Spediteur bedruckt Laster mit Edathy-Protest

Posted on März 11, 2015 von

Die Kamener Spedition Stegemöller hat sich etwas besonderes einfallen lassen, um ihrem Unmut über den Ausgang des Prozesses gegen Politiker Sebastian Edathy Luft zu machen: Sie bedruckte zwei ihrer Laster mit hämischen Sprüchen.

Tochter Nadine Stegemöller, die die Motive gestaltet hat, postete am Samstag bei Facebook ein Foto eines Lasters mit der Aufschrift “Opfer haben lebenslänglich“. Es wurde fast tausendmal geteilt.

Einen weiteren Laster ziert folgende Aufschrift: “Da kann #E….y ja froh sein, dass er “nur” Kinderpornos runtergeladen hat und keine Musik. Sonst hätten die ihn ja richtig drangekriegt!” In fetten, roten Lettern steht dahinter: “Schämt euch was!” Der Spruch nimmt Bezug auf den Ausgang des Gerichtsverfahrens gegen Sebastian Edathy wegen Besitz von kinderpornographischem Material. Das Verfahren vor dem Landgericht Verden war nach einem Geständnis Edathys und einer Geldauflage von 5000 Euro eingestellt worden.

Am Freitag und Samstag wurden die Motive auf die Laster gedruckt, jetzt fahren sie durch die ganze Region. Kosten pro Sattelauflieger: 1800 Euro. Nadine Stegemöller freute sich am Montag, dass ihr Bild von dem Laster schon knapp 1000 mal bei Facebook geteilt wurde. “Ich bin völlig überwältigt von der Welle, die losgetreten wurde”, sagte sie.

 

https://indexexpurgatorius.wordpress.com/2015/03/11/spediteur-bedruckt-laster-mit-edathy-protest/

Bitte erheben Sie sich im Namen der ins Gesicht geschissenen Deutschen Gesinnungsjustiz

59-130Von Akif Pirinçci

Ich bin ein Verbrecher! Ich bin schon zweimal vorbestraft, und bislang mußte ich
insgesamt 12.000 Euro Strafe zahlen plus Anwalts- und Prozeßkosten von ungefähr
30.000 hinblättern. Das ist aber noch nicht alles. Die Staatsanwaltschaft Bonn
hat gegen mich ein Ermittlungsverfahren wegen Volksverhetzung eingeleitet, ich
wurde vom Staatsschutz verhört, weil ich “Islam ist scheiße” gesagt habe, und kein
Geringerer als der Abgeordneter Volker Beck hat mich angezeigt, weil ich ihn
öffentlich daran erinnert habe, was er in seinem eigenen Buch schrieb :

“Eine Entkriminalisierung der Pädosexualität ist angesichts des jetzigen Zustandes
ihrer globalen Kriminalisierung dringend erforderlich, nicht zuletzt weil sie im
Widerspruch zu rechtsstaatlichen Grundsätzen aufrechterhalten wird.

Volker Beck: Das Strafrecht ändern ? Plädoyer für eine
realistische Neuorientierung der Sexualpolitik, S. 266.

Kurzum, ich scheine ein total übler Krimineller zu sein, zumal noch andere Verfahren in
Sachen Gedankenverbrechen gegen mich laufen. Klar, ich selbst sehe das ein bißchen anders.

Schaue ich über meine Schulter zurück, so entdecke ich nichts, was mich zu einem
gemeingefährlichen Delinquenten abstempelt. Ich habe mein ganzes Leben lang kein
einziges Mal gegen das Gesetz verstoßen – ich meine das Gesetz der alten Bundesrepublik
und nicht das inzwischen von der grün links versifften Politik vergewaltigte, welches
selbst ausländische Kopftreter und Mörder auf Segeltörns in der Karibik schickt.

Zudem versorgte ich den deutschen Staat regelmäßig mit Millionen von Euro an Steuern,
damit er, nur mal so als Beispiel, einen Superabgeordneten wie Sebastian Edathy
monatlich mit einem Managergehalt alimentieren konnte.

Daß das Finanzamt mir aus lauter Dankbarkeit nicht unter die Arme greifen wollte,
im Gegenteil mir drohte, mein Haus pfänden zu wollen, sobald ich in einer finanziellen
Klemme steckte und all die ins Gesicht geschissenen Parasiten dieses Abzockerkartells
namens Regierung nicht prompt mit meinem hart erarbeitetem Geld bedienen konnte,
versteht sich von selbst.

Ich habe keine Gelder in Schweiz versteckt, nie Kinderpornos auf mein Computer
geladen, keine Frauen belästigt, niemandem auch nur eine Backpfeife erteilt,
ja, ich bin nichteinmal je über eine rote Ampel gegangen.

Allerdings habe ich mich, das gebe ich zu, zwei der in diesem von Perversen,
Steuerhinterziehern und ulkigerweise immer mehr von Moslems regierten Land
Verbrechen schuldig gemacht, die schlimmer als Massenmord zu ahnden sind.

Zunächst einmal habe ich keine linke Gesinnung wie, sagen wir mal, die wie Scheiße-
am-Arsch-klebend-aussehenden Faschisten von der Antifa, die ebenfalls von meinen
Steuergeldern gemästet werden. Ich bin nicht in dem Drecksverein SPD und spiele für
ihn nicht den Schimpansen mit Migrationshintergrund, der muslimische und vaterlandsverratende
Kunststückchen im ebenso wieein einziger Scheißhaufen wirkenden Staatsfernsehen vorführt.

Nein, ich habe überhaupt keine Gesinnung und bete die Freiheit an.

Mein zweites unerhörtes Vergehen besteht darin, daß ich zwei homosexuelle Professoren
mit recht abstrusen Thesen, selbstredend auch von meinen Steuergeldern alimentiert, in
Artikeln beleidigt haben soll. Diese litten so sehr darunter, daß Richter im Bonner
Landesgericht mit einem einzigen Fingerschnalzen die Presse-, Kunst- und Meinungsfreiheit
abschafften und wegen des unermeßlichen Leides der Betroffenen mit Tränen in den Augen
mich zu den oben aufgeführten Strafen verurteilten.

Den kompletten Artikel findet Ihr hier : Journalistenwatch

Als „bastian“ surfte Edathy auf Pornoseite

Sebastian Edathy bezog auch Material von einem deutschen Porno-Anbieter. In dessen Angebot findet sich möglicherweise Material von Minderjährigen. Eine Spur führt nach Tschechien.

http://www.welt.de/politik/deutschland/article125116214/Als-bastian-surfte-Edathy-auf-Pornoseite.html

Wegen Morddrohungen: Edathy will nicht zurück nach Berlin

Edathy selbst ist im Ausland untergetaucht, äußert sich wortkarg – spricht aber von Morddrohungen.

http://www.focus.de/affaere-um-kinderporno-ermittlungen-wegen-morddrohungen-edathy-will-nicht-zurueck-nach-berlin_id_3636209.html

Anmerkung: Warum werden weiterhin Bezüge, an diesen Perversling gezahlt? Stellt die Zahlungen der Bezüge ein, dann wir er schnell wieder zurück kommen und bei der Aufklärung helfen.

Edathys Diplomaten-Reisepaß bleibt verschwunden

Der Reichstag: Abgeordnete genießen im Ausland diplomatische Immunität Foto: picture allianceDer Reichstag: Abgeordnete genießen im Ausland diplomatische Immunität Foto: picture alliance

BERLIN. Der SPD-Politiker Sebastian Edathy hat offensichtlich vor seinem Untertauchen nicht den Diplomaten-Reisepaß abgegeben. Eigentlich wäre er mit Niederlegung seines Bundestagsmandates im Januar dazu verpflichtet gewesen. „Jeder Abgeordnete ist selbst für die Rückgabe verantwortlich“, sagt ein Bundestagssprecher der Bild. „Davon unabhängig hat die Reisestelle seit Montag versucht, Herrn Edathy zu erreichen. Bisher ohne Erfolg.“

Mit dem Reisepaß des Bundestages genießt ein Abgeordneter diplomatische Immunität im Ausland. Straf- und zivilrechtliche Behörden des Gastlandes dürfen ihn nicht verfolgen. Laut Zeitung ist Edathys Paß noch bis zum 20. September 2016 gültig. Gerüchten zufolge soll sich der ehemalige Vorsitzende des NSU-Ausschusses in Dänemark aufhalten. Derzeit wird gegen den Politiker wegen des Verdachts ermittelt, Kinderpornographie besessen zu haben.

