Prof. Rainer Mausfeld: Die Angst der Machteliten vor dem Volk

 

KenFM

Am 19.02.2017 veröffentlicht

Wenn eine überschaubare Gruppe von Menschen dauerhaft über die große Masse Macht ausüben will, ist die Stabilität des Systems nur dann zu erreichen, wenn man die wichtigste Ressource kontrolliert. Wissen.

Was das Volk nicht weiß, noch nicht einmal erahnt, kann es auch nicht auf die Barrikaden bringen.

Nach diesem simplen Prinzip herrschen die sogenannten Eliten nun schon seit Tausenden von Jahren über ihre jeweiligen Untertanen. Dabei spielt es keine Rolle, ob ein System sich „Demokratie“ nennt oder nicht.

Immer sind es nur sehr wenige, die bestimmen, was offiziell überhaupt gewusst wird. Umso allergischer reagiert jeder Machtapparat auf sogenannte Whistleblower, die man früher abwertend als Verräter bezeichnete. Verräter wie Snowden destabilisieren die Machtpyramide, indem sie dem Volk, den Massen, die Möglichkeit geben zu erkennen, wie man sie beherrscht. Herrschaft kann aber nur effektiv agieren, wenn sie unsichtbar bleibt.

Vor allem auf dem Feld der Sozialforschung hat die Elite gegenüber dem Bürger einen enormen Wissensvorsprung. Die Machthaber kennen das Wesen „Mensch“ heute derart genau, dass sie ihn bis in die kleinsten Teile zerlegen und manipulieren können und das auch tun. Dass wir alle kaum etwas davon mitbekommen, stützt diese Aussage.

Wie kann es sein, dass wir z. B. in der BRD den größten Niedriglohnsektor der Welt haben und sich diese Massen nicht zusammenschließen, um den Verteilerschlüssel des Kapitals zu korrigieren? Wie kann es sein, dass 2016 nur acht Personen so vermögend sind wie 3,7 Milliarden, sprich die ärmste Hälfte des Planeten, und dennoch alles so läuft, als gäbe es diese Information nicht.

Das Machtsystem „Neoliberalismus“ hat es geschafft, nahezu unsichtbar zu werden und zu herrschen. Es ist auf allen Feldern aktiv, während es gleichzeitig so fassbar ist, wie eine grüne Schlange im schlammigen Wasser. War da was?

Mit der Informationsrevolution werden die Karten neu gemischt. Der Staat bzw. die, die ihn zusammenstellen, haben das Monopol auf veröffentlichtes Wissen verloren.

Prof. Rainer Mausfeld ist eine Koryphäe, wenn es um das Enttarnen von Eliten-Macht geht. Sein aktueller Vortrag „Die Angst der Machteliten vor dem Volk“ hilft dem einzelnen, die Ohnmacht zu überwinden, die jeden beschleicht, wenn er versucht, im Alleingang das System zu durchschauen. Die Chance auf Veränderung beginnt im Kopf. Wissen ist der Schlüssel. Mehr Wissen bei den Massen.

Inhaltsübersicht:

00:01:20 Die Metapher von den Schafen und dem Hirten: Die Beziehung zur Demokratie von unten und von oben betrachtet

00:14:25 Eliten und ihre Herrschaftstechniken: Psychische und physische Machtausübung – Basisideologie von Soft-power als Rechtfertigungsideologie

00:29:33 Volk und Elite: Warum das Volk zum eigenen Wohle belogen werden soll

00:36:54 Affektive und kognitive Mentalvergiftung, um Kritik am Zentrum der Macht zu verunmöglichen – Falschwörter und Denuziationsbegriffe

00:45:50 Die amerikanische Ideologie des Exzeptionalismus

00:55:12 Meinungsmanipulation: Aktualindoktrination – Propaganda in den Medien. Tiefenindoktrination – Schulsysteme im Sinne der Herrschaftsideologie

01:00:44 Tiefenindoktrination: Benevolenz – die Idee vom selbstlosen Imperium zur Durchsetzung des hegemonialen Anspruchs

01:18:13 Tiefenindoktrination: Repräsentative Demokratie zur Abwehr von Demokratie und Unsichtbarmachung alternativer Demokratiekonzeptionen

01:28:01 Aufklärung vs Gegenaufklärung: Humanitärer Universalismus und die Gemeinsamkeiten zwischen Neoliberalismus und Faschismus

Prof. Mausfeld hat noch eine Ausarbeitung des Vortrags mit einigen zusätzlichen Ergänzungen und ausführlichen Quellenhinweisen erstellt.

