2%

 

Angela Merkel und Donald Trump sind sich total einig: Deutschland soll viel mehr Geld für Militär ausgeben, nämlich bis 2024 auf Militärausgaben in Höhe von 2% vom Bruttoinlandsprodukt BIP kommen. Das deutsche BIP betrug 2016 rund 3,13 Billionen Euro. 2% davon sind 62,6 Milliarden Euro. Im Vergleich zu 2016, wo die deutschen Militärausgaben 35,1 Millarden Euro betrugen, bedeutet das eine Steigerung um 27,5 Milliarden Euro oder 78%.

Und Überraschung: Bundesfinanzminister Schäuble, der bei Vorschlägen für mehr Geld für Bildung, Infrastruktur und Sozialleistungen stets extrem knapp bei Kasse ist, sieht finanziellen „Spielraum“ im deutschen Haushalt für eine solch gigantische Erhöhung der deutschen Militärausgaben. Und weil beim deutschen Merkel-Schäuble-Staat reichlich Geld da ist, außer wenn es um Dinge wie Bildung, Infrastruktur und Sozialleistungen geht, wurden das deutsche Militärbudget für 2017 auch gleich mal um rund zwei Milliarden Euro auf nunmehr 37 Milliarden Euro, nach Adam Riese also um rund 5,4% und nach Angaben der Bundesregierung um 8%, angehoben.

Zum Vergleich: der Hartz-IV-Regelsatz wurde 2017 trotz Wirtschaftswachstum von 1,9% und einer Inflation von 0,5% von 404 auf 409 Euro, also nur um rund 1,2%, angehoben. Natürlich bedeuten 409 Euro für betroffene Armut, aber für mehr war da, leider, leider, kein Geld da, denn die Kassen sind ja bekanntlich knapp.

Angesichts der geplanten gigantischen Steigerung der Militärausgaben um 78% stellt sich die Frage, wozu das gut sein soll und für was das viele Geld eigentlich genau ausgegeben werden soll. Die Antwort auf diese Frage scheint wohl zu sein, dass es keine Antwort darauf gibt. Schon als Bushs NATO-Botschafterin Victoria Nuland im Jahr 2006 die NATO-Staaten darauf verpflichten wollte, mindestens 2% vom BIP für Militär auszugeben, gab es darauf keine andere Antwort, als dass die zu höheren Militärausgaben passenden Kriege sich schon finden würden, weshalb ihr Ansinnen abgelehnt wurde. Nachdem Obamas Unterstaatssekretärin Victoria Nuland Anfang 2014 gemeinsam mit Polen und Balten einen Putsch in der Ukraine mit Nazis in der Speerspitze organisiert hatte und Russland daraufhin zum Schutz russischsprachiger Bürger vor den vom Westen unterstützten Nazi-Banden in der Ukraine interveniert hatte, stimmten die Regierungschefs der NATO-Staaten auf dem NATO-Gipfel im Herbst 2014 der 2%-Regel dann plötzlich zu. Die wiederbelebte Mär vom bösen Moskau hat’s möglich gemacht. Die Selbstverpflichtung war zwar eher unverbindlich gehalten, denn schlussendlich liegt die Budgethoheit natürlich nicht bei den Regierungschefs, sondern bei den Parlamenten, aber damit standen die 2% schon mal im Raum, auch wenn kaum jemand daran gedacht haben dürfte, dass sie ernst gemeint sein sollte, denn schließlich gab es ja nach wie vor keine überzeugende Antwort auf die Frage, was denn mit den vielen Militärausgaben eigentlich gemacht werden soll, außer Moskau gegenüber irgendwie mit dem Säbel zu rasseln.

Bezüglich dessen, was die Bundeswehr mit den Milliarden macht, die sie schon hat, verweist ds Merkel-Regime regelmäßig auf die vielen Out-of-Area-Einsätze, an denen die Bundeswehr beteiligt ist.

Am Hindukusch wird Deutschland gegen Mujaheddin verteidigt, im Kosovo wird die Albaner-Mafia vor wütenden Serben geschützt, vor den Küsten Somalias werden Piraten gejagt, in Mali wird der Flüchtlingsstrom aus Afrika gebremst, in Syrien und Irak werden Terroristen besiegt und so weiter und so fort. Was dabei natürlich nicht gesagt wird, ist, dass es sich da beinahe samt und sonders um die Eindämmung von katastrophalen Folgen illegaler Kriege und anderer Subversionen von NATO-Staaten und ihren engsten Partnern handelt. In Afghanistan haben die USA und ihre Lakaien, darunter Deutschland, Mujeheddin zum Kampf gegen die Sowjetunion stark gemacht, über die Albaner-Mafia im Kosovo Jugoslawien zerschlagen, in Somalia Diktator Siad Barre gestürzt, in Irak Saddam Hussein, im malischen Nachbarstaat Libyen Muamar Gaddafi und in Syrien haben sie versucht, Präsident Bashar Al Assad zu stürzen. Und nun ist da überall die Bundeswehr und mit den von führenden NATO-Staaten und Persönlichkeiten wie Victoria Nuland angerichteten Katastrophen beschäftigt.

