UNGLAUBLICH: OECD mit Sorgen wegen der hohen Steuerbelastung in Deutschland….

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Die Steuern bei uns sind höher als in anderen Ländern. Und schon jetzt steht fest, dass die Belastung weiter steigt. Denn die Renten- und Krankenversicherungen verdienen aufgrund der niedrigen Zinsen kaum noch Geld. Die Rentenversicherungen erhalten aber – auch – Zuschüsse aus der Steuerkasse. Die Grundsteuer wird zudem reformiert. Dabei stellt sich heraus, dass die Steuer nicht wie angekündigt „aufkommensneutral“ sein wird.

Aus diesem Anlass haben wir einen Bericht aufgegriffen, den ein Schwesterportal veröffentlichte:

„Steuern und Abgaben sind in Deutschland so hoch, dass sich die OECD (Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung) jetzt Sorgen um den sinkenden Lebensstandard macht. Vor allem die Mittelschicht sei betroffen, heißt es in einem Bericht des „Handelsblatt“. Die deutschen Arbeitnehmer zahlen so viele Steuern und Sozialabgaben, wie kein anderes Land. Nur Belgien übertrifft die Steuerlast Deutschlands. Das zeigte eine Studie der OECD, die jährlich veröffentlicht wird – die „Taxing Wages“.

Die Ökonomen der OECD machen sich zunehmend Sorgen um die deutsche Mittelschicht. Die Mittelschicht hat jedoch in allen Industriestaaten verloren. Das liegt vor allem daran, dass die Einkommen kaum, Inflation und Wohnkosten aber explosionsartig gestiegen sind. Die Preise für Häuser und Wohnungen sind dreimal so schnell wie die mittleren Einkommen gestiegen. In der Studie der OECD wird die Kluft zwischen dem Brutto-Lohn und dem Netto-Einkommen verglichen. Für alleinstehende Durchschnittsverdiener ohne Kinder beträgt die von der OECD errechnete Kluft 49,5 Prozent. Das ist nach Belgien mit 52,7 Prozent er zweithöchste Wert weltweit, so das „Handelsblatt“.

Italien und Frankreich liegen mit knapp 48 Prozent auf den folgenden Plätzen. Der von der OECD errechnete Durchschnitt der Steuer- und Abgabenlast weltweit beträgt nur 36,2 Prozent. Für deutsche Frauen lohnt sich Arbeit netto kaum, beklagt die OECD. Die Struktur der Steuerlast in Deutschland sei der Grund für den mangelnden Anreiz für die Erwerbsbeteiligung von Frauen, so die OECD. Vor allem der Anteil der Sozialbeiträge, die von deutschen Durchschnittsverdienern aufgebracht werden müsse, sei besonders hoch bei Alleinstehenden und Alleinverdiener-Familien mit zwei Kindern.

Für jüngere Menschen ist es in Deutschland zunehmend schwierig, im Alter bis 30 Jahren ein Mittelschicht-Einkommen zu erzielen. OECD-Generalsekretär Gurria warnt vor dem sinkenden Lebensstandard für die Mittelschicht. Die Politik muss diesen Missstand beseitigen. Nur wirkliche Spitzenverdiener sollten auch den Spitzensteuersatz zahlen – fordert auch Reiner Holznagel, Präsident des Bundes der Steuerzahler. Gleichzeitig funktioniert die Infrastruktur in Deutschland immer weniger. Das wirft Fragen auf, was die Merkel-Regierung mit den Steuer-Milliarden macht, die Bund, Länder und Gemeinden einnehmen. Das Steueraufkommen soll bis 2020 sogar auf 839 Milliarden Euro steigen.“

Übrigens: Autofahrer zahlen in Deutschland annähernd 100 Milliarden Euro. Ebenfalls ein Rekord.

https://www.watergate.tv/unglaublich-oecd-mit-sorgen-wegen-der-hohen-steuerbelastung-in-deutschland/

Deutschland nahm 2016 im Vergleich der OECD-Staaten die meisten Menschen auf: 44 % aller Asylsuchenden

Von Kathrin Sumpf

Daten zur Einwanderung 2016.                                              Foto: Redaktion epochtimes

 

Deutschland nimmt unter den OECD-Ländern mit Abstand die meisten Zuwanderer auf. Dieses Ergebnis zeigen die Zahlen im neuen Migrationsbericht der Organisation für Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD).

Mit 722.360 Zuwanderern im Jahr 2016 liegt Deutschland weit vor den USA (261.970 Anträge) und Italien (122.120 Asylanträge).

Insgesamt wanderten im letzten Jahr 1.661.490 Menschen in die hochentwickelten Staaten ein, d. h., dass Deutschland 44 Prozent aller Migranten aufnahm.

Auf eine Million deutsche Bürger kommen 8.952 Zuwanderer – auch das ist im OECD-Bereich absoluter Rekord. Darauf folgen Österreich (4.673), Griechenland (4.548) und Malta (4.143).

Die größte Steigerung zwischen 2015 und 2016 erlebt Griechenland mit einer Zunahme um 338,43 Prozent. In Deutschland beträgt dieser Wert 63,47 Prozent.

Zwischen 2015 und 2016 gab es auch Länder, in denen die Zahl der gestellten Asylanträge abnahm, z.B. in der Türkei, Österreich, Ungarn, Schweden oder Dänemark (Tabelle siehe unten, Zusammenstellung der Redaktion hier  als pdf).

