Polizeigewalt in Frankreich : Gelbwesten-Demonstrant liegt im Koma ..

„Wenn Macron seine Revolution haben will, dann kriegt er sie!“

Paris – Es sind erschreckende Bilder von der 9. Gelbwesten-Demonstration,
die die Hilfsorganisation „Demo-Sanitäter“ auf ihrer Facebook-Seite zeigt.

Die Polizei setzt nicht nur massiv Wasserwerfer und Gasgranaten ein.

Sie schießt jetzt auch scharf mit sogenannten Flashball-Waffen.

Ein Demonstrant liegt derzeit im künstlichen Koma, nachdem
ihn eines dieser Hart-Gummigeschosse der Polizei traf.

Feuerwehrmann Olivier Beziade hatte an den Gelbwesten-Protesten am
vergangenen Wochenende in Bordeaux teilgenommen. Dabei wurde er von
einem Hartgummigeschoss aus einer sogenannten Flashball-Waffe von
hinten am Kopf getroffen.

In einem Video ist zu sehen, wie andere Demonstranten versuchen,
dem auf dem Boden knienden und stark blutenden 30-Jährigen zu
helfen. Nun liegt der dreifache Familienvater laut MailOnline
im Koma.

 

„Die Polizei hat auf uns geschossen, wie auf Kaninchen“,
erklärt seine Frau. Nach Angaben seiner Familie habe er
eine sehr schwere Kopfverletzung erlitten.

Quelle : Journalisten Watch

Passender Artikel dazu :

Polizeigewalt gegen Proteste der Gelbwesten: „Reihenweise Verstümmelungen“

Anmerkung :

Sollte heute wirklich scharf geschossen werden
und dabei weitere Menschen zu Tode kommen,
wird die Wut unendlich sein und es wird eskalieren.

Zu Bedenken gebe ich noch, das in den ländlichen Regionen Frankreichs
100.000 tsd (wenn nicht sogar Millionen Waffen legal bei Jägern und
Angehörigen in Form von Schrottflinten und auch PumpGuns verfügbar
sind, also nicht wie beim letzten mal nur Mistgabeln!).

Grosse Schande: Französischer Polizist schiesst Gelbweste in den Hinterkopf!

von Jan Walter

(In diesem Artikel geht es nicht darum, die Polizei als Ganzes zu diffamieren. Viele Polizisten solidarisieren mit den Gelbwesten, andere verhalten sich zurückhaltend und ein paar scheinen einen „Spezialauftrag“ erhalten zu haben.) Ein Feuerwehrmann, der sich der französischen Protestbewegung der Gelbwesten angeschlossen hatte, wurde am letzten Wochenende von einem Polizisten mit einer umstrittenen Flashball in den Hinterkopf geschossen. Diese Waffen feuern Hartgummigeschosse und gelten als nicht tödlich. Es kommt aber immer wieder vor, dass Opfer das Augenlicht verlieren und neulich erlitt ein Demonstrant in Marseilles sogar seinen Verletzungen. Sehr stossend ist auch, dass Macron seine Polizisten mit dem G36-Sturmgewehr ausrüsten liess. Will er damit etwa auf das Volk schiessen lassen? Als Abschreckung gedacht, ist die Massnahme nicht viel besser und mehr als nur fragwürdig.

Die schrecklichen Bilder zeigen Olivier Beziade, einen dreifachen Vater in den Dreissigern, der am Samstag in Bordeaux am Boden lag, nachdem er von hinten getroffen wurde. In den sozialen Netzwerken wurden Videos veröffentlicht, die zeigen wie Beziade von Ärzten behandelt wird, während sein Kopf mit Blut bedeckt ist. Beziade erlitt eine schwere Hirnverletzung und befindet sich derzeit gemäss Familienmitgliedern im Koma.

 

 

Die französische Regierung radikalisiert sich zusehends und nun überschwemmt Macron auch noch die Strassen mit schwer bewaffneten Polizisten. Im Dezember wurden sogar Scharfschützen auf den Dächern gesichtet.

