Angriff auf Saudi-Arabien: Iran, Huthi-Rebellen oder der tiefe Staat?

 

LION Media

Am 17.09.2019 veröffentlicht

Outro Musik: „Eternal“ prod. by El Draco (alle Rechte liegen beim Künstler)

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Nach Huthi-Angriff auf Öl-Raffinerie droht Wirtschaftskrise: USA wären gerüstet, Deutschland nicht

Von Reinhard Werner

Die von Iran unterstützten Huthi-Rebellen haben sich zu dem folgenschweren Drohnenangriff auf die saudi-arabische Ölraffinerie in Abkaik bekannt. Die USA wollen weitere Untersuchungen abwarten, ehe Präsident Donald Trump über allfällige Reaktionen entscheidet. Der Produktionsausfall in Saudi-Arabien ruft Ängste ob einer möglichen drastischen Steigerung des Ölpreises hervor.

Die US-Regierung unter Präsident Donald Trump hatte in den vergangenen Monaten stets deeskalierend auf iranische Provokationen reagiert und versucht, dem Regime in Teheran eine Rückkehr zu konstruktivem Verhalten zu ermöglichen.

Nach dem Abschuss einer US-Aufklärungsdrohne über internationalen Gewässern in der Golfregion hat der Präsident im Juni bereits zum Vergeltungsschlag in der Luft befindliche Kampfjets zurückbeordert, um Menschenleben zu schonen. Im gleichen Monat stellte er dem Iran Gespräche und Möglichkeiten zur Wirtschaftsentwicklung in Aussicht, sollte das Regime seine Ambitionen aufgeben, eine Atombombe zu entwickeln. In der Vorwoche entließ Trump seinen Nationalen Sicherheitsberater John Bolton, der für eine entschlossenere Politik gegenüber Teheran eintrat.

Dass am Samstag (14.9.) ein Angriff mit zehn Drohnen auf die wichtigen Ölraffinerien der Saudi Aramco in Abkaik bis auf Weiteres zum Ausfall von mehr als der Hälfte der saudi-arabischen Ölproduktion geführt hat, könnte eine neue Eskalationsstufe in der Strategie Teherans darstellen, die US-Regierung entweder als zahnlosen Tiger dastehen zu lassen oder im Fall einer spürbaren Reaktion den Nahen Osten und die Weltwirtschaft ins Chaos zu stürzen.

„Noch nie dagewesener Angriff auf die weltweite Energieversorgung“

Die Raffinerie, die am Samstag angegriffen wurde, produziert täglich 5,7 Millionen Barrel an Rohöl, das sind mehr als fünf Prozent des weltweiten Bedarfes. 

In einem Beitrag auf Twitter erklärt US-Präsident Donald Trump, es gibt „Gründe, davon auszugehen dass wir den Urheber kennen, und sind im Fall der Bestätigung zur unverzüglichen Reaktion bereit“, man wolle aber erst mit dem Königreich Saudi-Arabien abklären, welches Ergebnis die dortigen Untersuchungen ergäben und unter welchen Voraussetzungen man fortfahren solle.

Während Trump nicht explizit den Iran als möglichen Urheber nannte, deuten US-Ermittlern zufolge, wie „Fox News“ berichtet, erste Spuren in Richtung Teheran. Auch Außenminister Mike Pompeo unterstreicht auf Twitter, dass die Wahrscheinlichkeit einer iranischen Urheberschaft des Angriffs hoch sei:

Teheran steckt hinter fast 100 Angriffen auf Saudi-Arabien, während Rohani und Sarif so tun, als ob sie an Diplomatie interessiert wären, hat der Iran einen noch nie dagewesenen Angriff auf die weltweite Energieversorgung gestartet. Es gibt keinerlei Hinweise darauf, dass die Angriffe aus dem Jemen kämen.“

Die dortigen, als Proxys des Iran agierenden Huthi-Rebellen haben ihrem Brigadegeneral Jahia Sarie zufolge bereits die Verantwortung für den Angriff übernommen. Er sprach von einem „massiven Angriff mit zehn Drohnen“, den die schiitischen Extremisten durchgeführt hätten. Bereits im Vormonat und im Mai hatten die Huthis Öl- und Erdgasanlagen in Saudi-Arabien mit Drohnen angegriffen.