Doch obwohl die zahlreichen Auslandseinsätze der Bundeswehr so oft in den Medien sind, sind da nur rund 4000 Soldaten der Bundeswehr dran beteiligt. Viel mehr Soldaten der Bundeswehr sind mit pausenlosem Säbelrasseln gegen Russland beschäftigt, etwa mit Manövern in Ost-Europa zu Land und zu Wasser oder im Stand-By-Modus als schnelle Eingreiftruppe, während andere in Deutschland bei sachfremden Aufgaben, etwa der Bewältigung von Hochwasserschäden durch zu niedrige Deiche oder der von den illegalen NATO-Kriegen verstäkten Flüchtlingsströme nach Deutschland. Und es gibt sicher auch einiges, wo mehr Geld der Bundeswehr bei der Erfüllung ihrer Aufgaben hilfreich sein könnte. Richtiges Säbelrasseln, um die Beziehungen zu Nachbarstaaten wie Russland möglichst gründlich zu ruinieren, geht zum Beispiel richtig ins Geld, denn um mit Säbelrasseln auch wirklich Eindruck zu machen, braucht es natürlich viel militärische Ausrüstung. Nichts ist beim Säbelrasseln peinlicher als das mit kleinen und stumpfen Säbeln zu tun.

Doch eine Steigerung der Militärausgaben um 27,5 Milliarden Euro ist richtig viel Holz. Da bleibt trotz zahlreicher Auslandseinsätze zur Eindämmung der Folgen von NATO-Angriffskriegen und der Befriedigung des Bedürfnisses zu richtigem Säbelrasseln immer noch viel Geld übrig. Man nehme nur als Beispiel die 100 eingemotteten Leo-II-Panzer, die nun entstaubt und aufgemotzt werden sollen, um damit durch Ost-Europa zu brettern und so Spannungen mit Russland zu schüren. Gerade mal 760 Millionen Euro soll der Spaß kosten und dann verzögert sich die Ausgabe auch noch ständig, weil Politik und Rüstungsindustrie sich nicht einigen können, wer wieviel von der Kohle einstreichen soll. Angesichts dieser Lage ist es nicht verwunderlich, dass die Bundeswehr Probleme hat, die vielen ihr zur Verfügung stehenden Milliarden auch wirklich auszugeben. Doch 2016 war nun schon das zweite Jahr in Folge, wo das gelang: wenn Rüstungsgeld nicht wie geplant ausgegeben werden kann, wird es nun einfach für ungeplante Rüstungsvorhaben ausgegeben, wie das deutsche Kriegsministerium stolz verkündete. Auch das Transportflugzeug A400M ist sehr hilfreich. Von den rund 180 Millionen Euro pro Stück teuren Fliegern hatte das Merkel-Regime 2010 genau 53 Stück bestellt, nur um dann ein Jahr später zu erkennen, dass nicht mehr als 40 davon gebraucht würden. Und siehe da, nun wurde eine Lösung gefunden: die Bundeswehr wird die 13 A400M-Maschinen, die sie nicht braucht, einfach trotzdem betreiben. So kommen zu den über zwei Milliarden Euro Einkaufspreis für die überflüssigen Transportflieger gleich nochmal 500 Millionen für den Betrieb hinzu, darunter etwa ein Flughafenausbau für die nicht gebrauchten Flieger. So kommt die Bundeswehr der Zielmarke von 2% nicht zuletzt dank der Pannenflieger A400M Schritt für Schritt näher ohne dabei anderswo Schaden anzurichten.

Es ist übrigens mitnichten so, dass das Merkel-Regime erst seit dem Wahlsieg von Trump ein 2%-Fan geworden ist. Nicht nur haben Merkel und ihr Hiwi Steinmeier beim NATO-Gipfel 2014 die 2%-Regel abgenickt, sondern auch im Juni 2016, als kaum jemand ernsthaft mit einem Wahlsieg von Trump gerechnet hat, war Merkel schon regelrecht begeistert von der Aussicht auf 60 Milliarden Euro deutscher Militärausgaben, obwohl sie da auch nichts substanzielles dazu gesagt hat, wozu das gut sein soll. Sie scheint da auch dem Plan zu folgen, dass, wenn erstmal mehr Geld für das Militär organisiert ist, sich die dazu passenden Kriege schon finden werden.

