DIW: Mindestlohn bewirkt NICHTS – alles nur politische Inszenierung

von https://sciencefiles.org

Politiker fühlen sich gerne gut.

Besonders gerne fühlen sie sich gut, wenn sie anderen erzählen können, sie hätten etwas für den kleinen Mann, die sozial Schwachen, die Bildungsfernen, die Armen und gesellschaftlich Benachteiligten getan.

Damit kann man im politischen Diskurs besonders viel Brownie-Punkte gewinnen, wenn man sich für den armen Mann und die arme Frau eingesetzt hat.
Einsatz und Dabeisein sind alles.

Ob sich der Einsatz dann in Zählbares für den armen Mann und die arme Frau übersetzt, ob den vielen politischen Worten Taten nachfolgen, ob die politische Absicht im Wolkenkuckucksheim tanzt und zu keiner Zeit einen Fuß auf die Erde bekommt, das ist egal. Es geht um die Inszenierung, darum, den sozial Schwachen, denen, die man unter sich wähnt, denen man helfen zu können glaubt, zu erzählen, ihnen und all den anderen den Eindruck zu vermitteln, man wolle ihnen helfen.

Es geht nicht darum, ihnen zu helfen.

Ginge es darum, sozial Schwachen zu helfen, Politiker kämen eher auf die Idee, Gewerkschaften, die Lobby der Arbeitsplatzbesitzer und Hüter eines rigiden Arbeitsmarkts, die Flexibilität verhindern und Arbeitslosen den Weg zu einem Arbeitsplatz versperren, zu verbieten als einen Mindestlohn durchzusetzen.
Die ökonomische Literatur (siehe unten) ist voller Beiträge, in denen der negative Einfluss von Gewerkschaften auf die Flexibilität von Arbeitsmärkten und die Fähigkeit von Arbeitnehmern, sich einen neuen oder überhaupt einen Arbeitsplatz zu suchen, dargestellt wird und ebenso ist die ökonomische Literatur voller Beiträge, die die negativen Effekte von Mindestlöhnen beschreiben.

Zu Letzteren gibt es ein einfaches Modell.

Arbeitgeber X hat 1000 Geldeinheiten zur Verfügung, um die Arbeitnehmer A und B und C und D zu beschäftigen. Alle vier verdienen gleich, nämlich 25 Geldeinheiten in zehn Zeiteinheiten.

Politiker führen einen Mindestlohn ein. 25 Geldeinheiten pro Zeiteinheit sind Ihnen zu wenig, 30 sollen es mindestens sein.

Für Arbeitgeber X hat dies zur Folge, dass er pro zehn Zeiteinheiten nunmehr 50 Geldeinheiten pro Arbeitnehmer mehr bezahlen muss.
Insgesamt steigen seine Lohnkosten von 1000 auf 1200 Geld- pro 10 Zeiteinheiten.
Was tut X, wenn er ein rationaler Unternehmer ist, wie in die ökonomischen Modelle vorsehen?

Er hat z.B. die folgenden beiden Möglichkeiten:

Er entlässt D. Damit fallen ihm 10 Zeiteinheiten weg. Für A,B und C entstehen ihm Lohnkosten von 900, zu den ursprünglichen 1000 hat er somit noch 100 frei, die er z.B. an A und B verteilen kann. A und B arbeiten dann 12 Zeiteinheiten und erhalten je 360 Geldeinheiten (wen die 20 mehr Geldeinheiten stören, der kann von 11,7 Zeiteinheiten für A und B ausgehen).

Der Effekt des Mindestlohns: Er erhöht das Verdienst von einigen und kostet manche den Arbeitsplatz.

Möglichkeit zwei sieht vor, dass Arbeitgeber X alle seine Arbeitnehmer behält, aber ihre Arbeitszeit verkürzt. Statt 10 Zeiteinheiten arbeiten alle vier nur noch 8,3 Zeiteinheiten. Die Kosten pro Arbeitnehmer belaufen sich auf nunmehr auf 249 Geldeinheiten.

Der Effekt des Mindestlohns besteht also darin, dass die Arbeitnehmer, die von ihm betroffen sind, weniger arbeiten und entsprechend auch weniger oder maximal gleich verdienen.

