In der eigenen Falle

Posted by krisenfrei – 19/07/2014

Erneut verschärfte Wirtschaftssanktionen gegen Rußland stoßen in den USA auf Widerstand. Mächtige Lobbyverbände machen Front gegen Obamas Spielchen

Von Rainer Rupp

Das Washingtoner Sanktionskarussell gegen Rußland hat sich ein Stück weitergedreht. Weil der Kreml den US-Plänen in der Ukraine partout nicht folgen will, ließ US-Präsident Barack Obama die ökonomischen Strafmaßnahmen Mitte der Woche weiter verschärfen. Prompt zogen die EU-Staats- und Regierungschefs bei ihrem Gipfel in Brüssel nach. Allerdings nur symbolisch, die Auflagen haben keinen Stachel und dienen eher der Aufrechterhaltung einer trans­atlantischen Fassade. Dahinter ist die Kluft tiefer geworden.

Obama verliert auf der Beliebtheitsskala. Auch in den USA trifft seine Rußland-Politik auf wachsenden Widerstand. Und das nicht nur in der Bevölkerung, die inzwischen den neokonservativen Kriegstreibern, egal ob »Demokraten« oder »Republikaner« mißtraut.

Am energischsten setzten sich jenseits des Atlantiks nicht friedensbewegte Aktivisten gegen die Sanktionen ein, sondern die Herren in den Chefetagen namhafter Weltkonzerne, insbesondere im Energiesektor. Die fühlen sind als eigentliche Verlierer der Sanktionspolitik.

Dagegen begehren nun zwei mächtige Wirtschaftsverbände auf: Die U.S. Chamber of Commerce und die National Association of Manufacturers.

Offensichtlich war es beiden nicht gelungen, sich, wie in solchen Fallen üblich, ohne Aufsehen hinter den Kulissen gegen die »Falken« und deren Unterstützer im rüstungsindustriellen Komplex durchzusetzen. Daher ließen die Verbände jüngst wissen, sie würden demnächst in den drei einflußreichsten Tageszeitungen der USA, New York Times, Wall Street Journal und Washington Post, Großanzeigen schalten: Darin wollen sie gegen die Rußland-Sanktionen protestieren, weil diese US-Arbeitsplätze und US-Geschäftsinteressen gefährdeten. In der Öffentlichkeit werden diese Lobbyverbände sehr ernst genommen. Jeder weiß, daß dahinter kaltschnäuzige, profitorientierte Businessmen stecken.

Besonders besorgt seien laut New York Times vom Mittwoch …

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Bin mal gespannt, wie lange Obama mit seinen Russland-Sanktionen gegen diese Businessmen noch durchhält.
Im Herbst sind US-Kongresswahlen. 

https://krisenfrei.wordpress.com/2014/07/19/in-der-eigenen-falle/

Timoschenko nach abgehörtem Telefonat unter Druck

Julia Timoschenko: Hat sie Rußland mit Auslöschung gedroht? Foto:  picture alliance/AP Photo

Julia Timoschenko: Hat sie Rußland mit Auslöschung gedroht? Foto: picture alliance/AP Photo

KIEW. Die ukrainische Präsidentschaftskandidatin Julia Timoschenko ist wegen eines abgehörten Telefonats unter Druck geraten. In dem Gespräch mit dem ehemaligen stellvertretenden Chef des ukrainischen Sicherheitsrates, Nestor Schufritsch, soll sich Timotschenko unter anderem über Rußlands Präsidenten Wladimir Putin abfällig geäußert haben.

Laut dem von russischen Nachrichtenagenturen verbreiteten Text soll die 53jährige gesagt haben: „Ich bin bereit, selbst eine Maschinenpistole zu nehmen und diesem Bastard in den Kopf zu schießen.“ Zudem drohte sie damit, ihre Beziehungen zu nutzen, „damit von diesem Rußland kein Stück verbrannte Erde übrig bleibt“. Die frühere Ministerpräsidentin bestätigte das Telefonat über den Kurznachrichtendienst Twitter bereits und entschuldigte sich für die Wortwahl. Schufritsch bestreitet dagegen, das Telefonat geführt zu haben.

