Halt , Scharia-Polizei !

Scharia-Polizei-860x360Die selbsternannte Scharia-Polizei um den Islamisten Sven Lau

Die „Scharia-Polizei“ geht um, und die Aufregung ist groß. Schärfere Gesetze
und strenges Durchgreifen fordern die einen, bloß nicht überbewerten, die
paar Hanseln, wiegeln die anderen ab. Heuchler sind sie alle zusammen.

Auf den ersten Blick sind die Wuppertaler „Scharia-Polizisten“ eine Handvoll
Fanatiker, die mit ein paar selbstgebastelten orangefarbenen Westen einen
PR-Coup gelandet und bundesweite Medienpräsenz abgestaubt haben.

Schaut man genauer hin, sind die rauschebärtigen Moralpatrouillengänger eine
Vorahnung kommender Zustände. „Scharia-Zonen“ samt Islam-Streifen, die handfest
für die Einhaltung rechtgläubiger Sitten und Gebräuche sorgen und die staatliche
Polizei an den Rand gedrängt haben, sind schließlich in französischen und englischen
multikulturellen Brennpunktstädten wie Marseille oder London längst Realität.

Man hat sie einwandern und gewähren lassen

Auch die westdeutschen Scharia-Büttel sind ein Symptom fehlgesteuerter Einwanderung
und gescheiterter Integration. Die Verharmlosungstaktik aus dem linksliberalen
Lobbymilieu ist daher ebenso wie die markigen Durchgreif-Parolen einiger Unionspolitiker
ein Manöver, um vom eigenen Versagen und der eigenen Verantwortung abzulenken.

Denn entstanden sind die islamischen Parallelgesellschaften, in denen die Ablehnung
unserer Rechts- und Werteordnung zum Normalfall wird, weil man sie einwandern und
gewähren ließ. Und während man sich verbal weitgehend einig ist, daß „Scharia-Polizei“
überhaupt nicht geht, schreitet die Islamisierung und Scharia-Durchdringung von Staat,
Justiz und Gesellschaft an allen Ecken und Enden munter voran.

In Zivilsachen ist es längst gang und gäbe, islamische Rechtsgrundsätze – die
Scharia also – zugrundezulegen, wenn beispielsweise Ehe- und Erbstreitigkeiten
islamischer Einwanderer verhandelt werden. „Muslim-Rabatte“ für bedauernswerte
islamische Einwanderer, die kulturell bedingt irgendwie nicht anders können,
als mit Messern auf ungehorsames Weibsvolk loszugehen, sind nichts anderes als
der beginnende Einzug von Scharia-Denken in den Strafprozeß.

Von der um sich greifenden Schattenjustiz sogenannter
islamischer „Friedensrichter“ ganz zu schweigen.

Vorauseilender Gehorsam

Und wo beflissene Kindergärten, Schulgremien und Kommunalverwaltungen im vorauseilenden
Gehorsam auf Oster-, Advents- und Weihnachtsfeiern verzichten und statt dessen „Hasen“-
und „Sonne, Mond und Sterne“-Feste feiern, um nur ja keinen Moslem zu beleidigen,
Schweinefleisch aus den Kantinen verbannen, Frauenbadetage und Bekleidungs-Sonderregelungen
für Mosleminnen einführen, da braucht man eine „Scharia-Polizei“ gar nicht erst.

Darauf, daß jene Regierungsmitglieder, die sich jetzt so wortgewaltig über
die „Scharia-Polizei“-Aktion in Wuppertal empören und nach schärferen Gesetzen
rufen, auch diese Entwicklungen mißbilligen oder gar dagegen vorgehen, werden
wir allerdings wohl lange warten dürfen.

von Michael Paulwitz

Quelle : Junge Freiheit