Die Ausarbeitung ist unter diesem Link verfügbar:
http://www.uni-kiel.de/psychologie/ma…

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Amazon ersetzt italienische Arbeiter durch „Flüchtlinge“: „Es ist unser Plan für Italien“

Indexexpurgatorius's Blog

Die multinationalen Konzerne finanzieren die Propaganda an der Rezeption und direkt die NGOs, weil sie hungrig nach „Negern“ sind. Eines dieser multinationalen Unternehmen, das an der Spitze der Ausbeutung von Arbeitnehmern steht, ist Amazon.

Amazon hat Asylbewerber als Lagerarbeiter in der Larizzate-Fabrik in der Gegend von Vercelli eingestellt.
Hinter der Invasion steckt großes Kapital. Sie wollen eine gemischte Gesellschaft, weil sie Sklaven garantiert.

Boubacar Sissoko, 24, ist einer von diesen Angestellten im Amazon-Zentrum in Larizzate, einer kleinen Stadt inmitten von Reisfeldern am Stadtrand von Vercelli. Seit einigen Tagen ist er unbefristet als Lagerbetreiber im Distributionszentrum beschäftigt und für das Be- und Entladen von Gütern zuständig. Er wurde aufgrund des Projekts eingestellt, dass der amerikanische multinationale Konzern begonnen hat, italienische Arbeitnehmer durch Einwanderer zu ersetzen, die als Asylbewerber nach Italien kamen. Weil sie weniger Ansprüche und weniger Lohn haben.

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ACHTUNG SACHSEN – KRETSCHMER WILL ZUWANDERUNG FÜR NIEDRIGLOHNSEKTOR

 

Carsten Jahn

Am 24.08.2019 veröffentlicht

Unser sächsischer Sonnenkönig glänzt mal wieder im Sonnenlicht.
Fachkräftemangel im Niedriglohnsektor?
AUFPASSEN SACHSEN!

#Sachsen, #Kretschmer, #CDU, #Wahlen, #AfD

Link:
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Über 1 Million in Leiharbeit – 34 Prozent davon sind Ausländer

von https://www.journalistenwatch.com

Foto: Durch michaeljung/Shutterstock
(Foto: Durch michaeljung/Shutterstock)

Berlin – Das ist die neue Form der Sklavenarbeit und genau deshalb benötigen die Konzerne auch so dringend Nachschub aus Afrika und Asien: Mehr als eine Million Arbeitnehmer (1.023.290) sind inzwischen in der Leiharbeit beschäftigt. Von diesen sind 34 Prozent Ausländer. Dies geht aus einer Sonderauswertung der Bundesarbeitsagentur (BA) zum Stichtag 14. Januar hervor, über die die „Welt“ berichtet.

Zum Vergleich: 2003 waren 282.000 Arbeitnehmer in der Branche beschäftigt. Seither stiegen infolge der Deregulierungen im Rahmen der Hartz-IV-Reformen die Leiharbeitnehmerzahlen an. Doch laut BA kündigt sich eine Trendwende an.

Infolge der im April 2017 in Kraft getretenen Regulierungen wurde der Anstieg gestoppt; in den vergangenen Monaten war die Zahl sogar leicht rückläufig. Der Ausländer-Anteil ist in der Branche laut BA in den letzten Jahren gestiegen und fast dreimal so hoch wie bei den Beschäftigten insgesamt. Dort liegt der Ausländeranteil bei elf Prozent.

Auch immer mehr Zuwanderer über das Asylsystem finden in der Leiharbeit eine Anstellung. Waren vor zwei Jahren erst 14.000 Ausländer aus den acht Hauptherkunftsländern von Asylbewerbern (Syrien, Afghanistan, Irak, Eritrea, Pakistan, Nigeria, Somalia, Iran) in der Leiharbeit beschäftigt, sind es inzwischen 45.315, wie die Sonderauswertung ergab. Allerdings gehen 86 Prozent von ihnen einer ungelernten Helfertätigkeit nach.

