Russland bricht aus der Neuen Weltordnung aus: Putin gegen Rothschild

Als Wladimir Putin in 2000 zum Präsidenten Russlands gewählt wurde, war Russland völlig bankrott. Russland musste 16,6 Milliarden Dollar an die Rothschild-Familien und den von ihnen kontrollierten IWF (Internationaler Währungsfonds) leiten. Darüber hinaus hatte Russland ein Darlehen von 36 Milliarden Dollar mit der – ebenfalls von den Rothschilds kontrollierten – Pariser und Londoner Club der Gläubiger.

Putin nutzte jedoch geschickt die steigenden internationalen Ölpreise und nutzte einen Teil der Gewinne des größten russischen Ölproduzenten Gazprom, um die Schulden zu begleichen. Der anhaltende Anstieg der Ölpreise führte dazu, dass Russland finanziell unabhängig von den von den Rothschilds kontrollierten Weltbanken wurde.

Dass Russland ein bisschen betrogen hat, um diese finanzielle Sklavenkette der Rothschild-Familie loszuwerden, ist aus den seltsamen Entwicklungen in Bezug auf Shell in 2006 ersichtlich. In 2006 verlor Shell einen bedeutenden Anteil an Sachalin, dem damals weltweit größten LPG-Bergbau. Putin zwang Shell, die Mehrheitsbeteiligung zu “verkaufen”.

Shell hielt ein Viertel von Sachalin, und die Entwicklung der Gasfelder wurde der staatlichen Gazprom überlassen. Die Russen sind also schlau. Sie lassen den Westen in die Entwicklung von Öl- oder Gasfeldern investieren, nehmen dann aber einfach Dinge weg. Und warum sollten sie nicht?

Immerhin sind die größten Banken und multinationalen Unternehmen, die von den Rothschild-Familien verwaltet werden, weltweit die größten Diebe der Massen, die auf dieser Erde herumlaufen. Sie bilden 1% der Weltbevölkerung durch Inzucht, die alle Ressourcen der Erde kontrolliert. Putin will sein Land – das größte Land der Welt – von dieser Machtstruktur abkoppeln. Als Putin die Schulden bei den Rothschilds in 2006 getilgt hatte, war die finanzielle Abhängigkeit Russlands von diesen Finanziers damit beendet.

Der Rothschild-Agent Michail Borissowitsch Chodorkowski, ein russischer  Unternehmer, machte sein Glück zusammen mit vielen anderen Oligarchen durch Privatisierung während des Regimes des Präsidenten Boris Jelzin. Mit der Unterstützung von Jacob Rothschild gründete Chordorkowski die Menatep-Bankengruppe kurz vor dem Fall des Kommunismus in 1990.

Die Menatep Banking Group ist mit dem Rothschild verbunden – über die The Carlyle Group. Auch hier erscheint der Name von George Soros. Soros ist ein sehr wichtiger Meister der Neuen Weltordnung, der als Finanzier überall auftaucht und daher als wichtiger Rothschild-Bauer angesehen werden kann (Verbotener Artikel: Ein Blick auf die tödliche Weltordnung).

In 1995 kaufte Chodorkowski Yukos Oil für 350 Millionen Dollar. Er wurde einer der reichsten Männer der Welt mit einem persönlichen Wert von mindestens 1 Milliarden Dollar (das war damals eine Menge Geld). Im Oktober von 2003 wurde Chodorkowski wegen Unterschlagung festgenommen. Natürlich war dies Putins Methode, um die Rothschild-Einflüsse etwas zu verringern.

Wie die meisten vermögenden Oligarchen nutzen sie ihre Finanzkraft, um Russland durch die USA zu untergraben. Chordorkowski trat auch als Kritiker Putins auf der politischen, kulturellen und medialen Bühne in Russlands auf. Chordorkowski gab Millionen aus, um das Putin-Regime zu stürzen.

Er tat dies, indem er “demokratische Reformparteien” finanzierte. Über Chodorkowski versuchten die Rothschilds, Russland wieder in den Griff zu bekommen. Die Rothschilds steckten hinter der Akquisition von Menatep Banking & Yukos Oil. Dies wird durch Folgendes belegt:

-Im Februar von 2004, unmittelbar nach Chodorkowskis Verhaftung, wurde bekannt, dass Chodorkowskis Menatep Bank von der Isle of Man aus operierte, einer britischen Steueroase vor der Küste.

-Die britische Presse berichtete, dass die Chodorkowski-Anteile an Yukos Oil unmittelbar vor der Verhaftung von Chodorkowski an Jacob Rothschild weitergeleitet wurden.

-Menatep bestritt, dass Jacob Rothschild irgendetwas mit Yukos Oil zu tun hatte. Die Erklärung war, dass Jacob Rothschild enge Beziehungen zur Menatep – Bankengruppe unterhielt, jedoch nur über die Open Russia NGO. Menatep vergaß nur zu erwähnen, dass es die Open Russia NGO von Yukos Oil gegründet wurde.

-Menatep bot Putin Aktien von Yukos Oil an, Putin beschloss jedoch etwas anderes. Er sagte einfach: “Die Firma kommt aus Russland.” Und auch hier: warum nicht? Putin nimmt einfach zurück, was zu Russland gehört.

Man kann also mit Sicherheit sagen, dass die Rothschild-Familien und ihre Inzuchtlinien durch ihre Machtstrukturen des Zionismus, der Geheimbünde und der katholischen Kirche weltweit, für Russland – angeführt von Putin – eine große Bedrohung darstellen, bei der Etablierung ihrer lang geträumten Neuen Weltordnung (Wer in der Welt besitzt das meiste Gold: Die Rothschilds, der Vatikan oder die Zentralbanken?).

Dies ist auch der Grund, warum der westliche Imperialismus jetzt die russischen Grenzgebiete bedroht.

Familie Rothschild – eine mächtige Dynastie

Ein Klassenkampf hat begonnen – die beiden Kontrahenten tragen die Namen Rothschild und Putin. Zwei politische Ideologien prallen dabei aufeinander, es stellt sich die Frage, welches am Ende als Sieger dasteht – der Humanismus oder der Kapitalismus. Wird am Ende die Menschlichkeit doch über die Gier triumphieren? Oder läuft es darauf hinaus, dass die List der Gier die „naive“ Menschlichkeit übersteigt?

Rothschild verkörpert dabei Geld, das nicht als Zahlungsmittel, sondern als System eingesetzt wird: Sei es als Ware, als Spekulationsmittel oder als von einer höheren Macht zur Verfügung gestelltes Mittel, das die Umsetzung der eigenen Interessen ermöglicht. „Die eigenen Interessen“ sind dabei unanfechtbar, es geht darum, dieses Ziel zu erreichen, koste es was es wolle – auch den finanziellen Ruin der arbeitenden Bevölkerung oder die Ausrottung von Völkern.

Bereits nach kurzer Recherche bezüglich der Familie Rothschild kann man schnell erlesen, dass die Rothschilds, seit dem Wiener Kongress (stattgefunden 1815), einer der führenden Vertreter im Anleihegeschäft sind. Beispielsweise war das Einbringen der Rothschilds obligatorisch für das Entstehen der ersten Eisenbahnen, hieran erkennt man zweifelsfrei eine gewisse historische Relevanz.

Rothschild Vermögen

Allerdings war das Anleihegeschäft niemals das einzige Interesse der Rothschilds, es galt auch seit jeher, politische Interessen mit den finanziellen zu koppeln, so setzten die Rothschilds immer schon auf politisch Aufstrebende, die in ihrem Interesse handelten und stellten so sicher, dass hinter der Macht, die im Zweifelsfall über Krieg und Frieden entscheiden wird, ein gehöriger finanzieller Rücken steht.

In neueren Ausgaben gängiger Enzyklopädien aber beispielsweise fehlt dieser Vermerk völlig – man kann nur spekulieren warum. Ob die Rothschilds nun wirklich über „Krieg und Frieden“ entscheiden, sei dahingestellt, aber allein die Erfassung der Tragweite dieser Möglichkeit lässt einen schon auf gewisse Konsequenzen schließen, auch bezüglich der Datenerfassung.

Im Umbruchjahr 2014 gab es einen vielbeachteten Artikel aus dem Focus, der auch durch den zunehmend ansteigenden Druck in der Bevölkerung realisiert wurde, so sah sich dann die Redaktion zu diesem Zeitpunkt ermutigt, im Juli diesen Jahres über die Macht des Kapitalismus in den USA zu schreiben, vertreten durch das System „Rothschild“, der im wesentlichen aussagt, dass Geld zwar die Welt regiere, doch es noch eine Instanz über dem bloßen Reichtum gibt, nämlich die Regierungsinstanz – wer das Geld regiert, dem kann der Rest drumherum doch ziemlich egal sein.

Mayer Amschel Rothschild (1744 – 1812) formulierte diesen Gedanken seiner Zeit sehr direkt und wahrscheinlich auch sehr treffend, als er davon sprach, dass es demjenigen, dem die Kontrolle über die Währung einer Nation gehört, egal ist, wer die Gesetze macht. Mayer Amschel Rothschild ist der Gründer der Rothschild Bankendynastie – und er wusste wovon er sprach, denn er kam Zeit seines Lebens in den Genuss dieser Kontrolle.

Das bedeutet im Umkehrschluss, dass es im System Rothschild keine staatlich instituierte Macht gibt, und wenn doch, dann nur in Form eines widerstandslosen und damit hilflosen Staates. In diesem System gibt es keine Nachhaltigkeit, es gibt keinen Bildungsauftrag und auch keine Menschenrechte, es gibt nur Geschäfte, Deals, Monetarisierung und Ausbeuterei – bis überall nur noch verbrannte Erde ist.

