Khashoggis Vermächtnis – sein letzter Artikel

von Freeman

Sein Arbeitgeber, die Washington Post, hat die letzte Kolumne von Jamal Khashoggi veröffentlicht, die er vor seinem Verschwinden geschrieben hat. Der Journalist, der im saudischen Konsulat in Istanbul ermordet und zerstückelt wurde, trat in seiner letzten Kolumne für mehr Pressefreiheit in arabischen Ländern ein.

Die arabische Welt braucht eine moderne Version der alten transnationalen Medien, damit die Bürger über globale Ereignisse informiert werden können“, schrieb Khashoggi. Noch wichtiger, wir müssen eine Plattform für arabische Stimmen bieten.

Die Washington Post erhielt einen Tag nachdem er in der Türkei als vermisst gemeldet wurde, die Kolumne von Khashoggis Übersetzer. Das Blatt zögerte, es zu veröffentlichen, mit der Hoffnung, dass Khashoggi zurückkehren würde.

Die Post zögerte, sie zu veröffentlichen, weil wir hofften, dass Jamal zu uns zurückkommen würde, damit er und ich es gemeinsam bearbeiten konnten„, schrieb die Redakteurin Karen Attiah.

Jetzt muss ich akzeptieren: Das wird nicht passieren. Dies ist das letzte Stück, das ich für The Post bearbeiten werde.

Khashoggi hatte eine Leidenschaft für die Ausweitung einer freien Presse in der arabischen Welt, da er verstand, dass der Mangel an Informationen es den unterdrückenden Regierungsregimen erleichterte, die Bürger zu kontrollieren.

Den arabischen Regierungen wurde freie Hand gelassen, um die Medien immer mehr zum Schweigen zu bringen„, schrieb Khashoggi. „Es gab eine Zeit, in der Journalisten glaubten, dass das Internet Informationen aus der Zensur und Kontrolle der Printmedien befreien würde. Aber diese Regierungen, deren Existenz sich auf die Kontrolle der Information stützt, haben das Internet aggressiv blockiert.

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https://alles-schallundrauch.blogspot.com/2018/10/khashoggis-vermachtnis-sein-letzter.html

Polizei behindert Pressearbeit bei Kandel-Demo am 1. September

Von Dirk Klostermann / Gastautor

Gab es in Kandel eine „Anweisung von oben“ die Demo des Frauenbündnis Kandel zu behindern? Die Demo wurde an den Ortsrand verbannt, es gab Polizeisperren und Behinderungen, auch für Anwohner. Ist das die Strategie mit der Malu Dreyer (SPD) ihren „Kampf gegen Rechts“ führt? Ein Bericht des Journalisten Dirk Klostermann, der vor Ort war.

Demonstrationen in Kandel, 1. September 2018.Foto: Dirk Klostermann

Eigentlich wollte ich einen Bericht über die monatlich stattfindende Kandel-Demo machen. Daraus wurde nichts, denn meine Arbeit wurde massiv durch Polizeikräfte vor Ort behindert. In der Vergangenheit hat sich die Polizei in Kandel nach meiner Wahrnehmung immer korrekt verhalten. Nichts anderes erwartet man von Sicherheitskräften, denn ihre Aufgabe ist es auch die Arbeit der Presse ungehindert zu ermöglichen und Art. 5 Grundgesetz Geltung zu verschaffen.

Als Beobachter von Demonstrationen muss man immer beide Seiten der Medaille sehen. Die eine Seite ist die Kandel-Demo zu der das Frauenbündnis Kandel aufgerufen hat. Die andere Seite ist die „Gegendemo“ der Grünen gemeinsam mit der Antifa.

Doch bereits hier war eine Polizeiabsperrung das erste Hindernis. Der Zugang wurde vom Vorzeigen des Presseausweises abhängig gemacht. Das Verfahren ist bei einer Berichterstattung im öffentlichen Raum schlicht unzulässig. Auch die Notwendigkeit einer „Gefahrenabwehr“ war hier nicht zu erkennen.

