Nordkoreas Geduld bestand den Härtetest

Terra - Germania

Bewohner von Pjöngjang bei einem feierlichen Zug (Archivbild)Südkorea ist zur Wiederaufnahme eines direkten Dialogs mit Nordkorea bereit, wenn es sich der Raketen- und Atomtests weiterhin enthalten wird. Dies sagte der Sondergesandte des Präsidenten Südkoreas, Song Young-gil, am Montag in Seoul, schreibt die Zeitung „Kommersant“ am Dienstag.

Pjöngjang absolviert seit zweieinhalb Monaten keine Raketen- und Atomtests. Washington hatte ebenfalls die Bereitschaft erklärt, einen direkten Dialog mit Nordkorea aufzunehmen, falls Pjöngjang seine Raketen- und Atomtests mindestens für zwei Monate einfrieren lässt. Allerdings sei die Bereitschaft zu entsprechenden Gesprächen noch nicht offiziell verkündet worden.

Der stellvertretende russische Außenminister Igor Morgulow unterstützte am Montag die Idee der direkten Verhandlungen, sagte aber, dass das Hauptproblem nun nicht die Tests Pjöngjangs, sondern gemeinsame amerikanisch-südkoreanische Übungen sind.

„Falls die von Pjöngjang in den letzten zwei Monaten demonstrierte Zurückhaltung – seit dem 15. September führt es keine Teststarts durch – auf entsprechende Gegenschritte seitens der USA und ihrer Verbündeten trifft, dann könnte man zur Umsetzung…

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Trump und Putin sehen keine militärische Lösung in Syrien

Bildquelle: APA

US-Präsident Donald Trump und der russische Staatschef Wladimir Putin sehen nach Angaben Moskaus keine militärische Lösung für den Syrien-Konflikt. Wie der Kreml am Samstag mitteilte, veröffentlichten die beiden Staatschefs am Rande des APEC-Gipfels im vietnamesischen Danang eine gemeinsame Erklärung, in der sie darüber ihre Einigkeit bekundeten.

Sie hätten außerdem ihre „Entschlossenheit“ bekräftigt, die Jihadistenmiliz „Islamischer Staat“ (IS) zu bekämpfen, hieß es weiter. Die beiden Präsidenten bekannten sich demnach zudem erneut zur Souveränität, Unabhängigkeit und territorialen Integrität Syriens. Sie seien sich auch einig, dass der seit mehr als sechs Jahren tobende Konflikt militärisch nicht zu lösen sei und riefen alle Konfliktparteien auf, sich an den UNO-Friedensgesprächen in Genf zu beteiligen.

Angespanntes Verhältnis

Laut den russischen Angaben verständigten sich Trump und Putin bei einem kurzen Kontakt am Rande des Gipfeltreffens der Asiatisch-Pazifischen Wirtschaftsgemeinschaft (APEC) auf die vorbereitete Erklärung, die auf der Internetseite des Moskauer Präsidialamtes veröffentlicht wurde.

Der russische Präsident Putin sieht trotz der gemeinsamen Erklärung unterdessen weiter eine tiefe Krise im Verhältnis zu den USA. Russland sei aber bereit, „eine neue Seite aufzuschlagen, vorwärts zu gehen, in die Zukunft zu schauen“, sagte Putin zum Abschluss des APEC-Gipfels in Vietnam vor Journalisten.

Der Kremlchef hatte bei dem Treffen in Danang kein Einzelgespräch mit US-Präsident Trump geführt. „Dass es uns unter diesen Umständen gelingt, überhaupt etwas zu vereinbaren, ist gut. Aber es reicht nicht“, sagte Putin der Agentur Interfax zufolge.

Keine Einmischung Russlands im USA-Wahlkampf

Erneut wies er den Vorwurf zurück, Moskau habe sich 2016 in die US-Präsidentenwahl eingemischt und Trump zum Sieg verholfen. „Alles, was mit dem sogenannten Russland-Dossier in den USA verbunden ist, ist Ausdruck eines andauernden innenpolitischen Kampfes“, sagte er.

Trump schloss sich dem einmal mehr an: „Jedes Mal, wenn er mich sieht, sagt er ‚Ich habe das nicht gemacht‘, und ich glaube ihm wirklich, wenn er das sagt, er meint das so“, sagte Trump am Samstag an Bord der Air Force One auf dem Weg nach Hanoi mitreisenden Reportern.

„Er sagt, er hat nicht reingepfuscht. Ich habe ihn nochmals gefragt. Da kann man noch so oft fragen“, sagte der US-Präsident. „Ich glaube, dass er deswegen sehr beleidigt ist, was für unser Land keine gute Sache ist“, sagte Trump.

Putin un Trump haben persönlich gute Verhältnis

Trump sieht sein persönliches Verhältnis zu Putin zwar in einem sehr guten Zustand, beklagt aber schlechte Beziehungen beider Länder zueinander. Russland sei extrem wichtig dafür, das große Problem mit Nordkorea zu lösen, sagte Trump.

„Das würde uns wirklich sehr helfen, wenn Russland sich mit um Nordkorea kümmern würde. Wir reden über Millionen und Abermillionen von Leben. Wenn Russland uns zusätzlich zu China helfen würde, würde das Problem viel schneller weggehen“, sagte Trump.

Der US-Präsident sagte, statt endlos über die Frage einer russischen Beeinflussung der Präsidentenwahl 2016 zu debattieren, was nur eine Erfindung der US-Demokraten gewesen sei, würde er Russland lieber aus Syrien heraushaben oder in der Frage der Ukraine vorankommen.

Zu seinem persönlichen Verhältnis zu Putin sagte Trump: „Wir haben anscheinend ein gutes Gespür füreinander, ein gutes Verhältnis, dafür dass wir uns nicht gut kennen. Ich denke, dass es ein sehr gutes Verhältnis ist.“

„Ziel einer Konfrontation“

Zu einer gemeinsam mit Putin veröffentlichten Stellungnahme zu Syrien sagte Trump, es werde „eine gewaltige Anzahl Leben retten“, man habe sich auf das Statement sehr schnell geeinigt. „Die Leute werden sehr beeindruckt davon sein.“

In einer ersten offiziellen Reaktion auf die Asienreise von US-Präsident Trump bezeichnete Nordkorea den Besuch unterdessen als „kriegstreiberisch“. Trump verfolge das „Ziel einer Konfrontation“, um Nordkorea von seiner atomaren Abschreckung abzubringen, sagte ein Sprecher des nordkoreanischen Außenministeriums laut einem Bericht der amtlichen Nachrichtenagentur KCNA vom Samstag.

