Deutscher Wirtschaftexperte Michael Mross (MMnews.de) über den wirtschaftlichen
Schaden, den Deutschland von den Sanktionen gegen Russland erleiden muss.
Deutscher Wirtschaftexperte Michael Mross (MMnews.de) über den wirtschaftlichen
Schaden, den Deutschland von den Sanktionen gegen Russland erleiden muss.
Russland hat am Samstag 12 US-Soldaten, einen Richter und Beamten, inklusive
Militärbefehlshabern aus Guantanamo und Abu-Ghraib, auf eine schwarze Liste gesetzt.
Die Vorwürfe lauten Folter, Zwangsernährung während des Ramadan und Missbrauch.
Den Personen auf der Liste ist von nun an der Aufenthalt
auf russischem Staatsgebiet generell untersagt.
Bereits im vergangenen Jahr hatte Russland eine 18 Namen umfassende sogenannte
“Guantanamo-Liste” erstellt, als Reaktion auf die “Magnistski-Liste” des US-Kongresses.
Die Vereinigten Staaten hatten Russland damals Verbindungen zum Tod des
Menschenrechtsanwalts Magnitski vorgeworfen. Russland sprach sich am Donnerstag
gegen neue durch Washington verhängte Sanktionen gegen die russischen Energieriesen
Rosneft und OA Novatek aus.
Grund dafür sei laut US-Regierung die Unterstützung Moskaus für den Widerstand in der Ukraine.
Während Guantánamo als Militärgefängnis für Terroristen dargestellt wird, wird die
Einrichtung von Kritikern häufig auch als Folterknast oder Konzentrationslager gesehen.
Im November 2013 erschienen Berichte über ehemalige und aktive Offizielle der Einrichtung,
welche angaben, dass in Guantánamo Bay Kämpfer ausgebildet würden, um an der Seite oder
im Auftrag der USA zu kämpfen,beispielsweise gegen die Regierung in Syrien oder zuvor in Libyen.
Nach einem von den USA, EU und NATO unterstützten Putsch der früheren russlandfreundlichen
Regierung ist das Chaos in der Ukraine ausgebrochen, viele Menschen starben.
Zahlreiche Beobachter sehen das Land am Rande eines Bürgerkriegs, zudem wird befürchtet,
dass die finanziellen und militärischen Provokationen gegenüber Russland einen bewaffneten
Konflikt auslösen könnten.
Quelle : Gegenfrage
Wird das Monopol des Petrodollars zerschlagen ?
Als die US-Politiker Russland mit Wirtschaftssanktionen belegten, wäre ihnen vermutlich
niemals in den Sinn gekommen, dass das auch ernste Folgen für die USA haben könnte.
Aber jetzt berichten russische Medien, dass das russische
Finanzministerium alles für eine »Entdollarisierung« vorbereitet.
Seit Jahrzehnten werden weltweit fast sämtliche Erdöl- und Erdgasgeschäfte in US-Dollar abgewickelt,
was, wie ich nachfolgend erkläre, gewaltige Vorteile für die US-Wirtschaft mit sich brachte.
Nationen wie Russland und China haben in den vergangenen Jahren immer wieder gegrummelt und ein
neues System gefordert, aber zwingende Gründe, am Status quo zu rütteln, gab es eigentlich nicht.
Doch das ist nun Vergangenheit.
Die Ukraine-Krise hat Russland dazu veranlasst, sämtliche Aspekte seiner finanziellen
Beziehungen zu den USA auf den Prüfstand zu stellen. Wenn Russland künftig Erdöl und
Erdgas in größeren Mengen in anderen Währungen handelt, wäre das ein deutlicher Rückschlag
für den Petrodollar. Die Weltwirtschaft könnte dadurch dramatische Veränderungen erleben.
Die russische Regierung hat darüber beraten, ob man in russischen Exportaktivitäten künftig
ohne den Dollar auskommt. Das sollte eigentlich die Schlagzeilen der Mainstream-Nachrichten
in den USA dominieren, dermaßen wichtig ist diese Nachricht. Stattdessen hüllen sich die großen
Mainstream-Nachrichtenwebsites bislang in Schweigen und einzig russische Nachrichtenseiten
wie Voice of Russia berichten über das Thema.
Die russische Presse berichtet, dass das Finanzministerium bereit ist, einen Plan abzusegnen, der
dieRolle des russischen Rubels im Exportgeschäft radikal aufwertet, während gleichzeitig der Anteil
der Dollar-Transaktionen reduziert wird. In Regierungskreisen heißt es, der russische Bankensektor
sei »bereit, eine höhere Menge an Transaktionen in Rubeln zu bewältigen«.
Wie die Nachrichtenagentur Prime meldete, organisierte die Regierung am 24. April eine Sondersitzung,
bei der es um die Frage ging, wie man im russischen Exportgeschäft ohne den US-Dollar auskommt.
Führende Sachverständige aus dem Energiesektor, dem Bankenwesen und aus
Regierungseinrichtungen wurden hinzugezogen, mehrere Maßnahmen wurden als
Reaktion auf die Sanktionen vorgeschlagen,die Amerika gegen Russland verhängt hat.
