Anmerkung☝️zum Compact Artikel „verbrennt eure Organspendenausweise“

von https://t.me/taufertshoefer

Anmerkung☝️zum Compact Artikel „verbrennt eure Organspendenausweise“

Hiervon hat Jens Spahn keine Ahnung“

Vergessen wird bei all dieser Diskussion sehr oft, dass der Organempfänger derart giftige Medikamente einnehmen muss, damit das Spender-Organ nicht abgestoßen wird, dass hierdurch u.a. die Nieren schwer geschädigt werden können. Somit das Leben des Empfängers alleine hierdurch sehr begrenzt erscheint. Der Lebenszeitgewinn somit im günstigsten Fall maximal 20 Jahre beträgt, vorausgesetzt der Organempfänger verstirbt nicht vorher am erhöhten Infektions- und Krebsrisiko durch die erforderliche Immunsuppression. Eine Zeit voller Sorgen, voll gepumpt mit Tabletten und verschwendeter Lebenszeit durch unzählige Arztbesuche. Vielmehr sollte die individuelle Lebenszeit für das persönliche geistig-spirituelle Wachstum genutzt werden.

Hinzu kommt das wichtigste Argument gegen eine Organspende, dass der Spender bei der Organentnahme stets noch lebt!

DENN DAS FEHLEN VON EEG-STRÖMEN BEDEUTET NICHT DEN TOD (Hirntod) DES BETREFFENDEN

„Den Vorstand des Vereins bilden vier Allgemeinmediziner und eine Pflegefachfrau. In einem Positionspapier führen sie die Gründe für ihre radikale Forderung auf. Im Zentrum steht eine Kritik am Konzept des Hirntods. Laut Transplantationsgesetz sind Menschen tot, wenn sämtliche Funktionen ihres Hirns unwiederbringlich ausgefallen sind. Ist der Körper jedoch dank Beatmung und künstlicher Ernährung noch lebendig, ist die Voraussetzung für eine Transplantation gegeben. Tote Herzen oder Lebern können nicht verpflanzt werden.“ (1)

„Das Herz steht still, die Atmung ist ausgefallen. Die Diagnose lautet: klinisch tot. Kann man in einem solchen Zustand noch etwas wahrnehmen? Ja – sagt der Kardiologe Pim van Lommel.“(2)

„Der amerikanische Kardiologe Dr. Paul Pearsall hat 2002 mehr als 100 herztransplantierte Patienten untersucht, die nach der Transplantation bei sich selbst seelische Veränderungen bemerkt haben.
In einzelnen Fällen zeigt sich das so stark, dass sich die Patienten „wie ein fremder Mensch im eigenen Körper“ fühlen.“ (3)

(1) https://www.nzz.ch/schweiz/aerzte-wollen-die-organentnahme-bei-hirntoten-komplett-verbieten-ld.1470564

(2) https://pimvanlommel.nl/de/

(3) https://www.google.de/amp/s/www.epochtimes.de/gesundheit/ratgeber/organtransplantationen-koennen-die-menschliche-psyche-veraendern-a434587.html/amp

 

photo_2020-01-21_13-14-25 - Kopie

Anmerkung hier der Artikel von Compakt.

Ärzte und Pflegefachpersonen gegen Organspende am Lebensende

ÄPOL:

Ärzte und Pflegefachpersonen gegen Organspende am Lebensende /Médecines et infirmières contre le don d’organes en fin de vie

Version française ici

FAKTENBLÄTTER

Die Todesdefinition: Klinischer Tod, Hirntod, biologischer Tod (PDF) (vgl. „Tod und Trauer: Sterben“, Planet Wissen ARD, 21.6.19)
Was heisst es für mich und meine Angehörigen, wenn ich am Lebensende meine Organe spende? (PDF)
Stellungnahme von ÄPOL zur Vernehmlassung der Änderung des Transplantationsgesetzes,  13.12.2019  (diese Änderung ist der indirekte Gegenvorschlag des Bundesrates zur Volks-initiative „Organspende fördern – Leben retten“)

Hier finden sie alle eingegangenen Stellungnahmen (unsere ist auf Seite 106). Unbedingt lesen sollten Sie auch die Stellungnahme des Zentrums für Gesundheitsrecht und Management im Gesundheitswesen der Universität Bern (S. 189). Aber auch die Stellungahmen von HLI (S. 156) ist sehr lesenswert. Weiter interessant sind diejenigen der EVP (S. 85) und der Patientenorganisation (S. 248).

4 Gründe für das Verbot von Organspenden am Lebensende (PDF)
Mangelndes Wissen über den Hirntod (PDF), Leserbrief von ÄPOL, Neue Zürcher Zeitung, 04.04.2019
Streitgespräch Franz Immer, Direktor Swisstransplant, und Alex Frei, Verein ÄPOL,
Thema im Focus, Die Zeitschrift von Dialog Ethik, Nr. 141, S. 18, September 2019 (Zeitschrift)
Organspende am Lebensende (Positionspapier von ÄPOL), Schweizerischen Ärztezeitung, 3.4.2019 (PDF)
Organspende: Ist der Tod Ansichtssache? Interview vom 10.1.2020 im Onlinemagazin Tsüri mit Renato Lenherr, Intensivmediziner Unispital Zürich und Leiter Donor Care Association, und Alex Frei, Verein Äpol.
Warum keine Organspenden am Lebensende durchgeführt werden dürfen, Praxis Palliative Care 44/2019, S. 44, Die „palliative“ Seite der Organtransplantation (Zeitschrift)
Flyer mit Information zu Auslandreisen und Nicht-Organspendeausweis
Organspende kurz erklärt und worum es geht (PDF)
5 Gründe gegen Organspenden am Lebensende (PDF)
3 Gründe gegen die Widerspruchslösung (PDF)
Offener Brief an die Transplantationsmediziner (PDF), veröffentlicht in der Schweizerischen Ärztezeitung, Kurzversion (aus Platzgründen), 18.12.2019
„Ich höre meinen Organspender sagen: Steh auf“ (PDF)

https://astrologieklassisch.wordpress.com/2020/01/18/aerzte-und-pflegefachpersonen-gegen-organspende-am-lebensende/

Organspende: Bundestag lehnt Spahns Gesetzesvorschlag ab

Unbenanntes Design(76)
Seit Jahren fordern Politik, Pharma- und Medizinindustrie, die Organspende per Gesetz zur Regel zu machen. Pharmalobbyminister Jens Spahn machte sich für die sogenannte „Doppelte Widerspruchslösung“ stark. Diese würde die aktuell noch geltende „Zustimmungslösung“ umkehren: Nur wer ausdrücklich keine Organspende wünscht und seinen Widerspruch in einem behördlichen Register eingetragen hat, dürfte sich ihr dann noch entziehen. Hintergrund dieser seit Jahren schwelenden Debatte waren Klagen der Pharma- und Medizinindustrie, dass es nicht genügend Organspender gebe.

Vielen Menschen hat man weisgemacht, dass ein Mensch tot ist, wenn der Arzt den Hirntod festgestellt hat. Zahlreiche Beispiele und Berichte Angehöriger von Organspendern zeigen aber, dass „Hirntote“ keineswegs tot sind. Diese Definition wurde von der Medizin festgelegt, um Organentnahmen bei einem Betroffenen gesetzlich zu rechtfertigen. Gerade durch Berichte Angehöriger von Organspendern aber auch von Medizinern selbst, ist die Diskussion darüber, ob ein sogenannter „hirntoter“ Mensch tatsächlich tot ist, wieder entbrannt.

Dass Hirntote keine Leichen, sondern Sterbende sind, zeigen die Reaktionen der Körper, die für die Organentnahme oftmals ohne Narkose aufgeschnitten und regelrecht ausgeschlachtet werden. Sobald der vermeintlich tote Körper aufgeschnitten wird, schnellt der Blutdruck nach oben und manche der nicht betäubten Körper bewegen sich sogar.

Eltern von verunglückten Kindern, denen bewusst vorenthalten wurde, was bei einer Organentnahme tatsächlich geschieht, waren beim Anblick der Leichen ihrer toten Kinder fassungslos und schockiert. Die Gesichter der Leichen waren schmerzverzerrt und es wurde nicht nur, wie besprochen, ein Organ entnommen, sondern der Körper wurde regelrecht ausgeschlachtet: Organe, Haut, Gewebe, Augen, Knochen, Knorpel.