Bei dem von Pannen begleiteten Ermittlungsverfahren steht nun das Bundeskriminalamt in der Kritik. Wie jetzt bekannt wurde, hatten kanadische Behörden die Liste mit mutmaßlichen Kunden eines Kinderpornoringes bereits 2011 übermittelt. Beamte des BKA übersahen wohl Edathys Namen auf der Teilliste mit minderschweren Fällen, die an die einzelnen Landeskriminalämter weitergereicht wurde. Erst der Polizei in Nienburg fiel der prominente Name auf.

 

http://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2014/edathys-diplomaten-reisepass-bleibt-verschwunden/

Von Heuchlern regiert

von Michael Paulwitz

Bundeskanzlerin Angela Merkel begrüßt Thomas de Maiziere (CDU) sowie die SPD-Politiker Sigmar Gabriel und Thomas Oppermann: Einblicke in einen Abgrund an Heuchelei und Doppelmoral Foto: picture alliance / dpaBundeskanzlerin Angela Merkel begrüßt Thomas de Maiziere (CDU) sowie die SPD-Politiker Sigmar Gabriel und Thomas Oppermann: Einblicke in einen Abgrund an Heuchelei und Doppelmoral Foto: picture alliance / dpa

Kleinkariert, glanzlos und unappetitlich – so kommen politische Skandale in Deutschland üblicherweise daher. Und so haben sich die Bundesbürger daran gewöhnt, daß ihre Politiker selbst im Scheitern oft das Mindestmaß an Größe und Anspruch auf Respekt vermissen lassen.

Im Fall des in der kinderpornographischen Schmuddelecke versunkenen SPD-Stars Sebastian Edathy liegt indes mehr auf dem Tisch als die, wenn nicht strafrechtlichen, so doch sittlichen Verfehlungen eines abgestürzten Moralapostels. Der Umgang der etablierten Parteienoligarchie mit der ans Tageslicht gekommenen Affäre zeichnet das Bild einer inwendig verkommenen politischen Klasse, die in ihrem grenzenlosen Gruppenegoismus über den Regeln zu stehen glaubt und keine Hemmungen hat, sich den Rechtsstaat zur Beute zu machen.

Sozialer Aufstieg erfolgt durch moralische Selbsterhöhung

Bereits der Aufstieg des Sebastian Edathy war keine Ausnahmeerscheinung, sondern symptomatisch für den Stoff, aus dem heutzutage Politkarrieren geschneidert werden. Der schnelle Weg nach oben führt nicht über fachliche Qualifikation und charakterliche Integrität, sondern verlangt von keinem Zweifel angekränkelte moralische Selbsterhöhung – und Sebastian Edathy, der Pastorensohn mit indischem Vater, der vom Soziologiestudenten bruchlos zum Berufssozialdemokraten wurde, teilte mit den dazugehörigen Totschlagkeulen großzügig aus.

Überall witterte er böse „Revisionisten“, „Völkische“ und „Rassisten“ – von Parteifreund Thilo Sarrazin über die lieben Bundestagskollegen bis zum einfachen Volk, sowieso. Im NSU-Untersuchungsausschuß nahm er, von den Medien verhätschelt, die Pose des unerbittlichen Großinquisitors ein, der es mit einem halluzinierten allgegenwärtigen rechtsextremen Sumpf aufnimmt.

Es gibt reichlich Nachwuchs an neuen Edathys

Man mag eine ausgleichende Ironie darin erkennen, daß – wie Michael Klonovsky in seinem Netztagebuch notiert – „Leute, die in der Öffentlichkeit mit dem Zeigefinger wedeln und andere Menschen mit ihrer Moralisiererei belästigen (…), nicht nur in der Regel einen an der Waffel, sondern vermutlich überdurchschnittlich oder gar signifikant häufig Dreck am Stecken haben“. Jedenfalls gibt es in sämtlichen Parteien reichlich Nachwuchs an neuen Edathys, die nur darauf brennen, mit erhobenem Zeigefinger und einem übersichtlichen schwarzweißen Weltbild Karriere zu machen.

Sebastian Edathy als Vorsitzender des NSU-Untersuchungsausschusses: Sozialer Aufstieg erfolgt durch moralische Selbsterhöhung Foto: picture alliance / dpa

Sebastian Edathy als Vorsitzender des NSU-Untersuchungsausschusses: Sozialer Aufstieg erfolgt durch moralische Selbsterhöhung Foto: picture alliance / dpa

Im luftdicht abgekapselten Berliner Politikbetrieb sind die Antreiber auf den hohen Moralrössern manchmal lästig, meistens aber nützlich und willkommen. Sebastian, der Moralist, hatte sich durch sein bisheriges Treiben für einen Posten in der Großen Koalition empfohlen. Dieser einen Imageschaden zu ersparen, schien während der Koalitionsverhandlungen dem damaligen Innenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) wichtiger, als Schaden vom Rechtsstaat abzuwenden und der Justiz ihren Lauf zu lassen – also verriet er das Dienstgeheimnis des Ermittlerverdachts gegen Edathy brühwarm an Sigmar Gabriel. Der nutzte das ihm zugefallene Wissen rücksichtslos zum Vorteil der eigenen Partei, plauderte es an wichtige Strippenzieher weiter und nahm damit zumindest billigend in Kauf, daß früher oder später der Beschuldigte selbst davon Wind bekam und dem Staatsanwalt eine lange Nase drehte.

Die verheerende Bilanz einer schmierigen Affäre

Die vorläufige Bilanz der schmierigen Affäre, in der kein Tag vergeht, an dem nicht eine neue Lüge oder Scheinheiligkeit aufgedeckt wird, könnte verheerender nicht sein: Ein in Ungnade gefallener Moralisierer, der ohne jeden Anflug von Selbstkritik Fehler unverdrossen nur bei den anderen sieht, sich rechtzeitig abgesetzt, vorher allem Anschein nach noch Belastungsmaterial beseitigt hat und nun von unbekanntem Aufenthaltsort die Ermittlungsbehörden mit Vorwürfen und Anzeigen überzieht. Und düpierte Staatsanwälte, die – wohl aus Sorge, eine öffentliche Person zu beschädigen, und vielleicht dazu angehalten – zu lange gezögert haben, gegenüber einer stetig angewachsenen Zahl politischer Mitwisser hoffnungslos ins Hintertreffen geraten sind und ihre Ermittlungen vermutlich niemals befriedigend abschließen können.

Bedanken können sie sich dafür nicht zuletzt bei einer SPD-Führung, auf der der Verdacht der Strafvereitelung liegt, die in ihrer anmaßenden „Recht ist, was der Politik nützt“-Mentalität aber so wenig Unrechtsbewußtsein zeigt wie Edathy, den sie jetzt so schnell wie möglich aus ihren Reihen entsorgen möchte, und die den CSU-Minister, der ihr einen wertvollen Dienst geleistet hat, eiskalt per Pressemitteilung ans Messer lieferte. Der wiederum will seinen Fehler ebenfalls nicht einsehen, sondern ist beleidigt: Weil er zunächst als einziger den Hut nehmen mußte und weil die Kanzlerin und sein eigener Parteichef ihn sofort fallenließen – nicht weil er rechtswidrig gehandelt hat, sondern weil es herauskam und weil seine Opferung einen taktischen Vorteil versprach.

Einblicke in einen Abgrund an Heuchelei und Doppelmoral

Immerhin wurde Friedrich für sein gehorsames Mitspielen mit einem Auffangposten in der Fraktionsführung und Krokodilstränen von allen Seiten belohnt. Und über den einander belauernden und doch verschworen aneinander und an der Macht klebenden Koalitionsparteien führt die Kanzlerin Regie, die im selben Atemzug das „Vertrauen in der Koalition“ und das „Vertrauen der Bürger in den Rechtsstaat“ beschwört.

