Was wäre, wenn heute der 3. Weltkrieg ausbricht?

 

Wir skizzieren ein mögliches Szenario, inklusive
Hackerangriff auf Paris und Drohnenschwarm über Berlin.

Iran wirft Russland Deaktivierung von S-300 bei israelischen Luftangriffen gegen Syrien vor

von http://uncut-news.ch

Ein hochrangiger iranischer Parlamentarier hat Russland scharf kritisiert, weil es sein in Syrien eingesetztes Raketenabwehrsystem S-300 während der jüngsten israelischen Luftangriffe auf die angeblichen iranischen Positionen im arabischen Land deaktiviert hat.

Der Vorsitzende der Kommission für Nationale Sicherheit und Außenpolitik des iranischen Parlaments, Heshmatollah Falahatpishe, sagte, dass Israel bei ordnungsgemäßer Funktion der Systeme seine Luftangriffe auf Syrien nicht ohne weiteres durchführen könnte.

In einem Interview mit IRNA sagte der Parlamentarier, dass der Schritt Russlands, sein Raketensystem S-300 in Syrien während israelischer Luftangriffe zu deaktivieren, Grund für ernsthafte Kritik ist.

„Es scheint eine Art Zusammenhang zwischen den Luftangriffen des zionistischen Regimes und der Deaktivierung der in Syrien eingesetzten Verteidigungssysteme durch Russland zu bestehen“, sagte er.

Er stellte ferner fest, dass er nach den israelischen Luftangriffen sofort am Ort des Angriffs ankam und feststellen mußte, dass die Berichte über die Opfer des von Israel ausgelösten Luftangriffs völlig falsch waren.

Er bezeichnete die Berichte als Bluff und fügte hinzu, dass das zionistische Regime versucht, den Prozess der Wiederherstellung von Frieden und Stabilität in Syrien durch die Durchführung der Luftangriffe auf das Land zu behindern.

„Sie wollen den Iran provozieren, bestimmte Reaktionen einzuleiten, um neue Herausforderungen in Syrien zu schaffen“, schloss er.

Israel zielte auf einen Flughafen im Südosten von Damaskus in Syrien, wo am Montag eine Reihe von Menschen starben und verletzt wurden. Russland sagte, dass Syriens Luftverteidigung mehr als 30 Marschflugkörper und gelenkte Bomben während der Luftangriffe Israels abschoss.

Israel behauptete in einer Erklärung, dass die Hauptziele der Angriffe iranische Truppen waren. Gemäß der Erklärung operieren iranische Streitkräfte auf syrischem Gebiet und starteten eine Boden-Boden-Rakete von syrischem Gebiet aus, die auf die nördlich besetzten Golanhöhen abzielte.

„Als Reaktion auf den Angriff unternahmen in der Nacht (israelische Militär-) Kampfflugzeuge Angriffe auf iranische Quds-Militärziele in Syrien, zusätzlich zu den syrischen Luftverteidigungsbatterien“, hieß es.

Der Iran sagte, dass seine militärische Präsenz in Syrien total beratend ist und darauf abzielt, der syrischen Regierung zu helfen, das Land von ausländisch unterstützten Terroristen zu reinigen.

Iran Slams Russia for Deactivating S-300 during Israeli Airstrikes on Syria

Übersetzung LZ

http://uncut-news.ch/2019/01/28/iran-wirft-russland-deaktivierung-von-s-300-bei-israelischen-luftangriffen-gegen-syrien-vor/

Russisches Fernsehen stellt die Rothschild-Familie bloß und fängt an, seine Bürger über deren globale Macht aufzuklären

von http://derwaechter.org

Russland folgt dem Beispiel der Türkei, und fängt an seine Bürger im öffentlich rechtlichen Fernsehen über die globalen Machtstrukturen von Rothschild, George Soros & co. aufzuklären.

Eine Wochenendnachrichtensendung, die auf dem russischen Kanal 1 am 2. April ausgestrahlt wurde, berichtet über die Geschichte der Familie Rothschild mit Nazi-Propaganda-Aufnahmen und antisemitischen Karikaturen.

Der Beitrag, welcher nach dem Tod des amerikanischen Bankiers David Rockefeller gezeigt wurde, wollte eine andere wohlhabende internationale Banken-Dynastie, nämlich die Rothschilds, beleuchten.

