Exklusiv-Interview mit Eduardo Bolsonaro: Wie sich Südamerika vom Sozialismus befreit

Von American Thoght Leaders Team – Epoch Times USA

Im Rahmen der Kolumne „American Thought Leaders“ hat die Epoch Times USA ein Interview mit dem Politiker Eduardo Bolsonaro geführt. Er ist Mitglied des brasilianischen Kongresses und Sohn des Präsidenten Jair Bolsonaro.

Eduardo Bolsonaro spricht während des Wahlkampfes 2018 in Brasilien vor Krankenhauspersonal. Sein Vater der Präsidentschaftskandidat Jair Bolsonaro wurde nach einer Messerattacke in diesem Krankenhaus behandelt.Foto: Nelson ALMEIDA / AFP/GettyImages

 

Die Epoch Times führte anlässlich des Staatsbesuchs seines Vaters im Weißen Haus am 19. März ein Gespräch mit Eduardo Bolsonaro, Kongressabgeordneter in Brasilien und Sohn des brasilianischen Präsidenten Jair Bolsonaro.

Anmerkung zur deutschen Version: Im Folgenden finden Sie eine leicht redigierte Mitschrift des Interviews, als Übersetzung des englischen Transskripts. Wir haben die Wortwahl und den manchmal etwas eigenwilligen Satzbau aus dem Original übernommen und nur an einigen Stellen, aus Gründen der besseren Verständlichkeit, leicht überarbeitet. Für Kenner der englischen Sprache haben wir das Interview in diesen Artikel als YouTube-Video eingebunden. Eduardo Bolsonaro ist trotz seines leichten Akzents gut zu verstehen.

 

 

Epoch Times: Sie haben zwei Amtszeiten im Kongress in Brasilien absolviert und bei dieser letzten Wahl haben Sie mit einem Erdrutschsieg gewonnen – Sie hatten mehr Stimmen, als jemals ein brasilianisches Kongressmitglied zuvor.

Eduardo Bolsonaro: Ja. Das war eine Überraschung für uns. Wir haben nicht so viel erwartet, aber es war historisch. Es sagt viel über die Zeit aus, in der wir leben. Nicht nur in Brasilien. Wenn man sich in der ganzen Region umsieht, gibt es andere Menschen mit den gleichen Gedanken: So, wie Präsident Jair Bolsonaro, und auch wie Trump. Schauen Sie nach Chile, dort haben Sie Sebastian Pinera; Kolumbien, Ivan Duque Márquez; Paraguay, Mario Abdo Benítez; Mauricio Macri in Argentinien.

Es handelt sich also nicht um eine Bewegung der extremen Rechten, wie es die Presse normalerweise sieht. Es ist etwas Natürliches und eine große Botschaft, dass wir den Sozialismus nicht mehr wollen.

Epoch Times: Das ist eine erstaunliche Veränderung. Ich verstand es so, dass es noch vor sechs Jahren in Brasilien keine konservative Partei gab. Ist das wahr?

Eduardo Bolsonaro: Das ist wahr. Es war so schwer für Jair Bolsonaro, eine Partei zu finden, die ihn klar als Präsidenten unterstützen würde. Und jetzt sind wir die größte Partei des Kongresses. Wir haben diese große Veränderung. Es ist also etwas, an das man selbst manchmal kaum glauben kann, wie in einem Traum.

Epoch Times: Warum glauben Sie, dass dies so schnell geschah, und, wie Sie sagen – nicht nur in Brasilien, sondern in mehreren anderen südamerikanischen Ländern?

Eduardo Bolsonaro: Wenn wir die ganze Region betrachten, alle Ex-Präsidenten, dann waren sie Freunde. Evo Morales in Bolivien, Hugo Chávez, dann Maduro in Venezuela, Lula, dann Dilma in Brasilien, Correa in Ecuador und die Kirchners in Argentinien. Und dann hatten die Leute die Nase voll davon, wissen Sie. Weil es bei allen um den Putsch und die politische Korrektheit ging. …. Und die Leute waren es leid. Es gab so viele Skandale in Bezug auf Korruption, dass die Leute sagten: „OK, wir wollen uns ändern.“

Und wer hat den Wandel repräsentiert? Wer sagt, was den Menschen am nächsten ist? Dann finden sie Jair Bolsonaro – denn Jair Bolsonaro hat während seiner gesamten Kampagne nicht einmal eine Million Dollar ausgegeben. Er ist jemand, der seinem Land 17 Jahre in der Armee und dann fast 30 Jahre als Abgeordneter diente. Und er hat nicht allzu viel Unterstützung von den politischen Parteien. Also, es war eine schwierige Wahl, aber wir hatten eine Sache, die alle anderen Kandidaten nicht hatten. Die Menschen waren auf seiner Seite.

Epoch Times: Nun, das ist eine wirklich interessante Geschichte. Ich verstehe, dass die Menschen die Korruption leid waren. Es gibt seit Jahrzehnten sozialistische Regierungen. Was hat es geschafft, die Menschen zusammenzubringen? Es ist eine Sache, unzufrieden mit dem Verlauf der Dinge zu sein. Es ist eine andere Sache zu sehen, dass es eine Alternative gibt und dass Ihr Vater den Brasilianern eine andere Chance geboten hat.

Eduardo Bolsonaro: Sie haben ein Video im Internet, das zeigt, wie Ex-Präsident Lula spricht und lacht, wie er feiert, dass Sie nicht einmal einen Kandidaten haben, der konservativ ist. Es war, glaube ich, 2010 oder 2014.

Weil es schwer war, erwachsen zu werden. Wissen Sie, am Anfang ist der Sozialismus wie eine Schule. Die Leute mögen es. Jeder hat Geld. Jeder kann alles kaufen, aber dann kommt früher oder später die Rechnung. Und in Brasilien, als diese Abrechnung kam, war es während der Amtszeit von Dilma Rousseff. Und wir sahen uns mit 14 Millionen Arbeitslosen konfrontiert. Es war wirklich hart. Es war, glaube ich, die schlimmste Krise, die Wirtschaftskrise, die es je in Brasilien gegeben hat. Es half uns auch, diese Veränderung zu vollziehen.

Epoch Times: Also, die Leute können sehen, dass die Dinge nicht funktioniert haben?

Eduardo Bolsonaro: Ja. Ganz klar, ganz klar. Und es ist nicht nur ein Punkt. Wenn man sich die Sicherheitslage ansieht, haben wir Jahr für Jahr Rekorde in Brasilien. Wir stehen vor einer Rekordzahl von Morden. Und sie sagen: „Er raubt, weil er nicht auf diese Schule gehen konnte, als er jünger war.“ Sie sagen: „Das Problem ist unsere Gesellschaft, weil die Menschen keine schwarzen Menschen mögen.“ Bei dieser ganzen Sache geht es um politische Korrektheit. Aber wenn die Leute ihre Türen öffnen, ist die Welt völlig anders als das, was die Regierung ihnen sagt, und die Leute hatten die Nase voll davon.

Es gibt ein Verantwortungsbewusstsein, das wir (die Mitglieder der Partei von Jair Bolsonaro) haben. Als hätten wir keine zweite Chance. Wir haben nur eine Kugel, und wir müssen das Richtige tun und die gesamte Geschichte Brasiliens verändern. Weil wir uns darüber im Klaren sind, dass, wenn wir scheitern, die linken Kerle mit der ganzen Geschichte zurückkommen werden, und Brasilien wird Venezuela viel ähnlicher sein als zum Beispiel den Vereinigten Staaten.

„Wir sind den Sozialismus leid“

Epoch Times: Diese wundersame Veränderung, die vor fünf oder sechs Jahren geschah, als die Brasilianer plötzlich sagten, wir sind den Sozialismus leid. Sie sehen das als zerbrechlich an, dass, wenn Sie ihnen nicht zeigen, was funktioniert, sie zum Sozialismus zurückkehren werden. Ist das der Fall?

Eduardo Bolsonaro: Ja, ja, ja, sicher. Weil es einfach ist, die Sprüche (von links zu verwenden). Sie sagen: „Hey Mann, ich bin hier für den Frieden. Jeder, der etwas anderes sagt, ist gegen den Frieden.“ „Hey, hey, hey, Mann. Ich bin hier, um euch zu beschützen, schwarze Leute. Jeder, der gegen das ankämpft, was ich dir sage, ist rassistisch.“ Und sie machen mit all den anderen Themen weiter. Deshalb sagen sie, dass Bolsonaro rassistisch, fremdenfeindlich, homophob, nationalsozialistisch, faschistisch und jetzt auch noch das andere Zeug ist. Sie schaffen sogar neue Worte, schlechte Worte, um zu sagen, dass Bolsonaro so ist.

Und wenn Sie dann ins Internet gehen, wo Sie nicht die Mainstream-Medien brauchen, um Ihnen zu sagen, was los ist, können Sie mit eigenen Augen sehen – öffnen Sie einfach Instagram auf Ihrem Smartphone oder Facebook und Sie werden ganz andere Menschen sehen.

So war das Internet in der Kampagne von Jair Bolsonaro unerlässlich, um den Menschen zu zeigen, wer er ist, dass er nicht rassistisch, faschistisch, nationalsozialistisch, fremdenfeindlich, homophob und all das andere Zeug ist.

Und was sie (die Linke) in Brasilien tun, tun sie in den Vereinigten Staaten, sie tun es in Europa, sie tun es in Chile, in Kolumbien. Sie alle sind sehr gut vernetzt, und deshalb möchte ich meinen Einfluss und die Position, die ich jetzt habe, nutzen, um ihn weltweit aufzubauen, um dieses Wunder, das in Brasilien geschah, auch in anderen Ländern zu vollbringen. Damit es keine kleine Welle ist, sie dauerhaft ist. Wir müssen uns wirklich organisieren und den Sozialismus stoppen, solange wir können.

Epoch Times: Social Media waren es also, die es Ihrem Vater erlaubten, die Darstellung der Linken zu durchbrechen, um eine direkte Verbindung zu den Menschen herzustellen? Das ist die Geschichte?

Eduardo Bolsonaro: 100 Prozent. Wenn man sich die sozialen Medien von Jair Bolsonaro ansieht, ist es riesig. Es ist sogar noch größer als das von vielen Fußballspielern oder Entertainern. Und es machte den totalen Unterschied in dieser Kampagne aus. Und ich muss sagen, dass mein Bruder, Carlos Bolsonaro, sich um die sozialen Medien von Jair Bolsonaro kümmert. Carlos mag es nicht, Interviews zu machen. Er mag es nicht, öffentlich aufzutreten, aber er ist der größte Mann, der bei dieser Wahl eine Verantwortung hatte. Nach dem Messerattentat gegen meinen Vater blieb er 77 Prozent der Kampagnenzeit im Krankenhaus oder zu Hause.

Also stellen Sie sich vor, Sie stoppen die ganze Kampagne. Sie werden nicht durch alle Staaten gehen. Sie werden zu Hause bleiben und nur mit einem Handy reden. Das ist passiert, also dank meines Bruders. Und wenn man sich die Interviews meines Vaters nach seiner Wahl ansieht, als er das erste Mal live im Fernsehen war, sagte er: „Danke, Carlos Bolsonaro.“ Und auch als er am 1. Januar sein Amt antrat, sagte er wieder: „Danke, mein Sohn, Carlos Bolsonaro.“

Epoch Times: Für diejenigen, die über die brasilianische Politik vielleicht nicht ganz auf dem Laufenden sind, Ihr Vater erlitt Anfang September bei einem Angriff eine sehr schwere Stichwunde. Ist er fast gestorben?

Eduardo Bolsonaro: Ja, es war wirklich schwer. Vor einiger Zeit konnte ich nicht einmal darüber reden, weil ich irgendwie emotional wurde. Aber ich gewöhne mich langsam daran. Als er niedergestochen wurde, habe ich im Bundesstaat São Paulo eine Wahlkampfreise gemacht. Er war in einem Nachbarstaat namens Minas Gerais, in einer Stadt namens Juiz de Fora. Und jemand rief mich an und sagte: „Bleib ruhig, dein Vater wurde niedergestochen.“ Und ich sagte: „OK, wie schlimm war es?“ Dann, ein wenig später, begannen die Leute zu reden, und ich wurde ein wenig nervös. Und mein ältester Bruder, Flavio, twitterte: „OK, es war nicht so schlimm, es war nur oberflächlich.“ Also wurde ich ruhig. Aber als ich zum Haus eines Freundes ging und anfing, die Nachrichten zu schauen, verlor er mehr als zwei Liter Blut. Es hat seinen Darm in vier Teile zerstückelt.

Er starb und kam zweimal zurück; er hatte wirklich Glück. Wir sagen, dass wir an Gott glauben, denn als er rausgeholt wurde – es war so schnell, dass die Bundesagenten, die für seine Sicherheit zuständig waren, meinen Vater aus der Menge holten. Es waren etwa 20.000 oder 30.000 Menschen. Es ging so schnell, und sie fuhren direkt ins Krankenhaus. Sie kannten also die Karte und wo sich die Krankenhäuser befanden, die nächsten.

Der Arzt sagte noch fünf Minuten und er hätte sterben können, weil das Herz fast blutleer war. Als er in diesem öffentlichen Krankenhaus in Brasilien, Santa Casa de Misericordia, ankam, gab es eine Crew mit einem Spezialisten auf dem Gebiet, die für die Durchführung der Operation notwendig war. Das passiert nicht immer in Brasilien, also hatte er wirklich Glück. Und bei dieser Operation sagten die Ärzte, dass[von 100 Menschen, die sie mit der gleichen Stichwunde sehen, nur einer überlebt.

Also sagte mein Vater, dass er denkt, dass er hier eine Mission zu erfüllen hat. Und es war zu viel Zufall, um zu glauben, dass man darin nicht die Hand Gottes hat.

Epoch Times: Warum glauben Sie, ist dieser Angriff passiert?

Eduardo Bolsonaro: Der Typ, der ihn niedergestochen hat, war Teil der PSOL – Sozialismus- und Freiheitspartei,[obwohl] er seit 2014 nicht mehr in dieser Partei war. Und es ist jemand, der ihn töten würde, um ihn aus dem Präsidentschaftswahlkampf 2018 herauszunehmen – das ist sicher. Manchmal versuchen die Leute, zu sagen, dass nein, er wie ein einsamer Wolf war – es war ein Alleingang. Nein, nein, nein, nein, nein. Es war etwas, das von einem Linken gemacht wurde. Stellen Sie sich vor, es wäre das Gegenteil der Fall: Jemand, der Teil unserer Partei wäre, hätte einen linken Kandidaten niedergestochen. Sie würden deswegen völlig durchdrehen..

Epoch Times: Dein Vater wird oft mit Präsident Donald Trump verglichen. Findest du, dass das ein guter Vergleich ist?

Eduardo Bolsonaro: Vor 2016 – vor der Trump-Wahl – wussten die Menschen in Brasilien nicht allzu viel über Trump. Und was passiert ist, ist, dass, wie gesagt, die Linken auf der ganzen Welt sehr organisiert sind. Die Botschaft, die Brasilien über Trump erhielt, war diese Art von linker Botschaft: dass er die Mexikaner nicht mag, er will eine Mauer bauen, er mag keine Schwarzen, er will Politik nur für Reiche machen. Es sind die gleichen Dinge, die die Leute über Jair Bolsonaro gesagt haben.

Aber selbst zu diesem Zeitpunkt im Jahr 2016 habe ich einige Beiträge zur Unterstützung von ihm gemacht. Ich weiß, dass er meine Unterstützung nicht braucht, und ich habe nicht die Fähigkeit, Dinge in den Vereinigten Staaten zu ändern. Aber es war so zu sagen: „Hey, es gibt jemanden, der aus der political correctness aussteigt, in Brasilien und auch in den Vereinigten Staaten. Achte auf diese Leute.“

Als er gewählt wurde, hat es wirklich Spaß gemacht, denn wenn man sich die Nachrichten in Brasilien ansieht, wenn wir den Fernseher einschalten, haben fast alle Journalisten gesagt: „Das ist unglaublich“. Wie, OK, wir kommen aus den Vereinigten Staaten, Donald Trump wurde gerade gewählt. Und dann sagt die andere Seite in Brasilien, die Journalisten, sorry, können Sie bestätigen, dass das wahr ist? Donald Trump wurde gerade gewählt. Wie? Denn niemand hat es erwartet. Sie versuchten, die Gesellschaft zu manipulieren. Und sie glauben an diese Art von Traum, Illusion. Aber wenn man in die reale Welt schaut, ist es ganz anders. Selbst Leute, die manchmal nicht sagen wollen, dass sie für Jair Bolsonaro oder Donald Trump stimmen werden, werden das tun. Du weißt schon, aber wenn sie sagen, dass sie für Jair Bolsonaro stimmen werden, kann sein Chef ihn vielleicht feuern. Oder vielleicht andere Leute: „Oh, Mann, wirst du für diesen Typen stimmen? Er ist rassistisch, fremdenfeindlich, nationalsozialistisch und so.“ Du weißt schon, also ziehen sie es vor, ruhig zu sein, hinzugehen und zu wählen. Und sie denken, dass sie viele Gemeinsamkeiten haben. Aber ich denke, das Wichtigste ist, dass sie sich nicht um die Mainstream-Medien kümmern, und wenn ihnen etwas gefällt und dies das Richtige ist, werden sie das tun. Es spielt keine Rolle, was die Leute darüber sagen werden.

