Schutz vor Altersarmut: Arbeitsministerin will Selbstständige in Rentenversicherung zwingen

Das Erwachen der Valkyrjar

„Ich will verhindern, dass die knapp drei Millionen Selbstständigen, die nicht in einem Versorgungswerk abgesichert sind, in Altersarmut landen“, begründete Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles ihren Plan, der die Selbstständigen in Deutschland in der kommenden Wahlperiode verpflichten will, in die gesetzliche Rentenversicherung einzuzahlen.

Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) will die Millionen Selbstständigen in Deutschland in der kommenden Wahlperiode verpflichten, in die gesetzliche Rentenversicherung einzuzahlen.

„Ich will verhindern, dass die knapp drei Millionen Selbstständigen, die nicht in einem Versorgungswerk abgesichert sind, in Altersarmut landen“, begründete Nahles ihren Plan in der „Rheinischen Post“ (Donnerstagausgabe). „Wer nicht ausreichend abgesichert ist, soll in die Rentenversicherung aufgenommen werden“, so Nahles.

Das klingt wie eine Chance, tatsächlich geht es der Arbeitsministerin jedoch um einen Zwang. Denn schon bisher kann jedermann freiwillig in das Rentenversicherungssystem einzahlen, auch Selbstständige. Voraussetzung ist lediglich, dass man mindestens 16 Jahre alt ist und in der Bundesrepublik Deutschland wohnt oder dauerhaft lebt. Selbst die Staatsangehörigkeit…

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SPD: Sigmar Gabriel fordert bundesweite Steuer-Fahndungen

Der SPD-Vorsitzende Sigmar Gabriel ruft zu einem gnadenlosen Kampf gegen die kriminellen Unternehmer und die „Mafiosi in Nadelstreifen“ bei den Banken auf. Gabriel war in einem früheren Leben zuerst als Aufsichtsrat, dann als Lobbyist für VW tätig. VW unterhält ein breites Geflecht an steuerschonenden Offshore-Firmen. Im Wahlkampf erhält der Klassenkampf bizarre Züge.

 

 

http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2013/04/07/spd-gabriel-fordert-bundesweite-steuer-fahndungen/

Eine deutsche Kämpfernatur, wie es sie viel zu selten gibt

Herrlich sarkastisch und zynisch 😉

Sehr gut geschrieben Twister !!!

Eine deutsche Kämpfernatur, wie es sie viel zu selten gibt

Nach all der Politikerschelte wird es Zeit, ab und an auch mal jemanden
lobend zu erwähnen. Jemanden, der sich allen Widrigkeiten zum Trotze
für die Armen und Alten einsetzt.

Seit Jahren wird sie gescholten und missverstanden, missgünstige Menschen nannten sie
„Zensursula“, weil sie sich um die armen Kinder kümmerte, deren Nacktfotos zu
Milliardenerträgen im Kinderpornographiebusiness führten.

Unempathische, nörgelnde Leute wollten für ihre Ansichten, die auf gesundem
Menschenverstand fußten, tatsächlich auch noch Quellen und Belege haben, und
unfähige Politiker machten am Schluss all ihre Arbeit zunichte, indem das von ihr
mit so viel Kampfeslust durchgesetzte Zugangserschwerungsgesetz zuerst nicht angewandt
und schlussendlich sogar zurückgenommen wurde.

Doch Ursula von der Leyen wäre nicht Ursula von der Leyen, würde sie sich von solchen
Rückschlägen einschüchtern lassen. Von der Familienministerin zur Arbeitsministerin
hat sie sich gewissenhaft und dank ihres Fachwissens hochgearbeitet und seit ihrem
Arbeitsantritt im Arbeitsministerium zeigt sie erneut, dass es unter Deutschlands
Politikerinnen auch jene gibt, die nicht nur voller Elan an ihre Arbeit gehen,
sondern auch Hintergrundwissen und den Sinn für Details ihr eigen nennen.

Was andere nicht zu sagen wagen, Ursula von der Leyen wagt es. So weiß sie,
im Gegensatz zu anderen, dass Selbständige zu träge sind, ihr gemachtes Nest
in der Selbständigkeit zu verlassen, sich zudem noch in ignoranter Art und Weise
nicht einmal für ihre Altersabsicherung interessieren.

Und mehr noch – Ursula von der Leyen greift durch. Eine Absicherung wird,
geht es nach ihr, nunmehr gesetzlich vorgeschrieben. Und wer sie sich nicht
leisten kann, dem empfiehlt die strategisch und logisch denkende Politikerin,
sich auf offene Stellen zu bewerben, von denen es ja genug gibt.

Den kompletten Artikel findet Ihr hier : Telepolis