Putin räumt auf

Putin allerdings räumte auf – bereits in den ersten Antrittssitzungen stellte er klar, dass er seine volle Kraft in diesen Malus stecken würde. Im Zuge dieser Entwicklungen entmachtete er die Oligarchen (zumindest die namhaften und damit gefährlichen), verstaatlichte die entscheidenden Schlüsselpositionen der Öl- und Gasindustrie und handelt bei der, übrigens eigens gegründeten, Rohstoffbörse in St. Petersburg die Bodenschätze in der russischen Währung Rubel, nicht in Dollar.

Das riesige Russland war noch nie ein Staat, der an einem Strang gezogen hat, dafür sind viel zu viele kleinere Völker in diesem Konstrukt vertreten, die alle ihre eigenen Vorstellungen und Wünsche haben, nach ihrem Selbstverständnis möchten diese unzähligen kleinen Bevölkerungsgruppen auch kein geeintes Land sein, aus diesem Grund ermöglicht Putin allen Völkern ein Selbstbestimmungsrecht. Die mächtigen Menschen besitzen auch dementsprechend Geld, so hat sich auch das Vermögen von Wladimir Putin vermehrt.

Putin ist die Erhaltung der Identität und die Durchsetzung dieses Selbstbestimmungsrechts sehr wichtig, wie er stets betont, mit Sicherheit auch aus dem Grund, dass ihm diese Erhaltung die Sympathie der Mehrheit der Bevölkerung zusichert.

Das System Wladimir Putin hat längst den entscheidenden Schritt gesetzt, um sich als Gegenpol zu dieser Bewegung in Szene zu setzen und mit den Gleichdenkenden enge Beziehungen zu knüpfen. In der jüngeren Vergangenheit immer öfter auftretende Massenproteste in ganz Europa verkünden zusätzlich dazu eine enorme Wut und Unzufriedenheit, womit dann schließlich auch abzusehen ist, dass sich in der gesamten westlichen Welt eine enorme Unzufriedenheit auf diese Systeme abzeichnen wird, die aller Wahrscheinlichkeit zu einer großen Umbruchsphase führen wird, die die Gegebenheiten entsprechend umwerfen wird.

Literatur:

Codex Humanus – Das Buch der Menschlichkeit

Weltverschwörung: Wer sind die wahren Herrscher der Erde?

Geboren in die Lüge: Unternehmen Weltverschwörung

Quellen: PublicDomain/martinvrijland.nl/vermoegenmagazin.de am 21.11.2019

https://www.pravda-tv.com/2019/11/russland-bricht-aus-der-neuen-weltordnung-aus-putin-gegen-rothschild/

Ukraine-Update – Kolomoisky droht der Nato: „Ihr werdet die Hose voll haben und Pampers kaufen!“

von https://www.anti-spiegel.ru

Da es in der Ukraine wieder Entwicklungen gegeben hat, über die in Deutschland nicht berichtet wurde, werde ich die wichtigsten Entwicklungen der letzten zehn Tage in dem Land hier zusammenfassen.

Da es sich dieses Mal um sehr verschiedene Themen handelt, die nichts miteinander zu tun haben, werde ich den Artikel in Themenblöcke aufteilen.

Hilfe für den Donbass

Ein Thema, das in den westlichen Medien komplett verschwiegen wird, wenn es um den Konflikt in der Ukraine geht, ist die von Kiew über den Donbass verhängte Hungerblockade. Schon 2014 hat Kiew sämtliche Rentenzahlungen zusammen mit allen anderen Sozialleistungen für die Menschen im Donbass eingestellt. Das hätte für die Menschen den sicheren Hungertod bedeutet, wenn Russland nicht im August 2014 angefangen hätte, LKW-Konvois mit Hilfsgütern an die Rebellen zu liefern, die dann in besonderen Ausgabestellen kostenlos an Bedürftige verteilt werden.

Im August 2014 gab es um den ersten Konvoi noch einen heftigen Medienhype und in Kiew und im Westen wurde behauptet, Russland liefere Waffen, anstatt humanitärer Hilfe. Da die LKW jedoch kontrolliert worden sind, auch Journalisten und die OSZE konnten sich die Ladung ansehen, war diese Lüge nicht haltbar. Daraufhin wurde darüber im Westen nicht mehr berichtet.

Im Januar 2015 hat Kiew eine komplette Hungerblockade über den Donbass verhängt und Lieferungen von Hilfsgütern und Lebensmitteln aus der Ukraine in den Donbass verboten.

Im Februar 2015 hat Kiew sich im Minsker Abkommen verpflichtet, die Hungerblockade aufzuheben und die Rentenzahlungen wieder aufzunehmen (Punkte 7 und 8 des Minsker Abkommens).

Umgesetzt hat Kiew nichts davon. Und so hat Russland in 63 Monaten, die seit dem ersten Konvoi vergangen sind, 90 Hilfskonvois über seine Grenze in den Donbass geschickt. Die westlichen Medien verheimlichen dieses Thema komplett, obwohl die OSZE über jeden Konvoi einen detaillierten Sonderbericht veröffentlicht.

Am 7. November kam der nach russischer Zählung 90. russische Konvoi im Donbass an, am 14. November der 91. Konvoi. Bei der Zählung der Konvois gibt es leichte Abweichungen, die OSZE hat am 14. den 89. Konvoi gemeldet. Aber egal, ob es 89 oder 91 Konvois waren, ohne diese Hilfe gäbe es Hungertote im Donbass.

Kiew, das ja behauptet, die Menschen dort seien Ukrainer, verhängt über die Menschen eine Hungerblockade und lässt keine Hilfslieferungen durch. Und wenn Russland diesen „Ukrainern“ dann Hilfe liefert, reagiert Kiew darauf mit offiziellen diplomatischen Protestnoten.

Forderungen des IWF werden umgesetzt

Eine der Forderungen des IWF für weitere Kredite an die Ukraine war es, dass die Ukraine ihre landwirtschaftlichen Flächen verkaufen muss. Bisher war dort der Verkauf von landwirtschaftlichen Flächen an Ausländer verboten. Bei diesen Flächen handelt es sich um sogenannte Schwarzerde, das ist die fruchtbarste Erde, die es gibt. Entsprechend heiß sind westliche Lebensmittelkonzerne auf diese Leckerbissen, die nun in Massen zum Verlauf stehen werden und daher wohl zum Schleuderpreis verkauft werden. Letzte Woche sollte die Rada die entsprechenden Gesetze verabschieden.

Dagegen regt sich allerdings massiver Widerstand im Land, es geht immerhin um 72 Prozent des Territoriums des Landes, die privatisiert werden sollen. Es gab im Land dagegen Proteste und es wurden Straßen blockiert. Julia Timoschenko sagte dazu:

„Darüber hinaus sieht die Rechnung vor, dass das Land an Ausländer verkauft wird, und zwar in Clustern von jeweils 200.000 Hektar. Das bedeutet, dass die landwirtschaftlichen Flächen zu oligarchischen Modellen werden, bei dem einige wenige Unternehmen die Ukraine in Besitz nehmen.“

Das ist die ukrainische Realität. Diese Privatisierung von Land wird tatsächlich dafür sorgen, dass der Staat seine letzten Werte verramscht, danach gibt es nichts mehr von Wert.

Und die ukrainische Realität ist auch, dass sie die Oligarchen Timoschenko über oligarchische Strukturen beklagt, die nun neu entstehen werden. Ein absurdes Theater…

Was will Kolomoisky?

Der Oligarch Kolomoisky, dessen TV-Sender Präsident Selensky erst populär gemacht und damit letztlich an die Macht gebracht haben, spielt eine sehr undurchsichtige Rolle in der Politik des Landes. Es wird behauptet, dass er hinter Selensky steht und ihn lenkt. Aber seine Ziele sind sehr undurchsichtig.

Am 13. November veröffentlichte die New York Times ein Interview mit Kolomoisky, in dem er sehr ungewöhnliche Töne anschlug. Entgegen den aggressiven und martialischen anti-russischen Tönen, die man normalerweise aus Kiew hört, sagte Kolomoisky zum Beispiel:

„Die Russen sind auf jeden Fall stärker als wir. Wir müssen unsere Beziehung verbessern. (…) Die Menschen wollen Frieden, ein gutes Leben, sie wollen nicht kämpfen (…) Und ihr (USA) zwingt uns zum Kampf und gebt uns nicht einmal Geld für den Kampf.“

Laut Kolomoisky nutzen die USA die Ukraine aus, um ihren geopolitischen Rivalen – Russland – zu schwächen:

„Die USA wollen den Krieg gegen Russland bis zum letzten Ukrainer führen.“

Gleichzeitig äußerte Kolomoisky die Meinung, dass das nationale Trauma, das der Konflikt im Donbass verursacht hat, überwunden werden wird:

„Es wird fünf oder zehn Jahre dauern und das Blut wird vergessen sein.“

Kolomoisky sagte, dass seiner Meinung nach die westlichen Länder die Ukraine niemals in die EU und die NATO aufnehmen werden, daher sei es besser für Kiew, diese Realität zu akzeptieren:

„Ihr werdet uns nicht aufnehmen. (…) Es hat keinen Sinn, Zeit auf leere Gespräche zu verschwenden. Russland wird uns gerne in einem neuen Warschauer Pakt willkommen heißen.“

Kolomoisky sagte, dass als Präsident der Ukraine Ermittlungen über die Aktivitäten von Hunter Biden, Sohn des ehemaligen US-Vizepräsidenten der Demokraten Joseph Biden, der wahrscheinlich Gegenkandidat im Wahlkampf 2020 gegen US-Präsident Donald Trump wird, aufnehmen würde. Auf die Frage, ob er in dem Fall nicht eine Gegenreaktion der Demokraten befürchtet, wenn sie die nächsten Präsidentschaftswahlen gewinnen, sagte Kolomoisky:

„Wenn sie anfangen, frech zu werden, wenden wir uns Russland zu. (…) Russische Panzer werden dann in der Nähe von Krakau und Warschau stehen und Ihr in der NATO macht Euch dann die Hosen voll und geht Pampers kaufen.“

Ich bin nicht mit all seinen Schlussfolgerungen einverstanden und erst recht weiß ich nicht, was ich von seinen Äußerungen halten soll. Meint er all das ernst? Ist es ein politisches Manöver? Wenn ja, mit welchem Ziel und wem will er damit gefallen, bzw. was glaubt er, mit solchen Drohungen gewinnen zu können?