Bei Merkels EU-Kumpan Juncker lässt sich unterdessen schon erahnen, wozu soviel Geld für Militär dienen sein soll. EU-Boss Jean-Claude Juncker sagt nämlich einerseits, er rechne damit, dass die EU in Zukunft noch viel größer als bisher schon sein und mehr als 30 Mitglieder haben wird, und andererseits fordert er ‚eine gemeinsame europäische Verteidigung „bis hin zum Ziel der Errichtung einer europäischen Armee“‘ – womit dann nicht sonderlich fernliegend ist, dass Juncker eine EU-Armee will, um damit weitere Staaten der Region wie seinerzeit Jugoslawien anzugreifen und sie in der Folge unter das Brüsseler Joch zu zwingen. Für solch ein Vorhaben bräuchte es natürlich viel Geld für Militär.

Bei der SPD, deren Vize-Kanzler Steinmeier die 2%-Regel 2014 mit abgenickt hatte, ist demgegenüber einige Monate vor der Bundestagswahl unterdessen wieder die traditionelle Phase des Links-Blinkens angebrochen. So hat etwa der frisch gebackene SPD-Außenminister Sigmar Gabriel seine Kabinettskollegin Ursula Flintenuschi von der Leyen wegen ihrer Unterstützung der 2%-Regel als „naiv“ bezeichnet. Und der vom EU-Politbürokraten zum SPD-Kandidaten gewandelte Martin Schulz soll sich gestern bei seiner Krönungsmesse „gegen Steuersenkungen“ ausgesprochen haben, und dazu gesagt haben, dass die Union dazu auch noch die Militärausgaben erhöhen will, ganz so als ob die SPD das nicht wollen würde.

Sollte die SPD im Wahlkampf damit werben, dass sie Trumps 2%-Regel ablehnt, während die Union sie befürwortet, könnte das noch ein spannender Wahlkampf werden. Das Problem ist bloß, dass damit dann lange nicht klar ist, dass die SPD sich im Falle eines Wahlsieges anschließend noch daran erinnert. Links blinken und rechts abbiegen ist schließlich seit Jahrzehnten so etwas wie das inoffizielle Parteimotto der SPD. Den aberwitzigen Aufrüstungsplänen des deutschen Regimes muss aber, im Interesse des Friedens, dringendst ein dicker Strich durch die Rechnung gemacht werden. Einfach mal die Militärausgaben in der Erwartung zu verdoppeln, dass sich die dazu passenden Kriege dann schon finden werden, ist richtig gefährlich.

https://nocheinparteibuch.wordpress.com/2017/03/20/2/

Rosenkrieg in der NATO

 

Allerherzlichst sind die Beziehungen der NATO-Partner gerade. Der türkische Präsident Erdogan nennt seine niederländischen NATO-Partner „Faschisten“ und der niederländische Regierungschef Rutte nennt den türkischen Präsidenten Erdogan „verrückt.“

Täglich werfen sich die NATO-Partner liebevoll das gemeinsame Geschirr um die Ohren, während das breite Publikum angesichts solcher Szenen einer Ehe aus dem Staunen kaum herauskommt. Und es sind nicht nur Niederländer und Türken, die sich ihre Teller und Tassen gegenseitig an den Kopf werfen.

Die Deutschen haben beispielsweise jemanden zum Staatsoberhaupt bestimmt, der das Staatsoberhaupt ihres NATO-Partners USA öffentlich als „Hassprediger“ bezeichnete. Der französische Präsident Hollande erklärte, dass seine britischen NATO-Partner einen hohen „Preis dafür zahlen“ sollen, aus der EU auszutreten, um so potentielle Nachahmer abzuschrecken. Der Außenminister Luxemburgs erklärte, dass die Regierung seines NATO-Partners Polen „sich in der Einschränkung der Rechtsstaatlichkeit verrenne“ und nicht mehr die Kriterien für einen EU-Beitritt erfülle, wobei er dazu anfügte, dass beim „Verbiegen des Rechtsstaates“ wohl der Rergierungschef des gemeinsamen NATO-Partners Ungarn „Pate gestanden“ habe. Der Vorsitzende der polnischen Regierungspartei nannte seinerseits die insbesondere vom polnischen NATO-Partner Deutschland vorangetriebene Wiederwahl des polnischen Ex-Regierungschefs Donald Tusk zum EU-Ratspräsidenten einen „Angriff der EU auf Polen,“ während die von seiner Partei gestellte polnische Regierung regierungsnahen polnischen Kommentatoren zufolge auf Rache sinnt. Natürlich ist das noch längst nicht alles. Das Verhältnis Deutschlands zum NATO-Partner Türkei ist etwa kaum besser als das der Niederlande zur Türkei, und beim griechisch-türkischen Verhältnis sieht es ohnehin nicht besser aus.