Verfügen Terroristen über Drohnen mit Motoren aus Deutschland?

In der Vergangenheit hatte es zwar oft Zweifel darüber gegeben, dass die Rebellen in der Lage wären, die 800 Kilometer von der jemenitischen Grenze entfernte Anlage mit ihren Waffensystemen erreichen zu können. Dafür spricht jedoch, dass die Huthis einem UN-Bericht zufolge dank Aufrüstung durch den Iran über Drohnen mit einer Reichweite von bis zu 1500 Kilometern verfügen, die zudem bis zu 18 Kilogramm Sprengstoff transportieren können.

Gil Yaron weist in einer Analyse für die „Salzburger Nachrichten“ darauf hin, dass die Rebellen den UN-Erkenntnissen zufolge bereits Zugriff auf eine neue Drohne vom Typ UAV-X mit „deutlich erhöhter Lebensdauer und Reichweite“ haben sollen – auch dank der Nutzung von „in Deutschland hergestellten Motoren vom Typ 3W110i B2“.

Darüber hinaus sind aber auch andere Ausgangspunkte des Angriffs denkbar. Das Bezug habende Kommuniqué der Huthis spricht selbst von einer „Kooperation ehrenhafter Menschen“ in Saudi-Arabien selbst, was zum einen ein Ablenkungsmanöver und einen Versuch darstellen könnte, die eigene Bedeutung zu übertreiben – zum anderen aber auch der Wahrheit nahekommen und illustrieren könnte, dass der Iran tatsächlich bereits Einfluss auf die schiitische Minderheit im Osten des Königreichs Saudi-Arabien gewonnen hätte. Zudem hätte auch eine iranische Proxy-Gruppe im Irak den Angriff durchführen können.

Teheran könnte über Schädigung der Weltwirtschaft Trump-Wiederwahl verhindern wollen

Die öffentliche Erörterung der mutmaßlichen Verantwortlichkeit für den Angriff auf die saudische Raffinerie hat den Iran unterdessen zu weiteren Drohungen veranlasst. Man sei „zu einem umfassenden Krieg bereit“, erklärte Amir Ali Hadschisadeh, Befehlshaber der Luftwaffe der in den USA als terroristische Vereinigung eingestuften „Iranischen Revolutionsgarde“.

Alle amerikanischen Stützpunkte und ihre Flugzeugträger würden sich „in einer Entfernung von bis zu 2.000 Kilometern in Reichweite unserer Raketen befinden“, zitiert die Agentur Tasnim den Kommandanten. Gleichzeitig bezeichnet Teheran die Berichte über eine iranische Handschrift hinter dem Angriff als „größtmögliche Lügen“.

Unterdessen wächst die Angst vor tiefgreifenden Folgen für die Weltwirtschaft. Die „Welt“ schreibt von Befürchtungen, der Ölpreis könnte infolge der neuerlichen Erinnerung an die Verwundbarkeit eines der größten weltweiten Produktionsländer schon bald von derzeit 60 auf etwa 100 US-Dollar je Barrel ansteigen. Dies könnte nach dem Handelsstreit, den Unsicherheiten rund um den Brexit und einer generell erlahmten Konjunktur den endgültigen Anstoß zu einer globalen Rezession geben.

