IHK Dortmund : Steuerboykott wegen hoher Kriminalitätsrate

Steuern_und_Abgaben_12012Der Vizepräsident der Industrie-und Handelskammer (IHK) Dortmund
erklärt in einem offenen Brief, dass er nicht mehr bereit sei,
Straftaten wie Diebstähle hinzunehmen. Er denke sogar darüber
nach, Steuergelder einzubehalten, um damit sein Eigentum zu schützen.

Vor rund zwei Wochen veröffentlichte die Polizei Dortmund
ihre Kriminalitätsstatistik , die Zahlen waren nicht gut.

Jetzt schlägt der Vizepräsident der Dortmunder IHK in die gleiche Kerbe:

In einem offenen Brief kritisiert er die Entwicklung der Straftaten.

Seine persönliche Bilanz:

1.)
Drei Autos wurden gestohlen, eins aus der Garage, eins bei
einem Trickdiebstahl, und zuletzt der Wagen der Tochter.

2.)
Zweimal wurde im Privathaus eingebrochen, dreimal im Büro,
zweimal der Wagen der Frau aufgebrochen und die darin
befindlichen Navigationsgeräte gestohlen.

3.)
Ihm wurde am Stadion das Portemonnaie entwendet
und seiner Tochter das Handy geraubt.

In dem offenen Brief droht der IHK-Chef: Er denke darüber nach, die
„Sicherungsmaßnahmen an meinem Eigentum jetzt von meinen Steuerzahlungen
abzuziehen, weil mit meinen Steuerzahlungen die Sicherheit nicht mehr
hergestellt werden kann und ich selber dann für meine Sicherheit
eigenverantwortlich auftreten muss“.

Würden in bestimmten Stadtbezirken Bürgerwehren eingesetzt, um die
nicht vorhandene Polizei zu ersetzen, würde ihn das nicht wundern.

Quelle : mmnews.de