Ich habe auf diese Fragen derzeit keine Antworten, aber ich wollte meinen Lesern diese bemerkenswerten Aussagen nicht vorenthalten.

Verlässt Kiew das Minsker Abkommen?

Ich habe schon den Bericht des russischen Fernsehens von Sonntag übersetzt und veröffentlicht. In dem Beitrag hat Putin sich dazu geäußert, dass der ukrainische Außenminister Pristaiko angedroht hat, die Ukraine könne das Minsker Abkommen verlassen. Da Selensky gleichzeitig unbedingt ein Treffen im Normandie-Format erreichen möchte, also dem Format, dass das Minsker Abkommen ausgehandelt hat, ist kaum zu verstehen, was Kiew erreichen möchte. Ohne Minsker Abkommen wird es keine Normandie-Treffen mehr geben, weil damit die Grundlage des Normandie-Formates wegfallen würde.

Putin hat dazu gesagt:

„Der Außenminister der Ukraine erklärte, die Ukraine könnte aus dem Abkommen von Minsk aussteigen. Aber wie soll das gehen? Was sollen wir dann im Normandie-Format noch besprechen? Ich verstehe nicht wirklich, wie das gehen soll.“

Schon am 11. November habe ich berichtet, dass Selensky selbst einen möglichen Ausstieg der Ukraine aus dem Abkommen von Minsk ins Spiel gebracht hat. Und nun hat sein Außenminister nachgelegt. In einem Interview mit BBC-Ukraina antwortete er auf die Frage, ob ein Rückzug der Ukraine aus dem Abkommen von Minsk möglich sei:

„Ja, das ist möglich. Wenn wir sehen, dass dieser Prozess kein Ende nimmt. Das ist eine sehr unpopuläre Aussage und wahrscheinlich wird sie unseren westlichen Partnern wieder nicht gefallen (…) Aber wenn wir sehen, dass das Abkommen nicht funktioniert und zu einer ständigen Verzögerung des endlosen Prozesses führt, wird früher oder später die Entscheidung getroffen werden, sich aus dem Minsk-Prozess zurückzuziehen.“

Inwieweit das seinen westlichen Partnern gefällt, sei mal dahin gestellt. Aber wir sehen, dass Russland mit seinen Vorwürfen gegenüber Kiew Recht hat. Die Verzögerungen, die Pristaiko beklagt, kommen schließlich daher, dass Kiew die Punkte 4 bis 8 und 10 bis 13 des Abkommens, das aus nur 13 Punkten besteht, nicht erfüllt. Und Punkt 9 wird erst aktuell, wenn die genannten Punkte von Kiew erfüllt worden sind. All das können Sie hier im Abkommen von Minsk nachlesen.

Wir haben also die etwas absurde Situation, dass die Ukraine seit Februar 2015 das Minsker Abkommen nicht erfüllt und sich der ukrainische Außenminister nun über die daraus resultierenden „Verzögerungen“ beklagt und sie als Vorwand für den Ausstieg aus dem Abkommen heranzieht.

Ukrainische Regierungsunterlagen in US-Hand

Ganz aktuell kam eine Nachricht, die ebenfalls kaum zu glauben ist. Der zuständige ukrainische Minister Dubilet teilte mit, dass die Zusammenarbeit zwischen den Ministerien und anderen Behörden in der Ukraine zu langsam geht:

„Wenn Sie derzeit Informationen von anderen Regierungsbehörden oder Mitarbeitern bekommen wollen, dauert das sehr lange, da die Dokumente gesammelt und dann manuell weitergeben werden.“

Und er hat auch gleich eine Lösung parat, die kein Scherz ist:

„Wir haben offiziell ein Pilotprojekt gestartet, um Google-Tools im Kabinett einzuführen. Wir haben mit Google vereinbart, dass wir 1000 kostenlose Konten zur Verfügung gestellt bekommen. Dafür sind wir sehr dankbar“

Im Klartext: Ukrainische Regierungsdokumente werden ab sofort in der Cloud und anderen Google-Services abgelegt. Die Frage ist jetzt, wer wem dankbar sein soll. Die Ukraine, weil sie kostenlose Accounts dafür bekommt? Oder Google, weil man dort nun frei Haus Zugriff auf alles hat, was die ukrainische Regierung und ihre Ministerien untereinander besprechen?

Dubilet fügte noch hinzu:

„Es gibt Fälle, in denen Google-Tools nicht verwendet werden können, zum Beispiel, wenn es um vertrauliche Informationen geht, aber es gibt nur wenige derartige Fälle.“

Na, dann ist ja alles gut…

https://www.anti-spiegel.ru/2019/ukraine-update-kolomoisky-droht-der-nato-ihr-werdet-die-hose-voll-haben-und-pampers-kaufen/

Assad wirft Europa Unterstützung von Terroristen vor

© Sputnik / Alexey Druschinin

von https://de.sputniknews.com

Syriens Präsident Baschar Assad hat in einem Interview mit dem Fernsehsender RT Europa der Unterstützung von Terroristen und der Angst vor Flüchtlingen bezichtigt und dies als doppelzüngige Haltung eingestuft.

Beim Konflikt seien mehrere Millionen Menschen aus Syrien in die Türkei geflüchtet, unter ihnen hätten sich auch Extremisten befinden mögen, so Assad. Europa habe Angst vor dem türkischen Präsidenten Tayyip Erdogan und brauche ihn zugleich, damit verhindert werde, dass die Flüchtlinge weiter nach Westen kommen würden, sagte Assad.

Am Gefährlichsten für Europa ist es, den Terrorismus in Syrien zu unterstützen.(…) Das ist Doppelzüngigkeit: Wieso fürchten Sie sich vor diesen mehreren Millionen, von denen die meisten gemäßigt sind. Nur einzelne Terroristen gehören dazu. Wieso unterstützen Sie diese Terroristen direkt?“, so Assad.

In Syrien dauert seit 2011 ein bewaffneter Konflikt an. Russland, der Iran und die Türkei haben sich als Garanten der Waffenruhe in den Regelungsprozess eingeschaltet. In diesem Zeitraum hat es Syrien faktisch vermocht, die Terroristen zu besiegen und eine politische Regelung, die Rückführung der Flüchtlinge und den Wiederaufbau der im Krieg zerstörten Infrastruktur einzuleiten. Es wurde ein Verfassungskomitee gebildet, in dem auch die Opposition vertreten ist. Die erste Sitzung des Komitees hat am 30. Oktober in Genf stattgefunden.

ls/sb

https://de.sputniknews.com/politik/20191109325969477-assad-europa-unterstuetzung-terroristen/

Schicksal von Ostpreußen ist entschieden – es wird Polen und nicht Deutschland übergeben (Video)

Sollte es bisher wirklich noch einige wenige Deutsche gegeben haben, die auf eine Restaurierung des historischen Ostpreußens im Bestand von Großdeutschland gehofft haben, so werden sie mit dem heutigen Tag endgültig diese Hoffnung zu Grabe tragen, denn Ostpreußen wird polnisches Staatsgebiet.

Im Jahre 1984 wurde in den USA so eine Art Denkfabrik gegründet. Sie wurde „The Jamestown Foundation“ genannt und hatte die Aufgabe, den Zusammenbruch der Sowjetunion vorzubereiten bzw. analytisch zu begleiten. Wie man heute weiß, hat diese Denkfabrik ihre Aufgabe erfüllt, denn die Sowjetunion existiert nicht mehr.

Heute setzt das Institut seine analytische Arbeit fort und wird dabei von Bürgern der ehemaligen Sowjetunion und Russlands unterstützt, die zu früheren Zeiten in führenden Positionen in der Regierung und staatlichen Einrichtungen waren, aber das Land verlassen haben (Deutschlands Zerstörung im Auftrag der Neuen Weltordnung – ein Jahrhundertplan kann aufgehen (Phase 1 & 2).

Nun hat diese US-Denkfabrik ein neues Dokument mit interessanten Überlegungen erarbeitet und polnische Medien haben dies veröffentlicht. Russische Medien, namentlich das föderale Portal „Eurasien Daily“ hat diese Überlegungen für die russischen Leser aufbereitet. Das amerikanische Dokument trägt den Titel „Wie müssen die Baltischen Staaten geschützt werden?“

Nach den Vorstellungen der amerikanischen Denkfabrik sollen sich die Polen opfern, damit das Kaliningrader Gebiet im Kriegsfall ausgeschaltet werden kann. Im Gegenzug werden die Polen dann das letzte Drittel von Ostpreußen erhalten, von dem Deutsche heute noch meinen, dass es unter temporärer Zwangsverwaltung Russlands stehe und eigentlich schon längst an Deutschland zurückgegeben werden müsste (Ist Deutschland trotz Zwei-plus-Vier-Vertrag noch Besatzungsrecht unterworfen? (Video)).

