Russische Marine vor Syrien: Nicht nur ein Manöver

Die Ende der vergangenen Woche im Schwarzen Meer und im Mittelmeer begonnene Übung
der russischen Marine hat ihre aktive Phase erreicht. Aber allein die Tatsache,
dass Russland Kriegsschiffe vor der syrischen Küste positioniert, spricht für sich.

Laut einer Mitteilung des Verteidigungsministeriums sind an dem Manöver unter anderem
der Raketenkreuzer „Moskwa“, der große U-Boot-Zerstörer „Seweromorsk“, die Wachschiffe
„Smetliwy“ und „Jaroslaw Mudry“, die großen Landungsschiffe „Saratow“, „Asow“,
„Kaliningrad“ und „Alexander Schabalin“, mehrere Versorgungsschiffe sowie
die Luftwaffe, Luftlande- und Luftabwehrkräfte beteiligt.

Der Umfang der Übung lässt keine Zweifel aufkommen:

Der Kreml verfolgt die Situation im Nahen Osten mit großer Aufmerksamkeit.

„Der stellvertretende Generalstabschef, Alexander Postnikow, fliegt in das Gebiet der Übung,
um die aktive Phase zu leiten. Der Vizechef des Marine-Hauptstabs, Konteradmiral Leonid Suchanow,
befindet sich bereits vor Ort“, teilte Generalstabschef Valeri Gerassimow vor kurzem mit.

„Die wichtigsten Ziele des Manövers sind die Verbesserung des Betriebs und des Zusammenwirkens
der Flotten in fernen Meeresgebieten. Das ist die erste derartig umfassende Flottenübung.“

Mit der Stationierung der russischen Seestreitkräfte im östlichen Mittelmeerraum sollen mehrere Aufgaben gelöst werden.

Zunächst ist es wichtig, dass die russische Marine überhaupt wieder etwas im Mittelmeer unternimmt.
Zu Sowjetzeiten waren solche Übungen regelmäßig, doch seit 1991 wurden sie zunehmend seltener und
waren mit größer werdenden Schwierigkeiten verbunden. In den letzten Jahren demonstriert Moskau
jedoch wieder deutlich, dass es nach wie vor Interessen im Mittelmeerraum und um das Horn von Afrika hat.

Den kompletten Artikel fnidet Ihr hier : de.rian.ru

USA stationieren 70 Atombomben in der Türkei

Die Nachrichtenagentur „Khabar Turk“ berichtet heute über die Stationierung von
ca. 70 Atombomben der USA des Typs B-61 in der Luftbasis Incirlik.

Unter Berufung auf unterrichtete Quellen meldet Khabar Turk weiter, dass Washington
sich das Eigentum und die Verfügungsgewalt für diese Bomben vorbehalte.

Vor 1995 waren zwischen 10 bis 20 solcher Atombomben in zwei anderen Basen der
US-Luftwaffe gelagert und später nach Incirlik transportiert worden.
Die Stationierung der 70 Atombomben in Incirlik liege im Interesse der USA,
denn dieser Ort sei günstig, um sie bei Gewalteskalationen an einen sicheren Ort zu bringen.

Die B-61-Bomben gehören zur Haupaustrüstung der strategischen US-Kräfte.

Quelle : german.irib.ir

Israel erwägt militärischen Alleingang gegen den Iran

Sollten die Israelis das durchziehen – heisst es „Willkommen im 3.Weltkrieg“ 😦

Wir sollten die ganzen Kriegstreiber auf den Mond schießen ,
dann ginge es der Menschheit um einiges besser.

Israel erwägt militärischen Alleingang gegen den Iran

Die Anzeichen verdichten sich: Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu
plant einen Militärschlag gegen den Iran.
Dieser soll noch vor der US-Wahl im November stattfinden. Der Entschluss sei schon
„fast endgültig“.Ministerpräsident Benjamin Netanjahu misstraue der Zusicherung von
US-Präsident Barack Obama, Amerika werde eine mögliche iranische Atombombe
notfalls mit militärischen Mitteln verhindern.

