Deutsche Geheimdienste nutzen die Ausspähdatenbanken des Militärnachrichtendiensts
NSA stärker als bisher bekannt. Das berichtet das Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“
in seiner am Montag erscheinenden Ausgabe unter Berufung auf geheime Unterlagen der NSA.
Demnach setzen BND und das Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) eine NSA-Spähsoftware
mit dem Namen „XKeyscore“ ein.
In dem Programm erfasst die NSA einen Teil der monatlich bis zu 500 Millionen Datensätze aus
Deutschland, auf die sie laut Spiegel Zugriff hat. XKeyscore ist einer als „top secret“
klassifizierten NSA-Präsentation zufolge eine Datenbank mit verschiedenen Spionage-Daten:
Unter anderem werden darin Metadaten wie Telefonnummern, E-Mail-Adressen und
Zeitstempel von Nutzeraktivitäten gespeichert.
Laut Spiegel ließe sich damit rückwirkend sichtbar machen, welche Stichwörter eine Person
in eine Suchmaschine eingegeben hat. Darüber hinaus könne man über XKeyscore auch das
zukünftige Aufnehmen von Kommunikationsinhalten für einen bestimmten Zeitraum veranlassen.
Den kompletten Artikel findet Ihr hier : heise.de






