Klima: Wird Gretas Segeltörn jetzt zum Flug-PR-Desaster? Sponsoren einfach mit weißer Farbe übertüncht – Notfalls mit Diesel schippern

tichyseinblick.de berichtet: Greta Thunberg ließ Hinweise auf Sponsoren an der Hochseeyacht entfernen. Reicht es, die Etiketten aus der Anzugjacke zu schneiden, wenn eine Bank, BMW, der Yachtclub von Monaco und eine Umwelt-NGO des Fürsten untrennbar mit diesem Boot verbunden sind?

Greta rockt – denken sich jedenfalls diverse Unternehmen und ihre PR-Abteilungen. Sicher gilt das auch für die Sponsoren der Segelyacht, mit der Greta Thunberg gerade auf dem Törn nach Amerika ist. „Sie möchte den UN-Klimagipfel in New York und die Weltklimakonferenz in Chile besuchen, an Klimaprotesten teilnehmen und andere Aktivisten treffen.“

Die Malizia II, so heißt die Yacht, wird von den beiden Profiseglern Boris Herrmann und Pierre Casiraghi gesegelt. Abgelegt wurde von Plymouth aus, Ziel soll der Big Apple sein. Mit an Bord sind auch der Vater des Mädchens und ein Filmemacher, der eine Dokumentation über die zweiwöchige Reise dreht.

Herrmann kommt aus dem niedersächsischen Oldenburg und Casiraghi ist der jüngste Sohn von Caroline, geb. Grimaldi von Monaco. Vater Casiraghi kam bei einem Unfall vor der Küste Monacos ums Leben, als er seinen Weltmeistertitel im Offshore-Rennboot verteidigen wollte.

Wer nun die Berichterstattung der Medien aufmerksam verfolgte, der kann auf Archiv-Fotos der Yacht eine Reihe von Sponsoren erkennen, die einen genaueren Blick lohnen. Zwar sind diese Sponsoren für die Überfahrt von Greta Thunberg übermalt worden, aber sie bleiben auch weiterhin die Sponsoren des Schiffes und der beiden Segler Herrmann und Casiraghi.

Auskunft gibt hier beispielsweise der Internetauftritt des deutschen Seglers Herrmann, die sein persönliches „Branding“ und das der „Malizia“ auf der Startseite zeigt. Herrmann bedankt sich dort u.a. auch bei Greta Thunberg, dass sie die Welt aufgeweckt hätte, endlich auf die Wissenschaft zu hören: „…to wake us up to listen to the science.“

Sportler Herrmann vergleicht seine Reise mit der von Auswanderern aus Europa, die ebenfalls vor 150 Jahren diese Fahrt unternommen hätten „without leaving any trace“, was hier tatsächlich bezogen auf deren C02-Fingerabdruck gemeint sein könnte. Wie lebensgefährlich diese Überfahrten damals waren, wie viele Auswanderer dabei ihr Leben ließen, bleibt unerwähnt.

Herrmann dankt weiterhin seinem Team und „partners from Monaco and Germany to let us use this boat fort his spezial symbolic trip.“ Die Partner des Seglers und der Malzia werden unter „Partners“ abgebildet: Als „Main Sponsor“ fungiert der Yacht Club de Monaco. Secondary Sponsors sind EFG, BMW. Es gibt eine Reihe technischer Partner sowie so genannte „Ocean Challenge Partners“ wie die Fondation Prince Albert II de Monaco, subCtech, das Max-Plank-Institut für Meteorologie, United Wind Logistics und Geomar (Klima-autoritäre Revolutionäre: Totalitarismus der neuen Jugendbewegungen).

Nach telefonischer Auskunft bei Borisherrmannracing.com und der Frage, warum die Label der „Secondary Sponsoren“ an der Yacht für den Greta-Trip übermalt wurden, teil man uns mit, dass Greta selbst diese Sponsorennennungen nicht wollte. Die Badischen Neuen Nachrichten beispielsweise schreiben, dass Greta durchgegriffen hätte, nachdem Medien berichtet hatten, dass der deutsche Autohersteller BMW, die Schweizer Privatbank EFG und der Yachtclub von Monaco die Hochseeyacht als Werbeträger nutzen“ würden. „Greta“, so weiter, „ließ alle Hinweise auf die Sponsoren entfernen.“

Aber reicht das wirklich aus, quasi die Etiketten aus der Anzugjacke zu trennen, um sie nachher einfach wieder einzunähen? Wie sind Yachtclub und die Umwelt-NGO des Fürsten von Monaco mit der Yacht verbunden und welche Gespräche gab es mit den Sponsoren rund um die Interims-Übermalung von Schriftzügen, für die ja Geld geflossen ist.

Bemerkenswert ist sicher, welche umfangreichen Unternehmungen im Zusammenhang mit der Yacht im Internet beworben werden, wenn es sich hier keineswegs nur um ein prominentes Sportgerät handelt, sondern wenn beispielsweise mit der „Malizia Ocean Challenge“ schon tausende von Kindern die Segelreisen der Sportler auf ihrer Yacht vom heimischen Computer oder vom Smartphone aus verfolgen können und so spielerisch an das Thema Climate Change herangeführt werden (Ex-Greenpeace-Aktivist vergleicht Schulstreiks zum Schutz des Klimas mit Hitlerjugend (Videos)).

Hier wiederum werden „Ocean Challenge Partners“ genannt, wie die Fondation Prince Albert II de Monaco, eine private Umwelt-NGO aus dem Hause Grimaldi/Casiraghi. Dankenswerterweise recht ausführlich berichtet beispielsweise die deutsche Organisation Baum ev. über die vielfältigen Aktivitäten der Foundation.

Der Yacht-Club von Monaco bewirbt auf seiner Internetseite aktuelle eine Solar & Energy Boat Challenge. Auch wird dort über den Start der Reise der Yacht mit Greta Thunberg berichtet. Die Segel der Malizia auf ihrem Törn nach New York sind bedruckt mit den Sätzen: „a race we must win – climate action now“ und „united behind the science“.

Die Malizia, so eine weitere Internetseite, symbolisiere das „deep attachment to the sea“, dass schon dem Begründer der Dynastie Grimaldi, dem Seefahrer Francesco Grimaldi zu eignen gewesen wäre. Also nach dem Selbstverständnis der adligen Casinobetreiber eine Umweltschutzdynastie seit sieben Jahrhunderten. Der Rennmotorsport auf den Straßen Monacos und auf dem Wasser vor Monaco also nur ein ökologischer Ausrutscher seiner Zeit?

Die Malizia versteht sich als ein Boot im Dienste der Wissenschaft und Unterrichtung („a boat at the service of science and education“). Die Yacht sei sogar vom Stapel gelaufen für die Unternehmung Ocean Challange: „our mission is to promote ocean science, protetion an education around the world …“ Stimmt das wirklich? Zu den tatsächlichen Besitzverhältnissen und zur Motivation dahinter gleich mehr (Klima: Die Infantilisierung Deutschlands).

Neben BMW gehört wie gesagt auch die EFG Bank zu den großen Sponsoren der Malizia. Und hier lohnt der Blick, um wen es sich da handelt, wenn ausgerechnet die griechische Familie Latsis diese Bank über eine separate Untergruppe kontrolliert. Die Medien hatten ausführlich berichtet, als 2004 der damalige EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso mit seiner Familie eine Woche Gratisurlaub auf der Luxusyacht der Familie Latsis verbrachte.

Noch einmal eine Woche nach den opulenten Yachtferien wurden auf EU-Ebene dann strengere Umweltvorschriften für griechische Schiffe verhindert – es kam zu einem Misstrauensantrag im EU-Parlament, der allerdings aus heutiger Sicht nicht am Ruf Barrosos kratzen konnte.

Der Eigner der Malizia II ist nun wider Erwarten keineswegs der Fürst von Monaco. Das Schiff fährt unter deutscher Flagge und gehört dem Stuttgarter Immobilienunternehmer Gerhard Senft (Schluss mit dem Klimastreik – Schulschwänzerei? Greta-Organisatorin von Bill Gates und Soros finanziert).

Die Frankfurter Zeitung glänzte gerade mit dem widersinnigen Titel über Senft: „Der Mann, dem Gretas Boot gehört“. Dort heißt es unter anderem, plötzlich sei die bekannte Klimaaktivistin „Teil seines Lebens“ geworden. Da geht es Senft wahrscheinlich nicht anders als tausenden Minderjährigen auf der ganzen Welt. Und um doch noch irgendeine Verbindung zu dem weißen Flecken auf der Landkarte aus Stuttgart in Sachen Umweltbewegtheit herzustellen, berichtete die Frankfurter von einer Fahrt Senfts auf seinem eigenen Schiff, auf der der erfahrene Segler seekrank wurde: „Mit dieser persönlichen Erfahrung gehört er zu den wenigen Menschen, die wirklich abschätzen können, was auf Greta Thunberg zukommt, wenn sie demnächst mit einer Hochsee-Rennyacht (…) segelt. „Das ist tough“, wird Senft zitiert. „Alleine der Lärm. Man befindet sich in einem riesigen Hohlraum aus Kunststoff wie in einer Trommel.“ Ein Hohlraum des Journalismus ist es auf alle Fälle geworden.

Aber ein Hochgeschwindigkeits-Hohlraum aus Plastik? Hat da eigentlich schon jemand untersucht, wie es um den Abrieb dieses gefürchteten Mikroplastiks bestellt ist, wenn die neusten Nachrichten besagen, dass es schon Mikroplastik schneit über der Arktis?

Ein Mädchen und ihr Vater fahren mit einem sportlichen Prinzen im Schiff eines Immobilienhais aus Stuttgart nach Amerika. Zuvor wurden noch die Sponsoren-Flaggen eingeholt und ein Kameramann mit an Bord genommen. Die Reise mitten aus dem Plastikleib wird also demnächst auch auf Leinwand zu sehen sein. Es gibt keine Toilette an Bord, erfährt man über die Malizia. Aber so spart man dann auch Papier und die Spülung. Alles der Umwelt zu Liebe. Arme Greta, arme Fische (Polizei empfiehlt Anzeigen: Ignorante „Öko-Extremisten“ hinterließen bei Garzweiler Sachschäden).

Wird der Segeltörn jetzt zum PR-Desaster?