Und genau diesen Effekt finden Marco Cliendo, Alexandra Fedorets und Carsten Schröder vom DIW und der Universität Potsdam in ihrer Untersuchung des Effekts des Mindestlohns.

Für ihre Berechnungen nutzen sie Daten des sozioökonomischen Panels (SOEDP) und vergleichen für die selben Befragten, die angeben, Geringverdiener zu sein, deren Entgelt und Arbeitszeit vor und nach der Einführung des Mindestlohns.

Ergebnis: Vom Mindestlohn geht ein positiver Effekt auf den Stundenlohn, ein Plus um 6,5% UND ein negativer Effekt auf die Arbeitszeit aus. „Der positive Effekt auf die Stundenlöhne und der negative Effekt auf die Arbeitszeiten im unteren Lohnsegment … wiegen sich fast auf“ (606).

D.h. die Einführung eines Mindestlohns hat dazu geführt, dass Geringverdiener pro Arbeitsstunde mehr verdienen, aber insgesamt weniger arbeiten. Der Mindestlohn hat die Einkommenssituation der Geringverdiener also in keiner Weise verbessert oder verändert. Er ist einfach verpufft.

Das war vorherzusehen. Ökonomische Studien finden diese Ergebnisse seit Jahrzehnten.

Politiker hätten das wissen können, wenn sie es hätten wissen wollen.

Aber sie wollen es nicht wissen. Sie wollen bei „den Menschen“ den „Eindruck erwecken“, wie Bundeskanzlerin Merkel sich ausdrückt, dass man die Situation von sozial Schwachen verbessert habe. Dass man das nicht getan hat, interessiert niemanden. Es geht um die Symbolik und darum, einen Eindruck zu erwecken.

Wer Lust hat, sich in die Forschung zum Mindeslohn einzulesen, der kann dies mit den folgenden Arbeiten tun (31 und 34 von der Liste sind jeweils ein guter Einstieg in die Forschung, die die negativen Beschäftigungswirkungen von Gewerkschaften zeigt):

