Klimawandel: Wenn Dumme Kinder verdummen (“Wir wollen kein CO2”)

von https://sciencefiles.org

In Suchmaschinen, die vom Bundesministerium für FSFJ, dem größten Feind einer offenen und demokratischen Gesellschaft, finanziert werden, deren Zielgruppe explizit Kinder sind, die Eltern, Lehrern und anderen „Gatekeepern“ explizit für (ihre) Kinder empfohlen werden, wird der Grundstein für eine Generation der Verdummten gelegt, eine Generation, die bar jeder eigenen Urteilsfähigkeit auf das angewiesen ist, was ihr als vermeintliche Wahrheit präsentiert wird.

Quelle

Wir haben die Systematik, mit der die „nachwachsenden Generationen“ verdummt werden sollen, für die Suchmaschine „Blinde Kuh“, deren Name man durchaus als Programm verstehen kann, dargestellt. Wer in der Blinden Kuh nach „CO2“ sucht, endet mit dem Bild, dass CO2 ein Giftstoff ist, der die Erde verseucht.

Dass CO2 der Grundbaustein des Lebens auf der Erde ist … Das ist fast schon Herrschaftswissen.

Machen Sie eine Umfrage unter Jugendlichen und Kindern. Fragen Sie, ob CO2 lebenswichtig oder lebensgefährlich ist und bitte berichten Sie Ihre Ergebnisse unten im Kommentarbereich. Wir sind gespannt.


 


Das folgende Video vom FridaysForFuture-Aufmarsch in Münster, zeigt dann die nächste Stufe der Verdummung. Sie zeigt, wie Dumme, die man aufgrund ihrer Konstitution für Erwachsene halten könnte, würden sie sich nicht so infantil aufführen, dass man diesen Schluss gleich wieder verwerfen muss, Kinder auf den Slogan „Kein CO2 mehr, wir wollen kein CO2 mehr“ trimmen, und zwar zur Melodie des alten kubanischen Lieds „Quantanamera“, das Pete Seger einst in der textlichen Version von José Martí übernommen und berühmt gemacht hat.

Es hat schon etwas, ein Lied, das mehr oder minder den Armen in der Welt gewidmet war, als Melodie für ein Verdummungslied missbraucht und vor den Karren einer Ideologie gespannt zu sehen, die aufgrund der Auswirkungen der sogenannten grünen Politik dafür sorgt, dass die Armen der Welt, die sich nach wie vor in Afrika finden, arm bleiben, wenn sie Glück haben, am wahrscheinlichsten aber noch ärmer werden. Aber davon, dass ihr CO2-Wahn erhebliche Auswirkungen, negative Auswirkungen auf die Armen der Erde hat (dazu kommen wir noch in einem gesonderten Post), davon wissen die Spinner, die in Münster hüpfen, nichts. Sie fühlen sich gut. Wenn Charles Dickens heute seine Novelle „Bleak House“ schreiben würde, seine Mrs. Jellyby wäre nicht davon besessen, sich für die Mission Borrioboola-Gha in Afrika, natürlich verbal und auf Kosten ihrer Umwelt, einzusetzen, Mrs. Jellyby wäre eine verdummte Grundschullehrerin, die auf Bühnen hüpft und „Wir wollen kein CO2 mehr“ kräht.

 

Das bringt uns zum nächsten Video, das wir unseren Lesern vorstellen wollen.

Fast Forward im Leben der Verdummten, die im Video oben, an dem Ast sägen, auf dem sie sitzen, und wir bekommen verbiesterte Zombies, die sich für Bildungselite halten, und zwar deshalb, weil sie es an eine Hochschule geschafft haben und nun denken, ihr Dasein sei etwas Besonderes oder für irgendjemanden besonders wichtig.

Das folgende Video zeigt Benny Peiser. Peiser hält einen Vortrag vor Studenten der University Cambridge. Die Veranstaltung findet in den Räumen der Cambridge Union statt, einem der britischen Debattierclubs, die Anfang des 19. Jahrhunderts an Universitäten aus dem Boden gesprossen sind wie Pilze. Die Cambridge Union ist oder war bislang der Redefreiheit verpflichtet.

Im Video verdeutlicht Benny Peiser den Studenten der Universität Cambridge, die einen Antrag mit dem Titel „This House Would Rather Cool Down the Planet than Warm Up the Economy“ [Diese Universität wird eher den Planeten abkühlen als die Ökonomie erhitzen] verabschieden wollen und zwischenzeitlich auch haben, dessen Ziel – wie könnte es anders sein – darin besteht, die Emissionen von CO2 zu reduzieren, die Folgen ihres Wahnsinns.

Peiser ist Direktor der Global Warming Policy Foundation, die schon seit Jahren gegen die Klima-Hysterie anarbeitet. Er ist Professor der Sozialanthropologie und lehrt an der John Moores University in Liverpool und an der University of Buckingham.

Im Video erklärt er den ahnungslosen Studenten, u.a. warum er sie für verwöhnte Nichtsnutze hält, nämlich weil sie auf Basis des Wohlstands und des Komforts, den die überaus erfolgreichen westlichen Gesellschaften und vor allem ihre Wirtschaftsform der Freien Marktwirtschaft ihnen ermöglicht haben, ihre Langeweile in Phantasien darüber, dass sie den Planeten retten müssten, ummünzen, um sich das Gefühl von Wichtigkeit zu verschaffen (der Nebensatz ist von uns). Dass ihre Spleens handfeste Konsequenzen haben, dass der Umstieg von fossilen auf angebliche grüne Technologien der Energieerzeugung eine der größten Umverteilungen in der Geschichte der Gesellschaft darstellt, in deren Verlauf finanzielle Ressourcen von den relativ Armen zur Mittelschicht und den an vermeintlich erneuerbarer Energiegewinnung Profitierenden verschoben werden, erklärt Peiser, und es macht keinen Eindruck auf die anwesenden Zombies. Dass ihr Spleen für die Ärmsten in Afrika, einem Kontinent, auf dem fast die Hälfte der Bevölkerung keinen Zugang zu Strom hat, handfeste Konsequenzen hat, sie in Armut festnagelt, ihnen Lebenschancen gestohlen, sie weiter verarmt werden, auch das erklärt Peiser der Zombie-Jugend – ohne erkennbaren Effekt.



Tatsächlich ist es nicht notwendig, dass Video mit Ton anzusehen. Wer des Englischen nicht mächtig ist, der kann entweder hier, auf die von uns beschriebene Methode den Untertitel in Deutsch generieren lassen, oder sich die 12 Minuten des Videos ohne Ton ansehen und dabei nur die Anwesenden beobachten, deren Mimik und Gestik, deren Unfähigkeit, ein Argument zu verarbeiten, das ihrem Glauben widerspricht, deren Unwilligkeit, sich überhaupt auf Argumente einzulassen, deren Boshaftigkeit, die man durchaus sehen kann und vor allem, was vielleicht am schlimmsten ist, deren selbstgefällige Naivität, Einfalt, ja Dummheit.

 

 

Die beiden Videos bilden ab, was offenkundig als „Projekt Zukunft“ vorgesehen ist. Zuerst werden Kinder von Hupfdohlen, deren erwachsenes Aussehen trügt, mit Dummheit infiziert, dann auf Parolen, die an Dummheit nicht mehr steigerbar sind, getrimmt. Einige Jahre später sind die Parolen Grölenden dann zu ausgewachsenen Zombies mutiert, die keinerlei menschliche Regung mehr erkennen lassen, weder Empathie noch Interesse noch Erschrecken oder eine andere Regung, die einen menschlichen Wiedererkennungswert in sich trägt.

Sozialisten und Kommunisten haben, wie die Nazis auch, versucht, Kinder und Jugendliche zu indoktrinieren. Die vielen Jugendorganisationen, die dazu erfunden oder übernommen wurden, von der Hitler Jugend über die Komsomol bis zur FDJ, sie zeugen davon. Gemessen am Erfolg aktueller Indoktrination, die Kindern und Jugendlichen brüllenden Unfug als Wahrheit verkaufen kann und sie zu Klima-Zombies entwickelt, die dem Zuschauer einen kalten Schauer nach dem Nächsten über den Rücken jagen, scheinen die Indoktrinationserfolge der Kommunisten und der Nazis zu verblassen.

https://sciencefiles.org/2019/10/01/klimawandel-wenn-dumme-kinder-verdummen-wir-wollen-kein-co2/

Essay über Deutschlands Reise hin zum real existierenden Sozialismus… was ist mit unserer Jugend passiert.

deutschelobby info SICH ERHEBEN…IMMER UND IMMER WIEDER…..BIS AUS LÄMMERN LÖWEN WERDEN

Vom Bahnsteig in Neu-Istanbul (ehem. Mannheim) zu Mao, Pol Pot und wieder zurück

Oder: Nichts Neues unter der Sonne.

von Maria Schneider

Nach meiner Erfahrung sind es gerade junge Frauen, denen es an nichts fehlt, die sich als Wachhunde für die Gerechtigkeit in der Welt betätigen. Dabei sind sie sich für keine Unterstellung zur Bestätigung ihres Weltbildes zu schade.

Wieder einmal sitze ich am Bahnsteig in Neu-Istanbul (ehem. Mannheim) und warte auf meinen Zug. Wieder einmal gibt es eine Verspätung (46 Minuten wegen eines maroden Stellwerks). Neben mir auf dem Sitzgestell aus festen Metalldraht, das die deutsche Ingenieurskunst Lügen straft, sitzen eine junge Frau mit langen, braungebrannten Beinen, kurzen Shorts und ein mittelalter Mann. Er fragt nach der Verspätung des Zuges und zwischen uns dreien entspinnt sich ein kurzes, nettes Gespräch. Danach vertieft sich die Frau in ihr Buch und ich in mein Handy.

Irgendwann bemerke ich eine jugoslawische Familie…

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„Die stecken doch hinter jeder Schweinerei“: Matthias Matussek über Clintons, Epstein, Soros & Co.

 

Oliver Janich

Am 01.09.2019 veröffentlicht

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Basteln am Wohnungseigentumsrecht – Enteignung durch die kalte Küche droht Muss ich im Alter meine Wohnung verkaufen?

von http://www.pi-news.net

Mit dem neuen Wohnungseigentumsrecht droht vielen alten Menschen eine Enteignung durch die kalte Küche.

 

Von PLUTO | Deutschland marschiert beim Wohnungswesen Richtung DDR. Honeckers heimliche Erben wollen bei der geplanten „Reform“ des Wohneigentumsrechts mit sozialistischen Gängeleien gleichzeitig verfehlte Ziele wie die ehrgeizigen Vorhaben im Zuge des Klima-Irrsinns durchsetzen. Etwa 1,8 Millionen Eigentümergemeinschaften mit bis zu zehn Millionen Eigentumswohnungen sind betroffen und müssen sich schon bald auf erhebliche Eingriffe in ihre bisherigen Eigentumsrechte einstellen.

Manche wird es freuen, vielen schwant Übles, und alle müssen am Ende bezahlen, was die GroKo der Öffentlichkeit diese Woche als „reformnotwendig“ verkauft hat. Da ist zum Beispiel geplant, dass Mieter oder der Nachbar eine E-Ladesäule erzwingen können, weil sie einen Rechtsanspruch darauf haben werden. Oder der Einbau eines Fahrstuhls wird künftig mit einfacher statt mit dreiviertel Versammlungsmehrheit durchgedrückt, und alle in der WEG müssen zahlen, samt hoher Folgekosten für die Wartung, auch wenn kein Interesse vorliegt oder es sie finanziell überfordern sollte. Durchaus denklogisch ist, dass dann Eigentümer gezwungen sind, notfalls ihre Eigentumswohnung veräußern zu müssen. Es droht die Enteignung durch die kalte Küche, der Schutz überforderter Eigentümer vor unbilligen Härten beschränkt sich bisher nur auf Lippenbekenntnisse.

Berlin machts vor

Bisher schien die Gefahr sozialistischer Ideen im Wohnungswesen wie Enteignung und Mietendeckelung auf das „große sozialistische Experimentierlabor Berlin“ beschränkt. Das wird sich bundesweit ändern, wenn das Wohnungseigentumsgesetz (WEG), an dem zuletzt 2007 gebastelt wurde, in absehbarer Zeit sozialistische Schlagseite bekommen sollte.

Der Koalitionsvertrag zwischen SPD und CDU/CSU sieht für die laufende Legislaturperiode vor, Wohnungseigentumsrecht und Mietrecht möglichst für die Regierung passend zu verwursten („zu harmonisieren“). Grund: „Um die Vorbereitung und Durchführung von Beschlüssen der Wohnungseigentümer über bauliche Maßnahmen insbesondere in den Bereichen Barrierefreiheit, energetische Sanierung, Förderung von Elektromobilität und Einbruchsschutz zu erleichtern“, wie es schönfärberisch heißt.

Vollstrecker wird das Bundesjustizministerium sein mit der roten Christine Lambrecht (SPD) an der Spitze und dem grünen Staatssekretär Gerd Biller im Windschatten. Der Hebel wird an der WEG-Norm angesetzt, die „reformiert“ werden soll. Bei Reformen sollten sich regelmäßig beim Bürger die Nackenhaare aufstellen, denn die gehen ins Geld – zulasten der Bürger nämlich.

CSU und CDU mittenmang dabei

Und richtig: der Abschlussbericht (hier insbesondere ab Seite 42) einer offenen Bund-Länder-AG hat Änderungen im WEG empfohlen, die ans Eingemachte gehen. Interessant und alarmierend ist, dass sich an der AG auch CDU-geführte Länder unter Leitung des Bundesministeriums und des Staatsministeriums der Justiz in Bayern beteiligten. Das heißt, was immer an sozialistischen Ideen künftig in das geänderte Wohnungseigentumsrecht einfließt, trägt auch die Handschrift von CSU und CDU.

Zur Erinnerung: Das WEG ist ein komplexes, über die Jahre weitgehend gerichtsfestes Konstrukt, dem frühere Gesetzgeber mit Absicht hohe Beschlusshürden eingebaut haben. Wenn in einer WEG-Anlage gebaut werden kann, dann sind bisher überwiegend qualifizierte Zustimmungs-Mehrheiten notwendig. Und vor allem gilt regelmäßig der bewährte Grundsatz: wer die Musik bestellt, bezahlt sie auch.

Das soll nun an entscheidender Stelle aufgeweicht werden, damit der Staat seine Energiewende zumindest rechnerisch mit ausreichend E-Ladesäulen realisieren kann, die Bauwirtschaft mit Zwangs-Sanierungen ankurbeln und einem vorteilsheischenden Klientel etwas Gutes zukommen lassen kann. Das Wohneigentumsrecht stehe den dafür notwendigen Beschlüssen bisher im Weg, heißt es. Denn bei fast allen wesentlichen baulichen Veränderungen in einer Wohnanlage ist eine einstimmige Zustimmung aller Eigentümer notwendig. Deshalb heißt das Ziel, die „veränderungsfeindlichen Tendenzen“ zu schleifen.

Dies betrifft vor allem die Abstimmungsquoren bei der Eigentümerversammlung. Künftig soll die einfache Versammlungsmehrheit etwa bei „objektiv vernünftigen Maßnahmen“ die Entscheidungsmacht herbeiführen. Diese könnte dann etwa den Einbau eines Fahrstuhls beschließen, alle anderen Eigentümer müssten sich dann beteiligen. Voraussetzung: Der Einbau stellt „keine grundlegende Umgestaltung der Wohnanlage“ dar.