Ausgangspunkt der Überlegungen ist, dass Russland überraschend die baltischen Staaten angreift und auch einnimmt. Russland hat hierfür nicht nur das Potential, sondern auch konkrete Absichten – meint die US-Denkfabrik. Dies soll unter dem Vorwand des Schutzes der russischen Minderheit geschehen.

Das Dokument sieht vor, dass Polen im Konfliktfall mit seinen schweren Truppen, im Zusammenwirken mit den US-Einheiten die in Polen stationiert sind, das Kaliningrader Gebiet angreifen soll. Dieser Angriff hat das Ziel, die im Kaliningrader Gebiet stehende militärische Formation der russischen Armee, insbesondere die Raketeneinheiten, zu neutralisieren.

Damit erhalten die NATO-Truppen die Möglichkeit, sich besser zu entfalten und zum Gegenangriff auf die in den Baltischen Staaten stehenden russischen Truppen anzutreten (Die deutsche Wiedervereinigung war eine von den West-Alliierten gesteuerte Annexion).

Die in Kaliningrad stehenden Raketeneinheiten vom Typ „Wal“, „Bal“, „S-400“ und „Iskander“ verhindern gegenwärtig jede Bewegung feindlicher Truppen in Richtung russisches Territorium im Konfliktfall (Die Lüge, die man braucht: Das Märchen von der überschuldeten DDR).

In dem Dokument wird erwähnt, dass Russland im Kampf um Kaliningrad taktische Atomwaffen einsetzen könnte. Die Wahrscheinlichkeit wird aber als sehr gering eingeschätzt. Insgesamt geht das Dokument davon aus, dass der Krieg nach einem Monat beendet sein wird.

Im Ergebnis des Krieges, welcher natürlich für die NATO siegreich ausgeht, wird Polen das letzte Drittel von Ostpreußen, das heutige Kaliningrader Gebiet, übergeben – so das amerikanische Zentrum. Polen wird damit für seine fundamentale Rolle in einem zukünftigen Konflikt mit Russland belohnt (Deutschland ist ein Handelskonstrukt, nicht souverän & hat keine Verfassung! (Video)).

Im Dokument wird kommentiert: „Die Russen müssen zur Kenntnis nehmen, dass eine nichtprovozierte Aggression gegen die NATO einen hohen Preis haben wird – nämlich den Verlust des Kaliningrader Gebietes.“

Mit anderen Worten – so das russische Informationsportal Eurasien-Daily – werden die Polen aufgefordert, das Leben ihrer Bürger zu opfern, damit Litauen, Lettland und Estland durch die NATO von den Russen wieder befreit werden können. Im Gegenzug erhalten sie das Kaliningrader Gebiet im Ergebnis der Verhandlungen nach dem Ende des Krieges (Heinrich XIII. Prinz Reuß bestätigt öffentlich zentrale Standpunkte sogenannter “Verschwörungstheoretiker” (Videos)).

 

Literatur:

Durch globales Chaos in die Neue Weltordnung

Geboren in die Lüge: Unternehmen Weltverschwörung

Die Eroberung Europas durch die USA: Eine Strategie der Destabilisierung, Eskalation und Militarisierung Eine Strategie der Destabilisierung, … und komplett überarbeitete Neuausgabe

Weltverschwörung: Wer sind die wahren Herrscher der Erde?

Video:

 

Quellen: PublicDomain/kaliningrad-domizil.ru am 02.11.2019

https://www.pravda-tv.com/2019/11/schicksal-von-ostpreussen-ist-entschieden-es-wird-polen-und-nicht-deutschland-uebergeben-video/

„Ich kann hier freier leben“ – Deutsche Auswanderin findet ihr Glück in Russland

 

In einem kleinen russischen Dorf wohnt Gudrun Pflughaupt, eine aus Deutschland ausgewanderte Landwirtin. Im Jahr 2014 verwirklichte sie ihren Kindheitstraum und kaufte sich ein Grundstück in Krasnogor, einem 30-Seelenort nahe Pereslawl in der Region Goldener Ring.

Assad: Trump ist der beste amerikanische Präsident

Von NEX24
(Archivfoto: AA)

Damaskus – Der syrische Machthaber Baschar Al Assad lobte in einem Interview mit dem syrischen Staatsfernsehen den amerikanischen Präsidenten Donald Trump für seine „Transparenz und Ehrlichkeit“.

„Alle amerikanischen Präsidenten begehen Verbrechen und nehmen am Ende den Nobelpreis entgegen. Sie treten als Verteidiger der Menschenrechte und der ‚einzigartigen und brillanten amerikanischen oder westlichen Prinzipien‘ auf, aber alles, was sie sind, ist eine Gruppe von Kriminellen, die nur die Interessen der amerikanischen Lobbys großer Konzerne an Waffen, Öl und so weiter vertreten“, so Assad. Trump sei wenigstens ehrlich und sage: „Wir wollen das Öl“. Dies sei die Realität der amerikanischen Politik seit dem zweiten Weltkrieg.

„Ich sage ihnen, er ist der beste amerikanische Präsident. Warum? Nicht weil seine Politik gut ist, sondern weil er der transparenteste Präsident ist. Was wollen wir mehr als einen transparenten Gegner?“, so der syrische Staatschef.

https://nex24.news/2019/11/assad-trump-ist-der-beste-amerikanische-praesident/

 

Syrien: Türkei und Russland beginnen gemeinsame Patrouillen

Von NEX24
(Foto: Screenshot/MSB)

Gaziantep – Im Rahmen eines im Oktober unterzeichneten Abkommens, haben die Türkei und Russland am Freitag mit gemeinsamen Patrouillen an der türkisch-syrischen Grenze begonnen. Dies teilte das türkische Verteidigungsministerium mit.

Das Moskauer Verteidigungsministerium bestätigte, dass die erste Patrouille zur örtlichen Mittagszeit begonnen habe. Sie bewege sich in Richtung Westen die syrisch-türkische Grenze entlang. Insgesamt seien „neun Einheiten, Sicherungsfahrzeuge und Transporter der russischen Militärpolizei“ auf einer Route von mehr als 110 Kilometern unterwegs, berichtet die Welt.

Weiter hier

https://nex24.news/2019/11/syrien-tuerkei-und-russland-beginnen-gemeinsame-patrouillen/

Medien melden Zensur des Internets in Russland – Was ist da dran?

von https://www.anti-spiegel.ru

In der Presse wird heute berichtet, dass Russland ab 1. November das Internet massiv zensieren würde. Was ist da dran?

Zu dem Thema habe ich schon eine Einschätzung geschrieben, als das Gesetz im Mai beschlossen wurde, das heute in Kraft tritt. Da sich bisher keine neuen Fakten ergeben haben und sich auch meine Einschätzung dazu nicht geändert hat, veröffentliche ich hier den Text meines Artikel vom 5. Mai 2019 mit kleinen Ergänzungen noch einmal.

Das neue Gesetz sieht vor, dass Russland in Zukunft seinen Internet-Traffic im eigenen Land halten soll und Provider inner-russischen Internet-Traffic nicht mehr über das Ausland laufen lassen dürfen. Dazu soll eine eigene Infrastruktur mit eigenen Internetservern und Knotenpunkten geschaffen werden. Und es soll klare Regeln geben, welcher Traffic die Grenze überschreiten darf.

Die Kritiker sagen, dass Russland dann volle Kontrolle über das russische Internet haben würde und somit völlig unbehelligt zensieren und abschalten kann, was es will. Bis hin zur vollständigen Abschaltung des Internets.

Die Befürworter verweisen darauf, dass derzeit die USA das russische Internet kontrollieren und dass die Gefahr gegeben ist, dass die USA im Zuge neuer Sanktionen das russische Internet, in Russland einfach „Runet“ genannt, manipulieren, behindern oder sogar abschalten könnten. Dagegen müsse man sich schützen, denn auch Russland ist heute ein digitalisierter Staat, in dem dann die Telemedizin, die vor allem in bevölkerungsarmen Gegenden wichtig geworden ist oder auch zum Beispiel der gesamte Zahlungsverkehr in Gefahr geriete. Und das sind nur zwei Beispiele, in dem größten Flächenstaat der Erde ist das Internet sehr wichtig geworden, um Kommunikation, Verwaltung und Datenverkehr zu gewährleisten.

Man muss hierzu wissen, dass 70% des inner-russischen Internet-Traffic über Knotenpunkte in den USA laufen, die Gefahr ist also real. Eine Email von einem russischen Postfach an ein anderes russisches Postfach läuft über die USA. Das gilt übrigens auch für Deutschland. Die USA haben das Internet so aufgebaut, dass sehr viel des weltweiten Traffics über Server-Knotenpunkte in den USA läuft. Sehr praktisch gelöst, wenn man spionieren oder Daten abfangen oder manipulieren möchte.

Nur zum Vergleich: Wenn es in Deutschland morgen kein Internet und keine Email mehr gäbe, könnte ein Brief mit der Post und dem LKW immer noch in der Regel innerhalb von 24 Stunden sein Ziel erreichen. Versuchen Sie das mal über 9.000 Kilometer durch ganz Russland. Das Internet ist in Russland also ungleich wichtiger für das Funktionieren von Wirtschaft und Verwaltung, als zum Beispiel in Deutschland.

Kritiker und Befürworter haben also gute Argumente und beide Seiten haben erst einmal recht: Ja, das Gesetz gibt Russland mehr Möglichkeiten zur Zensur und ja, es schützt Russland aber auch vor möglichen Sanktionen und Angriffen der USA.

Das Gesetz ist am 1. November in Kraft getreten. Und am liebsten würde ich mich zu dem Gesetz erst äußern, wenn es einige Zeit in Kraft ist, denn erst dann kann man sehen, ob die Befürchtungen der Kritiker wahr geworden sind, oder ob Russland das Gesetz tatsächlich nur defensiv anwendet. Aber da ich so oft danach gefragt wurde, werde ich nun eine Einschätzung wagen und begründen, wie ich zu ihr gekommen bin.