G7-Staaten lassen Treffen mit Putin platzen

Zugleich warf Timoschenko dem russischen Inlandsgeheimdienst vor, das Telefonat teilweise manipuliert zu haben. Laut russischen Medien soll die Politikerin über die russische Bevölkerung in der Ostukraine gesagt haben: „Man sollte sie mit Nuklearwaffen erledigen.“ Kurz darauf ändert sich jedoch abrupt das Thema und die beiden sprechen über die Krim.

Unterdessen haben sich die G7-Staaten Rußland mit weiteren Konsequenzen wegen der Annektierung der Krim gedroht. „Diese klare Verletzung des Völkerrechts stellt eine ernsthafte Herausforderung für die Rechtsstaatlichkeit weltweit und betrifft alle Staaten“, heißt es in einer am Montag verbreiteten gemeinsamen Erklärung. Ein ursprünglich in Sotschi geplantes Treffen mit Putin ließen die G7-Chefs platzen.

 

http://jungefreiheit.de/politik/ausland/2014/timoschenko-nach-abgehoertem-telefonat-unter-druck/

Krim verbietet …

Geschrieben von 11. März 2014

 

Krim verbietet nationalistische Partei „Swoboda“ und „Rechten Sektor“

Bereits vor einiger Zeit habe ich hier geäußert, daß es tendenziell dazu kommen kann, das die nationalen Parteien, Vereine oder Strömungen verboten werden könnten. Allerdings habe ich nicht gedacht, das es so schnell geht. Das was auf der Krim gerade passiert, wird in einiger Zeit auch in Rußland passieren, denn auch dort werden die nationalen Ströme immer stärker. In Rußland richtet sich die nationale Bewegung überwiegend gegen den unaufhörlichen Strom der Ausländer nach den russischen Großstädten, gegen die Bildungspolitik und dem Holocaustkult. Die nationalen Bewegungen in Rußland sind ebenfalls der Meinung, das ein Maidan richtig und wichtig ist, jedoch mit diesem geschehenen Hintergrund alles andere als legitim ist! Und diese Verbotswelle der nationalen Parteien und Be3wegungen könnte aber auch nach Europa schwappen! Mit der NPD wird es schon versucht!Mal sehen, welches Land als nächstes nachzieht. 

Hier die neue Meldung:

Im Streit mit der neuen Regierung in Kiew hat die autonome Halbinsel Krim die nationalistische Partei „Swoboda“ aber auch die rechtsextreme Organisation „Rechter Sektor“ verboten. „Swoboda“ ist im ukrainischen Parlament vertreten und Teil der neuen Regierungskoalition.

Für das Verbot der beiden Organisationen, deren Aktivisten an den blutigen Zusammenstößen in Kiew teilgenommen hatten, stimmte der Oberste Rat der Krim am Dienstag. Zur Begründung hieß es, dass diese Organisationen, die für ihre anti-russisch Rhetorik bekannt sind, für die Bevölkerung der russisch geprägten Krim eine Lebensgefahr darstellen würden. „Die Behörden der Autonomen Republik treffen alle möglichen Maßnahmen, um ein Gelangen der Extremisten auf die Krim zu verhindern“, so das Parlament der Schwarzmeer-Halbinsel.

Die politische Krise in der Ukraine war eskaliert, nachdem das Parlament am 22. Februar die Verfassung geändert, Präsident Janukowitsch für abgesetzt erklärt und eine neue, von der Opposition dominierte Regierung bestimmt hatte. Russisch geprägte Regionen im Osten und Süden der Ukraine haben den Machtwechsel in Kiew nicht anerkannt und Russland um Hilfe gebeten. Die Krim will in einem Referendum am 16. März über eine Abspaltung von der Ukraine und einen Beitritt zu Russland abzustimmen.

Quelle: Ria Novosti

Die Wahrheit ist wie ein Geschwür, erst ist sie nur eine kleines unscheinbares ungewöhnliches Etwas. Es wächst, es läßt keine Ruhe, keine Medizin hilft. Dieses Etwas wird immer größer, es wächst schließlich so rasant , daß das darüber befindliche sich nicht mehr dehnen kann, nicht mehr mitwachsen kann…das Geschwür platzt…

…was folgt ist die Wahrheit? Vielleicht! Vielleicht aber auch neue Lügen…

So könnte man die russische Propaganda der Vergangenheit und der Gegenwart beschreiben. Keinesfalls möchte ich die Brutalität wie sie auf dem Maidan oder im ukrainischen Land geschehen ist, für gut heißten – Gott bewahre! Aber an was liegt es denn, wenn auf einmal die Menschen der Westukraine auf die in der Ostukraine los gehen und einschlagen, natürlich auch anders herum. Korrigiert sich die Geschichte von allein?