Dauerhafte Migration 2016: 5 Millionen Menschen

Die OECD unterscheidet zwischen permanenter und vorübergehender Migration.

Die permanente (dauerhafte) Migration wird für das Jahr 2016 mit 5 Millionen angegeben. Auch die vorübergehende Migration hat sich erhöht, so stieg 2015 die auf beruflichen Gründen basierende Mobilität um 10 Prozent. Die Rekrutierung von Saisonarbeitern nahm in vielen Ländern, besonders in Polen, stark zu.

Als Reaktion auf die wachsenden Migrationsströme veränderten viele Länder ihre Gesetze und verschärften die Regelungen zur Einwanderung.

Gleichzeitig werben die OECD-Länder verstärkt für die Einwanderung hochqualifizierter Arbeitnehmer, Unternehmer und Investoren. Um die Flüchtlingskrise herum entwickelte sich eine entsprechende Asylindustrie. Ein Schwerpunkt wurde auf die frühzeitige Erkennung der Kompetenzen der Ankommenden und auf die Beschleunigung des Integrationsprozesses gelegt.

Woher kommen die Zuwanderer?

Die drei wichtigsten Herkunftsländer insgesamt sind Syrien, Afghanistan und der Irak.

  Die 3 wichtigsten
Herkunftsländer
Deutschland Syrien, Afghanistan, Irak
USA El Salvador, Mexiko, Guatemala
Italien Nigeria, Pakistan, Gambia
Frankreich Sudan, Afghanistan, Haiti
Türkei Afghanistan, Irak, Iran
Griechenland Syrien, Irak, Pakistan
Österreich Afghanistan, Syrien, Irak
Großbritannien Iran, Pakistan, Irak
Ungarn Afghanistan, Syrien, Pakistan
Australien Malaysia, Iran, Sri Lanka
Schweiz Eritrea, Afghanistan, Syrien
Kanada Nigeria, Ungarn, China
Schweden Syrien, Afghanistan, Irak
Niederlande Syrien, Eritrea, Albanien
Spanien Venezuela, Syrien, Ukraine
Belgien Syrien, Afghanistan, Irak
Japan Indonesien, Nepal, Türkei
Polen Russland, Tadschikistan, Ukraine
Mexiko Honduras, El Salvador, Guatemala
Israel Eritrea, Sudan, Nigeria
Korea China, Ägypten, Pakistan
Dänemark Syrien, Afghanistan, Irak
Finnland Irak, Afghanistan, Syrien
Norwegen Eritrea, Syrien, Afghanistan
Chile Kolumbien, Venezuela, Dominikanische Republik
Irland Pakistan, Albanien, Simbabwe
Luxemburg Syrien, Serbien (und Kosovo), Albanien
Portugal Ukraine, Guinea, Afghanistan,
Slowenien Afghanistan, Syrien, Iran
Tschechien Ukraine, Guinea, Afghanistan,
Island Mazedonien, Albanien, Irak
Neuseeland China, Indien, Irak
Lettland Syrien, Afghanistan, Indien
Slowakei Pakistan, Algerien, Simbabwe
Estland Syrien, Westbank / Gazastreifen, Sudan
Gesamt Syrien, Afghanistan, Irak
Ausgewählte Nicht-OECD-Länder
Bulgarien Afghanistan, Irak, Syrien
Rumänien Syrien, Irak, Pakistan
Malta Libyen, Syrien, Eritrea
Litauen Syrien, Russland, Irak

Quelle: http://www.keepeek.com/Digital-Asset-Management/oecd/social-issues-migration-health/international-migration-outlook-2017_migr_outlook-2017-en#page31

Daten der OECD zur Zuwanderung 2012-2016, Bericht von 2017

Ein-wanderung
2012-2014
2015 2016 Asyl-suchende pro eine Million Bevölkerung absolute Zunahme 2015 / 2016 Steiger-ung von
2015 auf 2016
Deutschland 115.540 441.900 722.360 8.952 280.460 63,47
USA 76.410 172.740 261.970 814 89.230 51,66
Italien 35.370 83.240 122.120 2.042 38.880 46,71
Frankreich 58.040 74.300 77.890 1.209 3.590 4,83
Türkei 52.890 133.590 77.850 990 -55.740 -41,72
Griechenland 8.890 11.370 49.850 4.548 38.480 338,43
Österreich 20.000 85.620 39.950 4.673 -45.670 -53,34
Großbritannien 29.550 39.970 38.380 593 -1.590 -3,98
Ungarn 20.550 174.430 28.070 2.847 -146.360 -83,91
Australien 11.980 12.360 27.630 1.153 15.270 123,54
Schweiz 22.260 38.120 25.870 3.117 -12.250 -32,14
Kanada 14.410 16.070 23.830 663 7.760 48,29
Schweden 57.470 156.460 22.410 2.291 -134.050 -85,68
Niederlande 15.030 43.100 18.410 1.087 -24.690 -57,29
Spanien 4.110 13.370 16.270 353 2.900 21,69
Belgien 14.740 38.700 14.670 1.298 -24.030 -62,09
Japan 3.470 7.580 10.900 86 3.320 43,80
Polen 9.510 10.250 9.840 255 -410 -4,00
Mexiko 1.210 3.420 8.780 69 5.360 156,73
Israel 1.420 5.010 8.150 1.011 3.140 62,67
Korea 1.750 5.710 7.540 150 1.830 32,05
Dänemark 9.310 32.270 6.240 1.101 -26.030 -80,66
Finnland 2.960 5.320 5.320 967 0 0,00
Norwegen 11.400 3.200 3.200 614 0 0,00
Chile 230 630 2.300 128 1.670 265,08
Irland 970 3.280 2.240 478 -1.040 -31,71
Luxemburg 1.240 2.300 1.940 3.404 -360 -15,65
Portugal 330 900 1.460 141 560 62,22
Slowenien 230 1.260 1.260 609 0 0,00
Tschechien 550 1.250 1.210 115 -40 -3,20
Island 150 360 1.130 3.424 770 213,89
Neuseeland 220 350 390 86 40 11,43
Lettland 220 330 340 173 10 3,03
Slowakei 320 270 100 18 -170 -62,96
Estland 70 230 70 53 -160 -69,57
Gesamt 602.800 1.661.490 1.639.940 1.283 -21.550 -1,30
Ausgewählte Nicht-OECD-Länder
Bulgarien 4.100 20.160 18.910 2.645 -1.250 -6,20
Rumänien 2.010 1.270 1.875 96 605 47,64
Malta 1.890 1.700 1.740 4.143 40 2,35
Litauen 400 290 320 111 30 10,34