Der erste Besuch des US-Präsidenten in der Region zeige, dass dieser ein „Zerstörer“ sei und um einen Atomkrieg auf der koreanischen Halbinsel bettele, zitierte die Agentur den Sprecher weiter.

Raketen- und Atomwaffentests

Trump hatte die Führung Nordkoreas am Mittwoch davor gewarnt, die militärischen Fähigkeiten der USA zu unterschätzen. Zugleich hatte er aber die Möglichkeit einer Verhandlungslösung im Streit über das Atomwaffenprogramm des Landes betont. Der Sprecher des nordkoreanischen Außenministeriums sagte, nichts werde Pjöngjang von seinem Waffenprogramm abbringen.

Nordkorea hat in den vergangenen Monaten mit wiederholten Raketen- und Atomwaffentests die Weltgemeinschaft und insbesondere die USA herausgefordert. Trump und der nordkoreanische Machthaber Kim Jong-un lieferten sich heftige Verbalgefechte. Im September drohte Trump in einer Rede vor den Vereinten Nationen mit der „völligen Zerstörung“ Nordkoreas.

http://info-direkt.eu/2017/11/11/trump-und-putin-sehen-keine-militaerische-loesung-in-syrien/

US-Langstreckenbomberflotte: Größte B52-Basis bereitet sich auf Alarmbefehl vor

US-Langstreckenbomberflotte: Größte B52-Basis bereitet sich auf Alarmbefehl vor

von: N8Waechter

Die US-Seite Defense One berichtet aktuell von einer eigentümlichen Entwicklung bei der US-Luftwaffe. So laufen auf der B52-Luftwaffenbasis Barksdale im US-Bundesstaat Louisiana die Vorbereitungen auf Hochtouren, in Erwartung des Falles, dass US-Präsident Donald Trump die Rückkehr der US-Bomberflotte zum 24 Stunden-Alarmstatus anordnet – zum ersten Mal seit dem Jahr 1991:

Dies bedeutet, dass die lange ruhenden Betonflächen am Ende der 11.000 Fuß langen Start- und Landebahn dieser Basis wieder mehrere B52-Bomber dort geparkt sehen könnten, beladen mit Atomwaffen und bereit jeden Moment abzuheben.

Luftwaffengeneral und Stabschef David Goldfein betonte dem Bericht nach während seiner sechstägigen Inspektionsreise nach Barksdale und zu anderen, nukleare Missionen unterstützenden US-Luftwaffenbasen: »Dies ist ein weiterer Schritt zur Sicherstellung, dass wir vorbereitet sind.«

Goldfein mied die Konkretisierung, worauf genau die USA »vorbereitet« sein möchten und bezog sich hinsichtlich der Planungen auf »die Realität der weltweiten Situation, in welcher uns befinden und wie wir sicherstellen, dass wir für die Zukunft vorbereitet sind«. Weiter sagte der General ausdrücklich, dass »der Alarmbefehl noch nicht gegeben wurde«, die Vorbereitungen jedoch angelaufen seien, weil mit dem Befehl gerechnet werde.

Die Anweisung werde im Enstfall von General John Hyten, dem Kommandeur von U.S. Stategic Command, oder von Generalin Lori Robinson, der Oberbefehlshaberin von U.S. Northern Command an ihn weitergetragen. STRATCOM ist zuständig für die US-Atomwaffen und NORTHCOM für die Landesverteidigung.

Offiziell werden diese Vorbereitungen den »rapiden Fortschritten« Nord-Koreas in Sachen Atomwaffen zugeschrieben, folglich solle der Alarmstatus zunächst abschreckende Wirkung entfalten. Goldfein wird mit den Worten zitiert:

»Die Welt ist ein gefährlicher Ort und es gibt Leute, welche offen über den Einsatz von Atomwaffen sprechen. Es ist nicht länger eine bipolare Welt, in der es nur uns und die Sowjetunion gibt. Es gibt andere Spieler dort draußen, welche nukleare Waffen besitzen. Es war noch niemals wichtiger sicherzustellen, dass wir diese Mission gut hinbekommen.«

»Ich habe das Global Strike Command der Luftwaffe aufgefordert, beim Führen des Dialogs zu helfen und bei der Beratung darüber, “wie ein konventioneller Konflikt mit einem nuklearen Element aussieht?“ und “ob wir als weltweite Streitmacht reagieren, falls es dazu kommt?“. … Wie denken wir darüber? Wie denken wir über Abschreckung in einem derartigen Umfeld?«

Ein Betongebäude in der Nähe der B52-Parkflächen wird derzeit renoviert und Betten für mehr als 100 Besatzungsmitglieder hergerichtet. Weiter werden derzeit neue Lagergebäude für einen Marschflugkörper neuester Generation gebaut, welcher die aktuellen Minuteman III-Interkontinentalraketen zukünftig ersetzen soll. Dazu wird in Kürze ein “Doomsday Plane“ auf der Barksdale-Basis in Bereitschaft stehen. Von diesen gibt es offiziell insgesamt vier Stück und mindestens eins davon ist in ständiger Alarmbereitschaft.

Goldfein wird abschließend wie folgt zitiert:

»Unsere Aufgabe besteht aus Optionen. Wir bieten beste militärische Empfehlungen und Optionen für den Oberbefehlshaber [Donald Trump] und den Verteidigungsminister [James Mattis]. Sollte der Kommandeur von STRATCOM oder die Kommandeurin von NORTHCOM einen höheren Bereitschaftsstatus zur Verteidigung des Heimatbodens benötigen, dann brauchen wir einen Ort für diese Streitkräfte.«

Die Luftwaffenbasis in Barksdale ist, neben der Minot Air Force Base in North Dakota, die größere von zwei US-B52-Basen. Angesichts der Tatsache, dass die Boeing B52-Flotte mittlerweile in die Jahre gekommen und nach dem 1991 geschlossenen START-Abkommen in weiten Teilen ausgemustert ist, sollen die “Stratosphärenfestungen“ ab 2025 durch den B21-Tarnkappenbomber von Northrop Grumman ersetzt werden.

