So sieht der Krieg aus!

 

Urugurutv

Veröffentlicht am 19.06.2015

Keine 2 Flugstunden von dir weg. 2 -3 Tage mit dem Auto, dann bist Du dort wo man diese Bilder aufgenommen hat.
Denke daran wie schnell sich dieser Krieg zu Dir bewegen kann und wird wenn Du, ja Du, nichts dagegen unternimmst.
Wehre Dich endlich gegen die Verursacher.
Es sind die USA, die NATO und Deine Regierung.
Und Nein! Es ist nicht Putin.

Der US Angriff auf den Syrischen Luftwaffenstützpunkt – Ein Fake ?!

Ich war früher Offizier der NVA-Luftstreitkräfte und mit militärischen Abläufen
logischerweise bestens vertraut. Daher halte ich die Vorgänge eines Sarin-Einsatzes
sowie eines Tomahawk-Schlages gegen einen Militärflugplatz für eine Kriegslüge.

Das Video mit den angeblich durch Sarin getöteten Kindern ist bereits als Fake
enttarnt, u.a. von schwedischen Ärzten aus medizinischer Sicht. Aus militärischer
Sicht sei gesagt, daß als Kampfmittel-Räumdienst keinesfalls Laien wie die sog.

Weißhelme in der Lage wären, das Gebiet ausreichend zu entkontaminieren. Hierzu
benötigt es ausgebildete Truppen des Chemischen Dienstes mit entsprechender
Technik, selbstverständlich unter Vollschutz. Hierzu gibt es keinerlei Meldungen,
das solche eingesetzt wurden.

Ein Raketenangriff mit einer Überzahl Tomahawk-Flugkörper auf den Flugplatz hätte
keinesfalls die zwei SU-22M4 Jagdbomber in den halboffenen Deckungen unbeschadet
gelassen. Deren vollen Tanks wären wenigstens getroffen worden und diese explodiert.

Die Szenen sind gestellt. Es ist zudem keinesfalls vorstellbar, daß das mit
Syrien militärisch verbündete Russland 30 Minuten vorab über einen Angriff
informiert worden wäre und die Generalität nicht sofort die eigene und die
syrische Alarmkette aktiviert hätten.

Man berücksichtige, daß sich die syrische Armee in dem Gebiet in voller
Gefechtsbereitschaft befindet und wenigstens nach 8 bis 10 Minuten das
dortige DHS (Diensthabende System) der Fliegerkräfte und Truppenluftabwehr
in Gefechtsalarm gesetzt worden wäre. Das bedeutet, daß Abfangjäger aufsteigen,
der Flugplatz samt Technik gesichert wird, Luftabwehrraketen einsatzbereit
sind und das Militär in Gefechtsstellungen verschwindet, also ein
Verteidigungsszenario abläuft.

Die Achillesferse eines Flugplatzes ist die Start-und Landebahn. Diese kann
durch heutige Präzisionswaffen mit wenigen Raketen unbrauchbar gemacht werden.
Die Krater wären ein Beleg dafür, doch diese gibt es nicht , stattdessen hat
dort jemand Gerümpel hingekippt. Die Betonpiste ist auf den Fotos völlig in Ordnung.

Typisch US-Fake-Szenario al la 9/11. Damals wurden auch die USA „angegriffen“ und
die Luftabwehr blieb am Boden. Völlig unlogisch, den Verbündeten eines souveränen
Staates vorzuwarnen und dieser einfach abwartend zuschaut, was passiert, ohne den
Alarmknopf zu drücken.

Warum die Russen hier mitspielen, kann ich derzeit noch nicht beurteilen.

Jedenfalls passt das, was uns hier wieder mal gezeigt
wird, nicht in die Abläufe tatsächlicher Handlungen.

BGM-109 Tomahawk Land Attack Missile (TLAM)

Quelle : Hartgeld

NATO spielt Proben für Besetzung russischsprachiger Gebiete – Berlin sucht Statisten für Kriegsübung

NATO spielt Proben für Besetzung russischsprachiger Gebiete - Berlin sucht Statisten für Kriegsübung

„Die Teilnehmer spielen kleine Statistenrollen wie z. B. ein Viehzüchter, Ladenbesitzer“, geht aus der Tätigkeitsbeschreibung hervor, für das offizielle Stadtportal der Hauptstadt Deutschlands Berlin.de wirbt. Die Arbeitssuchenden werden als Statisten für Kriegsspiele auf der US-Militärbasis in Hohenfels gebraucht.