Glaubt man der Bibel, besaß Jesus Christus die Fähigkeit, Wasser in Wein zu wandeln. Die Symbolfigur einer anderen, säkulare Religion, „Klimaschutz“-Aktivistin Greta Thunberg, wandelt derzeit hingegen ihre Aversion gegen Flüge in CO2 – indem der Verzicht auf ihren eigenen Flug zum Klimagipfel sechs Flüge veranlasst, die andernfalls unterblieben wären (Klima-Diktatur: „Smile for Future“-Kongress im Chaos – Thunberg verlässt den Saal – schmeißt Journalisten raus).

Insgesamt 3500 Seemeilen muss die Segelyacht „Malizia II“ mit „Klimaaktivistin“ Greta Thunberg auf ihrem Weg nach New York zurücklegen, ein kleiner Teil davon ist erst absolviert. Am Donnerstag (15.8.) musste es witterungsbedingt erst einmal die französische Küste ansteuern, statt wie erhofft Kurs in Richtung Westen zu nehmen.

Nun droht dem Aushängeschild der „Klimaschutz“-Bewegung weiteres Ungemach – und das aus den eigenen Reihen. Ausgerechnet die linksradikale „taz“ ist der Frage nachgegangen, welchen weiteren Weg das Boot nehmen wird, sollte Greta die amerikanische Küste erreicht haben.

Und einmal mehr bestätigte sich die alte Weisheit, wonach man Fragen besser gar nicht erst stellen solle, wenn man sich nicht sicher sei, ob einem die Antwort gefalle. Andreas Kling, der Pressesprecher von Skipper Boris Herrmann erklärte nämlich, dass die „Malizia II“, bevor an eine Rückkehr auf dem Seeweg überhaupt zu denken wäre, aufwendig gewartet und neu mit Proviant versorgt werden müsse. Als reines Offshore-Rennboot wäre die Yacht im Hafen zudem sehr schlecht zu manövrieren.

Dazu müsse man jedoch voraussichtlich fünf mit dem Boot vertraute Profis nach New York bringen, die anschließend darauf zurücksegeln sollen. Diese würden jedoch, um über den Atlantik zu gelangen, das Flugzeug nehmen. „Natürlich fliegen die da rüber, geht ja gar nicht anders“, zitiert die taz Pressesprecher Kling. Übrigens werde auch Herrmann selbst auf dem Luftweg nach Europa zurückkehren.

Liveschaltung via Skype hätte Flüge gänzlich vermieden

Nüchtern betrachtet bedeutet dies, dass Greta Thunbergs mit der angeblichen „Klimaschädlichkeit“ von CO2 begründete Weigerung, für ihren geplanten Flug zur Klimakonferenz nach New York das Flugzeug zu nehmen, insgesamt sechs Flüge auslöst, die andernfalls unterblieben wären – netto sind es vier, berücksichtigt man, dass die Aktivistin dann selbst hin und zurück hätte fliegen müssen.

Wobei sich möglicherweise auch die Frage stellt, ob, wenn man tatsächlich in so hohem Maße von der „Klimaschädlichkeit“ von Flügen und dem damit zusammenhängenden CO2-Ausstoß überzeugt ist, nicht auch eine Zuschaltung via Skype oder ähnlicher Anbieter ausgereicht hätte, um der Konferenz eine Botschaft zu übermitteln. Generell ließe sich ein beachtlicher CO2-Ausstoß vermeiden, würden weltweite Klimagipfel künftig dezentral organisiert werden und nur noch als Onlinekonferenzen stattfinden.

Allerdings müssten die Teilnehmer dann auch ohne das ansprechende Ambiente von Austragungsorten wie Cancún oder Bali auskommen, wo unter anderem Weltklimakonferenzen der UNO stattgefunden hatten.

Gemessen am Sozialkreditsystem der etablierten Klima-Doktrin, die jedem Menschen nur das Recht auf ein limitiertes Quantum an CO2-Ausstoß zubilligt, stellt die CO2-Bilanz des mit großer medialer Aufmerksamkeit verbundenen Segeltörns keine Kleinigkeit dar. Die taz erklärt unter Berufung auf den „Emissionsrechner“ des Kompensationsdienstleisters atmosfair, dass bereits ein Flug von New York eine „Klimawirkung“ von rund 1800 Kilogramm Kohlendioxid entfalte. Und das, so die taz, sei eine Menge Holz:

“Das ist mehr als drei Viertel dessen, was jedem Menschen pro Jahr zusteht, wenn die Erderwärmung bei zwei Grad gestoppt werden soll.“

Greta reicht diese Zielmarke übrigens nicht aus – sie will diese nach Möglichkeit gleich auf 1,5 Grad begrenzen. Deshalb hat sie ihren Trip nach New York auch als einen inszeniert, der vollständig ohne damit in Zusammenhang stehende CO2-Emissionen auskommen soll („Fridays for Future”-Aktivisten stürmen Vortrag und blamieren sich – Klimaspaß am Kanzleramt: „Extinction Rebellion“ (Videos))

Die „Welt“ befürchtet nun, dass der Event im Dienste der Mission Weltrettung am Ende zum Eigentor werden könnte. Ihr Fazit:

“Die Klimaaktivistin erreicht mit ihrer Reise in der Rennyacht sicherlich mehr Aufmerksamkeit für ihr Projekt, als wenn sie einfach einen Frachter genommen hätte. Doch die Botschaft ist fatal: Solange die Show gut ist, sind die echten Folgen für das Klima egal. Gut gemeint ist manchmal eben auch das Gegenteil von gut.“

Für das „Team Malizia“ war das Vorhaben wiederum eine willkommene Gelegenheit, mit geringem Aufwand die größtmögliche PR-Wirkung in eigener Sache zu erzielen.

Auch den Einsatz eines Dieselmotors an Bord schließt Greta Thunberg nicht aus, falls es zu einer gefährlichen Situation auf hoher See kommen sollte: “Wenn es eine große Gefahr gibt, dann werden wir solche Geräte benutzen müssen.”

Literatur:

Freie Energie – Die Revolution des 21. Jahrhunderts

Nikola Tesla. Seine Patente

Das Freie-Energie-Handbuch: Eine Sammlung von Patenten und Informationen (Edition Neue Energien)

Quanten Äther: Die Raumenergie wird nutzbar. Wege zur Energiewandlung im 21. Jahrhundert

Quellen: PublicDomain/tichyseinblick.de/epochtimes.de am 16.08.2019

https://www.pravda-tv.com/2019/08/klima-wird-gretas-segeltoern-jetzt-zum-flug-pr-desaster-sponsoren-einfach-mit-weisser-farbe-uebertuencht-notfalls-mit-diesel-schippern/

Greta und ihre CO2-freie USA-Reise: Wie die Medien die „Greta-Jünger“ für dumm verkaufen

von https://www.anti-spiegel.ru

In den letzten Tagen gab es in sozialen Netzwerken Meldungen, dass Gretas Segeltörn nach New York keineswegs CO2-frei wäre, weil dafür mehrere Langstreckenflüge nötig seien. Was ich für Unsinn gehalten habe – so blöd kann die Greta-Bewegung doch gar nicht sein – hat sich als wahr herausgestellt. Hier die Fakten.

Der Spiegel hat heute auf entsprechende Medienberichte reagiert und bestätigt: Damit Greta „CO2-frei“ nach New-York segeln kann, müssen die Crewmitlieder mindestens sechs Transatlantikflüge machen. Der Grund: Die Crew des Bootes muss ausgetauscht werden, also fliegen einige Leute von Europa nach New York und andere von New York nach Europa. Insgesamt sechs Personen, die über den Atlantik fliegen müssen. Wäre Greta mit ihrem Vater ins Flugzeug gestiegen, wären nur vier Flüge nötig gewesen und nicht sechs.

So weit, so bekloppt (sorry!). (Ich bitte um Verzeihung, ich konnte mir beim Schreiben dieses Artikels den Zynismus gleich mehrfach nicht verkneifen)

Aber noch blöder wird es, wenn man nun den Spiegel-Artikel liest, der seinen Lesern allen ernstes versucht zu erklären, das ganze wäre trotzdem CO2-neutral. Glauben Sie nicht? Ich konnte es auch nicht glauben, aber sehen Sie selbst.

Es beginnt schon mit der Einleitung zu dem Spiegel-Artikel:

„Damit Greta Thunberg in die USA segeln kann, sind laut einem Medienbericht mindestens sechs Langstreckenflüge nötig. Ihr Team gleicht allerdings seinen gesamten CO2-Ausstoß aus.“

Da fragt man sich natürlich sofort, wie das gehen soll. Aber die Antwort gibt der Spiegel auch, das Team „kompensiert“ das CO2:

„Bei der CO2-Kompensation spenden CO2-Verursacher Geld an Organisationen wie atmosfair oder myclimate. Diese Anbieter finanzieren mit den Spenden klimafreundliche Projekte, deren CO2-Einsparung sie genau bemessen können. So kann die ausgestoßene Menge an Treibhausgasen etwa durch einen Flug mit der Einsparung verrechnet werden – und wird dann als ausgeglichen bezeichnet.“

Jetzt stellen wir uns einmal vor, die Organisatoren von Gretas Weltreisen würden einfach für sechs Flüge spenden und so das CO2 „kompensieren“, während Greta aber nur vier Flüge (für Papa und sie hin und zurück) gebraucht hätte. Nach der Logik dieser Traumtänzer wäre Gretas Reise dann nicht nur CO2-neutral gewesen, sie hätte sogar eine negative CO2-Bilanz gehabt.

Genial!

Warum ist niemand auf die Idee gekommen? Weil es bei Greta nicht um CO2 geht, es geht nur um die Verdummung der Leute und um PR, also Propaganda. Und den hüpfenden, aber offensichtlich nicht denkenden „FFF“-Kids, kann man eine Segelreise als klimaneutral zu verkaufen. Wahrscheinlich hätte eine „negative“ CO2-Bilanz durch überhöhte Spenden selbst bei den Friday-Kids Misstrauen ausgelöst, denn ich vermute mal, dass sie wissen, dass man mit Geld-Spenden kein CO2 aus der Atmosphäre bekommt.

