Denkwerk 20 30

 

 

Die Tugend besiegter Völker… Denkwerk 20 30
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Denkwerk 20 24

 

Hans-Joachim Müller

Am 31.01.2020 veröffentlicht

noch Fragen und Brexitwirkung

Danke für die Hilfe !!!
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Trump will Frieden und nimmt Merkel in die Verantwortung

Unbenanntes Design(20)
Am Mittwoch um 17 Uhr deutscher Zeit trat US-Präsident Donald Trump im Weißen Haus vor die Presse und gab seine Stellungnahme zu den Vergeltungsschlägen des Irans auf US-amerikanische Militärbasen im Irak ab. Die USA seien über die beiden geplanten Raketenabschüsse, bei denen niemand ums Leben gekommen ist, informiert gewesen. Trump kündigte weitere, noch „härtere“ Sanktionen gegen „iranische Regime“ an.

Der US-Präsident nutzte zudem die Gelegenheit, um die Weltöffentlichkeit darauf aufmerksam zu machen, dass die Obama-Administration seinerzeit 150 Milliarden Dollar in bar dem iranischen Mullah-Regime gegeben hatte: „Die Raketen, welche gestern Abend auf uns und unsere Verbündeten abgefeuert wurden, wurden von den Geldern bezahlt, welche die vorige Administration zur Verfügung gestellt hatte.“

Trump forderte das Mullah-Regime des Irans ausdrücklich auf, seine Unterstützung für den Terrorismus sowie seine nuklearen Ambitionen aufzugeben. Es sei auch für Großbritannien, Deutschland, Frankreich, China und Russland jetzt die Zeit angebrochen, diese Wirklichkeit anzuerkennen und sie sollten sich endgültig vom alten Obama-Iran-Deal verabschieden, so Trump.

Trump forderte die Nato-Partner und insbesondere ausdrücklich Angela Merkel dazu auf, sich von dem gescheiteren Atom-Deal endgültig zu verabschieden: „Es müsse ein neues Abkommen mit dem Iran getroffen werden, welches dem Iran ermögliche zu wachsen und zu gedeihen und sein enormes Potenzial zu nutzen, denn der Iran könnte ein großartiges Land sein“, so Trump weiter.

Die USA seien nun energieunabhängig, daher hätten sich die strategischen Prioritäten im Nahen und Mittleren Osten geändert: Die USA brauchten kein Öl mehr. Trump äußerte seinen Wunsch zur internationalen Zusammenarbeit bei der Bekämpfung von Terrororganisationen und wünschte dem iranischen Volk sowie allen Nationen der Welt Wohlstand und Frieden. Welche geostrategischen Folgen hat die Entwicklung? Lesen Sie hier mehr. 

https://www.watergate.tv/trump-will-frieden-und-nimmt-merkel-in-die-verantwortung/

Ich werde IRRE! Korruption in der EU – Fachidioten in Berlin!

 

Carsten Jahn

Am 28.11.2019 veröffentlicht

Die Frage ist nicht mehr WANN, sondern nur noch WIE SCHLIMM und
WIE LANGE?

#EU, #Deutschland, #Wirtschaft, #Finanzen, #Arbeitsplätze, #Rente, #NATO

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Schicksal von Ostpreußen ist entschieden – es wird Polen und nicht Deutschland übergeben (Video)

Sollte es bisher wirklich noch einige wenige Deutsche gegeben haben, die auf eine Restaurierung des historischen Ostpreußens im Bestand von Großdeutschland gehofft haben, so werden sie mit dem heutigen Tag endgültig diese Hoffnung zu Grabe tragen, denn Ostpreußen wird polnisches Staatsgebiet.

Im Jahre 1984 wurde in den USA so eine Art Denkfabrik gegründet. Sie wurde „The Jamestown Foundation“ genannt und hatte die Aufgabe, den Zusammenbruch der Sowjetunion vorzubereiten bzw. analytisch zu begleiten. Wie man heute weiß, hat diese Denkfabrik ihre Aufgabe erfüllt, denn die Sowjetunion existiert nicht mehr.

Heute setzt das Institut seine analytische Arbeit fort und wird dabei von Bürgern der ehemaligen Sowjetunion und Russlands unterstützt, die zu früheren Zeiten in führenden Positionen in der Regierung und staatlichen Einrichtungen waren, aber das Land verlassen haben (Deutschlands Zerstörung im Auftrag der Neuen Weltordnung – ein Jahrhundertplan kann aufgehen (Phase 1 & 2).

