So verprassen die Merkel-Minister Steuergelder

Während immer mehr Rentner hierzulande kaum noch von ihrer Rente leben können und Flaschen sammeln müssen, um finanziell über die Runden zu kommen, fliegen die Minister der Merkel-Regierung gerne mal mit zwei Regierungsfliegern – zum selben Ziel und zum selben Zeitpunkt. Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen flog zum UN-Sicherheitsrat nach New York und fuhr anschließend nach Washington. Finanzminister Olaf Scholz flog nach Washington zum Internationalen Währungsfonds. Er nahm Entwicklungsminister Müller mit.

Wie die Bildzeitung berichtete, flog der Regierungsflieger der Verteidigungsministerin nach der Landung in New York gleich nach Washington weiter. Und dort landete kurz vorher der Regierungsflieger von Olaf Scholz. Eigentlich hätten die Minister gemeinsam in einem Regierungsflugzeug reisen können. Zum Vergleich: Österreichs Bundeskanzler Sebastian Kurz pflegt auf innereuropäischen Reisen immer mit Linienflügen in der Economy-Class zu fliegen. Lediglich auf Langstreckenflügen erlaubt sich Kurz „Business Class“, jedoch auch mit einem Linienflugzeug.

Für die Minister der Bundesregierung kommen weder Linienflüge noch gemeinsame Regierungsflüge in Betracht: Ein gemeinsamer Flug sei nicht möglich gewesen, sagten die Ministerien. Die „Umstände“ hätten einen gemeinsamen Flug nicht erlaubt – zudem hätte dieser zusätzliche Übernachtungskosten für die beiden Delegationen verursacht, so die Erklärung. Der Extra-Flug mit einem kleinen Flieger mit Scholz an Bord kostet allerdings die Kleinigkeit von 234.000 Euro hin und zurück. Weitaus mehr, als eine Hotelübernachtung für die Finanzdelegation gekostet hätte. Zudem könnten die Ministerien nicht selbst bestimmen, mit welchem Flugzeug sie zu ihren Terminen fliegen, lautete eine weitere Begründung für die zwei separaten Transatlantik-Flüge. Das werde von der Luftwaffe koordiniert. Zudem müsse die Verteidigungsministerin als Befehlshaberin der Bundeswehr grundsätzlich in einem Flieger unterwegs sein – die permanente Erreichbarkeit müsse gewährleistet sein, hieß es.

Derzeit sind alle Lang- und Mittelstreckenflugzeuge der Flugbereitschaft der Bundesregierung im Einsatz, kaputt oder müssen als Ersatzmaschinen zur Verfügung stehen. Der Einsatz der Steuermittel sowie der Zustand der Regierungsflieger zeigt die Unfähigkeit dieser Bundesregierung. Es wird weder gespart, noch ist die Luftwaffe anscheinend in der Lage, die Pannenserie der Regierungsflieger – die zusätzliche immense Kosten verursacht – in den Griff zu bekommen.

https://www.politaia.org/verprassen-die-merkel-minister-steuergelder/

Ratlos in Sachsen – Unwissende Politiker blechen sich dumm und dämlich

von https://www.journalistenwatch.com

Symbolfoto: Shutterstock

Dresden – Immer mehr Menschen haben kein Geld mehr zum Essen und stehen an Tafeln an. Die Provinz blutet aus. Bahnstrecken werden dicht gemacht. Einer Branche scheint es dagegen aber richtig gut zu gehen. Den Beratern und PR-Agenturen, vor Allem denen mit guten Beziehungen zu den Mächtigen. Überall wo Mist gebaut wird, tauchen sie auf und kassieren ab. Die Ergebnisse sind jedoch ernüchternd. Laut einem Bericht der BILD haben zum Beispiel sächsische Ministerien in den vergangenen vier Jahren an die PR-Agentur „Stawowy“ Aufträge für über 800.000 Euro vergeben.

In der Summe enthalten sind: „50.071,63 Euro für eine Broschüre, 38.841 Euro für einen Newsletter, 16.802,80 Euro für einen Website und 15.759,17 Euro für ein Konzept – das sind PR-Kosten, die allein das Sächsische Integrationsministerium zahlte.“

Bekannt wurden die Zahlungen durch eine Kleine Anfrage der AfD im Landtag. Es fällt auf, dass die Gelder allein an eine einzige Dresdner PR-Agentur gingen. Der AfD-Abgeordnete Carsten Hütter (54) spricht in diesem Zusammenhang von „zweifelhaften öffentlichen Aufträgen“ und „Gefälligkeiten“ für die PR-Agentur „Stawowy“. „Augenscheinlich zahlt sich hier die politische Nähe der Inhaber zur CDU-/SPD-Staatsregierung in barer Münze aus“.