Wenn der beschädigt wurde, dann in diesem Fall durch die gesamte politische Klasse. „Edathygate“ eröffnet tiefe Einblicke in einen Abgrund an Heuchelei und Doppelmoral. Zu sehen ist darin eine Parteienkaste, die ihr eigenes Wohl mit dem des Gemeinwesens gleichsetzt, die parteienübergreifend glaubt, der Zweck, ihr eigenes Ansehen und ihre ungestörte Machtausübung zu schützen, rechtfertige alle Mittel bis hin zur Sabotage juristischer Verfahren. Rücktritte und Parteiengezänk sind Teil der Inszenierung, sie stabilisieren den Korpsgeist der politischen Klasse und halten das Publikum ruhig. So lange jedenfalls, wie es sich dieses Schmierentheater bieten läßt.

 

http://jungefreiheit.de/allgemein/2014/von-heuchlern-regiert/

Edathy hatte wohl doch Informanten

SPD-Politiker Sebastian Edathy: Die Widersprüche im Fall Edathy mehren sich Foto:  picture alliance / dpaSPD-Politiker Sebastian Edathy: Die Widersprüche im Fall Edathy mehren sich Foto:  picture alliance / dpa

BERLIN. Die Darstellung Sebastian Edathys, er sei nicht vor einem drohenden Ermittlungsverfahren gewarnt worden, wird aus SPD-Kreisen widersprochen. „Er hatte Informanten, oder einen Informanten, die ihm gesagt haben: ‘Da läuft was gegen dich, was zu einem Ermittlungsverfahren führen kann’“, sagte der SPD-Politiker Heiner Bartling gegenüber dem NDR-Regionalmagazin Hallo Niedersachsen. Edathy selbst habe ihm das in einem Telefongespräch gesagt.

Nach Edathys eigener Darstellung habe er erst nach deutschen Presseberichten über einen ausgehobenen Kinderpornoring seinen Anwalt eingeschaltet. „Da mir erinnerlich war, bei einer kanadischen Firma, um die es ging, vor etlichen Jahren Material bezogen zu haben, das ich für eindeutig legal halte, habe ich einen Anwalt um Beratung gebeten“, schrieb er in einer Stellungnahme gegenüber dem Spiegel. „Mein Anwalt hat daraufhin präventiv mit verschiedenen Behörden im Bundesgebiet Kontakt aufgenommen.“

Edathy wußte wohl vor der Öffentlichkeit Bescheid

Nach Informationen der Rheinischen Post hatte Edathys Anwalt aber bereits am 13. November bei der Staatsanwaltschaft Hannover und anderen Behörden nachgefragt, ob gegen seinen Mandanten etwas vorliege. Dabei bezog sich dieser auf „Gerüchte“, die im Umlauf seien. Tatsächlich machte die kanadischen Ermittlungsbehörden den Schlag gegen den Kinderpornoring aber erst am 14. November auf einer Pressekonferenz in Toronto öffentlich, von welcher Medien wie der Toronto Star berichteten.

Ausländischen Strafverfolgungsbehörden wurden zuvor vertrauliche Informationen über mögliche Bezieher übermittelt. Auf einer dieser Listen tauchte auch der Name Edathys auf. SPD-Innenexperte Bartling hält daher ein Leck auch bei den Ermittlungsbehörden für möglich. Eine Ermittlung des Informanten hält er für ausgeschlossen, da „ein Riesen-Personenkreis“ über den Verdacht gegen Edathy Bescheid wußte. Darunter die 16 Landeskriminalämter, der Göttinger Polizeipräsident und der Chef der Nienburger Polizei.

Brief an Bundestagspräsidenten Lammert offensichtlich abgefangen

Verwirrung herrscht auch um den Brief der Staatsanwaltschaft Hannover an Bundestagspräsidenten Norbert Lammert (CDU). Der Brief, in dem um die Aufhebung der Immunität des Bundestagsabgeordneten Edathy gebeten wird, wurde von der Staatsanwaltschaft am 6. Februar verschickt, traf aber erst am 12. Februar im geöffneten Zustand in Lammerts Büro ein, sagte der Sprecher des Bundestages, Ernst Hebeker, dem Spiegel. Der Brief sei zudem mit einer anderen Marke überklebt worden.

Am 7. Februar trat Edathy zurück, was die Staatsanwaltschaft Hannover eigenen Angaben nach überrumpelte. Drei Tage später durchsuchten Kriminalbeamte Edathys Wohnung in , konnte aber nur in geringem Umfang Material sicherstellen. Wie jetzt bekannt wurde, hatte Edathy am 12. Februar seinen Dienstrechner im Bundestag als gestohlen gemeldet, wie Hebeker gegenüber dem Stern bestätigte.

 

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Edathy-Skandal: ARD und ZDF mauern für die SPD

Im Fall Edathy wird der Staatsanwalt vermutlich auch das Verhalten der SPD-Spitze überprüfen. ARD und ZDF haben nach dem Friedrich-Rücktritt bereits mit der Vorwärts-Verteidigung der SPD begonnen. Die Sender versuchen plötzlich, das Thema kleinzureden – und fordern, die Regierung müsse sich Wichtigerem zuwenden: dem Kampf gegen die „Populisten“ bei der EU-Wahl.

 

Welche Konsequenzen wird die SPD aus der Verstrickung ihrer Spitze in den Fall Edathy ziehen? ARD und ZDF haben nach dem Friedrich-Rücktritt die Handbremse in der Berichterstattung angezogen. (Foto: dpa)

Welche Konsequenzen wird die SPD aus der Verstrickung ihrer Spitze in den Fall Edathy ziehen? ARD und ZDF haben nach dem Friedrich-Rücktritt die Handbremse in der Berichterstattung angezogen. (Foto: dpa)

Andrea Nahles brach am Freitag eine Pressekonferenz ab, weil Journalisten zum Fall Edathy stellten. (Foto: dpa)

Andrea Nahles brach am Freitag eine Pressekonferenz ab, weil Journalisten Fragen zum Fall Edathy stellten. (Foto: dpa)

Es lohnt sich für die SPD, an der Spitze von ARD und ZDF offenbar viele treue Verehrer zu beschäftigen. In der Berichterstattung über den Fall Edathy war am Freitagabend nach dem Rausschmiss von CSU-Innenminister Hans-Peter Friedrich eine deutliche Kehrtwende der Berichterstattung der GEZ-Sender zu beobachten.

Am Freitag berichteten sowohl die Tagesthemen (ARD) als auch das heute journal (ZDF) mit sichtlicher Genugtuung über den Friedrich-Rücktritt. Der Tenor: Wer auch nur den Anschein der Strafvereitelung erweckt, der habe es nicht besser verdient.

Beide Sender stellten die beiden anderen in eine mögliche Strafvereitelung Involvierten – Sigmar Gabriel und Thomas Oppermann – in ein mildes Licht: Die beiden hätten den von ihnen verursachten Rücktritt von Friedrich sehr fair und kollegial kommentiert. Davon, dass auch Gabriel und Oppermann eine zwielichtige Rolle gespielt haben, war kein Wort zu hören.

Den deutlichsten Akzent, wie die Verteidigungslinie der SPD aussehen sollte, lieferte die ARD-Kommentatorin Marion van Haaren: Sie sagte, dass sie sich frage, ob Deutschland keine wichtigeren Themen hätte und regte an, zur Tagesordnung zurückzukehren. Die Euro-Krise sei noch nicht überstanden. Diese Krise besteht nach Ansicht der ARD-Kommentatorin darin, dass die „Populisten“ bei der EU-Wahl auf dem Vormarsch seien. Gegen sie sei zu kämpfen, so konnte man zwischen den Zeilen hören, und nicht gegen einen eigentlich lapidaren Fall von möglicher und längst nicht bewiesener Kinderpornografie.