Inwiefern die B52 überhaupt noch ein ernstzunehmender Träger für US-Atombomben sein mag, ist in Anbetracht der heutigen Raketenabwehrsysteme (z.B. das russische S-400) ebenso fraglich, wie die angebotene Erklärung, die Vorbereitungen hätten mit der Situation in Nord-Korea zu tun. Ist dies also schlichtweg Teil des US-Säbelrasselns oder bereitet man sich in Wahrheit womöglich auf irgendetwas anderes vor?

Alles läuft nach Plan …

Der Nachtwächter

http://n8waechter.info/2017/10/us-langstreckenbomberflotte-groesste-b52-basis-bereitet-sich-auf-alarmbefehl-vor/

Jimmy Carter: Staatschefs Nordkoreas sind keine Verrückten | 13. Oktober 2017

Terraherz

 Mit großer Sorge blickt die Welt auf die wachsende Eskalation im Nordkorea-Konflikt. ✓ http://www.kla.tv/11275 Am 8. Oktober bezeichneten nordkoreanische Staatsmedien ihr Atomwaffenprogramm als eine mächtige Abschreckung, die zur Sicherung ihrer Staatssouveränität nötig sei. Trump hingegen bezeichnet Verhandlungen als Zeitverschwendung. Während Kim Jong-un in den Leitmedien als verrückt bezeichnet wird, hier nun die anders lautende Einschätzung des ehemaligen US Präsidenten Jimmy Carter. Schauen Sie und urteilen Sie selbst, wer hier der „Wahnsinnige“ ist.

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Journalistin reist nach Nordkorea und bringt Fotos mit zurück, die sehr anders sind als die in den Massenmedien

Während die Vereinigten Staaten weiterhin um Unterstützung für eine mögliche militärische Intervention in Nordkorea werben, haben sich auch die Propagandaangriffe der etablierten Medien gegen die isolierte asiatische Nation verschärft.

Von den halb legitimen bis hin zu den lächerlich absurden, haben die Medienkonzerne eine Kampagne der Beleidigungen gestartet, die nur durch ihre „Widerstandsbewegung“ gegen Donald Trump ausgeglichen wird. In diesem Fall jedoch hat Trump die seltene Unterstützung der Medienkonzerne, wenn auch nur insofern als die Medien für den Krieg härter und schneller jubeln, als Trump selbst dazu vielleicht bereit ist.

Die Medien insgesamt stellen Nordkorea als einen Staat dar, in dem kein unabhängiges Denken erlaubt ist, der Hunger grassiert, Haarschnitte vorgeschrieben sind und die Bevölkerung des Landes im Wesentlichen in einem massiven Gefangenenlager gehalten wird, in dem Nachrichten von Gehirnwäsche in jeden Haushalt geleitet werden.

Doch inmitten all der Propaganda und des Kriegsgeredes reiste die Journalistin Eva Bartlett tatsächlich nach Nordkorea, um sich einen Eindruck zu verschaffen und sich vor Ort ein Bild von dem zu machen, was Nordkorea ist, ein Gefühl für die Kultur zu bekommen und verstehen, was in den Köpfen der Nordkoreaner vor sich geht. Die Bilder, Videos und Geschichten, die sie mitbrachte, erzählen eine ganz andere Geschichte als das, was auf den Bildschirmen der westlichen Medien dargestellt wird.

Während diese Autorin nicht versucht, Nordkorea etwa als ein utopisches Land des Überflusses und der persönlichen Freiheit zu malen, können Präsentationen des Landes, die alternativ zur Darstellung in den Medien stehen, nicht ignoriert werden. Schließlich haben die westlichen Medien immer wieder Nation über Nation dämonisiert und über sie gelogen, die auf der Liste für westliche Invasion und Zerstörung stehen. Von Saddams angeblichenInkubatorbabys, Ghaddafis Viagra-Dschihad und Assads Tötung seines eigenen Volkes, hat Lüge über Lüge die leichtgläubige amerikanische Öffentlichkeit in den Krieg geführt. Leider sind die Lügen erst nach der Tat massiv aufgedeckt worden.

Am 24. August begaben sich Eva Bartlett und eine Handvoll anderer Aktivisten und Journalisten als Delegation nach Nordkorea, um von den Nordkoreanern zu hören, was sie über ihr Land, ihre Kultur und die ständige Kriegsdrohung der Vereinigten Staaten zu sagen haben. Sie hielten sich vom 24. bis zum 31. August in Nordkorea auf.

Die Fotos, mit denen Bartlett zurückkehrte, zeigen eine eindrucksvolle Infrastruktur, die durchgängig mit den Vereinigten Staaten mithalten kann, und moderne Städte mit relativ zufriedenen Einwohnern. Das Niveau, in dem Pyöngyang nach einem Krieg, in dem die ganze Stadt zerstört und fast zwanzig Prozent der nordkoreanischen Bevölkerung getötet wurde, wiederaufgebaut und entwickelt worden ist, steht im wahrsten Sinne des Wortes in Kontrast zur Darstellung durch das US-Außenministerium und seine Medien-Sprachrohre.

Unsere geschätzten Leser seien ermutigt, Bartletts Artikel „Photos From A Week In The DPRK“ („Fotos von einer Woche in der Demokratischen Volksrepublik Korea“) – siehe den untenstehenden Link unter ‚Verweise‘ – durchzusehen, in dem sie eine Sammlung von Fotografien ihrer Reise nach Nordkorea sowie eine Reihe von Videos veröffentlicht hat.

Bartlett hat auch eine Reihe von Fotos und Videos gepostet, welche die Straßen von Pyöngyang voller Menschen zeigen, im Gegensatz zur westlichen Propaganda, wonach in der Stadt nie irgendwelche Zivilisten zu sehen sein sollen.