Die offizielle Webseite der Stadt Berlin verweist auf das Unternehmen Optronic HR GmbH, welches mit weiteren Informationen unter der offenbar eigens erstellten Internetseite US-Statisten.de wirbt. Dabei ist der tägliche Verdienst mit 88,40 bis 120 Euro anständig. Der US-amerikanische Arbeitgeber fordert, dass „die durchgehende Teilnahme an jeweils einem vollständigen Einsatz dringend notwendig ist“.

Screenshot von Berlin.de

Während die „Unterbringung und Verpflegung vor Ort“ erfolgt, sollen die Statisten ein realitätsnahes Übungsszenario für die Soldaten und somit eine optimale Vorbereitung für deren Auslandsmissionen bieten.

Zu den Teilnahmebedingungen zählen, dass „gute Englisch- und Deutschkenntnisse für alle Teilnehmer vorausgesetzt werden. Zusätzlich gute Sprachkenntnisse in Russisch, Polnisch oder Tschechisch sind von großem Vorteil“.

Die Bedingungen vor Ort scheinen dürftig und sicherheitsorientiert zu sein. So ist das „Mitführen von Mobiltelefonen sowie (mobilen) Personalcomputern etc. auf dem Truppenübungsgelände untersagt. Für dringende Nachrichten und Notfälle stehen ein lokales Funknetz und Notrufnummern bereit.

Die Rollenspieler werden der Tätigkeitsbeschreibung zufolge die lokale Zivilbevölkerung Russlands, Polens, Tschechiens oder auch Afghanistans in realitätstreuer Umgebung nachspielen müssen, während US-amerikanische oder NATO-Truppen auf deutschem Boden militärische Manöver durchführen. Im genauen Wortlaut heißt es:

„Die Teilnehmer spielen kleine Statistenrollen wie z. B. ein Viehzüchter, Ladenbesitzer oder auch der Bürgermeister eines Dorfes in Afghanistan der hin und wieder auch mit den anwesenden U.S. Streitkräften vermittelt und verhandelt. Auf dem Übungsgelände sind bis zu 10 Dörfer künstlich angelegt die jeweils aus 10 bis 30 Häusern bestehen.“

Screenshot von Berlin.de

Während die NATO die Ukraine-Krise regelmäßig als Vorwand für eine vermeintliche russische Bedrohung für Europa anführt, kritisiert Moskau dieses Verhalten. Seit 2014 weitet das US-geführte Militärbündnis seine Präsenz an den Grenzen Russlands in Osteuropa fortwährend aus.

https://deutsch.rt.com/inland/48352-nato-spielt-proben-fur-besetzung/

2%

 

Angela Merkel und Donald Trump sind sich total einig: Deutschland soll viel mehr Geld für Militär ausgeben, nämlich bis 2024 auf Militärausgaben in Höhe von 2% vom Bruttoinlandsprodukt BIP kommen. Das deutsche BIP betrug 2016 rund 3,13 Billionen Euro. 2% davon sind 62,6 Milliarden Euro. Im Vergleich zu 2016, wo die deutschen Militärausgaben 35,1 Millarden Euro betrugen, bedeutet das eine Steigerung um 27,5 Milliarden Euro oder 78%.

Und Überraschung: Bundesfinanzminister Schäuble, der bei Vorschlägen für mehr Geld für Bildung, Infrastruktur und Sozialleistungen stets extrem knapp bei Kasse ist, sieht finanziellen „Spielraum“ im deutschen Haushalt für eine solch gigantische Erhöhung der deutschen Militärausgaben. Und weil beim deutschen Merkel-Schäuble-Staat reichlich Geld da ist, außer wenn es um Dinge wie Bildung, Infrastruktur und Sozialleistungen geht, wurden das deutsche Militärbudget für 2017 auch gleich mal um rund zwei Milliarden Euro auf nunmehr 37 Milliarden Euro, nach Adam Riese also um rund 5,4% und nach Angaben der Bundesregierung um 8%, angehoben.

Zum Vergleich: der Hartz-IV-Regelsatz wurde 2017 trotz Wirtschaftswachstum von 1,9% und einer Inflation von 0,5% von 404 auf 409 Euro, also nur um rund 1,2%, angehoben. Natürlich bedeuten 409 Euro für betroffene Armut, aber für mehr war da, leider, leider, kein Geld da, denn die Kassen sind ja bekanntlich knapp.