Den komplettren Artikel findet Ihr hier : Info – Kopp Verlag
Der „vorbildliche“ Demokratie-Staat USA verhängt Sanktionen
gegen Russland wegen dem Referendum der Krim-Bewohner über
die Wiedervereinigung mit Russland.
Der US-Kreditkarten-Anbieter MasterCard ist über die Pläne Russlands
zur Schaffung eines eigenen nationalen Zahlungssystems besorgt.
Eine konkurrierende Karte könne für die Mastercard-Aktivitäten
in Russland zum ernsthaften Problem werden, warnte das Unternehmen
am Donnerstag bei Vorlage seiner Quartalszahlen.
Die Einnahmen in Russland stellten aber nur zwei Prozent des Mastercard-
Gesamtumsatzes dar. Die von den USA gegen Russland verhängten
Sanktionen hätten sich im ersten Quartal nicht bemerkbar gemacht.
Russlands Präsident Wladimir Putin hatte Ende März die Gründung
einer eigenen Gesellschaft für Kreditkarten angekündigt.
Die USA hatten zuvor in der Ukraine-Krise Sanktionen gegen die
Rossija-Bank verhängt. Sie ist die Hausbank enger Verbündeter Putins.
Dank der Konsumlaune seiner Kunden verdiente Mastercard im
ersten Quartal deutlich mehr. Der Gewinn kletterte um 14 Prozent
auf 870 Millionen Dollar, wie der zweitgrößte Kreditkarten-Anbieter
nach Visa mitteilte.
Das Transaktionsvolumen erhöhte sich um zehn Prozent.
Visa hatte zuletzt betont, die Sanktionen gegen Russen gingen
zulasten des Transaktions-Volumens und das Umsatzwachstum werde
sich deswegen im laufenden Quartal weiter verlangsamen.
Visa und MasterCard haben wegen der politischen Krise
ihre Allianz mit zwei russischen Banken eingestellt.
Quelle : Deutsche Wirtschafts Nachrichten
Westliche Versuche zur diplomatischen Isolierung Russlands nach
der Krim-Krise haben sich bisher weitgehend als Fehlschlag entpuppt.
In der G20-Runde sitzt Washington stattdessen nun selbst auf der Anklagebank
Lediglich eine Stunde wurde beraten, da stand für die Staats- und Regierungschefs
der sieben führenden Industrienationen fest: Ein für Juni geplanter G8-Gipfel im
russischen Sotschi wird als Reaktion auf die Krim-Krise abgesagt.
Aus der G8-Runde wird künftig wieder ein G7-Treffen.
Russlands Außenminister nahm den Rauswurf aus dem exklusiven
Kreis der führenden Industrienationen scheinbar gelassen:
„Jetzt werden alle wichtigen Fragen in der G20 diskutiert“, so Lawrow.
Das Vorhaben, Russland auch aus dem Kreis der G20 zu verbannen, ist inzwischen
gescheitert. „Die Vormundschaft über die G20 gehört allen Mitgliedsstaaten
gleichermaßen und kein einzelnes Mitgliedsland kann einseitig Beschlüsse
darüber fassen“, blockten die Staatschefs von Brasilien, Indien, China und
Südafrika in einer gemeinsamen Erklärung Russlands Rauswurf ab.
Inzwischen sitzen bei den G20 sogar die USA selber auf der Anklagebank.
Scharf wurde Washington aufgefordert, endlich einen bereits 2010 beschlossenen
Reformplan für den Internationalen Währungsfonds (IWF) zu ratifizieren.
Geplant ist dabei eine Aufstockung der Mittel, aber auch mehr Einfluss für
das aufstrebende China. Bereits vor Jahren als Durchbruch beschlossen, kommt
die IWF-Reform durch eine Blockade im US-Kongress nicht voran.
Zum Leidwesen Barack Obamas, der das Vorhaben an sich unterstützt, wird
der Reformplan durch die Republikaner im US-Kongress blockiert. Angeführt
werden in erster Linie Kostenargumente.
Eine Skepsis gegenüber multilateralen Institutionen, in denen die USA nicht
das Sagen haben, dürfte bei den Republikanern aber ebenso eine Rolle spielen.
Den kompletten Artikel findet Ihr hier : Preussische Allgemeine
Die Bundeswehr steht als Arbeitgeber bei vielen Menschen nicht sehr hoch im Kurs.
Der Afghanistan-Einsatz und die militärische Durchsetzung von Wirtschaftsinteressen –
ja, auch dafür werden deutsche Soldaten eingesetzt – findet in der öffentlichen Meinung
nur wenig Zuspruch. Um insbesondere junge Menschen für eine militärische (oder zivile)
Karriere zu begeistern, plant die Bundeswehr in diesem Jahr zahlreiche Werbe- und
Propagandaveranstaltungen in Jobcentern und Arbeitsämtern.
Offenbar sollen Erwerbslose künftig als Kanonenfutter missbraucht werden. Schließlich
bahnen sich weltweit immer mehr Konflikte an, an denen Deutschland sich verstärkt beteiligt.
