Fall Drygalla: Rückzug der „Hass – Prediger“

Die Hetzkampange der Medien Deutschlands ist gescheitert und dafür stehen jetzt die „Hass-Prediger“ am Pranger. Der Fall der jungen Sportlerin aus Mecklenburg Vorpommern ist zu einem fürchterlichen Debakel für Deutschlands Journaille geworden.

Nun hatten sie sich doch so angestrengt, hatten alles zusammengetrommelt an freien Redakteuren, selbst die grössten Ketzer wurden aus den Kellern befreit und auf eine 23-jährige gehetzt um sie beruflich, auf sportlicher Ebene und psychisch zu liquidieren, und nun das. Die junge Sportlerin hat gar keine Verbindung zur rechtsradikalen NPD und der Freund, um den es auch ging, ist schon eine geraume Zeit nicht mehr Mitglied. Sie selbst sagt dazu:„Ich habe keinen Kontakt in die rechte Szene gehabt, noch bin ich jemals auf Demonstrationen gewesen.“Selbst wenn sie auf Demonstrationen gewesen wäre und ihr Freund aktiv in der NPD gewirkt hätte so wäre dies vollkommen legal gewesen, denn die rechtsradikale Partei ist zugelassen und kann somit nicht verfassungsfeindlich sein.

Jetzt stehen die Hass-Redaktionen da wie die „Vollpfosten“ der Nation und es gibt jetzt wohl sehr viele Bürger in Deutschland die sich seit 24 Stunden fast stündlich übergeben müssen ob dieser Scheinheiligkeit. In der letzten Woche drosch alles auf Nadja Drygalla ein und mit einmal, so ganz über Nacht, will man damit gar nichts mehr zu tun haben und man sei ja immer auf der Seite der jungen Ruderin gewesen, hätte nur Positives berichtet und blablabla.Wenn dann noch die Zeitung „Welt“ unablässig Mutmassungen anstellt und Frau Drygalla Kontakte zu einer rechtsradikalen Partei unterstellt, wird diese Affäre noch grotesker als sie ohnehin ist. Zog nicht deren Herausgeber Thomas Schmid, der für den Springer-Verlag die Welt Gruppe leitet, früher mit dem „Steine auf Polizisten Werfer“ Joseph Martin „Joschka“ Fischer und dem mutmasslichen Pädophilen Daniel Cohn Bendit um die Häuser und plante mit mit seiner Gruppe „Revolutionärer Kampf“ die „Proletarische Revolution“ in Westeuropa ?
Schelte für Deutschlands Medien hagelt  es jetzt von allen Seiten. So kommt harsche Kritik vom Bundesverteidigungsminister Thomas de Maizière (CDU) und Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsident Selling, der am Dienstag das Bundesinnenministerium und den Deutschen Ruderverband scharf für deren Umgang mit der Ruderin Nadja Drygalla gerügt hat.“Man kann sie nicht aus London nach Hause schicken und diesem Mediensturm überlassen“, so Selling.
Die Medien Deutschlands haben sich ihr Grab noch tiefer geschaufelt. Sie stecken bis zum Halse darin fest und die Leser, Hörer und Zuschauer werden sie dafür mit noch mehr Argwohn, noch mehr Misstrauen und noch mehr Ablehnung bestrafen und das bedeutet langfristig einen weiteren drastischen Machtverlust.

 

 

http://www.schweizmagazin.ch/news/ausland/10746-Fall-Drygalla-Rckzug-der-Hass—Prediger.html

Der Fall Drygalla kann sich jederzeit wiederholen

Die Stimmung im Fall der deutschen Ruderin Nadja Drygalla beginnt sich zu drehen. Immer mehr Menschen, darunter auch Politiker und Journalisten, äußern ihren Unmut über den Umgang mit der Sportlerin. Auch im Internet regt sich Protest.

So zählt die Facebook-Gruppe „Solidarität mit Nadja Drygalla“ bereits nach wenigen Tagen über 6.600 Freunde. Der erste Beitrag der Gruppe brachte es auf 1.349 Kommentare, von denen sich die überwiegende Mehrheit empört über die mediale Hetzjagd auf Drygalla zeigte. Die JUNGE FREIHEIT sprach mit dem Initiator der Facebook-Gruppe, Martin Reinhardt.

Herr Reinhardt, Sie haben die Facebook-Gruppe „Solidarität mit Nadja Drygalla“ ins Leben gerufen, warum?