Angesichts der geplanten gigantischen Steigerung der Militärausgaben um 78% stellt sich die Frage, wozu das gut sein soll und für was das viele Geld eigentlich genau ausgegeben werden soll. Die Antwort auf diese Frage scheint wohl zu sein, dass es keine Antwort darauf gibt. Schon als Bushs NATO-Botschafterin Victoria Nuland im Jahr 2006 die NATO-Staaten darauf verpflichten wollte, mindestens 2% vom BIP für Militär auszugeben, gab es darauf keine andere Antwort, als dass die zu höheren Militärausgaben passenden Kriege sich schon finden würden, weshalb ihr Ansinnen abgelehnt wurde. Nachdem Obamas Unterstaatssekretärin Victoria Nuland Anfang 2014 gemeinsam mit Polen und Balten einen Putsch in der Ukraine mit Nazis in der Speerspitze organisiert hatte und Russland daraufhin zum Schutz russischsprachiger Bürger vor den vom Westen unterstützten Nazi-Banden in der Ukraine interveniert hatte, stimmten die Regierungschefs der NATO-Staaten auf dem NATO-Gipfel im Herbst 2014 der 2%-Regel dann plötzlich zu. Die wiederbelebte Mär vom bösen Moskau hat’s möglich gemacht. Die Selbstverpflichtung war zwar eher unverbindlich gehalten, denn schlussendlich liegt die Budgethoheit natürlich nicht bei den Regierungschefs, sondern bei den Parlamenten, aber damit standen die 2% schon mal im Raum, auch wenn kaum jemand daran gedacht haben dürfte, dass sie ernst gemeint sein sollte, denn schließlich gab es ja nach wie vor keine überzeugende Antwort auf die Frage, was denn mit den vielen Militärausgaben eigentlich gemacht werden soll, außer Moskau gegenüber irgendwie mit dem Säbel zu rasseln.

Bezüglich dessen, was die Bundeswehr mit den Milliarden macht, die sie schon hat, verweist ds Merkel-Regime regelmäßig auf die vielen Out-of-Area-Einsätze, an denen die Bundeswehr beteiligt ist.

Am Hindukusch wird Deutschland gegen Mujaheddin verteidigt, im Kosovo wird die Albaner-Mafia vor wütenden Serben geschützt, vor den Küsten Somalias werden Piraten gejagt, in Mali wird der Flüchtlingsstrom aus Afrika gebremst, in Syrien und Irak werden Terroristen besiegt und so weiter und so fort. Was dabei natürlich nicht gesagt wird, ist, dass es sich da beinahe samt und sonders um die Eindämmung von katastrophalen Folgen illegaler Kriege und anderer Subversionen von NATO-Staaten und ihren engsten Partnern handelt. In Afghanistan haben die USA und ihre Lakaien, darunter Deutschland, Mujeheddin zum Kampf gegen die Sowjetunion stark gemacht, über die Albaner-Mafia im Kosovo Jugoslawien zerschlagen, in Somalia Diktator Siad Barre gestürzt, in Irak Saddam Hussein, im malischen Nachbarstaat Libyen Muamar Gaddafi und in Syrien haben sie versucht, Präsident Bashar Al Assad zu stürzen. Und nun ist da überall die Bundeswehr und mit den von führenden NATO-Staaten und Persönlichkeiten wie Victoria Nuland angerichteten Katastrophen beschäftigt.

Doch obwohl die zahlreichen Auslandseinsätze der Bundeswehr so oft in den Medien sind, sind da nur rund 4000 Soldaten der Bundeswehr dran beteiligt. Viel mehr Soldaten der Bundeswehr sind mit pausenlosem Säbelrasseln gegen Russland beschäftigt, etwa mit Manövern in Ost-Europa zu Land und zu Wasser oder im Stand-By-Modus als schnelle Eingreiftruppe, während andere in Deutschland bei sachfremden Aufgaben, etwa der Bewältigung von Hochwasserschäden durch zu niedrige Deiche oder der von den illegalen NATO-Kriegen verstäkten Flüchtlingsströme nach Deutschland. Und es gibt sicher auch einiges, wo mehr Geld der Bundeswehr bei der Erfüllung ihrer Aufgaben hilfreich sein könnte. Richtiges Säbelrasseln, um die Beziehungen zu Nachbarstaaten wie Russland möglichst gründlich zu ruinieren, geht zum Beispiel richtig ins Geld, denn um mit Säbelrasseln auch wirklich Eindruck zu machen, braucht es natürlich viel militärische Ausrüstung. Nichts ist beim Säbelrasseln peinlicher als das mit kleinen und stumpfen Säbeln zu tun.

