Versehentlicher Übersetzungsfehler: Aus „Terroristen“ wurde „Kurden“

Von NEX24
(Archivfoto: tccb)

Kayseri – Der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan hielt am Samstag eine Rede in der zentralanatolischen Stadt Kayseri und äußerte sich unter anderem zu der Anti-Terror-Offensive „Friedensquelle“ der türkischen Streitkräfte im Norden Syriens gegen den IS und dem syrischen Arm der Terrororganisation PKK, die YPG.

Erdogan sagte, dass die Türkei nach der mit den USA vereinbarten fünftägigen Waffenruhe ihre Militäroffensive dort weiterführen werde, wo sie aufgehört habe, falls die YPG bis zu dem Zeitpunkt die Sicherheitszone nicht verlassen haben sollte.

„In der Minute, wo die 120 Stunden enden, werden wir dort weitermachen die Köpfe der Terroristen zu zerquetschen, wo wir aufgehört haben“

Aufgrund eines kleinen Übersetzungsfehlers titelten Medien in Deutschland leider jedoch „Mitten im Waffenstillstand droht Erdogan, die Köpfe der Kurden zu zerquetschen“.

Weiter hier

https://nex24.news/2019/10/versehentlicher-uebersetzungsfehler-aus-terroristen-wurde-kurden/

WER WIND SÄT, WIRD STURM ERNTEN!

 

Carsten Jahn

Am 15.10.2019 veröffentlicht

Sie lenken ab, sie erzählen uns die Unwahrheit, sie wägen uns in Sicherheit, sie vernebeln uns die Sicht der Dinge. Politik und Medien sind derzeit maßgeblich verantwortlich das sich Hass und Aggressivität in den Köpfen der Menschen aufstaut.

#ARD, #ZDF, #Herne, #Medien, #Presse, #Politik, #Halle, #Schuldkult, #Deutschland, #AfD, #Laschet, #Politiker, #Erdogan, #Kurden

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Tagesdosis 10.10.2019 – Die unbekannten Toten aus Halle

 

KenFM

Am 10.10.2019 veröffentlicht

Den vollständigen Tagesdosis-Text (inkl ggf. Quellenhinweisen und Links) findet ihr hier: https://kenfm.de/tagesdosis-10-10-201…

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Glaube wenig, Hinterfrage alles, Denke selbst.

Redaktionelle Anmerkung. Der Beitrag wurde heute vormittag eingesprochen. Hinsichtlich der Opfer gibt es nun erste Erkenntnisse, Zitat: Es handelt sich um eine 40 Jahre alte Frau aus Halle sowie einen 20 Jahre alten Mann aus Merseburg, wie die Deutsche Presse-Agentur aus Sicherheitskreisen erfuhr.

Ein Kommentar von Bernhard Loyen.

09.10.2019, 16:00 Uhr, zwei Menschen wurden in Deutschland ermordet. Erschossen. Vier Menschen, zwei bei einer Nachfolgetat, schwer verletzt. Tötungsdelikte passieren nicht selten in diesem Land (letztes Jahr 386 Mal (1)), erfahren mal weniger, mal mehr Aufmerksamkeit. Die jeweilige Dynamik der Berichterstattung ergibt sich aus dem Wert der Nachricht. So sind die gegenwärtigen Parameter der Multiplikatoren, also der Medienlandschaft justiert. Je klarer zuzuordnen, entsprechend zu nutzen, besteht die unmittelbare Chance der explosionsartigen Berichterstattung.

Unsere gegenwärtigen Medien-Zeiten leben, zelebrieren das ungeschriebene Gesetz: Keiner weiß etwas genaues, aber viele können etwas berichten. Falsch, müssen berichten, denn lieber mutmaßen, als schweigen. Schweigen ist Schwäche, bzw. wird als unprofessionell abgestraft. Obwohl nichts bekannt, wird umgehend aus allen Kanälen geschossen, was das Halbwissen hergibt. Es war der lange Tag von – offensichtlich, offenbar, möglicher Weise, anzunehmen, denn time is still money und wer nichts zu bieten hat, verliert ratatafatz potentielle Leser, Hörer, Besucher, Klicks, Likes, Retweets. Der Voyeurismus muss bedient werden, getarnt als vermeintlich ehrliches Interesse, wohlwollender formuliert – Anteilnahme.

17:00 Uhr, noch immer keine Informationen über die beiden Opfer.

Während ich diese Tagesdosis schreibe, sind diverse Tabs, Liveblogs geöffnet. Nein, nicht wegen der Inhalte, mich interessieren eher die Rahmen der Berichterstattung, der Stil, wenn man bei den meisten Schlagzeilen dieses Wort überhaupt benutzen möchte. Es fanden sich kurz nach der Tat, in Zeiten von umgehend und permanent gezückten Mobilgeräten, Videos und Standbilder des Täters auf direktem Weg ins World Wide Web. Wir leben in Zeiten, wo die Polizei sich genötigt sieht, nach einem solchen Ereignis folgenden Tweet zu veröffentlichen, Zitat: Falls ihr Fotos oder Videos vom Tatgeschehen oder sonstige Hinweise habt, das BKA unterstützt uns mit einem Hinweisportal. Bitte nutzt dieses und verbreitet die Fotos/Videos nicht in sozialen Netzwerken! (2) . Man möge bitte auch nicht die Ausrüstung der Einsatzkräfte dokumentieren. Natürlich fanden trotzdem die Bilder ihren Weg.

Die Menschen gieren nach realen Bildern, nach Leid, Elend, Mord und Totschlag. Es kann Normaldenkende nur schütteln, hinsichtlich unmittelbar daraus resultierender Diskussionen, Mutmaßungen, Forderungen.

18:00 Uhr, noch immer keine Informationen über die beiden Opfer…weiterlesen hier: https://kenfm.de/tagesdosis-10-9-2019…

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KenFM bemüht sich um ein breites Meinungsspektrum. Meinungsartikel und Gastbeiträge müssen nicht die Sichtweise der Redaktion widerspiegeln.

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Alle weiteren Beiträge aus der Rubrik „Tagesdosis“ findest Du auf unserer Homepage: https://kenfm.de/tagesdosis/

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“Impeachment“-Über das Nicht-Amtsenthebungsverfahren …

von https://n8waechterblog.wordpress.com

In Übersee geben sich die Spottdrosseln weiterhin die größte Mühe ihre noch verbliebene Anhängerschaft von einem Verfahren zur “Amtsenthebung“ gegen US-Präsident Donald Trump zu überzeugen.

Stein des Anstoßes war bekanntlich ein “Whistleblower“, welcher ein Telefongespräch zwischen dem US-Präsidenten und dem ukrainischen Präsidenten Wolodomyr Selenskyj voller Besorgnis intern gemeldet hatte. Herr Trump habe, so der “Whistleblower“, Herrn Selenskyj aufgefordert, Ermittlungen gegen Joe Biden und dessen Sohn Hunter Biden wegen Korruption in die Wege zu leiten. Auf diese auf Hörensagen begründete Falschinformation aufbauend, versuchen die politischen Gegner der Trump-Administration, mit Bezug auf von Herrn Trump zunächst zurückgehaltene Militärhilfen, ein “Quid pro quo“ herbeizuphantasieren, was, angesichts der vom US-Präsidenten veröffentlichten Mitschrift jedoch widerlegt ist.

Dem geneigten Betrachter offenbart sich derzeit die aktiv laufende Selbstzerstörung der US-Demokraten, der Spottdrosseln und der “Alten Garde“ insgesamt. Sie haben sich allesamt selbst in eine Sackgasse manövriert, dies offenbar in dem Versuch, ihre Machenschaften der Vergangenheit auch weiterhin aus dem Licht der Öffentlichkeit zu halten. Dazu ist scheinbar jedes Mittel recht, auch eine so bezeichnete “impeachtment inquiry“, also eine Ermittlung mit dem Ziel der Amtsenthebung des US-Präsidenten, wie sie die Sprecherin des Repräsentantenhauses, Nancy Pelosi, öffentlich verkündet hatte.