Zu dieser Einschätzung kommen israelische Zeitungen. Die USA hätten Israel weder Pläne
für ein militärisches Eingreifen vorgelegt noch habe Obama einen Angriff ausdrücklich
zugesagt, falls Sanktionen und diplomatischer Druck keinen Erfolg haben. Außerdem
sei Obama dafür bekannt, dass er Militäreinsätze nicht ohne Zustimmung der
Vereinten Nationen und der Arabischen Liga befehle.
Dies alles habe Netanjahu zu der Überzeugung gebracht, dass Israel allein handeln müsse.

Der Militärschlag gegen das iranische Atomprogramm soll den Medienberichten zufolge noch
vor der US-Wahl im November über die Bühne gehen. Netanjahu und Verteidigungsminister
Ehud Barak hätten einen solchen Entschluss schon „fast endgültig“ gefasst, berichtete
die Zeitung „Times of Israel“ am Samstag. Zu einer ähnlichen Einschätzung
kam auch die Zeitung „Jediot Achronot“.

Den kompletten Artikel findet Ihr hier : focus.de

So schaltet die BRD Bürgerrechtsvereine legal ab: per Steuergesetz

Die Bundesregierung plant, allen Vereinen, die vom Verfassungsschutz “beobachtet” werden, ihre Steuerprivilegien zu entziehen. Oder im Klartext: Sobald eine Gruppierung – wie zum Beispiel Attac – unbequem wird, lässt man sie im Verfassungsbericht auftauchen und so verliert sie automatisch die Steuerbefreiung, darf ab sofort keine Spendenquittungen mehr ausstellen und muss Umsatzsteuer zahlen. Das decisive und sofortige Aus!

Da ist aber noch mehr: Wenn Sie wissen, dass Sie die Steuerbefreiung sogar für mehrere Jahre rückwirkend verlieren und Unsummen nachzahlen müssen, gründen Sie dann noch einen gemeinnützigen Verein, der auch nur in Ansätzen “staatskritisch” ist? Niemand würde das riskieren! Deswegen gibt es jetzt einen Protestbrief gegen diesen Gesetzentwurf, der u.a. von Attac, Greenpeace, Robin Wood über Pro Asyl, LobbyControl und der Internationalen Liga für Menschenrechte bis zur Vereinigung demokratischer Juristen unterschrieben wurde.

Die Absicht ist mehr als deutlich und weniger als rechtsstaatlich: Wenn alle Organisationen wissen, dass sie nur in einem Bericht der 17 Verfassungsschutzämter “auftauchen” müssen, um am selben Tag unweigerlich pleite zu sein, werden sie sich hüten aufzumucken. Einen besseren Knebel gibt es gar nicht. Man muss keine Bürgerrechtsorganisation mehr verbieten oder bekämpfen; man entzieht ihr einfach die Steuerbegünstigung und der Fall hat sich erledigt.

Zwar gibt es auch heute schon die Möglichkeit, dem Verein die Steuerbegünstigung zu entziehen, wenn er im Verfassungsschutzbericht eines Landes oder des Bundes auftaucht. Aber bisher konnten die Vereine dagegen Widerspruch einlegen – und bekamen vor Gericht oft Recht. Genau dieses Widerspruchsrecht will Schwarz-Gelb jetzt streichen. “Erwähnung” im Verfassungsschutzbericht reicht, die Überprüfung braucht es nicht mehr, gerichtlichen Einspruch gibt es nicht mehr.

Uhupardo-Fazit:  Ob Griechenland, Russland, Spanien oder Deutschland – die Herrschenden wissen genau, was jetzt auf sie zukommt , treffen die logischen Vorbereitungen und hoffen, dass es niemand merkt (oder zumindest Schlafmichel bleibt).

 

 

 

https://uhupardo.wordpress.com/2012/07/15/so-schaltet-man-burgerrechtsvereine-legal-ab-per-steuergesetz/

U-Boot-Lieferung an Israel nach Haager Landkriegsordnung normaler Vorgang

Die Bundesregierung der Bundesrepublik in Deutschland hat den Export von deutschen U-Booten an Israel verteidigt. «Die Bundesregierung steht mit der Lieferung von U-Booten an Israel in der Kontinuität ihrer Vorgängerregierungen», sagte Regierungssprecher Steffen Seibert am Sonntag «Spiegel Online». (Veröffentlicht am 04.06.2012).