Auch Mieter sollen ein Recht haben, nachträgliche Einbauten durchzusetzen. Das könnte darauf hinauslaufen, dass ein Mieter, der sein E-Auto in der Tiefgarage aufladen möchte, gegenüber seinem Vermieter einen gesetzlichen Anspruch auf Einbau einer Ladestation hätte, schreibt die WELT.

Linksdrehender Staat

Natürlich führt der zunehmend linksdrehende Staat die Änderungen nicht ohne Eigennutz ein. Die Bundesregierung will bis zum Jahr 2030 rund zehn Millionen E-Autos auf die Straßen bringen. Justizministerin Christine Lambrecht (SPD) sagte laut WELT im Zusammenhang mit dem Abschlussbericht: „Nur mit flächendeckender Infrastruktur wird die Wende zur Elektromobilität gelingen.“ Und mit abgesenkten Zustimmungsquoren lassen sich leichter Bauvorhaben in WEG-Anlagen durchsetzen.

Nur bezahlt werden müssen am Ende z.B. die baulichen Wünsche für Klimaschutz und Barrierefreiheit, auf die ein Rechtsanspruch besteht. Es wird kommen wie in Berlin: Wenn die Vermieter die Investitionen nicht im notwendigen Maße auf die Mieten umlegen können, bauen sie eben nicht mehr. Wenn doch, steigen die Mieten noch höher. Und künftige Investoren werden sich dreimal überlegen, ob sie sich den Stress mit der Eigentumswohnung antun wollen, wenn sie im Alter die Wohnung verkaufen müssen. In beiden Fällen wird die Wohnungswirtschaft wie in der DDR leiden.

Erich behält wohl recht

Trotzdem hat es das Justizministerium eilig. „In wenigen Monaten werden wir einen Referentenentwurf vorlegen, der im Kern vorsieht, dass in einer Wohnungseigentümergemeinschaft ein Eigentümer einen Rechtsanspruch auf eine Ladestation hat“, so Billen. Im Herbst 2020 könnte das Gesetz in Kraft treten.

Und wenn Wohnungseigentümer finanziell überfordert sind und zur Veräußerung ihres Wohneigentums gezwungen werden? Ja, dann kommt Staatssekretär Billen zum Einsatz. Der verspricht, dass sich der Staat künftig stärker um „finanzielle Härtefälle“ kümmern werde. Wers glaubt, wird selig. Billen ist 64 und vermutlich längst in Ruhestand, wenn es eng wird.

Wie sagte Erich H. doch zu Lebzeiten völlig zutreffend: „Den Sozialismus in seinem Lauf, hält weder Ochs noch Esel auf“.

http://www.pi-news.net/2019/08/muss-ich-im-alter-meine-wohnung-verkaufen/

Bolivien: Ökosozialist Morales lässt Regenwald abfackeln – Europa aber schweigt

Von Reinhard Werner

In Bolivien hat der sozialistische Präsident und UN-prämierte „World Hero of Mother Earth“ Evo Morales ein Dekret in Kraft gesetzt, das groß angelegte Brandrodungen im Osten des Landes ermöglicht. Die Bauern nehmen das Geschenk bereitwillig an. Die Anteilnahme der Weltöffentlichkeit hält sich demgegenüber in Grenzen.

 

Politiker und Medien in Europa liefern sich zurzeit einen Wettlauf gut inszenierter Empörung über Brände in Brasiliens Amazonasregion, die in ihrem Ausmaß zwar nicht über dem aktuellen 20-Jahres-Durchschnitt liegen, vor dem Hintergrund der Wahl des rechtskonservativen Jair Bolsonaro ins Präsidentenamt aber auch ein willkommenes Feindbild bedienen.

Auffallend still ist es hingegen um andere Länder, vorwiegend auf der Südhalbkugel, die derzeit ebenfalls von Bränden betroffen sind. Zu diesen zählen – neben Staaten in Subsahara-Afrika und Südostasien – auch Peru oder Paraguay. Am stärksten wüten die Brände aktuellen Satellitenaufnahmen der NASA zufolge in Bolivien.

„Rechte der Erde verankern“

Seit 2006 regiert dort mit Evo Morales ein bekennender Ökosozialist, zu dessen politischen Vorbildern unter anderem der ehemalige venezolanische Diktator Hugo Chavez zählt. Sein politisches Portfolio lässt nichts aus, was zum Kernbestand linksgrüner Politik gehört und Morales hat in seiner bisherigen Zeit vieles umgesetzt, wovon progressive Kräfte auch in Deutschland träumen: Verstaatlichung des Erdöl- und Erdgassektors, von Bodenschätzen, dem Verkehrswesen und großen Industrien, eine Landreform und Zurückdrängung der Katholischen Kirche.

Auch Klassiker wie Antiamerikanismus und Hasstiraden gegen Israel oder den „Neoliberalismus“ vor der UNO durften nicht fehlen. Hingegen bezeichnete Morales die Kinderarbeit als „Teil der nationalen Kultur Boliviens“, die dazu beitrage, dass sich bei den Kindern ein soziales Bewusstsein entwickle. Entsprechend setzte Morales ein Gesetz durch, dass diese ab zehn Jahren erlaubt, wobei es lediglich einige Einschränkungen gibt, die einem Missbrauch vorbeugen sollen.

Im Oktober 2009 wurde Morales von der Generalversammlung der Vereinten Nationen zum „World Hero of Mother Earth“ ernannt. Vor den Vereinten Nationen forderte er, die „Rechte der Erde“ als verbindliche Vorgaben für Regierungen auf der ganzen Welt zu verankern. Im eigenen Land verbot er den Anbau genetisch modifizierter Organismen, was – zum Leidwesen Ökologiebewegter in den westlichen Industrieländern – zu einem weltweiten Anstieg der Sojapreise führte. 

Schwul machende Hähnchen und Werkzeuge des Imperialismus

Im April 2010 fiel der „starke Mann“ Boliviens erstmals in Teilen der Ökologiebewegung in Ungnade, als er auf der Klimakonferenz von Cochabamba erklärte, dass der Verzehr von Hühnerfleisch wegen dessen vermeintlicher Überfrachtung mit weiblichen Hormonen junge Männer schwul machen könne.

Im Jahr 2013 komplimentierte Morales erstmals deutsche NGOs und Verantwortliche für Entwicklungszusammenarbeit aus dem Land, denen er „Öko-Imperialismus“ und Einmischung in die inneren Angelegenheiten seines Landes vorwarf. Er und Ecuadors damaliger sozialistischer Staatschef Rafael Correa verurteilten damals in einer gemeinsamen Pressekonferenz „fundamentalistische Umweltschützer“ als „Werkzeuge des Imperialismus“. Fanatische Umweltideologie, so betonten beide sozialistische Präsidenten damals, dürfe nicht die Verbesserung der Lebensbedingungen für die Menschen behindern.

Am 9. Juli hat Morales nun das Dekret 3973 verabschiedet, das als Schlüsselfaktor für das derzeitige intensive Brandgeschehen gilt. Anlässlich einer Pressekonferenz während der Verkündung des Dekrets erklärte es Morales zum „Recht des bolivianischen Volkes“, den Urwald zu „lichten“, damit durch kontrollierte Brandrodung das Wachstum der bolivianischen Landwirtschaft sichergestellt werden könne.

Seither, so schreibt Wolfram Weimer auf n-tv unter Berufung auf die Zeitung „El Deber“, seien mindestens 500 000 Hektar Waldes schwerpunktmäßig im Osten des Landes beseitigt worden. Öffentliche Kritik vonseiten örtlicher Lokalpolitiker der Opposition hatte Einschüchterungsmaßnahmen vonseiten der Regierung zur Folge.

Vorwahlgeschenk an verarmte Bauern

Diese verkauft das Dekret als „sozialistische Errungenschaft“. Die Brandrodungen sollen insbesondere der armen Landbevölkerung der Regionen Beni und Santa Cruz den Zugang zur Viehwirtschaft ermöglichen. Seit 2005 sollen im bolivianischen Amazonasgebiet NGOs zufolge bereits mehrere Millionen Hektar Waldfläche verlorengegangen sein. Auch was die Ablehnung ausländischer Hilfe anbelangt, hat sich Morales diesbezüglich bereits vor Bolsonaro kritisch geäußert.

Weimer sieht einen Zusammenhang zwischen dem Dekret und der von Morales angestrebten Wiederwahl im Oktober. Der Ökosozialist war erst mit einem Referendum gescheitert, mit dem er die Verfassung ändern lassen wollte – um ihm eine vierte Amtszeit zu ermöglichen. Anschließend erklärte er dieses für nichtig, nachdem er sich durch das Verfassungsgericht attestieren ließ, dass ein erzwungener Kandidaturverzicht seine Menschenrechte verletzen würde.

Die nunmehrige Rodungspolitik soll Morales in Anbetracht zu erwartender knapper Mehrheitsverhältnisse ein nochmaliges Durchstarten ermöglichen. Im Unterschied zur Situation in Brasilien reicht das internationale Interesse nicht aus, um Bolivien auf die G7-Tagesordnung zu setzen oder medial den Fokus darauf zu richten. Ein „Weltheld von Mutter Erde“ als Regenwald-Kahlschläger – das passt nicht so recht in linksliberale Wahrheitssysteme.

Dieser Beitrag stellt ausschließlich die Meinung des Verfassers dar. Er muss nicht zwangsläufig die Sichtweise der Epoch Times Deutschland wiedergeben.

Berliner Modell: Der Sozialismus, meine Welt

von https://www.politplatschquatsch.com

Von der Restpostenrampe der gescheiterten Gesellschaftssystemebezieht Berlin seine Visionen.
Ein Gespenst geht um in Deutschland, das Gespenst des Sozialismus. Eben noch totgesagt, taucht es im 30. Jahr nach dem Zusammenbruch der Planwirtschaft in der DDR unvermittelt, aber nicht unangekündigt wieder auf. Spätestens als der künftige SPD-Chef Kevin Kühnert seinen bis dahin verschwiegenen Enteignungsphanftasien freien Lauf ließ, stampfte die Nachtigall mit den schweren Schritten eines sowjetischen Gardeschützen heran.

SPD, Grüne und Linke rollen dem Monster aus der Gruft der gescheiterten Gesellschaftsvisionen gemeinschaftlich den roten Teppich aus. Thorsten Schäfer-Gümbel, ein SPD-Politiker, der Anfang des Jahren seines Abschied verkündet hatte, inzwischen aber als einer der drei
Notvorstände über die Abwicklung der einstigen Arbeiterpartei wacht, legt eben einen Jahrhundertplan zur Enteignung der deutschen Millionäre vor. Ihm assistiert die linke Berliner Stadtentwicklungssenatorin Katrin Lompscher, die mit ihren radikalen Mietsenkungsplänen verspricht, die deutsche Hauptstadt zu einem Paradies für Besitzlose zu machen.

Mieten sollen nicht nur gedeckelt werden, so dass Vermieter nach dem Vorbild der DDR perspektivisch die Lust verlieren, ihr Eigentum zu erhalten und in ihre Immobilien zu investieren. Lompschers Pläne für Berlin als erste sozialistische deutsche Stadt seit 1989 gehen weiter: Mieten in Berlin werden bis unter die derzeit im Mietspiegel ausgewiesene Durchschnittsmiete von 6,72 Euro abgesenkt. Dabei orientiert sich der linke Masterplan für Mietmarxismus am Alter des jeweiligen Hauses als einzigem Merkmal: In Mietwohnungen in 1918 errichteten Gebäuden mit Bad und Heizung sind nur noch Mieten bis höchsten 6,03 Euro pro Quadratmeter erlaubt, bei Häuser aus den Jahren 1956 bis 1964 sind es 5,85 Euro pro Quadratmeter und moderne Häuser, die zwischen 1991 und 2013 gebaut wurden, bringen dann noch 7,97 Euro pro Quadratmeter.

Das entspricht etwa der Durchschnittsmiete von Wuppertal und ist nur noch etwa halb so viel wie derzeit in Berlin für Wohnungen in guter Lage gezahlt wird. Der Plan des Berliner Senats orientiert sich deutlich an der Praxis in der früheren DDR, die die Mieten bis zu ihrem letzten Tag auf dem Niveau von 1936 festgeschrieben hatte, geht aber noch weit darüber hinaus. Fraßen Mietzahlungen zu DDR-Zeiten trotz ihrer geringen Höhe bis zu zehn Prozent eines Facharbeiter- oder Krankenschwestergehaltes auf, weil die Löhne so niedrig waren, dass siebzig bis hundert Mark schwer ins Gewicht fielen, wird hier künftig wirklich eine soziale Lösung gefunden: Berliner, die 5000 oder 10.000 Euro verdienen, liegen einer Miete von 320 Euro, die eine Altneubauwohnung mit 55 Quadratmetern künftig noch kosten darf, prozentual weit unter dem Mietanteil an den Haushaltsausgaben, der zu DDR-Zeiten fällig wurde.

Bessere Werbung für den Sozialismus als Zukunftsmodell für ganz Deutschland ist kaum denkbar – und das war wohl auch der Plan hinter der Idee von der Beendigung der Marktwirtschaft auf dem Wohnungsmarkt, die die „Interventionistische Linke“ unter Federführung des früheren Stasi-Nachwuchskaders Andrej Holm bereits im vergangenen Jahr in der Kampfschrift „Das Rote Berlin“ formuliert hatte.

Ein Fanal, das auf die „Abschaffung des privaten Wohnungsmarktes“ zielt: Wohnungseigentümer sollen durch eine Mietbremse finanziell ausgetrocknet und später enteignet werden, durch Steuern, enge Regulierung und Marktbehinderung werde „Spekulation unattraktiv, die Preise sinken“, heißt es in der Schrift. Das öffnet die Tür zu „Rekommunalisierung, Aufkauf, Enteignung“. Ziel sei nicht ein öffentlicher Wohnungsmarkt neben dem privaten, sondern die Abschaffung des privaten Wohnungsmarktes durch Überführung aller nicht selbst genutzten Wohnungen in gesellschaftliches Eigentum.

Wenigstens im Wohnbereich wäre die DDR damit wieder zurück im Spiel. Nach der staatlich veranlassten Enteignung aller Guthabeninhaber durch die Abschaffung der Zinsen bereits ein zweiter wegweisender Schritt hin zu einem neugelebten Marxismus. Das Gespenst des Sozialismus hat nicht mehr nur Form, sondern auch Inhalt. Er lebt, der alte Geist, vom „Roten Berlin“ geht ein Signal in die ganze Republik, nach ganz Europa: Heute gehört uns die Hauptstadt. Morgen die ganze Welt.

Grundsatzpapier von 2011: Lob des Sozialismus

Exklusiv-Interview mit Eduardo Bolsonaro: Wie sich Südamerika vom Sozialismus befreit

Von American Thoght Leaders Team – Epoch Times USA

Im Rahmen der Kolumne „American Thought Leaders“ hat die Epoch Times USA ein Interview mit dem Politiker Eduardo Bolsonaro geführt. Er ist Mitglied des brasilianischen Kongresses und Sohn des Präsidenten Jair Bolsonaro.

Eduardo Bolsonaro spricht während des Wahlkampfes 2018 in Brasilien vor Krankenhauspersonal. Sein Vater der Präsidentschaftskandidat Jair Bolsonaro wurde nach einer Messerattacke in diesem Krankenhaus behandelt.Foto: Nelson ALMEIDA / AFP/GettyImages

 

Die Epoch Times führte anlässlich des Staatsbesuchs seines Vaters im Weißen Haus am 19. März ein Gespräch mit Eduardo Bolsonaro, Kongressabgeordneter in Brasilien und Sohn des brasilianischen Präsidenten Jair Bolsonaro.