Diese ganze schmierentheaterliche Politposse läuft dabei auf verschiedenen, jedoch miteinander verknüpften Schauplätzen ab. Da wäre zunächst einmal Joe Biden, dessen Sohn Hunter Biden und deren Verwicklungen in der Ukraine. Öffentlich bekannt ist, dass Hunter Biden bis April 2019 im Aufsichtsrat des Energiekonzerns Burisma saß und monatlich mindestens $ 50.000 (an anderen Stellen ist von weit größeren Beträgen die Rede) Gehalt bezog – dies trotz der Tatsache, dass er bis zu seinem Antritt des Aufsichtsratpostens weder nennenswerte Verbindungen in der Ukraine hatte, noch irgendwelche Erfahrungen in der Energiebranche.

Weiter wird berichtet, dass $ 900.000 an Lobbyeismusprämien an Hunter Biden geflossen seien. Korruptionsermittlungen durch ukrainische Strafverfolgungsbehörden gegen Burisma wurden von Joe Biden 2016 zum Erliegen gebracht, als die Entlassung des Chefermittlers, Wiktor Schokin, mittels der angedrohten Zurückhaltung von $ 1 Milliarde an Kreditgarantien von Herrn Biden erzwungen wurde – womit dieser auf einer Podiumsdiskussion des Council on Foreign Relations vor laufender Kamera prahlte.

Angrenzend zu diesem Themenbereich ermittelt Donald Trumps persönlicher Anwalt, Rudy Giuliani, über seine hochrenommierte Anwaltsfirma in Bezug zu den Korruptionsvorwürfen gegen die Bidens und es wird in diesem Zusammenhang offenbar ein reger Austausch mit ukrainischen Behörden gepflegt. Joe Bidens Ambitionen, der demokratische Gegenkandidat bei der Präsidentschaftswahl 2020 gegen Trump zu sein, dürften sich recht bald in Wohlgefallen aufgelöst haben. Zu tief ist er selbst in die Ukraine-Angelegenheit und zudem in Machenschaften in China verstrickt, bei welchen sein Sohn ebenfalls in großem Rahmen abkassiert hat. Joe Biden ist leicht angreifbar und folglich für die Demokraten als Präsidentschaftskandidat kaum mehr haltbar.

Schwenkt man sein Augenmerk ein wenig weiter, bleibt der Blick zunächst bei Nancy Pelosi hängen, welche ihren beispiellos offenen Feldzug mit massiver Unterstützung der Spottdrosseln und anderen Größen der Demokraten gegen Donald Trump führt. Das Motto scheint hier die Annahme zu sein, dass Angriff bisweilen die beste Verteidigung ist, was jedoch in diesem Fall aus einer enorm schwachen Position heraus geschieht. In Ermangelung handfester Beweise wird unter offener Missachtung der US-Verfassung versucht, ein Fehlverhalten des US-Präsidenten herbeizureden und eine Schmierenkampagne in den Medien gefahren, welche tatsächlich ihresgleichen sucht.

Eine kaum berichtete Lücke im Medienzirkus fand derweil ihren Weg in die Öffentlichkeit: Frau Pelosis Sohn, Paul Pelosi jr., reiste 2017 in die Ukraine und traf sich unter dem Deckmantel “Fußball“ mit Offiziellen der Poroschenko-Administration. Dass Herr Pelosi in den Aufsichtsräten der Viscoil Group und von NRGLab saß, beides Unternehmen, welche im Energiebereich mit Burisma zusammenarbeiteten, spielte bei seinem Besuch gewiss keine Rolle und dass seine bekannte Mutter noch im Jahr 2013 als Werbeträger für NRGLab diente, sicher ebenso wenig.

Darüber hinaus fand sich unlängst auch eine gemeinsame Verbindung von Frau Pelosi und Adam Schiff zu einem vermeintlichen “ukrainischen Waffenhändler“ namens Igor Pasternak – welcher wiederum Verbindungen zu George Soros pflegt. Herr Pasternak hatte in Washington eine öffentliche Spendengala für die Demokraten abgehalten, wobei Herr Schiff direkt unterstützt wurde.

Nach seiner “Parodie“-Eskapade im US-Kongress ist Adam Schiff, Demokrat und Vorsitzender des Geheimdienstausschusses des US-Kongresses, nun offen angezählt, da zudem bekannt wurde, dass seine Ausschussmitarbeiter bereits vor der schriftlich eingereichten Beschwerde des “Whistleblowers“ mit diesem in Kontakt standen. Dazu kommt, dass dieser von einem bekannten demokratischen Anwalt vertreten wird und Herr Schiff unlängst behauptet hat, der “Whistleblower“ bekäme Morddrohungen, was angesichts seiner Anonymität mindestens unwahrscheinlich sein dürfte.

Derweil erfreut sich die von den Republikanern ins Leben gerufene Petition zur Zurechtweisung, wegen Irreführung der Öffentlichkeit durch seine “Parodie“ des besagten Telefonats, wachsenden Zulaufs, während der US-Präsident die “Amtsenthebung“ des Ausschussvorsitzenden fordert.

Ein weiteres Geschmäckle liefert Mitt Romney, Republikaner der “Alten Garde“. Sein Sicherheitsberater während seiner Präsidentschaftskandidatur des Jahres 2012 war Joseph Cofer Black, ehemals (?) CIA, Direktor des Nationalen Zentrums für Terrorismusabwehr unter George W. Bush (sein Nachfolger war John Brennan, im weiteren Verlauf CIA-Direktor), 2006 bis 2008 Vize-Vorstandschef von Blackwater. Herr Black sitzt im Aufsichtsrat von … Burisma – und arbeitete bis zu dessen Ausscheiden im April 2019 mit Hunter Biden zusammen.

Das Nicht-Amtsenthebungsverfahren

Nancy Pelosi, Demokratin und Sprecherin des Repräsentantenhauses, sieht sich massiver Kritik an der von ihr angestoßenen “Amtsenthebungsermittlung“ ausgesetzt, welche keine solche ist, da im US-Kongress bis heute keine Abstimmung über die Einleitung eines Verfahrens stattgefunden hat. Dennoch wurden von den Demokraten einseitig eine Reihe “subpoenas“ versandt, also angebliche Vorladungen, samt offener Drohungen bei Nicht-Erscheinen, welche jedoch jeglicher rechtlicher Grundlage entbehren.

Dies wiederum rief nun die Rechtsabteilung des Weißen Hauses auf den Plan. In einem achtseitigen Brief an Frau Pelosi und Herrn Schiff sowie Eliot Engel, den Vorsitzenden des Ausschusses für ausländische Angelegenheiten, und Elijah Cummings, den Vorsitzenden des Ausschusses für Aufsicht und Reform, wurde ausführlich dargelegt, weshalb das Weiße Haus jede Form von im “Widerspruch mit der US-Verfassung stehender Vorladung“ entschieden zurückweist. Die “Vorladungen“ wurden und werden vom Weißen Haus und den Angestellten der Administration als nichtig angesehen, zumal sie in erpresserischer Manier mit der Zurückhaltung von Gehältern drohen, sofern jemand darauf verzichtet Folge zu leisten.