Die Demo erinnerte eher an einen Wochenendspaziergang bei schönem Wetter

Aus einer Distanz von 30m aussagekräftige Bilder zu machen und Gespräche zu führen ist so gut wie unmöglich. Nach langer Diskussion durfte ich endlich näher an die Demonstranten. Meine Redakteurin musste bleiben wo sie war. Dabei war alles ganz friedlich. Kein Grund zu Aufregung.

Selbst die Polizei war ohne „Demo-Kampfgeschirr“ angetreten. Die Antifa hatte sich mit ihren rotschwarzen Fahnen bewaffnet. Ihr lautes Gebrüll, bestand aus immer denselben zwei Worten: „Nazis raus“. Mehr scheint die bunte Truppe aus Studenten, Grünen und Genossen offensichtlich intellektuell zu überfordern.

Mehr als 300 Demonstranten beim Frauenbündnis Kandel

Es war ein versprengtes Häuflein von etwa drei Dutzend Linken, die überall „Nazis“ sehen, wenn Menschen einen sicheren Rechtsstaat fordern. Deutlich mehr Teilnehmer zählte die Polizei im eigentlichen Demonstrationszug.

Mehr als 300 Menschen waren dem Aufruf des Frauenbündnis Kandel gefolgt. Friedlich und mit vielen Deutschlandfahnen zog die Demonstration durch Kandel. Keine besonderen Vorkommnisse, ließ der Pressesprecher der Polizeidirektion Ludwigshafen verlauten.

Polizist kann sich nicht ausweisen

Nun hätte ich auch gerne über dieser Seite der Kandel Demo berichtet und mit Menschen gesprochen, die hier demonstrieren. Deshalb Ortswechsel, um näher am Geschehen zu sein. Wieder das gleiche Prozedere. Sechs Polizisten versperrten den Weg zur Demo.

Auch hier wieder die Frage nach dem Presseausweis. Jetzt wurde es richtig komisch. Der Polizeibeamte konnte sich selbst auf Verlangen nicht ausweisen und weigerte sich seinen Namen preiszugeben.

Seit Januar 2014 besteht jedoch eine Kennzeichnungs- und Vorzeigepflicht für Polizeibeamte in Rheinland-Pfalz. Frage nach seiner Dienstnummer – Fehlanzeige. Seine Uniform hatte keine Nummer. Da stellt sich automatisch die Frage: was ist die Absicht? Was hat der Polizeibeamte zu verbergen?

Tonfall wie bei einem ein Volkspolizist

Meine Bitte den Einsatzleiter sprechen zu wollen wurde abgelehnt. Begründung: Kein Presseausweis, kein Gespräch. Ich bestand weiter auf ungehinderter Pressearbeit, was einer seine Kollegen mit dem Satz kommentierte: „Nun werden sie mal nicht frech.“ So einen Satz habe ich früher mal von einem Volkspolizisten bei einer Transitfahrt durch die ehemalige DDR gehört.

Sieht so Pressefreiheit in Deutschland aus? Immer wieder kommt es zu Behinderungen der Berichterstattung. Nachdem der Demonstrationszug endgültig um die Ecke gebogen war, kam die polizeiliche Erlaubnis: „Sie können durch“. Geht doch. Vielen Dank.

Aber: Keine Bilder, keine Möglichkeit mit Demonstranten zu sprechen. – Ist eine Berichterstattung in Kandel unerwünscht? Es scheint so.

Personenkontrolle von Anwohnern – sammelt die Polizei Personendaten?

Nicht nur meine Arbeit als Journalist wurde behindert, auch der Zugang von Anwohnern zu ihren Wohnungen. Personalausweise wurden anlasslos kontrolliert. Eine Anwohnerin mit ihrem Sohn durfte nicht ohne Begleitung eines Polizisten zu ihrer Wohnung. Die Demo war weit weg. Es bestand kein Grund für das Verhalten der Polizei, es sei denn sie wollte Personendaten sammeln und die Teilnahme an der Demonstration behindern. Was sagt der Datenschutzbeauftragte dazu?

