Über 9,6 Millionen Euro für Anti-AfD-Propaganda von Soros-Gruppen 2019

von   https://www.journalistenwatch.com

Jouwatch Collage: George Soros
Jouwatch Collage: George Soros

Die Bundesregierung gibt 2019 über 9,6 Millionen Euro Steuergelder für Medienlobbyisten aus, die sich einseitig gegen die AfD wenden und den Open Society Foundations nahestehen.

Bereits 2018 hatte die AfD in einer Anfrage des MdB Petr Bystron herausgefunden, dass die Bundesregierung 2017-2018 über 3,6 Millionen Euro Steuergelder für Soros-NGOs ausgegeben hat. Die Bundesregierung ist in ihrer Medienarbeit eigentlich zur Neutralität verpflichtet.

Eine neuerliche Anfrage hat nun ergeben, dass die Regierung diese Finanzierung 2019 sogar noch ausgebaut hat: Im Haushalt 2019 sind über 9,6 Millionen Euro für NGOs vorgesehen, die den Open Society Foundations nahestehen und einseitig Medienarbeit gegen die AfD machen, wie der Deutschland Kurier berichtet.

Die Bekannteste dieser NGOs ist wohl die Amadeu-Antonio-Stiftung, geleitet von Ex-Stasi-Informantin Anetta Kahane. Die Amadeu Antonio Stiftung (AAS) betreibt Medienarbeit „gegen Rechts“, nie gegen Linksextremismus. Ein freier Mitarbeiter der Amadeu Antonio Stiftung wurde im Februar in Berlin verhaftet, nachdem er das Auto eines AfD-Mitglieds angezündet hat.

Die AAS erhielt 2017 von der Bundesregierung 967 045,66 Euro, wie Ansgar Neuhof auf Achse des Guten schrieb. 2018 blieben die Steuermittel weitgehend aus: Das Auswärtige Amt und das Justizministerium finanzierten die AAS mit 23.000 Euro.

Für 2019 weigerte sich das Familienministerium nun, Auskunft über die Höhe der vorgesehenen Förderung zu geben, da das Haushaltsjahr 2019 noch nicht abgeschlossen sei. Das Familienministerium unterstützt dieses Jahr 5 Projekte der AAS in ungeklärter Höhe, darunter „Rechtsextremismus und Gender“ und „Civic.net – Aktiv gegen Hass im Netz“. Vom Forschungsministerium erhält die AAS 1,572 Millionen Euro für den Aufbau eines „Instituts für gesellschaftlichen Zusammenhalt“ in Jena.

Die Neuen deutschen Medienmacher, die sich ebenfalls dem „Kampf gegen Rechts“, d.h. vor allem gegen die AfD, verschrieben haben und Bild-Chefredakteur Julian Reichelt 2018 mit dem rassistisch benannten Preis „Die goldene Kartoffel“ geehrt haben, erhalten 2019 von der Integrationsbeauftragten im Kanzleramt 853.000 Euro für die Schaffung einer „Informationsplattform für Flüchtlinge“ unter handbookgermany.de und 158.000 Euro für das Programm Wege in den Journalismus, insgesamt also 1,11 Millionen Euro.

Der Rat für Migration, der „Experten“ in die Medien entsendet, um migrationskritische Politiker negativ darzustellen, erhält 2019 von der Integrationsbeauftragten 200.000 Euro für den Mediendienst Integation.

Weitere steuerfinanzierte Soros-nahe Gruppen sind die Open Knowledge Foundation (4,588 Millionen Euro vom Forschungsministerium und eine unbekannte Summe vom Familienministerium); Transparency International  (837.000 Euro vom Auswärtigen Amt); European Centre for Press and Media Freedom (42.000 Euro von der Kulturbeautragten im Kanzleramt und 120.000 Euro vom Auswärtigen Amt); die Digitalkonferenz re:publica, (1,114 Millionen Euro vom Auswärtigen Amt); und Pinkstinks (156.000 Euro vom Familienministerium).

„Die Bundesregierung hat keine Konsequenzen aus unserer Anfrage vom vergangenen Jahr gezogen, und verteilt immer noch großzügig Steuergelder an Organisationen, die als ihr Kerngeschäft Medienarbeit gegen die AfD betreiben. Wir werden nun rechtliche Schritte prüfen,“ so Petr Bystron zum Deutschland Kurier. (CM)

https://www.journalistenwatch.com/2019/04/06/ueber9-millionen-euro/

 

 

 

 

Illusionista: ARD verbreitet Fake News, um No-Brexit-Inszenierung aufrecht erhalten zu können

von https://sciencefiles.org

Man muss auf das parlamentarische System des Vereinigten Königreichs stolz sein.

Wer wie wir die letzten zweieinhalb Jahre aus nächster Nähe erlebt hat, wie ein bezahlter Mob stetig versucht, das Ergebnis des Referendums vom 23. Juni 2016, als 17,4 Millionen Briten (51,9% derjenigen, die abgestimmt haben), dafür gestimmt haben, die EU zu verlassen, zurückzudrehen, der kann nur stolz sein auf dieses parlamentarische System.

Wer dem stetigen Ansturm bezahlter Remain-Kampagnen trotzt, die entweder von Organisationen getragen werden, die direkt von der EU unterstützt werden oder indirekt über einen Zwischenwirt oder deren Finanzierung George Soros übernommen hat, oder hinter denen ein ganzes Netzwerk von mit Labour, vor allem mit Tony Blair oder Peter Mandelson verbandelter Investoren steht, die Open Britain, The People’s Vote, Our Future our Choice oder Britain for Europe mehr oder weniger vollständig finanzieren und über MPs regelmäßige Versuche, den Brexit im Parlament zu stoppen, lanciert haben, der verdient Hochachtung. Und das britische Parlament hat ihnen getrotzt.

Einmal mehr in den vier Abstimmungen des gestrigen Tages, die allesamt Remain-Abstimmungen waren, und alle miteinander durchgefallen sind.

Dazu muss man wissen, dass die Remain-Fraktion im House of Commons (HoC) im Speaker of the House John Bercow, einen treuen Unterstützer hat. Dies zeigt sich regelmäßig an der Einseitigkeit, die er immer dann zeigt, wenn es etwas abzustimmen gibt. Als Speaker of the House kommt ihm die Aufgabe zu, die Anträge einzelner Parlamentarier auszuwählen, über die erst debattiert und dann abgestimmt werden soll. Gestern hat er vier Anträge ausgewählt, die ausschließlich dem Remain-Lager zuzuordnen sind, vier weitere Anträge hat er unberücksichtig gelassen, darunter zwei Anträge des Tories John Baron, von denen einer die Verpflichtung formuliert hat, dass das UK am 22. Mai die EU verlässt, und zwar mit einem Zusatz, der es dem UK erlaubt, zu jedem Zeitpunkt den Backstop aufzukündigen, während der andere vorsieht, am 12. April einen Hard Brexit zu vollziehen, wenn das Withdrawal Agreement von Theresa May nicht bis dahin angenommen ist.