Frau Pelosi und die Spottdrosseln trällern nun das Lied “Behinderung der Ermittlungen“, ein gewiss im Voraus berechneter Zug, um den Denkbetreuten weiszumachen, die Administration habe etwas zu verbergen. Die offizielle Stellungnahme von Frau Pelosi liest sich wie folgt:

“Für eine Weile hat der Präsident versucht, Gesetzlosigkeit zu normalisieren. Jetzt versucht er Gesetzlosigkeit zu einer Tugend zu machen. Das amerikanische Volk hat bereits die Worte des Präsidenten selbst gehört: “Tun Sie uns jedoch einen Gefallen“. Die Handlungen des Präsidenten bedrohen unsere Nationale Sicherheit, verstoßen gegen unsere Verfassung und untergraben die Integrität unserer Wahlen. Der Brief des Weißen Hauses ist nur der jüngste Versuch, seinen Betrug an unserer Demokratie zu verdecken und darauf zu bestehen, dass der Präsident über dem Gesetz steht.

Dieser Brief ist offenkundig falsch und einfach ein weiterer ungesetzlicher Versuch, die Tatsachen der dreisten Versuche zu verstecken, ausländische Mächte unter Druck zu setzen, sich in die Wahlen 2020 einzumischen. Trotz des Mauerns des Weißen Hauses sehen wir eine wachsende Menge an Beweisen, welche aufzeigen, dass Präsident Trump sein Amt missbraucht und seinen Eid, “die Verfassung zu schützen, zu wahren und zu verteidigen“, gebrochen hat.

Das Weiße Haus sollte gewarnt sein, dass fortgesetzte Bemühungen zur Verdeckung der Wahrheit des Machtmissbrauchs des Präsidenten vor dem amerikanischen Volk als weiterer Beweis der Behinderung angesehen werden.

Herr Präsident, Sie stehen nicht über dem Gesetz. Sie werden zur Verantwortung gezogen.“

Betrachtung

Für aufmerksame Beobachter des unleidlichen Schauspiels und der zunehmend ins Licht gezerrten Hintergründe ist eine derartige Ansage wahrlich eine Lachnummer sondergleichen und Projektion pur. Nach drei Jahren “Hexenjagd“, FBI-Ermittlungen, Sonderermittler Mueller und sonstigen Schmierenversuchen haben die politischen Gegner rein gar nichts in der Hand und versuchen nun mit diesem Nichts, den rechtmäßig gewählten Präsidenten der Vereinigten Staaten vom Thron zu stoßen.

Die Selbstzerstörung der politischen Gegner von Herrn Trump läuft auf Hochtouren und er lässt sie gewähren. Von einer Abstimmung über ein verfassungskonformes Amtsenthebungsverfahren im US-Kongress fehlt weiterhin jede Spur. Stattdessen verschicken demokratische Ausschüsse drohende “Vorladungen“ und halten geheime Befragungen in SCIFs ab, ohne Republikanern die Anwesenheit zu gestatten und ohne die entsprechenden Protokolle der Verhöre freizugeben. Das Ganze ähnelt in der Tat einer “Hexenjagd“.

Doch dürfte dem geneigten Beobachter inzwischen auch klar werden, weshalb es keine Abstimmung im Kongress geben wird. Einerseits würde damit auch den Republikanern im Kongress und in den Ausschüssen das Recht zur Vorladung von Zeugen und zudem das Recht zum Beiwohnen von Befragungen durch die Demokraten gegeben – die Geheimhaltung also beendet. Andererseits würde die Vielzahl von Verfehlungen und Rechts- und Verfassungsverstößen auf Seiten der Demokraten dann aktenkundig und diese sowohl inhaltlich wie auch persönlich angreifbar. Das Amtsenthebungsverfahren wäre beendet, bevor es richtig begonnen hätte und die Demokraten hätten ihr (vor-)letztes Pulver gegen einen US-Präsidenten verschossen, welchem nach drei Jahren erfolgreicher Tätigkeit für sein Land keine haltbaren Rechtsverstöße nachzuweisen sind.

“Wenn wir den Präsidenten nicht des Amtes entheben, wird er wiedergewählt werden.“ (Al Green, Demokrat im US-Kongress, im Gespräch auf MSNBC am 5. Mai 2019)

Alles läuft nach Plan …

Der Nachtwächter

***

https://n8waechterblog.wordpress.com/2019/10/10/impeachment/

Trump aktiviert Marines im Kampf gegen einen Putsch durch den Deep State

Unbenanntes Design(855)
Trumps Kampf gegen den Deep State ist nach Meinung von Beobachtern in eine neue Phase eingetreten. Seit der Inhaftierung Jeffrey Epsteins wären demnach alle diejenigen, die in das korrupte und verbrecherische Netzwerk Epsteins eingebunden sind, in heller Aufregung. Vor allem das verbrecherische Netzwerk der Clintons, Bidens, Obamas und Pelosis solle zerschlagen werden.

Trump hat die entsprechenden Positionen demnach mit den richtigen Unterstützern und Helfern im Kampf gegen den Deep State und das Kinderhandel-Netzwerk besetzt: Bill Barr als Justizminister, Mike Pompeo als Außenminister, John Durham als Staatsanwalt und Sonderermittler gegen die Verbrechen von FBI und CIA, Brett Kavanaugh als Oberster Richter des Bundesgerichtshofs und Rudy Giuliani als persönlicher Anwalt von Donald Trump. Rudy Giuliani, der bei 9/11 Bürgermeister der Stadt New York war, dürfte ein profundes Wissen über die Kabale und die Hintergründe der Anschläge besitzen. Jetzt, da Trump Präsident ist, kann er zurückschlagen.

Da die Demokraten mit ihren Versuchen, Trump aus dem Amt zu entfernen, bislang erfolglos waren, wird nun offenbar alles aufgefahren, um Trump loszuwerden. Hillary Clinton forderte unlängst, dass die amerikanische Verfassung dementsprechend geändert werden müsse, damit man Trump des Amtes entheben könne. Nancy Pelosi, die Kongresssprecherin und Angehörige der Demokraten, hat Trump ganz offen gedroht: Sie „bete“ für ihn und seine Familie.

Für den Fall, dass der Deep State einen Putsch gegen US-Präsident Trump starten sollte, hat Trump jetzt die US-Marine-Reserveeinheiten für den „Notfall in den Vereinigten Staaten“ aktiviert, um einen potenziellen illegalen Putsch zu stoppen, meinen Kommentatoren. Der Notfall könnte binnen weniger Stunden ausgerufen und die Marines binnen 30 Minuten bereitstehen, um sowohl den Präsidenten als auch seine Regierung zu schützen.

Die Direktive über die Marine Corps Reserveeinheiten der USA wurde am 3. Oktober 2019 unterzeichnet und durch Brigadier General Daniel Shipley genehmigt. Brigadegeneral Shipley wurde von Trump für den Rang eines Generalmajors nominiert, wie aus einer Pressemitteilung vom 16. Januar 2019 hervorging.

Dieser Theorie nach sind die gesamten CIA-geführten Medien des Deep State (z. B. Washington Post, New York Times, CNN etc.) alle in die Bemühungen, Trump des Amtes zu entheben und hinter Gitter zu bringen, involviert. Trump hatte demzufolge bereits seit langem geplant, die US-Marines zu aktivieren. Er habe gewusst, dass die Mitglieder des Deep State nicht einfach kampflos aufgeben würden und selbst hinter Gitter (Guantanamo) landen wollten. Trump kündigte zudem an, jeglichen Putschversuch zu ahnden.

Die Zahl der versiegelten Anklagen ist inzwischen demnach auf über 100.000 gestiegen. Trump hat anscheinend vor, ordentlich aufzuräumen. Inzwischen erhält Trump der Theorie zufolge auch Hilfe von anderen Staatsoberhäuptern, die ebenfalls den „Sumpf in ihrem Land austrocknen“ wollen, wie der neugewählte ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj oder der australische Regierungschef Scott Morrison.