Bereits im März kam die Rheinland-Pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) nach Kandel, um die Bürger im „Kampf gegen Rechts“ zu unterstützen. „Wir dürfen diesen Leuten nicht die öffentlichen Räume überlassen“, so die Ministerpräsidentin. (Rheinpfalz) Diskutiert wurde sogar Demonstrationen der „Rechten“ zu verbieten. Siehe auch: pfalz-express.de

Dreyer unterstützt das rot-grüne Bündnis „Wir sind Kandel“, ungeachtet der Neutralitätspflicht, die ihr das Grundgesetz auferlegt und die das Bundesverfassungsgericht in seinem Urteil vom 27. Februar 2018 (2BvE 1/16) bestätigt. Siehe: www.bundesverfassungsgericht.de

Gab es in Kandel eine „Anweisung von oben“ die Demo des Frauenbündnis Kandel zu behindern? Immerhin wurde die Demo vom Ortskern an den Ortsrand verbannt. Die Polizei bestreitet, dass es eine Dienstanweisung gab, wie der „Zugang zur Demonstration“ zu handhaben sei. Fakt ist, es gab Polizeisperren. Es gab Behinderungen, nicht nur für meine Arbeit. Auch Bürger wurde der Zugang verwehrt. Ist das die Strategie mit der Malu Dreyer (SPD) ihren „Kampf gegen Rechts“ führt?

Der öffentliche Raum gehört den Bürgern

Es ist völlig unerheblich, wen die Ministerpräsidentin und ihre Parteigenossen dort sehen wollen. Demonstrationsrecht ist ein Grundrecht. Es ist kein Exklusivrecht für Menschen „mit der richtigen Gesinnung“. Kandels Stadtbürgermeister Günther Tielebörger (SPD) beschied Anfang des Jahre die Anmeldung zu einer Demo mit dem Satz: „Leider haben Sie vergessen uns zu fragen, ob wir das wollen. Wir wollen das mit Entschiedenheit nicht…“. Zweifelsfrei verstößt der Schultes von Kandel mit diesem Satz gegen Art. 8 des Grundgesetzes (Versammlungsfreiheit).

Angesichts solcher Einstellung von Politikern muss man sich fragen, ob die Herrschaften noch auf dem Boden des Grundgesetzes stehen, auf das sie mal ihren Amtseid geleistet haben.

Niemand darf wegen seiner politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden.“
(Art. 3GG)

Jeder Versuch, Grundrechte zu beschneiden oder für eine Gruppe von Bürgern zu verweigern, wird das Gegenteil erreichen. Menschen werden sich ihre Freiheit nicht nehmen lassen. Das lehrt die Geschichte. Sie werden auf die Straße gehen und ihre Meinung sagen. Egal ob in Kandel, Berlin, Chemnitz oder sonstwo.

https://www.epochtimes.de/politik/deutschland/polizei-behindert-pressearbeit-bei-kandel-demo-am-1-september-a2622705.html

„EU“ verabschiedet sich von der Pressefreiheit

deutschelobby

Entscheidet die EU künftig über die Meinungsbildung ihrer Bürger? In Straßburg wird diese Woche im „EU-Parlament über eine Resolution abgestimmt, die Maßnahmen gegen die angebliche russische Propaganda vorsieht. Vor allem RT wird als Quelle allen Übels dargestellt und soll entsprechend bekämpft werden.

von Olga Banach

wussten Sie, dass Sie ein Opfer russischer Kriegspropaganda sind? Nein? Nun, dies entscheidet gerade das „EU“-Parlament. Denn hier werden künftig Ihre Meinungen von morgen beschlossen. Das „EU“-Parlament hat eine Task Force gegen die Desinformation und hierunter scheint auch RT zu fallen. Was dies im Einzelnen bedeutet, darüber wird diese Woche hinter geschlossenen Türen in Straßburg debattiert und entschieden. Eine Entscheidung, die alle betrifft, sich aber nicht in der deutschen Presse widerspiegelt.

