Kalter Krieg im Schwarzen Meer: USA kassieren katastrophale Blamage

April 22, 2014  von  Jens Blecker

uss_coockWäre der 1. April, man hätte das für einen Scherz gehalten. Eigentlich war der amerikanische Zerstörer USS Donald Cook zur Einschüchterung ins Schwarze Meer geschickt worden. Das Ergebnis dieser Aktion stellt allerdings einiges auf den Kopf und lässt an der Kampffähigkeit der US-Marine durchaus Zweifeln. Das installierte elektronische Warn- und Feuerleitsystem Aegis wurde von einem unbewaffneten Bomber SU-24 lahmgelegt, das führte zu einer ganzen Welle an Entlassungsgesuchen von Matrosen. Die Begründung sei bei allen gewesen, dass man nicht vor habe sein Leben so leichtfertig aufs Spiel zu setzen.
Der Zerstörer Donald Cook ist mit Marschflugkörpern und Tomahawks bewaffnet, eigentlich in Verbindung mit dem Feuerleitsystem Aegis eine gefährliche Kombination.
Laut Pawel Solotarjow, dem Stellvertretenden Direktors des Instituts der Akademie der Wissenschaften Russlands für die USA und Kanada wiedersprach das Auftauchen von amerikanischen Kriegsschiffen im Schwarzen Meer der Konvention über den Charakter und die Fristen für den Aufenthalt von Kriegsschiffen von Nichtanrainer-Ländern. Russland konterte diese Provokation durch den SU24 Bomber. Die Zielerfassung im Anflug soll noch planmäßig funktioniert haben und die Gefechtsbereitschaft ausgelöst worden sein. Kurze Zeit später wurde das System allerdings mit dem neuesten russischen funkelektronischen Bekämpfungskomplex lahmgelegt.

Im Folgenden ein Zitat von Ria Novosti, was sicherlich für einige nasse Schlüpfer in der Rüstungsindustrie und in der Admiralität gesorgt haben dürfte:

Die Su-24 aber überflog das Deck des Zerstörers, vollzog eine Kampfkurve und imitierte einen Raketenangriff gegen das Ziel. Im Anschluss daran wendete die Maschine und wiederholte das Manöver, und zwar zwölf Mal.[1]

Konsequenterweise trat die Cook daraufhin den Rückzug in einen rumänischen Hafen an, wo 27 der etwas über 300 Besatzungsmitglieder ein Entlassungsgesuch einreichten. Das ist ein untrügliches Zeichen dafür wie hilflos sich die Soldaten gefühlt haben müssen. Bei Ria Novosti dazu:

Nach diesem Zwischenfall habe die „Donald Cook“, wie ausländische Massenmedien berichten, schnellstens einen Hafen in Rumänien angelaufen. Dort hätten 27 Besatzungsmitglieder ihr Entlassungsgesuch eingereicht. Man sagt, dass alle 27 Personen geschrieben hätten, dass sie nicht die Absicht hätten, ihr Leben aufs Spiel zu setzen. Das wird auch durch eine Erklärung des Pentagons indirekt bestätigt. Darin wird behauptet, dass diese Aktion die Besatzung des amerikanischen Schiffes demoralisiert hätte.[1]

Das war ja mehr oder weniger nur ein “Spässchen”. Den Matrosen dürfte aber eingeleuchtet haben, was unter realen Umständen geschehen wäre. Der Zerstörer hätte in aller Seelenruhe versenkt werden und mit der Besatzung eine Runde “Moorhuhn” gespielt werden können. Möglicherweise gibt es noch irgendwo ein mechanisches Flugabwehrgeschütz in den Katakomben der Arleigh-Burke-Klasse, aber für eine echte Gegenwehr dürfte das doch eher nicht reichen. Die SU-24 Bomber mögen schon etwas in die Tage gekommen sein, aber mit einem kleinen technischen Upgrade eine gewaltige Gefahr für amerikanische Kriegsschiffe wie es scheint. Wenn alle russischen Kampfflugzeuge im Betrieb umgerüstet werden, müssen die USA wohl bis zu einer Lösung der Probleme beim Aegis zunächst die Füsse still halten.

Die Russen werden vermutlich ordentlich gefeixt haben, mit blamabel ist die Aktion noch untertrieben. :D

Carpe diem und danke an Django für den Hinweis.