Von all diesen Versuchen, den Brexit zu verhindern, erfahren die Konsumenten deutscher Medien so gut wie gar nichts. Ihnen soll der Eindruck vermittelt werden, dass eine große Mehrheit der Briten es sich anders überlegt hat und in der EU bleiben will und das Parlament ein chaotischer Haufen ist, der in keiner Weise zur Übernahme von Verantwortung in der Lage ist. Entsprechend leben viele Deutsche in der Illusion, dass der Brexit aufgehalten werden könne, dass es nur darum gehe, ein zweites Referendum abzuhalten oder gar Artikel 50 zurückzunehmen. Ein instrumenteller Desinformateur, entweder aus Boshaftigkeit oder aus Unkenntnis, ist Ralph Sina, der deutschen Gebührenzahlern beim WDR zur Last fällt.

Er erweckt in seinem heutigen Kommentar den Eindruck, dass es für Theresa May nur darum gehe, die Notbremse zu ziehen und den Brexit abzusagen, da alle sonstigen Optionen nicht mehr vorhanden seien. Ob Sina es nicht weiß oder ob er bewusst verschweigt, dass die Standardeinstellung für den 12. April der Hard Brexit ist? Wir wissen es nicht, aber wir wissen, dass er versucht, einen falschen Eindruck zu vermitteln und zudem Fake News verbreitet:

“Die EU und die britische Premierministerin haben vielmehr versucht, aus dem Brexit-Referendum der Briten das Beste zu machen: nämlich einen Ausstiegsvertrag, der den Schaden für beide Seiten begrenzt. Und der den EU-Bürgern in Großbritannien und den Briten in der EU weiterhin ein Aufenthalts- und Arbeitsrecht garantiert.”

 

 

Die Britische Regierung hat vollkommen unabhängig von den Verhandlungen mit der EU schon vor Jahren ein Settlement-Scheme aufgelegt, das es Bürgern der EU erlaubt, im UK zu bleiben. Das Settlement-Scheme ist seit gestern offiziell aktiv. Wer will, kann seinen Status im Vereinigten Königreich zwischen jetzt und dem 30. Juni 2021 sichern, mit allen Rechten, die EU-Bürger bislang haben. Ist der falsche Schluss, den Sina hier insinuieren will, nämlich dass der Status der EU-Bürger im Vereinigten Königreich durch das Withdrawal-Agreement gesichert sei, nur nahegelegt, so schreibt Sina im Hinblick auf das, was ihm wohl am liebsten wäre, die Unwahrheit:

“Die britische Premierministerin kann den mittlerweile vor über zwei Jahren eingereichten Scheidungsantrag zurückziehen. Sie braucht dazu aus Sicht der höchsten europäischen Richter keine parlamentarische Mehrheit. Theresa May kann im Alleingang handeln – im Rahmen eines Verwaltungsaktes. Und am 12. April vor 23: 00 Uhr Big Ben-Zeit die Brexit-Notbremse ziehen. Und damit zumindest vorläufig den Verbleib der Briten in der EU sichern. Und sich selber einen respektablen Platz in den Geschichtsbüchern. Und in der Geschichte der EU.”

Das ist, wie ein kurzer Blick in das Urteil des Europäischen Gerichtshofs zeigt, falsch. Der Gerichtshof schreibt ausdrücklich, dass die Rücknahme der über Artikel 50 erklärten Kündigung der EU-Mitgliedschaft im Einklang mit den “own national constitutional requirements” erfolgen müsse. Im Vereinigten Königreich kann ein Gesetz nur durch ein anderes Gesetz zurückgenommen werden, d.h. eine Rücknahme von Artikel 50 bedarf einer Mehrheit im Unterhaus und kann nicht, wie Sina nahelegt, weil er keine Ahnung hat oder Konsumenten öffentlich-rechtlicher Nachrichten manipulieren will, von Theresa May im Alleingang verfügt werden. Solche Alleingänge des nationalen Führers, besser: der nationalen Führer*in, sind bislang nur aus Deutschland bekannt, wo mit einem Handstreich der Schengen-Vertrag beseitigt und das Dubliner Übereinkommen von der größten Führerin aller Zeiten (schon weil es die bislang einzige ist) über den Haufen geworfen wird, um den Zustrom von Migranten nach Deutschland zu ermöglichen.

Der Vorschlag von Sina offenbart auch eine betroffen machende Unkenntnis demokratischen Prozederes. Dass der demokratische Wille, den 17,4 Millionen Briten erklärt haben, vielen, die sich in Deutschland als Demokraten sehen, nichts gilt, weil er ihren Wünschen widerspricht, dass sie, mit anderen Worten, auf demokratische Werte scheißen pfeiffen und sich einen totalitären Führer wünschen, der das richtige befiehlt, damit sie folgen können, und der seinerseits auf Parlament und Bürger scheisst pfeift, daran werden wir uns zwar nicht gewöhnen, aber das ist in Deutschland wohl so. Bei irreführender Berichterstattung wie der von Sina hört der Spaß jedoch auf.

Um die Realität aus dem Vereinigten Königreich, über die in Deutschland nicht berichtet wird, einzuführen und deutlich zu machen, was realistische Ausgänge für das Brexit-Theater sind, ein paar Informationen.

Dominic Grieve, prominenter Remain-MP der Tories und Abgeordneter für Baconsfield hat eine Vertrauensabstimmung in seinem Wahlkreis verloren. Die örtlichen Tories haben ihn, wie es im Englischen heißt: deseated, so dass er zur nächsten Parlamentswahl als unabhängiger Kandidat antreten muss oder gar nicht.

170 Abgeordnete der Tories im HoC, darunter rund 30 Mitglieder des Kabinetts von Theresa May haben sich in einem Brief an May gewandt und gefordert, dass das Vereinigte Königreich die EU am 12. April verlässt, ohne Deal.

Während Rafael Behr beim Guardian Fracksausen ob dieser neuesten Entwicklung bekommt, ist Abe Hawken von der Sun der Ansicht, es mit einer Revolte zu tun zu haben.

Das sollte ausreichen, um zu zeigen, dass in deutschen Medien ein vollkommen falsches Bild der Diskussion über den Brexit im Vereinigten Königreich vermittelt wird. Wie gewöhnlich, erfolgt die Manipulation über eine Mischung aus Auslassung (oder Unterschlagung), Fake News und einseitiger Bewertung, was es kaum möglich macht, hinter der falschen Berichterstattung kein planmäßiges Vorgehen zu sehen.

