Donald Trump sagt Treffen mit Kim Jong Un ab

Wie die chinesische Nachrichtenagentur Xinhua am heutigen Donnerstag mitteilte, hat US-Präsident Donald Trump ein für den 12. Juni in Singapur geplantes Treffen mit dem Staatschef der DVR Korea Kim Jong Un in einem Brief abgesagt.

Begründet hat Trump seine Absage damit, die jetztige Zeit sei angesichts des gewaltigen Ärgers und offener Feindschaft,“ die sich in den jüngsten Erklärungen der DVR Korea zeige, „unangemessen“ sei.

Dass ausgerechnet Donald Trump sich damit nun über Verstöße gegen die diplomatische Etikette in öffentlichen Äußerungen beklagt, könnte dazu geeignet sein, nicht nur bei Lesern von Trumps Twitterfeed ein Schmunzeln auszulösen. Trumps Absage erfolgte unmittelbar nach der Zerstörung des nuklearen Testgeländes Punggye-ri durch die DVR Korea.

Der südkoreanische Präsident Moon Jae-in, der maßgeblich zur Anbahnung des Treffens von Trump und Kim beigetragen hatte, zeigte sich in einer ersten Stellungnahme „perplex und voll von Bedauern“ und ließ durch sein Büro des weiteren erklären, dass Südkorea von der Entscheidung Trumps überrascht wurde und nicht vorab informiert war. Weiterhin heißt es von Seiten der der südkoreanischen Präsidentschaft, es sei sehr bedauerlich und bestürzend, dass der USA-Nordkorea-Gipfel nicht wie geplant stattfinde. Das garnierte das Büro des südkoreanischen Präsidenten Moon noch mit der Erklärung, dass die „De-Nuklearisierung und der dauerhafte Frieden auf der koreanischen Halbinsel nicht aufgegeben oder verzögert werden können, weil sie eine historische Aufgabe sind.“

Das kann man sicherlich als Zeichen dafür deuten, dass der südkoreanische Präsident Moon Jae-in zumindest mit dem Gedanken spielt, den Entspannungs- und Friedensprozess mit der DVR Korea ohne die USA an Bord weiterzuführen. Das könnte allerdings zu erheblichen Differenzen zwischen Südkorea und den USA in Sicherheitsfragen führen. Es könnte spannend werden, zu beobachten, inwieweit das zu einer Emanzipierung Südkoreas von den USA führen wird.

Zum Hintergrund sollte man wissen, dass die Kluft zwischen militärischer und wirtschaftlicher Ausrichtung in Südkorea so groß wie in kaum einem anderen Land der Erde ist. Während Südkorea militärisch voll auf seine Allianz mit den USA ausgerichtet ist, ist die Wirtschaft Südkoreas zwischenzeitlich gründlich auf China ausgerichtet, das schon immer an der Seite der DVR Korea stand.

Die deutsche Kanzlerin Angela Merkel ist gegenwärtig zu Besuch in China. Auch den betont freundlichen Besuch Merkels beim größten Handelspartner Deutschlands China kann man im Lichte europäischer Bemühungen sehen, sich von den USA ein Stückchen zu emanzipieren und etwa deutsche und europäische Positionen zum globalen Freihandel enger mit China abzustimmen.

https://nocheinparteibuch.wordpress.com/2018/05/24/donald-trump-sagt-treffen-mit-kim-jong-un-ab/

Berichte: Nordkorea sprengt Atomtestgelände

Epoch Times

Vor dem geplanten historischen Gipfeltreffen mit den USA hat Nordkorea nach Medienberichten sein umstrittenes Atomtestgelände Punggye-ri wie angekündigt gesprengt.

 

 

Nordkorea hat offenbar sein Atomtestgelände Punggye-ri im Nordosten des Landes unbrauchbar gemacht.

Das berichten mehrere Medien übereinstimmend unter Berufung auf Journalisten, die vor Ort waren. Laut der südkoreanischen Nachrichtenagentur Yonhap wurde der erste Tunnel des Testgeländes gegen 11 Uhr Ortszeit gesprengt.