Also lügt die Greta-Bewegung die Öffentlichkeit wochenlang mit Berichten über die ach so anstrengende Segelreise an, die angeblich CO2 spart, und verschweigt die nötigen Langstreckenflüge. Tatsächlich kostet diese Reise also weit mehr CO2, als wenn Greta selbst ins Flugzeug gestiegen wäre. Und all die Kosten für zusätzliche Flugtickets und den Segeltörn selbst, hätte man spenden können! Was glauben Sie, wie viel CO2 dabei „kompensiert“ worden wäre?

Der Spiegel fügt dazu aber nur diesen Satz über die zusätzlichen Flüge hinzu:

„Wäre Thunberg mit ihrem Vater allein per Flugzeug gereist, wären es vier gewesen.“

Anstatt diesen Unsinn zu hinterfragen, wechselt der Spiegel schnell das Thema und erklärt langatmig in mehreren Absätzen, wie man mit den Spenden CO2 „kompensieren“ kann. Für wie blöd muss man seine Leser halten, wenn man solche Artikel verfasst?

Es geht den Organisatoren der Greta-Bewegung nicht um CO2, es geht nur um Publicity. Ich verstehe wirklich nicht, warum die Greta-Jünger nicht merken, wie sehr sie verar…t und benutzt werden.

Aber das beste kommt erst noch, halten Sie sich fest!

Wir wissen alle, dass die größten Luftverpester Containerschiffe, Kreuzfahrtschiffe etc. sind, die mit Schweröl betrieben werden. Und was glauben Sie, wie Greta gedenkt nach Europa zurückzukommen? Der Spiegel schreibt dazu:

„Wie die Schwedin zurück nach Europa reisen wird, steht noch nicht fest. Möglicherweise werde sie auf einem Containerschiff mitfahren, hieß es.“

Noch Fragen?

Wenn es Sie interessiert, wie in Russland über Greta berichtet wird, dann können Sie das hier nachlesen. Und welchen unglaublich hohen Stellenwert Greta und die „weltweite“ „Fridays for Future“-Bewegung außerhalb Deutschlands und Westeuropas haben, das habe ich hier analysiert.

https://www.anti-spiegel.ru/2019/greta-und-ihre-co2-freie-usa-reise-wie-die-medien-die-greta-juenger-fuer-dumm-verkaufen/

Notlandung bei Moskau: Warum russische Piloten in deutschen Medien nicht als „Helden“ bezeichnet werden

von https://www.anti-spiegel.ru

 

Heute hat ein Pilot einer russischen Fluggesellschaft ein Wunder vollbracht und eine vollgetankte Maschine ohne Fahrwerk in einem Maisfeld notgelandet, ohne dass sie explodiert ist und ohne dass jemand ernsthaft verletzt wurde.

Erinnern Sie sich noch an die Notwasserung eines Airbus A 320 im Hudson River in New York? Die Presse war im Januar 2009 voll davon und hat den US-Piloten als Helden gefeiert. Und das völlig zu Recht! Damals war das Flugzeug nach dem Start in einen Vogelschwarm geraten und beide Triebwerke sind ausgefallen. Dem Piloten gelang das Unmögliche: Er landete die Maschine im Gleitflug im Hudson River, ohne dass sie zerbrach und alle Insassen haben überlebt.

Eine unglaubliche Leistung und die Medien haben den Piloten völlig zu Recht als Helden gefeiert, weil er ein eigentlich unmögliches Manöver geschafft und alle Insassen des Flugzeugs gerettet hatte. Die Sache wurde sogar verfilmt.

Heute ist in Russland das Gleiche passiert und die Medien in Deutschland berichten darüber ganz anders: In diesem Fall wird nur kurz und sachlich berichtet, keinerlei emotionale Berichte über die „Heldentat“ des Piloten.

Das Flugzeug, ebenfalls eine Maschine aus der Airbus 320-Familie, allerdings das größere Modell A 321, war auf dem Weg von Moskau auf die Krim, der Flieger war vollgetankt und vollbesetzt mit Urlaubern. Unmittelbar nach dem Start, bei einer Geschwindigkeit von über 250 km/h ist das Flugzeug in einen Vogelschwarm geraten und es sind beide Triebwerke ausgefallen. Unmittelbar nach dem Start steigen Flugzeuge in einem recht steilen Winkel nach oben. Die Piloten hatten nur Sekundenbruchteile, um einen Absturz zu verhindern, die Nase des Flugzeugs zu senken und auf dem Maisfeld hinter der Startbahn zu landen.

Mit einer Geschwindigkeit von 250 km/h ist das vollgetankte Flugzeug ohne Fahrwerk weich „auf dem Bauch“ in einem Maisfeld gelandet, ohne dabei auseinanderzubrechen oder zu explodieren. Über 230 Menschen konnten das Flugzeug über die Notrutschen verlassen und nur wenige haben sich dabei leichte Schürfwunden zugezogen, lediglich eine ältere Dame ist mit leichten Verletzungen in ein Krankenhaus eingeliefert worden. Nach Aussage des Chefarztes geht es ihr aber gut.

Dieser Fall zeigt mal wieder die Agenda der Medien, denn ein russischer Pilot darf anscheinend nicht als Held gefeiert werden, obwohl er es wirklich verdient hätte. Man muss die heutigen Berichte in Deutschland nur mit den Berichten aus New York von 2009 vergleichen und der Unterschied springt ins Auge. Es darf partout in den deutschen Medien keine guten Nachrichten aus oder über Russland geben.

Wer im Archiv von Spiegel-Online sucht, der findet in der Woche der Notlandung vom 15. Januar 2009 fast 20 Artikel über den „Held vom Hudson River“. Seien wir doch mal gespannt, wie viele Artikel es diese Woche über den „Held vom Moskauer Maisfeld“ im Spiegel sein werden.

Wie gesagt, um Missverständnissen vorzubeugen: Ich verstehe ein wenig von der Fliegerei und der US-Pilot hat für seine unglaubliche Leistung jedes lobende Wort mehr als verdient. Aber das gleiche gilt auch für den russischen Piloten und ein einfacher Vergleich der Berichterstattung in Deutschland zeigt, wie gerne die Medien einen US-Amerikaner für ihre deutschen Leser zu Helden aufbauen und wie sie gleichzeitig jedes positive über Russland um jeden Preis vermeiden wollen.

Man versucht das „Wunder vom Maisfeld“ in Deutschland sogar negativ darzustellen, wie zum Beispiel die Überschrift auf der Seite des ZDF zeigt: „Mindestens 23 Verletzte – Flugzeug landet bei Moskau im Maisfeld„. Kein Wort von einer Heldentat, dafür beginnt es mit 23 Verletzten, was dramatisch klingt. Erst im Artikel erfährt der Leser:

„Die Verletzten, darunter neun Kinder, erlitten demnach Prellungen und Hautabschürfungen. Die meisten Passagiere seien ambulant behandelt worden, nur eine 69 Jahre alte Frau sei im Krankenhaus geblieben.“

In dem Artikel kann man auch erfahren, wie schnell die Piloten reagieren und ein wirklich schwieriges Manöver durchführen mussten: Vom steilen Aufstieg ohne Treibwerke übergehen in einen kontrollierten Sinkflug und eine weiche Landung mit dem voll betankten Flugzeug hinlegen:

„Auf Bildern war zu sehen, dass der Airbus 321 in dem Maisfeld mehr als einen Kilometer von der Landebahn entfernt steht.“

Was das bedeutet, nämlich dass die Piloten bei einer Geschwindigkeit von 250 km/h pro Stunde nur wenige Kilometer weit gekommen sind und nur Sekunden zum Reagieren hatten und alles richtig gemacht haben, muss sich der Leser allerdings selbst zusammenreimen.

Während ein US-Pilot dafür (wie 2009 gesehen) von der deutschen Presse garantiert als Held gefeiert würde, schreibt das ZDF über die Leistung der russischen Piloten nur:

„Nach Angaben der Behörde konnten dank des professionellen Handelns der Piloten schwere Verletzungen verhindert werden.“

Verletzungen? Das Flugzeug hätte explodieren können, Kerosin entzündet sich recht leicht, wie andere Flugzeugunglücke immer wieder gezeigt haben.

Dass es auch anders geht, zeigt zum Beispiel die britische Daily Mail, die sich nicht zu schade ist, den russischen Piloten in der Überschrift als „Helden Pilot“ bezeichnet, der ein „entflammbares Flugzeug sicher auf dem Bauch im Kornfeld“ gelandet hat, zu feiern. In Deutschland sind solche Überschriften undenkbar, wie die Ergebnisse einer Google-Suche nach „Notlandung Russland“ schnell zeigt.

Die Piloten waren noch recht jung, der Kapitän ist 41 Jahre und hat über 3.000 Flugstunden Erfahrung, der Copilot ist nur 23 Jahre alt, hat aber schon 600 Flugstunden hinter sich. Offensichtlich verstehen sie ihr Handwerk. Videos in sozialen Netzwerken von den Passagieren gehen in Russland um, auf denen die Menschen dem jungen Mann euphorisch dafür danken, dass er ihr Leben gerettet hat.

Dieses Video zeigt die Notlandung, die ein Passagier gefilmt hat.

 

 

https://www.anti-spiegel.ru/2019/notlandung-bei-moskau-warum-russische-piloten-in-deutschen-medien-nicht-als-helden-bezeichnet-werden/

Grönland bald eisfrei? Im Gegenteil! Eine weitere Klimawandel-Lüge geht baden

von https://sciencefiles.org

In den letzten Wochen haben sich die Horrormeldungen in deutschen Medien, die das Ende des Eises in Grönland, wie wir es kennen, beschworen haben, gestapelt. Wir haben hier eine kleine Auswahl:

Eine Hitzewelle macht dem Grönland-Eis den Garaus, es schmilzt sechsmal schneller als 1980, Grönland verliert zwei Gigatonnen Eis an einem Tag. Eine Spitzen-Horrorstory jagt die nächste. Sie alle haben eines gemeinsam: Sie kommen als isolierte Nachricht. Es wird kein Bezug hergestellt. Wo ein Bezug hergestellt wird, ist es ein manipulativer, wie in der Spiegel-Meldung ganz unten.

Die Nachrichten sind dazu gedacht, Angst zu verbreiten.

2 Gigatonnen Eis, das klingt nach einer Unmenge. Da sich in Grönland aber rund 600 Gigatonnen Eis finden, machen 2 Gigatonnen nur rund 0,3% der Eismasse Grönlands aus. Sie sind im wahrsten Sinne ein Tropfen in den Ozean, denn die 2 Gigatonnen erhöhen auch den Wasserspiegel der Meere nur in dem Bereich, den man hinter dem Komma findet.