Das hier zweifellos Geheimdienste der Westmächte bestimmte Unruhen initiieren, ich glaube, darüber brauchen wir uns keine Gedanken machen, das dies in der Tat auch so gemacht wird. Wir brauchen uns auch keine Gedanken darüber machen, das die nationalen Parteien gnadenlos reingelegt werden…um dann am Ende die Gewalt vollkommen in ihre Schuhe geschoben bekommen. Zweifel daran? Nein, sicher nicht.

Das die Gewalt zwischen der West- und Ostukraine entstanden ist und sicher noch an Fahrt aufnehmen wird, liegt aber auch zum größten Teil an Rußland. Die Arschkriecherei des Kremls in Israel ist ein sicherer Hinweis darauf, das die Geschichtslügen weiterhin aufrecht gehalten werden sollen – und sicher noch mehr erfunden werden! Diese Geschichtsverzerrungen betrifft jedes einzelne Land in Europa. Auch Rußland macht seit einiger Zeit mobil mit Holocaust-Kult. Der Kreml beklagt, das die Westukrainer mit dem Bildnis von Stepan Bandera und den Hitlergruß machend herumlaufen.

Ja – hat denn der Kreml seine Mordlust gegenüber den Ukrainern in den 1930iger Jahren vergessen? Hat der Kreml auch vergessen, bei all der Holocaustigen Kultsache, das genau das ukrainische Volk mit am meisten vom Stalins Mordplänen betroffen war? Das deren Opfer während der Sowjetzeit heute einen Scheiß wert sind? Aber Juden, die nur allein die Lieblingsauschwitzopferolle zu gern übernehmen, werden durch Putin in Israel hofiert und liebkost. Den Deutschen ist dann wiedermal der alljährliche Arschtritt verpaßt worden und die Lügenkartelle der Juden können auf der ganzen Welt weiterhin eines jeden Deutschen Geld erpressen. Von den Millionen Toten der Ukraine nie ein Wort! Und wenn, dann nur mit einem psst…es könnte ja jemand hören!   

Nach dem Einzug der Wehrmacht in die Ukraine, wurde diese Armee als Befreier gefeiert. Der rote Terror hatte bis 1944 in der Ukraine keine Chance, sei es nun dahin gestellt, das die Wehrmacht oder die Formationen der SS auch ihre Tributopfer in der ukrainischen Bevölkerung tätigte. Der rote Terror war jedoch anders, er war wahllos und gegen ALLE im ukrainischen Volke.

Der Kreml ist selbst daran Schuld, jetzt in dieser Situation zu stecken. Statt die Karten auf den Tisch zu legen und endlich mit den Vergangenheitslügen abzuschließen und aufzuräumen, somit eine vernünftige Aufarbeitung zu zulassen, schreien sie lieber: Nazis und Faschisten haben jetzt die Macht. Wenn am Anfang der Putin-Regierung die Wahrheit gestanden hätte, könnte der Westen soviel provozieren und Putsche finanzieren wie er will, das ukrainische Volk würde sich dann doch lieber für die Wahrheit entschließen. Mit offenen Karten zu spielen, bedeutet nicht alte Wunden aufreißen. Nein – es bedeutet, das alte Wunden vollends verheilen können und die Narbe bleibt als Mahnung zurück. 

Statt dessen werden nationale Parteien verboten, statt sie zu fördern. National bedeutet nicht Faschismus oder Nazi, es bedeutet einfach, das es das Volk ist. Wer das nicht kapiert, oder kapieren will, ist bereits so gehirngewaschen, das eigentlich ein aufgeweichtes Toastbrot eher einen IQ-Test mit Bravour bestehen könnte. 

Stets sollten wir an das Prinzip der Aktion denken, denn bei einer Aktion gibt es eine Reaktion. Töte ich erst Millionen eines Volkes, kann ich danach nicht verlangen, daß sie mir folgen. Und belüge ich sie danach fast ein Jahrhundert, keimen im Verborgenen Mythen und Geschichten, die letztendlich genauso nichts mit der Realität zu tun haben, wie die Lügen, die man offiziell vorgesetzt bekommt.

