Brief an den Präsidenten des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge

Posted by Maria Lourdes – 29/08/2014

Im französischen Metz-Chambière fand ein Gedenkakt des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge, zum Beginn des Ersten Weltkriegs vor 100 Jahren, statt. Verbandspräsident Markus Meckel rief in einer Rede (hier zum Download) die Europäische Union dazu auf, sich bei Konflikten deutlicher zu Wort zu melden.

Noch stärker als bisher müsse es auf das gemeinsame Handeln der EU ankommen, hinter dem nationale Einzelinteressen zurückzustehen hätten. “In der Ukraine, in Syrien und im Nahen Osten sterben Menschen wie hier vor einhundert Jahren”, so Meckel. Es sei vollkommen inakzeptabel, wenn Russland die Krim okkupiere und ein ziviles Flugzeug abgeschossen werde. “Wir erleben einen nicht erklärten Krieg in der Ostukraine – und sind wie gelähmt.” 

Metz Gedenktag Erster Weltkrieg

Schauspieler in alten französischen Militäruniformen beim Gedenken an André Peugeot – den ersten Weltkriegstoten

Der mutige Ortschronist der einstigen märkischen Garnisonstadt Jüterbog und Autor eines Grundlagenwerkes über die RAD-Volksgrenadierdivision “Friedrich Ludwig Jahn” (die im April 1945 in Jüterbog aufgestellt wurde und im Abwehrkampf gegen die Rote Armee bis zur Elbe bei Tangermünde verblutete), Henrik Schulze, hat einen sehr bemerkenswerten Brief an den Präsidenten des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge, Markus Meckel (letzter DDR-Außenminister), geschrieben und sich darin gegen eine zeitgeschichtliche Geschichtsklitterung ausgesprochen.

Das ist vornehm ausgedrückt, denn bei dem aktuellen Kriegsgerassel gegen Rußland mischt der linksdominierte Kriegsgräberverband leider an vorderster Front mit. Es ist selbstredend, daß Henrik Schulze keine Antwort vom Volksbund-Präsidenten erhalten hat.

Hier der Brief von H. Schulze an den Präsidenten vom Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge – Mein Dank an Herbert, sagt Maria Lourdes! 

“…An Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. Präsident

Sehr geehrter Herr Meckel, regelmäßig bekomme ich als Mitglied des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge von Ihnen Spendenaufrufe, weil noch so viel Arbeit aus den letzten Kriegen getan werden müßte. Nach der aktuellen Broschüre des Volksbundes „Die Zeit drängt“ gibt es allein in Deutschland noch 1,2 Millionen Vermißte vom 2. Weltkrieg.

Sind das nicht genug? Müssen wir schon wieder die Messer wetzen, um Nachschub an Kriegsgräbern zu bekommen?

In einer Ihrer aktuellen Reden am 2. August in Metz sagten Sie wörtlich: „Wir erleben in Europa wieder Krieg. Es ist vollkommen inakzeptabel, wenn Rußland die Krim okkupiert und ein ziviles Flugzeug einfach abgeschossen wird.“ Diese beiden Sätze haben es in sich und sollen näher betrachtet werden.

Schließen Sie in die Feststellung, daß wir in Europa wieder Krieg hätten, auch den Nato-Angriff auf die Bundesrepublik Jugoslawien 1999 mit ein? Es ist nicht vergessen: Auch unsere Bundeswehr war mit dabei als ohne UN-Mandat ein souveräner Staat so lange bombardiert wurde, bis man ihm seinen Willen aufzwingen konnte.

Sie sprechen im nächsten Satz von der Okkupation der Krim durch Rußland. Laut Wikipedia wäre das eine militärische Besetzung ohne (!), daß das fremde Territorium dem eigenen Staatsgebiet einverleibt wird. Die letztgenannte Form wird als Annexion bezeichnet. „Was auf der Krim stattgefunden hat“, schrieb die FAZ am 7.4.14, „war etwas anderes: eine Sezession, die Erklärung der staatlichen Unabhängigkeit, bestätigt von einem Referendum, das die Abspaltung von der Ukraine billigte. Ihm folgte der Antrag auf Beitritt zur Russischen Föderation, den Moskau annahm. Sezession, Referendum und Beitritt schließen eine Annexion aus, und zwar selbst dann, wenn alle drei völkerrechtswidrig gewesen sein sollten.“

Mir ist nicht aufgefallen, daß Sie sich 2008 ebenso kritisch über die Abspaltung des Kosovo von Serbien geäußert hätten, obwohl schon damals ein Jurist, der im Beirat des Auswärtigen Amtes tätig ist, in der FAZ mahnte, die Unabhängigkeit des Kosovo schaffe einen Präzedenzfall, der “in anderen Fällen gegen die westlichen Staaten gerichtet werden” kann.