Quelle: https://www.naturalnews.com/2019-10-06-u-s-marines-reserve-units-ordered-to-activate-for-emergency-within-the-united-states.html

https://www.watergate.tv/trump-aktiviert-marines-im-kampf-gegen-einen-putsch-durch-den-deep-state/

Prof. Rainer Mausfeld: Die Angst der Machteliten vor dem Volk

 

KenFM

Am 19.02.2017 veröffentlicht

Wenn eine überschaubare Gruppe von Menschen dauerhaft über die große Masse Macht ausüben will, ist die Stabilität des Systems nur dann zu erreichen, wenn man die wichtigste Ressource kontrolliert. Wissen.

Was das Volk nicht weiß, noch nicht einmal erahnt, kann es auch nicht auf die Barrikaden bringen.

Nach diesem simplen Prinzip herrschen die sogenannten Eliten nun schon seit Tausenden von Jahren über ihre jeweiligen Untertanen. Dabei spielt es keine Rolle, ob ein System sich „Demokratie“ nennt oder nicht.

Immer sind es nur sehr wenige, die bestimmen, was offiziell überhaupt gewusst wird. Umso allergischer reagiert jeder Machtapparat auf sogenannte Whistleblower, die man früher abwertend als Verräter bezeichnete. Verräter wie Snowden destabilisieren die Machtpyramide, indem sie dem Volk, den Massen, die Möglichkeit geben zu erkennen, wie man sie beherrscht. Herrschaft kann aber nur effektiv agieren, wenn sie unsichtbar bleibt.

Vor allem auf dem Feld der Sozialforschung hat die Elite gegenüber dem Bürger einen enormen Wissensvorsprung. Die Machthaber kennen das Wesen „Mensch“ heute derart genau, dass sie ihn bis in die kleinsten Teile zerlegen und manipulieren können und das auch tun. Dass wir alle kaum etwas davon mitbekommen, stützt diese Aussage.

Wie kann es sein, dass wir z. B. in der BRD den größten Niedriglohnsektor der Welt haben und sich diese Massen nicht zusammenschließen, um den Verteilerschlüssel des Kapitals zu korrigieren? Wie kann es sein, dass 2016 nur acht Personen so vermögend sind wie 3,7 Milliarden, sprich die ärmste Hälfte des Planeten, und dennoch alles so läuft, als gäbe es diese Information nicht.

Das Machtsystem „Neoliberalismus“ hat es geschafft, nahezu unsichtbar zu werden und zu herrschen. Es ist auf allen Feldern aktiv, während es gleichzeitig so fassbar ist, wie eine grüne Schlange im schlammigen Wasser. War da was?

Mit der Informationsrevolution werden die Karten neu gemischt. Der Staat bzw. die, die ihn zusammenstellen, haben das Monopol auf veröffentlichtes Wissen verloren.

Prof. Rainer Mausfeld ist eine Koryphäe, wenn es um das Enttarnen von Eliten-Macht geht. Sein aktueller Vortrag „Die Angst der Machteliten vor dem Volk“ hilft dem einzelnen, die Ohnmacht zu überwinden, die jeden beschleicht, wenn er versucht, im Alleingang das System zu durchschauen. Die Chance auf Veränderung beginnt im Kopf. Wissen ist der Schlüssel. Mehr Wissen bei den Massen.

Inhaltsübersicht:

00:01:20 Die Metapher von den Schafen und dem Hirten: Die Beziehung zur Demokratie von unten und von oben betrachtet

00:14:25 Eliten und ihre Herrschaftstechniken: Psychische und physische Machtausübung – Basisideologie von Soft-power als Rechtfertigungsideologie

00:29:33 Volk und Elite: Warum das Volk zum eigenen Wohle belogen werden soll

00:36:54 Affektive und kognitive Mentalvergiftung, um Kritik am Zentrum der Macht zu verunmöglichen – Falschwörter und Denuziationsbegriffe

00:45:50 Die amerikanische Ideologie des Exzeptionalismus

00:55:12 Meinungsmanipulation: Aktualindoktrination – Propaganda in den Medien. Tiefenindoktrination – Schulsysteme im Sinne der Herrschaftsideologie

01:00:44 Tiefenindoktrination: Benevolenz – die Idee vom selbstlosen Imperium zur Durchsetzung des hegemonialen Anspruchs

01:18:13 Tiefenindoktrination: Repräsentative Demokratie zur Abwehr von Demokratie und Unsichtbarmachung alternativer Demokratiekonzeptionen

01:28:01 Aufklärung vs Gegenaufklärung: Humanitärer Universalismus und die Gemeinsamkeiten zwischen Neoliberalismus und Faschismus

Prof. Mausfeld hat noch eine Ausarbeitung des Vortrags mit einigen zusätzlichen Ergänzungen und ausführlichen Quellenhinweisen erstellt.

Die Ausarbeitung ist unter diesem Link verfügbar:
http://www.uni-kiel.de/psychologie/ma…

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„Grüner“ Hofreiter steht auf der Monsanto Liste

Unbenanntes Design(842)
Im Mai wurde öffentlich, dass der Agrochemie-Konzern und Glyphosat-Hersteller Monsanto, der jetzt dem deutschen Pharmariesen Bayer gehört, heimliche Überwachungslisten von Politikern und Journalisten geführt hat. Das Führen der Listen ist allerdings illegal. Die französischen Justizbehörden ermitteln.

Rund zweihundert Namen soll Monsanto auf seiner „schwarzen Liste“ geführt haben. Namen von Politikern, Beamten, Journalisten, Wissenschaftlern und öffentlichen Organisation, die sich kritisch gegenüber Monsanto geäußert haben. Penibelst genau wurden die Listen mit Identitäten, Meinungen zu Glyphosat, Pestiziden und GVO geführt und in ausführlichen Tabellen dargestellt. Der französischen Tageszeitung „Le Monde“ und dem französischen Sender „France 2“ waren USB-Sticks mit diesen Listen zugespielt worden.

Die Namen und Daten wurden von der PR- und Lobbyagentur „Fleishman-Hillard“ gesammelt, die von Monsanto dazu beauftragt worden war, um sie bei der Verteidigung von Glyphosat zu unterstützen. Die Persönlichkeiten wurden dabei sogar in verschiedene Kategorien unterteilt, etwa als „potenzielle Verbündete – zu rekrutieren“ oder „Stakeholder – muss erzogen werden“ und „zu überwachen“. Auch Angaben über Hobbies wurden gespeichert.

In Frankreich sind solche Listen allerdings verboten, weshalb „Le Monde“ und „France 2“ Anzeige erstatteten – denn auch eigene Journalisten standen auf dieser Liste. Jetzt ermittelt die Staatsanwaltschaft. Diese war wohl ein wenig eifriger, als Bayer sich das wünschte und fand nun zusätzliche Listen. Auf einer davon tauchte der Name des Grünen-Politikers Anton Hofreiter auf. Hofreiter behauptete, nichts davon zu wissen und forderte die Herausgabe aller über ihn gesammelten Informationen.

Bayer mauert jedoch: „Die von Bayer beauftragte Kanzlei hat bis August alle Personen auf den Stakeholderlisten kontaktiert. Insofern gibt es weder neue Listen noch einen neuen Sachstand, der über das hinausginge, was wir bereits am 5. September kommuniziert haben“, sagte ein Bayer-Sprecher. Es ist also offen, in welchem Zusammenhang Hofreiter auf der neu gefundenen Liste geführt wird. Hofreiter könnte aber zu denen gehören, die von Monsanto als „potenzielle Verbündete – zu rekrutieren“ eingestuft worden sind. Denn erst im Dezember vergangenen Jahres wurde bekannt, dass ein ehemaliger Grüner Jung-Politiker der neue Chef-Lobbyist von Monsanto-Bayer geworden ist. Watergate.tv berichtete. Die Grünen nehmen es eben nicht so genau mit dem Umweltschutz…mit dem „Klimaschutz“ hingegen sehr. Wir beobachten den Fall für Sie hier.