Der Kreml sollte doch akzeptieren, das es nationale Parteien gibt, wie radikal sie sind, bestimmt nämlich immer noch der Kontrahent! Herr Putin, was in der Ukraine zur Zeit abläuft, ist genauso auch auf Ihren Mist gewachsen! Und Menschen ohne Realitätsverlust sehen das nämlich genauso.

Das bedeutet jedoch nicht, das man die Handlungsweise Putins bezweifeln muß. Nein, der Kreml geht hier den richtigen Weg, zeigt der EU und der NATO einmal wo der Hammer hängt! Der Punkt einer Rückkehr ist längst überschritten. Normalität kann in der Ukraine erst wieder Einzug halten, wenn die Putschisten von der Bildfläche verschwinden und ein rechtmäßiges Parlament, inklusive Präsident an der Macht ist. Bis dahin wird es allerdings noch so manche Reiberei geben.

Über die die NATO/EU/USA/Israel was Schlechtes schreiben…wozu? Wir wissen über ihr niederträchtiges Ansinnen. Ich bin der Meinung, wem man korrekt kritisiert, hat auch derjenige die Chance sich zu bessern…na, warten wir mal ab!

https://morbusignorantia.wordpress.com/2014/03/11/krim-verbietet/

Rußland plant Militäreinsatz in Ukraine

Uniformierte Bewaffnete blockieren eine ukrainische Militärbasis in Balaklawa: Es handelt sich vermutlich um russische Soldaten bzw. pro-russische Milizen Foto: picture alliance/dpaUniformierte Bewaffnete blockieren eine ukrainische Militärbasis in Balaklawa: Es handelt sich vermutlich um russische Soldaten bzw. pro-russische Milizen Foto: picture alliance/dpa

SIMFEROPOL. Die Situation auf der ukrainischen Halbinsel Krim hat sich am Sonnabend weiter verschärft. Der russische Präsident Wladimir Putin beantragte im russischen Oberhaus, dem Föderationsrat, die Armee in Teilen der Ukraine einsetzen zu können, teilte die russische Regierung nach einem Bericht der Tagesschau mit.

Damit reagiere Putin auf die jüngsten Entwicklungen in der Ukraine, durch die die dort lebenden russischen Staatsangehörigen sowie stationierte russische Streitkräfte bedroht seien, hieß es. Der Einsatz solle so lange andauern, bis sich die Situation wieder normalisiert habe. Das Parlament stimmte der Möglichkeit einer Militärintervention einstimmig zu.

Zuvor hatte die ukrainische Übergangsregierung in Kiew ihre Armee auf der Krim in Alarmbereitschaft versetzt. Sie reagierte damit auf die Ankunft von mehreren tausend russischen Soldaten, die am Freitag auf der ukrainischen Halbinsel gelandet waren. Der ukrainische Übergangspräsident Alexander Turtschinow forderte Rußland auf, die „nackte Aggression“ gegen die Ukraine zu stoppen.

Merkel besorgt über Entwicklung

Der pro-russische Regierungschef der Krim, Sergej Aksjonow, hatte zuvor Rußland um Hilfe gebeten. „Aus Verantwortung für das Leben und die Sicherheit der Bürger bitte ich den russischen Präsidenten Wladimir Putin um Hilfe bei der Sicherung von Frieden und Ruhe auf dem Gebiet der Krim.“

Seitdem bewachen russische Soldaten und Behörden der Teilrepublik Krim wichtige Gebäude wie beispielsweise das Parlament in Simferopol, teilte die russische Schwarzmeerflotte mit. Dies geschehe laut Parlamentspräsident Sergej Naryschkin zum Schutz der Bevölkerung vor „Willkür und Gewalt“.

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) appellierte am Sonnabend an Moskau, die territoriale Unversehrtheit der Ukraine zu wahren. „Was auf der Krim geschieht, besorgt uns“, sagte sie. Auch der amerikanische Präsident Barack Obama hatte Putin vor einem Militäreinsatz auf der Krim gewarnt. Sollten russische Soldaten als Besatzer in der Ukraine auftreten, werde Moskau einen „hohen Preis“ dafür bezahlen, drohte Obama in einer Fernsehansprache.