Epoch Times: Weil sie ähnlich sind, haben sie politischen Mut und interessieren sich nicht für politische Korrektheit.

Eduardo Bolsonaro: Ja, sicher, das ist zu 100 Prozent so.

Epoch Times: Ja.

Eduardo Bolsonaro: Mein Vater macht sogar einen Witz, dass sie eine andere Ähnlichkeit haben. Ich meine, keine Ähnlichkeit – dass mein Vater reicher ist als Trump.

Epoch Times: Aber ich verstehe, dass Sie sagen, dass nicht nur Trump und Ihr Vater ähnlich sind, sondern dass es einen ähnlichen Moment gab, eine ähnliche Art von Veränderung im allgemeinen Verständnis.

„Der größte Teil Brasiliens ist konservativ – Wir sind Christen“

Eduardo Bolsonaro: Sicher…. An der Universität habe ich Jura studiert, und einmal hat mir ein Lehrer beigebracht, dass man, wenn man ein Gesetz macht, zuerst warten muss, bis die Gesellschaft ihre Verhältnisse ändert. Dann schaut sich der Kongressabgeordnete das an und ändert das Gesetz. Was versucht der linke Flügel zu tun? Sie versuchen, zuerst das Gesetz zu ändern und dann die Leute dazu zu bringen, das zu tun.

Also der größte Teil Brasiliens, wir sind Konservative. Wir sind Christen. Die Menschen sind nicht allzu sehr mit vielen Dingen einverstanden, die der linke Flügel sagt. Sie sagen zu viel über das Thema Homosexualität. OK, es hat einen Platz auf der Regierungsagenda, aber nicht den ganzen Platz für sich. Nur um ein Beispiel zu nennen. In Brasilien haben wir 62.000 Morde pro Jahr, und etwa 300 dieser Morde sind auf schwules Zeug zurückzuführen. Es ist nicht offiziell, wer sagt, dass 300 Morde in einer Nichtregierungsorganisation, LGBT, begangen werden. Aber OK, lassen Sie uns das noch einmal durchgehen und sagen, dass es wahr ist, 300. Was glauben Sie, was die Regierung als Priorität haben würde? Die 61.700 oder die 300 Morde? Es ist nur das. Wenn Sie eine bessere Sicherheitslage für die gesamte Gesellschaft haben, wäre es besser für heterosexuelle, homosexuelle, schwarze, weiße, gelbe oder rote…. alle.

Die Linken, sie sind Meister in der Spaltung der Gesellschaft. Und dann, im nächsten Moment, erscheint der Politiker, der sich als Beschützer von schwarzen, weiblichen und all den anderen Menschen verkleidet, nur um Ihre Stimme zu erhalten und dort an der Macht zu bleiben. Das ist uns egal.

Wenn man einen Blick auf Brasilien wirft, vor 15 Jahren – von vor 15 Jahren bis heute -, wird man feststellen, dass selbst die Humoristen Schwierigkeiten haben, Witze zu machen, weil sie bekommen…. sie müssen sich manchmal vor Gericht verantworten und sagen, dass sie nicht rassistisch sind, dass sie nicht gegen Frauen sind oder so. Es ist langweilig, in einer Gesellschaft wie dieser zu leben, in der man sogar auf die Witze achten muss, die wir machen, weil die Leute das Gefühl haben könnten: „Oh, er hat einen Witz gemacht, ich armer Mensch, ich bin damit beleidigt worden.“ Komm schon, es ist ein Witz, das weiß jeder. Was werden wir erschaffen, um Menschen zu schützen, die keine Haare wie ich haben.

Epoch Times: OK. Journalisten in Brasilien und den Vereinigten Staaten haben Sie manchmal mit Jared Kushner, dem Schwiegersohn von Präsident Trump, verglichen. Man sagt, dass Sie mit Ihrem Vater eine Rolle spielen, ähnlich wie Kushner mit Präsident Trump spielt. Jetzt hat Kushner einige sehr wichtige Politikbereiche, und er ist auch ein, wie Sie wissen, sehr enger Berater seines Schwiegervaters. Glauben Sie, das ist ein fairer Vergleich, wenn man Sie mit Kushner vergleicht? Welche Rolle spielen Sie in der Verwaltung Ihres Vaters?

Eduardo Bolsonaro: Das habe ich nicht gesehen, aber ich bin froh über diesen Vergleich. Jared ist schlauer als ich. Vielleicht werde ich eines Tages in die gleiche Position kommen. Aber ja, nicht nur der Präsident, sondern alle. Man ist wie der Durchschnitt der Menschen, die um einen herum leben. Also, sicher, wir beraten meinen Vater. Ich sagte sogar in einem Interview, dass ich am Ende des Tages beim Wochenendgrill oder beim Abendessen vor dem Schlafengehen mit meinem Vater sein werde, und er feuert mich in keiner Weise, weil ich sein Sohn bin.

Aber, ja, ich sage Gott sei Dank, mein Vater hatte die Möglichkeit, mir eine gute Ausbildung zu geben. Als ich jünger war, hatte ich einen Englischkurs, dann ging ich an die Universität, um es im öffentlichen Test der Bundespolizei zu beweisen, der ein ziemlich harter Test ist. Und ich und meine Brüder, sicher, wir wollen das Beste für Brasilien, und wenn mein Vater Hilfe, Rat oder etwas braucht, sind wir da, um ihm zu helfen. Aber wir haben nicht so viel Macht wie der Präsident. Er tut nicht, was ich sage. Ich kann sagen, dass ich einen kleinen Teil seines Bewusstseins beeinflussen würde, wie seine Ansichten. Er spricht mit mir, er spricht mit anderen Menschen, und dann macht er, was er für besser hält, und dann trifft er eine Entscheidung. Aber ich bin froh über diesen Vergleich.

Epoch Times: OK. Was will Ihr Vater durch den Besuch in Washington diese Woche gewinnen?

Eduardo Bolsonaro: Der erste Schritt ist eine klare Botschaft, dass die Vereinigten Staaten und Brasilien Alliierte sind – das ist das erste Thema. In Brasilien haben die letzten Präsidenten, vor allem Lula und Dilma, zu viel mit Ideologie gearbeitet. Also standen sie Venezuela nahe. Wir haben eine öffentliche Bank in Brasilien namens BNDES. Wir haben viel Geld nach Venezuela geschickt. Wir haben in Kuba einen Hafen namens Port of Mariel gebaut, der etwa 700.000.000. Mio. Dollar kostet.

Wir haben einige Sachen in Nicaragua, in Afrika, gebaut, und dann haben wir unser Geld nicht zurückbekommen. Und wir haben auch in Brasilien viele Probleme zu lösen, weshalb es dem letzten Präsidenten nötig erschien, Milliarden und Abermilliarden von Dollar zu stehlen. Niemand stiehlt Milliarden von Dollar, damit du ein angenehmes Leben hast. Sie machen das mit dem System zusammen mit allen anderen bolivarischen Präsidenten. Sie hatten eine Gruppe namens Foro de Sao Paulo. In dieser Gruppe befinden sich die FARCs – die sozialistische Armee-Jungs in Kolumbien. Sie haben Hugo Chavez, Maduro, Sie haben den Eduardo (unhörbar), Cristina Kirchner, Bachelet – alle Präsidenten. Es ist also eine Menge Korruption passiert. Und vertrauen Sie nicht darauf, wenn Ihnen jemand sagt, dass Dilma Rousseff 2016 einem Putsch zum Opfer fiel, als sie angeklagt wurde. Und vertrauen Sie auch nicht darauf, wenn jemand versucht, Ihnen zu sagen, dass Ex-Präsident Lula wegen Politik im Gefängnis sitzt. Nein, sie sind da, weil sie viel stehlen. Brasilien ist ein sehr, sehr reiches Land, und es gibt keinen Grund, dass wir nicht viel mehr wie die Vereinigten Staaten aussehen sollten als Kuba. Und so ging Brasilien zu weit – viel stärker als Kuba und Venezuela. Deshalb wurde Jair Bolsonaro gewählt.

Epoch Times: Brasilien kaufte also, lieferte Dinge für Venezuela und Kuba?

Eduardo Bolsonaro: Sicher. U-Bahn in Caracas,[unhörbar], sogar mit dem Essen, das nach Venezuela geschickt wurde – viel Unterstützung. Nicht nur Brasilien, wenn man einen Blick darauf wirft, auch der Iran ist dabei. Die Hisbollah ist voll in Venezuela vorhanden. Und wir müssen sie beobachten, denn wenn wir die Geschichte wie in Argentinien in den 90er Jahren bekommen, haben sie dort zweimal einen Terroranschlag erlitten. 92 gegen AMIA und 94 gegen die israelische Botschaft. Also glauben Sie nicht, dass es ein Problem für den Mittleren Westen ist und Sie haben nicht genug davon. Wenn Sie so denken, machen Sie das Land nur komfortabel für diese Art von Menschen, damit sie in Ihr Land kommen. Man muss hart sein. Schauen Sie, ich bin ein Nachkomme von Italienern. In Brasilien wurde das ganze Land von Einwanderern erschaffen.

Aber man muss kontrollieren, wer in sein Haus kommt. Und Brasilien ist unser Haus. Die Vereinigten Staaten sind Ihr Haus. Und Sie müssen das tun, weil es einen kleinen Teil dieser schlechten Leute gibt, die mit den guten Leuten zusammenkommen und sie können eine Menge Dinge durcheinanderbringen. Und das wollen wir wirklich nicht. Wenn Sie fragen, um den Hintergrund von jemandem zu untersuchen, der in Ihr Land einreist, sind Sie nicht fremdenfeindlich. Sie tun nur das Richtige.

Epoch Times: Die San Paolo-Gruppe, die Sie erwähnt haben – The Epoch Times hat darüber berichtet, aber ich habe nicht viele Artikel darüber anderswo gesehen. Meines Wissens ist die Gruppe ein Versuch, Südamerika kommunistisch zu machen. Ist das richtig?

Eduardo Bolsonaro: Ja. Sie denken, sie würden, sagen sie, den großen Patriarchen [im Sinne von Überbau, Superstaat] bauen. Was ist der große Patriarch? Es ist der Traum einiger[unhörbarer], ganz Lateinamerika zu einem einzigen Land zu machen. Deshalb sagen sie, dass es keine Grenzen geben soll, sie bekommen ihr Geld aus Brasilien und schicken es in die anderen Länder und so weiter. Sie haben diesen Traum. Auch wenn Sie einen Blick auf das Foto zu Sao Paolo werfen, ist das Symbol Lateinamerika. So ausgedrückt – mit Chile, Argentinien an der Spitze und auf der anderen Seite haben Sie hier Mittelamerika. Sie wollen Verwirrung stiften, alles verwirrt ohne Parlamente, ohne Sinn. So können sie danach ihre, was sie denken, die beste Gesellschaft aufbauen. Und die beste Gesellschaft, Sie wissen, wie diese Geschichte endet. Es endet in Kuba. Es endet in Venezuela. Deshalb sprechen die Linken nicht allzu viel über Venezuela, weil sie denken, dass dies nur eine Phase der Revolution ist. Also ist alles in Ordnung. Menschen wurden getötet und so weiter. Es ist, als ob man die Gesellschaft für den Kommunismus reinigt. Es ist nur, wenn Sie die Geschichte studiert haben und Sie sehen werden, dass die Geschichte sich wiederholt, jetzt, in Venezuela.

Epoch Times: Wird Venezuela und die Kommunisten in Südamerika am Dienstag im Weißen Haus auf der Tagesordnung stehen?

Eduardo Bolsonaro: Sicher, ja. Deshalb kommt Jair Bolsonaro auch mit der größten Mannschaft von Ministern in die USA und auch mit dem Verteidigungsminister, dem Justizminister und dem General Mariano, der von der GSI ist. Und sie werden sicher darüber sprechen, denn es ist etwas, das in den Vereinigten Staaten, insbesondere in den Vereinigten Staaten, Kolumbien und Brasilien, auftaucht. Jetzt in Venezuela haben die Menschen dort eine große Hoffnung, dass sich die Dinge ändern können, denn wenn man sich umsieht, haben sie Trump, Duque, Jair Bolsonaro, Pinera, Macri,[unhörbar] und viele Präsidenten der Region, die freie Wahlen in Venezuela unterstützen. Aber um freie Wahlen zu haben, muss man Maduro zuerst vom Amt entfernen. Dies ist der erste Schritt. Und Maduro will nicht raus, nicht nur, weil es eine Diktatur ist, sondern weil er ein gewöhnlicher Verbrecher ist. Er arbeitet mit den Drogendealern zusammen. Er arbeitet. Wir verfolgen diese Typen, und er weiß, dass es um sein Leben geht, wenn er die Macht abgibt. Es geht nicht nur um das: „OK, ich wäre nicht mehr der Präsident. Ich würde noch etwas anderes tun.“ Nein, nein, nein, nein, nein. Er weiß, dass sein Leben in Gefahr ist, sogar mit der Möglichkeit, dass andere Freunde, die um ihn herum sind, ihn töten. Denn wenn er sagt: „OK, ich gehe raus. Ich werde in Kuba oder Nordkorea leben.“ Es wird nicht so einfach sein, weil es viele Menschen gibt, die ihre kriminellen Geschäfte oder Terrorgeschäfte haben. Sie werden damit nicht zufrieden sein. Und sie können auch schlechte Dinge tun. Wir wissen, wie Kriminelle miteinander umgehen. Es ist also ein großes Problem. Niemand hat die richtige Lösung. Jeder will das tun. Wir haben eine Militäraktion in Venezuela vorgeschlagen. Aber wir müssen irgendwie die Militärs in Venezuela umdrehen. Ich denke, das ist das große Problem, dem jeder glaubt: „OK. Jetzt ist es ernst. Lasst uns alles gegen Maduro tun, denn sonst werden sie unter dem Hunger leiden und sie werden hungrig sterben. Letztes Jahr war ich an der Grenze zwischen Brasilien und Venezuela in einem Staat namens Roraima. Von der Hauptstadt Roraima bis zur Grenze sind es 200 Kilometer. Wenn Sie in ein Auto steigen und zur Straße gehen und diese 200 Kilometer fahren, werden Sie viele Menschen zu Fuß sehen. Weil sie keine $10 haben, um einen Bus oder ein Taxi an der Grenze zu nehmen und in die Hauptstadt zu fahren. Sie laufen also drei Tage. Du wirst sie alle sehen. Männer, in der Regel zwischen 20 und 30 Jahren alt. Und die Geschichte ist die gleiche, warum sie nach Brasilien gehen? Weil sie arbeiten wollen, sie schicken das Geld an ihre Familien, weil sie auf den Straßen nicht einmal mehr Katzen und Hunde zum Essen haben.

Und wenn man sie bittet…. manchmal bittet man sie, Bilder zu zeigen, und sie zeigen Bilder von sich selbst, wie sie vor ein paar Jahren waren, mollig oder dick, und wenn man sie direkt vor sich sieht, sind sie dünn. Sie verlieren etwa 10, 20 Kilo. Es ist extrem, wenn man das und ihre Geschichten über das Essen von Hunden, das Essen von Katzen und so weiter mitbekommt, und es ist wirklich emotional, wenn man anfängt, mit ihnen zu reden. Und sie haben eine große Hoffnung. Wenn wir Venezuela nicht helfen, was wird dann passieren? Immer mehr Menschen werden Venezuela verlassen. Und hier in Amerika werden wir die größte Einwanderungskrise aller Zeiten erleben. Da bin ich mir sicher. Also müssen wir in Venezuela hart arbeiten. Und natürlich wird dieses Thema auch in den Medien zwischen Jair Bolsonaro und Donald Trump zu finden sein.

