Arbeit ist das ganze Leben

rente-mit-67-410Bildquelle : Proll Blog

Nun ja, vor 200 Jahren war der Wiener Kongress. Erst damals wurde auf Druck der
Briten die Sklaverei und Leibeigenschaft in Europa zumindest offiziell geächtet.

Bis sich das durchgesetzt hat dauerte aber noch lang. Seitdem muss sich
der Sklave also selbst ernähren, nund wird nicht mehr durchgefüttert. 😉

Wer drei Tage bei der ach so freiwilligen Arbeit fehlt, der bekommt die
Segnungen der Sozialgesetzgebung zu spüren. Bei wiederholtem Stellenwechsel
wird das im Google-NSA-Computer vermerkt, dann gibt’s gar keinen Job mehr.

Es ist also vernünftiger, wenn sich der Unterschichtler freiwillig fügt.

Dann bekommt er einen Kleinwagen und einen Urlaub
auf Mallorca, und darf sich so richtig frei fühlen.

Wie ist dieses Irrsinnssystem historisch entstanden ?

War das schon immer so ?

Aber nein. Erst der totalitäre Gottesstaat der Kirche hat die freien Stämme unterworfen
und zu Leibeigenen degradiert. Aus dem Kollektivbesitz an Land wurde Privateigentum des
Klerus und der „Aristokratie“. Seitdem heißt es ackern, und zwar für die Obrigkeit.

Heute kassiert die Obrigkeit etwa 70% des Einkommens der „abhängig Beschäftigten“,
man nennt das „Sozialstaat“. Dafür spendiert sich die Oberschicht auch gelegentlich
eine neue Oper, hauptsächlich fließt das Geld aber an die Oligarchie, die im Zug der
„Demokratisierung“ die Aristokratie weitgehend ersetzt hat.

Irgendwer muss jedenfalls all die Maschinen bedienen, die uns die Herrschaft
großzügigerweise überall hingestellt hat. Dazu werden schon die Kleinsten
dahingehend konditioniert, dass Arbeit eben frei macht und Widerstand
völlig zwecklos ist.

Ein guter Sklave braucht vor allem einen Chef,
einen Vorgesetzten, möglichst gleich einen Konzern.

Dafür gibt es dann aber auch mit 65 eine kleine Rente.

Ein rundum fairer Deal also.

Die Arbeitszeit frei bestimmen dürfen eigentlich nur die handselektierten
genehmen Künstler und die wirklich Reichen, also die Privilegierten, der
neue Adel, wenn man so will. Eine Kanzlerin muss jedenfalls jeden Tag auf
der Matte stehen, insofern hat der Adel also die lästige Verwaltung an
kleine Beamte delegiert.

Früher haben die Bauern ja gelegentlich die Paläste gestürmt, das klappt heute
nicht mehr. Was sollen die auch in Neuschwanstein, das ist also albern.

Die neuen Plutokraten sind also unantastbar und überleben selbst einen
Atomkrieg dank ihrer Bunkeranlagen und einem Netz von Zweitwohnsitzen schadlos.

Der Lohnempfänger bewundert sie dafür ausgiebig. So reich möchte man auch mal
sein. Aber durch Arbeit ist noch keiner reich geworden, das sollte klar sein.

Der Trick ist vielmehr, andere für sich arbeiten zu
lassen, möglichst viele, zu schlechten Konditionen.

Aber ohne Freizeit nützt das alles nicht viel. So ein Manager
steht ja immer kurz vor dem Infarkt und seine Alte geht auch fremd.

Nein, man muss auch mal ein paar Jahre ausspannen können,
sonst wird das nichts mit der Selbstverwirklichung.

Die echten Hippies, die Boheme, die Maschinenstürmer, der gute alte Diogenes,
die Kyniker, bis zu einem gewissen Grad auch die Mafiosi, die Kurtisanen und
die Clochards sind wohl die wenigen Alternativen zum Terror der Arbeitsideologen,
der Sozialisten, der Faschisten, der Religiösen, der gesamten elitären
Schmarotzerbande eben mit ihrem destruktiven Zwangsarbeitskult,
der längst die Ökologie der Welt bedroht.