Recht hat er. Die Bundesrepublik als Treuhandverwaltung der Alliierten auf deutschem Boden muss bis zu einem Friedensvertrag ihre Aufgaben gegenüber allen mit Deutschland Kriegführenden Parteien erfüllen.

Wie der Sprecher der Arbeitsgemeinschaft StaSeVe/Freies Deutschland Peter Frühwald gegenüber der Redaktion ausführte, schreibt die Haager Landkriegsordnung diese Möglichkeit sogar explizit vor.

Artikel 49 der Haager Landkriegsordnung

Erhebt der Besetzende in dem besetzten Gebiet außer den im vorstehenden Artikel bezeichneten Abgaben andere Auflagen in Geld, so darf dies nur zur Deckung der Bedürfnisse des Heeres oder der Verwaltung dieses Gebiets geschehen.

Und genau dies setzt die derzeitige Regierung wie auch die Vorgängerregierungen explizit um. “Wenn die Alliierten oder ihre Verbündeten husten, hat Angela Merkel Erkältung”, so umschreibt Frühwald die Situation sinnbildlich.

Bis ein Friedensvertrag mit allen Kriegführenden Parteien geschlossen wurde, wird dieser Zustand weiter anhalten. Wie auch der Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble, CDU am 18.11.2011 in Frankfurt erklärte: “Wir in Deutschland sind seit dem 8. Mai 1945 zu keinem Zeitpunkt mehr voll souverän gewesen”. (siehe auch Artikel Handelsblatt vom 01.06.2012)

Der sogenannten Zwei-plus-Vier-Vertrag von 1990 zwischen den Besatzungsmächten hat für Deutschland nur sinnbildlichen Character. Er ist kein gleichwertiger Ersatz für einen Friedensvertrag. Dort heisst es im Rahmen eines Postliminiums (ius postliminium): “Das vereinte Deutschland hat demgemäß volle Souveränität über seine inneren und äußeren Angelegenheiten”, heißt es in Artikel 7 (2) dieses Vertrags.

Damit ist Deutschland in den Grenzen des 31.12.1937 völkerrechtlich juristisch gemeint, das derzeit in Teilen durch die Treuhandverwaltung Bundesrepublik im Rahmen einer Staatssimulation verwaltend regiert wird. Die anderen Teile werden durch Polen, Russland und die Alliierten in ihren jeweiligen Hoheitsgebieten vorübergehend bis zu einem Friedensvertrag verwaltet.

Diese Hoheitsgebiete sind die Militärstützpunkte:

Es existieren in Deutschland derzeit zahlreiche militärische Stützpunkte von “verbündeten Streitkräften”, vor allem die der United States Army (Heer), der United States Air Force (Luftwaffe) und der British Forces Germany (BFG). Die Vereinigten Staaten stellen dabei mit ungefähr 60.000 US-Militärangehörigen das größte ausländische Kontingent in Deutschland und sind vorwiegend in Bayern, Hessen und Rheinland-Pfalz stationiert. Die Britischen Streitkräfte in Deutschland sind als Nachfolger der Britischen Rheinarmee noch mit rund 20.000 Militärangehörigen hauptsächlich in Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen vertreten. Bereits 2002 waren die letzten Teile der RAF Germany abgezogen worden. Ende 2010 gab die britische Regierung bekannt, bis 2020 alle Streitkräfte aus Deutschland abziehen zu wollen. Allerdings wurde gerade beschlossen 6000 Panzer in Deutschland seitens der Briten neu zu stationieren.

Das französische Heer ist seit 2008 nur noch an den Stützpunkten der Deutsch-Französischen Brigade in Deutschland vertreten.[1] Die Niederlande sind im 1. Deutsch-Niederländischen Korps vertreten.

Personalstärken der Gaststreitkräfte 2009 [2]

Land Soldaten Ziviles Gefolge Gesamt
USA 56.680 9.681 66.361
Großbritannien 18.602 20.539 39.141
Frankreich 3.582 214 3.796
Niederlande 610 88 698
Belgien 221 0 221
Gesamt 79.695 11.474 91.169

Quelle: Wikipedia

Mittlerweile gibt es auch in NRW zwei Kasernen in denen Polnische Einheiten stationiert sind um abgezogene Einheiten anderer Nato-Verbündeter zu entlasten.

http://staseve.wordpress.com/2012/06/04/arbeitsgemeinschaft-staatlicher-selbstverwaltungen-u-boot-lieferung-an-israel-nach-haager-landkriegsordnung-normaler-vorgang/

Hass- und Hetz-Republik

“In der BRD ist die niedrigste Stufe des menschlichen Umgangs erreicht, das ist barbarisch.”