Bannons „Movement“: „Schritt, Konservative auf der ganzen Welt zu organisieren“

Epoch Times: Nun, hoffen wir, dass sie sich einen Plan ausdenken können. Am Montagabend, bevor ihr Vater Präsident Trump trifft, habe ich gehört, dass er ein Abendessen in der Botschaft haben wird und dass Steve Bannon dort sein wird. Können Sie etwas über Ihre Beziehung zu Steve Bannon sagen?

Eduardo Bolsonaro: Er bat mich, Teil dieser Gruppe namens The Movement zu sein (Anm.d.Red.: Nach dem Treffen wurde Eduardo Bolsonaro zum Anführer von „The Movement“ in Südamerika). Sie haben Salvini in Italien, der das auch tut. Es ist ein Schritt, die Konservativen, die rechten Flügel auf der ganzen Welt zu organisieren. Es ist die gleiche Bewegung, die die linken Flügel gemacht haben. Und er hat Erfahrung während der Kampagne, viel Erfolg mit der Kampagne von Donald Trump im Jahr 2016. Er lud mich ein, ich sagte ja, aber die Leute begannen in Brasilien zu sagen: „Oh, sieh dir dieses Treffen an. Es wird kein Treffen werden. Er ist wie viele andere Leute zum Essen eingeladen.“

Und ich denke, bei diesem Abendessen wird das Wichtigste sein, dass das Treffen zwischen Olavo de Carvalho, einem brasilianischen Philosophen, der hier in Virginia lebt, und Jair Bolsonaro stattfindet. Olavo de Carvalho war wirklich wichtig. Warum? Weil er ein Philosoph ist. Er hat viel Einfluss. Er lehrt viele Menschen, die in all den verschiedenen Bereichen sind, und zeigt, was dieser Kommunismus ist, was es ist, was der Kapitalismus ist und was es bedeuet, ein Konservativer zu sein. Und er ist wirklich die philosophische Basis, die wir hinter dieser Bewegung haben. Ich denke, alles begann mit Olavo de Carvalho, und was er vor 20, 30 Jahren sagte, geschieht jetzt in Brasilien. So hat er viel Glaubwürdigkeit, und mit Sicherheit hört der Präsident sehr genau auf Olavo de Carvalho. Sie reden nicht jeden Tag miteinander. Aber sicher, was Olavo de Carvalho in den sozialen Medien sagt, hören wir in Brasilien.

Epoch Times: Ich verstehe. Was sagt er über den kulturellen Marxismus?

Eduardo Bolsonaro: Wer, Olavo? Ja. Er geht da tief rein. Und mit Sicherheit sagen die Linksaußen: Nein, das ist ein Witz. Es passiert nicht.

Epoch Times: Ich frage das, weil ich, als ich über Sie und Ihren Vater erfuhr, dachte, dass ich gelernt habe, dass dies ein wichtiger Teil dessen ist, was Sie tun, nämlich zu versuchen, dem kulturellen Marxismus zu begegnen.

Eduardo Bolsonaro: Ich denke, das sind die wichtigsten Dinge. Das ist das Wichtigste. Denn nachdem Karl Marx Geschichte über den Kommunismus und all das Zeug geschrieben hat, hat man, wenn man sich die Geschichte 1917 ansieht, die Russische Revolution.

Epoch Times: Richtig.

Eduardo Bolsonaro: Wenn man ein wenig mehr hinschaut, sieht man 49 China, 59 Kuba, und 1964 versuchten sie, das Gleiche in Brasilien zu tun. Aber Gott sei Dank haben die Militärs es nicht zugelassen, haben die Kommunisten nicht die Macht bekommen. Sie taten es nicht, es war nicht nötig, nicht einmal ein Schuss, nicht einmal ein Hinweis auf die Militärs bekam die Macht. Warum? Weil sie eine große Unterstützung beim Volk hatten. Linke Flügel versuchen immer wieder, die Geschichte neu zu schreiben und sagen, dass Brasilien eine Diktatur erlebt hat. Nein. Sie haben Journalisten, die schlecht über die Regierung reden. Wenn du das Land verlassen willst, kannst du das tun. Die Generäle, die gewählt wurden, wurden vom Parlament gewählt, und Sie haben viele Gründe zu glauben, dass es keine Diktatur war. Aber das werden sie trotzdem sagen. Sie wiederholen immer wieder, was sie für richtig halten, bis man ihnen glaubt.

Aber, OK. Was geschah nach 1964 in Brasilien? Ein Teil der Kommunisten beginnt mit dem Terrorismus. Damals haben sie sogar den amerikanischen Botschafter entführt. In Brasilien hatten wir einige Flugzeuge, entführte Flugzeuge, und einige von ihnen gingen in ein demokratisches Land namens Kuba. Sehen Sie, wie cool sie sind? Sie lieben die Freiheit.

Und auf der anderen Seite begannen sie, eine sehr langsame Bewegung nach dem italienischen Philosophen Antonio Gramsci zu machen. Was Antonio Gramsci sagt? Er sagt, dass man die Kultur ändern muss, um die Macht zu erlangen. Wenn du die Macht durch die Gewalt bekommst, würde es nicht so lange so bleiben. Früher oder später wirst du es tun, es wird scheitern.

So versucht der linke Flügel, einige zu gewinnen, besonders die Lehrer an der Universität, denn nach der Universität wirst du Richter, Anwalt, Journalist, Politiker, Ingenieur, Arzt werden. Also waren sie sehr klug dabei.

Und jetzt können Sie zum Beispiel Chile sehen. Chile ist sehr gut in Wirtschaft und Gesellschaft. Sie haben Probleme mit ihren Universitäten. In Brasilien auch das Gleiche. Leute, wenn ihr an die Bundesuniversität geht, dann sagen euch fast alle, wenn ihr fertig seid, dass ihr viel mehr sagen werdet, dass ihr auf dem sozialistischen Weg seid. Man hört damit auf, wenn man anfängt zu arbeiten und Rechnungen zu bezahlen hat und sich dem wirklichen Leben stellt. Aber wenn man nicht den Sinn für die reale Welt hat, ist es so einfach, an diese Lehrer zu glauben und sie tun es, klar, sie tun es. Sagen Sie mir nicht: „Nein, das ist Demokratie.“ Nein, nein, nein, nein, nein. Sie werden sagen, dass die Demokratie es ist, dass man Trotzki, Karl Marx oder Foucault liest. Man wird fast nie ein Buch lesen…. die Lehrer werden einem sagen, dass man die Bücher von Adam Smith, Karl Popper und all den anderen Typen lesen soll. So sind sie auf diese Weise sehr intelligent. Und es ist wirklich effektiv.

Man sieht, dass wir viel zu tun haben, um den Menschen die Augen zu öffnen und es auf die entgegengesetzte Weise zu tun, als man es ihnen beibringt. Deshalb mag ich die Think Tanks. Und deshalb möchte ich mit Salvini, mit Bannon und all den anderen Konservativen verbunden sein.

Ich weiß, dass Sie hier in den Vereinigten Staaten ein CPAC haben, das ein großes Treffen zwischen den Konservativen ist. Ich möchte es auch nach Brasilien bringen. Ich habe eine Art von CPAC gemacht, nicht so groß. Ich mache im Dezember den Süden Brasiliens, von dem wir sagten, dass es die konservative Kammer Lateinamerikas sei. Wir werden wahrscheinlich Ende dieses Jahres einen weiteren Schritt in dieser Richtung unternehmen, und das ist die Arbeit, die wir leisten müssen.

Epoch Times: Sie werden also dem Marsch der Linken durch die Institutionen mit konservativer Bildung entgegenwirken.

Eduardo Bolsonaro: Ja. Manchmal sagen die Leute: „Ach komm schon. Ist das wirklich so, dass wir den Leuten die ganze Zeit etwas erklären müssen?“ Ja. Es ist der Preis der Freiheit. Es ist immer auf der Suche nach dem, was vor sich geht, denn wenn du dich entspannst und an den Strand gehst, tust, was immer du willst, wird jemand diese Arbeit machen und zwar auf eine Weise, die uns nicht gefallen wird. Also ist es… ja, ich mache das gerne, und ich bin begeistert, mehr und mehr zu tun.

Epoch Times: Ich verstehe, ich verstehe. OK. Und diese Ablehnung des kulturellen Marxismus – das ist natürlich etwas, das hier in den Vereinigten Staaten ein großes Thema ist. Ist das etwas, was Ihr Vater als etwas sieht, an dem er beteiligt sein kann, oder…..

Eduardo Bolsonaro: Ja. Wenn man aufhört, dieser Nichtregierungsorganisation Geld zu geben, ist das eine große Sache, denn manchmal spreche ich von der Universität, aber manchmal haben sie Gruppen, wissen Sie, in Venezuela sagen sie Kollektive. Aber diese Gruppen von Menschen, sie gehen zu den Teenagern, sie gehen zu den Lehrern, sie versuchen, diese Bewegung besonders mit Hilfe von Schulen und Universitäten zu machen. Wenn du aufhörst, ihnen Regierungsgeld zu schicken, machst du einen wirklich guten Job. Wie ich hier sagte, sind sie Meister bei der Spaltung der Gemeinschaften zwischen Schwarz und Weiß, sogar Vater und Sohn, Männer und Frauen, Nord gegen Süd. Für all diese Fälle haben Sie eine Nichtregierungsorganisation, aber sie erhalten viel Geld von der Regierung.

Epoch Times: Ich verstehe.

Eduardo Bolsonaro: Ihre Aufgabe ist es also, die Menschen voneinander zu trennen und ihnen dann zu sagen, was das Beste für sie ist. „Oh nein. Du weißt nicht, was das Beste für dich ist. Man muss hier für diesen Kandidaten stimmen“ und so weiter.

Epoch Times: Die Regierung wird also die politische Korrektheit aufheben.

Eduardo Bolsonaro: Das tut man bereits. Es geht nicht nur darum, gegen diese Art von Gruppe zu sein, sondern auch um den Respekt vor dem Geld der Menschen. Wenn die Regierung Ihr Steuergeld erhält, geben Sie Ihr Geld…. Ich meine, zumindest vertraue ich darauf, dass es für Bildung, Sicherheit und Gesundheit ist,[unhörbar] Leute erhalten 10.000 Dollar pro Monat, um diese Arbeit zu erledigen. Komm schon, es ist nicht das, was Brasilien dazu bringt, die Nummer eins in Wirtschaft und Technologie zu werden.

Epoch Times: Eine der Parallelen zwischen Ihrem Vater und Präsident Trump und etwas, an dem Steve Bannon sehr engagiert ist, die Bewegung ist engagiert – Trump ist ein Kritiker der globalistischen Institutionen. Einer seiner Slogans ist „America First“. Einer der Slogans Ihres Vaters ist „Brazil First“. Was ist aus brasilianischer Sicht falsch am Globalismus?

Eduardo Bolsonaro: Weil sie die ganze Welt verändern wollen. Brasilien ist nicht wie die USA. Brasilien ist nicht wie Argentinien. Wir mögen Fußball. Wir haben Karneval. Sie mögen American Football. Sie mögen Baseball. Sie haben Mardi Gras. Also sind es verschiedene Völker. Wir müssen nicht gezwungen werden, wie etwas auszusehen, das uns nicht gefällt. Wir müssen unsere Kultur bewahren und wir haben eine schöne Kultur. Wir müssen unser Gedächtnis, unsere Geschichte bewahren, und es gibt nichts Schlechtes daran. Deshalb sind wir Brasilianer. Ihr seid Amerikaner. Es gibt Argentinier. Es gibt Italiener. Es gibt Chinesen. Und was ist damit los? Warum müssen alle gleich sein? Und gezwungen, genauso zu sein. Warum muss ich mir etwas auf der Straße ansehen und sagen, dass es mir gefällt, wenn es mir eigentlich nicht gefällt? Das ist meine Meinung. Was man will, ist, Leute mitzubringen und sie über den Staat zu stellen. Es ist der Staat, der den Menschen dient, es ist nicht das Gegenteil. Ich brauche keine Politiker, die mir sagen, was das Beste für mich ist.

Epoch Times: Ich verstehe schon. OK.

Eduardo Bolsonaro: Sie erinnern mich sogar mit dieser Geschichte an etwas. In einigen Staaten Brasiliens gibt es ein Gesetz, das untersagt etwas. Sie haben Salz auf dem Tisch in den Restaurants. Denn Salz ist nicht gut für das Herz, für den Blutdruck. Also nehmen sie es vom Tisch der Restaurants weg. Wenn Sie wollen, müssen Sie den Kellner fragen. Sie können jetzt lächeln. Das ist keine große Sache. Das ist in Ordnung. Wir können ohne das überleben, aber nach dem Salz wird der Tag ohne Fleisch kommen. Stellen Sie sich vor, die Regierung beginnt Ihnen zu sagen, dass Fleisch nicht gut für Ihre Gesundheit ist, dass Sie das Fleisch gegen ein anderes Produkt austauschen müssen. Und dann geht es immer wieder weiter. Das ist keine Freiheit.

Epoch Times: Ich verstehe schon. Sie und Ihr Vater wollen sich also für die Freiheit einsetzen und dafür, dass die Menschen Verantwortung für ihr eigenes Leben tragen und für die Authentizität ihrer eigenen Erfahrung, nicht für etwas, das von oben kommt.

Eduardo Bolsonaro: Ja. Und deshalb hat mein Vater auch Paulo Guedes zum Wirtschaftsminister ernannt. Paulo Guedes, er hat einen Spruch, dass es „Mehr Brasilien und weniger Brasilia“ ist. Brasiliens Hauptstadt ist die Hauptstadt Brasilia. Was meint er damit? Ist es das der Staat, müssen wir kleiner werden, um weniger Steuern von Ihnen zu bekommen. So bleibt Ihr Geld von Ihrer Arbeit bei Ihnen, und Sie tun, was Sie für besser halten. Ich denke, das ist Freiheit. Niemand will die Hälfte seines Gehalts an die Regierung zahlen, monatlich. Und am Ende des Tages werden Sie sehen, wie die Politiker Milliarden und Abermilliarden von Dollar stehlen. Wenn Sie gegen die Korruption sind, werden Sie dieser Idee zustimmen.

Epoch Times: Eduardo, ich möchte einen Gang höher schalten und Sie nach ein paar der harten Kritiken fragen, die Ihr Vater in Brasilien erhalten hat. In der vergangenen Woche gab es eine große Kontroverse über ein Foto. Vor über einem Jahr wurde die Stadträtin von Rio de Janeiro, Marielle Franco, ermordet, und diese Woche wurde ein Foto ausgegraben, das Ihren Vater mit dem Arm um einen der Polizisten zeigt, der an der Ermordung von Franco beteiligt war. Und dann, nachdem dieses Foto entdeckt wurde, wurde darauf hingewiesen, dass der andere Mann, der wegen des Mordes verhaftet wurde, in der gleichen Nachbarschaft lebte wie dein Vater, und dass ihr älterer Bruder angeblich mit der Tochter dieses Polizisten ausgegangen sein soll. Und so fordert die Linke eine Untersuchung, wie ich verstehe, um zu sehen, ob Ihr Vater Verbindungen zu paramilitärischen Organisationen, zu Banden hat. Tut er das? Hat er Verbindungen zu diesen mörderischen Banden, die sich in Rio de Janeiro befinden?

Eduardo Bolsonaro: Sie sind verrückt, diese Geschichte aufzubauen. Zuerst, wenn die Leute nein sagen, hat sich jemand mit dem Sohn des Mannes verabredet. Ich sagte, das war nicht ich. Mein Vater lebte bei meinem jüngsten Bruder Hernan. Hernan sagte: „Ich weiß nicht, vielleicht habe ich sie geküsst. Ich weiß nicht.“ Aber es ist nicht Dating oder etwas, das eine großartige Beziehung zwischen beiden ist.

Ja. Der Kerl, der beschuldigt wird, lebt in der gleichen Nachbarschaft wie mein Vater. Aber was kannst man tun? Sind Sie sicher, dass Sie in der gleichen Nachbarschaft von Leuten leben die gute Menschen sind? Manchmal passiert es.

Über das Foto, mein Vater hat Bilder, denke ich, mit fast 100 Prozent der Polizisten von Rio de Janeiro. Er ist sehr beliebt, weil er der Einzige ist, der in Sicherheitsfragen sagt, was die Polizisten und alle Offiziere hören wollen. Ich habe Bilder mit vielen Leuten. Bin ich verantwortlich für das, was sie tun werden? Nein. Aber sie sind verrückt danach, diese Verbindung herzustellen. Aber es gibt keine Verbindung, weil es keinen Grund gibt, warum Jair Bolsonaro diese Stadträtin töten sollte. Warum? Es gibt keinen Grund.