Bundesminister Jens Spahn wollte mit seinem Gesetzesvorschlag alle Bürger per se zu potenziellen Organspendern machen, wenn sie zu Lebzeiten nicht aktiv widersprochen hätten. Wir sind der Ansicht, dass dies kriminelle Methoden sind, die Herr Spahn versuchte, per Gesetz durchzudrücken. Herr Spahn muss sofort als Minister zurücktreten und von allen politischen Ämtern ausgeschlossen werden.

Bei der gestrigen Abstimmung über Spahns Vorschlag haben die Abgeordneten des Bundestags allerdings mehrheitlich dagegen gestimmt. Angenommen hingegen wurde der Vorschlag der Grünen Politikerin Annalena Baerbock (Stichwort „Kobold“). Der Vorschlag sieht vor, dass alle Bürger mindestens alle zehn Jahre beim Ausweisholen auf das Thema Organspende angesprochen werden. Dabei soll auch auf die Möglichkeit hingewiesen werden, eine Entscheidung dazu in ein neues zentrales Online-Register einzutragen. Auch Hausärzte solle bei Bedarf alle zwei Jahre über Organspenden informieren.

Da Organentnahmen für Organspenden grundsätzlich nicht bei Leichen durchgeführt werden können, muss man schlussfolgern, dass jeder Mensch, dem Organe, Knochen und Gewebe für eine „Organspende“ entnommen werden, noch lebt. Denn mit den Organen eines Toten lassen sich keine Geschäfte machen, weil diese nicht transplantiert werden können. Mehr über die Politik der GroKo zur Pharmaindustrie finden Sie hier. 

https://www.watergate.tv/organspende-bundestag-lehnt-spahns-gesetzesvorschlag-ab/

Wenig ist verlogener als die sogenannte „Organspende“, die ein Ausschlachten von lebenden Menschen ist

Welt:

Hirntod diagnostiziert
13-Jähriger erwacht vor Organspende plötzlich aus Koma

Sein Herz hat geschlagen! Er hat geatmet! Dennoch nannten Medizinverbrecher ihn „tot“.

Es ist frech wie verlogen im eben verlinkten Artikel geschwafelt wird „Organe entnehmen“ – das klingt so harmlos.
Das klingt so harmlos!
Die Organ“entnahme“ ist in Wahrheit ein blutigster Akt,

der einem Menschen angetan wird der nach den vor 60 Jahren noch geltenden Standards, die zuvor Jahrtausend gegolten hatten, noch lebt.

Siehe:

Warum ich garantiert niemals freiwillig „Organspender“ bin

Das Gefasel um sogenannte Organspenden ist schon bei diesem Wort gelogen. Der Zeitpunkt des Todes wurde ständig weiter vorverlegt. Jahrtausendelang war jemand tot dessen Herz nicht mehr schlug und der nicht mehr atmete. Heute werden von sogenannten „Ärzten“ Menschen für „tot“ erklärt die atmen und deren Herz schlägt. Es passt alles zusammen: Was sich ehemals …

Warum ich garantiert niemals freiwillig „Organspender“ bin weiterlesen

Siehe:

Das Wort „Organspende“ ist gelogen denn üblicherweise lebt man weiter wenn man spendete aber bei Organ“spende“ stirbt man

Sowie:

Zur Lüge von der Organ“spende“

»Das war ein katastrophaler Ausbau von Ersatzteilen. … Wenn einer der Angehörigen jemals so eine Explantation sehen würde und würde darüber sprechen oder es würde im Fernsehen gezeigt, dann gäbe es keine Einwilligungen mehr zur Organentnahme.« Eine Anästhesistin im F.A.S.-Interview vom 19. 8. 13 http://www.faz.net/aktuell/politik/organspende-das-war-ein-katastrophaler-ausbau-von-ersatzteilen-12536010.html »Kaum jemand weiß um die intensivmedizinischen Interventionen im präfinalen Stadium, …

Zur Lüge von der Organ“spende“ weiterlesen

https://astrologieklassisch.wordpress.com/2020/01/16/wenig-ist-verlogener-als-die-sogenannte-organspende-die-ein-ausschlachten-von-lebenden-menschen-ist-2/

Herr Minister Spahn, Hände weg von unseren Organen!

von https://www.patriotpetition.org

Update 09.01.2020: Nächste Woche, am Donnertag, den 16.01.2020 entscheidet der Deutsche Bundestag über den Gesetzentwurf von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) zur sogenannten doppelten Widerspruchslösung“ bei der Organspende. Sollte der Gesetzentwurf verabschiedet werden, wäre künftig jeder automatisch Organspender, der zuvor nicht ausdrücklich widersprochen hat. Machen wir jetzt noch einmal mit der Petition „Herr Minister Spahn, Hände weg von unseren Organen!“ ordentlich Druck auf die Abgeordneten, den Gesetzentwurf von Gesundheitsminister Spahn abzulehnen!


Update 31.10.2018: Der Bundestag hat einen Teil der umstrittenen Vorhaben von Gesundheitsminister Spahn verabschiedet. Demnach sollen Kliniken künftig noch mehr Geld für das Ausschlachten von Organen erhalten und ein neurologischer Bereitschaftsdienst zur Feststellung des – in der seriösen Wissenschaft längst widerlegten – „Hirntods“ eingerichtet werden. Nicht enthalten in dem Gesetz ist hingegen die skandalöse Widerspruchslösung; über diese wird voraussichtlich im kommenden Jahr separat entschieden.


Die Würde des Menschen ist unantastbar“ – so steht es in Artikel 1 Grundgesetz. Doch wie weit her ist es mit der Menschenwürde, wenn Sterbende grundsätzlich als Ersatzteillager für menschliche Organe betrachtet werden, die man nach Belieben ausschlachten kann? Genau das ist aber offensichtlich das Menschenbild von Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU), der die bisherige Rechtsordnung auf den Kopf stellen und mit einer sogenannten Widerspruchslösung grundsätzlich jeden zum Organspenden zwingen will, der dem nicht ausdrücklich widerspricht.

Bisher mussten potenzielle Organspender einer Organentnahme im Vorhinein ausdrücklich zustimmen. Der Gesetzentwurf von Gesundheitsminister Spahn sieht hingegen vor, dies zukünftig genau anders herum zu handhaben, damit „Organspende zum Normalfall wird“, so Spahn. Es soll dann jeder Bundesbürger automatisch als Organspender registriert werden, der dem nicht beispielsweise mittels Patientenverfügung widerspricht. Liegt eine solche Patientenverfügung nicht vor, könnten zwar im Zweifel noch die Angehörigen widersprechen, jedoch zeigt die Praxis, dass diese meistens gar nicht rechtzeitig kontaktiert werden können.

Der Gesetzentwurf nutzt damit einen Trick aus der Verhaltensökonomie, indem eine bewusste, freie Entscheidung vermieden und die Unkenntnis oder das Verdrängen des Einzelnen geschickt ausgenutzt wird. Der Journalist Rainer Hank hat dies in der FAZ treffend auf den Punkt gebracht: „Es läuft auf eine erschlichene Lizenz zur Zwangsausschlachtung hinaus. […] Der Bürger wird dann nicht mehr als freies Subjekt behandelt, sondern als Objekt zur Steigerung des Spendenaufkommens – gerade so, als seien seine Organe zum Tausch freies Eigentum der Gemeinschaft.

Außerdem sieht der Gesetzentwurf vor, dass Kliniken künftig noch mehr Geld für die Entnahme von Organen erhalten sollen – die Ausschlachtung menschlicher Organe wird somit noch mehr zu einem lukrativen Geschäftsmodell. Nicht umsonst warnen Kritiker davor, dass dies einen Anreiz für Ärzte schafft, todkranken Patienten nicht mehr „patientenorientiert“, sondern „spenderzentriert“ zu behandeln.

Abgesehen davon stellt sich beim Thema Organspende immer das grundlegende Problem, dass tote Organe nicht mehr transplantiert werden können, weshalb der höchst fragwürdige „Hirntod“ als Organentnahme-Kriterium erfunden wurde. Der Bioethikrat der USA (President’s Council on Bioethics) erklärte bereits 2008 das Hirntod-Konzept für widerlegt. Demnach ist die Gleichsetzung von Hirntod und Tod des Menschen „nicht mehr aufrechtzuerhalten“. Das Gehirn ist „nicht der Integrator der verschiedenen Körperfunktionen“, vielmehr ist „die Integration eine emergente Eigenschaft des ganzen Organismus“, stellen die US-Experten fest. „Hirntote“ befinden sich somit allenfalls in einem Sterbeprozess, was gleichzeitig bedeutet, dass bei der Organspende der eigentliche Tod erst durch die Organentnahme eintritt. So ist es durchaus auch schon vorgekommen, dass für „hirntot“ erklärte Schwangere noch Kinder zur Welt gebracht haben.