Die Verwendung von Nazi-Propaganda-Aufnahmen – und darüber hinaus, ohne explizit das Nazi-Regime zu nennen – ist bei öffentlichen Sendungen auf russischen Medien ungewöhnlich. Die Sendung beschreibt die großen Verschwörungstheorien über die Familie Rothschild und macht geltend, dass sie Teil eines internationalen jüdischen Komplotts sei, die Kontrolle über die Welt zu übernehmen.

Der MEMRI TV Clip hat Auszüge aus der Originalnachricht ins Englische übersetzt.

 

 

http://derwaechter.org/russisches-fernsehen-stellt-die-rothschild-familie-bloss-und-faengt-an-seine-buerger-ueber-deren-globale-macht-aufzuklaeren

Die Flugzeuge der russischen Luftwaffe könnten alle „unsichtbar“ werden

von Valentin Vasilescu

Die Vereinigten Staaten haben eine Technik entwickelt, um Flugzeuge zu konzipieren, die sie für das Radar unsichtbar machen. Aber die Russen haben ihre Forschung nicht auf die Form des Flugzeuges konzentriert, sondern auf ihre Baustoffe. Sie könnten jetzt alle ihre Flugzeuge leicht unsichtbar machen.

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Die Vereinigten Staaten haben in die Entwicklung der Flugzeuge F-35 der 5. Generation immens viel investiert. Sie wollen 5000 Exemplare im nächsten Jahrzehnt produzieren, wovon 2400 für die US-Armee, den Rest für den Export. Das ist der Grund, warum die Vereinigten Staaten sich an keine andere Technologie auf dem Gebiet der Luftfahrt interessieren.

Der russische Ausstattungsplan der Armee sieht nur 12 „unsichtbare“ (stealth) Flugzeuge Su-57 vor, während die Produktionskette offen bleibt, um dieses Flugzeug zu exportieren. Die Projekte des Jägers Mig-41, des Transportflugzeugs PAK TA und des Bombers PAK-DA, alle „unsichtbar“, wurden eingestellt. Auf der anderen Seite wurden die existierenden Bomber Tu-160 und Tu-22M3 aktualisiert. Bleibt also Russland hinter den Vereinigten Staaten zurück?

Im September 2018 stellte Instagram das Bild von einer US-amerikanischen „unsichtbaren“ F-22 vor, das mit dem Infrarot-Sucher einer russischen Su-35 S über Syrien aufgenommen wurde. Der nicht „unsichtbaren“ Su-35 S war es gelungen, eine Angriffsposition zu erreichen, ohne dass sie durch das Radar der F-22, noch des AWACS oder des Boden-Radars entdeckt worden war. Laut unseren Quellen hatte die Su-35 S eine experimentelle Ausstattung mit Metabaustoffen.

Das Tarn-Design der F-22, B-2 und F-35 erfolgte mittels Computer. Die Winkel zwischen den Struktur-Ebenen wurden so geplant, dass sie die Wellen eher rund um das Radar ausstrahlen, anstatt sie direkt auf die Antenne des Radar-Senders zu reflektieren. So werden diese Flugzeuge der 5. Generation für Radar erst bei kleineren Entfernungen (40 km) spürbar.

Die innovative Technologie von Metabaustoffen absorbiert stattdessen 90 % der Radarwellen und kann auf alle bestehenden Flugzeuge aufgetragen werden. Das ist der Grund, warum Russland nicht sehr an Flugzeugen der fünften Generation interessiert ist.

Die Metabaustoffe sind dreidimensionale auf speziellen elektromagnetischen Zellen basierende Strukturen, von einer Größe von 1 bis 2 Millimeter, wirksam bei Millimeter-und Zentimeter Wellenlängen, Bereich in dem die Radare der Flugzeuge und Boden-Radaranlagen funktionieren. Sie beeinflussen aber nicht die Rezeption der Funknavigations-Systeme, der konventionellen Kommunikation und der Satellitenkommunikation.

Forschungen auf diesem Gebiet fanden am Institut für theoretischen und angewandten Elektromagnetismus der Akademie der Wissenschaften Russlands statt. Andrey N. Lagarkov, V. N. Semenenko und V. N. Kissel haben im Oktober 2010 die Ergebnisse ihrer Forschung im Bereich der Radar-absorbierenden Strukturen aus gebauten Metamaterialien (siehe Dokument zum Herunterladen am Ende der Seite) veröffentlicht. Anwendungen dieser Technologie sind auf russischen Militärflugzeugen ab 2015 getestet worden.

