USA: Nahost-Friedensplan kann Palästinensern Milliarden-Investitionen bringen

Epoch Times

Altes Militärfahrzeug im Gaza-Streifen. Symbolbild.

Die USA wollen mit ihrem Nahost-Friedensplan für Investitionen in Höhe von 50 Milliarden Dollar (44 Milliarden Euro) in den Palästinensergebieten sorgen.

Innerhalb von zehn Jahren solle sich das Bruttoinlandsprodukt der Palästinenser verdoppeln, teilte die Regierung von US-Präsident Donald Trump am Samstag mit.

Der Plan schlägt demnach eine Reform der palästinensischen Wirtschaft vor, um umfangreiche internationale Investitionen zu erzielen.

Die US-Regierung hat die Veröffentlichung des Friedensplans, der unter anderem von Trumps Schwiegersohn Jared Kushner erarbeitet wurde, schon mehrfach verschoben.

Der wirtschaftliche Teil soll am Dienstag und am Mittwoch bei einer Konferenz in Bahrain vorgestellt werden. Die Palästinenserführung will die Konferenz allerdings boykottieren. Sie kritisiert Trumps Regierung als parteiisch und pro-israelisch.

Von dem US-Friedensplan, der in Gänze womöglich erst im November vorgestellt wird, sind bisher nur wenige Details bekannt. Es soll darin nicht von „zwei Staaten“ die Rede sein, was bei Palästinensern scharfe Kritik hervorgerufen hat.

Im Nahost-Konflikt ist die Zwei-Staaten-Lösung, die einen eigenen Staat für die Palästinenser vorsieht, seit Jahrzehnten der zentrale Ansatz internationaler Vermittlungsbemühungen. (afp)

https://www.epochtimes.de/politik/welt/usa-nahost-friedensplan-kann-palaestinensern-milliarden-investitionen-bringen-a2922478.html

Auswirkungen der Tankerangriffe: Iran verhaftet CIA-Agenten

 

LION Media

Am 19.06.2019 veröffentlicht

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SerialBrain2 – Trump stürzt die Kabale und rettet unsere Kinder

von https://qlobal-change.blogspot.com

 

https://qlobal-change.blogspot.com/2019/03/serialbrain2-trump-sturzt-die-kabale.html

 

Tagesbericht: [Deepstate] bloßgestellt – Die Welt wird sehen, wie der [Deepstate] durch die Gesetze navigiert – X22 Episode 1826

von https://qlobal-change.blogspot.com

  • Nur 7% der Briten unterstützen May.
  • Die Fed wird jetzt gefangen genommen, die Fed wird nicht in der Lage sein, aus dieser Situation herauszukommen.
  • Das ist der Plan der Patrioten, alle diese Menschen für das, was sie sind, zu entlarven.
  • Trump wird höchstwahrscheinlich die Fed dazu bringen, die Zinsen senken lassen, wenn die Wirtschaft ins Stocken gerät.
  • Der [DeepState] gerät in Panik, die Wände rücken näher um sie herum, sie versuchen, alles zu vertuschen.
  • Die MSM halten sich an die Propaganda.
  • Q droppt mehr und entlarvt den Jussie Smollett Fall, verbindet alle Punkte.

https://x22report.com/ds-exposed-the-world-will-see-how-the-ds-navigates-around-the-laws-episode-1826/

https://qlobal-change.blogspot.com/2019/03/tagesbericht-deepstate-blogestellt-die.html

Ergänzung:

Amerika erwacht: Die Nachbeben des Mueller-Berichts

 

LION Media

Am 27.03.2019 veröffentlicht

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Trump schaltet einen Scheinwerfer auf „Israel“ ein

Vor einer Woche verkündete US-Präsident Trump, dass er natürlich an der Allianz mit der saudischen Despotie festhält, und erklärte dazu beiläufig, dass „Israel“ ohne Saudi Arabien in großen Schwierigkeiten sein würde.

