Das russische Fernsehen über kriminelle Politiker

von https://www.anti-spiegel.ru

In den westlichen Medien lesen wir immer von der Korruption in Russland, aber nie, dass dafür auch hohe Politiker bestraft werden. Am Sonntag berichtete das russische Fernsehen über einen aktuellen Fall.

Die Korruption ist ein großes Problem in Russland und sie ist schwer zu bekämpfen. Aber sie wird bekämpft und immer wieder werden wichtige Menschen deswegen verurteilt. Nun traf es einen ehemaligen Finanzminister, der sich auf Kosten des Staatshaushaltes um 14 Milliarden Rubel (zum damaligen Kurs ca. 350 Millionen Euro) bereichert hatte.

Dass Politiker für ihre Taten, die den Steuerzahler Millionen oder sogar Milliarden kosten, auch mal bestraft würden, würde man sich auch für Deutschland wünschen, wenn man an all die Berateraffären denkt, die derzeit in Berlin Schlagzeilen machen, bei denen am Ende aber niemand hinter Gitter muss, obwohl Vetternwirtschaft und Vertuschungen offen zu sehen sind.

In der Sendung „Nachrichten der Woche“ hat sich das russische Fernsehen diesen dreisten Fall aus Russland angeschaut und ich habe den Beitrag übersetzt.

Beginn der Übersetzung:

Ein Jahr Gefängnis für jede gestohlene Milliarde Rubel. Insgesamt 14 Jahre Haft. Das ist das Urteil des Moskauer Bezirksgerichts gegen den ehemaligen Finanzminister der Region Moskau, Alexej Kusnezow. Zuvor war die Frau des Korruptionärs, Zhanna Bullock, zu 11 Jahren Haft verurteilt worden, allerdings in Abwesenheit. Das Paar hat die kriminellen Plänen zusammen ausgeheckt, zusammen Geld aus dem staatlichen Haushalt in Offshore-Firmen gebracht, „gewaschen“ und dann zusammen ausgegeben. Dann trennten sich ihre Wege. Die hinterhältige Blondine aus einer kleinen weißrussischen Stadt schaffte es, sich von Kusnezow scheiden zu lassen, hat wieder geheiratet und führt ein luxuriöses Leben in New York.

Die Symphonie des Sägewerkes lässt die Zeit in Haft schneller vergehen. Wer arbeitet, der kommt früher wieder raus. Es wird auch an Nähmaschienen gearbeitet, es gibt für niemanden Privilegien im Gefängnis. Alle eint hier eines, sie wurden verurteilt. Im Speisesaal wird angetreten. Raustreten nur nach Aufruf. Spaziergänge finden unter Bewachung statt. Kein beneidenswertes Leben im Gefängnis. Sie haben es sich nicht ausgesucht, sie wurden dazu verurteilt.

Es herrschen 12 Minuten Stille im Gerichtssaal, während der Richter das Urteil verliest. Monoton und emotionslos, um diesem Fall ein Ende zu setzen. Es ist nicht die Art von Finale, die Kusnezow sich erträumt hat. Er hatte alles: Geld, Macht und eine schöne Frau. Er holte sie aus Amerika, wo die Einwanderin aus der weißrussischen Stadt Kobryn, Zhanna Bullock, Kartoffeln in einem Gemüseladen sortierte. Damit es besser klang, nahm sie den Hollywood-Nachnamen Bullock an und kehrte als Frau eines Moskauer Ministers nach Russland zurück.

Zhanna kaufte attraktive Grundstücke, baute Villen, Geschäftszentren und Sportanlagen. Finanzminister Alexej Kusnezow half mit staatlichen Investitionen. Von den Milliardengewinnen der Projekte seiner Frau kauften sie ihre Villa.

„Zweifellos braucht man, um ein so großes Unternehmen zu führen, eines der größten Unternehmen in der Region Moskau, behördliche Unterstützung“, sagte Kusnezow im Interview. Aber diese Projekte waren nur ein Vorwand, um öffentliche Gelder zu „waschen“.

