Volk und Vaterland ..

 

julius-hermann-von-kirchmann-222699Anachronismus oder Basis individueller Freiheit ?

Das Vaterland (lat. patria) bezeichnet ursprünglich ganz unabhängig von der Idee einer Nation
(lat. natus= geboren, entsprossen) das (Acker-) Land, das unsere Väter bereits bebaut und
bearbeitet und uns als treuhänderisches Erbe in Verantwortung gegenüber den Ahnen, den
Nachgeborenen und uns selbst hinterlassen hatten.

Dem ländlichen Acker gesellte sich parallel ein geistig-kultureller hinzu, den es zu erhalten,
zu bearbeiten und zu entwickeln galt, um gemeinsame Werte, die sich im Laufe der Jahrhunderte
als förderlich erwiesen hatten, zu tradieren und nach außen zu verteidigen.

Einheitliche Werte und Konventionen haben als Ursprung eine gemeinsame Kultur, die
wiederum einer gemeinsamen, das Denken und die Weltsicht bestimmenden Sprache und
meist auch Religion entspringt. Im antiken Griechenland war dies die (= Koine
„gemeinsame Sprache“ (aller griechischen Stämme)) und die Götterwelt des Olymp.

Diese Faktoren trugen zu einer allen zugänglichen und jegliches politische und
persönliche Handeln beeinflussenden Weltanschauung bei, die allmählich zu einem
Bewusstsein der Zusammengehörigkeit und einer Schicksalsgemeinschaft führte.

Die Idee des Volkes aus dem Geist der Kultur war geboren. Als Angehöriger eines Volkes
ist man nicht zwanzig, dreißig oder fünfzig Jahre, sondern Jahrhunderte oder Jahrtausende
alt. Ähnlich, wie eine Familie sich in erster Linie um ihren Erhalt, um den Erhalt ihres
Erbes, ihres Vermögens und ihrer ganz persönlichen Tradition, kümmert, sorgt sich ein Volk
primär um den Erhalt seiner Werte und seines über viele Generationen durch Schweiß, Tränen
und Blut erarbeiteten Vermögens.

Dies ist geradezu seine und die seiner Angehörigen Pflicht und entspringt keineswegs einem
bösartigen „nationalen Egoismus“, wie er so gerne heraufbeschworen wird, wenn andere neidvoll
auf die Erfolge eines Volkes herabblicken und Begehrlichkeiten jeglicher Art geweckt werden.

Um Kultur, Kunst und Wissenschaft zu entfalten bedurfte es eines gewissen wirtschaftlichen
Erfolges, denn es musste Menschen geben, die sich dazu berufen fühlten und über Zeit und Muße
verfügten, sich Dingen zu widmen, die nicht unmittelbar dem Broterwerb dienten und in den Augen
einiger Zeitgenossen wohl als das betrachtet wurden, was man heutzutage als „brotlose Kunst“
bezeichnet.

Die Menschen, die ihrerzeit geometrische Figuren in den griechischen Sand malten, lieferten
unter anderem die Grundlage für die heutige Mathematik, welche wiederum Voraussetzung aller
exakten Naturwissenschaft darstellt und mithin eine der Grundlagen für unsere heutige Technik
und wirtschaftlichen Aufschwung.

Hätten diese Menschen von Sonnenauf- bis Sonnenuntergang schuften müssen und nicht von
der Basis des wirtschaftlichen Erfolges ihres Volkes profitiert – wer weiß, ob und wie
Wissenschaftund Technik sich entwickelt hätten.

Es ist daher mehr als legitim, dass Volksvermögen und Produktivitätssteigerung
denjenigen und ihren Nachkommen zugute kommt, die es erarbeitet hatten.

Will jemand eine andere Sprache erlernen, so muss er zuerst die eigene perfekt beherrschen.
Er benötigt sie als Grundlage und Wurzel seiner eigenen Weltsicht und als Orientierung. Will
er andere Völker und Kulturen verstehen und respektieren lernen, so bedarf er zunächst des
Verständnisses und des Respekts gegenüber seiner eigenen Kultur und Vergangenheit.

Der Mensch und sein Denken und Handeln wurzeln in seiner Kultur.