 

 

Das stimmt natürlich. Saudi Arabien bringt als Teil der zionistisch-wahhabitischen Achse seit Jahrzehnten die Regierungen der Region mit finanziellen Hilfen oder plumper Bestechung dazu, strategisch eine pro-israelische Position einzunehmen, wie das etwa in Jordanien und Ägypten zu besichtigen ist. Und wenn das hier und da nicht klappt, dann überziehen die Saudis unbeugsame Staaten gern mit Terror und Krieg, wie das beispielsweise in Libyen, Syrien, Irak und Jemen zu sehen war oder ist. Dass Trump für die Bemerkung nicht viel Aufmerksamkeit bekommen hat, liegt nicht daran, dass sich da alle Meinungen einig sind, sondern wohl vielmehr erstens daran, dass Trump damit dem populären Mythos der Unverwundbarkeit des zionistischen Apartheidregimes widersprochen hat, zweitens daran, dass Trump ein plausibles Motiv hat, sich für die fortgesetzte enge Kooperation mit der gut betuchten Petro-Dollar-Despotie politische Unterstützung von rechtsdenkenden christlichen Zionisten zu sichern und drittens daran, dass Trump ohnehin zu vielen Gelegenheiten viel dummes Zeug schwatzt, so wie es ihm gerade nützlich erscheint.

Damit hätte diese Geschichte eigentlich zu Ende sein können. Doch in einem am Dienstag von der führenden Hasbara-Schleuder WaPo veröffentlichten Interview hat Trump dazu nachgelegt und nochmal draufgesattelt:

… Without them, Israel would be in a lot more trouble. We need to have a counterbalance to Iran. … I just feel that it’s very, very important to maintain that relationship. It’s very important to have Saudi Arabia as an ally, if we’re going to stay in that part of the world. Now, are we going to stay in that part of the world? One reason to is Israel. Oil is becoming less and less of a reason because we’re producing more oil now than we’ve ever produced. So, you know, all of a sudden it gets to a point where you don’t have to stay there.

Da erklärt Trump nun also, dass er nicht nur die Beziehungen zu den Saudis hält, um so Israels Interessen zu dienen, sondern dass Israel „ein Grund“ dafür ist, dass die USA und ihre Truppen in der Region bleiben. Damit hat Trump ein langstehendes Tabu gebrochen, denn die schlichte Information, dass israelische Interessen Grund dafür sind, dass die USA und ihre Truppen in der Region sind, hat die zionistische Lobby bisher mit aller Macht und ziemlich erfolgreich zu unterdrücken versucht. Die nackte Wahrheit hört sich für das zionistische Regime und seine Handlanger schließlich auch nich gut an: reihenweise zerbombte und zerstörte Länder, Tausende tote US-Soldaten und noch viel mehr Krüppel, Billionen Dollar an Kosten, und wofür das alles: Israel. Dass es daneben noch ein paar andere Motive für die „Präsenz“ der USA in Westasien gab und gibt, fällt da kaum noch ins Gewicht. Von der Hasbara wurde dann auch prompt mitgeteilt, dass sich Trumps Großzügigkeit, „wegen Israel“ Truppen in Westasien zu lassen, zukünftig heftig gegen das zionistische Regime wenden kann:

Even those who are not pessimistic by nature should reasonably expect the possibility of American soldiers being harmed or, heaven forbid, killed in Syria or Iraq, or by a Yemeni missile in Saudi Arabia. In this case, and in view of Trump’s repeated claim that the American military presence is necessary mainly because of Israel, it is clear that many in the United States will blame Israel for the deaths of American soldiers sacrificed for Israel’s security. In the United States, such claims are not forgotten, and even Trump, who invented the false „Israel argument,“ is likely to turn on us if he gets into trouble in our region.