Doch zurück zu dem so markanten Satz aus Ihrer Rede in Metz. In der zweiten Satzhälfte machen Sie nicht allein eine Tatsachenbehauptung, daß ein ziviles Flugzeug abgeschossen wurde. Nein, Sie weisen zugleich auf eine mutmaßliche Täterschaft hin.

Denn Sie haben zwischen den beiden Satzteilen weder einen Punkt, noch ein Komma gesetzt! Damit wird impliziert, daß das Flugzeug durch Rußland abgeschossen worden ist. Ich hätte gern gewußt, woher Sie dieses Wissen haben! Seit dem 18. Juli ist der erste Flugschreiber geborgen, und am 23. Juli kam die komplette Black-Box nach Großbritannien zur Auswertung. Bis heute (7. August) schweigen sich die Experten über das Ergebnis aus. Noch ist nicht erklärt, warum ukrainische Fluglotsen die malaysische Maschine abseits der normalen Strecke über das Bürgerkriegsgebiet umgeleitet haben. Die USA und Rußland liefern völlig konträre Bilder und Erklärungen. Sie, Herr Meckel, aber scheinen ausdrücklich zu wissen, daß die Russen das Flugzeug „einfach abgeschossen“ hätten.

Sie sagten in Ihrer Rede: „Nie wieder Krieg! – so lautete in Deutschland seit langem die entscheidende Lehre aus der Vergangenheit.“ Ein Veteran des 2. Weltkrieges, der auf Grund seiner Erfahrungen in der Kesselschlacht von Halbe im April/Mai 1945 evangelischer Pfarrer wurde, hörte ich in einer Rede sagen, die Menschheit braucht jeweils drei Generationen, um die Dummheiten und Fehler der ersten zu wiederholen. Und ich muß für mich feststellen, daß diese dritte Generation gerade an der Regierung ist.

In einer Zeit höchster politischer Spannungen zeichnen sich verantwortungsbewußte Politiker und gute Diplomaten dahingehend aus, daß sie ihre Zunge im Zaum halten und nicht zusätzlich Öl ins Feuer gießen. Das vermisse ich in diesem Fall bei Ihnen. Ich sehe Ihre Aufgabe als Präsident des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge darin, dafür zu sorgen, daß die Toten der letzten beiden Weltkriege ein Grab mit ihrem Namen bekommen. Und darüber hinaus sollten Sie sich dafür einsetzen, daß nicht noch weitere hinzukommen. In diesem Sinne wünsche ich ihnen viel Besonnenheit beim Verfassen Ihrer Reden.

Mit freundlichen Grüßen

H. Schulze
Jüterbog

http://lupocattivoblog.com/2014/08/29/brief-an-den-prasidenten-des-volksbundes-deutsche-kriegsgraberfursorge/

Nach MH17-Absturz: Mediale Hetzjagd auf Putins Tochter in Holland

Präsident Wladimir Putin mit seiner Tochter Marija (l.) 2007 in Moskau

Maria Putin, die Tochter des russischen Präsidenten, ist angeblich aus den Niederlanden geflüchtet. Das berichtet der englische „Mirror”. Verschiedenen Medienberichten zufolge lebte die 29-Jährige gemeinsam mit ihrem Freund bisher in der Nähe von Den Haag.

Nach dem Absturz von Flug MH17 hatte Pieter Broertjes, der Bürgermeister von Hilversum, in einem Interview die Ausweisung der Putin-Tochter gefordert. Dies sei die „ultimative Sanktion an die Adresse des russischen Präsidenten”.

Einige Tage später entschuldigte sich Broertjes für seine „unkluge” Äußerung, die aus einem „Gefühl der Hilflosigkeit” entstanden sei. Seine ursprüngliche Forderung stieß jedoch vereinzelt auf Unterstützung: „Ja, das ist eine Möglichkeit”, schrieb das Monatsmagazin „HP De Tijd” nach Broertjes’ Ausweisungsforderung. „Finden Sie es nicht etwas unehrlich von Gott, daß er uns nicht die Möglichkeit gegeben hat, unsere Eltern auszuwählen?”