Das Vorhaben von Gesundheitsminister Spahn, bei der Organspende eine Widerspruchslösung einzuführen, ist ein Tabubruch, der das Selbstbestimmungsrecht der Patienten mit Füßen tritt und jegliche Achtung vor der Unantastbarkeit des menschlichen Körpers, sowie einem würdevollen Sterben missen lässt! Der Staat hat kein Recht, Sterbenden ihre Organe zu rauben, nur weil sie sich nicht mehr dagegen wehren können. Sagen wir deshalb mit anbei stehender Petition an Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) der Regierung klar und deutlich: Hände weg von unseren Organen!

Vielen Dank für Ihre wichtige Teilnahme an dieser Petition!

https://www.patriotpetition.org/2018/10/04/herr-minister-spahn-haende-weg-von-unseren-organen/

Ergänzung:

Achtung! Unfreiwillig zum Organspender? | 08.07.2019 | http://www.kla.tv/14534

 

Am 08.07.2019 veröffentlicht

Die Zahl der Organspender ist durch kritische Stimmen zurück gegangen. Werbung für Organspende wird demnach enorm angekurbelt. Auch Apple macht mit einer Gesundheits-App Smartphone-Nutzer unfreiwillig zu Organspendern. Haben Sie darauf schon einmal geachtet?

https://www.kla.tv/14534

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Meilenstein in Richtung Organzucht: Forscher züchten in China erstmals Mensch-Affen-Embryo

Meilenstein in Richtung Organzucht: Forscher züchten in China erstmals Mensch-Affen-Embryo (Symbolbild)
US-amerikanische und spanische Wissenschaftler haben in China erfolgreich ein Experiment durchgeführt, bei dem aus Menschen- und Affenzellen ein Mischwesen-Embryo erzeugt wurde. Ihre Leistung brachte die Menschheit der in Zukunft geplanten Zucht menschlicher Organe in Tieren für anschließende Transplantationen einen Schritt näher.

Ein Forschungsteam aus Wissenschaftlern des Salk Institute for Biological Studies in Kalifornien und der Katholischen Universität Murcia (UCAM) in Spanien hat Affen-Embryonen genetisch verändert, um bestimmte Gene abzuschalten, die für die Bildung der Organe verantwortlich sind. Daraufhin pflanzten sie dem Embryo menschliche Stammzellen ein.

Versuch musste wegen strenger spanischer Gesetze nach China verlegt werden 

Wenn der Embryo sich auf natürliche Weise hätte weiterentwickeln können, hätte er zu einem erwachsenen Affenexemplar mit menschlichen Zellen heranwachsen können. Aus ethischen Gründen sahen sich die Forscher jedoch gezwungen, das Experiment noch lange vor dem Ausreifen des Zentralnervensystems des Wesens zu unterbrechen.

Der Versuch musste nach China verlegt werden, weil die spanischen Gesetze seine Durchführung streng untersagen. Er lieferte wichtige Erkenntnisse, die künftig erfolgreich im Bereich der Organverpflanzung eingesetzt werden können.

Mehr zum Thema – Chimäre: Japan erlaubt Geburt von Mischwesen aus Mensch und Tier

https://deutsch.rt.com/asien/90867-meilenstein-in-richtung-organzucht-forscher-zuechten-mensch-affen-embryo/

Organspende-Skandal: Milliardenschwere Lobby verheimlicht Heilmethoden bei Hirntod

Von Susanne Ausic

Der Mythos „Hirntod“ ist geknackt, aber keiner will es wissen. „Hirntote“ können durch Hormone behandelt werden und leben. Doch die milliardenschwere Organtransplantationsindustrie verhindert, dass lebenserhaltende Informationen in die Lehrbücher für Ärzte und Medizinstudenten aufgenommen werden.

Das Thema Organspende ist in aller Munde. In Deutschland strebt die Regierung die Widerspruchslösung an. Jeder, der nicht ausdrücklich widerspricht, soll Organspender werden. Sobald Ärzte bei Patienten den „Hirntod“ diagnostiziert haben, können seine Organe entnommen werden. Doch dass mit einer solchen Regelung nicht nur die 10.000 deutschen Patienten, die auf Spenderorgane warten, profitieren, sollte jedem bewusst sein. Längst boomt der neue Wirtschaftszweig – die Transplantationsindustrie.

Ein angesehener brasilianischer Neurologe will dem Mythos „Hirntod“ den Garaus machen. Er sagt: der Hirntod werde dazu benutzt, internationale Transplantationsindustrie zu beliefern, die Geschäfte in Milliardenhöhe machen.

Eine Konferenz unter päpstlichem Geleit

Am 20. und 21. Mai fand in Rom eine Konferenz zum Thema „“Hirntod“- Ein medizinisches Konstrukt: Wissenschaftliche und philosophische Evidenz“ statt. Sie wurde von der Päpstlichen Akademie, „John Paul II Academy für human life and the family“ veranstaltet. Prof. Dr. Cicero G. Coimbra, Neurologe und Professor für Neurowissenschaften an der Universität von São Paulo, Brasilien, war einer der Referenten. Mit „LifeSite“ sprach er über den Mythos „Hirntod“.

Der Experte enthüllte Erschütterndes. Denn, was der Öffentlichkeit verschwiegen bleibt, ist in eingeweihten Medizinerkreisen längst bekannt: Die Genesung von komatösen Patienten ist oft möglich. Aber eine streng kontrollierte medizinische Lobby hält die Fakten, die Ärzte und Medizinstudenten benötigen, unter Verschluss. So werden die Mediziner daran gehindert, für ihre Patienten den hippokratischen Eid zu befolgen und „das Beste zu geben, was sie können“.

Der erste Schachzug der Transplantationsmedizin

Dem Konzept „Hirntod“ lagen keine wissenschaftlichen Untersuchungen zugrunde, bevor dieser Begriff geprägt wurde. Die Tatsache, dass lebendige Patienten als „tot“ bezeichnet wurden, setzte den Meilenstein in der Transplantationsmedizin. Seitdem dient der Begriff „Hirntod“ dazu, alle rechtlichen Hürden zu überwinden, die mit der Entfernung lebenswichtiger Organe bei komatösen Patienten verbunden waren.

Prof. Dr. Cicero G. Coimbra sieht einen grundlegenden Fehler darin, dass Hirnschädigungen als „irreversibel“ eingestuft wurden. In den 1980er Jahren wurden weltweit Transplantationsexperimente an Tieren durchgeführt. Die Forscher kamen zu dem Ergebnis, dass bei einer Verringerung der Blutzirkulation im Gehirn vom normalen Wert auf nur 20 bis 50 Prozent das Gehirn „verstummt“. Aber es war weder tot noch irreversibel geschädigt!

Ende der 90er Jahre wurde dieses Phänomen, das auch als „ischämischen Hirninfarkt“ bezeichnet wird, am Menschen nachgewiesen. Der Mythos „Hirntod“ war entkräftet. Die Untersuchungen ergaben: Das Gehirn war still, aber keinesfalls tot.

Die Frage „Warum ist die „Hirntod“-Theorie immer noch so verbreitet, und was wird Medizinstudenten darüber gelehrt?“ beantwortet der Brasilianer wie folgt:

An medizinischen Fakultäten sind diese Konzepte, von denen ich Ihnen erzähle – obwohl sie veröffentlicht wurden – nicht in medizinischen Lehrbüchern verfügbar. Sie sind in medizinischen Besprechungen nicht verfügbar. Auf medizinischen Konferenzen kann man sie nicht finden.“

Auch Ärzte bestätigen oft im Vier-Augen-Gespräch, dass „sie sich nicht mit dem Transplantationssystem anlegen“ wollen. Es sei das weltweit „am besten kontrollierte System“, wenn es um die Veröffentlichung von Informationen geht.