Im Wissen um den Unwillen der US-Regierung, eine kriegerische Eskalation im Nahen Osten herbeizuführen, könnte der Iran gezielt versuchen, mit Provokationen dieser Art die US-Wirtschaft auf Umwegen über einen höheren Ölpreis zu treffen. Eine globale Rezession, die auch die USA nicht verschonen würde, könnte Präsident Donald Trump im Wahljahr schaden und die Chance erhöhen, dass ein demokratischer Kandidat zum Präsidenten gewählt wird, der gegenüber dem Iran eine freundlichere Politik verfolgen würde.

Der aussichtsreichste Kandidat der Demokraten, Joe Biden, war Vizepräsident, als Barack Obama 2015 seinen umstrittenen Atomdeal mit Teheran ausgehandelt hatte. Biden tritt explizit mit dem Versprechen an, an die Politik der Administration Obama anzuknüpfen.

Strategische Ölreserve steht in den USA bereit

In den USA ist man auf dieses Szenario eingestellt. Am Sonntag hat Präsident Donald Trump die Nutzung der nationalen Notreserve an Öl für Texas und mehrere andere Bundesstaaten bewilligt. Die Strategische Ölreserve wird vom Energieministerium administriert und reicht als Einrichtung in die Zeit der Ölkrise der 1970er Jahre zurück. Mit der Option auf Nutzung der Reserve, die zuletzt im Zuge der Libyen-Krise 2011 freigegeben wurde, will Trump einem zu erwartenden Preisschock an den Rohstoffmärkten entgegenwirken.

Bereits am Sonntag erlebte bei Markteröffnung der Preis für die Nordsee-Sorte Brent einen Anstieg um mehr als 19 Prozent auf 71,95 Dollar je Barrel. Auch an der Warenterminbörse Mercantile Exchange in New York legte der Preis für US-Rohöl am Montagmorgen um 5,61 Dollar je Barrel oder 10,2 Prozent auf 60,46 Dollar zu. Leichtöl erlebte einen Anstieg um mehr als 15 Prozent auf 63,34 US-Dollar. Im weiteren Verlaufe des Handelstages trat eine leichte Erholung ein.

Die USA selbst hätten von einem Engpass im Bereich der Ölversorgung wenig zu befürchten. Sie sind im Laufe der vergangenen Jahren selbst zum weltgrößten Produzenten aufgestiegen, verfügen über dezentrale Produktionsschwerpunkte und können nicht nur sich selbst ausreichend mit Öl versorgen, sondern auch Verbündete. Allerdings würde ein dauerhafter drastischer Anstieg der Preise auf den Weltmärkten vor allem Schwellenländer wie die Volksrepublik China, Indien oder die Türkei treffen und auf diese Weise das Wachstum der Weltwirtschaft erlahmen lassen. Auch die Verbraucherpreise würden in den USA steigen und der Preisschock würde am Konsumenten nicht vorbeigehen.

Für Deutschland 34 Milliarden US-Dollar an Mehrkosten möglich

Deutschland hingegen könnte im Fall eines Anstiegs des Ölpreises auf 100 US-Dollar davon ausgehen, künftig zusätzliche 34 Milliarden US-Dollar in seine Versorgung investieren zu müssen, schreibt die „Welt“ weiter – in einer Zeit, in der Politik, Medien und die sogenannte Zivilgesellschaft unisono nach Wegen suchen, preiswerte und versorgungssichere Energieträger aus ideologischen Gründen durch kostspieligere und unstete Energieträger zu ersetzen.

Immerhin wäre ein Preisniveau dieser Art immer noch 50 US-Dollar von jenem entfernt, das der Ölpreis Ende der 2000er Jahre kurz vor dem Ausbruch der Finanzmarktkrise erreicht hatte.

https://www.epochtimes.de/politik/welt/nach-huthi-angriff-auf-oel-raffinerie-droht-wirtschaftskrise-usa-waeren-geruestet-deutschland-nicht-a3003479.html

Kushners Friedensplan: Milliarden für Palästina

 

LION Media

Am 27.06.2019 veröffentlicht

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USA: Nahost-Friedensplan kann Palästinensern Milliarden-Investitionen bringen

Epoch Times

Altes Militärfahrzeug im Gaza-Streifen. Symbolbild.