Dass das Eis in Grönland schmilzt, das hat überdies einen einfachen Grund: In Grönland ist Sommer. Im Sommer schmilzt das Eis, das sich von April bis August schmilzt Eis, das sich durch den Schneefall in den Monaten September bis März angesammelt hat. Wäre dies nicht der Fall, das Grönland-Eis es reichte mittlerweile bis in die Troposphäre.


 


Dass das Eis in Grönland derzeit schneller schmilzt als 1980, wie der Spiegel behauptet, ist vielleicht der perfideste Manipulationsversuch. Selbstverständlich tut es das, denn in den letzten Jahren ist es stärker gewachsen als in den Jahren zuvor. Setzte man die Eisschmelze derzeit ins Verhältnis zur Menge an Eis, das sich über die letzten Jahre in Grönland angesammelt hat, dann zeigte sich nicht nur, dass das Eisschild in Grönland gewachsen ist, es zeigte sich auch, dass sie auch 2019 trotz Rekordschmelze immer noch auf einer Rekordhöhe verbleiben wird.

Die manipulative Art der Berichterstattung zielt darauf, Lesern ein Bild von der Welt zu vermitteln, das falsch ist, um ihnen Angst vor einem phantasierten Klimawandel zu machen, damit sie gefügig werden, gefügig, wenn man ihnen mehr Steuern abknöpfen will und gefügig, wenn ihnen Freiheitsrechte, z.B. im Hinblick auf freie Meinungsäußerung oder im Hinblick auf ihre Mobilität geraubt werden sollen.

Tatsächlich hat sich seit 2006 in Grönland kaum etwas verändert, wie die folgende Abbildung, die wir bei Tony Heller entliehen haben, zeigt:

Die Abbildung stellt die Entwicklung des Eisschilds in Grönland dar. Im Sommer wird das Eisschild geringer, im Winter wächst es wieder an. Es ergibt sich ein oszillierendes Bild eines mit den Jahreszeiten wachsenden und schrumpfenden Eisschilds, das im Durchschnitt leicht wächst. Quelle: Tony Heller

Die Manipulation, die Propaganda im Hinblick auf den Klimawandel-Hoax, sie bedient sich in vielen Fällen eines der drei im folgenden genannten Mittel:

Es soll mit isoliert dargestellten Superlativen Angst erzeugt werden. 2 Gigatonnen. Eine riesige Eismenge, deren Angsteffekt schnell schmilzt, wenn sie in Relation zur Gesamteismenge und zur Jahreszeit in Grönland gesetzt wird.

Willkürliche Korrelationen, in isolierter Betrachtung, sollen die Klimawandel-Erzählung stützen. Hitzewelle und Rekordschmelze in Grönland. Davon, dass die Hitzewelle weder außergewöhnlich für Grönland ist noch einzigartig, hört man nichts. Davon, dass Eis die Angewohnheit hat, auch in Grönland im Sommer zu schmelzen, auch nichts.

Willkürliche Vergleiche sollen einen biederen Effekt dramatisieren. Sechsmal schneller schmilzt das Eis als 1980. Die Frage, ob 2019 auch sechsmal mehr Eis in Grönland vorhanden ist als dies 1980 der Fall war, so dass auch sechsmal mehr Eis schmelzen kann, wird gar nicht erst gestellt. Das Ziel ist die Manipulation der Nachrichtenkonsumenten. Sie sollen in die Irre geleitet und zum Glauben konvertiert werden, es gebe einen von Menschen zu verantwortenden Klimawandel, der dazu führe, dass Grönland bald eisfrei sein wird. Das wird es nicht. Vielmehr bewegt sich auch dieses Jahr das Eisschild auf Grönland im normalen Rahmen, eher etwas oberhalb des durchschnittlich gemessenen Ausmaßes des Eisschilds.



Einer, dem die Lügen, die Propaganda, dem die angeblichen Wissenschaftler, die sich Klimaforscher oder Klimatologen nennen, so massiv auf die Nerven gehen, wie sie uns auf die Nerven gehen, ist Tony Heller. Er hat in einem hervorragenden Video das, was wir hier zusammengestellt haben, ausgeführt. Er präsentiert die Zahlen, die wir weggelassen haben und erzählt die Geschichte der Klimawandel-Propaganda so, dass auch von der neuerlichen Lüge, nach der Grönland bald ohne Eis dasteht, nichts mehr übrig bleibt. Wir haben das Video (Englisch im Original) mit deutschen Untertiteln verlinkt.

 

 

https://sciencefiles.org/2019/08/13/gronland-bald-eisfrei-im-gegenteil-eine-weitere-klimawandel-luge-geht-baden/

ZDF feiert Carola Rackete und VICE legitimiert Antifa-Gewalt

 

Martin Sellner Live

Premiere vor 2 Stunden.

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Deutsche Medien melden, Russland wolle Demonstranten das Sorgerecht entziehen

von https://www.anti-spiegel.ru

In den deutschen Medien kann man immer wieder von einem Ehepaar lesen, dem nach Teilnahme an den Demonstrationen in Moskau die Erziehungsberechtigung für ihren kleinen Sohn entzogen werden soll. Was sind die Hintergründe?

Ich habe schon am Rande über den Fall berichtet. Bei den Protesten am 3. August gab es einen Einheizer, der die nicht genehmigte Demonstration angeführt und geleitet hat. Als dann die Polizei einschritt und die Demonstration auflösen wollte, übergab ihm jemand einen Säugling und getarnt als „zufällig spazierender Vater“ entging er der Polizei. Es klingt unglaublich, dass jemand erst eine Demonstration eskaliert, es hätte ja auch gewalttätiger enden können, und dass jemand seinen Säugling da mit hin nimmt, um ihn dann den Einheizer zu als Tarnung zu übergeben. Das muss natürlich russische Propaganda sein, auf so etwas kommen normale Menschen doch nicht.

Jedoch stimmt die Sache tatsächlich. Ausgerechnet der Spiegel hat ein Video verlinkt, dass die Geschichte zeigt. Man muss kein Russisch verstehen, die Bilder sprechen für sich: Zuerst heizt der Mann die Protestler ein, man sieht sogar, dass die Familie mit dem Kleinkind ebenfalls an der Protesten teilnimmt und ganz in seiner Nähe bleibt, um ihm dann im richtigen Moment das Kleinkind zu übergeben, damit er sich unentdeckt aus dem Staub machen kann.

 

 

Nun ermitteln die Behörden wegen Gefährdung des Kindes und Vernachlässigung der elterlichen Fürsorgepflicht und im schlimmsten Fall kann das zum Entzug des Sorgerechts führen.

Der Einheizer heißt Sergej Fomin und die Eltern geben an, er sei ein Jugendfreund des Mannes und ein Cousin der Mutter. Fomin war zur Fahndung ausgeschrieben und hat sich mittlerweile der Polizei gestellt. In dem erwähnten Spiegel-Artikel kann man lesen:

„Moskaus Opposition ist von den Wahlen zum Stadtparlament im September ausgeschlossen worden. Das empört viele Wähler, darunter auch Artemijs Eltern Dmitrij und Olga sowie seinen Onkel Sergej Fomin, der für eine Oppositionskandidatin Unterschriften gesammelt hat. Sie demonstrieren, obwohl die Stadtregierung keine Kundgebung erlaubt hat.“

Nun ist das natürlich, wie beim Spiegel bei dem Thema üblich, alles so nicht wahr. Nicht die Opposition ist von den Wahlen ausgeschlossen, sondern drei Kandidaten der Opposition, die Details finden Sie hier. Außerdem war die Kundgebung genehmigt, allerdings an einem anderen Ort. Die Protestler haben eine der wichtigsten Verkehrsadern der Stadt blockieren wollen, was die Behörden nicht angemessen fanden und daher die Demonstration auf einer anderen Hauptstraße im Zentrum Moskaus genehmigt haben.

Aber heute geht es ausnahmsweise nicht um den Spiegel. Heute geht es um die Deutsche Welle, denn die lügt im Zusammenhang mit den Protesten in Moskau derzeit schlimmer, als alle anderen.

Die Deutsche Welle in Moskau hat sich als das entlarvt, was sie ist: Als Propaganda-Sender der deutschen Regierung. Ihr russischer Ableger berichtet nicht, sondern ruft auf Twitter elbst zu den Demonstrationen auf und verschickt sogar aktuelle Lageberichte, damit die Demonstranten wissen, wo sie hingehen müssen. Die Deutsche Welle war danach aber sogar noch so dreist, in ihrer deutschen Ausgabe diese unbestreitbaren Tatsachen, die jeder auf Twitter sehen kann, zu bestreiten. Sie baut darauf, dass die Deutschen Leser ja kein Russisch verstehen.

So dachte ich wenigstens, aber tatsächlich hat sie es sogar auf Russisch bestritten. Dabei ist es völlig eindeutig, wie dieser Tweet zeigt.

Die Worte „Москва, выходи!“ bedeuten wörtlich übersetzt „Moskau geh raus!“, aber „выходи“ bedeutet auch „komm raus“ oder „geh auf die Straße“. Und dieser Tweet wurde von der Deutschen Welle am Tag der Demonstration vom 27. Juli veröffentlicht. „Moskau, geh auf die Straße!“ Was ist das, wenn kein Aufruf, zu demonstrieren?

Außerdem schreibt die Deutsche in ihrem Artikel auf Russisch, dass sie am 5. August vom russischen Außenministerium auch konkret auf diesen und andere Tweets hingewiesen worden ist, die nach russischer Ansicht eine Einmischung in innere Angelegenheiten Russlands darstellen und vor allem nicht als journalistische Tätigkeit eingestuft werden können, sondern als dezidierte Aufrufe zu ungenehmigten Protesten.

Man stelle sich zum Vergleich nur einmal vor, die russischen Staatsmedien RT-Deutsch und Sputnik würden in Deutschland zur Teilnahme an verbotenen Demonstrationen aufrufen oder dazu aufrufen, den Anweisungen der Behörden nicht Folge zu leisten. Das gäbe einen Riesenskandal! Aber warum meint der deutsche Staatssender Deutsche Welle, dazu das Recht zu haben?