Agenturleiterin Romina Stawowy (36) weist die Vorwürfe als „maßlose Kampagne“ und „bodenlose Unverschämtheit“. Zurück.

Das sieht auch die Bildzeitung anders und gibt dem AfD-Abgeordneten Rückendeckung.

„Insgesamt geht es um über 800.000 Euro aus den vergangenen vier Jahren, die sächsische Ministerien und Behörden an die Dresdner PR-Firma zahlten – für Flyer, Websites, Workshops, Konzeptionen oder Moderationen.“

Die Liste der Auftraggeber reicht nach Informationen der Zeitung in mehrere Ministerien und schließt die Staatskanzlei, die Landeszentrale für politische Bildung und das Landesamt für Schule und Bildung ein. Allein das Kultusministerium zahlte 136.802,40 Euro für eine Broschüre.

Auch Thomas Meyer (57), Präsident des sächsischen Steuerzahlerbundes, sieht in den veröffentlichten Zahlen „erhebliche Auffälligkeiten“.

„Das Integrationsministerium hatte zuletzt ein Gesamtbudget von 200 000 Euro für Öffentlichkeitsarbeit. Die Zahlungen an ‘Stawowy‘ von knapp 160 000 Euro sind da bemerkenswert,“ wundert sich Meyer.

Ein Trend, der sich fortsetzt

Mit dem Trend, immer mehr Geld für externe Berater und PR-Agenturen buchstäblich zum Fenster hinaus zu werfen, stehen die Sächsischen Behörden nicht allein da. Allein in den letzten vier Jahren hat die Deutsche Bahn laut WELT eine halbe Milliarde Euro für Berater ausgegeben, ohne dass der halbstaatliche Konzern schneller, pünktlicher oder attraktiver wurde. Im Gegenteil: Wie gestern mehrere Zeitungen, unter Anderen das Abendblatt, berichteten, hat die Bahn seit ihrer Umstrukturierung über 5400 Kilometer Streckennetz stillgelegt. Auch viele Bahnhöfe warten auf eine dringende Sanierung. In diesen Bereichen wäre das Geld mit Sicherheit besser angelegt gewesen. Außerdem erinnern wir in diesem Zusammenhang an die Berater-Affäre bei der Bundeswehr. (KL)

https://www.journalistenwatch.com/2018/12/30/ratlos-sachsen-unwissende/

Documenta ist pleite! Gutmenschen verschwenden €37 Millionen für Müll

Documenta 14 (Bild: Screenshot)
Documenta 14 (Bild: Screenshot)

In Deutschland werden jedes Jahr €10 Milliarden Euro für Kunst- und Kulturförderung zu vornehmlich linken Themen verpulvert (JouWatch berichtete). Nun ist die weltberühmte documenta trotz Budget von €37 Millionen Euro pleite, wie heute bekannt wurde.

von Collin McMahon

Deutschland ist der größte Kulturförderer der Welt. Der deutsche Staat gibt 40-Mal soviel für Kunstförderung aus wie die USA, die es irgendwie dennoch schaffen, eine weltführende Kunstszene aufrecht zu erhalten. Vornehmlich werden heutzutage Kunst- und Theaterprojekte gefördert, die nicht aufgrund besonderer Talente, Kreativität oder Leistungen das Zeug zu Weltruhm in der Nachwelt haben, sondern solche, die kulturmarxistische Fundamentalkritik an Patriarchat, westliche Werte, freie Marktwirtschaft und die Kultur der bürgerlichen Aufklärung üben. Oft sind diese „Installationen“ oder „Performances“ nur Haufen von Müll oder schreiende Nackte, die sich mit Blut und Fäkalien beschmieren.

Wie wenig solcher absurder Kunstunsinn und die damit verbundene Geldverschwendung bei wirklich notleidenenden Menschen ankommt musste die documenta 14 dieses Jahr feststellen, als sie beschloss, nicht nur im beschaulichen Kassel, sondern im EU-gebeutelten Athen zu gastieren, wo 20% Arbeitslosigkeit herrscht und viele Griechen sich fragen, wie sie die Sparmaßnahmen überleben sollen. Da kann man sich vorstellen, wie gut es ankommt, wenn ein Haufen elitärer deutscher Kunstfuzzis und traumwandelnder Gutmenschen über die Stadt hereinfallen und Millionen für Müll das Klo hinunterspülen.