Unter allen Ausländern liegt dieser Anteil bei 71 Prozent, unter den deutschen Leiharbeitnehmern bei 46 Prozent. Der AfD-Bundestagsabgeordnete RenÊ Springer, der die Sonderauswertung bei der BA in Auftrag gegeben hatte, sagte: „Durch die weiter steigende Anzahl ungelernter Arbeitskräfte wird das Lohnniveau im ohnehin niedrig bezahlten Zeitarbeitssektor noch weiter nach unten gedrückt.“

Und diese Meldung klingt auch ziemlich ungesund:

Während sich die Arbeitgeber derzeit dagegen wehren, dass für die Privatwirtschaft künftig strengere Regeln gelten sollen, waren 2017 etwa 390.000 Beschäftigte im öffentlichen Dienst befristet beschäftigt. Das zeigt die Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Linken-Bundestagsabgeordneten Susanne Ferschl, über die die „Süddeutsche Zeitung“ berichtet (Mittwochsausgabe). Demnach wären 9,5 Prozent aller Beschäftigten im öffentlichen Dienst befristet eingestellt, in der Privatwirtschaft sollen es nur 7,1 Prozent sein, insgesamt 2,1 Millionen.

Im öffentlichen Dienst habe der Befristungsanteil 2017 auf dem gleichen Niveau wie zehn Jahre zuvor gelegen, in der Privatwirtschaft sei er seither um 1,2 Prozentpunkte gestiegen, berichtet die Zeitung weiter. Der Anteil von Befristungen bei Neueinstellungen im öffentlichen Dienst sei hoch: 2017 habe er bei 61 Prozent gelegen, nur jeder Vierte wurde danach unbefristet übernommen. In der Privatwirtschaft seien dagegen nur 40 Prozent der Neueinstellungen befristet gewesen; 46 Prozent wurden übernommen.

„Die Übernahme in ein unbefristetes Arbeitsverhältnis gleicht einem Lotteriespiel“, sagte Ferschel der „Süddeutschen Zeitung“. Sachgrundlose Befristungen sollten sowohl in der Privatwirtschaft als auch im öffentlichen Dienst abgeschafft werden.

(Quelle: dts)

https://www.journalistenwatch.com/2019/01/30/ueber1-million-leiharbeit/

Flüchtlinge sind oft hungernde Geringverdiener

Indexexpurgatorius's Blog

Vollzeit arbeitende Flüchtlinge verdienen deutlich weniger als die große Masse der Arbeitnehmer. Das zeigt eine Auswertung der Bundesagentur für Arbeit.

Danach erzielten Menschen aus den acht wichtigsten Asylherkunftsländern im Jahr 2016 pro Monat ein mittleres Einkommen von 1916 Euro. Insgesamt verdienten Arbeitnehmer in Deutschland in diesem Jahr im Mittel 3133 Euro pro Monat. Dabei handelt es sich jeweils um das Bruttogehalt eines Vollzeitbeschäftigten.

Das mit Abstand höchste Einkommen hatten Arbeitnehmer aus dem Iran (2541 Euro), das geringste die aus Eritrea (1704 Euro). Der mittlere Verdienst der Beschäftigten aus Syrien, Nigeria, Somalia, Afghanistan, Pakistan und dem Irak lag dazwischen, aber in allen Fällen unterhalb von 2000 Euro.

Echt jetzt?

Ich habe befreundete Menschen aus Deutschland und Österreich gefragt was sie Brutto verdienen. Ihre Berufe reichen von Elektronikverkäufer, Rettungssanitäter sowie Briefträger ohne Beamtenstatus.

Ihr Verdienst lag zwischen 1.450 und 2500 Euro Brutto. Leider hatten mir nur 10 deutsche und 8 österreichische Freunde…

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Arbeit ist das ganze Leben

rente-mit-67-410Bildquelle : Proll Blog

Nun ja, vor 200 Jahren war der Wiener Kongress. Erst damals wurde auf Druck der
Briten die Sklaverei und Leibeigenschaft in Europa zumindest offiziell geächtet.