Die USA wollen mit ihrem Nahost-Friedensplan für Investitionen in Höhe von 50 Milliarden Dollar (44 Milliarden Euro) in den Palästinensergebieten sorgen.

Innerhalb von zehn Jahren solle sich das Bruttoinlandsprodukt der Palästinenser verdoppeln, teilte die Regierung von US-Präsident Donald Trump am Samstag mit.

Der Plan schlägt demnach eine Reform der palästinensischen Wirtschaft vor, um umfangreiche internationale Investitionen zu erzielen.

Die US-Regierung hat die Veröffentlichung des Friedensplans, der unter anderem von Trumps Schwiegersohn Jared Kushner erarbeitet wurde, schon mehrfach verschoben.

Der wirtschaftliche Teil soll am Dienstag und am Mittwoch bei einer Konferenz in Bahrain vorgestellt werden. Die Palästinenserführung will die Konferenz allerdings boykottieren. Sie kritisiert Trumps Regierung als parteiisch und pro-israelisch.

Von dem US-Friedensplan, der in Gänze womöglich erst im November vorgestellt wird, sind bisher nur wenige Details bekannt. Es soll darin nicht von „zwei Staaten“ die Rede sein, was bei Palästinensern scharfe Kritik hervorgerufen hat.

Im Nahost-Konflikt ist die Zwei-Staaten-Lösung, die einen eigenen Staat für die Palästinenser vorsieht, seit Jahrzehnten der zentrale Ansatz internationaler Vermittlungsbemühungen. (afp)

https://www.epochtimes.de/politik/welt/usa-nahost-friedensplan-kann-palaestinensern-milliarden-investitionen-bringen-a2922478.html

Auswirkungen der Tankerangriffe: Iran verhaftet CIA-Agenten

 

LION Media

Am 19.06.2019 veröffentlicht

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SerialBrain2 – Trump stürzt die Kabale und rettet unsere Kinder

von https://qlobal-change.blogspot.com

 

https://qlobal-change.blogspot.com/2019/03/serialbrain2-trump-sturzt-die-kabale.html

 

Tagesbericht: [Deepstate] bloßgestellt – Die Welt wird sehen, wie der [Deepstate] durch die Gesetze navigiert – X22 Episode 1826

von https://qlobal-change.blogspot.com

  • Nur 7% der Briten unterstützen May.
  • Die Fed wird jetzt gefangen genommen, die Fed wird nicht in der Lage sein, aus dieser Situation herauszukommen.
  • Das ist der Plan der Patrioten, alle diese Menschen für das, was sie sind, zu entlarven.
  • Trump wird höchstwahrscheinlich die Fed dazu bringen, die Zinsen senken lassen, wenn die Wirtschaft ins Stocken gerät.
  • Der [DeepState] gerät in Panik, die Wände rücken näher um sie herum, sie versuchen, alles zu vertuschen.
  • Die MSM halten sich an die Propaganda.
  • Q droppt mehr und entlarvt den Jussie Smollett Fall, verbindet alle Punkte.

https://x22report.com/ds-exposed-the-world-will-see-how-the-ds-navigates-around-the-laws-episode-1826/

https://qlobal-change.blogspot.com/2019/03/tagesbericht-deepstate-blogestellt-die.html

Ergänzung:

Amerika erwacht: Die Nachbeben des Mueller-Berichts

 

LION Media

Am 27.03.2019 veröffentlicht

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Trump schaltet einen Scheinwerfer auf „Israel“ ein

Vor einer Woche verkündete US-Präsident Trump, dass er natürlich an der Allianz mit der saudischen Despotie festhält, und erklärte dazu beiläufig, dass „Israel“ ohne Saudi Arabien in großen Schwierigkeiten sein würde.