Das Business Center „Zwei Kapitäne“ in Krasnogorsk ist immer noch im Bau. Der Bau des Hochhauses in Stupino ist seit 15 Jahren eingefroren. 140 Familien, die in diese Baustelle investierten und Wohnungen in dem Haus kauften, haben alles verloren. Mittel aus dem Staatshaushalt, die den Menschen helfen und den Bau fertigstellen sollten, flossen nach Zypern.

„Das gesamte Geld, das wir zum Bau dieses Hauses beigesteuert haben, war unter der Kontrolle von Finanzminister Kusnezow. Bis zu einer gewissen Zeit ging der Bau weiter. Es ist zu 70 Prozent fertig gebaut. Als nicht mehr genug Geld da war, hat Kusnezov es aus unserem Haus gestohlen“, sagte einer der betrogenen Wohnungsbesitzer.

Kusnezow und Bullock haben die Staatskasse raffiniert geplündert. Sie gründeten Scheinfirmen, die Schulden von Versorgungsunternehmen aufkauften und an Banken weiter verkauften und die Region Moskau zwangen, die Schulden zu bezahlen. Allein dieser Trick brachte ihrem Familienhaushalt mehr als 7 Milliarden Rubel ein.

„Geld, vor allem, gestohlen aus Infrastrukturprogrammen: Rohrleitungen, Straßenbau, Kindergärten. Zweifellos litten Wohnungsbau und Versorgungsunternehmen, die unterfinanziert waren. Dieses Geld steckt in diesen Stühlen, auf denen wir sitzen, in den Gemälden, die nun einem Museum zugeteilt worden sind, in der Wohnung in Ostozhenka, in den Vermögenswerten, die im Ausland sind, die wir immer noch zurückbekommen wollen“, sagte Alexei Vyrkov, Erster stellvertretender Minister für Eigentumsbeziehungen der Regierung der Region Moskau.

Wir sind in dem Landhaus, das Zhanna „Kleines Versailles“ nannte. Sie entwarf das Design selbst, wählte Möbel und Samttapeten aus. Sie mochte den Stil von Palästen.

Eine Wendeltreppe aus Marmor, auf der die Ministergattin gerne posierte. 2007 drehten westliche Journalisten eine Episode über das Glück auf der Rublevka, dem Moskauer Reichenviertel. Während sie wichtig die Treppe hinunterstieg, erzählte Zhanna Bullock von ihrem Weg nach oben. Wie kann man nicht an ihren Erfolg glauben, wenn sie in einem solchen Haus wohnt, wo überall Marmor und Vergoldung sind?! An den Wänden hingen Gemälde, Meisterwerke der weltweiten Kunst. Und rundherum waren Antiquitäten, die jeden Antiquitätenhändler neidisch werden lassen. Und für das einfache Familienglück war in jedem Zimmer ein marmorner Kamin, wo Sie herzliche Gespräche führen konnten. Aber dann war es vorbei.

Kusnezow wurde offensichtlich rechtzeitig gewarnt. Wenige Tage vor seiner geplanten Verhaftung 2008 trat er aus der Regionalregierung aus und emigrierte nach Frankreich. Das Paar hat in Paris auch eine Wohnung. 600 Quadratmeter. Fast wie ein Vorstadthaus.

Das Leben eines Ausländers ist nicht einfach. Es ist nicht einfach, weil sie Ihr Umfeld verlieren. Aber das Leben eines Gefangenen ist noch schwieriger. Er wurde 2013 auf Ersuchen Russlands in Frankreich festgenommen. Bullock hatte sich da schon von ihm scheiden lassen. Er überschrieb ihr das gesamte Eigentum. Gegen Zhanna wurde ebenfalls ermittelt, aber sie konnte fliehen.

„Sie war es, die die Anweisungen gab, auf welche Konten das gestohlene Geld überwiesen wurde, weil sie Konten in der Schweiz, Frankreich und Zypern hatte“, erklärte Alexander Filin, ehemals leitender Ermittler in besonders wichtigen Fällen im Ermittlungskomittee der Russischen Föderation.

Zwei Hotels in Courchevel, Immobilien in New York, wohin Bullock nach ihrer Scheidung von Kusnezow zog. Sie versuchte, Antiquitäten und eine Sammlung von Gemälden aus Russland in die Vereinigten Staaten zu schmuggeln, aber die wertvolle Lieferung, immerhin fünf Container, wurde an der Grenze beschlagnahmt und einem Museum übergeben.