Quelle: http://www.keepeek.com/Digital-Asset-Management/oecd/social-issues-migration-health/international-migration-outlook-2017_migr_outlook-2017-en#page31

Hier eine Zusammenstellung der Redaktion  als pdf

Hintergrund: Zu den OECD-Staaten gehören 35 Länder mit hohem Pro-Kopf-Einkommen, die sich der Demokratie und Marktwirtschaft verpflichtet fühlen. Die meisten OECD-Mitglieder gelten als entwickelte Länder.

Gründungsmitglieder waren 1961 Belgien, Dänemark, Deutschland, Frankreich, Griechenland, Irland, Island, Italien, Kanada, Luxemburg, Niederlande, Norwegen, Österreich, Portugal, Schweden, Schweiz, Spanien, Türkei, USA, Vereinigtes Königreich. Seither kamen Japan, Finnland, Australien, Neuseeland, Mexiko, Tschechien, Südkorea, Ungarn, Polen, Slowakei, Chile, Slowenien, Israel, Estland und Lettland dazu.

http://www.epochtimes.de/politik/deutschland/deutschland-nahm-2016-im-vergleich-der-oecd-staaten-die-meisten-menschen-auf-44-aller-asylsuchenden-a2156999.html

Was Schule den Kindern beibringt

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1.)
Wahr ist, was von einer (wenn auch oft lächerlichen) Autorität erzählt wird.
Man darf über die Autorität lachen. Es ändert nichts daran, dass es wahr ist.

2.)
Intelligenz ist die Fähigkeit, die von Autoritäten erzählte Wahrheit auch
im schläfrigen Zustand aufzunehmen, sich an sie zu erinnern und sie auf
Anfrage wie eine eigene Erkenntnis wiederzugeben.

3.)
Gute Fähigkeiten im Erinnern und Wiedergeben dieser Wahrheit und im
Anwenden dieser Wahrheit auf andere Lebensbereiche werden belohnt.

4.)
Wer beim Erinnern und Wiedergeben nicht mitmacht
oder schwache Leistungen erbringt, wird bestraft.

5.)
Jede eigene Kreativität ist bei den Beschulungsfällen unerwünscht und wird vom
Lehrkörper in eine geistlose Ödnis gezerrt, in der sie zwangsläufig verhungern muss.

6.)
Der mit dieser Unterdrückung von Persönlichkeiten verbundene, gemeinsam erfahrene
Druck wird innerhalb der Schüler weitergegeben und landet schließlich mit
erheblicher Wucht (und oft offener Gewalt) bei den schwächsten Persönlichkeiten
in der Zwangsgemeinschaft der Schule.

Der gemeinsam erlebte Druck führt nicht zur Entwicklung von Solidarität.

7.)
Für eine von Lehrern und Mitschülern unabgestrafte Zeit ist während der Jahre
der Schule weitgehende Anpassung erforderlich, sowohl intellektuell als auch
geschmacklich, sprachlich, sozial, musikalisch, künstlerisch, medial, religiös,
konsumierend und trivialkulturell.

Die ausgewachseneren Menschen, die durch diese Schule gegangen sind, verdrängen
diese Zeit und formen eine so genannte “Gesellschaft”, die das Verdrängte überall
reproduziert. Sie bekommen um so mehr Einflussmöglichkeiten im Mitformen dieser
Gesellschaft, je besser sie den Anforderungen dieser Schule Genüge getan haben.

Quelle : Tamagothi

Offshoreleaks: 100.000 Deutsche betroffen?

Zahl der deutschen Nutzer von Steueroasen deutlich höher. Mindestens 100.000 Personen in Deutschland betroffen. Regierung will auf OECD-Treffen Gewinnverlagerungen einschränken.