Während die Medien wiederverwertetes geschmuggeltes Material über nordkoreanische Ghettos, verhungernde Waisen, hungernde Menschen und andere düstere Aspekte verwendet haben, konnte Eva Bartlett Bilder von einem Land mit ausgezeichneter Infrastruktur, reichlich Nahrung, Gesundheitsfürsorge und einem Volk mitbringen, das in ihren Worten in keiner Weise „eingeschüchtert“ war. Bartlett lobte das Bildungsniveau der Kinder in den Schulen, die sie besuchte, welches über dem der Vereinigten Staaten oder Kanadas liege und konnte sogar einige Fahrten auf der Achterbahn im Vergnügungspark in Pyöngyang erleben.

Bartlett beschreibt ein Land voller Menschen, die Frieden mit den Vereinigten Staaten wollen, aber keine Angst vor den USA haben und sich auch nicht fürchten, sich selbst zu verteidigen, sollte dieser Krieg kommen.

Entgegen einer Flut von Propaganda, die eine düstere Zukunft zeichnen soll, ist Nordkorea ein pulsierendes Land, das von echten Menschen bevölkert ist. Eva Bartletts Reise in die Demokratische Volksrepublik wirft Licht auf ein Land, das von unserer eigenen Ignoranz verdunkelt ist.

 

 

Nordkorea ist eindeutig autoritär und kann nach vernünftigen Maßstäben nicht als freies Land betrachtet werden. Die Frage der großangelegten Gefangenenlager, der Arbeitslager und der Niederschlagung abweichender politischer Meinung bleibt bestehen. Das Experiment des Landes mit dem Sozialismus hat zu einer Beschneidung vieler Rechte geführt. Doch wie viele Länder könnten 2017 als wirklich frei angesehen werden? Die Vereinigten Staaten mit der größten Häftlingspopulation der Welt? Frankreich und Deutschland mit ihrer Meinungsdeliktgesetzgebung? China mit seiner Sklavenarbeit und seinen gifthaltigen Böden? Wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen.

Nordkorea hat es jedoch geschafft, sich vom westlichen Zentralbankwesen und den Diktaten des anglo-europäischen Finanziersystems fernzuhalten und befindet sich deshalb im Fadenkreuz des westlichen Imperialismus.

Letztendlich ist es aber egal, ob die Propaganda um Nordkorea stimmt oder nicht. Entscheidend ist, ob die Vereinigten Staaten auf das törichte Abenteuer des Imperialismus und auf ihre derzeitige Arbeit als Werkzeug des westlichen Bankwesens verzichten. Aus der Sicht der Vereinigten Staaten sollte Nordkoreas innere Frage der Freiheit und der Demokratie irrelevant sein. Nordkoreas interne Fragen sind genau das – interne Angelegeneheiten – und diese sollten von den nordkoreanischen Menschen entschieden werden.

Ungeachtet der Frage, ob Nordkorea wirklich eine freie Gesellschaft ist oder nicht, hat Eva Bartletts jüngste Reise einen großen Teil der intensiven Propaganda widerlegt, die das Land im Vorfeld des Krieges umgibt und tritt der ständigen Gewohnheit entgegen, Nordkorea als Instrument für die Strategie der Spannung zu benutzen.

 

 

Verweise:

 

http://derwaechter.net/journalistin-reist-nach-nordkorea-und-bringt-fotos-mit-zurueck-die-sehr-anders-sind-als-die-in-den-massenmedien

Ergänzung: Folterlüge vor dem Aus – Nordkorea hat den US-Studenten Warmbier nicht gefoltert

Im Juni berichteten wir über die seltsamen Hintergründe um das Propagandadelikt des US-Studenten Otto Warmbier, das er in einem Hotel in Pjöngjang begangen haben soll und für das er von einem Nordkoreanischen Gericht verurteilt wurde. Vieles spricht dafür, dass der Wirtschaftsstudent einer US-Eliteuniversität über verschiedene Wege von geheimdienstlicher Seite dazu angestiftet wurde, den strafbewährten Diebstahl eines nordkoreanischen Staatssymbols zu begehen. Die CIA-nahe mächtige Studentenverbindung „Z Society“ spielt dabei ebenso eine Rolle wie die dubiose Sekte aus Warmbiers Heimatregion.

Offenbar war Otto Warmbier, vermutlich ohne es zu wissen, in einen staatlichen Provokationsversuch gegen Nordkorea verwickelt. Das legen auch seine verbitterten Worte während des Tribunals in Nordkorea nahe:

 

„Meine Belohnung für mein Verbrechen war so viel kleiner, als die Belohnungen, die die Z Society und die Friendship United Methodist Church von der US-Administration bekommen“

 

Die von den westlichen Medien permanent verhetzte und verunglimpfte Regierung Nordkoreas entließ Warmbier vorzeitig aus der Haft, weil sich der Gesundheitszustand des Studenten zusehends verschlechterte und die Mediziner dort nichts mehr für ihn tun konnten. Erst nach seiner Heimkehr in die USA verstarb Warmbier, da auch dort die Ärzte offenbar nichts mehr tun konnten. Oder nichts mehr tun durften – wenn wir davon ausgehen, dass der Mohr seine Schuldigkeit in einem geheimen Provokationsspiel getan haben sollte…

Denn nur der bislang unaufgeklärte Tod des Studenten war der erwünschte Höhepunkt und Clou der Aktion – erst dadurch konnte Nordkorea als verantwortlich hingestellt und als „unmenschliches Regime“ angegriffen werden. Insbesondere die Eltern von Otto Warmbier suchten auffallend stark die Öffentlichkeit mit ihrer Theorie, dass Nordkorea ihren Sohn quasi zu Tode gefoltert habe. Damit gaben sie absichtlich eine Steilvorlage für die etablierte westliche Medienmafia und natürlich auch für die US-Regierung. Ein politisches Geschenk, welches sich kein US-Präsident entgehen lassen kann, egal ob Trump, Obama oder Bush.