Neues im „Ukraine-Skandal“ – Was die Medien in Deutschland am Montag alles NICHT berichtet haben

von https://www.anti-spiegel.ru

Wer geglaubt hat, die US-Präsidentschaftswahlen 2016 zwischen Trump und Clinton wären der absolute Tiefpunkt gewesen, der wird 2020 erleben, wie sehr das Theater von 2016 noch steigerungsfähig ist.

Der Wahlkampf 2016 ist noch nicht ganz verdaut, da steht schon 2020 vor der Tür und die Schatten von 2016 sind schon da. Es geht um die angebliche Einmischung Russlands in die US-Wahlen, die sich jedoch als ukrainische Einmischung herausstellt. Und auch nicht zu Gunsten von Trump, sondern zu Gunsten von Clinton. Und während man unterstellt hat, Russland sei 2016 ein Akteur gewesen, war es nicht Russland, sondern die Ukraine. Und sie war nur ein Instrument, kein Akteur.

Ich möchte hier nicht die ganze Vorgeschichte wiederholen, die bis ins Jahr 2014 zurückreicht, als die Obama-Regierung in Kiew nach dem Maidan ihre Vasallenregierung installiert hat. Die Aufsicht darüber hat Joe Biden geführt, der die Ukraine oft besucht, an Sitzungen der Regierung teilgenommen und dabei wie selbstverständlich auf Präsident Poroschenkos Platz am Kopfende des Kabinettstisches gesessen hat. Eine Zusammenfassung der Vorgeschichte finden Sie hier. Das russische Fernsehen hat am Sonntag mit Fernsehbildern von damals gezeigt, wie sehr der damalige US-Vizepräsident Biden sich in Kiew als Hausherr aufgeführt hat.

Die Geschichte um den „Ukraine-Skandal“ nimmt nun in den Medien Fahrt auf und es steht zu befürchten, dass die Schlagzeilen uns bis zur US-Wahl im November 2020 begleiten werden. Sollte Trump gewinnen, dann werden wir das Thema wohl noch vier weitere Jahre genießen dürfen.

Die Medien verdrehen dabei die Fakten und lassen wichtige Hintergründe einfach weg. Das war auch schon bei der angeblichen russischen Wahleinmischung zu beobachten, von der nach dem Mueller-Bericht nichts übrig geblieben ist. Das hindert die Medien aber nicht daran, immer wieder an die angebliche Wahleinmischung zu erinnern und so den Menschen den Eindruck zu vermitteln, da sei doch irgendetwas dran gewesen.

Alleine am Montag gab es beim Spiegel mehr als ein halbes Dutzend Artikel über den angeblichen „Ukraine-Skandal“ von Trump. Ich schaffe es nicht, auf alle Artikel und den Blödsinn einzugehen, der dort geschrieben wurde. Daher werde ich eine Zusammenfassung der Ereignisse von Montag schreiben und dabei auf einige der Spiegel-Artikel kurz eingehen.

Da am Montag eine Menge passiert ist, werde ich den Artikel in drei Themenfelder aufteilen.

  1. Trump droht dem Leiter des Geheimdienstausschusses mit Gefängnis

Trump hat in einem Tweet dem Vorsitzenden des Geheimdienstausschusses des Repräsentantenhauses, dem Demokraten Adam Schiff, vorgeworfen, unwahres über das Gespräch von Selensky und Trump gesagt zu haben und gefragt, ob Schiff wegen Verrat ins Gefängnis gehört.

Leider habe ich nicht ganz verstanden, welche Aussage von Schiff Trump gemeint hat. Aber da das Telefonat längst veröffentlicht wurde, könnte man das leicht nachprüfen.

Aber Schiffs Rolle in dem Skandal ist mehr als fragwürdig. Schiff ist Demokrat und ein Gegner von Trump. Die fragliche Beschwerde des Whistleblowers hätte eigentlich gar nicht verwendet werden dürfen, da sie nicht den Regeln für Whistleblower-Berichte entsprach. Die Regeln sahen nämlich vor, dass Whistleblower nur über Dinge Beschwerden einreichen dürfen, die sie selbst erlebt haben. Dinge, die sie gerüchteweise von anderen gehört haben, durften nicht verwendet werden. Kein Wunder, solche Gerüchte sind kaum nachprüfbar.

Und nun ist die Chronologie entscheidend!

Am 25 Juli fand das Telefonat zwischen Trump und Selensky statt. Der Bericht des Whistleblowers ist auf den 12. August datiert, aber er schreibt ausführlich, dass er nichts von dem, wovon er berichtet, selbst erlebt hat und selbst bei nichts von allem Zeuge war. Stattdessen beruft er sich auf „mehr als ein halbes Dutzend“ Offizielle aus dem Weißen Haus und anderen Behörden, die ihm Dinge erzählt hätten. Der Bericht des Whistleblowers hätte nach den zu dem Zeitpunkt geltenden Regeln also im Mülleimer landen müssen, weil der Whistleblower nichts von allem, was er berichtet hat, selbst erlebt oder gesehen hat.

Im September wurden aber plötzlich die Richtlinien für Whistleblower-Berichte so verändert, dass auch solche Informationen aus zweiter und dritter Hand zulässig werden. Das dazu veröffentlichte Formular weist aus, im August erstellt worden zu sein, ein Datum wird nicht gezeigt. Und nun plötzlich ging Schiff, der Demokrat und Trump-Gegner, der als Leiter des Geheimdienstausschusses für Whistleblower-Berichte zuständig ist, Ende September mit dem Bericht des Whistleblowers, der eben noch unzulässig gewesen wäre, in die Offensive. Details über diese Sache inklusive Quellen finden Sie hier.

Da liegt der Verdacht nahe, dass Schiff mit gezinkten Karten gespielt hat. Der zeitliche Zusammenhang legt nahe, dass der Bericht eingegangen ist und dann jemand die Richtlinien so verändert hat, dass man ihn benutzen kann. Das ist natürlich spekulativ, was aber zweifelsfrei offen zu Tage liegt, ist die Tatsache, dass die neue Richtlinie erst im September, also über einen Monat nach Erstellung des Berichtes veröffentlicht wurde und der Bericht vom 12. August damit gar nicht hätte verwendet werden dürfen. Vielleicht steht genau deshalb „August“ auf der im September in Kraft getretenen Richtlinie, um den Bericht nachträglich nutzbar zu machen?

Bisher ist nicht bekannt, wer die Richtlinie so geändert hat, dass sie für die Demokraten passt, aber Schiff sitzt an entscheidender Stelle. Da kann man schon verstehen, dass Trump sauer ist.

Ein weiterer Tweet von Trump ist bemerkenswert. In einem aus drei Teilen bestehenden Tweet schreibt Trump, er möchte – wie jeder andere auch – das Recht haben, zu wissen, wer ihn beschuldigt. Eine durchaus berechtigte Forderung. Dann aber kommt er auf den Punkt. Trump möchte auch wissen, wer den Whistleblower mit Informationen versorgt hat, denn das sei Spionage und Verrat.

Und damit hat Trump ganz eindeutig recht, deshalb war die Richtlinie ja ursprünglich so verfasst, dass man nur über eigene Erlebnisse berichten durfte. Wer in der Regierung arbeitet und nicht autorisiert vertrauliche oder geheime Informationen weitergibt, macht sich juristisch des Verrates und/oder der Spionage schuldig. Deshalb sollten Whistleblower nach den ursprünglichen Regeln ja nur über Dinge berichten, die sie selbst gesehen oder gehört haben und nicht über Informationen, die sie aus zweiter oder dritter Hand bekommen haben.