Unter den zweitausend Gegenständen – Kleiderbügel, Gartenzwerge, Waffen, meist antike Requisiten. Das Wertvollste sind die Gemälde. Aber von 54 Bildern entpuppte sich jedes dritte als Fälschung. „The Kiss Rite“ wurde zuerst als Surikovas Werk ausgegeben. Aber sie änderten die Unterschrift und verkauften es dem ehemaligen Minister als Makovsky.

Die Gemälde, die früher die Wände des Kusnezow-Anwesens schmückten, sind heute im Museum „Neues Jerusalem“ ausgestellt. Hier sind Makovskys „Mädchen im roten Kopftuch“ und Surikovsky „Porträt eines alten Mannes“. In den letzten 10 Jahren ist Alexei Kusnezow selbst zu einem alten Mann geworden: aus einem vielversprechenden Beamten mit Ambitionen auf höchste Ämter, wurde er zu einem traurigen Gefangenen. Er gab alles, um nicht hinter Gitter zu kommen, aber er konnte es nicht verhindern.

Er saß in der Haftanstalt von Toulon, dann in Lyon, und das letzte Jahr in der „Matrosruhe“ in Moskau. Diese Wohnungen stehen nicht auf der Liste der Luxus-Immobilien von Kusnezow. Er erhielt sie kostenlos, vier Quadratmeter pro Person in der Zelle für vier Gefangene. Eine heiße Dusche – hier sagen „sanitäre Behandlung“ – gibt es einmal pro Woche. Einmal täglich gibt es einen Spaziergang im Hof.

Kusnezow musste sich in der Kantine der Haftanstalt der Hauptstadt von seinen Essen in Sternerestaurants verabschieden. Das Mittagessen wird nicht von Dienern serviert, es kommt mit dem Aufzug aus dem ersten Stock in den zweiten und Sträflinge verteilen es. Und gegessen wird nicht von Sammlerstücken aus Porzellan mit silbernen Löffeln, sondern von Kunststoff-Tellern mit einem Löffel aus Aluminium.

Sie sagen über Kusnezow: Er ist kein Problemfall. Er spielt Backgammon, liest Bücher, beschwert sich nicht. Der ehemalige Milliardär hatte nicht einmal das Geld für einen Anwalt.

„Menschlich gesehen kann man ihn bedauern. Niemand kam zum Prozess, keine Verwandten, keine Freunde. Er war dort völlig allein“, erinnert sich Alexej Wyorkjow, der erste stellvertretende Minister für Eigentumsverhältnisse der Regierung der Region Moskau.

Die Ex-Frau und zwei Töchter leben in New York. Zhanna hat einen neuen Ehemann – den vierten -, es ist der Kolumnist und PR-Profi Corey Hay. Er ist derjenige, der Bullock in die amerikanische Welt des Glamours und des großen Geldes gebracht hat. In Russland wurde Bullock in Abwesenheit zu 11 Jahren Haft verurteilt. Aber Amerika liefert keine Kriminellen aus.

Ihr Vorstadthaus, Kusnezows Wohnungen auf der Rublevka und in Ostozhenka wurden beschlagnahmt. Die Schweizer Hotels und das Pariser Apartment werden versteigert.

Alexei Kusnezow wird nicht so bald nach Frankreich zurückkehren. Nach der Berufung gegen das Urteil wird er in die Stadt Klintsy in der Region Bryansk gebracht werden. Für jede gestohlene Milliarde muss der ehemalige Moskauer Minister ein Jahr sitzen.

Sein neuer Weg führt Alexei Kusnezow vom kriminellen Finanzier zum Arbeiter in der Gefängniswerkstatt. Er wird lernen, Holz zu sägen und einheitliche Scheffel zu nähen. Für 11.000 Rubel pro Monat.

Ende der Übersetzung

https://www.anti-spiegel.ru/2019/das-russische-fernsehen-ueber-kriminelle-politiker/

Käuflichkeit und Korruption – der sichere Weg zur Politiker-Karriere in Deutschland

von http://www.anonymousnews.ru

Die Bundesreigerung bei der Präsentation des unterschriebenen Koalitionsvertrags im März 2018.

