Offener Brief des Richter i.R. Heindl an Beate Merk zum Fall Mollath

Sehr geehrte Frau Staatsministerin der Justiz Dr. Merk,

in der Anpassung des Textes der Präambel der Bayerischen Verfassung an die Zustände,
die Sie zu verantworten haben, sage ich Ihnen:

Angesichts des Trümmerfeldes, das durch Ihre Amtsführung ohne Gott, ohne Gewissen und ohne Achtung vor
der Würde des Menschen, im Rechtsstaat, insbesondere in Nürnberg, der selbsternannten Stadt der Menschenrechte,
entstanden ist, müssen Sie zurücktreten und gegenüber dem Bayerischen Landtag und dem Bayerischen Volk
die Verantwortung für die Strukturen der Staatskriminalität übernehmen, die unter Ihrer Führung den
Rechtsstaat zerstört und die Menschen geschädigt haben.

Dabei fordere ich Sie auf, als Ihre letzte Amtshandlung die Herren Generalstaatsanwälte Nerlich in Nürnberg und
Lückemann in Bamberg gem. §§ 146 und 147 Nr.2 des Gerichtsverfassungsgesetzes anzuweisen, die unverzügliche
Freilassung der beiden Männer herbeizuführen, die lebenslänglich ebenso schuldlos wie grundlos
in Bayreuth festgehalten werden:

* des Gustl Mollath in der Psychiatrie (§ 67e StGB) und
* des Matthias Frey im Gefängnis (§ 360 Abs. 2 StPO).

Da nunmehr der Sonder-Revisionsbericht der Hypo-Vereinsbank vom 17. März 2003 vorliegt, ist klar ersichtlich,
dass richtig ist, was ich gegenüber dem Bayerischen Landtag im Jahre 2011 erklärt habe.
Ich wiederhole es mit den Worten, die der Fränkische Tag am 15.11.2012 in dem Artikel
Wer ist hier eigentlich verrückt verwendet hat:

Gustl Mollath ist mit Hilfe einer vorgetäuschten Begründung und eines simulierten Prozessgeschehens
in die Psychiatrie gesteckt worden, weil er einflussreichen politischen und wirtschaftlichen Kreisen
gefährlich geworden war.

Den kompletten Artikel findet Ihr hier : infokrieg.in