Interessant finde ich, wie der Spiegel über diesen Tweet von Trump berichtet hat, denn der deutsche Leser weiß ja nichts von der Richtlinie, wie sie wann verändert wurde und was das bedeutet. Da zahlt es sich aus, dass der Spiegel seine Leser dumm hält, denn er kann die Wahrheit schreiben und muss nicht befürchten, dass seine Leser sie verstehen:

„Der Whistleblower habe eine „perfekte Unterhaltung“ mit dem Präsidenten der Ukraine auf „völlig ungenaue und betrügerische Weise“ dargestellt und zudem „Informationen aus zweiter und dritter Hand“ präsentiert.“

Der Spiegel-Leser überliest den entscheidenden Teil mit „zweiter und dritter Hand„, weil ihm nicht bekannt ist, dass solche Informationen noch vor zwei Wochen gar nicht von der US-Geheimdienstaufsicht von Whistleblowern verwendet werden durften. Und wenn man das nicht weiß, dann klingt Trumps Tweet, über den der Spiegel einen eigenen ausführlichen Artikel geschrieben hat, natürlich so, als wäre Trump völlig irre. Es klingt, als wäre Trump in Panik, hochgradig verzweifelt und unter großem Druck, dabei stellt Trump nur völlig berechtigte Fragen.

2. Wer nun alles vom Repräsentantenhaus verhört werden soll

Die Demokraten geben Gas und wollen nun im Eiltempo Leute vorladen, die Aussagen sollen. Eine der vielen Schlüsselfiguren ist Kurt Volker. Er ist 2017 als US-Sonderbeauftragter für die Ukraine eingesetzt worden und ohne ihn ging nichts in Kiew. Er hat der ukrainischen Regierung die Anweisungen gegeben. Volker soll Selensky am Tag nach dem Telefonat getroffen und ihm Tipps gegeben haben, wie die Bitten von Trump zu verstehen gewesen seien. Das berichtet zumindest der Whistleblower.

Dabei dürfte es konkret um Trumps Bitte gehen, die Ukraine möge die Machenschaften von Bidens Sohn untersuchen. Hunter Biden, der Sohn von Joe Biden, hatte nach dem Maidan einen Posten in einem ukrainischen Gaskonzern bekommen, für den er in keiner Weise qualifiziert war, für den er aber mindestens 50.000 Dollar monatlich bekommen hat. Und der damalige Generalstaatsanwalt der Ukraine, Schokin, hat wegen Korruption gegen die Firma und ihren Vorstand, zu dem Huhnter Biden gehörte, ermittelt.

Diese Ermittlungen hat Joe Biden 2016 gestoppt, indem er die ukrainische Regierung erpresst hat: Entweder Generalstaatsanwalt Schokin wird durch einen loyalen Kandidaten ersetzt und die Ermittlungen werden eingestellt, oder eine Milliarde Dollar werden nicht an Kiew ausbezahlt. Das russische Fernsehen hat diese Geschichte am Sonntag im Detail aufgezeigt, aber das war alles schon länger bekannt, denn Biden hat es ja 2018 öffentlich selbst ganz stolz erzählt.

 

 

Volker ist vor einigen Tagen, nachdem der Skandal begonnen hat, zurückgetreten. In der Tat dürfte es interessant sein, was er bei einer Anhörung im US-Repräsentantenhaus zu erzählen hat.

Und auch Trumps persönlicher Anwalt Giuliani soll dort aussagen. Das ist besonders interessant und könnte für die Demokraten auch zu einem Eigentor werden. Giuliani ermittelt in Sachen Biden-Connection in der Ukraine schon länger und hat öffentlich gesagt, er könne mittlerweile die Korruption der Bidens beweisen. Unter anderem hat er von Millionen erzählt, die von Kiew über das Baltikum und Zypern an Hunter Biden geflossen sein sollen. Er habe angeblich Unterlagen, die das beweisen.

Dass die Demokraten auf diese Informationen scharf sind, ist verständlich. Also haben sie Giuliani offiziell aufgefordert, ebenfalls auszusagen. Aus der Vorladung geht hervor, dass sie von Giuliani wissen wollen, in welcher Funktion er mit der ukrainischen Regierung gesprochen hat: Als Privatperson, als privater Anwalt von Donald Trump oder als Abgesandter des US-Präsidenten.

Das dürfte der Versuch sein, Giulianis Ermittlungen zu verunglimpfen, bevor er seine Beweise – welche das auch sein mögen – gegen Biden vorbringen kann. Die Frage ist aber, ob seine Aussage vor dem Kongress nicht für die Demokraten nach hinten losgeht, wenn er dort plötzlich vor laufenden Kameras die Beweise gegen Biden auf den Tisch legt. Das wird sicher auch spannend.

Eine weitere Person, die vorgeladen werden soll, ist die ehemalige US-Botschafterin in Kiew, Marie Yovanovitch. Auch sie ist eine interessante Figur in dem Drama, denn sie ist 2016 noch von der Obama-Regierung eingesetzt worden. Sie könnte also einerseits Informationen über die Kontakte der Ukraine zum Wahlkampfteam von Clinton haben, andererseits hat sie auch danach eine merkwürdige Rolle gespielt.

Es geht dabei wieder um die Ermittlungen gegen Biden, die der neue Generalstaatsanwalt Lutsenko nach der Abberufung seines Vorgängers Schokin wunschgemäß eingestellt hatte. Lutsenko, der seinen Job als Generalstaatsanwalt behalten wollte, war anscheinend bereit, zur neuen ukrainischen Regierung von Selensky „überzulaufen“. In den Chaostagen nach der Präsidentschaftswahl in Kiew, als die Machtübergabe alles andere als glatt verlief, diente er sich Selensky an. Und er sagte etwas später in einem Interview, dass er Beweise für den US-Generalstaatsanwalt Barr habe, die er gerne in Washington persönlich übergeben wollte.

Das allerdings hat US-Botschafterin Marie Yovanovitch verhindert: Sie verweigerte ihm das US-Visum. Trump hat sie dann von ihrem Posten abberufen, aber Lutsenko war schon aus innenpolitischen Gründen von Selensky gefeuert worden, denn Lutsenko hatte nicht nur die Korruptionsermittlungen gegen Biden beerdigt, sondern auch Ermittlungen gegen Poroschenko verhindert. Kaum war Lutsenko entmachtet, sind in kürzester Zeit mehr als zehn Verfahren gegen Poroschenko eröffnet worden. Übrigens muss Poroschenko sich am Dienstag bei einer Vernehmung einem Lügendetektortest uterziehen.

3. Welche Rolle spielt Lutsenko?

Die Rolle von Lutsenko ist also denkbar undurchsichtig. Er wurde von Poroschenko eingesetzt und hat wunschgemäß nie gegen irgendwen wegen Korruption ermittelt und alle laufenden Verfahren beendet. Andererseits hat er danach versucht, sich Selensky anzudienen und auch den US-Generalstaatsanwalt mit Informationen zu versorgen, kaum dass Poroschenko sein Amt verloren hatte.

Der Verdacht liegt nahe, dass Lutsenko ein einfacher, opportunistischer Wendehals ist. Aber vielleicht ist das auch zu einfach, denn es ist unbekannt, was Lutsenko tatsächlich weiß.

