Homöopathisches Wirtschaftsinstitut empfiehlt Ein-Cent-Rettungsschirm gegen Krise

ACHTUNG SATIRE !

Homöopathisches Wirtschaftsinstitut empfiehlt Ein-Cent-Rettungsschirm gegen Krise

Ist das die Rettung für unser angeschlagenes Finanzsystem?
Das für alternative Krisenbehandlungsmethoden bekannte Homöopathische
Wirtschaftsinstitut Hahnemann (HWH) aus Leipzig hat nun der Politik empfohlen,
den geplanten Euro-Rettungsschirm mit nur einem einzigen Euro-Cent auszustatten.
Dieser muss zusätzlich mit wertlosen Scheinen, etwa Simbabwe-Dollars oder
alten Reichsmark aus der Zeit der großen Inflation,
im Verhältnis 1:440 Milliarden verdünnt werden.

Soll die Wirtschaft retten: Euro-Cent

„Es kommt nur auf das richtige Mischverhältnis an“, erklärte der Leiter des Instituts
Professor Doktor (hom. oec.) Samuel Hahnemann dem Postillon. „Die Wirkung entsteht
nicht durch den Cent an sich, sondern aus einer immateriellen durch die Verdünnung
freigewordenen spezifischen Wirtschaftskraft, die aus dem Gedächtniseffekt
der wertlosen Scheine folgt.“

Darum reiche der Betrag von einem Cent vollkommen aus, um die nervösen Finanzmärkte
langfristig zu beruhigen – und zwar völlig ohne Nebenwirkungen.

Das HWH bietet außerdem an, den homöopathischen Rettungsschirm aus einem Cent und
wertlosen anderen Währungen für ein kleines Honorar von nur
100 Millionen Euro selbst anzumischen.

„Die EU spart Milliarden gegenüber den bereits geplanten konventionellen
Rettungsmaßnahmen“, so Hahnemann. „Das dürfte diesen Preis rechtfertigen.“

Sollte der Ein-Cent-Rettungsschirm wider Erwarten doch nicht ausreichen,
um die europäische Schuldenkrise zu beenden, könnten die EU-Staaten zur Not
doch noch auf konventionelle Methoden zurückgreifen falls etwaige Schuldenländer
bis dahin nicht pleite gegangen sind.

Quelle : Der Postillon

Stoppt EU-Schuldenunion (ESM-Vertrag)!

So noch einmal ganz einfach erklärt , im Stile der „Sendung mit der Maus“ 😉

Falls Ihr euren Nachbarn , Kollegen etc. noch nicht davon überzeugen konntet ,
das der ESM , nicht nur Deutschlands Untergang ist , sondern der aller Europäischen Völker.

Und das Gelabere , „die BRD ist ein Demokratischer Rechtsstaat“ ,
können sich die Deppen und Abnicker in Berlin auch langsam schenken.

Den Scheiß glaubt eh niemand mehr.

Fußball-EM: Brot und Spiele für Korrektheit und ESM

Ansichten eines Spielverderbers

Für Fußballfans ist eine Europameisterschaft ein besonderes Ereignis, für Nationalspieler ein Traum. Für die politisch-mediale Führungsschicht ist sie Paradies und Schlaraffenland. Das Prinzip „Brot und Spiele“ zur Disziplinierung des Untertans funktioniert während der EM durch eine ganze Reihe von Facetten. Versetzen wir uns einmal in einen Politiker hinein und stellen uns vor, was für ein wahres politisches Dauer-Buffet die EM für ihn bedeutet.

Teil eins des Prinzips „Brot und Spiele“: Als Kanzlerin kann man sich durch Stadionbesuche und Fußball-Interviews endlich einmal in einem Bereich profilieren, der völlig unverfänglich ist – selbst dann, wenn man null Ahnung von Fußball hat und nur Interesse heuchelt. Bei den Interviews trifft man auf lammfromme Interviewer vom öffentlich-rechtlichen Staatsfernsehen, in deren Gremien es bekanntlich von Politikern der herrschenden Parteien wimmelt. Es ist dieses öffentlich-rechtliche Staatsfernsehen, welches günstigerweise die Übertragung der EM allein in Händen hält. So sehen Millionen von politisch eher desinteressierten Bürgern in all den Halbzeitpausen, weil der Sender eben gerade eingeschaltet ist, die „Aktuelle Kamera“ – oh Verzeihung, das heißt ja jetzt „Tagesschau“. Selbst ich sah sie mir neulich an, obwohl ich sonst kaum Fernsehen gucke und schon gar nicht die „Tagesschau“, weil ich das Spiel England gegen die Ukraine sah. Also hörte ich in jener Halbzeitpause eine ARD-Journalistin, die Angela Merkel beiläufig ganz neutral als „Sparfuchs“bezeichnete – ja, da kommt (Fußball-) Freude auf! Bei kaum einer anderen Gelegenheit versöhnen sich Führungsschicht und Untertanen so sehr wie beim Fußball.