Und noch etwas, wer weiß in Brasilien, fragt jeden Brasilianer, ob er weiß, wer Marielle Franco war, mit allem Respekt, wer sie war, bevor sie getötet wurde. Niemand kennt sie. Ich denke, es ist viel mehr etwas, das paramilitärische oder Drogendealer oder was auch immer betrifft, als etwas von der Politik. Ihre Rede. Es ist, als wäre es eine Rede, die viele der Tyrannen kritisiert hat. Ja. Sehr oft. Da Sie einen Haufen Politiker haben, die jeden Tag dasselbe tun. Es gibt also keinen Grund. Ich bin damit wirklich einverstanden, aber der linke Flügel – sie sind verrückt, diese Verbindung herzustellen. Ist es wichtig, was passiert ist? Sie versuchen, das zu tun, weil es zu Gunsten ihrer Rede von Viktimisierung geht. Und es spielt keine Rolle, dass es in dieser Geschichte eine Leiche eines ihrer Freunde gibt. Sie werden es benutzen und so viel wie möglich für ihre Sache verwenden. Ich entschuldige mich für die Toten, für den Mord, niemand will, dass Menschen in der Politik oder in all den anderen Bereichen verletzt werden, egal in welchem Bereich. Dies ist ein Verbrechen, und ich erwarte, dass, wenn die Polizei diesen Fall aufklärt, alle Kriminellen ins Gefängnis kommen, wie alle anderen Kriminellen, die 62.000 Menschen pro Jahr in Brasilien töten.

Epoch Times: Nun, lassen Sie mich Sie nach einer weiteren Kritik fragen. Die Linke sagt, dass Ihr Vater ein Autokrat sein will, und sie zeigt auf mehrere Dinge, aber vor allem auf eine Rede, die er nach dem ersten Durchgang der Präsidentschaftswahlen gehalten hat. Es war anscheinend eine Rede vor Anhängern in Sao Paulo. Und ich habe das Protokoll nicht überprüft, aber der Bericht besagt, dass er die Arbeiterpartei mit Exil, Folter und Mord bedroht hat.

Eduardo Bolsonaro: Welche Rede war das?

Epoch Times: Das war in der Nacht der ersten Wahl für den Präsidentschaftswahlkampf, und es war eine, die, wie ich gelesen habe, an seine Anhänger in San Paolo gerichtet wurde.

Eduardo Bolsonaro: Mein Vater[unhörbar]. OK, OK, OK, OK, OK.

Epoch Times: Was berichtet wurde, sind sehr starke Worte.

Eduardo Bolsonaro: Freie Rede. Ich möchte sagen…. Ich möchte nur einen einzigen Akt von Jair Bolsonaro sehen, der das während dieser zwei Monate dauernden Regierung tut, der autoritär war. Sie haben keine Verbindung zur Realität. Sie wollen nur, dass Sie eine Geschichte aufbauen, die zu Gunsten ihrer Agenda ist, und dass sie zu ihren Gunsten ist, damit sie die Macht wiedererlangen. Hören Sie sich das einfach nicht an.

Epoch Times: OK.

Eduardo Bolsonaro: Lassen Sie uns einen Blick auf die reale Welt werfen. Manchmal benutzt mein Vater harte Worte. Sicher, ja. Wenn er etwas sieht, was er sagt, dann nennt er die Dinge bei ihren Namen. Er wird nicht versuchen, weich zu sein oder „Oh, nein, lass uns versuchen, mit anderen Worten zu sagen.“ Nein, nein, nein, nein, nein. Er spricht das aus und Gott sei Dank ist er sehr aufrichtig, damit die Leute wissen, wer Jair Bolsonaro ist, und sie sind sehr… sie wissen, für wen sie stimmen. Weil die Menschen manchmal für den Politiker stimmen, und wenn der Politiker an die Macht kommt, ändert sich viel. Nein, nicht mit Jair Bolsonaro. Du weißt richtig…. du weißt ganz genau, wer er ist.

Epoch Times: OK. Ihre Antwort ist also, dass er manchmal Dinge auf eine starke Weise sagt, aber Sie müssen sich seine Handlungen ansehen und seine Handlungen sind nicht autoritär.

Eduardo Bolsonaro: Sicher.

Epoch Times: OK. Nur noch ein paar Fragen. Sie haben heute oft darüber gesprochen über „Danke, Gott“. Welche Rolle spielt der Glaube an Gott in dieser Bewegung, die Ihren Vater unterstützt?

Eduardo Bolsonaro: Ich denke, weil Brasilien ein Land ist, das aus Christen besteht, auch wenn sie nicht an Gott glauben, werden sie in unserem Land sehr gut aufgenommen. Es geht hier nicht um „Ich bin ein Christ“. Das liegt an mir.“ Aber Sie haben, denke ich, ich würde sagen, dass mehr als 80 Prozent der Brasilianer Christen sind, besonders Katholiken und Evangelikale, und sie wollen jemanden, der genauso denkt wie sie. Und ich denke, für mich ist es wirklich, es ist wirklich okay. Sie werden nicht gehen…. Sie stehen nicht vor einer Bewegung in Brasilien, die versucht, Menschen aus anderen Religionen zu töten. Die Christen sind wie die friedlichsten Menschen der Welt. Vielleicht ist das der Grund, warum wir so viele Angriffe erlitten haben. Manchmal greifen sie die Kirche an – katholisch oder evangelisch. Sie tun das Gleiche nicht mit einer anderen Religion, weil sie vielleicht eine große Strafe erhalten können.

Epoch Times: Nur um das klarzustellen, ich habe nicht behauptet, dass Christen in Brasilien gewalttätig sind, sondern nur gefragt.

Eduardo Bolsonaro: Nein, ich weiß, das weiß ich. Es liegt daran, dass ich anfange zu antworten und über andere Dinge nachzudenken, und wenn ich darüber nachdenke, erinnere ich mich sogar nicht mehr daran, was Sie gefragt haben, als ich über dieses Thema sprach.

Nein, aber ich wusste, dass sie große Anhänger von Jair Bolsonaro sind, weil Jair Bolsonaro, sie sich stark für die Familie einsetzen. Ich meine, eine traditionelle Familie. Und er denkt, dass das gesund ist, das ist in Ordnung für unsere Kultur, und er will es nicht durcheinander bringen. Wenn Sie einen Partner haben – wenn Sie ein Mann sind, der mit einem anderen Mann zusammenlebt, dann liegt das nicht bei uns. Entweder nichts verlieren, ich gewinne auch nichts, aber unsere Gesellschaft ist so. Normalerweise haben Sie viel mehr Männer, Frauen mit einem Kind und diese Familie, die Sie in unserer Verfassung geschrieben haben. Wenn Sie wollen, dass Brasilien eine andere Art von Familien akzeptiert, ist das kein Problem. Das können wir tun. Es ist nur so, dass Sie eine Änderung der Verfassung vornehmen. Und das ist in Ordnung, ich würde es respektieren. Aber wir haben auch eine Verfassung. Wir müssen sie respektieren. Ich mag nicht die ganze Verfassung von Brasilien. Ich mag nicht alles, aber wir müssen sie respektieren, wenn wir in einer normalen Gesellschaft leben wollen. Das ist der Grund.

Epoch Times: OK. Wenn die Präsidentschaft Ihres Vaters in dieser Bewegung, der Sie angehören, ein Erfolg ist, nicht Bannons Bewegung, sondern die Bewegung in Brasilien, wenn das ein Erfolg ist, wie wird sich Brasilien im Nachhinein verändern? Worauf kommt es an, wenn die Präsidentschaft von Jair Bolsonaro ein Erfolg wird? Was wird anders sein?

Eduardo Bolsonaro: Könnten Sie das bitte wiederholen?

Epoch Times: Was wird anders sein, wenn die Präsidentschaft Ihres Vaters ein Erfolg wird?

Eduardo Bolsonaro: Es wird eine Menge Dinge wie, wahrscheinlich, andere Leute wie Bolsonaro auftauchen. Menschen, die keine Angst vor dem Politisch Korrekten haben, Menschen, die die Familie verteidigen, Menschen, die Abtreibung nicht mögen, Menschen, die…..

Epoch Times: Abtreibung.

Eduardo Bolsonaro: Uh-huh.

Epoch Times: Ich wollte sicherstellen, dass unsere Zuhörer das Wort verstehen. OK, Abtreibung.

Eduardo Bolsonaro: Abtreibung. Pro-Gun-Politiker auch. Und das ist der Weg wie Meritokratie, wie Sie es nicht brauchen, die Regierung gibt Ihnen eine umfangreiche Liste, Sie können alles mit Ihren eigenen Händen tun, wenn ein kleinerer Staat viel weniger Steuern einnimmt. Ich denke, er kann eine großartige Geschichte schreiben. Er kann einen ersten Schritt zu einem langen Weg des Wohlstands in Brasilien machen. Und wenn er scheitert, werden mit Sicherheit Leute wie Dilma Rousseff und Lula zurückkommen.

Epoch Times: Ja. Am Anfang haben Sie gesagt, wenn er scheitert, dann ist Brasilien zum Sozialismus verdammt.

Eduardo Bolsonaro: Ja, ja, ja.

Epoch Times: Wir haben viel erreicht. Gibt es noch etwas, das Sie hinzufügen möchten? Noch etwas, das wir nicht abgedeckt haben oder das Sie klären möchten?

Eduardo Bolsonaro: Sie haben nach der Sicherheit gefragt…. dass Sie nach meiner Sicherheit hier fragen würden.

Epoch Times: Nun, ich…. das war nur aus Neugierde. Ich meine, Sie sind ein Regierungsbeamter, Sie sind der Sohn des Präsidenten. Ich habe nur gefragt, ob Sie vielleicht ein Sicherheitsteam bei sich haben. Schließlich wurde Ihr Vater fast ermordet.

Eduardo Bolsonaro: Ja, aber ich glaube nicht, dass sie etwas Schlechtes mit mir hier in den USA machen werden. Ich denke, es ist viel einfacher, das in Brasilien zu tun. Einfacher zu machen und einfacher aus den Verhandlungen herauszukommen. Hier bekommen Sie eine harte Strafe. Ich bin sicher, wenn sie versuchen würden, etwas gegen mich, gegen jeden Bürger hier, zu unternehmen, würden sie sich einem wirklich harten Prozess stellen müssen.

Epoch Times: Nun, hoffen wir es.

Eduardo Bolsonaro: Deshalb ist es so anders. Ja. Deshalb haben Sie hier etwa drei oder vier Morde für jede Gruppe von 100.000 Menschen. Und in Brasilien haben wir 30 Morde für jede Gruppe von 100.000 Menschen.

Epoch Times: Okay, nun, hoffen wir, dass es an allen Orten weniger Mord gibt. Und, Gott sei Dank, dass Sie keine Sicherheitsmaßnahmen brauchen.

Eduardo Bolsonaro: Ja. Ich hoffe es.


American Thought Leaders ist ein neues Epoch Times-Angebot, das auf Facebook und YouTube verfügbar ist.

Das Original erschien in The Epoch Times (USA) (deutsche Bearbeitung von al)
Originalartikel: Exclusive: Purging Brazil of Socialism, an Ongoing Battle—Eduardo Bolsonaro

https://www.epochtimes.de/gastautoren/exklusiv-interview-mit-eduardo-bolsonaro-wie-sich-suedamerika-vom-sozialismus-befreit-a2831223.html

21% der Sozialisten sind notorische Lügner – die anderen können nicht anders…

von https://sciencefiles.org

Wetten?

Derzeit kann man am Beispiel von Berlin, der einzigen Hauptstadt eines Landes in Europa, die keinen Mehrwert für die Bewohner des Landes schafft, sondern vom Rest des Landes ausgehalten werden muss, beobachten, wie Sozialisten ihre öffentlichen Positionen missbrauchen, um öffentliche Mittel dazu zu veruntreuen, Lügen zu verbreiten und Mythen zu schaffen.

Die Tagesschau sekundiert in gewohnt unbedarfter oder verlogener Weise:

„Weil Frauen in Deutschland durchschnittlich 21 Prozent weniger als Männer verdienen, gibt es von den Berliner Verkehrsbetrieben am sogenannten „Equal Pay Day“ am 18. März „für einen Tag das weltweit erste Frauenticket“.“

Diese Aussage ist falsch, wird aus Dummheit oder bewusst als Falschaussage verbreitet. Richtig ist:

Weil Frauen im Durchschnitt weniger arbeiten als Männer, häufiger in Teilzeit arbeiten als Männer, in Branchen beschäftigt sind, in denen geringere Löhne bezahlt werden, weil sie häufiger Berufe ausüben, die konsumptiv nicht produktiv sind, weil sie durchschnittlich weniger Arbeitserfahrung vorweisen können als Männer, weil Männer deshalb im Durchschnitt qualifizierter sind als Frauen, weil Männer im Durchschnitt viel häufiger Überstunden machen als Frauen und weil Männer in der Regel mehr Commitment für ihren Beruf aufbringen, während ihn Frauen häufiger als Zeitvertreib bis zur Fortpflanzung oder als Nebentätigkeit auffassen, deshalb ist der durchschnittliche Stundenlohn berechnet auf Basis aller erwerbstätigen Männer für Männer höher als der durchschnittliche Stundenlohn berechnet auf Basis aller erwerbstätigen Frauen.

Man kann auch sagen: Dass Männer im Durchschnitt einen höheren Stundenlohn erhalten als Frauen, ist GERECHT, denn wer mehr leistet und arbeitet, MUSS auch höher bezahlt werden als diejenige, die weniger leistet.

Die Berliner Landesregierung, eine Ansammlung von hell und dunkelroten Linken, will den Mythos, dass das geringere Durchschnittsverdienst, das sich für die Gruppe der erwerbstätigen Frauen, die übrigens deutlich kleiner ist als die Gruppe der erwerbstätigen Männer, in Berlin sind die Verhältnisse 52,7% Männer zu 47,3% Frauen, im Vergleich zur Gruppe der erwerbstätigen Männer ergibt, nicht das Ergebnis gerechter Entlohnung ist, wie gerade dargestellt, sondern ein Ergebnis von Benachteiligung, Diskriminierung oder was auch immer, einmal mehr festschreiben.

Dies ist insofern faszinierend, als – wie Dr. Diefenbach gerade wieder festgestellt hat – Linke nicht zum Lernen in der Lage zu sein scheinen. Wenn Linke etwas durchsetzen wollen und damit scheitern, dann brechen sie den Versuch nicht ab, sondern steigern die Behauptungen, die sie aufstellen, um durchzusetzen, was sie durchsetzen wollen, ins Absurde und Lächerliche. Die Behauptung, Frauen würden bundesweit 21 Prozent weniger verdienen als Männer, mit der insinuiert werden soll, dass die 21 Prozent nicht das Ergebnis gerechter Entlohnung mehrleistender und mehrarbeitender Männer sind, sondern Ergebnis der Lohndiskriminierung zu Ungunsten von Frauen, eine dreiste Lüge, ist ein Beispiel für diese Unfähigkeit. Es sollte sich mittlerweile bis in den Berliner Senat herumgesprochen haben, dass die Zahl derer, die die Lüge vom Gender Pay Gap noch glaubt, außerhalb linker Echozimmer gegen Null geht. Und vermutlich hat es das auch. Als Reaktion darauf, beharrt die Berliner Regierung erst recht auf ihrer unhaltbaren Position und fügt der Unglaubwürdigkeit, die sie für sich bereits gesichert hat, noch die Lächerlichkeit hinzu.

Dass die Berliner Verkehrsbetriebe für den verzweifelten Versuch, die Gender Pay Gap Lüge aufrecht zu erhalten, missbraucht werden, setzt dem Ganzen die Krone auf, denn damit ist sichergestellt, dass Bayern und Baden-Württemberger, Hessen und Hamburger als die Geber im Länderfinanzausgleich die Berliner Lügen mitfinanzieren. Denn: Die Berliner Verkehrsbetriebe sind nicht nur ein Stadtunternehmen, sie sind auch ein Zuschussunternehmen, das jährlich mit mehreren hundert Millionen Euro von der Stadt Berlin bezuschusst werden muss. In den Jahren 2015, 2016 und 2017 waren es alleine 304, 305 und 303 Millionen Euro um einen mageren Gewinn von rund 12 Millionen Euro pro Jahr zu erwirtschaften. Mit anderen Worten, die Berliner Verkehrsbetriebe leben wie die ganze Stadt Berlin auf Kosten der Steuerzahler und da Berlin über den Länderfinanzausgleich den Steuerzahlern in Bayern, Baden-Württemberg, Hessen und Hamburg mit 4,4 Milliarden Euro alleine im Jahr 2018 zur Last fällt, finanzieren diese Steuerzahler auch die neuerliche Lügenkampagne, die wohl aus dem Senat lanciert und von den stadteigenen Verkehrsbetrieben umgesetzt wird.