Weitere Einrichtungen wurden den Berichten zufolge gegen 14 Uhr Ortszeit zerstört. Journalisten aus Südkorea, den USA, China, Russland und Großbritannien waren zur Zeremonie zum Abbau des Atomtestgeländes eingeladen. Internationale Inspektoren waren allerdings nicht anwesend.

Das nordkoreanische Regime hatte die Zerstörung des Geländes bereits Anfang Mai angekündigt. Es sollte vor dem geplanten Treffen von Nordkoreas Machthaber Kim Jong-un mit US-Präsident Donald Trump am 12. Juni in Singapur offenbar eine Geste des guten Willens sein.

Zuletzt hatte Nordkorea allerdings gedroht, das geplante Treffen abzusagen. Als Grund wurde unter anderem ein Militärmanöver von Südkorea und den USA genannt. Aber auch Äußerungen von Trumps Sicherheitsberater John Bolton sorgten für Unmut, der von einem „Libyen-Modell“ gesprochen hatte. (dts)

https://www.epochtimes.de/politik/welt/berichte-nordkorea-soll-atomtestgelaende-zerstoert-haben-a2445244.html

Von Kriegern und Arbeitern

von Analitik

Die Rollen sind klar verteilt. Russland kämpft, China baut.

Militärisch hat sich China nirgendwo eingemischt. Die für Syrien angekündigten 5000 chinesischen Soldaten sind nicht eingetroffen. In chinesischen Gewässern patroullieren weiterhin US-Kriegsschiffe und mehr als Protestnoten hat China nicht aufzubieten. Zum Kontrast erinnere man sich an US-Kriegsschiffe im Schwarzen Meer – Russland hat damals deutlich gemacht, wer Herr im Meer ist. Als eine russische SU sämtliche Elektronik des US-Flaggschiffs lahmgelegt hat und einen Scheinangriff nach dem anderen flog, blieb den US-Matrosen nicht mehr, als es auf ihre Smartphones aufzunehmen und sich später in den Medien auszuheulen. Spüren Sie den Unterschied? USA in chinesischen Gewässern – Chinesen heulen, USA in russischen Gewässern – USA heulen.

Diese Woche hat Russlands General und Verteidigungsminister Schoigu eine mehrtätige Reise nach Süd-Asien beendet (zusammenfassende Berichte). In Myanmar, Laos und Vietnam traf er nicht nur Verteidigungsminister und Generäle, sondern auch Premierminister. Auf der Tagesordnung standen Rüstungsverträge und intensivierte militärische Zusammenarbeit. Eine solche Zusammenarbeit mit Myanmar bedeutet beispielsweise, dass russische Kriegsschiffe in Myanmar anlegen dürfen, wenn sie es nur ein paar Tage vorher ankündigen. Die Erlaubnis gibt es automatisch, nur bitte rechtzeitig bescheid sagen, damit Platz gemacht wird. Das gleiche Recht gilt für Myanmars Schiffe in russischen Häfen. Ein Blick auf die Karte verrät uns, dass Vietnam und Myanmar lange Küsten an den für China kritischen Meeren und Meerengen aufweisen. Womit geklärt wäre, wer an Chinas Südflanke künftig für Ordnung sorgen wird, wenn China es wieder einmal nicht über eine Protestnote hinaus schafft.

Nebenbei hat Schoigu bekannt gegeben, dass der Vertrag über die Lieferung von S-400 Systemen an die Türkei vor kurzem besiegelt wurde. Die Türkei hat damit offiziell die militärische Schirmherrschaft gewechselt, es gibt kein Zurück mehr.

Und China? Chinas Vize-Premier ist dieser Tage in Kiew zu Besuch gewesen, um Infrastruktur-Investitionen in Höhe von 7 Milliarden Dollar anzukündigen. Russland wird die Ukraine befreien, nachdem der Westen dort alles dem Erdboden gleichgemacht hat. Und China wird dann alles neu bauen. China hat das Geld und die Arbeiter und den Fleiß, um wie verrückt zu bauen. Ein westlicher Experte ahnt sogar wahrhaft Böses voraus:

“An acceptable end state for both countries would likely be a Ukraine that is under Russian political and military influence, is being rebuilt with Chinese funds, and serves as a conduit for Chinese influence to Europe, where Western influence is minimized,” Holcomb said.