 

 

Das stimmt natürlich. Saudi Arabien bringt als Teil der zionistisch-wahhabitischen Achse seit Jahrzehnten die Regierungen der Region mit finanziellen Hilfen oder plumper Bestechung dazu, strategisch eine pro-israelische Position einzunehmen, wie das etwa in Jordanien und Ägypten zu besichtigen ist. Und wenn das hier und da nicht klappt, dann überziehen die Saudis unbeugsame Staaten gern mit Terror und Krieg, wie das beispielsweise in Libyen, Syrien, Irak und Jemen zu sehen war oder ist. Dass Trump für die Bemerkung nicht viel Aufmerksamkeit bekommen hat, liegt nicht daran, dass sich da alle Meinungen einig sind, sondern wohl vielmehr erstens daran, dass Trump damit dem populären Mythos der Unverwundbarkeit des zionistischen Apartheidregimes widersprochen hat, zweitens daran, dass Trump ein plausibles Motiv hat, sich für die fortgesetzte enge Kooperation mit der gut betuchten Petro-Dollar-Despotie politische Unterstützung von rechtsdenkenden christlichen Zionisten zu sichern und drittens daran, dass Trump ohnehin zu vielen Gelegenheiten viel dummes Zeug schwatzt, so wie es ihm gerade nützlich erscheint.

Damit hätte diese Geschichte eigentlich zu Ende sein können. Doch in einem am Dienstag von der führenden Hasbara-Schleuder WaPo veröffentlichten Interview hat Trump dazu nachgelegt und nochmal draufgesattelt:

… Without them, Israel would be in a lot more trouble. We need to have a counterbalance to Iran. … I just feel that it’s very, very important to maintain that relationship. It’s very important to have Saudi Arabia as an ally, if we’re going to stay in that part of the world. Now, are we going to stay in that part of the world? One reason to is Israel. Oil is becoming less and less of a reason because we’re producing more oil now than we’ve ever produced. So, you know, all of a sudden it gets to a point where you don’t have to stay there.

Da erklärt Trump nun also, dass er nicht nur die Beziehungen zu den Saudis hält, um so Israels Interessen zu dienen, sondern dass Israel „ein Grund“ dafür ist, dass die USA und ihre Truppen in der Region bleiben. Damit hat Trump ein langstehendes Tabu gebrochen, denn die schlichte Information, dass israelische Interessen Grund dafür sind, dass die USA und ihre Truppen in der Region sind, hat die zionistische Lobby bisher mit aller Macht und ziemlich erfolgreich zu unterdrücken versucht. Die nackte Wahrheit hört sich für das zionistische Regime und seine Handlanger schließlich auch nich gut an: reihenweise zerbombte und zerstörte Länder, Tausende tote US-Soldaten und noch viel mehr Krüppel, Billionen Dollar an Kosten, und wofür das alles: Israel. Dass es daneben noch ein paar andere Motive für die „Präsenz“ der USA in Westasien gab und gibt, fällt da kaum noch ins Gewicht. Von der Hasbara wurde dann auch prompt mitgeteilt, dass sich Trumps Großzügigkeit, „wegen Israel“ Truppen in Westasien zu lassen, zukünftig heftig gegen das zionistische Regime wenden kann:

Even those who are not pessimistic by nature should reasonably expect the possibility of American soldiers being harmed or, heaven forbid, killed in Syria or Iraq, or by a Yemeni missile in Saudi Arabia. In this case, and in view of Trump’s repeated claim that the American military presence is necessary mainly because of Israel, it is clear that many in the United States will blame Israel for the deaths of American soldiers sacrificed for Israel’s security. In the United States, such claims are not forgotten, and even Trump, who invented the false „Israel argument,“ is likely to turn on us if he gets into trouble in our region.