Ukrainische Krawallmacher und einige Niederländer stellten daraufhin Fotos von Maria Putins angeblichem Luxusappartment ins Internet, samt Adresse, und forderten zu Demonstrationen auf.
Unter der genannten Adresse soll Maria gemeinsam mit ihrem Freund, dem niederländischen Manager Jorrit Joost Faassen in einem Penthouse wohnen. Zwar soll es an der Wohnung keine Namensschilder geben, doch wollen Journalisten mit den Nachbarn gesprochen haben, und die gaben an zu wissen, wer in dem „anonymen“ Penthouse lebe.

Niederländische Medien zitierten derweil örtliche Behördenvertreter, die angaben, sie wüßten nicht, wo sich Maria Putin derzeit aufhalte. Die Stadträte von Voorschoten und Noordwijk gaben demnach an, sie hätten keine Belege dafür, daß sie derzeit in ihren Gemeinden wohne.

Sippenhaftung ist offenbar ein Merkmal der angeblich moralisch so hochstehenden Westlichen Wertegemeinschaft. Dabei ist nicht einmal klar, daß die Russen im Allgemeinen und Wladimir Putin im Besonderen etwas mit dem Abschuß von Flug MH17 zu tun haben. Aber egal, alles was der antirussischen Propaganda nützt, wird verwendet.

 

http://aufgutdeutsch.info/2014/07/27/nach-mh17-absturz-mediale-hetzjagd-auf-putins-tochter-holland/

China strebt Sicherheitsbündnis mit Iran und Russland an

22. Mai 2014 von Bürgender

Chinas Präsident hat während der CICA-Konferenz in Shanghai ein Sicherheitsbündnis mit anderen Staaten im asiatischen Raum angeregt, darunter Russland und Iran. Offensichtlich ist die chinesische Regierung besorgt aufgrund der hohen Präsenz des US-Militärs in Asien.

Chinas Präsident Xi Jinping hat sich für die Schaffung eines neuen asiatischen Sicherheitsbündnisses gemeinsam Russland und dem Iran ausgesprochen. Dies sagte er während der Konferenz für Interaktion und vertrauensbildende Maßnahmen in Asien (CICA), welche am 20. und 21. Mai 2014 in Shanghai abgehalten wurde.

“Wir müssen eine neue regionale Zusammenarbeit im Sicherheitsbereich etablieren”, so Xi gegenüber den Zuhörern, darunter auch Irans Präsident Hassan Rouhani und Russlands Präsident Vladimir Putin. Er regte an, im Zuge der Konferenz auch eine Zentrale für Sicherheitsangelegenheiten zu schaffen, um auf Notfälle reagieren zu können. Xi sagte, dass asiatische Nationen gemeinsam gegen Bedrohungen wie transnationale Kriminalität, Cyber-Sicherheit, Energiesicherheit, Terrorismus und Naturkatastrophen agieren sollten.

Offensichtlich schielte der chinesische Präsident mit diesen Aussagen in Richtung der Vereinigten Staaten: “Militärbündnisse Dritter sind nicht förderlich für die Aufrechterhaltung der gemeinsamen Sicherheit in der Region.” Zudem beschlossen die russischen und chinesischen Präsidenten gestern, Transaktionen zwischen beiden Ländern von nun an in eigenen Landeswährungen abzuwickeln, statt in Dollar. Gestern wurde gemeldet, dass Russland und China einen Gas-Deal im Wert von umgerechnet 400 Milliarden US-Dollar unterzeichnet haben.

CICA entstand im Jahr 1992 nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion und hat nach dem Vorbild der OSZE ein stabiles Asien zur Aufgabe. An der Konferenz nehmen inzwischen 26 Staaten teil.

http://www.gegenfrage.com/china-strebt-sicherheitsbuendnis-mit-iran-und-russland/

 

Demokratie made in USA: Auch US-Bürger dürfen jetzt unbegrenzt weggesperrt werden

von

 

Von den USA ist man ja Einiges gewohnt und ich kann immer nur noch mit dem Kopf schütteln, wenn mir jemand das alte Loblied von der Freiheit, Meinunsgfreiheit und Demokratie singt und sich dabei auf die Vereinigten Staaten beruft. Aber diese Meldung, die ich gerade auf www.wnd.com gelesen habe, sollte auch uns hier in Deutschland und in Europa erschüttern. Schließlich sind wir ja de facto nur eine Blaupause dieser Demokratiesimulation.

In den USA dürfen jetzt auch sogenannte Unruhestifter (Definition später) unbegrenzt weggesperrt werden. Der Supreme Court hat sich einstimmig geweigert, eine Beschwerde gegen ein entsprechendes Urteil eines Berufungsgerichts anzunehmen. Sehr beängstigend das Ganze.