„Emanzipatorische Bewegung“: Documenta-Zerstörer Adam Szymczyk (Bild: Haemmerli;  CC-BY-SA-3.0; siehe Link)

„Ich wurde gebeten, einen Vorschlag für die documenta in Kassel einzureichen. Und das rief bei mir gleich viele Fragen hervor: Warum die documenta? Warum in Kassel? In mir waren plötzlich jede Menge Warums. … Also begann ich, mich nach einer Möglichkeit umzuschauen, den ursprünglichen Spielort in Kassel beizubehalten und gleichzeitig auch einen ganz anderen Standpunkt zu finden, von dem aus man die Dinge anders sehen und lesen kann,“ sagte der Leiter der documenta 14 Adam Szymczyk.

Für Szymczyck hat Kunst natürlich nichts mit Können oder Massengeschmack zu tun, es handelt sich um ein linkes politisches Projekt: „ Für den künstlerischen Leiter Adam Szymczyk ist die diesjährige documenta-Ausstellung Teil einer emanzipatorischen Bewegung. Die Kunstwerke sollen ein Statement in Zeiten politischer Umbrüche setzen und sich dem immer gleichen Narrativ widersetzen, das Menschen von der Türkei bis Amerika aufgezwungen werde,“ so der staatlich finanzierte Deutschlandfunk.

Die Athener emfanden jedoch die kulturelle Zwangsbeglückung aus Deutschland überhaupt nicht als „emanzipatorsich“. Der ehemalige griechische Finanzminister Yanis Varoufakis witterte „Krisentourismus“ und die frühere Syriza-Abgeordnete Zoe Konstantopoulou teilte per Twitter mit: „Die Nazis kommen wieder, nur mit anderen Mitteln“, so der Deutschlandfunk: „Anti-documenta-Graffitis auf Mauern und Hauswänden empfingen das internationale Kunstpublikum, das zur Eröffnung aus aller Welt angereist war. Und in einem ehemaligen Hotel mitten in der Stadt inszenierte sich die „Athen Biennale“ lautstark als Gegenveranstaltung zur documenta… ‚Wer sind eigentlich diese Leute, die hier hergekommen sind, und uns erklären wollen, wer wir sind? Die documenta hat zwar versucht, auf die Realitäten in Athen einzugehen, aber letztendlich hat man doch den Eindruck, dass sie sich vor allem an ausländische Touristen wendet und nicht an die Bewohner dieser Stadt’, meint die 35-jährige Künstlerin Maria, eine der Besucherinnen der Athen Biennale.“

Noch nie war eine documenta zwischen zwei Städten aufgeteilt. Der ganze Reiz der Weltkunstausstellung im beschaulichen Kassel war immer, dass alles kompakt an einem Ort war, und die ganze Stadt Kassel sich in dieser Zeit um die documenta drehte. Außerdem hat Szymczyk die documenta von traditionell 100 Tagen auf 163 Tage auszudehnen. Nun hat es der emanzipatorische documenta-Leiter – der in Athen natürlich auch „Performances“ und „Installationen“ seiner Lebenspartnerin Alexandra Bachzetsis zeigt – geschafft, den Griechen wenigstens in einem Punkt nachzueifern:

Die documenta ist pleite, wie heute bekannt wurde. Das Land Hessen und die Stadt Kassel – sprich der Steuerzahler – übernahmen eine Bürgschaft von sieben Millionen Euro, um den laufenden Betrieb aufrecht zu erhalten. Wo das Geld hingekommen ist, scheint niemand so genau zu wissen. Der Standort Athen hat sicher etwas damit zu tun. Geschäftsführerin Annette Kulenkampff wird wohl ihren Job verlieren. Am 28. 9. 2017 gab es eine Sondersitzung des Aufsichtsrats in Wiesbaden, zu der Adam Szymczyk gar nicht mehr eingeladen wurde.

