Rotes Klima: Fridays For Communism

von https://www.journalistenwatch.com

Fridays for Future (Bild: shutterstock.com/Von Paapaya)

In Dortmund haben 1.600 Schüler über den Klimaschutz diskutiert. „Deutschlandfunk Kultur“ führte aus diesem Anlaß ein Interview mit dem Dramatiker Thomas Köck zum Thema „Fridays For Future“. Neue Erkenntnis: Das Gegenteil von Kapitalismus heißt nicht länger mehr Kommunismus, sondern Klimaschutz. Die Medienkritik.

Es sagt sich so einfach: 1.600 Schüler haben über Klimaschutz diskutiert. Dennoch fragt man sich, womit. Wissen und Verstand können es nicht gewesen sein. Alle Indizien sprechen dagegen. In Würzburg wurden FFF-Kids hinter einem Transparent gesichtet, auf dem zu lesen stand: „Ihr nimmt uns die Zukunft weg, wegen der wir was lernen solllen„. „Ihr nimmt“ – also Sie und ich – und die Kinder „sollen“ mit drei „l“. Man sieht also, wohin das führt, wenn die Doppelstunde Deutschunterricht am Freitag ausfällt. Eindringlicher: Sie und ich sind am „Kliemerwandel“ schuld, wie uns ein 9-Jähriger auf der Insel Juist auf seinem Transparentchen wissen ließ. Regelrechte Klimaschweine sind wir, weil wir Kapitalisten sind, wie die 1.600 Kinder in Dortmund festgestellt haben.

Wenn man so blöd ist wie Sie und ich, dann ist das dramatisch. Was ein Dramatiker ist, muß deshalb nicht weiter erklärt werden. Beim Deutschlandfunk wurde so ein Dramatiker interviewt, als man Thomas Köck zu Wort kommen ließ. Unter der Schlagzeile „Tschüss Kapitalismus, hallo Klimaschutz“ nimmt das Verhängnis seinen Lauf.

Für den Dramatiker Thomas Köck ist Klimaschutz eine Systemfrage – und wird nur ohne Kapitalismus funktionieren.“ Schon haben wir den Salat. Interessant wäre gewesen, zu erfahren, ob es für den dramatischen Köck auch etwas gibt, das keine Systemfrage ist, um einschätzen zu können, warum ausgerechnet der Klimaschutz eine sein soll, – „für ihn„.

Überhaupt: Wenn schon interessant sein soll, ob Klimaschutz eine Systemfrage ist oder nicht, warum sollen wir uns dann einen Erkenntnisgewinn davon versprechen, daß uns der Deutschlandfunk erzählt, „für wen“ das eine Systemfrage ist. Ist jetzt das Interessante, ob Klimaschutz eine Systemfrage ist, oder ist interessant, „für wen“ er eine ist? Und wenn Letzteres zutrifft, warum hat der Deutschlandfunk dann nicht jemanden zum Interview gebeten, für den das keine Systemfrage ist? Da keimt doch sofort der Verdacht, beim Deutschlandfunk könnte ein Interesse daran vorgelegen haben, daß der Klimaschutz eine Systemfrage sein soll? – Sich leichtsinnigerweise einem solchen Verdacht auszusetzen, ist … äh … dramatisch.

Außerdem: Um die BRD als ein kapitalistisches System zu definieren, muß man schon dramatisch vom Bus gestreift worden sein. Wie hierzulande jede kapitalistische Ordnung im privatrechtlichen Bereich – nicht unbedingt beim Großkapital – über sozialistische Eingriffe in die Vertragsfreiheit ruiniert wird, spricht jeder Idee von Kapitalismus Hohn.

Die Klima-Trilogie des österreichischen Dramatikers Thomas Köck ist so etwas wie der Theatertext der Stunde. In den drei Stücken „paradies fluten“, „paradies hungern“ und „paradies spielen“ geht er davon aus, dass es durch das kapitalistische Wirtschaftssystem zwangsläufig zur Klimakatastrophe kommen wird„.