Doch eine Steigerung der Militärausgaben um 27,5 Milliarden Euro ist richtig viel Holz. Da bleibt trotz zahlreicher Auslandseinsätze zur Eindämmung der Folgen von NATO-Angriffskriegen und der Befriedigung des Bedürfnisses zu richtigem Säbelrasseln immer noch viel Geld übrig. Man nehme nur als Beispiel die 100 eingemotteten Leo-II-Panzer, die nun entstaubt und aufgemotzt werden sollen, um damit durch Ost-Europa zu brettern und so Spannungen mit Russland zu schüren. Gerade mal 760 Millionen Euro soll der Spaß kosten und dann verzögert sich die Ausgabe auch noch ständig, weil Politik und Rüstungsindustrie sich nicht einigen können, wer wieviel von der Kohle einstreichen soll. Angesichts dieser Lage ist es nicht verwunderlich, dass die Bundeswehr Probleme hat, die vielen ihr zur Verfügung stehenden Milliarden auch wirklich auszugeben. Doch 2016 war nun schon das zweite Jahr in Folge, wo das gelang: wenn Rüstungsgeld nicht wie geplant ausgegeben werden kann, wird es nun einfach für ungeplante Rüstungsvorhaben ausgegeben, wie das deutsche Kriegsministerium stolz verkündete. Auch das Transportflugzeug A400M ist sehr hilfreich. Von den rund 180 Millionen Euro pro Stück teuren Fliegern hatte das Merkel-Regime 2010 genau 53 Stück bestellt, nur um dann ein Jahr später zu erkennen, dass nicht mehr als 40 davon gebraucht würden. Und siehe da, nun wurde eine Lösung gefunden: die Bundeswehr wird die 13 A400M-Maschinen, die sie nicht braucht, einfach trotzdem betreiben. So kommen zu den über zwei Milliarden Euro Einkaufspreis für die überflüssigen Transportflieger gleich nochmal 500 Millionen für den Betrieb hinzu, darunter etwa ein Flughafenausbau für die nicht gebrauchten Flieger. So kommt die Bundeswehr der Zielmarke von 2% nicht zuletzt dank der Pannenflieger A400M Schritt für Schritt näher ohne dabei anderswo Schaden anzurichten.

Es ist übrigens mitnichten so, dass das Merkel-Regime erst seit dem Wahlsieg von Trump ein 2%-Fan geworden ist. Nicht nur haben Merkel und ihr Hiwi Steinmeier beim NATO-Gipfel 2014 die 2%-Regel abgenickt, sondern auch im Juni 2016, als kaum jemand ernsthaft mit einem Wahlsieg von Trump gerechnet hat, war Merkel schon regelrecht begeistert von der Aussicht auf 60 Milliarden Euro deutscher Militärausgaben, obwohl sie da auch nichts substanzielles dazu gesagt hat, wozu das gut sein soll. Sie scheint da auch dem Plan zu folgen, dass, wenn erstmal mehr Geld für das Militär organisiert ist, sich die dazu passenden Kriege schon finden werden.

Bei Merkels EU-Kumpan Juncker lässt sich unterdessen schon erahnen, wozu soviel Geld für Militär dienen sein soll. EU-Boss Jean-Claude Juncker sagt nämlich einerseits, er rechne damit, dass die EU in Zukunft noch viel größer als bisher schon sein und mehr als 30 Mitglieder haben wird, und andererseits fordert er ‚eine gemeinsame europäische Verteidigung „bis hin zum Ziel der Errichtung einer europäischen Armee“‘ – womit dann nicht sonderlich fernliegend ist, dass Juncker eine EU-Armee will, um damit weitere Staaten der Region wie seinerzeit Jugoslawien anzugreifen und sie in der Folge unter das Brüsseler Joch zu zwingen. Für solch ein Vorhaben bräuchte es natürlich viel Geld für Militär.

