ARD Umfrage Zensur zum Euro

Hart aber Fair Sendung vom 06.05.2013 – so zensiert die ARD missliebig Umfrage-Ergebnisse

Es geht um Sendung:

Video: Den Euro einfach abwählen – entscheidet die D-Mark-Partei die Wahl?         

 

80% gegen Euro – ARD verschweigt eigenes Umfrage-Ergebnis:

Eine Zuschauerumfrage, der zufolge über 80% gegen den Euro stimmten, wurde in der Sendung nicht erwähnt. Nur auf der Internetseite von Hart aber Fair konnte man das Ergebnis sehen. Da es trotz aller Euro-Propaganda während der Sendung so schlecht ausfiel, ließ man es offenbar einfach unter den Tisch fallen. Dagegen wurden „zufällig“ ausgewählte Zuschauer-Anfragen (Mails etc) vorgetragen und beantwortet.

Das Wichtigste jedoch, die Umfrage, wurde mit keinem Wort erwähnt – obwohl sich Plasberg damit brüstet, dass die Sendung „interaktiv“ sei. Aber damit nicht genug. Kurze Zeit später wurde die Umfrage  dann auch im Internet „ausgeblendet“.

 

So sah das Umfrage-Ergebnis auf der Homepage zur Sendung aus (Bildausschnitt):

https://i0.wp.com/img4.picload.org/image/apalgcr/bildschirmfoto20.png

 

 

Kurze Zeit später jedoch wurde die Umfrage einfach rausgenommen – auf der Homepage von Hart aber Fair fehlt auf der betreffen Seite zur Sendung die Umfrage. Hier die „gereinigte“ aktuelle Seite:

https://i2.wp.com/img2.picload.org/image/apaowio/bildschirmfoto20.png

 

 

Und so sah die Seite vor der Zensur aus. Das Umfrage-Ergebnis ist rechts unten sichtbar:

 

https://i0.wp.com/img4.picload.org/image/apaowpg/bildschirmfoto20.png

 

 

http://homment.com/ard-zensiert-euro

Der Geheimplan hinter Markus Lanz Skandalsendung

Markus Lanz aggressiver Interviewstil in seiner gleichnamigen Sendung vom 16.01.2014 gegenüber Sahra Wagenknecht brachte bei vielen Zuschauern das Fass zum überlaufen und führte schließlich zu einer Online-Petition aufgebrachter Rundfunkgebührenzahler. Diese Petition hat mittlerweile ca. eine Viertel Million Unterstützer.

 

Schon 2007 wurde offensichtlich, dass die deutsche Fernsehlandschaft nicht bereit ist, in angemessener Art und Weise über Themen zu diskutieren, die vom Mainstream abweichen. Leidvoll musste diese Erfahrung auch die Fernsehmoderatorin Eva Hermann bei der Sendung von J. B. Kerner machen. Aufgrund ihrer Äußerung zur Familienpolitik im Dritten Reich, wurde sie von Johannes B. Kerner aus der Sendung geschmissen. Kerner nahm die Rolle des Inquisitors ein und statuierte damit ein Exempel.

Bei genauer Betrachtung von politischen Sendungen ist immer mehr festzustellen, dass eine Vereinheitlichung, ähnlich wie zu DDR-Zeiten, erfolgt.

Warum das so ist, wurde mir in den letzten Tagen von einem Insider der Medienlandschaft mitgeteilt, der sich anonym an mich wandte. Er hoffte, dass ich dieses Thema aufgreife, da er mein Buch kannte, an welches sich aufgrund der Brisanz kein Verlag traute und welches ebenfalls hochbrisante Themen behandelt.

Nach seinen Aussagen soll es für die Spitze der Moderatoren in Deutschland spezielle rhetorische Schulungen geben, wie mit Gästen umzugehen ist, die eine systemkritische Haltung vertreten (z.B. Euro, EU, Einwanderungsdebatte etc.). Ferner gilt, nach seinen Aussagen, zu diesem Schulungssystem ein absolutes Stillschweigen.

Die nachstehenden Punkte sollen Teil dieser speziellen rhetorischen Schulung sein:

–      Die Motive des Kontrahenten müssen in Frage gestellt werden, so dass der Zuschauer den Eindruck gewinnt, dass er nur von persönlichen bzw. materiellen Vorteilen motiviert ist.