Für Russland und China wäre es akzeptabel, so Holcomb, wenn Russland die politische und militärische Kontrolle über die Ukraine bekommt und China dort die Infrastruktur für einen Korridor in die EU aufbaut.

Das identische Bild in Syrien. Russland hat Syrien erkämpft, China wird es aufbauen. Eine chinesische Delegation war beim syrischen Verkehrsminister zu Besuch und hat angekündigt, in den Wiederaufbau der syrischen Infrastruktur zu investieren.

In Nordkorea wird es genauso sein. Russische Militärs waren vor einigen Wochen dort. Russland garantiert Nordkoreas Schutz, China wird in Nordkorea einen großen Investitionsmarkt vorfinden, nachdem die Wiedervereinigung eingeleitet wird.

Venezuela und Libyen sind weitere heiße Kandidaten für die arbeitsteilige Schirmherrschaft Russlands und Chinas. Das Modell funktioniert prächtig.

http://analitik.de/2018/01/28/von-kriegern-und-arbeitern/

+++ Endlich Frieden in Sicht? Annäherung von Nord- und Südkorea +++

Zwischen Nord- und Südkorea scheint es zu einer Annäherung zu kommen. Zum ersten Mal seit Dezember 2015 kommt es wahrscheinlich zu einem Treffen zwischen hochrangigen politischen Vertretern von Nord und Süd. Nächste Woche soll es die ersten Gespräche geben. Nordkorea will für das Treffen in einem Grenzort zwischen den beiden Staaten eine Delegation schicken.

Bei den Gesprächen soll es zunächst um die Teilnahme Nordkoreas an den Olympischen Winterspielen im südkoreanischen Pyeongchang und um eine allgemeine Verbesserung der bilateralen Beziehungen gehen. Die Einigung kommt zustande, da Nordkorea Vorschläge für eine Annäherung der Staaten signalisierte. Kim Jong Un hatte bei seiner Neujahrsansprache angeboten, eine Delegation nach Südkorea zu entsenden, um Gespräche zu führen.

Die südkoreanische Regierung hatte daraufhin ein Treffen auf Ministerebene vorgeschlagen. Nach Angaben von Südkorea soll Nordkorea in einem Schreiben im Namen des Komitees für die friedliche Wiedervereinigung der beiden Länder für das Treffen zugestimmt haben. Nur einen Tag zuvor hatte US-Präsident Trump mit Südkorea vereinbart, die gemeinsamen Militärmanöver von Südkorea und den USA aufgrund der Olympischen Winterspiele zu verschieben.

Der amerikanische Verteidigungsminister Mattis sprach von einem ersten Schritt der Konfliktentschärfung. Er deutete ebenfalls an, dass eventuelle Militärmanöver erst nach den Olympischen Spielen stattfinden werden. Die Manöver lösten regelmäßig Kritik in Nordkorea aus, weil sich das Land bislang von einem Angriffskrieg durch Südkorea und die USA bedroht sah. Washington und Seoul bestritten dies bislang. Nach dem jüngsten Test einer nordkoreanischen Interkontinentalrakete hatten die Vereinten Nationen die Sanktionen gegen Nordkorea verschärft.

Erleichterung über eventuelle Entspannungen zwischen Nord- und Südkorea sowie den USA macht sich sicherlich nicht nur auf der koreanischen Halbinsel breit, sondern weltweit. Die Androhungen eines Atomkrieges von Nordkorea an die USA begannen kurz nach Trumps Amtseinführung. Anscheinend ist es (Trump) gelungen, die Kriegstreiber hinter den Kulissen auf beiden Seiten zu entfernen.

Watergate Redaktion 5.1.2018

http://www.watergate.tv/2018/01/05/endlich-frieden-in-sicht-annaeherung-von-nord-und-suedkorea/

Achtung: China baut Flüchtlingslager und bereitet sich auf einen Atomkrieg vor

Peking, China – Die staatliche chinesische Zeitung Jilin Daily, mit Sitz in einer Provinz an der Grenze zu Nordkorea und Russland, offenbarte die extreme Schärfe der Situation auf der koreanischen Halbinsel als sie laut Reuters einen Leitfaden veröffentlichte, wie man mit „gesundem Menschenverstand“ einen Atomkrieg überleben soll.