Bei der SPD, deren Vize-Kanzler Steinmeier die 2%-Regel 2014 mit abgenickt hatte, ist demgegenüber einige Monate vor der Bundestagswahl unterdessen wieder die traditionelle Phase des Links-Blinkens angebrochen. So hat etwa der frisch gebackene SPD-Außenminister Sigmar Gabriel seine Kabinettskollegin Ursula Flintenuschi von der Leyen wegen ihrer Unterstützung der 2%-Regel als „naiv“ bezeichnet. Und der vom EU-Politbürokraten zum SPD-Kandidaten gewandelte Martin Schulz soll sich gestern bei seiner Krönungsmesse „gegen Steuersenkungen“ ausgesprochen haben, und dazu gesagt haben, dass die Union dazu auch noch die Militärausgaben erhöhen will, ganz so als ob die SPD das nicht wollen würde.

Sollte die SPD im Wahlkampf damit werben, dass sie Trumps 2%-Regel ablehnt, während die Union sie befürwortet, könnte das noch ein spannender Wahlkampf werden. Das Problem ist bloß, dass damit dann lange nicht klar ist, dass die SPD sich im Falle eines Wahlsieges anschließend noch daran erinnert. Links blinken und rechts abbiegen ist schließlich seit Jahrzehnten so etwas wie das inoffizielle Parteimotto der SPD. Den aberwitzigen Aufrüstungsplänen des deutschen Regimes muss aber, im Interesse des Friedens, dringendst ein dicker Strich durch die Rechnung gemacht werden. Einfach mal die Militärausgaben in der Erwartung zu verdoppeln, dass sich die dazu passenden Kriege dann schon finden werden, ist richtig gefährlich.

https://nocheinparteibuch.wordpress.com/2017/03/20/2/

Rosenkrieg in der NATO

 

Allerherzlichst sind die Beziehungen der NATO-Partner gerade. Der türkische Präsident Erdogan nennt seine niederländischen NATO-Partner „Faschisten“ und der niederländische Regierungschef Rutte nennt den türkischen Präsidenten Erdogan „verrückt.“

Täglich werfen sich die NATO-Partner liebevoll das gemeinsame Geschirr um die Ohren, während das breite Publikum angesichts solcher Szenen einer Ehe aus dem Staunen kaum herauskommt. Und es sind nicht nur Niederländer und Türken, die sich ihre Teller und Tassen gegenseitig an den Kopf werfen.

Die Deutschen haben beispielsweise jemanden zum Staatsoberhaupt bestimmt, der das Staatsoberhaupt ihres NATO-Partners USA öffentlich als „Hassprediger“ bezeichnete. Der französische Präsident Hollande erklärte, dass seine britischen NATO-Partner einen hohen „Preis dafür zahlen“ sollen, aus der EU auszutreten, um so potentielle Nachahmer abzuschrecken. Der Außenminister Luxemburgs erklärte, dass die Regierung seines NATO-Partners Polen „sich in der Einschränkung der Rechtsstaatlichkeit verrenne“ und nicht mehr die Kriterien für einen EU-Beitritt erfülle, wobei er dazu anfügte, dass beim „Verbiegen des Rechtsstaates“ wohl der Rergierungschef des gemeinsamen NATO-Partners Ungarn „Pate gestanden“ habe. Der Vorsitzende der polnischen Regierungspartei nannte seinerseits die insbesondere vom polnischen NATO-Partner Deutschland vorangetriebene Wiederwahl des polnischen Ex-Regierungschefs Donald Tusk zum EU-Ratspräsidenten einen „Angriff der EU auf Polen,“ während die von seiner Partei gestellte polnische Regierung regierungsnahen polnischen Kommentatoren zufolge auf Rache sinnt. Natürlich ist das noch längst nicht alles. Das Verhältnis Deutschlands zum NATO-Partner Türkei ist etwa kaum besser als das der Niederlande zur Türkei, und beim griechisch-türkischen Verhältnis sieht es ohnehin nicht besser aus.

Kurzum, die NATO-Staaten sind eine schrecklich nette Familie. Unzählige Regime Changes und Kriege haben die NATO-Staaten angezettelt und geführt, um diese schrecklich nette NATO-Familie immer weiter zu vergrößern. NATO-Osterweiterung über NATO-Osterweiterung wurde durchgeführt, und nach dem Willen der NATO-Strategen soll die Expansion immer weiter gehen: Montenegro, Mazedonien, Moldawien, Georgien, Ukraine und so weiter und so fort. Es versteht sich von selbst, dass für transatlantische Weltbeherrschungsfanatiker dieses einzigartig familiäre Bündnis zur stetigen Eroberung von mehr transatlantischem Lebensraum im Osten nicht obsolet, sondern das Rückgrat der liberalzionistischen Weltdominanz ist.