Die Foltervorwürfe passten perfekt in die ohnehin seit längerem geplante Provokationsstrategie gegen Nordkorea. Westliche Journalisten und Politiker griffen sie gierig auf und betrieben eine mediale Hinrichtung ohne jegliche Beweise. Erst vor wenigen Tagen bekräftigten Warmbiers Eltern erneut die Foltertheorie im US-Fernsehen. In der Sendung „Fox and Friends“ äußerten sie laut Medienberichten (z.B. FAZ vom 28.09.2017) „die Zähne ihres Sohnes seien bei seiner Rückkehr aus Nordkorea „neu angeordnet“ gewesen, seine Hände und Füße entstellt. „Sie haben Otto entführt, sie haben ihn gefoltert, sie haben ihn absichtlich verletzt“. US-Präsident griff das Interview auf und propagierte auf Twitter, „dass der Student jenseits jeder Vorstellungskraft gefoltert worden sei“.

 

   Great interview on @foxandfriends with the parents of Otto Warmbier: 1994 – 2017. Otto was tortured beyond belief by North Korea.

   — Donald J. Trump (@realDonaldTrump) September 26, 2017

 

Doch nun steht die Folterlüge vor dem Aus: Die Gerichtsmedizinerin aus dem Bundesstaat Ohio, Lakshmi Sammarco, erteilte den Foltervorwürfen in einer Pressekonferenz am Mittwoch eine ziemlich klare Absage:

 

„Wir konnten keine eindeutigen Spuren dafür finden, dass sein durch Sauerstoffmangel hervorgerufener Gehirnschaden durch Folter ausgelöst wurde“.

 

Mehr noch: Warmbiers Körper und sein Gesicht seien für jemanden, der über ein Jahr bettlägerig verbracht hat, in einem exzellenten Zustand gewesen, so Sammarco weiter (Quelle: 1und1, 28.09.2017).

Damit sind jegliche Foltervorwürfe im Grunde erledigt, denn äußerliche Gewaltanwendung ist nicht zu übersehen und in diesem Fall eben nicht zu sehen. Ob es andere, nicht äußerlich feststellbare Merkmale von absichtlichen Schädigungen gegeben hat, ließe sich nur durch eine Autopsie feststellen. Auch ob die Behauptung aus Nordkorea stimmt, dass sich Warmbier eine Lebensmittelvergiftung zuzog, kann nur mit einer Autopsie geklärt werden.

Eine Autopsie lehnen aber ausgerechnet die Eltern von Otto Warmbier ab, wie u.a. die FAZ (Quelle: ebenda) berichtete. Und das ist in der Tat ein höchst interessanter und verdächtiger Aspekt, denn dieses Verhalten der Eltern legt nahe, dass

1) sie nicht alles unternehmen wollen, um die Todesumstände ihres Sohnes aufzuklären

2) sie offenbar Grund zu der Annahme haben, dass eine Autopsie ihre Foltertheorie endgültig widerlegt

3) nicht herauskommen darf, dass Nordkorea bezüglich der Lebensmittelvergiftung die Wahrheit gesagt hat

4) nicht herauskommen darf, dass die Todesursache vielleicht eine ganz andere ist, die überhaupt nichts mit den Nordkoreanern zu tun hat.

Vielleicht würde der Fall sonst eine ganz andere Wendung erhalten, z.B. wenn herauskäme, dass nach Otto Warmbiers Heimkehr in die USA nicht alles medizinisch Mögliche unternommen wurde, um ihn wieder gesund zu machen. War sein Tod am Ende für das US-Regime lukrativer?

 

„Wir werden es nie wissen, es sei denn, dass diejenigen, die dabei waren, es uns sagen.“

 

so die Gerichtsmedizinerin Sammarco über den rätselhaften Tod des Studenten. Sollte Warmbier in eine staatlich-geheimdienstliche Provokation verwickelt gewesen sein, dann werden es diejenigen, die dabei waren, sicherlich niemals sagen.

Im Gegensatz dazu sind die Eltern geradezu verdächtig gesprächig. Da könnte man fast vermuten, dass es kein Zufall ist, dass Angehörige, Medien und Regierung gemeinsam eine propagandistische Linie fahren und immer wieder Öl ins Feuer gießen, obwohl schon vor Monaten keine Anhaltspunkte für Folter gefunden werden konnten.

https://presseluegenclub.blogspot.com/2017/09/erganzung-folterluge-vor-dem-aus.html

USA schwächt geplante Sanktionen gegen Nordkorea empfindlich ab

Bildquelle: APA

Nach intensiven diplomatischen Beratungen hinter den Kulissen will der UNO-Sicherheitsrat am Montag erneut über den Konflikt mit Nordkorea beraten und dabei möglicherweise auch über weitere Sanktionen abstimmen. Pjöngjang reagierte umgehend. Sollten sich die USA mit ihren Bestrebungen zu einer neuen Resolution mit verschärften Sanktionen durchsetzen, würden sie „den fälligen Preis bezahlen“.

Das verlautete in einer von der Staatsagentur KCNA verbreiteten Erklärung des nordkoreanischen Außenministeriums vom Montag. Die Welt werde Zeuge sein, wie Nordkorea „die US-Gangster mit einer Reihe von Aktionen zähmt – härter, als sie jemals in Betracht gezogen wurden“, wird der Sprecher zitiert.

US-Resolutionsentwurf wurde abgeschwächt

Die USA legten dem Sicherheitsrat einen abgeschwächten Resolutionsentwurf zu Nordkorea vor. In der neuen Beschlussvorlage sind bestimmte Sanktionen nicht mehr enthalten, wie Diplomaten am Montag in New York berichteten. So soll etwa das Auslands-Vermögen des nordkoreanischen Machthabers Kim Jong-un nicht mehr eingefroren werden. Damit gehe Washington auf Russland und China zu, hieß es. Die Zustimmung der beiden Vetomächte galt zuletzt als ungewiss.