In der BRD ist die Meinung zu äußern nur dann frei, wenn man die politische Ideologie dieses von den Siegern aus der Taufe gehobene Staatsgebildes wiedergibt. Abweichende Meinungen werden mit Berufsvernichtung, öffentlicher Ächtung bis hin zu lebenslangen Freiheitsstrafen geahndet.

Cora Stephan, eine WELT-Kolumnistin, bringt die Elendszustände in der BRD, die mehr an Nordkorea erinnern als an ein Land in der Tradition der europäischen Aufklärung, auf den Punkt. Sie deutet an, dass die Sieger des Zweiten Weltkriegs die politischen Vorgaben noch heute bestimmen (was und wie gesagt werden darf bzw. muss), was allerdings nichts mit Wahrheit und Unwahrheit zu tun habe.

Frau Stephan beschreibt, wie jedermann fertiggemacht wird, der gegen diese Meinungsvorgaben verstößt. Sie nimmt zwar Thilo Sarrazin als Beispiel, verweist aber indirekt auch auf die Maulkorbgesetzgebung in Sachen Holocaust-Wahrheit. Cora Stephan nimmt Sarrazin als Beispiel der Zerstörung von Menschen in der BRD, indem man ihn einen “Zahlenfetischist” nenne. Da interessiert es nicht mehr, ob seine Zahlen richtig sind, ein Hetzwort ist stärker als jede Wahrheit. Dieses Menschenzerstörungsprogramm wird in weitaus schlimmerem Maß gegen die freien Holocaust-Forscher angewandt. Wenn sie zum Beispiel argumentieren, dass in Auschwitz gemäß offiziellen Zahlen mehr als  90 Prozent der angenommenen Toten nicht gestorben sind, werden sie ebenfalls als “kaltherzige Zahlenfetischisten” gebrandmarkt, als ob das nicht den ganzen Holocaust-Komplex ausmache.

Die Autorin beschreibt, dass in dieser Siegerrepublik jeder Feind ist, der nicht die Systemmeinung vertritt. Sie legt beeindruckend dar, wie Fakten gemordet werden, nämlich mit der Waffe “Entrüstung” und “Tränendrüsen”. Wer in den sogenannten Talkshows als Sieger hervorgehen will, so Stephan, braucht nicht nur keine Argumente, sondern sollte Argument tunlichst vermeiden. Die Definitionshoheit in den politischen Talkshows werde durch das schauspielerische Darstellen von “verletzten Gefühlen” errungen, nicht durch Fakten. Tatsachen werden in der BRD, wenn sie dem System nicht passen, als “kalt und unmenschlich” diffamiert, und schon sei die Wahrheit besiegt. Es werde nicht gefragt, ob der Beschimpfte vielleicht recht haben könnte, er wird einfach vernichtet, so Stephan.

Cora Stephan vergleicht die Meinungsdespotie, das Massaker an der Meinungsfreiheit in der BRD mit “Ketzerverfolgung und Religionskriegen”. Jedem, der wahrheitsgemäße Fakten, die vom System nicht geduldet werden, vertritt, wird vorgeworfen “sich zu versündigen”. Die Autorin kommt zu dem Schluss, in der BRD münden systemabweichende Meinungen und Wahrheiten in einer Tödlichkeit des Meinungskonflikts. Die Abweichler, die Fakten und Wahrheiten präsentieren, werden als “Unmenschen und Barbaren” stigmatisiert – das sei “barbarisch”, so Stephan. “Das ist Vernichtungswille”, attestiert Stephan und prangert an, dass der Abweichler in der BRD außerhalb des Rechts gestellt werde – weil der den falschen Glauben habe. Stephan:

“Damit ist die niedrigste Stufe des menschlichen Umgangs erreicht.”