Noch nie gab es finsterere Zukunftsaussichten als für die Generation
der angepassten und vollüberwachten Sklaven des totalitären Systems
der faschistischen NWO.

Es sei denn, man gehört eben zu den wenigen Profiteuren, zur globalen Elite.

Dann heißt es Party bis der Arzt kommt, man kann flotte Promis
vernaschen und gelegentlich auch mal richtig ausspannen. 😉

Urteil : Sittenwidriger Lohn – Rückforderung von Aufstockungsbeiträgen durch Jobcenter

Urteil

Müssen Arbeitnehmer Aufstockungsleistungen nach dem SGB II in Anspruch nehmen,
weil ihr Arbeitgeber ihnen sittenwidrig geringe Löhne zahlt, ist der Arbeitgeber
verpflichtet, dem Jobcenter die gezahlten Aufstockungsbeiträge zu erstatten.

Der Sachverhalt

Im verhandelten Fall vor dem Arbeitsgericht Eberswalde (Az. 2 Ca 428/13), hatte ein
Pizzabäcker seinen Arbeitnehmern Stundenlöhne zwischen 1,59 EUR und 3,46 EUR gezahlt.

Die Arbeitnehmer waren rund 14 bzw. 14,5 Stunden pro Woche anwesend. Die Arbeitnehmer
verdienten somit im Monat um die 100 Euro und bei einer 40-Stunden-Woche 600 Euro Brutto.

Die Arbeitnehmer erhielten vom Jobcenter Aufstockungsleistungen.

Der Arbeitgeber war nicht bereit die Löhne zu erhöhen.

Das Jobcenter klagte sodann die Aufstockungsbeträge beim Arbeitgeber ein.

Das Urteil des Arbeitsgerichts Eberswalde (Az. 2 Ca 428/13)

Der Arbeitgeber wurde zur Erstattung der Aufstockungsleistungen verurteilt.
Er hat seine Berufung gegen dieses Urteil nunmehr zurückgenommen; das Urteil
des Arbeitsgerichts Eberswalde ist damit rechtskräftig.

Das Jobcenter kann von einem Arbeitgeber Aufstockungsbeträge, die es im Rahmen
der Grundsicherung als Hilfe zum Lebensunterhalt an Arbeitnehmer leisten muss,
weil der Arbeitgeber sittenwidrige Löhne zahlt, erstattet verlangen.

Die Ansprüche der Arbeitnehmer gegen ihren Arbeitgeber auf Zahlung angemessener Löhne,
die der Arbeitgeber nur zu einem kleinen Teil erfüllt, gehen auf das Jobcenter bis zur
Höhe der geleisteten Hilfen über, sofern die Arbeitnehmer bei Zahlung des angemessenen
Lohnes nicht hilfebedürftig wären, ansonsten in Höhe der Differenz zwischen geleisteter
Hilfe und trotz angemessener Lohnzahlung zustehender Aufstockungsbeträge.

Ein Arbeitgeber, der an seine Arbeitnehmer Stundenlöhne von 1,59 Euro,
1,65 Euro, 2,48 Euro, 2,72 Euro und 3,46 Euro brutto zahlt, betreibt Lohnwucher.

Das Jobcenter kann die im Hotel- und Gaststättengewerbe in der Wirtschaftsregion
des Landkreises an gering Qualifizierte üblicherweise gezahlte Vergütung ermitteln,
in dem es seine aus den Arbeitsvermittlungen erworbenen Kenntnisse über die
durchschnittlich gezahlten Löhne zur Grundlage macht.

Anmerkung :

Damit müssen Arbeitgeber ihren Angestellen vernüftige Löhne zahlen.

Denn ihre vermeintlichen Ersparnisse , die der Steuerzahler
bisher finanziert hat , sind somit hinfällig.

Und Stundenlöhne von 1,59 EUR bis 3,46 EUR grenzen schon an Ausbeutung.

Quelle : rechtsindex.de

Sie haben uns mit Sklavenketten an die Armut festgeschraubt

Unsereiner liebt am meisten Freiheit, Wahrheit, gleiches Recht, weil´s für unser eignes
Dasein,unumgänglich nötig ist. Doch wir sind mit Sklavenketten an die Arbeit festgeschraubt,
weil man uns die goldene Freiheit und das gleiche Recht geraubt.