Es bleibt nun abzuwarten, ob Trump bei seiner richtigen Behauptung bleibt, dass Israel ein Grund dafür ist, dass die USA in der Region bleiben. Die Möglichkeiten der Israel-Lobby scheinen da begrenzt. Mit der Drohung, zum Abstellen des Ungehorsams eine Schmierenkampagne zu fahren und zur Bestrafung wie üblich CNN und Co einzusetzen, braucht die zionistische Lobby Trump erst gar nicht kommen. Und die Spenden von Saban, Soros, und anderen Größen der Lobby sind sowieso durch die Bank an Hillary Clinton und Trumps innerparteiliche Gegner gegangen, sodass bei Trump auch die üblichen Drohungen der Lobby mit dem Entzug der Wahlkampffinanzierung ins Leere gehen. Als weitere Option bliebe öffentliches bestreiten, dass Israel „ein Grund“ dafür ist, dass die USA „in der Region“ bleiben, was zu einer Debatte führen könnte, ob das wirklich so ist. Doch das könnte sich erst als richtig vertrackt erweisen. Abgesehen davon, dass es gut bekannt ist, dass Netanjahu noch vor wenigen Monaten Trump „eindringlich darum ersucht“ hat, US-Truppen in Syrien zu lassen, kann Trump in so einer Debatte einfach das zionistische Regime zur Stellungnahme auffordern, und wenn „Israel“ dann behauptet, es brauche keine US-Truppen in der Region, kann Trump wesentliche Truppen einfach abziehen. Und seinen Israel-fanatischen Anhängern könnte Trump dazu dann erklären, dass er ja alles für „Israel“ mache, aber wo „Israel“ keine US-Truppen braucht, gäbe es keinen Grund mehr, dazubleiben. Sagt Israel hingegen, dass es US-Truppen in der Region braucht, würde offiziell, dass US-Soldaten in der Region Israel dienen, womit in den USA wohl unvermeidlich Druck entstehen würde, auch da bald von „Israel first“ auf „America first“ umzustellen. Trump ist also mit seinen Bemerkungen gerade dabei, Israel und die Lobby in eine Situation zu bringen, wo sie nur verlieren können.

Und dazu gibt es nun auch noch ungewöhnlich lautstarken Unmut über „Israel“ im Kongress, wo es bei den Demokraten drei neue palästina-freundliche Mitglieder gibt, und Rand Paul Widerstand gegen die allfällige nächste Tributzahlung der USA an das zionistische Regime angekündigt hat. Und als Kirsche auf der Torte winkt dann noch die Möglichkeit, dass der von Trump-Hassern dominierte US-Kongress, im Vertrauen darauf, dass Trump lügt und die falschen israelischen Beteuerungen, die Saudis nicht zu brauchen, richtig sind, ernsthafte Sanktionen gegen das saudische Regime beschließt, eben um Trump damit ein Ding zu verpassen.

https://nocheinparteibuch.wordpress.com/2018/11/30/trump-schaltet-einen-scheinwerfer-auf-israel-ein/

Trump – USA nur noch wegen Israel im Nahen Osten

von Freeman

Was ich schon seit vielen Jahren sage hat Trump in einem aktuellen Interview bestätigt. Die amerikanische Militärpräsenz im Nahen und Mittleren Osten, sowie in Zentralasien und Nordafrika, ist nur wegen Israel. „Bleiben wir jetzt in diesem Teil der Welt? Ein Grund dafür ist Israel“, sagte Trump.

Auch die Angriffskriege die Amerika gegen Afghanistan und den Irak geführt hat und die Stellvertreterkriege gegen Syrien und Jemen, sowie der NATO-Krieg gegen Libyen, wie auch die seit 1979 andauernden Sanktionen und Drohungen gegen den Iran, wurden NICHT gemacht, weil diese Länder die Sicherheit der Vereinigten Staaten gefährden (lächerlich), sondern nur weil Israel einen „Dummen“ benötigt, der die Dreckarbeit erledigt, damit die „Konkurrenz“ geschwächt und Israel das ganze Gebiet beherrscht.