Außerdem werden die deutschen Leser zu dem Thema auch noch belogen, denn am 6. August, also einen Tag nachdem die Deutsche Welle – nach Angaben ihrer russischen Sektion – bereits vom russischen Außenministerium über die Details der Vorwürfe informiert worden war, zitiert der Deutschlandfunk den Sprecher der Deutschen Welle, Christoph Jumpelt, dazu folgendermaßen:

„Es bleibt aber unklar, worauf sich das russische Außenministerium genau bezieht, weil es die Vorwürfe nicht untermauert: „Ich gehe davon aus, dass Frau Sacharowa in ihren Äußerungen sich die Freiheit genommen hat, von uns zitierte Äußerungen der Demonstrationsorganisatoren unseren Redakteuren in den Mund zu legen, als redaktionellen Inhalt. Was das natürlich so nicht ist.““

Obwohl die Deutsche Welle am 5. August auf Russisch über die Vorwürfe des russischen Außenministeriums berichtet und sie zurückweist, kann man beim Deutschlandfunk am 6. August auf Deutsch über die Stellungnahme der Deutschen Welle lesen, die bestreitet zu wissen, worauf sich das russische Außenministerium bezieht.

Aber zurück zu der Geschichte um Sergej Fomin und das Kind, dass als Tarnung missbraucht wurde. Wie wir gesehen haben, sind die Videoaufnahmen eindeutig und auch der Spiegel hat geschrieben, dass Fomin zusammen mit den Eltern der Kindes an den Protesten teilgenommen haben.

Die Deutsche Welle hingegen schreibt auf Deutsch:

„Die Staatsanwaltschaft will den jungen Eltern das Kind wegnehmen. Die Begründung: Sie hätten es während der oppositionellen Proteste am 27. Juli einer dritten Person übergeben und damit gefährdet. Die besagte „dritte Person“ ist ein Cousin der Mutter. Er hat an der Demonstration teilgenommen und das Kind tatsächlich kurz getragen. Die Eltern sagen, sie hätten ihn zufällig bei einem Spaziergang getroffen.“

Das ist, wie das Video zeigt, eindeutig gelogen, die Eltern waren auf der Demonstration in der ersten Reihe, ganz in der Nähe vom Einheizer Fomin. Für ihre russischen Leser lügt die Deutsche Welle noch detaillierter:

„Das Paar gab an, dass sie am 27. Juli einen Spaziergang im Zentrum machten. Sie wussten von dem Protest, waren mit den Forderungen der Teilnehmer auch solidarisch, aber sie waren nicht daran interessiert, sich daran zu beteiligen. Polizeiabsperrungen haben sie nicht gesehen. Beim Arbat traf die Familie Sergej Fomin, der laut Dmitry sein Jugendfreund, Pate des Kindes und Cousin seiner Frau ist. Dann gingen sie gemeinsam spazieren. Unterwegs nahm Fomin das Kind in den Arm. Das Paar betont, dass sie ihm das Kind nicht auf der Kundgebung gegeben haben.“

Schauen Sie sich das Video an und entscheiden Sie selbst, was Sie für glaubwürdig halten.

Für Samstag den 10. August sind wieder Proteste angekündigt. Moskau hat sie wieder genehmigt, sie sollen auf einer mehrspurigen Straße im Zentrum von Moskau stattfinden. Einige Organisatoren haben aber wieder dazu aufgerufen, sich nicht an die behördlichen Auflagen zu halten. Wir dürfen also auch am Samstag wieder Schlagzeilen erwarten, dass Russland angeblich Demonstrationen nicht erlaubt und mit Polizeigewalt auflöst.

https://www.anti-spiegel.ru/2019/deutsche-medien-melden-russland-wolle-demonstranten-das-sorgerecht-entziehen/

Spieltheorie

von: N8Waechter

Ein Spiel im Sinne der Spieltheorie ist eine Entscheidungssituation mit mehreren Beteiligten, die sich mit ihren Entscheidungen gegenseitig beeinflussen. Im Unterschied zur klassischen Entscheidungstheorie modelliert diese Theorie also Situationen, in denen der Erfolg des Einzelnen nicht nur vom eigenen Handeln, sondern auch von dem anderer abhängt (interdependente Entscheidungssituation). (Quelle)

 

Die Rahmenbedingungen des seit alten Zeiten laufenden Krieges um die Wahrnehmung der Massen haben sich in den vergangenen Jahren maßgeblich geändert. Das Aufkommen der Sozialen Medien und die damit einhergehende Möglichkeit, viele Menschen gleichzeitig mit seinen Botschaften zu erreichen, übt heute nachhaltigen Einfluss auf die Meinungsbildung aus und gibt aufmerksamen Beobachtern des Geschehens zumindest die Gelegenheit, andere Blickwinkel zu beleuchten und möglicherweise neue Erkenntnisse in die eigene Wahrnehmung mit einfließen zu lassen.

Im November 2016 wurde dem zu dem Zeitpunkt noch recht gut sortierten Spielfeld eine neue Figur hinzugefügt, welche seitdem nicht nur oberflächlich betrachtet erheblichen Einfluss auf das Spielgeschehen genommen hat: Donald Trump. Ob und von welchen Kräften der US-Präsident für seine Rolle im Spiel ausgewählt, eingesetzt und in Position gebracht wurde oder ob er tatsächlich aus eigenen Stücken die Wahl getroffen hat, sich für die Geschicke seines Landes einzusetzen, sei einmal dahingestellt. Angesichts des Geschehens seit seinem Amtsantritt darf als gesichert angesehen werden, dass diese Spielfigur für erhebliche Unruhe auf dem Spielfeld sorgt.

Donald Trump füllt eine führende Rolle aus, welche in dieser Form und mit Bezug auf die technologischen und soziologischen Rahmenbedingungen der heutigen Zeit als bisher wohl einmalig eingestuft werden kann. Da die hinter dem US-Präsidenten stehenden Kräfte nur schwerlich handfest auszumachen sind, ist es daher ratsam, sich mit dem Geschehen auf dem Spielfeld und dem erheblichen Einfluss auseinanderzusetzen, welchen diese spezielle Spielfigur ausübt.

Die Massen

Entscheidend für den Erfolg oder Misserfolg einer administrativen Führung ist und war schon immer die Wahrnehmung der Massen. Diese wird seit Jahrzehnten über die führenden und geführten Medienkonzerne gesteuert, welche bekanntermaßen stets einer Agenda folgen. Durch die Betrachtung und Beobachtung des Verhaltens der Spottdrosseln gegenüber der derzeitigen US-Administration lässt sich oftmals erahnen und gelegentlich gar unmissverständlich erkennen, welche Agenda zu welchem Zeitpunkt vorangetrieben werden soll. Ob diese für den gesunden Menschenverstand Sinn ergibt, spielt dabei für die Antreiber des jeweiligen Narrativs eine eher untergeordnete Rolle, denn ihnen ist selbstverständlich bekannt, wie die menschliche Psyche arbeitet und wie diese in die gewünschte Richtung gelenkt werden kann.

Die Meinungsbildung der Massen steigt und fällt bedauerlicherweise fast flächendeckend und ausdrücklich mit den von den Spottdrosseln in die Welt gebrachten Narrativen. Es handelt sich dabei um “betreutes Denken“, ein Konzept, welches über Jahrhunderte bestens funktioniert hat. Jedoch hat mit der Umpositionierung der Spielfigur namens Donald Trump, von einem einst durchaus gern gesehenen Vertreter des monetären Einflusses zum “mächtigsten Mann der Welt“, eine Veränderung stattgefunden, mit welcher sich die befehlsempfangenden Spottdrosseln und ihre Strippenzieher in dieser Form noch nie auseinanderzusetzen hatten.

Es handelt sich dabei um eine Figur, welche die Fähigkeit besitzt, die Schattenkreaturen am sprichwörtlichen Ring über die Theaterbühne zu zerren und das Mittel der Wahl hierfür ist ein Zwitscherkonto mit über 60 Millionen Folgern und eine überproportionale Medienpräsenz durch Stellungnahmen vor laufenden Kameras bei jeder sich bietenden Gelegenheit – ob nun im Ovalen Büro des Weißen Hauses, vor der Abreise zu irgendeinem Ziel, nach der Ankunft, bei den großen Redeveranstaltungen, die Spottdrosseln werden allein über den Wettbewerbs- und Massendruck dazu gezwungen, zu berichten.

Donald Trump ist der erste US-Präsident, welcher mittels seines Zwitscherkontos Innen- sowie Außenpolitik betreibt und die politischen Gegner samt der ihnen hörigen Spottdrosseln werden in aller Regelmäßigkeit von einem Fettnapf in den nächsten getrieben, als “Fake News“ in pawlowscher Manier getrollt und zu sichtbar zwanghafter Berichterstattung genötigt. Die Vertrauenswürdigkeit der führenden Medienkonzerne hat unter Donald Trump derart gelitten, wie noch niemals zuvor in der bekannten Geschichte.

Der mediale Zirkus

Was in der Berichterstattung der Medien verschwiegen wird, findet bekanntlich in der Wahrnehmung der Massen nicht statt. Was sich als unvermeidbar herausstellt, endet zumeist in lückenhaften Darstellungen von Geschehnissen oder unverblümter Lügerei. Das hiermit verbundene Steuerungselement der elitären Strippenzieher führt bisweilen zwar zu kurzzeitiger Verwirrung oder auch Wahrnemungsstörungen, welche jedoch durch nachhaltige Wiederholungen, verbunden mit der durchaus begrenzten Aufmerksamkeitsspanne und dem Unwillen zur Nutzung des eigenen, gesunden Menschenverstandes, allzu oft unter den lebenslang zur Denkfaulheit erzogenen und sich gerne lenken lassenden Konsumzombies dennoch ihr Ziel erreicht.

Erst durch den nachhaltigen Einsatz einer Form der direkten Kommunikation, unter Umgehung der wertenden und punktuell berichtenden Spottdrosseln, lässt sich dieses Steuerungselement durchbrechen. So trieb der US-Präsident beispielsweise in den vergangenen Wochen gleich reihenweise sprichwörtliche Säue durchs Dorf und bestimmte den medialen Zirkus mit einer ernormen Dominanz, welche dringendst ein oder mehrere Ereignisse erforderlich machten, um den Blick der Massen von für die Gegenseite schmerzhaften Themen abzulenken.