Lesen Sie hier die wichtigsten Passagen von Cora Stephan, dann werden Sie verstehen, warum u. a. der Geistestitan Friedrich von Schiller seine Schriften in Russland drucken lassen musste. Schiller war damals als Freidenker verfolgt, so wie die freien Holocaust-Forscher heute.

www.welt.de/print/die_welt/debatte/article106385469/Streitet-euch-aber-richtig.html Die Welt, 29.05.2012, S. 2

Streitet euch, aber richtig

Respekt vor dem Gegner ist die Basis fairer Auseinandersetzung. Doch wie schwach unsere Streitkultur ausgeprägt ist, zeigt die jüngste Debatte über die Thesen des Thilo Sarrazin

Von Cora Stephan

Dabei hatte man doch einst aus der Tragödie des Dreißigjährigen Kriegs gelernt, der ein verheerender Religionskrieg war. Wir verdanken in Sachen Streitkultur dem Westfälischen Frieden mindestens so viel wie der Aufklärung: Die Schlacht beendet den Krieg wie die Prügelei den Streit. Wer siegt, hat Glück gehabt, mehr nicht. Über Gut und Böse, über wahr und nicht wahr aber ist damit nicht entschieden. Auch nicht über “Schuld” oder den rechten Glauben. …

Der Respekt vor dem Gegner ist die Grundlage des Streits. Er ist nicht Feind, sondern Kontrahent, “auf Augenhöhe”, wie Politiker gern sagen, und hat, genau wie die eigene Seite, jedes Recht, seinen Standpunkt zu vertreten und zu verteidigen. Die zivile Seite dieses Respekts vor dem Gegner ist die Meinungsfreiheit. Streit im aufgeklärten Sinne fordert keine Konversion. Er ist der temperamentvolle Schlagabtausch zwischen Menschen, die Argumente haben und, sollten diese sich als schwach erweisen, sich nicht auf ihren Glauben oder ihre Gefühle herausreden. Oder auf ihr eigenes Erleben. Diese Flucht aus der Logik in die reine Subjektivität galt einmal als “weibisch”. Heute gilt sie als “menschlich”. Welch Fortschritt.

Jede Talkshow zeigt: Wer heute im Kampf um die Definitionshoheit siegen will, kommt gänzlich ohne Argumente aus, ach was, von ihrem Einsatz ist dringend abzuraten. Am besten, man zeigt verletzte Gefühle. Ist nicht ein logisches Argument per se irgendwie kalt und also unmenschlich? Na bitte. Auch verallgemeinernde Schlüsse kann man auf diese Weise kontern. Was soll mir eine Statistik oder eine Durchschnittsgröße, wenn ich persönlich die Realität doch ganz anders wahrnehme? Fühlen und Glauben, das bringt Szenenapplaus. “Ich glaube” und “ich fühle” sind die vergifteten Pfeile aus dem Hinterhalt, die den Gegner erledigen, bevor er auch nur Gehör gefunden hat. Was muss ich auch wissen, was der andere denkt und sagt, wenn ich ihn eh nicht leiden kann?

Der Umgang mit Thilo Sarrazin etwa ist ein Schaustück avancierter Streit-”Kultur”. Noch bevor sein jüngstes Buch zur Euro-Krise erschienen ist und gelesen werden konnte, bekundeten Kritiker in Qualitätszeitungen, es gar nicht erst zur Kenntnis nehmen zu wollen, man wisse ja eh, dass Sarrazin drin sei, wo Sarrazin draufsteht. Also “Schwachsinn” (Robbe), “Unsinn” (Künast) und “himmelschreiender Blödsinn” (Schäuble), dem man keine Plattform bieten, ja den man am besten nicht zur Kenntnis nehmen dürfe. Schließlich wolle er mit seinen “Provokationen” ja bloß Geld verdienen. Und das geht ja schon mal gar nicht.

Warum solche wie ihn nicht gleich verbieten? Andernorts ist man da weiter. Wer Menschen, die Zweifel an der These von der Klimaerwärmung äußern und gar die Ursache von Klimawandel – Täter Mensch – infrage stellen, “Klimaleugner” nennt, zieht Parallelen zu “Holocaustleugnern”, denen man das Maul verbieten darf. Warum nicht auch den “Klimaleugnern” – obwohl die gar nicht das Klima leugnen, sondern lediglich die wissenschaftliche Grundlage weitreichender politischer Forderungen? Und wie wär’s mit dem Verbot von “Islamophobie”? Ein solches Verbot eröffnete weite Spielräume. Ist islamophob, wer meint, dass hierzulande das Grundgesetz und nicht die Scharia gelten sollte? Überhaupt, Phobie: Ist vielleicht krank, wer nicht erkennt, dass Islam Frieden ist, auch wenn dessen beleidigte Vertreter das Gegenteil bezeugen?