Obwohl der ganzseitige Ratgeberartikel Nordkorea nicht ausdrücklich erwähnt, war die Warnung eindeutig ein Ergebnis der zunehmenden Spannungen zwischen einem nuklear bewaffneten Nordkorea und den Vereinigten Staaten.

Die einflussreiche chinesische staatliche Global Times beschrieb den Artikel aufgrund der Situation auf der koreanischen Halbinsel als öffentliche Bekanntmachung.

„Wenn ein Krieg ausbricht, kann man nicht ausschließen, dass die koreanische Halbinsel nukleare Kontaminanten produziert, und Gegenmaßnahmen müssen ernsthaft erforscht und offen ausgesprochen werden, um die Bevölkerung darüber zu informieren. Aber zur gleichen Zeit gibt es überhaupt keinen Grund, beunruhigt zu sein“, so die Global Times .

Die Spannungen mit den USA haben dramatisch zugenommen, seit Nordkorea im September seinen sechsten Atomtest durchgeführt hatte. Vor wenigen Wochen hatte Nordkorea eine Hwasong-15 Interkontinentale Langstreckenrakete gestartet, welche die theoretische Fähigkeit demonstrierte, überall auf dem gesamten amerikanischen Festland einen Nuklearschlag durchzuführen.

Laut The Daily Caller haben Bürger in Jilin von Erschütterungen berichtet, als der Norden die Atomwaffe testete.

„Es liegt auf der Hand, dass die Provinz Jilin angesichts ihrer besonderen geografischen Lage besonders sensibel auf die Situation auf der koreanischen Halbinsel reagiert. Es ist notwendig, dass die dortigen Medien Informationen über Atomwaffen veröffentlichen“, schrieb die Global Times in einem chinesischsprachigen Leitartikel.

Der veröffentlichte Leitfaden weist darauf hin, dass Atomwaffen fünf Mittel zur Zerstörung anwenden: Lichtabstrahlung, Druckwellen, Nuklearstrahlung im Frühstadium, nukleare elektromagnetische Impulse und radioaktive Verschmutzung. Weiterhin erklärt der Artikel, dass die ersten vier zum sofortigen Tod führen.

Die Jilin Daily fordert Menschen auf, die sich zum Zeitpunkt des Explodierens einer Atombombe im Freien aufhalten, Schutz in einem Graben, Fluss oder See zu suchen und ungeschützte Hautflächen zu bedecken.

Laut einem Bericht von Reuters heißt es in den Jilin Daily-Richtlinien:

Nach einem Bericht der US-Website Defense One von Atlantic Media:

Und da haben wir es schon wieder.

Trotz der offiziellen Position „niemand ist in Panik“ sich gleichzeitig auf einen nuklearen Angriff und eine Flut von Flüchtlingen vorzubereiten, weist eher auf das Gegenteil hin.

Die chinesische Regierung hat zuvor gesagt, dass sie eine militärische Intervention ablehne, aber für den Fall, dass die USA einen Präventivschlag gegen Nordkorea starten, werde das chinesische Militär in die Verteidigung des Nordens eingreifen.

Wir sollten nicht naiv sein, denn die Welt steht womöglich am Rande einer extremen nuklearen Katastrophe.

Es ist definitiv an der Zeit, dem Beachtung zu schenken!

http://derwaechter.net/achtung-china-baut-fluechtlingslager-und-bereitet-sich-auf-einen-atomkrieg-vor

Putin zu Nordkorea: Es gab schon einen Deal – doch dann gossen USA wieder Öl ins Feuer

Hallo, hallooooooo, guten Morgen, wach auf!