Die Themen der vergangenen Woche(n):

  • die schamvolle Mueller-Anhörung
  • quälend inhaltsleere und konzeptlose Fernsehdebatten demokratischer präsidialer Möchtegerns
  • Jeffrey Epstein
  • die angekündigte Freigabe bisher geheimer Dokumente
  • der FISA-Missbrauch
  • “The Squad“
  • die Zustände in Baltimore und die verschwundenen Milliarden Steuergelder im Bezirk des US-Kongressabgeordneten Elija Cummings
  • die Wiederumsetzung der Todesstrafe

Mediale Verstopfung

Am vergangenen Wochenende kam es dann zu zwei Anschlägen in den USA, einem in El Paso/Texas und einem weiteren in Dayton/Ohio, mit mehreren Dutzend Toten und Verwundeten. In beiden Fällen wurden die Täter unmittelbar der rechtsnationalistischen Bewegung zugeordnet und, da es sich in beiden Fällen um Weiße handelte, wurde sofort und reflexartig der Themenkomplex “weiße Überlegenheit“ und der damit verbundene Rassismus aus der Schublade geholt. Als Verantwortlicher wurde selbstverständlich Donald Trump ausgemacht, da er ja bekanntermaßen illegale Ausländer aus dem Land haben möchte und darauf aufbauend wurde ihm genereller Rassismus vorgehalten – ein Vorwurf, welcher in sich völlig unhaltbar ist.

Weiter wurde medial aus allen Rohren gegen ein der breiten Masse wohl weitestgehend unbekanntes “Message Board“ namens 8chan geschossen, da dort ein “Manifest“ eines der beiden mutmaßlichen Massenmörder eingestellt wurde (freilich nachdem es zuerst auf Instagram veröffentlicht wurde, wie der Inhaber von 8chan, Jim Watkins, im Nachgang klarstellte). Der Dienstleister Cloudflare kündigte daraufhin dem Betreiber den Zugang und die Seite, welche zufälligerweise die einzig offizielle Heimat des wohl bekanntesten Anons der Weltgeschichte ist, musste für den Moment vom Netz gehen.

Seit dem Wochenende gibt es in Übersee scheinbar nur noch ein Thema: Die Anschläge und deren auf verschiedenen Ebenen angesiedelten Auswirkungen. Das mediale Narrativ wurde vordergründig zunächst erfolgreich gedreht und der US-Präsident schien massiv unter Beschuss zu sein, wohingegen die Themen der Vorwoche fast vollständig aus dem Spottdrosselzirkus verschwunden waren. Und dennoch ist für den nüchternen Beobachter auszumachen, dass auch diese Administration keinesfalls eine scheinbare Krise ungenutzt verstreichen lässt.

Während von der Präsidentschaftsbewerberin Kamala Harris “Tür zu Tür“-Hausdurchsuchungen nach automatischen Waffen gefordert werden, stellte sich zwischenzeitlich heraus, dass der Amokschütze von El Paso dem linksradikalen Spektrum zuzurechnen ist und sein aufschlussreiches Profil auf “MyLife“ unmittelbar nach dem Anschlag den gewünschten Bedürfnissen angepasst wurde, um ihn als Trump-Unterstützer und Republikaner darstellen zu können. Dieses Narrativ schlug jedoch fehl, da der angebliche Täter noch lebt und dem FBI gegenüber gesagt haben soll, dass die Fernsehdebatten der Demokraten ihn zu seiner Tat getrieben hätten. (Nebenbei: Der Sender Fox14 wusste bereits von dem Vorfall zu berichten, bevor er überhaupt geschah.)

Auch der Schütze von Dayton stellte sich bezeichnenderweise als Anhänger der Demokraten, besonders Elizabeth Warren und Bernie Sanders, heraus und zudem als Satanist, Kommunist und Antifa-Anhänger. Weiter soll er Sänger einer Musikgruppe gewesen sein, welche “Lieder über Vergewaltigung, Mord, Leichenschändung und andere grauenhafte Handlungen gegen Frauen“ veröffentlicht haben soll. Inzwischen musste sich selbst CNN zur einer Richtigstellung des Sachverhalts herablassen. Wie die Meldung in die Gesamtbetrachtung passt, der vermeintliche Täter sei bereits 2014 verstorben, bleibt vorerst offen.

Betrachtung

Für den Moment lässt sich feststellen, dass das Mediennarrativ in Übersee durch die Anschläge vom Wochenende vollkommen gedreht und für etliche Schattenspieler zumindest Zeit gewonnen wurde. Die mediale Befeuerung des Themas “8chan“, was aktuell sogar so weit geht, dass Jim Watkins vor den Ausschuss für Heimatschutz zitiert wurde, zeigt überdeutlich die Hilflosigkeit der Spottdrosseln und ihrer Auftraggeber sowie die vollkommene Unterschätzung des mit ihrem Umgang mit der Thematik verursachten “Streisand-Effekts“. Allein dies wird sich als schneller und schmerzlicher Bumerang erweisen, denn die zusätzliche Aufmerksamkeit nährt eine ganz menschliche Eigenart: die Neugierde.

Das angestrebte Narrativ zerbricht bereits und es wird notgedrungen zurückgerudert. Damit einher geht die veränderte Wahrnehmung der Waffendebatte und auch der sich selbst schamlos aufblähenden, jedoch in Wirklichkeit unbedeutenden Spielfiguren politischer Bauart. So ist damit zu rechnen, dass in Kürze die Themen der Vorwoche wieder in den Vordergrund rücken und die unbedarften Massen nachhaltig an die vielen “Säue“ erinnert werden, welche derzeit in Wartestellung am Bühnenrand verweilen.

Wichtig festzustellen bleibt, dass es sich bei dem Theater in Übersee um einen medialen Krieg um die Hirne der Massen handelt und den Schattenkreaturen jedes Mittel recht und willkommen ist, ihre Agenda voranzutreiben. Wir beobachten ein augenscheinlich tödliches Spiel auf mehreren Ebenen und die mediale ist für die Wahrnehmung des Geschehens im Illusionstheater für die unbedarften Massen die wichtigste – zumindest in Friedenszeiten.

Was ist ein “Inlandsterrorist“ und wie ist mit ihm zu verfahren, wenn er überführt wurde?

Alles läuft nach Plan …

Der Nachtwächter

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https://n8waechter.info/2019/08/spieltheorie-2/

Deutsche Welle bestreitet, in Moskau zu Protesten aufgerufen zu haben – Ein Faktencheck mit allen Quellen

von https://www.anti-spiegel.ru

Gestern habe ich über die Vorwürfe Russlands berichtet, die Deutsche Welle heize die Proteste in Moskau an. Die Deutsche Welle hat das heute auf Deutsch bestritten. Was ist wahr? Entscheiden Sie selbst.

Gestern habe ich ausführlich über die russischen Vorwürfe berichtet, dass unter anderem die Deutsche Welle die Proteste in Moskau anheizt und selbst zu den Demonstrationen aufruft. Heute hat die Deutsche Welle reagiert und wir schauen uns zunächst die Reaktion der Deutschen Welle an.

In ihrem Artikel beginnt die Deutsche Welle mit den russischen Vorwürfen:

„Die Sendung „Sonntagabend mit Wladimir Solowjow“ gehört zum festen Programm des staatlichen Fernsehkanals Rossija 1. Ein Propagandaformat, das den Staatsapparat und dessen Handeln uneingeschränkt lobt. Wird ein Funktionär eingeladen, muss er keine kritischen Fragen fürchten.“

Stimmt, das Format ist in der Tat ausgesprochen regierungstreu und entsprechend langweilig. Etwa so, wie das Sommerinterview mit der Kanzlerin im ZDF. Keine kritischen Fragen, dafür viele freundliche Stichworte, damit die Interviewpartner ihre Message loswerden können. Wenn die deutsche Welle so etwas als „Propagandaformat“ bezeichnet, dann muss ich über die Sommerinterviews im deutschen Fernsehen noch mal ganz neu nachdenken (kleiner Scherz, wird ja erlaubt sein).

Dann berichtet die Deutsche Welle über die russischen Vorwürfe:

„Sie spricht von Einmischung des Westens: „Ich denke, das ist ein phänomenaler Ausrutscher westlicher Medien und Journalisten, als die Deutsche Welle in russischer Sprache den folgenden Aufruf veröffentlichte: Moskauer, geht auf die Straße! Stellen Sie sich vor: Moskau, geh‘ auf die Straße!““

Dann bestreitet die Deutsche Welle alle Vorwürfe:

„Es bleibt aber unklar, worauf sich das russische Außenministerium genau bezieht, weil es die Vorwürfe nicht untermauert: „Ich gehe davon aus, dass Frau Sacharowa in ihren Äußerungen sich die Freiheit genommen hat, von uns zitierte Äußerungen der Demonstrationsorganisatoren unseren Redakteuren in den Mund zu legen, als redaktionellen Inhalt. Was das natürlich so nicht ist.““

Und diese Lüge funktioniert nur auf Deutsch, denn jeder Russe kann sehen, dass es eine Lüge ist. Und es ist völlig klar, worauf sich das russische Außenministerium bezieht und die Vorwürfe brauchen nicht untermauert werden, sie sprechen für sich.

Die Deutsche Welle hat viele Tweets veröffentlicht, die die Demonstranten anfeuern. Unter anderem auch einen mit dem Aufruf „Moskau, geh auf die Straße!“

Die Worte „Москва, выходи!“ bedeuten wörtlich übersetzt „Moskau geh raus!“, aber „выходи“ bedeutet auch „komm raus“ oder „geh auf die Straße“. Und dieser Tweet wurde von der Deutschen Welle am Tag der Demonstration vom 27. Juli veröffentlicht. Was ist das, wenn kein Aufruf, zu demonstrieren?

Die Deutsche Welle versteckt sich dahinter, ja nur ein Zitat benutzt zu haben. Nur wer sich den russischen Twitter-Kanal der Deutschen Welle in diesen Tagen anschaut, der sieht auch ohne Russischkenntnisse nur an den Bildern, dass es dort praktisch nur ein Thema gibt: Die kleine Demonstration vom Samstag mit ca. 1.500 Teilnehmern in einem Land mit einer Bevölkerung von 146 Millionen Menschen und einer Stadt mit über 12 Millionen Einwohnern. Und immer werden Zitate gezeigt, natürlich alle von Regierungsgegnern. Es ist aber keine „Berichterstattung“, wenn man nur eine Seite zitiert. Das ist einseitige Propaganda.