Anmerkung zur deutschen Version: Im Folgenden finden Sie eine leicht redigierte Mitschrift des Interviews, als Übersetzung des englischen Transskripts. Wir haben die Wortwahl und den manchmal etwas eigenwilligen Satzbau aus dem Original übernommen und nur an einigen Stellen, aus Gründen der besseren Verständlichkeit, leicht überarbeitet. Für Kenner der englischen Sprache haben wir das Interview in diesen Artikel als YouTube-Video eingebunden. Eduardo Bolsonaro ist trotz seines leichten Akzents gut zu verstehen.

 

 

Epoch Times: Sie haben zwei Amtszeiten im Kongress in Brasilien absolviert und bei dieser letzten Wahl haben Sie mit einem Erdrutschsieg gewonnen – Sie hatten mehr Stimmen, als jemals ein brasilianisches Kongressmitglied zuvor.

Eduardo Bolsonaro: Ja. Das war eine Überraschung für uns. Wir haben nicht so viel erwartet, aber es war historisch. Es sagt viel über die Zeit aus, in der wir leben. Nicht nur in Brasilien. Wenn man sich in der ganzen Region umsieht, gibt es andere Menschen mit den gleichen Gedanken: So, wie Präsident Jair Bolsonaro, und auch wie Trump. Schauen Sie nach Chile, dort haben Sie Sebastian Pinera; Kolumbien, Ivan Duque Márquez; Paraguay, Mario Abdo Benítez; Mauricio Macri in Argentinien.

Es handelt sich also nicht um eine Bewegung der extremen Rechten, wie es die Presse normalerweise sieht. Es ist etwas Natürliches und eine große Botschaft, dass wir den Sozialismus nicht mehr wollen.

Epoch Times: Das ist eine erstaunliche Veränderung. Ich verstand es so, dass es noch vor sechs Jahren in Brasilien keine konservative Partei gab. Ist das wahr?

Eduardo Bolsonaro: Das ist wahr. Es war so schwer für Jair Bolsonaro, eine Partei zu finden, die ihn klar als Präsidenten unterstützen würde. Und jetzt sind wir die größte Partei des Kongresses. Wir haben diese große Veränderung. Es ist also etwas, an das man selbst manchmal kaum glauben kann, wie in einem Traum.

Epoch Times: Warum glauben Sie, dass dies so schnell geschah, und, wie Sie sagen – nicht nur in Brasilien, sondern in mehreren anderen südamerikanischen Ländern?

Eduardo Bolsonaro: Wenn wir die ganze Region betrachten, alle Ex-Präsidenten, dann waren sie Freunde. Evo Morales in Bolivien, Hugo Chávez, dann Maduro in Venezuela, Lula, dann Dilma in Brasilien, Correa in Ecuador und die Kirchners in Argentinien. Und dann hatten die Leute die Nase voll davon, wissen Sie. Weil es bei allen um den Putsch und die politische Korrektheit ging. …. Und die Leute waren es leid. Es gab so viele Skandale in Bezug auf Korruption, dass die Leute sagten: „OK, wir wollen uns ändern.“

Und wer hat den Wandel repräsentiert? Wer sagt, was den Menschen am nächsten ist? Dann finden sie Jair Bolsonaro – denn Jair Bolsonaro hat während seiner gesamten Kampagne nicht einmal eine Million Dollar ausgegeben. Er ist jemand, der seinem Land 17 Jahre in der Armee und dann fast 30 Jahre als Abgeordneter diente. Und er hat nicht allzu viel Unterstützung von den politischen Parteien. Also, es war eine schwierige Wahl, aber wir hatten eine Sache, die alle anderen Kandidaten nicht hatten. Die Menschen waren auf seiner Seite.

Epoch Times: Nun, das ist eine wirklich interessante Geschichte. Ich verstehe, dass die Menschen die Korruption leid waren. Es gibt seit Jahrzehnten sozialistische Regierungen. Was hat es geschafft, die Menschen zusammenzubringen? Es ist eine Sache, unzufrieden mit dem Verlauf der Dinge zu sein. Es ist eine andere Sache zu sehen, dass es eine Alternative gibt und dass Ihr Vater den Brasilianern eine andere Chance geboten hat.

Eduardo Bolsonaro: Sie haben ein Video im Internet, das zeigt, wie Ex-Präsident Lula spricht und lacht, wie er feiert, dass Sie nicht einmal einen Kandidaten haben, der konservativ ist. Es war, glaube ich, 2010 oder 2014.

Weil es schwer war, erwachsen zu werden. Wissen Sie, am Anfang ist der Sozialismus wie eine Schule. Die Leute mögen es. Jeder hat Geld. Jeder kann alles kaufen, aber dann kommt früher oder später die Rechnung. Und in Brasilien, als diese Abrechnung kam, war es während der Amtszeit von Dilma Rousseff. Und wir sahen uns mit 14 Millionen Arbeitslosen konfrontiert. Es war wirklich hart. Es war, glaube ich, die schlimmste Krise, die Wirtschaftskrise, die es je in Brasilien gegeben hat. Es half uns auch, diese Veränderung zu vollziehen.

Epoch Times: Also, die Leute können sehen, dass die Dinge nicht funktioniert haben?

Eduardo Bolsonaro: Ja. Ganz klar, ganz klar. Und es ist nicht nur ein Punkt. Wenn man sich die Sicherheitslage ansieht, haben wir Jahr für Jahr Rekorde in Brasilien. Wir stehen vor einer Rekordzahl von Morden. Und sie sagen: „Er raubt, weil er nicht auf diese Schule gehen konnte, als er jünger war.“ Sie sagen: „Das Problem ist unsere Gesellschaft, weil die Menschen keine schwarzen Menschen mögen.“ Bei dieser ganzen Sache geht es um politische Korrektheit. Aber wenn die Leute ihre Türen öffnen, ist die Welt völlig anders als das, was die Regierung ihnen sagt, und die Leute hatten die Nase voll davon.

Es gibt ein Verantwortungsbewusstsein, das wir (die Mitglieder der Partei von Jair Bolsonaro) haben. Als hätten wir keine zweite Chance. Wir haben nur eine Kugel, und wir müssen das Richtige tun und die gesamte Geschichte Brasiliens verändern. Weil wir uns darüber im Klaren sind, dass, wenn wir scheitern, die linken Kerle mit der ganzen Geschichte zurückkommen werden, und Brasilien wird Venezuela viel ähnlicher sein als zum Beispiel den Vereinigten Staaten.

„Wir sind den Sozialismus leid“

Epoch Times: Diese wundersame Veränderung, die vor fünf oder sechs Jahren geschah, als die Brasilianer plötzlich sagten, wir sind den Sozialismus leid. Sie sehen das als zerbrechlich an, dass, wenn Sie ihnen nicht zeigen, was funktioniert, sie zum Sozialismus zurückkehren werden. Ist das der Fall?

Eduardo Bolsonaro: Ja, ja, ja, sicher. Weil es einfach ist, die Sprüche (von links zu verwenden). Sie sagen: „Hey Mann, ich bin hier für den Frieden. Jeder, der etwas anderes sagt, ist gegen den Frieden.“ „Hey, hey, hey, Mann. Ich bin hier, um euch zu beschützen, schwarze Leute. Jeder, der gegen das ankämpft, was ich dir sage, ist rassistisch.“ Und sie machen mit all den anderen Themen weiter. Deshalb sagen sie, dass Bolsonaro rassistisch, fremdenfeindlich, homophob, nationalsozialistisch, faschistisch und jetzt auch noch das andere Zeug ist. Sie schaffen sogar neue Worte, schlechte Worte, um zu sagen, dass Bolsonaro so ist.

Und wenn Sie dann ins Internet gehen, wo Sie nicht die Mainstream-Medien brauchen, um Ihnen zu sagen, was los ist, können Sie mit eigenen Augen sehen – öffnen Sie einfach Instagram auf Ihrem Smartphone oder Facebook und Sie werden ganz andere Menschen sehen.

So war das Internet in der Kampagne von Jair Bolsonaro unerlässlich, um den Menschen zu zeigen, wer er ist, dass er nicht rassistisch, faschistisch, nationalsozialistisch, fremdenfeindlich, homophob und all das andere Zeug ist.

Und was sie (die Linke) in Brasilien tun, tun sie in den Vereinigten Staaten, sie tun es in Europa, sie tun es in Chile, in Kolumbien. Sie alle sind sehr gut vernetzt, und deshalb möchte ich meinen Einfluss und die Position, die ich jetzt habe, nutzen, um ihn weltweit aufzubauen, um dieses Wunder, das in Brasilien geschah, auch in anderen Ländern zu vollbringen. Damit es keine kleine Welle ist, sie dauerhaft ist. Wir müssen uns wirklich organisieren und den Sozialismus stoppen, solange wir können.

Epoch Times: Social Media waren es also, die es Ihrem Vater erlaubten, die Darstellung der Linken zu durchbrechen, um eine direkte Verbindung zu den Menschen herzustellen? Das ist die Geschichte?

Eduardo Bolsonaro: 100 Prozent. Wenn man sich die sozialen Medien von Jair Bolsonaro ansieht, ist es riesig. Es ist sogar noch größer als das von vielen Fußballspielern oder Entertainern. Und es machte den totalen Unterschied in dieser Kampagne aus. Und ich muss sagen, dass mein Bruder, Carlos Bolsonaro, sich um die sozialen Medien von Jair Bolsonaro kümmert. Carlos mag es nicht, Interviews zu machen. Er mag es nicht, öffentlich aufzutreten, aber er ist der größte Mann, der bei dieser Wahl eine Verantwortung hatte. Nach dem Messerattentat gegen meinen Vater blieb er 77 Prozent der Kampagnenzeit im Krankenhaus oder zu Hause.

Also stellen Sie sich vor, Sie stoppen die ganze Kampagne. Sie werden nicht durch alle Staaten gehen. Sie werden zu Hause bleiben und nur mit einem Handy reden. Das ist passiert, also dank meines Bruders. Und wenn man sich die Interviews meines Vaters nach seiner Wahl ansieht, als er das erste Mal live im Fernsehen war, sagte er: „Danke, Carlos Bolsonaro.“ Und auch als er am 1. Januar sein Amt antrat, sagte er wieder: „Danke, mein Sohn, Carlos Bolsonaro.“

Epoch Times: Für diejenigen, die über die brasilianische Politik vielleicht nicht ganz auf dem Laufenden sind, Ihr Vater erlitt Anfang September bei einem Angriff eine sehr schwere Stichwunde. Ist er fast gestorben?

Eduardo Bolsonaro: Ja, es war wirklich schwer. Vor einiger Zeit konnte ich nicht einmal darüber reden, weil ich irgendwie emotional wurde. Aber ich gewöhne mich langsam daran. Als er niedergestochen wurde, habe ich im Bundesstaat São Paulo eine Wahlkampfreise gemacht. Er war in einem Nachbarstaat namens Minas Gerais, in einer Stadt namens Juiz de Fora. Und jemand rief mich an und sagte: „Bleib ruhig, dein Vater wurde niedergestochen.“ Und ich sagte: „OK, wie schlimm war es?“ Dann, ein wenig später, begannen die Leute zu reden, und ich wurde ein wenig nervös. Und mein ältester Bruder, Flavio, twitterte: „OK, es war nicht so schlimm, es war nur oberflächlich.“ Also wurde ich ruhig. Aber als ich zum Haus eines Freundes ging und anfing, die Nachrichten zu schauen, verlor er mehr als zwei Liter Blut. Es hat seinen Darm in vier Teile zerstückelt.

Er starb und kam zweimal zurück; er hatte wirklich Glück. Wir sagen, dass wir an Gott glauben, denn als er rausgeholt wurde – es war so schnell, dass die Bundesagenten, die für seine Sicherheit zuständig waren, meinen Vater aus der Menge holten. Es waren etwa 20.000 oder 30.000 Menschen. Es ging so schnell, und sie fuhren direkt ins Krankenhaus. Sie kannten also die Karte und wo sich die Krankenhäuser befanden, die nächsten.

Der Arzt sagte noch fünf Minuten und er hätte sterben können, weil das Herz fast blutleer war. Als er in diesem öffentlichen Krankenhaus in Brasilien, Santa Casa de Misericordia, ankam, gab es eine Crew mit einem Spezialisten auf dem Gebiet, die für die Durchführung der Operation notwendig war. Das passiert nicht immer in Brasilien, also hatte er wirklich Glück. Und bei dieser Operation sagten die Ärzte, dass[von 100 Menschen, die sie mit der gleichen Stichwunde sehen, nur einer überlebt.

Also sagte mein Vater, dass er denkt, dass er hier eine Mission zu erfüllen hat. Und es war zu viel Zufall, um zu glauben, dass man darin nicht die Hand Gottes hat.

Epoch Times: Warum glauben Sie, ist dieser Angriff passiert?

Eduardo Bolsonaro: Der Typ, der ihn niedergestochen hat, war Teil der PSOL – Sozialismus- und Freiheitspartei,[obwohl] er seit 2014 nicht mehr in dieser Partei war. Und es ist jemand, der ihn töten würde, um ihn aus dem Präsidentschaftswahlkampf 2018 herauszunehmen – das ist sicher. Manchmal versuchen die Leute, zu sagen, dass nein, er wie ein einsamer Wolf war – es war ein Alleingang. Nein, nein, nein, nein, nein. Es war etwas, das von einem Linken gemacht wurde. Stellen Sie sich vor, es wäre das Gegenteil der Fall: Jemand, der Teil unserer Partei wäre, hätte einen linken Kandidaten niedergestochen. Sie würden deswegen völlig durchdrehen..

Epoch Times: Dein Vater wird oft mit Präsident Donald Trump verglichen. Findest du, dass das ein guter Vergleich ist?

Eduardo Bolsonaro: Vor 2016 – vor der Trump-Wahl – wussten die Menschen in Brasilien nicht allzu viel über Trump. Und was passiert ist, ist, dass, wie gesagt, die Linken auf der ganzen Welt sehr organisiert sind. Die Botschaft, die Brasilien über Trump erhielt, war diese Art von linker Botschaft: dass er die Mexikaner nicht mag, er will eine Mauer bauen, er mag keine Schwarzen, er will Politik nur für Reiche machen. Es sind die gleichen Dinge, die die Leute über Jair Bolsonaro gesagt haben.

Aber selbst zu diesem Zeitpunkt im Jahr 2016 habe ich einige Beiträge zur Unterstützung von ihm gemacht. Ich weiß, dass er meine Unterstützung nicht braucht, und ich habe nicht die Fähigkeit, Dinge in den Vereinigten Staaten zu ändern. Aber es war so zu sagen: „Hey, es gibt jemanden, der aus der political correctness aussteigt, in Brasilien und auch in den Vereinigten Staaten. Achte auf diese Leute.“

Als er gewählt wurde, hat es wirklich Spaß gemacht, denn wenn man sich die Nachrichten in Brasilien ansieht, wenn wir den Fernseher einschalten, haben fast alle Journalisten gesagt: „Das ist unglaublich“. Wie, OK, wir kommen aus den Vereinigten Staaten, Donald Trump wurde gerade gewählt. Und dann sagt die andere Seite in Brasilien, die Journalisten, sorry, können Sie bestätigen, dass das wahr ist? Donald Trump wurde gerade gewählt. Wie? Denn niemand hat es erwartet. Sie versuchten, die Gesellschaft zu manipulieren. Und sie glauben an diese Art von Traum, Illusion. Aber wenn man in die reale Welt schaut, ist es ganz anders. Selbst Leute, die manchmal nicht sagen wollen, dass sie für Jair Bolsonaro oder Donald Trump stimmen werden, werden das tun. Du weißt schon, aber wenn sie sagen, dass sie für Jair Bolsonaro stimmen werden, kann sein Chef ihn vielleicht feuern. Oder vielleicht andere Leute: „Oh, Mann, wirst du für diesen Typen stimmen? Er ist rassistisch, fremdenfeindlich, nationalsozialistisch und so.“ Du weißt schon, also ziehen sie es vor, ruhig zu sein, hinzugehen und zu wählen. Und sie denken, dass sie viele Gemeinsamkeiten haben. Aber ich denke, das Wichtigste ist, dass sie sich nicht um die Mainstream-Medien kümmern, und wenn ihnen etwas gefällt und dies das Richtige ist, werden sie das tun. Es spielt keine Rolle, was die Leute darüber sagen werden.