Wer wissen will, wie Sozialisten die Gelder, die andere erwirtschaftet haben, benutzen, um eine sozialistische Lüge durchzusetzen, wie sie versuchen, die Öffentlichkeit mit ihren Lügen zu manipulieren, der kann dies einmal mehr in Berlin bewundern.

https://sciencefiles.org/2019/03/13/21-der-sozialisten-sind-notorisch-lugner-die-anderen-konnen-nicht-anders/

Der Mythos der US-Sanktionen oder: Wie Sozialisten lügen über Venezuela

von https://sciencefiles.org

Im Englischen gibt es das Blame-Game. Der Begriff wird in der Regel benutzt, um die Reaktion z.B. eines Trainers zu beschreiben, der die Schuld für das unterirdische Spiel, das seine Mannschaft abgeliefert hat, bei den Zuschauern, den Platzverhältnissen, dem Schiedsrichter, den Windböen oder bei der Presse sucht, die in den letzten Wochen so negativ über sein Team berichtet hat.

Das sozialistische Blame-Game geht so: Wann immer ein Land vom Sozialismus ruiniert wurde, tönen die Verteidiger der sozialistischen Idiotie, man habe die Theorie nicht richtig angewendet, die Anwendung sei zwar richtig, aber das Volk noch nicht bereit gewesen für den Sozialismus, oder, in allen Varianten gerne gewählt: Sie verbreiten die Sozialistische Verschwörungstheorie, die folgende Bestandteile umfasst:

Feindliche kapitalistische Agenten hätten die Produktionsmittel sabotiert oder

  • den Marktzugang für die Güter aus sozialistischer Produktion blockiert oder
  • die Preise in einem ruinösen Wettbewerb gesenkt oder
  • Sanktionen gegen den sozialistischen Staat verhängt oder
  • die Bevölkerung zur Flucht aus dem Land verleitet oder
  • Agenten eingeschleust, um die Arbeitsmoral der Bevölkerung zu untergraben
  • oder
  • oder
  • oder

Mit jedem Bestandteil dieser sozialistischen Lebenslüge, dieser sozialistischen Verschwörungstheorie, geben die Sozialisten natürlich zu, dass sie wirtschaftlich dem Kapitalismus hoffnungslos unterlegen sind, aber derart logische Widersprüche der eigenen Heilslehre kümmern Überzeugungstäter in der Regel nicht, so wenig, wie sie Anteil an konkreten Menschen nehmen, wenn es darum geht, die eigene Ideologie auch gegen den Widerstand des „lumpigen Individuums“, wie es Friedrich Engels einmal formuliert hat, durchzusetzen.

Und so wird auch im Fall von Venezuela das „Blame-Game“ gespielt und die Sozialistische Verschwörungstheorie, dieses Mal als „die Sanktionen der USA sind schuld“, verbreitet.

Nehmen wir zum Beispiel die folgende Pressemeldung der LINKE, bei der man sich fragt, warum die Mitglieder der LINKE nicht längst vor Ort in Venezuela sind, um dort Hand anzulegen und durch Arbeit die Situation „der Menschen“ vor Ort zu verbessern. Früher haben LINKE das noch getan, sind sie nach Nicaragua gereist, um Kaffee zu pflücken. Heute sind sie selbst dazu zu bequem.

Zurück zur Pressemeldung:

„Der Anschlag auf den venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro muss auch von der Bundesregierung und der EU verurteilt werden. Es ist, in voller Anerkennung aller wirtschaftlichen und politischen Probleme Venezuelas, ein Armutszeugnis für Berlin und Brüssel, dass sie den bewaffneten Angriff auf einen gewählten Präsidenten nicht umgehend missbilligt haben“, sagt Heike Hänsel, stellvertretende Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE im Bundestag. Hänsel weiter:

„Die Europäische Linke hat das Attentat auf Maduro zu Recht als Angriff auf das venezolanische Volk bezeichnet. Venezuela erleidet aus mehreren Gründen eine schwere Krise, auch wegen der wirtschaftlichen Sanktionen der USA und der EU, die das Land destabilisieren sollen. Terrorismus und Gewalt sind keine Lösung und würden diese Krise erheblich verschärfen. Venezuela braucht jetzt wirtschaftliche Hilfe und einen breiten Dialog zwischen den gegnerischen politischen Lagern.“

Da sind sie, die Sanktionen der bösen USA, die die Wirtschaft von Venezuela, die natürlich ohne Sanktionen unter der Führung der großen Männer Chavez und Maduro geblüht hätte, ruiniert haben.

Die Sanktionen.

Zwei unsrer Kommentatoren haben diesen Unfug einfach so übernommen, offenkundig, weil er ihnen ideologisch in den Kram passt bzw. sie von Brasilien aus versuchen, bezahlten Einfluss auf entsprechende Diskussionen in Deutschland zu nehmen, und die USA für den Niedergang Venezuelas verantwortlich zu machen (was in den Zeitgeist passt, denn derzeit meint man die USA von der Missernte in Surinam bis zum Blackout in Venezuela für alles verantwortlich machen zu können).

Nun, bringen wir doch etwas Licht in das Dunkel „der Sanktionen“. Wer oder was wird mit Sanktionen belegt?

Hier die nach unserer Recherche komplette Liste der Sanktionen, die die USA derzeit gegen Venezuela verhängt haben:

 

Sanktionen im Zusammenhang mit Terrorismus

Seit 2006 sind Sanktionen unter Section 40A des Arms Export Control Act in Kraft, die jeden Verkauf von US-Waffen nach Venezuela untersagen. Eigentlich müsste den LINKEN diese Sanktion in ihr harfengezupftes Friedensbild passen.

2008 hat das US-Finanzministerium Sanktionen gegen zwei Venezolaner und zwei venezolanische Reiseagenturen verhängt. Ihnen wird vorgeworfen, die Libanesische Hisbollah mit Finanzen zu versorgen. Mit Executive Order 13224 wurden die Assets der Betroffenen in den USA eingefroren.

 

Sanktionen im Zusammenhang mit Drogen

Gegen 22 Venezolaner und 27 venezolanische Unternehmen sind unter dem Narcotics Kingpin Designation Act ökonomische Sanktionen verhängt. Ihnen wird vorgeworfen, an Drogengeschäften und Geldwäsche beteiligt zu sein, die u.a. über Kolumbien abgewickelt wurden. Unter den von ökonomischen Sanktionen (ihr in den USA gehortetes Geld wurde eingefroren) Betroffenen sind u.a. der venezolanische General Huga Carvajal, der ehemalige Innenminister von Venezuela Ramón Rodriguez Chacin, der ehemalige Verteidigungsminister General Henry Rangel Silva uam.

 

Sanktionen wegen Menschenschmuggel

Seit 2014 ist Venezuela auf Stufe 3 im Trafficking of Persons Report des US-Außenministeriums als eines der Länder erfasst, die keine Anstrengungen unternehmen, um Menschenschmuggel zu unterbinden. Als Folge sind Restriktionen bei US-Hilfslieferungen an Venezuela in Kraft.

 

Sanktionen wegen antidemokratischer Bestrebungen, Menschenrechtsverletzungen und wegen Korruption

2014 hat der US-Kongress den Venezuela Defense of Human Rights and Civil Society Act in Kraft gesetzt. Damit ist der Präsident der USA ermächtigt, gegen jede individuelle Person oder gegen Institutionen, die in Venezuela gegen Menschenrechte verstoßen oder Gewalt gegen Personen anwenden, Sanktionen zu verhängen.

Mit Executive Order 13692 hat der damalige US-Präsident Barack Obama im Jahr 2015 die Ermächtigung erteilt, von Venezolanern bei US-Banken eingelagerte Geldmittel einzufrieren, wenn die entsprechenden Venezolaner in Akte der Menschenrechtsverletzung der Korruption oder sonstige Akte, die den demokratischen Prozess unterminieren, verwickelt sind. Bis Februar 2019 hat das US-Finanzministerium in 65 Fällen von dieser Ermächtigung Gebrauch gemacht und die Guthaben von u.a. 58 venezolanischen Regierungsmitgliedern in den USA, darunter Präsident Maduro und seine Frau, Vize-Präsident Delcy Rodriguez, der Vizepräsident des staatlichen Ölkonzerns von Venezuela (PdSUV), Diosdado Cabello, eingefroren.

Zum 1. November 2018 hat Präsident Trump mit Executive Order 13850 die Menge der Personen, auf die Sanktionen angewendet werden können, weil sie in Korruption, Menschenrechtsverletzungen oder Gewaltakte verwickelt sind, auf im Goldsektor Tätige ausgeweitet. Das Finanzministerium hat sieben Individuen und 23 Unternehmen aus Venezuela auf Grundlage dieser Executive Order mit Sanktionen belegt.

 

Sanktionen gegen die Ölindustrie

Am 28. Januar 2019 sind Sanktionen gegen den staatlichen Ölkonzern von Venezuela PdVSA in Kraft getreten (Executive Order 13850). Als Ergebnis ist der komplette Besitz sowie die aus diesem Besitz resultierenden Zinsen des Unternehmens in den USA eingefroren.

 

Zusätzliche finanzielle Sanktionen

Mit Executive Order 13808 (August 2017) hat US-Präsident Trump den Zugang der venezolanischen Regierung zu US-Finanzmärkten blockiert.

Mit Executive Order 13827 (März 2018) wurden Transaktionen mit digitaler Währung, an denen die venezolanische Regierung beteiligt ist, auf US-Märkten verboten.

Mit Executive Order 13835 (Mai 2018) wurde der Handel mit venezolanischen Schuldverschreibungen auf US-Märkten untersagt.

Die Sanktionen, die derzeit in Kraft sind, betreffen somit im Wesentlichen die Geldmittel, die die sozialistischen Führer des venezolanischen Volkes, wie es so schön heißt, vor eben diesem in den USA in Sicherheit gebracht haben, sie betreffen Geldmittel aus Drogengeschäften, in die venezolanische Regierungsmitglieder verwickelt sind, sie betreffen den Zugang zu US-Finanzmärkten und seit Januar 2019 auch die venezolanische Möglichkeit, Öl in den USA zu handeln.

Der Großteil dieser Sanktionen ist nach 2008 in Kraft getreten. Die für die venezolanische Wirtschaft relevanten Sanktionen alle erst in jüngster Zeit. Hugo Chavez hat 1999 damit begonnen, die venezolanische Wirtschaft zu zerstören, ein Werk, das Nikolas Maduro unbekümmert fortsetzt.

In der folgenden Abbildung ist der Einschlag sozialistischer Wirtschaftszerstörung gut zu sehen: Die Regierungsübernahme von Chavez wird unmittelbar von einem Absturz der Wirtschaftsleistung gefolgt. Hohe Ölpreise nach 2003 sorgen für eine kurze „Erholung“. Spätestens seit 2012 wird Venezuela von der Realität der Misswirtschaft eingeholt. Seitdem schrumpft die Wirtschaft mit erheblichem Tempo und ganz ohne den Einfluss von US-Sanktionen.

Die Erdölproduktion in Venezuela ist bis Mitte 2016 konstant und nimmt nach 2016 kontinuierlich ab, Mangel an Material, Mangel an Fachkräfte (die Venezolaner fliehen aus ihrem Land), Mangel an finanziellen Mitteln sorgen dafür, dass die Fördermenge sukzessive abnimmt, abermals ohne ein Zutun von US-Sanktionen.

Tatsächlich konnte der venezolanische Ölkonzern PdVSA bis Anfang 2019 weitgehend ungehindert sein Öl verkaufen, hätte es verkaufen können, wenn da nicht die Misswirtschaft, der Materialmangel, das Missmanagement und viele andere Faktoren gewesen wären, die dazu geführt haben, dass eine Förderstelle nach der nächsten in ihrer Leistung gedrosselt werden musste.

Ein Leser von ScienceFiles hat dies in einem Kommentar schön zusammengefasst. Wir zitieren ihn an dieser Stelle und hoffen, einmal mehr eine der sozialistischen Lügen, mit denen das Versagen dieser Menschenfeinde und wirtschaftlichen Nieten kaschiert werden soll, entlarvt zu haben.

Dem Artikel kann man voll und ganz zustimmen. Venezuela wurde lange als der Sozialismus des 21. Jhd. bezeichnet und heute noch von der DKP und Linkspartei verherrlicht. Dabei reicht schon Basiswissen in Ökonomie und Politik um die Gründe für den Niedergang Venezuelas in der Planwirtschaft, Kollektivierung und Korruption der linken Junta zu erkennen. Sanktionen des Westens waren symbolischer Natur. Erdöl wird nach wie vor international nach gefragt, da braucht man die USA nicht als Abnehmer. Erst vor einigen Jahren wurde Venezuela in den Mercosur aufgenommen, konnte dort alle Waren absetzen, die es wollte. Alle diese Wirtschaftskontakte nach Mercosur zerbrachen, obwohl in Brasilien, Argentinien und Bolivien linke Regierungen an der Macht waren aus drei einfachen Gründen.

1. Das Land hatte überhaupt keine rentable Produktion mehr, es gab nichts zu exportieren außer Öl und auch das immer weniger.

2. Auch Mercosur Staaten akzeptieren nur konvertible Devisen im Außenhandel. Als die venezolanische Regierung vor einigen Jahren begann, die Ausfuhr von Dollar, welche ausländische Unternehmen in Venzuela erlösten, durch massive Kapitalmarkt-Kontrollen zu verhindern, kam der Handel vollends zum erliegen. Ähnlich wie die DDR wollte man ausländische Unternehmen zwingen, zu frei erfundenen Wechselkursen die Landeswährung zu akzeptieren. Mit dem Westen hat das gar nichts zu tun, dessen Einfluss auf Mercosur war minimal. Zu solchen Konditionen lohnen sich keine Geschäfte.

3. Die staatlichen Preisvorgaben für landeseigene Produkte liegen schon lange unter den Herstellungskosten, es gibt nur noch subventionierte Staatsunternehmen, deren Produktion an den linken Klüngel geht und Privatunternehmen, die hohe Schmiergelder zahlen, den Schwarzmarkt beliefern, sich in Devisen bezahlen lassen.

Etwas Positives hat die ganze Entwicklung: Seit dem Putsch in Venezuela haben die Sozialisten in Südamerika praktisch jede Wahl verloren und die aggressive Einmischung Russlands hat zu einem Schwenk Brasiliens auf die USA zu geführt. Die letzte Region der Erde, wo Sozialisten noch dachten einen einen sozialistischen Block errichten zu können, hat sich endgültig ihrem Zugriff entzogen. Dann noch die Bilder, wie Hilfslieferungen an der Grenze vom Militär abgewiesen wurden, das war selbst für linke Juntas in Süd- und Mittelamerika bisher etwas neues und die einfachen Menschen bekommen das mit. Die Irrationalität solcher Entscheidungen hinterlässt bleibende Eindrücke auch bei sonst unpolitischen Bürgern

https://sciencefiles.org/2019/03/11/der-mythos-der-us-sanktionen-oder-wie-sozialisten-lugen-uber-venezuela/

“Superfaschismus”: Das wahre Gesicht des Sozialismus, geschildert von Zeitzeugen

von https://sciencefiles.org

Wenn Sozialisten etwas nicht leiden können, dann mit der Realität konfrontiert zu werden. Wann immer Sozialisten mit Fakten konfrontiert werden, wie z.B. damit, dass es nicht einmal 20 Jahre in Venezuela gedauert hat, bis der Sozialismus ein reiches Land auf die Stufe von Somalia befördert und zu einem bettelarmen Land gemacht hat, reagieren sie gereizt, verärgert, mit Hass.

Fakten sind der Sozialisten Feind, denn Sozialismus ist eine Chimäre, eine Inszenierung, die Freiheit von Not verspricht, um Unfreiheit durch Willkür, Bevormundung und Zwang zu rechtfertigen. Schon Tocqueville hat 1848 über den Sozialismus geschrieben, dass er die Freiheit zerstört: „Die Demokratie erkennt jedem einzelnen seinen Eigenwert zu, der Sozialismus degradiert jeden einzelnen zu einem Funktionär der Gesellschaft, zu einer bloßen Nummer. Demokratie und Sozialismus haben nur ein einziges Wort miteinander gemeinsam: die Gleichheit. Aber man beachte den Unterschied: während die Demokratie die Gleichheit in der Freiheit sucht, sucht der Sozialismus sie im Zwang und der Knechtung“.