Er kann gar nicht aus ihr heraustreten, ob er das nun will oder nicht. Verschiedene
Völker, Kulturen und Sprachen bedingeneineVielfalt der Welt, wie sie in einer
propagierten „Einheitswelt“ niemals möglich wäre.

Viele Sprachen sind bereits ausgestorben.

Die Vielfalt nimmt ab und kann nie wieder hergestellt werden.

Die Vielfalt allein bedingt jedoch eine differenzierte und des Menschen würdige Weltsicht.

Nur durch sie dringt menschliches Denken und Handeln in Bereiche, die außerhalb schnöder
Nutzbarmachung liegen und den Menschen in die Lage versetzen, seine eigentliche Bestimmung
zu finden und sich selbst zu verwirklichen.

Eine Sprache mit wenigen Worten und einfachsten grammatikalischen Regeln, kann kein
hochdifferenziertes und kritisches Denken hervorbringen. Eine Menschheit mit wenigen
Völkern und Kulturen verarmt geistig und seelisch und verkommt zum willigen Werkzeug
supranationalen Bankstertums.

Völker können friedlich und in gegenseitigem Respekt koexistieren, wenn man sie nur lässt.

Volk und Vaterland sind Garant für Menschenwürde und Freiheit.

Nicht der alles verschlingende Raubtierkapitalismus westlicher Prägung
und seine mit ihm einher gehende Entartung sogenannter Demokratie.

Ebola : Noch mehr interessante Auffälligkeiten betreffend Medienberichten

 

Ebola jeden Tag in den Medien. Doch, bei einigen Berichten fällt
auf, das es Unstimmigkeiten gibt. Hier noch ein Beispiel betreffend
der Meldung zum ersten Ebola-Infizierten der in Spanien eingetroffen ist.

Referndum : Nach Schottland jetzt auch Katalonien

 

Der russischer Staatssender „Der Erste“ berichtet über die
Entscheidung der regionalen Behörden Kataloniens ein Referndum
über die Unabhängigkeit von Spanien am 9 November 2014 abzuhalten.

Anmerkung :

Wenn die Machtelite es nicht will, dann wird dieses
Referendum ähnlich ablaufen (manipuliert) wie in Schottland.

Einwanderungspolitik : Außer Kontrolle

51040986-860x360Illegale afrikanische Einwanderer versuchen nach Spanien zu gelangen

Werden es zweihunderttausend sein, die in diesem Jahr mit dem
Zauberwort „Asyl“ auf den Lippen Einlaß in den deutschen
Wohlfahrtsstaat finden – oder noch mehr?

Die deutsche Politik verliert Schritt für Schritt die Kontrolle über
den Asylansturm. Wer bei Verstand ist, kann aus den nahezu unverändert
niedrigen Anerkennungs- und Schutzquoten ablesen, daß hinter dem seit
Jahren anschwellenden Asylbewerberstrom in der Mehrzahl der Fälle nicht
Flucht vor Verfolgung, sondern der dreiste Mißbrauch des so großzügigen
wie löchrigen deutschen Asylrechts zur illegalen Einwanderung in den
deutschen Sozialstaat als Triebfeder steht.

Paralysiert vom moralischen Erpressungspotential der Einwanderungslobby,
ihrer Medienmacht und ihrer verlogenen Tabusprache, verwaltet die Politik
den Mißstand und jongliert mit der Verteilung der Zumutungen an die eigenen
Bürger, statt der Asyl-Farce mit energischen Maßnahmen zu begegnen.

Die Farce beginnt schon mit der Orwellschen Nebelwerfersprache.

„Flüchtlinge“ nennt man unisono all jene, die da allmonatlich zu
Zigtausenden gar nicht erst an unsere Tür klopfen, sondern einfach
durch weitgeöffnete Scheunentore durchmarschieren – egal ob es sich
um kriegsgeschlagene Syrer oder Schnorrer vom Balkan handelt.

Eingefleischte Asyl-Lobbyisten bevorzugen längst den aggressiver klingenden
englischen Terminus „Refugee“ – der suggeriert eine schicksalhafte globale
Notwendigkeit, als ob allein die Tatsache, auf irgendeinem Weg in Deutschland
gelandet zu sein, unantastbare Vorzugsrechte begründete.