Doch dies alles ist allenfalls das Dessert jenes politischen Dauer-Buffets „Brot und Spiele“. Weiter geht es mit dem Hauptmenü: Unliebsame politische Vorhaben werden, so unkt mancher, gern während der großen Fußballturniere durchgeboxt. Erinnern wir uns an die WM 2006, deren Eingang in die Geschichte als„Sommermärchen“ angeordnet wurde. Carsten Volkery berichtete am 7. Juni 2006 bei Spiegel online: „Noch vor der Sommerpause wollen Union und SPD Gesundheits-, Unternehmenssteuer- und Föderalismusreform unter Dach und Fach bringen. Die Parteistrategen hoffen, dass die damit verbundenen Zumutungen im kollektiven WM-Taumel untergehen.“ Volkery zitierte einen Abgeordneten der damaligen großen Koalition: „Die WM ist ein günstiger Zeitpunkt, um schmerzhafte Reformen zu beschließen“, denn: „Es gibt weniger Platz in den Zeitungen für politische Themen.“ Doch nun zurück ins Jahr 2012: Die anstehende, äußerst folgenschwere Bundestagsabstimmung über den hoch umstrittenen Euro-„Rettungsschirm“ ESM und den europäischen Fiskalpakt wurde verschoben, und zwar vom eigentlich geplanten 25. Mai (also vor der EM) auf den 29. Juni. Das ist ein Tag nach dem Halbfinale und zwei Tage vor dem Finale. Falls Deutschland also das Halbfinale gewinnen sollte, würde es in jener Zeit nur dem fußballerischen Endspiel entgegenfiebern. Nun ja, was das Leben eben so für Kuriositäten bereit hält. Ein Unterschied zu 2006 besteht aber darin, dass ich für 2012 einen ähnlich kritischen Spiegel-online-Artikel nicht finden konnte, was natürlich mitnichten damit zusammenhängt, dass die Europapolitik zur „Staatsraison“ (Rainer Brüderle, FDP-Fraktionschef) gehört. Bei einer Anti-ESM-Demo vor dem Reichstag sah ich eine Frau, auf deren Transparent folgende Aussage stand: „Mit der EM werden wir abgelenkt, mit dem ESM werden wir abgezockt.“

Weiterhin eignet sich ein solches Turnier hervorragend dafür, die Anliegen der politisch-medialen Klasse auch dem politisch weniger interessierten Teil der Bürger nahe zu bringen, also vor allem politisch korrekte Anliegen: den Kampf gegen die gigantische Gefahr der „Homophobie“ oder des „Rechtsextremismus“,sowie die Ansicht, wie toll „Multikulti“ funktioniert – bis auf die paar Leichen („Einzelfälle“). Schließlich erzeugt der Gedanke an sportlichen Wettkampf im Gegensatz zur Politik positive Assoziationen, der Bürger macht also nicht von vornherein „zu“. In sogenannten „freiheitlichen“ Gesellschaften gilt solcher Missbrauch des Sports jedoch bei manchen als ungehörig. Er gilt primär als Kennzeichen für totalitäre Staaten, die so etwas nötig haben, weil sonst das System zusammenbrechen würde. Nachdem sich nun die Eurokrise dramatisch zuspitzt, erinnere ich mich aber an keine EM oder WM – und ich schaue mir seit der WM 1998 die Spiele der Nationalmannschaft an –, die dermaßen politisiert war. Da ist der Werbespot nach jedem Spiel, bei dem sich Menschen verschiedener Hautfarben ein Trikot ausziehen und man am Schluss auf Englisch das Wort „Respect“ liest. Da sind die vielen Hinweise von Kommentatoren auf „homophobe“ oder „rassistische“ Vorfälle, oder was man dafür hält. Und da ist natürlich das immer wieder neue Ins-Bewusstsein-Rufen, was andere Länder wie etwa die Ukraine für ein diktatorischer Saustall seien, und wie viel demokratischer und menschlicher es doch da bei uns zugehe, weshalb doch mal lieber alle die Klappe hielten.