Das ist eine dramatisch steile These, wie jeder weiß, der sich noch an Wolfen und Bitterfeld zur Wendezeit erinnern kann und an die sozialistischen Blockheizungen, die sich nicht herunterregeln ließen, und derentwegen man im Winter die Fenster aufreißen mußte, wenn in der Wohnung das Klima zu warm geworden war. Die FFF-Kids sind das nicht. Viele von denen wissen noch nicht einmal mehr, wofür das Kürzel DDR steht. Die wissen vermutlich auch nicht, was der Unterschied zwischen einem ungeregelten Zweitakter und einem Viertakter mit Abgasreinigung ist.

Köck sagte im Deutschlandfunk Kultur, es könne nicht darum gehen, den Kapitalismus ein bisschen grüner oder fairer zu gestalten. Trotz der Systemfrage stoße man beim konsequenten Klimaschutz auch auf die Frage nach der Schuld jedes Einzelnen und der historischen Verantwortung.

„Grüner und fairer“ hätte es heißen müssen, nicht „oder“. „Grün“ ist nicht die Alternative zu „fair“. Der Kapitalismus braucht auch keine Gestaltung, weil er bereits eine „Gestalt“ ist, die eben Kapitalismus heißt. Weil nun dem Kapitalismus ein großes Interesse an seinem eigenen Fortbestand inhärent ist, ist man innerhalb des kapitalistischen Systems auch daran interessiert, Dinge herzustellen und zu verkaufen, welche die „Klimakatastrophe“ abwenden können. Die Hersteller von Windrädern und Solarfeldern haben sich schließlich nicht als „klimaschützende Produktionsgenossenschaften“ oder als „Kombinat Klimaschutz“ organisiert, sondern als gewinnorientierte Privatfirmen. Und die Katastrophe ist ein denkbar schlechtes Umfeld für die Gewinnerzielung.

Was wirklich die Pest ist in Deutschland, das ist, daß ständig irgendwer „Systeme gestalten“ will. Zum Beispiel „den Kapitalismus ein bisschen grüner oder fairer.“ Das können eigentlich nur solche Individuen wollen, die sich selbst auf dem menschheitsgeschichtlichen Gipfel der Klugheit wähnen. Und genau dieser Wahn wäre ein wesentlich interessanterer Untersuchungsgegenstand, als jedes System und jeder Wandel. Immerhin gibt es ja auch noch andere populäre Alarmismen außer dem „Kliemerwandel“. Der „alarmierendste Alarm“, den es schon deswegen gibt, weil sich heutzutage sogar Freiheit, Demokratie und Gerechtigkeit abstufen lassen, ist folgender: Der Durchschnitts-IQ sinkt seit etwa 30 Jahren. Das dramatische Geschwätz eines Thomas Köck und aller FFF-Kinder könnte eine direkte Folge davon sein. Das wäre mal so richtig alarmierend.

Der diesjährige Gewinner des Mülheimer Dramatikerpreises sagte, das Gerede über die Apokalypse diene heutzutage als Ausrede. Man könne sich offenbar eher das Ende der Welt vorstellen als das Ende des Kapitalismus – oder auch nur eine Alternative zu diesem Wirtschaftssystem. Vor diesem Hintergrund sei der Kongress ein wichtiges Zeichen, betonte er. Er zeige, dass sich die Bewegung nicht auf apokalyptischen Vorhersagen ausruhe.

Was für ein dramatisch dämliches Geschwätz. Das Ende der Welt wäre zugleich auch das Ende des Kapitalismus. Wer sich also das Ende der Welt vorstellen kann, braucht sich über den Kapitalismus gar keine Gedanken mehr zu machen. Und dann wieder dieses Geseichte vom „wichtigen Zeichen„, das „gesetzt“ worden sei. Warnen, fordern, zeichensetzen – das ist die deutsche Seuche, nicht der Kapitalismus. Und ehe unser armes Land von der globalen Klimakatastrophe dahingerafft wird, werden alle, von der Zeichensetzung in die dramatische Umnachtung Verstoßenen, lange vorher an Unterbelichtung verstorben sein, so daß sich über die „Klimakatastrophe“ keiner mehr aufregt. Dann ist endlich R.I.P. – Ruhe im Puff.

https://www.journalistenwatch.com/2019/08/06/rotes-klima-fridays/

Pressewahnsinn: „Rechtsstaat darf nicht dem Schutz der Bürger geopfert werden“

Max Erdinger Foto: JouWatch

 

Beim Tagesspiegel ist gestern ein Kommentar von Gerd Nowakowski erschienen, der in seiner ganzen Bemühtheit, die Realität zu verdrängen, sicherlich interessant für einen Psychiater wäre. Eine Medienkritik.

von Max Erdinger

 

Nowakowski Schlagzeile – Zitat: „Der Rechtsstaat darf nicht dem Schutz der Bürger geopfert werden.“ – Zitatende.