Der Spezialist betont:

Das Transplantationssystem ist ein wohlhabendes System. Es ist ein leistungsfähiges System. Sie sind überall in der medizinischen Gemeinschaft. Sie sind in medizinischen Räten und medizinischen Akademien. Sie sind überall… Politisch sind sie sehr mächtig.“

Coimbra sagt weiter:

Allein in den Vereinigten Staaten umfasste das Transplantationssystem im Jahr 2016 Einnahmen in Höhe von rund 25 Milliarden US-Dollar. Bis zum Jahr 2025 werden voraussichtlich 51 Milliarden Dollar pro Jahr erwartet.“

Der geniale Schachzug des Transplantationssystems bestünde darin, dass Mediziner den irreversiblen Hirnschaden als „Hirntod“ bezeichneten. Der Gehirnspezialist erläutert:

Denn wenn Sie sagen, jemand ist gegen den „Hirntod“, denken Sie: „Wie kann jemand möglicherweise… gegen den Tod sein? Sie glauben nicht an den Tod? “

Aber „Hirntod“ sei nur ein Wort, das einem „hoffnungslos komatösen“ Patienten gegeben wurde. Ende der 60er Jahre wären die Patienten tatsächlich „hoffnungslos komatös“ gewesen. Jetzt seien die Patienten es nicht mehr. Inzwischen habe sich einiges geändert. Bei vielen Patienten würden überhaupt gar keine Verletzungen vorliegen, keinerlei Hirnschädigungen. Ihr Gehirn sei einfach nur still, so der Professor.

Standardtests für „Hirntote“, wie der sogenannte „Apnoe-Test“, könnten hingegen bei dem Patienten tatsächlich einen irreversiblen Hirnschaden hervorrufen. Bei diesem Test wird die mechanische Beatmung des Patienten für bis zu zehn Minuten ausgesetzt, um zu testen, ob der Patient selbständig zu atmen beginnt. Hierdurch wird jedoch die Blutversorgung des Gehirns unterbrochen. Spätestens durch diesen Test wird die angestrebte Diagnose eines irreversiblen Hirnschadens herbeigeführt.

 

Hoffnung für Koma-Patienten

Coimbra weiß aus erster Hand, dass es Hoffnung für Patienten gibt, die als „hirntot“ eingestuft wurden. Dazu müssten Ärzte lediglich drei essentielle Hormone verabreichen. Dadurch „wird die normale Durchblutung des Gehirns wiederhergestellt“. Wenn diese Hormone nicht eingesetzt werden, „schreitet der Patient einer Katastrophe“ entgegen.

Ärzte und Medizinstudenten wissen davon allerdings nichts. Coimbra schlägt Alarm:

Sie wissen, was im Lehrbuch für Neurologie der Medizin steht … Sie wissen, was da ist, und das ist nicht da. Die Bedeutung des Ersetzens von Schilddrüsenhormon wird auf Konferenzen zu Hirnverletzungen und zur Behandlung von Hirnverletzungen nicht erörtert. Keine einzige Intensivstation der Welt ersetzt Schilddrüsenhormone – keine einzige, die ich kenne.“

Mythos „Hirntod“ geknackt – aber keiner will es wissen

Um zu verdeutlichen, wie stark sich der Mythos „Hirntod“ in den Köpfen der Mediziner eingebrannt hat, erzählt der Neurowissenschafter die Geschichte eines 15-jähirgen Mädchens. Nach Verabreichung der erforderlichen Hormone gab es bei ihr Anzeichen von Gehirnaktivitäten.

Nachdem Coimbra in der Krankenakte des Mädchens diese Fortschritte notiert hatte, schrieb ein Arzt der Intensivstation während der Nachtschicht darunter: „Sobald ein Patient für hirntot erklärt wird, ist der Patient tot. Es spielt keine Rolle, ob der Patient später die Kriterien für den „Hirntod“ nicht mehr erfüllt. Der Patient ist gesetzlich tot, weil er einmal als „hirntot“ diagnostiziert wurde.“

Coimbra hat noch immer eine Kopie der Patientenakte als Beweis – ein Indiz für die ständig wachsende Transplantationsindustrie. Dafür spricht auch der ständig wachsende Aktienmarkt. Es gibt sogar Leitfäden, wie man in Pharma-Aktien investiert. Unter diesen ganzen Umständen ist es schwer, Transplantationsärzte vom Gegenteil zu überzeugen.

Coimbra gibt zu bedenken:

Man stelle sich einen sehr bekannten, angesehenen Transplantationschirurgen vor, der seit 30 Jahren lebenswichtige Organtransplantationen durchführt. Er ist ein sehr kompetenter Chirurg, möglicherweise weltberühmt. Und dann kommst Du zu ihm und sagst, dass der „Hirntod“ kein Tod mehr ist, denn jetzt wissen wir viel mehr als 1968… Stellen Sie sich vor, Sie sagen ihm, er solle aufhören, lebenswichtige Organtransplantationen durchzuführen. Glauben Sie, dass er das ruhig akzeptieren wird? Das ist schwierig. Nach 30 Jahren hat er Ruhm angesammelt und dann sagt man ihm, er solle nach einer anderen Möglichkeit suchen, Geld zu verdienen – ein anderes Fachgebiet, weil Transplantationen nicht mehr möglich seien.“

Letztendlich, so Coimbra, hätten es die Ärzte in der Hand. Es sei ihre Pflicht, ihren heiligen hippokratischen Eid zu erfüllen, „keinen Schaden anzurichten“ und „das Beste zu tun, was sie können“ – für die Gesundheit und das Wohlbefinden ihrer Patienten.

Erst wenn das Herz eines Patienten nicht mehr schlägt, ist er tot. Bis dahin sollten Ärzte alles medizinisch Mögliche unternehmen, um seine Heilung herbeizuführen. Wenn das Herz aufhört zu schlagen und der Mensch wirklich tot ist, können seine Organe aber nicht mehr in anderen Menschen transplantiert werden.

Die Menschen müssen umdenken, damit der Wandel im Sinne der Patienten vollzogen und all seine Rechte überhaupt wieder wahrgenommen werden können. Es ist daher an der Zeit zu begreifen, dass weder das Gehirn, noch der Mensch zum Zeitpunkt der Diagnose „Hirntod“ wirklich tot ist. Sprechen wir also von „Hirnruhe“.

Das Geheimnis: Hormone für das ruhende Gehirn

Einer der Teile, die von der „Hirnruhe“ betroffen sind, ist der Hypothalamus. Er produziert normalerweise mehrere Hormone, die andere Drüsen in unserem Körper steuern. Davon sind mindestens drei sehr bedeutsam: TSH, ACTH und ADH.

Durch den verringerten Blutkreislauf im Gehirn ist die Hormonproduktion abgesenkt. Eines dieser Hormone ist das TSH, das aus der Hirnanhangdrüse (Hypophyse) freigesetzt wird und die Produktion des Schilddrüsenhormons stimuliert. Dieses Hormon soll das Eindringen von Flüssigkeiten in das Gewebe verhindern. Bei Hirnverletzungen wird die Funktion des Hypothalamus eingeschränkt. Die Produktion des Schilddrüsenhormons sinkt. Dadurch erhöht sich die Hirnschwellung. Mit anderen Worten gesagt. Wenn das Schilddrüsenhormon nicht verabreicht wird, stirbt das Gehirngewebe. Die Gehirnschwellung wächst und wächst, bis schließlich keine Durchblutung mehr stattfindet. Dann ist das Gehirn wirklich irreversiblen geschädigt.

Solange sich die Blutversorgung des Gehirns jedoch im Bereich des „ischämischen Schlaganfall“ (nicht irreversibel geschädigtes Gehirn) befindet oder bis dorthin voranschreitet, kann das Gehirn gerettet werden, indem man drei Hormone verabreicht. Dann wird das weitere Austreten von Flüssigkeiten in das Hirngewebe unterbunden. Die Gehirnschwellung verringert sich, die Blutversorgung setzt ein und die Gehirnfunktionen werden wiederhergestellt.

ACTH ist ein Hormon, das unter Stimulierung des Hypothalamus produziert wird. Es wird in der Hypohyse hergestellt und regt die Nebennieren an. Diese produzieren Hormone, um den Blutdruck im normalen Bereich zu halten.

ADH verhindert, dass Nieren große Mengen an Flüssigkeiten abgeben, wodurch das Volumen in den Gefäßen sich weiter verringern würde. Dieses sei das einzige Hormon, das Patienten manchmal verabreicht werde, so Coimbra. Denn an den Urinausscheidungen könne man leicht erkennen, wenn ein niedriger ADH-Spiegel produziert wird.

Das Fehlen dieser drei Hormone führt den Organismus in eine Katastrophe. Da das, was getan werden könnte und getan werden sollte, nicht getan wird, stirbt der Patient innerhalb weniger Tage. Das liegt aber nur daran, dass Ärzte den hippokratischen Eid nicht befolgen. Sie sollten das Beste tun, um das Leben des Patienten zu retten. „Doch sie verabreichen keine Schilddrüsenhormone und keine Nebennierenhormone, manchmal nicht einmal ADH“, kritisiert Coimbra.