 

Das Hineinwachsen in politische Spitzenämter setzt weder besondere Intelligenz oder Kompetenz, noch überragendes Sachwissen oder solide Berufserfahrung voraus. Allein die maximale Bereitschaft zur Korruption sowie die Haltung, sich gleichzeitig korrumpieren zu lassen, garantieren ein parasitäres Einkommen bis ans Lebensende – auf Kosten der Steuer zahlenden Allgemeinheit versteht sich.

von Phillipp Naumann

Eines kann man mit Fug und Recht behaupten: Die Mitgliedschaft in einer Partei mit ihren privilegierten Rahmenbedingungen und außerordentlichen Perspektiven bedingen bei allen aktiven Parteimitgliedern die maximale Bereitschaft zur Korruption sowie die Haltung, sich gleichzeitig korrumpieren zu lassen. Schon der Eintritt in eine Partei, gleich welcher Couleur, setzt bei jungen Polit-Aspiranten eine klare Verweigerungshaltung, mit gesellschaftlicher Arbeit sein Leben zu bestreiten, voraus und bedingt infantile Welt-Rettungs-Phantasien.

Schauen wir uns die Parteien, ihre Interessen und Ziele an, deren Inhalte im Großen und Ganzen die gleichen sind. Faktisch und real sind sie ausschließlich auf Machterwerb und Machterhalt ausgerichtet, genau wie deren neue Parteianhänger, die aus einer schlichten Mitgliedschaft eine ihr Leben beherrschende Politikerrolle anstreben. Immerhin unterstelle ich dem noch unverdorbenen Parteineuling per se keine niederen Motive, denn er macht sich Hoffnungen, etwas zu verändern.

Das Hineinwachsen in politische Ämter setzt weder besondere Intelligenz oder Kompetenz, noch überragendes Sachwissen oder solide Berufserfahrung voraus. Die Partei ist vielmehr ein Sammelbecken von Menschen, für die Stellen, Titel und Karrieren innerhalb einer heterogenen Organisation reizvoll sind, und die sie im Berufsleben gar nicht oder nur schwer erreichen könnten. Im Prinzip finden sich „Gesinnungsmitglieder“ zusammen, die in der Zugehörigkeit einer Gruppe Geborgenheit, Akzeptanz und auch Toleranz erfahren, ohne gleichzeitig einer Leistungskontrolle unterworfen zu sein. Ebenso befriedigt die Partei das Gefühl von Wichtigkeit und Bedeutung selbst bei jenen, deren Hirnleere eher als Vakuum denn als starrer Aggregatzustand beschrieben werden kann.

Die in Parteien vorherrschende innere Kumpaneien-Systematik und anbiedernde Netzwerkarbeit tut das ihre. Hilfst du mir, helfe ich Dir, eine gängige Methode, um sich beliebt zu machen und dabei auf Unterstützung des Parteifreundes zu hoffen, die man selbst beim Anderen natürlich niemals einlösen wird. Man könnte diesen vorherrschenden Behavior-Mechanismus auch als perfekt organisierte Käuflichkeit der nach innen vertretenen Positionen bezeichnen.

Man muss eine Menge Kreide fressen, bevor Aussicht auf die Erlangung eines Listenplatzes besteht. Ab dann wird es ernst, denn ab jetzt zeigen sich Fähigkeiten wie Heimtücke, Hinterhältigkeit und Verschlagenheit als notwendige Grundlage, um den Parteifreund am Vorwärtskommen zu hindern, und um sich selbst in Stellung zu bringen. Doch unethische Attribute, hinterhältiges Mobbing und klammheimliche Schadenfreude reichen bei weitem nicht, um beim beschwerlichen Sprung in die Landesliste auch einen der oberen Plätze zu erringen. Den Beweis haben für alle ambitionierten Nachrücker schon vor Jahren Claudia Roth, Anton Hofreiter oder auch Frau Göring-Eckart erbracht. Ohne diese Attribute würden sie immer noch Plakate kleben.