Wirtschaftsprüfer sollen nun klären wo die €14 Millionen Steuergelder von den Gesellschaftern Stadt Kassel und Land Hessen, sowie €4,5 Millionen von der Kulturstiftung des Bundes hin sind. Die andere Hälfte des verplemperten Budgets von €37 Millionen soll aus Kartenverkauf und privaten Sponsoren stammen. Dass die documenta 14 wohl einen 3%igen Besucherrückgang erwartet, hat sicher nicht geholfen, viele der Ausstellungen in Athen waren außerdem kostenlos. Ein beträchtlicher Anteil der „privatwirtschaflichen“ Gelder stammt aber von quasi-staatlichen Unternehmen wie die Sparkassenfinanzstiftung und VW, in Athen vom Auswärtigen Amt und Goethe-Institut.

Wir haben dei der documenta angefragt wieviel Gehalt, Reisekosten und sonstige Aufwendungen Adam Szymczyk, Annette Kulenkampff und Alexandra Bachzetsis erhalten haben, ob sie jeweils dieses Geld zu behalten, und was ihre weiteren Pläne sind. Eine Antwort haben wir noch nicht erhalten.

http://www.journalistenwatch.com/2017/09/12/documenta-ist-pleite-gutmenschen-verschwenden-e37-millionen-fuer-muell/?utm_source=feedburner&utm_medium=feed&utm_campaign=Feed%3A+Jouwatch+%28Jouwatch%29

Erstaufnahmeeinrichtung: Kostenexplosion und null Bewohner – AfD-Fraktion bleibt dran

In Dresden soll am heutigen Montag in einer Erstaufnahmeinrichtung (EAE), Standort Johannstadt, das Küchenzelt demontiert werden. Damit ist ein weiterer Betrieb als Aufnahmeeinrichtung obsolet. Wie sich Vertreter der sächsischen AfD-Fraktion vor Ort überzeugen konnten, wurde die Einrichtung, die seit Errichtung leer stand, komplett bewirtschaftet. So wurden Wasserhähne aller zwei Tage mehrere Minuten geöffnet, Lichter an- und ausgeschaltet, Klimaanlagen in Betrieb genommen. Das Gelände wurde für die Unterkunft komplett neu erschlossen.

Dazu erklärt Carsten Hütter, sicherheitspolitischer Sprecher der AfD-Fraktion

„Auf Kleine Anfragen unserer Fraktion musste die Staatsregierung unter anderem zugeben, dass allein die Rund-Um-Die-Uhr-Bewachung des Geländes von der Fertigstellung bis heute eine knappe halbe Million Euro verschlingt. Verschwendet sind auch die 1.400 Euro, die eine einzige Mülltonne, übrigens ‚flüsterleise‘, also lärmgemindert, kostet. Die Einrichtung war und ist auf dem neuesten technischen und optischem Stand, barrierefrei, mit Basketballfeldern, Spielplätzen, Parkett, Parkplätzen, Gehwegen und Straßen inklusive LED-Beleuchtung – und wurde seit Fertigstellung im Sommer 2016 von keinem einzigen Asylbewerber jemals in Augenschein genommen, geschweige denn genutzt.

Nonchalant wurde das von Sachsens Handwerkern, Pflegekräften, Taxifahrern und anderen Arbeitnehmern hart erschuftetes Steuergeld verschleudert. Wie hoch die Gesamtkosten für dieses Pleiteprojekt tatsächlich sind, wird die AfD-Fraktion im Rahmen einer weiteren Anfrage ans Tageslicht fördern. Nichtsdestotrotz sollten Verschwendungssüchtige – wie von der AfD-Fraktion Sachsen immer wieder gefordert – von Steuermitteln strafrechtlich sanktioniert werden. Nur so ist der laxe Umgang mit Geld, das den Bürgern des Freistaates gehört, in den Griff zu bekommen.“

Symbolfoto: Pixabay/ CC0 Public Domain

http://www.journalistenwatch.com/2017/04/03/erstaufnahmeeinrichtung-kostenexplosion-und-null-bewohner-afd-fraktion-bleibt-dran/?utm_source=feedburner&utm_medium=feed&utm_campaign=Feed%3A+Jouwatch+%28Jouwatch%29

Das Deutsche Kaiserreich und die niedrigen Steuern

20080814_SteuerIDNummerEinfuehrungDas Deutsche Kaiserreich und die niedrigen Steuern

Jaja, der Kaiser und die niedrigen Steuern (das könnte man im Übrigen ruhig
mal belegen, statt nur behaupten, auch die exakte Zeit wäre interessant).

Wenn man das mit der heutigen Zeit vergleichen möchte, sollte man es richtig
tun und nicht versuchen billige Kausalitäten der Art: niedrige Steuern, wenige
Arbeitslose zu implizieren.