Wenn es Russland gelingt, gute Test-Ergebnisse der Technologie dieser Metamaterialien zu erhalten, wird es möglich sein, die gesamte Flugzeug-Flotte mit geringen Kosten zu modernisieren.

Die US-Flugzeuge waren bisher die einzigen, die den Feind zuerst erkennen und ihn angreifen konnten, bevor sie durch das Radar ’gesehen’ wurden. Durch das Aufheben der Überlegenheit der amerikanischen militärischen Luftfahrt werden wir am Ende zu den Kampfmanövern der 1950er Jahre zurückkommen. Unter diesen Umständen wird die aerodynamische Überlegenheit durch den vektoriellen Schub der Su-35, Su-30 und der Mig-35 den russischen Flugzeugen einen deutlichen Vorteil gegenüber der F-22 und F-35 verleihen.

Zurzeit ist das Problem so, dass die Technologie dieser Metamaterialien noch in der Forschungsphase steckt und dass die Betriebsdauer der elektromagnetischen Zellen nicht 100 Stunden überschreitet. Danach müssen sie ersetzt werden.

Führung der Nato-Speerspitze – Deutsche Soldaten an vorderster Front gegen Russland?

Die Bundeswehr übernimmt im neuen Jahr die sogenannte Nato-Speerspitze, die bedingt durch die Krimkrise und den Bürgerkrieg in der Ukraine initiiert wurde. Deutsche Soldaten werden somit an vorderster Front kämpfen, wenn die Nato 2019 Truppen losschicken müsste.

Die Bundeswehr übernimmt am Dienstag die Führung der „Very High Readiness Joint Task Force“ (VJTF; deutsch: Einsatzgruppe mit sehr hoher Einsatzbereitschaft) der Nato. Aus rund 8000 Soldaten bestehen nach Angaben des Bundesverteidigungsministeriums in Berlin die Landstreitkräfte der sogenannten Nato-Speerspitze — davon stellt die Bundeswehr rund 4000 Kräfte. 1000 Soldaten anderer Organisationsbereiche sollen hinzukommen. Weitere Soldaten werden von Ländern wie Frankreich, Niederlande und Norwegen gestellt.

Im Zuge der Ukraine-Krise wurde die Schnelle Eingreiftruppe auf dem Gipfeltreffen in Newport 2014 zum Schutz der Nato-Ostflanke im Zuge des „Readiness Action Plans“ initiiert. Seitdem soll die VJTF ein Element der Abschreckungsstrategie gegen Russland sein. Ihre Besonderheit soll der hohe Bereitschaftsgrad sein. Innerhalb von höchstens 72 Stunden müssen die Vorauskräfte verlegbar sein — alle anderen Truppen in fünf bis sieben Tagen. So dürfen sich beispielsweise die betreffenden Soldaten innerhalb ihrer Bereitschaftszeiten nicht weit vom Dienstort entfernen.

Den deutschen Leitverband der VJTF soll die Panzerlehrbrigade 9 aus Münster in Niedersachsen bilden. Im Herbst musste die Brigade bereits bei der Nato-Großübung „Trident Juncture“ in Norwegen ihre Fähigkeiten unter Beweis stellen.

Die Einsatzkräfte für die VJTF-Truppen werden jedes Jahr von anderen Staaten gestellt. So steuerte 2018 Italien den Großteil der Kräfte bei. Im Jahr 2020 soll Polen das Kommando übernehmen. Die Bundesrepublik war bereits 2015 maßgeblich am Aufbau der „Nato-Speerspitze“ beteiligt. Die VJTF gehört zur bereits länger bestehenden Nato-Krisenreaktionstruppe Nato Response Force. Diese soll künftig eine Stärke von rund 40.000 Soldaten haben. Neben Bodentruppen umfasst diese auch Luft- und Seestreitkräfte sowie Spezialkräfte.