Schon während dieser Zeit werden die Aspiranten fürs Karriere-Trampolin monatlich mit 200 bis 300 Euro zur Kasse gebeten. Und damit die Parteien sich mit dieser Zwangsabgabe nicht in den Fallstricken der Finanzbehörden verheddern, hat das Kind auch einen unverfänglichen Namen: aktiver Wahlkampfbeitrag. Da nimmt man auch mal ein gefälschtes Abiturzeugnis, einen unzulässigen akademischen Grad oder einen getunten Lebenslauf in Kauf. Eintrittsgelder dagegen sind willkommen. Und wenn so ein schlichter Polit-Parvenu genügend Kollegen und Parteifreunde vor die Wand hat laufen lassen, darf er dabei helfen, das Volk zu regieren.

Ganz anders in der normalen Arbeitswelt, in der entwickelte Fähigkeiten, Leistungsnachweise und Konkurrenz den Alltag bestimmen. Die politische Gruppe bietet also Schutz und Sicherheit vor intellektuellen Anforderungen. Der gemeinsame Feind ist die Welt außerhalb der Gruppe beziehungsweise die gegnerische Partei. Den Blick nach oben gerichtet, winkt ein korrumpierendes Versorgungssystem für Spitzenpolitiker und übt naturgemäß eine maximale Anziehungskraft aus, zumal immer wieder Mitglieder aus eigenen Reihen in den parteiinternen Hierarchien aufsteigen.

Nur wer raffiniert genug ist, und nur, wer mit größter Scheinheiligkeit den Mitbewerber in den eigenen Reihen an die Wand laufen lässt, wird es weit bringen, das begreift selbst der schlichteste Dödel innerhalb jeder Partei sehr schnell. Auch beim unterirdischsten Gemüt werden hinterfotzige Diffamierungen und intrigante Heuchelei zur zweiten Natur, und die Parteigenossen begreifen, dass damit die Wege nach oben frei werden, solange man sich den kollektiven Interessen, und seien sie noch so idiotisch, unterordnet.

Moderne Parteien ähneln also Franchise-Unternehmen, in denen die entsprechende Programmatik übernommen wird, weil sie notwendigerweise vom erwählten Parteiführer vorgegeben wird. Dabei ist es völlig gleichgültig, ob sie mit den eigenen Überzeugungen tatsächlich übereinstimmt. Parteiintern nennt man solche unsicheren Partei-Kandidaten linke oder rechte Flügel. Hört sich gut an und entschuldigt gleichzeitig Widersprüche. Trotzdem, kostenlos ist das alles nicht.

Übersetzt heißt das: Hat man sich im Spiel innerparteilicher Täuschungsmanöver und des gegenseitigen Ausbremsens bewiesen und mit seinem „diplomatischen“ Geschick das Sprungbrett in eine gesicherte Rentenzukunft erreicht, wird’s teuer. Dann heißt es, das Sparkonto plündern oder im Zweifelsfall die liquide Verwandtschaft anzupumpen. Um für den Landtag aufgestellt zu werden, werden zwischen 3.000 und 5.000 Euro fällig, gleichgültig welche Partei. Ein Grüner könnte sofort zu den Schwarzen wechseln, die Bedingungen sind die gleichen, und er müsste sich kaum umstellen. Nur der Depp an der Spitze ist ein anderer.

Dabei spielt es keine Rolle, ob das angestrebte Ziel, in den Landtag gewählt zu werden, auch erwünschten Erfolg hat. Selbst wenn doch, gibt es zwischen einem Karriereschritt in den Landtag und dem Teppichhandel in Izmir kaum einen Unterschied und ist mit dem Deal unter guten Freunden sehr verwandt. Im Umgangsdeutsch würde der Bürger solche Existenzen manisch-anmaßende und überhebliche Arbeits- und Berufsverweigerer nennen, nichtsdestoweniger winkt dem Parteikarrieristen mit dem Mandat ein gewisser Automatismus für spätere, lukrative Aufsichtsratsmandate, deren Einkünfte mit mindestens zehn Prozent an die Partei dauerhaft zurückgeführt werden müssen. Jeder, der sich für eine Mitgliedschaft in einer Partei interessiert, weiß das. Insofern spielt es auch keine Rolle, wie hoch der Grad eigener Verblödung ist oder welche innere gesellschaftliche oder parteipolitische Haltung man einnimmt. Im Zweifelsfall keine.