 

 

Neulich waren in Paris auch Panzerfahrzeuge im Einsatz, die verdächtig nach EU-Armee aussahen.

EU.Armee Paris

EU-Armee Paris

Währenddessen betreiben die Massenmedien billige Propaganda mit plumpen Fake News. In einer Berichterstattung des Staatssenders France 3 wurde im Hintergrund tatsächlich eine Demonstrationsparole gelöscht. (Dégage bedeutet hau ab. Macron ist in Frankreich etwas gleich beliebt, wie Merkel in Deutschland.)

Nebst der unsäglichen Propaganda der Fake-News-Medien wird nun offensichtlich auch versucht, die Revolution der Gelbwesten zu unterwandern, sofern sie nicht bereits von Anfang an von einer falschen Flagge angeführt wurde. Eric Drouet, der Star der Gelbwesten, scheint bei genauerem Betrachten nicht derjenige zu sein, für den er sich ausgibt. Eric Drouet scheint nicht nur ein Abkömmling des bekannten Revolutionärs Jean-Baptiste Drouet, sondern auch der Sohn des linken Politikers Alexis Corbière zu sein!

Sowohl Wikipedia als auch Infobretagne bestätigen, dass die Drouets ein bretonisches Adelsgeschlecht sind und sich mit den Corbières vermählten. Auch die Ähnlichkeit der beiden ist verblüffend. Auffällig ist auch, wie sich Jean-Luc Mélenchon, ein anderer einflussreicher Sozialist, sich für die Gelbwesten stark macht; zumal die Sozialisten in Deutschland dieselben Spielchen betreiben.

Gelbwesten Unterwanderung

Gelbwwesten Wagenknecht

Mit dem Revolutionär Jean-Baptiste Drouet (1763 -1824) spielte die Adelsfamilie bereits in der Franzöischen Revolution eine zwiespältige Rolle. Einerseits wird ihm die Festnahme des Königs verdankt, anderseits gehörte er aber auch den Kräften an, die das Volk bloss von einer Knechtschaft in die nächste führten. Er war nämlich ein wichtiges Mitglied der Verschwörung der Gleichen (fr. Conjuration des Égaux). Aufgebaut wurde der frühsozialistische Geheimbund 1795 in der dritten Phase der Französischen Revolution. Der Geheimbund strebte an, das grossbürgerliche Direktorium zu stürzen und durch sozialrevolutionäre Massnahmen zugunsten der landlosen Bauern und des städtischen Proletariats eine Art kommunistischer Gesellschaft in Frankreich durchzusetzen. Die Parallelen mit dem heutigen Revolutionsstar Eric Drouet sind frappant und es bleibt zu hoffen, dass die Gelbwesten nicht in eine verkappte kommunistische Operation verleitet werden.

„Ordo Ab Chao“ – Ordnung aus dem Chaos ist ein bekannter Leitspruch der Freimaurer und widerspiegelt ihren Aktionsplan, erst ein Chaos schaffen zu müssen, um eine neue Ordnung einfüh­ren zu können. Die von den Freimaurern verkündete Idee, alle Menschen seien gleich, wird von den Freimaurern in den höheren Rängen selbst nicht geglaubt, sondern dient nur zur Vorbereitung der Welteinheitsregierung. Der Völkerbund und die UNO, die Weltbank und der In­ternationale Währungsfonds (IWF) sind Ideen, die in den Freimaurerlogen beschlossen wurden und dienen einzig und allein der Zentralisierung der Macht. Auch die immer lauter werdende Forderung, die nationalstaatliche Souveränität aufgeben zu müssen, ist Bestandteil dieses globalistischen Plans.

Die Souveränität aufzugeben heisst im Grunde nichts anderes, als dass immer weniger Menschen über immer mehr Menschen bestimmen können. Der Sinn der Demokratie wäre eigentlich, dass die Macht zu 100 Prozent vom Volk ausgeht.