Kritik an der Einsatztruppe

Bezweifelt wird der Nutzen der Truppe unter anderem durch den Chef des estnischen Militärnachrichtendienstes, Oberstleutnant Kaupo Rosin, der die politische Entscheidungsfähigkeit beklagt: Moskau spiele Eishockey, während viele westeuropäische Länder Eiskunstlauf betreiben würden, sagte Rosin dem Nachrichtenportal „Reuters“ zufolge. Seine Einschätzung habe er auf die teils wochenlange Verweigerung einiger Staaten gestützt, die Spezialeinheiten auf der Halbinsel Krim als Truppen der Russischen Föderation anzuerkennen. Nach Einschätzungen von Nato-General Ben Hodges würden russische Truppen die Hauptstädte des Baltikums in 36 bis 60 Stunden erobern können und damit früher, als die Nato ihre Verstärkungen aufmarschieren lassen könne.

Der Befehlshaber der US-Landstreitkräfte in Europa, General Ben Hodges, ist der Auffassung, dass die Nato nicht in der Lage wäre, die baltischen Staaten vor einem Angriff der russischen Streitkräfte zu schützen: „Russland könnte die baltischen Staaten schneller erobern, als wir dort wären, um sie zu verteidigen“, sagte Hodges gegenüber der „Zeit“.  Ihm zufolge könnten russische Truppen innerhalb von 36 bis 60 Stunden die baltischen Hauptstädte erobert haben.

Die unzureichende personelle Ausstattung der VJTF kritisiert hingegen der Vorsitzende des Verteidigungsausschusses des Deutschen Bundestages, Hans-Peter Bartels (SPD): „Mit 5000 Mann verteidigt die Nato kein einziges Land“, sagte Bartels nach „Focus“-Informationen.

https://de.sputniknews.com/politik/20181231323459593-deutscher-militarismus-gegen-russland/

Die Straße von Kertsch: Der Zwischenfall scheint von USA und Israel geplant und vorbereitet

 

Erinnern wir uns, dass die USA und Israel 2014 den Staatsstreich von Kiew auf jeden Fall gemeinsam geplant und ausgeführt haben. Es zeigt sich, dass in den Tagen, die dem Zwischenfall von Kertsch voraus gingen, Aufklärungsflugzeuge dieser beiden Länder in der Umgebung gesichtet wurden. Das US-Flugzeug stand in Verbindung mit der Kampfgruppe des USS Harry Truman, die sich zur Intervention bereit hielt. Alles lief genau so ab, als ob Washington und Tel-Aviv die Ereignisse gemeinsam vorbereitet gehabt hätten. Zufall oder Planung?

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Für ein Piratenflugzeug ist es sehr leicht die Infrastruktur eines großen Flughafens zu sabotieren, die Pisten unbenutzbar zu machen, in den Terminals Explosionen herbeizuführen, Flugzeuge am Boden zur Explosion zu bringen, usw. Nach den internationalen Konventionen wird ein Flugzeug, wenn es zur Landung ansetzt, ohne vorher die Überflug- und Landerechte des Luftraumes des betreffenden Staates und Flughafens eingeholt zu haben, zum Verbrecher-Flugzeug. In dieser Konsequenz wird das Flugzeug automatisch von Jagdflugzeugen abgefangen. Ist das Luftfahrzeug darüber hinaus Eigentum eines Staates, wie z.B. des Militärs, der Küstenwache oder der Polizei, dann wird der Staat welchem es gehört als Aggressor eingestuft. Alle Völkerrechts-Konventionen zwingen die Signaturstaaten bereits den Versuch als illegalen Akt zu bestrafen.

Vergleichsweise werden die Brücke und die Straße von Kertsch unter den gleichen Regeln betrachtet. Der Zwischenfall des 25. November ist wohl bekannt und braucht nicht erneut wiederholt zu werden. Die Reaktion des US-Sondergesandten in der Ukraine, Kurt D. Volker zeugte von der vorsätzlichen Ignoranz sämtlicher Völkerrechts Konventionen: „Russland schränkt, indem es friedliche ukrainische Schiffe angreift und daran hindert einen ukrainischen Hafen anzulaufen, die Freiheit des Schiffsverkehrs ein“. Es ist bemerkenswert, dass Russland einige Stunden damit vertrödelt hat die „friedlichen“ Schnellboote der ukrainischen Armee am Eingang zur Straße von Kertsch zu verfolgen und zu versuchen diese von ihrem Vorhaben abzubringen und darüberhinaus versucht hat das Problem mit diplomatischen Mittel zu lösen. Ganz im Gegensatz dazu haben US-Militärflugzeuge, während beider Golfkriege „präventiv“ hunderte von irakischen Schiffen in den territorialen Hoheitsgewässern des Irak bombardiert und versenkt bevor diese bemerken konnten, dass die US-Flotte gerade begann den Irak zu besetzen.