Jetzt, da einer der wichtigen Schritte getan ist, will der ehrgeizige Parteizögling auf halbem Weg zur Glückseligkeit nicht einfach seine Bemühungen einstellen. Verständlicherweise. Die Verlockung hat einen Namen: MDB! Mitglied des Bundestages. Auch diese Mitgliedschaft muss man erwerben. Möglicherweise kann der Aspirant – ob Genosse oder Christ -, sofern er denn auf der Leiter der Listenplätze die letzte Sprosse erklommen hat, auf die reiche Erbtante zurückgreifen.

Ab 15.000 Euro Wahlkampfbeitrag kommt er in den Genuss, in Zukunft mit den großen Hunden pinkeln gehen zu dürfen, auch wenn er das Bein noch nicht so hochheben kann wie ein etablierter Leitwolf. Der nämlich hat bereits seine Lobbyisten, die ihm den Betrag ersetzen. Dem politischen Newcomer dagegen winken mit einer solchen Eintrittskarte stämmige Eichen – genannt Diäten und Rentenansprüche. Massive Aufsichtsratsposten am Wegesrand nicht mitgerechnet. Deutsche Gerichte haben diese Art von Deals zwar längst verboten. Nutzt aber nichts, denn wer nicht zahlt, wird auch nicht aufgestellt.

Der Run auf Rente und Versorgung hat begonnen. 7.500 Euro monatliche Zuwendungen winken für Arbeitsaufwendungen. Dieser Betrag wird als Basis für zukünftige Rentenansprüche einbezogen und sorgt somit für eine sorglose Zukunftsperspektive, egal wie schlicht der neue Politik-Dödel gestrickt ist. Kein deutscher Unternehmer könnte seine Bürokosten für seine Geschäftstätigkeit in die Rentenberechnung einbeziehen.

Nun ja, ich kann‘s ja verstehen, ich würde die Investition in meinen Schreibtisch auch gerne verrentet sehen. Was tut man nicht alles für ein Wassergrundstück in bester Lage und eine sichere Zukunft. So dumm kann niemand sein, allerlei Unwägbarkeiten im Zuge seiner Karriere in Kauf zu nehmen, auch wenn es mit eigener politischer Überzeugung nichts mehr zu tun hat.

Dabei wäre es so einfach, perspektivlosen Existenzen mit Politiker-Ambitionen den Spaß am parasitären Leben zu nehmen. Jeder, der in einer Partei die erste Stufe einer bezahlten Tätigkeit erreicht hat, dürfte in den ersten fünf Jahren nur das Einkommen beziehen, das auf dem letzten Gehaltszettel seines Berufslebens ausgewiesen würde. Auch das allumfassende Versorgungspaket müsste an das allgemeine Rentenniveau angepasst werden. Und schon wäre es vorbei mit den berufslosen Partei-Parvenüs, deren Hirnmasse gerade ausreicht, um einen Aktenordner in die Registratur zu tragen. Mit einem Schlag verschwänden Leute wie Philipp Amthor (25), Kevin Kühnert (29) oder Gyde Jensen (28). Andere wie Heiko Maas, Hubertus Heil, Andrea Nahles oder Frau von der Leyen wären gar nicht möglich gewesen und würden heute vermutlich Akten im Keller des Finanzamtes sortieren.

http://www.anonymousnews.ru/2019/01/14/kaeuflichkeit-und-korruption-der-sichere-weg-zur-politiker-karriere-in-deutschland/

Antifa erklärt Polizei zu Freiwild

Indexexpurgatorius's Blog

Auf der linksextremistischen Internetplattform Indymedia wird erneut zu vermehrten Pflasterstein-Attacken auf Polizeibeamte und Fahrzeuge aufgerufen. Am Freitag meldete sich eine Gruppe von Linksextremisten zu den jüngsten Attacken in Friedrichshain in menschenverachtender Weise zu Wort. Man habe die Polizisten – die Autoren nennen die Beamten wie in diesen Gruppen üblich „Schweine“ – „zum Abschuss freigegeben“, heißt es in dem Pamphlet.