–      Der Moderator hat empört zu reagieren, wenn bestimmte Personen bzw. angesehene Gruppen angegriffen werden. In diesem Fall ist die Diskussion über Tatsachen zu vermeiden und der Gegner in die Defensive zu drängen.

–      Egal, welche Beweise der Talkgast liefert, er muss denunziert werden, als verbreite er Gerüchte. Sollte der Kontrahent sich auf Internet-Quellen beziehen, ist wie folgt zu verfahren: Sie müssen als unseriös und als Verschwörung dargestellt werden.

–      Sollte die Diskussion entgleiten, ist der Talkgast mit inakzeptablen Gruppen in Verbindung zu bringen: Rechtsradikale, Rassisten, Verschwörungstheoretiker und sonstige Fanatiker usw.

–      Sollte der Kontrahent sich nicht rhetorisch einwandfrei ausdrücken können, ist ihm mangelnde Sachkenntnis zu unterstellen.

–      Unbedingt muss die gesellschaftliche Position mit Glaubwürdigkeit gleichgesetzt werden, um Argumente zu entkräften.

–      Sollte sich der Talkgast als zu hartnäckig in der Argumentation zeigen, dann soll die Position des Gegners mit der Begründung entkräftet werden, das Thema sei schon tausendmal durchgekaut und daher nicht der Diskussion wert.

–      Gegebenenfalls ist der Kontrahent so lange zu provozieren, bis er emotionale Reaktionen zeigt. Daraufhin sollte er als nicht kritikfähig dargestellt werden.

–      Wie im Fall des 11. September 2001 soll darauf verwiesen werden, dass große Verschwörungen pauschal unmöglich durchführbar sind, da viele Menschen daran beteiligt sein müssten und die Sache nicht geheim gehalten werden könnte.

–      Sollte der Talkgast bei den vorstehenden Punkten noch standhaft bei seiner Meinung bleiben, müssen von ihm Beweise verlangt werden, die er nicht erbringen kann und jede offene Frage soll als argumentative Bankrotterklärung gewertet werden.

Sollte dieser Fahrplan, so wie er mir mitgeteilt worden ist, tatsächlich existieren, dürften Sie zukünftigen Talkshows mit anderen Augen sehen. Aber gehen Sie nicht davon aus, dass sich etwas ändert, denn ARD und ZDF haben ja schließlich einen politischen Programmauftrag, der die Vorgaben aus Berlin und Brüssel in vollem Umfang erfüllen muss. Ungeachtet der neuen Zwangsabgabe in Form der GEZ ist es jetzt wichtiger denn je:

Wer weniger fernsieht, sieht mehr durch.

Mit besten Grüßen

 

Heiko Schrang

 

http://www.wallstreet-online.de/nachricht/6536599-geheimplan-markus-lanz-skandalsendung

Teurer Weihrauch für Polit-Hochämter: ARD zahlt 10 Millionen Euro an Jauch

Der Talk am Sonntag mit Günter Jauch ist das teure Hochamt der Selbstdarstellung der Parteien. Der Gebührenzahler muss für nur 43 Sendungen mehr als 10 Millionen Euro auf den Tisch legen. Warum kosten diese simplen Diskussions-Runden eigentlich so viel Geld? Die Antwort: Hier feiert sich das System selbst – da ist das Beste gerade gut genug.

Wenn Politik auf Fernsehen trifft: Im Hochamt der politischen Talk-Show werden dem GEZ-Zahler 10,5 Millionen Euro aus der Tasche gezogen - für ein einfaches Studio, ein paar weiche Fragen und jede Menge Phrasen. (Foto: dpa)

Wenn Politik auf Fernsehen trifft: Im Hochamt der politischen Talk-Show werden dem GEZ-Zahler 10,5 Millionen Euro aus der Tasche gezogen – für ein einfaches Studio, ein paar weiche Fragen und jede Menge Phrasen. (Foto: dpa)

Wir alle erinnern uns noch an Martin Sonneborns Interview mit einem Pressesprecher der Deutschen Bank, in der die Banke dem Interviewer gleich die Antworten zu den noch nicht gestellten Fragen mitgelieferter hat (hier).

Bei Günter Jauch geht es da am Sonntagabend in der ARD vergleichsweise kritisch zu: Jauch stellt seine eigenen Fragen.