Bis sich das durchgesetzt hat dauerte aber noch lang. Seitdem muss sich
der Sklave also selbst ernähren, nund wird nicht mehr durchgefüttert. 😉

Wer drei Tage bei der ach so freiwilligen Arbeit fehlt, der bekommt die
Segnungen der Sozialgesetzgebung zu spüren. Bei wiederholtem Stellenwechsel
wird das im Google-NSA-Computer vermerkt, dann gibt’s gar keinen Job mehr.

Es ist also vernünftiger, wenn sich der Unterschichtler freiwillig fügt.

Dann bekommt er einen Kleinwagen und einen Urlaub
auf Mallorca, und darf sich so richtig frei fühlen.

Wie ist dieses Irrsinnssystem historisch entstanden ?

War das schon immer so ?

Aber nein. Erst der totalitäre Gottesstaat der Kirche hat die freien Stämme unterworfen
und zu Leibeigenen degradiert. Aus dem Kollektivbesitz an Land wurde Privateigentum des
Klerus und der „Aristokratie“. Seitdem heißt es ackern, und zwar für die Obrigkeit.

Heute kassiert die Obrigkeit etwa 70% des Einkommens der „abhängig Beschäftigten“,
man nennt das „Sozialstaat“. Dafür spendiert sich die Oberschicht auch gelegentlich
eine neue Oper, hauptsächlich fließt das Geld aber an die Oligarchie, die im Zug der
„Demokratisierung“ die Aristokratie weitgehend ersetzt hat.

Irgendwer muss jedenfalls all die Maschinen bedienen, die uns die Herrschaft
großzügigerweise überall hingestellt hat. Dazu werden schon die Kleinsten
dahingehend konditioniert, dass Arbeit eben frei macht und Widerstand
völlig zwecklos ist.

Ein guter Sklave braucht vor allem einen Chef,
einen Vorgesetzten, möglichst gleich einen Konzern.

Dafür gibt es dann aber auch mit 65 eine kleine Rente.

Ein rundum fairer Deal also.

Die Arbeitszeit frei bestimmen dürfen eigentlich nur die handselektierten
genehmen Künstler und die wirklich Reichen, also die Privilegierten, der
neue Adel, wenn man so will. Eine Kanzlerin muss jedenfalls jeden Tag auf
der Matte stehen, insofern hat der Adel also die lästige Verwaltung an
kleine Beamte delegiert.

Früher haben die Bauern ja gelegentlich die Paläste gestürmt, das klappt heute
nicht mehr. Was sollen die auch in Neuschwanstein, das ist also albern.

Die neuen Plutokraten sind also unantastbar und überleben selbst einen
Atomkrieg dank ihrer Bunkeranlagen und einem Netz von Zweitwohnsitzen schadlos.

Der Lohnempfänger bewundert sie dafür ausgiebig. So reich möchte man auch mal
sein. Aber durch Arbeit ist noch keiner reich geworden, das sollte klar sein.

Der Trick ist vielmehr, andere für sich arbeiten zu
lassen, möglichst viele, zu schlechten Konditionen.

Aber ohne Freizeit nützt das alles nicht viel. So ein Manager
steht ja immer kurz vor dem Infarkt und seine Alte geht auch fremd.

Nein, man muss auch mal ein paar Jahre ausspannen können,
sonst wird das nichts mit der Selbstverwirklichung.

Die echten Hippies, die Boheme, die Maschinenstürmer, der gute alte Diogenes,
die Kyniker, bis zu einem gewissen Grad auch die Mafiosi, die Kurtisanen und
die Clochards sind wohl die wenigen Alternativen zum Terror der Arbeitsideologen,
der Sozialisten, der Faschisten, der Religiösen, der gesamten elitären
Schmarotzerbande eben mit ihrem destruktiven Zwangsarbeitskult,
der längst die Ökologie der Welt bedroht.

Noch nie gab es finsterere Zukunftsaussichten als für die Generation
der angepassten und vollüberwachten Sklaven des totalitären Systems
der faschistischen NWO.

Es sei denn, man gehört eben zu den wenigen Profiteuren, zur globalen Elite.