Erwerbslose als Kanonenfutter ?
Seit Wegfall der Wehrpflicht hat die Bundeswehr Probleme mit dem Nachwuchs. Das Interesse
junger Menschen an einer militärischen oder zivilen Laufbahn scheint gering zu sein.
Deshalb setzt die Bundeswehr seit einiger Zeit auf ein anderes Konzept. Statt seriöser
Informationsveranstaltungen, in denen über die Aufgaben und den Arbeitsalltag bei der
Bundeswehr informiert wird, setzt man bei unzähligen Propagandaveranstaltungen auf ein
bewährtes Prinzip a la „Überraschungsei“: Infobroschüren und Werbefilme vermitteln einen
attraktiven Arbeitsplatz mit einer Mischung aus „Sport, Spaß, Spannung und Technik“.
Wer würde sich davon nicht begeistern lassen? Dass Soldaten bereit sein müssen, Menschen
zu töten oder selbst getötet zu werden, wird gar nicht und nur beiläufig erwähnt.
Das heroische Bild des Kampfjet-Piloten oder des adretten Marine-Offiziers lässt
neben sich natürlich keinen Raum für Soldaten mit abgetrennten Gliedmaßen im
Afghanistan-Einsatz oder getöteten Kindern und anderen Zivilisten.
Allein von April bis einschließlich Juni 2014 plant die Bundeswehr bundesweit fast
200 Werbe- und Propagandaveranstaltungen in Arbeitsämtern, Berufsinformationszentren
und Jobcentern. Das geht aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage
der Fraktion Die Linke vom 27. Februar 2014 hervor. Offenbar sollen Erwerbslose
zukünftig als neues Menschenmaterial für Kriege herhalten.
Bereits seit einiger Zeit steht die enge Zusammenarbeit der Bundesagentur für
Arbeit (BA) mit der Bundeswehr in der Kritik. So wird eine „Karriere“ bei der
Bundeswehr als eine interessante Integrationsalternative in den Arbeitsmark
von der BA beschrieben, berichtet Marcel Kallwass, ehemaliger und gefeuerter
BA-Mitarbeiter, in seinem Blog „kritischerkommilitone“.
Auch sei die Rede von „einem Sprungbrett für junge Menschen“. Dass dieses Sprungbrett
direkt in einem Kriegseinsatz führen kann, wird allerdings verschwiegen.
Vielmehr geht es um „vermeintliche Chancen“ für Erwerbslose. Perspektivisch,
so heißt es in internen Kreise, könnten auch Sanktionen verhängt werden, wenn
„Vermittelte“ sich weigern, eine Ausbildung bei der Bundeswehr anzufangen.
Quelle : gegen-hartz.de
Darf ich Sie mal kurz stören in Ihrer Diskussion und Empörung über Hoeneß, Edathy
(über den spricht ja keine Sau mehr), über DSDS, verseuchte Eier, gequälte Tiere,
den Preiskampf der Lebensmittelriesen, Franz-Peter Tebartz-van Elst ,NSA, NSU und
natürlich über Putin? Ich wollte mal kurz um Ihre Aufmerksamkeit bitten und über
das Paradies sprechen in den wir Deutsche leben.
Zugegeben, positives zu berichten, ist mir nicht gelungen.
Deutsche leben in einem Paradies (sagen Politiker, die Wirtschaft
und die Medien), aber viele leben hier als Sklaven.
Zum Beispiel die Zeit- und Leiharbeiter, die werden auch als moderne
Sklaven bezeichnet, was nicht zutrifft, heute ist es viel schlimmer.
In der Sklaverei war es so, dass der Sklavenhalter, seinen Sklaven Essen und Unterkunft
zur Verfügung stellte. Der Sklave, wie wir ihn aus der Geschichte kennen, hatte also
eine „gewisse soziale Absicherung.“ Die Leih- und Zeitarbeiter haben das nicht, sie
haben nur ihre Arbeitskraft, die sie anbieten können und verhökern müssen.
Wie ein Marktschreier, auf einen Markt, der immer billiger wird. Und wenn er Glück
hat, findet er einen „modernen Sklavenhalter“ welcher ihn weiter verkauft und der
Zeit- und Leiharbeiter kann Essen und hat ein Dach über den Kopf.
Hat er jedoch kein Glück, dann droht Hunger, Obdachlosigkeit inklusive.
Die Leute, die sie anwerben, versprechen ihnen das Blaue vom Himmel, dass ist
natürlich für viele eine verlockende Aussicht. Wenn sie dann realisieren, dass
die gemachten Versprechungen eine Täuschung war, ist es zu spät. Sie können nicht
mehr zurück, Zeit- und Leiharbeiter hängen fest, werden diskriminiert, entmündigt,
werden zu Arbeitnehmern zweiter und nicht selten dritter Klasse.
Der Plan funktioniert perfekt, Arbeitssklaven, die nie aufbegehrten und
unterwürfig auch noch die entsetzlichsten Bedingungen akzeptierten ist
zu einem funktionierenden System geworden.