Eine AP-Journalistin hat Russlands Präsident Wladimir Putin zur Nordkorea-Krise befragt und wollte wissen, ob Russland bereit wäre, noch härteren Sanktionen zuzustimmen und ob er glaube, dass sich die US-amerikanisch-russischen Beziehungen verbessern würden. Putin konnte sich bei seiner Antwort einen gewissen Sarkasmus nicht verkneifen und wies darauf hin, dass US-Vertreter Russland gern mit Nordkorea und dem Iran, den vermeintlichen größten Bedrohungen für die USA, auf eine Stufe stellen. Er fragt die Journalistin, ob sie es nicht ein wenig komisch fände, wenn nun exakt jene Vertreter von Russland verlangen, die Nordkorea-Krise zu lösen? Anschließend erklärt er, dass es 2005 bereits eine Einigung mit Nordkorea gegeben habe, auf deren Grundlage das Land sein Atomprogramm später aufgeben sollte. Einige Monate darauf verwarfen die USA diese Einigung wieder, froren nordkoreanische Konten ein und stellten weitere Bedingungen. „Warum haben sie das getan? Warum unterschreiben sie dann zuerst?“, fragt Putin weiter. „Sie haben die Nordkoreaner dazu provoziert…

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Trump und Putin sehen keine militärische Lösung in Syrien

Bildquelle: APA

US-Präsident Donald Trump und der russische Staatschef Wladimir Putin sehen nach Angaben Moskaus keine militärische Lösung für den Syrien-Konflikt. Wie der Kreml am Samstag mitteilte, veröffentlichten die beiden Staatschefs am Rande des APEC-Gipfels im vietnamesischen Danang eine gemeinsame Erklärung, in der sie darüber ihre Einigkeit bekundeten.

Sie hätten außerdem ihre „Entschlossenheit“ bekräftigt, die Jihadistenmiliz „Islamischer Staat“ (IS) zu bekämpfen, hieß es weiter. Die beiden Präsidenten bekannten sich demnach zudem erneut zur Souveränität, Unabhängigkeit und territorialen Integrität Syriens. Sie seien sich auch einig, dass der seit mehr als sechs Jahren tobende Konflikt militärisch nicht zu lösen sei und riefen alle Konfliktparteien auf, sich an den UNO-Friedensgesprächen in Genf zu beteiligen.

Angespanntes Verhältnis

Laut den russischen Angaben verständigten sich Trump und Putin bei einem kurzen Kontakt am Rande des Gipfeltreffens der Asiatisch-Pazifischen Wirtschaftsgemeinschaft (APEC) auf die vorbereitete Erklärung, die auf der Internetseite des Moskauer Präsidialamtes veröffentlicht wurde.

Der russische Präsident Putin sieht trotz der gemeinsamen Erklärung unterdessen weiter eine tiefe Krise im Verhältnis zu den USA. Russland sei aber bereit, „eine neue Seite aufzuschlagen, vorwärts zu gehen, in die Zukunft zu schauen“, sagte Putin zum Abschluss des APEC-Gipfels in Vietnam vor Journalisten.

Der Kremlchef hatte bei dem Treffen in Danang kein Einzelgespräch mit US-Präsident Trump geführt. „Dass es uns unter diesen Umständen gelingt, überhaupt etwas zu vereinbaren, ist gut. Aber es reicht nicht“, sagte Putin der Agentur Interfax zufolge.

Keine Einmischung Russlands im USA-Wahlkampf

Erneut wies er den Vorwurf zurück, Moskau habe sich 2016 in die US-Präsidentenwahl eingemischt und Trump zum Sieg verholfen. „Alles, was mit dem sogenannten Russland-Dossier in den USA verbunden ist, ist Ausdruck eines andauernden innenpolitischen Kampfes“, sagte er.

Trump schloss sich dem einmal mehr an: „Jedes Mal, wenn er mich sieht, sagt er ‚Ich habe das nicht gemacht‘, und ich glaube ihm wirklich, wenn er das sagt, er meint das so“, sagte Trump am Samstag an Bord der Air Force One auf dem Weg nach Hanoi mitreisenden Reportern.

„Er sagt, er hat nicht reingepfuscht. Ich habe ihn nochmals gefragt. Da kann man noch so oft fragen“, sagte der US-Präsident. „Ich glaube, dass er deswegen sehr beleidigt ist, was für unser Land keine gute Sache ist“, sagte Trump.

Putin un Trump haben persönlich gute Verhältnis

Trump sieht sein persönliches Verhältnis zu Putin zwar in einem sehr guten Zustand, beklagt aber schlechte Beziehungen beider Länder zueinander. Russland sei extrem wichtig dafür, das große Problem mit Nordkorea zu lösen, sagte Trump.