Fazit: Die Protestbewegung der Gelbwesten ist durchaus legitim. Sie zeigt, dass Millionen Menschen mit dem Kurs der Regierung nicht einverstanden sind. Zudem unterzeichneten am 7. Dezember auch elf Generäle, ein Admiral, ein Oberst und der ehemalige Verteidigungsminister Charles Million einen offenen Brief, um die Regierung zurechtzuweisen. Diese äusserst wichtige Botschaft wurde in den Systemmedien selbstverständlich ausgeblendet, weil sie nicht in die Agenda der Globalisten passt. Auf der anderen Seite sollte nie vergessen werden, dass Protestbewegungen bislang immer unterwandert oder instrumentalisiert wurden. Ein gutes Beispiel war der Arabische Frühling, der, wie später auskam, von der CIA organisiert wurde, um die imperialistischen Pläne der Neocons voranzutreiben. Demonstrieren birgt grosse Gefahren und war bislang nur selten effektiv, denn die Lösung fusst nicht auf einem sozialistischen Deal, sondern auf der Wiederherstellung der Volkssouveränität. Souveränität bedeutet Selbstbestimmung und ist nicht bloss ein rechtlicher Status, sondern auch ein Bewusstseinszustand. Wer selbstbestimmt leben will, muss auch selbst Verantwortung tragen können. Bei genauem Hinschauen erkennt man jedoch, dass die Wortführer der Gelbwesten auffällig schwach profiliert sind und unbequemen Themen wie der Klimalüge, dem Schuldgeldsystem oder der Umvolkung Europas systematisch ausweichen.

https://www.legitim.ch/single-post/2019/01/17/Grosse-Schande-Franz%C3%B6sischer-Polizist-schiesst-Gelbweste-in-den-Hinterkopf

„Gelbwesten“-Proteste in Frankreich: So brutal ging die Polizei in Wahrheit vor

 

Der französische Innenminister Christophe Castaner, der zuvor Angriffe von Teilnehmern der so genannten „Gelbwesten“-Proteste auf Journalisten bedauert hatte, sagte während seines Besuchs in der Stadt Carcassonne, er habe „kein einziges Mal gesehen, dass ein Polizist bzw. Gendarm einen Protestierenden (…) oder Journalisten angegriffen hätte“.

Hier sind allerdings mehrere Videos, auf denen etwas zu sehen ist, was man im Innenministerium „übersehen“ hat.

„Natürlich habe ich nie gesehen, dass ein Polizist bzw. Gendarm einen Protestierenden (…) oder Journalisten angegriffen hätte“, sagte der Minister während eines TV-Auftritts in Carcassonne.

Im Internet wimmelt es jedoch von Videos, auf denen zusammengeschlagene oder aus traumatischen Pistolen verletzte „Gelbwesten“ oder Reporter zu sehen sind. Dabei will Castaner gesehen haben, wie Teilnehmer der Massenproteste Ordnungshüter oder Journalisten angriffen.

Allein der französische Schriftsteller und Filmregisseur David Dufresne hat an das Innenministerium 304 Mitteilungen geschickt – doch sie alle blieben ohne Antwort. Nach Angaben der Check-News-Abteilung der Zeitung „Libération“ wurden seit dem Beginn der „Gelbwesten“-Aktionen 82 Teilnehmer von Polizeibeamten schwer verletzt, 60 von ihnen mit Hartgummigeschossen.

>>>Andere Sputnik-Artikel: Paris: neue Zusammenstöße zwischen „Gelbwesten“ und Polizei – VIDEO<<<

In Bordeaux wurde ein Feuerwehrbeamter, Vater von drei Kindern, während der neunten „Gelbwesten“-Aktion aus einem „Flashball“ am Kopf schwer verletzt. Wie seine Frau mitteilte, erlitt er einen Bluterguss ins Gehirn und musste operiert werden. Derzeit liegt der Mann immer noch im künstlichen Koma.

Während der neunten „Gelbwesten“-Aktion hatte ein Polizist mehreren Protestierenden, die in diesem Moment knieten, Tränengas in die Augen gespritzt. Wo genau das passierte, ist vorerst unklar, vermutlich aber in der Stadt Brest.