ZDF-Kommentator Peter Frey hielt sich etwas mehr zurück, vermied jedoch eine Attacke auf Gabriel oder Oppermann.

Am Samstag wurde in beiden Sendern der Fall Edathy dann zu einem internen Koalitions-Streit heruntergekocht. Claus Kleber sprach von Ying und Yang und davon, dass die CSU mit dem Abschuss ihres Agrarministers hadere. Doch anders als in den Tagen zuvor, war es damit in den Tagesthemen auch schon getan. Keinerlei Nachfragen zur SPD-Rolle in dem Skandal.

Das ZDF ließ sich von der SPD mit der Aussage „kein Kommentar“ abspeisen und brachte in der heute-Sendung wie im heute journal dasselbe Bild-Material: Die SPD-Generalsekretärin teilte mit, dass die SPD am Vortag einstimmig erklärt habe, dass es keine Warnung an Edathy seitens der SPD-Spitze gegeben habe. Zur Bestätigung wurde Edathy mit einem Spiegel-Interview zitiert, in dem der Ex-Bundestagsabgeordnete bestätigte, dass es keine Warnung gegeben habe.

Das hat ungefähr dieselbe Beweiskraft wie die seinerzeitige Bestätigung der CDU-Schatzmeisterin, dass Wolfgang Schäuble beim Verschwinden der 100.000 DM-Spende des Waffenhändlers Schreiber alles richtig gemacht habe.

Damals hatten sich die GEZ-Sender – völlig zu Recht – mit Sondersendungen überboten.

ARD und ZDF nehmen mit ihrer vornehmen Zurückhaltung offenkundig Rücksicht auf die Nerven der SPD, die offenkundig blank liegen: Der Abschuss von Friedrich war ein Versuch der Flucht nach vorne. Die SPD-Arbeitsministerin Andrea Nahles sorgte am Freitag für einen Eklat, als sie eine Pressekonferenz abbrach, bei der die Journalisten nach dem Fall Edathy fragten. Darüber war in keiner der erwähnten GEZ-Sendungen ein Wort zu hören. Der Sender N24 hat ein Video von dem Eklat.

Die GEZ-Sender unterliegen mit ihrer Einschätzung, dass ihre Herren in der SPD sitzen, einem Denkfehler: Die Herren von ARD und ZDF sind die Gebührenzahler. Es steht bei solch einer schwerwiegenden Affäre wie der um Edathy nicht im Ermessen der Sender, die Diskussion zu beenden. Die Sender erhalte 8 Milliarden Euro jährlich, damit sie hartnäckig an der Aufklärung dieses Falls arbeiten. Es ist nicht vorstellbar, dass die Sender wegen Olympia keine Ressourcen mehr haben, um zu berichten und zu recherchieren und das Publikum im Stile der „Aktuellen Kamera“ mit einem nichtssagenden Dementi der Generalsekretärin abzuspeisen.

ARD und ZDF müssen auf der Hut sein: Sie laufen Gefahr, selbst zu Komplizen zu werden in einem Fall, in dem Komplizenschaft offenbar das Leitmotiv ist.

Die Sender können in ihrem eigenen Archiv nachsehen: Die ARD berichtete noch am Donnerstag:

„Es war die Parlamentarische Geschäftsführerin der SPD-Fraktion, Lambrecht, die den Fall Sebastian Edathy erstmals in Verbindung mit Kinderpornografie brachte. Noch am Dienstag sagte sie auf Nachfrage, sie beziehe sich damit nur auf Medienberichte. Jetzt hat ihr Vorgänger und jetzige Fraktionschef Thomas Oppermann klargestellt: Lambrecht wusste seit Dezember über mögliche Ermittlungen gegen Edathy Bescheid, er selbst schon seit Oktober.“

Das Handelsblatt berichtet:

Nach Einschätzung des Vorsitzenden der Deutschen Polizeigewerkschaft, Rainer Wendt, dürfte in der Affäre um den Sozialdemokraten Sebastian Edathy auch das Verhalten der SPD-Spitze Gegenstand von Ermittlungen werden. “Oberstes Ziel muss es jetzt sein, neben dem Ermittlungsverfahren gegen Herrn Edathy auch denjenigen oder diejenigen zu ermitteln, die dem ehemaligen Abgeordneten möglicherweise frühzeitig Informationen gegeben haben. Dabei werden die Ermittler sicher auch die Spitze der SPD ins Visier nehmen.”

Darüber wollen wir mehr erfahren. Zeitnah. Und ohne Ansehen der Person oder der Partei.

 

http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2014/02/16/edathy-skandal-ard-und-zdf-mauern-fuer-die-spd/

 

Fall Edathy: Parteien stellen sich über Recht und Gesetz

Die undurchsichtigen Vorgänge im Fall Edathy stürzen die Große Koalition in eine schwere Krise. Sie demonstrieren, dass SPD und Union für einen politischen Pakt alles aufgeben – auch die Treue zu Recht und Gesetz.

 

Die Kungelei der Parteien zersetzt die Demokratie in Deutschland. (Foto: dpa)

Die Kungelei der Parteien zersetzt die Demokratie in Deutschland. (Foto: dpa)

Der Fall Edathy stürzt die Große Koalition in eine substantielle Krise. Offen ist bloß, ob die Regierung das überhaupt bemerkt. Denn Recht und Gesetz, so hat es den Anschein, bedeuten den Parteien weniger als die Macht.

Und um die ging es bei der „vertraulichen“ Gesprächen, die die Parteiführer Sigmar Gabriel und Thomas Oppermann mit dem damaligen Innenminister Hans-Peter Friedrich geführt hatten: Um die Koalitionsbildung nicht zu gefährden, soll Friedrich Gabriel gewarnt haben, dass gegen das mögliche Kabinetts-Mitglied Sebastian Edathy Vorwürfe des Besitzes von kinderpornografischem Material im Raum standen.

Es würde ja schon reichen, dass ein Spitzenpolitiker der SPD bei den kanadischen Ermittlungen um einen Kinderporno-Ring ins Visier der Fahnder geraten war.

Doch jeder Verfassungsjurist wird bestätigen, dass der Innenminister ohne gesetzliche Grundlage keine Privatperson über Ermittlungen informieren darf: Gabriel war zu dem Zeitpunkt der Information Parteiführer, mehr nicht – und als solcher Privatperson.

Die widersprüchlichen Aussagen des BKA-Chefs Zielke und jene von Oppermann führen zwingend zu dem Schluss, dass einer der beiden die Unwahrheit sagt. Das ist weder im Fall des BKA-Chefs noch für den SPD-Fraktionschef eine Petitesse.

Man fragt sich, was die nunmehrigen Regierungspolitiker eigentlich erwartet hatten – dass das Ganze unter der Decke bleibt? Die Heuchelei von Oppermann, als dieser noch am Montag seine Überraschung vorgaukelte, dass Edathy „erkrankt“ sei und deshalb sein Mandat zurücklegt, lässt tief blicken: Den Bürgern wird ein Theater vorgespielt, in dem die Partei alles, der Staat nichts ist.

Die zerstörten Festplatten, die die Staatsanwaltschaft bei Edathy gefunden hat, stärken nicht gerade den Eindruck, das der SPD-Politiker nichts zu verbergen hatte.

Auch Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius (SPD) war bereits Ende Oktober 2013 über Ermittlungen gegen den ehemaligen SPD-Bundestagsabgeordneten Sebastian Edathy informiert. Göttingens Polizeipräsident Robert Kruse habe den Minister damals über ein bundesweit laufendes Ermittlungsverfahren im Zusammenhang mit Kinderpornographie informiert, in das möglicherweise auch der aus Niedersachsen stammende Edathy involviert sei, sagte ein Sprecher des Ministeriums am Donnerstagabend. Pistorius habe die Information zur Kenntnis genommen, ansonsten aber mit niemandem darüber gesprochen. Das Polizeipräsidium Göttingen ist auch für Nienburg zuständig, wo Edathy eine Wohnung und Büros hat.