Täglich Abzug, immer runter wird der karge Lohn gedrückt, schlüge gleich eine Bombe runter
in denselben Augenblick. Soll einem da das Blut nicht erstarren, in den Adern stille stehen,
wenn man sieht, wie heut die Reichen mit dem armen Mann umgehen …

STAATSTHEATER ARGENTUR FÜR ARBEIT zeigt „Die Leiharbeiter“

Es führen Regie :

– Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen
– BA-Vorstandsvorsitzender Frank-Jürgen Weise

IM AUFTRAG DER BUNDESREGIERUNG

ZUSAMMENGESTELLT aus der Sendung Plusminus der ARD

ANSCHLUSSVERWENDUNG – MACHT EUCH KEINE SORGEN – ALLES WIRD GUT

Na Ihr da draußen, vor dem PC, schon mal Gedanken gemacht über die Zukunft, die
Rentner sollten jetzt mal nicht weiter lesen,denn für Euch ist es so wie so zu spät.

Heute möchte ich mal Mut machen, den Kindern, welche keine Chancen haben, auf eine gute
Schulbildung, denn wo her sollen auch all die Niedriglöhner in Zukunft herkommen, den Jugendlichen
welche ein Praktikum in der Wirtschaft machen, ohne dafür einen Cent zu bekommen, denen die Vollzeit
arbeiten gehen, aber davon nicht leben können und auch denen, welche keine Arbeit haben (und auch
nie bekommen werden) und von Hartz IV leben müssen, all denen möchte ich sagen, macht

Euch keine Gedanken und Sorgen um Eure Zukunft, alles wird gut.

Politik und Wirtschaft haben alles im Griff und ein System geschaffen, welches dafür sorgt,
dass Ihr Euch einer Staatlichen und Wirtschaftlicher Betreuung erfreuen könnt, bis zum Ende
Eurer Tage. Uns alle erwartet, wenn wir alt geworden sind, dass Schlaraffenland, ein Leben
wie Gott in Frankreich, versprechen uns fast jeden Tag die Politiker und was man uns vor
den Wahlen verspricht, darauf kann man sich auch verlassen.

Also, ihr Kinder, Jugendlichen, Niedriglöhner und Hartz IV Empfänger, hört auf zu
jammern und macht Euch keine Sorgen, denn die Politik und Wirtschaft hat alles im Griff .

Dafür sorgen die üblich Verdächtigen, die schon heute nur Euer bestes wollen.

Die planen schon heute Eure Anschlussverwendung, für Eure Zukunft.

MACHT EUCH KEINE SORGEN – POLITIK UND WIRTSCHAFT KÜMMERN SICH UM EURE ANSCHLUSSVERWENDUNG

WENN IHR ALT SEID

HIER:

Arbeit darf sich für Arbeitnehmer nicht mehr lohnen

Ach sie haben noch reguläre Arbeit? Wie ist ihnen dass denn passiert? So ähnlich dürften demnächst viele Unterredungen in Deutschland beginnen. Während der eine schon mit Hartz gevierteilt wird, darf die nächste noch prekär und ohne Pinkelpause im Einzelhandel schuften und der dritte macht 50 Wochenstunden bei Niedriglohn und kann trotzdem nicht davon leben. Der freie Markt oder das freie Spiel der Kräfte wird am Ende schon alle hinrichten.

Die IG Metall frohlockt über ihren scheinbaren Sieg gegen die Sklavenarbeit und will damit doch nur bemänteln, dass dies kein Sieg, ja nicht einmal der Gewinn einer Schlacht ist, weil zum einen die Leiharbeiter einfach ausgetauscht werden, bevor das Tarifrecht greift und zum anderen über das Konstrukt des Werkvertrages längst Wege gefunden wurden auch den lächerlichen Mindestlohn in der Zeitarbeit noch auszutricksen.