Die Abstimmungen im HoC, die es gestern gab, heißen übrigens: INDICATIVE Votes, “indicative” bedeutet hinweisend, anzeigend. Damit sollte klar sein, dass die Abstimmungen im HoC keinerlei bindende Wirkung auf die Regierung haben. Wir betrachten sie als eine Form Zeitvertreib im Nervenkrieg um den Brexit.


https://sciencefiles.org/2019/04/02/illusionista-ard-verbreitet-fake-news-um-no-brexit-inszenierung-aufrecht-erhalten-zu-konnen/

Verdeckte Steuerung durch westliche Medien – Psychologische Kriegsvorbereitung

Ohne zentrale Steuerung, aber umso effektiver – so funktioniert in westlichen Gesellschaften die Manipulation der Bevölkerung im Interesse der herrschenden Kreise. Das beschreibt der Schweizer Psychologe Mark Galliker. Er erklärt die Mechanismen und warum es schwer ist, diesen zu widerstehen.

Die etablierten westlichen Medien beteiligen sich an der psychologischen Kriegsvorbereitung. „Ich glaube, das ist interessengebunden“, so der Psychologe Mark Galliker.

„Da werden Journalisten ausgewählt, die auch so denken wie die herrschende Meinung ist. Die Meinung der Herrschenden ist immer die herrschende Meinung.“ Das geschehe nicht bewusst, aber sei bedingt durch die Medien- und Markt-Mechanismen in den westlichen Ländern.

Dazu würden auch sogenannte Pressuregroups und Denkfabriken beitragen, in denen Wissenschaftler und Journalisten mitwirken. „Das ist möglicherweise noch drastischer als in einer Diktatur, wo explizit von oben gesagt wird: Wir müssen das so machen, anders geht es nicht!“

Dieser unbewusst wirkende Mechanismus in den vermeintlich freiheitlichen westlichen Staaten gehört für Galliker zur psychologischen Kriegsvorbereitung.

„Gesellschaftliche Unbewußtheit wird heute durch Medien, Wissenschaft und Schulen tagtäglich ausgeprägt. Die meisten Menschen wissen nicht, dass wir in einem imperialen System leben, in dem die Politik der Monopole bestimmend ist, welche die Marktgesetze weitgehend außer Kraft gesetzt haben. Dieses System hat verheerende Auswirkungen auf viele Länder der südlichen Hemisphäre.“

Galliker verwies dabei auf das Beispiel, dass bei von der Weltbank finanzierten Infrastrukturprojekten in Afrika Armutsvierteil zum Teil ohne Vorwarnung niedergewalzt sowie Bewohner zwangsweise umgesiedelt oder obdachlos gemacht werden.

In den Jahren von 2005 bis 2015 hätten zum Beispiel Meldungen zufolge rund 3,4 Millionen Menschen in mehr als 900 Weltbank-Projekten ihr Land oder einen Teil ihrer Lebensgrundlage verloren (Die Märchen der Mainstream-Medien).

Einseitige Darstellungen

Wie Kriege psychologisch vorbereitet werden war das Thema eines Vortrages, den der Schweizer Psychologe Anfang März in Berlin hielt. Er sprach auf dem viertägigen Jahreskongress der Neuen Gesellschaft für Psychologie (NGfP), der dem Thema „Krieg nach innen – Krieg nach außen“ gewidmet war. Galliker hat als Psychologe und Psychotherapeut geforscht und gearbeitet sowie zahlreiche Bücher veröffentlicht.

Er sehe täglich in den deutschsprachigen Zeitungen, wie einseitig Konflikte und Kriege dargestellt werden. Im Gespräch mit Sputnik verwies er insbesondere auf die Erkenntnisse des US-Linguisten Noam Chomsky. Dieser habe analysiert, wie US-Medien bei Kriegen und Massakern zumeist nur über die gegnerische Seite berichten, nicht darüber, wie die eigenen Militärs vorgehen.

Das Grundprinzip hätten Forschungen deutscher und Schweizer Psychologen bestätigt, die innergesellschaftliche Konflikte wie die um Einwanderung und deren mediale Darstellung untersuchten. Die andere Seite, hier die Einwanderer, würde vor allem als gefährlich und kriminell dargestellt.

„Wir haben eine systematische Diskriminierung und Delegitimierung von Minderheiten festgestellt, damit man die Probleme im Großen gar nicht sehen muss.“

Verschwiegene Wahrheiten

Dieses Sündenbock-Prinzip komme gerade gegen jene, die zu den Opfern der wirtschaftlichen Expansion der Monopole und der militärischen Interventionen gehören, zum Einsatz. Es werde aktuell wieder gegenüber Russland angewendet, stellte Galliker fest.

Ausgehend von Chomskys Prinzipien zeige sich, dass beispielsweise Bundeskanzlerin Angela Merkel und Russlands Präsident Wladimir Putin jeweils ganz anders dargestellt würden. „Dabei ist das primitivste wissenschaftliche Prinzip, dass man an beide mit den gleichen Maßstäben herangehen würde. Es ist leicht empirisch zu zeigen, dass das aber überhaupt nicht der Fall ist.“ (Trump, Orban, Salvini – alles »böse Populisten«? Wie die Mainstream-Medien die öffentliche Debatte blockieren)

Das gelte nicht nur für Personen, hob der Psychologe hervor. So werde für die eigene westliche Seite nie von Oligarchien gesprochen, „obwohl das Kapital hier noch viel konzentrierter ist als an anderen Orten“. Galliker nannte als Beispiel, dass die Zeitungen in der Bundesrepublik in den Händen einzelner Milliardäre sind. „Doch da wird nie von Oligarchie gesprochen. Von der Waffen-Industrie oder der Auto-Industrie gar nicht zu reden.“

Die entsprechenden Mechanismen und Filter in den westlichen Gesellschaften würden nur ganz bestimmte Meinungen innerhalb eines vorgegebenen Rahmens zulassen. In diesen würden Begriffe wie „Kapital“, „Imperialismus“ oder „Klassengesellschaft“ nicht reinpassen.

Das nannte der Sozialwissenschaftler als Beispiel für die sogenannten Qualitätsmedien, obwohl diese Wörter treffende Bezeichnungen für die gesellschaftlichen Zustände seien (Fake News-Produzenten Springer, Burda, Funke & Co erklären sich selbst zur “Wahrheitspresse”).

Verschwundener Gegenpart

Wer als Journalist oder Wissenschaftler solche Begriffe verwende, der werde zum Beispiel ausgeschlossen, wenn Stellen neu besetzt werden, oder steige nicht auf. „Das sind die Filtermechanismen, die es da gibt. Das habe ich auch in der Wissenschaft gesehen.“

Das sei seit dem Ende des Kalten Krieges besonders deutlich geworden, als die Gegenseite verschwand, die in der Systemkonkurrenz immer eine Rolle gespielt habe. Durch diese sei in westlichen Staaten linke Wissenschaft möglich gewesen.