Über die Zensur im Runet kann ich heute schon schreiben, denn es gibt sie, so wie es sie auch in Deutschland und in jedem anderen Land gibt. Jedes Land hat auch heute schon die Möglichkeit, bestimmte Inhalte in seinem Land zu sperren. Und das wird fleißiger getan, als man denkt. Das fällt mir immer wieder auf, wenn ich zu Themen recherchiere, denn ich lebe in Russland und bin oft in Deutschland. Der Unterschied sticht einem dabei zwangsläufig ins Auge.

Es mag den einen oder anderen überraschen, aber in Deutschland ist recherchieren schwieriger, es sind viel mehr Inhalte in Deutschland gesperrt, als in Russland. In Russland ist das Internet weit weniger reguliert, als in Deutschland. Darum habe ich auch eine russische Domain gewählt, weil ich nicht unter die strengen europäischen und deutschen Regelungen fallen will.

Und nun kommt die Schwierigkeit für mich: Ich muss nun aus dem Vergleich der heutigen Beschränkungen im Internet in Deutschland und Russland eine Prognose dazu treffen, wie sehr Russland das Gesetz zur Verschärfung der Zensur nutzen wird. Das ist schwierig, aber nach den vielen Anfragen von Lesern, kann ich mich nicht mehr davor drücken.

Es gibt einen wichtigen Unterschied bei der Methode, wie Seiten im Internet gesperrt werden. Wenn eine Seite in Deutschland gesperrt wird, verschwindet sie quasi, man findet rein gar nichts über die Seite oder ihre Inhalte. Das macht es für mich immer sehr schwierig zu recherchieren, wenn ich in Deutschland bin, denn man findet viele Informationen gar nicht.

In Russland ist das anders. Wenn man dort eine vom Staat gesperrte Seite aufruft, dann erscheint eine Seite mit dem Hinweis, dass diese Seite in Russland gesperrt wurde. Man erfährt also von der Existenz der Seite und davon, dass sie im Land gesperrt ist, lediglich die Inhalte der Seite kann man nicht lesen.

Das betrifft zum Beispiel die Stiftungen von Soros, die in Russland nicht erreichbar sind. Wenn ich für eine Recherche dann Informationen von einer Soros-Seite brauche, kann ich sie trotzdem zum Beispiel über den Tor-Browser erreichen.

Man sieht also hieran schon den Unterschied: Wenn etwas in Deutschland gesperrt ist, erfährt man auch nichts mehr über die Existenz einer solchen Seite, in Russland hingegen erfährt man von der Existenz, nur die Inhalte sind gesperrt.

Meine Erfahrung ist, dass in Deutschland aufgrund der vielen Sperrungen von Seiten Recherchen zu bestimmten Themen fast unmöglich sind. In Russland ist das einfacher.

Noch extremer ist es bei YouTube, da sind in Deutschland sehr viele Videos gesperrt. Sehr oft bekomme ich, wenn ich in Deutschland zu Themen auf YouTube etwas suche, den Hinweis „Dieses Video ist in Deinem Land gesperrt“, in Russland habe ich das nur wenige Male erlebt.

Es mag also jemanden, der Russland nicht kennt und kein Russisch versteht, verwundern, aber das Internet ist in Russland wesentlich freier, als in Deutschland.

In sozialen Netzwerken ist die Situation einigermaßen vergleichbar. In Deutschland und Russland werden Inhalte gesperrt, die in dem jeweiligen Land als Volksverhetzung eingestuft sind. In beiden Ländern sind Nazi-Symbole verboten und ihre Benutzung wird strafrechtlich verfolgt. Das führt auch zu Sperrungen von Beiträgen in sozialen Netzwerken.

In Deutschland wurde mit dem Netzwerkdurchsetzungsgesetz aber der Begriff des „Hate-Speach“ geschaffen und seit dem herrscht in sozialen Netzwerken in Deutschland eine gewisse Willkür, denn was genau „Hate-Speach“ ist, kann sehr unterschiedlich ausgelegt werden.

In Russland ist ein anderes Thema in sozialen Netzwerken Tabu. Russland ist ein Vielvölkerstaat und es achtet daher peinlich genau darauf, dass Rassismus und religiöse Beleidigungen nicht vorkommen. Mit solchen Dingen ließe sich die russische Gesellschaft spalten bis hin zu Unruhen, daher wird vom Staat sehr viel Wert darauf gelegt, dass vor allem religiöse Beleidigungen unterbleiben, auch sie gelten als Volksverhetzung.

Das bedeutet, dass zum Beispiel die anti-Islam Karikaturen der französischen Zeitung Charlie Hebdo in Russland verboten wären. Und auch entsprechende Posts in sozialen Netzwerken werden verfolgt. Dazu gab es in Russland vor kurzem eine heftige Diskussion, denn einige Staatsanwälte sind über das Ziel hinausgeschossen und haben auch bei Kleinigkeiten bereits Strafverfahren eingeleitet. Die russische Regierung hat darauf reagiert und Bestimmungen geändert, damit die Staatsanwälte weniger streng vorgehen.

Am meisten beschweren sich darüber Atheisten, die sich in ihrer Meinungsfreiheit beschränkt fühlen, weil sie beim Posten von anti-religiösen Karikaturen und Kommentaren vorsichtig sein müssen. Aber diese Angst ist übertrieben, wie ein Blick auf die Inhalte in der Gruppe „Atheist“ im russischen sozialen Netzwerk „vkontakte“ zeigt.

Man sieht also, dass in Deutschland und Russland die Zensur in sozialen Netzwerken da zuschlägt, wo der Straftatbestand der Volksverhetzung greift. Und was Volksverhetzung ist, legt jedes Land aufgrund seiner eigenen Geschichte und Situation anders fest, dafür gibt es keine international gültigen Definitionen.

In Deutschland wurde darüber hinaus der Begriff des „Hate-Speach“ geschaffen, den man je nach Lust und Laune auslegen kann. In Russland hingegen gibt es keine Political Correctness mit ihren „Sprachverboten“, daher gibt es auch derartige Einschränkungen der Meinungsfreiheit, sei es im Internet oder im „richtigen Leben“, nicht.

Ich habe also aus meiner eigenen Erfahrung keinen Grund anzunehmen, dass Russland mit dem neuem Gesetz plötzlich eine Welle der Zensur startet, Russland hat die bestehenden technischen Möglichkeiten der Beschränkungen im Internet bei weitem nicht ausgeschöpft und zensiert nur sehr wenige Inhalte und dies dann aber transparent und man bekommt den Hinweis, dass hier etwas verboten wurde.

Auch die Opposition in Russland kann sich im Internet frei bewegen. Der im Westen als großer Oppositioneller gefeierte Nawalny darf seine Seite, seinen Blog, seinen YouTube-Kanal und so weiter frei betreiben, nichts wird zensiert oder eingeschränkt. Und das obwohl der Mann in seinen Video-Beiträgen teilweise rassistische Töne anschlägt, die ihm in Deutschland bereits ein Strafverfahren eingebracht hätten.

Meine Prognose aus heutiger Sicht ist daher, dass Russland das Gesetz nicht zur Zensur einsetzen wird, denn es hätte auch ohne das Gesetz wesentlich strenger Inhalte im Internet sperren können, als es das bisher getan hat.

Die Gefahr, dass die USA das Runet mit Sanktionen beschränken, ist allerdings real. Und dass Russland sich dagegen absichert, ist nach den Erfahrungen mit US-Sanktionen in den letzten Jahren mehr als verständlich.

Ich neige daher dazu, der Argumentation der Befürworter des Gesetzes zu folgen. Aber ob Russland die Möglichkeiten des neuen Gesetzes missbraucht, werden wir erst erfahren, nachdem das Gesetz im November in Kraft tritt.

Daher habe ich mich bisher um das Thema gedrückt: Was das Gesetz tatsächlich in der Praxis bedeutet und ob die Befürchtungen der Kritiker berechtigt sind, werden wir sehen, wenn das Gesetz einige Monate oder sogar Jahre in Kraft ist. Bisher hat Russland die technischen Möglichkeiten, Inhalte im Internet zu sperren nur sehr zurückhaltend und dabei sehr transparent genutzt, in meinen Augen zurückhaltender und transparenter, als zum Beispiel Deutschland das tut.

Ich sehe keinen Grund, warum sich daran nun etwas ändern sollte.

https://www.anti-spiegel.ru/2019/5849/

Während Deutschen wohl der Ruin droht: Darum entscheidet sich nun Russland für keine CO2-Steuer

CC0 / Pixabay/Ria Sopala

Das russische Ministerium für Wirtschaftsentwicklung hat sich aufgrund mehrerer Gegenstimmen vorläufig dafür entschieden, keine CO2-Steuer einzuführen. In Berlin aber arbeitet die Bundesregierung weiter an vermutlich klimafreundlichen Steuermaßnahmen. Wessen Ansatz ist lebensfähiger?

Anfang Oktober waren die Großhandelspreise für Strom in Litauen, Lettland und Estland plötzlich um bis zu 20 Prozent gefallen. Das liege daran, so das lettische Energieunternehmen Latvenergo, dass die Einfuhren aus Nordeuropa und Drittländern, also aus Russland und Weißrussland, zugenommen hätten. Insgesamt hätten die russischen Stromimporte im Baltikum im ersten Halbjahr 2019 fast drei Milliarden Kilowattstunden betragen – beinahe so viel wie im ganzen Jahr 2018, meldete das im Baltikum aktive russische Stromunternehmen „Inter RAO“.