„Das würde uns wirklich sehr helfen, wenn Russland sich mit um Nordkorea kümmern würde. Wir reden über Millionen und Abermillionen von Leben. Wenn Russland uns zusätzlich zu China helfen würde, würde das Problem viel schneller weggehen“, sagte Trump.

Der US-Präsident sagte, statt endlos über die Frage einer russischen Beeinflussung der Präsidentenwahl 2016 zu debattieren, was nur eine Erfindung der US-Demokraten gewesen sei, würde er Russland lieber aus Syrien heraushaben oder in der Frage der Ukraine vorankommen.

Zu seinem persönlichen Verhältnis zu Putin sagte Trump: „Wir haben anscheinend ein gutes Gespür füreinander, ein gutes Verhältnis, dafür dass wir uns nicht gut kennen. Ich denke, dass es ein sehr gutes Verhältnis ist.“

„Ziel einer Konfrontation“

Zu einer gemeinsam mit Putin veröffentlichten Stellungnahme zu Syrien sagte Trump, es werde „eine gewaltige Anzahl Leben retten“, man habe sich auf das Statement sehr schnell geeinigt. „Die Leute werden sehr beeindruckt davon sein.“

In einer ersten offiziellen Reaktion auf die Asienreise von US-Präsident Trump bezeichnete Nordkorea den Besuch unterdessen als „kriegstreiberisch“. Trump verfolge das „Ziel einer Konfrontation“, um Nordkorea von seiner atomaren Abschreckung abzubringen, sagte ein Sprecher des nordkoreanischen Außenministeriums laut einem Bericht der amtlichen Nachrichtenagentur KCNA vom Samstag.

Der erste Besuch des US-Präsidenten in der Region zeige, dass dieser ein „Zerstörer“ sei und um einen Atomkrieg auf der koreanischen Halbinsel bettele, zitierte die Agentur den Sprecher weiter.

Raketen- und Atomwaffentests

Trump hatte die Führung Nordkoreas am Mittwoch davor gewarnt, die militärischen Fähigkeiten der USA zu unterschätzen. Zugleich hatte er aber die Möglichkeit einer Verhandlungslösung im Streit über das Atomwaffenprogramm des Landes betont. Der Sprecher des nordkoreanischen Außenministeriums sagte, nichts werde Pjöngjang von seinem Waffenprogramm abbringen.

Nordkorea hat in den vergangenen Monaten mit wiederholten Raketen- und Atomwaffentests die Weltgemeinschaft und insbesondere die USA herausgefordert. Trump und der nordkoreanische Machthaber Kim Jong-un lieferten sich heftige Verbalgefechte. Im September drohte Trump in einer Rede vor den Vereinten Nationen mit der „völligen Zerstörung“ Nordkoreas.

http://info-direkt.eu/2017/11/11/trump-und-putin-sehen-keine-militaerische-loesung-in-syrien/

US-Langstreckenbomberflotte: Größte B52-Basis bereitet sich auf Alarmbefehl vor

US-Langstreckenbomberflotte: Größte B52-Basis bereitet sich auf Alarmbefehl vor

von: N8Waechter

Die US-Seite Defense One berichtet aktuell von einer eigentümlichen Entwicklung bei der US-Luftwaffe. So laufen auf der B52-Luftwaffenbasis Barksdale im US-Bundesstaat Louisiana die Vorbereitungen auf Hochtouren, in Erwartung des Falles, dass US-Präsident Donald Trump die Rückkehr der US-Bomberflotte zum 24 Stunden-Alarmstatus anordnet – zum ersten Mal seit dem Jahr 1991:

Dies bedeutet, dass die lange ruhenden Betonflächen am Ende der 11.000 Fuß langen Start- und Landebahn dieser Basis wieder mehrere B52-Bomber dort geparkt sehen könnten, beladen mit Atomwaffen und bereit jeden Moment abzuheben.