Heute, da die Erinnerung an die Schreckensherrschaft, die Mördersysteme der Sozialisten verblasst, man wieder behaupten kann, Sozialismus sei etwas anderes als Faschismus, Sozialisten sich wieder als Opfer inszenieren können, deren Scheitern dem Feind, der heute aus neoliberalem Kapitalismus bestehen soll, angelastet werden soll, heute, da es kaum jemanden stört, wenn sie sich als Antifaschisten inszenieren und behaupten, sie seien die eigentlichen Verteidiger der Demokratie, ist es wichtiger denn je, an den Weg in die Knechtschaft zu erinnern, der immer dann angetreten wird, wenn Sozialisten die politische Führung in einem Land übernehmen.

1944, als Friedrich A. von Hayek sein Buch „Road to Serfdom“ (Weg in die Knechtschaft) erstmals veröffentlicht hat, hat er dies vor dem Hintergrund getan, dass selbst englische Intellektuelle sich für den Sozialismus erwärmt haben. Sein Ziel war nicht nur, vor dem Sozialismus zu warnen, sondern vor allem die Menschenfeindlichkeit und die Irrationalität, die Fundamente des Sozialismus, des Superfaschismus, wie ihn Max Eastman genannt hat (siehe unten) offenzulegen. Es ist ihm, wie kaum jemandem seither, gelungen.

Wir zitieren im Folgenden eine besonders wichtige Stelle aus der deutschen Übersetzung der Road to Serfdom, die wir vor allem jüngeren Lesern ans Herz legen wollen, denen, die der Ansicht sind, Sozialismus sei das Gegenteil von Faschismus. Er ist es nicht. Sozialismus ist ein Superfaschismus:

„In den letzten Jahren sind die alten Befürchtungen wegen der unerwarteten Folgen des Sozialismus aufs Neue stark betont worden, und zwar von einer Seite, von der man es am wenigsten vermutet hätte. Die in manchen Beziehungen außerordentliche Ähnlichkeit der Verhältnisse unter dem ‚Faschismus‘ und dem ‚Kommunismus‘ hat ihren Eindruck auf einen Beobachter nach dem anderen nicht verfehlen können, obgleich sie mit der gegenteiligen Erwartung an das Problem herangingen. Während ‚Fortschrittler‘ bei uns und in anderen Ländern sich noch der Täuschung hingaben, dass Kommunismus und Faschismus entgegengesetzte Pole darstellten, begannen immer mehr Leute sich zu fragen, ob diese neuen Despotien nicht das Ergebnis der gleichen Tendenzen seien. Selbst auf Kommunisten müssen Zeugnisse wie das Max Eastmans, des alten Freundes Lenins, einigen Eindruck gemacht haben. Dieser sah sich zu der Feststellung veranlasst, dass ‚der Stalinismus, statt besser, schlimmer ist als der Faschismus, unbarmherziger, barbarischer, ungerechter, unmoralischer, antidemokratischer, ohne durch eine Hoffnung oder ein Bedenken gemildert zu werden‘, und ‚dass man besser daran täte, ihn als einen Superfaschismus zu bezeichnen‘. Sehen wir gar, wie derselbe Autor zugibt, dass das System Stalins nichts anderes als Sozialismus ist, nämlich in dem Sinne, dass es unvermeidliche, wenn auch unerwartete politische Begleiterscheinung der Nationalisierung und Kollektivierung bildet, die ihm unter anderem dazu dienen sollten, seinen Plan für die Errichtung einer klassenlosen Gesellschaft durchzuführen, so kommt seiner Schlussfolgerung unzweifelhaft allgemeine Bedeutung zu.

Der Fall Eastmans ist vielleicht der bemerkenswerteste. Aber Eastman ist keineswegs der erste oder der einzige wohlwollende Beobachter des russischen Experiments, der zu solchen Folgerungen kommt. Bereits einige Jahre zuvor fasste W. H. Chamberlin, der während seiner zwölfjährigen Tätigkeit als amerikanischer Korrespondent in Russland das ganze Gebäude seiner Ideale hatte einstürzen sehen, die Ergebnisse seiner Studien in Russland, Deutschland und Italien in dem Satz zusammen: ‚Es ist sicher, dass der Sozialismus sich wenigstens im Anfang als ein Weg erweist, der nicht zur Freiheit, sondern zur Diktatur und Gegendiktatur und zum erbarmungslosen Bürgerkrieg führt. Ein Sozialismus, der mit demokratischen Mitteln erkämpft und erhalten wird, scheint endgültig zu den utopischen Dingen zu gehören’. In ähnlicher Weise kommt ein englischer Schriftsteller, F. A. Voigt, der die Entwicklung in Europa lange Jahre hindurch als Auslandskorrespondent aus nächster Nähe beobachtet hatte, zu dem Schluss, dass der ‚Marxismus zum Faschismus und zum Nationalsozialismus geführt hat, weil er in allen wesentlichen Punkten Faschismus und Nationalsozialismus zugleich ist“. Walter Lippman ferner hat die Überzeugung gewonnen, dass ‚unsere Generation jetzt durch Erfahrung lernt, was geschieht, wenn die Menschen die Freiheit aufgeben und zu einer Zwangsorganisation von Gesellschaft zurückkehren. Obwohl sie sich ein reicheres Leben versprechen, müssen sie in Wirklichkeit darauf verzichten, in dem Maße, wie organisierte Lenkung zunimmt, muss die Vielfalt der Zwecke der Gleichförmigkeit weichen. Das ist die Nemesis der Planwirtschaft und des Autoritätsprinzips in der menschlichen Gesellschaft‘.

Man könnte aus den Veröffentlichungen der letzten Jahre noch viele ähnliche Feststellungen von urteilsfähigen Autoren zitieren, insbesondere von solchen, die als Bürger der jetzt totalitären Staaten den Wandel miterlebt haben und infolge ihrer Erfahrungen manche ihrer Lieblingsauffassungen haben revidieren müssen. Ich führe als weiteres Beispiel einen deutschen Schriftsteller an [Peter Drucker], der dieselbe Schlussfolgerung vielleicht richtiger formuliert als die bereits erwähnten:

‚Der vollständige Bankrott des Glaubens, man könne zu Freiheit und Gleichheit durch den Marxismus gelangen, hat Russland auf denselben Weg zu einem totalitären, rein negativen und nicht-ökonomischen Gesellschaftssystem der Unfreiheit und Ungleichheit getrieben, den Deutschland gegangen ist. Nicht als ob Kommunismus und Faschismus dasselbe wären. Faschismus ist das Stadium, das erreicht wird, nachdem der Kommunismus sich als Illusion herausgestellt hat, und er hat sich im Russland Stalins als eine ebenso große Illusion erwiesen wie im vorhitlerischen Deutschland.

Ebenso bedeutsam ist der Verlauf der geistigen Entwicklung bei vielen Führern des Nationalsozialismus und des Faschismus. Jedem, der den Aufstieg dieser Bewegungen in Italien oder Deutschland beobachtet hat, ist die große Zahl von führenden Männern, von Mussolini abwärts, einschließlich Laval und Quisling, aufgefallen, die als Sozialisten begonnen und als Faschisten oder Nationalsozialisten geendet haben. Und was von den Führern gilt, trifft noch weit mehr auf die Masse der Parteiangehörigen zu. Es war in Deutschland allgemein bekannt, dass ein junger Kommunist verhältnismäßig leicht zum Nationalsozialismus bekehrt werden konnte und umgekehrt; am besten wussten dies die Propagandaleiter der beiden Parteien. Mancher Universitätsdozent in England hat während der dreißiger Jahre englische und amerikanische Studenten vom Kontinent zurückkehren sehen, die selber nicht wussten, ob sie Kommunisten oder Nationalsozialisten waren, die aber eines sicher wussten, nämlich dass sie die abendländische liberale Kultur hassten.

Es trifft natürlich zu, dass die Kommunisten und Nationalsozialisten oder Faschisten in Deutschland vor 1933 und in Italien vor 1922 häufiger miteinander in Konflikt geraten sind als mit anderen Parteien. Sie warben als Rivalen um die Gunst desselben Menschenmaterials und hassten sich gegenseitig wie Ketzer. Aber ihre Praxis zeigte, welche enge Verwandtschaft zwischen ihnen besteht. Für beide ist der wahre Feind, der Mensch, mit dem sie nichts gemeinsam hatten und den zu überzeugen aussichtslos war, der Liberale alter Schule. Während für die Nationalsozialisten der Kommunist, für die Kommunisten der Nationalsozialist und für beide der Sozialist als Rekrut in Frage kam als ein Mann, der aus dem rechten Holz geschnitzt war, wenn er auch auf falsche Propheten gehört hatte, wussten sie beide, dass es zwischen ihnen und denen, welchen es mit dem Glauben an die Freiheit wirklich Ernst war, keinen Kompromiss geben konnte.

Ergebnisse des Sozialismus in Kambodscha Quelle

Um jeden Zweifel bei den Menschen zu beseitigen, die durch die offizielle Propaganda der einen oder der anderen Seite irregeführt worden sind, möchte ich eine weitere Feststellung eines Gewährsmannes zitieren, der über jeden Verdacht erhaben sein sollte. In einem Artikel unter der bezeichnenden Oberschrift ‚The Rediscovery of Liberalism‘ schreibt Eduard Heimann, einer der Führer des religiösen Sozialismus in Deutschland das Folgende:

‚Das Hitlersystem stellt sich sowohl als echte Demokratie wie auch als echten Sozialismus hin, und die schreckliche Wahrheit ist, dass ein Kern von Berechtigung in diesen Behauptungen steckt – zwar nur ein winziges Körnchen, aber jedenfalls groß genug, um als Grundlage für phantastische Entstehungen dienen zu können. Das Hitlersystem geht sogar so weit, sich zum Beschützer des Christentums aufzuwerfen, und das Grauenvolle ist, dass selbst diese grobe Verdrehung geeignet ist, einen gewissen Eindruck zu machen. Aber eines ist in all diesem Meer des Irrtums sonnenklar: Hitler hat nie den Anspruch erhoben, den echten Liberalismus zu vertreten. So genießt der Liberalismus die Auszeichnung, die von Hitler bestgehasste Lehre zu sein.‘

Wir müssen hinzufügen, dass dieser Hass sich in der Praxis nur wenig betätigen konnte, und zwar aus dem einfachen Grunde, weil der Liberalismus in Deutschland zur Zeit der Machtergreifung durch Hitler bereits so gut wie tot war. Es war der Sozialismus, der ihm den Garaus gemacht hat“ (47-52)

Es ist geradezu erschreckend, wie aktuell der Text von Hayek wieder ist. Studenten, die nicht wissen, welche Form des Faschismus sie gerade umarmen, die sich für irgendwie Links halten und nur wissen, dass sie die abendländische liberale Kultur, also heute das Werk der alten weißen Männer hassen, sind ebenso eine Erscheinung dieser geistigen Retardierung wie es die sozialistischen Köder sind, die ihre Pervertierung sozialer Gerechtigkeit in Form von Gleichstellung als Preis für den Verkauf der Individualität aussetzen.

https://sciencefiles.org/2019/03/10/superfaschismus-das-wahre-gesicht-des-sozialismus-geschildert-von-zeitzeugen/

Sozialismus ruiniert ein Land: Fakten zu Venezuela

von https://sciencefiles.org/

Ausgangslage:

  • Im Jahr 1950 zählte Venezuela zu den 10 reichsten, am meisten prosperierenden Ländern der Erde.

In nicht einmal 20 Jahren ist es den Sozialisten in Venezuela gelungen, ein prosperierendes Land zu ruinieren.

Das erklärt die LINKE zu Venezuela

„In Lateinamerika ist eine neue Offensive gegen Demokratie, Selbstbestimmung und Sozialstaat im Gange. Nach der Rückkehr rechter Regierungen in Argentinien und Brasilien stehen erneut progressive Staatsführungen im Visier, besonders in Venezuela. Die USA und Europa, die alten Kolonialherren und Invasoren, teilen sich auch bei diesem neuen Feldzug die Arbeit: Washington droht militärisch und erhöht derzeit die Präsenz um Venezuela herum, die EU steht ihm [!sic] dabei mit Sanktionen zur Seite. Dass mit der spanischen Regierung die alte Kolonialmacht als treibende Kraft in Brüssel auftritt, ist nicht verwunderlich:“

Die DKP hat Folgendes zu sagen:

„Dabei gilt die Solidarität der DKP besonders den Genossinnen und Genossen der Kommunistischen Partei Venezuelas (PCV). Diese sind schon in der Vergangenheit Ziel von Attacken rechter Gruppen und Großgrundbesitzer gewesen, weil sie am konsequentesten für ein freies Venezuela streiten und weil sie nicht nur wissen, dass die soziale Frage nur im Sozialismus gelöst werden kann, sondern weil sie diese Erkenntnis auch unter den Massen verbreiten.“

Wer noch einen Zweifel daran hatte, dass Sozialisten Menschenfeinde sind, die über Leichen gehen, dem sollten diese Zweifel nun genommen sein.

Der Ökonom und Nobelpreisträger Vernon L. Smith hat zu Venezuela Folgendes zu sagen:

“The government of Venezuela in the name of the people and for the benefit of the people seized the big bad profit-grabbing oil companies, thinking that anyone off the street could manage a business. They started redistributing wealth to poor, made electricity free, were praised by some (well at least one) American Nobel economists for reducing inequality.

This small incredibly oil rich country cannot now feed itself. Markets, whose prices coordinate and incentivize the creation of wealth cannot function. Farmers cannot buy seed or fertilizer, food imports have declined 70% and people cannot find enough food in the garbage cans. The invisible-to-the-eye workings of the complex economy of plenty—which of course cannot assure that all will be productive enough to share in its plenty—has utterly collapsed.”

Und wir haben nur anzufügen, dass es in Venezuela so ist, wie es bei allen sozialistischen Experimenten zuvor war: Erst werden individuelle Freiheitsrechte beseitigt, dann wird die Wirtschaft sozialisiert und sukzessive zerstört, dann wird Korruption zur Schattenwirtschaft und die Regierung erkauft Unterstützung durch Verteilung der noch vorhandenen Ressourcen an die Militärführung. Die Bürger Venezuelas verarmen, müssen fliehen oder sehen sich mit der täglichen Suche nach Essbarem konfrontiert. Die Inflation steigt in schwindelerregende Höhen, das Warenangebot ist kaum mehr vorhanden, die Supermärkte sind leer, die Bäuche der Menschen auch, Krankheiten verbreiten sich, Armut wird zur Normalität – Sozialismus eben!

https://sciencefiles.org/2019/03/08/sozialismus-ruiniert-ein-land-fakten-zu-venezuela/

Sozialistische Tote sind bessere Tote als Nationalsozialistische Tote: Amadeu-Antonio-Stiftung will Geschichte umschreiben

von https://sciencefiles.org

Es wird höchste Zeit, die Finanzierung der Amadeu-Antonio-Stiftung aus Steuergeldern zu beenden. Wer dazu seinen Teil beitragen will, der kann dies hier tun.

Vor einiger Zeit haben wir einen Gastbeitrag von Vera Lengsfeld veröffentlicht, in dem es um eine unter Ausschluss der Öffentlichkeit, wenngleich aus Mitteln der Landeszentrale für Politische Bildung in Berlin finanzierte Veranstaltung ging, die von Klaus Bästlein, Enrico Heitzer und Anetta Kahane organisiert und in den Räumlichkeiten der Amadeu-Antonio-Stiftung durchgeführt wurde. Das Ziel der angeblichen „Fachtagung“ besteht nicht nur nach unserer und nach Ansicht von Vera Lengsfeld darin, den DDR-Sozialismus als eine Art „besonderen Sozialismus“ darzustellen, von allen Verbindungen zum Faschismus zu reinigen und die Geschichte so umzuschreiben, dass der DDR-Sozialismus in neuem Glanz erscheint, quasi aufpoliert und um die vielen Toten und die vielen von der Stasi zerstörten Biographien bereinigt, zu präsentieren.

Wir haben schon damals darauf hingewiesen, dass eine der größten Ironien der Geschichte darin besteht, dass es ausgerechnet Sozialisten und Kommunisten gelungen ist, sich als „Antifaschisten“ zu inszenieren, als die besseren Schlächter, wenn man so will, denn dass selbst die Nazis mit den rund 6 Millionen von Ihnen ermordeten Juden (selbst dann, wenn man die geschätzt 61 Millionen militärische und zivile Opfer des zweiten Weltkrieg komplett auf der Seite der Nazis verbucht) nicht mit den Sozialistischen Regimen von Josef Stalin, Mao Tse Tung, Pol Pot usw. mithalten können, auf deren Konten geschätzt 100 Millionen Opfer gehen, ist eine historische Wahrheit, an der man nichts deuteln kann.