Kurzum, die NATO-Staaten sind eine schrecklich nette Familie. Unzählige Regime Changes und Kriege haben die NATO-Staaten angezettelt und geführt, um diese schrecklich nette NATO-Familie immer weiter zu vergrößern. NATO-Osterweiterung über NATO-Osterweiterung wurde durchgeführt, und nach dem Willen der NATO-Strategen soll die Expansion immer weiter gehen: Montenegro, Mazedonien, Moldawien, Georgien, Ukraine und so weiter und so fort. Es versteht sich von selbst, dass für transatlantische Weltbeherrschungsfanatiker dieses einzigartig familiäre Bündnis zur stetigen Eroberung von mehr transatlantischem Lebensraum im Osten nicht obsolet, sondern das Rückgrat der liberalzionistischen Weltdominanz ist.

Doch jetzt könnte sich die NATO bald eine eine neue Vokabel gewöhnen müssen: NATO-Ostverkleinerung. Von der Ehe der Türkei mit den restlichen EU-Staaten ist schließlich schon seit langem kaum noch etwas anderes als ein Rosenkrieg zu sehen. Und sollte der türkische Präsident Erdogan die Volksabstimmung über die Wiedereinführung der Todesstrafe in der Türkei gewinnen, verschwindet damit auch die mehr Wohlstand versprechende Aussicht auf eine EU-Mitgliedschaft als Wurst vor der Nase der Türkei, die sie nun schon über 50 Jahre in der in der Türkei sehr unpopulären NATO gehalten hat. Doch zum NATO-Austritt könnte es auch kommen, wenn Erdogan die Volksabstimmung verliert. Sollte Erdogan die Volksabstimmung verlieren, könnte er sich darüber mokieren, dass NATO-Partner sich schädlich in die inneren Angelegenheiten der Türkei eingemischt haben, und deshalb aus der NATO austreten. Wer sieht, wie Erdogan die russischen S-400-Luftabwehrraketen lobt, dem dürfte es nicht schwer fallen, zu sehen, worauf die Zeichen der Zeit hinweisen: auf eine Scheidung. Noch ist es zwar nicht sicher, dass das gelingt, aber sollte das wirklich so kommen, wäre das ein historischer Schlag gegen die blutrünstige Mafia zioatlantischer Möchte-Gern-Weltherrscher.

https://nocheinparteibuch.wordpress.com/2017/03/12/rosenkrieg-in-der-nato/

Reisebericht: In Syrien herrscht kein Bürger-, sondern ein illegaler Angriffskrieg des Westens

In Syrien herrscht kein Bürgerkrieg, sondern ein illegaler Angriffskrieg des Westens, dies ist das Fazit von Eva und Markus Heizmann. Anfang Oktober 2016 besuchten sie für elf Tage Syrien. Kurz nach der Reise traf die Autorin Regine Naeckel das Ehepaar in Basel. Beide waren sichtlich bewegt. Ihre Erfahrungen sind subjektiv – und sie stehen in völligem Widerspruch zur «offiziellen Version» von Medien und Politik. Ein Grund mehr, ihnen – durchaus kritisch – zuzuhören.

von Regine Naeckel

Ursprünglich hatte sich das Ehepaar aus Arlesheim im September 2015 nur an einer Spendenaktion für notleidende Menschen beteiligt. Die Nonnen des Klosters Mar Yakub nördlich von Damaskus baten um Hilfsgüter, die sie an Bedürftige verteilen wollten – unabhängig von deren Religion oder Ethnie. Nachdem die Lieferung nach Latakia verschifft, von den Klosterfrauen abgeholt und verteilt war, kam aus Syrien eine Einladung. Die Initianten der Aktion sollten sich das Kloster und die Projekte doch einmal anschauen. Sofort wurden Reisepläne geschmiedet.