Alarmsignale werden umgedeutet

Bei der Erfüllung solcher Ansprüche stoßen Länder und Kommunen
zunehmend an ihre Grenzen. Bayern hat inzwischen zwei zentrale
Aufnahmestellen in München und Zirndorf wegen Überfüllung
beziehungsweise aus hygienischen Gründen geschlossen.

Duisburg, Nürnberg und weitere Städte stellen angesichts des sprunghaften
Anstiegs der Zahl zugewiesener Flüchtlinge Zeltstädte auf Sportplätzen auf.

Anderswo werden rare öffentliche Flächen mit kostspieligen Containersiedlungen
in Beschlag genommen, öffentliche Einrichtungen und Kinderferienheime für
eine „menschenwürdige“ Unterbringung requiriert.

Das sind Alarmsignale. Die politisch Verantwortlichen verstehen sie aber
nicht als Ruf zur Umkehr, sondern als Vorwand zum Griff in andere Taschen.

Am Ende läuft jedes Aufstöhnen der kommunalen und regionalen Körperschaften,
die den Asylansturm bewältigen müssen, auf die Forderung nach mehr Geld und
Liegenschaften vom Bund hinaus. Das Naheliegendste zu tun, im Namen der
eigenen Bürger effektive Abwehrmaßnahmen zu fordern, wagt keiner.

Eine feige Nachlässigkeit bittet den Bürger zur Kasse

Die Rechnung dafür bekommen wie üblich diejenigen, die schon
bei der Bestellung niemand gefragt hat – wir Bürger und Steuerzahler.

Wer darüber tatsächlich anfängt zu murren, wird umgehend auf eingeübte
Weise von Politikern, Pfarrern und Profiteuren des Asylwesens bearbeitet,
um „Solidarität“ mit den „Flüchtlingen“ zu erpressen, selbst wenn diese
ihre immer unverschämteren Forderungen mit offenen Rechtsbrüchen untermauern.

Die höchsten Asylbewerberzahlen seit zwanzig Jahren, die Deutschland
2014 erwartet, sind die Quittung für die feige Nachlässigkeit, mit der
die Politik der Asyl- und Ausländerlobby erlaubte, den Asylkompromiß
von 1993 zu durchlöchern und illegale Einwanderung zu begünstigen,
um den eigenen Einfluß auf Kosten der Allgemeinheit zu steigern.

Das Gesetzespaket der Bundesregierung ist Ausdruck der
Falle, in die sich die Politik selbst manövriert hat.

Asylrecht immer mehr ein Instrument der Einwanderung

Die überfällige pauschale Abweisung sogenannter Asylbewerber aus
den mit der EU bereits eng verbundenen Balkanstaaten wird von den
in diversen Ländern mitregierenden Grünen, dem politischen Arm der
Einwanderungsindustrie, blockiert.

Gleichzeitig wird die vom Bundesverfassungsgericht geforderte
Gleichstellung von Asylbewerbern mit Angehörigen der sozialstaatlichen
Solidargemeinschaft durch Anhebung der Geldleistungen für Asylbewerber
auf Sozialhilfeniveau – unstreitig ein wesentlicher Auslöser des
aktuellen Asylansturms – in Gesetzesform gegossen.

Die neuerliche Herabsetzung der Warte­fristen für Asylbewerber
zur Aufnahme einer Erwerbstätigkeit rückt das Asylrecht weiter
in die Richtung eines Instruments zur Einwanderung.

Von den eigentlich notwendigen Maßnahmen ist nirgends die Rede:

Herabsetzung der materiellen Anreize für illegale Einwanderung und
Asylbetrug, Wiedereinführung wirksamer Grenzkontrollen und ein
Grenzregime an den EU-Außengrenzen, das aufgegriffene illegale
Einwanderer umgehend zurückexpediert und nicht den Schleusern
und Schleppern auf den letzten Metern auch noch den Transport abnimmt.

Jeder öffentliche Widerspruch gegen Masseneinwanderung gebrochen

Im siegesgewissen Vertrauen auf ihre Diskurshoheit weist die Sozial-
und Einwanderungslobby jeden Ansatz zurück, die Asylströme einzuschränken.

Ein „reiches Land“ müsse das und noch viel mehr verkraften, heißt es
heute genauso wie schon in den Jahren sinkender Asylbewerberzahlen.