Verblüffend, wie viele der Vokabeln, mit denen heute die Meinungsschlachten geschlagen werden, an Ketzerverfolgung und Religionskrieg erinnern, so etwa, wenn es über Kritiker des Kulturstaates heißt, sie “versündigten” sich an ihm. Besonders interessant ist, was die Vorkämpfer für mehr Menschlichkeit ins Spiel bringen. Die “nackte Logik der Zahlen” sei ohne Menschlichkeit, verkündete jüngst ein Autor der “Zeit”. Klar, wen er meint: Thilo Sarrazin, den wiederum Mely Kiyak in der “Frankfurter Rundschau” und “Berliner Zeitung” als “lispelnde, stotternde, zuckende Menschenkarikatur” bezeichnet hat. Der Artikel wurde erst online bereinigt, mittlerweile ist er ganz entfernt, eine halbherzige Entschuldigung der Autorin nachgereicht. Ist da doch jemandem aufgefallen, dass man so etwas nicht sagt?

Die Entmenschlichung des Gegners ist ein gutes Indiz für die Tödlichkeit des Konflikts. Denn wer den anderen zum Unmenschen oder Barbaren erklärt, trifft damit ja kein objektives Charakterurteil, sondern verkündet vor allem, wie er selbst mit solchen Kreaturen umzugehen gedenkt: barbarisch eben. Damit ist die niedrigste Stufe des menschlichen Umgangs erreicht und die höchste Stufe des Konflikts. Das ist dann kein Streit mehr. Das drückt Vernichtungswillen aus. Es unterstellt, der Gegner habe weder das Recht noch ein Argument auf seiner Seite. Er hat den falschen Glauben und selbst konvertieren hilft ihm nicht mehr.

“Wir würden viel weniger Streit in der Welt haben, nähme man die Worte für das, was sie sind – lediglich die Zeichen unserer Ideen und nicht die Dinge selbst”, schrieb einst John Locke. Schön wär’s, dann könnte man abrüsten. Denn wichtiger als die Frage, ob Sarrazin ein menschlich kalter Zahlenfetischist ist, wäre doch, ob nicht auch der Schurke ein richtiges Argument haben könnte. Das meinte einst Voltaire, als er versprach, sich für die Meinungsfreiheit auch des ärgsten Feindes einzusetzen.

Das, in der Tat, wäre Streitkultur.

Die Autorin hat zahlreiche Sachbücher und, unter ihrem Pseudonym Anne Chaplet, mit “Erleuchtung” soeben ihren zehnten Kriminalroman veröffentlicht.

http://globalfire.tv/nj/12de/verfolgungen/die_hass_und_hetzrepublik.htm

Offener Brief an Vladimir Putin zum Staatsbesuch am 01.06.2012

Hans-Juergen Held – Elzacher Str. 16 – 71034 Boeblingen – kontakt@3b-team.de

Herrn Präsident Putin via Botschaft der Russ. Förderation Unter den Linden 63 -65 0-10117 B e r we i n

Ihr “Staatsbesuch” am 01.06.2012 in Berlin

Sehr geehrter Herr Präsident,

wie Sie sicher wissen, wird dem deutschen Volk von den fremd gesteuerten Politikern a la Merkel seit dem 18.07.1990 in unverschämter Art und Weise eine Staats-Simulation vorgegaukelt. Dieser an Hochverrat grenzende Zustand ist nicht weiter tragbar!

Wie Sie ebenfalls wissen, ist Frau Merkel eine Marionette des sog. Westlichen Wertesystems, das von der “Ostküste” der USA von einer bestimmten Gruppe von Oligarchen gesteuert wird.Da auch Sie rein vermögensmäßig zu den Reichen dieser Welt zählen, habe ich mich immer gefragt, zu welchem der beiden politischen Pole Sie selbst tendieren.