Ausser Eva und Markus Heizmann kam auch Henriette Koller mit. Sie spricht Arabisch, Eva und Markus sprechen Englisch und Französisch – so war die Verständigung gewährleistet. Denn schnell war klar: Wenn schon nach Syrien, dann nicht nur um das Kloster zu besuchen. Sie wollten auch nach Damaskus, Aleppo, Tartus, und vor allem einen Konvoi mit Hilfsgütern in Dörfer südöstlich von Aleppo begleiten. Die Einreise erfolgte von Beirut aus, dort nahm sie ein Pfarrer und dessen Frau in Empfang. Schon während der Autofahrt nach Syrien entwickelte sich ein herzliches Verhältnis, das Hotel wurde spontan abgesagt und sie waren Gäste im Pfarrhaus. Der Pfarrer war es auch, der die ersten Kontakte zu verschiedenen Persönlichkeiten vermittelte, mit denen die Gruppe sprach. Gleich am nächsten Tag brachte er sie in die Hafenstadt Baniyas, nördlich von Tartus.

Vonseiten der syrischen Behörden gab es keinerlei Restriktionen. Das wurde gleich am ersten Tag deutlich und bestätigte sich während der gesamten Reise. Ganz im Gegenteil: Die kleine Gruppe aus der Schweiz wurde ermuntert, zu besuchen, was und wen sie wollte, mit jedem zu sprechen und Fragen zu stellen.

So kam es zu ausführlichen Begegnungen mit Menschen auf der Strasse, mit Bauern, Arbeitern, aber auch mit Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens. Sie trafen unter anderem den Militärkommandanten der Garnison von Baniyas, den Gouverneur der Provinz Tartus, den Direktor und das Leiterteam des Spitals von Baniyas, den Bischof der melkitischen Kirche in Aleppo, eine Parlamentarierin und einen Parlamentarier des nationalen Parlaments und viele andere mehr.

Eines war augenfällig: Mit wem sie auch sprachen, niemand beschrieb die Situation in Syrien als «Bürgerkrieg», wie es westliche Medien gerne tun. Vielmehr machen die Menschen Terrorgruppen, die vor allem über die Grenze zur Türkei ins Land kommen, für den Krieg verantwortlich – deren einziges Ziel sei Zerstörung. Die Terroristen kämen aus fast hundert Ländern, nur ein paar wenige Syrer seien darunter. Wo sie einfallen, geschieht das immer nach dem gleichen Plan. Zuerst wird die Wasserversorgung zerstört, dann Schulen und Spitäler, anschliessend die weitere Infrastruktur. Sie überfallen Familien, vergewaltigen Frauen und Männer und zwingen deren Kinder, dabei zuzuschauen. Sie ziehen Militäruniformen gefallener syrischer Soldaten an, verüben Massaker und filmen das als Propaganda. Der Offizier in der Militärstation Baniyas kann von vielen solcher Fälle berichten. «Wenn man die Leute aus der Umgebung befragen würde – jeder hätte eine schlimme Geschichte zu erzählen», sagt er.

Trotz des illegalen Angriffskrieges des Westens sind die Märkte in Damaskus belebt. Gewürze, Hülsenfrüchte, Rosinen und Nüsse bietet dieser Händler an. Foto: Markus Heizmann

Terrorgruppen sprengen Strommasten und verkaufen die Metallteile und Kabel in oder über die Türkei, berichtet ein pensionierter Lehrer. Was die drei Schweizer sehen, wenn sie über Land fahren, in Städte und Dörfer kommen, sind Spuren des Krieges, der mutwilligen Zerstörung, der Demontage. Aber sie sehen auch die Entschlossenheit der Bewohner, sobald die Terrorgruppen vertrieben wurden, ihre Städte wiederaufzubauen.

Einen Unterschied zwischen «Islamischem Staat», al-Nusra, al Qaida oder der «Freien Syrischen Armee» macht niemand. Für ihre Gesprächspartner sind das alles Terroristen, die gekommen sind, um Syrien «im Auftrag von NATO-Staaten, allen voran der USA, zu destabilisieren und schlussendlich zu zerstören».

Der Krieg bewirkt genau das Gegenteil dessen, was der Westen anstrebt: den regime change, die Absetzung Bashar al-Assads. Mehr denn je stehen die Menschen, egal welchen Glaubens und welcher Ethnie, hinter dem Präsidenten. Auf Schritt und Tritt begegnet die kleine Reisegruppe Assad-Porträts, völlig unterschiedliche Aufnahmen, keine «staatlich verordneten» Bilder. Im Büro der Spitalverwaltung Baniyas hängt zum Beispiel ein Foto von «Dr. Bashar Assad», wie er gerade eine Augenoperation durchführt. Er selbst hat in einem Interview ausdrücklich erklärt, nie angeordnet zu haben, sein Porträt aufzuhängen. Den Eindruck macht es auch nicht, wenn auf Autos Bashar klebt, in den entlegensten Gassen und auf Smartphones sein Konterfei prangt. Angesichts des Krieges rückt das Volk zusammen, und zwar in Richtung Assad.