Selber hat sich Israel an keinen einzigen der Kriege offiziell beteiligt, das sollen die noch dümmeren Europäer machen, … ausser im Hintergrund versteckt und getarnt durch die Lieferung von Waffen und Ausrüstung an die „Gegenseite“, an die radikal-islamischen Terroristen. An die, die bekämpft werden sollten. Was für eine hinterhältige Täuschung und Farce!

Weiter hier

https://alles-schallundrauch.blogspot.com/2018/11/trump-usa-nur-noch-wegen-israel-im.html

Die „Seidenstraße“ wird durch Jordanien, Ägypten und Israel gehen

Nach dem Angriff von Daesch auf Palmyra hat China auf die traditionelle Route der historischen Seidenstraße (Bagdad, Palmyra, Damaskus, Tyr) verzichtet. Ein alternativer Weg wurde ins Auge gefasst, nicht mehr über Syrien, sondern über die Türkei. Er wurde auch aufgegeben.

In der Antike gab es auch eine Nebenstraße über Petra (Jordanien) und Alexandrien (Ägypten). Letztlich sollte die neue Straße über Jordanien gehen, und dann sich teilen nach Ägypten und Israel.

Die Route über Ägypten wurde von der Obama-Administration akzeptiert. Washington hat die Verdoppelung des Suez-Kanals (bereits in Betrieb) und die Schaffung von einem großen Industriegebiet (im Bau) erlaubt.

Die Trump-Verwaltung hätte die Route über Israel gestattet. Die Shanghai International Port-Gruppe hat gerade die Benutzungs-Konzession der Häfen von Haifa und Ashdod gekauft. China wird auch den Carmelberg-Tunnel bauen, um die Versorgung des Hafens von Haifa zu verdoppeln.

Im Jahr 2021 werden 90 % des Welthandels von Israel also durch China gesteuert werden, was bedeutet, dass es zusammen mit den Vereinigten Staaten der Beschützer des Landes wird; eine Perspektive, die in US-israelischen militärischen Kreisen Empörung erweckt.

Dieser Beschluss bringt die regionale Geopolitik komplett durcheinander. Peking war bisher ein Geschäftspartner von Israel (außer für Waffen) und ein politischer Partner der Hamas (die eine Vertretung in Peking hat). Identisch lieferte China der libanesischen Hisbollah Raketen. Von nun an werden die Hamas und die Hisbollah nicht mehr israelische Straßen-, Eisenbahn- und Hafenziele angreifen können, ohne mit China in Konflikt zu geraten. Man erinnert sich zum Beispiel daran, dass der Generalsekretär der Hisbollah, Sayyed Hassan Nasrallah, erklärt hatte, dass wenn Israel den Libanon angreifen sollte, er das in Haifa gelagerte Kernmaterial bombardieren könnte, womit er die Tatsache begrüßte, seine eigene „Atom-Bombe“ zu besitzen

Dieser Beschluss bringt auch die Weltpolitik durcheinander. Die chinesisch-israelische Vereinbarung bedarf der Zustimmung Washingtons. Die chinesische Business-Strategie fordert die politischen Spannungen heraus, die China ignoriert. Sie ändert die Bedeutung der erweiterten Eurasia-Partnerschaft zwischen China und Russland zu tiefst, welche heute die Grundlage für das Bündnis zwischen den beiden Ländern ist.

Letztlich offenbart die Ankündigung dieser neuen Route ein geheimes Abkommen zwischen Peking und Washington, trotz der gegenseitigen Eskalation der Zölle zwischen den beiden Großen.

Wenn dieses Projekt zu einem Ende kommt, wird jeder Staat im Nahen Osten sich neu positionieren müssen. Und dann werden alle Staaten der Welt sich dieser neuen Situation anpassen müssen.

Übersetzung
Horst Frohlich

http://www.voltairenet.org/article203536.html

Warum sich der neue Hauptsitz der neuen Weltordnung im Nahen Osten befindet

ddbnews.wordpress.com

Der Nahe Osten ist die Region, von der aus eine Zentralverwaltung für die ganze Welt mit größter Effizienz arbeiten kann.