Epoch Times: Weil sie ähnlich sind, haben sie politischen Mut und interessieren sich nicht für politische Korrektheit.

Eduardo Bolsonaro: Ja, sicher, das ist zu 100 Prozent so.

Epoch Times: Ja.

Eduardo Bolsonaro: Mein Vater macht sogar einen Witz, dass sie eine andere Ähnlichkeit haben. Ich meine, keine Ähnlichkeit – dass mein Vater reicher ist als Trump.

Epoch Times: Aber ich verstehe, dass Sie sagen, dass nicht nur Trump und Ihr Vater ähnlich sind, sondern dass es einen ähnlichen Moment gab, eine ähnliche Art von Veränderung im allgemeinen Verständnis.

„Der größte Teil Brasiliens ist konservativ – Wir sind Christen“

Eduardo Bolsonaro: Sicher…. An der Universität habe ich Jura studiert, und einmal hat mir ein Lehrer beigebracht, dass man, wenn man ein Gesetz macht, zuerst warten muss, bis die Gesellschaft ihre Verhältnisse ändert. Dann schaut sich der Kongressabgeordnete das an und ändert das Gesetz. Was versucht der linke Flügel zu tun? Sie versuchen, zuerst das Gesetz zu ändern und dann die Leute dazu zu bringen, das zu tun.

Also der größte Teil Brasiliens, wir sind Konservative. Wir sind Christen. Die Menschen sind nicht allzu sehr mit vielen Dingen einverstanden, die der linke Flügel sagt. Sie sagen zu viel über das Thema Homosexualität. OK, es hat einen Platz auf der Regierungsagenda, aber nicht den ganzen Platz für sich. Nur um ein Beispiel zu nennen. In Brasilien haben wir 62.000 Morde pro Jahr, und etwa 300 dieser Morde sind auf schwules Zeug zurückzuführen. Es ist nicht offiziell, wer sagt, dass 300 Morde in einer Nichtregierungsorganisation, LGBT, begangen werden. Aber OK, lassen Sie uns das noch einmal durchgehen und sagen, dass es wahr ist, 300. Was glauben Sie, was die Regierung als Priorität haben würde? Die 61.700 oder die 300 Morde? Es ist nur das. Wenn Sie eine bessere Sicherheitslage für die gesamte Gesellschaft haben, wäre es besser für heterosexuelle, homosexuelle, schwarze, weiße, gelbe oder rote…. alle.

Die Linken, sie sind Meister in der Spaltung der Gesellschaft. Und dann, im nächsten Moment, erscheint der Politiker, der sich als Beschützer von schwarzen, weiblichen und all den anderen Menschen verkleidet, nur um Ihre Stimme zu erhalten und dort an der Macht zu bleiben. Das ist uns egal.

Wenn man einen Blick auf Brasilien wirft, vor 15 Jahren – von vor 15 Jahren bis heute -, wird man feststellen, dass selbst die Humoristen Schwierigkeiten haben, Witze zu machen, weil sie bekommen…. sie müssen sich manchmal vor Gericht verantworten und sagen, dass sie nicht rassistisch sind, dass sie nicht gegen Frauen sind oder so. Es ist langweilig, in einer Gesellschaft wie dieser zu leben, in der man sogar auf die Witze achten muss, die wir machen, weil die Leute das Gefühl haben könnten: „Oh, er hat einen Witz gemacht, ich armer Mensch, ich bin damit beleidigt worden.“ Komm schon, es ist ein Witz, das weiß jeder. Was werden wir erschaffen, um Menschen zu schützen, die keine Haare wie ich haben.

Epoch Times: OK. Journalisten in Brasilien und den Vereinigten Staaten haben Sie manchmal mit Jared Kushner, dem Schwiegersohn von Präsident Trump, verglichen. Man sagt, dass Sie mit Ihrem Vater eine Rolle spielen, ähnlich wie Kushner mit Präsident Trump spielt. Jetzt hat Kushner einige sehr wichtige Politikbereiche, und er ist auch ein, wie Sie wissen, sehr enger Berater seines Schwiegervaters. Glauben Sie, das ist ein fairer Vergleich, wenn man Sie mit Kushner vergleicht? Welche Rolle spielen Sie in der Verwaltung Ihres Vaters?

Eduardo Bolsonaro: Das habe ich nicht gesehen, aber ich bin froh über diesen Vergleich. Jared ist schlauer als ich. Vielleicht werde ich eines Tages in die gleiche Position kommen. Aber ja, nicht nur der Präsident, sondern alle. Man ist wie der Durchschnitt der Menschen, die um einen herum leben. Also, sicher, wir beraten meinen Vater. Ich sagte sogar in einem Interview, dass ich am Ende des Tages beim Wochenendgrill oder beim Abendessen vor dem Schlafengehen mit meinem Vater sein werde, und er feuert mich in keiner Weise, weil ich sein Sohn bin.

Aber, ja, ich sage Gott sei Dank, mein Vater hatte die Möglichkeit, mir eine gute Ausbildung zu geben. Als ich jünger war, hatte ich einen Englischkurs, dann ging ich an die Universität, um es im öffentlichen Test der Bundespolizei zu beweisen, der ein ziemlich harter Test ist. Und ich und meine Brüder, sicher, wir wollen das Beste für Brasilien, und wenn mein Vater Hilfe, Rat oder etwas braucht, sind wir da, um ihm zu helfen. Aber wir haben nicht so viel Macht wie der Präsident. Er tut nicht, was ich sage. Ich kann sagen, dass ich einen kleinen Teil seines Bewusstseins beeinflussen würde, wie seine Ansichten. Er spricht mit mir, er spricht mit anderen Menschen, und dann macht er, was er für besser hält, und dann trifft er eine Entscheidung. Aber ich bin froh über diesen Vergleich.

Epoch Times: OK. Was will Ihr Vater durch den Besuch in Washington diese Woche gewinnen?

Eduardo Bolsonaro: Der erste Schritt ist eine klare Botschaft, dass die Vereinigten Staaten und Brasilien Alliierte sind – das ist das erste Thema. In Brasilien haben die letzten Präsidenten, vor allem Lula und Dilma, zu viel mit Ideologie gearbeitet. Also standen sie Venezuela nahe. Wir haben eine öffentliche Bank in Brasilien namens BNDES. Wir haben viel Geld nach Venezuela geschickt. Wir haben in Kuba einen Hafen namens Port of Mariel gebaut, der etwa 700.000.000. Mio. Dollar kostet.

Wir haben einige Sachen in Nicaragua, in Afrika, gebaut, und dann haben wir unser Geld nicht zurückbekommen. Und wir haben auch in Brasilien viele Probleme zu lösen, weshalb es dem letzten Präsidenten nötig erschien, Milliarden und Abermilliarden von Dollar zu stehlen. Niemand stiehlt Milliarden von Dollar, damit du ein angenehmes Leben hast. Sie machen das mit dem System zusammen mit allen anderen bolivarischen Präsidenten. Sie hatten eine Gruppe namens Foro de Sao Paulo. In dieser Gruppe befinden sich die FARCs – die sozialistische Armee-Jungs in Kolumbien. Sie haben Hugo Chavez, Maduro, Sie haben den Eduardo (unhörbar), Cristina Kirchner, Bachelet – alle Präsidenten. Es ist also eine Menge Korruption passiert. Und vertrauen Sie nicht darauf, wenn Ihnen jemand sagt, dass Dilma Rousseff 2016 einem Putsch zum Opfer fiel, als sie angeklagt wurde. Und vertrauen Sie auch nicht darauf, wenn jemand versucht, Ihnen zu sagen, dass Ex-Präsident Lula wegen Politik im Gefängnis sitzt. Nein, sie sind da, weil sie viel stehlen. Brasilien ist ein sehr, sehr reiches Land, und es gibt keinen Grund, dass wir nicht viel mehr wie die Vereinigten Staaten aussehen sollten als Kuba. Und so ging Brasilien zu weit – viel stärker als Kuba und Venezuela. Deshalb wurde Jair Bolsonaro gewählt.

Epoch Times: Brasilien kaufte also, lieferte Dinge für Venezuela und Kuba?

Eduardo Bolsonaro: Sicher. U-Bahn in Caracas,[unhörbar], sogar mit dem Essen, das nach Venezuela geschickt wurde – viel Unterstützung. Nicht nur Brasilien, wenn man einen Blick darauf wirft, auch der Iran ist dabei. Die Hisbollah ist voll in Venezuela vorhanden. Und wir müssen sie beobachten, denn wenn wir die Geschichte wie in Argentinien in den 90er Jahren bekommen, haben sie dort zweimal einen Terroranschlag erlitten. 92 gegen AMIA und 94 gegen die israelische Botschaft. Also glauben Sie nicht, dass es ein Problem für den Mittleren Westen ist und Sie haben nicht genug davon. Wenn Sie so denken, machen Sie das Land nur komfortabel für diese Art von Menschen, damit sie in Ihr Land kommen. Man muss hart sein. Schauen Sie, ich bin ein Nachkomme von Italienern. In Brasilien wurde das ganze Land von Einwanderern erschaffen.

Aber man muss kontrollieren, wer in sein Haus kommt. Und Brasilien ist unser Haus. Die Vereinigten Staaten sind Ihr Haus. Und Sie müssen das tun, weil es einen kleinen Teil dieser schlechten Leute gibt, die mit den guten Leuten zusammenkommen und sie können eine Menge Dinge durcheinanderbringen. Und das wollen wir wirklich nicht. Wenn Sie fragen, um den Hintergrund von jemandem zu untersuchen, der in Ihr Land einreist, sind Sie nicht fremdenfeindlich. Sie tun nur das Richtige.

Epoch Times: Die San Paolo-Gruppe, die Sie erwähnt haben – The Epoch Times hat darüber berichtet, aber ich habe nicht viele Artikel darüber anderswo gesehen. Meines Wissens ist die Gruppe ein Versuch, Südamerika kommunistisch zu machen. Ist das richtig?

Eduardo Bolsonaro: Ja. Sie denken, sie würden, sagen sie, den großen Patriarchen [im Sinne von Überbau, Superstaat] bauen. Was ist der große Patriarch? Es ist der Traum einiger[unhörbarer], ganz Lateinamerika zu einem einzigen Land zu machen. Deshalb sagen sie, dass es keine Grenzen geben soll, sie bekommen ihr Geld aus Brasilien und schicken es in die anderen Länder und so weiter. Sie haben diesen Traum. Auch wenn Sie einen Blick auf das Foto zu Sao Paolo werfen, ist das Symbol Lateinamerika. So ausgedrückt – mit Chile, Argentinien an der Spitze und auf der anderen Seite haben Sie hier Mittelamerika. Sie wollen Verwirrung stiften, alles verwirrt ohne Parlamente, ohne Sinn. So können sie danach ihre, was sie denken, die beste Gesellschaft aufbauen. Und die beste Gesellschaft, Sie wissen, wie diese Geschichte endet. Es endet in Kuba. Es endet in Venezuela. Deshalb sprechen die Linken nicht allzu viel über Venezuela, weil sie denken, dass dies nur eine Phase der Revolution ist. Also ist alles in Ordnung. Menschen wurden getötet und so weiter. Es ist, als ob man die Gesellschaft für den Kommunismus reinigt. Es ist nur, wenn Sie die Geschichte studiert haben und Sie sehen werden, dass die Geschichte sich wiederholt, jetzt, in Venezuela.

Epoch Times: Wird Venezuela und die Kommunisten in Südamerika am Dienstag im Weißen Haus auf der Tagesordnung stehen?

Eduardo Bolsonaro: Sicher, ja. Deshalb kommt Jair Bolsonaro auch mit der größten Mannschaft von Ministern in die USA und auch mit dem Verteidigungsminister, dem Justizminister und dem General Mariano, der von der GSI ist. Und sie werden sicher darüber sprechen, denn es ist etwas, das in den Vereinigten Staaten, insbesondere in den Vereinigten Staaten, Kolumbien und Brasilien, auftaucht. Jetzt in Venezuela haben die Menschen dort eine große Hoffnung, dass sich die Dinge ändern können, denn wenn man sich umsieht, haben sie Trump, Duque, Jair Bolsonaro, Pinera, Macri,[unhörbar] und viele Präsidenten der Region, die freie Wahlen in Venezuela unterstützen. Aber um freie Wahlen zu haben, muss man Maduro zuerst vom Amt entfernen. Dies ist der erste Schritt. Und Maduro will nicht raus, nicht nur, weil es eine Diktatur ist, sondern weil er ein gewöhnlicher Verbrecher ist. Er arbeitet mit den Drogendealern zusammen. Er arbeitet. Wir verfolgen diese Typen, und er weiß, dass es um sein Leben geht, wenn er die Macht abgibt. Es geht nicht nur um das: „OK, ich wäre nicht mehr der Präsident. Ich würde noch etwas anderes tun.“ Nein, nein, nein, nein, nein. Er weiß, dass sein Leben in Gefahr ist, sogar mit der Möglichkeit, dass andere Freunde, die um ihn herum sind, ihn töten. Denn wenn er sagt: „OK, ich gehe raus. Ich werde in Kuba oder Nordkorea leben.“ Es wird nicht so einfach sein, weil es viele Menschen gibt, die ihre kriminellen Geschäfte oder Terrorgeschäfte haben. Sie werden damit nicht zufrieden sein. Und sie können auch schlechte Dinge tun. Wir wissen, wie Kriminelle miteinander umgehen. Es ist also ein großes Problem. Niemand hat die richtige Lösung. Jeder will das tun. Wir haben eine Militäraktion in Venezuela vorgeschlagen. Aber wir müssen irgendwie die Militärs in Venezuela umdrehen. Ich denke, das ist das große Problem, dem jeder glaubt: „OK. Jetzt ist es ernst. Lasst uns alles gegen Maduro tun, denn sonst werden sie unter dem Hunger leiden und sie werden hungrig sterben. Letztes Jahr war ich an der Grenze zwischen Brasilien und Venezuela in einem Staat namens Roraima. Von der Hauptstadt Roraima bis zur Grenze sind es 200 Kilometer. Wenn Sie in ein Auto steigen und zur Straße gehen und diese 200 Kilometer fahren, werden Sie viele Menschen zu Fuß sehen. Weil sie keine $10 haben, um einen Bus oder ein Taxi an der Grenze zu nehmen und in die Hauptstadt zu fahren. Sie laufen also drei Tage. Du wirst sie alle sehen. Männer, in der Regel zwischen 20 und 30 Jahren alt. Und die Geschichte ist die gleiche, warum sie nach Brasilien gehen? Weil sie arbeiten wollen, sie schicken das Geld an ihre Familien, weil sie auf den Straßen nicht einmal mehr Katzen und Hunde zum Essen haben.