Der russische Aufklärungs- und Angriffshubschrauber KA-52, welcher die Entwicklung der Lage an der Straße von Kertsch überwacht hat, ist ausgerüstet mit einer 30mm Kanone 2A42-1 mit einer Kadenz von 500 Schuß pro Minute und zwei UB-32/57 Blocks mit 64 Lenkflugkörpern S-5 M. Wenn Russland dasselbe Verhalten an den Tag gelegt hätte wie die USA, dann wäre die beiden kleinen ukrainischen, zwar bewaffneten aber nicht gepanzerten 50-Tonnen Boote bereits in der ersten Minute pulverisiert und versenkt worden .

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Gewisse Widersprüche drängen sich auf:

- Zwei der kleinen invollvierten ukrainischen Boote (Berdyanks und Nikopol) gehören zur Klasse Gyurza-M mit Heimathafen Odessa. Seit Juli 2018 wurden zwei weitere Boote (Lubny und Kremenchuk) vom Militärhafen Berdiansk im Azowschen Meer aus an die ukrainische Kriegsmarine geliefert. Die Boote der Gyurza-M Klasse werden in der Rüstungsschmiede Kuznya na Rybalskomu im Zentrum von Kiew produziert. Eine Fabrik, welche vom Milliardär-Präsident der Ukraine, Petro Porochenko kontrolliert wird. Die vier Schiffe wurden auf dem Landweg mit LKW-Änhängern von der Fabrik zu ihren Basen transportiert. Warum also hat die Ukraine die Dinge jetzt auf die Spitze getrieben?

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- Am 5. November hat eine russische SU-27 ein US-Aufklärungsflugzeug ELINT EP-3 abgefangen, welches in der Nähe der Territorialgewässer der Krim flog. Am 19. November hat ein israelischen Aufklärungsflugzeug Gulfstream G-550 Nachshon Aitam (Flugkennung 537) das Schwarze Meer um die Straße von Kertsch herum überflogen. Der Zwischenfall, welcher sich in der Straße von Kertsch ereignet hat wurde den ganzen Tag über von US-SIGINT Aufklärungsflugzeugen überwacht. Eines von ihnen des Typs RC-135V, serie 64-14841, Kennziffer JONAS 21, stationiert in derr Bucht von Suda (Kreta), hat die Schwarzmeer-Küste nahe der Krim abgeflogen. Ein zweites Fluggerät, eine Drone für große Höhe des Typs RQ-4B, serie 11-2047, mit Kennziffer FORTE10, überflog den Osten der Ukraine nahe am Asowschen Meer. Das RQ-4B wird von der US-Basis Sigonella (Sizilien) gesteuert.

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Nach den NATO Manövern von Trident Juncture 18 wurde der US-Flugzeugträger USS Harry Truman in das Mittelmeer umdirigiert. Er bildet dort eine mit drei Zerstörern der Arleight Burke Klasse und einem Kreuzer der Ticonderoga Klasse einen Kampfgruppe (CSG – Carrier strike group). Der USS Harry Truman hat 90 Kampfflugzeuge an Bord und Kampfhubschrauber und hat bereits eine nicht geplante Gefechts-Übung absolviert. Die CSG wird von der Base in Sigonella unterstützt durch ein Aufklärungsflugzeug P-8A serie 168859, welches das Gebiet des östlichen Mittelmeers, das ägäische und das schwarze Meer überwacht. Zum selben Zweck hatte die CSG dasselbe Aufklärungsflugzeug EP-3 der Serie 157316 eingesetzt, welches von den Russen am 5. November an der Küster der Krim abgefangen wurde und welches von der Bucht von Suda (Kreta) gestartet war.

Die „Verschwörungstheoretiker“ sagen, dass dies kein Zufall ist, der Vorfall der Straße von Kertsch sei vorher geplant worden und es würde sich somit um einen vorsätzlichen Akt handeln. Die USA treten der Ukraine in den Hintern um eine militärische Reaktion Russlands auszulösen, welche auf diese Weise den CSG Formationen rund um den Flugzeugträger Harry Truman die Gelegenheit gäbe, die russischen Militär-Ziele auf der Halbinsel Krim anzugreifen. Einmal mehr hat allein die Mäßigung Russlands eine Eskalation verhindert, welche eine mögliche Intervention der USA nach sich gezogen hätte.