  1. Wirtschaft f DummiesAbowd, John M., Kramarz, Francis & Margolis, David N., 1999: Minimum Wages and Employment in France and the United States. Washington: National Bureau of Economic Research (NBER), Working Paper No. 6996.
  2. Baker, Michael, Dwayne, Benjamin & Shuchita, Stanger, 1999: The Highs and Lows of the Minimum Wage Effect: A Time-Series Cross-Section Study of the Canadian Law. Journal of Labor Economics 17, 2: 318-350.
  3. Bauer, Thomas K., Kluve, Jochen, Schaffner, Sandra & Schmidt, Christoph M., 2009: Fiscal Effects of Minimum Wages: An Analysis for Germany. German Economic Review 10, 2: 224-242.
  4. Bellante, Don, 2007: The Non Sequitur in the Revival of Monopsony Theory. Quarterly Journal of Austrian Economics 10, 2: 15-24.
  5. Brown, Charles, 1999: Minimum Wages, Employment and the Distribution of Income. In: Ashenfelter, Orley & Card, David E. (eds.): Handbook of Labor Economics. Amsterdam: Elsevier, 2101-2163.
  6. Burkhauser, Richard V., Couch, Kenneth A. & Wittenburg, David C., 2000: A Reassessment of the New Economics of the Minimum Wage Literature With Monthly Data from the Current Population Survey. Journal of Labor Economics 18, 4: 653-680.
  7. Burkhauser, Richard V., Couch, Kenneth A. & Wittenburg, David C., 1996: ‚Who Gets What’ From Minimum Wage Hikes: A Re=Examination of Card and Krueger’s Distributional Analysis in Myth and Measurement: The New Economics of the Minimum Wage. Industrial and Labor Relations Review 49, 3: 547-552.
  8. Card, David & Krueger, Alan B., 1995: Myth and Measurement: The New Economics of the Minimum Wage. Princeton: Princeton University Press
  9. Card, David & Krueger, Alan B., 1995a: Time-Series Minimum-Wage Studies: A Meta-analysis. American Economic Review 85, 2: 238-243.
  10. Dolado, Juan, Kramarz, Francis, Machin, Stephen, Manning, Alan, Margolis, David, Teulings, Coen, Saint-Paul, Gilles & Keen, Michael, 1996: The Economic Impact of Minimum Wages in Europe. Economic Policy 11, 23: 317-372.
  11. Fitzenberger, Bernd, 2008: Anmerkungen zur Mindestlohndebatte: Elastizitäten, Strukturparameter und Topfschlagen. Zeitschrift für Arbeitsmarktforschung 42, 1: 85-92.
  12. Fitzenberger, Bernd & Kohn, Karsten, 2006: Skill Wage Premia, Employment and Cohort Effects: Are Workers in Germany All of the Same Type. Bonn: Institute for the Study of Labour, IZA DP No. 2185.
  13. Franz, Wolfgang, 2007: Der trügerische Charme des Mindestlohns. Zeitschrift für Arbeitsmarktforschung 4: 431-438.
  14. Galindo-Rueda, Fernando & Pereira, Sonia, 2004: The Impact of the National Minimum Wage on British Firms. Final Report of the Low Pay Commission on the Econometric Evidence From the Annual Respondents Database. London: London School of Economics.
  15. Hammermesh, Daniel, 1995: ‚Myth and Measurement:’ The New Economics of the Minimum Wage. Comment. Industrial and Labor Relations Review 48, 4: 830-834.
  16. Kim, Taeil & Taylor, Lowell J., 1995: The Employment Effect in Retail Trade of California’s 1988 Minimum Wage Increase. Journal of Business and Economic Statistics 13, 2: 175-182.
  17. Leigh, Andrew, 2007: Does Raising the Minimum Wage Help the Poor? Economic Record 83, 263: 432-445.
  18. Machin, Stephen, Manning, Alan & Rahman, Lupin, 2003: Where the Minimum Wage Bites Hard: Introduction of Minimum Wages to a Low Wage Sector. Journal of the European Economic Association 1, 1: 154-180.
  19. Machin, Stephen & Wilson, Joan, 2004: Minimum Wages in a Low-Wage Labour Market: Care Homes in the UK.. Economic Journal 114, 494: C102-C109.
  20. Manning, Alan, 2003: Monopsony in Motion: Imperfect Competition in Labor Markets. Princeton: Princeton University Press.
  21. Metcalf, David, 1999: The Low Pay Commission and the National Minimum Wage. Economic Journal 109 (453): F46-F66.
  22. Müller, Kai-Uwe & Steiner, Viktor, 2009: Labor Market and Income Effects of a Legal Minimum Wage – A Microsimulation Study for Germany. Paper proposed for the IZA Conference “The Economics of the Minimum Wage” Berlin, June 21-23, 2009.
  23. Neumark, David, 2001: The Employment Effects of Minimum Wages: Evidence from a Prespecified Research Design. Industrial Relations 40, 1: 121-144.
  24. Neumark, David, Schweitzer, Mark E. & Wascher, William, 2005: The Effects of Minimum Wages on the Distribution of Family Incomes: A Nonparametric Analysis. Journal of Human Resources 40, 4: 867-894.
  25. Neumark, David & Wascher, William, 2007: Minimum Wages and Employment. IZA Discussion Paper No. 2570. Bonn: Forschungsinstitut zur Zukunft der Arbeit/Institute for the Study of Labour (IZA).
  26. Neumark, David & Wascher, William, 2002: Do Minimum Wages Fight Poverty? Economic Inquiry 40, 3: 315-333.
  27. Neumark, David & Wascher, William, 1994: Employment Effects of Minimum and Subminimum Wages. Reply to Card, Katz and Krueger. Industrial and Labor Relations Review 47, 3: 497-512.
  28. Neumark, David & Wascher, William, 1992: Employment Effects of Minimum and Subminimum Wages: Panel Data on State Minimum Wage Laws. Industrial and Labor Relations Review 46, 1: 55-81.
  29. Nickell, Stephen, 1997: Unemployment and Labor Market Rigidities: Europe versus North America. Journal of Economic Perspectives 11 (3): 55-74.
  30. Nickell, Stephen & Bell, Brian, 1995: The Collapse in Demand For the Unskilled and Unemployment Across the OECD. Oxford Review of Economic Policy 11, 1: 40-62.
  31. Nickell, Stephen, Nunziata, Luca & Ochel, Wolfgang, 2005: Unemployment in the OECD Since the 1960s. What Do We Know? Economic Journal 115: 1-27.
  32. Ragnitz, Joachim & Thum, Marcel, 2008: Beschäftigungswirkungen von Mindestlöhnen – eine Erläuterung zu den Berechnungen des ifo Instituts. ifo Schnelldienst 61, 1: 16-20.
  33. Ragnitz, Joachim & Thum, Marcel, 2007: Zur Einführung von Mindestlöhnen: Empirische Relevanz des Niedriglohnsektors. Ifo Schnelldienst 60, 10: 33-35.
  34. Scarpetta, Stefano, 1997: Assessing the Role of the Labour Market Policies and Institutional Settings on Unemployment: A Cross-Country Study. OECD  Economic Studies 26: 43-96.
  35. Spriggs, William E. & Klein, Bruce W., 1994: Raising the Floor: The Effect of the Minimum Wage on Low-Wage Workers. Washington: Economic Policy Institute.
  36. Straubhaar, Thomas, 1996: Schutzzoll auf Arbeit – das neue Gesicht des Protektionismus. List Forum 3: 209-221.
  37. Yelowitz, Aaron S., 2005: How Did the $8.50 Citywide Minimum Wage Affect the Santa Fe Labor Market. Washington: Employment Policies Institute.