Ärzte, die das Märchen vom „Hirntod“ unterstützen, behaupten, dass Patienten trotz derartiger Maßnahmen nach wenigen Tagen sterben würden. Daher sei es gut, mit ihren Organen anderen Menschen das Leben zu retten. „Tatsächlich haben diese Mediziner jedoch den Tod ihrer Patienten herbeiführt, weil sie ihn nicht entsprechend behandelt haben,“ so Coimbra weiter. Die grundlegende Behandlung, nämlich alle drei Hormone zu verabreichen, werde unterlassen. Bei einem „Hirntod“ läuft die fehlerhafte Behandlung auf drei tödliche Störungen hinaus: Hypothyreose, Nebennierenversagen oder Diabetes insipidus.

Eine Behandlung mit Schilddrüsenhormonen sollte bereits angesetzt werden, wenn die Skala zur Messung des Koma-Zustandes, die sogenannte „Glasgow Coma Scale“ die Stufe 8 oder 7 erreicht hat. In diesem Moment ist der Schilddrüsenhormonspiegel bereits abgesenkt. Die Schilddrüsenhormone können dann den neurologischen Zustand des Patienten verbessern und sogar normalisieren.

„Und genau darin liegt die Verpflichtung des Arztes“, so Coimbra. Man könne den Zustand des Patienten nicht einfach hinnehmen. Vielmehr ginge es um folgendes:

Nein, Du siehst, dass etwas nicht stimmt und Du kannst das Leben eines Patienten retten. Hypothyreose ist eine tödliche Erkrankung, wenn man sie nicht behandelt, werden die Patienten sterben.“

„Hirntote“ zum Leben erweckt

Der Experte hat natürlich Erfahrungen auf seinem Fachgebiet. Einst behandelte er eine 39-jährige Frau, die für „hirntot“ erklärt wurde. Ein medizinischer Unfall führte zu einer Verletzung am Gehirn. Coimbra begann die Behandlung vier Tage später und gab der Patientin Hormone. Er erinnert sich:

Ich muss Ihnen sagen, das hätte wir schon vorher tun sollen, nicht vier Tage später. Aber sie wurde bereits als „hirntot“ diagnostiziert und die Familie wurde informiert. Also haben wir am vierten Tag begonnen, die Schilddrüsenhormone zu verabreichen. Acht Tage nach Beginn der Verabreichung der Schilddrüsenhormone und der anderen Hormone begann die Patientin selbständig zu atmen. Nun konnte die Patientin nicht mehr als jemand bezeichnet werden, der tot ist, weil sie atmete. Wie ich bereits sagte, ist die Fähigkeit, selbst zu atmen, ein Lebenszeichen in jeder Kultur der Welt, so dass die Patientin am Leben war.“

Nach einem Monat konnte die Patientin mit ihren Eltern kommunizieren. Aufgrund eines Luftröhrenschnitts war das nur durch Lippenlesen möglich, aber immerhin konnten sie zwei oder drei Monate kommunizieren.

Die Patientin starb schließlich, weil sie zu lange im Bett lag. In ihren Beinvenen hatten sich Gerinnsel gebildet, die zur Lunge wanderten. Sie starb an einer Lungenembolie. Doch was wäre geschehen, wenn die Patientin frühzeitig mit einer Bewegungstherapie hätte beginnen können?

Jede Patientenbehandlung liegt in den Händen des Arztes und geht auf den geleisteten hippokratischen Eid zurück. Jeder Arzt legt ein Gelübde ab, wenn er Arzt wird. Es ist ein heiliges Gelübde. Coimbra ruft alle Mediziner auf, diesen Eid zum Wohle der Patienten zu befolgen:

Sie sollen das Beste tun und Schilddrüsenhormone verabreichen, um den sogenannten Hirntod zu verhindern!“

Der hippokratische Eid

Der hippokratische Eid geht zurück auf den griechischen Arzt Hippokrates, der um 460 vor Christus geboren wurde. Er gilt als Begründer der abendländischen wissenschaftlichen Medizin. Die neue überarbeitete Fassung wurde im Oktober 2017 vom Weltärztebund als Deklaration von Genf verabschiedet. Darin heißt es:

Das ärztliche Gelöbnis

Als Mitglied der ärztlichen Profession gelobe ich feierlich,
mein Leben in den Dienst der Menschlichkeit zu stellen.
Die Gesundheit und das Wohlergehen meiner Patientin oder meines Patienten werden mein oberstes Anliegen sein. 

Ich werde die Autonomie und die Würde meiner Patientin oder meines Patienten respektieren.

Ich werde den höchsten Respekt vor menschlichem Leben wahren.

Ich werde nicht zulassen, dass Erwägungen von Alter, Krankheit oder Behinderung, Glaube, ethnischer Herkunft, Geschlecht, Staatsangehörigkeit, politischer Zugehörigkeit, Rasse, sexueller Orientierung, sozialer Stellung oder jeglicher anderer Faktoren zwischen meine Pflichten und meine Patientin oder meinen Patienten treten.

Ich werde die mir anvertrauten Geheimnisse auch über den Tod der Patientin oder des Patienten hinaus wahren.

Ich werde meinen Beruf nach bestem Wissen und Gewissen, mit Würde und im Einklang mit guter medizinischer Praxis ausüben.
Ich werde die Ehre und die edlen Traditionen des ärztlichen Berufes fördern.

Ich werde meinen Lehrerinnen und Lehrern, meinen Kolleginnen und Kollegen und meinen Schülerinnen und Schülern die ihnen gebührende Achtung und Dankbarkeit erweisen.

Ich werde mein medizinisches Wissen zum Wohle der Patientin oder des Patienten und zur Verbesserung der Gesundheitsversorgung teilen.
Ich werde auf meine eigene Gesundheit, mein Wohlergehen und meine Fähigkeiten achten, um eine Behandlung auf höchstem Niveau leisten zu können.

Ich werde, selbst unter Bedrohung, mein medizinisches Wissen nicht zur Verletzung von Menschenrechten und bürgerlichen Freiheiten anwenden.

Ich gelobe dies feierlich, aus freien Stücken und bei meiner Ehre.“

Original-Artikel „Neurologist exposes ‘brain death’ myth behind multi-billion-dollar organ transplant industry“ von Diane Montagna, erschienen bei „Lifesite“

 

 

https://www.epochtimes.de/politik/deutschland/organspende-skandal-milliardenschwere-lobby-verheimlicht-heilmethoden-bei-hirntod-a2932868.html?fbclid=IwAR0HFdIdVSj_2kOUe5fUt7NByJU2mztaT-KRd-BCqcgmlQQ4Y7Hq6L1_45E

Propaganda für Organ-Piraterie: Jens Spahn knöpft sich jetzt Schulkinder vor

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Trotz heftiger Kritik an Jens Spahns umstrittener Widerspruchslösung (COMPACT berichtete), derzufolge JEDER seine Organe zu „spenden“ hat, der sich nicht ausdrücklich dagegen verwahrt, unternimmt der Gesundheitsminister jetzt einen neuen Vorstoß, an die begehrte Ware heranzukommen: durch Propaganda an Schulen.

Laut Statistik sterben durchschnittlich drei Menschen pro Tag in Deutschland, weil für sie kein lebensrettendes Spenderorgan gefunden wurde, so der Ansatz von Spahn. Unter Federführung der Deutschen Stiftung Organtransplantation (DSO) hat der CDU-Politiker von daher im Zuge seiner Werbekampagne für Organ-„Spenden“ ein neues Manöver ersonnen: Das Thema soll in die Lehrpläne einfließen und im Unterricht behandelt werden, da eine Entscheidung gegen die Organspende mit der Vollendung des 14. Lebensjahres und die Entscheidung für die Organspende im Alter von 16 Jahren getroffen werden kann. Die frühzeitige Aufklärung in der Schule solle dem Abbau von möglichen Berührungsängste mit dem „mitunter tabuisierten Thema“ dienen. Übersetzt: Hirnwäsche von Kindern, die normalerweise bis zur Vollendung ihres 18. Lebensjahrs unter Kuratel und Einfluss ihrer Eltern stehen…

Spahn sagte laut der Rheinischen Post, die differenzierte Ansprache verschiedener Zielgruppen in der Bevölkerung könne helfen, Organspenden zu einer Selbstverständlichkeit zu machen. Neben Schülern sollen dem Bericht zufolge auch Migranten und Senioren gesondert angesprochen werden. Bürger ab 65 Jahren sollen demnach besonders darüber aufgeklärt werden, dass es für die Organspende keine Altersgrenze gebe.