Übersetzung
Ralf Hesse

http://www.voltairenet.org/article204149.html

Warum das russische Luftabwehrsystem S-400 international gefragt ist

Warum das russische Luftabwehrsystem S-400 international gefragt ist

In Kampfaufstellung: S-400 Triumph Luftabwehrraketensysteme.
Etliche Staaten sind am Kauf des russischen Luftabwehrsystems S-400 Triumph interessiert. Die Vereinigten Staaten drohen den Interessenten mit Sanktionen. Dennoch halten mit der Türkei und Indien gewichtige Staaten am Kauf fest. Nicht nur aus technischen Gründen.

Das russische Luftabwehrsystem S-400 Triumph musste sich im Kampfeinsatz zwar noch nicht bewähren, gilt technisch jedoch als hervorragend, und sogar leistungsfähiger, als die US-Amerikanischen Pendants THAAD und Patriot. So schreibt etwa die Welt in einem aktuellen Beitrag:

Auf dem Papier sieht das S-400 exzellent aus. Innerhalb eines 400-Kilometer-Radius soll der mobile Waffenkomplex bei Tag und Nacht die unterschiedlichsten Ziele in bis zu 30 Kilometer Höhe treffen: von ballistischen Raketen, über niedrig fliegende Drohnen, bis hin zu Tarnkappenflugzeugen wie den amerikanischen F-22 und F-35. Zum Vergleich: Das amerikanische THAAD-System kann zwar Raketen, aber keine Flugzeuge abschießen.

Die S-400 ist besonders schnell einsatzbereit, und kann mit Raketen unterschiedlicher Reichweite bestückt werden – beim US-System Patriot hingegen ist bei einem Radius von knapp 100 Kilometern Schluss.

Die S-400-Systeme bestehen jeweils aus Abschussrampe, Radaranlagen sowie Steuerungs- und Kommunikationsmodulen, und sollen bis zu zehn Ziele gleichzeitig bekämpfen können.

„Tatsächlich ist das S-400-Raketensystem sehr gefragt“, stellt die Welt fest. China habe die ersten S-400-Komplexe im Januar dieses Jahres erhalten. Die Türkei erwarte die Auslieferung der bestellten Systeme im kommenden Jahr, und Saudi-Arabien, Katar, der Irak und Algerien hätten Interesse gezeigt.

„Warum ist das russische Luftabwehrsystem so populär?“

„Experten auf der ganzen Welt wissen, wie hoch entwickelt russische Luftabwehrsysteme sind“, zitiert die Welt den Moskauer Militärexperten und Leiter des Centre for Analysis of Strategies and Technologies, Ruslan Pukhov. Zwar sei die Sowjetunion bei Kampfflugzeugen den USA gegenüber unterlegen gewesen, doch umso mehr habe man in die Luftabwehr investiert, wovon Russland noch bis heute profitiere.

Liegt es also nur an den technischen Vorzügen, dass das S-400-System so beliebt ist? Zumal die Interessenten sich mit dem Kauf dieses Waffensystems unmittelbar dem Risiko von US-Sanktionen gemäß dem CAATS-Act (Countering America’s Adversaries Through Sanctions Act) aussetzen. Doch weder Indien noch die Türkei zeigen sich davon beeindruckt, berichtet die Welt.

Russische Waffen gelten im Vergleich zu US-amerikanischen allgemein als billiger. Zum großen Teil, weil sie ohne umfangreiche Wartungsunterstützung auskommen, so CNBC zu den generellen Vorzügen russischer Waffensysteme. Denn laut dem US-Rüstungsexperten Andrew Hunter, Direktor der Defense-Industrial Initiatives Group am Center for Strategic and International Studies, würden ausländische Militärs über die reinen Waffensysteme hinaus, auch eine Partnerschaft mit dem US-Militär einkaufen. Dies mache, zusammen mit der Wartung und der technischen Unterstützung, einen großen Teil der Kostendifferenz aus.

Unter Berufung auf ungenannte Insider im internationalen Waffengeschäft, nennt CNBC zudem die vergleichsweise hohen regulatorischen Hürden und längeren Lieferzeiten der US-amerikanischen Waffensysteme, gegenüber den russischen Pendants.