 

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Eine angekündigte Katastrophe : Meilensteine in Merkel’s Flüchtlingskrise

Fluechtlingskrise-15-09-09-rgb1Als in der Kohl Ära ein massenhafter Asylmissbrauch stattfand, führte man damals
ziemlich harte Regeln ein, welche den Missbrauch erfolgreich eindämmten und zu
einem großen Einbruch bei der Antragsstellung führen.

Diese Regelungen waren:

1.)
Umstellung von Geld auf Sachleistungen. Hier wurde den Asylbewerbern die
Möglichkeit genommen, Geldbeträge zu sparen und in ihre Heimatländer zu überweisen.

2.)
Ein generelles Arbeitsverbot.

3.)
Residenzpflicht

4.)
Abschiebung nach endgültig negativem Bescheid.

Nach dem Dublin-Abkommen in 2003 brachen die Zahlen noch mehr ein, weil es
fast unmöglich wurde, in dem EU-Binnenland Deutschland einen Antrag zu stellen.

Danach wurden die Mauern geschliffen:

In 2009 und 2011 wurde das Duldungsrecht geändert: Wer lange genug in Deutschland
lebte und dort arbeitete, dessen Duldung wurde in eine unbeschränkte Aufenthaltserlaubnis
umgewandelt. Bezüglich der Sozialleistungen und Arbeitsmöglichkeiten sind diese Leute
den Bundesbürgern gleichgestellt.

Sachleistungen wurden wieder in Geldleistungen umgewandelt.

Da die Wirtschaft gerne billige Lohnsklaven hat, wurde dann mit viel Brimborium das
Asylrecht 2014/2015 geschliffen: Arbeitserlaubnis schon nach 3. Monaten und Wegfall
der Vorrangprüfung ab dem 16.Monat. Zusätzlich mit den großzügigen Regelungen über
den Familiennachzug wurde damit ein Einfallstor für die Arbeitsmigration geschaffen.

Im Sommer 2015 kam dann einiges zusammen:

1.)
Die Wirtschaftverbände, die nie wirklich glücklich mit dem Mindestlohn waren,
wollten mit den Asylbewerbern und Flüchtlingen diesen unterlaufen. Zusätzlich
wurde das Märchen vom Fachkräftemangel geschürt. Die „zwingend notwendigen“
Migranten sollten die Löhne unter Druck halten.

2.)
Die Merkel hatte am 15. Juli 2015 ihr PR-Desaster mit dem Flüchtlingskind.

3.)
Die Griechen, die vorher den großen Arschtritt von Merkel und Schäuble bekommen
hatten, verschifften verstärkt die Bürgerkriegsflüchtlinge aufs Festland und
interessierten sich nicht mehr dafür, wenn diese ihre Landesgrenzen in Richtung
Westen verließen.