Die permanenten Angriffe, hier durchaus zutreffend als Steinhagel bezeichnet, wurden in dem Text als Rache für die Razzia vor zwei Wochen in der Rigaer Straße bezeichnet.

Ziel der Angriffe müsse es sein, dass kein Polizist mehr ohne Angst in Friedrichshain unterwegs sein könne.

Erst einen Tag zuvor hatten bislang unbekannte Täter in Treptow von einer Brücke herunter Steine auf einen fahrenden Funkstreifenwagen geschleudert. Die Hintergründe dieser Tat sind bislang noch unklar.

Klarheit herrscht hingegen bei den meisten der knapp zwei Dutzend Angriffen in den vergangenen Wochen.

Ralf Stegner reagierte promt und…

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Essener Tafel ► Politker knechten Volk und Ehrenamtliche für ihr Politikversagen!

#PIZZAGATE WELTWEIT – Die Verflechtungen des Pädo-Satanischen Netzwerks – Deutsche Untertitel

Terraherz

Wahrheitsbewegung

Dieser Ausschnitt aus der aktuellen Folge 70 der Nachrichten von Alcyon Pleyaden, fasst aktuelle Ereignisse und die internationalen Verbindungen des Pädo-kriminellen, satanischen Netzwerks zusammen.
Quelle: https://www.youtube.com/channel/UCP9s…

Als der Pizzagate Skandal in den USA große Wellen schlug, wurde ich auf den Laden Dr. Pong in Berlin aufmerksam gemacht. Dahinter befindet sich eine Pizzeria mit dem Namen PIZZARE, welche phonetisch dem Begriff Bizarr sehr ähnlich klingt. Zufall?

Was hat Nancy Pelosi mit einer Pizzeria zu tun? Und was hat diese Pizzeria mit okkulter Symbolik und vielleicht sogar Pizzagate zu tun? Dieses Video liefert Antworten.

Quelle: https://www.youtube.com/channel/UCJNR…

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Mehrheit der Deutschen erkennt daß Politgaunerschaft aus unfähigen Luschen besteht

Es herrscht eine Negativauslese in der Politgaunerschaft:

 

Je dämlicher, verlogener und stromlinienfürmiger desto Karriere.

 

So läuft das in dieser Gaunerei. Entsprechen sieht es im Bunztag, Landtag und Kreisrat aus.

 

ET:

 

Mehrheit der Menschen sagt: Politiker sind zu abgehoben und fern der Realität

Laut einer Umfrage finden zwei Drittel der Bevölkerung, dass ihre Sorgen von den Politikern nicht ausreichend zur Kenntnis genommen werden.

 

Leser schreibt:

 

Man sollte diesen Politgaunern gegenüber Gnade und christliche Nächstenliebe zeigen und ihnen Realitätskontakt schenken indem man sie in Arbeitslagern läutert.

 

 

https://astrologieklassisch.wordpress.com/2016/11/13/mehrheit-der-deutschen-erkennt-dass-die-politgaunerschaft-aus-unfaehigen-luschen-besteht/

Politiker im Elfenbeinturm

Politiker Dreckspack, Gefängnis Gitter

von laboe

Nein, – ich möchte mich kein bißchen politisch korrekt äußern, Denn Ihr Politiker, Ihr tut es auch nicht.

Angefangen habt Ihr mit der von Euch so oft zitierten ‚political incorrectness‘.

Denn Ihr seid es, die Lügen über Lügen verbreiten in der Hoffnung, dass das dumme, blöde Pack es ‚frisst‘.

Auch in diesem Fall wollt Ihr allen Ernstes erklären, dass der Steuerzahler nicht mit den Kosten des Asylstromes konfrontiert wird.

Glaubt Ihr etwa den von Euch erzählten Unfug zum Teil selber?

Wundern würde es mich nicht. Denn Ihr seid es, die inzwischen so abgehoben in einer Art Elfenbeinturm lebt.

Losgelöst von allen finanziellen Sorgen und Nöten. Umgeben von Body-Guards, chauffiert mit recht luxuriösen Nobelkarossen.

Und all das finanziert das Pack, der Pöbel, der Euch einst wählte, und leider zum Teil auch heute immer noch wählt.