Auf einen weiteren und grundsätzlichen Unterschied in der Entwicklung und Beschaffung neuer Waffensysteme zwischen dem Westen und Russland, sowie zuvor der Sowjetunion, machte kürzlich The Unz Review aufmerksam:

m Westen ist das Hauptziel jeder Beschaffung eines Waffensystems, der Transfer von so viel Geld wie möglich, von der Regierung in die Taschen der Privatpersonen, die den militärisch-industriellen Komplex kontrollieren. Anders ausgedrückt, ist die westliche Streitkräfteplanung (vor allem in den USA) nicht an militärischen Bedrohungen oder Missionen orientiert – sondern am Profit.

Eine solche Situation kann sich nur ein fantastisch korruptes Land, ohne wirkliche Bedrohung für sich selbst, leisten. Im Gegensatz dazu, ist Russland weitaus weniger korrupt, und hat potenzielle Feinde entlang weiter Teile seiner Grenzen.

Die russische Streitkräfteplanung orientiert sich an militärischen Bedrohungen und Missionen.

Die USA seien für viele Länder ein „schwieriger Partner“, wie auch die Welt in ihrem aktuellen Bericht schreibt. Sie lieferten zudem ihre modernsten Hightech-Systeme nur an enge Verbündete, was, zusammen mit den umständlichen Exportgenehmigungsverfahren, vor allem für autoritäre Regime ein Problem darstelle. Russland hingegen sei weitaus freizügiger, und liefere oft bedeutend schneller.

Manchen Ländern ginge es jedoch hauptsächlich darum, US-Militärhilfe und US-amerikanische Waffen zu erhalten, so dass russisches Militär-Hightech nur als Verhandlungsmasse im Poker um einen guten Deal mit den US-Amerikanern diene.

Darüber hinaus sei jeder große Waffendeal hochpolitisch, und keineswegs vorrangig von Angebot und Nachfrage bestimmt, resümiert die Welt:

Allein die bekundete Kaufabsicht gibt eine gute Gelegenheit, sich als souveräner Staat zu inszenieren, der sich von den Amerikanern nichts sagen lässt.

Mehr zum ThemaUS-Dollar ausgemustert: Indien wickelt Kauf der russischen S-400-Luftabwehrsysteme in Rubel ab

 

 

https://deutsch.rt.com/international/79755-warum-russische-luftabwehrsystem-s-400-international-gefragt/

Ein Russe als Interpol-Chef? US- und EU-Abgeordnete wollen das verhindern

Ein Russe als Interpol-Chef? US- und EU-Abgeordnete wollen das verhindern

Was ist zu tun, wenn ein Russe eine internationale Polizeibehörde leitet? Das sei, als würde „der Fuchs den Hühnerstall bewachen“, behaupten US-Senatoren. Eine Front aus einflussreichen „Putin-Gegnern“ macht sich bereit, um seine mögliche Wahl zu verhindern.

Seit dem Verschwinden des bisherigen Interpol-Chefs Meng Hongwei Ende September in China, wo gegen ihn wegen Korruption ermittelt wird, wird die internationale Polizeiorganisation von seinem Stellvertreter, dem Südkoreaner Kim Jong Yang geleitet. Am Dienstag wird seine Interimszeit möglicherweise vorbei sein. Am 21. November sollen die Vertreter der 192-Mitgliedsstaaten bei der 87. Generalversammlung den regulären Chef der Behörde wählen.

Laut Angaben der britischen Zeitung Financial Times gibt es neben ihm auch den bisherigen stellvertretenden Interpol-Vorsitzenden Alexander Prokoptschuk als aussichtsreichen Kandidaten für den Posten. In den Jahren 2011-2016 hat Prokoptschuk das russische Interpol-Büro geleitet. Zuvor hatte der 56-Jährige mehrere Jahre in den russischen Steuer- und Antikorruptionsbehörden gearbeitet. Sein Spezialgebiet war dabei Wirtschaftskriminalität

Für viele im Westen gilt seine Kandidatur als Affront. Zeitungen schreiben, dass die 1923 gegründete Polizeibehörde zunehmend zum Spielball „autoritärer und korrupter“ Staaten werde. Am Dienstag hatten die US-Senatoren Jeanne Shaheen, Roger Wicker, Chris Coons und Marco Rubio US-Präsident Donald Trump und die Mitglieder Interpols in einem offenen Brief dazu aufgerufen, die Wahl des russischen Interpol-Vizepräsidenten zum Organisationsleiter zu verhindern. Mit der Ernennung eines Russen für diesen hohen Posten würde man „einen Fuchs den Hühnerstall bewachen“ lassen.

