ausführlich dargestellt.

Abweichende Stimmen fanden hingegen kein Gehör oder wurden als
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Die Beobachtung der Bürger deckte sich teils nicht mehr mit der medial
vermittelten Realität. Das Vertrauen in die deutschen Medien hat darunter
erheblich gelitten.

Laut einer Studie der Universität Mainz, fühlt sich die Hälfte der
Bevölkerung von der Presse belogen. Journalisten beginnen bereits,
sich für ihre Berichterstattung zu entschuldigen.

Die Inszenierung einer Demokratischen Wahl

 

Von der Regierung und von den Medien wird der Eindruck erweckt,
dass die Wahlen demokratisch sind. Sind sie das wirklich? Nein.

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