Doch jetzt könnte sich die NATO bald eine eine neue Vokabel gewöhnen müssen: NATO-Ostverkleinerung. Von der Ehe der Türkei mit den restlichen EU-Staaten ist schließlich schon seit langem kaum noch etwas anderes als ein Rosenkrieg zu sehen. Und sollte der türkische Präsident Erdogan die Volksabstimmung über die Wiedereinführung der Todesstrafe in der Türkei gewinnen, verschwindet damit auch die mehr Wohlstand versprechende Aussicht auf eine EU-Mitgliedschaft als Wurst vor der Nase der Türkei, die sie nun schon über 50 Jahre in der in der Türkei sehr unpopulären NATO gehalten hat. Doch zum NATO-Austritt könnte es auch kommen, wenn Erdogan die Volksabstimmung verliert. Sollte Erdogan die Volksabstimmung verlieren, könnte er sich darüber mokieren, dass NATO-Partner sich schädlich in die inneren Angelegenheiten der Türkei eingemischt haben, und deshalb aus der NATO austreten. Wer sieht, wie Erdogan die russischen S-400-Luftabwehrraketen lobt, dem dürfte es nicht schwer fallen, zu sehen, worauf die Zeichen der Zeit hinweisen: auf eine Scheidung. Noch ist es zwar nicht sicher, dass das gelingt, aber sollte das wirklich so kommen, wäre das ein historischer Schlag gegen die blutrünstige Mafia zioatlantischer Möchte-Gern-Weltherrscher.

https://nocheinparteibuch.wordpress.com/2017/03/12/rosenkrieg-in-der-nato/

Reisebericht: In Syrien herrscht kein Bürger-, sondern ein illegaler Angriffskrieg des Westens

In Syrien herrscht kein Bürgerkrieg, sondern ein illegaler Angriffskrieg des Westens, dies ist das Fazit von Eva und Markus Heizmann. Anfang Oktober 2016 besuchten sie für elf Tage Syrien. Kurz nach der Reise traf die Autorin Regine Naeckel das Ehepaar in Basel. Beide waren sichtlich bewegt. Ihre Erfahrungen sind subjektiv – und sie stehen in völligem Widerspruch zur «offiziellen Version» von Medien und Politik. Ein Grund mehr, ihnen – durchaus kritisch – zuzuhören.

von Regine Naeckel

Ursprünglich hatte sich das Ehepaar aus Arlesheim im September 2015 nur an einer Spendenaktion für notleidende Menschen beteiligt. Die Nonnen des Klosters Mar Yakub nördlich von Damaskus baten um Hilfsgüter, die sie an Bedürftige verteilen wollten – unabhängig von deren Religion oder Ethnie. Nachdem die Lieferung nach Latakia verschifft, von den Klosterfrauen abgeholt und verteilt war, kam aus Syrien eine Einladung. Die Initianten der Aktion sollten sich das Kloster und die Projekte doch einmal anschauen. Sofort wurden Reisepläne geschmiedet.

Ausser Eva und Markus Heizmann kam auch Henriette Koller mit. Sie spricht Arabisch, Eva und Markus sprechen Englisch und Französisch – so war die Verständigung gewährleistet. Denn schnell war klar: Wenn schon nach Syrien, dann nicht nur um das Kloster zu besuchen. Sie wollten auch nach Damaskus, Aleppo, Tartus, und vor allem einen Konvoi mit Hilfsgütern in Dörfer südöstlich von Aleppo begleiten. Die Einreise erfolgte von Beirut aus, dort nahm sie ein Pfarrer und dessen Frau in Empfang. Schon während der Autofahrt nach Syrien entwickelte sich ein herzliches Verhältnis, das Hotel wurde spontan abgesagt und sie waren Gäste im Pfarrhaus. Der Pfarrer war es auch, der die ersten Kontakte zu verschiedenen Persönlichkeiten vermittelte, mit denen die Gruppe sprach. Gleich am nächsten Tag brachte er sie in die Hafenstadt Baniyas, nördlich von Tartus.

Vonseiten der syrischen Behörden gab es keinerlei Restriktionen. Das wurde gleich am ersten Tag deutlich und bestätigte sich während der gesamten Reise. Ganz im Gegenteil: Die kleine Gruppe aus der Schweiz wurde ermuntert, zu besuchen, was und wen sie wollte, mit jedem zu sprechen und Fragen zu stellen.