Soldaten der Republikanischen Sicherheitskompanie (CRS) hatten während der neunten „Gelbwesten“-Aktion in Bordeaux einen bejahrten Mann zusammengeschlagen – unmittelbar vor den Augen seiner Tochter.

 

 

Der AFP-Fotokorrespondent Xavier Léoty wurde bei der Beleuchtung einer Protestaktion in La Rochelle aus einem „Flashball“ angeschossen. Er erlitt eine Knieverletzung und musste für 45 Tage krankgeschrieben werden.

 

 

Eine ältere Frau wurde während der neunten „Gelbwesten“-Aktion in Nîmes mit einem Hartgummigeschoss am Kopf verletzt. Auf dem Video ist zu sehen, wie sie Hilfe von nebenan stehenden Menschen bekommt.

Die französische Polizei setzte auch während der Vorbereitung des G7-Gipfels in Biarritz „Flashball“-Waffen ein.

Der Korrespondent von „Revue FarOuest“, Mathieu Staub, wurde aus einem „Flashball“ angeschossen und erlitt einen Rippenbruch.

Ein Korrespondent der Website konbininews erlitt bei der Berichterstattung über die neunte „Gelbwesten“-Aktion in Paris einen Handgelenkbruch. Auch er wurde von einem Hartgummigeschoss getroffen.

>>>Andere Sputnik-Artikel: „Gelbwesten“ in Paris: Tränengas, Wasserwerfer und mehr als 100 Festnahmen<<<

In Paris wurde ein Mann am Bauch verletzt, der mit auseinandergestreckten Armen vor einem Spezialeinsatzsoldaten stand.

Am 8. Dezember griffen CRS-Soldaten mehrere Protestierende an, die knieten und die Hände hinter dem Kopf hielten.

https://de.sputniknews.com/gesellschaft/20190118323634911-gewalt-gelbwesten-proteste-polizei/

Drohungen gegen die Gelbwesten: Französische Bereitschaftspolizei mit halbautomatische Waffen

von http://uncut-news.ch

Polizei die am Samstag in der nähe des Triumphbogens im Einsatz waren, wurden mit halbautomatische Gewehre von Heckler & Koch G36 und mit 30 Schuss Munition Ausgerüstet. So Daily Mail

https://i0.wp.com/zh-prod-1cc738ca-7d3b-4a72-b792-20bd8d8fa069.storage.googleapis.com/s3fs-public/inline-images/french%20riot%20rifle.jpg?resize=393%2C236&ssl=1

Der Einsatz dieser Gewehre mit vermutlich scharfer Munition, die durch das Magazin sichtbar sind, ist eine neue Eskalation und soll einschüchternd wirken, da Präsident Emmanuel Macron nach mehr als neun Wochen der landesweiten Protesten der Gilet Jaunes (Gelbwesten) Bewegung den Überblick über Frankreich verliert.

Einer der Demonstranten schrieb: “Sie trugen spezielle Helme und hatten den ganzen Körper geschützt mit einer speziellen Panzerung, sie waren keine bekannte Spezialeinheit. Er fügte weiter hinzu: Ihre eigentliche Aufgabe war es, uns mit diesen tödlichen Waffen zu beunruhigen und zu bedrohen. Wir verdienen eine Erklärung was das soll.

Ein Sprecher der französischen Polizei bestätigte, dass das CRS am Samstag mit H&K G36 ausgestattet war, aber aus “Sicherheitsgründen” nicht über ihren operativen Einsatz sprechen würde.

Ein G36 wurde während einer ähnlichen Demonstration der Gelben Weste durch den Arc de Triomphe am 1. Dezember aus einem Polizeiwagen gestohlen.

Eine Reihe von Fahrzeugen der 21Intervention Company der Präfektur Paris wurden gestürmt, was darauf hindeutet, dass es sich um einen opportunistischen Diebstahl an einem Tag mit intensiver Gewalt handelte. So Daily Mail.