Nun hat diese US-Denkfabrik ein neues Dokument mit interessanten Überlegungen erarbeitet und polnische Medien haben dies veröffentlicht. Russische Medien, namentlich das föderale Portal „Eurasien Daily“ hat diese Überlegungen für die russischen Leser aufbereitet. Das amerikanische Dokument trägt den Titel „Wie müssen die Baltischen Staaten geschützt werden?“

Nach den Vorstellungen der amerikanischen Denkfabrik sollen sich die Polen opfern, damit das Kaliningrader Gebiet im Kriegsfall ausgeschaltet werden kann. Im Gegenzug werden die Polen dann das letzte Drittel von Ostpreußen erhalten, von dem Deutsche heute noch meinen, dass es unter temporärer Zwangsverwaltung Russlands stehe und eigentlich schon längst an Deutschland zurückgegeben werden müsste (Ist Deutschland trotz Zwei-plus-Vier-Vertrag noch Besatzungsrecht unterworfen? (Video)).

Ausgangspunkt der Überlegungen ist, dass Russland überraschend die baltischen Staaten angreift und auch einnimmt. Russland hat hierfür nicht nur das Potential, sondern auch konkrete Absichten – meint die US-Denkfabrik. Dies soll unter dem Vorwand des Schutzes der russischen Minderheit geschehen.

Das Dokument sieht vor, dass Polen im Konfliktfall mit seinen schweren Truppen, im Zusammenwirken mit den US-Einheiten die in Polen stationiert sind, das Kaliningrader Gebiet angreifen soll. Dieser Angriff hat das Ziel, die im Kaliningrader Gebiet stehende militärische Formation der russischen Armee, insbesondere die Raketeneinheiten, zu neutralisieren.

Damit erhalten die NATO-Truppen die Möglichkeit, sich besser zu entfalten und zum Gegenangriff auf die in den Baltischen Staaten stehenden russischen Truppen anzutreten (Die deutsche Wiedervereinigung war eine von den West-Alliierten gesteuerte Annexion).

Die in Kaliningrad stehenden Raketeneinheiten vom Typ „Wal“, „Bal“, „S-400“ und „Iskander“ verhindern gegenwärtig jede Bewegung feindlicher Truppen in Richtung russisches Territorium im Konfliktfall (Die Lüge, die man braucht: Das Märchen von der überschuldeten DDR).

In dem Dokument wird erwähnt, dass Russland im Kampf um Kaliningrad taktische Atomwaffen einsetzen könnte. Die Wahrscheinlichkeit wird aber als sehr gering eingeschätzt. Insgesamt geht das Dokument davon aus, dass der Krieg nach einem Monat beendet sein wird.

Im Ergebnis des Krieges, welcher natürlich für die NATO siegreich ausgeht, wird Polen das letzte Drittel von Ostpreußen, das heutige Kaliningrader Gebiet, übergeben – so das amerikanische Zentrum. Polen wird damit für seine fundamentale Rolle in einem zukünftigen Konflikt mit Russland belohnt (Deutschland ist ein Handelskonstrukt, nicht souverän & hat keine Verfassung! (Video)).

Im Dokument wird kommentiert: „Die Russen müssen zur Kenntnis nehmen, dass eine nichtprovozierte Aggression gegen die NATO einen hohen Preis haben wird – nämlich den Verlust des Kaliningrader Gebietes.“

Mit anderen Worten – so das russische Informationsportal Eurasien-Daily – werden die Polen aufgefordert, das Leben ihrer Bürger zu opfern, damit Litauen, Lettland und Estland durch die NATO von den Russen wieder befreit werden können. Im Gegenzug erhalten sie das Kaliningrader Gebiet im Ergebnis der Verhandlungen nach dem Ende des Krieges (Heinrich XIII. Prinz Reuß bestätigt öffentlich zentrale Standpunkte sogenannter “Verschwörungstheoretiker” (Videos)).