Es bleibt nun abzuwarten, ob Trump bei seiner richtigen Behauptung bleibt, dass Israel ein Grund dafür ist, dass die USA in der Region bleiben. Die Möglichkeiten der Israel-Lobby scheinen da begrenzt. Mit der Drohung, zum Abstellen des Ungehorsams eine Schmierenkampagne zu fahren und zur Bestrafung wie üblich CNN und Co einzusetzen, braucht die zionistische Lobby Trump erst gar nicht kommen. Und die Spenden von Saban, Soros, und anderen Größen der Lobby sind sowieso durch die Bank an Hillary Clinton und Trumps innerparteiliche Gegner gegangen, sodass bei Trump auch die üblichen Drohungen der Lobby mit dem Entzug der Wahlkampffinanzierung ins Leere gehen. Als weitere Option bliebe öffentliches bestreiten, dass Israel „ein Grund“ dafür ist, dass die USA „in der Region“ bleiben, was zu einer Debatte führen könnte, ob das wirklich so ist. Doch das könnte sich erst als richtig vertrackt erweisen. Abgesehen davon, dass es gut bekannt ist, dass Netanjahu noch vor wenigen Monaten Trump „eindringlich darum ersucht“ hat, US-Truppen in Syrien zu lassen, kann Trump in so einer Debatte einfach das zionistische Regime zur Stellungnahme auffordern, und wenn „Israel“ dann behauptet, es brauche keine US-Truppen in der Region, kann Trump wesentliche Truppen einfach abziehen. Und seinen Israel-fanatischen Anhängern könnte Trump dazu dann erklären, dass er ja alles für „Israel“ mache, aber wo „Israel“ keine US-Truppen braucht, gäbe es keinen Grund mehr, dazubleiben. Sagt Israel hingegen, dass es US-Truppen in der Region braucht, würde offiziell, dass US-Soldaten in der Region Israel dienen, womit in den USA wohl unvermeidlich Druck entstehen würde, auch da bald von „Israel first“ auf „America first“ umzustellen. Trump ist also mit seinen Bemerkungen gerade dabei, Israel und die Lobby in eine Situation zu bringen, wo sie nur verlieren können.

Und dazu gibt es nun auch noch ungewöhnlich lautstarken Unmut über „Israel“ im Kongress, wo es bei den Demokraten drei neue palästina-freundliche Mitglieder gibt, und Rand Paul Widerstand gegen die allfällige nächste Tributzahlung der USA an das zionistische Regime angekündigt hat. Und als Kirsche auf der Torte winkt dann noch die Möglichkeit, dass der von Trump-Hassern dominierte US-Kongress, im Vertrauen darauf, dass Trump lügt und die falschen israelischen Beteuerungen, die Saudis nicht zu brauchen, richtig sind, ernsthafte Sanktionen gegen das saudische Regime beschließt, eben um Trump damit ein Ding zu verpassen.

https://nocheinparteibuch.wordpress.com/2018/11/30/trump-schaltet-einen-scheinwerfer-auf-israel-ein/

Trump – USA nur noch wegen Israel im Nahen Osten

von Freeman

Was ich schon seit vielen Jahren sage hat Trump in einem aktuellen Interview bestätigt. Die amerikanische Militärpräsenz im Nahen und Mittleren Osten, sowie in Zentralasien und Nordafrika, ist nur wegen Israel. „Bleiben wir jetzt in diesem Teil der Welt? Ein Grund dafür ist Israel“, sagte Trump.

Auch die Angriffskriege die Amerika gegen Afghanistan und den Irak geführt hat und die Stellvertreterkriege gegen Syrien und Jemen, sowie der NATO-Krieg gegen Libyen, wie auch die seit 1979 andauernden Sanktionen und Drohungen gegen den Iran, wurden NICHT gemacht, weil diese Länder die Sicherheit der Vereinigten Staaten gefährden (lächerlich), sondern nur weil Israel einen „Dummen“ benötigt, der die Dreckarbeit erledigt, damit die „Konkurrenz“ geschwächt und Israel das ganze Gebiet beherrscht.