Reinhardt: Es war ein spontaner Reflex auf die Berichterstattung. Da wurde aus dem Umstand, daß der Freund einer Sportlerin zur rechtsextremen Szene gehört, ein Skandal gemacht. Natürlich sind Rechtsextremisten Feinde unserer freiheitlich-demokratischen Grundordnung, aber einen Menschen, ohne Verteidigungsmöglichkeit, in Sippenhaft zu nehmen, das fand ich gefährlich.

Gefährlich für unsere Demokratie, unseren Rechtsstaat und den Umgang mit Menschen in unserem Land. Darauf wollte ich, gerade vor dem Hintergrund unserer Geschichte und der Orientierung unserer Verfassung am christlichen Menschenbild, aufmerksam machen und ein Zeichen setzen.

„Frau Drygalla wurde völlig alleingelassen“

Was genau kritisieren Sie am Fall Nadja Drygalla?

Reinhardt: Das Verhalten der Medien und Sportfunktionäre. Von den Journalisten hat sich zu Beginn der Kampagne niemand mal die Frage gestellt: „Was machen wir da eigentlich, wie gehen wir hier mit einem jungen Menschen um?“ Und auch von den Sportfunktionären fand sich anfangs niemand, der sich schützend vor Frau Drygalla stellte. Sie wurde völlig alleingelassen. Das fand ich erschreckend.

Letztlich spielt man mit so einem Verhalten auch den Rechtsextremisten und insbesondere der NPD in die Hände. Wenn die sich bei einer solchen medialen Hetzjagd als einzige vor das Opfer stellt, kann ihr das Sympathien verschaffen, gerade weil viele Bürger in unserem Land den Umgang mit Nadja Drygalla ebenfalls ablehnen. Dies gilt es zu verhindern.

Es gab durchaus ähnliche Fälle in der Vergangenheit, warum sind Sie diesmal aktiv geworden?

Reinhardt: Dieser Fall hat mich besonders schockiert. Zum einen weil Nadja Drygalla eigentlich keine Person der Öffentlichkeit ist. Sie ist abgesehen von ihrer Funktion als Sportlerin nie öffentlich in Erscheinung getreten, vor allem nicht politisch. Und nun soll sie in Sippenhaftung genommen werden, für eine Haltung, die ihrem Freund vorgeworfen wird. Da läuft doch etwas falsch! Hinzu kommt die Art und Weise, wie hier eine junge Frau völlig schutzlos dem medialen Terror ausgeliefert wurde. Da regt sich einfach ein besonderes Schutzbedürfnis.

„Es gibt ein klares Gerechtigkeitsempfinden in der Gesellschaft“

Was für Reaktionen haben Sie auf Ihre Initiative erhalten?

Reinhardt: Die überwiegende Mehrheit der Kommentatoren lehnt den Umgang mit NadjaDrygalla ab und empfindet das als Sippenhaftung und Hexenjagd. Sicher gab es auch Kommentatoren aus der rechtsextremen und linksextremen Szene, die Masse aber war der ganz normale gesellschaftliche Durchschnitt.

Hat sie die starke Zustimmung überrascht?

Reinhardt: Schon, ich hatte gedacht, wenn man Tausend Facebook-Freunde für die Gruppe bekommt, ist das schon viel. Aber über 6.500, damit hätte ich nicht gerechnet. Ich werte das als positives Zeichen dafür, daß es in der Gesellschaft noch ein klares Gerechtigkeitsempfinden gibt. Daß die Mehrheit sagt: So darf mit einem Menschen nicht umgegangen werden.

„Es darf nicht zu Vorverurteilungen oder Sippenhaftung kommen“

Was planen Sie für die Zukunft, hat sich Ihre Initiative mit dem Ende des Skandals erledigt?

Reinhardt: Nein, ich hoffe, daß unsere Seite mehr als nur ein Impuls bleibt. Denn ich fürchte, ein solcher Fall kann sich jederzeit wiederholen. Es braucht doch nur ein gewisses Reizwort wie zum Beispiel „Nazi“ und schon macht sich die mediale Meute ohne Rücksicht auf Verluste auf den Weg. Darauf will unsere Initiative aufmerksam machen und davor warnen.

Extremisten, egal ob von links oder von rechts, müssen wir ohne ‘Wenn und Aber’ mit allen demokratischen Mitteln bekämpfen. Aber es darf in Deutschland nicht zu Vorverurteilungen oder Sippenhaftung kommen. Dabei spielt es keine Rolle, ob derjenige, der am Pranger steht, des Rechts-, Links- oder sonst irgendeines Extremismus beschuldigt wird. Ich hätte die Initiative auch ins Leben gerufen, wenn der Freund Nadja Drygallas ein Antifa-Aktivist gewesen wäre.

