BILD / Copyright by Frank Speth
Kennen Sie den Unterschied zwischen einem guten Menschen und einem Gutmenschen ?
Nun, die Erklärung ist recht einfach. Ein guter Mensch tut Gutes, indem er sich
selbst oder etwas von sich selbst für einen guten Zweck einsetzt.
Dabei ist es völlig unerheblich, ob er sich ehrenamtlich engagiert,
eigenes Geld spendet oder einfach nur für Andere da ist.
Ein Gutmensch dagegen glaubt immer dann Gutes zu tun, wenn er auf Kosten und
zu Lasten anderer Menschen Leistungen oder Handlungen verspricht, die seiner
Ansicht nach gut sind. Als vorzügliches Beispiel fortgesetzten Gutmenschentums
kann man den in Deutschland immer mehr ausufernden „sozialen Staat“ benennen.
Hier geht es schon längst nicht mehr darum, Menschen die sich
selbst nicht versorgen können zu schützen und zu unterstützen.
Hier geht es viel eher um kollektive Umverteilung, wobei die ständig vorgeschobene
„soziale Gerechtigkeit“ immer mehr auf der Strecke bleibt. Was ist überhaupt „soziale
Gerechtigkeit“? Für mich ist es nicht mehr ein ideologisch geprägtes Schlagwort
sozialistischer Gruppierungen, um den kollektiven Diebstahl per völlig willkürlicher
„Umverteilung“ an der gesamten Bevölkerung zu rechtfertigen.
Der „soziale Staat“ hat nach Ludwig Erhard schleichend Zugriff auf unser gesamtes
Leben gewonnen. Die soziale Schnabeltasse wird uns Bürgern vom „sozialen Staat“
permanent und in allen Lebenslagen vor den Mund gehalten, nur damit wir erst gar
nicht auf die Idee kommen, ohne diesen Staat auch nur den kleinsten Schluck von
Freiheit, Selbständigkeit und Eigenverantwortung zu nehmen.
Er hat es durch ständig neue „Versorgungsleistungen“ und staatliche „Zuwendungen“
über die Jahre geschafft, dass wir dieunsere für den „sozialen Staat“ sehr angenehme
Abhängigkeit ohne großen Widerspruch akzeptieren. Viele Menschen scheinen geradezu
froh darüber zu sein, ihr Leben nicht mehr selbst gestalten und verwalten zu müssen.
Es ist bequem, wenn „der Staat“ alles regelt und sich um uns sorgt. Dabei wird schon
das stellen der simplen Frage, ob es wirklich so ist, als unangenehm und schädlich
empfunden. Und zwar sowohl von den staatlich domestizierten „Sozialmenschen“ als
auch von den profitierenden „Sozialpolitikern“ mitsamt der anhängenden „Sozialindustrie“.
Merkwürdiger Weise stellt sich kaum noch Jemand die Frage, was „sozial“ überhaupt
bedeutet. Wir wurden von politischer Seite schon so weit „verhausschweint“, dass
es uns gar nicht mehr auffällt, wie wir langsam aber sicher immer weiter in einem
Sozialsumpf aus Geben und Nehmen verwurstet werden.
Immer größere Teile unseres Einkommens greift der „soziale Staat“ ab um seine „Leistungen“
damit zu finanzieren. Längst ist die Sozialindustrie zum größten Arbeitgeber Deutschlands
geworden. Wir lassen uns die staatliche Rundumversorgung einiges kosten.
Über 70% beträgt die Staatsquote derzeit.
Über nicht einmal ein Drittel unserer eigenen Einkünfte dürfen wir noch selbst
bestimmen. Kann man diesen Zustand noch ein selbstbestimmtes Leben nennen ?
Den kompletten Artikel findet Ihr hier : Deutschland Pranger