Selber hat sich Israel an keinen einzigen der Kriege offiziell beteiligt, das sollen die noch dümmeren Europäer machen, … ausser im Hintergrund versteckt und getarnt durch die Lieferung von Waffen und Ausrüstung an die „Gegenseite“, an die radikal-islamischen Terroristen. An die, die bekämpft werden sollten. Was für eine hinterhältige Täuschung und Farce!

Weiter hier

https://alles-schallundrauch.blogspot.com/2018/11/trump-usa-nur-noch-wegen-israel-im.html

Die „Seidenstraße“ wird durch Jordanien, Ägypten und Israel gehen

Nach dem Angriff von Daesch auf Palmyra hat China auf die traditionelle Route der historischen Seidenstraße (Bagdad, Palmyra, Damaskus, Tyr) verzichtet. Ein alternativer Weg wurde ins Auge gefasst, nicht mehr über Syrien, sondern über die Türkei. Er wurde auch aufgegeben.

In der Antike gab es auch eine Nebenstraße über Petra (Jordanien) und Alexandrien (Ägypten). Letztlich sollte die neue Straße über Jordanien gehen, und dann sich teilen nach Ägypten und Israel.

Die Route über Ägypten wurde von der Obama-Administration akzeptiert. Washington hat die Verdoppelung des Suez-Kanals (bereits in Betrieb) und die Schaffung von einem großen Industriegebiet (im Bau) erlaubt.

Die Trump-Verwaltung hätte die Route über Israel gestattet. Die Shanghai International Port-Gruppe hat gerade die Benutzungs-Konzession der Häfen von Haifa und Ashdod gekauft. China wird auch den Carmelberg-Tunnel bauen, um die Versorgung des Hafens von Haifa zu verdoppeln.

Im Jahr 2021 werden 90 % des Welthandels von Israel also durch China gesteuert werden, was bedeutet, dass es zusammen mit den Vereinigten Staaten der Beschützer des Landes wird; eine Perspektive, die in US-israelischen militärischen Kreisen Empörung erweckt.

Dieser Beschluss bringt die regionale Geopolitik komplett durcheinander. Peking war bisher ein Geschäftspartner von Israel (außer für Waffen) und ein politischer Partner der Hamas (die eine Vertretung in Peking hat). Identisch lieferte China der libanesischen Hisbollah Raketen. Von nun an werden die Hamas und die Hisbollah nicht mehr israelische Straßen-, Eisenbahn- und Hafenziele angreifen können, ohne mit China in Konflikt zu geraten. Man erinnert sich zum Beispiel daran, dass der Generalsekretär der Hisbollah, Sayyed Hassan Nasrallah, erklärt hatte, dass wenn Israel den Libanon angreifen sollte, er das in Haifa gelagerte Kernmaterial bombardieren könnte, womit er die Tatsache begrüßte, seine eigene „Atom-Bombe“ zu besitzen

Dieser Beschluss bringt auch die Weltpolitik durcheinander. Die chinesisch-israelische Vereinbarung bedarf der Zustimmung Washingtons. Die chinesische Business-Strategie fordert die politischen Spannungen heraus, die China ignoriert. Sie ändert die Bedeutung der erweiterten Eurasia-Partnerschaft zwischen China und Russland zu tiefst, welche heute die Grundlage für das Bündnis zwischen den beiden Ländern ist.

Letztlich offenbart die Ankündigung dieser neuen Route ein geheimes Abkommen zwischen Peking und Washington, trotz der gegenseitigen Eskalation der Zölle zwischen den beiden Großen.

Wenn dieses Projekt zu einem Ende kommt, wird jeder Staat im Nahen Osten sich neu positionieren müssen. Und dann werden alle Staaten der Welt sich dieser neuen Situation anpassen müssen.

Übersetzung
Horst Frohlich

http://www.voltairenet.org/article203536.html