 

Die Zahl der deutschen Nutzer internationaler Steueroasen ist deutlich höher als bisher bekannt. Nach einem Bericht des Nachrichtenmagazins FOCUS sind mindestens 100.000 Personen in Deutschland vom aktuellen Steueroasen-Leck betroffen – darunter deutsche Rentner und Millionäre, aber auch russische und arabische Geschäftsleute, die in Deutschland leben oder Firmen betreiben. FOCUS beruft sich auf neue Daten von einer 2,5-Zoll-Festplatte, die dem Magazin zugespielt wurde. Die Daten umfassen laut FOCUS 260 Millionen Ein- und Auszahlungen auf Steueroasen-Konten sowie Anfragen über Kontenstände oder Kundenberatungen. FOCUS ließ die neuen Daten von einem Kölner Computerexperten, der früher im Bankenwesen tätig war, prüfen und entschlüsseln.

Unterdessen will die Bundesregierung offensiver als bisher gegen die internationalen Steuervermeider vorgehen. Der Staatssekretär im Finanzministerium, Steffen Kampeter (CDU), warnte in FOCUS davor, die Steuertricks der Internet-Giganten wie Google und Amazon zu unterschätzen: „Den Kampf gegen die Steuervermeidungsstrategien der multinationalen Konzerne aufzunehmen schafft mehr Steuergerechtigkeit, als tote Steuerpflichtige aus der Schweiz durch deutsche Gazetten zu jagen“, sagte er.

Das Bundesfinanzministerium will nach Informationen von FOCUS auf der OECD-Tagung Ende Juni darauf dringen, Maßnahmen gegen die „Gewinnkürzungen und Gewinnverlagerungen“ multinationaler Konzerne zu ergreifen. Beamte des Finanzministeriums fürchten jedoch, dass sich einige Maßnahmen innerhalb der EU nicht durchsetzen lassen. EU-Länder wie etwa Irland und die Niederlande hätten das Recht, eigene niedrige Steuersätze festzulegen und würden so selbst erheblich zu den Gewinnverlagerungen der internationalen Unternehmen beitragen.

Deutschland darf laut FOCUS jedoch keine Gegenmaßnahmen einleiten – das verstieße gegen geltende EU-Richtlinien. So kann der deutsche Fiskus derzeit nicht einmal eine Quellensteuer auf jene Zins- und Lizenzeinkünfte erheben, die zuvor von den Konzernen in die EU-Niedrigsteuergebiete Belgien, Irland, Zypern, Luxemburg, Malta und Niederlande verlagert worden sind.

 

http://www.mmnews.de/index.php/wirtschaft/12595-offshoreleaks-100000-deutsche

Hartz 4 – Agenda 2020

Springer-Presse wirbt für Agenda 2020 mit massivem Abbau von
Sozialleistungen und Arbeitnehmerrechten.

Seit einigen Wochen wirbt die Springer Presse (Bild, Welt…) für eine sogenannte
Agenda 2020. Unter anderem fordern die Autoren massive Kürzungen bei den Hartz IV
Regelleistungen sowie einen massiven Abbau der Rechte von Arbeitnehmern.

Wer die Springer-Presse auf seiner Seite hat, gewinnt die Wahlen. Wie mächtig der
Verlag ist, hat dieser bereits bei etlichen Kampagnen gezeigt, zuletzt bei dem
Sturz des ehemaligen Bundespräsidenten Christian Wulff, der nach seinen Eskapaden
bei Springers Presse in Ungnade fiel.

Weil selbst Union und FDP für den erzkonservativen Verlag zu lasch sind,
versucht sich Springer immer wieder der Einflussnahme. Dieses mal soll nicht etwa
ein umtriebiger Bundespräsident gestürzt werden, sondern der neoliberale Kurs auf
dem Rücken der Arbeitnehmer und Arbeitslosengeld II Beziehern deutlich verschärft werden.

Dazu haben altbekannte und zusammen gesammelte Autoren insgesamt 15
„Spar- und Reformvorschläge“ erarbeitet. Springers Presse propagiert
eine Agenda 2020, die „dringend in Angriff genommen werden soll, damit
„wir nicht zurückfallen und das verschenken, was wir uns mühsam erarbeitet haben“.

Mit von der Partie sind die „üblichen Verdächtigen“ der deutschen Konzerne
und Wirtschaft: Der IWF, dem inzwischen privaten Versicherungsberater,
Bert Rürup, dem Sachverständigenrat, dem von der Post gesponserten IZA ,
der OECD bis hin zu Wolfgang Clement (SPD).

Beim ersten Lesen wird sofort eines deutlich:
Die Methode der Umverteilung von unten nach oben sowie die gesellschaftliche

Spaltung von Arm und Reich soll massiv ausgebaut werden. Dazu sollen
Sozialleistungen gekürzt und unsichere sowie prekäre Beschäftigungsverhältnisse
als Normalfall deklariert werden. Daneben sollen Konzerne schalten und walten
können ohne Konsequenzen seitens staatlicher Interventionen befürchten zu müssen.
Denn der Staat soll ganz nach dem neoliberalen Dogma Schritt für Schritt
beinahe abgeschafft werden.

Wir übersetzen, was die neoliberalen Experten nunmehr fordern,
um den Reichtum der Reichen zu bewahren und weiter auszubauen.