In den westlichen Gesellschaften werde nun alles abgebaut, was dank des Systemwettbewerbs an Freiheiten möglich war, so der Psychologe. „Wir haben von der Sowjetunion profitiert, hier. Ich hätte in meiner Jugend nicht in der Sowjetunion leben wollen. Aber wir haben davon profitiert.“

Er fügte hinzu: „Jetzt ist das weg. Jetzt muss man keine Rücksicht mehr nehmen.“ Für Galliker befindet sich derzeit das Kapital in großen Schwierigkeiten. Mit der „Annexion der DDR“, wie er es bewusst bezeichnet, sowie der Übernahme der anderen ehemals sozialistischen Länder seien neue Absatzmärkte erobert worden.

„Aber das ist nun vorbei. Jetzt haben sie Angst vor China und vor Russland. Die haben wahnsinnige Angst, diejenigen, die das Geld in den Händen haben und alles steuern können.“

Mächtige Mechanismen

Die Frage, warum massenpsychologische Kriegsvorbereitung und —führung immer noch so erfolgreich ist, ist für Galliker – der in der Schweiz und in der Bundesrepublik geforscht und gelehrt hat – die entscheidende Frage. Aus seiner Sicht werden dabei grundlegende psychische Mechanismen ausgenutzt, die zu allen Zeiten wirken. Dazu gehöre das Prinzip, eine Aussage so lange zu wiederholen, bis sie geglaubt wird.

Galliker sagte, es gebe verschiedene Thesen, warum die fortgesetzte Manipulation weiter wirkt. „Die einfachste ist die Distraktions-These. Das bedeutet, dass so lange es geht, die Leute zerstreut werden.“ Das erfolge vor allem über die medialen Angebote zur Unterhaltung wie Fußball, die von dem ablenken, was in derselben Zeit die Politik entscheidet oder betreibt.

Weitere Erklärungsmuster bieten laut dem Psychologen die Angst-These und die Theorie von der Themensetzung, das Agenda-Setting. Nach letzterer werden nur bestimmte Themen und Sachverhalte ausgewählt und behandelt, die in der öffentlichen Debatte gewünscht sind. Hinzu komme die Framing-Theorie, nach der bestimmte bekannte Begriffe und Vorstellungen in den Köpfen genutzt werden, um Botschaften zu vermitteln.

Gezielte Ablenkung

Er habe früher nie verstanden, wie zum Beispiel die US-Amerikaner leben, ohne sich dafür zu interessieren, was in ihrem Namen in der Welt geschieht, so Galliker. Doch heute erlebe er selbst in seinem linksliberalen Umfeld, eine große Ahnungslosigkeit in Bezug auf das Weltgeschehen.

Er glaube nicht, dass das bewusst und zentral gesteuert wird. „Das sind die verschiedenen Einflüsse. Das beginnt beim Fußball, dass jetzt mehrmals Fußball gesendet wird, von Freitag bis Montag. Da sind schon viele Deutsche damit beschäftigt.“

Für den Psychologen sind aktuelle Beispiele für psychologische Kriegsvorbereitung, wie Russland und dessen Politik dargestellt wird, ebenso wie über die Vorgänge in und um Venezuela berichtet wird. Zu Letzterem habe beispielsweise die „Bild“-Zeitung berichtet, dass die Regierung in Caracas keine Hilfsgüter ins Land lasse.

Dabei werde weggelassen, dass die westlichen Sanktionen verhindern, dass medizinische Güter nach Venezuela geliefert werden können und das Land nicht auf seine Gelder zugreifen kann. Wer nur „Bild“ lese oder die „Tagesschau“ sehe, erfahre nichts darüber.

Die psychologische Kriegsvorbereitung ist für Galliker nur die Begleiterscheinung der realen Aufrüstung. „Bei allen großen Kriegen bisher wurde ähnlich vorgegangen wie heute gegen Russland“, erinnerte er im Gespräch. „Der Gegner wurde immer völlig abgewertet. Das Gute ist nur bei uns und das Schlechte ist nur bei den anderen. Wir sind natürlich für Menschenrechte, für Freiheit, aber die Russen sowieso nicht, die werden ja unterdrückt.“

Notwendiger Austausch

Die dezentralen Steuerungsmechanismen auf westlicher Seite seien viel schwerer greifbar und somit auch schwerer zu kritisieren, meinte der Psychologe. „Heute sind es alles nur sogenannte Sachzwänge. Wenn man ‚Das Kapital‘ nicht gelesen hat und nichts vom Fetisch-Charakter der Ware weiß, meint man, man ist frei. Aber diese Kräfte sind viel stärker als wenn jemand von oben diktiert.“

Das Problem der heutigen psychologischen Kriegsführung sei, dass niemand die dahinterstehenden ökonomischen Kräfte durchschaue. „Wenn jemand auch etwas von Ökonomie versteht, kann er damit umgehen.“ Hinzu komme, dass Psychologen mit diesen Kräften zusammenarbeiten und sich prostituieren, kritisierte der Forscher die eigene Zunft (Die deutschen Medien im Griff dieser drei Familien).

Er erinnerte daran, dass beispielsweise US-Psychologen sich an den CIA-Folterpraktiken beteiligten. „Das haben früher die DDR und die Sowjetunion auch schon behauptet. Da wurde gesagt, das stimmt nicht. Aber jetzt wird es durch Dokumente bestätigt, die zeigen, dass die Psychologen voll einbezogen sind.“

Auch im medialen Bereich seien sie an der Kriegsvorbereitung beteiligt, betonte der Wissenschaftler. „Die Psychologen machen immer mit, wenn es gilt, im Sinne des Kapitals die kriegerischen Interventionen der USA zu unterstützen.“

Die notwendige Aufklärung der Menschen über die Machtmechanismen und ihre Manipulation gelinge nicht durch einzelne Intellektuelle, die selber isoliert sind, meinte Galliker. „Das kann nur durch eine neue Friedensbewegung geschehen.

Daran müssten sich die Wissenschaftler, auch die Psychologen, aktiv beteiligen.“ Letztere müssten sich dazu wieder mit anderen gesellschaftlichen Kräften wie den Gewerkschaften verbinden, sich mit diesen austauschen und sich einbringen.

Literatur:

Propaganda als Machtinstrument: Fakten, Fakes und Strategien. Eine Gebrauchsanleitung

Bewußtseins- und Gedankenkontrolle

Die Macht um acht: Der Faktor Tagesschau (Neue Kleine Bibliothek)

Die Gefallsüchtigen: Gegen Konformismus in den Medien und Populismus in der Politik

Quellen: PublicDomain/de.sputniknews.com am 02.04.2019

https://www.pravda-tv.com/2019/04/verdeckte-steuerung-durch-westliche-medien-psychologische-kriegsvorbereitung/

Der sogenannte „Kampf gegen Rechts“. Kasperltheater für Erwachsene

Bayern ist FREI

von BCP

Seit ca. 40 Jahren erblicke ich in der Öffentlichkeit, d.h. auf der Straße, in Parks, in Kaufhäusern, in Ämtern, Schulen, in Transportmitteln, etc. keinerlei Rechtsextreme, sondern die Auswüchse eines wuchernden Kalifats. Es ist schlicht allgegenwärtig.