Würden Sie Frau Drygalla gerne persönlich kennenlernen?

Reinhardt: Wenn der ganze Trubel sich gelegt und sie wieder Ruhe gefunden hat, ja, sehr gerne. Es wäre schön, ein persönliches Gespräch mit ihr zu führen und zu erfahren, wie es ihr bei der ganzen Geschichte ergangen ist und auch, ob ihr die Solidarität – unsere aber auch die der Mehrheit der Gesellschaft – geholfen hat, das durchzustehen.

 

http://www.jungefreiheit.de/Single-News-Display-mit-Komm.154+M5ed73065867.0.html

Präses Schneider fordert Reue von Nadja Drygalla

Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche, Nikolaus Schneider, will Ruderin Nadja Drygalla eine Umkehr zugestehen – verlangt aber einen echten Sinneswandel. Rechtsextremismus sei nicht akzeptabel.

Jeden Morgen liest Präses Nikolaus Schneider die Tageslosung in der Bibel. Das hat der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) selbstverständlich auch am Montag gemacht, als Schneider in London die Olympischen Spiele besuchte. Und so stieß Schneider auf einen Bibelvers, der ihm wichtige Anregungen für eine aktuelle Diskussion gab: „Wenn ein Gottloser von seiner Gottlosigkeit umkehrt, so soll’s ihm nicht schaden, dass er gottlos gewesen ist“, las Schneider bei Hesekiel (33,12).

Hier geht es weiter:  http://www.welt.de/politik/deutschland/article108514191/Praeses-Schneider-fordert-Reue-von-Nadja-Drygalla.html

Von „Toleranz und Fairneß“ im Fall Drygalla

Wäre Rufmord eine olympische Disziplin, ständen auf dem Medaillentreppchen wohl unangefochten nur deutsche Journalisten. Was in den vergangen Tagen in deutschen Zeitungen zum Fall der Ruderin Nadja Drygalla erschien, hat mit objektiver Berichterstattung nicht mehr viel zu tun.

Die selbsternannten Tugendwächter der vierten Gewalt haben mit ihrem Lehrstück des Kampagnenjournalismus einmal mehr gezeigt, warum ihre Zunft in Umfragen zur Beliebtheit von Berufsgruppen stets auf den letzten Plätzen zu finden ist. Verdächtigung statt Fakten, Vermutungen statt Beweise und Verleumdungen anstelle von Fairneß.

„Die Achtung vor der Wahrheit, die Wahrung der Menschenwürde und die wahrhaftige Unterrichtung der Öffentlichkeit sind oberste Gebote der Presse. Jede in der Presse tätige Person wahrt auf dieser Grundlage das Ansehen und die Glaubwürdigkeit der Medien“, heißt es im Pressekodex, einer Vereinbarung von publizistischen Grundsätzen für Journalisten in Deutschland. Bei der Berichterstattung über Nadja Drygalla scheinen diese Richtlinien keine Gültigkeit zu haben.

„Vom braunen Ungeist infiziert“

So habe die Sportlerin laut Frank Jansen vom Tagesspiegel „freiwillig an ein Milieu angedockt, das Deutschlands dunkelsten Jahre als seine hellsten glorifiziert“. Drygalla sei „entweder unglaublich naiv oder dumm oder selbst vom braunen Ungeist infiziert“. Welche Variante davon auch immer zuträfe, als Vorzeigesportlerin der Bundesrepublik tauge sie jedenfalls nicht.

Einen Schritt weiter geht der Welt-Journalist Claus Christian Malzahn, der die Athletin mit den Brandanschlägen auf das Asylheim in Rostock 1992 und der mutmaßlich von der Zwickauer Terrorzelle begangenen Mordserie an Ausländern in Verbindung bringt. „Das alles hat auch mit der Achter-Ruderin Nadja Drygalla zu tun. Sie bewegt sich offenbar seit Jahren in einem Milieu, das unseren Staat hasst, die dunkelsten Stunden der deutschen Geschichte zu seinen hellsten umlügt und in dem Gewalt gegen Demokraten oder Minderheiten allenfalls als taktische Frage gehandelt wird.“, schreibt Malzahn.

Für ihn bewege sich die Ruderin im „braunen Sumpf“ und wolle dies offenbar auch weiter hin tun. Daß von Drygalla keine einzige rechte oder rechtsextreme Äußerung bekannt ist, die Anlaß für diese Unterstellung bieten könnte, scheint den Journalisten dabei nicht zu stören. Recherche tötet eben die schönsten Geschichten.