 

Literatur:

Durch globales Chaos in die Neue Weltordnung

Geboren in die Lüge: Unternehmen Weltverschwörung

Die Eroberung Europas durch die USA: Eine Strategie der Destabilisierung, Eskalation und Militarisierung Eine Strategie der Destabilisierung, … und komplett überarbeitete Neuausgabe

Weltverschwörung: Wer sind die wahren Herrscher der Erde?

Video:

 

Quellen: PublicDomain/kaliningrad-domizil.ru am 02.11.2019

https://www.pravda-tv.com/2019/11/schicksal-von-ostpreussen-ist-entschieden-es-wird-polen-und-nicht-deutschland-uebergeben-video/

Die Genealogie der Kurdenfrage

 

Die einhellige internationale Gemeinschaft verurteilt fortlaufend die Militäroffensive in Rojava und schaut hilflos zu, wie zehntausende Kurden, die von der türkischen Armee verfolgt werden, fliehen. Niemand greift jedoch ein, weil man denkt, dass angesichts der von Frankreich geschaffenen unlösbaren Situation und der von kurdischen Kämpfern und Zivilisten begangenen Verbrechen gegen die Menschlichkeit, ein Massaker vielleicht der einzig mögliche Weg zur Wiederherstellung des Friedens ist.

Zehntausende kurdische Zivilisten fliehen vor der türkischen Armee, verlassen das von ihnen eroberte Land, das sie hofften, zu ihre Heimat zu machen.

 

Alle Kriege beinhalten einen Vereinfachungsprozess: Es gibt nur zwei Lager auf einem Schlachtfeld und jeder muss das Seine wählen. Im Nahen Osten, wo es eine unwahrscheinliche Menge von Gemeinschaften und Ideologien gibt, ist dieser Prozess besonders erschreckend, da keine der Besonderheiten dieser Gruppen mehr zum Ausdruck gebracht werden kann und jeder sich mit anderen verbünden muss, die er missbilligt.

Wenn ein Krieg zu Ende geht, versucht jeder, die Verbrechen, die er – ob freiwillig oder nicht – begangen hat, zu vertuschen und manchmal auch unangenehme Verbündete verschwinden zu lassen, die er vergessen möchte. Viele versuchen dann, die Vergangenheit wiederaufzubauen, um sich selbst in gutem Licht erscheinen zu lassen. Genau das erleben wir heute mit der türkischen Operation „Quelle des Friedens“ an der syrischen Grenze und den unglaubwürdigen Reaktionen, die sie hervorruft.

Um zu verstehen, was vor sich geht, reicht es nicht aus zu wissen, dass alle lügen. Man muss auch herausfinden, was jeder verbirgt und es akzeptieren, auch wenn man dann feststellt, dass diejenigen, die man zuvor bewunderte, tatsächlich Schurken sind.

Genealogie des Problems

Glaubt man dem europäischen Diskurs, könnte man meinen, dass die bösen Türken die netten Kurden ausrotten werden, die die klugen Europäer trotz der feigen US-Amerikaner zu retten versuchen. Keine dieser vier Mächte spielt die Rolle, die man ihr unterstellt.

Das aktuelle Ereignis muss zunächst im Kontext des „Krieges gegen Syrien“ betrachtet werden, von dem er nur eine Schlacht ist, und in den Kontext der „Umgestaltung des erweiterten Nahen Ostens“, von der der Syrien-Konflikt nur eine Etappe ist. Anlässlich der Anschläge vom 11. September 2001 passten US-Verteidigungsminister Donald Rumsfeld und sein neuer Direktor für die „Force Transformation“, Admiral Arthur Cebrowski, die Strategie des Pentagons dem Finanzkapitalismus an. Sie beschlossen, die Welt in zwei Zonen zu unterteilen: eine, die die der wirtschaftlichen Globalisierung sein würde, und die andere, die als bloße Rohstoffreserve angesehen würde. Die US-Armeen sollten damit beauftragt werden, die staatlichen Strukturen in diesem zweiten Teil der Welt zu beseitigen, damit niemand dieser neuen Arbeitsteilung widerstehen kann [1]. Sie begannen mit dem „Erweiterten Nahen Osten“.