 

Da hat er etwas Wichtiges verpasst, der Herr Nowakowski. Was bereits geopfert worden ist, kann nicht noch einmal geopfert werden. Der Rechtsstaat ist bereits geopfert worden. Und zwar von Frau Merkel und ihrer Regierung. Asylrecht? – Interessierte nicht die Bohne. Schutz der Grenzen dieses Rechtsstaats? – Abgeschafft. Freie und unabhängige Presse? – Praktisch inexistent. Recht auf freie Meinungsäußerung? – Per Kunstbegriffen wie „Fake-News“ und „Hate-Speech“ in den Orkus befördert. Bürgerrechte? – Zugunsten globaler „Menschenrechtlichkeit“ verraten. Was bitteschön, hätte da heute noch „dem Schutz der Bürger“ geopfert werden können? Und wieso überhaupt „Bürger“? Die Bürger sind schon längst zu „die Menschen“ degeneriert, unterteilt in solche, „die schon länger hier leben“ und solche, die „neu dazugekommen sind“ – wobei Letztere sich in einem ernüchternden Ausmaß weigern, das Rechts- und Wertesystem dieser völlig degenerierten und dekadenten Meinungs-Gesellschaft zu akzeptieren, die sie im tiefsten Inneren verabscheuen.

 

Aber angenommen, es ginge tatsächlich darum, den Rechtsstaat erst jetzt „nicht zu opfern“, und zwar „dem Schutz der Bürger nicht“: Frau Merkels Phantastereien von der Menschlichkeit und ihren roten Feudalattitüten hätte sie wohl geopfert werden dürfen, ja? Dem Schutz der Bürger aber nicht?

 

Zitat: „Deutschland wird mit Taten wie in Hamburg leben müssen.“ – Zitatende.

 

Nein. Deutschland wird zusehen müssen,wie es das Gesindel wieder loswird, das hierzulande solche Straftaten begeht.

 

Zitat: „Wenn es etwas Tröstliches in der furchtbaren Attacke gibt, dann, dass sich eine wehrhafte Zivilgesellschaft gezeigt hat.“ – Zitatende.

 

Die wehrhafte Zivilgesellschaft hat sich gezeigt? Wie damals auf der Kölner Domplatte, so wehrhaft? Ein einziges Mal setzen sich „Bürger der Zivilgesellschaft“ zur Wehr, Tunesier meines Wissens, und vereiteln die Flucht des Täters, während in Konstanz einer mit einer MI 16- Maschinenpistole in der Disco herumschießt – und im Tagesspiegel phantasiert ein gewisser Nowakowski von der Tröstlichkeit einer „wehrhaften Zivilgesellschaft“ daher? Vier „wehrhafte Zivilisten“ in drei Tagen tot, weil sie so wehrhaft gewesen sind? Eine wehrhafte Zivilgesellschaft, der über Jahrzehnte eingebläut worden ist, daß Waffen gefährlich sind, daß bei Gegenwehr die Verhältnismäßigkeit strikt zu bewahren ist, daß Gewalt per se zu ächten ist, daß sämtliche Konflikte auf Waschweiberart verbal zu lösen sind und daß es nichts heiligeres gibt, als das staatliche Gewaltmonopol? Das soll eine „wehrhafte Zivilgesellschaft“ sein? Das einzige, was meinereiner aus einer solchen lächerlichen Behauptung schließt, das ist, daß es anscheinend größere Lücken im Betäubungsmittelgesetz gibt, die ein gewisser Redakteur des Tagesspiegel zu nutzen weiß.