Die Merkel hat dann einfach nur ihre übliche Rechnung in der Berliner Blase angestellt:

1.)
Die Wirtschaft will die billigen „Fachkräfte“.

2.)
Die SPD, Grüne und Linke sind alle fest entschlossen
„links“ von der CDU zu bleiben. Komme was wolle.

3.)
Ein freundliches Antlitz steigert ihre Popularitätswerte, macht sie „menschlicher“
und wetzt das PR-Desaster aus. Vor allen Dingen sollte dies ihr mieses Image aus
der Griechenlandkrise verbessern.

Also alles auf Grün.

Der Rest der Geschichte ist bekannt.

Jetzt will die Wirtschaft diese „Fachkräfte“ aber gar nicht. Das dumme Gewäsch eines
Dieter Zetsche, welches man nur als debil-darwinistisch betrachten kann, hält der
Realität nicht stand. Weder haben die „Flüchtlinge“ Lust quasi für ein Butterbrot
zu arbeiten, noch gehen die meißten Jobs in Deutschland ohne eine entsprechende Schul-
und Berufsausbildung. Vom Thema Kulturkreis und Sprachkenntnissen mal ganz zu schweigen.

Mein Tipp an Dieter Zetsche: Einfach mal wieder die guten alten Daimler-Löhne zahlen,
dann bekommt er schon die Bude eingerannt. Sowohl von Bundesbürgern, als auch von
EU-Bürgern, die nicht nur die passende Motivation, sondern auch Qualifikation mitbringen.

Eritrea liefert uns bald noch mehr „Fachkräfte“

„Afrikanische Migranten stauen sich im italienischen Grenzort Como an
der Schweizer Grenze. Keiner von ihnen will in Italien oder der Schweiz
Asyl beantragen. Alle haben nur ein Ziel: Deutschland. Nun lauern sie auf
eine günstige Gelegenheit, die Schweiz unbehelligt Richtung Deutschland
zu durchqueren.

Die Aussagen in dem Video lassen da keine Zweifel offen das
Deutschland das gelobte Land ist und man natuerlich dorthin will.

Von Flucht keine Spur.

Ja, was könnte da schon schiefgehen :

Formal besteht Schulpflicht für Kinder im Alter von 7 bis 13 Jahren, dennoch
besuchen nur zwischen 39 und 57 Prozent der Schulpflichtigen eine Grundschule
und nur rund 21 Prozent eine weiterführende Schule. Die Schulen sind schlecht
ausgestattet, die durchschnittliche Klassenstärke liegt bei 63 (Grundschulen)
beziehungsweise 97 (weiterführende Schulen) Schülern je Klasse. Mädchen sind
deutlich benachteiligt, der Anteil der Analphabeten liegt bei 30 Prozent“

Quelle : Wikipedia

Erwin Pelzig : „Mitfühlender Kapitalismus“ und Angst durch „Denkfaulheit“

Es lebe der Mindeslohn – DEUTSCHLAND WACH AUF !!!!!!!!

Es lebe der Mindestlohn von 8,50 Euro
lasst uns mal rechnen, nur mal so Pi mal Daumen
21 Arbeitstage x 8 Stunden = 168 Stunden
168 Arbeisstunden x 8,50 € = 1428 Euro Brutto
Steuerklasse I = 1.059,29 € Netto
So und nun geht nur noch die
Miete von ca. 450 € incl. Nebenkosten
Unterhalt (Essen, Trinken, Kosmetik) 400 Euro
Telefon / Internet = 40 Euro
Sportverein (McFit) = 20 Euro
BVG – Monatskarte = knapp 80 Euro
——————————————————————-
bleiben unterm Strich knapp 70 Euro im Monat über
davon kann man sich dann Klamotten, Zigaretten, Urlaub, Freizeit und Hobby leisten.
Liebe Bundesregierung, liebe Politiker, liebe Frau Merkel
Wollen Sie die Deutsche Bevölkerung komplett verarschen?
Ich würde gerne mal sehen wie jemand von Euch mit dieser Kohle im Monat klar kommt.

!!!!!!!! DEUTSCHLAND WACH AUF !!!!!!!!