Einen erfolgreichen Wettbewerb mit europäischen Stromerzeugern an der skandinavischen Börse Nord Pool ermöglichen den russischen Stromanbietern die unterschiedlichen Steuersysteme. Während russische Stromerzeuger keine Quoten für die CO2-Emissionen bezahlen müssen, werden die EU-Unternehmen dazu seit langem verpflichtet. Nun hat auch das russische Ministerium für Wirtschaftsentwicklung am Montag russischen Medien zufolge auf die Einführung einer selbst in Deutschland eher umstrittenen CO2-Steuer bis dato verzichtet. Dabei würde es sich im russischen Fall um die CO2-Emissionen handeln, die die russischen Zielmesswerte überschreiten. Für die Steuer hatte im Sommer vor allem der Chef des russischen Technologiekonzerns „Rossnano“, Anatoli Tschubais, geworben. Wie lässt sich der abschlägige Beschluss erklären?

„Würde der Volkswirtschaft einen erheblichen Schaden verursachen“

Ursprünglich sollte eine CO2-Steuer Teil des von Russland unterschriebenen Pariser Abkommens werden. Aber das Energieministerium sowie das Ministerium für Industrie und Handel und der Russische Verband der Industriellen und Unternehmer waren dagegen. Das Steuermodell sei zu vereinfacht, deren wirtschaftliche Auswirkungen nicht in Betracht gezogen. Ohne Berücksichtigung der komplexen Quotenbedingungen sowie der individuellen Eigenschaften der Volkswirtschaft und ihrer Import- und Exportstruktur könne solch eine CO2-Steuer der Volkswirtschaft einen erheblichen Schaden verursachen, so die beiden Ministerien.

Der Chef des Industriellenverbandes, Alexander Schochin, schrieb seinerseits im September an die Regierung, für Paris-Verpflichtungen würden bereits „die korrekte Erfassung der CO2-Aufnahme durch die russischen Wälder“ sowie die Energieeffizienz-Programme, die bereits umgesetzt würden, ausreichen. Der Russischen Akademie der Wissenschaften zufolge birgt eine CO2-Steuer das Risiko in sich, dass Russland dadurch einen wichtigen Teil seiner Exporte verlieren könnte. Die Energiekosten würden dadurch erheblich steigen und die Attraktivität der Energie für europäische und asiatische Verbraucher würde abnehmen. Für die russischen Verbraucher würde das zu einer Stromverteuerung um elf bis 25 Prozent führen, meinte seinerseits das Institut für Naturmonopole. Jetzt soll die Frage einer CO2-Steuer erst dann von der russischen Regierung diskutiert werden, sobald ein adäquates System zur Meldung und Überwachung von Treibhausgasen in Russland eingeführt ist und falls Russland seine Emissionsziele bis dahin nicht erreicht hat.

Was bringt eine CO2-Steuer für deutsche Verbraucher?

Bisher darf die russische Stromindustrie ihre Wettbewerbsvorteile im Baltikum genießen und die estnischen Ölschieferkraftwerke wettbewerbsunfähiger machen. In dieser Hinsicht hat Estland bereits eine strengere Verzollung des russischen Stroms auf den baltischen Märkten gefordert, solche Maßnahmen lassen aber in Brüssel auf sich warten. Die künftige Chefin der EU-Kommission, Ursula von der Leyen (CDU), hatte zuvor den sogenannten Grenzsteuerausgleich vorgeschlagen, der die EU-Industrie vor „unlauterem Wettbewerb“ schützen und „die großflächige Einführung einer effektiven CO2-Abgabe“ vorantreiben soll. Die Initiative mag also zum Teil eines größeren grünes Programms der EU-Kommission werden, das eben eine Reform des Emmissionsquotenhandels vorsieht sowie eine neue Energiesteuerrichtlinie, die den EU-Klimazielen entsprechen würde. Bis 2050 müssten die CO2-Emissionen eigentlich schon bei Null liegen, es liegen allerdings noch keine genauen Berechnungen vor, wie dies passieren soll.

Der durchschnittliche Strompreis für Privathaushalte ist seit der Jahrtausendwende von 13,94 auf 30,43 Cent pro Kilowattstunde in 2019 gestiegen – in Russland lag dieser mit Stand vom Mai 2019 durchschnittlich bei 3,4 Rubel (4,8 Cent pro Kilowattstunde). Die Auswirkungen einer CO2-Steuer auf die deutsche Wirtschaft hat die Bundesregierung den Bürgern ebenso noch nicht dargelegt. Eine Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) hatte zuvor allerding erkannt, dass das Klimapaket zur umstrittenen Klimafreundlichkeit sozial unausgewogen ist. Laut dem Hamburger Klimaforscher Prof. Hans von Storch würde eine CO2-Steuer nicht einmal bei der Problemlösung helfen. „Denn die führt ja dazu, dass der Eppendorfer Radiologe mit seinem teuren Tesla keine Steuern mehr zahlt, die Hebamme mit ihrem Diesel aber weiter löhnen muss – dabei hat sie wenig Geld.“ Statt einer CO2-Steuer könnte sich der Ozeanologe einen Klima-Soli auf die Gehälter vorstellen, mit dem ein Fonds zur Technologieentwicklung ausgestattet werden könnte.

https://de.sputniknews.com/gesellschaft/20191029325931416-deutsche-ruin-russland-keine-co2-steuer/

Russland erlässt Afrika 20 Milliarden Schulden – Russland-Afrika-Gipfel in Sotschi

von https://www.anti-spiegel.ru

Während im Westen immer der Eindruck erweckt wird, Russland wäre international isoliert, ist das Gegenteil der Fall. In diesen Tagen treffen sich die meisten afrikanischen Staats- und Regierungschefs in Sotschi zum ersten russisch-afrikanischen Gipfel mit Präsident Putin.

Russland hat geladen und alle kommen, so kann man zusammenfassen, was gerade in Sotschi passiert. Präsident Putin hat zum ersten russisch-afrikanischen Gipfel nach Sotschi geladen und von 54 geladenen Staats- und Regierungschefs sind über 40 gekommen, die restlichen haben hochrangige Vertreter geschickt. Ein so hochrangiges Treffen hat der Westen mit den afrikanischen Ländern noch nie auf die Beine gestellt.

Während man im Westen die Legende verbreitet, Russland sei international isoliert, ist das Gegenteil der Fall. Russlands Ansehen und internationale Autorität wachsen, wie man in diesen Tagen im Nahen Osten beobachten konnte, wo unter russischer Führung der Grundstein für das Ende des Syrienkrieges gelegt wurde, ohne dass der Westen dabei eine Rolle gespielt hätte. Und sogar mit dem engsten Partner der USA am Persischen Golf, den Saudis, hat Putin hervorragende Beziehungen aufgebaut, wie man vor wenigen Tagen bei seinem Staatsbesuch dort sehen konnte.

Zum Vergleich: Als AKK in diesen Tagen parallel zur russisch-türkischen Einigung über Syrien eine UN-Mission für Syrien vorgeschlagen hat, hat Russland das nicht einmal offiziell kommentiert, so unwichtig ist Deutschland und damit auch die EU in der Region bereits. Die Politik der EU interessiert dort kaum noch jemanden. Man treibt gerne Handel mit der EU, aber politisch hat sie derzeit kaum noch internationales Gewicht.

Nun also ein großer Afrika-Gipfel in Sotschi. Was verspricht sich Russland davon?

Russland hat sich außerhalb der „westlichen Wertegemeinschaft“ konsequent einen Ruf als verlässlicher Partner aufgebaut. Russland hat in den letzten Jahren gezeigt, dass es sein Wort auch unter schwierigen Bedingungen hält. Russland hat gezeigt, dass es auch kleine Länder nicht von oben herab, sondern mit Respekt behandelt und ihnen keine ideologischen oder politischen Vorgaben aufzwingen möchte. Russland akzeptiert jedes Land so, wie es ist und verzichtet komplett auf Einmischungen in innere Angelegenheiten. Und inzwischen sind immer mehr Länder bereit, eng mit Russland zusammenzuarbeiten, auch wenn der Westen mit wirtschaftlichen oder politischen Nachteilen droht. Die Drohungen des Westens verfangen in letzter Zeit immer weniger.

Russland möchte seine Handelseinfluss weiter ausbauen. Mit den Ländern der Eurasischen Wirtschaftsunion und den Ländern der Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit arbeitet Russland auf Augenhöhe zusammen und zeigt sich als Teamplayer, der auch komplizierte Themen geduldig und ohne Druck und Drohungen diskutiert und Lösungen findet, die für alle Seiten fair sind.

Das soll nun auch mit Afrika kommen. In seinen Reden bei dem Gipfeltreffen hat Putin ausdrücklich dafür geworben, afrikanische Organisationen wie die Afrikanische Union zu stärken. Russland möchte die Länder zusammenbringen und sie nicht spalten. Und gleich am ersten Tag hat Russland den afrikanischen Ländern 20 Milliarden Dollar Schulden erlassen. Putin sagte unter anderem:

„Unser Land beteiligt sich an der Initiative zur Verringerung der Schuldenlast afrikanischer Länder. (…) Ich denke, wir können es in den nächsten vier oder fünf Jahren schaffen, unseren Handel noch einmal zu verdoppeln, das ist das Mindeste. (…) Der Export von Waffen nach Afrika macht 15 Milliarden Dollar aus, bei landwirtschaftlichen Produkten haben wir bereits 25 Milliarden erreicht. Deshalb haben wir ein gutes Entwicklungspotenzial“

Es geht also keineswegs bloß um Waffengeschäfte, wie im Westen unterstellt wird. Russland hat von den Sanktionen des Westens enorm profitiert, vor allem im Bereich der Landwirtschaft war Russland gezwungen, viel mehr selbst zu tun und die russische Landwirtschaft boomt derzeit. Russland ist bei den Lebensmittelexporten mittlerweile eines der führenden Länder der Welt.