Am Montag wurde gemeldet, dass Lutsenko Kiew überraschend verlassen habe und ins Ausland gereist sei. Die Meldungen, die es auf russischsprachigen Nachrichtentickern dazu im Lauf des Tages gab, waren voller Spekulationen, wohin Lutsenko gereist ist und warum. Dann meldete ein Vertrauter von Lutsenko, er sei für eineinhalb Monate nach London geflogen, weil er dort Englischunterricht nehmen wolle.

Das lässt Raum für Spekulationen, denn es geht sicherlich nicht um Englischunterricht. Warum ist er ausgerechnet jetzt abgereist? Warum so überraschend? Warum nach London?

Im russischen Fernsehen konnte man am Montagabend sehen, dass er der BBC in einem Londoner Taxi schon ein Interview gegeben hat. Dort hat er mitgeteilt, Giuliani habe ihn mehrmals aufgefordert, gegen Biden zu ermitteln, was Lutsenko jedoch aus formaljuristischen Gründen abgelehnt habe. Übrigens gab er das Interview auf Englisch, so viel zum Englischunterricht in London.

Aber die formaljuristischen Gründe sind interessant: Er sagte, es müsse zuerst ein offizielles Verfahren in den USA gegen Biden geben, dann könne er Rechtshilfe leisten. Dass jedoch ein solches Verfahren ohne die Informationen über Bidens Machenschaften in der Ukraine gar nicht eröffnet werden kann, macht die Geschichte zu einem Teufelskreis.

Es bleiben einige Fragen: Wenn Joe und Hunter Biden in der Ukraine eine weiße Weste haben und Lutsenko das Verfahren eingestellt hat, weil da tatsächlich nichts dran war, warum hat Lutsenko das Giuliani nicht einfach gesagt? Warum hat er sich hinter diesen formaljuristischen Gründen versteckt? Und welche Informationen wollte er US-Generalstaatsanwalt Barr geben?

Man versteht also, warum Trump so sauer ist: Weil er aus der Ukraine mit so etwas hingehalten wird. Und man versteht Giulianis Bemühungen, irgendetwas herauszubekommen, wobei er bei Lutsenko offenbar gegen die Wand gelaufen ist.

Lutsenkos Vorgänger Schokin wurde gestern im russischen Fernsehen gezeigt, wie er in einem Interview sagte, da wäre einiges zu ermitteln und er würde die Ermittlungen gerne wieder aufnehmen, aber Selenksy will Schokin nicht als Generalstaatsanwalt haben.

Fazit: In der Geschichte gibt es noch sehr viele offene Fragen, aber die deutschen „Qualitätsmedien“ stellen sie nicht, sondern verheimlichen sie.

https://www.anti-spiegel.ru/2019/neues-im-ukraine-skandal-was-die-medien-in-deutschland-am-montag-alles-nicht-berichtet-haben/

Ende des IWF: Russland fordert Abschaffung

 

LION Media

Am 26.09.2019 veröffentlicht

Outro Musik: „Eternal“ prod. by El Draco (alle Rechte liegen beim Künstler)

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Jahr des Bumerangs: Joe Biden

von https://n8waechterblog.wordpress.com

Das Strampeln der „alten Garde“ um die Meinungshoheit …

In Ermangelung hilfreicher Ergebnisse der fast drei Jahre langen Ermittlungen Robert Muellers als Sonderermittler des US-Justizministeriums, um etwaige “Absprachen mit Russland“ durch die Trump-Wahlkampagne im Jahr 2016 nachzuweisen, bemühen sich die politischen Gegner Donald Trumps weiterhin um seine Amtsenthebung. Die Spottdrosseln stützen sich dabei auf die führenden Demokraten im Kongress, wie Nancy Pelosi, Jerry Nadler, Elijah Cummings und Adam Schiff, wie auch weiterhin auf angebliche, bisher unentdeckte “Absprachen mit Russland“, welche Herr Mueller und seiner ausschließlich aus Demokraten bestehenden Ermittlermannschaft entgangen sein müssten. Doch worum geht es diesmal wirklich?

Am 25. Juli 2019 gab es ein Telefonat zwischen dem US-Präsidenten Donald Trump und Wolodymyr Selenskyj, Komödiant, politischer Quereinsteiger und seit 20. Mai 2019 Präsident der Ukraine. Im August 2019 wurde eine interne Beschwerde durch einen anonymen “Whistleblower“ aus dem US-Geheimdienstapparat eingereicht, in welcher es heißen soll, dass Donald Trump dem ukrainischen Präsidenten ein alarmierendes “Versprechen“ gegeben habe. Weitere Einzelheiten werden bisher zurückgehalten und auch die Demokraten stochern diesbezüglich wohl im Nebel, denn vergangenen Donnerstag wurde der Generalinspekteur der US-Geheimdienste, Michael Atkinson, hinter verschlossenen Türen von Mitgliedern des Geheimdienstausschusses des Kongresses befragt und verweigerte die Preisgabe von Einzelheiten über die Beschwerde, da er “nicht befugt“ dazu sei.

In besagtem Telefonat soll, wie berichtet wurde, der US-Präsident Herrn Selenskyj “acht Mal“ gedrängt haben, mit Rudi Giuliani, Herrn Trumps persönlichem Anwalt und aktive Mediengestalt, bezüglich Aktivitäten Hunter Bidens, Joe Bidens Sohn, in der Ukraine zusammenzuarbeiten. Herr Giuliani hatte bereits im Mai eine Reise zu Gesprächen mit ukrainischen Ermittlern geplant, welche jedoch bekannt und in der Folge aufgrund öffentlichen Drucks abgesagt wurde.

Weiter wurde berichtet, Donald Trump habe militärische Unterstützung in Höhe von $ 400 Millionen an die Ukraine auf Eis gelegt, bevor er mit Herrn Selenskyj telefoniert habe. Die Trump-Administration hielt dagegen, dass der US-Präsident “die Unterstützung verzögert hat, um zu eruieren“, auf welcher Seite Herr Selenskyj sich positioniere. Herr Trump habe jedoch verneint, die Unterstützung als Druckmittel zur Wiederaufnahme von Ermittlungen gegen Hunter Bidens Machenschaften in der Ukraine eingesetzt zu haben.

In der vagen Hoffnung, nun endlich etwas gegen US-Präsident Donald Trump in der Hand zu haben, was die Einleitung eines Amtsenthebungsverfahrens in die Wege leiten könnte, mühen sich die Spottdrosseln um die Darstellung dieser Theaterszene als einen der größten Skandale, seit der Watergate-Affaire um Präsident Nixon. Doch selbst eine der führenden Drosseln, die Washington Post, erkennt die geringe Wahrscheinlichkeit der Durchsetzung einer Amtsenthebung, wobei die Hintergründe um die Geschäfte Hunter Bidens in der Zeit, als sein Vater Vizepräsident der USA war, wohlweislich unerwähnt bleiben.

Der Gegenschlag

Erwartungsgemäß wurden zwischenzeitlich alle maßgeblichen Figuren in Bewegung gesetzt, um einerseits die Vorwürfe gegen den US-Präsidenten zu entkräften und andererseits in die Offensive zu gehen. So fanden sich führende Köpfe der Trump-Seite auf verschiedenen Medienkanälen ein, um auf Aspekte der Szenerie aufmerksam zu machen, welche dem aufmerksamen Beobachter bereits seit Monaten bekannt sein sollten. [Hintergründe hier und hier]

Angeführt von Donald Trump, welcher bemerkenswerterweise ausdrücklich und öffentlich darauf hinweist, dass jedes seiner Telefonate, »mit meiner Genehmigung«, mitgehört wird und bei Gesprächen mit ausländischen Staatsführern auch jede Menge andere, wie deren jeweiligen Dienste, als Zuhörer zu erwarten seien. Er denke darüber nach, ob und wenn ja, in welcher Form eine Abschrift oder Inhalte des Gesprächs für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht würden, was jedoch dazu führen könne, dass künftig »ausländische Führer […] nicht offen sprechen« am Telefon mit ihm könnten.