Luc Ferry ein bekannter Philosoph in Frankreich meinte: “Was ich nicht verstehen kann ist, das wir der Polizei nicht die Mittel zu Verfügung stellen um dieser Gewalt endlich ein Ende zu setzen.” Als er damit konfrontiert wurde dass diese Waffen zu Blutvergießen führen können meine Ferry dazu: ” Na und? Schauen sie doch wie die Kerle die Polizei verprügeln: Sie sollten dann ihre Waffen benutzen können! Das reicht reicht jetzt langsam!”

….hier ein Video wie die Polizei attackiert wird und flüchten muss……

 

 

…und so wirkt die Waffe die anscheinend zur Abschreckung getragen wurde…

 

 

French Riot Police Deploy Semi-Automatic Weapons Against Yellow Vests As Macron Loses Grip On Country

http://uncut-news.ch/2019/01/15/drohungen-gegen-die-gelbwesten-franzoesische-bereitschaftspolizei-mit-halbautomatische-waffen/

Frankreich: Schockkampagne macht auf Polizeigewalt gegen Gelbwesten aufmerksam

Frankreich: Schockkampagne macht auf Polizeigewalt gegen Gelbwesten aufmerksam

Schlimme Bilder, die auf einen schlimmen Zustand hinweisen.
Seit Beginn der Gelbwesten-Bewegung wurden mindestens 1.700 Demonstranten verletzt. Einige haben ein Auge oder eine Hand verloren. Nun erschien in Bordeaux eine Plakatkampagne, die die Öffentlichkeit auf die Polizeigewalt aufmerksam machen soll.

von Timo Kirez

Es sind verstörende Bilder: Der französische Präsident Emmanuel Macron, der aus dem Mund blutet. Innenminister Christophe Castaner mit fehlendem Auge, nur noch ein blutrotes Loch ist sichtbar. Édouard Philippe, der Premierminister, blutet aus der Nase. Eine Plakatkampagne, die es in sich hat. Das Ziel: Sensibilisierung der Öffentlichkeit gegenüber der Polizeigewalt im Zusammenhang mit den Gelbwesten-Protesten.

Wer hinter der Kampagne steckt, ist unklar. Doch es dauerte nicht lange, bis die drastischen Fotomontagen ihren Weg in die Sozialen Netzwerke fanden. Das Konzept der Plakate ist simpel aber eindringlich: Unter den Schockbildern der vermeintlich verletzten Politiker findet sich jeweils ein Hinweis auf eine reale Begebenheit. Zum Beispiel „Fiorina, die am 12.08.2018 durch ein Hartgummigeschoss verstümmelt wurde“. Bei der besagten Fiorina handelt es sich um eine 20-jährige Studentin aus der Picardie, die während einer Demonstration durch den Beschuss mit einem Hartgummigeschoss, in Frankreich „Flash-Ball“ genannt, ihr linkes Auges verloren hatte.

Abgerissene Gliedmaßen, gebrochene Knochen, Kopfwunden

Seit dem Beginn der Protestbewegung am 17. November 2018 sind elf Menschen im Zusammenhang mit den Aktionen der Gelbwesten gestorben, so die Angaben des Innenministeriums. Eines der Opfer, Zineb Romdhane, eine 80-jährige Algerierin aus Marseille, wurde von einer Tränengasgranate am Kopf getroffen, als sie gerade dabei war, die Fensterläden ihrer Wohnung im vierten Stock (!) zu schließen. Laut dem französischen Innenministerium wurden bis jetzt insgesamt 1.700 Demonstranten, und auf der Gegenseite etwa 1.000 Polizisten, verletzt. Die Sachschäden belaufen sich laut Angaben aus Wirtschaftskreisen auf „mehrere Dutzend Millionen Euro“ (Stand 17. Dezember 2018).

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Der Journalist Jacques Pezet von der Tageszeitung Libération beziffert die Zahl der Schwerverletzten mit 82. Darunter „zerrissenen Gliedmaßen, Organschädigungen, gebrochene Knochen, schwere Verbrennungen und offenen Wunden am Kopf“.