Das Gebiet verbindet drei der sechs Kontinente des Planeten: Europa, Asien und Afrika sowie 6,4 Milliarden seiner angeblichen 7,4 Milliarden Menschen.

Zwei der verbleibenden drei Kontinente, Nord- und Südamerika, beherbergen die verbleibenden 13% der Weltbevölkerung.

Der Kontinent Nummer sechs, die Antarktis, hat keine einheimische Bevölkerung.

Die zukünftigen Generationen, die den Krieg überleben, können sich unter anderem auf Hochgeschwindigkeitszüge als Streitkräfte zwischen der bevorstehenden Zentralmacht im heutigen Nahen Osten und Großbritannien und Nord-Golgatha in Europa freuen; Kamtjakta, Japan und Singapur in Asien und Kapstadt in Afrika.

Die Entfernung zwischen dieser Region und den Außengrenzen der eurasischen und afrikanischen Landmassen beträgt zwischen 500 und 800 Meilen.

Wusste der Leser, dass am 27. Juli ein Weltgipfel stattfand?

Anders als die Bilderberg-Gruppe flattert dieses Treffen nicht herum und wechselt seinen Standort, sondern ist immer…

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Warum setzt Washington Jordanien unter Druck?

von Thierry Meyssan

Markieren die jordanischen Proteste eine neue Episode des arabischen Frühlings, oder setzen sie im Gegenteil König Abdallah II. unter Druck, damit er den US-Plan für Palästina akzeptiert?

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Anfang Juni wurde Jordanien durch eine Woche friedlicher Demonstrationen gegen einen Steuerbescheid erschüttert. Er sah eine Steuererhöhung von 5 bis 25 % für alle jene vor, die ein Jahreseinkommen über 8 000 Dinar ($11 245) haben. Die Demonstranten, deren Lebensstandard durch die Rückschläge des westlichen Krieges gegen Syrien schwer beeinträchtigt wurde, haben den Rücktritt des Premierministers und die Rücknahme des Gesetzentwurfs gefordert und auch erhalten.

In Wirklichkeit hat das Königreich kaum eine andere Wahl: diese Maßnahme war im Einklang mit den im Jahr 2016 eingegangenen Abkommen, als ein Kredit des Internationalen Währungsfonds gezeichnet wurde. Er ist aufgrund des Krieges mehrmals aufgeschoben worden und wurde dem Parlament erst vorgelegt, als dieser zu Ende ging. Eine Modifikation des Kredits würde eine komplette Änderung der Wirtschaftspolitik erfordern, die nicht an der Tagesordnung ist. Die einzige Lösung wäre, eine finanzielle Unterstützung von Saudi-Arabien zu erhalten, um die Schulden zurückzuzahlen.

Viele Medien haben die Möglichkeit einer neuen Auflage des „arabischen Frühlings“ erwähnt. Das ist unwahrscheinlich: im Jahr 2011 sind die Proteste von selbst abgeklungen, ohne Anwendung von Gewalt. Als die Einheitsfront der ersten Tage zusammenbrach, spalteten sich die Islamisten sofort von den Säkularen ab. Das ist ganz logisch, wenn man die Verbindungen des Königreichs mit den Briten und der Muslim-Bruderschaft kennt.

Man erinnere sich, dass der „arabische Frühling“ alles andere als eine spontane Bewegung ist, sondern eine seit 2004-5 ausgedachte Operation des MI6, um die Muslim-Bruderschaft an die Macht zu hieven, und zwar nach dem Muster der britischen Geheimdienste, die bereits im Jahre 1915 durch Lawrence von Arabien die „große arabische Revolte“ organisierten [1]. Jordanien hat jedoch immer im eigenen Land die Bruderschaft kontrolliert, deren nationaler ehrenamtlicher Führer Prinz Hassan, Onkel des Königs, war. Das Königreich pflegt auch heute noch ein sehr gutes Verhältnis mit der Hamas (die sich als der „palästinensische Zweig der Muslim-Bruderschaft“ bezeichnet hatte). Deshalb forderte die Bruderschaft, während des „arabischen Frühlings“, nicht „den Sturz des Regimes“, wie sie es anderswo tat, sondern nur eine aus ihren Mitgliedern zusammengesetzte Regierung.