 

Zitat: „Nicht schon wieder! Diesmal Hamburg. Im Erschrecken des ersten Augenblicks rücken wieder die Bilder nah heran. Aus Würzburg, wo vor einem Jahr ein 16-jähriger Flüchtling mit einer Axt im Nahverkehrszug fünf Menschen schwer verletzte, bevor er selbst erschossen wurde. Oder Ansbach, wo ein Anschlag mitten auf einem Musikfestival nur deswegen verhindert wurde, weil die Ordner den Täter nicht auf das Gelände ließen. So tötete seine Rucksackbombe nur ihn selbst, verletzte aber zudem 15 Menschen. Vor allem werden die Bilder der Attacke auf den Berliner Weihnachtsmarkt wieder schmerzhaft präsent.“ – Zitatende.

 

Na ja, Nowakowski, so ist das eben in der „wehrhaften Zivilgesellschaft“: Die Wehrhaften werden einfach mit Äxten erschlagen, mit Messern abgestochen, die Treppen hinuntergeschubst, auf Gleise gestossen, totgeprügelt, mit Säure überschüttet oder mit LKW und PKW totgefahren.

 

Zitat: „In Hamburg war der Täter wieder ein Asylbewerber. Ein Mensch, dem Deutschland Aufnahme und Schutz bot.“ – Zitatende.

 

Ersetze „Mensch“ durch „Arschloch“ und der Satz stimmt.

 

Zitat: „Er hat diese Gastfreundschaft missbraucht, um diese freie Gesellschaft zu attackieren im Namen eines radikal-verblendeten Islam.“ – Zitatende.

 

Freie Gesellschaft? Wo lebt er denn, der Herr Nowakowski? Hunderttausend Regeln und Vorschriften, Rauchverbote in den Stammkneipen, Fahrverbote in den Städten, Führerscheinentzug für alles, Zensur in den sozialen Medien, Bürger, die sich nachts nicht mehr vor die Haustür trauen, immer mehr No-Go-Areas in immer mehr Städten, politisch-korrekte Sprachregelungen, Blockwartattitüden allüberall, Parallelgesellschaften, die das Land terrorisieren, volkspädagogische Linksindoktrination im TV selbst bei der albernsten Rosamunde-Pilcher-Verfilmung noch, die Terrorherrschaft linker Soziologen und die Verherrlichung der „Hinübergeschlechtlichen“ – und-und-und, – aber „freie Gesellschaft“? Wohl mit dem Klammerbeutel gepudert, Nowakowski?

 

Zitat: „Der Angriff wird die Ermittler beschäftigen und gewiss ein Wahlkampfthema sein.“ – Zitatende.

 

Ach, wird er das? Wie´s wohl kommt? Was es wohl nützen wird?

 

Zitat: „Es werden, so steht zu befürchten, wieder schnelle Schuldzuweisungen, probate Patentlösungen und böse und pauschale Attacken gegen Flüchtlinge zu hören sein.“ – Zitatende.

 

Ich weiß nicht, was der Nowakowski für ein Problem hat. Pauschale Attacken des Staates auf die Freiheit jedes Einzelnen sind gang und gäbe und werden von den Nowakowskis dieser Republik niemals kritisiert. Weil ein paar Leute gierig und maßlos sind und deswegen keinen vernünftigen Umgang mit Marihuana pflegen können, ist jeder Kiffer von staatlicher Verfolgung bedroht. Weil einige wenige die Verkehrssicherheit nicht in ihre dummen Schädel bekommen, müssen alle über die Speedbreaker hoppeln und Rechts-vor-links-Regeln beachten. Weil einige gerne übermäßig saufen, darf keiner mehr an der Tanke nach 22 Uhr Bier einkaufen – was in aller Welt ist dein Problem, Nowakowski? Und was für Flüchtlinge überhaupt? Der größte Teil dieser Leute sind schlicht und einfach illegale Immigranten. Alle Pauschalattacken auf alle illegalen Immigranten sind pauschal gerechtfertigt! So schaut´s aus, Meister!

 

Zitat: „So ernst das Thema ist – niemand darf ein Interesse daran haben, die gesellschaftliche Stimmungslage mit unverantwortlich scharfmacherischen Worten aufzuheizen und einen Generalverdacht gegen Geflüchtete zu schüren. Es muss geklärt werden, ob es Versäumnisse gab.“ – Zitatende.

