Tabu-Bruch : GEZ will Beiträge mit Inkasso-Unternehmen eintreiben

Jetzt drehen die „Helden der Nacht“ komplett frei. 😦

Ihr solltet euch in Köln nicht wundern , wenn die Bürger euren Bunker stürmen. :twisted:

Tabu-Bruch : GEZ will Beiträge mit Inkasso-Unternehmen eintreiben

Die öffentlich-rechtlichen Sender planen, säumigen GEZ-Zahlern auch mit Inkasso-Unternehmen Druck zu machen.
Der Datenschutz-Beauftragte von Schleswig-Holstein hält dies für „hochproblematisch“. Die GEZ-Eintreiber agieren
in dieser Frage äußerst undurchsichtig. So schadet das öffentlich-rechtliche System der Demokratie nachhaltig.
Ein Bericht aus dem Innenleben eines morschen Systems.

Der Datenschutzbeauftragte von Schleswig-Holstein, Thilo Weichert, ist ein besonnener Mann. Wenn er einmal Alarm
schlägt, dann muss die Lage ernst sein. In einem Interview mit der SHZ hatte Weichert die Datensammelwut
der GEZ-Eintreiber angeprangert: Was früher illegal war, wurde nun mit einem neuen Gesetz legalisiert.
Der Artikel auf den Deutschen Wirtschafts Nachrichten hat für entsprechendes Aufsehen gesorgt.

Neben vielen empörten Reaktionen meldete sich auch eine Mitarbeiterin des „Beitragsservices“ bei den DWN.
Sie wollte jedoch nichts zur Aufklärung beitragen sondern verlangte forsch, dass die DWN den Artikel ändern müssten.
Herr Weichert habe im Interview mit der SHZ nie von „Rasterfahndung“ gesprochen, er habe das auch bereits zurückgezogen.
Auch stimmen die Aussagen nicht, dass die GEZ-Eintreiber, die sich heute „Beitragsservice der öffentlich-rechtlichen
Landesrundfunkanstalten (ARD), des Zweiten Deutschen Fernsehen (ZDF) und des Deutschlandradio“ nennen, sich der
Daten der Melde- und Kraftfahrzeugämter bedienen.

Wir teilten der Dame mit, dass wir Artikel nicht ändern, wenn nicht ausdrücklich Fehler darin enthalten sind und
baten sie, uns doch einfach ein paar Fragen zu den Punkten beantworten möge, wo sie anderer Meinung sei.
Darauf teilte uns die Dame mit, dass sie das nicht tun werden, „weil wir solche Spiele nicht mitmachen“.
Was am Angebot eines Wortlaut-Interviews ein „Spiel“ ist, wollte sie uns nicht erklären.

Darauf kontaktierten wir Thilo Weichert in Kiel. Er relativierte tatsächlich das Interview, aber lediglich in
Nuancen. Er schickte uns die Passage, die er dem SHZ-Redakteur gesendet hatte. Darin heißt es: „Der Beitrag ist
inhaltlich korrekt, aber nicht ganz fair. Deshalb wäre ich froh, wenn Sie zumindest noch einen Satz aufnehmen würden:
,Dass der Beitragsservice vorläufig auf einige der gesetzlich vorgesehenen Datenbeschaffungsbefugnisse verzichten möchte,
dient nach Ansicht von Weichert nur der aktuellen Akzeptanzerhöhung, mache das Gesamtsystem aber nicht besser.‘“

Ein Dementi klingt anders.

Den kompletten Artikel finder Ihr hier : Deutsche Wirtschafts Nachrichten