Frankreich : Lkw-Fahrer lädt Misthaufen vor der Nationalversammlung ab

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Ein Lkw mit der Aufschrift „Raus mit Hollande und allen anderen Politikern.

Lang lebe die VI. Republik“ parkte vor der französischen Nationalversammlung.

Der Lastzug hatte Pferdemist geladen, den der Fahrer zu einem meterhohen
Haufen vor das Unterhaus des französischen Parlaments ausschüttete.

Wie die Nachrichtenagentur AFP berichtet, wollte der Mann seinem Frust über die
Politik von Präsident Hollande freien Lauf lassen. Dieser hatte zuvor eine radikale
Kehrtwende im Kampf aus der Rezession unternommen. Umfassende Steuererleichterungen
für Unternehmen soll Frankreichs Wirtschaft nun ankurbeln.

Diese Ankündigung bedeutet eine bemerkenswerten Rückzieher in Hollandes Politik.

Anders als von der Troika gefordert, verfolgte die sozialistische Regierung bisher
das Konzept, die sozialen Segnungen aufrechtzuerhalten und statt dessen die Steuern
in allen Bereichen zu erhöhen. Zuletzt sollte der Mittelstand belastet werden.

Als Frankreichs Antwort auf die NSA plant er sogar Steuern auf Emails ins Ausland (hier).

Der Mann wurde kurz darauf von französischen Polizei festgenommen.

Quelle : Deutsche Wirtschafts Nachrichten

Frankreich : Proteste Vorzeichen einer Europa-Revolution

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Frankreich kommt unter Präsident François Hollande einfach nicht mehr zur Ruhe.

In der Bretagne, der westlichen Region des Landes, protestierten am 23. November 2013
erneut tausende Franzosen gegen den stattfindenden massiven Stellenabbau, forderten stabile,
volksorientierte Sozialprogramme. Inzwischen herrscht dermaßen vehemente Angst bezüglich
sozialen Verfalls, dass sogar Bürger anderer europäischer Nationen angefeindet werden.

Dabei hegen französische Bürger mitnichten böse Absichten, viel eher erwarten sie seitens
ihrer Regierung, dass zuerst an Franzosen gedacht wird, solange finanzielle Nöte herrschen.

Neben Handwerkern, Kleinunternehmern, Polizisten, Bauern, Lehrern sowie
LKW-Fahrern statuierten große Reitergemeinschaften am 24. November 2013
ebenfalls ein Exempel gegen eine höhere Mehrwertsteuer.

anz Paris war voller Pferde, was tatsächlich enorm lebendig wirkte.

Plötzlich sind protestierende Menschen aller gesellschaftlichen Schichten auf der Straße,
die für soziale Gerechtigkeit einstehen. Bis dato innerhalb Europas nahezu einmalig.

Solch entstehende Gemeinschaften könnten als europaweites Vorbild fungieren,
Proteste über Grenzen hinweg vereinen aufgrund ähnlicher Probleme.

Den kompletten Artikel findet Ihr hier : buergerstimme.com

Stockholm brennt: Der Aufstand gegen die Armut ist ein Wohlstandsphänomen

„Die Jugendkrawalle in den Vororten weiten sich aus.“ So beschreiben deutsche Nachrichtenagenturen
das neue Stockholm-Syndrom, nachdem es in der schwedischen Hauptstadt in der fünften Nacht in Folge
Ausschreitungen gab, Polizisten brutal angegriffen und verletzt wurden, Hunderte Autos brannten und
auch Schulen und eine kulturelle Einrichtung angezündet wurden.

Drohen jetzt auch Ausschreitungen in anderen Städten? Der Krieg in den schwedischen Vororten lässt
sich nicht mehr verheimlichen, also wird er verniedlicht.

So wie bei den „Jugendkrawallen“ in den „Suburbs“ von Londons und in der Folge in weiteren britischen
Trabantenstädten im August 2011. So wie bei den „Jugendkrawallen“ in den Vororten von Paris und anderen
französischen Banlieues im Oktober und November 2005. So wie bald auch in Berlin-Neuköln oder Duisburg-Marxloh?

Auslöser solcher Krawalle, oder besser: Vorwand, ist meist eine örtliche Polizeiaktion, die als
„ungerecht empfunden“ wird. Umso selbstgerechter lässt es sich danach auf ebendiese Polizei einschlagen.

Überhaupt diese „Jugend“. Krawalliert hat sie in Deutschland so noch nicht. Aber sie mordete bereits.
Etwa Daniel S., der im März in Kirchweyhe von „einer Bande jugendlicher Schläger“ ins Koma getreten
wurde und den Verletzungen erlag.

Oder vor ein paar Tagen, als ein 16-Jähriger von „einer Bande jugendlicher Schläger“ in Frankfurt am Main ins
Koma getreten wurde (und in diesem Fall vermutlich überlebt). Ein ebenfalls europaweites Phänomen, erinnern wir
uns zum Beispiel an die „Jugendlichen“, die im Dezember im Niederländischen Almere einen Schiedsrichter
gejagt und totgetreten haben.

Was uns dann stets von Tagesschau, „Spiegel“ und Co als „Jugendgewalt“ oder „Jugendkrawall“ verkauft wird,
ist erstaunlich unpräzise beschreiben. Jugend, ja, das stimmt. Ausnahmen bestätigen die Regel, aber zumeist
sind die Täter tatsächlich relativ „jugendlich“.

Schön, dass man das noch so offen schreiben darf, ohne eine Altersgruppe zu „diskriminieren“.

Den kompletten Artikel findert Ihr hier : ef-magazin.de

Hollande: EU-Verträge sind lebenslänglich geschlossen

Der französische Staatspräsident Francois Hollande geht davon aus, dass es
keinerlei Möglichkeit zu Austritt aus den EU-Verträgen gibt. »Wenn sich ein Land
den Verträgen verpflichtet, dann ist das lebenslänglich«, sagte Hollande
Journalisten während einer Tagung des EU-Rats. Zwar könne theoretisch eine
Diskussion über die Rücknahme von Kompetenzen stattfinden, aber »Europa ist
nicht ein Europa, in dem Sie die Kompetenzen wieder abziehen können«, so
Hollande. Paris werde ein »Europa à la carte« nicht akzeptieren. Anlass für die
Bemerkungen Hollandes ist das Bestreben Großbritannien, sich wieder von den
gemeinsamen Strafverfolgungsregeln der EU zu verabschieden, weil diese London
nicht praktikabel erscheinen. Mehr…