Aber selbst wenn wir das als Berichterstattung nehmen und feststellen, dass fast immer die Zitate korrekt mit Anführungsstrichen versehen sind, dann fällt auf, dass das bei „Moskau, geh auf die Straße“ nicht der Fall ist. Keine zitierte Äußerung also, wie die Deutsche Welle behauptet, zumal zu einem Zitat eine Quelle gehört, die bei anderen Zitaten der Deutschen Welle auf Twitter angegeben ist.

War das ein Ausrutscher? Oder macht die Deutsche Welle permanent Stimmung und feuert die Demonstranten an? Das wollen wir uns mal anschauen. Aus den wirklich unzähligen Tweets der letzten Tage habe ich wahllos einige ausgesucht, die wir uns nun anschauen wollen.

Der Text lautet übersetzt:

„SEHR emotionale Rede eines Aktivisten an die Nationalgarde. „Alles, was Du kannst, ist mich zu verhaften. Aber egal, für wie viele Tage Du mich einsperrst, Dein Helm wird trotzdem früher oder später zertrümmert.“ Sehen Sie sich die Reaktion des Gardisten an!“

Neutrale Berichterstattung? Das Zitat ist nicht vollständig, der Mann beschimpft die Polizisten danach noch auf das Heftigste. Und was macht die „brutale“ russische Polizei auf dem Video? Sie steht ruhig da.

Nächstes Beispiel.

Übersetzt heißt das:

„Die nächste Protestaktion zur Unterstützung unabhängiger Kandidaten zum Moskauer Stadtparlament findet am 10. August in ganz Russland statt, erklärte der Oppositionelle Leonid Volkov @leonidvolkov. Verhandlungen und Anmeldungen (der Demonstration) mit der Stadtverwaltung wird es nicht geben: „Die russischen Behörden haben sich außerhalb des Gesetzes gestellt““

Und am 10. August werden die deutschen Medien wieder melden, die Demonstrationen wären nicht genehmigt worden.

Frage: Wie sollen Demonstrationen genehmigt werden, wenn die Organisatoren sich weigern, sie anzumelden? Aber die Schlagzeilen der deutschen Presse am 10. August kann man schon vorwegnehmen: „Russische Polizei löst ungenehmigte Demonstration auf“ und die deutschen Leser werden denken: „Böses Russland, genehmigt nicht mal eine Demo!“

Nächstes Beispiel.

Übersetzt:

„“Wenn die Forderungen zunächst praktisch nur die Zulassung von Kandidaten zu den Wahlen betrafen, so ist der Fokus nun auf das grausame Vorgehen der Polizei gerichtet“ meint der deutsche Politologe Fabian Burkhardt.“

Ich weise darauf in jedem Artikel hin: Wenn die deutschen Medien einen „Experten“ zu Wort kommen lassen, dann hat der garantiert etwas mit der Stiftung Wissenschaft und Politik zu tun. So auch hier: Fabian Burkhardt hat von denen ein Stipendium gehabt.

Für alle, die diese Stiftung nicht kennen, obwohl ich so oft darüber schreibe: Diese Stiftung mit dem unschuldig klingenden Namen wurde 1962 unter Regie der CIA gegründet. Die Gründung erfolgte unter der Regie von Klaus Ritter, einem der Gründer des BND, und zwar nachdem er ein Jahr in den USA gewesen war und sich dort in die Beeinflussung der öffentlichen Meinung durch Geheimdienst-kontrollierte Think Tanks mit schönen Namen informiert hat. Angespornt wurde er dabei von US-Eliten, wie dem damals aufstrebenden Henry Kissinger.

Und so ein Mann, der durch diese Ausbildung gegangen ist, darf nun über die Deutsche Welle den Russen erklären, wogegen sie demonstrieren sollen. Dabei ist er nicht mal in Russland, er ist an der Uni Bremen.

Und zur Erinnerung: In Moskau gab es keine Polizeigewalt, wie wir sie aus Frankreich oder Deutschland kennen. Es gab keine Wasserwerfer, kein Tränengas und keine Gummigeschosse. Der einzige, der eine Nacht im Krankenhaus war, war ein Polizist, der sich die Schulter ausgerenkt hatte. Aber Fabian Burkhardt erklärt den Russen mit Hilfe der Deutschen Welle aus seinem warmen Büro in Bremen, was in Moskau los ist.

Das nennt die Deutsche Welle dann „Berichterstattung“.

Nächstes Beispiel.

Übersetzt:

„Wenn Fahrradwege und „Schaschlik live“ nicht helfen, helfen andere Argumente.“

Darunter folgt ein Link zu weiteren Karikaturen und auf dem linken Bild steht „früher“ und auf dem rechten Bild steht „und heute“.

Nächstes Beispiel.

Übersetzt:

„Der Mann von Natalia Telminova wollte am 3. August eine Straße im Zentrum von Moskau überqueren – Polizisten hielten ihn fest. Telminova zeigte ihr Parteibuch der Regierungspartei „Einiges Russland“: Es half nicht. Jetzt tritt sie aus der Partei aus und geht vielleicht zur nächsten Protestaktion.“

Das war wirklich eine völlig willkürliche Auswahl aus den hunderten Tweets der Deutschen Welle in den letzten Wochen.

Nun können Sie selbst entscheiden: Ist das neutrale Berichterstattung, wie die Deutsche Welle ihren deutschen Lesern erklärt? Ist es Aufruf und Anstacheln zur Teilnahme an Protesten, wie Russland der Deutschen Welle vorwirft? Oder ist es irgendwas dazwischen?

Entscheiden Sie für sich selbst.

https://www.anti-spiegel.ru/2019/deutsche-welle-bestreitet-in-moskau-zu-protesten-aufgerufen-zu-haben-ein-faktencheck-mit-allen-quellen/

Proteste in Moskau: Was ist tatsächlich geschehen und was verschweigen die deutschen Medien?

von https://www.anti-spiegel.ru

Die Proteste in Moskau machen in Deutschland Schlagzeilen. Worum geht es dabei und was verschweigen die deutschen Medien?

Bei den Protesten in Moskau geht es um eine Kommunalwahl zum Moskauer Stadtparlament. Einige Kandidaten der Opposition wurden nicht zugelassen, weil es Unregelmäßigkeiten bei den Unterschriften gab, die jeder Kandidat für seine Kandidatur sammeln muss. Die Details dazu finden Sie hier.

Daraufhin riefen diese abgelehnten Kandidaten zu Demonstrationen auf. Die Demos waren recht klein, es kamen nicht mehr als 4.000 Menschen, was in einer 12-Millionen-Metropole nicht viel ist. Das wäre so, als wenn sich in Berlin etwas über 1.000 Menschen versammeln: Nichts, worüber die Medien großartig berichten würden. Es sei denn, es geschieht in Moskau und ist gegen Putin gerichtet, dann berichten die westlichen Medien weltweit. Wobei auch das nicht immer, sondern nur, wenn die Demos von der Polizei aufgelöst werden.

Von den 1.074 Menschen, die letzte Woche vorübergehend festgenommen wurden, sind gegen etwa zehn Leute Strafverfahren wegen Widerstand gegen die Staatsgewalt und Aufruf zu Unruhen eingeleitet worden, ihnen drohen bis zu 15 Jahre Haft. 88 weitere bekamen wegen Aufruf zu oder Teilnahme an einer nicht genehmigten Demonstration als Wiederholungstäter Ordnungshaft, die bis zu 30 Tage dauern kann. Das gilt nicht als Straftat und ist keine Vorstrafe, es ist nach russischem Recht eine Ordnungswidrigkeit. Alle anderen wurden nach Feststellung der Personalien mit einem Bußgeldbescheid entlassen.

Es gab auch genehmigte Demos zu dem Thema in Moskau, die ohne Zwischenfälle verliefen, darüber fand sich in den westlichen Medien aber kein Bericht. Und auch am Samstag, als in Moskau die ungenehmigte Demo aufgelöst wurde und die deutschen Medien ausgiebig berichtet haben, haben sie „vergessen“ zu berichten, dass es in der zweitgrößten russischen Stadt St. Petersburg eine genehmigte Demo gab, bei der ca. 1.000 Menschen ohne Zwischenfälle demonstriert haben.

Auch die Demo in Moskau war übrigens genehmigt, allerdings an einem anderen Ort im Stadtzentrum. Die Demonstranten wollten die 12-spurige Stadtautobahn Gartenring, die um das Zentrum verläuft, blockieren. Das hielten die Behörden für unangemessen und haben die Demo auf einer anderen Hauptstraße genehmigt, um den Verkehr im chronisch verstopften Moskau nicht zum Erliegen zu bringen. Aber das haben die Demonstranten abgelehnt und trotzdem versucht, zum Gartenring zu kommen. Viele waren mit Messern, Gaspistolen und Tränengas bewaffnet. Von den Verhafteten kam die Hälfte nicht einmal aus Moskau und war somit von den Wahlen, um die es vorgeblich ging, gar nicht betroffen.

Interessant ist auch, dass die Demonstranten von westlichem bzw. aus dem Westen finanzierten NGOs unterstützt werden. Was wäre wohl in Deutschland los, wenn eine Organisation wie Pegida ihre gesamte Finanzierung aus Moskau oder Peking bekommen würde?

Wenn man all diese Dinge weiß, sind die Berichte in Deutschland schnell als Meinungsmache bzw. anti-russische Propaganda entlarvt, wie die Artikel bei Spiegel-Online vom Samstag zeigen. Die Überschrift bei Spiegel-Online zeigt schon, was der Leser erwarten darf: „Festnahmen bei Demo in Moskau – Das Volk spaziert, der Staat eskaliert

Auch hier ist wieder interessant, wie sich die Überschrift des Artikels nach seiner Veröffentlichung verändert hat. An der Adresszeile kann man erkennen, wie der ursprüngliche Titel lautete: „Russland – Opposition spaziert in Moskau gegen die Regierung„. Das war der Redaktion offensichtlich zu harmlos, man muss Russland ja als böse darstellen. Also wurde die Überschrift dramatischer formuliert. Die Worte „der Staat eskaliert“ klingen schön böse. Dass es anders herum war und dass die Demonstranten die Polizisten beschimpft und beleidigt hatten und teilweise bewaffnet zur Demo gegangen sind, das braucht der deutsche Leser ja nicht zu erfahren.