Und wenn man sie bittet…. manchmal bittet man sie, Bilder zu zeigen, und sie zeigen Bilder von sich selbst, wie sie vor ein paar Jahren waren, mollig oder dick, und wenn man sie direkt vor sich sieht, sind sie dünn. Sie verlieren etwa 10, 20 Kilo. Es ist extrem, wenn man das und ihre Geschichten über das Essen von Hunden, das Essen von Katzen und so weiter mitbekommt, und es ist wirklich emotional, wenn man anfängt, mit ihnen zu reden. Und sie haben eine große Hoffnung. Wenn wir Venezuela nicht helfen, was wird dann passieren? Immer mehr Menschen werden Venezuela verlassen. Und hier in Amerika werden wir die größte Einwanderungskrise aller Zeiten erleben. Da bin ich mir sicher. Also müssen wir in Venezuela hart arbeiten. Und natürlich wird dieses Thema auch in den Medien zwischen Jair Bolsonaro und Donald Trump zu finden sein.

Bannons „Movement“: „Schritt, Konservative auf der ganzen Welt zu organisieren“

Epoch Times: Nun, hoffen wir, dass sie sich einen Plan ausdenken können. Am Montagabend, bevor ihr Vater Präsident Trump trifft, habe ich gehört, dass er ein Abendessen in der Botschaft haben wird und dass Steve Bannon dort sein wird. Können Sie etwas über Ihre Beziehung zu Steve Bannon sagen?

Eduardo Bolsonaro: Er bat mich, Teil dieser Gruppe namens The Movement zu sein (Anm.d.Red.: Nach dem Treffen wurde Eduardo Bolsonaro zum Anführer von „The Movement“ in Südamerika). Sie haben Salvini in Italien, der das auch tut. Es ist ein Schritt, die Konservativen, die rechten Flügel auf der ganzen Welt zu organisieren. Es ist die gleiche Bewegung, die die linken Flügel gemacht haben. Und er hat Erfahrung während der Kampagne, viel Erfolg mit der Kampagne von Donald Trump im Jahr 2016. Er lud mich ein, ich sagte ja, aber die Leute begannen in Brasilien zu sagen: „Oh, sieh dir dieses Treffen an. Es wird kein Treffen werden. Er ist wie viele andere Leute zum Essen eingeladen.“

Und ich denke, bei diesem Abendessen wird das Wichtigste sein, dass das Treffen zwischen Olavo de Carvalho, einem brasilianischen Philosophen, der hier in Virginia lebt, und Jair Bolsonaro stattfindet. Olavo de Carvalho war wirklich wichtig. Warum? Weil er ein Philosoph ist. Er hat viel Einfluss. Er lehrt viele Menschen, die in all den verschiedenen Bereichen sind, und zeigt, was dieser Kommunismus ist, was es ist, was der Kapitalismus ist und was es bedeuet, ein Konservativer zu sein. Und er ist wirklich die philosophische Basis, die wir hinter dieser Bewegung haben. Ich denke, alles begann mit Olavo de Carvalho, und was er vor 20, 30 Jahren sagte, geschieht jetzt in Brasilien. So hat er viel Glaubwürdigkeit, und mit Sicherheit hört der Präsident sehr genau auf Olavo de Carvalho. Sie reden nicht jeden Tag miteinander. Aber sicher, was Olavo de Carvalho in den sozialen Medien sagt, hören wir in Brasilien.

Epoch Times: Ich verstehe. Was sagt er über den kulturellen Marxismus?

Eduardo Bolsonaro: Wer, Olavo? Ja. Er geht da tief rein. Und mit Sicherheit sagen die Linksaußen: Nein, das ist ein Witz. Es passiert nicht.

Epoch Times: Ich frage das, weil ich, als ich über Sie und Ihren Vater erfuhr, dachte, dass ich gelernt habe, dass dies ein wichtiger Teil dessen ist, was Sie tun, nämlich zu versuchen, dem kulturellen Marxismus zu begegnen.

Eduardo Bolsonaro: Ich denke, das sind die wichtigsten Dinge. Das ist das Wichtigste. Denn nachdem Karl Marx Geschichte über den Kommunismus und all das Zeug geschrieben hat, hat man, wenn man sich die Geschichte 1917 ansieht, die Russische Revolution.

Epoch Times: Richtig.

Eduardo Bolsonaro: Wenn man ein wenig mehr hinschaut, sieht man 49 China, 59 Kuba, und 1964 versuchten sie, das Gleiche in Brasilien zu tun. Aber Gott sei Dank haben die Militärs es nicht zugelassen, haben die Kommunisten nicht die Macht bekommen. Sie taten es nicht, es war nicht nötig, nicht einmal ein Schuss, nicht einmal ein Hinweis auf die Militärs bekam die Macht. Warum? Weil sie eine große Unterstützung beim Volk hatten. Linke Flügel versuchen immer wieder, die Geschichte neu zu schreiben und sagen, dass Brasilien eine Diktatur erlebt hat. Nein. Sie haben Journalisten, die schlecht über die Regierung reden. Wenn du das Land verlassen willst, kannst du das tun. Die Generäle, die gewählt wurden, wurden vom Parlament gewählt, und Sie haben viele Gründe zu glauben, dass es keine Diktatur war. Aber das werden sie trotzdem sagen. Sie wiederholen immer wieder, was sie für richtig halten, bis man ihnen glaubt.

Aber, OK. Was geschah nach 1964 in Brasilien? Ein Teil der Kommunisten beginnt mit dem Terrorismus. Damals haben sie sogar den amerikanischen Botschafter entführt. In Brasilien hatten wir einige Flugzeuge, entführte Flugzeuge, und einige von ihnen gingen in ein demokratisches Land namens Kuba. Sehen Sie, wie cool sie sind? Sie lieben die Freiheit.

Und auf der anderen Seite begannen sie, eine sehr langsame Bewegung nach dem italienischen Philosophen Antonio Gramsci zu machen. Was Antonio Gramsci sagt? Er sagt, dass man die Kultur ändern muss, um die Macht zu erlangen. Wenn du die Macht durch die Gewalt bekommst, würde es nicht so lange so bleiben. Früher oder später wirst du es tun, es wird scheitern.

So versucht der linke Flügel, einige zu gewinnen, besonders die Lehrer an der Universität, denn nach der Universität wirst du Richter, Anwalt, Journalist, Politiker, Ingenieur, Arzt werden. Also waren sie sehr klug dabei.

Und jetzt können Sie zum Beispiel Chile sehen. Chile ist sehr gut in Wirtschaft und Gesellschaft. Sie haben Probleme mit ihren Universitäten. In Brasilien auch das Gleiche. Leute, wenn ihr an die Bundesuniversität geht, dann sagen euch fast alle, wenn ihr fertig seid, dass ihr viel mehr sagen werdet, dass ihr auf dem sozialistischen Weg seid. Man hört damit auf, wenn man anfängt zu arbeiten und Rechnungen zu bezahlen hat und sich dem wirklichen Leben stellt. Aber wenn man nicht den Sinn für die reale Welt hat, ist es so einfach, an diese Lehrer zu glauben und sie tun es, klar, sie tun es. Sagen Sie mir nicht: „Nein, das ist Demokratie.“ Nein, nein, nein, nein, nein. Sie werden sagen, dass die Demokratie es ist, dass man Trotzki, Karl Marx oder Foucault liest. Man wird fast nie ein Buch lesen…. die Lehrer werden einem sagen, dass man die Bücher von Adam Smith, Karl Popper und all den anderen Typen lesen soll. So sind sie auf diese Weise sehr intelligent. Und es ist wirklich effektiv.

Man sieht, dass wir viel zu tun haben, um den Menschen die Augen zu öffnen und es auf die entgegengesetzte Weise zu tun, als man es ihnen beibringt. Deshalb mag ich die Think Tanks. Und deshalb möchte ich mit Salvini, mit Bannon und all den anderen Konservativen verbunden sein.

Ich weiß, dass Sie hier in den Vereinigten Staaten ein CPAC haben, das ein großes Treffen zwischen den Konservativen ist. Ich möchte es auch nach Brasilien bringen. Ich habe eine Art von CPAC gemacht, nicht so groß. Ich mache im Dezember den Süden Brasiliens, von dem wir sagten, dass es die konservative Kammer Lateinamerikas sei. Wir werden wahrscheinlich Ende dieses Jahres einen weiteren Schritt in dieser Richtung unternehmen, und das ist die Arbeit, die wir leisten müssen.

Epoch Times: Sie werden also dem Marsch der Linken durch die Institutionen mit konservativer Bildung entgegenwirken.

Eduardo Bolsonaro: Ja. Manchmal sagen die Leute: „Ach komm schon. Ist das wirklich so, dass wir den Leuten die ganze Zeit etwas erklären müssen?“ Ja. Es ist der Preis der Freiheit. Es ist immer auf der Suche nach dem, was vor sich geht, denn wenn du dich entspannst und an den Strand gehst, tust, was immer du willst, wird jemand diese Arbeit machen und zwar auf eine Weise, die uns nicht gefallen wird. Also ist es… ja, ich mache das gerne, und ich bin begeistert, mehr und mehr zu tun.

Epoch Times: Ich verstehe, ich verstehe. OK. Und diese Ablehnung des kulturellen Marxismus – das ist natürlich etwas, das hier in den Vereinigten Staaten ein großes Thema ist. Ist das etwas, was Ihr Vater als etwas sieht, an dem er beteiligt sein kann, oder…..

Eduardo Bolsonaro: Ja. Wenn man aufhört, dieser Nichtregierungsorganisation Geld zu geben, ist das eine große Sache, denn manchmal spreche ich von der Universität, aber manchmal haben sie Gruppen, wissen Sie, in Venezuela sagen sie Kollektive. Aber diese Gruppen von Menschen, sie gehen zu den Teenagern, sie gehen zu den Lehrern, sie versuchen, diese Bewegung besonders mit Hilfe von Schulen und Universitäten zu machen. Wenn du aufhörst, ihnen Regierungsgeld zu schicken, machst du einen wirklich guten Job. Wie ich hier sagte, sind sie Meister bei der Spaltung der Gemeinschaften zwischen Schwarz und Weiß, sogar Vater und Sohn, Männer und Frauen, Nord gegen Süd. Für all diese Fälle haben Sie eine Nichtregierungsorganisation, aber sie erhalten viel Geld von der Regierung.

Epoch Times: Ich verstehe.

Eduardo Bolsonaro: Ihre Aufgabe ist es also, die Menschen voneinander zu trennen und ihnen dann zu sagen, was das Beste für sie ist. „Oh nein. Du weißt nicht, was das Beste für dich ist. Man muss hier für diesen Kandidaten stimmen“ und so weiter.

Epoch Times: Die Regierung wird also die politische Korrektheit aufheben.

Eduardo Bolsonaro: Das tut man bereits. Es geht nicht nur darum, gegen diese Art von Gruppe zu sein, sondern auch um den Respekt vor dem Geld der Menschen. Wenn die Regierung Ihr Steuergeld erhält, geben Sie Ihr Geld…. Ich meine, zumindest vertraue ich darauf, dass es für Bildung, Sicherheit und Gesundheit ist,[unhörbar] Leute erhalten 10.000 Dollar pro Monat, um diese Arbeit zu erledigen. Komm schon, es ist nicht das, was Brasilien dazu bringt, die Nummer eins in Wirtschaft und Technologie zu werden.

Epoch Times: Eine der Parallelen zwischen Ihrem Vater und Präsident Trump und etwas, an dem Steve Bannon sehr engagiert ist, die Bewegung ist engagiert – Trump ist ein Kritiker der globalistischen Institutionen. Einer seiner Slogans ist „America First“. Einer der Slogans Ihres Vaters ist „Brazil First“. Was ist aus brasilianischer Sicht falsch am Globalismus?

Eduardo Bolsonaro: Weil sie die ganze Welt verändern wollen. Brasilien ist nicht wie die USA. Brasilien ist nicht wie Argentinien. Wir mögen Fußball. Wir haben Karneval. Sie mögen American Football. Sie mögen Baseball. Sie haben Mardi Gras. Also sind es verschiedene Völker. Wir müssen nicht gezwungen werden, wie etwas auszusehen, das uns nicht gefällt. Wir müssen unsere Kultur bewahren und wir haben eine schöne Kultur. Wir müssen unser Gedächtnis, unsere Geschichte bewahren, und es gibt nichts Schlechtes daran. Deshalb sind wir Brasilianer. Ihr seid Amerikaner. Es gibt Argentinier. Es gibt Italiener. Es gibt Chinesen. Und was ist damit los? Warum müssen alle gleich sein? Und gezwungen, genauso zu sein. Warum muss ich mir etwas auf der Straße ansehen und sagen, dass es mir gefällt, wenn es mir eigentlich nicht gefällt? Das ist meine Meinung. Was man will, ist, Leute mitzubringen und sie über den Staat zu stellen. Es ist der Staat, der den Menschen dient, es ist nicht das Gegenteil. Ich brauche keine Politiker, die mir sagen, was das Beste für mich ist.

Epoch Times: Ich verstehe schon. OK.

Eduardo Bolsonaro: Sie erinnern mich sogar mit dieser Geschichte an etwas. In einigen Staaten Brasiliens gibt es ein Gesetz, das untersagt etwas. Sie haben Salz auf dem Tisch in den Restaurants. Denn Salz ist nicht gut für das Herz, für den Blutdruck. Also nehmen sie es vom Tisch der Restaurants weg. Wenn Sie wollen, müssen Sie den Kellner fragen. Sie können jetzt lächeln. Das ist keine große Sache. Das ist in Ordnung. Wir können ohne das überleben, aber nach dem Salz wird der Tag ohne Fleisch kommen. Stellen Sie sich vor, die Regierung beginnt Ihnen zu sagen, dass Fleisch nicht gut für Ihre Gesundheit ist, dass Sie das Fleisch gegen ein anderes Produkt austauschen müssen. Und dann geht es immer wieder weiter. Das ist keine Freiheit.

Epoch Times: Ich verstehe schon. Sie und Ihr Vater wollen sich also für die Freiheit einsetzen und dafür, dass die Menschen Verantwortung für ihr eigenes Leben tragen und für die Authentizität ihrer eigenen Erfahrung, nicht für etwas, das von oben kommt.

Eduardo Bolsonaro: Ja. Und deshalb hat mein Vater auch Paulo Guedes zum Wirtschaftsminister ernannt. Paulo Guedes, er hat einen Spruch, dass es „Mehr Brasilien und weniger Brasilia“ ist. Brasiliens Hauptstadt ist die Hauptstadt Brasilia. Was meint er damit? Ist es das der Staat, müssen wir kleiner werden, um weniger Steuern von Ihnen zu bekommen. So bleibt Ihr Geld von Ihrer Arbeit bei Ihnen, und Sie tun, was Sie für besser halten. Ich denke, das ist Freiheit. Niemand will die Hälfte seines Gehalts an die Regierung zahlen, monatlich. Und am Ende des Tages werden Sie sehen, wie die Politiker Milliarden und Abermilliarden von Dollar stehlen. Wenn Sie gegen die Korruption sind, werden Sie dieser Idee zustimmen.