Arbeiten bis zum Tod

Nach Ansicht der „Experten“ könne die Anhebung des Renteneintrittsalters
auf 67 Jahre nur „ein Anfang sein“. Eine „starre Altersgrenze“ solle am
Besten gleich ganz abgeschafft werden. Wolfgang Clements brachte ein,
dass selbst 80jährige noch arbeiten könnten. So könnte Altersarmut
verhindert und Senioren ihren Rentenanspruch „kräftig aufbessern“.
Demnach würde eine Rente quasi erst nach dem Ableben des Beschäftigten greifen.

Kürzung der Hartz IV Regelsätze

Der Arbeitslosengeld II Regelsatz soll nach Auffassung der Autoren um 30 Prozent
abgesenkt werden. Betroffene die keinen Arbeitsplatz finden, sollen zwangsweise in
„Arbeitsgelegenheiten“ arbeiten.

Sprich, wer ausgesondert wurde, soll nach dem Workfare Prinzip für den abgesenkten
Regelsatz zwangsweise in öffentlichen Einrichtungen schuften. Daneben soll der Kombilohn
für die Wirtschaft eingesetzt werden, damit quasi der Staat, die Löhne für die Wirtschaft
zahlt. Dass eine weitere Absenkung der Regelleistungen selbst das vom Bundesverfassungsgericht
festgesetzte Existenzminimum unterbietet, scheint die Autoren nicht zu stören.

Auch Zwangsarbeit ist nach dem Grundgesetz eigentlich verboten.
Allerdings zeigen die bereits bestehenden Hartz IV-Gesetzgebungen,
dass das Grundgesetz mit Leichtigkeit auch heute mit Füßen getreten wird.

Den kompletten Artikel findet Ihr hier : gegen-hartz.de

PS :

Es ist Zeit für eine Revolution !!!

Die Realität in dieser Welt es wird eine Zeit kommen wo die
Frage beantwortet werden muss will ICH leben oder STERBEN,
wenn ich Leben will muss ich darum Kämpfen.

Die Eliten der Erde wollen uns zu Sklaven machen Sie Wollen den Einheitsmensch Ohne Kulturelle
Bindung ohne Herkunft sie wollen Konsumtrottel Züchten
und Wirtschaftssklaven die Arbeiten sollen und dann Sterben.

 

Commerzbank: Warnung vor EZB Notenpresse

Commerzbank-Chefökonom warnt vor Staatsfinanzierung durch EZB. Er stellte sich damit gegen entsprechende Forderungen des französischen Außenministers Laurent Fabius und der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit (OECD). „Der EZB ist es verboten, Staaten zu finanzieren“.

 

Der Chefvolkswirt der Commerzbank, Jörg Krämer, hat vor einem stärkeren Krisen-Engagement der Europäischen Zentralbank (EZB) gewarnt. Er stellte sich damit gegen entsprechende Forderungen des französischen Außenministers Laurent Fabius und der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit (OECD). „Der EZB ist es verboten, Staaten zu finanzieren“, sagte Krämer Handelsblatt Online. „Statt mehr Geld für die Peripherieländer zu fordern, sollte Fabius die Länder drängen, ihre Hausarbeiten zu machen. Aber das ist nicht zu erwarten, weil die neue französische Regierung die wirtschaftlichen Probleme des eigenen Landes weitgehend leugnet und nicht angeht.“
Krämer hält auch nichts von dem Fabius-Vorschlag für eine Aufstockung des europäischen Rettungsschirms als mögliche weitere Hilfe für das krisengeschüttelte Spanien. Der Hilfsfonds EFSF könn! e noch Darlehen in Höhe von gut 150 Milliarden Euro vergeben, der Dauerhilfsfonds ESM verfügt über ein Darlehensvolumen von 500 Milliarden Euro, erläuterte der Commerzbank-Chefökonom. „Das sollte reichen, Spanien für die üblichen drei Jahre zu finanzieren.“ Krämer sagte aber auch: „Allerdings könnte der Fonds nicht zusätzlich Italien stützen, wenn es um Hilfe bitten würde.“
Trotzdem halte er nichts davon, den Rettungsschirm aufzustocken. „Das nähme Druck von Italien, die notwendigen Reformen umzusetzen“, sagte Krämer. Unter dem italienischen Premier Mario Monti sei der Reformprozess mittlerweile ohnehin zum Stillstand gekommen. „Er hat nicht einmal versucht, das System der Lohnverhandlungen zu reformieren, das Jahr für Jahr Lohnerhöhungen hervorbringt, die den Verteilungsspielraum sprengen und Italiens Wettbewerbsfähigkeit senken“, kritisierte Krämer.

Beim Untergang zusehen

Manch einer mag ja gehofft haben, das Franz Müntefering schon tot sei. Aber dem ist leider nicht so. Fröhlich kräht er aus dem unverdienten Ruhestand, dass die Erhöhung des Rentenalters auf 67, die ja eigentlich nichts anderes als eine Rentensenkung ist, genau richtig gewesen sei. Allerdings relativiert er das Ganze jedoch ein wenig, indem er davon spricht, dass die Leute auch Arbeit finden müssen, wenn sie denn arbeiten müssen. Diese neue Erkenntnis verdanken wir wohl seiner Angst vor dem Tode mit der wir uns seinen Wünschen gemäß mehr beschäftigen sollen.