Die Kaiserzeit war die Zeit der industriellen Revolution. Mit anderen Worten: die
Mehrheit der Bevölkerung lebte noch auf dem Land und KONNTE sich selbst versorgen,
die extreme Arbeitsteilung (und damit Spezialisierung und damit Abhängigkeit von
einer Arbeitsstelle) entstand gerade erst, auch die Landflucht setzte erst allmählich
ein.

Wenn Steuern erhoben wurden, dann vorzugsweise
indirekte, da die leichter zu erheben waren.

Die meisten Dörfer hatten keine befestigte Straßenverbindung, Wasser wurde vom Brunnen
geholt, das Plumpsklo im Hof war der Standard, ein öffentliches Verkehrswesen existierte
ebensowenig wie die Anbindung an ein Elektrizitätsnetz. Der Dorflehrer wurde nicht selten
in Naturalien bezahlt, war selbst nicht sehr gebildet und unterrichtete Klassen mit bis
zu 70 Schülern. Gymnasium und Studium gab es nur für eine kleine Oberschicht.

Die Sterblichkeit war hoch, die Gesundheitsversorgung schlecht, alte Leute arbeiteten
bis sie umfielen, statt noch 30 Jahre dem Hedonismus zu fröhnen. Es gab massenweise
Nachwuchs, der auch ohne hohe Qualifikation zurechtkam (so er nicht vorzeitig dahingerafft
wurde). Öffentliche Medien gab es auch nicht.

Können wir das wiederhaben? In einer Zeit der Verstädterung, Spezialisierung und
industriellen Landwirtschaft? Der weltweiten Aufrüstung und Konkurrenz, der Vernetzung
und elektrischen Abhängigkeit? Einer Zeit der Mobilität und Bildung?

NEIN! Es sei denn wir wollen auf den Stand eines Entwicklungslandes zurückfallen und
einen Großteil unserer Bevölkerung Hunger und Krankheiten opfern. Entsprechend werden
wir auch nie wieder 4% Steuern haben! So einfach ist das.

Und dass die Steuern für die Mitte so hoch sind, liegt gerade darin begründet, dass die
Oberschicht kaum noch welche zahlt. Kapitalfreizügigkeit und Freihandel sei Dank!

Und alles natürlich mehr oder weniger legal.

Und im Übrigen von den EU-Oberen (ich sage nur Luxleaks)
nicht etwa bekämpft, sondern gedeckt und gefördert.

Womit wir bei der implizierten Verschwendung wären. Natürlich gibt es die, natürlich ist
die EU ein nutzloser hoch subventionierter Trog für Schweine. Aber dann schauen wir uns
doch bitte mal den tatsächlichen Bundeshaushalt an.

Der größte Teil geht für Arbeit und Soziales drauf, ein wesentlicher für
Aufrüstung (DANKE USA!) und der drittgrößte für den Schuldendienst bei den
viel zu gering versteuerten Reichen, die immer reicher werden ohne sich noch
irgendwas „erarbeiten“ zu müssen, auch zur katastrophalen Vermögensverteilung
gibts Statistiken die man kennen könnte.

Steuern wären kein Diebstahl wenn ..

20101119_Fiskus_Steuern_Schaeuble.. sie nicht von einem so korrupten wie verschwenderischen Staat eingetrieben
werden, und alleine das Volk über ihre Verwendung zu entscheiden hat.

Sie wären lediglich dann Diebstahl, wenn jedem Bürger das Recht auf Selbstversorgung
und Wohnstätte gewährleistet würde, und alles darüber hinaus „Privatangelegenheit“ wäre.

Das Recht auf Selbstversorgung und „Wohnstätte“ hat jedes Tier, dem Menschen wurde es
aufgrund des „Land-Grabbing“ (eine Grundvoraussetzung des Kapitalismus)gewaltsam entzogen.

Dies führte zu Unmündigkeit und Abhängigkeit von Lohnarbeit zu Gunsten Dritter
unter Ausbeutung des Mehrwerts und Diebstahl wertvoller Lebenszeit.

Daran gibts nichts zu rütteln.

Seltsamerweise wird den Menschen, insbesondere den deutschen Menschen, ständig
eine Erbschuld suggeriert, für die sie bestenfalls bis St.Nimmerlein zu haften haben.