Epoch Times: Eduardo, ich möchte einen Gang höher schalten und Sie nach ein paar der harten Kritiken fragen, die Ihr Vater in Brasilien erhalten hat. In der vergangenen Woche gab es eine große Kontroverse über ein Foto. Vor über einem Jahr wurde die Stadträtin von Rio de Janeiro, Marielle Franco, ermordet, und diese Woche wurde ein Foto ausgegraben, das Ihren Vater mit dem Arm um einen der Polizisten zeigt, der an der Ermordung von Franco beteiligt war. Und dann, nachdem dieses Foto entdeckt wurde, wurde darauf hingewiesen, dass der andere Mann, der wegen des Mordes verhaftet wurde, in der gleichen Nachbarschaft lebte wie dein Vater, und dass ihr älterer Bruder angeblich mit der Tochter dieses Polizisten ausgegangen sein soll. Und so fordert die Linke eine Untersuchung, wie ich verstehe, um zu sehen, ob Ihr Vater Verbindungen zu paramilitärischen Organisationen, zu Banden hat. Tut er das? Hat er Verbindungen zu diesen mörderischen Banden, die sich in Rio de Janeiro befinden?

Eduardo Bolsonaro: Sie sind verrückt, diese Geschichte aufzubauen. Zuerst, wenn die Leute nein sagen, hat sich jemand mit dem Sohn des Mannes verabredet. Ich sagte, das war nicht ich. Mein Vater lebte bei meinem jüngsten Bruder Hernan. Hernan sagte: „Ich weiß nicht, vielleicht habe ich sie geküsst. Ich weiß nicht.“ Aber es ist nicht Dating oder etwas, das eine großartige Beziehung zwischen beiden ist.

Ja. Der Kerl, der beschuldigt wird, lebt in der gleichen Nachbarschaft wie mein Vater. Aber was kannst man tun? Sind Sie sicher, dass Sie in der gleichen Nachbarschaft von Leuten leben die gute Menschen sind? Manchmal passiert es.

Über das Foto, mein Vater hat Bilder, denke ich, mit fast 100 Prozent der Polizisten von Rio de Janeiro. Er ist sehr beliebt, weil er der Einzige ist, der in Sicherheitsfragen sagt, was die Polizisten und alle Offiziere hören wollen. Ich habe Bilder mit vielen Leuten. Bin ich verantwortlich für das, was sie tun werden? Nein. Aber sie sind verrückt danach, diese Verbindung herzustellen. Aber es gibt keine Verbindung, weil es keinen Grund gibt, warum Jair Bolsonaro diese Stadträtin töten sollte. Warum? Es gibt keinen Grund.

Und noch etwas, wer weiß in Brasilien, fragt jeden Brasilianer, ob er weiß, wer Marielle Franco war, mit allem Respekt, wer sie war, bevor sie getötet wurde. Niemand kennt sie. Ich denke, es ist viel mehr etwas, das paramilitärische oder Drogendealer oder was auch immer betrifft, als etwas von der Politik. Ihre Rede. Es ist, als wäre es eine Rede, die viele der Tyrannen kritisiert hat. Ja. Sehr oft. Da Sie einen Haufen Politiker haben, die jeden Tag dasselbe tun. Es gibt also keinen Grund. Ich bin damit wirklich einverstanden, aber der linke Flügel – sie sind verrückt, diese Verbindung herzustellen. Ist es wichtig, was passiert ist? Sie versuchen, das zu tun, weil es zu Gunsten ihrer Rede von Viktimisierung geht. Und es spielt keine Rolle, dass es in dieser Geschichte eine Leiche eines ihrer Freunde gibt. Sie werden es benutzen und so viel wie möglich für ihre Sache verwenden. Ich entschuldige mich für die Toten, für den Mord, niemand will, dass Menschen in der Politik oder in all den anderen Bereichen verletzt werden, egal in welchem Bereich. Dies ist ein Verbrechen, und ich erwarte, dass, wenn die Polizei diesen Fall aufklärt, alle Kriminellen ins Gefängnis kommen, wie alle anderen Kriminellen, die 62.000 Menschen pro Jahr in Brasilien töten.

Epoch Times: Nun, lassen Sie mich Sie nach einer weiteren Kritik fragen. Die Linke sagt, dass Ihr Vater ein Autokrat sein will, und sie zeigt auf mehrere Dinge, aber vor allem auf eine Rede, die er nach dem ersten Durchgang der Präsidentschaftswahlen gehalten hat. Es war anscheinend eine Rede vor Anhängern in Sao Paulo. Und ich habe das Protokoll nicht überprüft, aber der Bericht besagt, dass er die Arbeiterpartei mit Exil, Folter und Mord bedroht hat.

Eduardo Bolsonaro: Welche Rede war das?

Epoch Times: Das war in der Nacht der ersten Wahl für den Präsidentschaftswahlkampf, und es war eine, die, wie ich gelesen habe, an seine Anhänger in San Paolo gerichtet wurde.

Eduardo Bolsonaro: Mein Vater[unhörbar]. OK, OK, OK, OK, OK.

Epoch Times: Was berichtet wurde, sind sehr starke Worte.

Eduardo Bolsonaro: Freie Rede. Ich möchte sagen…. Ich möchte nur einen einzigen Akt von Jair Bolsonaro sehen, der das während dieser zwei Monate dauernden Regierung tut, der autoritär war. Sie haben keine Verbindung zur Realität. Sie wollen nur, dass Sie eine Geschichte aufbauen, die zu Gunsten ihrer Agenda ist, und dass sie zu ihren Gunsten ist, damit sie die Macht wiedererlangen. Hören Sie sich das einfach nicht an.

Epoch Times: OK.

Eduardo Bolsonaro: Lassen Sie uns einen Blick auf die reale Welt werfen. Manchmal benutzt mein Vater harte Worte. Sicher, ja. Wenn er etwas sieht, was er sagt, dann nennt er die Dinge bei ihren Namen. Er wird nicht versuchen, weich zu sein oder „Oh, nein, lass uns versuchen, mit anderen Worten zu sagen.“ Nein, nein, nein, nein, nein. Er spricht das aus und Gott sei Dank ist er sehr aufrichtig, damit die Leute wissen, wer Jair Bolsonaro ist, und sie sind sehr… sie wissen, für wen sie stimmen. Weil die Menschen manchmal für den Politiker stimmen, und wenn der Politiker an die Macht kommt, ändert sich viel. Nein, nicht mit Jair Bolsonaro. Du weißt richtig…. du weißt ganz genau, wer er ist.

Epoch Times: OK. Ihre Antwort ist also, dass er manchmal Dinge auf eine starke Weise sagt, aber Sie müssen sich seine Handlungen ansehen und seine Handlungen sind nicht autoritär.

Eduardo Bolsonaro: Sicher.

Epoch Times: OK. Nur noch ein paar Fragen. Sie haben heute oft darüber gesprochen über „Danke, Gott“. Welche Rolle spielt der Glaube an Gott in dieser Bewegung, die Ihren Vater unterstützt?

Eduardo Bolsonaro: Ich denke, weil Brasilien ein Land ist, das aus Christen besteht, auch wenn sie nicht an Gott glauben, werden sie in unserem Land sehr gut aufgenommen. Es geht hier nicht um „Ich bin ein Christ“. Das liegt an mir.“ Aber Sie haben, denke ich, ich würde sagen, dass mehr als 80 Prozent der Brasilianer Christen sind, besonders Katholiken und Evangelikale, und sie wollen jemanden, der genauso denkt wie sie. Und ich denke, für mich ist es wirklich, es ist wirklich okay. Sie werden nicht gehen…. Sie stehen nicht vor einer Bewegung in Brasilien, die versucht, Menschen aus anderen Religionen zu töten. Die Christen sind wie die friedlichsten Menschen der Welt. Vielleicht ist das der Grund, warum wir so viele Angriffe erlitten haben. Manchmal greifen sie die Kirche an – katholisch oder evangelisch. Sie tun das Gleiche nicht mit einer anderen Religion, weil sie vielleicht eine große Strafe erhalten können.

Epoch Times: Nur um das klarzustellen, ich habe nicht behauptet, dass Christen in Brasilien gewalttätig sind, sondern nur gefragt.

Eduardo Bolsonaro: Nein, ich weiß, das weiß ich. Es liegt daran, dass ich anfange zu antworten und über andere Dinge nachzudenken, und wenn ich darüber nachdenke, erinnere ich mich sogar nicht mehr daran, was Sie gefragt haben, als ich über dieses Thema sprach.

Nein, aber ich wusste, dass sie große Anhänger von Jair Bolsonaro sind, weil Jair Bolsonaro, sie sich stark für die Familie einsetzen. Ich meine, eine traditionelle Familie. Und er denkt, dass das gesund ist, das ist in Ordnung für unsere Kultur, und er will es nicht durcheinander bringen. Wenn Sie einen Partner haben – wenn Sie ein Mann sind, der mit einem anderen Mann zusammenlebt, dann liegt das nicht bei uns. Entweder nichts verlieren, ich gewinne auch nichts, aber unsere Gesellschaft ist so. Normalerweise haben Sie viel mehr Männer, Frauen mit einem Kind und diese Familie, die Sie in unserer Verfassung geschrieben haben. Wenn Sie wollen, dass Brasilien eine andere Art von Familien akzeptiert, ist das kein Problem. Das können wir tun. Es ist nur so, dass Sie eine Änderung der Verfassung vornehmen. Und das ist in Ordnung, ich würde es respektieren. Aber wir haben auch eine Verfassung. Wir müssen sie respektieren. Ich mag nicht die ganze Verfassung von Brasilien. Ich mag nicht alles, aber wir müssen sie respektieren, wenn wir in einer normalen Gesellschaft leben wollen. Das ist der Grund.

Epoch Times: OK. Wenn die Präsidentschaft Ihres Vaters in dieser Bewegung, der Sie angehören, ein Erfolg ist, nicht Bannons Bewegung, sondern die Bewegung in Brasilien, wenn das ein Erfolg ist, wie wird sich Brasilien im Nachhinein verändern? Worauf kommt es an, wenn die Präsidentschaft von Jair Bolsonaro ein Erfolg wird? Was wird anders sein?

Eduardo Bolsonaro: Könnten Sie das bitte wiederholen?

Epoch Times: Was wird anders sein, wenn die Präsidentschaft Ihres Vaters ein Erfolg wird?

Eduardo Bolsonaro: Es wird eine Menge Dinge wie, wahrscheinlich, andere Leute wie Bolsonaro auftauchen. Menschen, die keine Angst vor dem Politisch Korrekten haben, Menschen, die die Familie verteidigen, Menschen, die Abtreibung nicht mögen, Menschen, die…..

Epoch Times: Abtreibung.

Eduardo Bolsonaro: Uh-huh.

Epoch Times: Ich wollte sicherstellen, dass unsere Zuhörer das Wort verstehen. OK, Abtreibung.

Eduardo Bolsonaro: Abtreibung. Pro-Gun-Politiker auch. Und das ist der Weg wie Meritokratie, wie Sie es nicht brauchen, die Regierung gibt Ihnen eine umfangreiche Liste, Sie können alles mit Ihren eigenen Händen tun, wenn ein kleinerer Staat viel weniger Steuern einnimmt. Ich denke, er kann eine großartige Geschichte schreiben. Er kann einen ersten Schritt zu einem langen Weg des Wohlstands in Brasilien machen. Und wenn er scheitert, werden mit Sicherheit Leute wie Dilma Rousseff und Lula zurückkommen.

Epoch Times: Ja. Am Anfang haben Sie gesagt, wenn er scheitert, dann ist Brasilien zum Sozialismus verdammt.

Eduardo Bolsonaro: Ja, ja, ja.

Epoch Times: Wir haben viel erreicht. Gibt es noch etwas, das Sie hinzufügen möchten? Noch etwas, das wir nicht abgedeckt haben oder das Sie klären möchten?

Eduardo Bolsonaro: Sie haben nach der Sicherheit gefragt…. dass Sie nach meiner Sicherheit hier fragen würden.

Epoch Times: Nun, ich…. das war nur aus Neugierde. Ich meine, Sie sind ein Regierungsbeamter, Sie sind der Sohn des Präsidenten. Ich habe nur gefragt, ob Sie vielleicht ein Sicherheitsteam bei sich haben. Schließlich wurde Ihr Vater fast ermordet.

Eduardo Bolsonaro: Ja, aber ich glaube nicht, dass sie etwas Schlechtes mit mir hier in den USA machen werden. Ich denke, es ist viel einfacher, das in Brasilien zu tun. Einfacher zu machen und einfacher aus den Verhandlungen herauszukommen. Hier bekommen Sie eine harte Strafe. Ich bin sicher, wenn sie versuchen würden, etwas gegen mich, gegen jeden Bürger hier, zu unternehmen, würden sie sich einem wirklich harten Prozess stellen müssen.

Epoch Times: Nun, hoffen wir es.

Eduardo Bolsonaro: Deshalb ist es so anders. Ja. Deshalb haben Sie hier etwa drei oder vier Morde für jede Gruppe von 100.000 Menschen. Und in Brasilien haben wir 30 Morde für jede Gruppe von 100.000 Menschen.

Epoch Times: Okay, nun, hoffen wir, dass es an allen Orten weniger Mord gibt. Und, Gott sei Dank, dass Sie keine Sicherheitsmaßnahmen brauchen.

Eduardo Bolsonaro: Ja. Ich hoffe es.


American Thought Leaders ist ein neues Epoch Times-Angebot, das auf Facebook und YouTube verfügbar ist.

Das Original erschien in The Epoch Times (USA) (deutsche Bearbeitung von al)
Originalartikel: Exclusive: Purging Brazil of Socialism, an Ongoing Battle—Eduardo Bolsonaro

https://www.epochtimes.de/gastautoren/exklusiv-interview-mit-eduardo-bolsonaro-wie-sich-suedamerika-vom-sozialismus-befreit-a2831223.html

21% der Sozialisten sind notorische Lügner – die anderen können nicht anders…

von https://sciencefiles.org

Wetten?

Derzeit kann man am Beispiel von Berlin, der einzigen Hauptstadt eines Landes in Europa, die keinen Mehrwert für die Bewohner des Landes schafft, sondern vom Rest des Landes ausgehalten werden muss, beobachten, wie Sozialisten ihre öffentlichen Positionen missbrauchen, um öffentliche Mittel dazu zu veruntreuen, Lügen zu verbreiten und Mythen zu schaffen.

Die Tagesschau sekundiert in gewohnt unbedarfter oder verlogener Weise:

„Weil Frauen in Deutschland durchschnittlich 21 Prozent weniger als Männer verdienen, gibt es von den Berliner Verkehrsbetrieben am sogenannten „Equal Pay Day“ am 18. März „für einen Tag das weltweit erste Frauenticket“.“

Diese Aussage ist falsch, wird aus Dummheit oder bewusst als Falschaussage verbreitet. Richtig ist:

Weil Frauen im Durchschnitt weniger arbeiten als Männer, häufiger in Teilzeit arbeiten als Männer, in Branchen beschäftigt sind, in denen geringere Löhne bezahlt werden, weil sie häufiger Berufe ausüben, die konsumptiv nicht produktiv sind, weil sie durchschnittlich weniger Arbeitserfahrung vorweisen können als Männer, weil Männer deshalb im Durchschnitt qualifizierter sind als Frauen, weil Männer im Durchschnitt viel häufiger Überstunden machen als Frauen und weil Männer in der Regel mehr Commitment für ihren Beruf aufbringen, während ihn Frauen häufiger als Zeitvertreib bis zur Fortpflanzung oder als Nebentätigkeit auffassen, deshalb ist der durchschnittliche Stundenlohn berechnet auf Basis aller erwerbstätigen Männer für Männer höher als der durchschnittliche Stundenlohn berechnet auf Basis aller erwerbstätigen Frauen.