Es war geplant, die Arabische Republik Syrien nach Afghanistan und dem Irak im Jahr 2003 (Syrian Accountability Act) zu zerstören, aber verschiedene Zufälle drängten diese Operation auf 2011 zurück. Der Angriffsplan wurde angesichts der britischen Kolonialerfahrung in der Region neu organisiert. London riet, die Staaten nicht vollständig zu zerstören, einen minimalen Staat im Irak wiederherzustellen und Marionettenregierungen zu behalten, dazu in der Lage, das tägliche Leben der Völker zu verwalten. Basierend auf der „Großen arabischen Revolte“ von Lawrence von Arabien, die die Briten 1915 organisierten, war das Ziel, einen „arabischen Frühling“ zu organisieren, der die Muslimbruderschaft an die Macht bringt anstelle der Wahhabiten [2]. Die prowestlichen Regime Tunesiens und Ägyptens wurden zuerst gestürzt und dann wurden Libyen und Syrien angegriffen.

Zunächst weigerte sich die Türkei, ein NATO-Mitglied, am Krieg gegen Libyen teilzunehmen, das ihr erster Kunde war, und dann auch an dem gegen Syrien, mit dem sie einen gemeinsamen Markt geschaffen hatte. Der französische Außenminister Alain Juppé hatte dann die Idee, zwei Dinge mit einem Schlag zu erledigen. Er schlug seinem türkischen Amtskollegen Ahmet Davutoğlu vor, gemeinsam die Kurdenfrage im Gegenzug für den Beitritt der Türkei zum Krieg gegen Libyen und Syrien zu lösen. Die beiden Männer unterzeichneten ein Geheimprotokoll, das die Schaffung eines Kurdistans nicht in den kurdischen Gebieten der Türkei, sondern in den aramäischen und arabischen Gebieten Syriens vorsah. [3]. Die Türkei, die ausgezeichnete Beziehungen zur irakischen Regionalregierung Kurdistans unterhält, wollte die Schaffung eines zweiten Kurdistans, weil sie an das Ende der kurdischen Unabhängigkeitsbewegung auf ihrem eigenen Boden denkt. Frankreich, das 1911 kurdische Stämme rekrutiert hatte, um arabische Nationalisten zu unterdrücken, beabsichtigte schließlich, in der Gegend ein Pseudo-Kurdistan zu schaffen, wie es den Briten gelungen war, eine jüdische Kolonie in Palästina zu schaffen. Die Franzosen und Türken gewannen die Unterstützung der Israelis, die bereits das irakische Kurdistan mit dem Barzani-Clan kontrollierten, der offiziell Mitglied des Mossad war.

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Hellbraun: das von der King-Crane Kommission entworfene Kurdistan, bestätigt von US-Präsident Woodrow Wilson und 1920 von der Konferenz von Sèvres verabschiedet.

Die Kurden sind ein nomadisches Volk (das ist die genaue Bedeutung des Wortes „kurdisch“), das sich im Euphrat-Tal, im Irak, in Syrien und in der Türkei von heute bewegte. Nicht als Stämme, sondern als Clane organisiert, und bekannt für seinen Mut, schuf es viele Dynastien, die in der arabischen Welt (einschließlich der von Saladin dem Prächtigen) und der persischen Welt herrschten, und stellte verschiedenen Armeen Hilfstruppen zur Verfügung. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurden einige von ihnen von den Osmanen rekrutiert, um die nichtmuslimische Bevölkerung der Türkei, insbesondere die Armenier, zu massakrieren. Bei dieser Gelegenheit ließen sie sich in Anatolien nieder, während die anderen nomadisch blieben. Am Ende des Ersten Weltkriegs schuf US-Präsident Woodrow Wilson, gemäß Paragraph 12 seiner 14 Punkte (Kriegsziele), auf den Trümmern des Osmanischen Reiches ein Kurdistan. Um das Gebiet einzugrenzen, schickte er die King-Crane-Kommission vor Ort, während die Kurden das Massaker an den Armeniern fortsetzten. Die Experten bestimmten ein Gebiet in Anatolien und warnten Wilson vor den verheerenden Folgen einer Erweiterung oder Verschiebung dieses Territoriums. Aber das Osmanische Reich wurde von innen durch Mustafa Kemal gestürzt, der die Republik ausrief und den territorialen durch das Wilson-Projekt auferlegten Verlust verweigerte. Kurdistan ist schließlich nicht entstanden.