Zugeständnisse Washingtons

In dem neuen Entwurf wurden manche Sanktionen laut Diplomaten zudem abgemildert. So ist zwar weiterhin ein Ölembargo gegen Nordkorea vorgesehen. Allerdings soll es schrittweise in Kraft treten und nicht sofort in vollem Umfang, wie zunächst vorgesehen. Die geplanten Durchsuchungen verdächtiger nordkoreanischer Schiffe auf hoher See sollen mit weniger Härte geschehen als bisher geplant. Zugeständnisse machte Washington offenbar auch beim Status von Nordkoreanern, die im Ausland arbeiten.

Nordkorea droht mit Gegenmaßnahmen

Die nordkoreanische Führung drohte den USA mit Gegenmaßnahmen. Sollten sich die USA mit ihren Bestrebungen zu einer neuen Resolution mit verschärften Sanktionen durchsetzen, würden die Vereinigten Staaten „den fälligen Preis bezahlen“, verlautete in einer von der Staatsagentur KCNA verbreiteten Erklärung des nordkoreanischen Außenministeriums vom Montag. Bei einer Verschärfung der Sanktionen werde Nordkorea den USA „die größten Schmerzen und Leiden zufügen, die sie jemals in ihrer Geschichte erlebt haben“.

Sanktionen werden umgangen

Erst Anfang August hatte der Sicherheitsrat die bisher schärfsten Sanktionen gegen das kommunistisch regierte Land verhängt, unter anderem Ausfuhrverbote auf Kohle, Eisen, Eisenerz, Blei, Bleierz sowie Fisch und Meeresfrüchte. Allerdings würden die bestehenden Sanktionen sowohl von Nordkorea als auch von anderen Ländern immer wieder umgangen, hieß es in einem vor kurzem veröffentlichten Bericht von UNO-Experten, die die Situation jährlich überprüfen. „Wie die Sanktionen steigen, so steigt auch das Ausmaß der Umgehung.“

Merkel bot diplomatische Unterstützung an

Unterdessen bot Deutschlands Bundeskanzlerin Angela Merkel Unterstützung bei der diplomatischen Beilegung der Krise um Nordkoreas Atomrüstung an. „Wenn unsere Beteiligung an Gesprächen gewünscht wird, werde ich sofort Ja sagen“, sagte Merkel der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“ und verwies auf die guten Erfahrungen mit den Atomverhandlungen mit dem Iran. In den vergangenen Tagen hatte Merkel bereits mit dem chinesischen Präsidenten Xi Jinping und anderen Beteiligten beraten und sich für eine diplomatische Lösung und weitere Sanktionen ausgesprochen.

http://info-direkt.eu/2017/09/11/usa-schwaecht-geplante-sanktionen-gegen-nordkorea-empfindlich-ab/

Pjöngjang aus der Vogelperspektive: Behördliche Gunst für Fotokünstler aus Singapur [VIDEO]

Pjöngjang aus der Vogelperspektive: Behördliche Gunst für Fotokünstler aus Singapur [VIDEO]

Pjöngjang aus der Vogelperspektive
Die nordkoreanischen Behörden haben dem Fotografen Aram Pan aus Singapur eine außerordentliche Gunst zuteilwerden lassen. Der 41-Jährige dufte Pjöngjang filmen – und zwar aus dem Fenster eines Kleinflugzeuges. Das knapp 6,5 Minuten lange Video wurde am vorigen Samstag veröffentlicht, obwohl das Rohmaterial im Mai gedreht worden war, als die nordkoreanischen Behörden die Aufnahmen aus der Luft genehmigt hatten.

Auf dem Panorama der nordkoreanischen Hauptstadt sind Straßen, Hochhäuser und der Fluss Taedong zu sehen. Im Bild fahren auch ein paar Autos. Menschen kann man allerdings aus dieser Höhe nicht sehen.

Es passiert äußerst selten, dass ein Ausländer im Himmel über Nordkorea filmen und fotografieren darf. Und noch seltener, dass er das aus einer Piper Matrix PA-46 tun darf“, sagte Aram Pan.

Dem Fotokünstler zufolge sei er seit dem Jahr 2013 bereits 15 Mal in Nordkorea gewesen. Der 41-Jährige arbeite an einem Projekt mit dem Titel „Nordkorea 360“, das durch Fotos, Videos und die virtuelle Realität das Tor zu Nordkorea aufstoßen soll. (RIA Nowosti)

 

 

https://deutsch.rt.com/newsticker/57057-pjoengjang-aus-der-vogelperspektive/

Syrische Armee kommt in Deir Ezzor weiter voran

 

Wie die staatliche syrische Nachrichtenagentur SANA berichtete, ist es der syrischen Armee und ihren Partnern am gestrigen Freitag gelungen, den rund 20 Kilometer westlich der Stadt Deir Ezzor liegenden Ort Sholah sowie umgebende Hügel und den Hügel Aloush, der das noch von ISIS-Terroristen beherrschte Gelände des Friedhofs, das den Flughafen vom Rest der gerade befreiten Stadt trennt, überblickt, einzunehmen.

Auf einer Karte sieht die Lage in Deir Ezzor damit gegenwärtig etwa wie folgt aus:

Für die nächsten Tage ist damit zu rechnen, dass die syrische Armee und ihre Partner die Belagerung des Flughafens von Deir Ezzor durch ISIS-Terroristen beenden, die Sicherheitszone um den befreiten Teil der Stadt und ihre Zugangswege Stück für Stück erweitern und dann weiter in der Provinz Deir Ezzor aufräumen. Da das russische Militär mit dem US-Militär in der Provinz Deir Ezzor vor zehn Tagen „Linien vereinbart“ hat, sind dabei keine großen Überraschungen mehr zu erwarten, wenn man davon absieht, dass erst durch die Fortschritte der syrischen Armee und der US-gestützten Kräfte in der Provinz öffentlich klar werden wird, was die vereinbarten Linien sind.

Weiterhin berichtete SANA, dass die Armee weitere Fortschritte bei der Eliminierung der zentralsyrischen ISIS-Tasche östlich von Salamiyah gemacht und dabei auch zahlreiche Waffen der dortigen ISIS-Terroristen beschlagnahmt hat. Einer Karte von @EmmanuelGMay zufolge sieht die Lage da nun wie folgt aus:

Auch an dieser Front ist im Grunde so ziemlich alles geklärt. Offen ist da nur noch die Frage, ob die dortigen ISIS-Terroristen in den nächsten Tagen kapitulieren oder ob sie es vorziehen, sich eliminieren zu lassen.