Anschließend trat Jordanien dem konterrevolutionären Lager bei, indem es sich dem Rat der Zusammenarbeit des Golfs (GCC) anschloss (trotz des Widerstands von Kuwait, das ihm immer noch die Schuld für die Unterstützung seiner Invasion, 1990, durch Saddam Husseins Irak vorwirft).

Die Demonstrationen von Anfang Juni finden auf der lokalen Ebene ihre Rechtfertigung, aber es hätte bestimmter spezifische Unterstützungen bedurft, damit sie in einem wieder autoritär gewordenen Land hätten stattfinden können.

Diese Demonstrationen können vor der Präsentation eines Friedensplanes für Palästina durch das Weiße Haus für Amman vielleicht eine Belastung darstellen. Man beachte, dass das Königreich sich immer als dasjenige der Palästinenser betrachtete und König Abdallah II. der „Beschützer“ der muslimischen heiligen Stätten in Jerusalem und „Hüter“ der christlichen heiligen Stätten der Heiligen Stadt ist (von Papst Johannes-Paul II. im Jahr 2000 zuerkannter anerkannter Titel). Bis zu Beginn der Umsetzung der Abkommen von Oslo verwaltete Jordanien administrativ Cisjordanien (auch wenn es seit dem Sechs-Tage-Krieg von Israel besetzt war). Selbst Jassir Arafat zog damals in Betracht, sich der Monarchie anzuschließen. Mindestens drei Viertel der Jordanier sind Palästinenser. Nur das letzte Viertel besteht aus einheimischen Beduinen.

Derzeit versuchen alle regionalen Mächte in Palästina Fuß zu fassen. Zum Beispiel versucht die Türkei, dem Iran den Islamischen Jihad abzunehmen. Zur gleichen Zeit versuchen die Vereinigten Staaten und Israel jeden Protagonisten unter Druck zu setzen.

Wie auch immer der von Jared Kushner, Sonderberater und Schwiegersohn des Präsidenten Donald Trump, entwickelte Plan ausfallen wird, Jordanien dürfte dort eine Rolle spielen. Derzeit erscheinen viele Dokumente aus den Archiven, von denen einige nie veröffentlicht wurden. Es kommt zum Vorschein, dass die Schaffung der Hauptstadt eines unabhängigen Staates für die Palästinenser in Abous Dis schon diskutiert wurde. Gemäß dem Teilungsplan von Palästina im Jahr 1947 ist Abous Dis ein Stadtteil der Stadt Jerusalem. Und während der Oslo-Abkommen akzeptierte die Nummer zwei von Jassir Arafat, Mahmoud Abbas (sein aktueller Nachfolger) die Idee, dort die palästinensische Hauptstadt zu gründen. Übrigens begann damals dort der Bau des zukünftigen Parlaments durch die palästinensische Autonomiebehörde.. Aber der „Friedensprozess“ geriet ins Stocken, dieser Punkt wurde nie ratifiziert und die Arbeiten eingestellt. Als die Israeli dazu ihre Meinung änderten, isolierten sie Abous Dis vom Rest der Stadt durch eine Mauer, während die Palästinenser, die es nur als einen kleinen Bezirk von Jerusalem betrachteten, gleich die Hälfte der Stadt forderten. Wie dem auch sei, es ist nicht unmöglich, dass Jordanien der Staat der Palästinenser wird, mit einer doppelten Hauptstadt, Amman und Abu Dis. In diesem Fall wird sich die Frage der Form des Regimes stellen: Königreich oder Republik?