Luftwaffengeneral und Stabschef David Goldfein betonte dem Bericht nach während seiner sechstägigen Inspektionsreise nach Barksdale und zu anderen, nukleare Missionen unterstützenden US-Luftwaffenbasen: »Dies ist ein weiterer Schritt zur Sicherstellung, dass wir vorbereitet sind.«

Goldfein mied die Konkretisierung, worauf genau die USA »vorbereitet« sein möchten und bezog sich hinsichtlich der Planungen auf »die Realität der weltweiten Situation, in welcher uns befinden und wie wir sicherstellen, dass wir für die Zukunft vorbereitet sind«. Weiter sagte der General ausdrücklich, dass »der Alarmbefehl noch nicht gegeben wurde«, die Vorbereitungen jedoch angelaufen seien, weil mit dem Befehl gerechnet werde.

Die Anweisung werde im Enstfall von General John Hyten, dem Kommandeur von U.S. Stategic Command, oder von Generalin Lori Robinson, der Oberbefehlshaberin von U.S. Northern Command an ihn weitergetragen. STRATCOM ist zuständig für die US-Atomwaffen und NORTHCOM für die Landesverteidigung.

Offiziell werden diese Vorbereitungen den »rapiden Fortschritten« Nord-Koreas in Sachen Atomwaffen zugeschrieben, folglich solle der Alarmstatus zunächst abschreckende Wirkung entfalten. Goldfein wird mit den Worten zitiert:

»Die Welt ist ein gefährlicher Ort und es gibt Leute, welche offen über den Einsatz von Atomwaffen sprechen. Es ist nicht länger eine bipolare Welt, in der es nur uns und die Sowjetunion gibt. Es gibt andere Spieler dort draußen, welche nukleare Waffen besitzen. Es war noch niemals wichtiger sicherzustellen, dass wir diese Mission gut hinbekommen.«

»Ich habe das Global Strike Command der Luftwaffe aufgefordert, beim Führen des Dialogs zu helfen und bei der Beratung darüber, “wie ein konventioneller Konflikt mit einem nuklearen Element aussieht?“ und “ob wir als weltweite Streitmacht reagieren, falls es dazu kommt?“. … Wie denken wir darüber? Wie denken wir über Abschreckung in einem derartigen Umfeld?«

Ein Betongebäude in der Nähe der B52-Parkflächen wird derzeit renoviert und Betten für mehr als 100 Besatzungsmitglieder hergerichtet. Weiter werden derzeit neue Lagergebäude für einen Marschflugkörper neuester Generation gebaut, welcher die aktuellen Minuteman III-Interkontinentalraketen zukünftig ersetzen soll. Dazu wird in Kürze ein “Doomsday Plane“ auf der Barksdale-Basis in Bereitschaft stehen. Von diesen gibt es offiziell insgesamt vier Stück und mindestens eins davon ist in ständiger Alarmbereitschaft.

Goldfein wird abschließend wie folgt zitiert:

»Unsere Aufgabe besteht aus Optionen. Wir bieten beste militärische Empfehlungen und Optionen für den Oberbefehlshaber [Donald Trump] und den Verteidigungsminister [James Mattis]. Sollte der Kommandeur von STRATCOM oder die Kommandeurin von NORTHCOM einen höheren Bereitschaftsstatus zur Verteidigung des Heimatbodens benötigen, dann brauchen wir einen Ort für diese Streitkräfte.«

Die Luftwaffenbasis in Barksdale ist, neben der Minot Air Force Base in North Dakota, die größere von zwei US-B52-Basen. Angesichts der Tatsache, dass die Boeing B52-Flotte mittlerweile in die Jahre gekommen und nach dem 1991 geschlossenen START-Abkommen in weiten Teilen ausgemustert ist, sollen die “Stratosphärenfestungen“ ab 2025 durch den B21-Tarnkappenbomber von Northrop Grumman ersetzt werden.

Inwiefern die B52 überhaupt noch ein ernstzunehmender Träger für US-Atombomben sein mag, ist in Anbetracht der heutigen Raketenabwehrsysteme (z.B. das russische S-400) ebenso fraglich, wie die angebotene Erklärung, die Vorbereitungen hätten mit der Situation in Nord-Korea zu tun. Ist dies also schlichtweg Teil des US-Säbelrasselns oder bereitet man sich in Wahrheit womöglich auf irgendetwas anderes vor?

Alles läuft nach Plan …

Der Nachtwächter

http://n8waechter.info/2017/10/us-langstreckenbomberflotte-groesste-b52-basis-bereitet-sich-auf-alarmbefehl-vor/