Man kann auch sagen: Dass Männer im Durchschnitt einen höheren Stundenlohn erhalten als Frauen, ist GERECHT, denn wer mehr leistet und arbeitet, MUSS auch höher bezahlt werden als diejenige, die weniger leistet.

Die Berliner Landesregierung, eine Ansammlung von hell und dunkelroten Linken, will den Mythos, dass das geringere Durchschnittsverdienst, das sich für die Gruppe der erwerbstätigen Frauen, die übrigens deutlich kleiner ist als die Gruppe der erwerbstätigen Männer, in Berlin sind die Verhältnisse 52,7% Männer zu 47,3% Frauen, im Vergleich zur Gruppe der erwerbstätigen Männer ergibt, nicht das Ergebnis gerechter Entlohnung ist, wie gerade dargestellt, sondern ein Ergebnis von Benachteiligung, Diskriminierung oder was auch immer, einmal mehr festschreiben.

Dies ist insofern faszinierend, als – wie Dr. Diefenbach gerade wieder festgestellt hat – Linke nicht zum Lernen in der Lage zu sein scheinen. Wenn Linke etwas durchsetzen wollen und damit scheitern, dann brechen sie den Versuch nicht ab, sondern steigern die Behauptungen, die sie aufstellen, um durchzusetzen, was sie durchsetzen wollen, ins Absurde und Lächerliche. Die Behauptung, Frauen würden bundesweit 21 Prozent weniger verdienen als Männer, mit der insinuiert werden soll, dass die 21 Prozent nicht das Ergebnis gerechter Entlohnung mehrleistender und mehrarbeitender Männer sind, sondern Ergebnis der Lohndiskriminierung zu Ungunsten von Frauen, eine dreiste Lüge, ist ein Beispiel für diese Unfähigkeit. Es sollte sich mittlerweile bis in den Berliner Senat herumgesprochen haben, dass die Zahl derer, die die Lüge vom Gender Pay Gap noch glaubt, außerhalb linker Echozimmer gegen Null geht. Und vermutlich hat es das auch. Als Reaktion darauf, beharrt die Berliner Regierung erst recht auf ihrer unhaltbaren Position und fügt der Unglaubwürdigkeit, die sie für sich bereits gesichert hat, noch die Lächerlichkeit hinzu.

Dass die Berliner Verkehrsbetriebe für den verzweifelten Versuch, die Gender Pay Gap Lüge aufrecht zu erhalten, missbraucht werden, setzt dem Ganzen die Krone auf, denn damit ist sichergestellt, dass Bayern und Baden-Württemberger, Hessen und Hamburger als die Geber im Länderfinanzausgleich die Berliner Lügen mitfinanzieren. Denn: Die Berliner Verkehrsbetriebe sind nicht nur ein Stadtunternehmen, sie sind auch ein Zuschussunternehmen, das jährlich mit mehreren hundert Millionen Euro von der Stadt Berlin bezuschusst werden muss. In den Jahren 2015, 2016 und 2017 waren es alleine 304, 305 und 303 Millionen Euro um einen mageren Gewinn von rund 12 Millionen Euro pro Jahr zu erwirtschaften. Mit anderen Worten, die Berliner Verkehrsbetriebe leben wie die ganze Stadt Berlin auf Kosten der Steuerzahler und da Berlin über den Länderfinanzausgleich den Steuerzahlern in Bayern, Baden-Württemberg, Hessen und Hamburg mit 4,4 Milliarden Euro alleine im Jahr 2018 zur Last fällt, finanzieren diese Steuerzahler auch die neuerliche Lügenkampagne, die wohl aus dem Senat lanciert und von den stadteigenen Verkehrsbetrieben umgesetzt wird.

Wer wissen will, wie Sozialisten die Gelder, die andere erwirtschaftet haben, benutzen, um eine sozialistische Lüge durchzusetzen, wie sie versuchen, die Öffentlichkeit mit ihren Lügen zu manipulieren, der kann dies einmal mehr in Berlin bewundern.

https://sciencefiles.org/2019/03/13/21-der-sozialisten-sind-notorisch-lugner-die-anderen-konnen-nicht-anders/

Der Mythos der US-Sanktionen oder: Wie Sozialisten lügen über Venezuela

von https://sciencefiles.org

Im Englischen gibt es das Blame-Game. Der Begriff wird in der Regel benutzt, um die Reaktion z.B. eines Trainers zu beschreiben, der die Schuld für das unterirdische Spiel, das seine Mannschaft abgeliefert hat, bei den Zuschauern, den Platzverhältnissen, dem Schiedsrichter, den Windböen oder bei der Presse sucht, die in den letzten Wochen so negativ über sein Team berichtet hat.

Das sozialistische Blame-Game geht so: Wann immer ein Land vom Sozialismus ruiniert wurde, tönen die Verteidiger der sozialistischen Idiotie, man habe die Theorie nicht richtig angewendet, die Anwendung sei zwar richtig, aber das Volk noch nicht bereit gewesen für den Sozialismus, oder, in allen Varianten gerne gewählt: Sie verbreiten die Sozialistische Verschwörungstheorie, die folgende Bestandteile umfasst:

Feindliche kapitalistische Agenten hätten die Produktionsmittel sabotiert oder

  • den Marktzugang für die Güter aus sozialistischer Produktion blockiert oder
  • die Preise in einem ruinösen Wettbewerb gesenkt oder
  • Sanktionen gegen den sozialistischen Staat verhängt oder
  • die Bevölkerung zur Flucht aus dem Land verleitet oder
  • Agenten eingeschleust, um die Arbeitsmoral der Bevölkerung zu untergraben
  • oder
  • oder
  • oder

Mit jedem Bestandteil dieser sozialistischen Lebenslüge, dieser sozialistischen Verschwörungstheorie, geben die Sozialisten natürlich zu, dass sie wirtschaftlich dem Kapitalismus hoffnungslos unterlegen sind, aber derart logische Widersprüche der eigenen Heilslehre kümmern Überzeugungstäter in der Regel nicht, so wenig, wie sie Anteil an konkreten Menschen nehmen, wenn es darum geht, die eigene Ideologie auch gegen den Widerstand des „lumpigen Individuums“, wie es Friedrich Engels einmal formuliert hat, durchzusetzen.

Und so wird auch im Fall von Venezuela das „Blame-Game“ gespielt und die Sozialistische Verschwörungstheorie, dieses Mal als „die Sanktionen der USA sind schuld“, verbreitet.

Nehmen wir zum Beispiel die folgende Pressemeldung der LINKE, bei der man sich fragt, warum die Mitglieder der LINKE nicht längst vor Ort in Venezuela sind, um dort Hand anzulegen und durch Arbeit die Situation „der Menschen“ vor Ort zu verbessern. Früher haben LINKE das noch getan, sind sie nach Nicaragua gereist, um Kaffee zu pflücken. Heute sind sie selbst dazu zu bequem.

Zurück zur Pressemeldung:

„Der Anschlag auf den venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro muss auch von der Bundesregierung und der EU verurteilt werden. Es ist, in voller Anerkennung aller wirtschaftlichen und politischen Probleme Venezuelas, ein Armutszeugnis für Berlin und Brüssel, dass sie den bewaffneten Angriff auf einen gewählten Präsidenten nicht umgehend missbilligt haben“, sagt Heike Hänsel, stellvertretende Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE im Bundestag. Hänsel weiter:

„Die Europäische Linke hat das Attentat auf Maduro zu Recht als Angriff auf das venezolanische Volk bezeichnet. Venezuela erleidet aus mehreren Gründen eine schwere Krise, auch wegen der wirtschaftlichen Sanktionen der USA und der EU, die das Land destabilisieren sollen. Terrorismus und Gewalt sind keine Lösung und würden diese Krise erheblich verschärfen. Venezuela braucht jetzt wirtschaftliche Hilfe und einen breiten Dialog zwischen den gegnerischen politischen Lagern.“

Da sind sie, die Sanktionen der bösen USA, die die Wirtschaft von Venezuela, die natürlich ohne Sanktionen unter der Führung der großen Männer Chavez und Maduro geblüht hätte, ruiniert haben.

Die Sanktionen.

Zwei unsrer Kommentatoren haben diesen Unfug einfach so übernommen, offenkundig, weil er ihnen ideologisch in den Kram passt bzw. sie von Brasilien aus versuchen, bezahlten Einfluss auf entsprechende Diskussionen in Deutschland zu nehmen, und die USA für den Niedergang Venezuelas verantwortlich zu machen (was in den Zeitgeist passt, denn derzeit meint man die USA von der Missernte in Surinam bis zum Blackout in Venezuela für alles verantwortlich machen zu können).

Nun, bringen wir doch etwas Licht in das Dunkel „der Sanktionen“. Wer oder was wird mit Sanktionen belegt?

Hier die nach unserer Recherche komplette Liste der Sanktionen, die die USA derzeit gegen Venezuela verhängt haben:

 

Sanktionen im Zusammenhang mit Terrorismus

Seit 2006 sind Sanktionen unter Section 40A des Arms Export Control Act in Kraft, die jeden Verkauf von US-Waffen nach Venezuela untersagen. Eigentlich müsste den LINKEN diese Sanktion in ihr harfengezupftes Friedensbild passen.

2008 hat das US-Finanzministerium Sanktionen gegen zwei Venezolaner und zwei venezolanische Reiseagenturen verhängt. Ihnen wird vorgeworfen, die Libanesische Hisbollah mit Finanzen zu versorgen. Mit Executive Order 13224 wurden die Assets der Betroffenen in den USA eingefroren.

 

Sanktionen im Zusammenhang mit Drogen

Gegen 22 Venezolaner und 27 venezolanische Unternehmen sind unter dem Narcotics Kingpin Designation Act ökonomische Sanktionen verhängt. Ihnen wird vorgeworfen, an Drogengeschäften und Geldwäsche beteiligt zu sein, die u.a. über Kolumbien abgewickelt wurden. Unter den von ökonomischen Sanktionen (ihr in den USA gehortetes Geld wurde eingefroren) Betroffenen sind u.a. der venezolanische General Huga Carvajal, der ehemalige Innenminister von Venezuela Ramón Rodriguez Chacin, der ehemalige Verteidigungsminister General Henry Rangel Silva uam.

 

Sanktionen wegen Menschenschmuggel

Seit 2014 ist Venezuela auf Stufe 3 im Trafficking of Persons Report des US-Außenministeriums als eines der Länder erfasst, die keine Anstrengungen unternehmen, um Menschenschmuggel zu unterbinden. Als Folge sind Restriktionen bei US-Hilfslieferungen an Venezuela in Kraft.

 

Sanktionen wegen antidemokratischer Bestrebungen, Menschenrechtsverletzungen und wegen Korruption

2014 hat der US-Kongress den Venezuela Defense of Human Rights and Civil Society Act in Kraft gesetzt. Damit ist der Präsident der USA ermächtigt, gegen jede individuelle Person oder gegen Institutionen, die in Venezuela gegen Menschenrechte verstoßen oder Gewalt gegen Personen anwenden, Sanktionen zu verhängen.

Mit Executive Order 13692 hat der damalige US-Präsident Barack Obama im Jahr 2015 die Ermächtigung erteilt, von Venezolanern bei US-Banken eingelagerte Geldmittel einzufrieren, wenn die entsprechenden Venezolaner in Akte der Menschenrechtsverletzung der Korruption oder sonstige Akte, die den demokratischen Prozess unterminieren, verwickelt sind. Bis Februar 2019 hat das US-Finanzministerium in 65 Fällen von dieser Ermächtigung Gebrauch gemacht und die Guthaben von u.a. 58 venezolanischen Regierungsmitgliedern in den USA, darunter Präsident Maduro und seine Frau, Vize-Präsident Delcy Rodriguez, der Vizepräsident des staatlichen Ölkonzerns von Venezuela (PdSUV), Diosdado Cabello, eingefroren.

Zum 1. November 2018 hat Präsident Trump mit Executive Order 13850 die Menge der Personen, auf die Sanktionen angewendet werden können, weil sie in Korruption, Menschenrechtsverletzungen oder Gewaltakte verwickelt sind, auf im Goldsektor Tätige ausgeweitet. Das Finanzministerium hat sieben Individuen und 23 Unternehmen aus Venezuela auf Grundlage dieser Executive Order mit Sanktionen belegt.

 

Sanktionen gegen die Ölindustrie

Am 28. Januar 2019 sind Sanktionen gegen den staatlichen Ölkonzern von Venezuela PdVSA in Kraft getreten (Executive Order 13850). Als Ergebnis ist der komplette Besitz sowie die aus diesem Besitz resultierenden Zinsen des Unternehmens in den USA eingefroren.

 

Zusätzliche finanzielle Sanktionen

Mit Executive Order 13808 (August 2017) hat US-Präsident Trump den Zugang der venezolanischen Regierung zu US-Finanzmärkten blockiert.

Mit Executive Order 13827 (März 2018) wurden Transaktionen mit digitaler Währung, an denen die venezolanische Regierung beteiligt ist, auf US-Märkten verboten.

Mit Executive Order 13835 (Mai 2018) wurde der Handel mit venezolanischen Schuldverschreibungen auf US-Märkten untersagt.

Die Sanktionen, die derzeit in Kraft sind, betreffen somit im Wesentlichen die Geldmittel, die die sozialistischen Führer des venezolanischen Volkes, wie es so schön heißt, vor eben diesem in den USA in Sicherheit gebracht haben, sie betreffen Geldmittel aus Drogengeschäften, in die venezolanische Regierungsmitglieder verwickelt sind, sie betreffen den Zugang zu US-Finanzmärkten und seit Januar 2019 auch die venezolanische Möglichkeit, Öl in den USA zu handeln.

Der Großteil dieser Sanktionen ist nach 2008 in Kraft getreten. Die für die venezolanische Wirtschaft relevanten Sanktionen alle erst in jüngster Zeit. Hugo Chavez hat 1999 damit begonnen, die venezolanische Wirtschaft zu zerstören, ein Werk, das Nikolas Maduro unbekümmert fortsetzt.

In der folgenden Abbildung ist der Einschlag sozialistischer Wirtschaftszerstörung gut zu sehen: Die Regierungsübernahme von Chavez wird unmittelbar von einem Absturz der Wirtschaftsleistung gefolgt. Hohe Ölpreise nach 2003 sorgen für eine kurze „Erholung“. Spätestens seit 2012 wird Venezuela von der Realität der Misswirtschaft eingeholt. Seitdem schrumpft die Wirtschaft mit erheblichem Tempo und ganz ohne den Einfluss von US-Sanktionen.

Die Erdölproduktion in Venezuela ist bis Mitte 2016 konstant und nimmt nach 2016 kontinuierlich ab, Mangel an Material, Mangel an Fachkräfte (die Venezolaner fliehen aus ihrem Land), Mangel an finanziellen Mitteln sorgen dafür, dass die Fördermenge sukzessive abnimmt, abermals ohne ein Zutun von US-Sanktionen.

Tatsächlich konnte der venezolanische Ölkonzern PdVSA bis Anfang 2019 weitgehend ungehindert sein Öl verkaufen, hätte es verkaufen können, wenn da nicht die Misswirtschaft, der Materialmangel, das Missmanagement und viele andere Faktoren gewesen wären, die dazu geführt haben, dass eine Förderstelle nach der nächsten in ihrer Leistung gedrosselt werden musste.

Ein Leser von ScienceFiles hat dies in einem Kommentar schön zusammengefasst. Wir zitieren ihn an dieser Stelle und hoffen, einmal mehr eine der sozialistischen Lügen, mit denen das Versagen dieser Menschenfeinde und wirtschaftlichen Nieten kaschiert werden soll, entlarvt zu haben.