Propagandagraphik der EU - kindlich und einfach gehalten.

In einem Bericht hat die „EU“ die strategische Kommunikation „tiefenanalysiert“ und schlägt Wege gegen die Propaganda vor. Der Bericht beginnt in…

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Pressefreiheit

fit-400x320Wenn Du ausländische Medien heranziehen musst, um zu erfahren,
was bei Dir im Land los ist, dann wohnst Du entweder in Nordkorea
oder in Deutschland.

Am 3. Mai feierte die deutsche Lizenzpresse fast schon euphorisch den Tag der Pressefreiheit.

Ich benutze die Bezeichnung Lizenzpresse deshalb so gern, weil praktisch alle großen Medienverlage
nach dem großen Krieg erst mit einer Lizenz der Alliierten schreiben durften, was sie bis heute
immer noch für uns schreiben-Besatzungspropaganda.

Betrachtet man das Wort Nachrichten einmal in seiner grundlegenden Bedeutung, dann erkennt
der geneigte Leser, dass er sich nach etwas richten soll. Es wird also mit Nachrichten stets
ein bestimmter Zweck verfolgt, der nicht allein der Information sondern auch der gewollten
Meinungsbildung im Sinne des Berichtenden dient.

Nachrichten sollen, das legt schon das Wort an sich schon nahe, die Leser und Zuschauer auch
eindeutig beeinflussen. Vermutlich haben deshalb so viele Menschen im Land den Eindruck, von
den so genannten Qualitätsmedien nur ziemlich einseitig informiert zu werden.

Dass die Redaktionen vieler großer Verlage bereits vor Jahrzehnten von linken 68ern übernommen
und nach deren Ideologie ausgerichtet wurden, ist schon lange kein Geheimnis mehr. Die Folge
dieser Übernahme ist eine absolut einseitige, kollektiv gleiche Berichterstattung.

Nur Informationen, die aus Agenturen in US – und UK Besitz stammen, werden für Deutsche speziell
aufbereitet weitergegeben. Sozialismus über Alles lautet die Devise und scheint seit Jahrzehnten
das Leitmotto im medialen Einheitsbrei dieses Landes zu sein. So wird der schleichende Umbau in
einen sozialistischen Einheitsstaat bis heute medial gefördert und unterstützt. Und der deutsche
Leser/Zuschauer zahlt auch noch viel Geld dafür.

Die Lobhudeleien, mit denen man uns seit Jahrzehnten den permanenten Hochverrat der wechselnden
bundesdeutschen Regierungen an den deutschen Völkern verkaufte, finden wir auch heute noch Tag
für Tag aufs Neue im Blätterwald der Republik. Während Tagesschau und Heute Journal, derzeit
wieder fest in Händen der Atlantikbrücke, die Dauerpropaganda unserer US-Besatzer über uns rieseln
lassen, wird jede andere Meinung mit erniedrigenden Floskeln niedergeschrieben.

Alles was nicht links ist, ist NAZI. Besorgte Bürger sind automatisch RECHTS.

Den kompletten Artikel findet Ihr hier : Deutschland Pranger

Boris Pistorius (SPD) fordert zum Werbeboykott der JUNGEN FREIHEIT auf

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Boris Pistorius: Hat ein Problem mit der Pressefreiheit Foto: dpa

Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius (SPD) hat einen
Werbeboykott von nonkonformen Internetseiten gefordert.