Und wie immer, wenn man Fakten nicht beseitigen kann, versucht man sie umzuinterpretieren. Bei der „Fachtagung“ der AAS-Stiftung soll dies durch eine Art Bewertung der Toten und Relativierung des Terrors, der vom DDR-Regime ausgegangen ist, geschehen.

Lesen Sie die folgende Passage bitte sehr aufmerksam. Sie stammt aus dem Bericht zur Fachtagung, der beim AAS-Ableger „Belltower-News“ erschienen ist und von Simone Rafael verfasst wurde. (Der Erzengel Rafael gilt im Koran als derjenigen, der den Tag der Auferstehung mit seiner Trompete verkündet … doch zurück zur Auferstehung des DDR-Sozialismus in neuer Politur:)

 

„Worum es geht

Klar wurde hierbei und vor allem in den Diskussionen zu den Kurzinputs: Zentrum der Debatte ist die Frage, wie die deutsche Geschichte so aufgearbeitet werden kann, dass den Opfern Gerechtigkeit getan wird, ohne Verhältnismäßigkeiten zu marginalisieren. Fehler, die in der Aufarbeitung des Nationalsozialismus gemacht wurden – etwa lange die Berichte der überlebenden Opfer zu ignorieren und Erinnerung praktisch[,] ohne sie zu gestalten – sollten in der Aufarbeitung der Verbrechen der SED-Diktatur vermieden werden. Diesmal spielten Opfer von Anfang an nicht nur eine zentrale Rolle. Ihre Erinnerungs-Initiativen wurden von Anfang an staatlich unterstützt, ihre Stimmen gehört. Und diese persönlichen Erzählungen bestimmten sogar die gesamtgesellschaftliche Wahrnehmung verschiedener geschichtlicher Sachverhalte, etwa über die Arbeit der Stasi oder ihrer inoffiziellen Mitarbeiter*innen.

Die im Kern gute Intention brachte aber Probleme mit sich. Aus der Schwere der Erfahrungen der Opfer des DDR-Regimes entstand das in den 1990er Jahren prägende „Totalitarismus-Paradigma“: Eine vermeintliche Gleichsetzung der Verbrechen des Nationalsozialismus und der Verbrechen der SED-Diktatur, wenn etwa beide als „Unrechtsstaaten“ bezeichnet werden oder als „die beiden Diktaturen“. Die Idee dabei war, die Opfer des DDR-Regimes und die Widerstandskämpfer für ihre Leistungen im Kampf um die Freiheit zu würdigen. Erreicht wurde damit aber auch die Nivellierung von Unterschieden, wenn Nationalsozialismus und DDR quasi „technisch“ als „Diktaturen“ und „strukturell gleich“ dargestellt werden.  Dann wird nämlich der Holocaust als einziger industriell durchgeplanter staatlicher Massenmord nivelliert und der rassistische und antisemitische Charakter des Nationalsozialismus gleich mit.“

 

Wenn Sie nach der Lektüre der Meinung sind, dass man der Amadeu-Antonio-Stiftung nun wirklich den Hahn, aus dem die Steuermittel fließen, abdrehen muss, dann können Sie hier ihre Stimme in die Waagschale werfen.

Hier steht nicht mehr und nicht weniger, als dass die Aufarbeitung der DDR-Geschichte zu sehr am menschlichen Leid der Opfer orientiert ist, dass durch diese Orientierung der Eindruck entstanden ist, die DDR sei ein sozialistisches Unrechtsregime gewesen, das einen Totalitarismus durchsetzen wollte und dabei über Leichen, nicht nur am antifaschistischen Schutzwall, der Mauer und in der Todeszone davor gegangen ist. Dies habe dazu geführt, dass der DDR-Terror nicht mehr vom Nazi-Terror unterschieden werden könne, obwohl Letztere doch für den einzigen „industriell durchgeplanten staatlichen Massenmord“ verantwortlich gewesen sei [Wie eng ideologische Stirnen doch sind. Dass Stalins Gulag oder seine Zwangskollektivierung kein geradezu industriell geplanter Massenmord war, kann man auch nur behaupten, wenn man die Kenntnisse der Geschichte auf den Teil reduziert, der keine sozialistischen Gräueltaten enthält.]. Dahingehen, so muss man schließen, waren die Selbstschussanlagen an der innerdeutschen Grenze weder Mittel zum Massenmord noch geplant und schon gar nicht industriell gefertigt und in großer Stückzahl aufgestellt.

 

 

Um die offenkundigen Gemeinsamkeiten von Sozialismus und Nationalsozialismus, die beide menschenverachtende Systeme sind bzw. waren, zu verwischen, soll der Schwerpunkt auf dem menschlichen Leid der Opfer der SED, der dies allzu deutlich gemacht hat, dadurch relativiert werden, dass das Leid eingeordnet werden soll, in einen Rahmen gestellt, geframt werden soll. Wie?

Nun, das kann eigentlich nur so gehen, dass man Tote qualifiziert und gegeneinander aufrechnet, dass man mit allen Mitteln versucht, die Toten des Sozialismus, ob sie nun in Bautzen im Stasi-Gefängnis gestorben sind, durch DDR-Truppen 1968 in der Tschechoslowakei erschossen wurden, als die Nationale Volksarmee dabei geholfen hat, den Prager Frühling in einen sozialistischen Winter zurück zu verwandeln oder ob es die Toten an der innerdeutschen Grenze, die von Grenzmördern erschossen oder Selbstschußanlagen erlegt wurden, sind, die Toten des Sozialismus müssen als andere Tote angesehen werden als die Toten, die der Nationalsozialismus hinterlassen hat.

Wie so oft, wenn Sozialisten versuchen, die Welt nach ihrer Ideologie zu gestalten, bleiben dabei die menschlichen Schicksale auf der Strecke. Der „Republik-Flüchtling“, wie es im DDR-Deutsch hieß, der im Stacheldraht an der innerdeutschen Grenze verblutet ist, ist genauso tot, wie der Jude, den die Nazis zum Volksschädling erklärt und in Auschwitz mit vielen anderen vergast haben. Das menschliche Leid, das mit gewaltsamem Tod einhergeht, ist in beiden Fällen dasselbe. Wenn man die Toten dennoch zu anderen Toten machen will, sie dennoch differenzieren will, dann muss man zwangsläufig argumentieren, dass sie sich im Wert unterscheiden, dass die sozialistischen Toten, die besseren Toten sind, die Toten, die man rechtfertigen kann, wenn man ihren Tod in das große sozialistische Ganze einordnet.

Das ist gelebte Menschenfeindlichkeit.

Wer nun seine Stimme zur Liste derer ergänzen will, die der Amadeu-Antonio-Stiftung lieber heute als morgen die Quelle der Steuermittel zuschütten wollen, der kann das hier tun.

Wie genau man sich die Relativierung der DDR-Geschichte und das Reinwaschen des DDR-Sozialismus vorzustellen hat, macht Helmut Müller-Ensberg deutlich, der sich in der Vergangenheit bereits durch ein Gutachten hervorgetan hat, in dem er die Stasi-Vergangenheit von Anetta Kahane bewertet hat.

Müller-Ensberg meint offensichtlich, dass es die vielen Opfer der Stasi tröstet, wenn sie wissen, dass „gerade einmal 5% der Stasi-Mitarbeiter mit Repressionen gegen Gegner des Staates beschäftigt waren“. Was der Euphemismus „Repressionen gegen Gegner des Staates“ umfasst, kann man am Beispiel des Begriffs der Zersetzung bei uns nachlesen. Wieviele Mitglieder der SS waren wohl mit der Bewachung von Konzentrationslagern betraut? 5%? 5,3%? 4,7%? Macht es den Holocaust zu etwas anderem, wenn die Opfer mit dem Kontext versehen werden, dass nur ein kleiner Teil der SS mit ihrer Bewachung betraut war? Nein. Und für die Opfer der Stasi gilt dasselbe. Was soll also der unsinnige Hinweis von Müller-Ensberg? Man muss ihn als Versuch, Unrecht und Leiden zu relativieren, soweit es die DDR betrifft, den DDR-Sozialismus zu rehabilitieren, ansehen. Dass dem so ist, wird deutlich, wenn man weiterliest:

„Die Stasi war eine Militärpolizei, aber keine Gestapo. Es gab physische Gewalt, aber nicht als System, sondern als Eskalation. Das Ministerium für Staatssicherheit war gefährlich, aber es war nicht die Gestapo“.

Wenn man den Topterroristen des 20. Jahrhunderts, Carlos, mit Osama bin Laden vergleicht und feststellt, dass Carlos gefährlich, aber nicht bin Laden war, dass er Gewalt nicht als System, sondern als Eskalation betrieben hat, was ändert sich dann für die Menschen, die Carlos ermordet hat? Die Offenheit, mit der hier versucht wird, durch eine primitive Rabulistik die Stasi zum Freund und Helfer zu erklären, der ein paar schlechte Angewohnheiten hatte, ist geradezu erschreckend. Ihr muss mit aller Härte des Arguments begegnet werden: Wer versucht, ein organisiertes Unrechtssystem wie die Stasi zu etwas anderem zu machen, der macht sich über die Opfer der Stasi lustig, verhöhnt sie.

Verhöhnen bringt uns zu Habbo Koch, einem besonderen Herzchen, das es sich scheinbar zur Aufgabe gemacht hat, die DDR-Bürgerrechtler, die seine politische Einstellung nicht teilen, zu verhöhnen und zu diskreditieren. Das Mittel der Wahl für Pseudointellektuelle ist dann, wenn die intellektuelle Kraft Argumente einfach nicht unterstützen will, die Brachial-Assoziations-Psychotherapie:

„In der DDR habe die Bürgerrechtler-Szene sich als gemeinschaftsstiftende Empörungsgemeinschaft entwickelt, in der der Staat als Feind fest etabliert war, so eine These von Habbo Knoch. Es treibe einige dieser Bürgerrechtler*innen ins politisch rechte bis rechtspopulistische Lager, dass sie ihre Lebensleistung als politische Häftlinge in der Nachwende-Gesellschaft als nicht genug gewürdigt empfänden. Einige empfänden zudem die Streitbarkeit und Fundamentalopposition gegen das System als Lebensglück – egal gegen welches System. Das mache einige ehemaligen Dissident*innen ansprechbar für „Systemkritik“, mittlerweile richtet sich diese Kritik allerdings gegen die Demokratie und bedient damit demokratiefeindliche Diskurse.“ [Regimekritiker werden bei Knoch zur “Empörungsgemeinschaft” herabgewürdigt. Von der Empörungsgemeinschaft bis zur Diffamierung von Kritik am System als Äußerung von Wutbürgern ist es nur ein kleiner Schritt. Der Schritt ist in etwa so kurz, wie von dem, was Knoch hier absondert, angewidert sein, bis zum Übergeben.]

Es ist, so haben die Studien zum Autoritären Charakter, die Adorno et al. durchgeführt haben, ergeben, ein Merkmal autoritärer Persönlichkeiten, dass sie über einen Kamm scheren, außer Stande zu sein scheinen, auch nur den Versuch einer Differenzierung durchzuführen, dass sie Menschen, höchst unterschiedliche Menschen zu einer homogenen Gruppen zusammenfassen und diese Gruppe dann mit einem einzigen Merkmal versehen. Bei den Nazis war es „der Jude“ und das Merkmal der Volksschädlichkeit. In der DDR war es „der Regimekritiker“ und seine dem Sozialismus schädliche Kritik. Bei Knoch sind es „einige der Bürgerrechtler“, die zur Gruppe zusammenfasst werden und die natürlich alle dieselbe Lebensleistung, dieselbe Erfahrung und dieselbe Konsequenz aus dieser Erfahrung gezogen haben und denen dadurch jede Legitimation und Berechtigung für das, was sie tun und äußern, abgesprochen werden soll. Ihr Vergehen besteht darin, anderer politischer Meinung als Knoch zu sein. Heitmeyer hat eine fehlende Ambiguitätstoleranz, die Unfähigkeit, von der eigenen Meinung abweichende Ansichten auch nur zu tolerieren, als ein Charakteristikum des Rechtsextremismus beschrieben. Knoch scheint es zu teilen.

Und so wie es Sozialisten und Kommunisten gelungen ist, den Antifaschismus zu kapern und sich als Kämpfer gegen den Faschismus zu inszenieren, sie, die selbst den Faschismus in ihrer Ideologie zum Ausdruck bringen, so wollen Sozialisten und Kommunisten sich heute als Retter der Demokratie inszenieren, als diejenigen, die die Demokratie dadurch verteidigen, dass sie anderen genau die Individualrechte absprechen, die eine Demokratie auszeichnen. Ob dieser neuerliche Versuch, die Geschichte umzudrehen, gelingt, ist eine Frage, die sich am Grad des Widerstands dagegen entscheiden wird: Eine Form des Widerstands besteht darin, gemeinsam mit 16.000, die bereits unterzeichnet haben, unsere Petition zu unterstützen, mit der ein Ende der Finanzierung der Amadeu-Antonio-Stiftung aus Steuermitteln durchgesetzt werden soll.

https://sciencefiles.org/2019/02/27/sozialistische-tote-sind-bessere-tote-als-nationalsozialistische-tote-amadeu-antonio-stiftung-will-geschichte-umschreiben/

Trump kündigt neue Ära für Lateinamerika an: „Tage des Sozialismus und Kommunismus sind gezählt“

 

Epoch Times Deutsch

Am 19.02.2019 veröffentlicht

In einer Rede vor Exil-Venezolanern und Exil-Kubanern in Miami hat sich US-Präsident Donald Trump mit dem Kampf des venezolanischen Volkes gegen die sozialistische Diktatur solidarisiert. Er warnte die Militärs davor, Gewalt gegen die Opposition auszuüben und weiterhin Hilfslieferungen in das verarmte Land zu blockieren.

Mehr dazu: https://goo.gl/24K1Bg

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(c) 2019 Epoch Times

„Brasilien über alles, Gott über allen“: Wie Jair Bolsonaro Brasilien verändern will

Von Reinhard Werner

Mit rund 55 Prozent der abgegebenen Stimmen gewann der rechtskonservative Kandidat Jair Bolsonaro am Sonntag die Stichwahl zum Präsidentenamt in Brasilien. Es gelang ihm, eine breite Koalition aus besorgten Bürgern, Wirtschaftsliberalen, konservativen Christen und Landwirten zu bilden, die es schaffte, die linke Hegemonie im Land zu brechen.

Jair Bolsonaro will nicht länger mit dem Sozialismus, dem Kommunismus und dem Linksextremismus flirten.Foto: Silvia Izquierdo/dpa

 

Auch im zweiten Durchgang zu den Präsidentschaftswahlen sorgten die Wähler in Brasilien einen Paukenschlag. Nachdem sich der rechtskonservative Ex-Militär Jair Bolsonaro bereits in der ersten Runde mit deutlichem Vorsprung an die Spitze gesetzt hatte, konnte er seinen Erfolg in der Stichwahl ausbauen und diese mit rund 55 Prozent der abgegebenen Stimmen für sich entscheiden.

Im Januar 2019 wird Bolsonaro sein Amt antreten. Sein Vorgänger Michel Temer, der nach der Amtsenthebung der sozialistischen Präsidentin Dilma Rousseff infolge eines Korruptionsskandals deren Position übernommen hatte, will ab Montag mit der Übergabe der Regierungsgeschäfte beginnen.    

Bolsonaro kündigte in seiner Rede am Wahlabend an, Brasilien zu einer „großen Nation“ machen zu wollen und sprach von einem „Schwur vor Gott, Verfassung, Demokratie und Freiheit“ zu verteidigen. In mehreren Städten, darunter Rio de Janeiro und Sao Paulo, wo der Kandidat der Rechten jeweils Zwei-Drittel-Mehrheiten auf sich vereinigen konnte, feierten seine Anhänger den neuen gewählten Präsidenten mit frenetischem Jubel.

Kampf der Korruption und Kriminalität

Der Politiker, der über Jahrzehnte hinweg vielfach durch kontroverse Äußerungen Aufsehen erregt hatte und vielfach mit US-Präsident Donald Trump verglichen wird, hat es geschafft, eine breite gesellschaftliche Koalition gegen das bisherige Establishment hinter sich zu vereinen. Diese erwartet nun von ihm eine grundlegende Wende in zahlreichen Schicksalsfragen des Landes.