Seltsam. Wenn sie älter werden und schon langsam anfangen nach Schüppe zu riechen, dann kommt die Angst vor einem möglichen rächenden Gott, der sie für all das was in ihrem Leben den anderen Menschen angetan haben, bestrafen könnte. Aber der gute Franz muss keine Angst haben. Es gibt keinen Gott, es wird ihn niemand bestrafen, aber seine Angst tut den Menschen denen er das Leben und die Sozialdemokratie zerstört hat, richtig gut. Er soll sich ruhig fürchten und quälen. So bekommt er wenigstens eine kleine Strafe.

Noch nicht ganz so weit mit seinem Denken ist leider der BDI- und IBM-Deutschland-Chef Hans-Olaf Henkel der heute als Vertreter der INSM für die unmenschlichste Form des Neolberalismus und des Raubtierkapitalismus steht. Er regt sich darüber auf, dass der DIW eine Zwangsanleihe für die Reichen vorgeschlagen hat und macht dabei gleich dankenswerterweise klar, wie es um die Freiheit von Forschung und Wissenschaft in diesem Land bestellt ist:

Das DIW wird wieder ein wissenschaftliches Institut zur Unterstützung marxistischer Umverteilungsfantasien, zum Stichwortgeber für sozialistische Ideologen. .. Es wäre nicht das erste Mal, dass ein Wirtschaftsforschungsinstitut wegen erwiesener Inkompetenz die Leibniz-Gesellschaft verlassen muss.

Henkel war ja mal Präsident der Leibniz-Gemeinschaft und er droht dem DIW jetzt ganz offen damit, das wegen eines Vorschlages der ausnahmsweise mal die Reichen in diesem Land belasten würde, das DIW von den Forschungsgeldern abgeschnitten werden soll. Das bedeutet im Klartext. Jede Forschung deren Ergebnis nicht den Wünschen des Großkapitals und den INSM Hintermännern entspricht darf nicht stattfinden. Dann braucht Deutschland aber gar keine Forschung mehr und eine Auflösung der Forschungsgesellschaften und ein sofortiges Ende aller Mittel für diese Zensurbehörden ist die einzig logische Schlußfolgerung. Henkel hat ganz klar offengelegt, dass die Leibnitz Gesellschaft nur existiert um Forschung in die gewünschte Richtung zu betreiben, also völlig nutzlos ist.

Herrn Henkel und seine finsteren Auftraggeber vom Großkapital interessiert natürlich nicht, dass die OECD die wachsende Ungleichheit bei deutschen Einkommen kritisiert und der von ihm so gelobte Herr Zimmermann bereits sozialen Unruhen in der EU warnt. Eine Warnung die im Gegensatz zu dem was sonst aus der Zimmermann Ecke kommt sehr berechtigt ist. Der Zeitpunkt an dem Wut in Hass und in offenen Aufruhr umschlägt ist auch in Deutschland nicht mehr weit und die Frage ist dann wie schnell die Kannegiesser, Henkel, Müntefering und Co. dann laufen können. Übrigens ein Szenario das niemandem etwas nützen wird.

Aber bis dahin geht es fröhlich weiter. Zwar sind die Milliarden die Anleger zum Zwecke der Steuerersparnis in Schiffsanleihen gesteckt haben wohl endgültig verloren da viele Schiffe nicht einmal mehr das Geld einbringen, dass ihr Betrieb kostet, aber dafür gibt es ein neues Spiel. Man kann jetzt Flugzeugpfandbrief sicher in Flugzeuge investieren. Bitte nicht lachen. Dahinter steht die hochseriöse Nord/LB und vermutlich wird Herr Mehdorn von Air Berlin die Wartungsintervalle festlegen. Sicherer geht es dann wohl kaum.

Besser könnte man sein Geld nur anlegen wenn man es in Münzen umtauscht und auf den Westberliner Fernsehturm steigt und die Münzen fallen lässt. Dann kann man sie wenigstens noch schön klimpern hören. Auch die Banken und die Bankster dar man nicht vergessen. The Intelligence beschreibt in einem Artikel “Banking: Das schmutzigste Geschäft aller Zeiten” sehr schön was von diesen Typen und ihren Geschäften zu halten ist. Nämlich nichts.

Die FTD macht sich Sorgen um die armen Beteiligungsgesellschaften deren Geschäft wegen der Eurokrise doch gar so schlecht läuft. Das ist übrigens gut für die Arbeitnehmer. Denn wenn die Geschäfte der Beteiligungsgesellschaften gut laufen, dann werden Leute entlassen und Löhne gekürzt, die Firmen zerschlagen um den ganzen Kram schnell mit viel Gewinn weiterverhökern zu können. Am Ende sind die Arbeitsplätze weg, aber die Freunde von Friede Springe rund der FTD haben ihren Gewinn gemacht.

Man sieht das jetzt gerade wieder an Karstadt bei denen die Sondertarife zum 1.September dieses Jahres auslaufen was für die Mitarbeiter rund 8 Prozent mehr Lohn bedeutet, auf den sie bisher aus Angst vor Arbeitsplatzverlust verzichtet hatten. Weil Karstadt aber noch genauso schlecht aufgestellt ist wie vor dieser Phase, werden jetzt von den 25.000 Mitarbeitern zunächst 2.000 Mitarbeiter entlassen. Das sind 8 Prozent. Oh Wunder. Die Karstadt Mitarbeiter die nun endlich ihren tariflichen Lohn bekommen, bezahlen den über Mehrarbeit die sie anstelle der entlassenen Kollegen leisten müssen und Karstadt oder besser dessen Eigentümer hat ein Nullsummenspiel. Ein Schuft wer Arges dabei denkt.