Mit Blick auf die JUNGE FREIHEIT und andere Internetportale sagte der SPD-Politiker
dem SWR-Magazin Report Mainz: „Mich ärgert am meisten daran die finanzielle Unterstützung,
die diesen Seiten damit zuteil wird. Diese Seiten sind ohne Frage geistige Brandstifter,
das muß man sehr deutlich so sagen. Es wird dringend Zeit, daß mehr Sensibilität im Umgang
mit Werbung auf Webseiten dieser Art Platz greift.“

Es seien Seiten, „auf denen gehetzt wird, rassistische Parolen verbreitet werden,
anonyme User sich ausbreiten mit ihren fremdenfeindlichen und rassistischen Theorien,
ihrem Haß auf andere“. Daß dies „durch Werbung erst ermöglicht“ würde, sei ein Skandal,
empörte sich Pistorius.

JF-Chefredakteur Dieter Stein reagiert empört

Das mit Zwangsgebühren finanzierte Magazin hatte die Webseite der JF, von Kopp Online
sowie dem Internetportal „Politically Incorrect“ nach eigenen Aussagen „mehrere Wochen
lang beobachtet“ und Werbekunden angeschrieben. „Die Unternehmen und Behörden distanzierten
sich auf Nachfrage von ‘Report Mainz’ von den Inhalten der Webseiten und betonten, sie
hätten nicht absichtlich dort geworben.

Alle teilten mit, sie hätten die Werbung gestoppt und die Seiten nachträglich
sperren lassen.“ Zu den Unternehmen gehören die Deutsche Telekom, Lufthansa,
die Bundesarbeitsagentur sowie die Bundespolizei. Sie nutzen dafür automatisch
generierte Google-Werbeanzeigen.

JF-Chefredakteur Dieter Stein reagierte empört auf den Bericht des SWR-Magazins. „Anstatt
unabhängige und privatwirtschaftliche Medien zu diffamieren, sollten sich öffentlich-
rechtliche und zwangsfinanzierte Sender wie die ARD und der SWR lieber mit dem eigenen
Glaubwürdigkeitsdefizit auseinandersetzen.

Damit hätten sie gerade nach der Berichterstattung zu den Übergriffen in Köln und der
Asylkrise wahrlich genug zu tun.“ Die JF selbst habe keinen Einfluß darauf, welche
Unternehmen über Google auf ihrer Internetseite werben würden, unterstrich Stein.

Fest stehe nur, daß die Werbeplätze bei der JF aufgrund
steigender Auflage und Zugriffszahlen immer attraktiver würden.

Quelle : Junge Freiheit

Demonstration am Samstag, 1. August um 14 Uhr in Berlin ..

banner_horizontal_de_0..unter dem Motto „Für Grundrechte und Pressefreiheit –

Gegen die Einschüchterung von netzpolitik.org und seiner Quellen“

31.07.2015 – Reporter ohne Grenzen (ROG) ist entsetzt, dass der
Generalstaatsanwalt gegen die Kollegen des Online-Blogs „netzpolitik.org
ein Strafverfahren eingeleitet hat.

Damit wird Journalisten in Deutschland zum ersten
Mal seit Jahrzehnten Landesverrat vorgeworfen.

Als Organisation, die sich weltweit für Pressefreiheit einsetzt, bedauern
wir, dass die Bundesanwaltschaft durch ihr Vorgehen den Ruf unseres Landes
beschädigt, ein sicherer Ort für Journalisten zu sein.

Die Anzeige gegen die beiden Netz-Journalisten Markus Beckedahl und Andre
Meister hatte zuvor der Präsident des Verfassungsschutzes, Hans-Georg Maaßen
erstattet, weil „netzpolitik.org“ Dokumente des Verfassungsschutzes publizierte,
um die Öffentlichkeit über offensichtliche Missstände zu informieren.

„Es ist ein Skandal, dass der Bundesanwalt auf diese Weise versucht, Journalisten
unter Druck zu setzen, die in ihrer Berichterstattung über die Machenschaften von
Geheimdiensten große Verdienste haben“, sagte ROG-Vorstandssprecher Michael Rediske.

„Eine solche Einschüchterung ist für Reporter ohne Grenzen inakzeptabel.“

Sie ziele vor allem darauf ab, mögliche Whistleblower abzuschrecken,
sich mit wichtigen Informationen vertrauensvoll an Medien zu wenden.