Doch die Antworten der teilnehmenden Politiker, Freunde von Politikern, Lobbyisten, Abo-Gäste, Berufs-Provokateure, Sportler und Sternchen sind immer dieselben Hülsen.

Doch Talkshows, in denen die Partei-Sprecher nicht miteinander diskutieren, sondern ihre gedrechselten, unverständlichen und selbstbezogenen Floskeln absondern, sind komplett überflüssig: Für diese Art der Debatten wurde der vom Steuerzahler finanzierte  Deutsche Bundestag erfunden. Dort sollen die Parteien diskutieren, öffentlich, frei und vielleicht sogar verständlich.

Es ist natürlich sinnvoll, die Sprechblasen der Politiker für den Eigentümer des Staates – den Bürger – zu interpretieren: Dafür gibt es den mit Zwangsgebühren finanzierten Ereigniskanal Phoenix, wo dann Politologen, Experten und Seher zu Wort kommen.

Doch die ARD zahlt nun, wie der Tagesspiegel meldet, 10,5 Millionen Euro an Günter Jauch, damit dieser 43 Talk-Sendungen moderiert.

Was kostet an diesen Sendungen 10 Millionen Euro? Die meisten Gäste leben ohnehin vom Steuergeld, und bekommen vermutlich keine Gagen. Das Studio kann man für 2.000 Euro pro Sendung haben, macht 48.000 Euro. Die Übertragung zahlt vermutlich die ARD. Mitarbeiter, Ausrüstung, Redaktion und Technik – selbst wenn das alles luxuriös gerechnet ist, man kommt nie und nimmer auf 10 Millionen.

Die ARD wird nun argumentieren, dass das der Marktwert von Herrn Jauch ist – was wir ihm von Herzen gönnen!

Aber warum wird die Demokratie-Abgabe GEZ nicht verwendet, um die Politik zu kontrollieren? Warum gibt man Herrn Jauch nicht 10 Millionen Euro für eine investigative Recherche über das EU-Freihandelsabkommen mit Kanada, in dem die Deutschen nicht wissen, welche ihre Werte auf dem Altar des Kommerzes geopfert wurden? Weitere 10 Millionen für einen monatlichen Status-Bericht über das Freihandelsabkommen TTIP mit den USA? Weitere zehn Millionen für eine genaue Ermittlung der Kosten der Euro- und Banken-Rettung?

Jauch bekommt 10 Millionen Euro eben nicht dafür, wofür die öffentlich-rechtlichen Sender eigentlich gedacht sind – nämlich unabhängigen, unbequemen Journalismus, für den es naturgemäß wenige Werbekunden gibt.

Jauch bekommt 10 Millionen für 43 Hochämter, die die Gemeinschaft der Parteien feiert, um sich selbst zu stärken und die Bürger zu beeindrucken. Das ist eine defacto Erhöhung, weil Jauch bisher mehr Sendung für dasselbe Geld abgeliefert hat.

Doch die Bürger können mit dem sonntäglichen Hokuspokus nichts anfangen: Die Demokratie findet nicht bei Jauch und seinen Darstellern statt. Kaum noch junge Leute sehen diese Sendung, kennen Jauch nur von der Sendung “Wer wird Millionär?”.

Die Vertragsverhandlungen mit der ARD haben einen weiteren Millionär gekürt.

Diejenigen, die die Zwangsgebühr aufzubringen haben, werden übrigens niemals eine Antwort auf die Frage bekommen, was denn an dieser Sendung 10 Millionen Euro kostet: Weil es ein Vertrag mit einer Privatfirma ist, wird das Staatsfernsehen die Antwort mit dem Hinweis auf das “Geschäftsgeheimnis” verweigern. Sie werden sagen, dass nur der Rundfunkrat zustimmen muss, nicht die Zahler.

Im Rundfunkrat haben jene Politiker das sagen, die sich am Sonntag bei Jauch gerne weichspülen lassen.

Es kontrollieren die Nutznießer, was ihnen nützt.

Die GEZ-Sender haben jedes Augenmaß verloren.

Sie weigern sich, dem Gebührenzahler Rechenschaft abzulegen.

Sie dienen jenen, die sie kontrollieren sollen.

Sie nutzen die Zwangsgelder zur System-Erhaltung.

Hochamt kommt vor dem Fall.

 

http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2014/01/14/teurer-weihrauch-fuer-43-hochaemter-ard-zahlt-10-millionen-euro-an-jauch/