Ausgerechnet die nicht unumstrittene Deutsche Stiftung Organtransplantation (DSO) hat die Pläne ausgearbeitet. Vor Jahren bereits stand sie unter anderem aufgrund ihrer Vergütungspraxis in der Hirntoddiagnostik in der Kritik, die sogar Gegenstand einer juristischen Auseinandersetzung zwischen dem Verband Leitender Krankenhausärzte Deutschlands (VLK) und der Stiftung wurde: Kern des Streits war die Frage, ob die DSO das ärztliche Honorar bei der Hirntoddiagnostik in der Vergangenheit vom Ergebnis der Untersuchung abhängig gemacht hat oder nicht. Professor Gundolf Gubernatis, seinerzeit Transplantationsbeauftragter der VLK, hatte bereits im Februar 2007 in einem Interview mit der Ärzte Zeitung und Anfang März bei einer Anhörung des Bundestags-Gesundheitsausschusses zum Gewebegesetz kritisiert, die DSO vergüte den zweiten Hirntoddiagnostiker nur, wenn er aus der Klinik des potenziellen Spenders stamme – und auch nur dann, wenn er den Hirntod feststelle…

Aufgrund dieser Äußerungen hatte die DSO eine einstweilige Verfügung gegen Gubernatis wegen „falscher, Ruf schädigender Tatsachenbehauptungen“ sowie eine Vertragsstrafe von 15.000 Euro gefordert, die das Landgericht Frankfurt zurückwies. Im Gegenzug hatte der VLK Strafanzeige gegen den DSO-Vorstand gestellt wegen der Abgabe „falscher eidesstaatlicher Versicherungen“ im Zusammenhang mit dieser Auseinandersetzung. Der VLK sei nicht gewillt hinzunehmen, dass sein Transplantationsbeauftragter in seiner Tätigkeit als Einzelsachverständiger persönlich diskreditiert werde, sagte VLK-Präsident Professor Hans-Fred Weiser: „Ziel der DSO ist offenbar, Systemkritiker mundtot zu machen“, berichtet das Ärzteblatt.

Zudem wurden Vorwürfe laut, die DSO bediene sich manipulativer Methoden bei der Gesprächsführung, um trauernde und völlig überforderte Angehörige von Hirntoten zu einem Einverständnis für Organentnahmen zu überreden. Dazu finanziere die DSO für ihre Mitarbeiter sowie für das Krankenhauspersonal Seminare für erfolgreiche Kommunikationsstrategien, die sich mit denen von Verkaufsförderung vergleichen ließen.

Nach der Umvolkung droht Deutschland jetzt die Dummvolkung, und wieder ist das bunte Partyvolk ganz vorne mit dabei. Die Schätzchen, die 2015 an den Bahnhöfen die selbst ernannten Syrer mit Teddybären willkommen hießen, leiden unter derselben Neurose wie die Herzchen, die 2019 Konsumverzicht zur Klimarettung fordern. Die Krankheit heißt nationaler Masochismus: Weil wir wegen Holocaust und Co. auf ewig als Tätervolk verdammt sind, müssen wir uns jetzt für die Rettung der Welt opfern, also halb Afrika bei uns aufnehmen und gleichzeitig die fossile Energieversorgung einstellen.
COMPACT 7/2019: „Jung. Naiv. Gefährlich. Generation Youtube im Klimakrieg“ – Abonnenten erhalten sie in diesen Tagen, auf Digital plus sind alle Artikel bereits zu lesen, am Samstag erscheint sie am Kiosk, und durch einen Klickaufs Banner können Sie unsere neue Ausgabe direkt bestellen.

Laut Tagesspiegel warnte Ilka Hoffmann, Vorstand der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft, davor, „die Schule zu einem Ort der Werbung für Organspende zu machen“. Spahns Forderung sorgte auch im Bundestag für Kontroversen: Gegner beriefen sich auf ethische und juristische Bedenken, berichtet der Spiegel. Die sieht die interfraktionelle Gruppe um Grünenchefin Annalena Baerbock und Katja Kipping (Linke) mit einem Gegenantrag strenger: Organentnahmen sollen weiterhin nur bei ausdrücklichem Einverständnis erlaubt sein. Sie legte einen Gegenentwurf vor, wonach Bürger etwa „bei der Beantragung eines Personalausweises automatisch über Organspende informiert werden“ und sich dann entscheiden sollen. Die Vorstellungen zu neuen Regelungen sollen im Frühherbst im Bundestag beraten werden.

Bleibt zu hoffen, dass die Politiker sich dessen bewusst sind, dass auch Hirntote ein Recht auf einen würdevollen Tod haben, dass sie Sterbende sind – und kein Ersatzteillager der Nation.

Bundestag: Zweites Modell für neue Organspende-Regeln wird heute vorgestellt

Epoch Times

Werden künftig Organspenden erzwungen, solange man nicht widerspricht? In der Debatte um neue Organspende-Regeln in Deutschland wird heute konkreter.

OrganspendeausweisFoto: Sean Gallup/Getty Images

 

Soll jeder künftig automatisch Organspender sein, solange er nicht widerspricht – oder soll das erst nach reiflich überlegter Entscheidung der Fall sein? In der Debatte um neue Regeln für Organspenden in Deutschland wird heute Vormittag ein zweiter konkreter Vorstoß aus dem Bundestag vorgestellt.

Eine Abgeordnetengruppe um Grünen-Chefin Annalena Baerbock und die Linke-Vorsitzende Katja Kipping legt einen Gesetzentwurf vor, der verbindliche regelmäßige Befragungen der Bürger vorsieht. Sie sollen Erklärungen zu ihrer Spendenbereitschaft dann beim Ausweisabholen in ein Register eintragen können. So solle die Organspende als „bewusste und freiwillige Entscheidung“ beibehalten werden, die nicht durch den Staat erzwungen werden dürfe.

Die Parlamentarier stellen sich damit deutlich gegen eine ebenfalls fraktionsübergreifende Gruppe um Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU). Diese hatte Anfang April einen Gesetzentwurf für eine „doppelte Widerspruchslösung“ vorgestellt. Das hieße, dass künftig alle Volljährigen in Deutschland grundsätzlich als Spender gelten. Man soll dazu aber noch Nein sagen können. Sonst wäre – als doppelte Schranke – noch bei Angehörigen nachzufragen.

Die Deutsche Stiftung Patientenschutz begrüßte, dass die Gruppe um Baerbock auf eine ausdrückliche Entscheidung zur Organspende setze. Im Gegensatz dazu mache die Widerspruchslösung jeden automatisch zum Spender. „Es wird gehofft, dass der Bürger sich mit der Organspende nicht beschäftigt und schweigt“, kritisierte Vorstand Eugen Brysch. „Schweigen heißt aber nicht Zustimmung. So wird das Misstrauen in der Bevölkerung eher verstärkt.“ Unabdingbar sei vielmehr eine bewusste Auseinandersetzung mit dem Thema. Dazu brauche es eine sachliche, neutrale und ergebnisoffene Aufklärung und Beratung. Zudem müsse klar sein, dass jede Entscheidung respektiert werde, egal wie sie ausfällt – auch, wenn sich jemand noch nicht entscheiden möchte.

Über die Entwürfe zu möglichen neuen Regeln soll der Bundestag ohne Fraktionsvorgaben entscheiden. Gemeinsames Ziel beider Initiativen ist es, angesichts von fast 10 000 Patienten auf den Wartelisten zu mehr Organspenden zu kommen. Nach langem Abwärtstrend stieg deren Zahl im vergangenen Jahr erstmals wieder. Bisher sind Organentnahmen nur bei ausdrücklich erklärtem Ja erlaubt. Viele Menschen entscheiden sich aber nicht. Unabhängig von der Debatte gelten seit kurzem neue Regeln, um Bedingungen für Organspenden in Kliniken zu verbessern – mit mehr Geld und mehr Freiraum für Transplantationsbeauftragte.

Der Gesetzentwurf der Gruppe um Baerbock sieht außerdem vor, dass Hausärzte Patienten bei Bedarf aktiv alle zwei Jahre über die Organ- und Gewebespende beraten und sie zur Eintragung ins Online-Register ermutigen. Bürgern soll es möglich sein, ihre Entscheidung möglichst einfach zu dokumentieren und jederzeit zu ändern und zu widerrufen.