Und da ist natürlich das allgemeine Feiern der EM als großes Multikultifest. Der„Tagesspiegel“ schreibt auf seine Facebook-Seite am 14. Juni nach dem deutschen Sieg über die Niederlande, über eine Fotostrecke mit Fußballfans: „Jubel mit und ohne Kopftuch“. Die Frage eines Lesers „Warum sind dem ‚Tagesspiegel‘ die Kopftücher so wichtig?“ wurde zwar 25-mal „gelikt“, aber eine wirkliche Antwort hat man darauf natürlich auch nicht. Auf jeden Fall wandte sich eine„Tagesspiegel“-Journalistin am Tag danach unter dem Titel „Werdet fahnenflüchtig“ gegen den „Nationaltaumel“ zur EM.

Gravierendstes Beispiel für die EM als Multikultifest: der Hype um den türkischstämmigen Nationalspieler Mesut Özil, der neulich von einem Kommentator als einer der weltweit besten Spieler auf seiner Position bezeichnet wurde. Bei dem Spiel gegen Dänemark sah ich von ihm zwar nur Gegurke, aber Bundestrainer Joachim„Jogi“ Löw ist trotzdem sicher: „Die große Explosion Özils kommt noch.“ Michael Paulwitz deutet in der „Jungen Freiheit“ gar an, dass es verwunderlich sei, dass er „trotz unauffälliger Leistung“ in der Startelf bleibe. Jedenfalls kann Özil, der beim Singen der Nationalhymne lieber Koranverse betet, sich der Sympathien der Obrigkeit sicher sein, die ihm einen „Integrations-Bambi“ – für was auch immer – verlieh. Die„Bild“-Zeitung warf sich besonders für ihn in die Bresche, indem sie ein paar Anti-Özil-Statements von unbekannten Twitterern zu einer Titelgeschichte (!) aufblies: „Rassisten hetzen gegen Özil“, heißt es da auf Seite eins. Inhalt der beklagten Twitter-Aussagen: „Özil ist garantiert kein Deutscher! Ein Stück Papier ändert nicht die Abstammung.“ Das ist alles. Es ist nicht meine Meinung, ich würde es aber nicht zur Titelgeschichte machen. In gespenstisch gleichlautenden Presseberichten tauchten in allen großen Medien immer wieder die Ausdrücke „Rassismus“ und „Hetze“ auf, was von keinem großen Medium hinterfragt wurde. Man darf die „Bild“-Redaktion aber auch nicht für so blöd halten, dass sie nicht um die Unverhältnismäßigkeit wüsste, und dass es nicht eine rein taktische Aktion von ihr gewesen wäre. Das sieht ja jetzt so aus, als bestünden die Einwanderer und speziell die türkischstämmigen Einwanderer in Deutschland ausschließlich aus Özils und würden grundlos andauernd von fiesen Rassisten schikaniert. So etwas aber auch. Michael Paulwitz meint sarkastisch:„Schlaft ruhig und ‚feiert‘ schön, mit der Integration ist alles in Butter, Multikulti ist super, Mutti hat den Euro gerettet, die Erde ist eine Scheibe, und alles wird gut.“

Nachdem Deutschland 2010 ein EM-Qualifikationsspiel gegen die Türkei gewann, eilte Kanzlerin Merkel zusammen mit Bundespräsident Wulff, dessen Tochter und Regierungssprecher Seibert in die Mannschaftskabine, bei der ein offizieller Fotograf des Bundespresseamtes festhielt, wie Merkel dem halbnackten Spieler Özil gratuliert. DFB-Präsident Theo Zwanziger war jedoch mit den „Abläufen“ nicht einverstanden. Auf der Internetseite von T-Online erfährt man: „Nicht gepasst hat dem 65-jährigen auch, dass Merkel mit einer ganzen Entourage in das Heiligtum der Nationalmannschaft eingedrungen war.“ Das Foto wurde mit Genehmigung von Löw und Manager Oliver Bierhoff in Medien veröffentlicht. Özil selbst sei die Aufnahme laut „Bild“-Zeitung „peinlich“gewesen. Zwanziger hatte laut „Sport-Bild“ intern gemahnt, dass sich der DFB nicht von der Politik instrumentalisieren lassen dürfe. Was natürlich Wunschdenken ist, angesichts all der DFB-Kampagnen gegen sogenannte „Homophobie“,„Rassismus“ und was es sonst noch so gibt.