Wie erwähnt wollten die Demonstranten zum Gartenring, der beim Spiegel als Flaniermeile beschrieben wird. Dann heißt es:

„An diesem Samstag allerdings geht es hier nicht bloß um Freizeitgestaltung. Moskaus Opposition hat zu neuen Protesten aufgerufen, ausgerechnet in Form eines Spaziergangs über den Boulevardring. Sie hat, nach zahlreichen Festnahmen bei vorangegangenen Protesten, beschlossen, Flanieren und Politik zu vermischen. Es geht darum, der Polizei das Eingreifen schwer zu machen.“

Wie wäre es in Deutschland, wenn Pegida-Demonstranten sich bewaffnen und ihre unangemeldete Demo als „Spaziergang“ bezeichnen würden, um sich dann in Berlin unter die Touristen am Kudamm zu mischen? Würde der Spiegel auch so wohlwollend berichten, wenn Demonstranten Unbeteiligte als Deckung missbrauchen würden?

Erstaunlich ist, dass der Spiegel dieses Mal sogar in einem kurzen Satz erwähnt hat, dass die Demo an einem anderen Ort genehmigt worden ist. Aber er versucht es so, darzustellen, dass die Weigerung der Demonstranten, dort zu demonstrieren, irgendwie trotzdem verständlich klingt:

„Die Opposition hat sich bewusst für eine ungenehmigte Demo entschieden und gegen den bewilligten Ort am Sacharow-Prospekt, es ist eine Eskalation aus Empörung über die Tricksereien des Bürgermeisteramts und das drakonische Vorgehen der Justiz. Diese hat die ungenehmigte Demo vom vergangenen Wochenende willkürlich als „Massenunruhen“ bewertet, jetzt drohen Teilnehmern mindestens drei Jahre Haft.“

Was passiert eigentlich in Deutschland, wenn Demonstranten sich nicht an den von den Behörden genehmigten Weg halten und einfach woanders hinmarschieren, als ihnen erlaubt wurde oder gleich ganz woanders demonstrieren? Richtig: Die Demonstration wird von der Polizei aufgelöst.

Nichts anderes ist am Samstag in Moskau geschehen. Und als der Spiegel die Demo vom letzten Wochenende erwähnt, schreibt er, dass den Teilnehmern mindestens drei Jahre Haft drohen. Dass das nur für etwa zehn Gewalttäter gilt, vergisst der Spiegel zu erwähnen und macht den Eindruck, es betreffe alle Teilnehmer.

Und dann schreibt der Spiegel:

„Artemij Troizkij, Russlands bekanntester Rockmusik-Kritiker und ebenfalls ein Protestspaziergänger, hält die Taktik der Opposition für richtig. „Genehmigter Protest ist doch ein Widerspruch in sich“, sagt er.“

In Deutschland muss jede Demonstration angemeldet werden und die Behörden können sie verbieten oder mit Auflagen belegen. In Russland muss eine Demo angemeldet und von den Behörden genehmigt werden. Letztlich ist es das gleiche: man muss die Behörden vorher informieren und die Behörden entscheiden dann darüber.

Was wäre also in Deutschland, wenn Pegida seine Demos einfach nicht mehr anmeldet, weil „genehmigter Protest doch ein Widerspruch in sich ist„? Wie würde der Spiegel wohl darüber berichten?

Und auch die westlichen Unterstützer der Demonstrationen erwähnt der Spiegel:

„Weniger geschont werden dagegen die Teilnehmer der Kundgebung. Laut der Bürgerrechtsgruppe Ovd-Info wurden bis zum Abend 828 Menschen festgenommen.“

Die OVD wird komplett aus dem Westen finanziert. Sie bekommt ihr Geld nach eigenen Angaben von der EU-Kommission, der französischen Botschaft in Moskau und der Heinrich-Böll-Stiftung. Und mit Bedauern stellt die OVD auf ihrer Seite auch fest, dass das National Endowment for Democracy und die Open Society Foundation von George Soros in Russland nicht mehr tätig sein dürfen, denn diese hätten die OVD früher auch unterstützt.

Nur erfährt der Spiegel-Leser das nicht, stattdessen wird das schöne Wort „Bürgerrechtsgruppe“ benutzt.

Über die Gründe für den Protest berichtet der Spiegel:

„Die Behörden geben formale Gründe für den Ausschluss der Oppositionspolitiker von der Wahl des Stadtparlaments am 8. September an: Die Kandidaten hätten nicht genug Unterschriften von Wählern vorlegen können.“

Das ist schlicht nicht wahr. Genug Unterschriften hatten alle Kandidaten gesammelt. Jedoch wurde viele Unterschriften aus den eingereichten Listen gestrichen, weil sie sich als falsch herausstellten oder sogar zu bereits verstorbenen Menschen gehörten. Das kann man ja hinterfragen oder an konkreten Fällen nachweisen, wenn die Behörden gültige Unterschriften abgelehnt haben. Das tun aber weder die Kandidaten, die stattdessen zu Demos aufrufen, noch tun es die Medien. Stattdessen heißt es im Spiegel:

„Die vom russischen Wahlrecht geforderte enorm hohe Zahl wird streng geprüft, die Unterschriften werden meist nach willkürlichen Kriterien beanstandet.“

Das mit den willkürlichen Kriterien ist ebenfalls gelogen. Die Kriterien sind im Gesetz genau festgeschrieben und es stünde den Kandidaten frei, gegen die beanstandeten Fälle vorzugehen. Von der Wahl wird übrigens ein Kandidat nur dann ausgeschlossen, wenn bei ihm mehr als zehn Prozent der eingereichten Unterschriften beanstandet wurden. Und auch „enorm hoch“ ist die Zahl der nötigen Unterschriften nicht, es sind wenige Tausend, abhängig von der Bevölkerung im Wahlkreis.

Weiter steht im Spiegel:

„“Du musst faktisch 50.000 Leute ansprechen, um 6000 korrekte Unterschriften zusammenzukriegen“, erklärt Kandidatin Russakowa. „Und wenn du diese Arbeit hinter dich gebracht hast, kennt dich jeder im Bezirk. Die Chancen beim Wahlgang selbst stehen dann gut“. Das erkläre „die irrationale, panische Reaktion“ der Behörden.“

Willkommen in der Demokratie! Ja, nicht jeder gibt Dir seine Unterschrift und Du musst viele Leute ansprechen, um die nötige Anzahl zusammen zu bekommen. Das gilt aber in jedem Land, in dem Kandidaten Unterschriften sammeln müssen, um als Direktkandidaten antreten zu dürfen. Und in Moskau gilt es für alle Kandidaten, die zugelassen werden. Die Sammlung der Unterschriften ist also keine Erfolgsgarantie, wie der Spiegel suggeriert, denn das machen alle und damit sind auch alle bekannt.

Aber dass sich Kandidaten mit ihren Wählern treffen müssen und ihre Unterstützung brauchen, um bei einer Wahl antreten zu können, finde ich sogar gut. Lassen Sie uns mal überlegen, welche Politiker uns in Deutschland wohl erspart geblieben wären, wenn es in Deutschland ein ähnliches System gäbe und nicht die Parteien über die Aufstellung der Kandidaten entscheiden, sondern die Bürger mit ihrer Unterschrift.

Übrigens gab es am Samstag auch eine Demonstration in Frankreich, die etwa genauso viele Teilnehmer hatte, wie die in Moskau. In Frankreich wurde gegen Polizeigewalt demonstriert, weil vor kurzem ein Mann bei einem umstrittenen Polizeieinsatz in Frankreich gestorben ist. Während in Moskau außer einem Polizisten niemand verletzt wurde, keine Knüppel, schweres Gerät oder gar Tränengas eingesetzt wurden, setzte die Polizei in Frankreich am gleichen Tag Wasserwerfer und Tränengas gegen die Demonstranten ein.

Zum Schluss noch ein Wort zu RT-Deutsch: Ich finde es sehr gut, wie RT-Deutsch über Demonstrationen berichtet. Bei den Gelbwesten hat RT fast jedes Wochenende live berichtet, wobei nur gefilmt und nicht kommentiert wurde. Jeder Zuschauer kann sich dabei selbst eine Meinung bilden, ohne von Kommentatoren in die gewünschte Richtung gelenkt zu werden. Das gleiche macht RT auch bei den Demonstrationen in Moskau. Das finde ich lobenswert, so sollten Medien informieren.

https://www.anti-spiegel.ru/2019/proteste-in-moskau-was-ist-tatsaechlich-geschehen-und-was-verschweigen-die-deutschen-medien/

Wenn ein Asylant mit Schwert einen Deutschen ermordet darf man dann Videos der Mordtat zeigen?

Videos dokumentieren die Abartigkeit des Asylschmarotzers der mit Schwert auf öffentlicher Straße einen Deutschen ermordete.
Spinner der Landesregierung Baden-Württembergs wollen darum diese Dokumente verbieten. Das Landeskriminalamt, Wurmfortsatz der grünen Khmer, lügt daß es strafbar sei diese Videos zu zeigen.

Deutschland ist verkommen: Ausländische Mörder werden nicht gehindert in unser Land zu  einzudringen. Im Gegenteil: Ihnen wird, ohne daß sie ihre Identität beweisen müssen, sogar noch Geld und Vollpension geschenkt. Deutsche sollen verfolgt werden wenn sie Videos zeigen die Untaten von Ausländern dokumentieren – Untaten wie wir sie in Deutschland zuvor niemals hatten, Verbrechen wie sie zuvor unbekannt waren in unserem Land.

FAZ:

Einspruch exklusiv : Strafbare Aufnahmen?

In Stuttgart hat ein Mann einen anderen mit einem Schwert hingerichtet. Aufnahmen davon sollten unter Strafe stehen, findet der Landesjustizminister. Tun sie schon, deutet das Landeskriminalamt an. Stimmt das?

https://astrologieklassisch.wordpress.com/2019/08/03/wenn-ein-asylant-mit-schwert-einen-deutschen-ermordet-darf-man-dann-das-video-der-mordtat-zeigen/