Mein Bauchgefühl sagt mir aber, dass Sie den ganzen Schwindel des sog. 666er-Systems erkannt haben und alles für Ihr Vaterland tun, damit es nicht Opfer dieser weltweiten Machtelite wird! Frau Merkel verkauft – für alle noch denkenden Deutschen äußerst deutlich spürbar – ihr eigenes Volk!!!

Nach den Gesetzen des völkerrechtlich noch existierenden Deutschen Reiches steht auf dieses schwerwiegende und fast unfassbare Vergehen die Todesstrafe! Ich selbst halte nun überhaupt nicht viel von der Todesstrafe, dagegen aber sehr viel vom Deutschen Reich, dessen Handlungsfähigkeit unbedingt wieder – vielleicht einzig mit Ihrer Hilfe – hergestellt werden sollte!

Ihr Vorgänger “Gorbi” soll seinerzeit dem amtierenden Kanzler Kohl sowie dessen Außenminister Genscher die gesamte deutsche Wiedervereinigung angeboten haben. Sicher hat er dabei auch an die tatsächliche vorhandene frühere Harmonie des Deutschen Reiches mit Russland gedacht.

Doch diese beiden Volksverräter lehnten das Angebot ab, weil sie den Auftrag hatten, eine starke politische Europäische Union als Vorstufe, bzw. als Testprojekt, zur One World, zum Weltsklavenstaat, zu errichten! Die jetzige Finanzkrise scheint von den Hintergrundmächten geplant zu sein. Gemäß der Logendevise .ordo ab chao – Ordnung aus dem Chaos” soll aus dem Fiasko der Finanzkrise dann ein angebliches Europa der Vaterländer (von der Atlantik-Küste bis zum Ural, einschließlich Israel und Türkei) und im Herzen von allem ein neues Deutsches Reich abermals jüdischer Prägung entstehen.

Das aber gilt es zu verhindern, weil es ganz bestimmt nur einen vorübergehenden Status haben würde, denn auf dem Programm steht ja die Errichtung der One World!

So ein Reich wollen wir Deutschen daher auf gar keinen Fall! Deutschland ist zumindest aufgrund seiner geografischen Lage das Herz von Europa. Ich denke, dass Deutschland in seinen alten Grenzen aus diesem Grunde auch ein Garant für Stabilität und für ein friedliches Miteinander sein sollte!

Da China nach meinen Informationen ein Mitsprache-Recht bei den vier Alliierten Mächten hat, sollte auch dieser mit Rußland befreundete Staat dafür Sorge tragen, dass Deutschland tatsächlich zum Deutschen Reiche wiedervereinigt wird.

Momentan jedoch lässt sich China von der “BRD” Entwicklungshilfe zahlen, obwohl es alles andere als ein Entwicklungsland ist! Man sollte daher China ins Gewissen reden und für die Wiederherstellung des Deutschen Reiches gewinnen!

In einer deutschen Talk-Show mit dem Moderator Markus Lanz am 14.12.2011 machte die mit ihren Prophezeiungen oft daneben liegende Madam Teissier zwei Vorhersagen, von denen immerhin eine für Deutschland belanglose eingetroffen ist.

Die für uns Deutsche relevante Prognose von ihr lautete aber sinngemäß: “Kurz nach 2012 wird Deutschland einen völlig anderen Staat haben!” Sie erntete jedoch nur ungläubiges Kopfschütteln.

Wir deutschen Patrioten beachten jedoch solch eine fundamentale Prognose! Wir klammern uns förmlich an jedem Strohhalm fest, der uns irgendwie Hoffnung verspricht!

Sehr geehrter Herr Präsident, ich bin mir durchaus im Klaren darüber, dass ich evtl. Gefahr laufe, mit meinem Brief – auch noch in E-Mail-Form – ins offene Messer zu laufen. Aber ich kämpfe mit friedlichen Mitteln – vereint mit einer Vielzahl aufrechter Patrioten – für die deutsche Sache!

Deutschland liegt bereits total in Agonie, der gewollte Untergang ist absehbar. Bedenken Sie aber, dass mein Vaterland, das Land der Dichter, Denker, Musiker Erfinder und Philosophen ist/war. Der unselige 2. Weltkrieg mit all seinen Irritationen war nachweislich total fremd gesteuert! Will und kann die gesamte Welt aber auf dieses friedliebende Deutschland verzichten?