Edathys Anwalt soll im Dezember erstaunlich gut informiert bei verschiedenen Staatsanwaltschaften nachgefragt haben, ob etwas gegen seinen Mandanten vorliege. Ist er ein Hellseher – oder war er Edathy unter der Hand informiert worden?

Von den Bürgern wird erwartet, dass sie sich peinlich an Recht und Gesetz halten. Übertreten sie das Gesetz, müssen sie sich verantworten.

Das politische Berlin dagegen versinkt in einem Sumpf von Lügen, unappetitlichen Verdächtigungen, Kungelei und Rechtsbruch.

Die deutsche Politik präsentiert sich mit den abenteuerlichen Vorfällen um einen Fall, bei dem es um Kinderpornografie geht, als eine Bananenrepublik.

In dieser Situation wiegt die faktisch unbegrenzte Macht, die SPD und Union haben, als besonders schädlich.

Man fühlt sich an Mafia-Szenen erinnert – wo Paten und ihre Gefolgsleute das Recht biegen und brechen, wo sie es brauchen.

Die krakenhaften Auswüchse der Parteien, die sich eben erst große Gehaltserhöhungen genehmigt hatten, zersetzen die Demokratie in Deutschland.

In Berlin herrscht Endzeitstimmung.

 

http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2014/02/14/fall-edathy-parteien-stellen-sich-ueber-recht-und-gesetz/

 

Computer-Inder

SPD Kinderschänder

Gegen den SPD-Magnaten und Oberuntersucher der NSU-Show, Sebastian Edathy, wird seit Monaten strafrechtlich ermittelt, weil er mittels seiner Kreditkarte über den Bundestagsserver bei einem kanadischen Online-Händler Kinderpornographie erworben haben könnte. Nun mag man dem Alarmismus-Thema „KiPo“ kritisch gegenüber stehen – unserer Ansicht nach werden echte Kinderschänder zu lasch angefaßt, während verirrte Pornoglotzer zu hart bestraft werden – aber im vorliegenden Fall führte das Auffliegen des nordamerikanischen Kinderpornoringes zur Befreiung mehrerer Hundert Kinder aus den Händen ihrer Peiniger. Sollte Edathy also dort Nacktbilder gegen Geld geordert haben, so hätte er die Kinderschänderbande finanziert, und das auch noch aus Steuermitteln.

Spötter munkeln – in Anspielung auf die abwegigen Entschuldigungen des SPD-Kinderpornokonsumenten Tauss – Sebastian Edathy habe sich diese Kinderpornografie nur deshalb besorgt, um eine etwaige Mittäterschaft des NSU bei der Erstellung dieser Filme nachzuweisen. Verschwörungstheoretiker hingegen vermuten, daß Edathy bei seiner Arbeit im NSU-Unterschungsausschuß zu Erkenntnissen gelangt sein könnte, die seine soziale Liquidierung notwendig erscheinen ließen. Selbst Die WELT springt auf diesen Zug: „Es wäre nicht der erste Fall, in dem jemand vermittels untergeschobener Kinderpornografie desavouiert worden wäre.

Dagegen spricht, daß die Ermittlungen aus Rücksicht auf die Tätigkeit Edathys im NSU-Untersuchungsausschuß verzögert wurden, um dessen Abschlußbericht nicht zu diskreditieren. Erst, nachdem sich der Boylover aus vorgeblich gesundheitlichen Gründen von seiner Karriere als Vorzeigemigrant verabschiedete und ins Ausland flüchtete, wurden bei ihm Hausdurchsuchungen durchgeführt. Einige SPD-Parteiführer erfuhren bereits im Dezember 2013 aus Sicherheitskreisen, daß gegen Edathy ermittelt wird. Die Vermutung liegt nahe, daß er belastendes Material beiseite geschafft hat. Bei den gefundenen Computern zumindest „seien die Festplatten manipuliert oder gelöscht worden. Speichermedien seien ausgebaut worden.

Die Ermittler teilten aber auch mit, daß bei Personen des öffentlichen Lebens vorsichtiger ermittelt würde, denn man wisse, was das für einen Wirbel auslöse. Bei Edathy aber gäbe es einen „klaren Anfangsverdacht“. Auf dem von Edathy bestellten, nicht strafbaren Filmmaterial sollen unbekleidete Jungs im Alter von etwa acht bis 14 Jahren zu sehen sein. Bei derartigen Ermittlungen werde stets davon ausgegangen, daß ein Beschuldigter auch härtere Kinderpornografie konsumiert. „Vor diesem Hintergrund leitet eine Staatsanwaltschaft in der Regel ein Ermittlungsverfahren ein, um den Verdacht zu bestätigen oder zu entkräften.

Die niedersächsische Justizministerin Antje Niewisch-Lennartz (Grüne), die anderen Krähen nicht gern Augen aushackt, forderte von der Generalstaatsanwaltschaft Celle eine Erklärung, wie Fotos aus den Hausdurchsuchungen bei Edathy an die Öffentlichkeit gelangen konnten. Regierungskritiker meinen, daß sie besser um eine schriftliche Stellungnahme bezüglich der dubiosen Frühwarnsysteme innerhalb Bonzokratie hätte bitten sollen, die es Edathy ermöglichten, Beweismaterial zu vernichten.

Bild oben: Die kleine Grete schaut vorsichtig, ob irgendwo SPD-Leute lauern, die ihr Schokolade anbieten. In diesem Fall will sie nämlich schnell zu Mutti laufen.

https://eulenfurz.wordpress.com/2014/02/13/computer-inder/

Warum Pädophile sich leider längst in Politik und Kultur breitgemacht haben

 

Pedobear-640

 

Alexander Benesch

 

Laut Quellen der “Welt” aus Sicherheitskreisen wird dem prominenten SPD-Politiker Sebastian Edathy vorgeworfen, sich bei einer kanadischen Firma sogenannte “Posing”-Videos mit einer Kreditkarte bestellt zu haben. Dies seien Aufnahmen der “Kategorie 2″ bei denen die Genitalien nicht im Vordergrund stehen und bei denen keine sexuellen Handlungen zu sehen sind, sondern nur nackte oder leichtbekleidete Kinder zwischen 8 bis 14 Jahren. Der Besitz ist in Deutschland zwar nicht strafbar, es ist jedoch nichts Ungewöhnliches, dass Behörden den Besitz als Anfangsverdacht dafür betrachten, dass der Besitzer auch härteres, illegales Material besitzen könnte.

 

Edathy fühlt sich völlig zu unrecht verfolgt, die Behörden betonen wiederum, dass es sich um ein typisches Vorgehen handele. Es waren kanadische Behörden gewesen, die im Zuge ihrer Ermittlungen Informationen ans Ausland weitergeleitet hatten. Über 340 Personen wurden verhaftet, 386 Kinder gerettet. Die Welt schreibt weiter:

 

Die schlimmsten Filme und ihre Käufer meldeten sie ihren Kollegen in den USA – und dann Interpol. Schließlich waren einschlägige Hinweise auch beim BKA gelandet, was im weiteren Verlauf dann zu dem Verdacht gegen Sebastian Edathy führte.

 

Die Welt spekuliert unter Verweis auf Ermittler, dass Edathy möglicherweise rechtzeitig eine Vorwarnung über den Durchsuchungen seiner Privat- und Geschäftsräume erhalten haben könnte, was ihm Zeit gegeben hätte, belastendes Material verschwinden zu lassen.

 

Wie auch immer die Ermittlungen ausgehen werden, die Republik spricht wieder über Pädophile an den Schaltstellen der Gesellschaft und die gesetzliche Lage.

 

Legales Posing – legaler Sex?

 

Das erste große Dilemma der Pädophilen bei ihrem Wunsch nach Legalität und gesellschaftlicher Akzeptanz sind die Eltern und die Behörden, die es sich mehr oder minder erfolgreich zum Auftrag machen, Kinder zu schützen. Es geht bei den immer wieder erwogenen Gesetzesvorschlägen zur “Entkriminalisierung sexueller Beziehungen und Darstellungen” nicht um die oft zitierten, harmlos wirkenden Grenzfälle, wie zum Beispiel die Frage, ob jemand mit 17 Sex mit einem 25-jährigen haben darf. Für echte Pädophile sind 17-jährige fast schon so uninteressant wie 27-jährige. Es geht vielmehr und hauptsächlich um Sex mit Kindern zwischen 0 und 16 Jahren.