Aber nicht alleine über betrügerische Vertragsgestaltung zu Lasten der Arbeitnehmer werden in Deutschland die Löhne gesenkt. Wie das Beispiel Opel zeigt, werden die Belegschaften solange erpresst wie sich ihre Löhne noch absenken lassen. Danach wird dann eben die Produktion ins Ausland verlagert wenn die dortigen Arbeitnehmer zu noch mehr Nachlässen bereit sind. Ein ähnliches Vorgehen zeigt ja seit längerem die Lufthansa die jetzt damit droht 1000 Mitarbeiter im Catering zu entlassen, wenn die nicht zu weiteren Lohnkürzungen bereit sind. Am Ende werden sie zustimmen und trotzdem wird dann ein Jahr später der ganze Teil über Werkverträge abgewickelt die zu noch mieseren Löhnen erfolgen.

Es lohnt sich auch nicht wirklich in die eigene Ausbildung zu investieren. Von den 22 Prozent der Beschäftigten die in Deutschland im Niedriglohnsektor arbeiten haben die Hälfte eine Ausbildung oder gar ein Studium. Tatsächlich aber werden Ausbildungsordnungen und Berufsbezeichnungen so schnell gewechselt, dass die meisten Leute schon wenige Jahre nach ihrer Ausbildung praktisch ohne Beruf dastehen. Das ist natürlich ein probates Mittel die Leute in den Niedriglohnsektor zu drücken. Selbstverständlich gibt es keine Pflicht die Leute auf die neuen Berufsbilder weiterzubilden.

Die Wirtschaft hat auch gar kein Interesse an Weiterbildung. Ihr Interesse besteht nur daran billig Leute zur Ausbeutung zu bekommen. Aktuell möchte man billige Fachkräfte aus dem Ausland haben und redet beständig über den angeblichen Fachkräftemangel. Früher haben sich die Firmen noch selbst die Fachleute ausgebildet, andere beim Studium unterstützt.

Heute hofft man auf Dumme die für kleines Geld zum Arbeiten nach Deutschland kommen sollen um hier auch die Löhne der Hochqualifizierten noch weiter zu drücken:

Hochkarätige Wissenschaftler, Ärzte und Forscher brauchen nun nur noch nachzuweisen, dass sie Brutto 3734 Euro im Monat verdienen und schon dürfen sie ins Land. Bei Ingenieuren reichen sogar 2909 Euro im Monat. Welch wunderbare Nachricht.

Aber es kommt noch besser. In seiner unnachahmlichen Güte hat der deutsche Bundestag ebenfalls beschlossen, dass diese Zuwanderer spätestens nach drei Jahren eine ständige Niederlassungserlaubnis erhalten und wenn sie sogar noch ein paar Brocken Deutsch können geht das schon nach zwei Jahren.

Als die Verbrecher aus der Wirtschaft das letzte Mal Gastarbeiter nach Deutschland holten, dauerte es nur wenige Jahre bis diese nicht mehr gebraucht wurden. An den Folgekosten der unter falschen Voraussetzungen ins Land geholten Menschen zahlen die Arbeitnehmer noch heute. Allerdings besteht diesmal keine Gefahr. Niemand will für derartig miese Löhne nach Deutschland kommen. Selbst die Spargelstecher aus Polen und die Gurkenflieger aus Rumänien bleiben langsam aber sicher aus, weil sich die harte Arbeit für das bisschen Geld einfach nicht lohnt.

Statt dessen gehen deutsche Ärzte, Handwerker, Ingenieure und Facharbeiter ins Ausland weil sie dort besser verdienen, die Arbeits- und Lebensbedingungen viel besser sind und sie ihr Selbstwertgefühl behalten dürfen. In Deutschland steigen statt dessen die Fälle von Burn-Out Problemen. Dies hat zumindest eine Studie bei den Dax-Unternehmen ergeben, wobei davon auszugehen ist, dass es in diesen wirtschaftlich starken Unternehmen noch zivilisierter zugeht, als in den vielen kleinen und mittelständischen Unternehmen die sich in einem ständigen Kampf ums Überleben befinden.

Die DGB-Gewerkschaften haben sich längst mit dem Großkapital arrangiert, die Politik hat sich kaufen lassen und die Medien die dem Großkapital gehören tun alles um die arbeitenden Menschen gegeneinander aufzuhetzen. Wenn man die Dinge ehrlich analysiert, gibt es keine Hoffnung. Die Menschen müssen anfangen sich zu solidarisieren. Es ist ihre einzige Chance.

 

 

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