Als Zeichen der engen Verbundenheit mit „netzpolitik.org“ veröffentlicht ROG
auf seiner Website www.reporter-ohne-grenzen.de ebenfalls die Dokumente, deren
Veröffentlichung die Kollegen zur Zielscheibe der Justiz gemacht haben.

Zugleich ruft ROG im Kollegenkreis und in der Öffentlichkeit
dazu auf, sich ebenfalls mit „netzpolitik.org“ zu solidarisieren.

Der Leiter des Rechercheverbunds von Süddeutscher Zeitung, des Norddeutschen Rundfunks
und des Westdeutschen Rundfunks, Georg Mascolo, hat als Mitglied des Kuratoriums von
Reporter ohne Grenzen außerdem einen Beitrag für unsere Website verfasst, in dem er
von einer Zäsur in der Geschichte unseres Landes schreibt:

„Dass Journalisten in diesem Land, die Vertrauliches aus Militär, Geheimdiensten
oder Diplomatie berichten, als Landesverräter beschuldigt werden könnten,
kannten wir bisher nur aus den Geschichtsbüchern.“

ROG unterstützt deshalb den Aufruf von Unterstützern von netzpolitik.org zu
einer Demonstration am Samstag, 1. August um 14 Uhr in Berlin unter dem Motto

„Für Grundrechte und Pressefreiheit – Gegen die Einschüchterung
von netzpolitik.org und seiner Quellen“.

Treffpunkt ist am S-Bahnhof Friedrichstraße und die Route führt
von dort bis zum Bundesjustizministerium in der Mohrenstraße.

Kindersoldaten

buntes-luebeck

Es war für die Propaganda ein tolles „Zeichen für Toleranz, Freiheit und Respekt“, jenen Floskeln, die heuer genauso gern bemüht werden, wie weiland in der DDR „Frieden und Sozialismus“. Rund 1000 Schüler der Lübecker Europaschulen demonstrierten „für ihre Werte“, so die regionale Presse. „Freiheit, Vielfalt, Respekt, Toleranz, Meinungsfreiheit, Menschenwürde und Pressefreiheit prangt auf vielen bunten Handzetteln. Um Punkt 14 Uhr halten die Schüler — im wahrsten Sinne des Wortes — ihre Werte hoch. Auch bunte Transparente und Banner sollen ihre Meinung verdeutlichen.

Kinder mit Meinungen? Schüler verlautbaren meistens die Meinung ihrer Lehrer, schon der Zensuren wegen.

„Angesichts der Terroranschläge in Paris und des Zulaufs migrantenfeindlicher Organisationen möchten die Europaschulen, die einen nicht unerheblichen Anteil von Migranten in ihrer Schülerschaft haben, ein Zeichen für Freiheit, Respekt und Toleranz setzen“, sagt Ernst-Henning Rohland, Lehrer an der Friedrich-List-Schule. Er zieht eine positive Bilanz: „Es waren viele Schüler da.“ Im Unterricht wurde das Thema vorher angesprochen und wird heute auch noch einmal nachbehandelt. „Ich glaube, die Schüler wussten worum es geht.“

Aha, er glaubt also, daß die Schüler nach einer ordentlichen Tracht Indoktrination wußten, worum es ginge. Auf einer Facebookseite der Regionalzeitung hört sich das freilich anders an. Die Schüler seien zu der Demonstration gezwungen worden, so der Vorwurf. „Das war eine Zwangsveranstaltung für uns Schüler. Ich musste da sein und meine Anwesenheit wurde überprüft“, schimpft ein Schüler. „Das hat die Schulleitung so entschieden. Es wurde keine Möglichkeit organisiert, Unterricht zu machen“, ärgert sich ein anderer. Eine weitere Schülerin ist erbost: „Uns wurde erst am Tag der Veranstaltung morgens gesagt, dass wir da zu erscheinen haben! Sonst sind es 2 unentschuldigte Fehlstunden auf unserem Bewerbungszeugnis, da geht man natürlich hin.