Ein Jahrhundert lang versuchten die türkischen Kurden, sich von der Türkei abzuspalten. In den 1980er Jahren begannen die Marxisten-Leninisten der PKK einen echten Bürgerkrieg gegen Ankara, der hart unterdrückt wurde. Viele flohen nach Nordsyrien, unter den Schutz von Präsident Hafez al-Assad. Als ihr Anführer Abdullah Öcalan von den Israelis verhaftet und den Türken übergeben wurde, gaben sie den bewaffneten Kampf auf. Am Ende des Kalten Krieges wurde die PKK, die nicht mehr von der Sowjetunion finanziert wurde, von der CIA unterlaufen und mutierte. Die PKK gab die marxistische Doktrin auf und wurde anarchistisch, verzichtete auf den Kampf gegen den Imperialismus und stellte sich in den Dienst der NATO. Die Atlantische Allianz nutzte ihre terroristischen Operationen ausgiebig aus, um die Impulsivität ihres türkischen Mitglieds einzudämmen.

Außerdem führte die internationale Gemeinschaft 1991 einen Krieg gegen den Irak, der gerade in Kuwait einmarschiert war. Am Ende des Krieges ermutigte der Westen die schiitische und kurdische Opposition, gegen das sunnitische Regime von Präsident Saddam Hussein aufzubegehren. Die Vereinigten Staaten und das Vereinigte Königreich ließen 200.000 Personen massakrieren, besetzten aber ein Gebiet des Landes, aus dem sie die irakische Armee verbannten. Sie vertrieben die Bewohner und brachten dort die irakischen Kurden zusammen. Es war dieses Gebiet, das nach dem Krieg 2003 wieder dem Irak einverleibt wurde und um den Barzani-Clan herum zum Irakisch-Kurdistan wurde.

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Die Rumsfeld/Cebrowski-Generalstabskarte von der “ Neugestaltung des Erweiterten Nahen Ostens“.
Quelle: “Blood borders – How a better Middle East would look”, Colonel Ralph Peters, Armed Forces Journal, June 2006.

Zu Beginn des Krieges gegen Syrien verlieh Präsident Baschar al-Assad kurdischen politischen Flüchtlingen und ihren Kindern die syrische Staatsbürgerschaft. Sie stellten sich sofort in den Dienst von Damaskus, um den Norden des Landes vor ausländischen Dschihadisten zu verteidigen. Aber die NATO erweckte die türkische PKK wieder zum Leben und schickte sie zur Mobilisierung der Kurden in Syrien und dem Irak, um ein sehr Großes-Kurdistan zu schaffen, wie es das Pentagon seit 2001 geplant hatte und durch die 2005 durchgesickerte Generalstabskarte von Oberst Ralph Peters gezeigt wurde.

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Die nach dem Scheitern des ersten Krieges gegen Syrien veränderte Karte der Neugestaltung des “ Erweiterten Nahen Osten“.
Quelle: “Imagining a Remapped Middle East”, Robin Wright, The New York Times Sunday Review, September 28, 2013.

Dieses Projekt (das darauf abzielte, die Region aus ethnischen Gründen zu spalten) entsprach überhaupt nicht dem von Präsident Wilson im Jahr 1919 (zur Anerkennung des Rechts des kurdischen Volkes) und auch nicht dem der Franzosen (zur Belohnung von Söldnern). Es war viel zu groß für sie und sie konnten nicht hoffen, es zu kontrollieren. Auf der anderen Seite begeisterte es aber die Israelis, die es als eine Möglichkeit sahen, Syrien von hinten einzudämmen. Die Verwirklichung erwies sich jedoch als nicht möglich. Die USIP, ein mit dem Pentagon verbundenes „Five Eyes“-Institut, schlug vor, es zu ändern. Großkurdistan würde zugunsten einer Ausweitung des irakischen Sunnistan reduziert [4], das einer dschihadistischen Organisation anvertraut werden würde: dem zukünftigen Daesch.

Die Kurden der YPG, des syrischen Ablegers der PKK, versuchten mit Hilfe der US-Streitkräfte, einen neuen Staat Rojava zu schaffen. Das Pentagon nutzte sie, um die Dschihadisten auf das ihnen zugewiesene Gebiet zu beschränken. Es gab nie einen theologischen oder ideologischen Kampf zwischen der YPG und Daesch, es war nur eine Rivalität um ein Gebiet, das auf Kosten des Irak und Syriens geteilt werden sollte. Und übrigens, als das Emirat Daesch zusammenbrach, half die YPG den Dschihadisten, sich den Al-Kaida-Kräften in Idlib anzuschließen, indem sie sie ihr „Kurdistan“ überqueren ließ.

