„Wer nicht zwei Drittel seines Tages für sich hat, ist ein Sklave“

arbeitssklavenHauptmangel der tätigen Menschen. Den Tätigen fehlt gewöhnlich die höhere
Tätigkeit: ich meine die individuelle. Sie sind als Beamte, Kaufleute, Gelehrte,
das heißt als Gattungswesen tätig, aber nicht als ganz bestimmte einzelne und
einzige Menschen; in dieser Hinsicht sind sie faul.

Es ist das Unglück der Tätigen, daß ihre Tätigkeit fast immer ein wenig
unvernünftig ist. Man darf zum Beispiel bei dem geldsammelnden Bankier
nach dem Zweck seiner rastlosen Tätigkeit nicht fragen: sie ist unvernünftig.

Die Tätigen rollen, wie der Stein rollt, gemäß der Dummheit der Mechanik.

Alle Menschen zerfallen, wie zu allen Zeiten so auch jetzt noch, in Sklaven
und Freie; denn wer von seinem Tage nicht zwei Drittel für sich hat, ist ein
Sklave, er sei übrigens wer er wolle: Staatsmann, Kaufmann, Beamter, Gelehrter.

Friedrich Nietzsche (Menschliches, Allzumenschliches
– Anzeichen höherer und niederer Kultur)

von PecuniaOlet

Meldung des Bundesamt für statistische Lügen

main cartoon 04.01.2011

Unternehmen, deren Existenz lediglich davon abhängt, ihren Beschäftigten
weniger als einen zum Leben ausreichenden Lohn zu zahlen, sollen in diesem
Land kein Recht mehr haben, weiter ihre Geschäfte zu betreiben.

(…) Mit einem zum Leben ausreichenden Lohn meine ich mehr als das bloße
Existenzminimum – ich meine Löhne, die ein anständiges Leben ermöglichen.”

Das Zitat stammt von US-Präsident Franklin D. Roosevelt, aus einer
Rede vor dem US-Kongress anlässlich der Verabschiedung des National
Industrial Recovery Act am 16. Juni 1933.

Das Bundesamt für statistische Lügen und der Nominallohn

Jauchzen und Singen all überall. Das Bundesamt für statistische Lügenhat festgestellt, das
im Jahr 2013 der Nominallohn um 1,4 Prozent gestiegen sind. Die Schlagzeile wurde praktisch
von allen deutschen Medien gebracht. In der Mitteillung des Bundesamtes ist dann weiterhin
die Rede von einer Infaltion von 1,5 Prozent und einem um 0,1 Prozent gesunkenen Reallohn.

Im weiteren wird auch noch am Rande erwähnt, dass die unteren Lohngruppen und die
Niedriglöhner kaum zugelegt haben, aber die Schlagzeile ist positiv.Dabei ist die
Schlagzeile einfach nur eine dumme Lüge, die die Menschen ablenken soll.

Beginnen wir wieder einmal mit der Inflationsrate. Die berechnet sich nach der
Verteuerung eines Warenkorbes, der aber nichts mit den realen Bedürfnissen und
dem realen Verbrauch der Menschen zu tun hat.

Da wird zum Beispiel eingerechnet das ein Computer ja viel leistungsfähiger
ist, als sein Vorgänger und sich damit die Computer extrem verbilligt haben,
was natürlich eine Michmädchenrechnung ist.

Das insbesondere die ärmeren Bevölkerungsschichten praktisch ihr ganzes Einkommen für
Grundbedürfnisse ausgeben müssen, die wie Nahrung und Energie auch in der öffentlichen
Statistik die höchsten Inflationsraten aufweisen, bedeutet, dass die reale Inflationsrate
für ärmere Menschen um ein vielfaches höher ist, als für Reiche.

Weitergedacht bedeutet dies auch, dass gerade bei denen die wenig
verdienen, der Reallohnverlust am höchsten ist und wohl eher bei
4,5 Prozent, als bei den angegebenen 0,1 Prozent liegt.

Es geht dabei nicht um eine gefühlte Inflation, sondern um reale Inflation die
die fleißigen und arbeitsamen, aber schlecht bezahlten immer ärmer macht und
immer weiter aus der Gesellschaft ausgrenzt.

Das unsere Systemedien da so fröhlich mitspielen, zeigt nur, dass es sich bei denen
um reine Propagandainstrumente handelt, die die Menschen dumm und ruhig halten sollen.

Das Bundesamt für Lügen ist dient ausschließlich Propagandzwecken.

Die 165 Millionen Euro und die über 2.000 Beschäftigten wie auch die der
nachrangigen Länderbehörden könnte man deutlich sinnvoller verwenden.

Zum Beispiel bei den Steuerbehörden von Bund und Ländern.

Aber da müssten die Herrschaften ja reale Arbeit leisten und sich
nicht nur Tricks zum Betrug der Öffentlichkeit mit Zahlen ausdenken.

Quelle : Monopoli