Die umstrittene Bestimmung ermächtigt das Militär, unter der Autorität des Präsidenten, zu verhaften, zu entführen, zu inhaftieren – und ohne Gerichtsverfahren und auf unbestimmte Zeit US-Bürger festzuhalten, die “eine anhaltende Bedrohung für die Sicherheit der Vereinigten Staaten darstellen.”

John W. Whitehead, Präsident des The Rutherford Institute, sagte, dass wieder einmal der US-Supreme Court “gezeigt hat, dass er nur ein Anwalt für der Regierung ist, egal wie illegal sein Handeln ist, anstatt ein Verfechter der Verfassung oder des amerikanischen Volkes zu sein.”

“Egal, was die Obama-Administration entgegnet, Taten sprechen lauter als Worte, und die Geschichte zeigt, dass die US-Regierung kein Problem damit hat, ihre eigenen Bürger einzusperren, wenn es ihren Zwecken dient”, sagte er. “Was das NDAA tut, ist für die Regierung die Tür zu öffnen, jeden der als Bedrohung für die nationale Sicherheit als Unruhestifter angesehen wird, fest zu nehmen.”

Whitehead sagte, dass “nach den Richtlinien der Regierung für die Identifizierung einheimischer Extremisten – ein Wort gleichzusetzen mit Terroristen; dass diese praktisch für jeden gelten, der seine Verfassungsrechte in Anspruch nimmt, um die Regierung zu kritisieren.” (soviel zur Definition Unruhestifter)

Es gibt bereits Präzedenzfälle für die massenhafte Inhaftierung von Bürgern. … Das neue Gesetz ermächtigt den Präsidenten, “alle notwendigen und geeigneten Mittel” zu nutzen, um Leute ins Gefängnis zu sperren, die “mutmaßliche” Terroristen unterstützen….

Kurz von mir kommentiert: Die Inhaftierung ohne Anklage hat in den USA bereits Tradition. Bereits während des zweiten Weltkrieges wurden tausende deutsch- und japanischstämmige US-Bürger in Lagern inhaftiert. Nun hat aber die Rechtssprechung (kann man das noch so nennen??) eine neue “Qualität” erreicht.

Man ist Vieles gewohnt aus Übersee. Aber das macht mir Angst. Ist ein Blogger bereits ein Unruhestifter? Ist ein Demonstrant ein Unruhestifter? Ist ein kritischer Journalist ein Unruhestifter? Ein Friedensaktivist? Ein Kriegsveteran, der aufklären will? Ist ein Unruhestifter ein Terrorist? Was ist ein Unruhestifter? Was ist ein mutmaßlicher Terrorist? Was ist die Hilfe oder Unterstützung eines mutmaßlichen Terroristen? Wo ist das Maß? Ist das rechtstaatlich? Ist eine bestimmte Gesinnung bereits Unterstützung von Terrorismus? Und wer legt das fest? Ist eine freie, andere Meinung zu haben, das System zu kritisieren bereits Terrorismus? Das sind die Fragen, die Ihr Euch stellen solltet!

Das Schlimmste ist, wir alle wissen, mit wem wir es da zu tun haben! Mit wem wir, laut Regierung Merkel, in unverbrüchlicher Freundschaft verbunden sind. Es sind die Meister der False Flag Operations:

Ich will jetzt hier nicht auf Al-Quaida eingehen oder den 11.09.2001, aber mit Sicherheit erinnern wir uns alle an den Irakkrieg 2003, als tagelang diese Photoshops der angeblichen Massenvernichtungswaffen durch die Presse geisterten, als Meldungen gefälscht wurden, nach denen angeblich Babys aus Brutkästen gerissen und auf den Boden geworfen wurden, nur um einen Angriffskrieg zu begründen. Wir erinnern uns an Guantánamo und Abu Ghuraib und und und. Und jetzt wird die eigene Bevölkerung unter eine Art Generalverdacht gestellt und zum Abschuß frei gegeben bzw. jeder Anflug von Opposition und eigener Meinung kann als “Unruhe stiftend = terroristisch” ausgelegt werden.

Das ist Faschismus! Denn was ist Faschismus denn anderes als die totale Kontrolle des Staates durch den militärisch-industriellen Komplex, mit den Handlangern aus Politik und Justiz. Es gibt kein Korrektiv mehr und die parlamentarischen Institutionen sind nur noch ein lächerliches Schauspiel.

Ich bin ehrlich, ich habe Angst vor dieser Entwicklung. Denn früher oder später wird es diese Szenarien auch bei uns geben. Immer mit der Begründung: Unsere Sicherheit ist gefährdet. Wir müssen uns jetzt wehren. Jetzt! Morgen kann es bereits zu spät sein!