 

Mit solchen propagierten Gesetzesänderungen wollen die Pädophilen zunächst einerseits Kinderpornographie legal machen, andererseits im Hinblick auf pädophilen Sex die Eltern sowie Behörden vom Hals haben. Strafverfolgungsbeamte und Therapeuten stoßen zwar immer wieder auf einzelne Typen, die nur Bildmaterial heimlich konsumieren und nie selbst ein Kind anfassen, dennoch gelten die Fotos und Videos gemeinhin als elementare Stufe in der Karriere von Missbrauchern. Viele potentielle Täter sind zum Glück noch abgeschreckt durch publizierte Verhaftungen wegen dem Tausch von Aufnahmen und beenden ihre Sucharbeit, vernichten ihre Archive und attackieren keine Kinder.

 

Würde man eine Legalisierung von “gewaltfreien”, “freiwilligen” Produktionen erlauben, bedeutet das dass Pädophile dann ein hohes Maß an Rechtsschutz genießen, während es die Straverfolgungsbehörden unendlich viel schwerer hätten, illegale Produktionen zu unterbinden. Legale Strukturen von Kinderpornographie bedeuten, dass hinter einer legalen Fassade mafiöse Strukturen geschützt sind, und das richtig große Geld mit hartem, verbotenen Material sowie mit der Vermittlung von Kindern an Kunden für illegale Handlungen gemacht wird. In den USA und Kanada versteckten sich hinter lasziven Kinder-Model-Seiten häufig verbotene Angebote, die von Behörden aufwändig ermittelt werden mussten. Anstatt sofort Durchsuchungsbeschlüsse und Vernehmungen machen zu können, müsste man bei einer Gesetzesänderung erst langwierige Undercover-Ermittlungen durchführen, um Beweismaterial für Verbrechen zu sammeln. Pädophile organisieren sich teilweise wie mafiöse Geheimgesellschaften, die neue Kunden bis ins Detail durchprüfen und später bei Verbrechen filmen um Erpressungsmaterial zu bekommen. Wie soll da ein Undercover-Ermittler tiefer vordringen, wenn “reguläre” Kinderpornographie legal ist?

 

Den Konsumenten werden die cleanen Softpornos mit Kindern und das reine Zuschauen und Masturbieren schnell zu wenig. Die Forschung zeigt, dass Pädophilie eng zusammenhängt mit narzisstischen Störungen und Sadismus. Der Härtegrad steigt kontinuierlich an. Nur Kinder geben den Tätern das Gefühl, zu genügen, in der Lage zu sein, Kontrolle auszuüben.

 

Man stelle sich die irrsinnige Situation vor, dass die eigene 13-jährige Tochter von einem Pädophilen in eine sexuelle Beziehung hineinmanipuliert wird, und man als Eltern dann keine juristische Handhabe mehr dagegen hat. Man könnte dem Kind zwar den nicht-sexuellen Umgang mit fragwürdigen Freunden gleichen Alters verbieten, nicht aber den sexuellen Umgang mit fragwürdigen Erwachsenen! Ein Kind darf eigentlich ohne Zustimmung der Eltern keinen einzigen Kauf tätigen, aber mit fremden alten Männern vögeln? Müsste man dann als Eltern tatenlos herumstehen, wenn die eigene Tochter Wochenenden beim erwachsenen 35-jährigen Sexpartner verbringt? Was wenn man sich als Eltern weigert, die Tochter gehen zu lassen? Kann dann der Pädophile die Eltern bei der Polizei anzeigen und verklagen wegen “Missachtung der sexuellen Rechte des Kindes”?

 

In anderen Kulturkreisen würden die Eltern dieses Problem ohne Behörden und Anwälte, sondern eher mit Axtstielen, Plastikfolie und Bleichmittel lösen. Das zweite große Dilemma der Pädophilen ist, dass sie in den allermeisten Fällen nicht attraktiv auf Kinder wirken, insbesondere nicht sexuell und erst recht nicht auf das gleiche Geschlecht. Es gibt natürlich Ausnahmen, wie zum Beispiel  die 15-jährige britische Schülerin die ein Verhältnis mit ihrem Lehrer hatte und mit jenem durchbrannte. Auch nicht vergessen ist das Beispiel eines amerikanischen Teenagers der für den Sex mit seiner Lehrerin unter 30 noch zusätzlich belohnt wurde mit Geschenken.

 

Meistens sind Pädophile aber keine sexy Popstars, sondern ältere, wenig attraktive Figuren. Während niemand sich wundert, wenn 14-jährige Teenagerinnen auf männliche Schauspieler stehen, die doppelt so alt sind wie sie selbst, erwartet niemand dass ein Hetero-Junge von 14 Jahren Sexphantasien hat, die seinen 45-jährigen unattraktiven Sportlehrer mit Kaffee-Mundgeruch miteinschließen.

 

Gewalt

 

Die Dunkelziffer des Kindesmissbrauchs inklusive Gewalt und Gewaltandrohung ist sowieso schon viel zu hoch. Eine Legalisierung des sog. “gewaltfreien, ungezwungenen” Kindersexes würde dies noch zusätzlich verschärfen. Denn wenn Kinder regelrecht abgerichtet sind, schweigen sie nach außen. Kann das Kind den Behörden Sex-Aufnahmen auf Video und eindeutige E-Mails als Beweise für eine sexuelle Beziehung liefern, können die Täter erfolgreich behaupten, die Sex-Beziehung sei gewaltfrei und somit legal gewesen. Per Anwalt kann man sich so aus der Schlinge ziehen, solange keine sichtbaren Verletzungen nachweisbar und auf Sex zurückzuführen sind.

 

Selbst erwachsene Frauen haben größte Schwierigkeiten, sich aus einer gewaltsamen Beziehung zu lösen. Da spricht man nicht mit Ermittlern, ohne Aussage keine Ermittlungen. Da heißt es dreimal pro Jahr im Krankenhaus: “Ich bin die Leiter runtergefallen”. Im Inneren ihres krank gewordenen Hirns denken die Frauen dann, nur ihre Liebe könne ihren Mann letztendlich erlösen. Also bleiben sie freiwillig. Kinder haben es da noch schwerer.

 

Hat der Missbrauch gar rituelle Züge angenommen, ist die Aussage eines Kindes gleich gar nichts mehr wert. Kommt die Aussage erst viel später wenn das Kind bereits erwachsen und in der Therapie ist, riskiert man mit einer Anzeige gegen den Täter eine Gegenklage wegen Verleumdung und Rufmord.

 

Die “netten” Ideologen

 

Wenn Pädophile nicht totale Geheimhaltung bewahren, sondern sich anonym im Internet oder über politische Frontgruppen der Öffentlichkeit präsentieren, spielen sie die “netten” und “verantwortungsbewussten” Ideologen, die entrechtete Minderheit. Sie verweisen auf einen “ethischen Verhaltenskodex” der zum Beispiel Gewalt ausschließe oder Penetration unter 12 Jahren verbiete. Was wenn aber der gewünschte Sexpartner trotz Gerede von einem Verhaltenskodex und trotz Gewaltlosigkeit immer noch keinen Anflug von Interesse hat, mit einem alten unattraktiven Typen ins Bett zu steigen?

 

Eine oft genutzte Möglichkeit ist der Sextourismus. Die Nachteile liegen da aber auf der Hand: In asiatischen Ländern entsprechen die Kinder vielleicht nicht dem eigenen Geschmack, Kinderprostituierte haben oft viele gefährliche Krankheiten und sind nicht einem einzigen Kunden hörig. Immer lauert die Gefahr, verhaftet zu werden.