Patientenschützer Brysch monierte, beide Entwürfe gingen das zentrale Problem nicht an. „Das bestehende Organspendesystem ist intransparent und verunsichert viele Menschen.“ Daher müsse der Gesetzgeber tätig werden. „Das Transplantationssystem gehört in staatliche Hände.“ Der Staat dürfe sich bei der Verteilung von Lebenschancen nicht weiter von privaten Institutionen abhängig machen. Außerdem bräuchten Patienten auf Organ-Wartelisten mehr Rechtssicherheit. „Denn bis heute ist unklar, ob Zivil-, Sozial- oder Verwaltungsgerichte zuständig sind, wenn Entscheidungen überprüft werden müssen.“ (dpa)

https://www.epochtimes.de/politik/deutschland/bundestag-zweites-modell-fuer-neue-organspende-regeln-wird-heute-vorgestellt-a2877066.html

 

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https://www.epochtimes.de/meinung/gastkommentar/nie-wieder-organspende-renate-greinert-ueber-die-organentnahme-bei-ihrem-sohn-christian-a2867484.html

https://www.epochtimes.de/gesundheit/medizin/abgeordnete-fuer-neue-organspende-regeln-wer-nicht-widerspricht-soll-automatisch-spender-werden-a2839236.html

https://www.epochtimes.de/politik/deutschland/kommt-die-volks-spritze-welke-der-staat-will-mich-zwangsimpfen-und-uns-allen-die-organe-wegnehmen-a2856194.html

 

Wie die Zahl der Organspenden gesteigert wird und welchen Preis der Spender dafür zahlen muss

Die Bundesregierung legte am 8. Januar den Entwurf eines Zweiten Gesetzes zur Änderung des Transplantationsgesetzes vor. Durch Verbesserung der Zusammenarbeit und der Strukturen soll eine faktische Zunahme der Organspenden erreicht werden. Fachleute äußern Bedenken zu einigen Punkten.

In Varanasi am Ufer des heiligen Ganges wollten Touristen einer traditionellen Leichenverbrennung beiwohnen. Zu den herumstehenden Angehörigen des Verbrennungskandidaten meinte man, der sei doch schon tot, und man solle nun ihn auf den Holzstapel legen und diesen anzünden. Diese indes stritten sich ob des Ansinnens mit den Touristen so lautstark, dass der Tote aufwachte, sein Bündel packte, und wieder nach Hause ging.

Die Bundesregierung legte am 08.01.2019 den Entwurf eines Zweiten Gesetzes zur Änderung des Transplantationsgesetzes (BT-Drucksache 19/6915) vor. Durch Verbesserung der Zusammenarbeit und der Strukturen soll eine faktische Zunahme der Organspenden erreicht werden. Bedenklich scheint, dass die Patientenverfügung in der Praxis oft überbewertet wird, obwohl eine Organspendeerklärung vorliegt.

Konsequente gesetzliche Beseitigung von Hindernissen für zunehmende Organspende
Gegenwärtig werden Geräte der Intensivmedizin oft abgeschaltet, mangels nicht (mehr) vorliegender Indikation und mangels Kostenträger bei nicht mehr notwendiger medizinischer Behandlung besonders nach begonnenem unumkehrbaren Sterbeprozeß.

Dabei spielen auch ärztliche Ethik und Berufsrecht eine Rolle, sowie ggf. noch der (mutmaßliche) Patientenwille, und bisweilen auch eine eventuelle Haftung behandelnder Ärzte für Schmerzensgeld. Doch damit würde eine gewollte Organentnahme unterlaufen.

Organentnahme setzt den Hirntod voraus

Das neue Gesetz sorgt für konsequente Umsetzung mit Finanzierung, indem das Krankenhaus für die Zeit zwischen nicht mehr medizinisch notwendiger Intensivbehandlung und dem Eintreten des Hirntodes – neben der Zeit danach bis zur und der Entnahme selbst – eine Vergütung erhält.

Die Krankenversicherung (KV) des Organspenders zahlt zeitlich – wie bisher – nur für medizinisch notwendige Intensivmedizin. Für alles andere, bis hin zur postmortalen Organentnahme, ist nicht mehr die KV des Patienten leistungsverpflichtet – und nie gewesen (Das widerliche Geschäft mit dem illegalen Organhandel (Video))

Spenderorgane dürfen nicht durch Schmerzmittel beschädigt werden

Danach wird die Intensivmedizin fortgesetzt, damit die Organe des Patienten bis zur Entnahme „frisch bleiben“ (Erhalt der Transplantationsfähigkeit). Bis zum Hirntod können dann Minuten, Stunden, Tage oder Wochen vergehen – oder der Sterbende beginnt gar wieder selbständig zu atmen und verfällt in ein dauerhaftes Wachkoma.

Die Bundesärztekammer meint sinngemäß, dass beim bereits vermuteten Hirntod des Organspenders die Vitalfunktionen bis zur Feststellung des Hirntodes – kurzzeitig, in jedem Fall auch entgegen anderslautender Patientenverfügung – aufrechterhalten werden dürfen.

Gesetzliche Stärkung des Transplantationsbeauftragten und Spender-Selektion

Kliniken haben einen Arzt als Transplantationsbeauftragten (TPB) freizustellen, der bei Patienten mit Organspenderausweis weisungsbefugt gegenüber den behandelnden Medizinern wird. Jeder andere ist ab dann nur ein Rad im Getriebe, ohne umfassende Verantwortung. Und der TPB ist nur verantwortlich dafür, dass es genug Organe gibt, und möglichst wenige übersehen werden – weshalb auch eine Statistik über potenzielle, aber nicht genutzte Organspender vorgeschrieben ist.

Eine bestimmte Zeitspanne, binnen der der Hirntod zu erwarten sein muss, wird dazu nicht vorgegeben. Aus Sicht der Fallpauschalen (DRGs) aber muss hier kalkuliert werden. Diese erzwingen eine Selektion der Entnahme-Kandidaten nach der zu erwartenden Zeitspanne bis zum erwarteten Hirntod, damit die bis dahin nur noch dafür erforderliche Intensivbehandlung im Mittel daraus finanziert werden kann (Sklaven oder als Organspender ausgeschlachtet: Tausende Flüchtlingskinder werden in Europa zum Phantom).

Organspender-Ausweis macht Patientenverfügung zunichte?

Wer in der Patientenverfügung die Einstellung der lebenserhaltenden Maßnahmen will, aber einen Organspenderausweis besitzt, zeigt damit deutlich, das er bei Errichtung der Patientenverfügung vielleicht rechtlich, aber eben bestimmt nicht ärztlich beraten wurde, wenn beides im Widerspruch steht, mit der Folge, dass seine Patientenverfügung vielleicht gar nicht wirksam ist?

Jedenfalls aber auslegbar, indem der TPB ermittelt, was entgegen dem Wortlaut wohl der wirkliche Wille des Patienten mit gleichzeitigem Spendewunsch war.

Die Organspende-Erklärung kann jedenfalls nicht durch die hypothetische Annahme entkräftet werden, dass sich der Patient über die Notwendigkeit der Fortsetzung intensivmedizinischer Maßnahmen – bis zum Eintritt des Hirntodes – nicht im Klaren gewesen sei – und unter diesen Bedingungen der Organspende nicht zugestimmt hätte.

Derzeit wird diskutiert, ob sich jeder Bürger beim Abholen eines neuen Personalausweises mit Vormerkung in einem Register zur Organspende äußern muss. Einige Stimmen wollen gesetzlich Jedermann, der es nicht ablehnt, zum Organspender machen – was dann als sogenannte Widerspruchslösung beschrieben wird, wie sie auch ein jüngst vorgelegter Entwurf aus dem Gesundheitsministerium beinhaltet (Organspenden: Wenn mit dem Herz auch die Seele weitergegeben wird).

Zustimmung ist in Ländern mit Widerspruchslösung entbehrlich

Selten wird jemand auf die Idee kommen, ein unlösbares Armband, eine Halskette oder eine Tätowierung mit dem Inhalt „Organentnahme verboten“ zu tragen. In zahlreichen Ländern, auch in der Europäischen Union (EU), ist Jedermann automatisch Organspender – es sei denn der Widerspruch ist beispielsweise in einem Register vorgemerkt, oder Verwandte sind informiert und kümmern sich um die Beachtung des Widerspruchs.

Betroffen ist jeder EU-Bürger, der etwa in Belgien seit mindestens sechs Monaten lebt. Nicht immer ist die Familie für Befragungen erreichbar.

Patientenverfügung wird bei Organspendern eventuell obsolet

Würde hingegen ein Obergericht es umgekehrt sehen, also der Patientenverfügung stets den Vorrang einräumen – etwa weil die Zeit bis zum Hirntod mit zusätzlichem Leiden verbunden war, und dem amtlichen Organspenderausweis kein „Verbraucherschutz-Hinweis“ beigefügt war – so würden die Klink sowie der TPB (auch gegenüber Erben) auf Schadensersatz haften können; vgl. OLG München, Az. 1 U 454/17, Urteil vom 21.12.2017 – das der BGH aber jüngst aufhob. Dies auch, wenn mit etwas „Glück“ der an anderem Sterben als am Hirntod verhinderte Patient Monate später nicht als Organspender endet, sondern als Wachkomapatient weiter lebt.