«Er ist nicht mein Präsident, er ist mein Freund und Bruder!», antwortet ein Ehrenamtlicher, der in einer Grossküche von Aleppo hilft. Seine Rede war frei, ohne Druck. Die Gruppe hatte ihn nur gefragt, was er von der Regierung denke. Es gibt selbstverständlich auch Kritik an Assad, nur bezieht sie sich vor allem auf die Zeit vor 2011. Was Vielen nicht gefiel, war «die Öffnung zum Westen, die Öffnung zur Türkei, die Öffnung der Märkte und die damit verbundene Einfuhr von türkischen Waren im grossen Stil». Das schade vor allem den Geschäftsleuten, und Geschäfte werden in Syrien eine Menge gemacht. Der jetzigen Krise sei der Präsident gewachsen, sind sich die meisten einig. Beeindruckt waren die Schweizer vor allem von den Selbsthilfeprojekten, die sie besuchen konnten. Zwar unternimmt die Regierung, was sie kann, um die Versorgung der Menschen unter Krieg und Embargo aufrechtzuerhalten, ohne die selbstorganisierte Hilfe wäre sie aber schnell am Ende. So versorgt eine riesige Volksküche im Dorf al Waha nahe Aleppo täglich fünftausend Familien mit warmen, gesunden Mahlzeiten. Die syrische NGO Oasis stellt die Räumlichkeiten zur Verfügung und besorgt die Lebensmittel auf dem Markt. Vierzig Frauen bereiten die Speisen zu und ebenso viele Männer und Jugendliche verteilen sie in den umliegenden Dörfern an die Bedürftigen. Die Frauen erhalten einen kleinen Lohn, Männer und Jugendliche arbeiten ehrenamtlich. Sunniten, Alewiten, Christen, das syrische Militär – alle schaffen hier Seite an Seite und das war immer so, beteuern die Syrer: «Wenn eine sunnitische Hochzeit war, kamen die Christen und gratulierten, wenn eine christliche Beerdigung war, kamen die Muslime und nahmen Anteil.» Und so soll es weiterhin bleiben, so die einhellige Meinung.

In Damaskus berichtet ein Ingenieur von einem Projekt, das von der Regierung ins Leben gerufen wurde. Er sei dafür zuständig, Solarmodule zu planen, die dann gemeinsam mit den Menschen vor Ort installiert werden. Gerade wurde eine Schule in Damaskus damit ausgestattet, die Technik soll jetzt weiter ausgebaut werden.

Da es infolge des Krieges zu wenig Spitäler gibt, haben die Nonnen von Mar Yakub ein mobiles Spital kreiert. Handwerker vor Ort bauen ausrangierte Transportcontainer zu einem funktionierenden Operationsraum um. Not macht erfinderisch, und die Syrer – so hat es den Anschein – lassen sich so schnell nicht kleinkriegen. «Syrien ist ein guter Platz – auch jetzt während des Krieges», sagte Mutter Agnes, die Äbtissin des Klosters, zu ihren Schweizer Gästen.

Doch die Spuren der Zerstörung hinterlassen auch bei der kleinen Reisegruppe Bestürzung und Zorn. Bibliotheken, Kirchen und Moscheen – alles haben die Terrorgruppen niedergemacht. Und sie schüchtern gezielt die Bevölkerung ein, arbeiten mit psychologischem Druck. Das Dorf al Waha war während zwei Jahren unter der Kontrolle sogenannter Rebellen. Nach ihrer Vertreibung ist an der teilweise zerstörten Schule noch heute ein Graffiti zu lesen: «Wir beobachten eure Kinder und wir werden sie zu uns holen und zu den Unseren machen.» Unterschrieben ist die Drohung mit «Freie Syrische Armee».

Südlich von Aleppo liegen riesige Felder, es ist die Korn- und Gemüsekammer Syriens. Hier haben die Terroristen die lebenswichtigen Wasserkanäle in Abständen gesprengt, die Wiederherstellung kann Jahre dauern. Viele Bauern sind ihrer Lebensgrundlage beraubt, keine Landwirtschaft bedeutet aber auch: Es fehlt an Nahrung für Millionen Menschen.