Das Großkapital hat es wirklich schwer. Während alle normalen Anleger bei einem Bankencrash ihr Geld verlieren wurden diese Herrschaften natürlich besser gestellt und bekamen vorrangige Anleihen die praktisch ohne jedes Risiko waren. Das will die EZB nun ändern und möchte z.B. in Spanien das Großkapital an den Verlusten beteiligen. Ein wütender Aufschrei ist die Folge.

Aber heiß Gläubiger nicht eigentlich das jemand daran glaubt das er sein Geld wieder bekommt und wenn nicht eben daran glauben muss. Wie kann es sein, dass es für das Großkapital keinerlei Risiko geben soll in einer Welt die voller Risiken steckt. Niemand weiß heute ob er morgen noch Arbeit und Wohnung hat. Nur die Superreichen brauchen sich keine Sorgen zu machen. Das ist die Welt wie sie Herr Henkel und sein Kumpan Kannegiesser und das ganze neoliberale Pack wollen. Es ist aber keine Welt in der Menschen leben könnten.

Wie eine Umfrage ergeben hat, schwindet der Glaube an den Kapitalismus weltweit und niemand weiß ab wann der schwindende Glaube in reine Wut und schließlich in Hass umschlägt. Überall hört man immer vom Vertrauen dass die Märkte brauchen, aber niemand redet darüber dass die Menschen vertrauen müssen. Die Märkte sind nichts anderes als Casinos in denen die Übersättigten ihre Gaumen mit Pfauenfedern kitzeln um sich übergeben zu können. damit das große Fressen weitergehen kann.

Es ist wie beim Untergang Roms. Die Dekadenz zeigt sich überall. Da passt es doch sehr schön, dass Herr Rösler von der FDP die Regeln für Waffenexporte lockern will die einmal von einem friedlichen Deutschland bewusst repressiv angelegt wurden und schon längst viel zu weit aufgeweicht sind. Der Export von Tod ist eben auch Export und bringt gute Gewinne, auch wenn die Menschen in Käuferländern verhungern. Panzer nach Griechenland und Saudi Arabien. Aber gleichzeitig verlangen das Griechenland spart und den arabischen Frühling loben, während die Saudis mit den Panzern in Bahrein die herrschende Diktatur an der Macht halten. Verlogen wie es eben nur die FDP sein kann.

Aber auch da ist der Tod nahe. Die verkommene FDP hat im ersten Halbjahr 2012 4,7 Prozent ihrer Mitglieder verloren, obowohl in diese Zeit die Wahlerfolge in Schleswig-Holstein und NRW fielen, die einige Neueintritte brachten. Der Prozess beschleunigt sich übrigens und so fällt einem doch sofort der alte Mauerwitz mit Erich Honnecker ein

Honecker kommt von einem Amtsbesuch aus Bonn spätabends zurück nach Ostberlin. Die ganze Stadt ist ruin erleuchtet, doch auf den Straßen ist kein Mensch zu sehen. Sämtliche Ministerien sind erleuchtet, aber wie ausgestorben. Er lässt sich von seinem Chauffeur durch die Stadt fahren – keine Menschenseele. Schließlich kommt er an die Berliner Mauer, lässt sich ein Stück entlangfahren und findet endlich ein riesiges Loch darin. Daneben ein handgeschriebener Zettel: “Erich, du bist der Letzte, wenn Du rausgehst, mach’ das Licht aus.”

So ist der Tag schon absehbar an dem Philipp einen solchen Zettel in der Parteizentrale der FDP findet. Das ist dann übrigens ein guter Tag für die Menschen in Deutschland.

 

 

 

http://duckhome.de/tb/archives/10221-Beim-Untergang-Roms-zusehen.html

Verheerende Abwanderung – Täglich stirbt ein Dorf…

Während die Zahl der Asylantragsteller laut Bundesinnenministerium um 24,4 Prozent gestiegen ist, verlässt alle vier Minuten ein Deutscher das Land. An jedem Tag verlieren wir ein ganzes Dorf. Damit hat die Zahl der Auswanderer eine Dimension erreicht, wie seit 120 Jahren nicht mehr. Der traurige Trend hat bereits dazu geführt, dass deutsche Fluggesellschaften zu Weihnachten sogar den Abtransport für Weihnachtsbäume organisierten, um Auswanderern den Abschied leichter zu machen.

Doch im Gegensatz zu den Auswanderungswellen des 19. Jahrhunderts verlassen nicht etwa Analphabeten und verzweifelte Arbeiter das Land, sondern junge und gut ausgebildete Deutsche. Ihr Durchschnittsalter liegt bei 32 Jahren, es sind junge Ärzte und Ingenieure, Wissenschaftler und Facharbeiter, Handwerker und Techniker. Nach Angaben der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) verliert Deutschland besonders viele Akademiker. Inzwischen gibt es kaum noch eine Familie, die nicht betroffen ist.