Ihre Anstrengungen werden möglicherweise vom Chef des Investmentunternehmens Hermitage Capital, Bill Browder, gebündelt. Während einer Pressekonferenz, die er mit dem russischen Ex-Oligarchen Michail Chodorkowski in London am Dienstag gegeben hat, sagte er, er habe mit Parlamentsabgeordneten in Großbritannien, in der EU und in den USA aus diesem Anlass Kontakt aufgenommen.

Es gibt aktive Bemühungen, um den russischen Kandidaten daran zu hindern, Interpol zu leiten. Es würde bedeuten, dass die Mafia die internationale Strafverfolgung übernimmt“, so Browder.

Browder deutete auch einen „Plan B“ an, sollte der russische Polizist zum Interpol-Chef gewählt werden. Dies könnte den Austritt „demokratischer Staaten“ aus Interpol nach sich ziehen.

In Russland gilt Browder als Wirtschaftskrimineller, der sich jahrelang an illegalen Finanzgeschäften bereichert haben soll. Am Montag hat die russische Staatsanwaltschaft Browder vorgeworfen, die Ermordung von mehreren früheren Verbindungsleuten, darunter auch den offiziell an Herzversagen verstorbenen Wirtschaftsprüfer Andrej Magnitzki, in Auftrag gegeben zu haben.

Er bestreitet diese Vorwürfe vehement und sagt, diese Attacke gegen ihn hätte mit der geplanten Ausdehnung des Sanktionsregelwerks, der sog. Magnitzki-Gesetze, auf EU-Staaten zu tun. Außerdem werfen er und Chodorkowski Moskau vor, Interpol früher für die Verfolgung von Regime-Kritikern, zu denen er und Browder sich zählen, missbraucht zu haben. Sollte Prokoptschuk gewählt werden, werde der Chef der internationalen Polizei „nach Putins Befehlen handeln“, sagte Browder. Chodorkowski wurde wegen Betrug und Steuerhinterziehung 2005 zu zehn Jahren Haft verurteilt und im Jahr 2013 freigelassen. Im Westen gilt er dagegen als politisch Verfolgter.

Bill Browder hält Wladimir Putin für einen Schwerstkriminellen und den „reichsten Mann der Welt“, was er auf der gemeinsamen Konferenz mit Chodorkowski nochmals betonte. Die Konferenz wurde vom Büro Michail Chodorkowskis organisiert, wobei die RT-Videoagentur Ruptly mit der Begründung von der Veranstaltung ausgeschlossen wurde, dass das Material in den Händen „russischer Propagandisten landen könne“. „Sicherlich aus Scham, dass wir es Menschen zeigen“, erwiderte RT-Chefredakteurin Margarita Simonjan zugespitzt via Twitter.

Die Appelle der US-Politiker und die Medienaktivität interessierter Akteure im Vorfeld der Wahlen zum Interpol-Vorsitzenden hat Kreml-Sprecher Dmitri Peskow am Dienstag als grobe Einmischung in den Wahlprozess kritisiert. Die Wählenden würden damit unter erheblichen Druck gesetzt, so Peskow.

Mehr zum Thema – Hinter den Kulissen: Wie aus dem Fall Magnitski der Fall Browder wurde

 

 

https://deutsch.rt.com/international/79614-russe-als-interpol-chef-usa-eu-wahl-verhindern/

Wegen S-300, keine israelischen Angriffe auf Syrien mehr

von Freeman

Ksenia Svetlova, ein Mitglied des Verteidigungsausschusses der israelischen Knesset, hat bestätigt, dass Kampfjets der israelischen Luftwaffe seit der Lieferung der russischen S-300 am 2. Oktober nicht mehr in den Luftraum Syriens eingedrungen sind. Die Abgeordnete der Zionistischen Union erklärte: „Es gab keine einzige Mission, seit Syrien S-300 erhalten hat. Die S-300 hat das Kräfteverhältnis in der Region verändert.

Die Erklärung bestätigte den Al-Masdar News-Bericht unter Berufung auf eine anonyme militärische Quelle in Damaskus. Die israelische Luftwaffe (IAF) habe Syrien nicht angegriffen, seit Russland das S-300-Luftverteidigungssystem an die syrischen Regierungstruppen geliefert habe.

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