Dem Artikel kann man voll und ganz zustimmen. Venezuela wurde lange als der Sozialismus des 21. Jhd. bezeichnet und heute noch von der DKP und Linkspartei verherrlicht. Dabei reicht schon Basiswissen in Ökonomie und Politik um die Gründe für den Niedergang Venezuelas in der Planwirtschaft, Kollektivierung und Korruption der linken Junta zu erkennen. Sanktionen des Westens waren symbolischer Natur. Erdöl wird nach wie vor international nach gefragt, da braucht man die USA nicht als Abnehmer. Erst vor einigen Jahren wurde Venezuela in den Mercosur aufgenommen, konnte dort alle Waren absetzen, die es wollte. Alle diese Wirtschaftskontakte nach Mercosur zerbrachen, obwohl in Brasilien, Argentinien und Bolivien linke Regierungen an der Macht waren aus drei einfachen Gründen.

1. Das Land hatte überhaupt keine rentable Produktion mehr, es gab nichts zu exportieren außer Öl und auch das immer weniger.

2. Auch Mercosur Staaten akzeptieren nur konvertible Devisen im Außenhandel. Als die venezolanische Regierung vor einigen Jahren begann, die Ausfuhr von Dollar, welche ausländische Unternehmen in Venzuela erlösten, durch massive Kapitalmarkt-Kontrollen zu verhindern, kam der Handel vollends zum erliegen. Ähnlich wie die DDR wollte man ausländische Unternehmen zwingen, zu frei erfundenen Wechselkursen die Landeswährung zu akzeptieren. Mit dem Westen hat das gar nichts zu tun, dessen Einfluss auf Mercosur war minimal. Zu solchen Konditionen lohnen sich keine Geschäfte.

3. Die staatlichen Preisvorgaben für landeseigene Produkte liegen schon lange unter den Herstellungskosten, es gibt nur noch subventionierte Staatsunternehmen, deren Produktion an den linken Klüngel geht und Privatunternehmen, die hohe Schmiergelder zahlen, den Schwarzmarkt beliefern, sich in Devisen bezahlen lassen.

Etwas Positives hat die ganze Entwicklung: Seit dem Putsch in Venezuela haben die Sozialisten in Südamerika praktisch jede Wahl verloren und die aggressive Einmischung Russlands hat zu einem Schwenk Brasiliens auf die USA zu geführt. Die letzte Region der Erde, wo Sozialisten noch dachten einen einen sozialistischen Block errichten zu können, hat sich endgültig ihrem Zugriff entzogen. Dann noch die Bilder, wie Hilfslieferungen an der Grenze vom Militär abgewiesen wurden, das war selbst für linke Juntas in Süd- und Mittelamerika bisher etwas neues und die einfachen Menschen bekommen das mit. Die Irrationalität solcher Entscheidungen hinterlässt bleibende Eindrücke auch bei sonst unpolitischen Bürgern

https://sciencefiles.org/2019/03/11/der-mythos-der-us-sanktionen-oder-wie-sozialisten-lugen-uber-venezuela/

“Superfaschismus”: Das wahre Gesicht des Sozialismus, geschildert von Zeitzeugen

von https://sciencefiles.org

Wenn Sozialisten etwas nicht leiden können, dann mit der Realität konfrontiert zu werden. Wann immer Sozialisten mit Fakten konfrontiert werden, wie z.B. damit, dass es nicht einmal 20 Jahre in Venezuela gedauert hat, bis der Sozialismus ein reiches Land auf die Stufe von Somalia befördert und zu einem bettelarmen Land gemacht hat, reagieren sie gereizt, verärgert, mit Hass.

Fakten sind der Sozialisten Feind, denn Sozialismus ist eine Chimäre, eine Inszenierung, die Freiheit von Not verspricht, um Unfreiheit durch Willkür, Bevormundung und Zwang zu rechtfertigen. Schon Tocqueville hat 1848 über den Sozialismus geschrieben, dass er die Freiheit zerstört: „Die Demokratie erkennt jedem einzelnen seinen Eigenwert zu, der Sozialismus degradiert jeden einzelnen zu einem Funktionär der Gesellschaft, zu einer bloßen Nummer. Demokratie und Sozialismus haben nur ein einziges Wort miteinander gemeinsam: die Gleichheit. Aber man beachte den Unterschied: während die Demokratie die Gleichheit in der Freiheit sucht, sucht der Sozialismus sie im Zwang und der Knechtung“.

Heute, da die Erinnerung an die Schreckensherrschaft, die Mördersysteme der Sozialisten verblasst, man wieder behaupten kann, Sozialismus sei etwas anderes als Faschismus, Sozialisten sich wieder als Opfer inszenieren können, deren Scheitern dem Feind, der heute aus neoliberalem Kapitalismus bestehen soll, angelastet werden soll, heute, da es kaum jemanden stört, wenn sie sich als Antifaschisten inszenieren und behaupten, sie seien die eigentlichen Verteidiger der Demokratie, ist es wichtiger denn je, an den Weg in die Knechtschaft zu erinnern, der immer dann angetreten wird, wenn Sozialisten die politische Führung in einem Land übernehmen.

1944, als Friedrich A. von Hayek sein Buch „Road to Serfdom“ (Weg in die Knechtschaft) erstmals veröffentlicht hat, hat er dies vor dem Hintergrund getan, dass selbst englische Intellektuelle sich für den Sozialismus erwärmt haben. Sein Ziel war nicht nur, vor dem Sozialismus zu warnen, sondern vor allem die Menschenfeindlichkeit und die Irrationalität, die Fundamente des Sozialismus, des Superfaschismus, wie ihn Max Eastman genannt hat (siehe unten) offenzulegen. Es ist ihm, wie kaum jemandem seither, gelungen.

Wir zitieren im Folgenden eine besonders wichtige Stelle aus der deutschen Übersetzung der Road to Serfdom, die wir vor allem jüngeren Lesern ans Herz legen wollen, denen, die der Ansicht sind, Sozialismus sei das Gegenteil von Faschismus. Er ist es nicht. Sozialismus ist ein Superfaschismus:

„In den letzten Jahren sind die alten Befürchtungen wegen der unerwarteten Folgen des Sozialismus aufs Neue stark betont worden, und zwar von einer Seite, von der man es am wenigsten vermutet hätte. Die in manchen Beziehungen außerordentliche Ähnlichkeit der Verhältnisse unter dem ‚Faschismus‘ und dem ‚Kommunismus‘ hat ihren Eindruck auf einen Beobachter nach dem anderen nicht verfehlen können, obgleich sie mit der gegenteiligen Erwartung an das Problem herangingen. Während ‚Fortschrittler‘ bei uns und in anderen Ländern sich noch der Täuschung hingaben, dass Kommunismus und Faschismus entgegengesetzte Pole darstellten, begannen immer mehr Leute sich zu fragen, ob diese neuen Despotien nicht das Ergebnis der gleichen Tendenzen seien. Selbst auf Kommunisten müssen Zeugnisse wie das Max Eastmans, des alten Freundes Lenins, einigen Eindruck gemacht haben. Dieser sah sich zu der Feststellung veranlasst, dass ‚der Stalinismus, statt besser, schlimmer ist als der Faschismus, unbarmherziger, barbarischer, ungerechter, unmoralischer, antidemokratischer, ohne durch eine Hoffnung oder ein Bedenken gemildert zu werden‘, und ‚dass man besser daran täte, ihn als einen Superfaschismus zu bezeichnen‘. Sehen wir gar, wie derselbe Autor zugibt, dass das System Stalins nichts anderes als Sozialismus ist, nämlich in dem Sinne, dass es unvermeidliche, wenn auch unerwartete politische Begleiterscheinung der Nationalisierung und Kollektivierung bildet, die ihm unter anderem dazu dienen sollten, seinen Plan für die Errichtung einer klassenlosen Gesellschaft durchzuführen, so kommt seiner Schlussfolgerung unzweifelhaft allgemeine Bedeutung zu.

Der Fall Eastmans ist vielleicht der bemerkenswerteste. Aber Eastman ist keineswegs der erste oder der einzige wohlwollende Beobachter des russischen Experiments, der zu solchen Folgerungen kommt. Bereits einige Jahre zuvor fasste W. H. Chamberlin, der während seiner zwölfjährigen Tätigkeit als amerikanischer Korrespondent in Russland das ganze Gebäude seiner Ideale hatte einstürzen sehen, die Ergebnisse seiner Studien in Russland, Deutschland und Italien in dem Satz zusammen: ‚Es ist sicher, dass der Sozialismus sich wenigstens im Anfang als ein Weg erweist, der nicht zur Freiheit, sondern zur Diktatur und Gegendiktatur und zum erbarmungslosen Bürgerkrieg führt. Ein Sozialismus, der mit demokratischen Mitteln erkämpft und erhalten wird, scheint endgültig zu den utopischen Dingen zu gehören’. In ähnlicher Weise kommt ein englischer Schriftsteller, F. A. Voigt, der die Entwicklung in Europa lange Jahre hindurch als Auslandskorrespondent aus nächster Nähe beobachtet hatte, zu dem Schluss, dass der ‚Marxismus zum Faschismus und zum Nationalsozialismus geführt hat, weil er in allen wesentlichen Punkten Faschismus und Nationalsozialismus zugleich ist“. Walter Lippman ferner hat die Überzeugung gewonnen, dass ‚unsere Generation jetzt durch Erfahrung lernt, was geschieht, wenn die Menschen die Freiheit aufgeben und zu einer Zwangsorganisation von Gesellschaft zurückkehren. Obwohl sie sich ein reicheres Leben versprechen, müssen sie in Wirklichkeit darauf verzichten, in dem Maße, wie organisierte Lenkung zunimmt, muss die Vielfalt der Zwecke der Gleichförmigkeit weichen. Das ist die Nemesis der Planwirtschaft und des Autoritätsprinzips in der menschlichen Gesellschaft‘.

Man könnte aus den Veröffentlichungen der letzten Jahre noch viele ähnliche Feststellungen von urteilsfähigen Autoren zitieren, insbesondere von solchen, die als Bürger der jetzt totalitären Staaten den Wandel miterlebt haben und infolge ihrer Erfahrungen manche ihrer Lieblingsauffassungen haben revidieren müssen. Ich führe als weiteres Beispiel einen deutschen Schriftsteller an [Peter Drucker], der dieselbe Schlussfolgerung vielleicht richtiger formuliert als die bereits erwähnten:

‚Der vollständige Bankrott des Glaubens, man könne zu Freiheit und Gleichheit durch den Marxismus gelangen, hat Russland auf denselben Weg zu einem totalitären, rein negativen und nicht-ökonomischen Gesellschaftssystem der Unfreiheit und Ungleichheit getrieben, den Deutschland gegangen ist. Nicht als ob Kommunismus und Faschismus dasselbe wären. Faschismus ist das Stadium, das erreicht wird, nachdem der Kommunismus sich als Illusion herausgestellt hat, und er hat sich im Russland Stalins als eine ebenso große Illusion erwiesen wie im vorhitlerischen Deutschland.

Ebenso bedeutsam ist der Verlauf der geistigen Entwicklung bei vielen Führern des Nationalsozialismus und des Faschismus. Jedem, der den Aufstieg dieser Bewegungen in Italien oder Deutschland beobachtet hat, ist die große Zahl von führenden Männern, von Mussolini abwärts, einschließlich Laval und Quisling, aufgefallen, die als Sozialisten begonnen und als Faschisten oder Nationalsozialisten geendet haben. Und was von den Führern gilt, trifft noch weit mehr auf die Masse der Parteiangehörigen zu. Es war in Deutschland allgemein bekannt, dass ein junger Kommunist verhältnismäßig leicht zum Nationalsozialismus bekehrt werden konnte und umgekehrt; am besten wussten dies die Propagandaleiter der beiden Parteien. Mancher Universitätsdozent in England hat während der dreißiger Jahre englische und amerikanische Studenten vom Kontinent zurückkehren sehen, die selber nicht wussten, ob sie Kommunisten oder Nationalsozialisten waren, die aber eines sicher wussten, nämlich dass sie die abendländische liberale Kultur hassten.

Es trifft natürlich zu, dass die Kommunisten und Nationalsozialisten oder Faschisten in Deutschland vor 1933 und in Italien vor 1922 häufiger miteinander in Konflikt geraten sind als mit anderen Parteien. Sie warben als Rivalen um die Gunst desselben Menschenmaterials und hassten sich gegenseitig wie Ketzer. Aber ihre Praxis zeigte, welche enge Verwandtschaft zwischen ihnen besteht. Für beide ist der wahre Feind, der Mensch, mit dem sie nichts gemeinsam hatten und den zu überzeugen aussichtslos war, der Liberale alter Schule. Während für die Nationalsozialisten der Kommunist, für die Kommunisten der Nationalsozialist und für beide der Sozialist als Rekrut in Frage kam als ein Mann, der aus dem rechten Holz geschnitzt war, wenn er auch auf falsche Propheten gehört hatte, wussten sie beide, dass es zwischen ihnen und denen, welchen es mit dem Glauben an die Freiheit wirklich Ernst war, keinen Kompromiss geben konnte.

Ergebnisse des Sozialismus in Kambodscha Quelle

Um jeden Zweifel bei den Menschen zu beseitigen, die durch die offizielle Propaganda der einen oder der anderen Seite irregeführt worden sind, möchte ich eine weitere Feststellung eines Gewährsmannes zitieren, der über jeden Verdacht erhaben sein sollte. In einem Artikel unter der bezeichnenden Oberschrift ‚The Rediscovery of Liberalism‘ schreibt Eduard Heimann, einer der Führer des religiösen Sozialismus in Deutschland das Folgende:

‚Das Hitlersystem stellt sich sowohl als echte Demokratie wie auch als echten Sozialismus hin, und die schreckliche Wahrheit ist, dass ein Kern von Berechtigung in diesen Behauptungen steckt – zwar nur ein winziges Körnchen, aber jedenfalls groß genug, um als Grundlage für phantastische Entstehungen dienen zu können. Das Hitlersystem geht sogar so weit, sich zum Beschützer des Christentums aufzuwerfen, und das Grauenvolle ist, dass selbst diese grobe Verdrehung geeignet ist, einen gewissen Eindruck zu machen. Aber eines ist in all diesem Meer des Irrtums sonnenklar: Hitler hat nie den Anspruch erhoben, den echten Liberalismus zu vertreten. So genießt der Liberalismus die Auszeichnung, die von Hitler bestgehasste Lehre zu sein.‘

Wir müssen hinzufügen, dass dieser Hass sich in der Praxis nur wenig betätigen konnte, und zwar aus dem einfachen Grunde, weil der Liberalismus in Deutschland zur Zeit der Machtergreifung durch Hitler bereits so gut wie tot war. Es war der Sozialismus, der ihm den Garaus gemacht hat“ (47-52)

Es ist geradezu erschreckend, wie aktuell der Text von Hayek wieder ist. Studenten, die nicht wissen, welche Form des Faschismus sie gerade umarmen, die sich für irgendwie Links halten und nur wissen, dass sie die abendländische liberale Kultur, also heute das Werk der alten weißen Männer hassen, sind ebenso eine Erscheinung dieser geistigen Retardierung wie es die sozialistischen Köder sind, die ihre Pervertierung sozialer Gerechtigkeit in Form von Gleichstellung als Preis für den Verkauf der Individualität aussetzen.

https://sciencefiles.org/2019/03/10/superfaschismus-das-wahre-gesicht-des-sozialismus-geschildert-von-zeitzeugen/