 

Dann braucht es eben die gut gefüllte Trickkiste. Manche machen ihre eigene esoterische oder christliche oder fernöstliche Sekte auf und lassen sich zur heiligen Figur stilisieren, der Kinder dargeboten werden müssten und dies für die Kinder und dere Eltern eine besondere Ehre darstelle. Die Kinder werden dementsprechend von Anfang an psychisch bearbeitet.

 

Ist das mit der Sekte zu aufwändig, kann man trotzdem Gehirnwäsche betreiben: Pädophile geben den Zielobjekten das, was ihnen mangelt, wie Aufmerksamkeit, Zuwendung, menschliche Nähe, und lassen sich das mit Sex bezahlen. Sie bauen abwechselnd das Ego der Kinder auf mit Schmeicheleien und wieder ab mit dem Einreden von Schuldgefühlen. Gerade unsichere, ungefestigte Kids werden so hörig.

 

Geschenke und Belohnungen ziehen natürlich auch immer, je ärmer das Elternhaus des Kindes umso effektiver. Der Sugardaddy kauft Playstations, Urlaube, teure Kleidung. Auch beliebt: Das Bieten von bisher ungekannten Freiräumen, beispielsweise die alternative Wohnmöglichkeit weg von den Eltern oder der Zugang zu Alkohol und Drogen.

 

Täter müssen gar nicht einmal dem Kind Gewalt androhen um Druck aufzubauen, sondern können stattdessen den Eindruck erwecken, sie selbst seien in Gefahr, Gewalt zu erleiden, wie etwa durch wütende Eltern, Polizisten oder Gefängnisinsassen. Das kann doch das Kind dem Täter nicht antun! Erfindet man noch eine kranke Mutter oder ähnliche Tränendrüsen-Charaktere, die auf den Täter angewiesen sind, ist die emotionale Manipulation perfekt. Wenn der Pädophile in den Knast wandert, könnten ja die süßen Hundebabies die er gekauft hat, im Tierheim und dann bei bösen Männern landen! Wenn sonst gar nichts mehr hilft, droht der Täter einfach an, beim Verlassenwerden Suizid zu begehen. Ein weiterer Klassiker: Das schrittweise Herantasten und plötzliche Überrollen. Damit haben sogar Erwachsene oft noch Schwierigkeiten, Kinder sind hier total verloren.

 

Kultur

 

Hat man politisch keinen Erfolg, greift man über die Kultur an um die gewünschte Veränderung herbeizuführen. Crowley und die Musikkultur ist hierfür ein Beispiel. Ein weiteres ist Hollywood, die hochgradig pädophile Film- und TV-Industrie. Gecastet werden die hübschesten Kinder, oft nur nach sexuellen Gefälligkeiten. Der Schauspieler Corey Feldman erklärte 2012, dass er früher mit anderen Showbusiness-Kindern auf Parties herumgereicht wurde wie ein Sexspielzeug. Jeder hätte, so der Tenor zu der Zeit, mal “die Coreys gehabt”.

 

Das Kinderpublikum lernt von den Programmen, dass Sexyness neben Macht alles ist was zählt. Im fiktiven Plot heißt es vielleicht, dass das Gute siegt, egal wer man ist, die Kids wissen aber ganz genau dass in der realen Welt nur die attraktiven Kinderschauspieler die Top-Rollen bekommen und Multimillionäre werden. In den Harry Potter-Romanen ist die wichtigste weibliche Kinderfigur ein unscheinbares Mädchen mit zottigen Haaren und zu großen Vorderzähnen, für die Filme castete Warner Brothers Emma Watson, die inzwischen alt genug ist um öffentlich ein Sexsymbol genannt zu werden. Sobald die Kinderschauspieler/Sänger erwachsen sind und nicht mehr in den Kiddie-Programmen auftreten, machen sie entweder sexualisierte Rollen mit einem cleanen, familienkompatiblen Anstrich, oder geben sich gleich ein völlig nuttiges Image wie Miley Cyrus.

 

Ein Erwachsener findet ihren “skandalösen” Auftritt eher langweilig und billig, sie selbst hingegen ist wahrscheinlich wieder einmal Anhänger von Crowley’schen Lehren und betrachtet die Nummer als Bewährungsprobe, als eine Art Ritual mit dem sie gemäß mythischer Lehren Schamgefühle und Hemmungen verdammt. Für die Kids im Publikum heißt es wieder: Sex = Erfolg.

 

Das Internet und Smartphones liefern Kindern Pornographie en masse und niemand von den jungen Konsumenten versteht wirklich die Pornoindustrie. Praktisch niemand wird ein Star in der Branche, die meisten sind Mädchen aus zerrütteten Familien die als Kinder befingert wurden und mit irgendeinem Sugardaddy oder Zuhälter durchgebrannt sind. In L.A. wohnt man dann in Porno-Kommunen und wird als neues Gesicht anfangs noch häufiger gebucht für 400$ pro Drehtag, später muss man dann schon abstruseres vor der Kamera machen um noch Jobs zu kriegen und irgendwann ruft einen niemand mehr an.

 

Weil die meisten mit Drogen und Parties ihr Geld verblasen, bessern sie die Kasse auf indem sie sich an betuchte Fans fürs Wochenende vermieten lassen. Die Stunts vor der Kamera sind meist nur auf Drogen erträglich und die medizinischen Behandlungskosten muss man selber tragen, falls es der männliche Partner beim Dreh übertrieben hat. Die große Hoffnung ist es, vor dem gefürchteten Alter von 30 Jahren es irgendwie zur Produzentin zu schaffen, um nicht komplett abzustürzen.

 

Das Ergebnis vom Pornokonsum sind für die Kids eine rekordverdächtige Verbreitung von Krankheiten, das Unvermögen bei normalerem Sex irgendein Interesse aufzubringen, Beziehungsunfähigkeit und eine viel geringere Hemmschwelle, mit erwachsenen Sugardaddys anzubandeln die große Versprechungen machen.

 

Ausgerechnet die Liberalen

 

Natürlich hält die Realität liberale Theoretiker und Ideologen nicht auf, ebenfalls solche Gesetzesänderungen zu fordern. Beispielsweise  argumentierte der Anarchokapitalist Stefan Blankertz, doch die Pädo-Grünen in Ruhe zu lassen:

 

Wie können Libertäre, denen es sonst nicht politically incorrect genug zugehen kann, sich an einer Mainstream-Kampagne beteiligen, die zwar den vermeintlichen politischen Gegner trifft, aber mit einem Thema, das auf typisch etatistische Weise verdreht wird? – unter dem Gummibegriff “Pädophilie”, als ob es in einer libertären Gesellschaft nicht bloß ein einziges Kriterium für Rechtmäßigkeit gäbe: Freiwilligkeit.

 

Wer selber Kinder hat und die Folgen von Kindersex-Legalisierung abschätzen kann, gilt bei Extrem-Liberalen als “emotional” und “etatistisch”. Anarchokapitalisten scheitern immer wieder an der komplexen Realität weil sie meinen, sie könnten ihre simplen Formeln von absoluter Freiwilligkeit auf jedes Gebiet anwenden, von dem sie keine Ahnung haben, wie etwa Verbrechen, Psychopathologie, Militär, Ermittlungsarbeit, Einwanderung oder verdeckte Kriegsführung. Die Realität ist, dass zuviele Menschen auf das Prinzip Freiwilligkeit pfeifen und die Anarchokapitalisten oder Voluntaristen unfähig sind, effektive Maßnahmen zu ergreifen um ihre Vorstellungen und Interessen durchzusetzen. Auch Mainstream-Liberale von der FDP freundeten sich mit der Kindersex-Legalisierung an:

 

Die FDP veranstaltete 1981 sogar eine Anhörung im Bundestag, bei der pro-pädophile Sexualforscher wie Helmut Kentler dozierten. Der berichtete von einem Projekt in Berlin, bei dem er 13- bis 15-Jährige, die an „sekundärem Schwachsinn“ litten, gezielt bei Päderasten unterbrachte: „Weil sie in sie verliebt, verknallt und vernarrt waren.“ Aus der FDP-Fraktion gab es keine Nachfragen.