Spannender ist die Frage, wie es mit der Terroristentasche in der Provinz Idlib weitergehen wird. Bekannt ist, dass die Astana-Garantiemächte Russland, Türkei und Iran beabsichtigen, am 15. September in Astana weitere Dokumente zur Einrichtung einer Deeskalationszone dort zu unterzeichnen. Die Umsetzung dürfte jedoch nicht einfach werden, weil die von Al Kaida geführte Terroristenallianz „Hayat Tahrir Al Sham“ (HTS) inzwischen weite Teile der Tasche beherrscht.

Bei dem Vorhaben der Einrichtung einer Deeskalationszone Idlib mag es hilfreich sein, dass die wahhabitischen Terrorsponsorstaaten Saudi Arabien und Katar sich im Frühjahr schwer verkracht haben und Katar sich seitdem Iran wirtschaftlich und politisch annähert. Als ermutigendes Zeichen darf es da gesehen werden, dass am Donnerstag das erste Mal seit Monaten wieder LKWs mit Hilfsgütern die seit Jahren von Terroristen umzingelte regierungstreue Enklave Fuah und Kafriya nordöstlich der Stadt Idlib erreicht haben. Ansonsten bestimmen nach wie vor Morde unter den Terroristen und Explosionen das Bild in der Provinz Idlib. Gestern sollen bei einer Explosion von Munition neun HTS-Terroristen in Idlib getötet und weitere verletzt worden sein.

Weiterhin berichteten inoffizielle Quellen am Freitag, dass offenbar von „Israel“ unterstützte Terroristen der von Al Kaida geführten HTS-Allianz in der Provinz Quneitra eine Offensive gegen Positionen der syrischen Armee gestartet und dabei anfänglich Geländegewinne erzielt haben, bevor der syrischen Armee es gelang, die Terroristen zurückzuschlagen und ihre Positionen zurückzuerobern.

Nicht zuletzt deshalb darf gegenwärtig mit Spannung beobachtet werden, ob, und wenn ja, welche Konsequenzen der am Donnerstag Morgen von israelischen Kampfflugzeugen aus dem Libanon ausgeführte Raketenangriff auf eine Einrichtung des syrischen Militärs in der Provinz Hama haben wird, der syrischen Angaben zu zwei Toten und Sachschaden geführt hat. Stand der Dinge scheint da im Moment zu sein, dass die israelische Regierung offiziell keine Stellung zu dem israelischen Angriff bezieht, sie jedoch Übereinstimmung mit der Meinung regierungsnaher inoffizieller Stellen signalisiert, die das israelische Aggressionsverbrechen als richtige Handlung zum Unterstreichen israelischer roter Linien und berechtigte israelische Warnung an den amerikanischen Präsidenten Trump und den russischen Präsidenten Putin öffentlich einhellig loben. Syrien hat noch am Donnerstag den UNO-Sicherheitsrat offiziell aufgefordert, „entschlossene Maßnahmen“ gegen die fortgesetzten israelischen Aggressionen gegen Syrien zu ergreifen, die die Verbrechen der Terrorgruppe ISIS ergänzen, die Mora der Terrorgruppen stärken und das Feuer des Terrorismus in der Region weiter anfachen. Am Freitag hat der Libanon nach einer Sitzung des obersten libanesischen Sicherheitsrates, an der Staatspräsident Aoun und Regierungschef Hariri teilgenommen haben, bekannt gegeben, ebenfalls eine offizielle Beschwerde beim UNO-Sicherheitsrat wegen der israelischen Verletzung des libanesischen Luftraumes und des vom Libanon aus erfolgten libanesischen Angriffes auf Syrien einzureichen. Die Präsidenten der USA und Russlands, Trump und Putin, die israelischen Medienberichten zufolge das eigentliche Ziel des Angriffes gewesen sein sollen, haben es bislang hingegen vorgezogen, zu diesem israelischen Angriff auf Syrien zu schweigen. Der Israel nahestehende ehemalige stellvertretende US-Außenminister Elliot Abrams zeigte sich daraufhin am Freitag enttäuscht, dass US-Präsident Trump auf die von Israel mit dem Angriff auf Syrien ausgedrückte Warnung an die USA, den US-geführten Anti-Terror-Kampf in Syrien nach eigenem Ermessen sabotieren zu können, bislang nicht mit öffentlichen und praktischen Solidaritätsbekundungen für Israel wie einer Generalerlaubnis zur israelischen Nutzung von in Israel gelagerten US-Waffen reagiert hat.

Es darf gerätselt werden, was jetzt im UNO-Sicherheitsrat passieren wird. Üblicherweise wurden die zahlreichen Beschwerden Syriens über die ebenso zahlreichen israelischen Angriffen auf Syrien in den letzten Jahren, die zwischenzeitlich vom früheren israelischen Luftwaffenchef Amir Eshel öffentlich zugegeben wurden, vom UNO-Sicherheitsrat schlicht ignoriert und nicht einmal auf die Tagesordnung gesetzt. Nun ist es aber so, dass die US-amerikanische Botschafterin bei der UNO dringend die russische Zustimmung dazu benötigt, die DVR Korea übermorgen wie geplant für die Verletzung des Völkerrechts durch einen UNO-Sicherheitsratsresolutionen gegen die DVR Korea zuwiderlaufenden Atomtest mit schärferen Sanktionen zu bestrafen, was Russland bislang ablehnt. Während die USA, eben nicht zuletzt weil die DVR Korea über Atomwaffen und dazu passende ballistische Raketen verfügt, über keine realistische Möglichkeit verfügen, militärisch gegen die DVR Korea vorzugehen, hat die DVR Korea die USA am Freitag vorgeführt, indem sie die US-UNO-Botschafterin Nikki Haley öffentlich als „politische Prostituierte“ beleidigte und erklärte, die USA würden für ihre „hysterischen“ Drohungen einen hohen Preis bezahlen.