Wir vermuten: Der von der Lügenpropaganda gefütterte Koloß staatsmißbräuchlicher Machtdemonstrationen mit Legionen getreuer Kindersoldaten steht auf tönernen Füßen!

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So geht Bedrohung der Pressefreiheit in Deutschland

Frontal21: So geht Bedrohung der Pressefreiheit in Deutschland

Hilke Petersen von Frontal21 benennt Gefahren für die Pressefreiheit in Deutschland

Durch Einschüchterung Pressefreiheit aushebeln: Auch in Deutschland wird unerbittlich Jagd auf Informanten gemacht, wenn Informationen aus dem Regierungsapparat durchsickern. “Man versucht, Journalisten zu kriminalisieren. Mit dem Vorwurf, sie hätten zum Geheimnisverrat angestiftet”, erklärt Oliver Schröm, Vorsitzender von Netzwerk Recherche und Leiter von “stern  Investigativ”. Das sei ein erheblicher Vorwurf, der mit Gefängnis bestraft werden könne, so Schröm. “Allein der Hinweis, dass gegen einen Journalisten ermittelt wird, stigmatisiert den ihn gegenüber seinen Quellen”, behauptet Schröm und beschreibt damit die Macht der Strafverfolgungsbehörden, unliebsame Journalisten kaltzustellen. “Die Quellen können nicht mehr mit ihm in Kontakt treten, weil sie Angst haben, aufzufliegen.” Was bleibt dann übrig vom Enthüllungsjournalismus?

 

http://pressefreiheit-in-deutschland.de/frontal21-so-geht-bedrohung-der-pressefreiheit-in-deutschland-14356/

Water Makes Money – Wie private Konzerne aus Wasser Geld machen

Als unverzichtbares Grundnahrungsmittel war Wasser immer ein öffentliches, kommunal verwaltetes Gut.
Auch heute noch ist die Wasserversorgung weltweit zu mehr als 80% in öffentlicher Hand.

Derzeit jedoch klopfen überall die weltgrößten Wasserkonzerne Veolia und Suez an die Tür finanziell klammer Kommunen.
Allein Veolia – erst 2003 als Nachgeburt des größten finanzpolitischen Crashs in der Geschichte Frankreichs aus
Vivendi Universal entstanden – ist heute in mindestens 69 Ländern auf allen fünf Kontinenten präsent und damit
die unbestrittene No. 1 in der Welt der privaten Wasserversorgung.

Auch in Deutschland hat Veolia es in kürzester Zeit geschafft, mit der Beteiligung an Wasserwerken von 450
deutschen Kommunen zum größten Versorger des Landes im Trink- und Abwasserbereich aufzusteigen. Tag für Tag
melden die französischen Globalplayer neue Eroberungen. Sie versprechen Effektivität, günstigere
Finanzierungsmöglichkeiten und auch Nachhaltigkeit.

Nur in der Heimat der Konzerne, in Frankreich, glaubt ihnen kaum noch jemand…

PS :

Der Wasser-Konzern Veolia klagt gegen den Film „Water Makes Money“

Noch 2 Tage bis zum Prozess gegen den Film „Water Makes Money“ am 14.2.2013 im Pariser Justizpalast.
Der Konzern Veolia klagt, weil er sich durch die Verwendung des Begriffs „Korruption“ verleumdet fühlt.
Nicht die im Film gezeigten Fakten werden bestritten, nur „Korruption“ hätte man sie nicht nennen dürfen!

Man wolle den Film nicht verbieten, hatte der Pressechef von Veolia Wasser Matthias Kolbeck seit zwei
Jahren stets in öffentlichen Veranstaltungen beteuert. Aber sollte Veolia in einer Woche den Prozess gewinnen,
wird man erfahrungsgemäß die Zensur der Filmstellen fordern, die der Konzern als Verleumdung ansieht!