Gerechter Mindestlohn, wo man dann auch noch von Würde reden könnte,
wäre 1500 Euro Netto für jeden einzelnen Arbeitnehmer, so das auch der Arbeitnehmer sich evt mal was leisten kann.

!!!!!!!! DEUTSCHLAND WACH AUF !!!!!!!!

Hab das allerwichtigste noch garnicht erwähnt …
als Arbeitnehmer in Deutschland hat man natürlich, keine GEZ befreiung, keine vergünstigte Eintritte in Kinos, Schwimmbäder, Veranstaltung aller Art,
(ich will mal jetzt nicht mit der Kleiderkammer, Die Tafel oder andere Einrichtungen anfangen)
Aber wenn ich das unter dem Strich ALLES zusammen rechne, hat JEDER Arbeitslose in Deutschland ein besseres Leben!
400 Euro Miete, 399 Euro Lebensunterhalt, Minijob und schon habe ich 1000 Euro Netto zusammen und muss fast nichts dafür tun.
Dann bekomme ich als ALGII Empfänger noch das Berlinticket, muss keine GEZ zahlen und bekomme überall vergünstigungen.
Wenn Jahresende die Betriebskostenabrechnung kommt muss ich als Arbeitnehmer zusehen das ich die von den 70 Euro Plus im Monat zahlen kann, und wenn ich ALGII beziehe gebe ich die Rechnung einfach beim Jobcenter ab.
so einfach kann leben sein.
Die doofen sind nicht die die nicht arbeiten gehen – denn die haben das System durchschaut, nein die Doofen sind die die Tag für Tag sich auf Arbeit wie Sklaven behandeln lassen um monatsende mit gerade mal 1000 Euro Netto in der Tasche nach Hause gehen zu können.
Darf gerne geteilt werden !!!!
Ach du liebe alte D-Mark was vermissen wir dich.

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Mindestlohn gilt auch für ausländische Unternehmen

Der in Deutschland geltende Mindestlohn von 8,50 €uro brutto die Stunde gilt nicht nur für einheimische Unternehmen, sondern für alle auf deutschem Hoheitsgebiet arbeitenden Angestellten.
Durch das Gesetz sind nun auch ausländische Spediteure, deren LKW durch Deutschland fahren, dazu verpflichtet, ihren Angestellten den deutschen Mindestlohn zu zahlen. Laut Bundesregierung gilt das aber nur für die Dauer der „üblichen“ Arbeitszeiten in Deutschland, ist also unabhängig von den tatsächlich geleisteten Arbeitsstunden. Wie die Bundesregierung sicherstellen will, dass die ausländischen Spediteure ihren Verpflichtungen wirklich nachkommen, hat sie nicht verraten.
Wozu auch? Ist doch geplant, dass sich in den nächsten Jahren der LKW-Verkehr auf deutschen Autobahnen noch erhöht.
Deutsche Unternehmen, die im Ausland produzieren lassen, sind dort nicht verpflichtet, den deutschen Mindestlohn zu zahlen.

http://luzifer-lux.blogspot.de/2015/01/mindestlohn-gilt-auch-fur-auslandische.html

Arbeit ist das ganze Leben

rente-mit-67-410Bildquelle : Proll Blog

Nun ja, vor 200 Jahren war der Wiener Kongress. Erst damals wurde auf Druck der
Briten die Sklaverei und Leibeigenschaft in Europa zumindest offiziell geächtet.

Bis sich das durchgesetzt hat dauerte aber noch lang. Seitdem muss sich
der Sklave also selbst ernähren, nund wird nicht mehr durchgefüttert. 😉

Wer drei Tage bei der ach so freiwilligen Arbeit fehlt, der bekommt die
Segnungen der Sozialgesetzgebung zu spüren. Bei wiederholtem Stellenwechsel
wird das im Google-NSA-Computer vermerkt, dann gibt’s gar keinen Job mehr.

Es ist also vernünftiger, wenn sich der Unterschichtler freiwillig fügt.

Dann bekommt er einen Kleinwagen und einen Urlaub
auf Mallorca, und darf sich so richtig frei fühlen.

Wie ist dieses Irrsinnssystem historisch entstanden ?