Das sind die Stimmen Derjenigen, die Ihr immer noch zu blenden versteht. Aber auch sie werden hoffentlich eines baldigen Tages aufwachen und erkennen, welch falsches, mieses Spiel Ihr spielt.

Ihr behauptet, dass die Milliarden durch die Wirtschaft erwirtschaftet wurde, – aber bitte, wer ist das denn?

Diese Wirtschaft funktioniert nur durch uns Menschen, die durch ihren Fleiß, ihr Engagement, durch ihre Loyalität zu den Unternehmen (selbst wenn sie von diesen betrogen werden), das wirtschaftliche Schwungrad dieses Landes in Schwung setzen und in Gang halten.

All diese Aktivitäten ermöglichen die exorbitanten Zahlungen, die sich Wirtschaftsbosse, nicht nur bei den Banken, schamlos leisten.

All diese Aktivitäten, die der Mob, der Pöbel leistet, all das ermöglicht die extremen Bezüge in der Politik, bei den öffentlich rechtlichen Sendeanstalten und zwar in einer Höhe, die ebenfalls als schamlos und habgierig und pervers anzusehen ist.

Das sind die Gelder, die durch Eure Raffgier den Menschen vorenthalten werden, die sie weitaus mehr verdient hätten. Es sind unter anderem die, die zum Teil mit einer Lebensrente auskommen müssen, die sich mitunter bei nur € 600/700 bewegt.

Wo sind denn die Gelder, mit denen der Staat doch so gut gewirtschaftet hat?

Wo sind sie, wenn es um marode Straßen, Kindergärten, verkommene Schulen, marode Krankenhäuser geht?
Wo sind sie, wenn es um die stetig steigende Kinder- oder Altersarmut geht?
Wo sind sie, wenn es um die Rettung eines desolaten Gesundheitssystems geht?
Wo sind sie, wenn es um bezahlbaren Wohnraum geht?

Ich kann es Euch sagen. – Diese Gelder sind immer dann da, wenn es um Eure Belange geht, werte Politiker. – Ihr könnt das, ohne mit der Wimper zu zucken, – wie z.B. im Landtag in NRW. Mit einer einzigen Entscheidung werden mit auf einen Schlag durchschnittlich € 800,00 an Minister-Gehalts-Erhöhungen bewilligt, – pro Monat!

Mont Blanc Füller für Hunderttausende Euro, Laptops für Hunderttausende Euro, – all das ist noch das I-Tüpfelchen obendrauf.

Betrüger, wie Frau Hinz, – und das ist kein Einzelfall, bekommen die Betrügereien auch noch vergoldet.

Ratsmitglieder, selbst von kürzester Dauer werden finanziell so ausstaffiert, wie es beim Pöbel selbst in 100 Jahren nicht erreicht werden könnte.

Ihr seid schamlos geworden, bis in die tiefste Faser Eures Seins.

Das Schlimme daran ist aber, dass Ihr offensichtlich überhaupt kein schlechtes Gewissen haben wollt.

Und das macht Euch allesamt schäbig, die Ihr so handelt.

So müsst Ihr Euch nicht wundern, dass die Wut, der Zorn der Menschen Tag für Tag wächst. Und irgendwann wird er sich Bahn brechen, dessen bin ich sicher.

Und Ihr, die Ihr glaubt, im Elfenbeinturm in einer Art Schutzglocke zu leben, – Ihr irrt.

Die Glocke ist sehr wohl zerbrechlich, genauso wie der Turm, in dem Ihr lebt.

Und Ihr seid es, die mit eigenem, verwerflichen Tun und Handeln die ersten Risse in Euer eigenes Bauwerk hinein sägt.

Eure größten Fehler sind Überheblichkeit, Arroganz und Selbstherrlichkeit.

Diese unseligen Eigenschaften verwehren dann den klaren Blick auf die wirklichen Dinge, auf die Wahrheit.

Wenn Ihr die Wahrheit erfahren wollt, dann geht unter die Menschen. Zu Fuß, ohne Bodyguards, ohne EC – Karte, – dann geht los. Nachts, in No go Areas, z.B.

Da ist die Wahrheit, von der Ihr allesamt nichts wissen wollt.

Und das ist politisch korrekt?

Dann lieber Fakten und Klartext, – in ehrlicher Art.

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