Auch personell sei die FDP mit einschlägigen Gruppen verflochten gewesen. Erst vor drei Wochen zog die Wiesbadener FDP-Frau Dagmar Döring ihre Bundestagskandidatur zurück, als ein Pro-Pädophilie-Text von ihr aus dem Jahr 1980 bekanntwurde.

 

Pädos wollen natürlich die Legalisierung einzig aus ihren eigenen sexuellen Interessen heraus, auch wenn sie sich nicht entblöden, ideologische Motive vorzuschieben wie etwa die sexuelle Befreiung der Kinder ab 0 Jahren. Nicht-Pädos unterstützen aus ideologischen, theoretischen Überlegungen eine Legalisierung. Die Pädos weigern sich natürlich, die psychologische Ebene der ganzen Angelegenheit zu betreten, weil sie dann entlarvt und chancenlos wären. Deshalb versucht man, ständig auf der juristischen, ideologischen Ebene zu bleiben. Ideologische Nicht-Pädos von den Linken oder Liberalen weigern sich wiederum, die psychologische Ebene der ganzen Angelegenheit zu betreten, weil dann die eklatanten Mängel ihrer Ideologie entlarvt würden. Also bleiben auch sie auf der juristischen Ebene und schwafeln von Rechtsnormen und Rechtsprinzipien.

 

Die Geisteshaltung

 

Was aber sagen die Experten über die psychologische Ebene? Ich zitiere aus dem leider vergriffenen Werk “Rotkäppchens Schweigen – Die Tricks der Kindesmissbraucher und ihrer Helfer”:

 

Es gibt aber auch jugendliche Missbraucher, die ein Doppelleben führen. Die Täterexpertin Ann Salter berichtet:

 

“Mit Abstand der gefährlichste jugendliche Missbraucher, den ich je begutachtete, war ein fünfzehnjähriger Junge, der jedes einzelne männliche Kind, bei dem er Babysitter war, anal vergewaltigt hatte. Unglücklicherweise war er bei einer sehr großen Zahl von Kindern Babysitter. Er war ein Einserkandidat in der Schule , immer ordentlich und angemessen gekleidet, immer höflich und hilfsbereit gegenüber den Eltern.”

 

Ein anderer Kindesmissbraucher getand seine Taten, nahm an einer Therapie teil, bat alle um Verzeihung, zeigte sich berührt und einfühlsam. Doch später stellte sich heraus: Er hatte noch andere und weit schlimmere Taten begangen. Vor allem hatte er regelmäßig nach jeder Therapiestunde seine Tochter missbraucht.

 

Die möglichen Gründe dafür, dass man Kindesmissbraucher nich erkennt, sind vielfältig und liegen vor allem in den psychischen Störungen begründet, an denen die meisten von ihnen leiden. Viele, auch Fachleute, sind zwar immer noch der Ansicht, nichts stimme mit den Kindesmissbrauchern nicht, außer dass sie Kinder missbrauchen. Doch neuere Forschungen zeigen, dass psychiatrisch sehr viel mit ihnen nicht stimmt, wenn es auch nicht die eine “Kindesmissbraucher-Störung” gibt, die man diagnostizieren könnte.

 

Da gibt es den Täter mit der dissoziativen Störung, der in aller Regel selbst nicht ahnt, dass er an einer solchen Störung leidet. Das bedeutet, seine Persönlichkeit besteht aus voneinander mehr oder weniger extrem getrennten Teilen, die unterschiedliche Erinnerungen ihr eigen nennen, verschiedenartig empfinden und handeln. Die Gefängnisse sind voll mit Menschen mit dissoziativen Störungen, ebenso wie die Psychiatrien. Wenn Wissenschaftler in diesen Einrichtungen Studien durchführen, stellen sie in der Regel etwa bei einem Viertel der Insassen solche Diagnosen fest. Außerhalb solcher Studien werden diese Störungen heute selten bis nie erkannt oder gar behandelt.

 

Kindesmissbraucher leiden auch häufig an narzisstischen Störungen. Das bedeutet, sie haben eine deformierte, unvollständig entwickelte Persönlichkeit und leiden an quälenden Gefühlen innerer Wertlosigkeit. Deshalb brauchen sie Situationen, die ihnen das Gefühl vermitteln, stärker oder besser zu sein.

 

Sexueller Missbrauch von Kindern eignet sich perfekt für die Befriedigung krankhafter narzisstischer Bedürfnisse. Bösartige Narzissten sind die natürliche Klientel für destruktive Kulte, für Mind Control und rituellen Missbrauch. Das Denken des Narzissten ist von Natur aus stark von magischen und kindlichen Vorstellungen geprägt.

 

Der mit dem bösartigen Narzissmus verwandte Sadismus ist das Vergnügen daran, anderen Menschen Schmerzen zuzufügen. Zm ureigensten Wesen von Sadisten gehört es, dass sie sich selbst immer unter Kontrolle haben, gerade so wie die vollständige minutiöse Kontrolle der Missbrauchssituation ihnen das eigentliche Vergnügen bereitet. Insofern gibt es für Außenstehende nichts zu bemerken, solange sie nicht selbst zum Opfer werden oder zufällig beobachten, wie er andere zum Opfer macht. Sadisten sind zumeist überaus freundliche Menschen.

 

Eine weitere Gruppe von Tätern sind die “Pädophilen”, die sich selbst als “Freunde der Kinder” verstehen. In einer Studie gestanden immerhin 7% von befragten männlichen Studenten ein, dass sie möglicherweise sexuelle Handlungen mit einem Kind vollziehen würden, vorausgesetzt, sie könnten sicher sein, nicht entdeckt zu werden.

 

Wer sich selbst pädophil nennt, will sich zumeist gegenüber gewalttätigen Kindesmissbrauchern abgegrenzt wissen. Pädophile sind Weltmeister im Erfinden von Ausreden. Sie schieben sowohl kindliche Bedürfnisse nach Aufmerksamkeit als auch die Fähigkeit von Kindern, sexuelle Empfindungen zu haben vor, um ihre Taten zu rechtfertigen.

 

Entgegen ihrem schmeichelndem Selbstbild entwickelt sich nicht selten aus “normaler” Pädophilie im Laufe der Zeit jedoch brutaler Sadismus. Weil Pädophile einer Ideologie anhängen, in der ihre Taten etwas mit “Liebe” zu tun haben, brauchen sie kein schlechtes Gewissen zu haben. Sie lügen und täuschen für eine “gerechte Sache”.

 

Auch sie leiden oft unter narzisstischen Problemen und sind sehr darauf bedacht, einen guten Eindruck zu machen und nirgends anzuecken. Auch sind sie oft unterwürfig und weichen der Auseinandersetzung mit normalen Erwachsenen aus.

 

Als letzte Tätergruppe sei hier noch etwas über die Psychopathen gesagt. Psychopathen kennen und verstehen Schmerz und Angst nicht die ihre Opfer erleiden. Psychopathen sind egozentrisch, impulsiv, verantwortungslos, ohne tiefe Emotionen und pathologische Lügner. Ihnen fehlen Mitgefühl und Reue, während sie pausenlos soziale Normen verletzen. Doch auch den Psychopathen merkt man die Mängel in ihrer Persönlichkeit kaum an. Diese “Raubtiere” unter den Menschen sind extrem gute Täuscher, können äußerst charmant sein und werden von anderen oft sogar als “charismatisch” gesehen. Psychopathen sind Weltmeister im Manipulieren ihrer Mitmenschen. Er kann angepasst und unauffällig leben, weil er heimlich Kinder missbraucht und quält. Ein Teil der verurteilten Vergewaltiger und Kindesmissbraucher (zwischen 5 und 35%, je nach untersuchter Gruppe) sind Psychopathen. Bislang konnte noch für kein Therapieprogramm nachgewiesen werden, dass es Psychopathen helfen kann.

 

http://recentr.com/2014/02/warum-padophile-sich-leider-langst-in-politik-und-kultur-breitgemacht-haben/