War das schon immer so ?

Aber nein. Erst der totalitäre Gottesstaat der Kirche hat die freien Stämme unterworfen
und zu Leibeigenen degradiert. Aus dem Kollektivbesitz an Land wurde Privateigentum des
Klerus und der „Aristokratie“. Seitdem heißt es ackern, und zwar für die Obrigkeit.

Heute kassiert die Obrigkeit etwa 70% des Einkommens der „abhängig Beschäftigten“,
man nennt das „Sozialstaat“. Dafür spendiert sich die Oberschicht auch gelegentlich
eine neue Oper, hauptsächlich fließt das Geld aber an die Oligarchie, die im Zug der
„Demokratisierung“ die Aristokratie weitgehend ersetzt hat.

Irgendwer muss jedenfalls all die Maschinen bedienen, die uns die Herrschaft
großzügigerweise überall hingestellt hat. Dazu werden schon die Kleinsten
dahingehend konditioniert, dass Arbeit eben frei macht und Widerstand
völlig zwecklos ist.

Ein guter Sklave braucht vor allem einen Chef,
einen Vorgesetzten, möglichst gleich einen Konzern.

Dafür gibt es dann aber auch mit 65 eine kleine Rente.

Ein rundum fairer Deal also.

Die Arbeitszeit frei bestimmen dürfen eigentlich nur die handselektierten
genehmen Künstler und die wirklich Reichen, also die Privilegierten, der
neue Adel, wenn man so will. Eine Kanzlerin muss jedenfalls jeden Tag auf
der Matte stehen, insofern hat der Adel also die lästige Verwaltung an
kleine Beamte delegiert.

Früher haben die Bauern ja gelegentlich die Paläste gestürmt, das klappt heute
nicht mehr. Was sollen die auch in Neuschwanstein, das ist also albern.

Die neuen Plutokraten sind also unantastbar und überleben selbst einen
Atomkrieg dank ihrer Bunkeranlagen und einem Netz von Zweitwohnsitzen schadlos.

Der Lohnempfänger bewundert sie dafür ausgiebig. So reich möchte man auch mal
sein. Aber durch Arbeit ist noch keiner reich geworden, das sollte klar sein.

Der Trick ist vielmehr, andere für sich arbeiten zu
lassen, möglichst viele, zu schlechten Konditionen.

Aber ohne Freizeit nützt das alles nicht viel. So ein Manager
steht ja immer kurz vor dem Infarkt und seine Alte geht auch fremd.

Nein, man muss auch mal ein paar Jahre ausspannen können,
sonst wird das nichts mit der Selbstverwirklichung.

Die echten Hippies, die Boheme, die Maschinenstürmer, der gute alte Diogenes,
die Kyniker, bis zu einem gewissen Grad auch die Mafiosi, die Kurtisanen und
die Clochards sind wohl die wenigen Alternativen zum Terror der Arbeitsideologen,
der Sozialisten, der Faschisten, der Religiösen, der gesamten elitären
Schmarotzerbande eben mit ihrem destruktiven Zwangsarbeitskult,
der längst die Ökologie der Welt bedroht.

Noch nie gab es finsterere Zukunftsaussichten als für die Generation
der angepassten und vollüberwachten Sklaven des totalitären Systems
der faschistischen NWO.

Es sei denn, man gehört eben zu den wenigen Profiteuren, zur globalen Elite.

Dann heißt es Party bis der Arzt kommt, man kann flotte Promis
vernaschen und gelegentlich auch mal richtig ausspannen. 😉

Gregor Gysi zu ISIS , Ukraine , NSA , TTIP , Rente und den Mindestlohn

 

Gregor Gysi sprach gestern während der 42. Sitzung des Deutschen Bundestages
unter anderem darüber, dass außer Kanzlerin Merkel und Präsident Gauck alle
deutschen Bürger überwacht werden. Bundestagspräsident Prof. Norbert Lammert
meint nur, er würde das “mit Fassung tragen.”

Die Regierungskoalition freut’s, sie klatscht und grölt.
Sie scheint das alles sehr, sehr lustig zu finden.

Und leider offenbar auch kein bisschen mehr als das.
Als lustig. Da weiß man doch, woran man ist.