Der Fall Mollath – Brachten Rotarier Mollath in die Klapsmühle?

2013 erreichten die Enthüllungen im Fall Gustl Mollath neue Höhepunkte.

All jenen, die nichts von »Verschwörungstheorien« halten, sei gesagt: Verschwörungen existieren wirklich.
Denn wie inzwischen überdeutlich wurde, wurde Mollath Opfer einer solchen Intrige.

Es stellte sich heraus, dass in Deutschland unliebsame Personen genauso in der Psychiatrie verschwinden
können wie weiland in der Sowjetunion. Und die Spur führt mitten in Nürnbergs und Bayerns feine Gesellschaft
vielleicht sogar bis hinauf in die Staatsregierung…

 

Gustl Mollath

Der Ärger für Gustl Mollath begann um das Jahr 2000 herum.
Während er sich seine Brötchen als KFZ-Tuner in Nürnberg verdiente, arbeitete seine
Gattin in Nürnberg als Vermögensberaterin bei der HypoVereinsbank.

Die Bankerin hatte sich in den 90-er Jahren »einen eigenen Kundenkreis aufgebaut,
für den sie Schwarzgelder in die Schweiz verschob.

Manchmal begleitete Mollath seine Frau sogar auf diesen Kurierfahrten.

Als jedoch immer mehr seltsame Aufträge und Umbuchungen aus dem heimischen Faxgerät quollen,
dämmerte Mollath, dass es so nicht weitergehen konnte: »Für Gustl Mollath sind diese
Geldverschiebungen in solchen Größenordnungen von vielen 100 Millionen DM (aus ganz Deutschland)
mit seinem politischen Weltbild unvereinbar, und er befürchtet außerdem rechtliche Konsequenzen,
sowohl für seine Frau, als auch für sich«, heißt es auf seiner Website

»Er verbietet seiner Frau, die Geldtransfers mit seinen Fahrzeugen zu erledigen.«

Aber nicht nur das: Ab 2001 beschwerte sich Mollath auch bei Dritten.

Er habe seine Frau und die beteiligten Banker ermahnt, »diese illegalen Praktiken einzustellen«.

Und schließlich zeigte er seine Gattin und die ihm bekannten Kunden und Komplizen bei der Polizei
und Staatsanwaltschaft an. Vermutlich beging er damit einen entscheidenden Fehler.

Statt sich lediglich selbst aus den dubiosen Geschäften herauszuhalten, legte er sich mit dem
ganzen Schwarzgeldkartell an. Er wollte diese Geschäfte generell unterbinden.

Damit hätte nicht nur die schöne »Schwarzgeld-Linie« in die Schweiz versiegen, sondern auch
das ganze Kartell auffliegen und strafrechtlich verfolgt werden können.

Damit kam das Kartell in eine »Er-oder-wir«-Situation.

Den kompletten Artikel findet Ihr hier : info.kopp-verlag.de

Der Fall Mollath : Informatives aus dem Rotarierleben

Als der Fall Mollath nun schon tagelang durch “die Gazetten, insbeondere die SZ” geisterte, da fühlte sich
Freund Helgerth, Sekretär des Rotary-Clubs München-Harlaching, in “den aktuellen 5 Minuten” zu einigen
Erläuterungen gedrängt:“Mollath sei auf Grund mehrerer Entscheidungen der Landgerichte in Nürnberg und Bayreuth,
der Oberlandesgerichte in Bamberg und Nürnberg und des Bundesgerichtshofs im Bezirkskrankenhaus Bayreuth untergebracht.”

Ich verstehe. Nicht weniger als 5 Gerichte aller Ebenen haben entschieden! So viel Gerechtigkeit möchte man
als finanzamtgebeutelter Rotarier erstmal erleben.

“Anlass für die Unterbringung waren mehrere Straftaten der gefährlichen Körperverletzung und Freiheitsberaubung
zum Nachteil seiner Frau und zahlreiche Sachbeschädigungen.”

Freund Helgerth hatte offensichtlich Null Ahnung von dem Gegenstand, über den er informierte. Und Zweifel,
daß die behaupteten “Anlässe” zu jahrelanger “Unterbringung” führten konnten, kennt er nicht.

So geht es munter weiter in seiner “aktuellen Information”. Wer mag, kann hier den kompletten Wortlaut finden.

Natürlich wird auch referiert, daß Mollath die Rotarier angegriffen habe, sogar Karl Diehl (!) und Staatsanwalt Hubmann (!),
und am Ende fragt Freund Helgerth empört: “hätte die Staatsanwaltschaft bei allen Rotariern durchsuchen müssen,
um die Schwarzgeldverschiebungen aufzudecken?”

In der Tat, eine originelle Idee.

Quelle : opablog.net