Demnächst Asylanten ins KZ-Buchenwald

Weimar Buchenwald

Es gibt Nachrichten, die so sehr für sich sprechen, dass man sie am liebsten gar nicht kommentieren, nur zeigen möchte. Höchstens noch so viel: Wir haben uns extra einen gemütlichen Sessel vorbereitet, um das Gekeifere der Medien und Gutmenschen besser genießen zu können:

Buchenwald-Außenstelle Schwerte will Flüchtlinge in KZ-Außenlager unterbringen

Zum Konzentrationslager Buchenwald bei Weimar gehörten einst Dutzende Außenstellen, in denen Zwangsarbeiter für die Rüstungsindustrie ausgebeutet wurden. Eines dieser Außenlager liegt bei Schwerte in Nordrhein-Westfalen – und könnte Medienberichten zufolge künftig als Flüchtlingsunterkunft dienen. Die Stadt plane, 21 Asylsuchende in der früheren Aufseherbaracke des Lagers unterzubringen, berichten „Ruhrnachrichten“ und „Westdeutsche Allgemeine Zeitung“.

An der Entscheidung regt sich Kritik. Die Pläne riefen „böse Erinnerungen und unheilvolle Bilder“ hervor, sagte die Geschäftsführerin des nordrhein-westfälischen Flüchtlingsrates, Birgit Naujocks, den Zeitungen. Sie nannte den Vorstoß bedenklich und befremdlich. „Wir haben Verständnis dafür, dass mancherorts Notlösungen gefunden werden müssen.“ Sie verstehe aber nicht, warum die Stadt nicht lieber Container aufstelle, ergänzte Naujocks.


MDR

Klar, vielen gefällt die Idee mit den 5-Sterne-Hotels besser. Solche Kritiker können gleich eine deftige Spende ihrer Kritik beilegen, oder die afrikanischen Flüchtlinge lieber gleich zu sich nach Hause nehmen, in ihre gemütliche Ikea-Wohnung. Dann haben wenigstens die Flüchtlinge genug Ikea-Holz für ihr Lagerfeuer, wenn sie die „Kultur“ packt.

http://www.kybeline.com/2015/01/12/demnaechst-asylanten-ins-kz-buchenwald/

Waffenhandel – Ein Bombengeschäft

 

Abseits von der Weltöffentlichkeit sterben tagtäglich unzählige
Zivilisten durch das Feuer bewaffneter Gruppen: Der Waffenhandel
blüht weltweit, auch der Handel mit Waffen im Internet.

Einen Einblick in die globale Waffenwirtschaft bietet diese Dokumentation :

Ein Streifzug durch die Halbwelt des globalen Waffenhandels und
Menschenrechtsaktivisten von „Control Arms“ bei ihren unermüdlichen
Recherchen zu den Mechanismen und Folgen des Waffenhandels.

Zudem begeben sich die Dokumentarfilmer auf eine Reise durch die Demokratische
Republik Kongo, einen von jahrzehntelangen Kriegen um seine enormen Rohstoffvorräte
ausgezehrten Staat, dessen Bewohner wie wenige andere unter den Machenschaften
der globalen Waffenmafia zu leiden haben.