Immerhin sind wir – vom besagten 2. WK mal abgesehen, das Land mit den wenigsten Kriegen. Einzig USrael dagegen ist auf diesem Gebiet derzeit an erster Stelle und ist bemüht die gesamte Welt zu usurpieren! Lassen Sie dies auf keinen Fall zu! Zeigen auch Sie im Verbund mit China Ihre Macht!

Die letzten wohl noch denkenden Patrioten, zu denen ich mich in aller Bescheidenheit auch zähle, hoffen auf Sie, sehr geehrter Herr Präsident! Sie haben die Macht Veränderungen zum Wohle aller Völker zu bewirken.

Für Ihre Bemühungen in dieser Hinsicht bedanke ich mich bei Ihnen auf jeden Fall schon mal im Voraus!

Mit freundlichen Grüßen

gez. Hans-Juergen Held

Boeblingen, den 26.05.2012

Der Verfasser des Briefes bietet noch sein E-book an, das Hintergundwissen zur Weltsituation enthalten soll:

www.suchebiete.com/details_e-books,Kapitel-9,11925158.html

 

http://wissenschaft3000.wordpress.com/2012/05/31/schreiben-an-putin/

Adenauers Remilitarisierung spaltete tiefer – 60 Jahre Deutschlandvertrag

Der heute vor 60 Jahren unterzeichnete “Deutschlandvertrag” sollte staatliche Souveränität herstellen. Das misslang nicht nur, sondern  erwies sich als durchschaubares und miserables Täuschungsmanöver. Der Kontrakt war von Vorneherein ein Papiertiger. Mehr noch. Er spaltete Deutschland nach der Währungsreform in den westlichen Besatzungszonen im Jahr 1948 weiter und tiefer, weil die Vereinbarung Konrad Adenauers mit Großbritannien, Frankreich und den USA vom 26. Mai 1952 losgelöst von der Sowjetunion erfolgte. Der Spaltpilz wirkte zusätzlich beschleunigend, denn es fand eine deutsche Remilitarisierung statt. Sie widersprach den ursprünglichen Vereinbarungen zwischen den Vier Siegermächten über die Zukunft Deutschlands. Adenauer selbst bestätigt die von ihm beförderte deutsche Teilung durch seinen ausdrücklichen Verweis auf den tags darauf geschlossenen Vertrag über die europäische Verteidigungsgemeinschaft (EVG). Den deklarierte die DDR damals als einen Generalkriegsplan. Aus der EVG entstand die NATO mit der Bundeswehr als Teil. Die logische Reaktion der UdSSR war der Warschauer Vertrag mit der DDR als ein Vertragspartner und der Gründung der Nationalen Volksarmee (NVA) in der sowjetischen Einfluss-Sphäre Deutschlands. Die Chronologie der Ereignisse ist dabei von erheblicher Bedeutung.

Dass Adenauers einseitige Westaktivitäten das Ziel der neu zu erlangenden deutschen Einheit torpedierten, machte der  Oppositionspolitiker Carlo Schmid im Bundestag deutlich. Im Juli 1952 stellte er fest, Deutschland kann nur zustande kommen, wenn die Russen mit gesamtdeutschen Wahlen einverstanden sind. Er fragte die Zuhörer, ob man den glaube, “dass sie das tun werden, wenn von Vorneherein feststehen soll, dass der Teil, den Russland aufgibt, einem Block zugeschlagen werden soll, den dieses Russland als feindselig empfindet ?”

Angesichts der gegenwärtigen Auseinandersetzung zwischen der NATO und Russland über den sogenannten Raketenabwehrschild in Europa hat sich an der generellen politischen und militärstrategischen Lage wenig geändert. Es ist zwar nicht mehr von Blöcken explizit die Rede, aber ihre unsichtbare Existenz wird nicht geleugnet. Die Logik daraus: Bis heute gibt es kein souveränes unabhängiges und selbstbestimmtes Deutschland. ++ (ml/mgn/26.05.12 – 153)

 

http://adn1946.wordpress.com/2012/05/30/adenauers-remilitarisierung-spaltete-tiefer-60-jahre-deutschlandvertrag/