Russischer VN-Botschafter rechtfertigt Vorgehen

Die Situation auf der Krim hatte sich in den vergangenen Tagen immer weiter zugespitzt. Moskau-treue Milizen besetzten unter anderem zeitweise das Regionalparlament der Halbinsel. Der Flughafen von Simferopol war nach Angaben der Regierung in Kiew ebenfalls von russischen Truppen besetzt worden.

Der ukrainische Übergangs-Innenminister Arsen Awakow warf Rußland daraufhin vor, einen„militärischen Einmarsch“ vorzubereiten. Das ukrainische Parlament rief deswegen den Sicherheitsrat der Vereinten Nationen an, mit der Bitte, das Vorgehen Moskaus zu verurteilen. Rußland wies alle Vorwürfe aus Kiew zurück. Man habe einen Vertrag mit der Ukraine über die Stationierung der russischen Schwarzmeerflotte. „Wir handeln im Rahmen dieser Vereinbarung“, rechtfertigte der russische VN-Botschafter, Vitali Tschurkin, das Vorgehen. Rußland verstärke lediglich den Schutz seiner Flotte.

 

http://jungefreiheit.de/politik/ausland/2014/russland-plant-militaereinsatz-in-ukraine/

Rußland gewährt Janukowitsch Asyl

Wiktor Janukowitsch und Wladimir Putin 2012: Spannungen auf der Krim Foto:  picture alliance/dpaWiktor Janukowitsch und Wladimir Putin 2012: Spannungen auf der Krim Foto:  picture alliance/dpa

KIEW. Die russische Regierung hat dem gestürzten ukrainischen Präsidenten, Wiktor Janukowitsch, Asyl gewährt. Wie russische Nachrichtenagenturen am Donnerstag berichteten, kam Rußland damit der Bitte des vergangene Woche vom Parlament abgesetzten Präsidenten nach, der sich von „Extremisten“ im eigenen Land bedroht sieht. Janukowitsch hält sich weiterhin für den legitimen Präsidenten der Ukraine und nannte den Parlamentsbeschluß zu seiner Absetzung rechtswidrig. „Ich betrachte mich nach wie vor als das legitime Staatsoberhaupt, das auf der Grundlage einer freien Willensbekundung der ukrainischen Führung gewählt wurde“, sagte er in einem Appell an das ukrainische Volk.

Am Montag hatte die ukrainische Übergangsregierung einen Haftbefehl gegen Janukowitsch erlassen. Laut Berichten russischer Medien soll er sich derzeit in einem Sanatorium in der Nähe von Moskau aufhalten. Einen Tag vor seiner Absetzung durch das Parlament hatte er nach Berichten ukrainischer Medien versucht, mit einem Privatflugzeug vom Flughafen Donezk aus das Land zu verlassen. Sicherheitskräfte hätten ihn daran gehindert.

Angespannte Lage auf der Krim

Rußland hat unterdessen 150.000 Soldaten im Grenzgebiet zur Ukraine stationiert. Zudem hat Präsident Wladimir Putin die russische Luftwaffe an der Grenze in Alarmbereitschaft versetzt. Dies ist eine Reaktion auf verschärfte Spannungen auf der mehrheitlich von Russen besiedelten Krim-Halbinsel. Dort hält seit Donnerstagmorgen eine Gruppe von etwa 50 pro-russischen Aktivisten unter dem Namen „Selbstverteidigungskräfte der russischsprachigen Bevölkerung“ das Parlament in der Regionalhauptstadt Simferopol besetzt.

Sie haben Verhandlungen mit dem Ministerpräsidenten der Krim, Anatoli Mogiljow bisher abgelehnt. Die halbautonome Republik Krim ist die einzige der 24 ukrainischen Regionen (Oblasts), in der Russen die Mehrheit bilden. Die Minderheit der muslimischen Krim-Tataren fürchtet eine Abspaltung der Krim von der Ukraine und eine Annäherung an Rußland. Die vormals zu Rußland gehörende Halbinsel fiel erst 1954 an die Ukraine. Derzeit berät das Regionalparlament der Krim über eine Abspaltung von der Ukraine.