Während die Demokraten hunderttausende Unqualifizierte aus den Randzonen Europas in das Land holen, fühlen sich immer mehr junge Vertreter des Leistungsmittelstands hierzulande fremder. Jeder Fünfte würde es den Auswanderern aus TV-Serien wie “Goodbye Deutschland” oder “Umzug in ein neues Leben” gleichtun, wie eine Allensbach-Umfrage zeigt. “Wir befinden uns in einer migratorisch suizidalen Situation”, warnt der Migrationsforscher Klaus Bade.

Doch das sei alles nicht so schlimm, wie Holger Kolb, wissenschaftlicher Mitarbeiter beim Sachverständigenrat deutscher Stiftungen für Integration und Migration, meint. “Deutschland war in seiner Geschichte schon immer ein Abwanderungsland. Daher darf man die aktuellen Abwanderungszahlen nicht dramatisieren.” Problematisch würde es seiner Meinung nach erst dann werden, wenn keine Rück- oder eine fehlende Zuwanderung nach Deutschland eintrete.

Für Menschen wie Kolb ist der Deutsche ein Niemand geworden, ein Mensch ohne Wert, der jederzeit gegen irgendeinen aus dieser Welt ausgetauscht werden kann und höchstens noch für das Bruttoinlandsprodukt wesentlich ist. Und genau das ist auch der Grund, warum Deutschland heute am Boden liegt.

In der Politik gibt es nur eine Daseinsberechtigung, wenn alles Wollen und Streben auf das Wohlergehen nicht des Einzelnen, sondern des Volkes ausgerichtet ist. Verfolgt man die Tagespolitik, wird schnell klar, dass die handelnden Gestalten wahrhaft unbelehrbar sind und außer Zahlen nichts mehr in der Seele haben. Mit ihnen wird es nur weiter in den Untergang gehen und es bleibt zu hoffen, dass das deutsche Volk sich rechtzeitig abwendet und auf seine eigenen uralten Stärken besinnt.

 

http://www.verdictum.info/?p=384

Enteignungs-Steuer kommt

SPD-Länder machen Ernst mit Vermögensteuer. Politiker erträumen Mehreinnahmen von 11,5 Mrd. Euro. SPD-Chef Sigmar Gabriel hat die Vermögensteuer bereits als wichtiges Projekt einer rot-grünen Bundesregierung benannt.

 

Die SPD-regierten Länder wollen ab 2014 die Vermögensteuer wieder erheben. Dadurch sollen pro Jahr 11,5 Mrd. Euro zusätzlich in die Länderkassen fließen. Das ergibt sich aus dem Gesetzentwurf, den die Länder möglichst bald in den Bundesrat einbringen wollen. Der Entwurf liegt der FTD vor. Der Steuersatz soll ein Prozent betragen, der persönliche Freibetrag für natürliche Personen 2 Mio. Euro.

Den SPD-geführten Ländern ist bewusst, dass sie die Vermögensteuer nicht werden durchsetzen können, solange die schwarz-gelbe Koalition im Bund regiert. Sollten die Sozialdemokraten aber nach der Bundestagswahl im Herbst 2013 an der Regierung beteiligt sein, könnten sie die Wiederbelebung der Vermögensteuer zur Bedingung machen – wie die Reichensteuer zum Start der Großen Koalition 2005.

SPD-Chef Sigmar Gabriel hat die Vermögensteuer bereits als wichtiges Projekt einer rot-grünen Bundesregierung benannt. Die Vermögensteuer wird seit 1997 nicht mehr erhoben. Das Bundesverfassungsgericht hatte sie in einem Urteil von 1995 als grundgesetzwidrig eingestuft. Das lag aber an den damaligen Vorschriften zur Bewertung von Vermögen. Diese sind mittlerweile schon zur Erhebung der Erbschaftsteuer geändert worden. Grundsätzlich ist eine Vermögensteuer nicht verfassungswidrig.

In dem Gesetzentwurf heißt es im Begründungsteil, im internationalen Vergleich besteuere Deutschland Vermögen niedrig. Das Aufkommen sämtlicher vermögensbezogenen Steuern betrage nur 0,9 Prozent des Bruttoinlandsprodukts. Untersuchungen der Industrieländerorganisation OECD hätten ergeben, dass Steuern auf Vermögen, Erbschaften und Schenkungen kaum verzerrende Wirkungen auf die Wirtschaftsentwicklung hätten.

Nach den Plänen der SPD-regierten Länder soll der persönliche Freibetrag von 2Mio. Euro für Ehepaare verdoppelt werden, was üblich ist. Großzügig ist diese Regelung: Stirbt ein Ehepartner, profitiert die Witwe oder der Witwer noch zwei weitere Steuerjahre von dem Freibetrag des Verstorbenen.

Der Freibetrag von 2 Mio. Euro wird aber bis auf einen Sockelbetrag von 500000 Euro abgeschmolzen, wenn das Gesamtvermögen die Grenze von 2 Mio. Euro deutlich überschreitet. Der Vermögenswert, der über diese Grenze hinausgeht, wird zu 50 Prozent angerechnet, um den Freibetrag zu reduzieren. Bei einem Gesamtvermögen von 5 Mio. Euro würden 3 Mio. Euro die Grenze übersteigen. 50 Prozent davon sind 1,5 Mio. Euro, die von dem Freibetrag abgezogen würden. Übrig bliebe noch der Sockelbetrag von 500 000 Euro.

 

http://www.mmnews.de/index.php/wirtschaft/10113-enteignungs-steuer-kommt