Eva und Markus Heizmann kommen zu dem Schluss: Es ist offensichtlich, dass die syrische Einheit und damit Syrien als multikulturelles, multiethnisches und multireligiöses Land zerstört werden soll – mithilfe terroristischer Banden. Die Türkei kontrolliert die Grenzen nicht, Dschihadisten kommen ungehindert ins Land. Die syrische Armee rechnet für die nächste Zeit mit weiteren 10’000 Kämpfern, von denen viele über den Irak einreisen werden. Die Syrer selbst sind der Meinung, die Dschihadisten werden bewusst ins Land gelassen, Europa und die USA finanzieren via Saudi-Arabien und Katar den Terror, der ihr Land heimsucht. Und alle Menschen, die die Schweizer in Syrien befragt haben, waren sich einig: «Lasst uns einfach in Ruhe!» – Alles könnte so einfach sein.

http://www.anonymousnews.ru/2017/03/11/reisebericht-in-syrien-herrscht-kein-buerger-sondern-ein-illegaler-angriffskrieg/

Die große Illusion

Wir befinden uns in der Hochphase politischer Täuschung. Nichts, was man uns erzählt,
ist so wie es scheint. Die großen Medien, die sich praktisch alle im Besitz Weniger
befinden, betreiben permanente Meinungsmanipulation im Sinne einer selbsternannten Elite.

Dies geschieht auf dem ganzen Planeten. Was wir sehen, ist eine riesige Täuschung der
Menschen zum Wohle einer weitgehend versteckten Interessengruppe. Ablenkung vom
eigentlichen Kern heißt die Hauptdevise. Gib dem Affen täglich seinen Zucker, damit
er erst gar nicht auf die Idee kommt, hinter den eigentlich wichtigsten Vorhang zu blicken.

Es ist völlig unlogisch, den Menschen ständig die Gewalt aus allen Ecken der Welt vorzuführen.
Wer wirklich eine friedliche Gesellschaft will, der macht genau das Gegenteil, denn wir sind
nun mal von unserem Außen geprägt. Jeder Psychologe kennt den Effekt, dass man Menschen, denen
man ständig die brutalsten Dinge vorführt, immer weiter abstumpfen.

Was uns vor 30 Jahren noch als grausame Tat vorkam, ruft heute bestenfalls ein laues
„na und“ in uns hervor. Getrieben vom ständigen scheinbaren Mangel, den der Druck der
Konsumgesellschaft in uns mit voller Absicht erzeugt, rennen wir wie die Hamster im Rad
und liefern dabei genau das, was man von uns haben will – unsere Energie.

Dabei möchte das System offensichtlich hauptsächlich unsere negative Energie. Warum sonst
sollte man uns ständig mit negativen Gedanken vollstopfen. Es gibt keine Nachrichtensendung,
in der gute Nachrichten den Hauptteil einnehmen. Es gibt nur Bilder von Krieg, Mord und Totschlag.

Unsere Scheineliten leben uns vor, was „richtig“ ist. Im Zeitalter von Pizzagate und
Massenvertreibung erleben wir unsere tägliche Terrorshow live und in Farbe direkt aus
den hintersten Winkeln der Welt in unseren Wohnzimmern. Wer ernsthaft glaubt, so etwas
zu brauchen, der sollte mal seine eigentlichen Ziele überprüfen. Wer ernsthaft glaubt,
dass die täglich Dosis an Horror-Nachrichten seiner Seele guttut, der kann gerne
weitermachen wie bisher.

Dabei möchte das System offensichtlich hauptsächlich unsere negative Energie. Warum sonst
sollte man uns ständig mit negativen Gedanken vollstopfen. Es gibt keine Nachrichtensendung,
in der gute Nachrichten den Hauptteil einnehmen.

Es gibt nur Bilder von Krieg, Mord und Totschlag.

Unsere Scheineliten leben uns vor, was „richtig“ ist. Im Zeitalter von Pizzagate und
Massenvertreibung erleben wir unsere tägliche Terrorshow live und in Farbe direkt aus
den hintersten Winkeln der Welt in unseren Wohnzimmern. Wer ernsthaft glaubt, so etwas
zu brauchen, der sollte mal seine eigentlichen Ziele überprüfen. Wer ernsthaft glaubt,
dass die täglich Dosis an Horror-Nachrichten seiner Seele guttut, der kann gerne
weitermachen wie bisher.