Der Vorsitzende des Zentralrats der Juden, Dieter Graumann, forderte vor der EM in Polen und der Ukraine, dass die deutsche Mannschaft eine Holocaust-Gedenkstätte in Auschwitz oder Babyn Jar besucht. Andernfalls wäre das ein „fatales Zeichen“. Ja, da stand Zwanzigers These auf dem Prüfstand, dass der DFB sich nicht politisch instrumentalisieren dürfe, zumal die Gedenkstätte etwa 600 Kilometer vom Mannschaftsquartier entfernt ist. Aber es gibt eben Autoritäten, die sind so stark – da muss man umdenken. Also schickte der DFB eine Delegation mit drei Spielern. Nach dem Testspiel gegen Israel wurde Löw vom ARD-Interviewer gefragt, wie „stolz“ ihn das mache, dass einige Spieler zur Gedenkstätte gehen, „die das freiwillig wollten“. Löw nimmt schnell seine Hand von den Nasenflügeln, guckt schnell betroffen und hochkonzentriert und stammelt irgendwas von „Absolut!“, und dass man zwar auch trainieren müsse, dass die Spieler aber „Interesse haben an diesen Dingen“. Ja, der Jogi. Bei ihm denkt man an einen großen, weichen, cremigen Jogi-urt. Wer möchte mit dem Jogi nicht mal im Teletubby-Land auf einer Hüpfburg springen? Der Jogi ist so etwas wie der Merkel des Fußballs, der passt auf, dass nichts schiefgeht. Der weiß eben genau wie Merkel, was „Realpolitik“ ist, aber im Herzen ist er ein ganz Harter. Jogi und Merkel, das ist wie Bischof und Minister, denn Fußball ist ja eine Art moderner Religionsnachfolger, und wie sang einst Reinhard Mey: „Der Minister nimmt flüsternd den Bischof beim Arm: ,Halt du sie dumm, ich halt sie arm.‘“ Ersteres ist geschafft, für Zweiteres bitte noch etwas Geduld.

Links

Carsten Volkery, Spiegel online, 7. Juni 2006, „Durchregieren aus gesicherter Deckung“

Joachim Löw äußert sich über den Stolz für Spieler, die die Holocaust-Gedenkstätte in Auschwitz besuchten

 

 

 

http://ef-magazin.de/2012/06/22/3573-fussball-em-brot-und-spiele-fuer-korrektheit-und-esm

G 20 Gipfel: Europa findet keinen Ausweg aus der Krise

Der Artikel nimmt sich dem ganzen Dilemma mal sarkastisch an 😉
Achtet auf die durchgestrichenen Wörter.

G 20 Gipfel: Europa findet keinen Ausweg aus der Krise

Angesichts der immer höheren Zinsen für italienische und spanische Staatsanleihen
hat der Goldman Sachs Politik-Berater italienische Premier Mario Monti vorgeschlagen,
man möge doch zur Linderung der Not das Sparbuch der Oma plündern die Mittel
des europäischen Rettungsschirms EFSF zum Kauf von italienischen und spanischen
Bonds verwenden. Dies ist rechtlich möglich. Dass dies jedoch konkret beim
G 20 Gipfel in Los Cabos (Mexiko) beschlossen worden sei, wurde von
Bundeskanzlerin Angela Merkel umgehend hart dementiert.
Bei genauerer Betrachtung ist das Dementi jedoch weich wie ein Pfirsich aus der Uckermark:
Es hatte nämlich niemand behauptet, dass dies beschlossen worden sei.

Stattdessen sagten mehrere Vertreter, die von ihren Chefs gebrieft worden waren,
dass Angela Merkel in Gesprächen am Rande des Gipfels den Eindruck erweckt habe,
sie sei „willig, mehr zu tun“ als bisher. Auch der britische Finanzminister Osborne sagte,
er sehe, dass die Nordeuropäer immer mehr Bereitschaft zeigten, den Südeuropäern und den
Banken zu helfen. Die Briten zahlen keinen müden Cent in die Rettungsfonds,
weshalb originelle Wortspenden gewissermaßen ihr Beitrag zu Euro-Rettung sind.

