Wall-Street-Kurse spielen verrückt

Man stelle sich vor , Hacker dringen in das Börsen Computer Netzwerk ein.
Dagegen wäre die Occupy Bewegung ein lauer Sommerwind 😉

Wall-Street-Kurse spielen verrückt

Horrend hohe Umsätze bei einzelnen Aktien an der New Yorker Börse Nyse schrecken Börsianer auf.
Weil der automatische Handel eines Finanzdienstleisters aus dem Ruder läuft, werden bei
ihnen innerhalb von 45 Minuten so viele Aktien gehandelt wie sonst an einem ganzen Tag.
Erinnerungen an den „Flash Crash“ werden wach.

Erneut haben technische Probleme an der New Yorker Aktienbörse die Anleger
aufgeschreckt und Fragen zur Zuverlässigkeit der Systeme aufgeworfen.
Über viele Minuten hinweg gab es an der New York Stock Exchange (Nyse) extrem hohe
Umsätze und heftige Preisschwankungen bei zahlreichen Aktien. Der normale Handel
war zeitweise gestört, eine Handvoll Papiere wurden ausgesetzt.
Insgesamt könnten knapp 150 Titel betroffen sein.

„Es war bizarr“, sagte Stephen Massocca vom Handelshaus Wedbush Morgan.
„Es ging drunter und drüber.“ Die Ursache war zunächst unklar, dann aber räumte der
Finanzdienstleister Knight Capital  Probleme bei seinen computergestützten Systemen ein.
Knight-Aktien verloren daraufhin ein Viertel an Wert.

Schon davor hatte es Kritik gegeben an den immer schnelleren Börsengeschäften über
Computersysteme. Die Tücken dieses sogenannten Hochfrequenz-Handels (HFT) gelten auch
als Ursache des „Flash Crash“ an der Wall Street, als sich im Mai 2010 durch einen
blitzartigen Kurseinbruch aus heiterem Himmel binnen Minuten fast
eine Billion Dollar Marktwert in Luft auflöste.

Der Börsianer Massocca sagte, der Vorfall bei der Nyse habe den gesamten
normalen Handel in Mitleidenschaft gezogen. Die aktuellen Konjunkturdaten gingen
in dem Trubel beinahe unter.

Den kompletten Artikel findet Ihr hier : n-tv.de