Die Zahl 82 schließt die Verletzen der letzten Demonstration der Gelbwesten vom 12. Januar (Akt 9) noch nicht mit ein. Auch bei den Protesten am letzten Samstag kam es wieder zu gravierenden Zwischenfällen. In Bordeaux wurde laut dem Journalisten David Dufresne ein Demonstrant von einem Hartgummigeschoss am Kopf verletzt. In Paris sollen drei Demonstranten ebenfalls Kopfverletzungen erlitten haben. In Straßburg wurde ein 15-Jähriger am Kiefer verletzt, wie auf diesem Twitter-Video zu sehen ist:

Eric Morvan, Leiter der Generaldirektion der nationalen Polizei, erklärte am 11. Januar in einem Interview mit dem Radiosender France Inter, dass die Nationale Polizeiinspektion (IGPN) in 78 Fällen im Zusammenhang mit Polizeigewalt während Gelbwestendemonstrationen angerufen wurde. Es sollen ungefähr 200 Berichte übermittelt worden sein – doch kein Mitglied der Sicherheitskräfte wurde bisher suspendiert.

Proteste nehmen nicht ab – Macron gießt Öl ins Feuer

Am vergangenen Samstag waren nach offiziellen Angaben im ganzen Land 84.000 Menschen auf die Straßen gegangen. Die Gelbwesten wenden sich gegen die Reformpolitik der Macron-Regierung, viele fordern den Rücktritt Macrons. Der in starke Bedrängnis geratene Präsident möchte mit einer sogenannten „nationalen Debatte“ die Situation wieder beruhigen. Er rief die Franzosen dazu auf, sich in großer Zahl an den Gesprächsrunden im ganzen Land zu beteiligen, die bis zum 15. März dauern sollen. Es handele sich um eine noch nie dagewesene Initiative, schrieb der Präsident in einem am Sonntagabend veröffentlichten Brief an seine Landsleute, wie der Élyséepalast mitteilte. Die Vorschläge sollen letztlich zu einem „neuen Vertrag für die Nation“ führen, kündigte er an. Im April werde er Schlussfolgerungen aus der Debatte ziehen. „Für mich gibt es keine verbotenen Fragen“, schrieb Macron.

Gleichzeitig kündigte er jedoch an, dass es sich bei der Initiative weder um eine Wahl, noch um ein Referendum handele. Er werde weiter an den Leitlinien seiner Politik festhalten. Dementsprechend fallen auch die Reaktionen in der Bevölkerung aus. Laut einer Umfrage für den Sender France Info und der Zeitung Le Figaro glauben sieben von zehn Franzosen, dass die Debatte nicht zu nützlichen Maßnahmen führen wird. Erschwert wird der Start zusätzlich durch den kurzfristigen Rückzug der ursprünglich vorgesehenen Organisatorin, der Spitzenbeamtin Chantal Jouanno. Sie war nur eine Woche vor dem geplanten Beginn der Debatte von der Aufgabe zurückgetreten, nachdem öffentlich Empörung über ihr bisheriges Gehalt entbrannt war.

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Der Vorsitzende der linken Oppositionspartei, Jean-Luc Mélenchon, bezweifelte in einem Tweet ebenfalls die Sinnhaftigkeit einer „nationalen Debatte“. Er verwies in diesem Zusammenhang auf vorherige Debatten, wie zum Beispiel zu den französischen Überseegebieten und die Europafrage, die auch nichts gebracht hätten. „Ist das Frankreich von Macron dem Quasseln gewidmet?“, so Mélenchon.

Macron selbst hatte vor den erneuten Demonstrationen am 12. Januar für neue Empörung gesorgt. Bei einem Empfang von Bäckern im Élyséepalast lobte Macron am Freitag vergangener Woche Medienberichten zufolge den „Sinn für die Anstrengung“. „Die Schwierigkeiten, durch die unsere Gesellschaft geht, sind manchmal auch der Tatsache geschuldet, dass viel zu viele unserer Mitbürger denken, dass man etwas bekommen kann, ohne diese Anstrengung zu erbringen“, so Macron laut den Berichten. Der Präsident der Partei Debout La France, Nicolas Dupont-Aignan, kritisierte Macron daraufhin scharf. Er sprach von einem „unverantwortlichen Präsidenten, der in die Glut bläst“.