So kam es zu ausführlichen Begegnungen mit Menschen auf der Strasse, mit Bauern, Arbeitern, aber auch mit Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens. Sie trafen unter anderem den Militärkommandanten der Garnison von Baniyas, den Gouverneur der Provinz Tartus, den Direktor und das Leiterteam des Spitals von Baniyas, den Bischof der melkitischen Kirche in Aleppo, eine Parlamentarierin und einen Parlamentarier des nationalen Parlaments und viele andere mehr.

Eines war augenfällig: Mit wem sie auch sprachen, niemand beschrieb die Situation in Syrien als «Bürgerkrieg», wie es westliche Medien gerne tun. Vielmehr machen die Menschen Terrorgruppen, die vor allem über die Grenze zur Türkei ins Land kommen, für den Krieg verantwortlich – deren einziges Ziel sei Zerstörung. Die Terroristen kämen aus fast hundert Ländern, nur ein paar wenige Syrer seien darunter. Wo sie einfallen, geschieht das immer nach dem gleichen Plan. Zuerst wird die Wasserversorgung zerstört, dann Schulen und Spitäler, anschliessend die weitere Infrastruktur. Sie überfallen Familien, vergewaltigen Frauen und Männer und zwingen deren Kinder, dabei zuzuschauen. Sie ziehen Militäruniformen gefallener syrischer Soldaten an, verüben Massaker und filmen das als Propaganda. Der Offizier in der Militärstation Baniyas kann von vielen solcher Fälle berichten. «Wenn man die Leute aus der Umgebung befragen würde – jeder hätte eine schlimme Geschichte zu erzählen», sagt er.

Trotz des illegalen Angriffskrieges des Westens sind die Märkte in Damaskus belebt. Gewürze, Hülsenfrüchte, Rosinen und Nüsse bietet dieser Händler an. Foto: Markus Heizmann

Terrorgruppen sprengen Strommasten und verkaufen die Metallteile und Kabel in oder über die Türkei, berichtet ein pensionierter Lehrer. Was die drei Schweizer sehen, wenn sie über Land fahren, in Städte und Dörfer kommen, sind Spuren des Krieges, der mutwilligen Zerstörung, der Demontage. Aber sie sehen auch die Entschlossenheit der Bewohner, sobald die Terrorgruppen vertrieben wurden, ihre Städte wiederaufzubauen.

Einen Unterschied zwischen «Islamischem Staat», al-Nusra, al Qaida oder der «Freien Syrischen Armee» macht niemand. Für ihre Gesprächspartner sind das alles Terroristen, die gekommen sind, um Syrien «im Auftrag von NATO-Staaten, allen voran der USA, zu destabilisieren und schlussendlich zu zerstören».

Der Krieg bewirkt genau das Gegenteil dessen, was der Westen anstrebt: den regime change, die Absetzung Bashar al-Assads. Mehr denn je stehen die Menschen, egal welchen Glaubens und welcher Ethnie, hinter dem Präsidenten. Auf Schritt und Tritt begegnet die kleine Reisegruppe Assad-Porträts, völlig unterschiedliche Aufnahmen, keine «staatlich verordneten» Bilder. Im Büro der Spitalverwaltung Baniyas hängt zum Beispiel ein Foto von «Dr. Bashar Assad», wie er gerade eine Augenoperation durchführt. Er selbst hat in einem Interview ausdrücklich erklärt, nie angeordnet zu haben, sein Porträt aufzuhängen. Den Eindruck macht es auch nicht, wenn auf Autos Bashar klebt, in den entlegensten Gassen und auf Smartphones sein Konterfei prangt. Angesichts des Krieges rückt das Volk zusammen, und zwar in Richtung Assad.