P.S. Gibt es dazu irgendwelche  Meldungen in deutschen Medien? Zum NDAA (National Defense Authorization Act) gibt es ja nicht einmal einen deutschen Wikipedia Eintrag!

http://www.luegenrepublik.eu/demokratie-made-in-usa-auch-us-buerger-duerfen-jetzt-unbegrenzt-weggesperrt-werden/

Ukraine: Frank-Walter Steinmeier half Putschisten an die Macht

Die Europäische Union gab vor, in der Krise zwischen ukrainischer Regierung und Opposition zu vermitteln. Der “Spiegel” meldete schließlich, dass der deutsche Außenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) dem ukrainischen Präsidenten ein Abkommen zur Beilegung der Krise “abgerungen” und “beherzt agiert” hätte. In Wahrheit konnte erst dadurch der Präsident gestürzt werden. Jetzt sind radikale nationalistische, teil rechtsextremistische Kräfte in Kiew an der Macht.

Frank-Walter Steinmeier wurde von den Medien als Friedensengel gefeiert.

frank-walter-steinmeier-ukraine

Quelle: Spiegel

Hinter den Kulissen ging es jedoch nicht friedlich zu, der polnische Außenminister Radoslaw Sikorski drohte während der Verhandlungen offen:

“Falls sie das nicht unterstützen, haben sie Kriegsrecht, die Armee, ihr werdet alle tot sein.” (youtube)

Das Abkommen, der sogenannte Friedensplan sah vor, dass sowohl die Kräfte der Regierung als auch der Opposition “von ihrer konfrontativen Haltung Abstand nehmen” und die Regierung die “Sicherheitskräfte ausschließlich für den Schutz öffentlicher Gebäude” einsetzen würde.

“Beide Parteien werden sich ernsthaft um eine Normalisierung des Lebens in den Städten und Dörfern bemühen, indem sie sich aus öffentlichen und Verwaltungsgebäuden zurückziehen und die Blockaden in Straßen, Stadtparks und Plätzen aufheben.” (spiegel)

Doch was passierte nach Unterzeichnung?

Kaum verließen die Sicherheitskräfte wie ausgemacht die Straßen, rückten dafür die Milizen der Opposition ein. Andersdenkende werden noch immer verfolgt, eingeschüchtert, misshandelt, Behörden und das Parlament besetzt.

ukraine-besetzung-parlament

Quelle: Spiegel

Das hat nichts mehr mit Demokratie und Meinungsfreiheit zu tun, sondern mit Diktatur. Dafür ist das nordatlantische Verteidigungsbündnis “NATO” jetzt bereit, der Ukraine bei den “demokratischen Reformen” zu helfen. (handelsblatt)

Angesichts dieser Vorgänge ist es unwahrhaftig, wenn der polnische Außenminister Radoslaw Sikorski Präsident Janukowitch den Bruch des Abkommens vorwirft. Er hätte ein Dokument innerhalb von 48 Stunden unterschreiben müssen, welches die alte Verfassung von 2004 einführt. (rt)

Am 28.02.14 hielt Präsident Wiktor Janukowitch eine Pressekonferenz in Russland und legte seine Sicht der Dinge dar: Er wäre kurz nach der Unterzeichnung in Lebensgefahr gewesen, es wäre gezielt Jagd auf ihn gemacht worden. So wurde seine Wagenkolonne mit automatischen Waffen beschossen, sein Hubschrauber zur Landung gezwungen. Er war nirgends sicher, deshalb musste er sich als Präsident in Sicherheit bringen.

janukowitch-pressekonferenz-28-02-14Quelle: russian tv

Das Vorgehen von Frank-Walter Steinmeier kann nicht mit Naivität entschuldigt werden. Es musste ihm klar gewesen sein, wie radikal und kompromisslos die Opposition ist, besteht sie doch aus einem signifikanten Teil aus Rechtsextremisten. Dieses Foto zeigt ihn bei der Unterzeichnung des Abkommens.

Wenn Steinmeier es mit seinem “Friedensplan” ernst gemeint hätte,  dann hätte die EU die Putschisten nach ihrer Machtübernahme nicht als legitime Regierung anerkennen dürfen. Frank-Walter Steinmeier trägt daher Mitverantwortung für das derzeitige Chaos, den nationalistisch-rechtsextremistischen Terror und die so unausweichliche Konfrontation mit den russisch-sprechenden Süd-Osten der Ukraine.

 

http://friedensblick.de/10664/ukraine-herr-steinmeier-ebnete-putischsten-weg-ins-regierungsviertel/