Was scheren einen da Widersprüche: Linkspolitiker, die bei jeder
Gelegenheit die Wohnungsnot in den Städten anprangern, verkünden,
es gebe genug Wohnraum für „Flüchtlinge“, um diese nicht in
Notunterkünften unterbringen zu müssen.

Ob die Legitimität des Asyls im Rechtsempfinden der Bürger leidet,
wenn unterschiedslos jeder noch so unberechtigte Anspruch befriedigt
wird, kümmert die einschlägigen Lobbyisten ebenfalls nicht.

Rückschläge wie den Asylkompromiß von 1993
wollen diese nie wieder hinnehmen müssen.

Zu sicher scheint man sich, nach zwei Jahrzehnten „Lichterketten“,
„Aufstand der Anständigen“ und „Kampf gegen Rechts“ jeden öffentlichen
Widerspruch gegen Masseneinwanderung im Griff zu haben und brechen
zu können. Das könnte sich noch als fataler Irrtum erweisen.

von Michael Paulwitz

Quelle : Junge Freiheit

Russland Sanktionen : Spanische Bauern verbrennen EU-Flaggen

thVertreter der spanischen Landwirtschaftsorganisation Joves Agricultors I
Ramaders de Catalunya (Junge Landwirte und Viehzüchter aus Katalonien, JARC)
haben gegen die Brüsseler Sanktionspolitik gegenüber Russland protestiert und
mehrere Flaggen der Europäischen Union verbrannt.

Nach Angaben der Zeitung El Pais stapelten die Demonstranten Nektarinen und
Pfirsiche vor dem Gebäude der Stadtregierung Lleidas in Katalonien, stellten
EU-Flaggen darauf und setzten sie in Brand.

David Borda, Gewerkschafter der JARC sagte gegenüber Russia Today :

“Wir werden nicht mehr akzeptieren, dass diese Leute [die EU] uns sagen was zu
tun ist, diese Leute die noch nie einen Fuß auf ein Obstfeld gesetzt haben.
Ausnahmsweise müssen sie auf die Produzenten hören, nicht auf die Verbraucher.”

Am 6. August 2014 hatte Russlands Präsident Wladimir Putin ein Gesetz über
wirtschaftliche Maßnahmen unterzeichnet. Das Dekret trat am darauffolgenden
Tag in Kraft, seither ist die Einfuhr landwirtschaftlicher Erzeugnisse und
Lebensmittel aus EU-Ländern verboten, welche Sanktionen gegen Russland im
Zuge der ukrainischen Krise auferlegt hatten. Besonders betroffen sind
südliche EU-Staaten, welche viel Obst und Gemüse exportieren.

Quelle : Gegenfrage

Deutschland soll für alle EU Arbeitslosen zahlen

deutschland_plünderungDie EU-Kommission treibt den Aufbau einer einheitlichen
Arbeitslosenversicherung für alle Euro-Länder voran, die
für Deutschland zu Milliardenbelastungen führen könnte.

„Ein Modell, in dem die Mitgliedsstaaten der Wirtschafts- und Währungsunion
einen Teil der Kosten der Arbeitslosenversicherung teilen würden, wäre der
logische nächste Schritt nach einer Bankenunion“, sagt EU-Sozialkommissar
Lászlo Andor gegenüber der WirtschaftsWoche und nannte dies „eine der
wichtigsten Prioritäten für die nächste EU-Kommission“.

Auf einer Fachtagung hat Andor sein Modell vorgestellt, nach dem Erwerbslose
sechs Monate lang 40 Prozent des letzten Einkommens aus der europäischen
Arbeitslosenversicherung bekommen würden. Jedem Euro-Land steht es frei,
den Betrag aufzustocken und die Laufzeit zu verlängern.

Ökonomen aus dem französischen Finanzministerium haben bereits nachgerechnet,
welche Art von Transfers zwischen den Euro-Ländern das Vorhaben auslösen würde.

Zwischen 2000 und 2012 hätte Deutschland 20,4 Milliarden Euro netto in
eine gemeinsame Arbeitslosenversicherung eingezahlt, Spanien hätte dagegen
netto 34,5 Milliarden Euro erhalten.

Die Studie legte allerdings eine großzügigere Variante zu Grunde,
die zwölf Monate lang 50 Prozent des letzten Einkommens sichern würde.