Er bezeichnete den Präsidenten als „arrogant“ und warf ihm vor, die Bevölkerung wie „verwöhnte Kinder“ zu behandeln. „Ein Volk, das gedemütigt, gemartert, brutalisiert wird, irgendwann endet es schlimm“, so Dupont-Aignan gegenüber dem Nachrichtensender Europe 1.

Mehr zum Thema:

 

 

https://deutsch.rt.com/europa/82510-frankreich-schockkampagne-macht-auf-polizeigewalt-gegen-gelbwesten-aufmerksam/

 

 

Nevada-Gefängniswärter prügeln Mann zu Tode, während er um Hilfe schreit, und sie sagen: „Wir sind die Hilfe“

Ein Video aus einem Gefängnis in Nevada, USA, wurde veröffentlicht, in dem die letzten Minuten im Leben eines geistig kranken Mannes aus Reno gezeigt werden, bevor er während eines Kampfes mit Gefängniswärtern stirbt, die ihn auf dem Boden festhalten mit einer sogenannten Spit Hood (einer Art Maske gegen Spucken und Beißen) über seinem Kopf.

Während des Kampfes sind Beamte zu sehen, wie sie den 35-jährigen Justin Thomson verhöhnen, wobei sie ihm zurufen, dass er ihnen „gehöre“, dass sie sicherstellen würden, dass er das nicht vergessen werde, und dass er ein „Arschloch“ sei.

Während mehr als 30 Minuten misshandeln mehr als ein Dutzend Beamte Thomson abwechselnd mit Tritten, Elektosschocks, Beleidigungen und indem Sie ihm die Luft zum Atmen nehmen, selbst nachdem er ihnen mehrmals gesagt hatte, dass er wegen der Maske über dem Kopf nicht atmen konnte.

Als Thomson um Hilfe schreit, antwortet ein Wärter: „Wir sind die Hilfe!“

„Ich glaube, jeder, der dieses Video betrachtet, wird verstehen, warum ich mich um den Umgang mit diesem Vorfall kümmere und warum ich sofort eine externe Untersuchung  wollte“, sagte Sheriff Chuck Allen, der für das Washoe County-Gefängnis veratwortlich ist, wo ein starker Anstieg in der Zahl der Todesfälle von Häftingen einsetzte, kurz nachdem Allen das Amt übernommen hatte.
Justin Thomson, 35, ist einer von drei Männern, die in den vergangenen zwei Jahren während eines Kampfes mit Gefängnisbeamten gestorben sind – neben zehn anderen, die durch Unfälle, Selbstmord und natürliche Ursachen ums Leben kamen seit Allen das Amt übernahm.

Das Gefängnispersonal brauchte mehr als einen Tag, um zu entscheiden, dass Thompson in eine Notaufnahme gebracht werden müsse, nachdem er am 3. August wegen des Vorwurfs häuslicher Gewalt in das Washoe County Gefängnis zur Haft gebracht worden war, wo er für mehr als 24 Stunden in seiner Zelle mit dem Kopf gegen die Wand hämmerte, sich Toilettenpapier in die Ohren steckte, mit seinem eigenen Blut an den Wänden malte und auf die Metallspüle kletterte, um in das Entlüftungsgitter zu sprechen.

Nach der Rückkehr ins Gefängnis folgte dann die tödliche Auseinandersetzung mit den Beamten.

Das Video mit dem Kampf zeigt, dass Thomson sich unter mehreren Beamten windet, die sich auf ihm auftürmen, ihn treten, und seine Arme auf dem Rücken festhalten.

Das Video endet schließlich damit, dass Beamte während 15 Minuten erfolglos versuchen, ihn wiederzubeleben.