Um jetzt nicht das Gesicht zu verlieren und vor der Weltöffentlichkeit als völlig impotent dazustehen, brauchen die USA nun also unbedingt die Zustimmung des russischen Präsidenten Putin zu schärferen Sanktionen gegen die DVR Korea. Doch Putin scheint sich jedoch am Mittwoch mit dem südkoreanischen Präsidenten Moon darauf verständigt zu haben, die Situation auf der koreanischen Halbinsel dadurch zu verbessern, dass sie zusammen mit der DVR Korea gemeinsame Projekte auf den Weg bringen. Nun steht Putin der Zug offen, den USA, der diplomatischen Gepflogenheit des beim Botschaftspersonal bereits praktizierten Tit-for-Tat folgend, zu erklären, dass Russland grundsätzlich bereit sei, schärfere Sanktionen wegen Völkerrechtsbrüchen gegen die DVR Korea im UNO-Sicherheitsrat mitzutragen, aber Russland dafür auch von den USA erwarte, Sanktionen wegen Völkerrechtsbrüchen – wie den jüngsten israelischen Angriff auf Syrien – gegen Israel im UNO-Sicherheitsrat mitzutragen.

Für Israel könnte so aus dem israelischen Angriff eine Lose-Lose-Situation entstehen. Sollte Trump machen, was die USA bisher immer gemacht haben, nämlich Sanktionen gegen Israel prinzipiell ablehnen, könnte Israel vorgeworfen werden, mit seinem zur Unzeit erfolgenden und auf US-Interessen keine Rücksicht nehmenden Angriff auf Syrien nicht nur – wie von Israel geplant – nur den US-geführten Anti-Terror-Kampf in Syrien behindert zu haben, sondern auch die diplomatischen Möglichkeiten der USA zur Beseitigung der angeblichen Bedrohung der USA durch Atomraketen der DVR Korea sabotiert zu haben. Sollten die USA hingegen Sanktionen des UNO-Sicherheitsrates gegen Israel überraschenderweise zustimmen, so wäre die durch den Angriff auf Syrien beabsichtigte israelische Machtdemonstration hingegen völlig nach hinten losgegangen.

Denkbar ist es dabei sogar, dass Putin und Trump dabei hinter den Kulissen zusammenarbeiten und die entstandene Situation öffentlichkeitswirksam melken, um Israel einen Denkzettel zu verpassen, dass es – große Macht der Israel-Lobby in den USA hin oder her – mit negativen Konsequenzen zu rechnen hat, wenn Israel es sich nochmal wagen sollte, sich tätlich gegen von den Präsidenten der USA und Russland getroffene Vereinbarungen zu stellen. Trumps zentrales Wahlversprechen war schließlich nicht „Make Israel Great Again.“ Die nächste Woche stattfindende UNO-Generalversammlung würde jedenfalls eine hervorragende Kulisse für so einen amerikanisch-russischen Showdown mit maximaler Theatralik bieten.

 

https://nocheinparteibuch.wordpress.com/2017/09/09/syrische-armee-kommt-in-deir-ezzor-weiter-voran/

Rettung naht: Dennis Rodman will im Konflikt zwischen Trump und Kim vermitteln

Rettung naht: Dennis Rodman will im Konflikt zwischen Trump und Kim vermitteln

Der ehemalige NBA-Spieler Dennis Rodman, der das abgeschottete Nordkorea regelmäßig besucht, Kim Jong-un trifft und sich für den Sport einsetzt, will die Dinge zwischen Donald Trump und Kim „klären“.

Im Interview bei „Good Morning Britain“ am Mittwoch wurde Rodman nach seiner Beziehung zu Kim Jong-un gefragt, den er bei seinen zahlreichen Besuchen in Nordkorea bei verschiedenen Gelegenheiten getroffen hat.

Ich denke, wenn der Präsident versucht, mit Kim Kontakt aufzunehmen, wäre es eine großartige Möglichkeit, dass es passieren kann“, sagte er und fügte hinzu, dass, wenn die beiden einen Dialog führen würden, „sich die Tür vielleicht ein bisschen öffnen wird.“

Dennis Rodman und Kim Jong-un bei einem Basketballspiel in Pjöngjang, Nordkorea, 9. Januar 2014.

Die Spannungen zwischen den USA und Nordkorea werden nach den jüngsten Raketentests durch Pjöngjang und den Warnungen Trumps, dass er diese Handlungen nicht tolerieren wird, verstärkt.

Rodman ist auch ein Fan des US-Präsidenten, der Gastgeber von „The Celebrity Apprentice“ war, als Rodman in der Reality-TV-Show war. Er unterstützte Trump im Jahr 2015.

Ich möchte nur versuchen, die Dinge für alle zu klären, sodass alle miteinander auskommen“, sagte er.

Auf die Frage, was für ein Mann Kim ist, beschreibt Rodman die Zeit, die er mit dem nordkoreanischen Führer verbringt. „Im Grunde hänge ich die ganze Zeit mit ihm rum“ , sagte er. „Wir lachen, wir singen Karaoke, wir machen viele coole Sachen zusammen. Wir reiten auf Pferden, wir hängen rum, wir gehen Skifahren. Wir sprechen kaum über Politik und das ist gut so.“

„Es ist nur lustig, dass ich so etwas sage, und die Leute sagen: ‚Oh mein Gott, Dennis Rodman, schützt den Marschall Nordkoreas‘“, fuhr Rodman fort und erklärte weiter: „Darum geht es nicht, meine ganze Mission, mein eigentliches Ziel besteht darin, den Sport nach Nordkorea zu bringen.“

Ich habe immer gesagt, dass ich überhaupt kein Politiker bin“, fuhr Rodman fort. „Ich gehe nur dorthin, um ein Botschafter für den Sport zu sein.“

Rodman sprach sehr positiv von den Menschen in Nordkorea und beteuerte, dass sie die Frage, ob sie Amerika hassen, alle mit nein beantworten würden.

Auch lesen –US-Amerikaner nutzen letzte Reisemöglichkeit nach Nordkorea vor Inkrafttreten des Reiseverbots

 

 

https://deutsch.rt.com/international/57008-rodman-will-zwischen-trump-und-kim-vermitteln/