Rückendeckung für eine europäische Arbeitslosenversicherung kommt
von der italienischen Regierung, die noch bis zum Jahresende die
EU-Ratspräsidentschaft innehat. Die Bundesregierung in Berlin sieht
das Vorhaben, das auf eine Transferunion hinausläuft, höchst kritisch,
möchte aber jede öffentliche Debatte darüber vermeiden.

Im September 2012 hatte der damalige französische Finanzminister
Pierre Moscovici erstmals die Idee einer gemeinsamen europäischen
Arbeitslosenversicherung lanciert und damals aus Berlin eine Absage
kassiert.

Als künftiger französischer EU-Kommissar könnte
er das Konzept nun trotzdem vorantreiben.

Andor hält das Modell einer europäischen Arbeitslosenversicherung
für eine „viel sicherere Option als die unterschiedlichen Szenarien
der Vergemeinschaftung von Staatsschulden“.

Zudem zieht er sie einer größeren Flexibilität bei der Auslegung
des Stabilitätspakts vor, wie sie Frankreich und Italien fordern :

„Ich halte automatische kurzfristige fiskalische Transfers zwischen
Länder für eine besser Alternative als einzelnen Mitgliedsstaaten
größeren Spielraum in der Haushaltspolitik zu geben dank einer
großzügigeren Auslegung der existierenden EU-Haushaltsregeln.“

Quelle : mmnews.de

Madrid soll 2020 fallen

ISISIslamisten der Terrororganisation Isis kündigen Expansion nach Europa an

„Oh, Muslime, eilt euch und sammelt euch um euren Kalifen, dass ihr vielleicht zu dem
zurückkehrt, was ihr für Jahre wart, Könige der Welt und Ritter der Kriege.“ Mit diesen
Worten beendete der Sprecher der sunnitisch-salafistischen Organisation „Islamischer Staat“
(IS, vorab Isis), Abu Muhammad al-Adnani, seine 34-minütige Audiobotschaft, mit der er die
Welt am 29. Juni, pünktlich zu Beginn des Fastenmonats Ramadan, von der Gründung eines
neuen Kalifats in Kenntnis setzte.

Noch am selben Tag verbreiteten Unterstützer von Kalif Ibrahim alias Abu Bakr al-Baghdadi
via Twitter eine Landkarte, die zeigt, wie das Kalifat, dessen Territorium bereits jetzt
den Norden und Osten Syriens sowie die Hälfte des Irak umfasst, in Zukunft expandieren soll,
nämlich ähnlich dem historischen Kalifat des 7. Jahrhunderts und der Zeit danach über den
Nahen und Mittleren Osten sowie Nordafrika hinaus bis nach Spanien, Portugal, Österreich,
Südosteuropa, Kaukasien, Zentralasien und in die subsaharischen Regionen Afrikas.

Ebenso tauchte ein Zeitplan für die geplanten Annexionen auf, in dem
beispielsweise der Fall Madrids für das Jahr 2020 angekündigt wurde.

Dass derartige Aussagen nicht aus der Euphorie einiger Übereifriger resultieren, sondern
durchaus die Intentionen der IS-Führung treffen, belegt ein persönlicher Appell des Kalifen,
der unter anderem vom Onlinedienst des „The Telegraph“ zitiert wird und in dem sogar noch
ein weiteres, besonders symbolisches Eroberungsziel Erwähnung findet: „Beeilt Euch, Moslems,
in euren Staat zu kommen … Das ist mein Rat für euch. Wenn ihr ihm folgt, werdet ihr Rom
erobern und Herren der Welt werden durch den Willen Allahs.“

Leichtfertigerweise werten viele Kommentatoren dies als bloßes Maulheldentum
im Stile Osama bin Ladens. Doch der IS ist nicht die al-Kaida.

Im Gegensatz zu dem weltweit agierenden, aber zersplitterten Terrornetzwerk verfügt er
über eine solide zusammenhängende territoriale Basis von rund 300000 Quadratkilometern
mit prosperierenden Großstädten und gewinnträchtigen Ölfeldern.

Deswegen kann der IS seine Kriegszüge auch längst problemlos selbst finanzieren :

Schätzungen des britischen Geheimdienstes zufolge hat er
mittlerweile an die 2,4 Milliarden US-Dollar zusammengerafft.