US-Vizepräsident Mike Pence betonte im Gespräch mit Sean Hannity von Fox News, dass der Präsident letztlich zu entscheiden habe, ob er die Inhalte freigibt, doch:

»Dies wäre eine beispiellose Handlung. Es ist so wichtig, dass der Präsident der Vereinigten Staaten Gespräche mit Führern auf der Welt führen kann, welche freimütig sind, welche offen sind. Und dass Führer in Zukunft besorgt sein könnten, dass ein Gespräch mit dem Präsidenten seinen Weg in die Öffentlichkeit finden könnte, würde die Fähigkeit des Präsidenten untergraben, solche Diskussionen in der Zukunft zu führen.«

Auch US-Finanzminister Steve Mnuchin äußerte sich vor laufenden Kameras insofern, dass er es für einen “schrecklichen Präzedenzfall“ halte, sollte die Mitschrift des Telefonats zwischen Herrn Trump und Herrn Selenskyj veröffentlicht werden, da es die Frage in den Raum stellen würde, »weshalb Staatsführer dann miteinander sprechen wollen würden«.

Nachdem sich Rudi Giuliani mit “FredoChris Cuomo auf CNN einen recht angeregten und sehenswerten Schlagabtausch über die Gesamtsituation geliefert hatte (bei welchem überdeutlich die italienischen Wurzeln der beiden durchkamen), stellte sich US-Außenminister Mike Pompeo offen an Herrn Giulianis Seite und sagte im Gespräch mit Margaret Brennan von CBS in ihrer Sendung “Face the Nation“:

»Wenn es durch den Vizepräsidenten Einmischungen in die Wahl [2016] gegeben hat, dann denke ich, das amerikanische Volk verdient es dies zu wissen. Wir wissen, dass es Einmischungen in die Wahl 2016 gegeben hat und sollte es der Fall sein, dass da etwas mit dem Präsidenten oder seiner Familie vor sich ging, was einen Interessenkonflikt verursacht hat und Vizepräsident Biden sich auf eine Weise verhalten hat, wie es unvereinbar mit der Art ist, in welcher Führer zu handeln haben, dann verdient das amerikanische Volk dies zu wissen.«

Medien drehen sich

Mittlerweile haben sich zumindest Teile des Spottdrosselschwarms dem von der Trump-Administration aufgezwungenen Narrativ gebeugt und beginnen über die Zusammenhänge der Machenschaften des ehemaligen US-Vizepräsidenten Joe Biden zu berichten. Es wird hinterfragt, ob Hunter Biden von der privilegierten Position seines Vaters finanziell “profitiert“ habe, wie auch über seine Anstellung bei Burisma im Anschluss an Joe Bidens Besuch zur Bekämpfung von “Korruption“ in der Ukraine. Sohnemanns Kokainproblem wird angesprochen, wie auch seine profitablen “Geschäften“ in China im Anschluss an einen gemeinsamen Besuch mit seinem Vater in Beijing und der folglichen Gründung eines Investmentfonds in China nur zwei Wochen später. Joe Biden verweigerte an dieser Stelle jeden Kommentar:

 

 

Selbst auf Seiten der Demokratischen Partei werden nunmehr Forderungen nach Aufklärung der Hintergründe laut und auf CNN wurde öffentlich eingestanden, dass Joe Biden von den Geschäften seines Sohnes gewusst haben musste, wohingegen der ehemalige Vizepräsident vor laufenden Kameras behauptete, er habe »nie mit meinem Sohn über Geschäfte in Übersee gesprochen« und recht aggressiv die Frage stellte:

»Warum ist er am Telefon mit einem ausländischen Führer [und] versucht diesen ausländischen Führer einzuschüchtern?«

Dass er selbst bei einer Gesprächsrunde beim Council on Foreign Relations vor laufenden Kameras damit prahlte, wie er den gegen Burisma ermittelnden Oberstaatsanwalt der Ukraine mittels der Drohung gefeuert bekommen hatte, Bankgarantien der USA in Milliardenhöhe gegenüber der Ukraine einzubehalten, scheint ihm in dem Zusammenhang wohl entfallen zu sein:

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US-Präsident Donald Trump wies vor der versammelten Presse offen darauf hin, dass Joe Biden »eine Menge Probleme« habe und der republikanische Oppositionsführer im Geheimdienstausschuss des US-Kongresses, Devin Nunes, erweitert diese Aussage um die Einschätzung, dass »dies vermutlich das Ende seiner Kampagne« [Joe Bidens Bewerbung als Präsidentschaftskandidat der Demokraten für 2020] bedeute und ferner, dass dieses Kapitel des Theaterstücks mehr zur Wiederwahl Donald Trumps beitragen als das Gegenteil bewirken werde. (Im Weiteren geht Herr Nunes auch auf den derzeitigen Stand um den Missbrauch des FISA-Gerichts und Forderungen nach Verhaftungen ein.)

Betrachtung

Den derzeit noch führenden Präsidentschaftskandidaten der US-Demokraten, Joe Biden, scheint seine Vergangenheit einzuholen – in diesem Fall seine Handlungen als Vizepräsident unter Barack Obama. Die leidlichen Bemühungen der “alten Garde“, US-Präsident Donald Trump aus dem Amt zu entfernen, prallen einmal mehr ab und werfen stattdessen ein grelles Licht auf die Machenschaften der politischen Gegner.

Das augenscheinliche Theater auf diesem Teil der politischen US-Bühne wurde durch einen “Whistleblower“ verursacht und auch wenn zwischenzeitlich der Verdacht im Raum stand, dass es sich dabei um die ehemalige Vizedirektorin der Nationalen Geheimdienste, Sue Gordon, gehandelt haben könnte (der Beitrag wurde leider entfernt), mag der Gedanke, dass es sich dabei um ein von der Trump-Administration selbst gezielt angestoßenes Narrativ handeln könnte, um die politischen Gegner und ihre verbündeten Spottdrosseln aus der Reserve zu locken, durchaus an Reiz gewinnen.

In jedem Fall ist deutlich zu beobachten, dass der “alten Garde“ einmal mehr (gekonnt? gewollt?) ein Themenbereich aufgezwungen wurde, welcher die Bemühungen zur Einleitung eines Amtsenthebungsverfahrens eher torpedieren, als dass sie haltbare Gründe für selbiges liefern. Weiter zeigt es den durchaus verzweifelten Stand der Trump-Gegnerschaft und deren sehr begrenzte Mittel, welche überhaupt noch irgendetwas in Bewegung zu setzen vermögen.

Das Schmierentheater wird in diesem Fall mit hoher Wahrscheinlichkeit zur Folge haben, dass Joe Biden sich aus dem Kandidatenrennen verabschieden muss. Ob es darüber hinaus zu juristischen Schritten gegen ihn kommen wird, ist derzeit fraglich. Doch mit der Herausnahme der vermeintlichen Frontfigur aus dem Kandidaturdebakel der US-Demokraten wird ein Machtwechsel im Jahre 2020 in Washington D.C. zunehmend unwahrscheinlicher, denn jeder der noch halbwegs ernstzunehmenden anderen Kandidaten hat seine eigenen “Leichen im Keller“ und sind ein gefundenes Fressen in der öffentlichen Diskussion um die Führung des Landes.

“2019 – Das Jahr des Bumerangs.“
(“Q“-Eintrag Nr. 3473 )

Alles läuft nach Plan …

Der Nachtwächter

https://n8waechterblog.wordpress.com/2019/09/24/jahr-des-bumerangs-joe-biden/