Die irakischen Kurden des Barzani-Clans waren direkt an der Eroberung des Irak durch Daesch beteiligt. Nach Angaben der PKK, habe der Sohn des Präsidenten und Geheimdienstchefs der irakischen kurdischen Regionalregierung, Masrour „Jomaa“ Barzani, am geheimen CIA-Treffen, das diese Operation plante, in Amman am 1. Juni 2014 teilgenommen. [5]. Die Barzani kämpften nie gegen Daesch. Sie begnügten sich ihr Territorium zu schützen und schickten sie zur Konfrontation mit den Sunniten. Schlimmer noch, sie ließen Daesch nicht-muslimische Kurden, die Yeziden, in der Schlacht von Sindschar, versklaven. Die Geretteten wurden von türkischen PKK- und syrischen YPG-Kämpfern gerettet, die zum Einsatzort geschickt wurden.

Am 27. November 2017 hielten die Barzani – mit der alleinigen Unterstützung Israels – ein Referendum über die Selbstbestimmung im irakischen Kurdistan ab, das sie trotz offensichtlicher Tricks verloren. In der Wahlnacht war die arabische Welt fassungslos, als in Erbil eine Flut israelischer Flaggen entdeckt wurde. Laut dem Magazin Israel-Kurd habe der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu versprochen, im Falle eines Sieges bei dem Referendum, 200.000 israelische Kurden zum Schutz des neuen Staates zu überführen.

Um das Recht auf Selbstbestimmung genießen zu können, muss ein Volk zuerst vereint sein, was für die Kurden nie der Fall war. Es muss dann auch auf einem Gebiet leben, in dem es in der Mehrheit ist, was nur in Anatolien seit dem Völkermord an den Armeniern der Fall war, dann auch im Nordirak seit der ethnischen Säuberung dank der Flugverbotszone nach der Operation „Wüstensturm“ und schließlich im Nordosten Syriens, seit der Vertreibung der christlichen Assyrer und Araber. Ihnen dieses Recht heute anzuerkennen, bedeutet, Verbrechen gegen die Menschlichkeit gutzuheißen.

Übersetzung
Horst Frohlich
Korrekturlesen : Werner Leuthäusser

[1] Diese Strategie wurde erstmals erwähnt von Oberst Ralph Peters in der „Stability, America’s Ennemy“, Parameteers 31-4 (US-Heereszeitschrift), Winter 2001. Dann deutlicher dargestellt für die Öffentlichkeit durch Admiral Cebrowski‘s Assistent in The Pentagon’s New Map, Thomas P. M. Barnett, Putnam Publishing Group, 2004. Schließlich veröffentlichte Oberst Peters die Karte, die der US-Generalstab aufgestellt hat in “Blood borders – How a better Middle East would look”, Colonel Ralph Peters, Armed Forces Journal, June 2006.

[2] Eine große Anzahl von Dokumenten, die bereits 2005 zur Verfügung stehen, bezeugen die Vorbereitung dieser Operation durch den MI6. Insbesondere die E-Mails des Auswärtigen Amtes, die der Whistleblower Derek Pasquill enthüllte. Siehe : Sous nos yeux. Du 11-Septembre à Donald Trump, Thierry Meyssan, Demi-Lune (2017).

[3] Die Existenz dieses Geheimprotokolls wurde damals von der algerischen Presse enthüllt. Syrische Diplomaten haben es mir ausführlich beschrieben. Leider wurden die Archive in Damaskus anlässlich eines dschihadistischen Angriffs überstürzt übersiedelt. Es ist daher derzeit nicht verfügbar, wird aber nach der Sortierung dieser Archive öffentlich werden.

[4] “Imagining a Remapped Middle East”, Robin Wright, The New York Times Sunday Review, September 28, 2013.

[5] «Yer: Amman, Tarih: 1, Konu: Musul», Akif Serhat, Özgür Gündem, 6 juillet 2014

Theorie und Praxis des Schweinseins

Bayern ist FREI

von Isabella Klais / Tanuki / Erasmus Konsul

Um es gleich vorwegzunehmen: Der geniale Titel stammt aus der Feder unseres Freundes Tanuki. Es wird später noch darauf zurückzukommen sein.