Übersetzung
Horst Frohlich
Korrekturlesen : Werner Leuthäusser

Quelle
Al-Watan (Syrien)

[1] Man sehe besonders die internen E-Mails des britischen Auswärtigen Amtes (Foreign Office) ein, die einer seiner Mitarbeiter, Derek Pasquill, im Jahr 2004 publik machte. Siehe die ersten Kommentare in When progressives threat with reactionaries. The British State flirtation with radical Islamism, Martin Bright, Policy Exchange, 2004. Und meine Schlussfolgerungen in: Sous nos Yeux. Du 11-Septembre à Donald Trump. Editions Demi-lune, 2017.

Wachsender Widerstand: Syrische Stämme verbünden sich gegen US-Okkupation

Wachsender Widerstand: Syrische Stämme verbünden sich gegen US-Okkupation

Der syrische Präsident Assad, umgeben von Soldaten der Syrisch-Arabischen Armee (SAA)
Nach aktuellen Informationen trafen sich jüngst mehr als 70 Stammesführer nahe Aleppo zu einem Gipfel, um ein Abkommen zu schließen. Es geht um den gemeinsamen Kampf gegen die US-Präsenz auf syrischem Boden.

Die Stammesführer der Regionen Aleppo, ar-Raqqa und al-Hasaka trafen sich demnach in der von syrischen Regierungseinheiten kontrollierten Stadt Deir Hafer nahe Aleppo. Die Zusammenkunft fand unter dem Titel „Syrische Stämme gegen Ausländische Intervention und die Amerikanische Präsenz auf Syrischem Boden“ statt.

Während ihres Treffens bekräftigten sie ihre Unterstützung für den syrischen Präsidenten Assad sowie die Aufrechterhaltung der syrischen staatlichen Integrität und verkündeten die Schaffung einer „Widerstandsfront“ gegen die US-amerikanische, französische und türkische Präsenz in Syrien.

Die Stammesführer kündigten die Bildung einer Volkswiderstandseinheit an, die an der Seite der syrisch-arabischen Armee kämpfen wird, um alle syrischen Gebiete zu befreien und alle ausländischen Kräfte in Syrien zu vertreiben“, berichtete die panarabische Online-Zeitung Al-Masdar News.

Derzeit nehmen die USA und die durch sie unterstützten SDF über 30 Prozent des gesamten syrischen Territoriums ein, einschließlich des größten Teils der Öl-, Gas-, Landwirtschafts- und Süßwasserressourcen. Die neue Truppe werde „direkt gegen die sogenannten Syrischen Demokratischen Kräfte (SDF) und US-Truppen im Osten Syriens vorgehen“, berichtet das Medium.

Angesichts der Größe dieser Stämme könnten sie ein ernstes Problem für die von den USA unterstützten Syrischen Demokratischen Kräfte (SDF) in Nordsyrien darstellen, wenn sie militärische Unterstützung von der Syrisch-Arabischen Armee erhalten“, zeigte sich der iranische Auslandssender Press TV mit Verweis auf Al-Masdar News überzeugt.

Mehr zum ThemaAmnesty International wirft Anti-IS-Koalition in Syrien Kriegsverbrechen vor

Darüber hinaus werden sich dem neu gebildeten Stammesverbund demnach mehrere Widerstandsgruppen anschließen, die sich im letzten Jahr bildeten, um gegen die US-Besatzung und deren örtliche Verbündete der SDF vorzugehen. Der wachsende Widerstand beruhe dabei vor allem auf die Unfähigkeit der durch die USA eingesetzten lokalen Stadthalter, etwa die Wasserversorgung instand zu setzen, und gegen eine demzufolge wachsende Diskriminierung nicht-kurdischer Bevölkerungsteile vorzugehen.

