Wir kommen voran ..

pegida_2Das hatte uns gerade noch gefehlt: Pegida berappelt sich.

Dabei hatten Deutschlands Qualitätsmedien dieser obskuren Zusammenrottung
doch schon vor Wochen freudig das Totenglöckchen geläutet.

„Hat Pegida schon fertig?“ jubelte die „Bild“-Zeitung schon im Januar. Am
darauf folgenden Montag legte die Dresdener Truppe mit mindestens 25.000
Demonstranten ihren Allzeitrekord hin. Ärgerlich.

Zwischenzeitlich kamen einige Politiker regelrecht ins Trudeln und wussten nicht mehr
ein noch aus bei der Frage: Müssen wir mit diesen Leuten am Ende doch noch reden?

Nach dem Zerwürfnis der beiden Vorreiter, Kathrin Oertel und Lutz Bachmann,
sollte es dann aber endgültig vorbei sein mit dem Spuk, dachten wir.

Wieder nichts, wie Sie auf Seite 1 gelesen haben. Wie konnte das passieren? Es war doch
alles klar! „Islamisierung“, so ein Quatsch, hallte es den Pegiden aus allen Ecken entgegen.
Erstens gebe es in Dresden kaum Moslems und zweitens klappe das Zusammenleben überall
wunderbar, wo die Einheimischen hinreichend willkommenskulturell und buntgesinnt auftreten.

Nun ja, das erste Argument hatten Spötter frühzeitig damit abgeräumt, dass in Berlin
ja auch gegen Walfang und illegalen Elfenbeinhandel demonstriert werde, obwohl die
Spree für Wale viel zu flach sei und die letzten märkischen Mammuts lange vor Gründung
der Stadt ausgestorben seien.

In den zweiten Einwand gegen Pegida treiben derzeit einige verantwortungslose Plappermäuler
tiefe Risse, denn sie berichten uns von Vorgängen, die mit dem Begriff „Islamisierung“
durchaus treffend beschrieben werden könnten.

So verbreiten redselige Medien die Nachricht, ein islamisches Wählerbündnis namens „Ummah“
habe erreicht, dass die Stadt Duisburg „prüfen“ muss, „ob Schwimmzeiten und Schwimmkurse
für muslimische Einwohner eingerichtet werden können“. Wie „Der Westen“ berichtet, unterhält
jene „Ummah“ eine Kooperation mit der SPD im Duisburger „Integrationsrat“. Integrationsrat!

So nennt sich ein Gremium, über welches Vorschläge lanciert werden, wie man
die Trennung der Moslems von allen anderen Religionsgruppen und Atheisten
bis in die Badeanstalten hinein zementieren kann.

Die Stadtverwaltung will aber nicht so recht. Warum nicht? Wegen der zementierten
Trennung? Ach was. Man habe das in der Vergangenheit schon geprüft, Resultat: zu
teuer. Die Fenster müssten bei muslimischen Frauenbadetagen blickdicht verhängt
werden und das Personal dürfe dann nur aus Frauen bestehen.

„Blickdicht verhängt“ kommen laut dem Hamburger Institut für Lehrerbildung auch immer mehr
Musliminnen zur Schule. In den Treppenhäusern der Schulen werde mit einem „Vorbeter“ gebetet
und Mädchen, die sich nicht sittsam genug kleiden, würden von islamischen Mitschülern gehänselt.

Weibliche Lehrkräfte würden „nahezu täglich“ beleidigt, deutsche Schüler mit dem Wort
„Jude“ als Schimpfwort belegt. Bei Letzterem werde „dann allerdings sofort eingeschritten“,
versichert ein Vertreter des schleswig-holsteinischen Verbandes der Realschullehrer.

Und jetzt? Hat Pegida etwa doch recht? Natürlich nicht, darf gar nicht sein. Interessant
ist allerdings, dass in den besorgten Stellungnahmen diesmal der sonst obligatorische
Hinweis fehlt, es handele sich bei den Vorkommnissen selbstverständlich nur um „Einzelfälle,
die man nicht verallgemeinern darf“.

Das kann nur damit zusammenhängen, dass sich die „Einzelfälle, die man nicht
verallgemeinern darf“, derart vermehrt haben, dass man mit dem einst vorgeschriebenen
Zusatz einen bitteren Lacher riskiert.

Den kompletten Artikel findet Ihr hier : Preussische Allgemeine