Der oberste Bundesverräter (nicht, weil er der allerschlimmste wäre, obwohl er es unbedingt in die Spitzenliga schafft, sondern weil das Grundgesetz ihm den höchsten Rang im Staate einräumt) geriert sich gerne als moralische Instanz. Daß er es dabei mit der ihm auferlegten politischen Neutralität nicht immer so genau nimmt – geschenkt.

In seinem Buch „Der neue West-Ost-Konflikt – Inszenierung einer Krise” belegt der Jurist Wolfgang Bittner die von Doppelstandards durchzogene Haltung Steinmeiers, Gaucks und Kasners anhand der Fälle Ukraine, Syrien, Montenegro und China.

Dabei fällt besonders der laxe Umgang des Rechts(un)kundigen Steinmeier mit den Regeln des internationalen Rechts auf.

Alle Genannten stehen als Bellizisten in Diensten der USA und werden von dort gegen Rußland in Stellung gebracht. Sie mißachten nicht nur…

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„Europa ist perfekt erpressbar“: Die NATO-Staaten Europas können keinen Schutz vor der Türkei einfordern

Von Kathrin Sumpf

Die Türkei hat nach Angaben des türkischen Außenministers das Flüchtlingsabkommen mit der EU aufgekündigt – wie könnte Europa nun reagieren? Der ungarische Geheimdienstexperte László Földi sagt dazu: „Die Türken drohen damit und sie werden es auch tun. Wir sollten sie unter Druck setzen. Sagen wir ihnen, wir werfen sie aus der NATO.“

 

 

„Die Türkei hat nach Angaben des türkischen Außenministers das Flüchtlingsabkommen mit der EU aufgekündigt“, berichteten die „Finanznachrichten.de“ am 23. Juli. Damit würde die Türkei auf EU-Sanktionen reagieren, die kürzlich gegen die Türkei verhängt wurden. Demnach hätte der türkische Außenminister Mevlüt Çavusoglu am 22. Juli bekannt gegeben, dass „die Türkei den Flüchtlings-Deal mit der EU aufgekündigt hat“, die Türkei wäre nicht mehr bereit, illegal eingereiste Migranten und Flüchtlinge im Rahmen der Rückführungen aufzunehmen. Auch andere Medien berichteten darüber.

Von Ungarn fordert der türkische Botschafter in Budapest ein 90-tägiges Visarecht bis Oktober für den Tourismus und Familienbesuche. Er wiederholt gleichzeitig seine Drohung, das EU-Türkei-Flüchtlingsabkommen sogar ersatzlos zu kündigen, wenn dies nicht gewährt wird.

Der Türkei die NATO-Mitgliedschaft entziehen

László Földi, der ehemalige Director of Operations des ungarischen Geheimdienstes, sieht nur eine Möglichkeit, den aktuellen türkischen Bedrohungen zu begegnen: Mit der Drohung, der Türkei die NATO-Mitgliedschaft zu entziehen.

Was könnte geschehen, wenn die Türkei wahr macht, was sie androhte?

László Földi: „Massen werden sich in Bewegung setzen. Die Türken drohen damit und sie werden es auch tun. Wir sollten sie unter Druck setzen. Sagen wir ihnen, wir werfen sie aus der NATO.“

Er weist darauf hin, dass die Türkei nur einfaches Mitglied der NATO ist und daher den „Verbündeten nur aufgrund der NATO-Charta verpflichtet“ ist. Gleichzeitig ist die Türkei der Staat mit der zweitgrößten Armee der NATO (nach den USA) und macht damit 10 Prozent der gesamten Allianz aus. Die USA stellt 75 Prozent der NATO, die restlichen anderen Staaten 15 Prozent. „Finanziell kommen jedoch 51 Prozent der Gelder von diesem ’15-Prozent-Rest‘, 49 Prozent der finanziellen Mittel bestreiten die USA und die Türkei zusammen.“

Das ist insofern interessant, da diese 15 Prozent nicht ihre Rechte einfordern können, z.B. wenn es um den Schutz Europas geht.“

Was könnte Europa tun? Der Türkei nachgeben?