Antifa als zweiter Verfassungsschutz

Gleiches gilt für die Aussage von Drygallas Freund, er habe sich mittlerweile von der rechtsextremen Szene gelöst. „Experten“ hätten da Zweifel, weiß Mahlzahns Welt-Kollege Günther Lachmann zu berichten. Denn „Antifa-Kreise“ würden solchen Beteuerungen wenig Glauben schenken, schreibt Lachmann und rückt die linksextremistischen Stichwortgeber gleich noch in den Rang eines zweiten Inlandgeheimdienstes: Tatsächlich lägen „weder dem Verfassungsschutz noch antifaschistischen Gruppen in Mecklenburg-Vorpommern Hinweise über direkte Kontakte Drygallas zum Rechtsextremismus vor“.

Kritik an einer solchen Berichterstattung weist der Deutsche Journalistenverband (DJV) natürlich empört zurück. „Wenn Sportverbände und das für den Sport zuständige Bundesinnenministerium die deutschen Olympioniken als Vorbilder präsentieren, müssen kritische Fragen erlaubt sein“, rechtfertigt der DJV-Bundesvorsitzende Michael Konken die mediale Hetzjagend auf Drygalla.

Das schließe auch das Privatleben der Sportler in solchen Fällen mit ein, in denen menschenverachtendes und extremistisches Gedankengut eine Rolle spiele. „Toleranz und Fairneß als sportliche Ideale“, so Konken, vertrügen sich nun mal nicht mit Rechtsextremismus – und offenbar auch nicht mit objektivem Journalismus.

 

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Drygalla distanziert sich von rechtsextremer Szene

Nadja Drygalla hat sich von der rechtsextremen Szene distanziert. „Ich habe keine Verbindung in seinen Freundeskreis und diese Szene gehabt und lehne das absolut ab“, sagte die wegen einer Beziehung zu einem Rostocker NPD-Mitglied heftig kritisierte Sportlerin der Nachrichtenagentur dpa.

Die politischen Ansichten ihres Freundes seien eine starke Belastung für ihre Beziehung gewesen. Auch an Trennung soll das Paar gedacht haben. Ihr Lebenspartner habe die rechtsextreme Szene und die NPD jedoch bereits im Mai verlassen, bekräftigte die Athletin. Vorwürfe der Springer-Presse, nachdem sie angeblich an einer rechtsextremen Demonstration teilgenommen habe, wies Drygalla zurück. Sie habe derartige Veranstaltungen zu keinem Zeitpunkt besucht.

SPD fordert Konsequenzen für Drygalla

Scharfe Konsequenzen für die 23 Jahre alte Olympiateilnehmerin forderte die Vorsitzende des Bundestags-Sportausschusses, Dagmar Freitag (SPD). „Ich beabsichtige, auch den Fall der Ruderin Nadja Drygalla schnellstens im Sportausschuß auf die Tagesordnung zu setzen.“ Die Bundeswehr müsse nun erklären, warum sie Drygalla in ihre Sportförderung aufnehmen wolle. Ein entsprechender Antrag liegt nun auf Eis.

Unterdessen wurde bekannt, daß mehrere Sportfunktionäre die Athletin in den vergangenen Jahren immer wieder gedrängt hatten, ihre Beziehung zu beenden. „Ich selbst habe lange und oft mit Nadja gesprochen, habe ihr klar gemacht, daß ihre Umwelt diese Beziehung nicht akzeptieren kann“, sagte Hans Sennewald, Vorsitzender des Ruderverbands in Mecklenburg-Vorpommern. Leider habe man jedoch keinen Einfluß darauf, an wen ein junges Mädchen sein Herz verschenke.

Sportfunktionäre drängten auf Ende der Beziehung

Ähnlich äußerte sich der Geschäftsführer des Landessportbundes, Torsten Haberland, nach einem Bericht der Bild-Zeitung. „Wir haben ihr geraten, sich einen anderen Freund zu suchen.“ Nachdem auch die Polizei, bei der Drygalla eine Ausbildung begonnen hatte, das Gespräch mit ihr suchte, hatte die Sportlerin deutlich gemacht, sich nicht in ihr Privatleben hereinreden zu lassen und deshalb ihre Entlassung beantragt.

Ungeachtet des Drucks von Politik und Medien, allen voran der Springer-Presse, will die Athletin ihre Sportkarriere fortsetzen. „Ich wünsche mir, daß ich dann Anfang September wieder anfangen kann.“

 

 

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