Hat es wirklich einen Einfluß auf unser Leben, wenn irgendwo in Afrika ein grausamer Krieg
stattfindet? Ich denke, diesen Einfluß bekommt dieser Krieg erst, wenn wir uns ständig damit
berieseln lassen. Dann nämlich kommen wir zu dem falschen Schluss, dass wir uns dort einmischen
oder gar helfen müssen. Aber können wir dort wirklich helfen oder etwas ändern? Ich denke nein.

Wir müssen zuerst unsere Aufgaben hier zuhause erfüllen und unseren eigenen
Drecksstall ausmisten, bevor wir meinen, woanders etwas bewirken zu können.

Es ist doch so, dass unser Drecksstall hier die Ursache für das Elend dort ist. Wir lassen es
zu, dass bei uns Politik gemacht wird. Politik, die eine erste, zweite und dritte Welt geschaffen
hat. Hat sich schon mal jemand gefragt, warum das so ist? Nein, wir nehmen es hin, dass Politik
gemacht wird. Politik zum Schaden aller, nicht nur zum Schaden der Schwarzen in Afrika.

Betroffen sind alle, die sich von „Denen da oben“ in irgendwelche Gruppen einteilen lassen

Den kompletten Artikel findet Ihr hier : Deutschland Pranger

Reblog: Die Bandbreite – Was ist los in diesem Land ?

 

Wer Zweifel am Einsatz der Uran Mution hat , frage bitte den
ehemaligen Verteidigungsminister Herrn Peter Struck.
Oder die Geschäftsführung der BRD GmbH.

Eines Tages wird es wohl auch bei Wikileaks zu finden sein.

Den immer mehr Menschen wachen auf und erkennen das Moral
und Anstand wichtiger sind als buntes Papier
(gemeinhin auch Geld genannt).

Bedrohliche größte US-Truppen-Bewegung in Deutschland seit Ende des Kalten Krieges

 

Nato-Manöver „Atlantic Resolve“ (= Atlantische Entschlossenheit)!

Das Säbelrasseln geht weiter !

Mehrere US-Militärhubschrauber sind am Montag auf dem Erfurter Flughafen gelandet

d0r0009995798Erfurt : Mehrere US-Militärhubschrauber sind am Montag-Mittag auf dem Erfurter
Flughafen gelandet. Ein Sprecher des Flughafens bestätigte, dass es sich um
Hubschrauber des US-Militärs handelt. Über die Gründe ihrer Station in Erfurt
wollte er jedoch keine Auskunft geben.

Quelle : Thüringer Allgemeine

BRD Parteien – Keine Alternative in Sicht !

cphgf-7wgaagbabWährend durch Deutschland schweres militärisches Gerät an die russische Grenze
gekarrt wird, um die unsägliche, ekelerregende Gier degenerierter amerikanischer
und „amerikanischer“ Kriegstreiber zu befriedigen, sieht man hier anscheinend
leider nur Bilder friedliebender „Demonstranten“, die sich ihren eigenen Untergang
herbeisehnen (ich habe dafür ausnahmsweise Verständnis) – aber andere dafür bezahlen
lassen und zum Mituntergang verpflichten wollen.

degen-01Gleichzeitig wird über völlig belangloses Gender-Gedöns diskutiert und während
Obdachlose in der Kälte zittern und zum Krieg getrieben wird, hat eine Grüne
nichts besseres im Sinn, als die Kostenübernahme von Sexdienstleistungen an
Pflegebedürftigen durch die Kommunen anzuregen.

Auch die sogenannte „Opposition“ wird zusehends unterwandert und verschleudert
ihre Energie in internen Auseinandersetzungen und Selbstzerfleischung. War sie
überhaupt je eine echte Alternative und Opposition?

Es ist zu erwarten, dass – wie bei den Grünen – ein hoffnungsvoller und erfrischender
Beginn auf „der grünen Wiese“ in einen stinkenden Sumpf mündet, sobald man an den Trögen
der Macht sich wiederfindet. Der einzige Unterschied zu den damaligen Grünen ist wohl der,
dass dies damals noch überraschend war, heute aber völlig normal und zu erwarten.

Echte Opposition gibt es gar nicht – zumindest nicht in größerem Ausmaß organisiert.

Wer jetzt noch glaubt, dass man mit Mitteln des
Systems das System ändern könne, unterschätzt es gnadenlos.

Es gibt hier keine „Volksvertreter“. Die hat es ohnehin nie wirklich gegeben – heute
wird das lediglich so offensichtlich wie noch nie. Sie kommunizieren es ja bereits ganz offen.

Das Volk muss sich und seine Interessen selbst vertreten.

Dazu gibt es wirklich keine Alternative.