Europa habe kein Gegengift gegen die Türken, so der Geheimdienstexperte. Das Abkommen der EU mit der Türkei, welches von Kanzlerin Merkel versucht wurde, war der „letzte Strohhalm“ Europas, daher sei sie für diesen Verteidigungsversuch auch nicht zu verurteilen. Jedoch kam es dadurch zu einer Stärkung des türkischen Selbstbewusstseins.

Es gibt für ihn nur eine Möglichkeit, da wieder herauszukommen:

Das ist die Drohung mit dem Entzug der türkischen NATO-Mitgliedschaft. Dadurch würden die Türken von der politischen Weltbühne verschwinden. Doch wir tun das zur Zeit nicht.“

Die Migration hat zwei Strategien – und die Ölstaaten sind beteiligt

László Földi wurde gefragt, ob ihm bekannt sei, wie viele Migranten mittlerweile in Europa sind. Doch die reinen Zahlen sind für ihn nicht so wichtig. Für ihn ist die problematischere Frage: „Kann jemand sagen, wer die Millionen Leute sind? Und so betrachtet, ist die Situation katastrophal.“

Die Politik der offenen Grenzen führt dazu, dass unter den Migranten versteckt auch Terroristen nach Europa einwandern. Sie kämen durchaus auch bequem mit dem Flugzeug. Doch das Problem sei nicht, dass sie auch herfliegen könnten, „sondern dass Tausende muslimische Kämpfer herkamen.“

Kein Terrorismus im klassischen Sinne: Eine Invasion mit zwei Zielen

Für den Geheimdienstexperten ist dies ein Angriff,

eine Invasion, die zwei Ziele hat: Zum ersten, so viele wie möglich gut trainierte muslimische Kämpfer nach Europa zu bringen, deren primäre Aufgabe ist, die lokalen Muslime für sich zu gewinnen. Also diese Muslime der 2. oder 3. Generation aus den ’nicht existenten‘ No-Go-Vierteln.“

Neben dem Entsenden von Soldaten und Terroristen gebe es noch eine weitere Strategie, Europa zu erobern. Dies sei „eine Eroberung auf einem viel friedlicheren Weg.“

Im Hintergrund stehen die Ölstaaten. Diese verweigerten den Flüchtlingen nicht aus dem Grund einen Aufenthalt in ihren Staaten, „weil diese bei ihnen nicht arbeiten könnten“.

Sondern weil sie hier eine Massenbasis brauchen, für die Zeit nach dem Öl. Sie werden sich dann auf Europa verlegen und hier politische Parteien gründen. Diese Migranten werden dann für die islamischen Parteien stimmen und sie in die Parlamente wählen.“

Für die Ölländer sei es eine perfekte Gelegenheit, dass Europa ihre künftigen Wähler einladen würde. Die derzeitigen europäischen Parteien würden unter diesen keine Wähler gewinnen können. Sobald diese Parteien anerkannt und etabliert sind „und die Ölländer haben genug Geld dafür“, würden diese Migranten für keine andere Partei mehr stimmen.

In einigen europäischen Regionen droht ein Bürgerkrieg

„In Vielfalt vereint“, das Motto der EU, meinte bei seiner Gründung etwas ganz anderes. „Vielfalt bedeutete damals Ungarisch oder Französisch, Deutsch oder Russisch.“ Die EU hätte damals nicht bedacht, dass die Scharia in Europa irgendwann eine Rolle spielen könnte.

László Földi befürchtet, dass, wenn sich an der aktuellen Situation nichts ändert, Europa auf einen Bürgerkrieg zugeht. Er sagt:

Ich hoffe, ich liege falsch, aber es wird in einigen Gebieten Europas bürgerkriegsähnliche Konflikte geben.“

Das Problem werde in den No-Go-Areas beginnen, „aus diesen heraus werden gut trainierte und bewaffnete muslimische Kämpfer versuchen, diese Zonen ins Umfeld auszuweiten. Sie werden gegen die einheimische Bevölkerung kämpfen, die versuchen wird, sich dagegen zu wehren. Der Staat wird diesem Problem auf gewöhnlichem Wege nicht begegnen können.“

 

 

https://www.epochtimes.de/politik/europa/europa-ist-perfekt-erpressbar-die-nato-staaten-europas-koennen-keinen-schutz-vor-der-tuerkei-einfordern-a2954703.html