17 Prozent der Ukrainer sind Russen

Zusätzlich sorgt ein Beschluß des ukrainischen Parlaments für Spannungen, der das Russische in den mehrheitlich russischprachigen Regionen als Amtssprache verbietet. In der westukrainischen Stadt Lviv haben Bürger daraufhin einen Tag der russischen Sprache aus Solidarität mit ihren russischsprachigen Landsleuten ausgerufen. Selbst der Fernsehsender des ukrainischen Millionärs und Janukowitsch-Gegners Petro Poroschenko schloß sich der Kampagne an und strahlte seine Abendnachrichten in Russisch aus.

„Nichts und niemand kann uns auseinanderdividieren“, hieß es in einer Erklärung des Senders. Poroschenko gilt als ernstzunehmender Kandidat für die am 25. Mai stattfindenden Präsidentschaftswahlen. Während ethnische Russen nur etwa 17 Prozent der ukrainischen Bevölkerung ausmachen, sprechen auch viele ethnische Ukrainer Russisch als Muttersprache.

 

http://jungefreiheit.de/politik/ausland/2014/russland-gewaehrt-janukowitsch-asyl/

11.000 russische Marines auf der Krim gelandet?

von Jürgen Elsässer

Putin versetzt die Truppen auch in Westrussland in Alarm-Bereitschaft

Russische Panzerkolonne, angeblich heute auf der Krim. Foto: srbin.info

Russische Panzerkolonne, angeblich heute auf der Krim. Foto: srbin.info

Russland zeigt, dass es die Situation in der Ukraine aufmerksam verfolgt: In Westrussland hat Putin kurzfristig eine Alarmübung der dortigen Einheiten anberaumt. Das melden auch die westlichen Medien.

Auf der Krim sollen 11.000 russische Marinesoldaten gelandet sein. Das meldete das serbische Portal srbin.info um 16.35 Uhr. Der Meldung ist ein Foto einer Panzerkolonne angefügt. Der Wahrheitsgehalt lässt sich im Augenblick nicht überprüfen. In jedem Fall ist diese Truppenverstärung KEIN kriegerischer Akt, da die Russen den Marinehafen auf der Krim aufgrund eines zwischenstaatlichen Abkommens mit der Ukraine nutzen können.

Der Westen nutzt diese Vorkomnisse mit Sicherheit, um Putin eine Einmischung in die inneren Verhältnisse der Ukraine vorzuwerfen. Unterschlagen wird in der Regel, dass die selbsternannte Krawall-Regierung in Kiew selbst die Zuspitzung der Lage betreibt:

* Es wird eine Lynchjustiz gegen den flüchtigen Janukowitsch und seine Mitarbeiter geschürt.

* Ein Mitarbeiter Janukowitschts wurde bereits angeschossen.

* Das Sprachengesetz, das in Gegenden mit hohem russischsprachigem Anteil in der Bevölkerung Russisch als zweite Amtssprache erlaubt, wurde zu Wochenanfang gekippt. (Witz am Rande: Die EU drängt in allen ihren Mitgliedstaaten auf Zulassung von Minderheitensprachen – die Ukraine macht das Gegenteil…).

* Auf der Krim randalieren die Krimtararen gegen die russophile Mehrheit.

* In der Westukraine werden überall Lenin-Statuen geschleift, es kommt zu Gewalttaten.

* Hab ich “selbsternannte Krawall-Regierung” geschrieben? In Wahrheit gibt es noch nicht einmal das. Die Regierung konnte gestern, entgegen der Ankündigung, NICHT gebildet werden, weil die Schlägerbanden auf dem Majdan ultimativ verlangen, dass zum Minister nur ernannt werden dürfe, wer ihre Zustimmung hat. Im Klartext: Die politische Exekutive in Kiew ist eine Geisel der Majdan-Extremisten.

Und nie vergessen: Die Absetzung Janukowitschs war ILLEGAL! Die Verfassung von 2004, die die Umstürzler als erstes wieder in Kraft gesetzt haben, sieht eine 3/4-Mehrheit zur Absetzung des Präsidenten vor. Diese Mehrheit wurde nicht erreicht. Diese Leute brachen schon am ersten Tag IHRE EIGENE VERFASSUNG.