Islamisierung

Nicht nur ist die Optik zu 100% überzeugend, sondern auch der diesem Kalifat inhärente Impetus für Gewalt. Mit einem Agitationsspektrum des massiven Drohens, Forderns, Mordens, Vergewaltigens, des institutionellen Unterwanderns bis hin zu umstürzlerischen, gesellschaftszersetzenden und allzu oft auch terroristisch motivierten Machenschaften deckt der schariatische Alt- und Neuzugang alles Mögliche und Unmögliche ab. Die Familienzusammenführung, die bereits in der vierten Gastarbeitergeneration läuft, dazu die Familiennachholung von anerkannten Asylanten, tun ihr Übriges. Die Flut hält an und mit ihr die gewaltigen Netzwerksentwicklungen, die sich daraus ergeben und unser Land aus den Angeln heben.
Der Tiefe Staat ist bereits so dicht, dass er an die Oberfläche gedrungen ist und bereits dort schamlos agiert und mitregiert…

Ursprünglichen Post anzeigen 69 weitere Wörter

Spiegel lässt erklären was in unserer Kindheit falsch lief

 

Friedrich von Osterhal

Am 29.03.2019 veröffentlicht

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Spiegel Artikel:
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SerialBrain2 – Trump stürzt die Kabale und rettet unsere Kinder

von https://qlobal-change.blogspot.com

 

https://qlobal-change.blogspot.com/2019/03/serialbrain2-trump-sturzt-die-kabale.html

 

Tagesbericht: [Deepstate] bloßgestellt – Die Welt wird sehen, wie der [Deepstate] durch die Gesetze navigiert – X22 Episode 1826

von https://qlobal-change.blogspot.com

  • Nur 7% der Briten unterstützen May.
  • Die Fed wird jetzt gefangen genommen, die Fed wird nicht in der Lage sein, aus dieser Situation herauszukommen.
  • Das ist der Plan der Patrioten, alle diese Menschen für das, was sie sind, zu entlarven.
  • Trump wird höchstwahrscheinlich die Fed dazu bringen, die Zinsen senken lassen, wenn die Wirtschaft ins Stocken gerät.
  • Der [DeepState] gerät in Panik, die Wände rücken näher um sie herum, sie versuchen, alles zu vertuschen.
  • Die MSM halten sich an die Propaganda.
  • Q droppt mehr und entlarvt den Jussie Smollett Fall, verbindet alle Punkte.

https://x22report.com/ds-exposed-the-world-will-see-how-the-ds-navigates-around-the-laws-episode-1826/

https://qlobal-change.blogspot.com/2019/03/tagesbericht-deepstate-blogestellt-die.html

Ergänzung:

Amerika erwacht: Die Nachbeben des Mueller-Berichts

 

LION Media

Am 27.03.2019 veröffentlicht

Schreibt eure Meinung zu diesem Thema in die Kommentare.
Was denkt ihr wird passieren, wenn all die Korruption ans Tageslicht kommt?

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Nach dem Mueller-Bericht: Der Bühnenumbau beginnt

von: N8Waechter

Der Mueller-Bericht wurde bekanntlich am vergangenen Freitag dem US-Justizminister Bill Barr übergeben, welcher am Sonntag in einem vierseitigen, öffentlichen Brief an den US-Kongress Stellung nahm [Übersetzung bei tagesereignis.de]. Demnach habe Sonderermittler Robert Mueller im Zuge seiner fast zweijährigen Untersuchung keine Hinweise für “geheime Absprachen mit Russland“ gefunden. Weiter sei eine mögliche “Behinderung der Justiz“ von Herrn Mueller untersucht worden, welche Herr Barr jedoch, gemeinsam mit seinem Stellvertreter Rod Rosenstein, als nicht gegeben feststellt.

Da Donald Trump somit nun öffentlichkeitswirksam von den Vorwürfen entlastet wurde, er selbst und/oder Mitarbeiter seiner Wahl-Kampagne hätten sich mit “den Russen“ verschworen, um die Präsidentschaftswahlen 2016 für sich zu entscheiden, dürfte der Weg für die Verkündung der Ermittlungsergebnisse des Generalinspekteurs des Justizministeriums, Michael Horowitz, frei sein. Dieser hatte den Auftrag, die Machenschaften innerhalb des FBI und des Justizministeriums in Bezug auf die Untersuchung der Clinton-eMails sowie den möglichen FISA-Missbrauch zu beleuchten.

Ebenfalls zu erwarten ist die öffentliche Verkündung der Ermittlungsergebnisse des Bundesstaatsanwaltes John Huber, welcher Ende 2017 vom seinerzeitigen Justizminister Jeff Sessions beauftragt wurde, sowohl möglichen Missbrauch des FISC [Foreign Intelligence Surveillance Court] durch das FBI und das Justizministerium zu untersuchen, als auch die Machenschaften der Clinton-Foundation.

Über die Ermittlungen von John Huber ist bislang wenig bis nichts an die Öffentlichkeit geraten, was für derartige Prozesse in Übersee ausgesprochen ungewöhnlich ist. Allerdings ist anzunehmen, dass man sich beispielsweise mit dem Spendenaufkommen der Clinton-Foundation auseinandersetzt, welches nach der verlorengegangenen Wahl 2016 massiv eingebrochen war. Dies wird von einigen Akteuren des Politsumpfes als Hinweis dafür gesehen, dass sich eine Reihe Schattenkreaturen gewisse Gefälligkeiten bei ihrer Präsidentschaftskandidatin zu erkaufen gedachten, was jedoch aufgrund der Wahlniederlage nicht mehr zum Tragen kam.

Neben den Ermittlungen der Herren Horowitz und Huber werden nun, nach der Entlastung Donald Trumps durch den Mueller-Bericht, vermehrt Stimmen laut, welche die Untersuchung der Verbindungen Hillary Clintons und ihres Umfelds nach Russland sowie die Verbindungen der Demokraten zu führenden US-Medien fordern. Medial wird diese Forderung führend von Fox News-Moderator Sean Hannity auf die Bühne transportiert [sehenswert!]:

 

 

Ein weiterer Mosaikstein dürften die Aussagen der Pressesprecherin des US-Präsidenten Sarah Sanders sein, welche schon einmal vorsorglich von Hochverrat und Todesstrafe spricht:

Sarah Sanders: “Die haben den Präsidenten der Vereinigten Staaten buchstäblich beschuldigt, ein Agent für eine ausländische Regierung zu sein. Dies ist gleichbedeutend mit Verrat. Dieser wird in diesem Land mit dem Tode bestraft.“

Hillary Clinton und das DNC (Democratic National Committee) haben also ihre Kanzlei Perkins Coie angewiesen die Firma GPS Fusion zu beauftragen, etwas gegen Donald Trump zu finden. Fusion GPS hat Christopher Steele angeheuert, welcher ein unhaltbares Dossier verfasst hat, mit welchem wiederum vier Überwachungsbeschlüsse (FISA) gegen den Trump-Angestellten Carter Page erwirkt wurden – widerrechtlich, da den entsprechenden Richtern die Hintergründe um das Zustandekommen des Dossiers vorenthalten wurden.