Zu den Widerstandsgruppen, die sich dem Aufstand anschließen könnten, zählt unter anderem die Popular Resistance of Raqqa (PRoR) die im Februar 2018 in Raqqa gegründet wurde und seitdem US-Militärgüter angriff – einschließlich eines von den USA besetzten syrischen Militärstützpunktes in der Nähe von Raqqa, den die Gruppe Anfang April beschoss. Lokale Medienberichte über die jüngsten Bombenanschläge auf das US-Militär in der Hasaka-Region würden demzufolge ebenfalls auf die Verantwortlichkeit von Widerstandsgruppen hindeuten.

 

 

In einem Video-Statement kündigte die PRoR kündigte an:

Wir erklären offiziell die Bildung des Volkswiderstandes in Raqqa, um zu verhindern, dass die amerikanische Aggression irgendeinen Teil unseres geliebten Syriens übernimmt, nachdem sie (die USA) Terroristen aus der ganzen Welt als ihre Stellvertreter versammelt hat, die die Stadt Raqqa zerstört und ihre unschuldigen Menschen getötet haben.

Die Herausbildung einer neuen, lokalen und beträchtlichen Widerstandskraft stellt für die USA und ihre Verbündeten nicht nur eine massive militärische Herausforderung dar. Sie bedroht auch auch die bisherige Darstellung seitens Washington, wonach die Präsenz des US-Militärs von der lokalen Bevölkerung begrüßt und unterstützt würde.

Spekulationen verweisen jedoch auch auf die Möglichkeit, dass der Widerstand gegen die Okkupation von der US-Regierung als das Werk terroristischer Gruppen wie Daesh (IS) umgedeutet werden könnte. Diese stellt ohnehin die offizielle Rechtfertigung für die militärische Präsenz der USA in der Region dar.

Die von den USA unterstützten SDF bestehen hauptsächlich aus kurdischen Kämpfern, die mehr als 2.000 amerikanische Truppen in Syrien unterstützen. In der vergangenen Woche erklärte der syrische Präsident Assad, dass Washington damit begonnen habe, die „SDF-Karte“ zu benutzen, nachdem andere von den USA unterstützte militante Gruppen auf dem Schlachtfeld an Boden verloren hätten. Nach Ansicht Assads habe Damaskus nur zwei Möglichkeiten, mit dieser Herausforderung umzugehen.

Wir haben jetzt begonnen, Türen für Verhandlungen zu öffnen. Weil die meisten von ihnen [den Kurden] Syrer sind, die ihr Land vermutlich mögen und keine Marionetten für Ausländer sein wollen. Wenn nicht, werden wir bei der Befreiung auf Gewalt zurückgreifen. Wir haben keine andere Möglichkeit“, erklärte er gegenüber RT.

Das Pentagon wies die Aussagen Assads empört zurück.

Jede interessierte Partei in Syrien sollte verstehen, dass ein Angriff auf US-Streitkräfte oder unsere Koalitionspartner eine schlechte Politik sein wird. Wir sind da. Nichts hat sich geändert“, sagte Generalleutnant Kenneth McKenzie Ende Mai auf einer Pressekonferenz im Pentagon.

Kämpfer der Kurdischen Volksschutzeinheiten (YPG), die von der Türkei als syrischer Arm der verbotenen Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) betrachtet werden, bilden das Rückgrat der SDF. Neben den USA hat auch Frankreich seine militärische Präsenz in Syrien in den von SDF-Kämpfern kontrollierten Gebieten ausgeweitet.

Etwa 250 französische Militärs sind nach aktuellen Informationen in SDF-gehaltenen Regionen östlich des Euphrat aktiv. Im Gegensatz etwa zur russischen militärischen Unterstützung, die von der syrischen Regierung im Jahr 2015 erbeten wurde, ist die US-Präsenz in Syrien völkerrechtlich nicht legitmiert. Der russische Außenminister Sergej Lawrow zeigte sich vor wenigen Tagen davon überzeugt, dass die militärische Präsenz der USA und Frankreichs in Syrien auf die Teilung des Landes abziele.

https://deutsch.rt.com/der-nahe-osten/71116-wachsender-widerstand-syrische-stamme-verbunden/