Aber natürlich geht es auch um Hightech. Russland möchte Afrika bei der Erschließung von Bodenschätzen helfen, wo Russland zweifelsfrei sehr erfahren ist. Im Gegensatz zum Westen geht Russland dabei jedoch nicht den Weg der Globalisierung, die die schwachen Länder ausbeutet, sondern geht Partnerschaften auf Augenhöhe ein.

Ich werde am Wochenende, wenn der Gipfel zu Ende ist, noch ausführlicher über ihn und die Ergebnisse berichten.

Aber es lohnt sich noch kurz einen Blick auf die Reaktion der deutschen Medien zu werfen. Der Spiegel hat auch einen Artikel über den Gipfel geschrieben und man spürt förmlich, wie die Redaktion dort vor Wut über die russischen Erfolge auf dem internationalen diplomatischen Parkett schäumt. Schon die Überschrift hat nichts mit der Realität zu tun, sondern soll die Leser negativ einstimmen: „Putins Afrika-Gipfel in Sotschi – Biete Waffen, suche Rohstoffe

Schon an der Überschrift sieht man, dass der Spiegel Unsinn schreibt. Erstens sind Waffen – wie gesehen – bei weitem nicht das wichtigste Exportgut für Russland und zweitens hat Russland genug eigene Rohstoffe. Während der Westen die Rohstoffe Afrikas so billig wie möglich bekommen will und dabei mit PSA-Verträgen versucht, die afrikanischen Länder zu übervorteilen, setzt Russland auf eine Kooperation bei der Förderung und möchte dann zusammen mit Afrikanern am Verkauf verdienen. Logisch, dass dem Westen das nicht gefällt, denn Russland macht mit seinem Konzept die afrikanischen Länder stärker.

Die EU könnte mit im Boot sitzen und von Russlands Vorgehen profitieren. Russland möchte sehr gerne mit der EU über einen gemeinsamen wirtschaftlichen und kulturellen Raum von Lissabon bis Wladiwostok reden. Putin bietet das seit fast 20 Jahren an und es ist wohl immer noch sein größtes außenpolitisches Ziel, aber die EU möchte nicht und bleibt den USA treu, die strikt dagegen sind. Im Ergebnis ist der politische Einfluss der EU inzwischen im Sturzflug.

Im Spiegel kann man heute dafür so unsinnige und unwahre Dinge lesen, wie diese:

„Russlands Präsident Wladimir Putin setzt zurzeit viel daran, die Präsenz seines Landes auf dem afrikanischen Kontinent auszubauen. Seine Bemühungen um Afrika haben sich auch deshalb verstärkt, weil die russische Wirtschaft seit 2014 unter den wegen der Krim-Annexion verhängten Sanktionen der USA und der EU leidet.“

Ich möchte das Thema Krim hier jetzt nicht wieder aufmachen, wer sich für die Hintergründe interessiert, der findet sie hier.

Aber es ist wirklich unglaublich, dass der Spiegel immer noch die Legende verbreitet, Russland leide unter den Sanktionen. Russland ist von den Sanktionen nur in wenigen Punkten tatsächlich betroffen. Alles, was die EU Russland nicht mehr verkaufen will, kauft Russland nun eben in China. Und die russischen Gegensanktionen, die die Landwirtschaft der EU hart getroffen haben, haben der russischen Landwirtschaft regelrecht Flügel verliehen. Was Russland 2014 hart getroffen hat, war der kurzfristige Absturz des Öl-Preises, aber nicht die Sanktionen. Die Sanktionen sind für Russland ärgerlich, aber kein echtes Problem und für einige russische Branchen sogar ein Segen.

Es gibt Vertreter der russischen Wirtschaft, die offen fordern, die Sanktionen mögen bitte ewig dauern, denn nun endlich gelingt Russland unter dem Druck der Sanktionen das, was vorher nicht gelungen ist: Russland diversifiziert seine Wirtschaft und der Anteil von Öl und Gas an den Exporten geht zurück, während andere Branchen, wie zum Beispiel die Landwirtschaft, stark zulegen. Was alle Förderprogramme der russische Regierung vor 2014 nicht geschafft haben, die Sanktionen haben es erreicht: Die Abhängigkeit Russlands vom Export von Öl und Gas geht zurück.

Aber der Spiegel verbreitet allen Ernstes die Lüge, Russland leide sehr unter den Sanktionen. Man fragt sich, ob der Autor bewusst lügt oder einfach nur keine Ahnung hat.

In dem Artikel geht es dann in dieser Art und Weise weiter: Russland ist böse und alle Afrikaner, die mit Russland nun zusammenarbeiten, sind auch böse. Alles Despoten und Verbrecher eben. Merkwürdigerweise schreibt der Spiegel über diese Länder allerdings ganz anders, wenn der Westen mit ihnen Geschäfte macht.

Ein Beispiel: Erinnern Sie sich noch, dass Russland Hubschrauberträger vom Typ Mistral in Frankreich bestellt hat, die dann wegen der Sanktionen nicht ausgeliefert werden durften? Das war auch so ein Eigentor, denn in der Bauphase fand ein Wissensaustausch statt und Russland wird sich die Dinger nun eben selbst bauen.

Aber Frankreich hatte ein Problem: Es musste Russland Milliarden an Vertragsstrafen zahlen und saß auf zwei nagelneuen Hubschrauberträgern, die keiner haben wollte, weil sie speziell für russische Hubschrauber ausgerüstet waren. Am Ende hat Ägypten die Schiffe billig abgenommen und Russland hat dann die Hubschrauber dafür verkauft und noch Geld verdient.

Ägypten ist absolut keine Musterdemokratie, im Gegenteil. Aber Deutschland handelt mit Ägypten und verkauft auch fleißig Waffen, ohne dass das von der deutschen Presse allzu kritisch beleuchtet wird. Wenn aber Russland mit Ägypten – das übrigens Co-Organisator des Gipfels in Russland ist – zusammenarbeitet, muss der Spiegel das in ein negatives Licht setzen:

„Die Militärdiktatur Ägypten ist ein privilegierter Partner. Dort entsteht, östlich von Port Said, eine russische Sonderwirtschaftszone, fast so groß wie Gibraltar.“

Verwendet der Spiegel das Wort „Militärdiktatur“ auch, wenn er über deutschen Handel mit Ägypten berichtet? Meines Wissens nicht. Der Spiegel kritisiert Ägypten zwar gerne mal, wenn es um politische Fragen geht, aber wenn es um die deutsch-ägyptische wirtschaftliche Zusammenarbeit geht, nennt er Ägypten meines Wissens nicht „Militärdiktatur„. Aber wenn es um Russland geht, muss es eben irgendwie einen negativen Touch bekommen.

Und nachdem der Spiegel seine Leser so richtig schön negativ eingestimmt hat, kann der Spiegel es aber nicht vermeiden, Russlands diplomatische Erfolge zu erwähnen:

„Waren die afrikanischen Staaten im Kalten Krieg noch sehr gespalten, ob sie dem Westen oder dem Ostblock folgen, zeigt eine Abstimmung aus dem Dezember 2018 in der Uno-Generalversammlung: Mit Russland verscherzt man es sich besser nicht. Als in namentlicher Abstimmung über eine Verurteilung der Militarisierung der Halbinsel Krim entschieden wurde, stimmten nur die afrikanischen Kleinststaaten Liberia und Dschibuti mit dem Westen. Im Sinne Russlands dagegen votierten: Burundi, Simbabwe, Südsudan und Sudan. Enthaltungen: fast zwei Dutzend. Beachtlich zudem: Knapp die Hälfte der afrikanischen Länder waren gar nicht bei der Abstimmung vertreten.“

So sieht es mittlerweile außerhalb der Echokammer der westlichen Medien in der Welt aus: Die Mehrheit der Staaten folgt der Linie des Westens nicht mehr oder nur widerstrebend und unter großem Druck. Und der Spiegel schreibt weiter:

„Ganz anders wird es nun in Sotschi sein. Mehr als 50 Staatschefs wurden in die Stadt am Schwarzen Meer eingeladen, fast alle kommen persönlich: 43 haben sich angekündigt, weitere elf Staaten werden mit Vizepräsidenten, Außenministern und Botschaftern vertreten sein, meldet der Kreml. Ebenfalls eingeladen wurden die Vorsitzenden der Afrikanischen Union (AU), der Entwicklungsgemeinschaft des Südlichen Afrika (SADC), der Wirtschaftsgemeinschaft der westafrikanischen Staaten (ECOWAS) sowie offizielle Vertreter der Magreb- und Sahelstaaten und der Afrikanischen Export-Import-Bank (Afreximbank). Auch der frisch gekürte Friedensnobelpreisträger Abiy Ahmed aus Äthiopien wird nach Sotschi reisen. Es besteht Hoffnung, dass er mit dem ägyptischen Staatschef Sisi den langwierigen Streit beider Länder um die Nutzung des Nilwasser beilegt.“

Ganz nebenbei wird Russland bei der Gelegenheit auch versuchen, alte Streitigkeiten zu schlichten.

Und der Westen?

Er steht außen vor. Das ist die vielleicht wichtigste Nachricht, wenn es um dieses wohl größte Gipfeltreffen der Welt geht. Denn wann waren schon mal fast 50 Staats- und Regierungschefs gleichzeitig auf einem Treffen? Bestenfalls bei einer Vollversammlung der UNO, aber ansonsten meines Wissens nicht.