«Er ist nicht mein Präsident, er ist mein Freund und Bruder!», antwortet ein Ehrenamtlicher, der in einer Grossküche von Aleppo hilft. Seine Rede war frei, ohne Druck. Die Gruppe hatte ihn nur gefragt, was er von der Regierung denke. Es gibt selbstverständlich auch Kritik an Assad, nur bezieht sie sich vor allem auf die Zeit vor 2011. Was Vielen nicht gefiel, war «die Öffnung zum Westen, die Öffnung zur Türkei, die Öffnung der Märkte und die damit verbundene Einfuhr von türkischen Waren im grossen Stil». Das schade vor allem den Geschäftsleuten, und Geschäfte werden in Syrien eine Menge gemacht. Der jetzigen Krise sei der Präsident gewachsen, sind sich die meisten einig. Beeindruckt waren die Schweizer vor allem von den Selbsthilfeprojekten, die sie besuchen konnten. Zwar unternimmt die Regierung, was sie kann, um die Versorgung der Menschen unter Krieg und Embargo aufrechtzuerhalten, ohne die selbstorganisierte Hilfe wäre sie aber schnell am Ende. So versorgt eine riesige Volksküche im Dorf al Waha nahe Aleppo täglich fünftausend Familien mit warmen, gesunden Mahlzeiten. Die syrische NGO Oasis stellt die Räumlichkeiten zur Verfügung und besorgt die Lebensmittel auf dem Markt. Vierzig Frauen bereiten die Speisen zu und ebenso viele Männer und Jugendliche verteilen sie in den umliegenden Dörfern an die Bedürftigen. Die Frauen erhalten einen kleinen Lohn, Männer und Jugendliche arbeiten ehrenamtlich. Sunniten, Alewiten, Christen, das syrische Militär – alle schaffen hier Seite an Seite und das war immer so, beteuern die Syrer: «Wenn eine sunnitische Hochzeit war, kamen die Christen und gratulierten, wenn eine christliche Beerdigung war, kamen die Muslime und nahmen Anteil.» Und so soll es weiterhin bleiben, so die einhellige Meinung.

In Damaskus berichtet ein Ingenieur von einem Projekt, das von der Regierung ins Leben gerufen wurde. Er sei dafür zuständig, Solarmodule zu planen, die dann gemeinsam mit den Menschen vor Ort installiert werden. Gerade wurde eine Schule in Damaskus damit ausgestattet, die Technik soll jetzt weiter ausgebaut werden.

Da es infolge des Krieges zu wenig Spitäler gibt, haben die Nonnen von Mar Yakub ein mobiles Spital kreiert. Handwerker vor Ort bauen ausrangierte Transportcontainer zu einem funktionierenden Operationsraum um. Not macht erfinderisch, und die Syrer – so hat es den Anschein – lassen sich so schnell nicht kleinkriegen. «Syrien ist ein guter Platz – auch jetzt während des Krieges», sagte Mutter Agnes, die Äbtissin des Klosters, zu ihren Schweizer Gästen.

Doch die Spuren der Zerstörung hinterlassen auch bei der kleinen Reisegruppe Bestürzung und Zorn. Bibliotheken, Kirchen und Moscheen – alles haben die Terrorgruppen niedergemacht. Und sie schüchtern gezielt die Bevölkerung ein, arbeiten mit psychologischem Druck. Das Dorf al Waha war während zwei Jahren unter der Kontrolle sogenannter Rebellen. Nach ihrer Vertreibung ist an der teilweise zerstörten Schule noch heute ein Graffiti zu lesen: «Wir beobachten eure Kinder und wir werden sie zu uns holen und zu den Unseren machen.» Unterschrieben ist die Drohung mit «Freie Syrische Armee».

Südlich von Aleppo liegen riesige Felder, es ist die Korn- und Gemüsekammer Syriens. Hier haben die Terroristen die lebenswichtigen Wasserkanäle in Abständen gesprengt, die Wiederherstellung kann Jahre dauern. Viele Bauern sind ihrer Lebensgrundlage beraubt, keine Landwirtschaft bedeutet aber auch: Es fehlt an Nahrung für Millionen Menschen.

Eva und Markus Heizmann kommen zu dem Schluss: Es ist offensichtlich, dass die syrische Einheit und damit Syrien als multikulturelles, multiethnisches und multireligiöses Land zerstört werden soll – mithilfe terroristischer Banden. Die Türkei kontrolliert die Grenzen nicht, Dschihadisten kommen ungehindert ins Land. Die syrische Armee rechnet für die nächste Zeit mit weiteren 10’000 Kämpfern, von denen viele über den Irak einreisen werden. Die Syrer selbst sind der Meinung, die Dschihadisten werden bewusst ins Land gelassen, Europa und die USA finanzieren via Saudi-Arabien und Katar den Terror, der ihr Land heimsucht. Und alle Menschen, die die Schweizer in Syrien befragt haben, waren sich einig: «Lasst uns einfach in Ruhe!» – Alles könnte so einfach sein.

http://www.anonymousnews.ru/2017/03/11/reisebericht-in-syrien-herrscht-kein-buerger-sondern-ein-illegaler-angriffskrieg/