Dann heißt es Party bis der Arzt kommt, man kann flotte Promis
vernaschen und gelegentlich auch mal richtig ausspannen. 😉

Urteil : Sittenwidriger Lohn – Rückforderung von Aufstockungsbeiträgen durch Jobcenter

Urteil

Müssen Arbeitnehmer Aufstockungsleistungen nach dem SGB II in Anspruch nehmen,
weil ihr Arbeitgeber ihnen sittenwidrig geringe Löhne zahlt, ist der Arbeitgeber
verpflichtet, dem Jobcenter die gezahlten Aufstockungsbeiträge zu erstatten.

Der Sachverhalt

Im verhandelten Fall vor dem Arbeitsgericht Eberswalde (Az. 2 Ca 428/13), hatte ein
Pizzabäcker seinen Arbeitnehmern Stundenlöhne zwischen 1,59 EUR und 3,46 EUR gezahlt.

Die Arbeitnehmer waren rund 14 bzw. 14,5 Stunden pro Woche anwesend. Die Arbeitnehmer
verdienten somit im Monat um die 100 Euro und bei einer 40-Stunden-Woche 600 Euro Brutto.

Die Arbeitnehmer erhielten vom Jobcenter Aufstockungsleistungen.

Der Arbeitgeber war nicht bereit die Löhne zu erhöhen.

Das Jobcenter klagte sodann die Aufstockungsbeträge beim Arbeitgeber ein.

Das Urteil des Arbeitsgerichts Eberswalde (Az. 2 Ca 428/13)

Der Arbeitgeber wurde zur Erstattung der Aufstockungsleistungen verurteilt.
Er hat seine Berufung gegen dieses Urteil nunmehr zurückgenommen; das Urteil
des Arbeitsgerichts Eberswalde ist damit rechtskräftig.

Das Jobcenter kann von einem Arbeitgeber Aufstockungsbeträge, die es im Rahmen
der Grundsicherung als Hilfe zum Lebensunterhalt an Arbeitnehmer leisten muss,
weil der Arbeitgeber sittenwidrige Löhne zahlt, erstattet verlangen.

Die Ansprüche der Arbeitnehmer gegen ihren Arbeitgeber auf Zahlung angemessener Löhne,
die der Arbeitgeber nur zu einem kleinen Teil erfüllt, gehen auf das Jobcenter bis zur
Höhe der geleisteten Hilfen über, sofern die Arbeitnehmer bei Zahlung des angemessenen
Lohnes nicht hilfebedürftig wären, ansonsten in Höhe der Differenz zwischen geleisteter
Hilfe und trotz angemessener Lohnzahlung zustehender Aufstockungsbeträge.

Ein Arbeitgeber, der an seine Arbeitnehmer Stundenlöhne von 1,59 Euro,
1,65 Euro, 2,48 Euro, 2,72 Euro und 3,46 Euro brutto zahlt, betreibt Lohnwucher.

Das Jobcenter kann die im Hotel- und Gaststättengewerbe in der Wirtschaftsregion
des Landkreises an gering Qualifizierte üblicherweise gezahlte Vergütung ermitteln,
in dem es seine aus den Arbeitsvermittlungen erworbenen Kenntnisse über die
durchschnittlich gezahlten Löhne zur Grundlage macht.

Anmerkung :

Damit müssen Arbeitgeber ihren Angestellen vernüftige Löhne zahlen.

Denn ihre vermeintlichen Ersparnisse , die der Steuerzahler
bisher finanziert hat , sind somit hinfällig.

Und Stundenlöhne von 1,59 EUR bis 3,46 EUR grenzen schon an Ausbeutung.

Quelle : rechtsindex.de

Sie haben uns mit Sklavenketten an die Armut festgeschraubt

Unsereiner liebt am meisten Freiheit, Wahrheit, gleiches Recht, weil´s für unser eignes
Dasein,unumgänglich nötig ist. Doch wir sind mit Sklavenketten an die Arbeit festgeschraubt,
weil man uns die goldene Freiheit und das gleiche Recht geraubt.

Täglich Abzug, immer runter wird der karge Lohn gedrückt, schlüge gleich eine Bombe runter
in denselben Augenblick. Soll einem da das Blut nicht erstarren, in den Adern stille stehen,
wenn man sieht, wie heut die Reichen mit dem armen Mann umgehen …