Bildquelle: Wikipedia
[1] http://de.ria.ru/opinion/20140421/268324381.html

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http://www.iknews.de/2014/04/22/kalter-krieg-im-schwarzen-meer-usa-kassieren-katastrophale-blamage/

Gebiet Wolgograd trauert vom 1. bis 3. Januar um die Opfer

Gebiet Wolgograd trauert vom 1. bis 3. Januar um die Opfer

STIMME RUSSLANDS Dank den Handlungen von Polizisten konnte bei der Explosion im Bahnhof von Wolgograd eine höhere Anzahl von Opfern verhindert werden. Die russische Ermittlungsbehörde stufte den Vorfall als einen Terroranschlag ein. Die näheren Umstände der Tragödie werden von den Untersuchungsbeamten ermittelt.

Foto: RIA Novosti

Strafverfahren sind nach zwei Artikeln des Strafgesetzbuches eingeleitet worden. Indessen ringen Mediziner um das Leben von acht Personen, deren Gesundheitszustand von als besonders schwer eingeschätzt wird. Insgesamt wurden mehr als 30 Personen in Krankenhäuser eingeliefert. 14 Menschen wurden von der Attentäterin mit in den Tod gerissen.

Laut vorläufigen Expertenschätzungen ist die Sprengkraft der Bombe, die in Wolgograd gezündet wurde, 10 Kilogramm TNT-Stärke gewesen. Der Sprengsatz war mit Vernichtungselementen versehen. Durch die Druckwelle sind Fensterscheiben im Erd- und im Obersgeschoß des Bahnhofsgebäudes geplatzt. Die Kriminalisten meinen, dass die Opferzahl hätten größer sein können, hätten die Polizisten die verdächtige Frau nicht angehalten. Der offizielle Vertreter des russischen Ermittlungsbehörde, Wladimir Markin, kommentiert:

„Nach vorliegenden Informationen hat eine terroristische Selbstmörderin die Sprengung vorgenommen, die beim Herangehen an die Rahmen der Metallsuchgeräte einen Mitarbeiter der Polizei erblickte, nervös wurde und den Sprengsatz mit Vernichtungselementen zur Explosion brachte. Allem Anschein nach hätte die Zahl der Opfer weitaus höher sein können, wenn das so genannte Absperrsystem im Bahnhof nicht funktioniert hätte, welches es der terroristischen Selbstmörderin nicht erlaubte, den Rahmen des Metallsuchgeräts zu passieren und in den Warteraum zu gelangen, wo sich in jenem Augenblick eine große Ansammlung von Fahrgästen, unter anderem wegen einer Verspätung von drei Zügen, gebildet hatte. Gegenwärtig ist vor Ort eine operative Untersuchungsgruppe tätig, welche den Tatort in Augenschein nimmt und Spuren des Verbrechens aussondert und festhält.“

Foto: RIA Novosti

Die Person der verdächtigen Frau soll demnächst festgestellt werden. Ihre sterblichen Überreste sind zur genetischen Expertise geschickt worden. Es ist bereits bekannt, dass unter den Todesopfern ein Kind ist. Kinder gibt es auch unter den Verletzten. Gegenwärtig wird den Verletzten alle notwendige Hilfe erwiesen. Das Katastrophenschutzministerium hat ein Spezialflugzeug mit Ärzten und zusätzlichen Ausrüstungen für die Hilfeleistung an die Verletzten nach Wolgograd entsandt. Einige von ihnen sollen zwecks medizinischer Behandlung nach Moskau gebracht werden. Oleg Sagalaj, Pressesekretär der Ministerin für Gesundheitswesen Russlands, sagt:

„Die Verletzten sind in medizinische Einrichtungen der Stadt Wolgograd eingeliefert worden. Im Auftrag der russischen Gesundheitsministerin Veronika Skworzowa ist gemeinsam mit dem Katastrophenschutzministerium ein Sonderflugzeug für den Abflug nach Wolgograd vorbereitet worden. Die Maschine wird Fachleute von föderalen medizinischen Einrichtungen in diese Stadt zwecks Einschätzung des Zustandes der Verletzten und der Ermittlung der Notwendigkeit ihrer Überführung nach Moskau bringen, damit ihnen hier hochtechnologische medizinische Hilfe erwiesen werden kann. Die Krankenbetten sind in den entsprechenden medizinischen Einrichtungen von Moskau bereits reserviert worden. Darüber hinaus sind Fachkräfte aus dem Zentrum für Gerichtsmedizin und aus dem Serbski-Instutut nach Wolgograd entsandt worden, damit sie den Verunglückten, ihren Familien und allen, die das benötigen, psychologische Hilfe erweisen.“