 

Du wirst mir nicht vorschreiben, woran ich ein Interesse haben darf, Nowakowski, verstanden? Und der Generalverdacht kann nun wirklich nicht das Problem von Leuten deiner Couleur sein. Deinereiner hat nämlich einen Generalverdacht gegen alle, die nicht seiner Meinung sind. Es muß auch nicht erst geklärt werden, ob es Versäumnisse gab. Es gab sie massenweise. Das steht fest. Das erste im September 2015, als die Grenzen ungeschützt geblieben sind.

 

Zitat: „Selbstverständlich muss geklärt werden, ob es in Hamburg Versäumnisse bei staatlichen Institutionen gegeben hat. Vor allem, wenn der Angreifer den Sicherheitskräften als radikaler Islamist bekannt war.“ – Zitatende.

 

Wir müssen also klären, ob ein Versäumnis auch tatsächlich ein Versäumnis ist, oder wie?

 

Zitat: „Schließlich ist auch im Fall des Berliner Attentäters Anis Amri hinterher stückweise bekannt geworden, dass es gute Gründe gegeben hätte, ihn vor seiner Tat festzunehmen und abzuschieben – zumal er einen gültigen Pass besaß.“ – Zitatende.

 

Nein! Ist das so gewesen!? Und weil das so gewesen ist, muß jetzt überprüft werden, ob es in Hamburg eventuell genauso gewesen sein könnte? Wir könnten natürlich auch überprüfen, ob es angesichts einer nach Blitzschlag abgebrannten Scheune ein Gewitter gegeben hat! Was hältst du davon, Nowakowski?

 

Zitat:“Die Bevölkerung muss sich darauf verlassen können, dass Sicherheitsbehörden ihre Arbeit qualifiziert und effektiv leisten und das dafür notwendige Personal und die Mittel haben. Es darf nicht sein, dass eine Überwachung wie in Berlin im Fall Amri eingestellt wird, weil Polizisten dringend andere Aufgaben erledigen müssen. Das gilt umso mehr, als die Gefahr von Terrorattacken hierzulande gerade wegen des Verlusts des IS-Kalifats im Irak und in Syrien zunimmt. Doch an der Effektivität mancher Behörden kann man zweifeln. Da ist aktuell etwa die Freilassung von islamistischen Hetzern in Mecklenburg-Vorpommern, weil Polizei und Staatsanwaltschaft eine rechtzeitige Haftprüfung versäumten.“ – Zitatende.

 

Sag´doch gleich, daß du einen Polizeistaat willst, Nowakowski. Ich will keinen. Ich will ein freies Land, in dem ein kultureller Grundkonsens herrscht, welcher es erlaubt, sich auf die Bürger selbst zu verlassen, anstatt auf die Polizei. „Es darf nicht sein … Überwachung … Personalmangel … IS-Kalifat … Überlastung“ – laß´ mich in Ruhe mit diesem staatshörigen Blödmannsgewäsch, Nowakowski!

 

Zitat: „Bei allen Vorschlägen, wie Terrorunterstützern begegnet werden kann, muss es trotzdem Konsens sein, dass in der Bedrohung nicht der demokratische Rechtsstaat geopfert wird.“ – Zitatende.

 

Schwaller. Der ist längst geopfert worden,wie ich dir oben schon dargelegt habe.

 

Zitat: „Die kürzlich von Bayern beschlossene Präventivhaft, die ohne Anklage bis auf ein Jahr ausgedehnt werden kann, ist eine Grenzüberschreitung. Kritisch sehen kann man auch die Pflicht zum Tragen einer elektronischen Fußfessel. Die juristische Niederlage der Bundesregierung bei der zu weitreichenden Übermittlung von Fluggastdaten an Kanada ist eine Warnung.“ – Zitatende.

 

Einen vernünftigen Menschen interessiert nicht, wie jemand die Dinge sehen kann, sondern den interessiert, wie die Dinge sind. Merke: „Meinungen sind wie Arschlöcher. Jeder hat eines.“ (Clint Eastwood als „Dirty Harry“)

 

Zitat: „Mit jeder Tat wird klarer: Unser Land ist verwundbar.“ – Zitatende.