Einer der Hauptgründe für den triumphalen Erfolg Bolsonaros ist die explodierende Kriminalität in vielen Teilen des Landes. Die Zahl der Morde ist landesweit im Vorjahr um 3,7 Prozent auf 63 880 gestiegen, was einen traurigen neuen Rekord darstellte. Bolsonaro kündigte in seinem Wahlkampf einen erbarmungslosen Kampf gegen Bandenkriminalität und Gangstersyndikate an. Er wolle den Sicherheitsbehörden weitreichende Vollmachten geben, um sich selbst und die Bevölkerung gegen Angriffe auf Leib und Leben schützen zu können.

Neben den Angehörigen der Sicherheitskräfte oder des Militärs selbst und deren Familien konnte Bolsonaro mit dieser Ansage auch quer durch die Gesellschaftsschichten hinweg an Rückhalt gewinnen – nicht zuletzt auch in Armenvierteln, deren Bewohner überdurchschnittlich unter der Gewalt und Gesetzlosigkeit leiden.

Aber auch wirtschaftspolitisch sind die Erwartungen an den neuen Präsidenten hoch. Immerhin drückt seine Wahl auch diesbezüglich einen Paradigmenwechsel aus. Rafael Ribeiro konstatiert in einem Beitrag für das Blog der „Foundation for Economic Freedom“ (FEE) einen Siegeszug marktwirtschaftlicher Ideen, wie man ihn vor zehn Jahren nie für möglich gehalten hätte:

„Brasilien ist vielleicht das westliche Land mit den meisten marxistisch angehauchten Themen bei Diplomarbeiten und Dissertationen. Die Indoktrination hier ist so omnipräsent, dass sogar Seifenopern im Fernsehen sozialistische Werte und Ideen propagieren. Antikapitalist zu sein gilt als Voraussetzung, um überhaupt als anständiger Mensch betrachtet zu werden. Es ist keine Übertreibung, wenn ich sage, dass viele junge Menschen meiner Generation das Konterfei von CHe Guevara auf ihre Oberarme tätowiert haben.“

Mehr Freiheit in der Wirtschaft – weniger Globalismus

Mittlerweile jedoch sprießen klassisch-liberale und libertäre Gruppen wie das Institut Atlantos, das Mises-Institut Brasilien oder das Brasilianische Institut für Markt und Kapital aus dem Boden und private Bildungsinitiativen auf allen Ebenen steuerten dem herrschenden Konsens entgegen.

Jair Bolsonaro ist nun zwar kein Libertärer, zumal vor allem auch die Agrarlobby im Land auf Zugeständnisse drängen wird – insgesamt ist jedoch zu erwarten, dass er ähnlich wie Trump einen reflektierten Protektionismus betreiben wird, dessen Ziel es ist, freie Märkte zu fairen Bedingungen zu schaffen. Zu seinem Beraterstab zählen zahlreiche namhafte Vertreter wirtschaftsliberaler Think-Tanks und es ist damit zu rechnen, dass sich Bolsonaro auch mit Blick auf die Schaffung von Arbeitsplätzen ein Beispiel an Donald Trump nehmen wird.

Auch außenpolitisch wird mit Bolsonaro ein anderer Wind wehen. Der neue Präsident will Knebelverträge mit supranationalen Organisationen und den Einfluss dortiger Funktionäre und NGOs auf die politische Willensbildung im Land zurückschrauben. Es ist nicht auszuschließen, dass Bolsonaro wie Trump aus dem Pariser Klimaabkommen aussteigen wird, Zahlungen an die UNO drosselt, die brasilianische Botschaft in Israel nach Jerusalem verlegen oder zumindest die Palästinensische Autonomiebehörde dazu drängen wird, ihre diplomatische Vertretung in Brasilien zu schließen.

Wie Donald Trump wird auch Bolsonaro Patriotismus und Souveränität an die Stelle globalistischer Utopien setzen. Es könnte durchaus dazu kommen, dass Brasilien mit Bolsonaro gemeinsam mit anderen konservativen Regierungen auf dem amerikanischen Kontinent einen engen Schulterschluss mit den USA suchen wird – mit dem Ziel, ein wesentlicher Akteur eines neuen amerikanischen Jahrhunderts zu werden.

Kulturelle Hegemonie der Linken gerät ins Wanken

Die Wende hin zu Bolsonaro hat aber auch in entscheidender Weise mit dem Wirken christlicher Gemeinschaften im Land zu tun. Während die katholische Kirche Brasilien seit jeher zu einem Zentrum ihrer Missionsarbeit gemacht hat, sind es jetzt vor allem evangelikale Gemeinden, die in dem lateinamerikanischen Land deutlich an Boden gewinnen. Sie drängen säkulare, insbesondere marxistische, Einflüsse im öffentlichen Raum stetig zurück und arbeiten daran, die kulturelle Hegemonie der Linken, die diese bereits in der Zeit der Militärdiktatur zum Schwerpunkt gemacht hatte, zu beenden.

Die Armee hatte 1964 die Regierungsgeschäfte übernommen, um einer möglichen kommunistischen Machtübernahme gegenzusteuern. Es dauerte nach einer Reihe interner Machtkämpfe bis 1985, ehe die Militärs die Macht an eine zivile Regierung zurückgaben. Neben der bewaffneten Guerilla war die Erlangung der kulturellen Hegemonie im Sinne ihres Vordenkers Antonio Gramsci in dieser Zeit die dominante Strategie der Linken. Tatsächlich gelang es ihr, über Universitäten, Medien und andere vorpolitische Organisationen eine Macht aufzubauen, die sich letztlich auch in Wählerstimmen für die „Arbeiterpartei“ (PT) oder die Sozialdemokraten (PSDB) bezahlt machte.

Der Philosoph Olavo de Carvalho und andere antikommunistische Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens deckten auf, wie der spätere brasilianische Präsident Lula da Silva und Kubas Diktator Fidel Castro über das „Sao-Paulo-Forum“ an einer Strategie arbeiteten, in Lateinamerika ein Netz kommunistischer Diktaturen zu schaffen, um am Ende eine Art Sowjetunion auf dem amerikanischen Kontinent zu schaffen. In Ländern wie Ecuador, Nicaragua, Bolivien oder Venezuela gelang ihnen die Schaffung eines sozialistischen Regimes, in Brasilien waren Lula und Rousseff die Bannerträger entsprechender Bestrebungen, in Chile Michelle Bachelet, in Uruguay José Mujica und in Argentinien Néstor und Cristina Fernández de Kirchner.

Jair Bolsonaro, der nach seinem Ausscheiden aus der Armee 1990 erstmals in die Abgeordnetenkammer gewählt wurde, machte sich erstmals 2003 einen Namen, als er die Grenze für die Anwendung des Erwachsenenstrafrechts von 18 auf 16 Jahre senken wollte. Anlass war der Fall einer brutalen Gruppenvergewaltigung mit Todesfolge, deren Haupttäter 16 Jahre alt war.

„Kultur des Lebens“ statt linker Gesinnungsethik

Im Jahr 2011 war Bolsonaro der wortgewaltigste Gegner des Vorhabens des damaligen Bildungsministers und gestrigen Stichwahlgegners Fernando Haddad, bereits sechsjährigen Kindern eine „Sexualerziehung der Vielfalt“ aufzuzwingen. Auch wenn Bolsonaro dabei des Öfteren zu groben Worten griff, stieg seine Popularität und er wurde als Kämpfer gegen Bestrebungen der extremen Linken geschätzt, die Familie durch Genderideologie und Frühsexualisierung zu unterminieren. Außerdem stellte sich Bolsonaro entschlossen allen Bestrebungen entgegen, den Schwangerschaftsabbruch in Brasilien weitgehend zu legalisieren. Weitere seiner Themenschwerpunkte waren der Kampf gegen die Korruption, eine harte Linie gegenüber der Kriminalität und sein Eintreten für die Redefreiheit.

Ähnlich wie in den USA oder in Europa war Bolsonaro entsprechend das Feindbild Nummer eins für liberale Medien und die sogenannte „Kaviar-Linke“, die bei jeder Gelegenheit ihre Tugendhaftigkeit signalisiert und soziale Gerechtigkeit predigt, selbst aber in bewachten Villenvierteln lebt. Demgegenüber stieg die Beliebtheit Bolsonaros in der einfachen Bevölkerung und unter konservativen Organisationen, die in ihm den Wegbereiter weg von dem, was Papst Johannes Paul II. einst „Kultur des Todes“ nannte, und hin zu einer Kultur des Lebens sehen.

https://www.epochtimes.de/politik/welt/brasilien-ueber-alles-gott-ueber-allen-wie-jair-bolsonaro-brasilien-veraendern-will-a2688745.html

Gebührenfinanzierte Rebellion: „Feine Sahne Fischfilet“ steuern Song für „Polizeiruf 110“ bei

Von Reinhard Werner

Vom Verfassungsschutzbericht zum Fernsehhelden – in nur wenigen Jahren und ohne Abstriche an der Gesinnung machen zu müssen: „Feine Sahne Fischfilet“ zeigen vor, wie militanter Linksextremismus und volkspädagogischer Erziehungsauftrag des öffentlich-rechtlichen Rundfunks organisch zusammenwachsen.

Auf den Straßen von Paris – gegen Macron unterwegs.Foto: iStock

 

In einem Kommentar für die konservative Wochenzeitung „Junge Freiheit“ hat sich Boris T. Kaiser mit dem merkwürdig kurzen Weg der linksextremen Band „Feine Sahne Fischfilet“ vom Beobachtungsobjekt des Verfassungsschutzes zum gefeierten Vorzeigeprojekt des deutschen Fernsehens befasst.

Nicht nur beim vom Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier persönlich empfohlenen „Wir sind mehr“-Konzerthappening in Chemnitz durfte die Gruppe als Headliner neben den „Toten Hosen“ auftreten. Mittlerweile steuert sie auch einen Beitrag zum Soundtrack für die gemeinhin als „DDR-Tatort“ bekannte Fernsehserie „Polizeiruf 110“ bei.

Für Kaiser entbehrt dieses Zusammentreffen nicht einer gewissen Konsequenz. Der „Polizeiruf 110“ war bereits in der DDR ein wichtiger Mosaikstein volkspädagogisch wertvoller Fernsehunterhaltung.

Deshalb unterschied er sich in einer Reihe von Aspekten von Krimiproduktionen, wie man sie aus Westdeutschland und erst recht aus den USA kannte:

„Mord und Totschlag gab es in der Krimireihe nur selten. Dies hätte nicht zur offiziellen Staatsdoktrin gepasst, wonach solche Delikte vor allem als gesellschaftliche Erscheinungsformen des dekadenten und degenerierten Westens galten. Die Ermittler hatten es vor allem mit ‚kleinen Ganoven‘ zu tun, die auf dem Weg zum Kommunismus ein wenig ins Straucheln geraten waren und von den grundsoliden Kommissaren der Volkspolizei auf den Pfad der sozialistischen Tugend zurückgeführt werden mussten. Mitarbeiter vom Ministerium des Innern wachten bereits während der Produktion über die Inhalte einer jeden Folge und stellten sicher, dass diese der Linie der Partei entsprachen.“

In den Dienst der Staatsdoktrin zurückgekehrt

Trotz oder gerade wegen seiner propagandistischen Vergangenheit im Sozialismus der DDR habe der „Polizeiruf“ auch nach der Wiedervereinigung nahezu nahtlos Anschlussverwertung im öffentlich-rechtlichen Rundfunksystem der Bundesrepublik gefunden, diagnostiziert Kaiser.

Einer der wesentlichen Gründe für die Beibehaltung des Formats dürfte zumindest zu Beginn insbesondere der „Ostalgie“-Trend gewesen sein, der bereits Mitte der 1990er als Folge enttäuschter Erwartungen an die Wiedervereinigung im Beitrittsgebiet Einzug gehalten hatte.

Konzeptionell verlief die Weiterentwicklung des Formats augenscheinlich nicht ohne Unwägbarkeiten. So dürfte es durchaus etwa noch im Rahmen des ideologisch Tolerierbaren angesiedelt gewesen sein, dass das Ermittlerteam Hinrichs und Tellheim 2008 in der Folge „Die armen Kinder von Schwerin“ den Buntmetalldiebstahl als charakteristische Ausdrucksform einer absteigenden Mittelschicht entlarvten. Dass sich mit dem Darsteller Uwe Steimle einer der Protagonisten jedoch bald als politisch zu wenig westgängig erweisen sollte, dürfte der Akzeptanz des „Polizeirufs“ nicht zuträglich gewesen sein.

Wie dem auch sei: Der einstige „DDR-Tatort“ hat am Ende doch seinen Weg gemacht und ist, so Kaiser heute „längst fester Bestandteil der Armada politisch korrekter Krimi-Reihen, die das Staatsfernsehen Woche für Woche in die bundesrepublikanischen Wohnzimmer aussendet“.

Dass Flüchtlinge immer wieder eine tragende Rolle in den Folgen spielen, dürfte dem Format eine gewisse Überlebensgarantie eingebracht haben. Denn, so Kaiser:

„So wie es einst kaum Mörder unter den Bürgern der DDR gab, gibt es heute, in der Erzählwelt der gebührenfinanzierten Fernsehspiele, nur selten kriminelle Ausländer. Die Bösen sind fast immer empathielose, weiße deutsche Männer. Am liebsten Reiche, um das Bild vom rassistischen, kapitalistisch enthemmten Kaltland vollends abzurunden. […] Falls es doch einmal ein krimineller Migrant in ein öffentlich-rechtliches Drehbuch schafft, stellt sich in der Regel spätestens am Ende des Films heraus, dass dieser vom bösen Deutschen ausgebeutet und/oder rassistisch drangsaliert wurde, er somit also quasi zwangsläufig in die Kriminalität abrutschen musste.“

Im Zeichen des Guten

Bei Produktionen in Privatsendern wie „K11“ oder „Kommissar Rex“, die mehr an den Zuschauerzuspruch als an den politisch-moralischen Lehrauftrag denken mussten, war die Lage oft komplexer. Sie bedienten sich meist unverfänglicherer Stoffe, ausländische Täter kamen dann meist aus Osteuropa, im Extremfall durfte auch mal ein „Ehrenmord“ vorkommen. Ansonsten bildete die Täterstatistik in den Episoden jedoch auch dort kaum die Statistik der Tatverdächtigen im realen Leben ab.

Unkommerzieller, kritischer und politischer hingegen geht es bleibt es im öffentlich-rechtlichen Rundfunk. Und „unbequem“ – allerdings nur für „Nazis“, „Rassisten“ und „Kapitalisten“, gegen die sich der primäre Kampfauftrag des deutschen Fernsehens bekanntlich richtet.

Wer könnte sich da aber besser einbringen als die Band aus dem Nordosten, der man es doch auch mal nachsehen kann, dass sie aus einem Impuls gerechter moralischer Empörung über die Menschenverachtung der allgegenwärtigen Neonazis offenbar schon einmal eine Bauanleitung für Molotowcocktails auf ihre Webseite gestellt hatte?

Mittlerweile wird „Feine Sahne Fischfilet“ bereitwillig durch die öffentlich-rechtlichen Fernsehstudios gereicht. Die „Junge Freiheit“ verweist auf einen Auftritt von Sänger „Monschi“ in Klaas Heufer-Umlaufs Late Night Show, ein Stelldichein des ARD-„Faktenfinders“ Patrick Gensing oder auf die „Tagesschau 24“.

Von „Fresse voll für Bullen“ zu „Taschen voll für Monschi“

Offenbar wäscht im Biotop des moralisch Guten innerhalb des öffentlich-rechtlichen Kulturschaffens auch eine Hand die andere. Charly Hübner, der Kommissar Bukow im „Polizeiruf 110“, zu dem die antifaschistischen Klangkünstler jüngst den Song „Alles auf Rausch“ beisteuerten, hatte seinerseits bereits einen ganzen Dokumentarfilm über diese mit dem Titel „Wildes Herz“ produziert.

Dieser hat, wie der JF-Autor erwähnt, seinerseits beim „Internationalen Leipziger Festival für Dokumentar- und Animationsfilm“ 2017 gleich vier Preise und damit die meisten Auszeichnungen des Festivals aberäumt.
Kein Wunder, meint Boris T. Kaiser, dass „Freie Sahne Fischfilet“ in ihrem Polizeiruf-Beitrag „Das hier ist unsere Zeit“ singen:

Sie haben damit offensichtlich Recht. Bleibt eigentlich nur noch die Frage, wann die ‚Toten Hosen‘ endlich in die wohlverdiente Staatspunker-Rente gehen und die Bommerlunder-Flasche auch offiziell an die neuen Lieblingsrebellen des Establishments weitergeben.“

https://www.epochtimes.de/politik/deutschland/gebuehrenfinanzierte-rebellion-feine-sahne-fischfilet-steuern-song-fuer-polizeiruf-110-bei-a2656698.html