Fotostrecke: Anschlag im Bahnhof von Wolgograd

Von den ersten Minuten der Tragödie in Wolgograd an behält der russische Präsident Wladimir Putin die Situation persönlich im Auge. Das teilte sein Pressesekretär Dmitri Peskow mit:

„Dem Präsidenten wurde die Explosion im Bahnhof von Wolgograd unverzüglich gemeldet. Er hörte sich ausführliche Berichte an, welche vorläufige Informationen enthielten, nahm die ersten Angaben vom Ort des Vorkommnisses entgegen.

Wladimir Putin wird auch über alle neuen Umstände und Details des Vorfalls informiert, die im Zuge der Ermittlung entstehen. In erster Linie natürlich die Angaben über die tödlich Verunglückten und über die Verletzten. Der Präsident hat bereits die erforderlichen Anweisungen vor allen Dingen an das Katastrophenschutzministerium und das Gesundheitsministerium zwecks Erbringung der erforderlichen Hilfe an alle Betroffenen erteilt.“

 

Der 1. bis 3. Januar sind im Gebiet Wolgograd zu Trauertagen erklärt worden. Gouverneur Sergej Boschenow teilte mit, dass an die Familien der Todesopfer je eine Million Rubel ausgezahlt werde. Mit den ersten Auszahlungen in Höhe von 250.000 Rubel soll am Montag (dem 30. Dezember) begonnen werden.

500-Euro-Schein-Verbot?

Die Vorboten des Bargeldverbots lassen grüßen. Ausgerechnet die Bank of America empfiehlt der EZB, alle 500-Euro-Scheine einzuziehen. Aberwitzige Behauptung: das würde den Euro schwächen, die Wirtschaft ankurbeln und Schwarzgeld auslöschen.

Unbenannt

Athanasios Vamvakidis, Analyst von der Bank of America, hat der Europäischen Zentralbank empfohlen, die 500-Euro-Scheine aus dem Verkehr zu ziehen. Alle wissen, dass die Banknoten, die die Spanier ironisch „Bin Laden“ nennen, existieren, aber nur wenige haben sie je gesehen, berichtet The Wall Street Journal.     Ein Verzicht auf die 500-Euro-Banknote würde die europäische Gemeinschaftswährung schwächen und dadurch die Exporte vorantreiben und die Arbeitslosigkeit nach unten drücken, argumentiert Vamvakidis seinen Vorstoß. Darüber hinaus könnte die Maßnahme helfen, Schwarzgeld-Besitzern auf die Spur zu kommen. Nach Erkenntnissen des Amtes für die Bekämpfung des organisierten Verbrechens in London (Soca) gehen 90 Prozent der 500-Euro-Scheine durch die Hände von Verbrechern.
Die EZB solle alle Inhaber von 500-Euro-Banknoten aufrufen, ihr Bargeld binnen eines Monats bei den europäischen Banken zu deponieren, empfiehlt Vamvakidis. Dabei müssten sie die legale Herkunft der Gelder nachweisen. Die Noten, die nicht deponiert würden, sollten annulliert werden.
Es ist unklar, ob die EZB dem Ratschlag folgen wird. Im vergangenen Jahr hatte EZB-Präsident Mario Draghi gesagt, die Bank halte an den 500-Euro-Scheinen fest. (via Ria Novosti)

In GB sind 500-Euro-Scheine schon verboten. Frankreich will folgen. Mehr Infos hier.

Plan X: Die Hacker-Armee des Pentagons!

Noch bis vor kurzem bestritt das Pentagon, dass die USA an offensiven Cyberwaffen basteln. Im Sommer 2011 wurde beispielsweise behauptet, dass die US-Cyberstrategie lediglich defensiven Charakter hätten. Aber wie so oft, handelt es sich auch hierbei um eine dreiste Lüge. Weit über 100 Mio. Dollar werden in offensive Hacker-Programme investiert, die im Ernstfall „feindliche“ Computersysteme vernichten sollen. Der Name der Operation: Plan X.