Nichts von dem wäre übrigens jemals an die Oberfläche gekommen, hätte Hillary Clinton die Präsidentschaftswahlen gewonnen. Beteiligt allein an diesem Missbrauch des US-Justizapparates unter Präsident Barack Obama waren:

  • Barack Obama, 44. US-Präsident
  • Hillary Clinton, Außenministerin der Obama-Administration, Präsidentschaftskandidatin der Demokraten
  • James Comey, FBI-Direktor der Obama-Administration
  • John Brennan, CIA-Direktor der Obama-Administration
  • James Clapper, Nationaler Geheimdienstdirektor der Obama-Administration
  • Loretta Lynch, Justizministerin der Obama-Administration (am 20. Januar 2017, dem Tag der Vereidigung Donald Trumps, gefeuert)
  • Sally Yates, geschäftsführende Justizministerin (vom 20. bis 30. Januar 2017, von Donald Trump gefeuert)
  • Andrew McCabe, stellvertretender FBI-Direktor (eingesetzt von James Comey, von Jeff Sessions am 16. März 2018 gefeuert)
  • Peter Strzok, stellvertretender Direktor der FBI-Abteilung Gegenspionage (am 10. August 2018 gefeuert)
  • Lisa Page, entlassene FBI-Anwältin und Liebhaberin von Peter Strzok

Nun wird öffentlich verkündet, dass Donald Trump keine “geheimen Absprachen mit Russland“ nachzuweisen sind und es wird augenscheinlich die Bühne für den Gegenschlag bereitet. Es ist davon auszugehen, dass die vorgenannten und weitere Namen recht bald für sehr interessante Schlagzeilen sorgen werden.

Alles läuft nach Plan …

Der Nachtwächter

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http://n8waechter.info/2019/03/nach-dem-mueller-bericht-der-buehnenumbau-beginnt/

Hintergründe: Der FISA-Überwachungsauftrag

von: N8Waechter

Beteiligte Akteure:

Carter Page, James Comey, Andrew McCabe, Rod Rosenstein

Über Carter Page

Carter William Page diente von 1993 bis 1998 in der US-Marine. Im Jahr 2000 begann er als Investment-Banker für die Bank Meryll Lynch zu arbeiten, war Vizepräsident in deren Niederlassung in Moskau und später Geschäftsführer der Abteilung “Energie und Strom“ bei Meryll Lynch in New York City. Im Jahr 2008 war er Mitbegründer des Investmentfonds Global Energy Capital, welcher 2017 allein durch ihn repräsentiert wurde (er war der einzig verbliebene Mitarbeiter). Carter Page pflegte langjährige Kontakte mit russischen Größen in Regierung und im Energiewesen (Rosneft). Im März 2016 wurde er zum außenpolitischen Berater Donald Trumps, trat jedoch aufgrund von Presseberichten über seine Verbindungen zu Russland Ende September 2016 zurück.

Über James Comey

James Brien Comey jr. machte 1985 seinen Jura-Doktor an der University of Chicago Law School und arbeitete im Anschluss am Bezirksgericht in New York City und für die Bundesstaatsanwaltschaft im Gerichtsbezirk Südliches New York. Von 1996 bis 2001 war er stellvertretender Bundesstaatsanwalt für den Bezirk Östliches Virginia und ab 2002 Bundesstaatsanwalt für New York-Süd. Von Dezember 2003 bis zum August 2005 war er stellvertretender Justizminister, verließ diese Position jedoch zugunsten einer Anstellung als Senior-Vizepräsident von Lockheed Martin (dem größten Zulieferer des US-Verteidigungsministeriums). Im Juli 2013 wurde James Comey von Barack Obama als FBI-Direktor berufen und vom Senat mit 93 zu 1 Stimmen bestätigt. Im Juli 2016 verkündete er öffentlich, dass das FBI keine Ermittlungen gegen Hillary Clinton in Sachen “privater eMail-Server“ aufnehmen werde, da Frau Clinton nicht “grob fahrlässig“ gehandelt habe, sondern nur “extrem nachlässig“. Aufgrund der auf dem Laptop von Anthony Weiner gefundenen eMails zwischen seiner Gattin, Huma Abedin, und Hillary Clinton, wurden die Ermittlungen nur zwei Wochen vor der Präsidentschaftswahlen wieder aufgenommen und zwei Tage vor der Wahl verkündete Herr Comey, es gäbe “keine anderen Schlussfolgerungen als im Juli zum Ausdruck gebracht“. Das Justizministerium verkündete im Januar 2017, dass untersucht werde, ob Herrn Comey die Verfahrensvorschriften befolgt habe und im Mai 2017 wurde er von US-Präsident Donald Trump gefeuert.

Über Andrew McCabe

Andrew George McCabe machte 1993 seinen Abschluss als Jura-Doktor an der Washington University und ging 1996 zum FBI. Für das Büro in New York City war er Teil eines SWAT-Teams und diente später in der Abteilung für Terrorbekämpfung des FBI. 2016 wurde er von James Comey zu dessen Stellvertreter berufen und er übernahm den Posten des FBI-Direktors übergangsweise nach Herrn Comeys Rauswurf ab Mai 2017. Im August 2017 übernahm Christopher Wray den Posten des FBI-Direktors und Andrew McCabe ging wieder auf seinen Stellvertreterposten. Im Laufe des zweiten Halbjahrs 2017 geriet er unter erheblichen Druck. Am 29. Januar 2018 verkündete er seinen Abschied als stellvertretender FBI-Direktor und wurde am 16. März 2018 vom seinerzeitigen Justizminister Jeff Sessions nur 2 Tage vor Erreichen seiner Pensionsansprüche gefeuert. Er betätigte sich im Anschluss als Autor und der Buchvertrieb wurde unter anderem von CBS unterstützt.