 

Klarheit ist klasse, oder? Mehr Taten bitte für noch mehr Klarheit, oder was? Unser Land ist verwundbar? Ist das schon der Klarheit letzte Erkenntnis, oder kommt noch was?

 

ZItat: „Von der Wirksamkeit der Mittel zu schweigen: Wie sich 2015 in Berlin zeigte, kann eine elektronische Fußfessel keine Attacke verhindern.“ – Zitatende.

 

Nein! Ist das so? Eine elektronische Fußfessel kann das nicht? Was hätte es denn gekonnt, Nowakowski?

 

Zitat: „Ein neues Urteil des Bundesverfassungsgerichts, das die Abschiebung von Gefährdern zulässt, auch wenn die noch keine Straftat begangen haben, belegt aber, dass diese Demokratie rechtlich einwandfreie Mittel hat und nicht wehrlos ist.“ – Zitatende.

 

Ist dir schon einmal aufgefallen, Nowakowski, daß Urteile des Bundesverfassungsgerichts von dieser Regierung eher als lästig empfunden werden und gerne ignoriert werden? Es gibt beispielsweise ein Verfassungsgerichtsurteil aus dem Jahre 1987, dem zufolge die Identität des Deutschen Staatsvolks zu schützen wäre. Und? Interessiert es jemanden? Weiter gefragt: Müssten wir uns heute die Fragen stellen, die du hier gerade erfindest, wenn dieses Verfassungsgerichtsurteil von 1987 strikt beachtet worden wäre?

 

Zitat: „Mit jedem Anschlag wird den Menschen deutlicher, dass Deutschland verwundbar ist. Das ist kein beruhigender Gedanke.“ – Zitatende.

 

Wunschdenken, Nowakowski. Mit jedem weiteren Anschlag wird den „die Menschen“ deutlicher, daß sie als Bürger dieses Landes von ihrer eigenen Regierung nach Strich und Faden verarscht, verraten und verkauft werden. Das ist das, was den „die Menschen in Deutschland“ immer deutlicher wird. Und was dir allmählich immer deutlicher werden sollte, Nowakowski, das ist, daß Schreiberlinge deiner Couleur in der Gefahr stehen, ihren Job auf Lebenszeit zu verlieren! Und zwar völlig zu recht!

 

Zitat: „Viele Attacken mögen im Vorfeld verhindert werden, ohne dass die Öffentlichkeit davon erfährt – aber das gelingt eben nicht immer.“ – Zitatende.

 

Es wird wohl dein kleines Geheimnis bleiben, Nowakowski, was man als gelungen daran betrachten kann, daß die Öffentlichkeit nichts von vereitelten Anschlägen erfährt. Das Gelingen: Wir konnten dafür sorgen, daß die Bürger keine Ahnung haben, in welcher Gefahr sie schweben, oder was? Du hast Glück, daß wir zwei Hübschen nicht mehr zusammen im Kindergarten sind. Du müßtest sonst flennend zur Kindergartentante rennen und ihr klarmachen, was sie wieder einmal nicht verhindern konnte.

 

Zitat: „Damit müssen wir leben, so schwer das fällt.“ – Zitatende.

 

Nein, müssen wir nicht. Wir müssen dafür sorgen, daß dieses Gesindel erst gar nicht ins Land kommt. Die Polen, die Slowaken, die Ungarn machen es vor. Alles Nazis, oder was?

 

Zitat: „Wenn es etwas Tröstliches in der furchtbaren Attacke von Hamburg gibt, dann ist es, dass sich eine im besten Bürgersinne wehrhafte Zivilgesellschaft gezeigt hat.“ – Zitatende.

 

Du wiederholst dich. Davon wird´s aber auch nicht richtig.

 

Zitat: „Mehrere Hamburger besiegten ihre Angst um sich, überwältigten den Angreifer und verhinderten so weitere Opfer. Solche Helden braucht die Demokratie.“ – Zitatende.

 

Diese Hamburger waren, wie gesagt, Tunesier, so weit ich das mitbekommen habe. Solche Helden braucht Tunesien. Oder willst du den armen Nordafrikanern ihre Helden abziehen? Da wärst du ja glatt nicht nur dumm, sondern auch noch habgierig!?

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