Die Hilfssheriffs hatten zuvor mehrere Tage gebraucht, um die nächste Verwandtschaft zu informieren, dass Thomson überhaupt im Krankenhaus war. Thomson’s Mutter, Karen Thomson, hatte mit ihrem Sohn in der Nacht gesprochen, bevor er verhaftet wurde. Er hatte vor, nach Bakersfield zu gehen, um seine Familie zu besuchen. Aber Thomson hat es nicht bis nachhause geschafft. Karen Thomson versuchte, das Gefängnis anzurufen, um Informationen über ihren Sohn zu erhalten, war aber nicht in der Lage, irgendetwas herauszufinden. „Ich rief in Hektik verschiedene Leute an“, sagte sie. „Wir wussten nicht, was mit ihm passiert ist.“

Am 7. August erhielt sie eine Benachrichtigung, dass man ihren Sohn freigelassen habe, aber tatsächlich war er nicht freigelassen worden. Im Renown Health Krankenhaus erklärte man ihn für hirntot. Die Behörden hatten es nicht für nötig gehalten, Thomsons Familie zu informieren, dass er für mehr als zwei Tage im Krankenhaus war. „Am Dienstag Nachmittag – den 9. August – kommt plötzlich ein Offizier des Sheriffs hier im Kern County herein und sagt mir, dass mein Sohn verstorben ist, und dass er an einem massiven Herzinfarkt gestorben sei“, sagte Thomson.

Mehr als 25 Stunden Videomaterial wurden im Reno Gazette-Journal veröffentlicht, nachdem die Beamten versucht hatten, die Freigabe des Videos zu verhindern. Laut Karen Thomson litt ihr Sohn unter Angstzuständen und war im Krankenhaus gewesen, nachdem er nach Panikattacken entsprechend diagnostiziert wurde.

Als Thomsons Todesursache wurde von einem Gerichtsmediziner Totschlag festgestellt.

Das Sparks Police Department, das eine Untersuchung durchführte, stellte keine strafrechtliche Verantwortlichkeit der Beamten fest.

Das Video unten zeigt das Gerangel, das an der Zeitmarkierung 7:44 beginnt und sich ab 24:50 verschärft. Die Polizisten beginnen Wiederbelebungsversuche ab der 41:30-Zeitstempelung.

 

 

Verweise:

 

http://derwaechter.net/nevada-gefaengniswaerter-pruegeln-mann-zu-tode-waehrend-er-um-hilfe-schreit-und-sie-sagen-wir-sind-die-hilfe

Raubritter in Uniform : US-Polizeibeamte beschlagnahmen Besitztümer von Bürgern im großen Stil

 

In den USA beschlagnahmen Polizeibeamte immer häufiger Besitzgüter von normalen
Bürgern, auf Grundlage bloßer Verdachtsmomente. Im Jahr 2014 haben US-Beamte Werte
in Höhe von 4,6 Milliarden Dollar beschlagnahmt, indem sie es Menschen wegnahmen,
die sie ohne Belege krimineller Aktivitäten verdächtigten.

Der reine Glaube an Beweise reicht dafür aus. Grundlage für das moderne Raubrittertum
ist das Civil Asset Forfeiture Programe. Laut zahlreichen Opfern hat die Masche System.

Auch Columbias Polizeichef Ken Burton gibt zu, dass es bei der Praxis keine wirklichen
Einschränkungen bei den Beschlagnahmen gibt und sagt freimütig, dass diese in der Regel
zum Eigenbedarf der Bundesbehörden durchgeführt werden: „So bekommt man ein Spielzeug
oder etwas das man braucht. So sehen wir das für gewöhnlich.“

Schilder-Streich auf St. Pauli

st.pauli

Täuschend echt sehen sie aus, die „Polizei außer Kontrolle“-Schilder,
die seit Kurzem auf dem Kiez zu sehen sind. Wer die Papp-„Warnungen“
(wie hier an der Detlev-Bremer-Straße) angebracht hat, ist noch unklar.

Bei der Polizei findet man den Schilder-Streich jedenfalls überhaupt nicht lustig:

Die Schilder seien den zuständigen Wachen bekannt, es sei noch unklar, ob es sich
um eine Straftat handele – und mehr wolle man zu der Angelegenheit nicht sagen.

Quelle : http://www.mopo.de