So viel zur These der westlichen Medien, Russland sei isoliert.

https://www.anti-spiegel.ru/2019/russland-erlaesst-afrika-20-milliarden-schulden-russland-afrika-gipfel-in-sotschi/

Mit einer gewissen Genugtuung: Das russische Fernsehen über die Entwicklungen in Syrien

von https://www.anti-spiegel.ru

In der russischen Sendung „Nachrichten der Woche“ ging es am Sonntag natürlich auch um die Situation in Syrien, wo die Türkei nach dem Rückzug der USA eine Invasion begonnen hat.

Ich habe darüber schon viel geschrieben. Meine Einschätzung der geopolitischen Interessen der beteiligten Länder und die Folgen der aktuellen Ereignisse habe ich schon am 11. Oktober veröffentlicht. Die internationalen Analysten kommen inzwischen zu den gleichen Schlüssen und auch das russische Fernsehen ist in seinem Beitrag im Großen und Ganzen zu den gleichen Ergebnissen gekommen: Die großen Gewinner der Ereignisse sind Syrien und Russland. Da das Thema in nächster Zeit aktuell bleiben dürfte, habe ich den Beitrag des russischen Fernsehens übersetzt.

Beginn der Übersetzung:

Bei „Nachrichten der Woche“ haben wir bereits darüber gesprochen, dass die Türkische Invasion in Syrien weitreichende Folgen für die Region haben und sogar die Machtbalance in der Welt beeinflussen wird. Und so geschah es auch. Und es ging alles sehr schnell.

Am 9. Oktober drang die türkische Armee mit dem offiziellen Grund in Nordsyrien ein, eine Sicherheitszone für die Türkei zu schaffen und einen 30 Kilometer breiten Streifen entlang der Grenze von Terroristen zu säubern. Als Terroristen bezeichnet Erdogan sowohl die dort gefangenen IS-Banditen, als auch die Kurden, die diese Banditen in speziellen Lagern eingesperrt haben. Bis vor kurzem wurden die Kurden militärisch von den Vereinigten Staaten und politisch von Frankreich unterstützt.

Erdogan war all das wurscht und er marschierte ein. Russland rief zum Dialog auf, aber hat sich nicht aufgedrängt. Die syrische Armee rückte zwar vor, war aber zu weit weg. Um die aufständischen Kurden zu retten, hatte Assad nicht die Macht. Die Europäer protestierten, aber Erdogan interessieren die schon lange nicht mehr.

Präsident Trump war extravaganter als alle anderen. Am Tag der türkischen Invasion, am 9. Oktober, schrieb er einen kurzen und frechen Brief an Erdogan, in dem er den türkischen Präsidenten aufforderte, kein Narr zu sein, nicht gegen die Kurden zu kämpfen, sondern einen Deal zu machen, da ihr General Mazlum Abdi zu Zugeständnissen bereit sei.

„Machen Sie einen guten Deal. Sie wollen nicht dafür verantwortlich sein, Tausende von Menschen zu töten und ich will nicht für die Zerstörung der türkischen Wirtschaft verantwortlich sein, aber ich werde es tun. Ich habe bereits gezeigt, wozu ich in der Lage bin, als es um Pastor Branson ging“ schrieb Trump.

Trump warnt und droht zugleich, indem er an Andrew Branson erinnert. Das ist ein amerikanischer Pastor, der vor drei Jahren in der Türkei wegen des Verdachts der Spionage und des Terrorismus verhaftet wurde. Als Reaktion darauf verhängte Trump Sanktionen gegen Stahl und Aluminium aus der Türkei und brachte die türkische Lira zu Fall. Branson saß zwei Jahre in der Türkei im Gefängnis und kehrte erst im vergangenen Herbst in die Vereinigten Staaten zurück. Daran erinnert Trump, wenn er auf Branson verweist.

Weiter schrieb Trump an Erdogan: „Ich habe große Anstrengungen unternommen, um einige Ihrer Probleme zu lösen.“ Hier bezieht sich Trump offensichtlich auf die Tatsache, dass er die Kurden im Stich gelassen und sie Erdogan schutzlos überlassen und das als Dienst gegenüber dem türkischen Präsidenten ausgegeben hat. Tatsächlich hat er erkannt, dass die USA in Syrien nichts zu gewinnen haben und es an der Zeit ist, die Angelruten einzuholen.

Und dann ist da noch der kurdische General Mazlum Abdi: „General Mazlum will mit Ihnen verhandeln und ist bereit, ernsthafte Zugeständnisse zu machen, wie er sie noch nie gemacht hat. Unter der Bedingung der Vertraulichkeit schicke ich Ihnen eine Kopie seines Briefes, den ich soeben erhalten habe.“

Das heißt, Trump lässt die Briefe anderer Leute lesen. Insgeheim schreibt General Mazlum Abdi an Trump und der zeigt den Brief „im Vertrauen“ dem schlimmsten Feind des Generals: Erdogan. So viel zur Vertraulichkeit.

Hier ist noch das Ende des Briefes, in dem Trump Erdogan damit droht, der „Teufels“ zu werden: „Wenn nichts Gutes passiert, werden Sie als Teufel in die Geschichte eingehen. Seien Sie kein harter Typ. Seien Sie kein Narr.“

Trumps Brief erschien nur eine Woche nach Beginn der Invasion in der Presse. Am 16. Oktober postete eine Mitarbeiterin von Fox News ihn auf Twitter. Das US-Außenministerium bestätigte die Echtheit des Dokuments. Der türkischer Präsident, so wurde gesagt, habe Trumps Brief in den Mülleimer geworfen. Ich vermute, das ist so, den die Invasion begann trotzdem und es kam nicht zu Verhandlungen mit General Mazlum Abdi.

Und wie ist nun der heutige Stand der Dinge? Der türkische Angriff auf Nordsyrien dauerte etwas mehr als eine Woche. US-Vizepräsident Pence eilte in die Türkei, doch am 16. Oktober weigerte sich Erdogan trotzig, sich mit ihm zu treffen. Offenbar wollte er nicht in einem von Amerika vorgegebenen Ton sprechen. Als alles abgekühlt war, fand das Treffen mit Pence in Ankara am 17. doch noch statt. Sie haben vier Stunden lang geredet. Erdogan hat die Offensive für fünf Tage ausgesetzt und erlaubt den Kurden, sich hinter eine Linie 32 Kilometer von der türkisch-syrischen Grenze entfernt zurückzuziehen. Die Kurden tun das auch ganz brav.

Und das sind nun die trockenen Fakten: Die Kurden ordnen sich Baschar al-Assad unter. Die syrische Armee übernimmt die Kontrolle über syrisches Territorium, das von rebellierenden Kurden und Amerikanern geräumt wurde. In der Stadt Mandschib patrouilliert bereits die russische Militärpolizei unter unserer Trikolore.

Wir haben schon gesagt, dass die türkische Invasion nicht unbedingt schlecht für Syrien ist. Und so ist es. Während der fünftägigen Pause der Offensive verlieren die Türken an Schwung und geben den Syrern Zeit, sich schneller zu bewegen. Das bedeutet, dass die syrische Armee bis zum Ende der fünftägigen Pause Zeit haben wird, vor den türkischen Truppen zu stehen.

Erdogan hatte nicht vor, gegen Assad zu kämpfen. Auch nicht, Territorium in Syrien zu besetzen. Die Situation für Erdogan ist nun: nehmen Sie Ihren Mantel und gehen Sie nach Hause. Auch die Amerikaner sind abgedampft.

Der französische Präsident Macron allerdings sah verärgert aus. Schließlich hat Frankreich die Kurden historisch immer unterstützt. Aber so unterstützt, dass es erwartete, dass andere sich der Hitze aussetzen. Vor allem die Amerikaner. Doch als Trump erkannte, dass er kein Interesse an den Kurden hat, war Macron überrascht.

Deshalb bezeichnete er die NATO auf einer Pressekonferenz am 18. Oktober in Brüssel als triviale Organisation. Das ist verständlich. Die Vereinigten Staaten haben innerhalb der NATO weder Frankreich noch irgendjemanden anderen vorgewarnt, dass sie Syrien verlassen. Innerhalb der NATO spuckt die Türkei auf die Proteste anderer NATO-Verbündeter wegen der Invasion und baut ihre Sicherheit allein auf, anstatt mit der NATO. Macron ist nicht ganz klar, wozu Frankreich so eine NATO braucht.

Was Trump betrifft, so hat er bereits vergessen, dass Erdogan, der seinen Brief weggeworfen hat, trotzdem die Invasion gestartet hat. Trump ist bereit, Erdogan so zu nehmen, wie er ist. Für Trump ist Erdogan kein „Teufel“ mehr, sondern ein Freund: „Ich möchte Präsident Erdogan einfach danken und ihm gratulieren. Er ist mein Freund. Und ich bin froh, dass wir kein Problem miteinander haben. Um ehrlich zu sein, er ist ein verdammt guter Führer“ sagte Trump.

Und was ist mit Russland? Es hat in dieser Situation nur Vorteile. Auf jeden Fall sind das die Einschätzungen, die man in der Welt hört. Schließlich haben wir unsere Position in Syrien und damit im gesamten Nahen Osten radikal und für uns völlig unblutig verbessert. Wir haben ein gutes Verhältnis zu allen gepflegt und einen Grundstein für die Zukunft gelegt. Einige sind wieder wütend darüber, andere sind eifersüchtig. Wie auch immer, Erdogan wird am 22. Oktober zu einem Treffen mit Putin nach Russland fliegen. Es wird einiges zu besprechen geben.

Ende der Übersetzung

https://www.anti-spiegel.ru/2019/mit-einer-gewissen-genugtuung-das-russische-fernsehen-ueber-die-entwicklungen-in-syrien/