Des Weiteren verfügt das wiederauferstandene Kalifat, das ganz explizit der Tradition
der unmittelbaren Erben Mohammeds folgen will und die Erneuerung von deren Imperium
anvisiert, über ein klares strategisches Konzept, das dem der al-Kaida an Attraktivität
weit überlegen ist und deshalb nun schon Muslime aus 70 Ländern mobilisiert hat.

Zum Dritten ist der IS eine ernstzunehmende militärische Macht, obwohl seine Truppenstärke
derzeit nur auf allerhöchstens 25000 Mann geschätzt wird, denn er besitzt inzwischen
erbeutete US-Hubschrauber und -Panzer, Haubitzen und auch mindestens eine ballistische
Scud-Rakete mit einer Reichweite von bis zu 700 Kilometern – nach Recherchen der
„Los Angeles Times“ reicht das vorhandene Kriegsgerät aus, um 200000 Gotteskrieger zu bewaffnen.

Nicht ignoriert werden darf zudem der religiös befeuerte Todesmut der Dschihadisten:
So vertrieben bei der Einnahme von Mossul 800 Isis-Angreifer 30000 Regierungssoldaten,
wonach deren Offiziere barmten: „Wir kämpfen gegen Teufel, nicht gegen normale Menschen!“

Außerdem hat der IS in den letzten Wochen noch damit begonnen, die Staudämme
entlang des Euphrat unter seine Kontrolle zu bringen, womit sich vielfältige
Möglichkeiten der Sabotage und Erpressung bieten.

Hier kommt also etwas auf die Region, aber auch die übrige Welt zu,
was eine gänzlich neue Form der islamistischen Bedrohung darstellt.

Wolfgang Kaufmann

Quelle : Preussische Allgemeine

Die Rettungsmaßnahmen für die Euroländer und die Deutsche Haftungssumme

 

Die Eurozone leidet derzeit unter einer schweren Zahlungsbilanzkrise.

Um einzelne Euroländer vor der Insolvenz zu retten, sind verschiedene Rettungsmaßnahmen
eingeführt worden, die unter dem Begriff “Euro-Rettungsschirm” zusammengefasst werden.

Hinzu kommen Target-Kredite des Eurosystems sowie Kredite in Form von Staatspapierkäufen
durch die Notenbanken. Target-Kredite entstehen, indem die Notenbanken einzelner Länder
für andere Länder per Saldo Zahlungen gegenüber Inländern durchführen.Sie werden ermöglicht,
weil die jeweiligen nationalen Notenbanken der kreditnehmenden Länder ihren Geschäftsbanken
mehr Refinanzierungskredite gewähren und mehr Geld schaffen, als für die Eigenversorgung
des Landes mit Zentralbankgeld nötig ist.

Das zusätzlich geschaffene Zentralbankgeld gibt den inländischen Wirtschaftssubjekten
die Möglichkeit, Zahlungsbilanzdefizite zu finanzieren, also im Ausland netto gerechnet
Güter und Vermögenstitel zu erwerben oder Schulden zu tilgen.

Target-Kredite laufen prinzipiell unbefristet und werden zwischen den nationalen
Notenbanken mit dem Zinssatz für Hauptrefinanzierungsgeschäfte verzinst.

Im Folgenden werden die Hilfen, die aus den Rettungsmaßnahmen für Euroländer resultieren,
in einer Übersicht zusammengeführt. Die sich hierbei ergebende potenzielle (maximale)
Haftungssumme für Deutschland wird als Haftungspegel deklariert

Haftungspegel_20140527_deFür eine größere Darstellung bitte auf das Bild klicken

In der Abbildung sind die Rettungsmaßnahmen in fünf Säulen dargestellt.

Die Zahlenwerte sind jeweils auf volle Milliardenbeträge gerundet.

Die erste (linke) Säule zeigt die Nettobeträge, die bereits an die sechs Krisenländer
Griechenland, Irland, Portugal, Spanien, Italien und Zypern (als GIPSIZ-Länder bezeichnet)
ausgezahlt wurden, die zweite Säule listet sämtliche zugesagten Hilfszahlungen auf,
in der dritten Säule wird das gesamte potenzielle Ausleihvolumen aufgeführt.