Die Erbschuld ursprünglicher Enteignung wird jedoch stets diskret übergangen und nicht ausgeglichen.

Dabei profitieren Banken und Großkonzerne sowie ihr Sachwalter,
der Staat“, bis heute von dieser Enteignung und Entrechtung.

Weshalb der Staat eben diese Gruppen steuerlich auch entsprechend begünstigt.

Die Interessen der Steuereintreiber

Kassieren-mit-der-Flinte„Der Staatshaushalt soll ausgeglichen sein. Die Schulden der Regierung müssen vermindert
werden; die Arroganz der Behörden ist zu mäßigen und zu kontrollieren. Zahlungen an
ausländische Regierungen sind zu verringern, wenn der Staat nicht bankrott gehen will.

Das Volk muß wieder lernen zu arbeiten, anstatt von staatlicher Unterstützung
zu leben.“ Marcus Tullius Cicero (106 – 43 vor unserer Zeitrechnung)

Steuern sind einmalige oder regelmäßige finanzielle Zwangsabgaben, die vom Staat (Bund,
Länder und Gemeinden) ohne Anspruch auf eine Gegenleistung erhoben werden. Durch die
Besteuerung findet ein Werttransfer statt. Die Steuern stellen eine Verstaatlichung
privaten Einkommens und Vermögens dar.

Thomas Hobbes (1588-1679) setzte 1651 in seinem Werk Leviathan oder Wesen, Form
und Gewalt eines kirchlichen und bürgerlichen Gemeinwesens den Staat mit dem
alttestamentarischen Meeresungeheuer Leviathan gleich, dessen viele gefräßige
Mäuler die Bürger kaum stopfen können.

Der moderne Wohlfahrtsstaat ist in seiner Steuerpolitik noch
gieriger, als es die Monarchen zur Zeit von Hobbes waren.

Die Politiker in einer Demokratie benötigen Steuereinnahmen, um damit Stimmen für ihre
Wiederwahl zu kaufen, z. B. durch Subventionen für die jeweils mächtigsten Interessengruppen
oder durch sozial legitimierte Geschenke an die sie tragenden Wählergruppen.

Für diese edlen Zwecke ist aus Sicht der politischen Klasse niemals genug Geld da.
Die Steuerlast wird deshalb so hoch gesetzt, wie es die Machtverhältnisse gerade zulassen.

Der italienische Finanzwissenschaftler Amilcare Puviani, einer der ersten Vertreter der
Public-Choice-Theorie, versuchte die Frage zu beantworten: Wie kann eine Regierung
möglichst viel Geld aus ihren Untertanen pressen, ohne offenen Widerstand zu provozieren ?

Er machte folgende Vorschläge :

1.)
Finanziere einen wesentlichen Teil der Staatsausgaben durch Kredite,
um so die Steuern auf künftige Generationen zu verschieben.

2.)
Fördere die Inflation, denn diese mindert die Staatsschulden.

3.)
Besteuere Schenkungen und Luxusgüter, denn der Empfang oder die
Gabe von etwas Besonderem mindert den Widerstand gegen die Steuer.

4.)
Führe „zeitlich befristete“ Steuern ein, um eine „Notlage“ zu überwinden, wobei allerdings
die Ausnahmesituation immer bestehen bleibt und mit ihr die angeblich temporäre Steuer.

5.)
Nutze soziale Konflikte zur Besteuerung von unpopulären Gruppen, wie z. B. den Reichen.

6.)
Drohe mit der Verweigerung von Dienstleistungen, auf welche die
Regierung ein Monopol hat, falls Steuern verringert werden sollten.

7.)
Treibe die Steuern in kleinen Raten über das ganze Jahr verteilt ein.

8.)
Halte die Steuerzahler in Unwissenheit über die tatsächliche Höhe ihrer Belastung.

9.)
Führe die Haushaltsberatungen im Parlament so, daß kein Normalbürger ihnen folgen kann.

10.)
Verstecke im Haushaltsplan die einzelnen Ausgabepositionen unter wohlklingenden
Allgemeinbegriffen wie „Erziehung“ oder „Verteidigung“, damit Außenstehende nicht
die tatsächlichen Bestandteile des Budgets erkennen können.

FAZIT :

Alle diese guten Ratschläge sind bereits seit langer Zeit verwirklicht. Man ersieht
daraus, daß die Politiker wirklich innovativ, phantasievoll und lernfähig sein können,
wenn es um ihre persönlichen Interessen geht.