Schließlich meinte ja der Papst, die meisten katholischen Ehen seien auch unwirksam geschlossen, mangels Bewusstsein dessen, was man da eigentlich erklären wollte. Derart betrachtet, könnte dem Organspender bei seiner Entscheidung das Bewusstsein für die Katharsis durch gewisse Schmerzen am Lebensende gefehlt haben. Gerichte entscheiden künftig, ob dies ein unbeachtlicher Motivirrtum – oder doch ein beachtlicher Eigenschaftsirrtum über Nebenwirkungen bei Organspende war.

Muster-Patientenverfügung mit Formular-Vorsorgevollmacht oft unwirksam?

Der Bundesgerichtshof (BGH, Beschluss vom 08.02.2017, Az. XII ZB 604/15) entschied bereits: „Die schriftliche Äußerung, dass „lebensverlängernde Maßnahmen unterbleiben“ sollen, enthält für sich genommen nicht die für eine bindende Patientenverfügung notwendige konkrete Behandlungsentscheidung des Betroffenen.“

Vielmehr kommt es darauf an, dass individuell und persönlich eine Bezugnahme auf spezifizierte Krankheiten oder Behandlungssituationen enthalten ist. Dies wiederholte der BGH (Beschluss vom 14.11.2018, Az. XII ZB 107/18); wobei dieser Beschluss erging, nachdem der Betroffene bereits über 10 Jahre im Wachkoma lag.

Der BGH (Beschluss vom 06.07.2016, Az. XII ZN 61/16) verlangt – für Einwilligung, Nichteinwilligung, Widerruf einer Einwilligung betreffend ärztliche Maßnahmen – eine hinreichend klar formulierten Vollmachttext, damit „die Entscheidungskompetenz des Bevollmächtigten“ wirksam ist. Zwingend nötiger Vollmachtinhalt hat ein Hinweis zu sein, dass „die jeweilige Entscheidung mit der begründeten Gefahr des Todes oder eines schweren und länger dauernden gesundheitlichen Schadens verbunden sein kann.“

BGH stellt Missachtung der Patientenverfügung praktisch folgenlos

Mit Urteil vom 2. April 2019 – Az. VI ZR 13/18 – hat der BGH klargestellt, dass auch ein Arzt niemals für lebens- und leidensverlängernde Maßnahmen haftet, weder auf Schmerzensgeld noch auf Kosten, dies auch wenn er gegen Pflichten verstößt und eine eindeutig anderslautende Patientenverfügung schlicht missachtet:

„Das menschliche Leben ist ein höchstrangiges Rechtsgut und absolut erhaltungswürdig. Das Urteil über seinen Wert steht keinem Dritten zu. Deshalb verbietet es sich, das Leben – auch ein leidensbehaftetes Weiterleben – als Schaden anzusehen (Art. 1 Abs. 1, Art. 2 Abs. 2 Satz 1 GG). Auch wenn ein Patient selbst sein Leben als lebensunwert erachten mag mit der Folge, dass eine lebenserhaltende Maßnahme gegen seinen Willen zu unterbleiben hat, verbietet die Verfassungsordnung aller staatlichen Gewalt einschließlich der Rechtsprechung ein solches Urteil über das Leben des betroffenen Patienten mit der Schlussfolgerung, dieses Leben sei ein Schaden.

Dem Kläger steht auch kein Anspruch auf Ersatz der durch das Weiterleben des Patienten bedingten Behandlungs- und Pflegeaufwendungen zu. Schutzzweck etwaiger Aufklärungs- und Behandlungspflichten im Zusammenhang mit lebenserhaltenden Maßnahmen ist es nicht, wirtschaftliche Belastungen, die mit dem Weiterleben und den dem Leben anhaftenden krankheitsbedingten Leiden verbunden sind, zu verhindern.“

Organentnahme auch entgegen ausdrücklicher Verfügung im Patiententestament?

Damit wird beim potenziellen Organspender eine lebensverlängernde Intensivtherapie bis zum Hirntod zum Zwecke der Organentnahme auch gegen eine eindeutige Patientenverfügung leichter, weil für den behandelnden Arzt rechtlich folgenlos. Er kann damit vielmehr das Leben des Organempfängers als vorrangig anzustrebendes Ziel sehen.

Ist die Patientenverfügung mit oder ohne Vorsorgevollmacht unwirksam, hat es der Transplantationsbeauftragte leichter sein Regiment zu führen. Einen Behandlungsauftrag vom Patienten hat er nicht – und kann damit daher auch kaum in Konflikt kommen. Seine Verantwortlichkeit geht vielmehr auf die Steigerung der Anzahl der Organentnahmen und die Beseitigung von Hindernissen auf diesem Weg.

Ist die Patientenverfügung aber wirksam und würde dem Wortlaut nach einer lebensverlängernden Intensivtherapie zur Erreichung der Organentnahme im Wege stehen, kann sie gemäß dem BGH letztlich auch zur Erreichung eines höheren Ziels missachtet werden, ohne dass der Arzt Folgen befürchten müsste (Das Leben des Organempfängers).

Organentnahme untersagen?

Der TPB hat mit Widerstand kaum zu rechnen; und wenn, kann er sich notfalls schlicht folgenlos darüber hinwegsetzen, um das anzustrebende Ziel der erlaubten Organspende zu verfolgen.

Der Umgang des TPB mit dem Vorsorgebevollmächtigten bzw. Betreuer ist eine Kommunikationsfrage. Einigkeit kann stets bestehen, dass es auf den Willen des Patienten ankommt. Der wollte die Organspende, was sich am Besitz eines Organspenderausweises zeigt.

Der Vorsorgebevollmächtigten bzw. Betreuer möge dann mal erklären, wie er sich diese vorgestellt hat, wenn vorher die Organe mangels Beatmung vor dem Hirntod irreversibel versagen? Es sollte häufig das Resultat sein, dass sich die Ermöglichung der Organspende als vorrangiger Wille herausstellt.

Wenn der Vorsorgebevollmächtigten bzw. Betreuer sich dieser Ansicht anschließt – hat der TPB sein Ziel erreicht. Wenn nicht, wird in der Dokumentation des TPB mit Zeugen sich ergeben, dass der Vorsorgebevollmächtigten bzw. Betreuer keine stichhaltigen Gründe vorbringen konnte, und gar in moralisch verwerflicher Weise versucht hat, ein dem Willen des Organspenders entgegenstehendes Resultat herbeizuführen. Mit dem zu vermeidenden Ergebnis, dass ein oder mehrere mögliche Organempfänger auf der Warteliste sterben.

Sollte sich später – etwa nach 8 Jahren – herausstellen, dass dies rechtlich nicht korrekt war, stört dies auch nichts, weil daraus keine Ansprüche folgen. Mangels Feststellungsinteresses sind deshalb Klagen womöglich von vornherein unzulässig, insbesondere etwa auch bei einem Widerspruch zur Patientenverfügung.

Nur wer der Organspende ausdrücklich widersprochen hat, ist eher nicht betroffen. Es sei denn, der entsprechende handschriftliche Zettel wird im Portemonnaie zwischen Geldscheinen und Kassenbons nicht gefunden, etwa aus Datenschutzgründen auf Weisung des Krankenhaus-Datenschutzbeauftragten auch gar nicht gesucht.

Die Autoren:

Dr. Johannes Fiala, PhD, RA, RB, MBA Finanzdienstleistungen (Univ.), MM (Univ.), Geprüfter Finanz- und Anlageberater (A.F.A.), Bankkaufmann (www.fiala.de)

Dipl.-Math. Peter A. Schramm, Sachverständiger für Versicherungsmathematik, Aktuar DAV, öffentlich bestellt und vereidigt von der IHK Frankfurt am Main für Versicherungsmathematik in der privaten Krankenversicherung (www.pkv-gutachter.de)

Literatur:

Impfen: Ja oder nein?

Der betrogene Patient: Ein Arzt deckt auf, warum Ihr Leben in Gefahr ist, wenn Sie sich medizinisch behandeln lassen

Das Geschäft mit den Impfungen

Quellen: PublicDomain/epochtimes.de am 02.05.2019

https://www.pravda-tv.com/2019/05/wie-die-zahl-der-organspenden-gesteigert-wird-und-welchen-preis-der-spender-dafuer-zahlen-muss/