500-Euro-Schein-Verbot?

Die Vorboten des Bargeldverbots lassen grüßen. Ausgerechnet die Bank of America empfiehlt der EZB, alle 500-Euro-Scheine einzuziehen. Aberwitzige Behauptung: das würde den Euro schwächen, die Wirtschaft ankurbeln und Schwarzgeld auslöschen.

Unbenannt

Athanasios Vamvakidis, Analyst von der Bank of America, hat der Europäischen Zentralbank empfohlen, die 500-Euro-Scheine aus dem Verkehr zu ziehen. Alle wissen, dass die Banknoten, die die Spanier ironisch „Bin Laden“ nennen, existieren, aber nur wenige haben sie je gesehen, berichtet The Wall Street Journal.     Ein Verzicht auf die 500-Euro-Banknote würde die europäische Gemeinschaftswährung schwächen und dadurch die Exporte vorantreiben und die Arbeitslosigkeit nach unten drücken, argumentiert Vamvakidis seinen Vorstoß. Darüber hinaus könnte die Maßnahme helfen, Schwarzgeld-Besitzern auf die Spur zu kommen. Nach Erkenntnissen des Amtes für die Bekämpfung des organisierten Verbrechens in London (Soca) gehen 90 Prozent der 500-Euro-Scheine durch die Hände von Verbrechern.
Die EZB solle alle Inhaber von 500-Euro-Banknoten aufrufen, ihr Bargeld binnen eines Monats bei den europäischen Banken zu deponieren, empfiehlt Vamvakidis. Dabei müssten sie die legale Herkunft der Gelder nachweisen. Die Noten, die nicht deponiert würden, sollten annulliert werden.
Es ist unklar, ob die EZB dem Ratschlag folgen wird. Im vergangenen Jahr hatte EZB-Präsident Mario Draghi gesagt, die Bank halte an den 500-Euro-Scheinen fest. (via Ria Novosti)

In GB sind 500-Euro-Scheine schon verboten. Frankreich will folgen. Mehr Infos hier.

Lügen wie gedruckt: USA liefern keine Waffen für die Nato-Gangs in Syrien

Kommentar: Die Berufslügnerin Nuland vom US-Außenamt hat es schon schwer. Anfang August unterzeichnete der Usurpator des US-Präsidentenamtes, Obama, sozusagen der Statthalter der westlichen Finanzmafia,  einen geheimen Erlaß, welcher der CIA “Hilfe” für die Mördergangs der NATO in Syrien erlaubt. Und jetzt muss Nuland wieder so tun, als würden die USA der Al-CIAda/FSA in Syrien nur Dörrobst für den Proviant liefern.

Aber auch Obamas “geheimer Erlaß” ist nur ein Täuschungsmanöver. Denn der syrische Krieg ist von Anfang an ein Krieg der Achse London-Washington-Tel Aviv zur Balkanisierung Syriens nach dem Muster Libyen gewesen.

Der Krieg gegen Syrien wurde von Präsident George W. Bush bei einem  Treffen in Camp David am 15. September 2001, kurz nach den spektakulären  Anschlägen in New York und Washington beschlossen. Es wurde geplant,  gleichzeitig in Libyen und Syrien einzugreifen, um die  Handlungsfähigkeit auf doppeltem Einsatzgebiet zu zeigen. Diese  Entscheidung wurde durch ein Interview des General Wesley Clark, Ex-Oberbefehlshaber der NATO, bezeugt.

Im Zuge des Sturzes des Regimes in Bagdad im Jahr 2003 verabschiedete der Kongress zwei Gesetze, die dem Präsidenten der USA Anweisung zur Vorbereitung eines Krieges gegen Libyen und   gegen Syrien (Syria Accountability Act) gaben. [Kommentar Ende]

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USA: Moskaus Berichte über Waffenlieferungen an syrische Opposition sind Ablenkungsmanöver

WASHINGTON, 21. August (RIA Novosti).

Russland versucht laut US-Außenamtssprecherin Victoria Nuland, mit  seinen Erklärungen über die Waffenlieferungen an Syrien die  Aufmerksamkeit vom eigenen Unwillen abzulenken, die Mechanismen des  UN-Sicherheitsrates für Druck auf Damaskus zu nutzen.

„Ich glaube, dass Russland die Aufmerksamkeit von seinem Unwillen   ablenkt, die Mechanismen des UN-Sicherheitsrates für die Druckausübung   auf Assad zu nutzen, damit er den Plan von Kofi Annan zur Einstellung   der Gewalt und zur Sicherung politischer Wandlungen einhält. Russland wollte auch nicht eine größere Effektivität der Strategie sichern, über   die wir alle in Genf übereingekommen waren. Sie wissen, dass es sehr   wichtige Dinge gibt, die Russland tun könnte“, sagte Nuland auf einem   Briefing am Montag.

Sie hob auch hervor, dass die USA weiterhin an ihrer Position  festhalten  und der syrischen Opposition nur nichtmilitärische Hilfe  erweisen.

Zuvor hatte  der russische Vizeaußenminister Gennadi Gatilow auf  Twitter geschrieben, er sehe immer mehr Fakten für massenhafte  Lieferungen von Waffen aus westlicher Produktion an die syrische  Opposition über Drittländer.

 

 

http://de.rian.ru/world/20120821/264231297.html