Der nächste Weltkrieg wird auch ein Cyberkrieg sein. Die USA will für diesen Krieg gerüstet sein. Und zwar nicht bloss defensiv, wie man noch vor einem Jahr beteuerte, sondern auch offensiv. Wie die Zeitung „KOMMERSANT“ schreibt, hat die US-Army eine offensive Cyberstrategie entwickelt, die mit schädlichen Virus-Programmen feindliche Computersysteme und Leitzentralen angreifen kann. Dieses Projekt trägt den Namen „Plan X“ und wird in den kommenden Jahren weit über 100 Millionen Dollar verschlingen. Am 27. September findet bei der Forschungsbehörde des Pentagons die erste geschlossene Sitzung statt. Dabei geht es um die Analyse von Netzwerkstrukturen des Gegners und die Ausarbeitung von Möglichkeiten zur Cyberkriegsführung.

10 Millionen Dollar flossen bereits in offensive Hacker-Programme, die auch bei konventionellen Gefechten eingesetzt werden können. Schon in einem Jahr will die US-Luftstreitkräfte diese Cyberwaffen gegen ihre Feinde einsetzen. Das russische Aussenministerium spricht nun von einem „Cyber-Wettrüsten“, wie RIA NOVOSTI schreibt, deren Folgen heute niemand vorhersehen kann.

http://www.seite3.ch/Plan+X+Die+Hacker+Armee+des+Pentagons+/556529/detail.html

Lügen wie gedruckt: USA liefern keine Waffen für die Nato-Gangs in Syrien

Kommentar: Die Berufslügnerin Nuland vom US-Außenamt hat es schon schwer. Anfang August unterzeichnete der Usurpator des US-Präsidentenamtes, Obama, sozusagen der Statthalter der westlichen Finanzmafia,  einen geheimen Erlaß, welcher der CIA “Hilfe” für die Mördergangs der NATO in Syrien erlaubt. Und jetzt muss Nuland wieder so tun, als würden die USA der Al-CIAda/FSA in Syrien nur Dörrobst für den Proviant liefern.

Aber auch Obamas “geheimer Erlaß” ist nur ein Täuschungsmanöver. Denn der syrische Krieg ist von Anfang an ein Krieg der Achse London-Washington-Tel Aviv zur Balkanisierung Syriens nach dem Muster Libyen gewesen.

Der Krieg gegen Syrien wurde von Präsident George W. Bush bei einem  Treffen in Camp David am 15. September 2001, kurz nach den spektakulären  Anschlägen in New York und Washington beschlossen. Es wurde geplant,  gleichzeitig in Libyen und Syrien einzugreifen, um die  Handlungsfähigkeit auf doppeltem Einsatzgebiet zu zeigen. Diese  Entscheidung wurde durch ein Interview des General Wesley Clark, Ex-Oberbefehlshaber der NATO, bezeugt.

Im Zuge des Sturzes des Regimes in Bagdad im Jahr 2003 verabschiedete der Kongress zwei Gesetze, die dem Präsidenten der USA Anweisung zur Vorbereitung eines Krieges gegen Libyen und   gegen Syrien (Syria Accountability Act) gaben. [Kommentar Ende]

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USA: Moskaus Berichte über Waffenlieferungen an syrische Opposition sind Ablenkungsmanöver

WASHINGTON, 21. August (RIA Novosti).

Russland versucht laut US-Außenamtssprecherin Victoria Nuland, mit  seinen Erklärungen über die Waffenlieferungen an Syrien die  Aufmerksamkeit vom eigenen Unwillen abzulenken, die Mechanismen des  UN-Sicherheitsrates für Druck auf Damaskus zu nutzen.

„Ich glaube, dass Russland die Aufmerksamkeit von seinem Unwillen   ablenkt, die Mechanismen des UN-Sicherheitsrates für die Druckausübung   auf Assad zu nutzen, damit er den Plan von Kofi Annan zur Einstellung   der Gewalt und zur Sicherung politischer Wandlungen einhält. Russland wollte auch nicht eine größere Effektivität der Strategie sichern, über   die wir alle in Genf übereingekommen waren. Sie wissen, dass es sehr   wichtige Dinge gibt, die Russland tun könnte“, sagte Nuland auf einem   Briefing am Montag.

Sie hob auch hervor, dass die USA weiterhin an ihrer Position  festhalten  und der syrischen Opposition nur nichtmilitärische Hilfe  erweisen.

Zuvor hatte  der russische Vizeaußenminister Gennadi Gatilow auf  Twitter geschrieben, er sehe immer mehr Fakten für massenhafte  Lieferungen von Waffen aus westlicher Produktion an die syrische  Opposition über Drittländer.

 

 

http://de.rian.ru/world/20120821/264231297.html