Russland muss auf der Hut sein. Putin darf aber auch nicht überreagieren. Ein Einmarsch wäre ein Spiel mit dem Feuer! Aber, wie der Lateiner sagt: Si vis pacem, para bellum! (zu deutsch: “Wenn du den Frieden willst, bereite den Krieg vor / rüste zum Krieg!”)

 

http://juergenelsaesser.wordpress.com/2014/02/26/eilmeldung-11-000-russische-marines-auf-der-krim-gelandet/

Arabisches Droh-Video : Hackers Announce Planned 9/11 Attack against US, Israel

Anmerkungen :

Es wird ein neues 9/11 von Hackern angekündigt. Das Video ist
zwar voll von Rechtschreibfehlern, aber sonst recht gut gemacht.

Ein Geheimdienst-Produkt ?

[17:30] Der Schrauber :

Sieht in der Tat ein bißchen gestelzt aus :

Die obligatorsche Guy Fawkes Maske z.B. Das Englisch hört sich sehr schnell
und eher amerikanisch an, ohne jeglichen Akzent, die Rechtschreibfehler
wirken beabsichtigt, so wie bei manchen Bezahltrollen.

Dazu spricht man extrem schnell, bzw. die Schrift wird nur so kurz eingeblendet,
daß man sie kaum lesen kann. Erstaunlich ist auch, daß 9/11 als das bezeichnet
wird, was es ist: Eine Lüge. Die üblich verdächtigen Videos brüsten sich immer
damit, egal wo sie herkommen, vermutlich wider besseres Wissen, oder weil die
Schmiede die ist, die 9/11 inszeniert hat.

Nun, definitiv zielt es aber auf das geplante Drehbuch ab,
das somit nicht nur HG-Lesern bekannt sein dürfte.

Das exzellente Englisch des Sprechers und die Rechtschreibfehler
passen nicht zusammen und deuten auf US-Geheimdienstarbeit.

Quelle : http://hartgeld.com/infos-welt.html

Welche Atommacht fürchtest Du ?

In einer dapd-Meldung hieß es vor einigen Tagen:

„Die Vollversammlung der Vereinten Nationen hat Israel mit überwältigender Mehrheit aufgefordert,
sein Atomprogramm offen zu legen und UN-Inspektoren Zugang zu gewähren. Israel solle ,ohne weitere
Verzögerung‘ dem Atomwaffensperrvertrag beitreten, hieß es in einer Resolution, die am Montag
[3. Dezember 2012, Anm. Red.] mit 174 gegen 6 Stimmen bei 6 Enthaltungen angenommen wurde.“

Gegen diese klare Forderung stimmten allerdings u.a. Israel selbst, die USA und Kanada.
Dass Deutschland ihr auch zugestimmt hat, fand in der dapd-Meldung keine Erwähnung, geht jedoch
aus dem offiziellen Dokument der UN klar hervor. Warum weigert sich Israel im Verbund mit den USA,
sein Atomprogramm offenzulegen?

Vor diesem Hintergrund geraten die Meldungen über die bisher nicht bewiesenen Behauptungen,
der Iran habe eine Atombombe oder baue zumindest daran, in ein ganz anderes Licht.

Wer mag jetzt noch an eine reale Bedrohung Israels durch den Iran glauben oder die Drohungen
der westlichen Welt gegenüber dem Iran akzeptieren? Selbst dem letzten Zweifler dürfte nun klar sein,
dass hier ein ganz böses Spiel gespielt wird, das nichts mit der Sorge um Israel zu tun haben kann.

Russland entsendet Landungsschiff nach Syrien

Das große Landungsschiff „Alexander Schabalin“ der russischen Ostseeflotte hat Noworossijsk
verlassen und den Kurs auf Syrien mit Gütern für den russischen logistischen Stützpunkt genommen,
berichtet die Verwaltung für Pressedienst und Information des russischen Verteidigungsministeriums.

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„Nachdem das große Landungsschiff Schwarzmeerstraßen passiert, wird es den Kurs auf den syrischen
Hafen Tartus nehmen, heißt es in der Mitteilung des Verteidigungsministeriums am Freitag.
Am 17. April wird das Schiff Tartus verlassen und der Gruppierung der russischen Flotte im Mittelmeer beitreten.

Quelle : german.ruvr.ru