Über Rod Rosenstein

Rod Jay Rosenstein studierte an der Harvard Law School und machte 1989 seinen Doktor. Während seiner Zeit in Harvard machte er ein Praktikum unter Robert Mueller, als dieser Bundesstaatsanwalt in Massachussetts war. 1990 trat er ins Justizministerium ein und arbeitete als Strafverfolger für Robert Mueller in der Kriminalabteilung. 1997 wurde er zum stellvertretenden Bundesstaatsanwalt für den Rechtsbezirk Maryland berufen und kehrte 2001 ins Justizministerium in Washington zurück. US-Präsident George W. Bush setzte ihn 2005 als Bundesstaatsanwalt von Maryland ein, eine Position, die er 2017 auf Anweisung des US-Justizministers Jeff Sessions aufgab, um am 25. April 2017 als stellvertretender Justizminister seinen Dienst anzutreten.

Über Glenn Simpson

Glenn Robert Simpson arbeitete als Journalist, zuletzt bis 2009 für das Wall Street Journal und war Mitbegründer der investigativen Firma Fusion GPS im Jahre 2010. Von September 2015 bis Mai 2016 arbeitete er im Auftrag der konservativen Medienseite Washington Free Beacon an der Zusammenstellung von Informationen über verschiedene Präsidentschaftskandidaten der Republikaner, darunter auch Donald Trump. Als dieser zum Präsidentschaftskandidaten der Republikaner bestimmt wurde, zog sich Washington Free Beacon zurück. Im April 2016 wurde Fusion GPS von Seiten der Hillary Clinton-Kampagne (über deren Anwaltsfirma Perkins Coie) und des DNC (Democratic National Committee, die Parteiorganisation der Demokraten) angeheuert, um Informationen über Donald Trump zusammenzustellen. Im Juni 2016 beauftragte Fusion GPS Christopher Steele mit Nachforschungen in Bezug auf angebliche Aktivitäten Trumps in Russland. Nach der Wahl stellten der DNC und Perkins Coie die Finanzierung ein und Glenn Simpson finanzierte die Nachforschungen von Herrn Steele aus eigener Tasche weiter.

Über Christopher Steele

Christopher David Steele arbeitete 20 Jahre beim britischen Geheimdienst MI6. In der Berichterstattung wird fast ausnahmslos betont, er sei “ehemaliger“ Geheimdienstler (ob es sowas gibt, sei dahingestellt), da er 2009 eine in London ansässige Firma für Geschäftsanalytik mitbegründet hat. Seine Agententätigkeit brachte ihn von 1990 bis 1993 nach Russland an die britische Botschaft in Moskau. Nach Aufträgen in Paris und Afghanistan führte er von 2006 bis 2009 die Russland-Abteilung des MI6. Ende 2016 lieferte er dem FBI ein aus 17 von ihm verfassten Memos bestehendes Dossier über angebliche Verbindungen der Trump-Wahlkampagne mit Russland und ließ Informationen über den Inhalt wenig später auch an ausgewählte Medienhäuser durchsickern, was zur Aufkündigung der Zusammenarbeit von Seiten des FBI Ende Oktober 2016 führte. Der erzeugte Presserrummel, zuvorderst die Veröffentlichung des Dossiers durch Buzz Feed im Januar 2017, mündete letztlich im Mai 2017 in der Einberufung des Sonderermittlers Robert Mueller.

FISA-Überwachungsanträge gegen Carter Page

Im Juli 2018 wurde über den “Freedom Of Information-Act“ (FOIA, ein Gesetz zur Freigabe von klassifizierten Informationen) ein Dokument des “Foreign Intelligence Surveillance Court“ (FISC) öffentlich zugänglich gemacht, welches die Überwachung von Carter Page durch das FBI zum Inhalt hat. Das stark geschwärzte Dokument bestätigt, dass Herr Page Ziel einer Abhöraktion des FBI war und als “Agent einer ausländischen Macht“ (Russland) eingestuft wurde.

Der Zeitrahmen für die Auslösung des Überwachungsauftrags wird mit “in oder um Oktober 2016 herum“ angegeben und als Grundlage für die Feststellung des “Status‘ des Ziels“ (= Herr Page) diente demnach “vom US-Justizministerium zur Verfügung gestellte Information“. Das FBI ging davon aus, dass “Page Gegenstand einer gezielten Rekrutierung durch die russische Regierung“ sei.

Im Weiteren geht es um Einmischungen der Russen in US-Wahlen, besonders die US-Präsidentschaftswahlen 2016, die angeblich von den Russen “gehackten Server“ des DNC und die Weitergabe der auf diesem Weg erlangten Daten und eMails an Wikileaks. Die Geschäftsbeziehungen von Herrn Page in Russland werden thematisiert, wie auch seine Verbindungen zu einzelnen russischen Geschäftspartnern.

Als eine der wichtigsten Grundlagen für den Abhörantrag ist in dem Dokument die Rede von “Quelle #1, welche eine Auslandsgeschäft/s-Finanzinformationsfirma besitzt“. Diese “Quelle #1“ [Christopher Steele] habe von einer “identifizierten US-Person“ [Glenn Simpson] den Auftrag zu Nachforschungen in Bezug auf “Kandidat #1“ [Donald Trump] und mögliche Verbindungen zu Russland erhalten und “geheime“ Treffen von Carter Page mit russischen, regierungsnahen Personen, hätten ein diskreditierendes Dossier über “Kandidat #2“ [Hillary Clinton] zum Inhalt gehabt.

Als Gegenleistung für die Aushändigung dieses Dossiers sei von “Kandidat #1“ erwartet worden, dass seine Administration im Falle des Wahlsiegs keine Waffen an die Ukraine liefere, mit welchen diese russische Truppen bekämpfen könne. Weiter wird auf verschiedene “Nachrichten“-Artikel verwiesen, welche von Herrn Pages angeblichen Verstrickungen mit Russland berichteten (was Herr Page gegenüber dem FBI dementierte) und auch diese wurden als Grundlage für den Antrag herangezogen. Damit habe “hinreichender Verdacht“ für eine Überwachung durch das FBI vorgelegen und der Antrag wurde für einen “Zeitraum von 90 Tagen“ gestellt.

Das Dokument ist insgesamt überwiegend geschwärzt und viele Einzelheiten sind somit bisher nicht zugänglich. Offen einsehbar ist jedoch, dass dieser erste Antrag von James Comey gestellt und von der seinerzeitigen Interims-Justizministerin Sally Yates im Oktober 2016 (der Tag ist geschwärzt) genehmigt wurde. Der Überwachungsauftrag wurde dann von der FISC-Richterin Rosemary Collyer abgezeichnet.

Im Weiteren heißt es dann, dass das FBI seine direkten Kontakte mit “Quelle #1“, also Christopher Steele, im Oktober abgebrochen habe, da bekanntgeworden war, dass Herr Steele Informationen über seine Memos an ausgewählte Pressemitarbeiter weitergegeben hatte.