Aber auch ein Vertreter der EU glaubt, ein Einknicken der störrischen Deutschen
beobachtet zu haben. Die EU hat allerdings ihre eigene Agenda.
Kommissions-Präsident Jose Manuel Barroso war nämlich mit dem nicht besonders
originellen Vorschlag aufgetreten, die Euro-Zone solle Euro-Bonds herausgeben.
Dies findet im Moment allerdings nicht die Zustimmung der Deutschen,
was man auch schon vor dem Gipfel wusste.

Weil aber bei den Südeuropäern die Hütte brennt, wird nun verzweifelt nach
raschen Lösungen gesucht, die keine Vertragsänderungen verursachen und
daher nicht von irgendwelchen Parlamenten abgesegnet werden müssen.
Der Griff in die Kasse Rückgriff auf den EFSF ist daher ein naheliegender Vorschlag.
Dass Monti diesen gemacht hat, zeigt, dass Spanien und Italien große Angst
vor der nächsten Auktion am Donnerstag haben,
wo die Staaten wieder mehrere neue Anleihen an den Mann bringen wollen.

Der französische Präsident Francois Hollande sieht das Thema eher aus
der Perspektive des Sonnenkönigs: Er gab sich entrüstet, und sagte,
es sei geradezu unverschämt vom Pöbel von den Märkten, dass die Spanier
höhere Zinsen zahlen müssten – wo die EU doch ein solch glänzendes
Bankenrettungs-Paket auf den Tisch gelegt habe.

Den kompletten Artikel findet Ihr hier :  Deutsche Mittelstands Nachrichten

 

Das beabsichtige Ende der Eurokrise

Haben Sie am 29. Juni etwas vor? Dann endet das „alte Europa“ und seine Krise.
Der Bundestag wird über den ESM entscheiden und ihn wahrscheinlich absegnen.
Das milliardenschwere Rettungsmonster darf sich dann von den Steuergeldern
derer bedienen, die noch Steuern bezahlen…

Zünden Sie eine Kerze an. Beten Sie! Vielleicht steigt der DAX?
Die Eurokrise ist dann Vergangenheit. Sie war so lästig.

Die Schläuche zur Druckbetankung der klammen Staaten und Banken sind bereits
verlegt und warten auf das Öffnen der Hähne. Vielleicht riecht es ja am 29. Juni
etwas nach Schwefel. Wenn Politiker die Märkte überrumpeln, ist der Teufel
oft nicht fern – wie damals, als sie den Euro in die Röhre schoben wie einen
Kuchen ohne Zutaten auf einem Kindergeburtstag.
Zum Glück spielt Europa gerade Fußball,
wenn die ultimativen Finanzwaffe ESM einsatzbereit gemacht wird.

Den kompletten Artikel findet Ihr hier : Rottmeyer.de

ESM & Fiskalpakt – Putsch der Finanzmafia per Gesetz ?

Im Windschatten der Fussball EM und noch vor der Sommerpause von Bundestag
und Bundesrat soll am 29. Juni der europäische Fiskalpakt und der
Euro-Rettungsschirm ESM verabschiedet werden. Koalition und Opposition einigten
sich in der vergangenen Woche für die Abstimmung im Bundestag.
Die Sitzung ist für den 29.6. um 17 Uhr angesetzt und abends soll es dann eine
Sondersitzung des Bundesrates geben. Am Vormittag des kommenden Tages soll das
Gesetz dann vom Bundespräsidenten unterzeichnet werden.
Am 1. Juli soll der Rettungsschirm in Kraft treten.

ESM-Vertrag und Fiskalpakt bedeuten eine Machtergreifung durch ein von den
EU-Bürgern nicht demokratisch legitimiertes Konstrukt auf EU-Ebene.
Ein sogenannter Gouverneursrat, ausgestattet mit unfassbar weitreichenden
rechtlichen Instrumenten wird ermächtigt, souveränen EU-Staaten finanziell
und wirtschaftlich und somit auch politisch zu diktieren. Eine Kontrolle dieser
Gruppe ist nicht möglich. Die Souveränität aller einzelnen EU-Staaten über ihren
eigenen Staatshaushalt werden völlig intransparenten EU-Gremien übertragen.