Die Hauptargumentation beruht also auf dem Steele-Dossier, wie aus den lesbaren Teilen unzweifelhaft hervorgeht. Interessant ist nun die Tatsache, dass der Antrag dreimal verlängert wurde und zwar:

  • im Januar 2017, beantragt durch James Comey, genehmigt durch Sally Yates und bestätigt durch FISC-Richter Michael Mosman
  • im April 2017, beantragt durch James Comey, genehmigt durch den übergangsweisen Justizminister Dana Boente und bestätigt durch FISC-Richterin Anne Conway
  • im Juni 2017, beantragt durch Andrew McCabe, genehmigt durch Rod Rosenstein und bestätigt durch FISC-Richter Raymond Dearie

Jede Verlängerung des Überwachungsauftrags beruhte maßgeblich auf dem Steele-Dossier, die lesbaren Textstellen decken sich in weiten Teilen. Mit dem Ziel, vermuteten Missbrauch des FISC-Gerichtes öffentlich zu machen und entsprechende Untersuchungen einzuleiten, hatte der US-Kongressabgeordnete Devin Nunes, dem seinerzeit Vorsitzenden des Geheimdienstkomitees des US-Kongresses, am 2. Februar 2018 ein Memo zu seinen Einschätzungen der Geschehnisse im die FISA-Überwachungsaufträge veröffentlicht.

Was sich hinter den verschlossenen Türen des Justizministeriums und des diesem unterstehenden FBI im Vorfeld der Präsidentschaftswahlen 2016 und auch nach der Wahl Donald Trumps tatsächlich abgespielt hat, ist bisher nur in Teilen bekannt. Dennoch erweckt es den Anschein, dass es erhebliche Bestrebungen gegeben hat, Donald Trump als US-Präsidenten zu verhindern, bzw. später des Amtes zu entheben.

Weitere Hinweise dazu finden sich in den zwischen Peter Strzok und Lisa Page ausgetauschten Textnachrichten, welche mittlerweile in weiten Teilen öffentlich sind, sowie in den Aussagen der beiden vor Untersuchungsausschüssen im vergangenen Sommer. (Hintergründe zu diesem Teil der Bühne folgen.)

Alles läuft nach Plan …

Der Nachtwächter

http://n8waechter.info/2019/03/hintergruende-der-fisa-ueberwachungsauftrag/

Donald Trump – ungebremst

von: N8Waechter

Die “Conservative Political Action Conference“ ist in jedem Jahr ein Anziehungspunkt für konservative Aktivisten in den USA. Am gestrigen Samstag, dem 2. März 2019, wurde mit großer Spannung die Rede des US-Präsidenten Donald Trump erwartet und wie sich recht bald herausstellte, hatte sich das Warten ebenso gelohnt, wie das Zuschauen in Echtzeit [sehr sehenswert, engl.]:

 

 

Nach für aufmerksame Beobachter ausdrücklich kurzweiligen 2 Stunden war der US-Präsident fertig und die anschließende Kakophonie der aufgescheuchten Spottdrosseln stellte sich erwartungsgemäß ein:

Dabei mag es sein, dass man sich in Übersee erst gerade richtig warm läuft, sofern man sich nicht besser entscheidet, der Rede den ihr gebührenden Raum gar nicht erst zu geben, um ja nicht allzu viel Aufmerksamkeit dorthin zu lenken.

Auch die hiesigen Spottdrosseln ließen sich nicht lange bitten:

(Spiegel, Focus und anderen bekannten Schwarmangehörigen ist die Rede offenbar keine Meldung wert; bei der Tagesschau wird man nur nach gezielter Suche fündig: Trumps Wahlkampftöne: „Demokraten sind lausige Politiker“ …)

Erstaunlich neutral berichtet dagegen n-tv:

n-tv: „Sozialistischer Albtraum“ – Trump schlägt nach Horrorwoche zurück

Der jedoch wohl mit großem Abstand angefressenste Beißreflex kam aus dem Munde von Samantha Vinograd, “Analystin für Nationale Sicherheit“ bei CNN und Tochter eines “Holocaust-Überlebenden“:

»Seine Aussage macht mich krank, auf einer persönlichen Ebene. Unser Erbe erhalten, unser Erbe wiedereinfordern, das klingt sehr stark nach einem gewissen Führer, welcher Mitglieder meiner Familie und rund sechs Millionen anderer Juden in den 1940ern ermordet hat.«

»Er gibt vor, es gäbe massive Zuflüsse von illegalen Immigranten, welche über unsere Grenzen kommen und er gibt Milliarden von Dollars für einen Grenzmauer-Notstand aus, anstatt echten nationalen Sicherheitsbedrohungen Aufmerksamkeit zu schenken. Er klingt sehr nach despotischen Führern, welche auf der ganzen Welt über das Erbe der Weißen und weißen Nationalismus gesprochen haben und steckt Mittel an falsche Stellen und tut in einer einfach nicht akkuraten Art so, als würden ausländische Leute versuchen unser Land zu beeinflussen.«

Nur gut, dass es ausreichend viele Menschen gibt, die selber denken können.

Alles läuft nach Plan …

Der Nachtwächter

 

Sensationell: Die Enttarnung eines „Wikipedia“-Denunzianten

Phil.. P ..nis:

Sensationell: Die Enttarnung eines „Wikipedia“-Denunzianten

Das Landgericht Hamburg und die Enttarnung des bis vor kurzem anonymen Mega-Denunzianten Feliks, alias Jörg Egerer, alias Matthias Claudius Grünewald aus München – ein Bericht von Helmut Roewer

Hinter dem Decknamen verbirgt sich eine jämmerliche Gestalt: Jörg Egerer aus München

…  dass es ein Anonymus mit dem Decknamen Feliks sei, der für den denunziatorischen Wikipedia-Schwachsinn über mich die Verantwortung trage. Hinter dem Decknamen verbirgt sich eine jämmerliche Gestalt: Jörg Egerer aus München.

©Helmut Roewer, Februar 2019. Zu unserem Gastautor: Dr. Helmut Roewer wurde nach dem Abitur Panzeroffizier, zuletzt Oberleutnant. Sodann Studium der Rechtswissenschaften, Volkswirtschaft und Geschichte. Nach dem zweiten juristischen Staatsexamen Rechtsanwalt und Promotion zum Dr.iur. über ein rechtsgeschichtliches Thema. Später Beamter im Sicherheitsbereich des Bundesinnenministerium in Bonn und Berlin, zuletzt Ministerialrat. Frühjahr 1994 bis Herbst 2000 Präsident einer Verfassungsschutzbehörde. Nach der Versetzung in den einstweiligen Ruhestand freiberuflicher Schriftsteller und Autor. Er lebt und arbeitet in Weimar und Italien. Der Beitrag erschien zuerst bei CONSERVO.

https://astrologieklassisch.wordpress.com/2019/03/01/sensationell-die-enttarnung-eines-wikipedia-denunzianten/